Autor: Wali19
Reviews 1 bis 25 (von 122 insgesamt):
28.11.2019 | 21:55 Uhr
zu Kapitel 56
Hallo liebe Wali :)
Die Nerven liegen blank. Aurelias, Bilbos und Kilis Abreise erfolgt Hals über Kopf, so als hätten Galadriel und Co. nicht genügend Zeit gehabt, alles in Ruhe zu planen und Aurelia und ihre Begleiter gut vorbereitet auf diese Mission zu schicken. Kein Wunder, dass Aurelia Kili gereizt missversteht, der junge Zwerg zu dieser Mission gekommen ist, wie die Jungfrau zum Kind, also völlig ahnungslos und anscheinend nur Bilbo die Ruhe selbst zu sein scheint. Und Thorin macht es gerade auch nicht besser. Vor allem macht er es Aurelia nicht leichter. Natürlich ist es nicht fair, dass sie Kili herunterputzt aber wenn ausgerechnet Thorin ihr vorwirft, ungerecht und ausfallend geworden zu sein, sollte er sich mal schön am eigenen Bart zupfen. Er ist in größter Sorge und es macht ihn fertig, im Berg sitzen und abwarten zu müssen, aber es würde Aurelia deutlich besser helfen, wenn er wenigstens äußerlich die Nerven behält. Sie braucht nämlich ihre noch, um ihrer Furcht vor dem Herr zu werden, was sie erwartet und um sich ganz auf ihre Aufgabe zu konzentrieren. Ich fürchte, dass ihr Aufbruch nach dem neuesten Streit mit Thorin nun wirklich in aller Hast erfolgen wird. Sie denkt doch hoffentlich nicht im Traum daran, die Tour allein zu machen? Wobei.....Bilbo wird sie nicht abschütteln können. Der ist viel zu gewieft.
Wenn Thorin schon so neben sich steht, wird Dis förmlich explodieren, wenn sie herausfindet, was es mit der "Reise" und der Teilnahme ihres Jüngsten daran auf sich hat.....
Ich bin wie immer gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von Wali19 am 29.11.2019 | 18:34:51 Uhr
Hallo liebe Luise,
ich geb dir Recht, Galadriel und Elrond wussten schon lange, was auf Aurelia zukommt, aber wenn sie diese Reise geplant hätten, dann wäre es wohl Aurelia auch irgendwann aufgefallen. Wie dem auch sei, Thorin hat ja den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf getroffen, die Elben überlassen es den Auserwählten, einen Weg in die Höhle des Löwen zu suchen, damit ihnen niemand nachsagen kann, dass es ihre Wegbeschreibung war, die ein Unheil nach sich zog.
Aurelia steht unter Schock, sie muss ja erstmal alles irgendwie verdauen, sie erfährt einiges womit sie niemals gerechnet hätte. Ihr wird klar, dass sie und ihre zwei Begleiter die Rettung Mittelerdes sind. Da kann einem schon mal die Hutschnur reißen, wenn sich einer wegen dem Essen beschwert.

Du hast ganz recht, Thorin macht es nicht besser, er versteht nicht, wie es Aurelia nun geht, er sollte ihr helfen, aber von ihm kommen nur weitere Vorwürfe, für etwas, wofür sie nicht verantwortlich ist.
Sie ist noch zu sehr Elbisch, als dass sie seine Anschuldigungen kalt lassen.

Nachdem Bilbo gehört hat, was Thorin Aurelia alles vorwirft, kann er sich denken, dass sie an der Liebe von Thorin zweifelt. Er lässt sie nun nicht mehr aus den Augen, da er selbst befürchtet, dass sie allein nach Mordor Reisen würde.

Zum Glück konnte Kili seiner Mutter nichts über das Ziel sagen, da er es ja selbst noch nicht wusste. Sie wird es erfahren und ihre Reaktion kannst du dann in einem der nächsten Kapitel lesen.

Ich bedanke mich für deine lieben Worte und wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Wali
26.11.2019 | 20:20 Uhr
zu Kapitel 56
Hallo liebe Wali,
dass die Götter verrückt sind steht außer Frage. Wahrscheinlich sitzen die äußerst gelangweilt, wo auch immer, und füllen Würfelbecher mit den Namen all jener ihrer Schöpfung und Untergebenen, die irgendwann einmal zu deren Belustigung antreten und Aufgaben erfüllen müssen, deren Erfüllung nicht notwendig gewesen wäre, wenn die Herren der Schöpfungen selbst eingegriffen hätten, Unsägliches von ihren "Kindern" fernhaltend.
Wie dem auch sei, Aurelia wurde in die Wiege gelegt Mittelerde vor dem Untergang zu bewahren und Sauron die Karten aus dem Spiel zu nehmen. Natürlich stellt sie sich dieser Aufgabe, ohne wenn und aber.
Was sich mir jedoch nicht erschließt ist wieso sie sterben muss, wenn Thorin sie auf ihrer sehr brisanten und wichtigen Mission begleitet. Habe ich da in den letzten Kapitel irgendetwas übersehen?
Dass Thorin sich um seine Ehefrau sorgt ist nachvollziehbar, ebenso wie die Tatsache, dass er sich in die Ecke gedrängt fühlt, weil er seiner Liebsten und nunmehr Angetrauten nicht beistehen darf.
Und an dieser Stelle muss ich mal eine Lanze für den Zwergenkönig brechen, da ich mehr als gut nachvollziehen kann warum diesem der Arsch platzt, nachdem Aurelia seinen Neffen so denunzierte. Denn in der Tat ist Kili, zwar noch sehr jung an Jahren, ein ausgezeichneter Kämpfer und kann sogar ziemlich gut mit einer Waffe umgehen, die keineswegs von den Zwergen, sondern von den Elben favorisiert wird, nämlich mit dem Bogen. Ich bin mir mehr als sicher, dass Thorins jüngster Neffe mit einem Pfeil ebenso gut ein Ziel treffen kann wie Aurelia. Und feige ist Kili ganz bestimmt nicht.
Insofern finde ich Thorins Retourkutsche mehr als legitim. Aurelia hat die Kampfkraft der Zwerge infrage gestellt, stellt sich in gewisser Weise über sie und Thorin hat nur zurückgeschossen. Da muss sie jetzt keine Krokodilstränen vergießen, sondern sich eher fragen wer mit der Herabwürdigung angefangen hat.
Das Fazit lautet eindeutig, dass sowohl Aurelia als auch Thorin inadäquat reagierten und sich nun einfach darauf besinnen sollten, dass sie sich lieben, zukünftig gemeinsam durchs Leben gehen wollen, bis dass der Tod sie scheidet und sich gegenseitig für Worte entschuldigen sollten, die besser ungesagt geblieben wären.

Ich bin gespannt wie es weitergeht und wünsche dir eine stressfreie Woche.
Liebe Grüße
Rahja

Antwort von Wali19 am 27.11.2019 | 17:20:02 Uhr
Hallo liebe Rahja,
die Götter machen immer etwas, worüber sie sich Amüsieren können, denen würde doch niemals einfallen, es ihren Schöpfungen einfach zu machen, dann hätten sie ja nichts mehr zu lachen.
Warum Aurelia sterben sollte, wenn Thorin sie begleitet, das kommt noch, keine Angst, du hast nichts übersehen.
Aurelia ist mit ihren Gedanken schon bei dem Auftrag, sie hat nicht genau zugehört, als Kili versucht hat, die Stimmung zu heben, da ist ihr das so rausgerutscht. Klar ist Thorin sauer, aber er schießt auch sehr weit übers Ziel heraus, Aurelia fühlt sich ja noch immer mehr zu den Elben gehörig als zu den Zwergen. Sie hat doch noch nicht die Zeit gehabt, sich an die Gewohnheiten und Gebräuche der Zwerge zu gewöhnen und da ist Thorins zweiter Ausraster schuld, dass sie an sich selbst Zweifelt. Bilbo hat dies sogleich erkannt und versucht sie vom Gegenteil zu überzeugen. Auch beschwört er sie, dass sie alle drei den Auftrag erfüllen werden.
Du musst auch verstehen, dass auf Aurelia eine enorme Last der Verantwortung liegt, sie muss Mittelerde retten, oder Melkor und Sauron werden Mittelerde zerstören.

Ich weiß nicht, ob ich es schaffe diesen Sonntag das nächste Kapitel hochzuladen, wenn nicht dann eben erst am zweiten Advent, oh man, dann ist dieses Jahr auch schon fast wieder rum.

Ich danke dir für deine lieben Worte und wünsche dir noch eine schöne Restwoche.

Liebe Grüße
Wali
24.11.2019 | 10:19 Uhr
zu Kapitel 56
Hallo liebe Wali,

es ist immer dasselbe. Wenn Götter ins Spiel kommen und die Fäden in der Hand haben wird es für alle Beteiligten äußerst schwierig lebend aus der Sache herauszukommen. Diese Erkenntnis macht jetzt auch Thorin. Von den beiden Möglichkeiten die er angeblich hat, ist natürlich keine für ihn eine wahre Option. Aber er wird in den sauren Apfel beißen müssen und Aurelia von Kili begleiten lassen. Etwas anderes bleibt ihm gar nicht übrig. Auch Kili ist nicht wirklich begeistert von diesem Gedanken, allerdings nicht weil er seine Tante nicht begleiten will sondern weil er Fili wohl für den Geeigneteren dieser Mission hält.

Die Abschiedsszene mit Thranduil ist dir außerordentlich gut gelungen. Wer hätte gedacht dass das Spitzohr solcher Gefühle fähig ist und – vor allem – sie auch zeigen kann.

Und da ist er wieder. Thorin wie er leibt und lebt und wir ihn kennen. Anstatt sein Weib in den Arm zu nehmen und die verbleibende Zeit zusammen zu genießen sieht er wieder mal Rot nur weil Elben – seiner Meinung nach – die Finger im Spiel haben. Gut, haben sie ja auch, aber irgendwie ist das ja alles von höherer Macht gefordert.

Ich verbuche seinen "Ausfall" in der Waffenkammer jetzt mal unter Sorgen um Frau und Neffen. Gefühle zu zeigen liegt ihm nun mal nicht. Und wenn er mal am schwadronieren ist, hört er so schnell auch nicht auf damit. Trotzdem sollte Zwerg erst nachdenken ehe er den Mund aufmacht. Aurelia könnte ein Wörtchen mit Dis wechseln, deren Axt auf Thorins Schädel würde ganz schnell dafür sorgen dass der König wieder in die Spur kommt.

Der Kiesel fällt nicht weit vom Fels. Dis weiß Bescheid, wenn einer ihrer drei Jungs anfängt in der Küche Kreise zu ziehen und Rillen in den Fußboden zu laufen, ist etwas im Gange, das ihr nicht gefallen wird. Aber als Kili dann mit der Sprache herausrückt wird sie nicht eher ruhen als das sie genaueres darüber in Erfahrung bringt.

Bombur beweist eine Engelsgeduld mit den Elben die seine Küche entern. Da steht er drüber, was ihm viel mehr Bauchschmerzen bereitet ist die Tatsache das Bilbo unauffindbar ist. Ist es doch sehr ungewöhnlich für den Hobbit auch nur eine Mahlzeit auszulassen und eine Abweichung dieser Gewohnheit kann nur Schlimmes verheißen.

Für eine Reise dieses Ausmaßes ist es von immenser Wichtigkeit einen Hobbit an seiner Seite zu haben. Bilbo findet in der Waffenkammer die richtigen Worte um Aurelia zumindest ein bisschen aufzumuntern. Und natürlich hat er Recht, Kili stand wohl immer im Schatten von Fili. Was einfach mit der Tatsache zu erklären ist das es halt Fili ist der in der Thronfolge hinter Thorin rangiert. Für Kili und seine Belange war da wohl nicht immer Zeit. Und ich schließe mich Bilbo an. Gemeinsam werden sie das auch schaffen. Ich bin mal vorsichtig optimistisch dass das Trio erfolgreich sein wird.

Ein sehr spannendes Kapitel das neugierig auf mehr macht.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag und
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Wali19 am 25.11.2019 | 11:34:00 Uhr
Hallo liebe Fairness,

ja das stimmt, Thorin ist alles andere als zufrieden, er hätte zwar Dwalin mitschicken können, aber ob dieser auch auf Aurelia gehört hätte, das bezweifelt nicht nur ich.
Kili ist für diese Aufgabe wie geschaffen, hier kann er sich und seinem Onkel beweisen, dass er genauso gut auf seine Tante aufpassen kann, wie es vielleicht auch Fili könnte.

Kili hat ja schon einige Erfahrungen im „Tante hüten“ gemacht und weiß, dass sie ihn zwar an den Rand der Verzweiflung bringen kann, aber auch, dass sie auf ihn aufpassen wird. Er würde alles tun, um seine Tante wohlbehalten zu seinem Onkel zurückzubringen. Und seien wir mal ehrlich, bei diesem Unternehmen, kann Kili noch eine ganze Menge erfahren.
Natürlich glaubt er, dass sein Bruder hierfür besser geeignet wäre, aber Thorin kennt ihn und weiß, dass er bei diesen Unternehmen viel mehr an Selbstvertrauen bekommt, als wenn er im Berg bleibt.

Es freut mich, das dir die Abschiedsszene mit Thranduil gefallen hat, ich wollte einen Vater darstellen, der mit der Verlustangst, seine geliebte Tochter vielleicht nie wieder zusehen, stark zu kämpfen hatte, dies scheint mir gelungen zu sein.

