Autor: RamonaXX
Reviews 26 bis 50 (von 62 insgesamt):
25.11.2018 | 11:31 Uhr
Hallöchen liebe Ramona! ^-^

Bei diesem Kapi verfällt man ja in einen einzigen Awww-Modus! XD
Die beiden sind einfach zu niedlich, besonders wie sie sich so behutsam umlaufen. Gott, sind die goldig *O*

Und erst recht, das Nix Dick als seinen Engel bezeichnet, ach Gottchen. :D

Dein Schreibstil tut natürlich sein übriges. Wunderbar, wie immer! <3
Ich bin gespannt wie so ein Flitzebogen, wann die beiden denn nun endlich zusammen sind. So richtig, fest und ehrlich. Ich will´s lesen! \>O</

Ich freu mich über allen Maßen über dein nächstes Kapitel. Gerade gerede ich mir einfach ein, dass das wirklich mit zur Serie gehört. Es sind die herausgeschnittenen Szenen. Facto. XD

Tut mir leid, dass ich dir erst heute schreibe, aber ich bin ständig in Zeitnot.
Nun ja, hauptsache ich habe es heute endlich geschafft.

Ich hoffe dir geht es gut und genießt den Sonntag?!

Bis bald und frohes Schaffen noch. <3

Deine Linda ^-^

Antwort von RamonaXX am 26.11.2018 | 19:54 Uhr
Liebe Linda,

zu danken liegt voll und ganz auf meiner Seite! Unter Zeitnot noch dazu zu kommen ein Review zu schreiben, zeugt doch mal von ehrlicher Begeisterung! Und so betrachtet enthalten deine Zeilen alles was mein Autorenherz glücklich macht und mich wissen lässt, dass ich „einen guten Job“ gemacht habe.

Der >>Awww-Modus<< (tolles Wort!) war ohne Frage beabsichtigt und zieht sich ja auch wirklich durch das ganze Kapitel, so dass es auf den fast 9.000 Worten nie richtig langweilig wird. Nixon ist wohl kaum der Einzige, der im Rausch fantasiert… *flöt* Aber zugegeben, Winters als „Engel“ ist schön böswillig idealisiert. Nun ja, was die „Optik“ betrifft hat Nixon jedenfalls Recht. Rote Haare und Sommersprossen sprechen für sich. *lach*

Wann die beiden richtig zusammenkommen?? Nun, ich fürchte da gibt es noch ein paar Hürden zu nehmen und Klippen zu umschiffen. Dass Winters sich an diese Nacht ewig wird erinnern können, steht wohl außer Frage. Aber wer hat eigentlich gesagt, dass Nixon sich noch daran erinnern kann was er im Vollrausch gesagt oder getan hat? *Augenbraue heb*

Also, es bleibt spannend und geht garantiert weiter. Bei Zeiten, wenn mich mein Terminkalender nicht schon wieder in den Ar*** beißt, um mir zu sagen, dass ich auch noch ein Leben jenseits meines Schreibtisches führe. ;-)

Herzliche Grüße
Ramona

P.S. Ich hatte einen galaktisch guten Sonntag! Danke.
20.11.2018 | 22:21 Uhr
Liebe Ramona,
auch dieses Kapitel ist dir wiedereinmal super gelungen. Du beschreibst es so gut, dass ich das Gefühl hatte, im selben Raum zu sein und die beiden zu beobachten.
Ich kann es kaum erwarten, wie es weiter geht mit den beiden, den anscheinend ist da mehr als nur gute Freundschaft ;)

LG Johanna

Antwort von RamonaXX am 20.11.2018 | 22:34 Uhr
Hallo Jojo,

schön dich hier wieder als Leser dabei zu haben! (So selten wie ich hier zum Schreiben und Updaten kommen, ist dass ja schon erwähnenswert, wenn's die Leser nach Monaten immer noch anzieht.) Also lieben Dank dafür. Auch für dein großes Lob.
Ja, da ist irgendwie mehr zwischen den beiden. Und ja, es wird auch sukzessive in diese Richtung weiter gehen... ;-)

Herzliche Grüße
Ramona
pmaggie (anonymer Benutzer)
18.11.2018 | 14:13 Uhr
Hallo Ramona,
hier bin ich wieder. Als erstes möchte ich dir sagen, dass deine vorherige Reviewantwort mich erreicht hat und ich mich sehr darüber gefreut habe. :)

Nun aber wieder zu diesem Kapitel. Ich bin immer noch etwas sprachlos vom lesen und weiß gar nicht so richtig wie ich anfangen soll. Ich kann erstmal nur eines sagen: wow!

Du hast es mit diesem Kapitel geschafft, dass ich noch lange wach lag und darüber nachdenken musste (dass ich völlig übermüdet zur Arbeit kam, war also deine Schuld!)
Deine Art die Beziehung zwischen den beiden zu beschreiben, hat mich einfach nur geflasht. Du hast die Emotionen und Gedanken so perfekt beschrieben, dass ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte Teil dieser Handlung zu sein.
Ich kann mir genau vorstellen wie verzweifelt Nixon an diesem Tag sein musste und natürlich ist der Alkohol da eine willkommene Ablenkung, auch wenn es nicht so funktioniert hat. Gut ist deshalb, dass Winters es geschafft hat seinen Freund zumindest etwas zu beruhigen. Seine Gewissensbisse hast du so gut dargestellt! Er ist der Ranghöhere und hat immer seine Rolle im Hinterkopf.

Ich hoffe, dass Winters in den nächsten Kapiteln seine Vernunft noch mehr ausstellen kann und dass die beiden ein "richtiges" Happy End bekommen.

Ich muss dir noch einmal ein ganz großes Lob für deine Arbeit aussprechen! Ich hoffe dir ist dieses Review nicht zu kurz, aber ich habe immer Probleme damit mich richtig auszudrücken. Ich bin immer noch sprachlos.

Viele liebe Grüße
Maggie

Antwort von RamonaXX am 19.11.2018 | 22:32 Uhr
Hallo Maggie,

wie schön, dass Du wieder hierher gefunden hast! Und zu wissen, dass meine Reviewantwort dich erreicht hat, lässt mich gleich doppelt so breit strahlen. Ich bin echt beeindruckt und irgendwie auch verwundert, wie nicht-registrierte Leser zu meinen Geschichten finden. Aber genau deswegen sind ja auch alle meine Geschichten für öffentlich Besucher "reviewbar". Ich finde es einfach nur toll, wenn Leute wie Du diese Chance ergreifen und sich zurückmelden. Vielen Dank!

Dann ist auch wirklich ganz unerheblich, wie lang oder kurz ein Review ist - so lange es von Herzen kommt. (Und das tut deines auf jeden Fall.) Wenn mir jemand schreibt, wie sprachlos er nach dem Lesen ist, ist das für mich auch ein Lob. Und gerade bei diesem Text kann ich das absolut nachempfinde. Die viele Zeit die hier reingeflossen ist, um die vielen feinen Metaphern und Nuance zwischen Winters und Nixon rauszuarbeiten, hat sich absolut gelohnt. Diese Gefühl überkommt mich zumindest, wenn ich lesen, dass ich dich mit meiner Darstellung von den beiden "geflasht" habe. *breites Grinsen*

Sich mittendrin fühlen, die Figuren anfassen und ein Stück Zeit mit ihnen verleben - das ist es, was gute Geschichten dem Leser geben sollten. :-)

Und was Nixon betrifft, so hast Du vollkommen Recht. Er ist nervlich total am Ende und braucht den Alkohol um sich zu betäuben - was er Winters gegenüber ja auch offen zugibt. Winters ist für ihn da, weiß um die fortschreitende Instabilität seines Freundes und kehrt ja genau deshalb in der Nacht noch einmal zu dem Haus zurück um nach ihm zu sehen. Pflichtgefühl hin oder her, ihm blutet das Herz Nixon so leiden zu sehen, also lässt er sich auf die Situation ein, gibt seinen heimlichen Wünschen zumindest ein kleines bisschen nach und genießt diese erste, richtige Umarmung mit Lew...

