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Autor: campohermoso
Reviews 1 bis 25 (von 184 insgesamt):
19.02.2021 | 15:16 Uhr
Hallo Christian,

lach ... das ist wirklich eine lustige Zusammenstellung, wie Man(n) es nicht machen sollte, um eine Frau rumzukriegen.
Ich konnte den schmuddeligen Nerd förmlich vor mir sehen mit seinen ungewaschenen Haaren und dem verdreckten T-Shirt.
Es soll ja wirklich solche geben. Die haben es dann aber auch verdient, wenn ihn kein Mädel anguckt *grins*

Valentinstag mal anders.

Und, hat dein Freund es geschafft oder lebt er immer noch alleine hinter der Spielkonsole?

Liebste Grüße
Juli

Antwort von campohermoso am 19.02.2021 | 15:59 Uhr
Hallo Julirot,
den haben wir nach fünf Tagen auf der Englandexkursion ausgesetzt,
da er sich weigerte die von uns gekauften Hygieneartikel zu benutzen.
War in Glascow, danach wollte er Lehrer werden, aber ich denke, selbst da sollte man
mehr als einmal im Jahr der Körperhygiene die Aufmerksamkeit schenken.
Seine Fingernägel sahen aus wie Grabschaufeln.

Er hingegen meinte, wir wären fiese Ärsche, weil wir ihn nicht so akzeptierten, wie er war.

Ich ging, weil ich keine tolle Unterkunft hatte fast täglich zum Unisport und habe die Wäsche
täglich gewechselt. Wozu gab es schon damals Wasch Salons.

Danke für deine Antwort und bleibe gesund.

Gruß Christian
15.02.2021 | 18:40 Uhr
Lieber Christian,

das war wirklich mal ein anderes Gedicht. Aber passend zu dieser Reihe, die sich nun schon so lange um den „Menschen“ an und für sich dreht. Und ja, der Mensch ist ein sehr vielfältiges Wesen. So ganz allgemein gesprochen.

Als es auf meiner Abschlussklassenfahrt nach London ging, hatten wir einen Jungen dabei, der seine Schultasche als einziges Gepäckstück mitgenommen hat. Auf der Insel wurde ihm dann ein Koffer gekauft und diverse Mädels haben so ihre erbeuteten „Souvenirs“ ohne Übergepäck mit nach Deutschland genommen...

Manche Erlebnisse lassen sich am besten verarbeiten, wenn man sie in einen Text packte. Scheint dir gelungen zu sein!

Gewaschenen Grüße
Ramona

Antwort von campohermoso am 15.02.2021 | 18:58 Uhr
Hallo Anka,
wir hatten ihm eine Zahnbürste, Deo, Zahnpasta und Seife und Unterwäsche samt Handtuch gekauft.

Er weigerte sich das Zeug zu benutzen, also bekam er vom Busfahrer den Spezialplatz,
wo wir anderen seine Duftnote nicht ertragen mussten.

In Glascow hat der Prof ihn von der Exkursion ausgeschlossen, weil es eine Zumutung wurde.
Der Typ wollte Lehrer werden. Vielleicht hat er ja später Geruchsnoten verteilt.

Danke für deinen Kommentar.

Gruß Christian
15.02.2021 | 16:57 Uhr
Hallo Christian!

Ja solche Typen gibt es. Ich hatte im Laufe der Jahre ein paar davon als Kollegen. Alle waren intelligent, es mangelte jedoch an Körperhygiene und das Wechseln der Kleidung schien aus ihrer Sicht selten notwendig. Sie waren weder höflich noch freundlich, nicht kollegial und ihr Verhalten gegenüber Frauen war auch etwas sonderbar. Ob sie gespielt haben, vielleicht sogar süchtig waren und deshalb verwahrlost wirkten weiß ich nicht. Sie waren nie so lange da, dass ich die Hintergründe erkannt hätte. Leute die spielsüchtig sind und sich selbst vernachlässigen sind ja meist auch unzuverlässig, gereizt, fahrig und aggressiv. Was bei meinen früheren Kollegen jedoch nicht der Fall war. Trotzdem hat mich dein Gedicht an diese Menschen erinnert.

Liebe Grüße
herbstlady

Antwort von campohermoso am 15.02.2021 | 17:51 Uhr
Hallo Herbstlady,

ich wollte diese Spezies von Supermännern ein wenig zum Valentinstag auf die Schippe nehmen.
Ja, ich hatte sie beim Militärdienst, in der Uni und auch später noch einige Male.
Ich stelle jetzt die kühne Behauptung auf, dass sie nicht zur Zierde des männlichen Geschlechts gehören,
eher Muttersöhnchen sind und es nicht über das herz bringen einer Frau - einfach so einen Blumenstrauß zu schenken.

Ich hingegen hatte meine Geheimwaffe. Einen kleinen Kater, der mit zur Uni musste, weil er erst 6 Wochen alt war,
als wir ihn gerettet hatten. Hat irgendwie funktioniert.