Thorin wird es wohl nicht mehr lernen, erst einmal Nachzudenken, bevor er seinem Zorn nachgibt.
Er hat Aurelia sehr tief verletzt, sie ist ja auch halb Elbisch und dass ist bei ihr eben noch allgegenwärtig, durch sein zorniges Wettern, glaubt sie nun, dass sie nicht mehr im Berg willkommen ist, da helfen Bilbos Worte auch nicht viel. Sie kann ihre Gefühle noch besser verbergen, als Thorin, naja sie hatte ja auch Jahrhunderte Zeit, dies zu üben.

Kili ist Thorin in jungen Jahren, nur dass er braune statt blaue Augen hat. Aber auch Fili gleicht im Verhalten seinem Onkel, obwohl er besonnender an eine Sache herangeht.
Dis kennt ihre Söhne und Bruder in und auswendig, sie ist sofort in Alarmbereitschaft, als sie Kili beobachtet.
Natürlich ist sie besorgt, welche Mutter wäre es nicht? Sie versucht herauszufinden, wohin ihr jüngster Sohn geschickt wird.

Bilbo mag klein sein, aber er hat sich sehr verändert, für seine Freunde wächst er sogar über sich hinaus. Und für Aurelia empfindet er wie ein Bruder, er wird versuchen Aurelia die Angst vor der Zukunft zu nehmen, denn er kennt sie mittlerweile auch sehr gut und hat bemerkt, dass sie ihre Gefühle und Ängste unterdrückt.

Mal sehen was den dreien noch so passieren wird und ob sie wirklich alle Unbeschadet zurückkommen.

Ich hab mich sehr über deine liebe Worte und das Lob gefreut, wenn nichts dazwischen kommt, wird das nächste Kapitel in zwei Wochen erscheinen.
Ich wünsche dir eine Angenehme Woche, ohne zu viel Stress.
Liebe Grüße
Wali
23.11.2019 | 15:24 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Wali

Endlich kam ich dazu, einmal in diese Geschichte hineinzulesen, die sich schon einige Zeit in meiner Favoritenliste räkelt.
Im Prolog ist ja schon ganz viel passiert. Ich musste mich echt konzentrieren, schrittzuhalten. Dabei hast du aber einen sehr schönen Erzählton getroffen. Aurelia verspricht mit ihrer Vergangenheit und Herkunft, ein sehr interessanter Charakter zu werden. Ich bin auch bereits sehr gespannt, welche Geschichte du dir für sie ausgedacht hast. Was wird sie wohl mit den Geschicken Mittelerdes noch zu tun haben?
Ich freue mich auf mehr.
Liebe Grüsse
Pethryn

Antwort von Wali19 am 23.11.2019 | 16:20:45 Uhr
Hallo Pethryn,
zuerst heiße ich dich recht herzlich zu meiner Geschichte willkommen.

Ich möchte dir nichts verraten, damit dir deine Neugier erhalten bleibt, aber eines kann dir schon sagen, es passiert einiges und manches wird auch in späteren Kapiteln erklärt.
Für dein Lob danke ich dir sehr, ich würde mich auch freuen, wenn ich weiterhin Kommentare von dir lesen darf.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
Liebe Grüße
Wali
12.11.2019 | 21:30 Uhr
zu Kapitel 55
Hallo liebe Wali :)
Ein bisschen hinterhältig ist das ja schon von Iluvatar, Elrond und Galadriel, sogar mehr als ein bisschen. Sie haben alles so eingerührt, dass Aurelia gar nichts anderes übrigbleibt, als ihre Aufgabe anzunehmen. Ebensowenig wie dem armen Hobbit. Nur ist sie im Gegensatz zu Bilbo nicht durch einen dummen Zufall, wahlweise eine unglückliche Fügung des Schicksals in das Schlamassel mit dem Ring gekommen, sondern war offenbar schon seit längerer Zeit für diese gefährliche Mission mit ungewissem Ausgang vorgesehen. Dieser Aufgabe verdankt sie einen Teil ihrer besonderen Fähigkeiten, die ihr offenbar einzig und allein zu diesem Zweck von Iluvatar verliehen wurden. Da sind die Bedingungen, die sie ihrerseits stellt, nur recht und billig. Es wird Thorins Einstellung gegenüber den Spi….tzohren nicht positiv beeinflussen, dass er sich an dieser Stelle knurrend und zähneknirschend fügen muss und ihm nichts weiter bleibt, als auf Aurelias Rückkehr zu hoffen. Dazu wird Dis ihm die Hölle heiß machen, was ihm einfällt, ausgerechnet ihren Jüngsten mit Aurelia und Bilbo nach Mordor zu schicken. Ja, was ist ihm da bloß eingefallen? Da wäre doch noch Dwalin, ein kriegserfahrener, beinahe unkaputtbarer Haudegen, praktisch eine Ein-Mann-Armee. Wie wäre es denn stattdessen mit ihm? Wenn Adlerluise Wind davon kriegt, dass Thorin ihren kleinen Kili nach Mordor schickt, wird sie sich ziemlich aufplustern :D. Ich kann nicht dafür garantieren, dass sie nicht auf eigene Faust loszieht, um ihren Lieblingszwerg und ihren kleinen Freund, den Hobbit persönlich zu beschützen. Nicht, dass Du Dich wunderst, wenn plötzlich ein aufgeregter Adler über Deiner Geschichte kreist, der da nicht hingehört :D.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von Wali19 am 16.11.2019 | 16:19:57 Uhr
Hallo liebe Luise,
es tut mir leid, dass ich erst jetzt zum Antworten komme, aber zur Zeit geht es in meiner Familie sehr Turbulent zu.

Hinterhältig und gemein trifft es absolut, wobei Elrond nicht unbedingt in alle Pläne eingeweiht war. Galadriel und Oropher wussten von Anfang an, was dem Kind von Durina und Thranduil bevorstehen wird, glaub mir, wenn Thranduil davon gewusst hätte, er hätte alles getan um seine Frau und Tochter zu schützen.
Elrond war dazu ausersehen, sie in allem zu unterweißen und Auszubilden, ihr aber niemals den wahren Grund zu offenbaren.
Nun muss sie einen Weg finden, wie sie möglichst ungesehen zum Berg kommen, dass wird schwer werden, wie du dir sicher vorstellen kannst.
Thorin misstraut nun allen Spitzohren, bis auf Thranduil und Legolas, die beiden hatten von den Plänen Iluvaters keine Ahnung, ebenso wie die Söhne und Tochter von Elrond. Aber das interessiert den Zwergenkönig überhaupt nicht.
Ich bin mir sicher, dass Thorin auch Dwalin mitschicken könnte, aber dann hätte Aurelia ja auch mit Thorin gehen können. Dwalin lässt sich doch auch nichts von einem Frauenzimmer sagen, egal wie alt diese ist. Nee Kili ist da schon die bessere Wahl, zumal er sich auch auf Bogenschießen versteht.
Thorin wird Dis sicher erzählen, dass er ihren jüngsten mit auf die Reise schickt, er weiß nur noch nicht wann er es ihr erzählen sollte.

Meneldor wird aufpassen, dass seine kleine Schwester nicht übermütig wird. Ich bin sicher, dass er sie aufhalten kann, sollte sie sie Kili folgen wollen.

Ich bedanke mich ganz herzlichst für deine liebe Worte und wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Wali
06.11.2019 | 09:26 Uhr
zu Kapitel 55
Hallo liebe Wali,

Die Frage woher kleine Elblein und Zwerglinge kommen hat sich inzwischen aufgeklärt, weder wachsen die einen an Büschen, noch werden die anderen von Riesenadlern aus Steineiern ausgebrütet. Schade eigentlich. Die "Feinheiten" welche Aurelia noch fehlen wird sie bestimmt noch von Thorin erklärt bekommen.

Rohans Pferde sind einfach eine Klasse für sich und auch wenn der Durchschnittszwerg lieber zu Fuß geht, oder einen Widder bevorzugt wird sich doch bestimmt der eine oder andere über gut ausgebildete Kriegspferde freuen. Und natürlich ist die Entgegennahme solch wertvoller Tiere "Chefsache"

Ich denke mal Moira wird sich eines Tages noch als das herausstellen was sie tatsächlich ist: ein Glücksgriff.
Mir gefällt der Seitenhieb auf Kilis Vergangenheit als Kuchendieb und Dis' Erziehungsmaßnahmen.xD

Spätestens jetzt, seit ich gelesen habe das Bilbo keinen Hunger hat, und Elrond die von ihm so hochgeheiligten Traditionen gebrochen hat, war mir klar das etwas Dramatisches geschehen ist. Natürlich brummelt und grummelt Thorin über diese Amtsanmaßung ihn und seine Königin in den quasi Flitterwochen zu stören, aber er erkennt ganz schnell die Dringlichkeit und die damit drohenden Konsequenzen.

Der Wortlaut der Prophezeiung ist dramatischer als ich es mir gedacht hatte und ich kann mir nur vage vorstellen wie sehr es Thorin gegen den Strich gehen muss Aurelia nur in Begleitung von Bilbo und Kili ziehen zu lassen. Aber natürlich macht das Sinn, beide wären zu sehr damit beschäftigt sich vor Sorge dem jeweils anderen aus den Augen zu verlieren, nicht auf ihre Aufgaben konzentrieren. Und solange keine Kuchen die man mopsen könnte Kilis Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, ist der auf jedenfall eine gute Wahl. Natürlich hätte Fili den Berg während Thorins Abwesenheit führen können, aber diese Konstellation ist bestimmt die Bessere.
Wir werden sehen ob Iluvatar auf den Deal eingeht.

Ein schönes, spannendes Kapitel das viele Fragen aufwirft, ich bin sehr darauf gespannt wie es weitergeht und wünsche dir eine schöne Woche.
Liebe Grüße
fairness

Antwort von Wali19 am 06.11.2019 | 17:23:35 Uhr
Hallo liebe fairness,
ich denke, es wird den beiden noch viel Spaß bereiten, wenn Thorin ihr noch so einige Wissenslücken beibringt.

Ja die Pferde aus Rohan suchen ihres gleichen, ein früher König aus Rohan hatte ja schon Elrond einige der Nachkommen der Mearas geschenkt. Die Rohirim sind wahre Meister was die Pferde und Pony Zucht angeht. Da erscheint es mir ein doch passendes Geschenk für ein König und seine Königin zu sein. Zumal selbst Aurelias Belegin aus einer dieser Züchtungen kommt.

Ich kann dir schon mal verraten, dass Moira wirklich ein besonderer Glücksgriff für Aurelia ist.
Kili ist und bleibt ein Zuckerzwerg, er nascht noch heute sehr gern, besonders frisch gebacken Kuchen. Aber das wissen die Zwerge alle, die in der Küche arbeiten und werden jedweden Kuchen rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Na mal sehen, ob du dich nicht getäuscht hast, was die Prophezeiung angeht.
Warum er so schnell bereit war, Kili mit auf die Reise zuschicken wirst du im nächsten Kapitel lesen können.
Fili hat sehr viel bei seinem Onkel über das Führen eines Volkes gelernt, aber er besitzt noch nicht die Feinheiten, um zwischen den Wörtern die Wahrheit herauszuhören und in diesen noch etwas unsicheren Zeiten ist es wirklich besser, wenn Thorin über den Berg herrscht und Fili ihm weiterhin zur Seite steht.
Ob Iluvater sein Wort hält, das wird die Zukunft zeigen.

Ich danke dir wie immer für deine lieben Worte, ich werde mich bemühen, das nächste Kapitel schneller fertig zu stellen, aber versprechen kann ich nichts.

Liebe Grüße
Wali
03.11.2019 | 13:11 Uhr
zu Kapitel 55
Hallo liebe Wali,
es ist bestimmt für Aurelia sehr viel angenehmer von Tauriel aufgeklärt zu werden, die ja ebenso aufgewachsen ist wie sie und ähnliches erfahren hatte, als dass sie von einer Zwergin erfährt wie sich das Zusammenleben von Mann und Frau gestaltet und wie es letztlich zu Nachwuchs kommt.
Fragt sich nur ob Tauriel noch dazu kommt, bevor Aurelia den Berg verlässt und sich auf eine äußerst gefährliche Reise und Mission begibt. Was der frisch gebackenen Königin der Zwerge bevorsteht ist eine wahrlich große Bürde. Das Geschick und der Frieden ganz Mittelerdes liegt nun auf den Schultern einer Frau. Natürlich ist Aurelia sehr gut ausgebildet und äußerst willensstark und die Liebe zu Thorin wird ihr zusätzlich Kraft verleihen. Dennoch können auch die besten Krieger mit der reinsten Gesinnung mal ins Straucheln geraten.
Dass sich Thorin so sang und klanglos in sein Schicksal fügt und Aurelia ziehen lässt, ohne sie selbst zu begleiten, verwundert mich ein wenig. Kili mitzuschicken ist nicht dasselbe, wie selbst auf seine Frau acht geben zu können. Aurelias Argument, dass sie es nicht ertragen könnte ihren Liebsten zu verlieren, sollte als Argument keinesfalls gelten. Was ist mit Thorins Furcht sie zu verlieren? Zählt die nicht? Zudem hätte sie in Thorin einen sehr viel kräftigeren und im Kampf erfahrenen Krieger an ihrer Seite, als es Kili derzeit ist. Und was ist mit der Prophezeiung? Die besagt doch eindeutig, dass nur wahre Liebe der dunklen Bedrohung die Stirn zu bieten vermag.
Fragen über Fragen, die ich natürlich gern beantwortet haben möchte. Ich könnte mir vorstellen, dass auch Thorin noch eine Aufgabe zugewiesen bekommt oder seiner Liebsten heimlich folgt, um ihr gegebenenfalls beistehen zu können.

