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Reviews 1 bis 25 (von 60 insgesamt):
24.09.2019 | 09:35 Uhr
Hello liebste ForbiddenToFly!

Nach einer halben Ewigkeit kam ich dann doch auch mal dazu, hier die letzten Kapitel zu lesen (und muss gerade nachschauen, wie alt das angefangene Review schon ist). Es hat nur noch der Feinschliff meiner Worte gefehlt und meine Muse, die mir Soldatengeschichten wieder schmackhaft machen wollte. Well, here I am.

Was ist das erste, was mir aufgefallen ist? Nun. Wir haben hier sehr viel Dramatik im vorangegangenen Teil der Geschichte. Diese Form von trauriger Dramatik, denn hallo, schließlich sind wir hier im Krieg. Das hast du uns trotz der positiven Lacher, einiger Situationskomik, Wetten zum Tanzauffordern und kurzen, aufwallenden Gefühlswelten, nicht vergessen lassen. War es doch ein wesentlicher Teil der Geschichte. Dass es dir dann hier gelingt, den sachten Übergang von Schmerz zu Wohlwollen (mir fällt gerade kein besseres Wort ein) zu beschreiten, ist extrem gut und extrem schwierig. Viele neigen dabei zum Überzeichnen, dir gelingt es, dass man mit einem ziehenden Sehnsuchtsherzchen auf die Geschichte zurückblickt.

Es ist eine sehr gute Geschichte. Ich kann nicht mehr dazu sagen. Zwar ist sie natürlich grob bis fein an Dunkirk angelehnt, doch sie könnte genau so gut auch ein freies Werk einer Kriegserzählung sein. Die ungewöhnlich anfängt, die jedoch durch ihre passende Charakterwahl und deren grandiose Zeichnung in jedem Kapitel bestechend einnehmen und voller Grandiosität ist.

Die Beschreibung des ersten Flugs... Fly, das war wirklicht gut. Als würde ich selbst mitfliegen, als würde ich, genau wie Thomas, Charlottes Sohn, meine Bestimmung darin gefunden haben, über der Erde vor mich hinzuschweben. Eine wahnsinnig gute Beschreibung, auch metaphorisch für all jene Dinge, die unser Herz erfüllen und unseren Atem stocken lassen.

Danke für diese wunderbare Geschichte, dass du sie hier online gestellt hast und ich sie lesen konnte (auch, wenn ich einen kleinen Stupser gebraucht habe),
es grüßt und küsst,
Avarantis
02.07.2019 | 15:46 Uhr
Ich melde mich mal kurz mit einem Zwischenstand.

Hach, Fly, es ist wirklich toll und macht wahnsinnig Spaß. Natürlich brauchte ich die vorherigen Kapitel um die Charaktere verstehen zu können und ihre Geschichten ineinander verwoben ineinander geschrieben zu bekommen, doch erst ab hier wird es wirklich eine Linie, ein geschlossener roter Faden mit einem Fortgang, der das Herz berühren wird. Da bin ich mir sehr sicher.

Totties direkte Art wird viel deutlicher, wenn sie mit einem Fremden umgeht und ich bin sehr gespannt, wie sich die Rettungsaktion von Collins gestalten wird.

Nimm ein Lob nach dieser kurzen Rückmeldung meinerseits,
Avarantis
30.06.2019 | 12:42 Uhr
Hello Forbidden to Fly!

Vielleicht husche ich schon wieder durch ein fremdes Fandom und zu Beginn tatsächlich nur aufgrund eines Stupsens in die Richtung.
Es fällt mir schwer, hier die richtigen Worte zu finden, gerade zu Beginn. Ich musste mich erstmal in der Geschichte zurechtfinden und brauchte ein paar Kapitel, um wirklich mit den Charaktern „eins“ zu werden, ihre Handlungen nachzuvollziehen oder sie liebenswert zu finden. Was ich dir aber nicht absprechen kann ist, dass sie seit der ersten Sekunde authentisch auf mich gewirkt haben. Ganz wunderbar gelungen.
Im ersten Kapitel war die beste Szene die mit dem langsamen Nähern an den Steg, auf dem die Offiziere diskutieren. Es hat dem ganzen einen bedrohlichen Unterton gegeben, obwohl du nichts Näheres dazu beschrieben hast, es war eine Szene der einfachen Worte, die in ihrer Gänze und Schlichtheit die schlimmste Dramatik angekündigt hat. Und tatsächlich ist sie auch nichts anderes als das – ein Wendepunkt hinaus aus der Gewöhnlichkeit. Unterstrichen noch von dem kurzen Flackern an Missachtung, wenn man Tottie die Boote wegnehmen will. Das ist das, worauf sie ihr Leben aufbaut. Wenn das wegfällt, na dann Hallelujah. Will ich mir nicht vorstellen.

Die Szene mit dem Teeanbieten ist auch herrlich gut gelungen. Obwohl die drückende Dramatik nicht an Raum oder Stimmung verliert, heitert es doch im Auge des Sturms kurz den Moment auf und gibt uns einen sanfteren Einstieg in deine Charaktere.

Übrigens hast du, soweit ich das mit meinem wenigen Wissen beurteilen kann, sehr gut recherchiert. Oder zumindest setzt du die Worte, die ich erwarte, dass sie ungewöhnlicher und situationsbedingt sind, genau ein.
Ein bisschen leidender Herzschmerz ist natürlich erwünscht. Mehr Dramatik, ich meine, sonst ist ja nur ein Krieg zu gewinnen. Das ist in Ordnung. Denn ein wenig muss ich mit Tottie ja leiden, dann wird es später besser.
Jetzt war ich ein wenig über den Aufbau überrascht und bin ein bisschen aus dem Häuschen, dass du diese Form gewählt hast. Das ist eine gute Idee und eine wunderbare Umsetzung, wie ich finde. Nur ist deshalb das Review jetzt schon gekommen und ich warte gespannt, was mir dieser Einschub als „0“ sagen möchte, beziehungsweise ob jetzt eine neue Aufmachung folgt oder ein Perspektivwechsel. Ich glaube, das würde ich sehr begrüßen.

Ich erwähne an dieser Stelle nochmal, dass ich außer dem Trailer nichts von Dunkirk gesehen habe und ich tatsächlich jungfräulich an diese Geschichte herangegangen bin. Daher habe ich auch keine Ahnung, was passieren könnte oder müsste und bin deshalb ausgesprochen kribbelig darauf, was folgen wird.

Etwas anderes als ein Lob für Stil und Charakter aussprechen bleibt mir an dieser Stelle nicht.

Beste Grüße,
Avarantis
04.11.2018 | 19:25 Uhr
Hei,
jetzt bin ich endlich daz gekommen das letzte Kapitel der Geschichte zu lesen.
Das Kapitel mir wieder gefallen und auch, dass es aus der Sicht des ältesten Sohnes von Charlotte und Collins gewesen ist.
Der Kleine hat die Liebe fürs Fliegen in die Wiege gelegt bekommen. Das er den Namen von Thomas Farrier, der seinem Vater das Leben gerettet hat, war eine tolle Geste.

Auch wenn ich den Film nicht gesehen habe und auch wohl nicht ansehen werde, hatte ich keine Mühe die Geschichte zu verfolgen.