Danke für deine Antwort, bleibe gesund und liebe Grüße

Christian
15.02.2021 | 08:20 Uhr
Lieber Christian,

eigentlich ist es ja traurig, wenn jemand nur noch spielt und sich nicht pflegt und sich dann wundert, warum er einsam ist.
Aber du hast es einerseits lustig geschrieben und mich zum Schmunzeln gebracht und manches fand ich auch mal wieder genial. Zum Beispiel die Vergleiche mit den Schachfiguren und dem Schachspiel.

Sehr schön. Danke fürs teilen.

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von campohermoso am 15.02.2021 | 09:36 Uhr
Hallo Elayne,
es gibt leider solche Personen. Während meiner Studienzeit, bei der Bundeswehr
und sogar im Sportverein lernte ich solche Menschen kennen.

Zwei von diesen Typen sagten: "Heute Abend gehen wir Schlampen aufreißen."

Welch ein mitleidiges Bild geben diese Typen an und was lief schief, dass sie meinen so über andere
Menschen reden zu dürfen. Nein, diese beiden zähle ich nicht zu den Männern.

Danke für die Antwort, bleibe GESUND
- Gruß Christian
14.02.2021 | 21:00 Uhr
Lieber Christian!
Wow, was für ein langes Gedicht du gereimt hast.
Mal ganz andere Valentinsgedanken.
Das war doch klar, dass das nicht von dir handelt :)

Und… hat er eine Freundin gefunden irgendwann?
Jedenfalls hat er dazu beigetragen, dass ich mich amüsiert habe.

Schönen Valentinstag.
Valentinstag... nicht nur ein Tag für Liebende, sondern auch, um lieben Freunden Danke zu sagen.
Ganz egal, wie kalt der Winter ist, mögest du niemals frieren und immer Menschen um dich haben, die dich wärmen.
R ◆

Antwort von campohermoso am 14.02.2021 | 22:47 Uhr
Hallo Spatz,
ich denke immer an die Werbung, dass sich junge Menschen oft an Dating Portale wenden.
Dabei ist es doch recht simpel. Ein nettes LÄCHELN.

Spielesucht verhindert Freundschaften.
Diese Idee kam mir, als ich an einen Mitstudenten dachte, der tatsächlich
nur sein Schreibzeug mit auf eine 2 wöchige Studienreise nahm.

Wir sagten ihm, dass gelegentliches Waschen und Zähneputzen normal sei und seine Dunstwolke
jeglichen sozialen Kontakt verhindert.
Kein Scherz, solche Menschen gibt es.

Danke für dein review und - was aus ihm wurde weiß ich nicht.
Er wechselte die Uni und wollte Lehrer werden.
12.02.2021 | 21:11 Uhr
Lieber Christian,

hier von einem „schönen“ Gedicht zu sprechen, fällt mir schwer. Also sage ich lieber, dass deinen Zeilen viel Herzblut innewohnt. Blut, das geronnen ist, wie Du schreibst – eine sehr tiefsinnige und fühlbare Beschreibung von Trauer, die mir noch länger in Erinnerung bleiben wird.

Manchmal kommt es uns unfair vor, wie das Schicksal sich auf die Leben der Menschen verteilt. Die einen geraten vom Regen in die Traufen und andere werden nicht nass. Es ist nicht leicht, da die richtigen Worte zu finden, die wie ein Regenschirm sind...

Positiv fand ich den Schluss und in der Strophe davor, die Erkenntnis, dass das Leben auch durch Verluste geformt wird. Dass ist eine weise und überlegte Haltung. Hoffen wir, dass da immer tröstende Hände seine werden.

Herzliche Grüße
Ramona

Antwort von campohermoso am 12.02.2021 | 22:11 Uhr
Hallo Anka,

es war eine Erinnerung, als ich Arbeiten musste und den Kummer herunterschlucken musste.

In solchen Momenten wünscht man sich Freunde an der Seite und wenn sie nicht da sind und man einig funktionieren muss,
dann wird man geformt vielleicht sogar deformiert. Keinem wünsche ich so eine Erfahrung.


Danke für deine einfühlsame Antwort.

Gruß Christian
10.02.2021 | 09:28 Uhr
Guten Morgen!

Das ist ein schönes Gedicht, traurig und berührend. Ich hoffe dass es kein persönlicher Anlass war, der dich zu diesen Zeilen inspiriert hat. Ja, es gibt Leid, das keinen fremden Trost duldet.

Liebe Grüße
herbstlady

Antwort von campohermoso am 10.02.2021 | 09:57 Uhr
Hallo Herbstlady,
es war die Erinnerung an einen Anruf, als ich in Plauen arbeiten musste.
Ich erfuhr, dass mein Vater überraschend verstorben war.
Ich konnte nicht weg und fühlte mich in der Zwickmühle.

Ja, es ist Erfahrung, die raus musste.

Danke für deine Antwort.

Gruß Christian
10.02.2021 | 09:14 Uhr
Lieber Christian,

der Verlust einer geliebten, befreundeten oder auch nur bekannten Person trifft einen immer, je nach Tiefe der Verbundenheit. Und wenn einer/ eine geht, bricht eine Ecke aus dem Herzen und man stirbt ein bisschen mit.
Die Wunden heilen irgendwann, aber die Narben auf der Seele bleiben. Vielleicht tut es nach einer Weile nicht mehr ganz so weh, manches ist aber nur schwer zu akzeptieren und man versucht weiter zu machen so gut es geht. Darüber sprechen oder schreiben hilft mir in solchen Situationen, dir hoffentlich auch.