Wie immer freue ich mich auf die Fortsetzung deiner Geschichte und harre gespannt der Dinge die da kommen werden.
Liebe Grüße
Rahja

Antwort von Wali19 am 03.11.2019 | 16:13:25 Uhr
Hallo liebe Rahja,
das Gespräch mit Tauriel braucht sie nicht mehr, sie wurde inzwischen ja von Thorin selbst aufgeklärt. Es gibt vielleicht noch den einen oder anderen Anhaltspunkt, den Tauriel ihr geben kann, aber dass wird wohl warten müssen.
Thorin ist alles andere als fügsam, aber auch er weiß, das Aurelia recht hat, er würde sie um jeden Preis schützen wollen, nur würde Aurelia das nicht zulassen und sie würden sich streiten. Meinst du nicht auch, dass das die Feinde erst Recht anlocken würde? Er hat noch im Gedächtnis, wie Aurelia kämpfen kann. Sie kann sich völlig lautlos bewegen, es ist die Liebe zu ihr, die ihn so handeln lässt. Er zeigt ihr vertrauen und er hat auch noch die Worte von Iluvater im Kopf, dass sie eine Geisterarmee erschaffen kann wenn sie dies braucht. Aber keine Angst, er wird ihr die Raben hinterschicken, damit er über alles informiert wird. Kili schickt er mit, damit sie nicht ganz alleine mit Bilbo ist.
Thorin wird im Berg gebraucht, er muss den Zwergen versichern, dass Aurelia zurückkommt. Einem König glaubt man dass eher, als seinem Stellvertreter. Zumal er niemandem sagen darf, was Aurelia bewerkstelligen muss, nicht mal Kili wird über die Mission unterrichtet, denn je weniger von dieser Mission wissen, desto weniger kann man sie verraten.
Das Wissen, dass Thorin auf sie sehnsüchtig wartet und ihr seine Liebe in Gedanken schickt reicht, damit sie sich nicht verliert.
Was ich damit meine wirst du in dem nächsten Kapitel lesen können.

Wie immer bedanke ich mich für deine lieben Worte und wünsche dir einen schönen Sonntagabend und eine nicht zu Stressige Woche.

Liebe Grüße
Wali
31.10.2019 | 21:39 Uhr
zu Kapitel 54
Hallo liebe Wali :)
Meinst Du, Thorins Putzkolonne könnte mal bei mir vorbeikommen, wenn sie im Erebor fertig ist? Ich verspreche, dass bei mir kein ganzer Berg zu putzen ist, sondern nur ein Haus. Und ich hab Tapete an den Wänden, die braucht auch nicht poliert werden. Auf die Goldadern und Diamanten haben wir beim Bau auch verzichtet, die wären zu teuer gekommen. Dafür habe ich mehr Fensterglas als der Erebor, wahrscheinlich auch mehr Staub. Ich hoffe, das ist kein Problem :-)
Ich würde sage, mit der neuen Wohnung hat Thorin alles richtig gemacht und die richtigen Leute um ihre Meinung gefragt. Als Königin muss Aurelia den Erwartungen und der zwergischen Tradition entsprechen und sich nach außen perfekt zwergisch geben, wie es ihre Rolle erfordert. Bei aller Macht, über die Thorin verfügt, stehen er und seine Familie ständig unter Beobachtung. Aurelia ist zur Hälfte Elbin. Jeder ihrer Schritte, alles was sie trägt, tut, spricht wird so lange beobachtet und bewertet werden, bis sie Thorins Untertanen von sich überzeugt hat. Thorin weiß, dass er viel von ihr verlangt, wenn sie alle elbischen Gewohnheiten ablegen soll. Dass er die gemeinsamen Wohnräume nun ganz nach ihren Bedürfnissen und ihrem Geschmack einrichten lässt, damit sie sich dort ganz zu Hause fühlt, zeugt von Wertschätzung. Die zierlichen, eleganten elbischen Möbel sind sicher nicht für fröhliche Zechabende mit den Jungs geeignet, aber den Wohnraum, wo Farben und Licht eine Atmosphäre wie im Wald zaubern - so eine schöne Beschreibung :-) - wird Thorin sicher auch angenehm finden. Dunkle, schwere Möbel hat es in den königlichen Gemächern sicher noch genug. Und bei der Einrichtung des Schlafzimmers hat der König ja auf jeden Fall auch an sich gedacht.
Du liebe Güte! Dis wäre aus allen Wolken gefallen, wenn Aurelia sie gefragt hätte, auf welchem Wege sie einen Thronerben "als Geschenk" für Thorin beschaffen könnte. Thorin hat ja inzwischen eine Vorstellung davon, was es bedeutet, dass Aurelia absolut und vollkommen ahnungslos ist. Deshalb hat er auch recht schnell erraten, dass er seiner Aurelia nun auch noch erklären muss, wo die ganz kleinen Zwerge herkommen und zwar so, dass sie einerseits keinen Schock davonträgt und sich andererseits auch nicht nicht dumm fühlt. Glücklicherweise hat Thorin seinerzeit genau aufgepasst, als ihm selbst der Vorgang als Jungzwerg erklärt wurde, ansonsten hätte er vielleicht selbst auch keine Ahnung von der Materie :D. Auf jeden Fall zahlt sich die Erklärung und praktische Unterweisung auch für den König aus.
Ich fürchte, lang wird das Idyll nicht dauern. Da wartet eine Aufgabe auf Aurelia und Thorin, die irgendwie dringend ist.....
Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend und ein schönes verlängertes Wochenende :-)
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von Wali19 am 01.11.2019 | 15:18:36 Uhr
Hallo liebe Luise,
oh, ich muss dir leider sagen, dass die Putzkolonne keine Termine mehr frei hat. Ich glaub jeder möchte so eine gründliche Putzkolonne haben, aber leider haben sie keine Zeit.

Thorin weiß, was er von seiner Aurelia verlangt, es ist unabdingbar, dass sie sich an die Zwergen Gesetze und Bräuche hält, deswegen hat er ihr mit diesen Räumen eine schöne Rückzugsmöglichkeit geschaffen. Natürlich hatte er dabei auch sein eigenes Vergnügen im Blick gehabt. Er hat ja aus genau diesem Grund das Breite Bett in ihrem Gemach aufstellen lassen, weil er sich eben so wenig wie möglich in seinen eigen Gemächern aufhalten will.
Ja die Elben, sie lassen ihre Frauen unwissend in die Ehe gehen. Wenn Elbinnen merken, dass sie guter Hoffnung sind, dann sieht man sie erst wieder, wenn das Kind geboren wurde. Es soll ja verhindert werden, dass unaufgeklärte Mädchen / Frauen fragen könnten, warum manche Elbin einen dicken Bauch hat.

Natürlich hatte Thorin genau aufgepasst, als man ihm die Geheimnisse der körperlichen Liebe erklärt hatte. Es hätte ja schnell passieren können, dass er für unerwünschten Nachwuchs gesorgt hätte, er war als jugendlicher alles andere als zurückhaltend. Thorin hatte seinerzeit seine Neffen aufgeklärt, dies hat ihm Dis aufgetragen.

Er hat schnell herausgefunden was Aurelia bedrückt und er konnte ihr helfen, so haben dann beide davon Profitiert.

Ich danke dir für deine lieben Worte und wünsche dir ein erholsames Wochenende.

Liebe Grüße
Wali
27.10.2019 | 12:52 Uhr
zu Kapitel 54
Hallo liebe Wali,
natürlich weiß Thorin, dass seine Aurelia ihre elbische Kleidung keineswegs in der Mottenkiste verschwinden lassen möchte und würde sie dazu auch niemals zwingen, dazu liebt er sie viel zu sehr. Es ist nun einmal eine unumstößliche Tatsache, dass durch die Adern seiner Liebsten auch Elbenblut fließt. Und darüber hinaus kennt sich Aurelia wesentlich mehr mit den Gepflogenheiten der Elben, als mit den Bräuchen der Zwerge aus, da sie nun einmal unter Elben aufwuchs. Das hat er akzeptiert. Und nur deswegen war er bemüht ihr ein Heim zu schaffen, das elbisches mit zwergischem verbindet, um ihr zu zeigen, dass er keineswegs darauf dringt, dass sie ihre elbischen Wurzeln komplett vergessen soll, um eine perfekte Zwergenkönigin zu sein. Einen größeren Liebesbeweis gibt es kaum.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Aurelia sich sehr schnell mit den Etiketten und Bräuchen der Zwerge anfreunden wird, mit Hilfe ihres Ehemannes, Dis und der neuen Zofe. Und ganz bestimmt auch im Angedenken an ihre Mutter, die sie schmerzlich vermisste und noch immer vermisst.
Herrgott, irgendjemand sollte den Elben mal verklickern, dass es mehr als sinnvoll ist auch die Frauen ihrer Gattung vernünftig aufzuklären und nicht ins kalte Wasser zu werfen. Was erzählen die denn dem weiblichen Nachwuchs? Vielleicht, dass kleine Elblinge in Valinor auf Bäumen wachsen und von potentiell interessierten Eltern dort gepflückt werden können, wenn sie reif sind? ;D.
Auch in diesem Punkt beweist Thorin absolutes Einfühlungsvermögen, wenn er auch mehrfach ein Grinsen unterdrücken muss, ob Aurelias Unbedarftheit.
Dennoch ist es vielleicht nicht schlecht, wenn Thorin seine Schwester bitten würde mit seiner Angetrauten ein wirklich aufklärendes Gespräch zu führen, bevor Aurelia in völlige Panik gerät, wenn ihre Blutungen ausbleiben und ihr Bauch sich wölbt. Am Ende hat die Halbzwergin dann noch Angst dem Tode geweiht zu sein, anstatt sich darüber zu freuen, dass sie ein Kind unter dem Herzen trägt, dessen Geburt Thorin mehr als glücklich machen wird.
Momentan ist alles friedlich und idyllisch, doch scheint dieser Zustand nicht allzu lange anzuhalten. Ich mache mir nun Sorgen um Thorin und Aurelia. Wer, verdammte Zwergenaxt, bittet jetzt so vehement um Einlass? Und was ist dessen Begehr?

Ich bin gespannt wie es weiter geht und wünsche dir noch einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße
Rahja

Antwort von Wali19 am 30.10.2019 | 20:18:15 Uhr
Hallo liebe Rahja,
Thorin hat sich durch die Liebe zu Aurelia sehr gewandelt , er pocht nun nicht mehr explizit darauf, dass Aurelia ihre Elbische Seite völlig ablegt. Er hat eben schnell erkannt, dass sie so wie sie ist, genau die richtige für ihn ist.

Die Elbinnen werden erst richtig aufgeklärt, wenn sich Nachwuchs ankündigt, ansonsten obliegt es dem Mann ihr alles beizubringen.

Dis wird, wie du schon festgestellt hast, Aurelia zur Seite stehen und Moira wird alles tun, damit ihre neue Herrin an der Seite des Königs glänzen kann, dass gebietet schon ihre Ehre und die ihrer Eltern.

Thorin hat ganz schnell herausgefunden, was Aurelia bedrückte und er konnte ihr helfen.
Wer da Einlass fordert und was derjenige möchte, daran arbeite ich gerade.

Ich danke dir für deine Worte, über die ich mich sehr gefreut habe und ich wünsche dir noch eine schöne Restwoche und ein entspannendes Wochenende.

Liebe Grüße
Wali
27.10.2019 | 09:07 Uhr
zu Kapitel 54
Hallo liebe Wali,

Aurelia ist zu beneiden, ich hätte auch gerne eine Schar Bedienstete die meinen Haushalt wuppen. So das ich mehr Zeit für meine Hobbys und andere Interessen hätte. Zwar wäre mir Thorin auf Dauer zu anstrengend geworden, aber nun ja, man kann nicht alles haben.xD

Natürlich weiß was seine Königin unter dem Rock trägt und es stört ihn auch nicht wirklich solange ihr Benehmen ansonsten tadellos ist. Um dafür zu sorgen wird Aurelia von Dis auf alle Eventualitäten vorbereitet und Moria bleibt es vorbehalten für die optische Zurschaustellung der Königin zu übernehmen. Zusammen werden sie es bestimmt schaffen das Aurelia an Thorins Seite glänzen wird.

Die Beschreibung der königlichen Gemächer ist dir wunderbar gelungen, da möchte man doch sein Bündel schnüren und gleich selbst einziehen. Hat mir sehr gut gefallen.

Elben. Ich sage es ja immer wieder. Vielleicht klären sie ihre Mädchen nicht auf weil sie die weiblichen nicht von den männlichen Individuen unterscheiden können? Oder es ist doch so wie ich es schon mal spekuliert habe: Elben wachsen an Bäumen, ähnlich wie Haselnüsse und werden, wenn sich reif sind, einfach von den potenziellen Eltern gepflückt.

Also meine Phantasie hast du auf jeden Fall angeregt, ich gehe mal eben kalt duschen. Aber irgendetwas scheint sich anzubahnen, sonst würden die beiden nicht im Bad gestört werden. Ich bin etwas in Sorge und gespannt darauf wie es weitergeht.

War ein richtig schönes Kapitel. Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße
fairness

Antwort von Wali19 am 30.10.2019 | 19:40:09 Uhr
Hallo noch mal
wer hätte denn nicht gern so viel Personal, dass einem die ganze Hausarbeit abnimmt? Also ich würde auch nicht nein sagen, wenn ich die Möglichkeit bekommen würde, einige "Heinzelmännchen" für mich arbeiten zu lassen.

Ja bei Thorin braucht man ein gesundes Maß an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, sonst würde seine Art einen schnell in den Wahnsinn treiben. Diese ständige Bevormundung, damit können Frauen wie wir in unserer Zeit nichts anfangen.