LG
Rosalie
01.11.2018 | 20:25 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

meine Güte, was hab ich geheult … diese Kombination von Musik und Text war zuviel für mich o.o
ich höre das Lied hier gerade in Dauerschleife (ist das zum Teil auf norwegisch?), es passt unglaublich gut zu diesen „letzten Worten“ hier, man hört das Flugzeug förmlich abheben und man spürt die damit verbundene Leichtigkeit des Seins, die jeder Mensch verdient, die aber nur so wenig erleben und so viele verpassen und vergessen … und ich kann es nicht fassen, dass hinter dieser Geschichte, die auch mich durch ein langes turbulentes Jahr begleitet hat, nun ein abschließendes Fähnchen steht :-(

Auch bei allem Kummer ob des Endes dieser Geschichte, so ist es doch ein guter Abschluss, auch zum richtigen Zeitpunkt. Du hast ein feines Händchen für notwendige und auch unausgesprochene Worte, man muss nicht alles lesen, um es mitfühlen zu können.

Ich liebe dieses Kapitel, ich liebe es wie du Cameron und Stone, unseren „Holzunterstand“-Experten mit verschiedenen Ansichten, einen Auftritt schenkst und damit auch die Gewissheit, dass die beiden zusammen mit Collins den Krieg überlebt haben und noch in Kontakt zueinander stehen. Ich liebe die ganze Szenerie dort am Flugplatz - und es fühlt sich alles so richtig an, genauso sollte es sein. Es ist eine wunderschöne wie auch tröstliche Vorstellung, dass der Krieg auch Leben in diesem Sinne verändert hat, wo er ansonsten doch soviel Leid und Kummer über die Menschen brachte. Ich mag die Vorstellung, dass Charlotte dort mit am Flugplatz sitzt und zusieht wie ihr Mann mit dem „Großen“ zu ersten Flugrunde abhebt (selten hab ich einen fiktiven Charakter wie Charlotte so lieb gewonnen), ich hab mich über den kleinen Michael gefreut wie über Thomas (es ist so traurig-schön zu wissen, dass er am Ende jener alte Mann sein wird, der sich zurück erinnert und der uns ebenso wie Collins und Charlotte doch sehr emotional und maßgeblich durch diese Geschichte begleitet hat) – herrje, was hab ich geheult als dieser Name „Thomas“ fiel und am Schluss der Bezug zu Farrier hergestellt wurde … dieser Mann verdient diese Würdigung, wenn man ihm auch noch viel mehr wünscht, dass irgendwann das „verschollen“ aus seiner Akte gestrichen wurde (aus positivem Grund) – aber sein Schicksal war wohl eines von vielen in der damaligen Zeit, an beiden Fronten. Es ist wunderbar, dass Collins ihn zumindest mit der Namensgebung seines Sohnes in Ehren und eigenen Gedenken hält.

Verzeih mir, wenn ich ausgerechnet zum Abschluss so wenige Worte finde …
Ich danke dir sehr für diese Geschichte, die meiner Meinung nach an Authentizität und Charakterentwicklung eine wahre Perle hier auf dieser Plattform ist. Ich werde Collins mit seinen inneren Monologen, seinem Gentleman-Charme, seiner unfassbar zurückhaltenden und doch sehr präsenten Art und den vielen herrlich verhedderten Gedankengängen vermissen; mir wird Charlotte fehlen, mit ihren direkten wie nüchternen Feststellungen, ihrer Tatkraft, ihrer forschen und doch gleichzeitig zerbrechlichen Art, und ihrem umwerfenden Charisma; Farrier fehlt mir schon von Anfang an, aber sein Schicksal erlaubte es folgerichtig sich lediglich nur an ihn erinnern zu dürfen; irgendwie werde ich auch den Dorfklatsch vermissen, es war immer wieder herrlich, wie sich die Klatschmäuler in ihren Tuscheleien verloren haben; Margaret und Betty waren Charaktere über deren Auftauchen ich mich immer wieder gefreut hab; gern hätte ich noch mehr über Charlottes Familie (ich erinnere mich vor allem an Arthur und natürlich an Ross) erfahren; über das Schicksal von Siddall weine ich heute noch, und wie arg mir der großartige Ackerman fehlen wird brauche ich wohl kaum zu sagen … ich DANKE dir für diese Geschichte und neben all der unfassbar gut recherchierten Detailtreue und dem vermittelten Zeitgeist, danke ich dir dafür, dass es dir trotz des Kriegsgeschehens, welches stetig im Hintergrund fühlbar war, immer wieder gelungen ist auch einen angemessenen Witz und vor allem Menschlichkeit in diese Geschichte hinein zu bringen. So passiert das Leben … und es war wunderbar ein Teil davon gewesen zu sein und mitlesen zu können.

:-)
many happy landings! - ein wunderschönes Schlusswort.
18.10.2018 | 20:58 Uhr
Hei,
damit hätte ich nicht gerechnet. Ich hatte es wäre Collins. Umso überraschter war ich, dass es sich um seinen Sohn handelt, der selber schon große Kinder hat.
Gut gefallen hat mir, dass seine Tochter in seine Fußstapfen getreten ist und selber Pilotin geworden ist. Ich kann mir die Reaktion der Kinder gut vorstellen, wie sie erkannt haben, dass sie seine Tochter ist.
Ich denke er hat seinen Frieden damit gemacht, dass er selber keine Spitfire mehr fliegen kann.

LG
Rosalie
16.10.2018 | 11:57 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