Bleibt behütet!
betty

Antwort von campohermoso am 10.02.2021 | 10:01 Uhr
Hallo betty67,
es ist eine Erinnerung, die ich jetzt aufgeschrieben habe, obwohl es 25 Jahre her ist.
Ich stand in Plauen, das Staatsorchester Spielte Gershwin und dann trifft dich eine Nachricht.

Du musst deinen Job erfüllen und kannst nicht einmal eine Träne verdrücken.

Danke und bleibe bitte gesund.

Gruß Christian
10.02.2021 | 08:57 Uhr
Lieber Christian,

das ist ein sehr schönes, aber auch trauriges Gedicht.
Es klingt, als hättest du gerade wen verloren.
Das ist immer schlimm, ein Schicksalsschlag und gehört leider zum Leben dazu.
Ich hoffe sehr, dass nach der Trauer jemand da ist, der die Hand reicht und den Kummer etwas in den Hintergrund verdrängen kann.

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von campohermoso am 10.02.2021 | 10:11 Uhr
Hallo Butterfly,
es ist lange her, dass ich diesen Moment erlebte.
Jetzt kam es mal wieder hoch und ich habe es aufgeschrieben.
In dem Jahr musste ich zu vier Beerdigungen, es hat genagt.

Jetzt ist es rausgekommen und ich habe es umgesetzt.
Die Lasten von damals bleiben immer als Schatten da es mit viel Kummer verbunden war.

Danke für dein Review und bleibe Gesund.

Gruß Christian
10.02.2021 | 08:08 Uhr
Lieber Christian!
Wir haben ja gestern noch gemailt, so kann ich jetzt entspannter reviewen.
Ich glaube, jeder der mitten im Leben steht, hat schon mehr als nur 1 Schicksalsschlag selbst oder in der Familie, bei lieben Freunden, erlitten und leider auch – schon zu viele - Menschen verloren.

Wunden heilen, aber Narben bleiben.
NIe wieder wird alles wie vorher. Wertfrei gesagt, denn du hat gelernt, bist gereift, entwickelst Mitgefühl für andere.
Es ist eben typisch für uns Menschelein :)

Und eines, was man lernt, ist auch, dass immer irgendwo auch Helfer sind, egal was schlimmes passiert.
Du weißt schon, die andere Tür, die aufgeht, wenn sich eine schließt. Nur manchmal muss man leider auch sehr lange drauf warten.

Ich mag ja deine empfindsameren Gedichte,
und so hat mich auch dieses berührt.
Liebe Grüße.
R ♪ ♫ ♪♪

Antwort von campohermoso am 10.02.2021 | 10:23 Uhr
Hallo Spatz,
ich stand in Plauen und hörte vom nahen Staatsorchester Gershwin.
Da bekam ich die Nachricht, dass mein Vater verstorben war, vollkommen überraschend.


Es war ein anstrengendes Jahr. Vater, Schwiegermutter, Cousin, Freund.
Immer hat es mich kalt erwischt - bei der Arbeit.
Nie konnte ich das tun, was angemessen gewesen wäre, weil ich als Projektmanager funktionieren musste.

Danke für dein Review und bleibe gesund.

Gruß Christian
06.01.2021 | 21:39 Uhr
Lieber Christian,

noch so ein langes tolles Gedicht.

Ich hatte ja jetzt zwei Wochen Urlaub gehabt (heute war wieder mein erster Arbeitstag) und ich wollte eigentlich ganz viel schreiben, damit ich mal Kapitel im Vorlauf habe, aber leider habe ich nicht ein einziges Kapitel im Vorlauf. Irgendwie ging die Zeit so schnell rum, kaum war man aufgestanden, konnte man schon wieder ins Bett gehen.

Gesche Gottfried kenne ich gar nicht, aber dein Gedicht hat sich wieder ganz toll lesen lassen. Aber warum war am Schluss des Gedichtes das Blatt immer noch weiß und leer? Da müsste doch die Geschichte von Gesche drauf stehen.

Hast du wieder echt toll gereimt. Vielen Dank dafür.

Ganz liebe Grüße
Tina

Antwort von campohermoso am 06.01.2021 | 22:11 Uhr
Hallo Tina,

in den Zeilen steht doch, dass er vergaß zu schreiben und das Papier lächelte ihn böse an,
Gesche Gottfried steht im Internet, sie war eine Massenmörderin, die mindestens 14 Leute mit
Ratzekreut. Da ich in Bremen aufwuchs, kenne ich natürlich ihre Missetaten.

Es gibt sogar Filme und Dokumentationen über diese Dame.
Es ist schaurig, wiesie Ehemänner, ihre Kinder und andere vergiftete,
also wirklich nicht jegendfrei.

Jetzt weißt du zumindest, was du tun muss um die Kapitel mit Leben zu füllen.
Gehe durch die engen Gassen.

Danke für dein review und einen schönen Start in ein hoffentlich besseres Jahr 2021.

Gruß Christian
06.01.2021 | 21:26 Uhr
Lieber Christian,

was für ein langes Gedicht und du hast wieder alles wunderbar zusammengefasst und gereimt. Hochachtung.

