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21.03.2018 | 18:07 Uhr
zu Kapitel 5
„So, nach einer gefühlten Ewigkeit geht das hier mal weiter... Konnte irgendwann nicht mehr auf mir sitzen lassen, dass es das automatisch auf "Pausiert" gestellt hatte.“
- Ja, dasselbe Gefühl hatte ich, als mir endlich bewusst wurde, dass hier ein neues Kapitel online ist, von dem ich nichts mitgekriegt habe. Ach ja. Egal! Auf geht’s also.

Schade, dass Felix den Geburtstag seines Onkels feiern muss. So verpasst er das seltsame Gequake des seltsamen Menschen aus einer seltsamen Region in Gallia. Wir Bruhler Stadtbevölkerung sind natürlich aufgrund naturwissenschaftlicher Basis brennend daran interessiert, die seltsamen Ausdrucksweise der rückständigen klodener Plebejer zu evaluieren und werden daher an dem neuen Abschnitt der Geschichte teilnehmen.

„Hab schon Brot von Miss Alicia gegessen. Mal sehen, ob ihr das übertreffen könnt!“, lacht Ana.
„Wie war es?“, frag ihre Mutter, statt auf den Scherz einzugehen.

- Richtig. So nach meinem Verständnis wäre man zu der Zeit wohl eher etwas verschüchtert gewesen, wenn man auswärts gegessen hätte, obwohl daheim noch ein Abendbrot ansteht. Ich meine … da wurde man für so was ja noch entsprechend gezüchtigt – wegen mangelndem Respekt und so. Aber gut … vermutlich sind Anas Eltern da etwas anders.

„Aber langsam habe ich mich eingehört. Und was er erzählt… Ich glaube, der bereut nichts.“
„Wie kann euer Lehrer bloß so einen einladen? Das ist doch…“
Anas Mutter knallt den Deckel auf den Topf. Es scheppert.
„Lass Welkin aus dem Spiel…“, Ana wiederspricht.

- I did it my way! Aber abgesehen davon – Anas Mutter schlägt da ein wenig in die Bresche derjenigen, die heutzutage aufspringen und schreien, sie könnten Pegida etc. nicht verstehen und gerade dadurch dafür sorgen, dass derartige Elemente in unserer Gesellschaft mehr Zulauf erhalten. Na ja. Ihr Vater hat ja gut drauf reagiert.
Der letzte Satz ergibt übrigens nicht ganz so viel Sinn. Entweder: „Ana widerspricht am Satzanfang oder am Ende widerspricht Ana.“ Aber nicht beides mixen. Das ist doof.


„Die Valkyre bewahre!“

- Hier einmal der Hinweis: Es ist nicht eine Valkyria. Es ist ein ganzes Volk. In den Spielen, der Serie und den Mangas spricht man allgemein von den Valkyrur – wenn man es übersetzen würde so wie du es tust, wären das wohl die Valkyrer. Obwohl das ja auch nicht ganz richtig ist. Im Deutschen Schreibt man Walküre mit W ;-D So viel zu unserem Lieblingsthema.

„Gut so. Naja, dann wird er das bestimmt noch erzählen. In Kloden haben die Bergleute und Bauern versteckte Waffenlager angelegt. Löcher gegraben, alte Stollen wieder geöffnet oder einfach im Wald versteckt… Haben nach beiden Kriegen Waffen mit nach Hause geschmuggelt, haben imperiale Beutegewehre verschwinden lassen… Als es dann 1936 begann, hat die Föderation den Gassanarls Waffen und Geld geliefert… Manches davon haben sich die Klodener selbst unter den Nagel gerissen.“

- Ja. Das sind zum Beispiel Themen, die Ana in ein späteres Gespräch einbringen könnte um vielleicht auch ihr eigenes Wissen kundzutun. Sie hat es mal irgendwo gehört. Übrigens könnte sie ja vielleicht auch ihren Vater mal befragen. Möglicherweise kennt der ein paar dieser Leute. Das könnte auch ein wenig mehr den Blickwinkel erweitern.
Wobei ich ja sagen muss: „Haben WIR die Klodener entwaffnet“ – Uh? Hat sich da jemand verplappert? Weiß er mehr als er zugibt?