oh Mann, das Kapitel macht mich völlig fertig.
Da steckt irgendwie soviel Wehmut drin, es ist kaum zu fassen. Vielleicht treffen mich diese Zukunft-Kapitel auch wieder und wieder so sehr, weil sie dieses Vergängliche aufzeigen und immer eine gewisse Nostalgie mit dabei ist. Und der Kontrast dazu sind die Kinder mit ihren Gesten und Worten und Fragen, wie sie nur Kinder stellen können. Man blickt dabei gleichzeitig zurück und nach vorne und erkennt, dass die Zeit ein so starker und unaufhaltsamer Faktor ist … Irgendwann erwähnte ich mal zu einem der damals-Kapitel, glaube ich, die ganz eigene Faszination von alten Fotos, und dass jene Menschen auf solchen Fotografien auch einst jung waren oder zu diesem Zeitpunkt gerade sind … und irgendwann gibt es diese Menschen nicht mehr, sei es durch Alter oder Krieg oder Krankheit, einfach weil die Zeit vorangeht und Leben hinter sich lässt und gleichzeitig neue aufbaut, und dann lächeln andere junge Menschen von Fotos uns zu, und auch diese wird es irgendwann nicht mehr geben … oder wie du es am Ende beschreibst: „Alles war perfekt und es machte nichts, dass er selbst keine Spitfire mehr fliegen würde, denn er hatte in gute, liebende Hände weitergegeben, was sein Vater vor Jahrzehnten schon vertrauensvoll in seine gelegt hatte.“ - da bleibt kein Auge trocken. Diese Generationen-Sache ist irgendwie immer wieder bewegend und berührend; und du erfasst das mit deinen Worten so treffend und auch ohne zu verschnörkeln und zu verkitschen; da steckt eine Wahrheit dahinter, die sich richtig anfühlt.
Apropos: „Die beiden Weltkriege hatten schon zu viele Generationen traumatisiert, weitere mussten wirklich nicht hinzukommen.“ - ich mag diesen Satz sehr, weil er stimmt, und weil er doch zeigt, wie unbelehrbar die Menschheit ist. Sie lernt nichts aus dem eigenen Verderben. Bis heute.
Umso mehr freue ich mich über das Engagement von Collins junior, das Wissen seines Vaters an die  übernächste Generation weiterzugeben. Manche Dinge sollten nicht vergessen werden.
Ich hätte wohl auch danach gefragt, ob und wann Collins und Charlotte denn geheiratet haben (ich bin so froh, dass Charlotte den Antrag angenommen hat, ich hätte es bei ihrer Geschichte auch verstanden, wenn sie abgelehnt hätte – nicht wegen Collins, sondern wegen der berechtigten Angst vor einem erneuten tiefgehenden Verlust; ihre Zustimmung zeigt einmal mehre ihre Stärke) und wie aufmerksam das kleine Mädchen danach fragt, ob das Kleid auch kurze Ärmel hatte – so eine Kinderseele ist schon was Feines. Jedes Wort was Collins junior über seine Eltern sagt ist wirklich schön zu lesen, und somit auch zu wissen, dass beide den Krieg überlebt haben und sich trotz allem doch ein angenehmes Leben aufbauen konnten. In Inverness – das ist so wunderbar. So schließt sich der Kreis. Ich gönne es den beiden so sehr und von Herzen.
Und mit Jahrgang 1944 ist Collins junior wahrlich ein alter Mann, aber so liebenswert, ich mag seine ruhige, unaufgeregte und auch höfliche Art, ganz der Papa – nur lässt er sich nicht so schnell aus der Fassung bringen (über dieses „Pardon?“ aus dem letzten Kapitel lache ich heute noch ;-) ...).
Das kleine „Schauspiel“ am Ende war herrlich, und wie treffend du beschreibst, wie sich dadurch die Aufmerksamkeit der Kinder automatisch und spürbar verschiebt – das ist so gut beobachtet und man fühlt richtig mit und ist selbst ganz aufgeregt. Andrea ist eine wunderbare Tochter, auch wenn sie nur kurz auftritt gewinnt man sie lieb und man spürt sofort diese Verbundenheit zu ihrem Vater/ihren Eltern … das scheint sich wohl durch die Familie zu ziehen. So schafft der Krieg vielleicht auch noch lange danach Verbundenheiten wo er anderswo tiefe Risse gezogen hat. Das ist auch ziemlich paradox … und traurig-schaurig-schön.
Irgendwie bin ich heute etwas rührselig, Verzeihung. Vielleicht ist es auch die Wehmut, dass nun nur noch ein Kapitel folgt, und dabei würde ich gern noch so lange weiter lesen und mehr erfahren …
ich freue mich auf jede neue Zeile und auch auf das letzte Kapitel.


ach Mist, ich sehe gerade: Diese Zeilen hier sollten eigentlich dem Kapitel 42 zugesprochen werden und NICHT dem Kapitel 26 o.o ich hatte aber noch das Kapitel 26 offen, weil ich nochmal die Zukunft-Kapitel gelesen hatte mit der neu gewonnen Erkenntnis hinsichtlich Collins junior ... das war nochmal etwas ganz anderes und jetzt fügt sich alles richtig zusammen. (gut, dass man die Reviews neuerdings, zumindest für eine Weile, nochmal öffnen und bearbeiten kann)
15.10.2018 | 16:36 Uhr
... ehe ich gleich auf Arbeit muss und ein ausführlicherer Kommentar zu diesem Kapitel folgt ... hier erstmal meine erste Reaktion: Waaaaaaaaaaaaaaaaaas?!!! o.o ich hab noch nie, nie, nieeeeee so versteinert dagesessen wie eben gerade. Ich bin lange nicht mehr einer so völlig falschen Gewissheit gefolgt - und du hast nichts gesagt oder richtig gestellt (!). Nicht einmal als ich mich so offensichtlich gefreut hab wie ein Schneekönig und eine völlig falsche Erkenntnis in die Welt posaunte! Meine Güte, wie konnte ich auch nicht nur ansatzweise darauf kommen, dass der alte Mann auch Collins Junior sein kann ... es ist der Hammer! Und du hast so Recht, jetzt passt alles noch besser. Dennoch bin ich in diesem ersten Moment ein bisschen wehmütig, dass es nicht Collins Senior ist - aber dass dieser ja dann wirklich sehr alt wäre und in seinem Fall der "alte Mann" vielmehr ein "sehr alter Mann" gewesen wäre ... ich fasse es nicht. ... und da wollen wir über die Identität von Andrea gar nicht erst reden o.o ... das wird nur noch peinlicher für mich, ts ... Mann Mann...
(siehst du, das meinte ich mit meiner absoluten Unfähigkeit gewisse Dinge zu erkennen und logische Zusammenhänge daraus zu schließen)
... so jetzt radle ich erstmal los - und ich werde die damals-Kapitel wohl erneut lesen müssen, aus dieser neu gewonnenen Perspektive heraus.
13.10.2018 | 14:15 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

also danach hat Collins in seinem Koffer gekramt o.o es hätte alles Mögliche sein können, aber mit einem Ring hab ich wirklich nicht gerechnet (ich bin wirklich schlecht im Handlung-vorhersehen; mann mann, beim Filmgucken geht mir das auch oft so, obwohl ich wirklich viele Filme schaue - irgendwann erkennt man schnell die Muster, meint meine Freundin Sue zumindest ... nur ich sitze bis zum Schluss da und begreife erst dann; damals bei "The Dark Knight Rises" wusste Sue schon nach der Hälfte wer da wie und mit wem sein Süppchen kocht u.s.w. - ich hab erst beim Abspann begriffen was los war).
Aber zurück zu dem Ring: Ich hab dieses Kapitel mit einem dauerhaften, glücklichen Grinsen gelesen ... ich freue mich sehr, dass Collins diesen konsequenten wie richtigen Schritt macht und dass das Missverständnis offenbar nicht zwischen den beiden steht (mir gefällt auch sehr, wie subtil du einstreust, dass die Beziehung zwischen den beiden ja doch schon etwas Ernsteres geworden ist, (auch wenn sie sich nach wie vor siezen) – das ist so schön zu wissen, da brauch ich gar keine Details, es fühlt sich einfach richtig an). Dennoch hat das Ganze auch etwas Trauriges, wenn man bedenkt, dass Collins diesen Schritt auch deswegen wagt, weil es schnell auch zu spät sein kann und vor allem mit der Versetzung seiner Einheit soviel Ungewissheit bevorsteht, insbesondere auch was ihn und Charlotte angeht (man mag sich gar nicht vorstellen, wie das damals gewesen sein muss). Dass er sich vor seinem Antrag noch die Erlaubnis von Harrison einholt wirkt so unfassbar charmant – und dann fällt einem ein, dass die damaligen Zeiten ja so waren. Trotzdem macht Collins das auf seine so herrliche liebenswürdige Art – und wie ihm Harrison dann einfach völlig trocken in die Parade fährt („Tu was du nicht lassen kannst, Collins.“ das war der Hammer! Ich musste so lachen) und wie Collins mal wieder wie vom Donner gerührt da steht („Pardon?“); ach, ich liebe es, wenn Collins so aus der Fassung gerät. Und Harrison hat ja auch völlig Recht, letztendlich ist es Charlottes Entscheidung, egal wer sonst noch den Antrag gut heißt. Das spricht sowohl für Ross als Bruder als auch für Charlottes eigenwillige und direkte Art.
Die ganze Szenerie dann dort auf dem Hof der Harrisons und in der Stube – das hast du so wunderbar eingefangen und beschrieben. Das hab ich mir gleich mehrmals durchgelesen. Ich mag es so sehr, wie Collins und Charlotte miteinander umgehen und reden. Und so sehr ich Charlottes Befangenheit hinsichlich ihrer äußerlichen Versehrtheit verstehen kann, umso mehr rechne ich es Collins hoch an, dass das für ihn kein Grund ist an dem ihre Verbundenheit scheitern sollte. Recht hat er. „Das spielt keine Rolle, denn ich kann Ihnen nicht garantieren, dass ich selbst von allen Einsätzen unversehrt zurückkommen werde. Ich kann Ihnen keine Gewissheit bieten, solange dieser Krieg dauert. Das Einzige, was ich anzubieten habe, ist ein Versprechen.“ Ich hab lange nicht so eine schöne Liebeserklärung gelesen, wirklich.

