Autor: Wali19
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 47:
29.07.2019 | 15:04 Uhr
zu Kapitel 47
Hallo zum Zweiten,
im Laufe der Zeit wurde Dain regelrecht von Neid und Missgunst zerfressen. Erst böse hinters Licht geführt und später seiner Liebe beraubt, gönnte er auch keinem Anderen persönliches Glück, vor allem seinem König nicht. Natürlich ist sein Verhalten keineswegs damit zu entschuldigen, dass ihm Herzschmerz und der Schmerz seines Verlustes ihm eventuell die Sinne trübten.
Er ist und bleibt schuldig, eines Verbrechens, dass mit der reinen Gesinnung der Zwerge nicht zu vereinbaren ist. Er hätte sich seinem Vetter und Aurelia anvertrauen können. Ganz sicher hätte die zukünftige Königin ihre Kräfte eingesetzt und Blanka erscheinen lassen, damit Dain sie wenigstens sehen und mit ihr reden kann, um den Schmerz ein wenig zu lindern.
Nun ist es zu spät. Er wird wohl seinem Volk in keiner guten Erinnerung bleiben. wenn er auch zu Lebzeiten durchaus ein gerechter Anführer mit heren Absichten war, so wird sich nun ein jeder Zwerg daran erinnern was und wie er zuletzt war.
Ob er seinen König tatsächlich töten wollte, oder vielmehr damit rechnete, dass ein gegnerisches Schwert ihn zur Strecke bringen wird, weil er genaus das wollte, um wieder mit seiner großen Liebe vereint zu sein, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben.
Ich könnte mir vorstellen, dass Thorin Steinhelm nun geradezu danach lechzt der Hexe, die er für seine Mutter und die seiner Schwestern hielt, persönlich den Schädel spalten zu dürfen.
Zumindest werden die Eisenfüße nun wieder einen Fürsten bekommen, der redlich und gerecht ist und ganz sicher seinen Schwur, seinem König stets treu zu dienen, nicht brechen wird.

Das letzte noch ausstehende Kapitel werde ich heute Abend oder morgen kommentieren, da meine Mittagspause nun zu Ende ist.
Liebe Grüße
Rahja

Antwort von Wali19 am 29.07.2019 | 20:38:12 Uhr
Hallo zum zweiten,
ja man könnte denken, dass Dain es genau darauf abgesehen hatte, er wird sich gedacht haben, dass er, sollte Aurelia ihn Begnadigen, unter seinem Sohn stehen und von ihm Befehle entgegen nehmen müssen. Aber nun weiß auch der junge Fürst, was Belina getan hatte, seine Reaktion kannst du im nächsten Kapitel lesen.
Dain war von Neid und Missgunst zerfressen, er sah nur, dass Thorin das bekommen würde, was er sich immer gewünscht hatte, mit der Einen auf immer verbunden.
Auf nachfragen hätte Aurelia ihm gerne geholfen die Eisenberge von den Feinden zu erlösen und ihm Blanka noch mal erscheinen lassen, damit er sich richtig von ihr verabschieden hätte können, aber so weit hatte er nicht gedacht.

Da hast du ganz Recht, Thorin Steinhelm wird ein Fürst sein, dem Ehre und das Wohl seines Volkes am Herzen liegt. Seinen Schwur wird er nicht brechen.

hab vielen Dank, für deine ausführlichen Kommentare, über die ich mich sehr gefreut habe.

Liebe Grüße
Wali
19.07.2019 | 22:32 Uhr
zu Kapitel 47
Hallo liebe Wali :)
Hoffen wir für Dain, dass er da ist, wo er sein wollte. Bei seiner Blanka. Die Verzweiflung, hilflos ihren Tod mit anzusehen, hat in ihm die schlimmsten Charakterzüge hervorgebracht. Heimtücke und Neid. Er ist nicht nur davon besessen, Blanka auf irgendeine Weise ins Leben zurückzuholen und sich dafür Aurelias zu bedienen. Das könnte man noch seiner Verzweiflung und Trauer zurechnen. Seine Worte lassen darauf schließen, dass er auch von Neid und Habgier getrieben ist. So ganz sicher bin ich mir diesbezüglich aber nicht. Dain provoziert genau die Reaktion von Thorin, die er bekommt. Er will sterben, nachdem er zum Einen seine Geschichte erzählt und damit den Schutz seiner Töchter sichergestellt hat und zum Anderen sein Gewissen erleichtert hat. Die Art und Weise, wie er es am Ende tut, ist Provokation. Gestorben ist Dain unehrenhaft, besessen von einer fixen Idee. Was bleibt, ist allerdings, dass er seine und Blankas Kinder und auch sein Volk erfolgreich beschützt hat, was in Zukunft eher in Erinnerung bleiben wird als das Unrecht, das er begangen hat. Vielleicht bekommt Thorin Steinhelm die Gelegenheit, Belina eigenhändig den Garaus zu machen. Sie wird selbst im Kerker noch versuchen, Unheil anzurichten. Gibt es bei Tolkien eigentlich ein Jenseits für Orks und Verwandte oder landen die in der allgemein gebräuchlichen Hölle?
Ich denke, die Eisenberge sind noch nicht sicher und damit auch der Erebor nicht. Ob es wieder zu einer Schlacht kommt? Und hat das was mit Aurelias und Thorins Aufgabe zu tun? Ich bin gespannt.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende :-)
Liebe Grüsse!
Luise

Antwort von Wali19 am 20.07.2019 | 13:05:18 Uhr
Hallo liebe Luise,
ja, Dain hatte seit seiner Verhaftung nichts anderes geplant, er hat gewusst, das Thorin nach seinem Sohn schicken würde und er wusste genau, dass sein Sohn sehr an seiner Amme/Mutter gehangen hat und ihn deswegen im Ungewissen gelassen hat. Seine Töchter hingegen, sind ja wesentlich älter und haben auch sehr schnell begriffen, das Belina nichts erfahren darf.
Du hast es erkannt, seit er dem brutalen Mord an seiner Blanka sehen musste, ist er von Hass, Neid und Missgunst zerfressen, er sieht nur, dass Thorin seinen Berg zurück hat und er seine Gefährtin bekommt, während er nichts hat.
Er tut noch mehr, als nur seine Kinder zu retten, er entlastet auch Vegard, der König denkt, dieser Vegard sei ein Mörder und steckt mit Dain unter einer Decke, aber dem ist nicht so. Und dass hat Dain klar gemacht.
Wie es Belina ergeht, dass wirst du im nächsten Kapitel lesen können.
Ich selbst denke, dass es auch bei Tolkien eine Hölle gibt. Wollen wir hoffen, das Dain trotz seiner letzen Taten zu seiner Blanka gehen kann.
Vorerst sind die Eisenberge und der Erebor Sicher.
Ob es doch nochmal zu einer Schlacht kommt, dass kommt noch. Und ja Aurelia und Thorin haben einiges damit zutun, aber mehr werde ich dir nicht verraten.

Ich danke dir für deine lieben Worte und wünsche dir noch ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Wali