„Aber die Schützen sind doch verboten!“, das ist Anas Mutter.

- Hm. Sehr unglücklich formuliert. Du machst gerne Kommata, wo keine hingehören, oder? Das ist Anas Mutter ist in diesem Fall ein eigenständiger Satz und nicht als Erweiterung der wörtlichen Rede zu betrachten.

Annenberg ist der größte Ort Klodens, wie Ana aus Geographie weiß. Der einzige Ort mit einem Bahnhof und Anschluss ans Telefonnetz.

- Ich habe die Klodener wohl unterschätzt. Die Moderne hat Einzug gehalten! HEUREKA!

„Oh, Miss Gunther, kommen Sie doch herein.“
„Nein, nein, ich bin schon etwas in Eile. Ist Ihre Tochter da?“
„Klar. Soll ich sie rufen.“
„Bin schon hier, Vater. Guten Abend, Miss Gunther.“
„Ana, das hat mir Welkin für dich mitgegeben. Hat er irgendwie aus einer Behörde ausgegraben. Ist eine Akte über Stülpner, ich glaube, seine Milizakte. Welkin meinte, du interessierst dich für den Fall…“
„Oh, ähh, danke. Ja, ich finde die Geschichte sehr spannend. Stülpner… Ich weiß nur nicht, was ich von ihm halten soll.“
„Ich glaube, Welkin weiß das selber nicht. Vielleicht hilft dir die Akte.“
Nachdem sie sich noch einmal höflich bedankt hat, inspiziert sie das Papierbündel.
Mit einem Lächeln verabschiedet sich Alicia und Ana eilt, so schnell sie kann, in ihr Zimmer.

- Hm. Das ist etwas seltsam. Habe ich da etwas verpasst? Wieso kriegt Ana denn die Akte jetzt? Die hat doch öffentlich kein größeres Interesse gezeigt als alle anderen. Was habe ich überlesen? Solche Akten gibt man nicht einfach weiter. Vor allem – woher hat Welkin die jetzt plötzlich? Das sind Personaldaten! Ich glaube kaum, dass so etwas einfach einen Lehrer gegeben werde würde. Und selbst wenn, dann müsste Welkin das wohl anfragen und das, was er bekommen würde, wäre dann vermutlich großteilig geschwärzt.
Zumindest stelle ich mir das so vor.
Und vor allem – was mich noch stutziger macht: Warum geht Alicia für Welkin los?
Das entspricht weder ihrem noch seinem Wesen. Dort aber auch wieder: Woher weiß Welkin, dass sich Ana dafür interessiert? Und vor allem – als ehemalige Milizmitglieder müssten Welkin und Alicia eigentlich wissen, dass man mit derlei Daten nicht so ungeniert umgeht. Das einfach einer Schülerin zu geben. Ich weiß ja nicht …

Größe: 1,92m, Gewicht: 63 kg. Jetzt wundert sie sich nicht mehr, warum er auf dem Bild so aussieht.
„Gesundheitlich ist der Rekrut Stülpner nahezu unauffällig, Blutdruck ist leicht erhöht und der linke Lungenflügel weist Folgeschäden einer überstandenen Lungenentzündung auf. Der Rekrut ist damit körperlich voll diensttauglich.“

- Also – Bei 192cm Größe und nur 63 kg ist der Rekrut weder unauffällig noch körperlich voll diensttauglich. Das gilt schon als untergewichtig – Untergewicht bei der Größe beginnt ab 74 kg, wenn ich mich richtig erinnere. Also zumindest müsste ihm attestiert werden, dass er nach einer Gewichtszunahme voll einsatzfähig ist. Aber selbst das würde niemand machen. Es kann ja nicht nachgewiesen werden, dass es sich nicht um eine Krankheit handelt, die als Nebenauswirkung eben das Krankheitsbild zeichnet, dass der Stülpner ein wenig … weniger auf die Waage bringt.