Dieses Virus verändert unser aller Leben und niemand weiß, wann es endlich aufhört und wir wieder ganz normal leben können. Ich denke, es wird noch eine ganze Weile dauern, aber wir sollten uns nicht davon kaputt machen lassen.

Ein richtig gutes Gedicht aus dem Leben gegriffen und zur aktuellen Situation.

Lass den Kopf nicht hängen.

Ganz liebe Grüße
Tina

Antwort von campohermoso am 06.01.2021 | 22:05 Uhr
Mein Kopf ist eingezogen, Tina,

nicht aus Furcht, sondern, weil ich mir die Dummheit der Leite nicht erklären kann, die
bisher nicht erkannt haben, dass das Virus Menschenleben vernichtet.

Ist es wirklich so, dass es so viele Menschen gibt, die glauben es sei nur
eine Zeitungsente. Die Todeszahlen sind angeblich nur erfunden.

Ich denke dabei, dass ich im falschen Film bin.

Danke für deine lieben Worte.

Gruß Christian
05.01.2021 | 11:17 Uhr
Lieber Christian,

noch ein Gedicht, das einen Stern würde ist, damit zumindest etwas, auf dem Blatt steht! :-)

Tatsächlich konnte ich mich hier als Autor schnell wiederfinden. Nicht nur, weil es eben manchmal schwer ist, den Anfang zu finden und ins Schreiben reinzukommen. Sondern auch ganz generell im Tagesablauf!

Ich träume gern davon, wie schön es wäre, nicht mehr Geld durch einen Job verdienen zu müssen, sondern nur noch als Autor zu arbeiten... Nachdem ich von dieser süßen Traube im letzten Sommer kosten durfte, hat sich ihr Geschmack als recht bitter herausgestellt. Nicht nur für meine Geldbörse, sondern auch für meine Kreativität.

Meine Erkenntnis: Ein Autor muss auch draußen sein! Außerhalb seiner Kammer, wo das Leben spielt, damit er sich dann wieder zurückziehen kann, um darüber zu schreiben.

Genau das habe ich in deinen Zeilen wiedergefunden und genau da möchte ich wieder hin. In das Gleichgewicht zwischen Zuhause schreiben und draußen Geld verdienen. (Ich bin guter Dinge, dass das ab Ostern wieder klappt!)

Solange bleibe ich hier und bekämpfte in meinem Urlaub die leeren Seiten, während die Tastatur bei meiner 40h-Woche ruht...

Herzliche Grüße
Ramona

Antwort von campohermoso am 05.01.2021 | 11:27 Uhr
Hallo Anka,
es war wirklich eine Sache von 15 Minuten,
es kam einfach so, weil einem vieles fehlt.

Jeder kennt diese Situation und will es erzwingen,
aber, es will nicht immer gelingen.
Ich mache dann dies und das, um den Faden der Schöpfung zu
finden. Und dann plötzlich war es einfach da.

Danke für dein Review und die lieben Worte,
ich schreibe nicht für die Sterne, sondern nur für Menschen mit Herz.

Gruß Christian
05.01.2021 | 10:47 Uhr
Lieber Christian,

in Grund verdient jedes dieser Gedichte einen Stern – und dieses irgendwie ganz besonders. Denn es trifft in so ziemlich allen Punkten den Nagel auf den Kopf.

Und gerade das hat mir so besonders hier gefallen. Nicht nur das es sich gelesen hat, wie eine gereimtes Essay, auch das Du mit den Strophen durch so viele Ebenen gegangen bist.

Politiker beispielsweise, haben gerade wirklich einen schwierigen Job! Sie sollen verlässlichen Aussagen machen, Mut in der Bevölkerung wecken, haben aber auch keine Kristallkugel, mit der sie die Zukunft vorhersagen können.

Und dann natürlich auch die Leute, die Zuhause sitzen und sich einfach langweilen, selbst wenn sie von Krankheit nicht betroffen sind, kann das schlauchen. Da fand ich die Zeile >> Die Decke hängt schon lange durch, man denkt man lebe wie ein einsamer Lurch.<< sehr treffend!

Ein wichtiges Gedicht, dass ich gerne gelesen habe!

Viele Grüße
Ramona

Antwort von campohermoso am 05.01.2021 | 11:22 Uhr
Hallo Dame aus dem hohen Norden,
du lebst bei den Förden und nicht bei den Fjorden.
Diese Zeit ist für alle eine Last,
die einem hart an die Seele fasst.

Ich denke mir, wenn ich die Zahlen sehe,
du wärst eine freihe Krähe.
Könntest reisen und die Welt betrachten,
ohne dich mit dem Virus zu befrachten.

Für mich ist die Welt aus den Fugen,
würde gerne wieder in Gesichter lugen.
Ich möchte mal wieder jemand lachen sehen,
selbst bei den unnützen Schlange stehen.

Danke für deine Worte zu dem Text,
ja manches mal ist es wie verhext.
Da wollen die Worte nicht kommen ,
so als sähe man alles verschwommen.

Gruf und Dank für deine Worte.

Christian
02.01.2021 | 11:35 Uhr
Hallo nochmal,

das Gedicht hätte ich fast übersehen. Dabei ist es doch so lang und liest sich richtig gut.