Was deinen Wunsch betrifft, so wird sich das wohl erfüllen. Wenn auch nicht gleich mit dem nächsten Kapitel. Aber ewig kann auch ein Richard Winters seine moralische Barrikade nicht aufrecht erhalten... Er wird nachgeben, irgendwann. Wann es so weit ist? Keine Ahnung, ich habe mit dem nächsten Kapitel noch nicht angefangen. Aber mein Ziel ist die Story bis zum Sommer 2019 fertigzustellen. Also genug Zeit immer mal wieder hier reinzuschauen, ob es was Neues gibt. ;-)

Ich freu mich dich unterhalten zu dürfen - und dir den Schlaf zu rauben!

Herzliche Grüße
Ramona
14.11.2018 | 21:26 Uhr
Liebe Ramona,

zum dritten Mal habe ich das Kapitel jetzt gelesen und ansonsten habe ich viel darüber nachgedacht, als ich eigentlich mit anderen Dinge hätte beschäftigt sein sollen. Es ist zu meinem Lieblingskapitel geworden und stellt definitiv einen emotionalen Höhepunkt dar, auf den die anderen Kapitel hingearbeitet haben.

Das Kapitel ließ sich wunderbar leicht lesen und war doch so gefühlvoll, dass mein Herz sich so manches Mal zusammen gezogen hat.
Nixon tut mir wahnsinnig leid. Er hatte einen furchtbaren Tag/Morgen hinter sich und als einziger Ausweg kommt ihm der Alkohol in den Sinn. Ich habe mir die Szene, wie von dir empfohlen, einige Male angeschaut und selbst da merkt man schon, wie sehr es Nixon, aber auch Winters belastet. Die ganze Situation ist einfach schwer für sie beide. Für Nixon, weil er sozusagen ertragen muss, nicht gestorben zu sein und für Winters, der bemerkt, dass sein Freund sich von ihm nicht helfen lassen will und ihn aussperrt.

Die Szene hat mich beim ersten Schauen nicht wirklich losgelassen und ich bin sehr froh, dass du eine Auflösung dazu geschrieben hast.

Ich mag, wie du bestimmte Motive in die Gedanken und Empfindungen der beiden legst und diese dann aufeinander abstimmst. So zum Beispiel als Nixon sich endlich gegen Winters fallen lässt und somit endlich ein Traum für ihn in Erfüllung geht. Im nächsten Absatz schreibst du, Winters fühle sich wie in einem Traum.

Genau das gleiche mit der Musik, die beide anfangs gemeinsam spüren und die dann doch so abrupt endet. Ich habe das nachempfinden können, auch für mich ist dabei etwas Zersprungen, von dem ich gar nicht wusste, dass es eigentlich da war.

Zum Schluss missverstehen sie sich allerdings mit dem Vorspiel. Was für Winters definitiv keins ist, ist eins für Nixon und als er schließlich feststellen musste, dass sie aneinander vorbei gedacht haben, hatte ich seinen traurigen und verletzten Blick vor Augen.

Allgemein hast du die beiden wieder unsagbar gut getroffen. Winters ist die meiste Zeit in seiner Rolle als pflichtbewusster Major der Armee, versucht seinem Freund zu helfen und für ihn da zu sein. Das ist ja auch in gewisser Weise eine Pflicht. Und dann hat man den impulsiven Nixon, der sich betrinkt, seine Gefühle offen zeigt und lieber handelt als redet.
Das Wechselspiel der Gefühle auf seinem Gesicht hast du so gut beschrieben, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte und es tat mir fast schon selbst weh beim Lesen, ihn so zu sehen. Winters hat in dieser Nacht wirklich sein Leben gerettet, obwohl Nix es ja selbst in die Hand genommen hat und auf ihn zugegangen ist.

Irgendwann musste es ja passieren und auch wenn es fast schon aus purer Verzweiflung geschehen ist, endlich ist es passiert und beide bemerken, dass sie einander viel mehr brauchen, als sie eigentlich zugeben wollten.

Die Szene, in der sie am Tisch stehen und Nixon Winters im Arm hält, ist wunderbar. Sie ist ruhig und vertraut. In diesem Moment gibt es nur noch die beiden; keinen Krieg und nichts könnte sie aus ihrer inneren Ruhe bringen.
Doch in seiner Hemmungslosigkeit des Betrunkenseins überschreitet Nixon eine Grenze, die Winters nicht gut heißen kann. Er ist wieder in seiner Rolle.

Auch die parallele Szene im Schlafzimmer passt dazu. Wieder einmal, geht Nixon zu weit und wird zurecht gewiesen. So schwer es Winters auch fällt, er weiß, dass er das Richtige getan hat. Denn in einer Sache hat er vollkommen recht: Er tut das, von dem er weiß, dass es getan werden muss. Und wenigstens einer von den beiden tut es, denn Nixon ist in seinem Zustand dazu nicht mehr in der Lage.
Es ist zwar schade, dass sie beide enttäuscht sind, dass sie sich ihrer Sehnsucht nicht hingeben können, aber wieder hat Winters recht. Es ist weder der richtige Ort noch der richtige Zeitpunkt, um sich derart nah zu kommen.

Das Ende jedoch ist wiederum friedlich, Nixon kann endlich beruhigt einschlafen mit seinem Engel an der Seite. Ich fand es schön, als er ihn direkt damit anspricht, auch wenn es Winters ins Gedächtnis ruft, dass Nix stockbesoffen ist.

Und natürlich schreibt Winters ihm die Briefe. Meine Vermutung hat sich bestätigt! Denn er kann wirklich nicht damit aufhören, sich schützend vor oder hinter ihn zu stellen.

Das war ein ungaublich ergreifendes und rührendes Kapitel! Ich hoffe, es folgt bald das nächste!

Ganz liebe Grüße
Maria :)


P.S. Eine Sache ist mir noch aufgefallen. Du schreibst, dass Winters die Briefe erst wegstecken will, damit er es nicht vergisst, nachdem er Nixon zu Bett gebracht hat. Wenn er das Schlafzimmer jedoch verlässt, steckt er die Briefe ein. Hat er sie nicht vorhin schon eingesteckt oder habe ich beim Lesen was falsch verstanden?

Antwort von RamonaXX am 17.11.2018 | 13:16 Uhr
Liebe Maria,

Wow… Was für ein Review! Ganz ehrlich, da habe ich drauf gewartet, bzw. 3 Monate drauf hin gearbeitet. Denn so lange habe ich an diesem Kapitel gesessen und es hat mir wirklich fast den letzten Nerv geraubt. Ich war drauf und dran es aufzugeben oder zumindest den zweiten Teil – die Schlafzimmer-Szene – rauszukürzen. Aber jetzt sehe ich, dass ich alles richtig gemacht habe und es die viele Mühe wert war.

Was ich in deinen vielen wunderbaren und begeisterten Zeilen lesen, klingt so, als hätte ich mein Versprechen voll und ganz erfüllt und dir wahrlich das Wochenende versüßt!? Dass Du es gleich mehrmals gelesen hast, ehrt mich sehr. Sich die Zeit für einen so langen Text zu nehmen, ist ja doch ein klares Zeichen dafür, dass die Worte eine große Anziehung haben müssen.

Es freut mich total, dass Du dieses Kapitel auch als eine Art Höhepunkt empfindest.

Diese 3 Film-Minuten mit Nixon und Winters sind für mich ein echtes Highlight. Ich habe keine Ahnung wie viel hundertmal ich mir dieses Video angeschaut habe. Aber ich finde es immer noch himmlisch. Und es ist toll, dass Du die gleichen Dinge darin siehst, wie ich. Nixon leidet – und das sehr heftig. Sieht man schon an der hektischen Art, mit der er sich die ersten Gläser reinschüttet. Und dass Winters das sieht, bekommt man als Zuschauer auch hautnah mit. (Für mich am deutlichsten in den Sekunden, wo die Kamera auf Dicks Gesichte gerichtet ist und man sieht, wie seine Augen Nixon durchs Zimmer folgen.