Auf der Rückseite ist handschriftlich ein Hinweis geschrieben worden.
„Auf Aussage des Musterungsoffiziers (Stülpner nicht in der Lage, ein Formular lesen zu können) Test auf Tauglichkeit nach §4 des Wehrgesetzes. Ergebnis: Stülpner erfüllt nicht die Minimalvorgaben in Bezug auf Lese- und Schreibfähigkeiten – untauglich!“

- §4 Wehrgesetz – Hm. So weit vorne im Wehrgesetz? Ich weiß nicht. So etwas kommt eher deutlich später. Vor allem wäre so was doch eher etwas für ein Milizgesetz oder so etwas? Wie ist denn das in der Schweiz geregelt?

„Der Großherzog ist für das Volk wie ein Vater, gerecht und…“

- Das ist ja schon so ein bissl wie bei Mao in China. Ob das den Großherzogen gefallen würde?
Im Übrigen war da, soweit ich weiß, gar kein Großherzog an der Macht. Die waren doch schon vorher gestorben und Cordelia als Prinzessin stand unter der Fuchtel von Maurits von Borg.
Zudem finde ich den Sichtwechsel ein wenig unglücklich. Das hätte man besser verpacken können. Im ersten Moment bin ich da vollkommen aus dem Tritt gekommen und konnte den Abschnitt gar nicht richtig zuordnen. Irgendwie … musst du das ein wenig geschickter machen.

Fragen, auf das die ersten Blätter seiner Akte keinen Aufschluss geben. Der einzige Hinweis, der ihr noch auffällt, ist ein schmales Fernschreiben, mit Schreibmaschine beschrieben.

- Auf das die ersten Blätter? Hä?

Insgesamt lässt sich sagen, dass du hier ein recht spannendes Kapitel erstellt hat. Man erfährt einige Hintergrundinfos, sowohl durch den Vater als auch durch die Personalakte (von der ich immer noch glaube, dass sie niemand einfach so rausgegeben hätte).
Das gibt den Erzählungen Stülpners noch ein wenig mehr Volumen und Spannung, denn man merkt, dass da mehr dahinter steht als nur die Erzählungen eines Bauerntölpels.
Aber auch die Gedanken von Ana sind dir gut gelungen. Ich finde ihre Überlegungen nachvollziehbar und sie sind ein guter Vorgriff auf Fragen, die im späteren Verlauf der Geschichte noch an Relevanz gewinnen könnten.
Nicht so gut gefallen hat mir – wie bereits angesprochen – der allgemeine Konsens der Akte und wie Ana da rangekommen ist. Das ist für mich, der sich viel mit solchen Hintergründen beschäftigt hat, tatsächlich auch nur bedingt nachvollziehbar und schmälert den eigentlich doch recht guten Eindruck wieder ein Stückchen. Das finde ich schade und glaube, dass du da mehr hättest rausholen können.

