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Autor: Rin Ito
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
30.03.2020 | 19:46 Uhr
Ahhhhhh, ist das cute *^* Willst du mich umbringen?! Aber mal ganz ehrlich, ich mag das Konzept und die Grundidee der Geschichte sehr :D Auch wenn es solche Klischee-Caffee Geschichten wie Sand am Meer gibt, irgendwas hat die hier... Sie ist auf jeden Fall sehr toll :D
BreakMySoul (anonymer Benutzer)
02.06.2018 | 19:05 Uhr
Guten Abend Rin Ito,

ich beginne einmal damit, dass ich AU eigentlich nicht mag... aber... ich mag Cafés ^^°
Also habe ich mir gedacht, dass ich einmal hineinschnuppere. Die Neugierde war also größer als meine eigentliche Abneigung AUs gegenüber.

Zunächst: Es ist irgendwie schade, dass du fast noch keine Rückmeldung hast.

Was mich sehr freut: Misa nahm ich hier ebenso schrill wahr, wie ich sie im Anime/Manga empfinde und Lights Persönlichkeit hast du – so finde ich – zunächst gut in dein AU integriert (z.B., dass er sich mit Misa abgibt, obwohl er nicht an ihr interessiert ist, und eher einen Nutzen in der Beziehung sieht, da sie aus 'bekanntem Hause' ist). Allerdings empfinde ich, dass Light etwas häufig das Wort 'dumm' oder 'dümmlich' verwendet. Zwar habe ich Light tatsächlich als sehr von sich eingenommen wahrgenommen (im Anime/Manga), doch glaube ich, dass er das gedanklich nicht so sehr raushängen lassen würde. Das mag aber nur meine Meinung sein und dies hat mich auch nicht vom Lesen abgehalten ;)

Ein paar Wortverdreher, Tippfehler, etc. und besonders die Satzzeichen ohne anschließendes Leerzeichen haben den Lesefluss des ersten Kapitels jedoch leider etwas unterbrochen, was sehr schade ist (und vielleicht in der Lage ist den ein oder anderen Leser zu verscheuchen).

Btw. Die Idee, deine Kapitel nach den Namen von Nachspeisen zu benennen, finde ich interessant und passend für ein Café-AU.

Einen gewissen Humor erkenne ich in deiner Geschichte, der es mir irgendwie angetan hat. Sei es Lights Aroganz, die mich bei Zeiten zum Schmunzeln bringt, oder Misa, die mit vollem Einsatz ihrer 'mädchenhaften Niedlichkeit' (ich denke, dieser Ausdruck trifft die Sache wirklich gut ^^) Light überzeugen möchte.

Das Café empfand ich als angemessen beschrieben – nicht zu viele Details, die der Vorstellungskraft des Lesers meist im Wege stehen. Ich musste dabei allerdings an einen Schreibratgeber denken, den ich gerade lese. Dort stand geschrieben, dass man keine Angst vor kurzen Sätzen haben sollte, da diese mit unter Spannung, etc. erzeugen. Bei der Beschreibung des Cafés hätte ich an deiner Stelle aus dem einen langen Satz, zwei kürzere gemacht (ebenso an manch anderen Stellen). Du als Autor weißt, wie das Café aussieht. Uns Leser musst du es zeigen. Doch mit zu vielen Einfügungen mag dies u.U. verwirren und den Lesefluss stören.
Beispiel:
"Die Stühle mit weinroten Polstern bedeckt und auf jedem Tisch lag ein farblich dazu passendes Deckchen auf der eine eine elegante Vase in der jeweils immer eine einzige Blume stand, wobei es immer unterschiedliche waren."
Mein Schreibprogramm zählt in diesem Satz 35 Wörter. Die durchschnittliche Wortanzahl eines Satzes in einem Roman beträgt 12,98 (ja, ich geb's zu, ich habs aus dem Ratgeber entnommen und vorher sicherlich nicht gewusst ^^°). Lange Sätze wirken intelligent – glaubt man häufig. Doch beim Leser können diese oft Schwierigkeiten erzeugen, das Geschriebene zu verstehen. (vielleicht waren auch ein paar Schreibfehler daran schuld, dass ich Probleme beim Verstehen hatte [zwei Mal 'eine' hintereinander, fehlendes 'waren' nach 'Stühle')
Kürzen wir deinen Satz aber einfach einmal:
(nur ein Beispiel):
"Die Stühle waren mit weinroten Polstern bedeckt und auf jedem Tisch lag ein farblich dazu passendes Deckchen. Auf diesen Tischläufern befand sich jeweils eine elegante Vase, in welche immer eine einzige Blume unterschiedlicher Art gesteckt worden war."
Sicherlich nicht perfekt – aber es soll nur als Beispiel dienen.
Hier mal an einem 'dir fremden Satz' zur Veranschaulichung:
"Das Zimmer war in roten Farbtönen gehalten, die mit den grünen Sesseln kontrastierten, auf denen die Gäste platznehmen konnten, und die mit einem farblich abgestimmten Kissen an der Seite der gepolsterten Sitzmöglichkeiten aufwarten konnten, um die Rücken der Kunden zu schonen."
42 Wörter. Etwas schwer zu folgen, oder?
Ich sage dir das, weil ich selbst dazu neige, Schachtelsätze zu schreiben und es für mich sehr wertvoll gewesen wäre diesen Tipp früher zu erhalten. Nur kurze Sätze sind natürlich auch nichts, aber ab einer bestimmten Wortzahl wird es schwer, dem Gelesenen folgen zu können.