Ein weiterer Grund das Video an den Anfang zu setzen, war, dass ich mir größte Mühe gegeben habe, die Räumlichkeiten detailliert wiederzugeben. So zum Beispiel die geblümte Tapete im Schlafzimmer. Aber dazu gleich…

Motive? Das ist eine wundervolle Umschreibung. Ich bin noch gar nicht darauf gekommen dem einen Namen zu geben, aber „Motive“ finde ich erstklassig! Zwei Figuren in ihrer Wahrnehmung und in ihren Gedanken ineinanderfließen zu lassen, ist echt Kunst. Es ist das, was der Film nie so deutlich herausstellen kann, wie das Wort. Und wie Du erkannt hast, gibt es eine ganze Menge „Motive“ in diesem Text. Der Traum, die Musik, Dick als Engel, das Schlafzimmer als Wald, die Sache mit dem Vorspiel oder aber die zwei Mutter-Kind Metaphern.

Überhaupt – um mal einen schreibtechnischen Gedanken einzustreuen – folgt der Text einem klaren Entwicklungsstrang. Ich habe die Absätze in beiden Szenen (Kaminzimmer und Schlafzimmer) sehr bewusst gesetzt und jeder Absatz steht für eine weitere „Entwicklungsstufe“. Schau beim nächsten Lesen mal genau hin, oder vielleicht erinnerst Du dich auch schon dran, wenn ich es hier schreibe:

Am Anfang gibt es eine kleine Einleitung. Eine Art „emotionales Setting“, das die Stimmung auf dem Video aufgreift, Kerninhalte wiederholt und die beiden Hauptfiguren zueinander positioniert. Dann kommt die Szene im Kaminzimmer mit drei Absätzen. Im 1. Absatz streiten die beiden sich mehr oder weniger heftig. Im 2. Absatz eskaliert der Streit und Nixon rutscht die Flasche aus der Hand – definitiv der Wendepunkt. Und im 3. Absatz versöhnen sich die zwei, lassen sich treiben und sind eins.

Dann wechselt das Geschehen ins Schlafzimmer. Und auch hier finden wir drei wohlüberlegt Absätze. Im 1. Absatz geht Winters geplant vor, während Nixon desorientiert ist. Es kommt zu Missverständnissen und endete damit, dass Winter angezogen vor einem bis auf die Unterwäsche entkleideten Nixon steht – der Ausgangspunkt von dem sich ihr Verhältnis verschiebt. Denn im 2. Absatz hält Winters den wiederholten Näherungsversuchen von Nixon nicht mehr stand und gibt nach. Nur ein kleines bisschen und auch nicht für lange, aber es reicht dennoch für diesen Kuss in die Handfläche. Und auch von da geht es einen Schritt weiter. Im 3. Absatz verschiebt sich das Verhältnis der beiden ein letztes Mal. Nixon ist mehr als nur betrunken und fällt in einen ängstlichen Kleinkind-Modus zurück. Während Dick mit seinem natürlichen Verantwortungsgefühl die Rolle der Mutter annimmt und ihn zu Bett bringt; an seiner Seite bleibt, bis er eingeschlafen ist.

Also in Kurzfassung: „Streit“ + „Eskalation“ + „Versöhnung“ = Kaminzimmer-Szene.
und: „Ausziehen samt Annäherungsversuch“ + „Moment der Schwäche“ + „Mutter-Kind-Beziehung“ = Schlafzimmer-Szene.

So sehe ich das Ganze, rein von der technischen Seite natürlich. (Ich hoffe diese kurze Ausführung hat dich jetzt nicht gelangweilt?) Es ist der Grund dafür, warum dieses Kapitel so verboten lange geworden ist und warum ich mich an Ende dagegen entschieden habe, etwas rauszunehmen, zu kürzen oder zu teilen. So wie es ist, ist es gut und schlüssig und macht Sinn. Sicherlich auch ein Grund dafür, warum Du schreibst, dass es sich so gut hat lesen lassen – es ist zwar lang, folgt aber einen klaren Entwicklung.

Und wo es eine „Einleitung“ gibt, sollte es auch ein „Ausleitung“ geben. Stichwort: Intro/Outro. Deshalb der letzte Mini-Abschnitt mit den Briefen. Natürlich hat sich der pflichtbewusste und verkopfte Winters die Nacht damit um die Ohren geschlagen, die Briefe für Nixon zu schreiben. Und dass sicher nicht nur um ihm diese Bürde abzunehmen und den Familien tröstende Worte zukommen zu lassen, sondern auch um sich davon abzulenken, dass er Nixon noch einmal so nah kommen möchte.

In diesem Sinne wird es sich weitergehen. *verräterisches Schmunzel + Spoiler* Es wird voraussichtlich nicht bei dieser einen Begegnung bleiben. Da kommt noch was… Irgendwann.


Die allerliebsten und herzlichsten Grüße
Deine Ramona

P.S. „[…]aber bevor er es vergaß, wollte er wenigstens die Briefe eingesteckt haben.“ Hier gebe ich dir uneingeschränkt recht; es liest sich etwas verwirrend. Gemeint hatte ich, dass er die Briefe einstecken WILL, aber nicht dazu KOMMT, weil Nixon ihn in dem Moment von hinten umarmt. Ich dachte mit „wollte […] haben“ hätte ich genug Konjunktiv drin um das klar zu machen. (Wirklich einstecken tut er sie erst ganz zum Schluss.) Danke für dein Hinterfragen.
13.11.2018 | 12:17 Uhr
Liebe Ramona!
Ich hab hier bis Kapitel 10 ja mitgelesen (und reviewt),
aber die letzten 2 Kapitel hat mir die Zeit gefehlt.
Ich bin auch nicht so richtig warm mit dieser Serie und ihren Männern geworden,
sehr wohl aber finde ich deinen Schreibstil ganz toll.
Nun ist ein neuer Alert gekommen, denn favorisiert ist die Geschichte bei mir noch.
Dieses Kapitel ist ja extrem lang geworden, hat mich zuerst ein bisschen abgeschreckt, aber hat sich gelohnt zu lesen.

Habe brav deinen Rat im Vorwort befolgt und zuerst das Video angeschaut.
"Your sons died as heroes". Ich würde das nicht hören wollen als Mutter.
Man weiß doch, wie schmutzig Soldaten im Krieg krepieren.
Diese Briefe sind doch alle unehrlich. Und doch so schwer zu schreiben.

Ich hasse Kriege, ich hasse die Armee,
und ich denke, beides holt nur das Schlechteste aus den Menschen heraus,
egal wie sehr in Kriegsfilmen, Serien und auch Kriegsromanen Heldentum und Loyalität und Männerfreundschaft hochgehalten wird.

So viele Verluste, Kameraden, Freunde, und natürlich auch die, für die ein Kommandant sich verantwortlich fühlt.
Ich würde das nicht verkraften, und Lew Nixon tut es auch nicht.
Nur sind es Amis, und die haben keine Wehrpflicht. In Ö ist immer noch die allgemeine Wehrpflicht.
Jeder, der fertig mit der Schule ist, bevor er studiert oder eine Ausbildung macht, muss zum Bundesheer einrücken, um vorbereitet zu sein für einen eventuellen Kriegsfall, das macht bedeutend mehr Angst mir als Mutter von Söhnen, als amerikanische Kriegsfilme, wo es um Berufssoldaten geht. Nicht, dass die amerikanischen Mütter, Ehefrauen, Freunde eine Freude mit diesem "Beruf" haben werden, Krieg bringt eben auf beiden Seiten nur Leid, wer Feind ist, ist auch nur eine Sache der Betrachtung.

Tatsächlich hab ich erst unlängst gelesen, wie viele homosexuelle Männer tatsächlich zur Armee gingen, weil damals eben ein "Männerverein".
Es ging dabei sicher nicht um Sex, den sie auch beim Heer geheim halten mussten, sondern eher um die Gesellschaft nur unter Männern. (Ähnlich ja auch in Klöstern und im Vatikan, nur was dort passiert mit ihnen anvertrauten Kindern, hat mit Homosexualität nichts zu tun.)
Eric Fanning ist 2016 der erste Heeresminister geworden, der offen schwul lebt.
Noch bis 2010 war es Angehörigen der US-Armee verboten, zu ihrer Homosexualität zu stehen. Obama schaffte 2010 die Don't ask, don't tell-Regel (Frag nicht, sag nichts) ab, die ja genau das schon aussagt: Viele Soldaten waren schwul, alle wussten es, aber man durfte nicht drüber reden.

Großes Lob in diesem OneShot für die beschriebene Körpersprache.
Lews Blick, den hab ich noch aus dem Video vor Augen, du hast Recht.