Und dann: Schäm dich! Nicht mal mehr auf PNs reagierst du.
Antwort von Fuenffingerfaultier am 09.05.2018 | 13:56:05 Uhr
Und noch eine gefühlte Ewigkeit später komme ich mal dazu, hier eine richtige Antwort zu schreiben.
Mit deiner Anmerkung zu der Zeit legst du auf jeden Fall einen Finger in die Wunde: es ist nicht so einfach, sich vorzustellen, wie "modern" Gallien eigentlich schon ist. Einerseits ist das Jahr 1936 angegeben, aber in vielem wirkt das auch sehr modern. Wehrpflicht für Frauen z.B.
Sollte ich irgendwann nochmal dazu kommen, dieses Projekt nochmal richtig aufzuziehen, werde ich die Stelle vllt. noch mal überarbeiten.
Oi, da wird ja jemand politisch. Ich würde es NIEMALS wagen, da IRGENDEINE Anspielung in die Geschichte einzubauen... *Ironie aus. Schön, wenn der Groschen gefallen ist.
Also dann wohl besser: "Die Valkyrur bewahren! Ich korrigiere.
Sagen wir es mal so: Anas Vater weiß so einiges. Ich meine: er war mal in Annenberg eingesetzt. Zu Beginn des 2ten Europäischen Krieges ist er auch dort mobilisiert worden und hat neben Klodenern gedient. Vermutlich ist er der, der am besten in Bruhl versteht, was sie umtreibt. Aber dazu später mehr.
Ich kann dir versprechen, das Rätsel um die ungeschwärzte Akte wird sich noch (irgendwann) lichten. Könnte sein, dass dabei eine bestimmte Reporterin eine Rolle spielt.
Wegen es Gewichts schaue ich nochmal, also für die Bundeswehr wäre er nicht natürlich tauglich, meine mich aber erinnern zu können, dass in den 30ern nicht so streng gehandhabt wurde.
Ich hatte mal im Kopf für mich festgelegt, dass der Großherzog im Herbst 1933 verstorben ist. Kein Ahnung, ob das mal anderswo erwähnt wird.
Das Gallische Wehrgesetzt habe ich mal irgendwann in einem Anfall von Langweile (tja, sowas hätte ich auch gerne mal wieder!) selbst formuliert. §1 war die allgemeine Feststellung "Jeder taugliche Bürger Galliens kann zur Verteidigung des Lande in der Miliz verpflichtet werden.", §2 regelt die Miliz "Eine allgemeine Dienstpflicht in der Miliz gilt nur in Kriegs und Krisenzeiten. Die Miliz darf nicht im Inneren eingesetzt werden." §3 die Tauglichkeit körperlich "Die Körperliche Tauglichkeit regelt ein spezielles Gesetz." §4 ist dann die sonstige Tauglichkeit. Da steht u.a. drin "Untauglich ist außerdem, wer nicht über grundlegende Lese- und Schreibkenntnisse verfügt."
Also, nur so eine Festlegung von mir. Soviel Spaß muss sein.
ich danke dir für den generelles Lob, die erwähnten Rechtschreib- und Logikfehler bessere ich nach, sobald ich die entsprechende Ruhe und die alten Dateien finde. Es kann sich nur noch um Jahre handeln... Mla sehen, ob ich vorher das neue Kapitel fertigmache oder erst die Korrektur...
27.10.2017 | 09:43 Uhr
zu Kapitel 4
Halli Hallo,

Sooo - da kommt er tatsächlich mal dazu, dieses Werk von Valkyria Chronicles zu bewerten.

Zuerst einmal, da sich meine Geschichte - und, sollte es jemals dazu kommen - auch Fortsetzungen im und um den Bürgerkrieg abspielen, finde ich dein Konzept ja schon mal passend. Vor allem die Idee, mal aus der Sicht der "Nachfolger" zu erzählen und deren Sichtweise - zumal Bruhl ja nicht wirklich zwischen die Fronten des Bürgerkriegs geraten ist, sieht man vielleicht mal von Flüchtlingströmen ab, kontrastiert das die Erlebnisse von diesem anderen Typen da dann doch sehr.
Vor allem mit dem Charakter von Ana, die zumindest ich noch nicht so sehr einschätzen kann, schaffst du einen Hauptcharakter, der ja fast schon dazu einlädt, sich weiter und tiefergehend mit dem Thema des Bürgerkriegs zu beschäftigen.
Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht.

Was mit vom Konzept her richtig gut gefällt, ist in der Umsetzung leider irgendwie etwas durchwachsen. Zum einen sind mir - im Gegensatz zu "Wenn es endet, nimm meine Kamera (WeenmK)" - doch eine erhebliche Menge an Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehlern aufgefallen, zum anderen stört mich der starke Akzent des Erzählenden.

Das hat zwei Gründe - zum einen finde ich die äußerst starke Ausprägung des Dialekts in einem kleinen Land wie Gallia doch schon etwas grenzwertig. Da Gallia ja an die Benelux-Staaten und die Schweiz angelehnt ist, ist es natürlich unabdingbar, dass eine gewisse sprachliche Durchmischung verschiedener Dialekte und Mundarten existiert. Das ist auch gut so. Da Gallia allerdings seit dem 18. Jahrhundert, sprich also seiner Unabhängigkeit, also Randerscheinung des Europäischen Geschehens zwischen dem Imperium und der Atlantischen Föderation eingeklemmt war, dürften sich die sprachlichen Besonderheiten eher abgeschwächt denn verstärkt haben, und vor allem im Rahmen eines allgemeinen militärischen Sprachgebrauchs ist die Behauptung, man versteht dich beim Militär nicht, etwas abwegig (wenn natürlich auch verständlich, vor allem wegen der subjektiven Betrachtung der handelnden Personen.)