Das Thema lässt auch dich nicht los. In den meisten europäischen Ländern wurden die Maßnahmen drastischer verschärft als bei uns in Deutschland. Die Politik hat jedoch versäumt, ausreichend Alternativen zum einfachen Dichtmachen zu entwickeln. Ich will die Krankheit nicht verharmlosen. Man ignoriert bei den Entscheidungsträgern jedoch total, dass Gesundheit und Wohlbefinden nicht nur an der körperlichen Unversehrtheit liegt. Die Schäden werden enorm sein. Finanziell, aber bei vielen Menschen vor allem psychisch. Mich verunsichert die Situation, die Aussagen mancher „Experten“ ( die sich auch nicht einig sind) und einiger Politiker mehr, als das Virus. Trotzdem halte ich mich an die Vorgaben. Als Rentner ist dies auch einfacher. Ob es die Partygäste sind, die das Virus weitertragen? Wer weiß das schon. Es können doch nur etwa ein Viertel der Infektionsfälle zugeordnet werden. Von Partys bekomme ich nichts mit, aber es gibt noch immer genehmigte „Versammlungen“ mit Verpflegung z.B. in Gaststätten.

herbstlady

Antwort von campohermoso am 02.01.2021 | 14:58 Uhr
Tja, Herbstlady,
wenn man sieht, dass noch Feiern mit 400 Leuten, mit 2000 Leuten und anderen Feten gefeiert wurden,
dann ist es für mich ein Grund, um nachdenklich zu werden.
Sicher, ich habe nicht alle Facetten beschrieben, die Wohnungslosen fehlen, die Gewalt in den Familien vermutlich auch.

Ich sehe es nur bei meinem Sohn, die Seminare an der Uni fallen ersatzlos aus.
Der andere Sohn arbeitet an frischer Luft, hoch über den Dächern und meistens als Einzelkämpfer.

Er war jüngst auf dem Magdeburger Dom und hat dort einen Wasserspeier (Gargoyle) ersetzt.

Was sind Experten? Die Analyse brachte noch keinen Hinweis auf die reale Verbreitung.
Ergo, sie stochern im Dunklen herum. Mit statistischen Methoden ließen sich für bestimmte Personengruppen typische Bewegungsprofile erstellen.
Als Beispiel: Schüler, oder personen aus der Verwaltung und darauf setzt man eine Karte mit der Verteilung in einer Stadt, Gemeinde usw.
als dritten Punkt nimmt man noch die Altersgruppen, danach die Geschlechter, bis man die Gruppe hat, die über 70 % Trefferquote ausmachen.
Für die werden danach gesonderte Regelungen getroffen.

Das ist meine Meinung, oder habe ich einen Fehler gemacht? Nein, das ist das Tool, welches man in der Analytik betreibt.
Danach werden systematische Querverbindungen gesucht und die feineren Werkzeuge verwendet. Aber der Datenschutz lässt es leider nicht zu!

Somit haben die Politik, das Gesundheitswesen und die systemischen Gruppen Fehler begangen.

Danke für deine Sicht der Dinge und die Antwort.

Gruß Christian
02.01.2021 | 10:02 Uhr
Lieber Christian!
Man kann ja nur 1 Sternchen vergeben, das du schon lange hast,
aber dieses Gedicht war wieder sehr ansprechend.

Wie du weißt, hat mich seit Corona-Beginn auch die Muse komplett im Stich gelassen, zumindest für meine heitereren Kolumnen, dabei liegen 3 Spatzennest- und 1 Japan-Kapitel halbfertig auf der Festplatte.
Mir fehlt die lockere Stimmung und ja, auch das Aufraffen. Dabei hätte ich in den 3 harten Lockdowns in Ö wirklich genug Zeit durch die Ausgangs- und Besuchssperren. Aber ich bin einfach depri geworden.

Aber deine Muse hat sich ja gestern und heute zu 2 sehr guten Gedichten aufgerafft.
Also wenn bei einer Schreibblockade sowas rauskommt, darfst du gerne öfter eine haben.

Da sucht der Dichter überall Inspiration, und was findet er? Eine Serienkillerin.
Frauen sind meistens Giftmörder, das bedeutet auch, dass da mehr Vorsatz dahinter steckt, während mordende Männer eher gewalttätig ausrasten. Wie Frauen Kinder ermorden können, bleibt mir unvorstellbar.
Eine deutsche (zweifelhafte) "Berühmtheit", wir in Ö haben unsere eigenen Serienmörder und "schwarzen Witwen" (also Frauen, die sich immer wieder verheiraten und den Mann aus niedrigen Motiven umbringen, meistens des Erbes wegen).

Hab die Gesche Gottfried mal gegoogelt, weil sie in Ö ganz unbekannt ist.
Sie kümmerte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufopfernd um ihre kranken und sterbenden Liebsten bis sie als Giftmischerin überführt und enthauptet wurde. 15 Menschen hat sie getötet, 19 weitere krank gemacht.
Gesche Gottfried schien vom Pech verfolgt. Um sie herum erkrankten und starben ihre Lieben. Eltern, Ehemänner, Kinder, Freunde, der Zwillingsbruder - alle wurden von rätselhaften Erkrankungen dahingerafft. Und Gesche kümmerte sich, pflegte Familie und Freunde vom Bett bis zur Bahre. Zum "Engel von Bremen" wurde sie gemacht, die gläubige Frau, der das Schicksal scheinbar so übel mitspielte.