Das war natürlich ein großes Kapitel voll (seelischem) Schmerz von Nixon und Winters Unterstützung.
Es ging ums gehalten werden, ums geerdet werden.
Für alles andere wäre Nixon gerade eh zu besoffen.

Das war auch ein großer Satz von Winter: „Was ich tue, Nix, ist selten das, was ich will. Was ich tue, ist meistens das, von dem ich weiß, dass es getan werden muss.“
Und so ist es dann auch mit den Briefen am Ende.

Ein wirklich ausgezeichneter OneShot,
für den ich dir gerne extra ein Sternchen gegeben hätte,
wenn du es nicht schon in einem früheren Kapitel bekommen hättest.
Liebe Grüße.
R ♡

Antwort von RamonaXX am 17.11.2018 | 21:09 Uhr
Guten Abend lieber Spatz!

Erst mal vielen Dank, dass Du meinen kleinen – naja eigentlich doch großen – Wunsch erfüllen konntest und dich durch diesen langen One Shot gelesen hast. Dass ist echt toll dich darum zu bitten und dann ein so umfangreiches Feedback zu bekommen.

Ich bin wirklich überrascht, wie viel diese kleine Geschichte mit Winters und Nixon bei dir angestoßen hat. Beziehungsweise wie viele themenbezogene Sachen Du mir dazu ins Review geschrieben hast. (Dass mit Eric Fanning wusste ich beispielsweise nicht – finde ich aber sehr interessant.)

Männer nur unter Männern werden wohl auf ewig ihre Geheimnisse haben – sowie Frauen mit anderen Frauen über Frauenthemen ja auch anders sprechen. Aber seien wir mal ehrlich, als Frau den Kopf (voller Fantasien) in die Männerwelt zu stecken, ist doch auch einfach schön. Wahrscheinlich geht es den Kerlen andersrum genauso… (Nehme ich an.)

Zu Winters und Nixon.
Ich danke dir für deine ehrliche Stellungnahme. Nicht jeder fühlt sich von den gleichen Personen angezogen, insofern völlig in Ordnung, dass das Video dir nichts geben konnte. Dass Du dennoch mit meinem Text warm geworden bist, ehrt mich sehr. Es ist ja doch eine sehr, sehr weiche Szene was den Slash-Anteil betrifft. Aber genauso ist diese ganze Geschichte ja auch von mir ausgelegt. Und das Hurt/Comfort zu meinen absoluten Favoriten gehört, ist ja auch nichts Neues.

Die Worte von Winters am Ende des Videos haben ich selbst noch nie so richtig „gemocht“. Sie passen zwar zu seinem Charakter, aber sie spiegeln nicht dass, was ich für die Wahrheit halte. Es war mit ein Grund diesen OS zu schreiben. Ich wollte erzählen, wie es danach weitergeht. Und bei diesem Blick von Nixon hatte ich sehr schnell die ersten Ideen.

Viel näher an der Wahrheit, als der Heldenmythos, liegt nämlich die Tatsache, dass sich viel, sehr viele Soldaten mit Schuldgefühlen rumschleppen und diese im Alkohol ertränken; damals, wie heute. So macht auch Nixon keine Ausnahme und Winters versucht dem solange „logisch“ entgegen zu steuern, bis Nix die „physische“ Initiative ergreift.

Gehalten werden und geerdet sein, genau das wollte Nixon. Wobei er ist ja ist der hält, sich festhält an Winters, den er in seiner betrunkenen Fantasie als einen Engel sieht, der gekommen ist um ihn zu retten. Ich denke ein vergleichbares Bild tragen viele niedergeschlagenen Menschen mit sich rum. Wer wünscht sich nicht aus seinem Elend und seiner Trübsinnigkeit gerettet zu werden?

Tja, und zum Ende kommt es, wie es kommen muss. Winters – trotz vorsichtigerer Überschreitungen – ist zurück in seiner alten, wohlbekannten und korrekten Form. Der Satz, den Du so schön zitiert hast, ist mir übrigens in einem meiner vielen Tagträume eingefallen. Ich mag ihn sehr, ist er doch ein nahezu perfektes Abbild von Winters’ Charakter. Er tut, was getan werden muss, auch wenn es sich um unangenehme Dinge handelt. Und so schreibt er die Briefe für Nixon, weil dieses einfach nicht in der Lage dazu ist.

Und so endet dieses epische One Shot. Ich danke dir für deine mir geschenkte Lesezeit und das schöne Review. Auf ganz bald. ;-)

Liebste Grüße und ein tolles Restwochenende
Ramona
05.11.2018 | 23:02 Uhr
Hallo Ramona,

hier bin ich schon wieder! Aber da dieses Kapitel auch eines meiner liebsten ist, kriegst du dazu natürlich auch ein Review!

Nach einem nervenaufreibendem Kapitel, bei dem sich der Leser genauso sehr wie Nixon sorgt, jetzt etwas Ruhigeres. Die Ruhe hat sich Dick redlich verdient und zudem auch gebraucht. Dass er sich dafür in NIxons Bett legt, liegt ja fast schon auf der Hand :D Denn dort würde ihn tatsächlich niemand vermuten oder gar nach ihm suchen.
Er kann sich also gewiss sein, ungestört zu bleiben.

Doch dann taucht Nix auf und bemerkt zum Glück noch rechzeitig, dass der Eindringling in seinem Bett viel mehr ein willkommener Besuch ist.
Es ist schön zu lesen, wie Winters mit jedem Kapitel mehr Gefallen an den Berührungen von seinem Freund findet und sie immer selbstsicherer erwidert. Die Hand auf das Knie zu legen, ist ja schon in gewisser Weise gewagt, da war ich genauso überrascht wie Nixon es wohl war :D

Wieder hast du die Gedanken der beiden gekonnt aufeinander abgestimmt, dass man sich als Leser fast die Haare raufen will, weil die beiden nicht zu bemerken scheinen, was eigentlich vor sich geht. Deswegen hat mir das Ende auch so ungaublich gut gefallen! Ich kann Nixons Empörung über das so abrupte Weggehen gut nachvollziehen und die "Ausrede" von Winters hat die ganze Situation nicht gerade besser gemacht.
Ein Glück, dass Nix noch einmal nachgehakt hat und endlich die Antwort bekommt, die er auch verdient hat!

Ich kann mich nur wiederholen: Ich bin unglaublich gespannt auf die nächsten Kapitel!

Liebe Grüße
Maria :)


P.S Das Cover finde ich super! Die Szene aus der Serie passt zu der ganzen Geschichte :)

Antwort von RamonaXX am 07.11.2018 | 20:10 Uhr
Hallo Maria,

wow, das musste ich erst mal verdauen! Zwei so unglaublich schöne und ausführliche Reviews habe ich schon lange nicht mehr erhalten. Dass ist echt einen Luftsprung wert! (Und um ehrlich zu sein, habe ich mich auch ziemlich wild gefreut vor zwei Tagen.)

Ja, die letzten Kapitel waren sehr aufreibend. Mich berührt ja immer noch die Szene mit Winters und Nixon draußen an der Hauswand. So nah ist Nixon ihm vorher noch nie gekommen – und wird er auch erst mal nicht mehr. Oder vielleicht doch?

Na jedenfalls ist es gut, dass Dick die Lungenentzündung überstanden hat. Zwischenfragen: Hast Du die Serie jetzt schon komplett durchgesehen? Falls ja, wirst Du das nächste Kapitel ohne Schwierigkeiten einordnen und genießen können. Aber bleiben wir noch einen Augenblick bei den beiden im Zimmer und setzen uns lautlos zu ihnen an die Bettkante…

Ich bin echt wahnsinnig bewegt von deinem großen Lob. Nixon zu schreiben geht mir immer so leicht von der Hand und bei Winters frage ich mich ständig, habe ich ihn gut getroffen? Ist er vielleicht etwas zu „weich“ geworden? Und so weiter… Und dann kommst Du mit diesem tollen Satz in deinem Review: >>Es ist schön zu lesen, wie Winters mit jedem Kapitel mehr Gefallen an den Berührungen von seinem Freund findet<< Na da habe ich mir wohl umsonst einen Kopf gemacht!