Was mich jedoch sehr traurig stimmt ist die Tatsache, dass es nun nur noch zwei Kapitel sind! o.o Ich kann es nicht glauben. Ich liebe die Charaktere inzwischen so sehr, ich mag sie nicht mehr missen.

Ich freue mich auf jede Zeile,
wenn auch etwas Wehmut dabei ist
25.09.2018 | 20:03 Uhr
Hei,
schade, dass die Geschichte schon so bald zu Ende ist, aber alles geht nun einmal zu Ende.
Manchmal erkennt man erst sehr spät das man verliebt ist, auch wenn es mehr als offensichtlich ist.
Ich hoffe für Collins das Charlotte ja sagen wird. Aber ich kann verstehen das sie zögert. Sie denkt eben auf Grund ihrer Narben am Arm, dass er sie nur aus Mitleid heiraten will, aber das will er ja gar nicht.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

LG
Rosalie
18.09.2018 | 11:05 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

auf das schlechte englische Wetter ist doch immerhin Verlass, auch wenn es zunächst Langeweile für die Piloten bedeutet, aber wenn man diese Ruhe als Atempause versteht, dann ist das doch ganz gut so ... und mir gefällt an diesem Kapitel mal wieder sehr wie du uns authentisch und (zumindest anfangs) ohne jegliche Dramatik einen Blick in den Alltag dort auf dem Stützpunkt gewährst ...
Mann, ich hab ja richtig mitgefiebert mit Collins - ich hätte nie gedacht, wie nervenaufreibend die Verteilung der Post sein kann; aber unter den gegebenen Umständen ist das natürlich verständlich. Nicht nur wegen Charlottes Funkstille, die ich wirklich sehr bedauere - denn die Korrospondenz mit der Familie ist für die Piloten schließlich der einzige Kontakt nach daheim, auf unbestimmte Zeit.
Halfpenny ist echt ne Wucht, er und seine Detektivgeschichten, ha ha, ich kann mir richtig gut vorstellen wie er da anhand von Hören und Beobachten so seine Schlüsse zieht, dieser Fuchs - und ich hab sofort nachvollziehen können, warum lieber er beim Postverteilen begrüßt wird als Bennett. Und es ist doch sehr nett von ihm, Collins auf das mögliche Missverständnis von jenem Tanzabend aufmerksam zu machen (Mann, bei der Erwähnung der "freien Bahn" für Bennett, Wilson und Konsorten hinsichtlich Charlotte hätte ich denen gern mal die Meinung gesagt, wir sind hier doch nicht auf dem Basar! - zum Glück wissen wir ja, dass Charlotte niemand von der Sorte ist, freie Bahnen so schnell zuzulassen. Wenn sich erst das Missverständnis zwischen ihr und Collins klärt, dann ist endlich Schluss mit dem Gemunkel, ts ts.)  ... mir gefällt es immer wieder wie du so ganz nebenbei und authentisch auch diese ganz alltäglichen "Sorgen" mit unterbringst, das geflüsterte Gespräch zwischen Halfpenny und Collins war ein schönes Beispiel dafür, dass es trotz allem nicht nur den Krieg in den Köpfen gibt - sonst würde man ja durchdrehen.
Ach ja, so einen Vorgesetzten wie Ackerman hätte ich auch gerne ... es ist schließlich nicht seine Pflicht Collins über eine mögliche Versetzung zu informieren, die noch nicht offiziell ist (und ich muss zugeben, dass ich diese Ankündigung zweimal lesen musste, ich hab es nicht geglaubt! o.o das kann doch nicht wahr sein!). Auch wenn Ackerman Collins damit die Möglichkeit geben will noch gewisse Dinge zu klären und zu regeln, so ist diese mögliche Versetzung wirklich irgendwie schicksalshaft, und zwar für alle Betreffenden - wie du selbst schreibst: wer kann schon sagen, wie sich dieser Krieg noch entwickeln wird und welche Ausmaße er annehmen mag o.o und ich kann verstehen, dass dann auch Ackerman ins Grübeln kommt. Es betrifft sie doch letztendlich alle - sie können es zwar nur hinnehmen und das tut Ackerman ja zumindest so nüchtern wie möglich ... doch da der Ruf von der RAF Biggin Hill nach weiteren Piloten tatsächlich sehr dringend zu sein scheint, ist diese Versetzung wohl wirklich nur noch eine Frage von sehr sehr kurzer Zeit. Mann, ich bin richtig nervös, und das auf keine gute Art und Weise ... :-(
Wonach kramt den Collins da so hektisch in seinem Koffer?
Und ich hoffe sehr, dass die eine Sache, die er unbedingt noch klären muss und will, wirklich mit Charlotte zu tun hat.

Ich bin sehr sehr gespannt wie es weiter geht,
und ich freue mich auf jede neue Zeile (auch gern mal wieder aus Charlottes Sicht) - auch wenn ich den sich abzeichnenden Ereignissen mit Sorge gegenüber stehe - ich hab echt Schiss um Ackerman und Kollegen. ... (wenigstens weiß ich durch die "Zukunft" Kapitel, dass zumindest Collins alt werden darf, und das ist sehr sehr tröstlich)

P.S.: gibt es den achten Stern zu dieser Geschichte schon lange? Ich freue mich jedenfalls sehr über diesen Zuspruch für dich :-)
07.09.2018 | 21:47 Uhr
Hei,
oh das tut mir für Collins Leid. Er mag Charlotte wirklich und nur wegen eines blöden Missverständnis liegt seine aufkeimende Beziehung zu Charlotte auf Eis. Natürlich dauert es nicht lange bis es Gerede gibt und auffällt das er keine Briefe mehr von ihr bekommt.
Ich hoffe er bekommt eine Gelegenheit mit ihr zu reden und sie können sich aussprechen und das Missverständnis aus der Welt schaffen. Daran sind doch nur diese dummen Hühner Schuld.

Sorry das meine Reviews nicht so lang und ausführlich sind, wie die von Moosmutzel10.