Der andere - und bei weitem deutlich stärkere Grund, aus dem mich der Akzent stört, sind die dramaturgischen Gründe. Du hast hier - anders als bei WeenmK einen HAUPTCHARAKTER, der DURCHGÄNGIG in einer Schreibsprache agiert, die ungemein schwer zu lesen ist und im Kopf übersetzt werden muss. Das macht das Lesen wie auch das Verfolgen seiner Monologe oder der Dialoge äußerst schwierig und stört den Lesefluss.
Das kann - wie bspw. jetzt bei mir - dazu führen, dass man nach einer Weile wirklich keine Lust mehr hat, weiterzulesen, weil man das Gefühl hat, man kommt einfach nicht voran. Text transportiert nun mal keinen Klang, bzw. Sprache und in diesem Fall wäre es in meinen Augen besser, sich mit einem Kunstgriff zu behelfen, wie bspw. der Verwendung von speziellen Wörtern oder Klängen, die nur in dem Dialekt vorkommen und sich immer mal wieder einzustreuen, um den Akzent des Charakters anzudeuten. Aber es muss lesbar bleiben.
Wie gesagt: Gut gemeint und gedacht, aber die Ausführung ist dann doch etwas knusprig geraten.

Dennoch: Ich bin mal gespannt zu erfahren, wie sich jemand, der die Gassenarls eigentlich hasst, den Gassenarls anschließt. Das wäre ja noch mal ein Fall für Veith Rossow.
Antwort von Fuenffingerfaultier am 27.10.2017 | 21:57:49 Uhr
Wegen Rechtschreibfehlern schaue ich nochmal-vielen, vielen Dank. Ist alles ein bisschen unter Zeitdruck entstanden, da schleicht sich schnell mal was ein.
Ich hatte dem Akzent eine dramaturgische Wirkung zugewiesen: je mehr Ana sich mit dem Zeitzeugen beschäftigt, um so weniger wird der Akzent werden, weil sie ihn ja umso besser versteht.
Und du weißt ja, wie verdammt abgelegen Kloden ist.
Da halten sich Dialekte wesentlich länger und ich meine: die Schweiz gibt es seit über 500 Jahren, und dort werden 4 Sprachen mit ungefähr noch einmal 10 Dialekten gesprochen. In Zürich sprechen die ganz anderes Deutsch als in Bern... Ich weiß, wovon ich rede.
Und noch im 20. Jhd. war es normal, dass etwa Rekruten aus dem Erzgebirge oder aus Tirol richtig Schwierigkeiten hatten, sich in die Armee einzugliedern. Ganz einfach, weil viele Offizierspositionen mit Großstädtern und damit "Reinsprechern" besetzt waren.
Also, ich kann dir versprechen, dass der Dialekt weniger wird und es freut mich, dass du trotzdem Interesse zeigst. Hatte schon Sorge vor noch vernichtender Kritik...Ich hatte gar nicht so auf dem Schirm, wie stark es belasten kann, Dialekt zu lesen. Bin selber mit Erzgebirgisch und Sächsisch aufgewachsen und deshalb fällt es mir leicht, das zu lesen.
Vielleicht sollten wir uns mal koordinieren, damit der Bürgerkrieg in sich logisch und widerspruchsarm bleibt.
Noch mal vielen Dank für deine Meinung!
10.10.2017 | 09:07 Uhr
zu Kapitel 2
Ist noch zu kurz um viel zu sagen, bin aber gespannt, was der Zeuge erzählen wird.

Ist der Bürgerkrieg Kanon oder denkst du dir das nur aus? Ich weiß, daß es mehrere Spiele gibt, habe aber nur das 1. gespielt und bin nicht weiter in die Welt eingetaucht.
Antwort von Fuenffingerfaultier am 10.10.2017 | 10:09:46 Uhr
Der Bürgerkrieg ist Kanon und Thema des zweiten Spiels.
Er wurde vor allem durch Anti-Darksen Stimmung unter Adligen und in einem Teil der Bevölkerung ausgelöst, Hauptantagonisten sind dabei royalistische Kräfte und die Gallische Revolutionäre Armee, kurz GRA. Begann im Oktober 1936, also ein Jahr nach Ende des ersten Spiels und zog sich bis in den Dezember 1937.