Und gleich noch ein Zitat: >>… dass man sich als Leser fast die Haare raufen will, weil die beiden nicht zu bemerken scheinen, was eigentlich vor sich geht<< Da bin ich dann tatsächlich in die Luft gesprungen beim Lesen, denn es ist genau das, was ich auch immer fühle, wenn ich die beiden vor mir sehe, sie schreibe. Dazu fällt mir auch gerade ein Kommentar ein, der im Umschlag von einem meiner Lieblingsbücher steht: „A story about people you wanna slap then hug.“

Genauso ist das! Eigentlich möchte man die beiden am Kragen packen und einmal richtig durchschütteln, damit sie endlich begreifen, dass sie einen Schritt aufeinander zugehen müssen, um sich zu „umarmen“. Dass ich es geschafft habe, dieses Gefühl bis zum Leser zu bringen, macht mich richtig stolz.

Ich danke dir tausend Mal für dein wundervolles Review.
Es ist eine echte Freude dich als Leser dabei zu haben!

Herzlichste Grüße
Deine Ramona

P.S. Deine Spannung wird schon bald Geschichte (sein). Am Samstag kommt das nächste Kapitel. Ein epischer One Shot, an dem ich sehr, sehr lange gefeilt habe und der dir bestimmt gefallen wird. Ich freue mich darauf, dir das Wochenende versüßen zu dürfen!
05.11.2018 | 22:52 Uhr
LIebe Ramona,

nun bin ich auch bei deinem anderen Projekt zu Band of Brothers gelandet und es ärgert mich fast, dass ich mich nicht schon früher hierhin verirrt habe!
Es ist absolut fantastisch! Du schreibst so schön und gefühlvoll, so nah an den Charakteren,dass man sich so fühlt, als könnte man sie (durch den Bildschirm) anfassen.

Ich finde es wirklich gut, dass du die Charaktere am Anfang vorstellst. Ich kann zwar Winters und Nixon von den anderen unterscheiden (was mir bei anderen wieder schwer fällt :D), aber dennoch ruft es einem das Wichtigste, das man über sie wissen sollte, wieder ins Gedächtnis. Zumal du sie nicht besser hättest treffen können!
Dann mag ich es sehr, wie du diese subtilen Andeutungen überall versteckst und fließend in die Situationen mit einbindest. Es entsteht dabei etwas ganz Zerbrechliches, von dem der Leser ebenso wenig wie die Charaktere weiß, was genau vor sich geht. Diese ruhigen Momente der Zweisamkeit und des Vertrauens wirken bei dir so leicht und echt, dass man regelrecht mitfühlen kann. Besonders schön ist es, dass die beiden genau gleich darüber denken, aber sich irgendwie stillschweigend geeinigt haben, es nicht anzusprechen. Aber wozu auch reden, wenn ein Blick schon alles sagt?


Jetzt aber zu einem meiner Lieblingskapitel!
Die Weckszene mit dem Urin war an sich schon komisch genug, aber nach einer Revanche hat sie definitiv verlangt! Wie schön, dass du dich dessen angenommen hast.

Und Nixon ist ja wirklich gemein, seinem Freund einen solchen Schrecken einzujagen! Diesen Übergang Winters' von Genervtheit zu Sorge und schließlich Angst, hast du wunderbar beschrieben. Man merkt, wie sich in ihm etwas verändert, wie er langsam immer unsicherer wird.
Ich musste wirklich scmunzeln, als Nix sich dann schreiend auf ihn gestürzt hat und Winters sich schlagartig verkrampft. Mir wäre es da wohl nicht anders gegangen :D

Doch dann kam der beste Teil.... Eine Kissenschlacht? Und das auch nicht mit dem sonst so gar nicht unverfrorenen Richard Winters? Wow, da hast du dir ganz schön was getraut und es ist dir gut gelungen. Die Szene war einfach toll zu lesen, so unbeschwert und leicht wie die Daunen, die schließlich durch das Zimmer fliegen. Ganz klischeehaft platzt natürlich ein Kissen auf. Ich habe mir das als kleines Kind immer gewünscht, denn in den Filmen schaut es ganz natürlich aus, wenn das Kissen kaputt geht, aber meines ist immer heil geblieben. Sehr zur Erleichterung meiner Mutter.

Dann wird es auf einmal wieder ruhig um die beiden und vertraut. Ich habe mich sehr gefreut, als Winters beginnt, die Federn aus den Haaren seines Freundes zu zupfen. So gelöst ist er selten und er hat sich diese Unbeschwertheit eindeutig verdient. Es kommt doch wirklich so weit, dass er die Versammlung vergisst!
Und dann ist er wieder ganz in seiner Rolle, springt aus dem Bett und ist auch noch kurz davor, Nixon von der Treppe zu stoßen, damit sie nicht später als unbedingt nötig ankommen.

Ich bin immer noch total begeistert von deinem Schreibstil und freue mich auf mehr!

Liebe Grüße
Maria :)

Antwort von RamonaXX am 10.11.2018 | 13:16 Uhr
Liebe Maria,

auch dieses wundervolle Review verdient selbstredend eine Antwort und bevor ich gleich das nächste Kapitel hochlade *Hände reib* tippe ich hier natürlich gerne noch ein paar Zeilen.

Schön, dass Du dich von „Winnix“ hast verzaubern lassen. Um bei einer guten Story einzusteigen, ist es nie zu spät! Danke an dieser Stelle auch für dein großes Lob! >>…als könnte man sie […] anfassen.<< Genau dieses Gefühl versuche ich immer wieder in meine Geschichten reinzuschreiben. Es ist das, was für mich hinter dem Leitsatz „show, don’t tell“ steht. Ich möchte dem Leser etwas „zeigen“, ihn etwas sehen und im besten Fall sogar etwas fühlen lassen, und nicht bloß erzählen.

Hihi… Die Steckbriefe. Schön dazu noch mal eine Rückmeldung zu bekommen. Da habe ich wirklich viel Zeit reingesteckt, aber wenn ich mir anschaue, wie viele Leser das als guten Einstieg empfunden haben, dann freut es mich, dass ich die Arbeit investiert habe.

>>Subtile Andeutungen<< trifft es schon ziemlich gut. Für mich sind es die „angeschlagenen Zwischentönen“ in dieser Männerfreundschaft, aus der sich langsam mehr entwickelt. Ja, es stimmt. Sie erleben, genießen und berühren einander – sprechen aber keinen Ton darüber. (Kommt aber noch – kleiner Spoiler zum nächsten Kapitel. *hähä*) Wann immer es verbal wird, weichen sie voneinander zurück. Sie haben Angst, fürchten sich davor mit ihren Gefühlen falsch zu liegen und ihre zarte Verbindung zu zerstören.

So, so. Die Kissenschlacht ist also dein Lieblingskapitel? Kann ich gut verstehen. Die Szene ist ja wirklich besonders verspeilt und hat auch eine große Portion Fluff abbekommen. Und ja, ich bin schuldig im Sinne der Anklage! Ich hab tief in die Klischee-Kiste gegriffen und das Kissen platzen lassen. Mir ging es da immer ähnlich wie dir… Im Film sieht das so leicht aus und wenn man’s dann Zuhause mit den eigenen Geschwistern versucht, haut man sich eher blaue Flecken, als das es Federn und Daunen regnet. Sieht so aus als hätten wir die gleichen Filme gesehen. (Übrigens war auch meine Mutter sehr erleichtert, dass das nie geklappt hat, denke ich.) Haken wir das geplatzte Kissen unter „Special Effects“ ab. ;-)

Ja, da bewegt sich ganz schön was in den beiden, als sie von der Kissenschacht in diesen ruhigen Moment driften und sich auf gewisse Art und Weise vergessen. Mir geht das auch immer noch sehr nah, wenn ich es wieder lese. Und genauso schade ist es, als Winters in sein altes Verhaltensmuster zurückfällt und Nixon zur Eile antreibt. Aber die beiden gehören einfach zusammen!!