"Man hätte meinen können, der Mann wäre aus einem alten schwarz- weiß Krimi und er war der Detektiv" <<< hier musste ich ein wenig grinsen, da L ja durchaus ein Detektiv ist. Nun. Zumindest im Original ^^ Die kleinen Anspielungen auf das Original-Universum finde ich schön eingebracht (Lights und Misas nicht ganz so freiwillige Bekanntschaft, 'Wammy's Café', Detektiv.)
Das Schwärmen der Mädels aus dem Café ist schön Klischeehaft und ich kann es mir bildlich vorstellen, wie sie L nachschmachten. Während Misa ihnen böse Blicke zuwirft ^^ (sehr amüsant übrigens, sich das vorzustellen - da sie ja im Original-Universum gar kein Interesse an ihm hatte).

Der unterschwellige Humor (wobei so unterschwellig ist er nicht, oder ^^°) den ich in der Geschichte sehe, gefällt mir sehr (bspw. Die nicht vorhandenen Denkprozesse Misas – Witze auf Misas Kosten mag ich sowieso ^^°).

Auch hier fallen mir ein paar Fehler auf (Buchstabe eines Wortes fehlt, Wort fehlt, Komma-Leerzeichen vergessen,..). Ich weiß, dass manches, selbst während dem Probelesen, übersehen wird (weil das eigene Gehirn ja weiß, was da vor einem stehen soll). Deswegen lasse ich gerne ein paar Tage vergehen bevor ich das letzte Mal drüber lese, zumindest aber eine Nacht, da fallen sochche kleinen (meist Flüchtigkeits-)Fehler öfters auf.

Misas Flirtversuche... ach ja...
Die Frage nach Ls 'Traumtyp' und die Antwort, welche er Misa (oder doch eher Light ^^) gegeben hat... indirekte Abfuhr an Misa und Interessensbekundung an Light würde ich mal sagen ;)
Im Grunde würde mir das hier für eine Original-Universe-Romanze zu schnell gehn. Ls Interesse, Lights Reaktionen,... Aber zum Flair deiner Geschichte und deinem AU passt das irgentwie.

Ich muss hier gerade sehr grinsen, wenn ich daran denke, dass L im OU (ich kürze Original-Universum mal ab) sicherlich alles andere als 'attraktiv' auf seine Umwelt gewirkt hat. Alles und jeden nun für ihn schwärmen zu sehen (wie es Fangirls wohl gelegentlich tun) ist durchaus amüsant.
Lights Betonung auf 'Schwesterherz' hat mich tatsächlich laut auflachen lassen. Dass du es kursiv gesetzt hast, finde ich sehr passend ^^
(kleine Anmerkung dazu: Das kursive 'Schwesterherz' hat völlig ausgereicht um dem Leser zu zeigen, weshalb Light sie so nennt. Deine Erklärung danach könntest du – wenn du wolltest – getrost weglassen, da durch den Kontext und dein Kursivsetzen sehr gut klar wird, weshalb Light seine Schwester so anspricht. Ich weiß, häufig möchte man, dass der Leser auch *wirklich* die Information rausliest, die man vermitteln möchte. Deswegen traut man sich nicht, es u.U. interpretierbar zu lassen. Doch zu oft – so habe ich gelernt – wirkt eine solche Erklärung wie eine Bevormundung des Lesers. Ich hoffe du kannst mir folgen. Es ist immer schwer, zu entscheiden 'wie viel Erklärung gebe ich mit'...)