LG
Rosalie
05.09.2018 | 20:34 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

Mann, da hast du uns aber ganz schön an der Nase herum geführt … was habe ich mit Collins mitgelitten am Anfang, vermeintlich so von Charlotte versetzt zu werden. Also wirklich, das kann sie ihm doch nicht antun. Collins aus seinem Selbstmitleid und seinem Selbstvorwurfs-Sumpf wieder herauszuholen hätte im Laufe des Kapitels ja beinahe eines Tiefbau-Studiums bedurft … Und dann kommt Ackerman um die Ecke der Baracke gestiefelt, stopft gemächlich seine Pfeife, und sagt Collins auf den Kopf zu, dass es ihm gut täte mal über den eigenen Tellerrand zu schauen – das war echt der Hammer, und ich freue mich sehr, dass Ross und Margaret nun Eltern geworden sind, und damit ist Charlotte hoffentlich nun eine sehr glückliche Tante. Tja, den Zeitpunkt einer Geburt kann man sich nun wirklich nicht aussuchen, und ich bin froh, dass Margaret an diesem Abend des Balls daheim geblieben ist …
Sehr gut gefielen mir bei diesem Kapitel auch wieder diese kleineren Episoden am Rande – Pilot Officer Deam scheint offenbar noch seinen Platz zu suchen, oder er ist einfach so wotkarg und distanziert – nur ist er damit verständlicherweise wiederum auch sehr schwer einzuschätzen. Wer nichts von sich preisgibt kann auch schwer beurteilt werden. Es gibt ja solche Menschen, die nach außen hin so steif und unsicher wirken, es aber tatsächlich nicht sind und sich selbst auch nicht so empfinden. Wohingegen dann eher impulsivere Menschen solchen Leuten am liebsten mal auf die Schulter hauen würden – so nach dem Motto: jetzt mach dich mal locker … Eine Plaudertasche scheint Deam zumindest nicht gerade zu sein. Aber ich hab ihn mir mal notiert – vielleicht erfahren wir ja noch mehr über ihn ;-)
Die rückblickende Episode mit dem eintägigen Crashkurs „Wir bauen uns einen Unterstand aus Holz“ war herrlich. Ich musste so lachen, ich hatte das richtig bildlich vor mir – und ich kann mir sehr gut vorstellen, was für eine Ablenkung eine solche Aktion im Alltag der Piloten dort sein kann. Pilot Officer Stone und Flight Lieutenant Cameron haben sich sicher einiges zu sagen gehabt; und wenn ich das richtig einordne steht ja Stone rangmäßig sogar unter Cameron, oder? Es muss wahrlich lustig gewesen sein, wie zu Abwechslung mal ein Untergebener an seinem Vorgesetzten verzweifelt, hi hi. Ja ja, die berühmten zwei linken Hände – und alles Daumen … aus solchen Aktionen sollte man mal eine Kurzgeschichten-Sammlung machen, so nach dem Motto: „Ein Tag im Leben eines Flight Lieutenants“...
Ich finde es prima, dass Ackerman Collins auf den Boden der Tatsachen zurückholt, andererseits kann ich es Collins auch nicht verdenken, dass er wirklich glaubt Charlotte habe ihn versetzt, weil Irene und Alice ihn so abgeschirmt haben („Er hatte keine Chance gehabt, diesen Angriff aus heiterem Himmel abzuwehren oder ihm wenigstens auszuweichen.“ … ist das Absicht, dass du das zum Teil so im "Piloten-Jargon" formulierst?) – was soll aus seiner Sicht auch anderes passiert sein, wenn sie nicht zu ihrer Verabredung auftaucht. Und wie sehr sich Collins in solche trüben und verwirrenden Gedanken hinein steigern kann, das kennen wir ja nun hinreichend – und da er das nur zu gern eher mit sich selbst ausmacht (ich verweise auf seinen festen Vorsatz sein komplettes Zigarettenetui erstmal allein aufzurauchen, und dann mal weiterzusehen...) und in dieser Hinsicht weniger plaudert als vielleicht Ikin oder Trengove, bedarf es bisweilen klarer Worte. Danke, Squadron Leader Ackerman :-) wie so oft zur rechten Zeit am rechten Ort.
… und nun hoffe auch ich, dass diese verdammten Schaffelljacken endlich in ausreichender Anzahl eingetroffen sind (das „Gespräch“ zwischen Deam und Collins über diese Problematik war ziemlich bezeichnend, dazu schien bis dahin ja ausnahmslos alles gesagt worden zu sein – aber man hätte sich ja noch über das Wetter unterhalten können; darauf haben die Piloten schließlich genauso wenig Einfluss wie offenbar auf die Jackenlieferung.)
Ich bin nun sehr gespannt wie es weiter geht,
und wie sich das Missverständnis zwischen Collins und Charlotte nun auflöst. Es tut ihm hoffentlich und ganz sicher leid, so über sie gedacht zu haben … („Das konnte doch nicht… Das war… Also wirklich, das… “ - ich fand es so herrlich wie du Collins' erstaunte 180-Graddrehung aufgrund neuerlichen Erkenntnisgewinns in Worte und ganz viele Auslassungspunkt verpackt hast … Collins ist echt ne Wucht. Und dabei so grundehrlich, irgendwie. Ich mag ihn wirklich.)

ich freue mich auf jede neue Zeile! :-)
02.09.2018 | 21:44 Uhr
Hei,
oh jee. Der Abend ist für beide ja nicht gerade super gelaufen. Es ist wohl alles schief gelaufen. Da haben Irene und Alice ganze Arbeit geleistet indem sie ihn so in Beschlag genommen haben, dass er nicht mitbekommen hat, wie Charlotte gekommen war. Und sie dachte er würde es genießen sich mit den beiden zu unterhalten, was er ja nun nicht getan hat. Eine verzwickte Situation. Ist ja wirklich verständlich, dass er denkt sie hätte ihn versetzt. Zwar denkt Collins jetzt sie hätte ihn wegen der Geburt "versetzt" was ja nicht so war, aber ich denke das wird noch ans Licht kommen.
Ich hoffe die beiden sprechen sich noch aus.
Es wäre sonst schade.

LG
Rosalie
27.08.2018 | 21:40 Uhr
Hei,
ich kann mir die Kinder bildlich vorstellen, wie sie gespannt auf die Erzählung des alten Mannes warten. Nicht wissend was er ihnen erzählen wird. Egal wie sie sich vorbereitet haben, die Erzählungen eines Zeitzeugen sind immer noch etwas anders. So bekommen die Kinder einen ganze anderen Blick auf den Krieg. Aber auch nicht so verstörend, wie es bei einer Dokumentation sein könnte.
Die Waffeln und der Kakao werden den Kids bestimmt gut schmecken.