Ein Gedicht im Gedicht: Eine Moritat eingebettet in des Poeten Dilemma.
Deine Reime waren sehr gut zu lesen.

Ich hoffe auf weitere Gedichte demnächst.
Herzlichste Grüße
und Wünsche fürs Neue Jahr, dass wir es irgendwie übersehen.
R ♡

Antwort von campohermoso am 02.01.2021 | 13:36 Uhr
Hier gab es ein Dilemma,
hätte ich doch besser Ismene Tenn-Berg wählen sollen.

Nein, ich blieb heimatverbunden und ließ mich von der Frau verleiten, die wir jedes Jahr zum Ende des Freimarktes durch die Straßen trugen, um sie anzuzünden
für ihre Sünden und danach wurde sie der Weser brennend übergeben. Nach dem Motto: Sicher ist Sicher!!

Danke für den umfassenden Kommentar, gleich zu Beginn vom neuen Jahr.
Was soll ich jetzt noch sagen, oder doch besser naiv Nachfragen.

In den Filmen zu der Frau, gibt es eine intime Schau.
Sie war nie klug oder auch nur schlau.
Sie gab immer nur das Geld schnell aus
und blieb somit eine arme Kirchenmaus.

Danke für den Text,

Gruß nach Wien - Christian
02.01.2021 | 09:41 Uhr
Lieber Christian,

was für ein süßes Gedicht. Verselang über die Unfähigkeit die rechten Worte zu finden und dann die Mord-Geschichte. Sehr gut gemacht, es hat mir sehr gefallen.

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von campohermoso am 02.01.2021 | 13:43 Uhr
Zuerst wollte ich über Ismene Tenn-Berg schreiben, verehrter Schmetterling.
Aber es ist auch schon lange vergangen, seit ich stand in ihrem Banne.
Sie sollte nach dem Willen des Vater einen anderen Weg einschlagen, aber meine Kunst versagte mit viel Unbehagen.

So wählte ich die andere Dame - die Mordete, aber das Geld nie hortete.
Sie ist in Bremen ein Symbol für Gier, und als weibliches Untier.
Christin soll sie gewesen sein, aber ich denke, es war nur Schein.

Danke für deine Antwort und die Grüße.

Christian
02.01.2021 | 09:40 Uhr
Hallo Christian,

man sitzt vor einem weißen Blatt und es kommt einfach nichts, der Kopf ist leer wie Vakuum. Eine Schreibblockade - nicht nur Autoren, auch Wissenschaftler, Blogger, Journalisten sowie Schüler vor dem Aufsatz oder Studenten vor der Hausarbeit kennen das. Du hast sie überwunden und es freut mich dass es bei „das Menschelein“ weitergeht.

Die Tragödie um Gesche Gottfried hatte ich fast vergessen. Sie wurde mir mal von einem Kollegen erzählt als wir beruflich in Bremen waren. Hat sie nicht ihre Eltern, Ehemänner und ihren Zwillingsbruder vergiftet?. Bei manchen war die Dosis zwar nicht tödlich, aber sie litten ihr Leben lang an gesundheitlichen Problemen. Heute würde man wohl versuchen ihre Motive zu ergründen.

Ich wünsche dir alles Gute für 2021.
herbstlady

Antwort von campohermoso am 02.01.2021 | 13:47 Uhr
Hallo Herbstlady,
es gab viele Motive zum Morden für sie. In vier Dokumentationen werden ihre Motive ergründet.

Sie glaubte sogar den Menschen was gutes zu tun. Nun ja, sie besitzt eine schreckliche Geschichte,
die bis heute gefeuert wird. Immer zum Ausklang des Vegesacker Freimarktes wird sie durch die Stadt getragen,
am Weserufer in Brand gesetzt und so brennend in die Weser geworfen. Sicher ich sicher.

Danke für deine Antwort und bleibe Gesund.

Gruß Christian
01.01.2021 | 19:57 Uhr
Lieber Christian,

da hast du ein sehr langes Gedicht zur aktuellen Situation geschrieben.
Es ist überwiegend voller Frust, Trauer und Hilflosigkeit und am Ende stehen dann hoffnungsvolle liebe Wünsche.
Manche Punkte sehe ich anders, aber das ist nicht so wichtig.

Ich wünsche dir auch von Herzen Gesundheit und alles Liebe fürs neue Jahr.
Elayne

Antwort von campohermoso am 01.01.2021 | 20:56 Uhr
Ja, Butterfly,
ich habe Frust.

Drei mal wurde die Trauung und Hochzeit meines Sohnes verschoben,
immer wieder umplanen und mehrfach Pleiten bei Arztterminen.
Wie mag es Menschen ergehen, die auf der Straße leben?
Ganze Seminare an den Unis wurden gestrichen - ersatzlos.

Es könnte besser laufen, wenn die Leute endlich denken würden.
Neulich bei einem Film über die Spanische Grippe, wurden die Mängel aufgezählt,
aber jetzt wird nicht einmal daran gedacht - auch nur einige Ideen davon aufzugreifen.

