Autor: Kantorka
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
27.03.2020 | 12:31 Uhr
Hallo, es ist echt schön geschrieben.

Ich hätte es allerdings als schön empfunden, von Anfang an zu wissen, dass es um Nicki geht.
Kann es sein, dass man bestimmte Bücher gelesen haben muss, um alles zu verstehen? (Ich bin noch nicht mit allen durch. Memnoch, der erwähnt wird, kenne ich noch nicht.)
Denn das wäre am Anfang erwähnenswert gewesen - oder zumindest, wann die Geschichte spielt.

Ansonsten ist alles sehr schön formuliert, aber ich habe sie abgebrochen, weil ich mich nicht spoilern will und (noch) nicht alles nachvollziegen kann. Schade.

Bitte ergänze doch die wichtigen Infos in der Beschreibung, das wäre toll.

Liebe Grüße
04.08.2019 | 02:27 Uhr
Hi:)
Sehr schöne Story, mir gefällt der Einblick in Lestats Gedanken gut, ohne das du von den vorgegebenen Charakterzügen abweichst^^
Immer wieder schön zu sehen, das noch Leute über ihn schreibenXD
Danke fürs hochladen:D
Liebe Grüße:D
31.07.2018 | 20:51 Uhr
Bon soir!

Ich finde es doch sehr schade, dass dein Text noch kein Review hat.
Denn er ist, wie ich finde, sehr ansprechend geschrieben. Emotional ansprechend, um genau zu sein. Ich finde, dass man sich sowohl in Nicolas als auch in Lestat gut hineinversetzen kann. Schon während der ersten Sätze kommt diese Essenz von ihm, diese Depression bereits sehr deutlich rüber. Er ist in eine moderne, graue Welt gerissen worden und fühlt sich davon erdrückt (und verübeln kann ich es ihm wirklich nicht - ich bin in diese graue, dröhnende Welt hineingeboren wurde und fühle mich manchmal auch davon erdrückt). Seine Liebe zu Lestat stellst du auch interessant dar. Bei dir stellt sich mir genau wie in den Büchern eben auch die Frage, zu wie vielen Teilen es von Nickis Seite aus Liebe, Hingebung und Faszination sind und zu wie vielen Teilen es Obsession, Manie und Besitzansprüche sind.
Lestats Sicht auf das Theater ist schön bildhaft beschrieben. Ich finde ja sowieso, dass er (bzw. Rice) eine sehr blumige, poetische Sprache haben. Die hast du aufgegriffen, ohne es dabei aber zu überladen wirken zu lassen bzw. ohne in die Adjektivitis abzudriften. Ach ja, Lestat, das verlorene Kind. Ich glaube, das wird er wohl immer irgendwo ein bisschen bleiben. Aber eigentlich macht das unter anderem eben auch seinen Charme aus. Dieses ständige Fragen, dieses ständige Hoffen, das Rebellieren, die Verzweiflung und dann eben doch wieder dieser absolute Unwille aufzugeben und unterzugehen.
Ich finde es schön, dass beide gegen Ende erkennen, dass ihr Streit ziemlich sinnlos war und das auch nicht so stehen lassen möchten.

Der Rotweinfleck und der schwarze Wolf stehen beide für den Schmutz und die Finsternis, in die Lestat Nicki hineingezogen hat, oder? Bzw. scheint der Wolf eine Finsternis zu sein, in die Nicki erst noch gezogen werden könnte und Lestat möchte es dieses Mal verhindern.

LG,
nefelibata

P.S. Eine Korrektur noch: Dieu schreibt sich ohne Accent ;).