Thorin liebt seine Aurelia und er lässt ihr die Elbenkleidung, sonst hätte er sich nicht die Mühe gemacht, ihre Räumlichkeiten umzugestalten.
Er weiß natürlich, dass sie sich sehr Umstellen muss, dass es ihr nicht immer leicht wird, die Anforderungen genau zu erfüllen. Aber er vertraut ihr und dass wird ihr sehr viel mehr helfen, als alle Ermahnungen und Befehle.

Bei den Zimmerbeschreibungen, habe ich meiner Fantasie freien lauf gelassen, das kam dann dabei raus.
Aber die Königsfamilie ist ja sowieso diesen Prunk gewöhnt, sie haben ja auch die Mittel dafür.
Es freut mich, dass dir meine Beschreibungen gefallen haben.

Bei den Elben werden ja nur die Männer aufgeklärt, die Frauen werden dann aufgeklärt, wenn sich Nachwuchs ankündigt. Sie sind eben so.

Was es mit der Störung auf sich hat, dass kommt noch.

Ich danke dir für deine sehr lieben Worte und das Lob und wünsche dir eine schöne Restwoche.

Liebe Grüße
Wali
12.10.2019 | 08:28 Uhr
zu Kapitel 53
Hallo liebe Wali :)
Ach herrje! Warum wundert mich das jetzt nicht, dass Galadriels "Thorin wird schon wissen, was er tut." nicht wirklich hilfreich war, um Aurelia auf das Eheleben vorzubereiten. Die Elben haben sie zu einer selbständig denkenden und verantwortungsvoll handelnden Frau erzogen, deren Entscheidungen und Anordnungen respektiert wurden und die sich Achtung erworben hat, und dann lassen sie sie völlig ahnungslos in eine Beziehung zu einem Mann gehen, in der sie nun dasteht, als sei sie ein unbedarftes kleines Mädchen. Natürlich findet Thorin das rührend und niedlich, wie sie sich wundert und gibt sich alle Mühe, dass sich seine Liebste wohl fühlt, aber so richtig glücklich ist sie mit der Situation nicht. Auch, weil sie sich mit so vielen Vorschriften und Verboten arrangieren muss, um als Königin der Zwerge respektiert zu werden. Zum Glück findet Dis die perfekte Zofe für sie. Moira ist absolut loyal und sie hat Aurelia in ihrem elbischen Umfeld kennengelernt und höchste Achtung und Dankbarkeit für sie. Sie wird genau den richtigen Mittelweg finden, ihre Herrin zu unterstützen und auch zu bestärken. Als Zofe wird Moira das Vertrauen ihrer Herrin haben und mit einer zwergischen Zofe kann Aurelia vielleicht auch ein paar Dinge besprechen, für die Teleria als Elbin zu zimperlich wäre. Moira ist auf jeden Fall ein Glücksgriff für Aurelia, die ein bisschen mit ihrer Rolle als Zwergenkönigin hadert.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von Wali19 am 12.10.2019 | 20:48:05 Uhr
Hallo liebe Luise,
Aurelia ist ja erst gute 900 Jahre alt und die Elbinnen werden erst mit 1000 Jahren aufgeklärt, was aber ungefähr den selben Wortlaut hat, wie Galadriel ihn bei Aurelia benutzte. Die eigentliche Aufklärung muss der Mann in der Hochzeitsnacht praktisch ausführen, so wie es auch bei Thorin und Aurelia war.
Glaub mir, wenn Dis gewusst hätte, dass Aurelia überhaupt keine Ahnung von den Vorgängen in der Hochzeitsnacht hatte, sie hätte es ihr genau erklärt, so wie sie von ihrer Mutter aufgeklärt wurde.
Thorin hat es aber am Morgen doch sehr gut erklärt, nachdem er mitbekommen hat, dass sie null Ahnung hatte.
Ja da kommt eine schwere Zeit auf Aurelia zu, ihre neue Zofe wird ihr helfen, das hast du gut erkannt. Moira kann ja so das Wort ihrer Eltern erfüllen und sie wird ihr helfen, sie wird manches was Aurelia eine Strafpredigt von Dis oder Thorin einbringen würde, für sich behalten. Aber dies wirst du bald in den nächsten Kapiteln lesen können.

Nun kommt erstmal der Umzug in die Königsgemächer und dann wird Thorin sein Wort halten und, nee, das werde ich jetzt nicht verraten.

Ich danke dir für deine lieben Worte und wünsche dir ein erholsames Wochenende.

Liebe Grüße
Wali
09.10.2019 | 17:59 Uhr
zu Kapitel 53
Hallo liebe Wali,
heilige Zwergenaxt, irgendjemand sollte den Elben mal stecken, dass sie gut daran täten ihren weiblichen Nachwuchs gebührend aufzuklären. Gut, deren absolut androgynes Aussehen macht es schwer Männer von Frauen unterscheiden zu können, doch sollte das kein Grund sein auf die Unterschiede zwischen den Geschlechtern hinzuweisen.
Liegt es vielleicht an der fehlenden Aufklärung, dass Elbenpaare innerhalb mehrerer tausend Jahre nur ein Kind bekommen? Das gilt im Übrigen ja selbt für Frau Galadriel und ihren Mann. Nur Herr Elrond bildet da eine Ausnahme, was daran liegen könnte, dass er zur Hälfte Mensch ist. Doch konnte dieser natürlich nicht die Aufklärung seines Mündels übernehmen.
Aurelia, nunmehr amtierende Zwergenkönigin, hält noch viel zu sehr an ihrer elbischen Herkunft fest, was ich ein Stück weit verstehen kann, kennt sie doch nur die Gebräuche und Gepflogenheiten der Elben, jedoch mitnichten die der Zwerge. Zunächst Hosen unter einem Kleid zu tragen gibt ihr Sicherheit und lässt sie sich wohler fühlen. Dennoch muss sie sich darauf einstellen von nun an als Zwergin zu leben. Und in diesem Zusammenhang ist es wirklich besser, dass Thorin darauf dringt, dass seine Angetraute auf Teleria verzichtet und statt dessen eine Zwergin als Zofe bekommt, die Aurelia alles lehrt was die Zwergenkönigin wissen muss, um nicht Gefahr zu laufen den König unter dem Berge der Lächerlichkeit Preis zu geben und ihn des Respektes seiner Untergebenen zu berauben.
Was schließlich hinter verschlossenen Türen geschieht, das bleibt auch hinter diesen. Das hat Thorin ihr ja versprochen, als er ihr versicherte, dass er ihr Freiheiten einzuräumen gedenkt.
Ich frage mich noch immer ob auch Aurelia zwischen einem sterblichen oder unsterblichen Leben wählen darf, ebenso wie Herr Elond, dessen Söhne und Arwen. Falls das der Fall sein sollte, dann tut Aurelia sicher gut daran, ein sterbliches Leben zu wählen, da der Zwergenkönig, doch schon recht betagt, nur noch etwa hundert Jahre zu leben hat.

Wie immer bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung deiner Geschichte.
Liebe Grüße
Rahja

Antwort von Wali19 am 09.10.2019 | 23:42:36 Uhr
Hallo liebe Rahja,
für Elben ist es wichtig, dass die Männer Aufgeklärt sind, die Frauen werden dann in der entsprechenden Nacht aufgeklärt. Zumal Elbinnen ja erst mit 1000 Jahren einen Partner wählen dürfen. Vorher werden sie als noch zu jung angesehen. Aber Kämpfen dürfen sie schon sehr zeitig.

Für Aurelia beginnt nun eine schwere Zeit, sie muss, von jetzt auf gleich, alles vergessen was eine Elbin ausmacht und muss lernen wie eine Zwergin zu handeln. Du kannst dir bestimmt vorstellen, dass da sehr viele Stolperstellen auf sie warten werden. Denn sie soll ja all die Aufgaben übernehmen, die Dis bisher innehatte.
All dies würde ihr sicher leichter fallen, wenn sie Teleria an ihrer Seite hätte. Sie muss sich nun auch noch auf eine ihr fremde Person einstellen, dass wird bestimmt nicht leicht.

Aurelia wird auf ihre Hosen niemals verzichten, sie werden aber nicht zu sehen sein, da sie ja von nun an Kleider tragen muss.
Jeder aus der Familie wird ihr die Hilfe geben, die sie braucht und Dis wird ihr vorerst nicht von der Seite weichen und ihr alles beibringen.
Ob Aurelia auch zwischen Sterblichkeit und Unsterblichkeit wählen darf, wirst du bald erfahren.

Ich bedanke mich wieder sehr herzlich für deine lieben Worte, ich wünsche dir eine angenehme Restwoche, hoffentlich kommt die Sonne mal wieder hinter den Wolken hervor.

Liebe Grüße
Wali
09.10.2019 | 08:48 Uhr
zu Kapitel 53
Hallo liebe Wali,

was für ein interessantes Kapitel. Die Elben vermeiden es also ihre Töchter aufzuklären. Wo kommen denn die kleinen Elblinge her? Wachsen die an Sträuchern und Bäumen um, wenn sie die richtige Größe haben, wie Äpfel abgepflückt zu werden? Das würde mich ja nicht wundern. Irgendwie kommt mir diese elbische Vernarrtheit in alles was grün ist ein bisschen….ungesund vor.xD
Aber zum Glück hat Aurelia mit Thorin einen absolut verständnisvollen Gatten an ihrer Seite der es auf sanfte Art und Weise schafft das Versäumte nachzuholen. Alles andere hätte mich auch gewundert.

Was die Garderobe der Königin angeht, ist Thorin allerdings nicht gewillt Kompromisse einzugehen. Da versteht er keinen Spaß. Sein Weib hat gefälligst in angebrachter Kleidung zu erscheinen und das schließt Elbenhosen kategorisch aus. Allerdings muss ein Ehemann ja nicht alles wissen und wen hat es zu interessieren was die Königin aller Zwerge unterm Rock trägt. Ein Pluspunkt ist auf jeden Fall die Schnürung des Kleides. In diesem Fall ist keine Hilfe nötig.

Das Telaria künftig nicht mehr an Aurelias Seite sein wird, ist ein harter Schlag für sie. Jetzt ist sie völlig ohne Vertraute allein unter Zwergen. Verständlich das sie sich einsam fühlen wird. Bleibt zu hoffen dass Moira, die von Dis ausgewählte künftige Zofe ihrer Herrin auch treu dienen wird. Andererseits dürfte die Furcht vor Dis' drakonischen Strafen dafür sorgen das niemand es wagen sollte auch nur ansatzweise daran zu denken, das Königshaus zu hintergehen. Auch besteht eine ganz besondere Verbindung zwischen Moiras Familie und dem Königshaus der Durins. Da sehe ich kein Problem mit.
Ein bisschen Sogen macht mir allerdings die Dienerin welche Dis ganz besonders im Auge hat. Ihr scheint die Schwester des Königs nur so weit zu trauen wie ich einen Zwerg werfen kann.

Mir gefällt der Gedanke das Kili Aurelia in diplomatischer Mission in den Düsterwald begleiten wird. Das macht der Kleine bestimmt prima. Die Elben werden sich freuen. Zumindest die weiblichen.;-)

Das war ein schön zu lesendes Kapitel. Ich wünsche dir eine angenehme Restwoche und liebe Grüße
Fairness

Antwort von Wali19 am 09.10.2019 | 23:24:14 Uhr
Hallo liebe fairness,
ja Elben und Aufklärung, also die jungen Männer werden gründlich aufgeklärt, den jungen Mädchen ( so ab 1000 Jahre) wird nur das gesagt, was auch Galadriel zu Aurelia gesagt hat. Der Mann muss in der betreffenden Nacht seine Frau aufklären, heißt, sie bekommt die Aufklärung Körperlich erklärt.
Bei den Zwergen ist dass anders, da werden die Mädchen schon beizeiten von ihrer Mutter, Großmutter oder auch einer sehr nahen Tante aufgeklärt, damit wird verhindert, dass die Zwerginnen zu schnell auf einen Zwerg hereinfallen. Für die männlichen Zwerge sind die Väter, Großväter und Onkel für die Aufklärung zuständig.

Thorin hatte von Dis schon erfahren, dass Aurelia über die Bedeutung der Hochzeitsnacht absolut nichts wusste, so konnte er ihr ja dann helfen.
Oh ja, was die Kleidung von Aurelia angeht, da lässt Thorin nicht mit sich reden, selbst die Frisur muss Zwergisch sein.
Da Thorin doch recht sauer auf die Elben war, kamen seine Worte auch dementsprechend rüber, was er dann auch selbst gemerkt hat.
Ich glaub die Hose unter dem Kleid, wird sie sich nicht nehmen lassen.
Aurelia hätte sich mit allem schneller abgefunden, wenn Teleria bei ihr bleiben könnte, aber so muss sie sich erst wieder auf eine ihr völlig fremde Person einstellen.

Da hast du recht, Moira ist die perfekt Zofe, sie hat ja zudem auch ein Versprechen ihrer Elten einzulösen.
Deine Sorgen könnten begründet sein, aber mehr möchte ich noch nicht verraten.

Thorin will Kili zum Diplomaten ausbilden, Fili wird vorerst an seiner Seite beileiben, bis Aurelia einem Thronfolger das Leben geschenkt hat.
Die Elbinnen mögen sich über den Besuch von Kili freuen, aber ob er sich auch freuen wird, mh ich weiß nicht so recht. Mal schauen, wenn es so weit ist.

Es freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat und ich danke für das Lob.
Ich wünsche dir auch noch eine schöne Restwoche.