Ich habe auch Analytik gelernt, aber ich fand noch an keiner Ecke auch nur einen Ansatz zum vernünftigen Handeln.

Danke für Deine Antwort und natürlich wünsche ich dir auch nur das Beste von allem.
Habe ein gutes Jahr.

Gruß Christian
01.01.2021 | 19:44 Uhr
Lieber Christian!
Das ist aber schön geworden... und noch länger.
Ganz großes Kompliment zu diesem Gedicht!
Und nun suche ich einen Buchrücken für dich.

Schön, dass du das Gedicht, das genau den Zeitgeist trifft, hier postest.
Du hast den Finger genau drauf gelegt.
Vieles was du beschreibst, empfinde ich auch, also nicht alles,
aber die Einsamkeit der Alten, die mangelnde Nähe zu den Lieben,
die fehlende Lebenslust, verlorene Jahre, verlorene Freiheiten.

Auch für Kinder ist Schule wichtig, wir hatten ganz wenig Präsenzunterricht, Studenten schon ganze 2 Semester keine Uni.
Schule ist mehr als nur lernen, es ist auch soziales Lernen.
Übrigens sind bei uns alle Hochzeiten wieder verboten worden, und damit meine ich nicht die Feiern, da eh alle Restaurants geschlossen haben, sondern Kirche und Standesamt.

Ausnahmezustände können wir verkraften, aber wenn die Ausnahmezustände schon die Regel sind seit mehr als 10 Monaten, dafür ist unsere Psyche nicht gemacht.
Ganztägige Ausgangs- und Kontaktsperren von insgesamt mehr als 4 Monaten in den letzten 10 Monaten nagen an uns allen, vor allem familiär.
Und vor allem, weil man nicht weiß, wie lange noch. Auch ein Marathonläufer muss wissen, wie viel er von der Strecke schon geschafft hat.
In Ö werden wir gerade eingeschworen auf noch mehr Verschärfungen, die auch nach der Impfung zumindest noch lange bleiben sollen.
Ich glaube, dieses Jahr wird noch viel schlimmer werden, auch weil wir keine Kraft mehr haben.

Es ist ein schlimmer Virus, auch ich fürchte mich und halte mich an alle Vorschriften.
Aber ich habe das Gefühl, wir verlieren unsere Menschlichkeit, unsere Empathie, die einen,
und die anderen, die Sensiblen, verlieren ihre Funktionalität im Alltag.

Fürs Neue Jahr wünsche ich nicht viel.
Ich hoffe einfach nur, dass wir bald zu einer normalen Welt finden,
alle Kranken sich erholen und gesund werden,
wir die zwischenmenschliche Wärme wieder spüren dürfen,
und jeder Mensch so geliebt wird, wie er es verdient.

Lasst uns alle gesund bleiben
und diese schlimme Zeit überstehen.
Auch wenn ich nicht zuversichtlich gestimmt bin, was zumindest einmal 2021 betrifft.

Danke für deine guten Neujahrswünsche.
Danke für dich im Jahr 2020 trotz Corona-Distanz aber ohne Distanz im Herzen
und mit Hoffnung auf 2021.
Bis dahin so viele guten Wünsche wie möglich.
R ⋈

Antwort von campohermoso am 01.01.2021 | 20:50 Uhr
Ich habe hierbei nicht alle Facetten beleuchten können,
da ich wie üblich nur die ersten Gedanken erfasste.

Zwei Segmente habe ich übersehen und werde sie vermutlich noch ergänzen.
Das Zusammensein, wie Hochzeiten, Trauerfeiern und Jubiläen sind eine Kiste.
Die Studenten und Lernausfälle selbst bei Studierenden ist verheerend.

Und der Verlust der Kultur, davon sollte ich mehr schreiben,
denn ich vermisse sie. Was soll meine Frau mir nur schenken, wir gingen immer ins Kabarett oder zu anderen Künstlern.

Ich vergaß auch noch die armen Leute, wie mag es denen ergehen ohne Tafel, ohne Schlafplatz?

Danke für deine Antwort.

Gruß Christian
27.11.2020 | 19:43 Uhr
Guten Abend Christian,

deine Verse über Olaf haben mir sehr gefallen, auch wenn ich zugeben muss, sie praktisch so gut wie nicht gekannt zu haben. Lyrik und Poesie sind einfach nicht die Ecken, wo ich mich tummle…

Aber die Betroffenheit in deinen Zeilen habe ich durchaus gespürt. Sie hatte viel Freunde und Liebhaber ihrer Schriften hier. Vielen fällt es schwer Abschied von Olaf zu nehmen, das verstehe ich.

Besonders gefallen hat mir in deinem Gedicht die Zeile >>Sie trug in ihrem Reimen die Welt auf einem Finger<<. Das hat wirklich etwas durch und durch leichtes, wie man es eher einem Dichter zuschreibt, als einem Fantasy-Autor.

Ich finde, Du hast schöne Worte gefunden, anderen zu zeigen, wie sehr sie fehlt und was sie wunderbares zurücklässt.