LG
Rosalie
25.08.2018 | 15:09 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

ouh, da holt der alte Collins aber sehr weit aus ... großartig (es ist unfassbar, ich bin immer noch völlig aus dem Häuschen, dass ER der alte Mann ist :-D). Dann war er also schon kurz vor der Operation Dynamo in Weymouth, oder beginnt er die Geschichte aus Charlottes Sicht, während Churchills Befehl der Mobilmachung privater Boote? Das muss wahrlich sehr spannend für die Kinder sein, und da die Lehrerin offenbar schon öfter mit Kindergruppen hier war, muss Collins wirklich gut und lehrreich erzählen können - ich hoffe, wir erfahren im Laufe der Zukunft-Kapitel noch mehr aus seiner Sicht, und ich bin sehr sehr gespannt darauf, wie die Kinder reagieren und was vor allem sie evtl fragen :-) ... und so sehr ich warme Waffeln liebe, ich glaube ich würde sie komplett vergessen - ich vergesse schon beim Filmgucken im Kino ständig mein Eis aufzuessen, wenn der Film erst los geht ... damals bei DUNKIRK hab ich kein einziges Popcorn runter gekriegt. So würde es mir wohl auch gehen, wenn ich dort auf einem der Kissen sitzen würde und der alte Mann mir und den anderen aus der Zeit von vor 70 Jahren erzählt - Zeitzeugenberichte haben doch ihre ganz eigene Dynamik und Faszination, da kommt kein Geschichtsbuch und kein Schulunterricht heran ... irgendwann werden auch wir Zeitzeugen sein, und der Irrsinn in der Welt geht doch trotzdem immer weiter und der Mensch lernt so wenig daraus ...

ich freue mich auf jede neue Zeile!!
(und jetzt trinke ich erstmal einen Kakao...)
20.08.2018 | 17:18 Uhr
Hei,
Charlotte tut mir leid. Ich kann mir vorstellen, wie es in ihr aussieht. Dieses Miststück. Sie hat es mit Sicherheit darauf angelegt. Sie wollen ihn für sich und da er Charlotte mag, mussten sie zu unfairen Mitteln greifen. Ich glaube nicht, dass Collins ihre Narben am nicht stören.
Ich hoffe, es klärt sich zwischen den Beiden.

LG
Rosalie
18.08.2018 | 14:19 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

ach herrje, die arme Charlotte – ich hoffe, sie wird Collins bald so gut kennen, dass sie weiß, dass er sie weder aufgrund ihrer Äußerlichkeiten beurteilen würde, noch dass er Irene, Mary-Anne und Alice als eine angenehme Gesellschaft empfindet; ... doch eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass Charlotte das alles auch JETZT schon weiß, nur, bisweilen spielen die Gedanken verrückt, gerade wenn man sich seiner selbst so unsicher ist wie Charlotte in diesem kurzärmeligen Kleid (obwohl ich mir sie ganz wunderbar in einem gelben Kleid vorstellen kann)… da kann sie ansonsten noch so unfassbar stark, direkt und selbstsicher sein, Schwachpunkte hat jeder, und manchmal wirft so ein Schwachpunkt auch so großartige Menschen wie Charlotte für einen (wichtigen) Moment aus der Bahn … und vermutlich sehen wir das als Außenstehende nicht so schlimm mit den Narben auf ihren Armen (zumal heute eine andere Zeit ist und ein anderes Ästhetikempfinden besteht als damals), aber SIE muss ja damit umgehen und nicht wir, und wenn sie dann auch noch so einen angewiderten Blick von Irene ertragen muss – boah, Irene ist so eine blöde Kuh, die soll es nur wagen als Nächstes auch nur einen dummen Spruch zu machen, dann fliegt sie hochkant durchs Fenster … diesen Weg nach draußen zeige ich ihr gerne, mit Anlauf, hmpf.
Betty ist mal wieder ne Wucht, ich finde sie so herrlich – sie hat so eine unbekümmerte und ehrliche Art, mit ihr könnte man wirklich Pferde stehlen. Und sie trifft es bestens auf den Punkt: „So wie ich Frances kenne, braucht sie’s nicht warm, um mir etwas vermeintlich brühwarm zu erzählen ….“, (das hast du richtig gut formuliert, ich musste lachen) somit wären also die Klatsch- und Tratsch-Spiele für jenen Abend als eröffnet erklärt, hi hi. Schade, dass Margaret außen vor sein muss, ich glaube, sie wäre neben Betty eine wichtige Bezugsperson für Charlotte … Überhaupt gefällt mir an diesem Kapitel mal wieder sehr, wie du die diese ganze Dynamik in diesem Ort vermittelst... und generell, diese ganze Atmosphäre in dem Gemeindehaus, die hast du wunderbar eingefangen. Dass es draußen so kalt ist und drinnen so gedrängt, hell, gemütlich, rauchig und warm verstärkt den Eindruck noch mehr, dass dieses Gemeindehaus an diesem Abend das Zentrum des gesellschaftlichen Beisammenseins ist. Hier kommt quasi alles an einem Punkt zusammen und dadurch entsteht wie ein eigener kleiner Kosmos. Man läuft durch dieses Haus hindurch wie durch einen Film, und ich finde es großartig wie selbstverständlich du auch jene Personen zum Teil namentlich benennst (bspw die Gruppe rauchender, älterer Männer – Mister Powell, Mister Smith, Mister Baker und Mister Lowe) an denen Charlotte einfach nur vorbei geht; doch gehören auch jene Herren eben zu dem Leben des Ortes und sind ein Teil davon, und Namen sollten genannt werden, wenn man sie kennt …
Ich mag es immer zu lesen, wenn sich die Charaktere (in diesem Fall Charlotte) Gedanken über alltägliche Dinge machen, das bringt einem die Charaktere bisweilen viel näher und sie werden noch vertrauter als wenn sie endlose Monologe halten – Collins ist ja auch so ein Denker ;-) … er sagt wenig, aber wenn er sich erst in seinen Gedanken verheddert weiß man viel mehr über ihn als wenn er pausenlos plaudern würde. Hier wäre es Charlottes Gedankengang über die formlose Begrüßung bar jeder üblichen Floskeln. Da hab ich bislang noch nie ernsthaft darüber nachgedacht, aber der Abschnitt hatte etwas Wahres an sich: „Sie mochte diese Art der Formlosigkeit ohne die Floskeln von ‚Guten Morgen‘, ‚Guten Abend‘ oder ‚Guten Was-auch-immer‘. Das Leben konnte sich genauso gut nach anderen Maßstäben als einer Tageszeit und Lichtverhältnissen im Freien richten....“
Und ich hab mich so sehr darüber gefreut ein klein wenig mehr über Ackerman zu erfahren!! :-D Ich ahnte gleich dass er es ist „als eine Gestalt in Uniform“ auf Charlotte im Gemeindehaus zukommt: etwa so groß wie Ross, das dunkle Haar durchzogen von grauen. So stelle ich ihn mir vor, großartig, dass du ihn nun auch so beschreibst. Schön zu wissen, dass Charlotte offenbar inzwischen auch einige Personen aus Collins' Umfeld zu kennen scheint, bzw dass sie einander vorgestellt wurden. Allmählich fügt sich ein Bild zusammen. Und es ist schön zu wissen, dass Ackerman eine Familie hat und diese vorerst in Sicherheit zu sein scheint, und nun hoffe ich weiter, auch für seine beiden Kinder, dass ihm nichts passiert … Sein höflicher Hinweis war auch wieder typisch für ihn: „Wenn Sie Collins suchen, Miss, er ist ganz hinten an der Bar und… tun Sie ihm den Gefallen und erlösen ihn zeitnah.“ Von Irene, Alice und Mary-Anne kann man auch nur erlöst werden, dazu fällt einem ansonsten gar nicht viel mehr ein ...
… oh Mann, ich hoffe so sehr, dass Charlotte jetzt nichts überstürzt, weil sie die Situation missverstanden hat (das hat sie doch, nehme ich an). Es tut einem förmlich weh ihre plötzlichen Zweifel mit erleben zu müssen, wie sie sich schon beinahe mit dem „Ende mit Schrecken zu diesem Zeiptunkt“ abfinden will o.o Neeein!! Collins war sicher einfach nur zu höflich, um die drei Frauen an der Bar mit Schweigen und Ignoranz zu strafen, und wer weiß worüber sie gerade reden … vielleicht sagt irgendeine von ihnen ja doch mal etwas Vernünfiges (?), aber ich bezweifle das – von Vernunft muss man nicht erlöst werden, ich denke, Ackerman hat da schon den richtigen Blick dafür...

