Autor: Amatra
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 1:
27.04.2018 | 18:53 Uhr
zu Kapitel 1
lol was für eine grandiose Geschichte. Besonders der letzte Geist war wirklich Topp. Ich meine es gibt anscheinend immer noch welche auch wennn sie schon zu geistern geworden sind die denn guten Ebeneezer Snoke *gg* das zittern beibringen . allerdings war der Solo Geist auch echt krass und vor allem auch .... nun ja auch wenn es sein erster auftrag oder weihnachtsgeist auftrag ist ..... sehr lustig wirklich.

eine gelungene weihnachtsgeschichte
g
ruß
wif

Antwort von Amatra am 09.05.2018 | 10:39:05 Uhr
Hey wif,

Danke schön! Hätte ja nicht gedacht, dass sich nach Ostern noch jemand für mein Weihnachtscrossover interessiert. ^^
Wer den letzten Geist verkörpern sollte, war mir klar, bevor ich das erste Wort der Geschichte notiert hatte; Solo allerdings ... musste quasi erstmal vorsprechen, ob er denn geeignet für diese Rolle wäre. Hat sich aber ganz gut gemacht.
Freut mich, wenn es Dir gefallen hat!

Herzensgrüße
Amatra
17.12.2017 | 21:22 Uhr
zu Kapitel 1
Das ist ja ein tolles Geburtstagsgeschenk, vielen, vielen Dank und auch für die Glückwünsche. Charles Dickens´ Weihnachtsgeschichte habe zwar schon eine Weile nicht mehr gelesen, aber ich habe mir letztes Wochenende eine der Verfilmungen angesehen und somit sind meine Kenntnisse wieder frisch und ich kann der Handlung deutlich besser folgen.

Snoke als Ebenezer Scrooge, auf die Idee muss man erst einmal kommen. Du hast Snokes Entwicklung ganz im Sinne der Erzählung von fiesen Geizhals, der Weihnachten eine einzige Zeitverschwendung findet, zum (für seine Verhältnisse) freundlichen Menschen gestaltet. Gut gemacht, vor allem, wie du die einzelnen Rollen besetzt hast. Sein Schüler als derjenige, der gerne Weihnachten feiern möchte, Phasma und Hux als Bittsteller für eine Extraration, die auch bitter nötig ist. Gut besetzt hast du meiner Meinung auch den Geist von Jacob Marley, im diesem Fall Sheev Palpatine, der anstelle von Ketten von Machtblitzen gebeutelt wird.

Toll ist auch die Reise mit dem Geist der vergangenen Weihnacht - Mon Mothma. Sie führt ihn in seine Kindheit, als er Weihnachten noch gemocht hat, über die Lösung der Verlobung bis hin zu der jetzigen Familie seiner ehemaligen Verlobten - ihre Tochter ist Amilyn Holdo, hm, wieso kommt mir dieser Name so bekannt vor? Ach ja, das dürfte doch die Frau sein, mit der Poe so ein Problem hatte. Man sieht aber hier schon den Anfang seines schlussendlichen Umdenkens.

Han Solo als Geist der gegenwärtigen Weihnacht, der eigentlich Weihnachten nicht besonders mag und deshalb immer mit Leia in Konflikt geraten ist, herrliche Besetzung. Vor allem die Tatsache, dass er es einfach nicht lassen kann, Snoke als oberster Angeber und ähnliches zu bezeichnen. Auch die Sache mit dem Blasterschuss ist nicht schlecht, vor allem, da er es grad aus Prinzip ständig macht. Sie besuchen Leia und Rey, die den Weihnachtsbaum schmücken, Ben, der von Leia jedes Jahr ein Weihnachtsgeschenk bekommt, ein Lazarett, in dem die wenigen Rationen beklagt werden und schlussendlich Luke, der wie jedes Jahr versucht, Plätzchen zu backen (Vielleicht sollte ihm Anakin mal den Kopf waschen - nach TLJ können das Machtgeister doch- mit Feuer ist nicht zu spaßen, das weiß er ja aus eigener Erfahrung).