So, ich denke hier habe ich jetzt alles gesagt und werde mich gleich mal an das Hochladen des neuen Kapitels machen. Nach fast drei Monaten Arbeit wird es Zeit, das Ergebnis der Leserschaft zu präsentieren. Hoffen wir, dass mein Schreibstil weitern begeistert und berührt. *dankend verneig*

Herzliche Grüße und bis „gleich“
Deine Ramona
pmaggie (anonymer Benutzer)
14.10.2018 | 21:30 Uhr
Hallo Ramona,

ich muss gestehen, dass ich durch Zufall auf deine Geschichte gestoßen bin.
Ich habe vor Jahren einmal Band of Brothers im Fernsehen gesehen, mich aber nicht weiter damit beschäftigt.
Ganz losgelassen hat mich die Serie jedoch nie.
Nachdem ich auf deine Geschichte gestoßen bin, habe ich mir erstmal die DVD Box bestellt um mich besser mit den Charakteren auseinander zu setzten. :)

Nun zur eigentlichen Geschichte.
ICh finden deinen Schreibstil so schön und bin davon beeindruckt.
Ich habe häufig Probleme mich in die Geschichten hineinzuversetzten und mich richtig daurauf einzulassen, aber du hast es sofort geschafft, dass ich die Geschichte "fühlen" konnte. Da kann ich dir nur in großes Lob aussprechen.

Ich freue mich auf die weiteren Kapitel.

Gruß Maggie

Antwort von RamonaXX am 17.10.2018 | 21:38 Uhr
Hallo Maggie,

ich hoffe diese Reviewantwort erreicht dich, denn ich bin echt begeistert von dem, was Du mir geschrieben hast. Oft unterschätze ich meine Fähigkeit mit Worten umzugehen, denn um ehrlich zu sein, hätte ich nie erwartet, so gut über die BoB-Charaktere zu schreiben, dass sich jemand (in diesem Falle Du) deswegen die DVD-Box kauft. Das finde ich toll!! Nein, großartig! Was für eine fantastische Sache, Du musst ja wirklich hellauf begeistert von meinen Momenten zwischen Dick und Lew sein...? *freu*

Dass Du die Geschichte fühlen kannst, sie an der Seite von Lew und Dick miterlebst, lässt mich sehr breit schmunzeln. Nichts ist so mitreißend, wie eine Geschichte, die es schafft dieses tiefe Gefühl der Verbundenheit in uns zu wecken. Scheint so, als hätte ich da mit meinen Worten etwas in dir geweckt. Ganz ohne Frage wird es noch weitere Kapitel geben! Ich würde mich freuen dich dann unter den Reviewern wiederzusehen...

Viele Grüße
Ramona
23.09.2018 | 21:01 Uhr
Hallöchen! ^-^

Ich liebe deine Ideen, deine Art und Weise wie du schreibst und deine Darstellung der Charaktere. Es ist wirklich umwerfend. Ich bin verliebt! *.*
Erst diese Woche habe ich die Serie wieder geschaut (natürlich habe ich die DVD-Box XD). Und wieder mal muss ich immer wieder vernarrt schmunzeln, wenn ich die zwei Süßen auf dem Bildschirm sehe. Sie sind so knuffig zusammen. Und du beschreibst ihre Chemie einfach nur glänzend.
Ehrlich, deine Geschichte ist bis jetzt wunderbar.
Besonders das Kapitel als Lew Dick im Schützenloch gewärmt hat, finde ich außerordentlich zum verlieben.
Warum hat Tom Hanks nicht mal dich gefragt, ob du die Beziehung der Beiden für die gesamte Serie schreibst? XD
Dein Schreibstil ist schlicht wunderschön.

Ich kann es kaum abwarten bis das nächste Kapi raus kommt. Und ich hoffe, dass es noch laaange dauern wird bis das Ende naht. ;D

Danke für diese Geschichte, das erleichtert meine Zeit.
Vielen, lieben Dank. ^-^

Bis zum nächsten Review.

Die Linda ^-^

Antwort von RamonaXX am 25.09.2018 | 18:59 Uhr
Hey Linda,

hier jetzt also ganz offiziell mein Dankeschön für dein tolles Review. Ich freue mich gerade tierisch, dass die Story einen weiteren Leser gefunden hat! Wenn's um "Band of Brothers" geht, sieht es im deutschsprachigen Raum mit FFs ja doch reichlich mau aus... Insofern schön, dass Du hierher und zu meiner Winnix-Story gefunden hast. Bei mir steht die DVD-Box auch im Regal und wird dann und wann mal rausgekramt. Selbst beim X-ten Mal anschauen, fallen einem noch neue Details auf, aus denen sich - wenn schon keine Story - dann doch zumindest ein One Shot machen lässt. Es ist wirklich ein großartige Serie und wie Du, muss auch ich schmunzeln, wenn Dick und Lew in einer Szene zusammen zu sehen sind. Ja, sie sind knuffig und putzig und überhaupt eben ein echtes One True Pairing. Oder wie ich es mal auf Tumblr gelesen habe: "Winnix is pure love and I go down with this ship."

Danken möchte ich dir auch für dein großes Lob. Es bestätigt mir immer wieder, dass meine vielen Korrekturen und Überarbeitungen sich lohnen, wenn ich höre, dass mein Schreibstil derart überzeugt und fesselnd ist. Vielen Dank! 2001 als Tom Hanks sich mit "Band of Brothers" beschäftige hat, hab ich mir noch überlegt wie ich meinen ersten runden Geburtstag feiner möchte... Hihi. Also meine Meinung zu Winters/Nixon kommt wohl etwas spät... *grins*

Aber ja, ich habe die zwei ins Herz geschlossen und möchte sie auch nicht mehr hergeben. Und wenn Du mich nach meinem Favoriten fragst, müsste ich wirklich lange nachdenken. Denn neben Nixon mag ich nämlich auch noch Speirs unglaublich gerne... Was dieses Geschichte betrifft, so wird es noch ein bisschen weiter gehen. Es gibt insgesamt 20 Kapitel - als noch ein bisschen Lesestoff für die zukünftigen Monaten. Das nächste Kapitel ist schon zur Hälfte fertig. Wenn dir das "Foxhole Cuddling" gefallen hat, ist das kommende Kapitel bestimmt auch etwas für deinen Geschmack. Bis zum Update kannst Du dir die Zeit gerne mit meinen anderen BoB-Geschichten vertreiben. Ich denke meine Speirton-Reihe hat durchaus auch das Potential zu überzeugen.. ;-)

Viele Grüße und noch mal eine Dankeschön
Ramona

P.S. Für mich der schönste Satz deines Reviews war dieser hier: >Danke für diese Geschichte, das erleichtert meine Zeit.< Es ist so unvorstellbar wertvoll, wenn man in eine Geschichte eintauchen kann, die sich in schweren Zeiten wie eine warme Decke um einen legt und einem einen schönen Becher heiße Schokolade zum dran Aufwärmen und Verlieben in die Hand drückt.
26.08.2018 | 20:51 Uhr
Liebe Ramona,

bitte, bitte nicht böse sein, dass ich schon so lange nicht mehr geschrieben habe. Es klingt jetzt so dämlich, wenn ich sage, die Hitze hat mich total fertig gemacht, denn momentan sind die Temperaturen wieder "normal" und man kann es kaum nachvollziehen.
Deine letzten Kapitel habe ich mir ausgedruckt und mit mir herumgetragen in der Hoffnung, einen geeigneten Ort und Ruhe zu finden, sie zu lesen. Das hab ich dann auch irgendwann geschafft und fand sie auch berührend, wie immer, doch zum Review schreiben fehlte mir einfach die Kraft. Das wollte ich dir nur sagen, dass du weißt - ich lese immer alles von dir, sogar die Reviews, die du anderen Autoren schreibst^^
Zurück zu dieser Geschichte.
Es ist wirklich beeindruckend, wie bildhaft du mal wieder alles beschreiben hast. alles ist für mich absolut nachfühlbar und gleichzeitig spannend, als wäre ich diejenige, die ihren geliebten Menschen im Schlaf beobachtet und sich nichts sehnlicher wünscht, als ihn zu berühren. Was dir immer wieder sehr gut gelingt, ist, die beiden als "Männer" darzustellen, nicht als Weicheier oder Schwuchteln. Beide kommen absolut authentisch rüber, sehnen sich nacheinander, beginnen gerade erst zu begreifen, dass es wirklich so ist und sind voller Angst, mit ihren Gefühlen allein dazustehen. Deshalb sind sie auch so vorsichtig, wagen kaum zu sprechen und versuchen "Haltung zu bewahren". Das wird von Soldaten ja auch verlangt, egal in welcher Situation. Doch wer hätte je mit so einer Situation gerechnet? Wohl vordergründig erstmal keiner von beiden. Dass es sie dennoch beide so erwischt, ist schon etwas besonderes.
Du hast es wirklich greifbar beschrieben auch ohne Bild oder Video. Man kann den beiden nur wünschen, dass sie einmal längere Zeit ungestört sein können. Denn nur dann könnten sie sich richtig entspannen und sich geben, wonach sie sich beide sehnen. Doch bis dahin, werde auch ich "erstmal durchatmen".