Nun bin ich sehr gespannt wie es weiter geht,
ich freue mich auf jede neue Zeile :-)
(wie kommst du übrigens auf Formulierungen wie diese: „Er war scheinbar meilenweit in ein Gespräch mit Alice vertieft.“ - herrlich.)
29.07.2018 | 13:01 Uhr
Hey Forbidden to Fly...

JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA, endlich ENDLICH weiß ich wer dieser wunderbare alte Mann ist und ich kann nur vermuten und erahnen (und ich hoffe so so sehr, dass ich Recht habe), wer dann wohl seine Ehefrau sein mag die ihn so lieb "Darling" nennt und ihm mit ihrem zeitlosen Lächeln, dass dem auf ihrem gemeinsamen Hochzeitsfoto in nichts nach steht, den Tee gekocht hat ... Mann, ich bin völlig aus dem Häuschen. Das kannst du mir bei dieser Hitzewelle doch nicht zumuten.
Ich bin mindestens genauso gespannt wie all die neugierigen Kinder auf ihren Sitzkissen, was Collins ihnen nun erzählt, und wieviele "Warum"-Fragen auf ihn zukommen, generell sind Kinderfragen ja doch immer sehr erfrischend und auch lehrreich, haben sie doch einen ganz anderen Blick auf die Welt ...

... Ich habe jetzt nochmal alle Zukunftkapitel gelesen, mit dem Wissen um die Identität des alten Mannes (auch wenn ich es ja schon ein wenig geahnt habe, aber "ahnen" ist halt nicht "wissen"), und das hatte jetzt nochmal eine ganz neue Intensität; hach, ich bin ganz rührselig ... (wurde eigentlich jemals erwähnt wie Collins mit Vornahmen heißt?)
28.07.2018 | 19:54 Uhr
Hei,
den Kindern wird es sicherlich gefallen, was er ihnen zuerzählen hat und sie werden sich voller Bewunderung die alten Flugzeuge ansehen. Es ist sicherlich sehr aufregend, spannend und auch lehrreich.

LG
Rosalie
17.07.2018 | 12:04 Uhr
Hei,

es tut mir leid, dass ich dir erst jetzt ein Review schreibe, aber ich dachte ich hätte das Kapitel schon gelesen und auch reviewt.

Das Kapitel hat mir wieder total gut gefallen. Die Situation zwischen ist so angenehm und ruhig. Es kommt mir beim Lesen so froh, als würden sie sich schon viel länger kennen.

Ich finde es eine gute Idee, dass Collins sie eingeladen hat. Ich hoffe beide überleben den Krieg und er kann sein Vorhaben in die Tat umsetzen.

Gehe ich Recht in der Annahme, dass er sie geküsst hat? Ich hätte gerne gewusst, wie es dazu gekommen war und was sie dazu denkt.

LG
Rosalie
16.07.2018 | 23:28 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

dieses Kapitel war wie Balsam für meine Seele, zur Zeit bin ich vielleicht auch aus verschiedenen Gründen etwas rührselig und belastet - aber irgendwie kam diesesKapitel genau im richtigen Moment, es schwirrte mir gestern den ganzen Tag auf Arbeit noch im Kopf herum und es gab mir beständige Ruhe und Zufriedenheit, mehrmals lächelte ich vor mich hin, es tat einfach gut ... bisweilen ist die Psyche doch ein Wunderwerk. Dieses Kapitel hast du wunderbar geschrieben, ohne zu übertreiben oder die Dialoge und die Situation romantisch zu verklären - ich glaube, das ist eine große Kunst, weil wir generell dazu neigen schöne Momente im Geiste zu verklären und sie konträr zu bestehenden schlimmen Umständen zu überhöhen und sie entsprechend zu Papier zu bringen, das mag schön zu lesen sein, entbehrt aber doch einer gewissen Wahrhaftigkeit - die Authentizität deiner Geschichte zeigt sich hier einmal mehr, und bestätigt damit die Stärke deines Schreibens (auch wenn es schon eine Weile her ist: ich hab mich im Übrigen sehr über den sechsten Stern zu dieser Geschichte gefreut).

Es gelingt dir, dass ich als Leser den Krieg für die Dauer dieser Zeilen vergessen konnte, da war plötzlich das Empfinden, als wäre die Welt kurz stehen geblieben um Ruhe und Raum für das was das Leben schön macht/schön machen kann zu gewähren ... Wie Charlotte und Collins miteinander reden, das ist so unfassbar authentisch, so ist das Leben, genauso könnte ein Treffen der beiden damals bei den gegebenen Umständen statt gefunden haben; mir gefiel, dass beide nach wie vor höflich, respektvoll und ehrlich miteinander umgehen, ohne sich zu verstellen, ohne dem anderen etwas vorzumachen, ohne sich darzustellen, ohne sich selbst zu verleugnen ... du führst konsequent fort, was sich im Kapitel davor schon andeutete: Charlottes doch recht direkte Haltung und ihre angenehme Art Fragen zu stellen trägt viel dazu bei, dass auch Collins so ehrlich zu ihr sein kann wie zu sich selbst. Ich hab mir die reinen Dialogzeilen mal aneinander gereiht, wie das Gespräch zwischen ihnen verläuft und sich themenmäßig entwickelt das ist wunderbar zu lesen ... ich finde es großartig, wie dir die Überleitungen gelingen (quasi vom Thema Krieg bis hin am Schluss zu einer Einladung in Collins' Heimat, sollte der Krieg sie unversehrt lassen), zum Teil ganz subtil nur, und doch tasten sich beide im Verlauf der Unterhaltung immer weiter vor in persönlichere Bereiche ... geht es am Anfang noch um die Seekrankheit und Collins' nicht vorhandene Affinität zum Meer (wie nüchtern Charlotte das feststellt ist schon herrlich), so fand ich wiederum auch Collins' Frage interessant, ob Charlotte während der Operation Dnyamo noch ein weiteres Mal über den Kanal fuhr - das war wie eine Rückerinnerung an jenen Moment, als er sie zum ersten Mal wahrnahm. Charlottes Frage zu Collins' Herkunft hätte ich wohl auch erstmal mit einem erstaunten "Wie bitte?" erwidert; das kam ziemlich aus der Kalten, aber so charmant wie Charlotte diese Frage begründet (und Recht hat sie), so kann ein Gentleman darauf nur mit einem "Touché" antworten - gut gespielt, Charlotte. Und ich war angenehm überrascht als Collins "Inverness" als Geburtsort angibt, da hab ich eine Vorstellung davon, ich war dort bereits und meine Eltern sind zufällig gerade dort ... es ist eine wunderbare Gegend. Und wie die beiden dann von Loch Ness auf Bücher zu sprechen kommen und die ganze Dynamik die sich dann daraus entwickelt (das schafft auch nur Collins: eine Einladung mit einem höflichen "Verzeihen Sie...." zu beginnen), das war einfach nur wunderbar zu lesen ... und da du ein noch viel größerer Meister als ich darin bist Sätze mit einem vielsagenden "..." ins Leere laufen zu lassen, war ich dir sehr sehr dankbar, dass du am Schluss dieses Mal uns Lesern diese "..." aufgelöst hast. Charlottes leuchtende Augen waren ja schon wie ein Zugeständnis, was mich sehr freute, und dass Collins dann doch den ersten Schritt gemacht hat ohne damit im Nachhinein herumzuhadern, das fühlt sich sehr richtig an beim Lesen ... ich werde wohl ewig Ackerman im Ohr behalten, mit seinem: weitermachen, Collins ;-)
...oder, wie du es besser auf den Punkt gebracht hast: "Ackerman hatte recht gehabt. Er brauchte sie, um loslassen und wieder neu anfangen zu können, mit klaren Gedanken und voller Konzentration und…" - dem kann ich nichts hinzufügen :-)
ein bisschen wehmütig wird mir beim Lesen von Collins' Gedanken nach dem Krieg das alte Flugzeug seines Vaters wieder in Schwung zu bringen und damit über den Loch Ness zu fliegen (Charlotte tut ihm wahrlich gut, wenn sie es schafft, dass er auch wieder ein bisschen an die Zukunft denken mag) - es ist ein wunderbarer Gedanke, und ich würde ihm diese Erfüllung gönnen, genauso wie ich mich freue, dass Charlotte dafür sorgt dass er klar im Kopf wird und bleibt ... doch wie bereits erwähnt: der Krieg ist ein Teufel und er schenkt nichts, was er nicht im nächsten Moment doch wieder nehmen kann ...