Liebe Grüße
Wali
18.09.2019 | 09:10 Uhr
zu Kapitel 52
Hallo liebe Wali :)
Dieses Mal bin ich wirklich spät dran mit meinem Review. Ich hatte ein bisschen die Übersicht verloren. Natürlich habe ich es längst gelesen und wäre gern Gast auf der Hochzeitsfeier gewesen. Die Zwerge haben sich nicht lumpen lassen. Auch wenn im Berg längst noch nicht alles da ist, wo es hingehört und sie noch auf Jahre hinaus Schäden auszubessern und ganze Bereiche neu zu errichten haben, erstrahlt der Festsaal wieder in wunderbarer Pracht. Zwergischer Fleiß und Arbeitswut haben es möglich gemacht, dass die Hochzeit für Thorin und Aurelia und für alle ihre Gäste zu einem unvergesslichen gemeinsamen Erlebnis und einer großartigen Abwechslung in einer immer noch harten Zeit wird. Bei der Vorstellung von all den Köstlichkeiten auf dem Buffet und wie fein das alles angerichtet ist, wäre ich gern selbst Gast gewesen. Mir gefallen immer besonders solche tollen Beschreibungen davon, wie etwas gemacht ist oder wie es an einem Ort aussieht. Ich lese so etwas sehr gern, weil ich mich dann an diesen Ort versetzt fühle.
Die Feier ist sehr ausgelassen und trotzdem so familiär, dass sich selbst die Elben sehr wohl zu fühlen scheinen. Thorin und Frau Galadriel haben ihren Tanz sicher mit sehr viel Würde absolviert. Wenn er will, verfügt Thorin durchaus über Charme und sicher auch über höfische Umgangsformen.
Seine Rede gefällt mir sehr gut. Vor allem das, was er über Bilbo sagt, dass er seine Verdienste besonders hervorhebt und ihn als einen besonderen Freund ehrt. Eine wirklich schöne Ansprache, bei der sich alle Anwesenden angesprochen fühlen können.
Mit der Hochzeitsnacht, die für die Brautleute eine ganz wunderbare Nacht wird, ist gleichzeitig auch die Voraussetzung für eine Verbindung erfüllt, die Galadriel und Elrond als so immens wichtig betrachten. Nicht nur eine romantische Verbindung, sondern eine Bindung, die einen Zweck erfüllen soll. Nur wissen Aurelia und Thorin noch nichts davon. Ich denke, ihnen wird nach der Hochzeit kein unbeschwertes Glück vergönnt sein. Stattdessen erwartet sie wohl eine weitere gefährliche Mission, bei der sie Einer um das Leben des Anderen bangen müssen. Umso schöner, dass sie ihre Hochzeit unbeschwert geniessen konnten.
Ich bin wirklich sehr gespannt, welche Aufgabe Aurelia und Thorin bevorsteht und freue mich auf das nächste Kapitel.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von Wali19 am 18.09.2019 | 16:56:03 Uhr
Hallo liebe Luise,
ach das macht doch nichts, wenn du mal etwas zu spät schreibst, ich freue mich über jedes Review, das weißt du doch.
Ja ich lese auch gern solche Beschreibungen, da kann man wunderbar abschalten und sich an den jeweiligen Platz entführen lassen.

Zwerge sind sehr erfinderisch, wenn es um ihr Essen geht, da haben sie sicher beizeiten gemerkt, wie sie die Speisen Heiß oder Kalt halten können.
In der Küche war nicht nur Bombur am Kochen, sondern auch einige Menschen, die nach ihren Rezepten Gerichte anfertigten. Jeder hat halt zum gelingen des Festes beigetragen, aber da es sich hier ja um die Hochzeit ihres Königs handelte, sind die Zwerge zu ihrer Höchstform aufgelaufen, alles musste für diese Feier perfekt sein und sie haben es geschafft.

Thorin wollte klar stellen, welch hohe Achtung er vor Bilbo hat, es nur unter vier Augen zu sagen hatte nicht die Bedeutung, die sie nun hatte, wo er es vor allen Anwesenden aussprach.
Auch wollte er seinen Dank an alle, die geholfen haben den Berg zurückzuerobern, aussprechen und so wurde es eben so eine Rede. Sie war aber dennoch kurz und nicht so langatmig wie er es vielleicht gehalten hätte, wenn er nicht selbst großen Hunger gehabt hätte.
Ja die Hochzeitsnacht, ich wollte nicht ein ganzes Kapitel damit füllen, aber ich wollte das die Liebe zwischen den beiden dennoch gut rüberkommt und auch die Einfühlsamkeit von Thorin.
Was den beiden noch bevorsteht kommt im übernächsten Kapitel, ich kann dir hier schon verraten, dass es nicht einfach für die beiden wird.

Ich danke dir für deine lieben Worte und wünsche dir eine angenehme Restwoche und ein erholsames Wochenende.

Liebe Grüße
Wali
11.09.2019 | 20:15 Uhr
zu Kapitel 52
Hallo, liebe Wali,
natürlich wissen die Zwerge zu feiern, egal ob deren Oberhaupt eine kurze oder lange Rede hält, bevor Wein - und Bierfässer angestochen werden und ein jeder sich Wildbret und andere kulinarische Genüsse schmecken lassen darf. Ich wette, dass Bombur etliche Stühle und Tische gekillt hat, während er sich den Bauch voll schlug, währenddessen er sich mit Ori ein Wettrülpsen lieferte ;D.
Das Kidnapping der Braut ging absolut schief. Hat Kili wirklich gedacht, dass er an seinem Onkel vorbei kommt, ohne dass dieser den Braten riecht und dessen Vorhaben zu vereiteln weiß? Süßer Zwerg, der noch trocken werden muss hinter den Ohren, um Thorin, seinen Onkel, in die Irre führen zu können ;D. Das gilt ganz sicher auch für Fili. In der Hinsicht erwachsen zu werden und ihren, bitte mehrfach um Entschuldigung, etwas betagten Onkel hinters Licht führen zu können, nehmen sich beide nicht viel.
Allerdings kann Aurelia sehr davon profitieren sich einem Zwerg versprochen zu haben, der über Erfahrung in jeglicher Hinsicht verfügt. Und so kann die Halbzwergin, oder auch Halbelbe, ganz schnell ihre Ängste vor der körperlichen Vereinigung und endgültigen Vollziehung der Ehe ad acta legen. Thorin ist einfühlsam und hingebungsvoll, was nicht nur dazu führt, dass Aurelia sich fallen lassen kann und höchste Wonnen genießt, sondern auch am Morgen danach mehr will, was ihr natürlich zuteil wird, sogar ganze drei mal. Was ein gestandener Zwergenkrieger ist, noch dazu ein Thorin Eichenschid, der braucht keine Verschnaufpausen, um da anknüpfen zu können, wo er am Vorabend aufgehört hat ;D, um seine Angetraute wieder und wieder in die höchsten Sphären körperlicher Wonne zu katapultieren.

Verdammt schönes Kapitel. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung, bin jedoch noch immer bange was Aurelia und Thorin noch bevorsteht zu tun. Was müssen die beiden Liebenden demnächst bewerkstelligen, welch Dunkelheit abwehren?

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und sende dir liebe Grüße.
Rahja

Antwort von Wali19 am 12.09.2019 | 12:16:43 Uhr
Hallo liebe Rahja,
Aurelia weiß nun auch, dass die Zwerge wissen, wie man Feiert. Sie ist ja nur die Festivitäten der Elben gewohnt und da ging es mitnichten so humorvoll und Chaotisch zu, da war es eher das Gegenteil.
Kili und Fili wollten nur ein wenig Spaß und ihren Onkel ärgern, natürlich wussten sie von vornherein, dass sie einen Thorin Eichenschild nicht gewachsen sind, aber Spaß hatten sie alle. Und das war es was sie wollten.
Bombur hat sich nicht in der Küche den Bauch voll geschlagen, dass hat er auf der Feier getan, selbstverständlich mit einem anschließenden Rülpswettbewerb, an den nicht nur Zwerge teilnahmen.

Thorin weiß, dass Aurelia überhaupt keine Ahnung hat, wie es zwischen einem Mann und einer Frau sein kann. Er gibt ihr die Zeit, die sie braucht und überlässt es ihr, ob er weiter machen soll. Er wusste wie sie sich entscheiden würde, da Dis ihm schon einen kleinen Hinweiß gegeben hatte. Geschwister eben.
Zwerge sind ausdauernd und wenn sie die richtige Motivation vor Augen haben, dann laufen sie zu Bestform auf.
Aurelia hat nach den anfänglichen Schwierigkeiten die Zärtlichkeiten von Thorin sehr genossen, auch wenn sie noch nicht alles von ihm gesehen hatte, so gefiel ihr doch schon dass was sie anfassen und erkunden konnte sehr.

Ich danke dir für dein Lob, ich hoffe, dass im nächsten Kapitel Galadriel zu Wort kommt und die beiden auf den Boden der Tatsachen zurückholt, mal sehen wie sie es anstellen wird.

Ich habe mich wieder sehr über deine lieben Worte gefreut und wünsche dir noch eine schöne Restwoche.

Liebe Grüße
Wali
11.09.2019 | 10:08 Uhr
zu Kapitel 52
Hallo liebe Wali,

egal wie lange es gedauert hat, das Warten auf das neue Kapitel hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Du hast die umgebende Szenerie des Hochzeitssaales so wunderbar detailgetreu beschrieben das ich mich mittendrin gefühlt habe, die Düfte des leckeren Essens – jetzt hab ich Hunger bekommen – förmlich schmecken konnte und von der festlich-würdigen Stimmung angesteckt wurde. Ich glaube sogar die Musik zu hören. Abgesehen von den Omeletts und dem überbackenen Gemüse würde ich mich ja lieber an die Speisen der Zwerge halten. Alles andere an Grünzeug können die Elben behalten.xD

Ich kann nur hoffen das Thorin ein Einsehen mit seinen hungrigen Gästen hat und die Rede – jeder weiß ja das er es außerordentlich liebt möglichst langatmig und ausdauernde Vorträge zu halten – nicht gar zu sehr ausufert.
Und er hatte Recht behalten, es wurde ein unvergessliches Fest, da bin ich mir sicher.

Die verhinderte Brautentführung hat mir besonders gut gefallen. Aber Fili und Kili haben doch wohl nicht im Ernst geglaubt das sich ein Thorin die Frau rauben läßt?! Worauf ein Zwerg einmal Hand legte geht automatisch in seinen Besitz über und das betrifft in erster Linie die Frau die er liebt. Also hatten die beiden Jungspunde von Anfang an keine Chance und die ganze Aktion verlief im Sande.

Die Hochzeitsnacht hast du schön dargestellt. Da zeigt sich wieder die andere, friedlichere, beschützende und sorgsame Seite von Thorin. Aurelia hat "Blut geleckt" und will am nächsten Morgen gleich da weitermachen wo sie abends aufgehört haben. Natürlich braucht ein Zwerg keine weitere Aufforderung und Ruhe schon mal gar nicht.XD Und ja, derartige körperliche Aktivitäten machen hungrig. Ohne Zweifel.

Das war ein wunderhübsches, rundum gelungenes Kapitel das mir sehr gut gefallen hat. Und ich bin schon neugierig wie es weitergeht.

Liebe Grüße
fairness

Antwort von Wali19 am 11.09.2019 | 16:39:44 Uhr
Hallo liebe fairness,
ich danke dir für dein Lob, es freut mich, dass du das Gefühl hattest, dabei zu sein.
Ja auch ich würde lieber das Zwergenessen genießen, das Kaninchen mit Kräuterhonigkruste hab ich schon mal gegessen, war sehr, sehr lecker, saftig und zart.

Ich habe mir gedacht, dass die Zwerge und die Menschen sich zu helfen wissen, wenn es keine Blumen gab, dann mussten sie eben mit dem vorlieb nehmen, was da war. Es freut mich, dass es dir gefallen hat.

Thorin hatte ein Einsehen und so fiel die Rede auch nicht wirklich lang aus. Vermutlich hatte er selbst auch Hunger hihi.
Kili hatte ja erst kurz vor der Hochzeit von dem Brauch gehört und so wurde eben improvisiert, aber alle hatten ihren Spaß. Selbst die sonst so steifen Elben haben kräftig mitgefeiert und gespielt.
Die Zwerge haben ihren König wohl noch nie so ausgelassen gesehen, selbst seine Neffen nicht.
Alle Zwerge aus der Gemeinschaft, seine Schwester und Bilbo freuten sich für die beiden, alle bis auf Dis wussten wie sehr Thorin um seine Aurelia gebangt hatte, sie hatte es ja nur von den anderen erzählt bekommen und dass ist nicht dasselbe.
Thorin konnte nun der sein, der immer schon war, ein liebender zärtlicher Zwerg, der seiner Liebsten niemals mutwillig weh tun würde. Er zeigte ihr, was Leidenschaft heißt und hat ihr so die Angst genommen. Er selbst profitiert doch am meisten davon, wenn Aurelia die neue Zweisamkeit auskosten möchte.

Noch sind die beiden im siebten Himmel, aber dies bleibt nicht so, sie werden schneller wieder in die Realität geholt, als die beiden denken, im nächsten Kapitel wird Galadriel Aurelia über ihrer bevorstehende Aufgabe informieren, wie Aurelia, Thorin und selbst Thranduil darauf reagieren kannst du dann lesen.

Wie immer danke ich dir für deine lieben Worte und das tolle Lob.
Ich wünsche dir noch eine schöne Restwoche.