Herzliche Grüße
Ramona

Antwort von campohermoso am 27.11.2020 | 22:43 Uhr
Hallo Ramona,
maches Mal gelingt selbst mir eine poetische Nuance.
Nein, ich sehe mich nicht als Poet, aber ihre Worte gaben mir etwas.

Danke für dein Review und lese vielleicht einige ihrer Gedicht.
Das vom November ist besonders schön.

Dir wünsche ich eine schöne Weihnachtszeit und bleibe gesund.

Gruß Christian
08.11.2020 | 17:37 Uhr
Huhu,

Ein tolles Gedicht um Olaf zu gedenken.
Schöne Worte, toll gewählt.
Schön zu sehen, wie viele Menschen an Monika denken.

Liebe Grüße Falcon

Antwort von campohermoso am 08.11.2020 | 21:33 Uhr
Hallo Falcon,
danke für die Antwort und die netten Worte.
Monika war eines der schlagenden Herzen von FF.de.
Ich mochte sie und leider schreibt sie nicht noch mehr Gedichte,
die liebevoll in unseren Geist drangen.

Danke für das review.

Gruß Christian
05.11.2020 | 20:17 Uhr
Lieber Christian,

mit ganz wundervollen Worten hast du unsere Monika geehrt und verabschiedet.
Ich stelle mir vor, wir stünden an ihrem Grab und jeder würde sein Gedicht laut vortragen oder eben das, was er zu sagen im Stande ist.

Du schreibst, sie war keine Göttin, sie war eine von uns. So sehe ich das auch. jeder hat seine ganz eigene und unverwechselbare Art zu schreiben. Mit Monika fällt eine Dichterin weg, deren Werke mich immer froh gemacht haben, auch wen sie ernste Themen ansprach, man spürte, da ist ein Mensch, der das Leben liebt, ein positiver Mensch, der kämpft und nicht verzagt.

Möge unser Trost sein, dass uns ihre Gedichte erhalten bleiben und dass sie nun, wie es ihr Wunsch war, gemeinsam mit ihrem Mann in Frieden ruhen kann.

liebste Grüße
Maggie

Antwort von campohermoso am 05.11.2020 | 20:31 Uhr
Hallo Maggie,
ja, sie einer dieser Sterne der alles ausstrahlte, was man sich wünscht. Ja, ich habe einige Lieblingsgedichte bei ihr gefunden,
die mich bewegten. Ich habe mich immer mal mit ihr geschrieben. Mal waren es Fragen zu dem Thema, zu ihren feinen Nuancen und
zu ihren Ansichten. Sie hat immer liebevoll geantwortet und manchen Hintergrund erklärt.

Ja, sie war ein Mensch mit Herz.

Dir möchte ich für das Lesen und die lieben Worte danken.

Liebe Grüße Christian
03.11.2020 | 16:09 Uhr
Lieber Christian,

auch wenn du selbst meinst, nicht unbedingt ein großer Poet zu sein, so ehrt es dich umso mehr, dass du dich spontan zu diesen Zeilen entschlossen hast, denn dann kommen sie garantiert von Herzen.
Eine liebe Freundin wurde uns genommen, und du hast deine Gedanken dazu einfühlsam und ehrlich in Worte gefasst.
Monika wäre garantiert gerührt und stolz, dass du ihr diese Zeilen gewidmet hast.

Irgendwann müssen wir alle diese Welt verlassen, aber wichtig ist, dass wir Spuren hinterlassen, dass etwas von uns bleibt, etwas, was nachdenklich macht, staunen lässt und den Lesern ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.
Monika hat mit ihren eindrucksvollen Werken eine solche Spur für uns hinterlassen, ihr Vermächtnis an ihre Leser - für die Ewigkeit.
Wir werden sie nicht vergessen.

Ein lieber Sternen-Gruß
Jeany

Antwort von campohermoso am 03.11.2020 | 23:44 Uhr
Hallo Zurück Jeany,
sie hatte einen Zauber und eine Liebe in ihren Worten, die ich wirklich vermissen werde.
Ihr Herz war groß und ihre Persönlichkeit waren wie ein leuchtender Stern.

Ja, sie fehlt und ihre Worte.

danke für das Lesen und die Antwort.

Gruß Christian
31.10.2020 | 14:26 Uhr
Hallo campohermoso,

danke auch dir, für deine Worte über Olaf.

"Behalten wir ihre wunderbaren Worte bitte immer in unserem Geist,
dann überstehen wir alle Turbulenzen und die Schmerzen zumeist."

Genau das wollen wir tun. Für so viele Lebenslagen hat sie "Anweisungen" hinterlassen. Sie wird fehlen, doch ihre Werke hat sie uns vermacht.

Lieben Gruß

ender

Antwort von campohermoso am 31.10.2020 | 17:49 Uhr
Hallo Ender Wiggin,
danke für das Lesen meiner wenigen Zeilen. Mit Sicherheit besitze ich nicht Monikas Talent,
daher machte ich es so wie immer. Wähle ein paar und schmiede einige Reime in fünf Minuten.
Mehr kann ich nicht.

Ja, ich habe mich in einige ihrer Schöpfungen verliebt, weil sie wirklich wunderbar sind.

So konnte ich mich zumindest ein wenig bei ihr bedanken.

Denke für das Review.
Gruß Christian
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