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Autor: Thainwyn
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt) für Kapitel 1:
08.01.2018 | 16:08 Uhr
Allein die Worte "Drama und Fluff" reichen schon aus, um mich als Leser für diese Geschichte zu gewinnen. :D Als ob ich nicht schon auf diesen Text gewartet hätte, seit du Créofan mir gegenüber "geouted" hast...

Es ist berührend, mal eine andere Seite an Créofan zu sehen. Wie seine erste Reaktion auf die Eröffnung einfach nur Erleichterung ist, dass Méahred es noch geschafft hat, zu entkommen... Und dann fragt er sofort nach Gríma und Stuntfola, was mich überrascht hat. Ob ihm hier schon persönlich etwas an den beiden liegt, oder ist das eher Nervosität, die aus ihm spricht? Es ist schon so lang her, dass ich das Kapitel gelesen habe, in dem er und Gríma zum ersten Mal aufeinander trafen und ich habe schon wieder vergessen, was eigentlich ihre gemeinsame Geschichte ist. ^^"

"Solange ihr Herr in Isengard eingesperrt und bewacht wird, wollen sie ihn nicht verlassen." Der Satz hat mich irgendwie getroffen. Es zeigt eine Seite an Sarumans Gefolgsleuten, die man nicht wirklich erwartet - Loyalität. In den Büchern werden sie immer eher als gierige Söldner beschrieben, aber das ist natürlich aus der Sicht der Hobbits und wer empfindet schon Verständnis gegenüber den Truppen, die das eigene Heimatland besetzen? Wenn man es recht bedenkt, sind alle Soldaten aus der Sicht ihrer Gegner nichts Besseres als Strolche.
Du verwendest hier eine ungewöhnliche Perspektive, die zum Nachdenken anregt. In den Geschichtsperioden, mit denen ich mich beschäftige, also vor der Einführung von Berufsarmeen, wird immer wieder auf die Grausamkeit ausländischer Söldner hingewiesen (irgendwie verständlich, dass einheimische Soldaten ihren Landsleuten gegenüber eher Milde walten lassen, ich will das gar nicht infragestellen), aber niemand hinterfragt, wie es den Söldnern dabei geht, wenn sie fern ihrer Heimat kämpfen müssen. Und verglichen mit der historischen Realität sind die Strolche fast schon verdächtig friedlich. Irgendetwas sagt mir, dass das nicht allein an Saruman liegen kann.

Jetzt hast du mir mit einem einzigen Satz sehr viel zu denken gegeben und ich vermute, dass auch der Rest der Geschichte ein echter Augenöffner sein wird.

Créofan scheint den Respekt der anderen zu genießen - immerhin ist er der Hausherr. Ich mag das Bild, wie er sich auf den Tisch stützt und einen nach dem anderen ansieht. Und sein Vertrauen in Saruman.... "Er ist ein Zauberer. Er wird kommen." Er hat natürlich recht und es beeindruckt mich, wie gut er versteht, welche Mächte hier wirklich am Werk sind und wozu Saruman in der Lage ist.

Danke für dieses Drabble! Ich freue mich schon auf mehr!

LG
Sulime
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