Liebe Grüße
Wali
Hanna (anonymer Benutzer)
30.08.2019 | 23:13 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo Wali,
hab deine Geschichte endteckt und muss sagen die beiden japitel gefallen mur schon sehr gut.
Gandalf führt doch irgendwas im Schilde, umsonst will er Aurelia bestimmt nicht dabei haben.
Gandakf wird dich wohl gewusst gaben, dass Aurelia kämpfen kann, Elrond und seine Söhne haben ja lange genug Zeit gehabt es ihr beizubringen.

Ah ich ahne schon, wenn Gandalf in Bree treffen wird. Dann bin ich ja mal was Aurelua dazu zu sagen hat.

LG Hanna

Antwort von Wali19 am 30.08.2019 | 23:19:14 Uhr
Hallo Hanna,
es freut mich, dass dir meine Geschichte gefällt.
Natürlich hat Elrond Aurelia nicht nur das Kämpfen beigebracht, er hat ihr ein enormes Wissen mitgeben, hat ihr auch viel über das Volk ihrer Mutter beigebracht.

Gandalf macht niemals etwas ohne einen Hintergedanken, er weiß, was Aurelia kann und er braucht sie, sie wird es noch erfahren, aber nicht von ihm.

Na mal sehen ob du Recht behältst.

Liebe Grüße
Wali
23.08.2019 | 18:29 Uhr
zu Kapitel 51
Hallo liebe Wali,
nachdem Thorin sein Fett weg bekam müssen nun auch Fili und Kili Fersengeld bezahlen und sich gefallen lassen schmerzhaft gemaßregelt zu werden, von ihrer Mutter, die vor Sorge fast verging.
Es freut mich sehr, dass Dis die Zukünftige ihres Bruders stehenden Fußes fest ins Herz schloss und dieser zur Seite stehen will, zunächst bei den Hochzeitsvorbereitungen, doch ganz sicher auch darüber hinaus. Ganz bestimmt wird Aurelia viel von der Prinzessin lernen können, in Punkto Etikette und angemessenen Verhaltens als Königin der Zwerge, zumindest wenn Aurelia es vermag ihr elbisches Temperament zu zügeln und endlich einmal gewillt ist in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten, um der Liebe willen, die sie in ihrem Herzen trägt, für einen charismatischen Zwergenkönig, der sie für sich aus erkor und für den sie unwiderruflich die EINE ist.
Ob Dwalin wirklich prädestiniert ist die jungen Prinzen im Auge zu behalten und dafür Sorge zu tragen, dass diese sich nicht daneben benehmen und sich waschen, ordentlich frisieren und sich hübsch zu machen für die bevorstehende Vermählung von ihrem Onkel und Aurelia, sei mal dahingestellt. Sicher ist jedoch, dass Balin, in zwergischen Insiderkreisen auch genannt "Die geschniegelte Fönwelle, für diesen Part die richtige Wahl ist ;D.
An der Stelle, an welcher sich Dis daran erinnerte, dass Thranduil und Herr Elrond kund taten sich um die Frisur und das Outfit vom Bräutigam kümmern zu wollen, musste ich echt lachen, während sich Bilder in mein Hirn brannten, wie Thorin nach der elbischen Prozedur mit geglättetem Haar, welches mittels Fischgrätenzöpfen aus dem Gesicht frisiert wurde, und bekleidet mit einem bodenlangem "Elbenkleidchen" vor den Traualtar tritt, um seiner Liebsten das Ja-Wort zu geben ;D.
Mahal sei Dank kam es nicht dazu und Thorin tritt als gestandener Zwerg, als heroischer Krieger und als König vor die Liebe seines Lebens, um sein Ja-Wort zu geben und das seiner Liebsten einzufordern.

Falls das rauschende Fest, das der wundervollen Trauung folgte, irgendwann doch stagniert, dann kannst du dir gern Cosmo, Tom und Bodo von mir ausleihen, die die Festivitäten garantiert wieder in Schwung bringen, mittels Musikbox und diversen exotischen Cocktails ;D.

Ich freue mich auf das nächste Kapitel und wünsche dir ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Rahja

Antwort von Wali19 am 24.08.2019 | 16:17:22 Uhr
Hallo liebe Rahja,
ja Fili und Kili merken nun was sie angestellt haben und müssen nun auch mit den Konsequenzen leben. Dis wird ihre Söhne so schnell nicht wieder aus den Augen lassen. Sind sie doch das einzige was, neben den Erinnerungen, von ihrem geliebten Mann geblieben sind.
Dwalin wird sich sehr gut um die Jungs kümmern, er möchte ja auch, dass sie Thorin keine Schande machen.
Thranduil und Elrond wollten Thorin nur ein wenig aufziehen und dass Aurelia dabei ihren Spaß hatte, war ja nicht zu überhören.
Ich denke auch, dass Balin hierfür der richtige war. Er weiß genau wie er was zu tun hatte und wie die Frisur vom König sein sollte.
Ja Dis hatte Aurelia eigentlich fast sofort in ihr Herz geschlossen, sie hatte die Blicke von seinem Bruder und seiner künftigen Frau bemerkt. Das hatte sie an ihren Mann erinnert und wie tief ihre Liebe zu ihm gewesen war. Dies hatte sie nun bei ihrem Bruder bemerkt und sie wird Aurelia alles beibringen, was diese wissen muss und Aurelia wird alles was Dis ihr beibringt versuchen umzusetzen.
Selbst das aussuchen von den Hofdamen wird Dis ihr beibringen.
Im nächsten Kapitel werde ich etwas auf die Feier und das Essen eingehen, ich hoffe, dass vom Essen auch was für dich dabei ist.

Wie immer danke ich dir für deine lieben Worte und wünsche dir ein erholsames Wochenende.

Liebe Grüße
Wali
22.08.2019 | 22:02 Uhr
zu Kapitel 51
Hallo liebe Wali :)
Kaum ist Dis im Berg, läuft sie zu Hochform auf. Sie ist sichtlich glücklich, wenigstens noch so weit in die Hochzeitsvorbereitungen einbezogen zu werden, dass sie sich um die Braut kümmern kann. Mit Dis an ihrer Seite muss Aurelia keine Sorgen haben, ihren Aufgaben als Königin nicht gerecht zu werden. Dis weiß über alles Bescheid. Sie kennt Regeln, Gesetze und Vorschriften, hat Erfahrung darin, sowohl einen großen Haushalt als auch einen Hofstaat zu organisieren, kennt sich mit Abläufen und Geschäften aus und vor allem kennt sie die Zwerge. Und ganz sicher brennt sie geradezu darauf, Tante zu werden und wird Aurelia auch bei einem Zwergling (oder besser Zwelbling?) kompetent zur Seite stehen. Ihre Jungs wird sie so nebenbei auch nicht mehr aus den Augen lassen. Die heißen Ohren haben sie sich verdient. Dis muss tausend Ängste ausgestanden haben. Ob den Beiden bewusst ist, was das für sie bedeutet hat und ob sie sich eine Vorstellung davon machen können, was es für ihre Mutter bedeutet hätte, wenn einer von ihnen oder sie beide das Abenteuer nicht überlebt hätten?
Ich kriege jetzt das Gesicht von Thorin nicht aus dem Kopf, als Elrond ihm eröffnet, dass er und Thranduil sich um sein Hochzeitsoutfit und -Frisur kümmern werden :D:D:D. Das Ergebnis kann ich mir lebhaft vorstellen. Thranduil wäre auf jeden Fall mit seinem Glätteisen angerückt und als sähe Thorin danach nicht schon blöd genug aus, hätten sie ihn ordentlich rasiert und anschließend in eine fließende, bodenlange Robe mit Schleppe gesteckt. Thorin hätte nicht ausgesehen wie Thranduils Schwiegersohn, sondern wie dessen kleiner Bruder :D.
Die königliche Frisur und das Gewand zu richten und dem Outfit den letzten, hocheleganten Schliff zu verpassen, dafür ist Balin natürlich der richtige Zwerg. Bei ihm liegt ja auch nie auch nur ein Barthaar quer, der Bart hat immer den gleichen perfekten Schwung in den Spitzen und die Haare sehen aus wie Zuckerwatte. Der gute Oin wiederum ist genau der richtige Zwerg, um den nervösen Bräutigam Stunden vor der Hochzeit ruhig zu halten, notfalls medikamentös. Oin ist Profi was den Umgang mit schwierigen Patienten angeht und der königliche Bräutigam wird sich nicht so viel anders aufgeführt haben :D.
Auf jeden Fall ist es eine sehr schöne Hochzeit. Schade, dass ich nichts von Bomburs Leckereien probieren kann. Mir wäre jetzt nach einem Törtchen.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von Wali19 am 24.08.2019 | 15:33:23 Uhr
Hallo liebe Luise,
ja das stimmt, Dis weiß, welche Aufgaben nun auf Aurelia warten, sie wird ihr zur Seite stehen und ihr helfen in ihre neue Rolle hineinzuwachsen.
Es ist ja schon schwer genug, die richtigen Hofdamen auszusuchen, Aurelia würde sich da nur auf ihr Gefühl verlassen, aber das wäre wohl nicht ganz richtig. Dis weiß worauf es bei einer Hofdame ankommt, sie wird Aurelia eine Liste vorlegen und sie mit ihr auch durchgehen.
Ich glaub jeder im Berg hofft auf baldigen Nachwuchs, na mal sehen, wie die beiden sich anstellen.
Fili und Kili werden nun einige Zeit unter strenger Beaufsichtigung von ihrer Mutter sein und ihr ist es egal, was ihre Jungs schon geleistet haben, sind sie doch das einzige was ihr von ihrem geliebten Mann geblieben ist.
Ja Thorin hat genauso geschaut wie du es dir vorgestellt hast, er hatte auch die selben Gedanken dazu, aber die beiden wollten ihn wirklich nur etwas aufziehen. Den kleinen Spaß wollten sie sich nicht nehmen lassen und dass es Aurelia zum Lachen gebracht hat, ist wohl die beste Bezahlung für Thranduil.
Im nächsten Kapitel werde ich etwas auf die Feier und dem Essen eingehen. Bin gespannt, ob da auch was für dich dabei wäre.

Ich bedanke mich für deine lieben Worte über die ich mich wieder sehr gefreut habe.
Ich wünsche dir noch ein schönes erholsames Wochenende.

Liebe Grüße
Wali
19.08.2019 | 14:56 Uhr
zu Kapitel 51
Hallo liebe Wali,

keine Ahnung was Fili und Kili auf die Idee bringt das sie ungeschoren davon kommen würden. Natürlich ist Dis froh alle drei wohlbehalten wieder zu sehen, aber Mit einer Zwergenmutter in Rage sollten sie sich nicht anlegen, das bekommt ihnen schlecht, künftig mit langen Ohren herumzulaufen sowie einige Backpfeifen kassieren, nun das haben sich die beiden selbst eingebrockt. Ernsthaft, nur einen popligen Zettel mit ein paar Runen drauf zu hinterlassen. Tststs. Ist kein guter Stil, wo bleibt denn da die gute Erziehung. Balin wäre bestimmt enttäuscht das seine Belehrungen von früher derartig im Sande verlaufen sind.

Von wegen Thorin schläft vor der Trauung bei Aurelia, das geht man nun gar nicht. Erst wird getraut, dann wird gesaut.xD Dis ist da eisern und weiß jeden Vorstoß in diese Richtung zu verhindern.

Die Vorbereitungen für die Hochzeit sind so gut wie abgeschlossen, die Schneiderin, die Küchenbrigade und alle Beteiligten haben ihre Sache mehr wie gut gemacht und jetzt ist es tatsächlich soweit.
Thorin darf seine Aurelia nun endlich nach Irrungen und Wirrungen ganz hochoffiziell und unter Zeugen seine Königin nennen.

Ich lese ja immer sehr gerne Beschreibungen von Örtlichkeiten oder Begebenheiten und deine von der Hochzeit der beiden ist wunderbar gelungen. Die Kleidung, die geschmückte Ahnenhalle und nicht zu vergessen die Rührung aller Beteiligten hast du prima rübergebracht. Hat mir sehr gut gefallen, ich hatte das Gefühl als Gast in der ersten Reihe zu sitzen und alles aus erster Hand zu erleben.
Was ich besonders hervorheben möchte ist das Versprechen das sich Aurelia und Thorin gegeben haben. War richtig schön romantisch und einfach….Hach. Schön.

Dis hat einen Geistesblitz wo sie Aurelias Brautkrone schon einmal gesehen hat, ich bin überzeugt das ihr die Zusammenhänge noch einfallen werden. Ob es dann zu Verwicklungen kommt? Wir werden sehen.

Tja, eine Hochzeit ist nur für die anwesenden Gäste ein Spaß, die Brautleute müssen dagegen hart arbeiten, das fängt beim "Tanzmarathon" an und hört bei den Trinksprüchen noch lange nicht auf.xD

Das war ein sehr schönes Kapitel, welches mir ausnehmend gut gefallen hat. Ich freue mich schon darauf wie es mit den beiden weitergeht.
Ich wünsche dir noch eine schöne Woche.
Liebe Grüße
Fairness

Antwort von Wali19 am 20.08.2019 | 15:23:45 Uhr
Hallo liebe fairness,
die beiden Jungs wollten Abenteuer erleben, immer wieder haben sie den Geschichten von ihrem Onkel, von Dwalin und den anderen zugehört und nun wollten sie selbst welche erleben. Thorin konnte keinen der beiden zurückschicken, dafür waren sie schon zu weit von den Blauen Bergen weg und die Zeit saß ihnen ja auch im Nacken. Also mussten sie mit. Für ihr erstes Abenteuer haben sie sich aber doch ganz gut gemacht.

