Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
21.08.2019 | 12:45 Uhr
zu Kapitel 1
Oh, Oh ... Tanarukks .... ja, die können ganz schön gefährlich sein durch ihr Dämomenblut in Kombination mit ihrer orkischen Herkunft, die perfekten Krieger. Erinnere mich noch das ersten Zusammentreffen unserer mittelstufigen Heldengruppen mit ein paar Tanarukk-Barbaren und einem dunklen Kleriker, war ein harter, blutiger Kampf der recht knapp ausging, u.a. auch wegen angeborener Feuer- und Magieresistenz. Aber nun zu Deiner Geschichte. Deine noch jungen Helden kommen viel herum und müssen noch ihren Platz in der Welt und der Gesellschaft finden. Als Mischlinge haben sie es oft nicht leicht, vorallem wenn man böse Externare oder gefürchtete Völker in seiner Blutlinie hat, auch wenn man selbst nicht zwangsläufig böse sein muss. Dennoch wird man Vorurteilen, die oftmals auf Furcht wie auf Un- oder Halbwissen basieren, konfrontiert, auch wenn die meisten (einfachen) Leute nichts dafür können, wie sollten sie es auch anders geschweige denn besser wissen.

Böse, alte, dunkle und üble Dinge (und Kreaturen), die etwas mit Dämonen, Teufeln, alten Göttern oder bösen Magiern zu tun haben, sollte man Ruhen lassen und nicht aufwecken, und erst Recht keine Sigel aufbrechen. Aber manchmal siegen Neugier oder schlicht die Gier, und dann kann es Übel werden und äußerst gefährlich. Das kommt in Deiner Geschichte recht gut herüber. Die Protagonisten handeln plausibel, und setzen sich auch für ihresgleichen ein. Ob das Recht des Stärkeren immer die beste Wahl ist, sei dahingestellt, aber man kann verstehen warum die Protagonisten so entschieden haben. Setzt Deine D&D-Reihe wie gewohnt weiter.

In diesem Sinne, vale!
Chevalier Yvain de Leonais

Antwort von Meteoritenfreak am 22.08.2019 | 22:51:11 Uhr
Vielen Dank für dein Review.

Was ist noch fieser und stärker als ein Ork? Ein Ork der dämonisches Blut in sich hat.^^ Ich hatte mich für einen einzigen Tanarukk als Gegner entschieden, weil ich mir schon dachte, dass sie extrem gefährlich und auch nicht gerade schwach sind.

Es waren ja die Dorfbewohner, welche gierig waren. Im Endeffekt haben sie es den Freunden, die sie so verachten, zu verdanken, dass der Tanarukk sie nicht zu Hackfleisch gemacht hat. Aber die Helden haben so immerhin ein weiteres Abenteuer erlebt, ein bösartiges "Monster" vernichtet, und einigen Halborks zur Freiheit verholfen.

Das Recht des Stärkeren? Beziehst du dich auf die Empfehlung der Freunde an die Halborks, mal den Spieß umzukehren? Das war eher so gedacht, dass die Dorfbewohner einmal wissen, wie es ist. Die Halborks wissen ja schon, wie es ist, ganz unten in der Gesellschaft zu stehen, und werden deshalb wohl kein Interesse daran haben, auf Dauer das gleiche zu machen.

Aber schön, dass dir die Geschichte gefallen hat.