Großartig geschrieben, beeindruckend feinfühlig. Ich bin wie immer begeistert.

ganz herzliche Grüße
deine Maggie

PS: 2 kleine Fehler im letzten Satz: Erleichtert (da fehlt das "t") atmete Nixon die Luft aus, von der er nicht wusste (da fehlt das "er")...
Bei so tiefgreifenden Gefühlen kein Wunder^^

Antwort von RamonaXX am 27.08.2018 | 19:01 Uhr
Liebe Maggie,

eigentlich hatte ich mich heute an meinem Schreibtisch niedergelassen, um noch ein bisschen an meiner Fortsetzungen von Speirs und Lipton zu schreiben, aber irgendwie bin ich nach dem langen Tag so müde, dass mir mehr danach der Sinn steht mich ins Bett zu legen - so wie Nixon und Winters... Also Du siehst, so schnell kann das manchmal mit der Reviewantwort gehen. Je nachdem in welcher Stimmung man gerade ist. Speirton wird wohl noch ein wenig warten müssen, aber mit Winnix zu kuscheln hat ja auch sein gutes... :-)

Manchmal frage ich mich, ob sich die Beziehung zwischen den beiden überhaupt noch richtig weiter entwickelt. Ich meine, ich schreibe die Kapitel parallel zu allem anderen Kram und öfter als alle 2 Monate komme ich auch nicht dazu eins fertigzustellen. Da tauchen schon ab und zu mal Zweifel bei mir als Autor auf. Umso wichtiger sind Rückmeldung wie diese! (Wie alle deine Reviews im Übrigen.) Was Du schreibst, lässt mich erkennen, das es da immer noch eine Entwicklung, eine Annäherung gibt. Und dass diese kleinen Schritte, mit denen die beiden auf einander zu gehen deutlich hervor stechen.

Ich finde es wunderbar, wie Du dir so deine Gedanken über die Figuren machst und sie offen mit mir teilst. (Dankeschön.) So langsam wird es den beiden klar, dass es da ein besondere Anziehung zwischen ihnen gibt. Nur den ersten richtigen Schritt zu machen und möglicherweise das Gesicht zu verlieren, dass will keiner von den beiden. Nixon spürt die Anziehung, kann sie auch deutlich für sich benennen, hält sich aber zurück, aus Angst Dick in die Ecke zu drängen. Tja und Winters? Der ist sich im Unklaren über Lews wahre Motivation. Sucht er nur von Zeit zu Zeit Schutz und Halt bei ihm, oder ist das Funkeln, das Winters in seinen Augen sieht echt und dahinter steckt mehr? Etwas das eine stabile Beziehung - so riskant diese Unterfangen auch sein mag - möglich macht? Etwas, das es wert ist sein Herz zu investieren? Schwierige Frage...

Mir gefällt es wie Du die beiden siehst und mich immer wieder wissen lässt, dass sie authentisch sind, sich typisch männlich verhalten und immer wieder ihrer Anziehung zu einander erliegen. Was kann es für einen Autor größeres als Kompliment geben, als zu hören, dass der Leser sich mit den Figuren identifizieren kann, sich an ihrer Stelle sieht und mit ihnen die Rollen tauscht? Also wenn Du selbst auf der Bettkante sitzt und jemanden siehst, denn Du berühren möchtest, dann nehme ich das als größte Hochachtung entgegen. Und was deinen Wunsch betrifft.... Nun ja, ich weiß nicht wie Du es geschafft hast in meinen Plotplan zu luschern, aber ja im nächsten Kapitel werden die zwei mehr Zeit für einander haben. Und ja, sie werden ungestört sein. Und nochmal ja, es wird näher, verbundener und gleichzeitig offener und vertrauter zwischen ihnen zugehen. Was genau passiert und in welcher Situation, das verrate ich dir jetzt aber nicht. ;-)

Ich freue mich auf deine nächste Rückmeldung. Und lass dir gerne so viel Zeit, wie ich sie mir mit dem Schreiben lasse!
Wenn ich dich vermissen und es nicht mehr aushalten sollte, werde ich dich sicher in einer freundlichen PN anstupsen...

Warme und vertraute Grüße
Deine Ramona

P.S. Mir ist die Hitze auch nicht bekommen. Und jetzt laufe ich wieder mit Jacke durch die Gegend. Kommt mir auch seltsam vor.
Und dass Du dir meine Geschichten sogar ausdruckst, bringt mich fast zu weinen. Wer brauch da noch ein gebundenes Buch, das im Laden steht?
Stammleser, die ihren eigenen Drucker dafür benutzen - das nenne ich Fangeist!!
18.08.2018 | 19:17 Uhr
Hi Ramona,
Sorry dass das so lange gedauert hat. Ich hab mich eine Weile abgemeldet und finde langsam wieder den Weg zurück.
Wie erwartet hast du auch diese Episode sehr einfühlsam geschrieben. Auch dem mix aus Dialog, Handlung und Gedanken finde ich echt gelungen. Chapeau. Ich hatte Bilder im Kopf.
Am Anfang hatte ich Einwendung Probleme mit den vielen Namen, das ist einfach zu lange her. Zudem hat mich irritiert, dass du erstt Liptons Krankheit erwähnst und dann direkt Dicks. Aber ich hab mich wieder gefangen.
Danke für diese kleinen Einblicke.
LG, Meika

Antwort von RamonaXX am 19.08.2018 | 12:14 Uhr
Hallo Meika,

wie schön wieder von dir zu hören, bzw. zu lesen. Ich habe mich wie immer sehr über dein Review gefreut. Danken möchte ich dir auch für die kritische Bemerkung mit der Verwirrung. Es war natürlich nicht meine Absicht den Leser durcheinander zu bringen. Mit der Erwähnung von Lipton und Speirs wollte ich eigentlich nur einen kleinen Seitenhinweis auf meine andere Story "Der Samariter" einstreuen. Hat scheinbar nicht so funktioniert, wie ich mir das überlegt hatte. Aber wie gesagt, danke für deine offenen und ehrliche Meinung. Solche Leser sind unbezahlbar!
Schön das dir Rest dann wieder ein paar Bilder in Kopf gezeichnet hat und ich eine gute Mischung aus Dialog und Handlung hinbekommen habe. Das nächste Kapitel steht schon in den Startlöchern, muss "nur noch" Korrekturgelesen werden. :-( Aber wenn's soweit ist, bekommst Du das sicher mit. Dann geht's auch wieder nur um Winters und Nixon! ;-)

Herzlichen Dank für deine treue Leserschaft!
Ramona
19.04.2018 | 12:00 Uhr
Liebe Ramona,

endlich bin ich mal dazu gekommen deinen Oneshots die Zeit zu widmen, die sie brauchen. Ich finde, auch wenn sie nicht lang sind, sind sie nichts zum schnell mal zwischendurch lesen. Sie wirken nach. Allein die Charakterstudie, die du ganz am Anfang machst, ist beeindruckend. Es ist lange her, seit ich die Serie gesehen habe, aber du hast mich sofort wieder abgeholt. Nicht nur wie die Herren aussehen, auch was man von ihnen zu erwarten hat, hast du so wunderbar beschrieben, dass ich fast ein bisschen neidisch geworden bin. Ich wünschte ich hätte einen so ausführlichen Text für meine Hauptpersonen - und sei es nur für mich.

