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04.12.2017 | 20:09 Uhr
zu Kapitel 1
Hey :)

Tolle Idee aus der Sicht eines Hundes zu schreiben und nicht der eines Menschen. Ich mag es wie du schreibst: die unbedarfte Art des Hundes und seinen Übermut kann man aus seinen von dir geschilderten Gedanken prima heraushören. Dieses fröhliche Wesen passt gut zu einem Hund, auch wenn ich mir im ersten Moment eher einen goldenen statt eines schwarzen Labradors vorgestellt hatte. :) Du hast es gut hinbekommen mich schon innerhalb der ersten paar Sätze in deinen Text "reinzuholen". Bei "immerhin holen wir ihn in zwei Wochen doch sowieso zu uns." hab ich mich richtig für Belial gefreut. Ich hab mich auch gefreut, dass er ein neues Leben bekommt, obwohl es traurig ist, dass er seinen Freund wahrscheinlich nie mehr wieder sehen wird. Bei der Stelle "Ich freu mich ja für dich, immerhin wirst du es da sicher gut haben, aber vermissen werde ich dich trotzdem, Belial." hab ich mich ein bisschen gewundert, dass der nächste Satz lautet "Kaum hat er das gesagt, schläft er schon ein." Ich hätte es schön gefunden, wenn die Emotionen der beiden noch ein bisschen mehr thematisiert worden wären. Auch wenn es andererseits irgendwie gut zu einem Hund passt, dass er kurzweilig denkt und einfach einschläft. Schade, dass die Geschichte so kurz ist. Es wäre toll gewesen zu erfahren wie es Belial in seiner neuen Familie ergeht und auch wäre es interessant gewesen zu erfahren wie es überhaupt dazu kam, dass Belial im Tierheim gelandet ist. Das würde der Geschichte noch mehr zum Mitfühlen geben und man würde sich umso mehr freuen, wenn vorher von ein Problem oder schwierige Lebensumstände beschrieben würden. Auch frag ich mich wie Belial wohl zu seinen Namen kam. Die Vorbesitzer scheinen ihn wohl nicht so sehr gemocht zu haben, wenn es der Name eines Dämons ist. Das mit dem Namen hat mir auch gefallen - ich wusste vorher nicht, welche Bedeutung er hat, er kam mir nur etwas ungewöhnlich vor, also habe ich noch etwas gelernt! :)

Liebe Grüße!

Antwort von Der Engel der Nacht am 05.12.2017 | 20:04:05 Uhr
Hi!
*grins* Ja, das mit der Hundesicht wollte ich schon lange mal ausprobieren. Bei Belials Art hab ich mich von meinem ehemaligen Pflegehund, der Labradordame Coco, inspirieren lassen.
Schön, wenn der Einstig dir gefallen hat.
Der Spitzmischling Gabriel ist an meiner Bobtailhündin Amy orientiert, die sich in einem Moment total freut und im nächsten seelenruhig vor der Tür liegt und pennt, also ja...
Was das mit dem Weiterführen angeht, hatte ich ja schon angemerkt, dass das mein Wettbewerbsbeitrag ist, ergo sollte ich Weiterkommen und es mit den Abkürzungen passen, würde es hier auch weitergehen, z.B. Wenn die Familie ihn abholt, oder eben mit seinem neuen Leben im Allgemeinen.
Dementsprechend würde man dann natürlich auch mehr zu Belial erfahren.
Und sein Name ist tatsächlich aus einer Ironie heraus entstanden.
LG Der Engel der Nacht <3