Wie schnell sich Light verliebt ^^
Im OU empfände ich dies wirklich als viel zu verfrüht, aber hier... hat es irgendwie seinen Charme, ich weiß auch nicht ^^

Alles in allem habe ich deine Geschichte bis hier her sehr genossen, und hoffe, dass du sie weiterschreiben wirst. Manchmal demotiviert ausbleibendes Feedback und ich hoffe, dass dich dieses hier ein wenig freut und motiviert :)

Ich hoffe, dass du die Kritik, die ich anbringe, nachvollziehen kannst und als etwas Positives bewertest. Klar bin ich auch nur Hobby-Schreiber, doch mir haben manche Tipps wirklich sehr geholfen, deswegen möchte ich sie weitergeben.

<3-liche Grüße,
BreakMySoul

Antwort von Rin Ito am 02.06.2018 | 20:41 Uhr
Guten Abend!

Zu Beginn möchte ich mich für deiner überaus gute Review bedanken. Es ist gut, auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden. Ich werde versuchen, demnächst mehr darauf zu achten und die vorhandenen Fehler werde ich korrigieren.

Das mit den langen Schachtelsätzen ist mir gar nicht aufgefallen, weshalb ich auch nie darüber nachgedacht habe, ob sie für den Leser schwierig zu lesen sind.
Im Allgemeinen finde ich deine ausführliche Review ziemlich hilfreich, da du sowohl Kritik, als auch positives Feedback gibst. Zu meinem Schreibstil und auch zu der Geschichte an sich. So kann ich im weiteren Verlauf direkt auf beides achten, weil ich ja nun weiß, was Sache ist.

Meine Antwort ist jetzt nicht ganz so ausführlich geworden wie deine Review, aber ich hoffe man merkt, dass ich mich wirklich sehr diese freue. Das ist bisher die ausfürlichste Review, die ich je bekommen habe. Und dafür ein ganz, ganz herzliches Dankeschön ^^.

LG Rin Ito
16.09.2017 | 23:28 Uhr
Hi,
wie versprochen sehe ich nun auch bei deiner zweiten Death Note-Geschichte vorbei. Und diesmal scheint es sich um eine längere Geschichte zu handelt, die aber noch in den Kinderschuhen steckt.
Im Gegensatz zu deinem OS scheint dies hier eine AU zu sein.
Ich bin eigentlich nicht so der Fan von AU-FF's, aber ich bin gespannt, wie diese Geschichte hier weiter geht, denn bisher ist ja noch nicht deutlich klar geworden, in welche Richtung diese Geschichte gehen wird. ^^
Bisher ist es ja nur ein Kapitel. :D

Ich weiß nicht, warum ich das bei der ersten Review nicht schon erwähnt habe, aber etwas, was mit bei beiden deiner Werke aufgefallen ist, ist, dass du oft kein Leerzeichen nach einem Punkt oder Komma machst und an sich auch Komata setzt, die da manchmal nicht hingehören. ^^

Bin gespannt, wie es weiter geht. Bis zum nächsten Mal. =)
LG Marimo

Antwort von Rin Ito am 17.09.2017 | 12:45 Uhr
Es freut mich wirklich voll, dass du dir wirklich auch meine zweite Death Note FF durchgelesen hast und auch eine Review geschrieben hast. Das mit den Leerstellen ist mir nie aufgefallen, aber ich versuche, ab sofort mehr darauf zu achten und auch weniger Kommas zu setzen, wo sie nicht hingehören.
Vielen Dank für deine netten Reviews und die ganzen Tipps!
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