Oh ja, Dis ist nicht zu unterschätzen, diese Ohrfeigen haben sie sich verdient. In Zukunft wird sie noch besser auf sie aufpassen, die Augen und Ohren einer Mutter sind wirklich überall, alles was sie nicht sehen oder hören soll, hört sie und sieht sie. Mir ging es mit meinen Mädchen nicht besser.

Diesen kleinen Denkzettel muss sie ihrem Bruder geben, auch auf ihn ist sie ja sauer. Aber um Aurelia kümmert sie sich gern.
Ich kann dir verraten, das Dis jenes Bild noch finden wird.

Es freut mich, dass dir meine Beschreibung der Trauung gefallen hat. Ich wollte nicht eine Beschreibung von einer Menschlichen Hochzeit schreiben, da es sich ja um Zwerge handelt und diese sind können zwar auch mit Worten umgehen, aber es sollte doch einfach gehalten werden, man sollte an den Sätzen merken, was sie einander bedeuten.

Beschreibungen über Feste, kann ich nicht besonders gut rüber bringen, weshalb ich es so und nicht anders geschrieben habe.
In meiner anderen Geschichte habe ich es versucht, aber es hat nicht so Funktioniert, wie ich es haben wollte.
Aber mit Sicherheit, wurde es ein rauschendes Fest, eben ganz nach Zwergen Art.

Ich hab mich sehr über dien Lob und die lieben Worte gefreut.
Das nächste Kapitel dauert noch etwas, da ich momentan nicht die Zeit finde, um es wirklich gut zu schreiben.

Liebe Grüße
Wali
11.08.2019 | 20:28 Uhr
zu Kapitel 50
Hallo liebe Wali :)
Dis hat nicht lange auf sich warten lassen. Die resolute Zwergin wird den Weg von den Ered Luin zum Erebor in viel kürzerer Zeit zurückgelegt haben, als Thorin und seine Gemeinschaft. Das ist nicht allzu schwer, wenn einem nicht bereits im ersten Drittel der Reise die Ponys abhanden kommen. Zwerge sind gut zu Fuß aber auf 4 Beinen kommt man doch deutlich schneller voran als auf 2. Wobei Thorin & Co. auch ein beachtliches Tempo vorlegen, allein schon deshalb, weil sie gefühlt 70 % der Strecke im Galopp auf der Flucht zurücklegen. Wie auch immer. Ehe Thorin sich versieht, steht die Mutter seiner Neffen vor ihm und macht erst einmal ihrem Ärger Luft. Das muss sich seit den Blauen Bergen bei ihr aufgestaut haben, da kommt Thorin mit einem Satz Ohrfeigen noch gut davon. Würde mich nicht wundern, wenn ihre Söhne zur Begrüßung auch je einen Satz warme Ohren bekommen, denn offenbar sind die beiden Jungspunde Thorin unerlaubt ins Auenland gefolgt, obwohl sie ursprünglich gar nicht an der Reise zum Erebor teilnehmen sollten. Was muss die arme Zwergenmutter ausgestanden haben! Die Begrüßung zwischen Thorin und Dis hat mir gut gefallen. Dis mag sich unterwegs die schlimmsten Strafen für ihren Bruder ausgemalt haben aber nun überwiegt doch die Erleichterung und Rührung, dass ihr Lieben überlebt haben.
Aurelia kann Dis Unterstützung dringend brauchen. Teleria und Tante Galadriel meinen es gut mit ihr, sind aber nicht wirklich eine Hilfe in dem, was Aurelia gerade beschäftigt und Periana darf nicht in ihre Nähe. Nach dem, was von ihr erwartet wird, die absolute Unterordnung unter den Willen, die Kontrolle und die Entscheidungen ihres Ehemannes, kommen ihr vielleicht doch leise Zweifel. Wie sie es Thranduil sagt: Aurelia war bis vor wenigen Tagen eine eigenständige, selbstbewusste Frau, die selbst Entscheidungen getroffen hat. Die Einhaltung offizieller, traditioneller zwergischer Etikette ist die eine Sache aber von ihrem zornig aufbrausenden Zwergenkönig für jede Abweichung gemaßregelt zu werden, ist die andere. Die arme Aurelia ist schon ganz verunsichert. Natürlich ist die Erwartung an eine Königin hoch aber Thorin führt sich auf wie Titanic-Rose's Verlobter Cal Hockley. Dis, denke ich mir, kennt zwar alle royalen und zwergischen Regeln aus dem Effeff, wird aber ihrem Bruder zumindest hinter den Kulissen ordentlich Paroli bieten, wenn der überreagiert.
Das Brautkleid-Problem hat sich auf wunderbare Weise gelöst. Auf einen Elbenvater ist ebenso Verlass wie auf eine Zwergenmutter. Durinas wunderschönes Brautkleid ist einer Königin würdig und wirft bei der erstaunten Dis Fragen auf. Als Zwergin hat sie natürlich eine Blick für prächtige Gewänder und dieses kennt sie bereits von einem alten, sehr alten Gemälde, von dem sie weiß, dass es irgendwo im Erebor hängt. Es muss Durina darstellen.
Jetzt wird es mysteriös. Durinas sterbliche Überreste sind verschwunden, die Aurelia in Würde hat bestatten lassen wollen. Da ist ihnen jemand zuvorgekommen. Und nun ist die Frage, ob derjenige sie beigesetzt hat, damit sie endlich, so endlos lange Jahre nach ihrem Tod, Ruhe finden kann (Periana hätte ich da im Verdacht) oder ob jemand ihre sterblichen Überreste aus einem anderen Grund hat verschwinden lassen.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
Liebe Grüße!
Luise

Antwort von Wali19 am 11.08.2019 | 22:38:46 Uhr
Hallo liebe Luise,
ja Dis hatte ja eine Nachricht von Thorin bekommen, dass sie den Berg zurückerobert hatten und da hat sie sich sofort auf den Weg gemacht. Elrond hatte dafür gesorgt, dass Meneldor Dis sicher zum Erebor bringen sollte.
Thorin hatte nicht so schnell mit seiner Schwester gerechnet und ist demzufolge sehr überrascht. Die Ohrfeigen hat er mehr als verdient, wusste er doch, dass die beiden Jungs eigentlich in den Ered Luin bleiben und ihn vertreten sollten. Nun gut, was gewesen ist, kann nun nicht mehr geändert werden.
Sind wir nicht alle so? Zuerst mahlen wir uns die schlimmsten Strafen aus, aber am Ende sind wir dann doch froh, dass wir unsere Lieben in den Arm nehmen können und da vergessen wir die meisten Strafen.
Aurelia weiß wie sie sich in der Öffentlichkeit, an der Seite Thorins geben sollte, aber bei ihr kommt ihr junges Alter hervor, wenn man so will, ist Aurelia eigentlich noch ein Teenie, nach Elbischen Maßstab.
Natürlich ist sie verunsichert, sie muss von jetzt auf gleich Hoheitsvoll auftreten, muss sich an so viele Vorschriften, Etikette und Verbote halten, da ist es nicht verwunderlich, wenn sie etwas Spaß haben möchte.
Dis wird ihr in dieser Hinsicht mit Rat und Tat zur Seite stehen, freut sie sich doch über das Glück, dass ihrem Bruder widerfuhr.
Die beiden höchsten Damen im Berg sind schon jetzt ein Herz und eine Seele, Thorin wird sich im Privaten bestimmt noch so einiges anhören müssen und auch noch das ein oder andere graue Haar dazubekommen.
Ich kann dir schon mal sagen, das Periana Unschuldig ist, sie hat nichts damit zutun.
Die Auflösung kommt später.

Wie immer danke ich dir für deine lieben Worte und für das Interesse an meiner Geschichte.

Ich wünsche dir eine angenehme Woche.

Liebe Grüße
Wali
10.08.2019 | 15:40 Uhr
zu Kapitel 50
Hallo liebe Wali,
nachdem Aurelia ihr Fett von ihrem zukünftigen Ehemann weg bekam, aufgrund ihres kindischen Verhaltens und der Tatsache, dass sie lieber Spaß haben wollte als sich gebührend auf die bevorstehende Zeremonie vorzubereiten, muss nun auch Herr Elrond seinen Unmut loswerden, ob deren ungebührlichen Auftretens. Mit Recht, wenn ich das mal anmerken darf. Die Halbelbe oder auch Halbzwergin ist 900 Jahre alt und benimmt sich wie ein Kind. Sie kann zwar kämpfen, doch wenn es um Etikette und Anstand geht hat sie Null Intuition. Selbst wenn ihr irgendwann, während ihrer offensichtlich unorthodoxen Erziehung, eingetrichtert wurde wie sich eine Prinzessin zu benehmen und zu gebärden hat, dann hat Durinas Tochter diese Lektion wohl absolut vergessen.
Gut, dass Dis zum richtigen Zeitpunkt auf der Bildfläche erscheint, die sofort das Zepter in die Hand zu nehmen gedenkt, um Aurelia zukünftig in die richtige Spur zu bringen.
Dass Dis ihrem Bruder erst einmal eine gehörige Abreibung verpasst, weil dieser ihre Söhne in Lebensgefahr brachte, ohne Aussicht auf Erfolg, und sich nicht zuckte, um ihr mitzuteilen, dass die Mission glückte und all ihre Lieben wohlauf sind, hat der Zwergenkönig mehr als verdient, bevor schließlich die Erleichterung obsiegt und sich das Geschwisterpaar glücklich in die Arme fällt. Die Ohrfeigen, die der nunmehr rechtmäßige König unter dem Berge kassierte, wird er ganz sicher auch nur so sang und klanglos von seiner kleiner Schwester erdulden, und von sonst niemandem.

Thranduil sorgte dafür, dass Aurelia das Hochzeitskleid ihrer Mutter tragen kann, während der bevorstehenden Vermählung mit Thorin. Ich hoffe doch sehr, dass die Elben es vermochten den Stoff über neunhundert Jahre hinweg gut zu konservieren und von Mottenfraß und dem Zahn der Zeit fernzuhalten. Ansonsten wird Aurelia am nächsten Tag in einem Kleid vor Thorin treten müssen, auf welches die Feststellung *Loch an Loch hält doch* zutrifft.

Mal sehen wie die Hochzeitszeremonie verläuft und ob dann für mich endlich wieder ersichtlich wird, dass Aurelia den Zwergenkönig wirklich liebt und sie sich nichts sehnlicher wünscht als mit diesem glücklich werden zu dürfen, egal was eine beschissene Prophezeiung noch von ihr und dem rechtmäßigen Anführer der sieben Zwergenvölker verlangt.

Ich bin also gespannt wie es weitergeht und wünsche dir noch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Rahja

Antwort von Wali19 am 11.08.2019 | 13:23:44 Uhr
Hallo Rahja,
man darf Aurelia auch mal ein wenig Spaß gönnen.
Keine Angst, sie weiß ganz genau, wie sie sich zu verhalten hat. Das wird auch bald ersichtlich werden.
Das Kleid hatten die Elben wirklich sehr gut verpackt. Da gibt es nur die Löcher, die auch in das Kleid hineingehören.
Für Elrond ist Aurelia erst mal gerade den Kinderschuhen entwachsen, Elben altern langsamer, als die Zwerge. Wenn Elrond aber wüsste, wie sie sich außerhalb seiner Kontrolle benommen hat, der würde die Hände über den Kopf schlagen. So ausgelassen haben nur Arwen und ihre Brüder sie gesehen.
Ich glaub jede Mutter würde so reagieren wie es Dis getan hatte, es gab wohl keine Minute in der sie ohne Sorgen um ihre Söhne und Bruder war.

Ich hoffe ich kann die Zeremonie gut herüber bringen, also so, dass jeder sich etwas darunter vorstellen kann.

Ich bedanke mich herzlich für deine lieben Worte und wünsche dir einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Wali
09.08.2019 | 10:22 Uhr
zu Kapitel 50
Hallo liebe Wali,
ich war, nach deinen Ankündigungen schon sehr auf das neue Kapitel gespannt und kann nur sagen Chapeau. Es ist wirklich großartig geworden. Besonders haben mir die Einzelheiten der zwergischen Etikette gefallen. Ich habe mich da ja eher vage bei ausgedrückt, während du wunderbar ins Detail gegangen bist. Ja, ich sehe da auch die Eine oder andere Stolperfalle für Aurelia.
Aber der Reihe nach.

Elrond ist ordentlich entsetzt von Aurelia. Du lieber Himmel sie hatte doch nur ein bisschen Spaß. Aber jeder weiß ja das Elben zum Lachen in den Keller gehen wobei sie ja auch da einen Grund zum nörgeln finden, da bin ich sicher. Gut das Dis zur rechten Zeit angekommen ist und die Sache "Ausbildung zur Königin" selbst in die Hand nimmt. Thorin bekommt gleich mal sein Fett weg – völlig zu Recht natürlich – er hätte wissen sollen das man sich ungestraft mit Wargen, Orks und Trollen anlegt, aber vor einer angefressenen Zwergenmutter schnell und vor allem sehr, sehr weit davon laufen sollte. Gerade weil er so leichtfertig mit dem Leben ihrer Söhne gespielt hat. Die Backpfeifen haben gesessen, ich kann mir vorstellen das da wo Dis hinschlägt kein Gras mehr wächst. Immerhin ist sie mit zwei älteren Brüdern aufgewachsen, Da hat sie gelernt zuzuschlagen.xD

Thorin ist ein Zwerg und kann somit unmöglich aus seiner Haut. Außerdem ist er mehr wie nur ein bisschen kontrollsüchtig und will natürlich demzufolge auch seine Zukünftige unter Kontrolle – sprich in einem Zimmer in seiner Nähe – wissen. Thranduil weist Aurelis in die Feinheiten der zwergischen Sitten und Etikette ein. Ihr geht wohl erst jetzt auf was sie da auf sich genommen hat und ich bin überzeugt das Dis ihr nur zu gerne bei allem helfen wird, angefangen von der Auswahl der "richtigen" Hofdamen, bis zu den Feinheiten der Kleidung und dem "aufputzen" bei Empfängen und derlei Anlässen. Dis ist ein Profi und derlei Dinge sind ihr in Fleisch und Blut übergegangen.