Interessant finde ich auch Leias Aussage gegenüber Ben mit den zerschmetterten Weihnachtsbaumglocken: "Es ist nie zu spät für eine Entschuldigung, auch wenn einen nicht mehr alles vergeben werden kann". Hm, hat ihr da wohl jemand mal einen Besuch abgestattet? Denn irgendwie klingt es für mich danach, als habe Anakin genau das bei ihr versucht...

Schlussendlich kommt schließlich der Geist der zukünftigen Weihnacht, der Auserwählte, auch eine passende Rolle für ihn. Nur schade drum, dass dieser Geist keine Sprechrolle ist, ich hätte ihn gerne seine Kommentare zu Snoke abgeben lassen sehen. Aber immerhin darf er ihn würgen, also scheint er konkludent nicht mit ihm einverstanden zu sein. Genial, ein Hutt betritt der verwaisten Thronsaal und Snoke kann offensichtlich kein Huttisch - schade, dass der Übersetzer Schweigepflicht hat:). Du hast genial unauffällig die Handlung mit hinein verwoben und Snoke ungläubig über seinen Tod sein lassen (Kein Wunder, der ist ja auch genial gemacht - welches Lichtschwert zündet er, um seinen Erzfeind zu töten?) Auch die Sache mit DJ ist gut gemacht und richtig schön unauffällig (aber ich habe den Film schon gesehen, keine Sorge).

Nun, am nächsten Morgen, kommt die totale Verwandlung. Zwei Weihnachtsbäume werden aufgestellt, die Rationen erhöht, Ben erhält ein Weihnachtsgeschenk, das er bereits zu Zeiten des zweiten Geists schenken wollte, ein Weihnachtsessen wird organisiert, die Rebellenjagd für Weihnachten eingestellt und Phasma erhält Urlaub. Gut gemacht, sehr gut gemacht. Da habe ich schon ganz andere "Crossover" gesehen, die mehr oder weniger auf Biegen und Brechen der Handlung gefolgt sind.

Ich finde es auch toll, dass du die Strophen erhalten hast, denn eigentlich ist es "A Christmas Carol in Prose", also "ein Weihnachtslied in Prosa" im Original. Natürlich darf man das Ganze, wie alle deine Specials gefühlt, nicht ganz ernst nehmen, aber wenn man das weiß, sind sie immer für einen Lacher gut.

Liebe Grüße,
Liana

Antwort von Amatra am 30.12.2017 | 18:05:18 Uhr
Freut mich, dass Dir Dein Geburtstagsgeschenk gefallen hat! ^ ^

Snoke schien mir der beste Kandidat für Scrooge, so wie er mit seinen "Mitarbeitern" umspringt... und der Geist der zukünftigen Weihnacht, tja, es musste ja jemand einigermaßen Furchteinflößendes sein, dessen Gesicht nicht zu erkennen ist - da gibt´s nur einen passenden Anwärter. In Episode 7 hat dessen Relikt auch kein Wort gesprochen! ^^

Nachdem der Scrooge aus dem Original eine Verlobte hatte, musste auch eine für Snoke her, da mir eine Verbindung zu Phasma zu platt war und die holde Holdo schon von der Körpergröße her ganz gut zu ihm gepasst hätte, war die Entscheidung schnell klar. Btw finde ich Ebenezer als Vornamen für Snoke sehr klangvoll, oder nicht? Obwohl... Harold Snoke wäre durchaus auch schön? Oder Rupert Snoke? ^ ^

Ich mag die Weihnachtsgeschichte von Dickens sehr gerne, von daher ist mir diese Version hier leicht aus den Fingern geflossen. Und deshalb habe ich auch die Strophen als solche belassen, das war mir einfach wichtig. Umso mehr freut es mich, dass es Dir aufgefallen ist (aber ich hätte auch nichts anderes von Dir erwartet ;o))

Komm gut ins Neue Jahr!
Herzensgrüße
Amatra