ich danke dir für dieses schöne Kapitel,
und ich hab dieses Mal schwer gute Worte dafür finden können,
ich freue mich auf jede neue Zeile.
06.07.2018 | 14:14 Uhr
Hey Forbidden to Fly,

Neeeiiiin, das kannst du doch nicht machen!!! o.o ich bin … ich hab … ich weiß gar nicht …

Ich glaub, ich fang mal von vorne an:
Das gesamte Kapitel lief vor mir ab wie eine Filmsequenz: die Figuren in ihren Bewegungen, mit ihren wenigen Worten, die kleinen Gesten, und du hast so wunderbar anschaulich die Atmosphäre dieses Tages eingefangen, mit dem Regen, dem Pflaster auf dem Hof, so viele Details, dann die Rückblenden der Erinnerung … Unglaublich, was das für Empfindungen auslöst.
Und lange hat mich wohl kein Satz so sehr getroffen, wie Ackermans (ach, ich mag ihn so sehr, bitte bitte tue ihm nichts an) so knappe Worte: „Collins, eins noch … Siddall hat's hinter sich.“ Ich hab es zweimal lesen müssen um es zu begreifen. Das war wie der berühmte Schlag ins Gesicht, am besten noch von hinten und direkt ins Auge... Das Siddall seinen Verletzungen erlegen ist, Mann, das macht mich doch etwas fertig, ich hab so fest daran geglaubt, dass er es packt … es ist wirklich traurig und so schade, um diesen jungen Mann. Die darauf folgenden Zeilen waren schwer zu lesen (emotional gesehen) – doch ich finde es schön und wirklich gut, dass du uns Leser an Collins' Bestürzung und auch Erinnerung teilhaben lässt. Ich finde, du hast es durch Collins sehr gut formuliert bekommen, was Siddall für ihn bedeutete und auch wie ich als Leser Siddall als Charakter verstanden habe. Das hat richtig gut gepasst und es wirkte wie ein kleiner Nachruf … Und es ist sicher alles andere als leicht für Collins nun nach Farrier auch Siddall, der ihm offenbar nach der Operation Dynamo ein wirklich guter Gefährte war, verloren zu haben … Der Krieg ist ein Teufel.

Mit sehr gutem Fingerspitzengefühl, wie ich finde, ist es dir dann gelungen den Übergang von dieser traurigen Nachricht zu Collins' Verabredung mit Charlotte zu beschreiben. Das Treffen mit Charlotte hat doch irgendwie etwas tröstliches und sie ist so unfassbar sympathisch wie empathisch, ohne in irgendwelche Klischees oder Übertreibungen abzurutschen. Charlotte ist ein wunderbarer menschlicher, authentischer Charakter der sich treu bleibt und damit auch anderen… und sie tut Collins wahrlich gut. Tatsächlich bewirkt ihre authentische Art im Umkehrschluss, dass er auch ihr gegenüber nicht die Notwendigkeit verspürt sich verstellen zu müssen. Das halte ich für sehr wichtig, und das ist doch eine wunderbare Basis, für beide. Mir gefällt wie Collins beginnt für sich zu „analysieren“ was er in ihr sieht und was sie ihm womöglich bedeutet – das war schön zu lesen, und du hast die richtigen Worte dafür gefunden.
Und es sind schöne Details, dass es beispielsweise Charlotte ist, die als erstes seine Hand nimmt, und dass auch sie ihn auf sein gedankenverlorenes Schweigen anspricht und ihm Trost zuspricht und seine Selbstvorwürfe dämpft (generell mochte ich den kurzen Dialog der beiden)… sie macht das auf eine Art, dass er sich dabei gar nicht schlecht fühlen muss – doch Collins wäre nicht Collins, wenn er nicht damit hadern würde, mit diesem vermeintlichen Rollentausch; aber auch Frauen können gute Tröster sein und in diesem Moment ist es eben er, der einen schlimmen Vorfall verarbeiten muss und nicht sie … so ist das Leben, so ist der Krieg … im Übrigen fand ich es interessant und spannend zu erfahren wie genau das Manöver rund um Siddalls Unglück eigentlich abgelaufen ist. Das hast du richtig gut beschrieben, solche Luftkampfszenen sind sicher nicht leicht zu veranschaulichen, aber ich hatte dank deiner Positionsbeschreibungen / Formation der einzelnen Spitfires und auch Collins' Erinnerungen ein sehr gutes wie spannendes Bild vor mir … Respekt dafür.

Ich bin traurig wegen Siddall...
… freue mich natürlich aber auch wie immer auf jede neue Zeile.
Und ich kann Ackerman nur zustimmen: Collins, weitermachen :-)
30.06.2018 | 19:24 Uhr
Hei,
mir hat das Kapitel wieder sehr gefallen.
Du schaffst es, dass es einen berührt und man mitfühlen kann. Es ist nicht einfach für und da er mit keinem reden kann, ist es gut, dass er sich Charlotte geöffnet hat und mir ihr geredet hat. Die Gespräche und das Zusammensein tut ihnen gut. Die Gefühle scheinen sich langsam zu verändern.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

LG
Rosalie
17.06.2018 | 13:14 Uhr
Hei,
ich habe deine Geschichte seit Freitag aufgrund einer Empfehlung gelesen und es nicht bereut. Sie hat mich gefesselt, auch wenn ich den Film nicht gesehen habe.
Bei deiner Beschreibung kommt man ganz schnell rein. Ich mag es sehr, wie du die Situation in der die sich befinden beschreibst. Du beschönigst nichts, kann man den Krieg auch nicht.
Ich mag die sich langsam anbahnende Beziehung zwischen Gottes und Collins.

Jetzt bin in gespannt, wie es weitergeht.

LG
Rosalie
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