Das Hochzeitskleid ist herrlich, Aurelia wird darin großartig aussehen und Thorin ganz sicher platzen vor Stolz auf seine wunderhübsche Braut.

Ich schließe mich den vieren an und bin ebenfalls besorgt wer im Erebor intrigiert und eigenmächtig in Durinas Zimmer für Ordnung gesorgt und ihre Gebeine weggeschafft hat. Es bleibt weiterhin spannend.

Liebe Grüße
fairness

Antwort von Wali19 am 09.08.2019 | 13:52:21 Uhr
Hallo liebe fairness,
zu erst einmal Glückwunsch zum 100. Review und dann ein fettes Danke für das Lob.

Elrond hat sie wie eine Prinzessin der Elben erzogen, hat ihr alles beigebracht, was sie seiner Meinung nach wissen musste, aber er ließ sie nie ein Zwergling sein, dass sie dies nun im Erebor nachholen wollte, ist doch verständlich. Aber auch hier stößt sie damit auf wenig Verständnis.

Dis wird Aurelia helfen wo sie nur kann, einen solchen Windfang, wie es Aurelia ist, hatte sie sich immer für ihren etwas Steifen Bruder gewünscht.
Jemanden, der ihm den Spaß am Leben wiedergibt und ihn weicher werden lässt, natürlich nur im Privaten Rahmen.

Dis war mit Recht wütend auf ihren Bruder, sie hätte ihm am liebsten unangespitzt in den Boden gerammt, wenn sie die Kraft dazu hätte. So mussten eben die zwei Ohrfeigen reichen. Aber du brauchst nicht denken, dass Dis schon mit ihm fertig ist, sie wird ihm immer wieder mal zeigen, wie sauer sie auf ihn noch immer ist. Dis ist Nachtragend, aber nur ihrem Bruder gegenüber.

Thranduil weiß wie es am Zwergischen Hofe zugeht, da er wegen Durina genügend einblicke bekommen hatte. Aber er weiß auch, dass Aurelia ihn niemals Beschämen würde, in dem sie sich daneben benimmt.
800 Jahre sind eine verdammt lange Zeit um die ganze Etikette vom Hofzeremoniell zu lernen und Elrond hat sich sicher nie mit dem zweitbesten abgegeben. Aber es war eben nur das was für die Elben wichtig waren, er hatte damals noch nicht gesehen, was einmal aus Aurelia werden würde.

Aurelias Vater erklärt ihr, auf was sie besonders achten muss, aber dies wird ihr Dis und auch Thorin kurz vor dem jeweiligen Anlass klar machen.

Das Hochzeitskleid habe ich mir so ausgedacht, da Zwerge gern einem jeden Zeigen, wie Reich man ist und da Durina eine Prinzessin war, musste das Kleid auch extravagant sein, es sollte allein schon der Anblick reichen um zu wissen, da steht großer Reichtum dahinter.

Thorin ist Thorin, er ist erst dann zufrieden, wenn er alles unter Kontrolle hat, selbst vor seiner Zukünftigen macht er keinen halt, aber Aurelia wird nun tatkräftige Unterstützung bekommen und gegen zwei Frauen, die ihm sehr viel bedeuten, wird er es schwer haben sich durchzusetzen.

Wer in dem Gemach für Ordnung sorgte und die Gebeine Durinas entfernte, wird noch nicht so schnell herauskommen.
Nun gilt es erstmal eine Hochzeit zu feiern und die anschließende Nacht zu genießen.
Ich hoffe, ich kann es gut rüberbringen.

Ich danke dir für dein so ausführliches Review, ich hab mich riesig darüber gefreut, auch dass du meine Version gut fandest.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, erhol dich gut.

Liebe Grüße
Wali
03.08.2019 | 22:38 Uhr
zu Kapitel 49
Hallo liebe Wali :)
Mit der Hilfe der Elben haben Thorin Steinhelms Schwestern die Eisenberge sichern können. Das sind gute Nachrichten. Der Verlust ihres Vaters wiegt für die Geschwister schwer, ganz egal, was Dain sich hat zuschulden kommen lassen, aber die Familie schaut mit Hoffnung in die Zukunft. Thorin kehrt als Fürst in die Eisenberge zurück, seine Schwester wird heiraten. Wenn es gelingt, die kommende Gefahr, wie auch immer sie aussieht, abzuwenden, stehen auch den Eisenbergen gute Zeiten bevor.
Thorin Eichenschild dagegen läuft Gefahr, dass ihm seine Liebste noch vor der Hochzeit davonläuft, so, wie er sie maßregelt und abkanzelt. Ihre Erscheinung als königliche Braut scheint ihm wichtiger zu sein, als dass sie über die bevorstehenden Hochzeit glücklich ist und strahlt. Als verliebter Bräutigam sollte ihm auch eher zweitrangig sein, was seine Braut trägt, weil er seine Aurelia auch in einem Kartoffelsack wunderschön finden würde. Soll ich Hermine mal vorbeischicken, um ihn mit Aurelias Einverständnis in einen fliegenden Hamster zu verwandeln :D?
Ich bin sehr gespannt, welche Bestimmung Galadriel Aurelia nach der Hochzeit offenbart. Das machst Du wirklich spannend.
Ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße :-)!
Luise

Antwort von Wali19 am 04.08.2019 | 09:20:06 Uhr
Hallo liebe Luise,
Elrond hat erkannt, dass der Frieden alle freien Völker angeht und sie nur gemeinsam den Feind besiegen können.
Die Eisenberge sind auch für Elrond wichtig, da die Berge auch Strategisch gelegen sind.

Selbstverständlich sind die Kinder von Dain traurig über den Verlust ihres Vaters, aber sie haben es akzeptiert, dass Thorin so handeln musste.
Thorin sieht in ihr schon die Königin an seiner Seite und da kann er es nicht tolerieren, dass sie sich wie ein junger Backfisch benimmt, dieses Verhalten an ihr kennt er nicht, er hat sie nur besonnen, oder aufgebracht erlebt, mit beiden kann er umgehen, aber nicht mit der Unbekümmertheit die sie nun an den Tag legt.
Aurelia, weiß ganz genau, dass sie sich falsch verhalten hat, im Nächsten Kapitel wirst du erfahren, dass Thorin nicht allein mit seiner Meinung steht.

Ja, du kannst gerne Hermine vorbeischicken, aber nicht damit sie ihn in einen fliegenden Hamster verwandelt, sondern in einen ganz normalen Hamster, damit sie ihn mit sich herumtragen kann und ihn dann ab und zu ärgern kann.
Nein, nein, sie kommt schon mit ihm zurecht, es zeigt sich eben nur wie jung sie eigentlich noch ist.
In Imladris hatte sie Arwen, an die sie sich halten und orientieren konnte, die fehlt ihr nun in dem Berg.
Thorin hat die einzige Person, die ihr hätte sagen können, wie sie sich zu verhalten hat aus ihrer nähe verbannt. Periana würde ihr ein solches Verhalten niemals durchgehen lassen. Aber sie darf sich ja nicht mehr in der nähe der Prinzessin sehen lassen.
Aber keine Angst, Hilfe ist schon unterwegs für beide.

Ja die Aufgabe, die Aurelia noch erledigen muss, wird nicht einfach werden, so viel kann ich schon mal verraten. Aber mehr darüber kommt in einem der späteren Kapitel.

Ich danke dir für deinen Kommentar und auch für das Angebot mit Hermine.
Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag und eine angenehme Woche.

Liebe Grüße
Wali
03.08.2019 | 14:16 Uhr
zu Kapitel 49
Hallo liebe Wali,
die ersten ankommenden Zwerge entpuppen sich überwiegend als Handwerker, was besonders gut ist, denn so kann der Erebor bald wieder in neuem Glanz erstrahlen. Der Fleiß und Ehrgeiz des Zwergenvolkes ist ja legendär. Händler und Kaufleute können in der Tat später zurückkehren, deren Dienste werden noch nicht in vollem Umfang gebraucht.
Dass Ulsa Vegard nicht traut, wenn er auch in naher Vergangenheit auf der richtigen Seite zu stehen schien, kann ich nachvollziehen. Dass dieser Zwerg der engste Vertraute von Dain war legt nahe, dass Vegard besonders um den Verlust seines ehemaligen Anführers trauert und vielleicht im Nachhinein noch Rache zu üben gedenkt. Da Ulsa nicht die Einzige ist, die diesem Zwerg Misstrauen entgegenbringt, wird Thorin sicher dafür sorgen, dass Vegard auf Schritt und Tritt überwacht wird.
Die Tatsache, dass Ulsa mit Gunnar eine Verbindung einzugehen gedenkt, weckt in Thorin Erinnerungen an vergangene Zeiten, in der die Welt noch in Ordnung war. Aha, Dwalin und er hatten es also auch mal faustdick hinter den Ohren und spielten ihrem Ausbilder Streiche, wenn auch die Konsequenzen sehr schmerzhaft waren ;D. Klar, auch Zwerge haben eben ihre Sturm - und Drangzeit ;D.
Kili ist mehr als froh von seiner Aufgabe auf Aurelia acht zu geben entbunden worden zu sein. Kann ich verstehen, denn die angehende Königin hat ihm das Leben mehrfach schwer gemacht. Wahrscheinlich hat
sich der junge Prinz ein ums andere Mal die Haare gerauft und sich gewünscht seine Rolle als Aufpasser gegen einen schönen, blutigen Kampf gegen stinkende Orks eintauschen zu können ;D.
Aurelia benimmt sich wirklich zuweilen noch sehr kindlich und ohne Sinn für Taktgefühl, was natürlich dem Umstand geschuldet ist, dass es in der Vergangenheit Niemanden gab, der sie gebührend auf eine Rolle als Ehefrau eines Prinzen oder Königs vorbereitet hat. Ihre Mutter hätte das bestimmt getan, doch war es dieser leider nicht vergönnt ihre Tochter zu unterweisen.
In diesem Zusammenhang hoffe ich, dass Dis in Kürze am Erebor eintreffen wird. Denn könnte ich mir vorstellen, dass die Prinzessin Aurelia liebend gern unter ihre Fittiche nehmen wird, um ihr die Etikette, die eine Königin an den Tag legen sollte, zu vermitteln.
Was sich hinter verschlossenen Türen zwischen ihr und Thorin abspielen wird, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Da wird der König der Zwerge seine Liebste ganz sicher die sein lassen, die sie nun einmal ist. Doch in der Öffentlichkeit, unter den Augen des Zwergenvolkes, wird Aurelia demnächst wesentlich souveräner auftreten müssen und ihr Temperament zu zügeln wissen.
Gut, dass Thorin endlich unter seiner rosaroten Brille hervor zu blicken vermag und mal mit der Faust auf den Tisch haut, um seiner Zukünftigen klar zu machen, dass sie sich von nun an an Etikette halten und Prioritäten setzen muss. Zum einen um Thorin nicht in Verlegenheit zu bringen und ihn der Lächerlichkeit Preis zu geben. Und zum anderen, weil auch sie vom morgigen Tag an den Respekt der Untertanen einfordern muss.
So, nun bin ich mal gespannt welch Damoklesschwert demnächst über Aurelia und Thorin hängen wird. Ich ahne Schlimmes, bin jedoch auch zuversichtlich, dass die beiden Liebenden es vermögen werden jedweden Unbill aus dem Weg zu räumen.

Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Rahja

PS: Ich danke dir ganz herzlich dafür, dass eine meiner Geschichten den Weg in dein virtuelles Bücherregal fand :D.

Antwort von Wali19 am 03.08.2019 | 21:06:42 Uhr
Hallo liebe Rahja,
die Arbeiter sind doch immer die ersten, die für Ordnung sorgen, die Kaufleute kommen dann, wenn nicht mehr allzu viel gemacht merden muss.
Thorin wollte sich von Ulsa seine Vermutung über Vegard bestätigen lassen, von dem jungen Fürsten weiß er ja schon, dass man Vegard nicht trauen darf und er selbst kennt ihn ja auch. Aber keine Angst, er kann nichts anstellen, da er in sicherer Verwahrung ist.
Thorin und Dwalin waren wirklich keine Musterknaben, die beiden hatten es Faustdick hinter den Ohren.
Ja Kili ist mehr als froh nicht mehr auf die Prinzessin aufzupassen, mit dem blutigen Kampf gegen Orks könntest du Recht haben, es war ja doch sehr anstrengend für Kili der Prinzessin immer hinterher zu laufen und mehr als einmal musste er merken, dass sie sich viel besser in dem Berg auskannte, sodass er manchmal nicht wusste, wohin Aurelia verschwunden war.
Aurelia hatte eine sehr gute Ausbildung bei Elrond genossen, er hat ihr alles wissenswerte beigebracht, auch wie sie sich als Prinzessin zu benehmen hat. Nur bezog sich dass alles ihrer Meinung nach auf die Elben, dass dieses Verhalten aber für alle Prinzessinnen gilt, egal von welchem Volk sie ist, dass hat sie gewiss nur vergessen .
Hilfe für Thorin ist schon unterwegs, was den beiden noch bevorsteht wirst du bald erfahren. Lange wird es nicht mehr dauern.

Wie immer danke ich dir für deine lieben Worte, ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße
Wali