Autor: RamonaXX
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 4:
25.07.2017 | 07:51 Uhr
zu Kapitel 4
Morgen liebe Ramona!

Das war wirklich ... schön. Einfach auch zu sehen, dass der Krieg selbst den noch so hartgesottendsten Soldaten (zumindest nach außen hin) nicht abstumpfen lässt. Aber vor allem, dass Männer trotz der Härte und der Kältes des Krieges, der sich umgibt, doch so tief in sich gehen können.
Es ehrt Winters, dass er sich Vorürfe macht, auch wenn Nix recht hat und ihn keine direkte Schuld trifft, täte er es nicht, wäre er wohl kein so guter Soldat. das erinnert mich an dein Gedicht mit dem Zugführer, eben wie eine Mama zu seinen Kindern.
Es war auf jeden Fall schön zu lesen, wie nah sich die Beiden sind und wer sehr sie sich Halt geben können, allein durch ihre bloße Anwesenheit.
Sehr einfühlsam geschrieben, denk spätestens jetzt ist ein Sternchen fällig.
Ganz liebe Grüße Susann

Antwort von RamonaXX am 26.07.2017 | 21:08 Uhr
Liebe Susann,

da bist Du ja eine ganz Fixe und hast schon gleich den ersten One-Shot durchgelesen. *staun* Ich freu mich gerade tierisch, dass die Szene so gut angekommen ist. Gerade bei Lesern, die das Original nicht kennen, interessiert mich die Wirkung meines Textes. Sie haben keine vorbestimmten Bilder im Kopf, können irgendwo anknüpfen und interpretieren deshalb viel freier. (Wobei es natürlich genauso schön ist von einem "Kenner" das Feedback zu bekommen, dass man alles IC geschrieben hat!)
So ist das mit Nix und Winters, wenn die zwei allein sind, spürt man als Zuschauer und Leser, wie tief ihre Freundschaft und auch ihr Vertrauen reicht. Sie brauchen sich gegenseitig als Stütze und einer ist stets bereit den anderen aufzufangen. Diese besondere Beziehung wird auch im Original phasenweise stark hervorgehoben. Und ich hab mir mit dieser Geschichte die sahnemäßigen Höhepunkte rausgepickt und slashorientiert erweiter. Die Erwägung von Hall und das nicht-aufbekommen-der-Dose sind dem Original entnommen. Der Rest ist mehr oder weniger stark davon abweichend.

Danke für dein Feedback!
Ramona
06.06.2017 | 08:57 Uhr
zu Kapitel 4
Liebe Ramona!
Wenn jemand stirbt, dann sind da immer welche, die ihn mochten und vermissen,
in der Kompanie und in der Heimat erst recht.
1 Tod zerstört immer das Leben vieler, seiner Familie, Freunde.
Und im Krieg fragt sich wohl auch jeder seiner Kameraden, wer der nächste sein wird,
wann es ihn selbst trifft.

Winters ist jemand, der sich sehr verantwortlich fühlt. Das zeichnet ihn aus.
Schön, dass Nixon Winters dazu gebracht hat, sich nicht weiter selbst zu zerfleischen.
Nixon konnte bei ihm Dampf ablassen und es würde unter ihnen beiden bleiben.

Wie immer gut geschrieben -
und du kriegst mein Sternchen.
Liebe Grüße.
R ₪

Antwort von RamonaXX am 07.06.2017 | 22:38 Uhr
Liebe R,

auch hier will ich gerne auf den Review antworten und mich für deine lieben Worte bedanken.
Du hast wieder sehr schnell erfasst worum es hier geht: "hurt and comfort"
Als Kommandeur mit dem Tod der eigenen Leute umgehen zu lernen, stand hier im Mittelpunkt.
In den folgende One Shots werden noch andere "kritische Mittelpunkt" erreicht.
Ich möchte Fragen aufwerfen. Fragen nach moralischen Werten, aber auch nach Heilungsmöglichkeiten für die Seele.

Aus meiner Perspektive sind "Nixon/Winters" ein bisschen wie "Chris/Elias".
Auch da ging es um Heilung - oder viel mehr Linderung von seelischen Verletzungen.
Zuhören... einander Halt geben... Berührungen zulassen... Auf diese Dinge wird es hier hinauslaufen.
Es ist also in keinem Fall eine heldenhafte oder gar glorifizierende Darstellung von Krieg.
Es geht mir wirklich um "Schmerz und Trost".
Und weil es zwischen zwei Männern passiert, ist es eben auch ein bisschen "slashy" ;-)

Viele Grüße
Ramona