Die einzelnen Momente, die du dir dann ausgesucht hast sprechen für sich. Du tauchst unheimlich tief in die beiden ein. Besonders die Situation, die in der Kissenschlacht geendet hat, hat's mir angetan. Da wechseln sich die Emotionen so herrlich ab. Und vor allem brechen auch mal welche durch, die noch nicht mal Nixon erwartet hätte.
Jetzt gerade hab ich mich in diesem Schützenloch in Bastogne abgekühlt. Das war schon beim zuschauen zum Frösteln. Beim Lesen friert es mich trotz Sonnenschein. Wobei, die Szene ist schon herzerwärmend. Winters muss schon sehr verzweifelt sein. Um nicht zu sagen, so neben der Spur, dass er es gar nicht mehr richtig fassen kann. Hier wäre der nächste Morgen sicher noch interessant gewesen. ;) Irgendwie hab ich dazu einen zotigen Kommentar im Kopf. Zumindest aber stelle ich mir vor, er würde so tun, als wäre nichts gewesen. War ja auch nicht. Aber es ist nunmal auch nicht alltäglich. Jedenfalls hast du die beiden sehr überzeugend beschrieben.
Ich hab gar nicht mehr im Kopf, was jetzt noch kommt, aber du hast sicher noch ein paar gute Ideen. Ich freu mich jedenfalls drauf.

Liebe Grüße,
Meika

Antwort von RamonaXX am 24.04.2018 | 18:07 Uhr
Liebe Meika,

>ließt Du meins, les ich deins.< Einer der vielen Gründe warum ich diese Plattform so sehr liebe und eigentlich kein Tag vergeht, an dem ich nicht online bin. Man kann sich nicht nur mit den Lesern austauschen und Kontakt halten - man hat auch die Möglichkeit sich direkt zu revanchieren. Insofern freue ich mich über deinen Favoriten-Eintrag, der mich auf dein Profil gebracht hat, wo ich mir spannenden "8 Minuten" durchlesen durfte. Jetzt bist Du also hier bei "Winnix" gelandet und nimmst dir die Zeit mir ein Review zu schreiben - und noch dazu ein so ausführliches - vielen Dank!

Danken möchte ich dir auch für dein großzügiges Lob. Es ehrt mich jedes Mal wieder, wenn Leser mir sagen, dass meine Werk nichts "für Zwischendurch" sind und sie sich bewusst Zeit für die Text nehmen, um sie zu genießen und in sie einzutauchen. So wie ich deine Zeilen lese, ist es dir ganz ähnlich gegangen. Was Du über die Kissenschlacht geschrieben hast, hat mich dazu veranlasst noch Mal zurück zu blättern und das Kapitel selbst zu lesen. Du hast recht, es ist wirklich ein herrliches Auf und Ab der Gefühle. Von Spaß zu Ernst, zu Zärtlichkeit, zu Albernheit und wieder zurück.

Als ich "Band of Brothers" zum ersten Mal gesehen habe, war ich nur mäßig begeisterst. Erst die wundervollen Geschichten im AO3 haben mir die Augen geöffnet, was man aus den Szenen mit Winters und Nixon alles machen kann und wie tief diese Beziehung sich nachzeichnen lässt. An den Steckbriefen habe ich übrigens eine ganze Weile gesessen! Das war gar nicht so leicht, die ganzen Infos zusammenzutragen und zu sortieren. Aber hey, ich freue mich riesig über dein Lob. (Und Neid ist ja auch eine Form davon ;-))

Aus dem Schützenloch in Foy wird es noch weiter gehen. (Wie der Morgen danach ausgesehen hat, überlasse ich gerne deiner Fantasie. *grins*) Schließlich liegt ja noch ein ganzes Stück Weg vor der Easy. Ich würde mich freuen, wenn Du hier weiter mitließt und die "Brüder" auf ihrem Weg noch ein Stück begleitest. Die Updates kommen im Schnitt ja nur alle 4 bis 6 Wochen, denn ich hab noch ein paar anderen Projekte parallel offen. Vielleicht schaffe ich es ja dich noch an ein paar weitere Moment aus der Serie zu erinnern? Und vielleicht fühlst Du dich verleitet mir zu einem späteren Zeitpunkt noch mal ein Review zu schreiben?

Danke für deine Zeit und ich denke, wir lesen uns!
Ramona
12.04.2018 | 09:18 Uhr
Liebe Ramona,

Es fiel mir anfangs wirklich schwer mir die extreme Kälte vorzustellen, unter der die Soldaten in ihrer Stellung zu leiden hatten. Mir ist gerade so heiß, dass ich sterben könnte für einen Eiswürfel ^^
Doch dann gelang es mir trotzdem, denn in jeder Geste, die du beschriebst, jedem Detail aus der Umgebung, konnte ich nach und nach mitfühlen, dass die Jungs einfach am Ende waren. Am Ende mit ihren Kräften, am Ende mit ihren Nerven und wohl auch mit ihrer Hoffnung, dass dies alles möglichst bald vorbei sein könnte
Was muss einem dann die Körperwärme eines anderen bedeuten? Ich glaube in diesem Moment, die Rettung. Was muss sie aber erst bedeuten, wenn es die eines Freundes ist, eines vertrauten? Das ist wohl dann ein bisschen, wie nach Haus kommen, zumindest dem Gefühl nach.
Du hast es wieder einmal gut hingekriegt dass es authentisch rüber kam und keinesfalls schnulzig.
Ausserdem, wie immer prima formuliert und wunderbar anschaulich und fließend zu lesen.

PS : hab mir den link angeschaut.

Mit den herzlichsten Grüßen
Deine Maggie

Antwort von RamonaXX am 14.04.2018 | 19:19 Uhr
Eiswürfel???
Also nein, damit kann ich gerade nicht dienen - aber gute Fanfiction, davon hätte ich noch was anzubieten!?

Liebe Maggie,
wieder einmal macht mich ein Review von dir überglücklich. Klar, wenn man in den asiatischen Tropen sitzt, ist es schwer sich die Kälte von Bastogne vorzustellen. Um so größer ist für mich das Kompliment, dass ich das doch geschafft habe, dich eiskalt zu erwischen. Yeah! Der "Fanfic-Begriff" für das, was ich da geschrieben habe, ist übrigens "Foxhole Cuddling", also zu deutsch "Schützenloch Kuscheln". Davon gibt es eine ganze Menge Stroys im Englischen, auch mit Speirs und Lipton. Ich habe es hier jetzt mal auf Winters und Nixon umgemünzt. Und bei den Szenen, die ich mir aus der Serie ausgesucht habe, um damit meine One-Shots zu verknüpfen, hat sich der Winter in Foy einfach angeboten.

Ich wollte die Zwei das nächste Stück näher zusammenrücken lassen. Auch - oder gerade weil - das Umfeld so lebensfeindlich ist, finde ich das einen wichtigen Schritt. Es bereitet den Weg, dass die beiden sich auch in nicht so gefährlichen Situationen auf einander einlassen, einfach weil der Kontakt irgendwo schon vertraut ist. Aber noch ist Winters nicht wieder auf den Beinen, selbst wenn er diese Nacht wahrscheinlich im Arm von Nix sehr gut schlafen wird. Mal sehen wo es mit den beiden noch so hin geht... (Ich weiß das natürlich. *grins*)

Viele Grüße und Danke fürs Review.
Deine Ramona
10.04.2018 | 16:12 Uhr
Hallo Ramona hier könnte ich mein Review von Winters kopieren. Sehr gut gelungen. Nur das Einsparen des Buchstaben "n" in la(n)den bei der Beschreibung in drei Worten hab ich dann doch gefunden.
Nicht böse sein Günter

Antwort von RamonaXX am 10.04.2018 | 21:16 Uhr
Hallo Günter,

das richtig Wort ist hier ganz klar "Danke, geil!" und gewiss nicht "böse". Ich finde es sehr aufmerksam, wenn Leser zu hilfsbereiten Fehlerfeen werden und mir sagen, wo ich eines meiner "Schäfchen" verloren habe. Ehrlich. Ich finde so was gut. (Klar kenne ich selbst auch Autoren, die nicht so gut auf ihre fehlenden Buchstaben zu sprechen sind...) Aber Textqualität hat für mich auch etwas mit der Form und nicht nur mit dem Inhalt zu tun.
Tja, und zu Nixon möchte ich noch kurz anmerken, dass mir keine Figur aus Band of Brothers mehr als Herz gewachsen ist. Ein fantastisch vielseitiger Charakter, mit dem man tolle Fanfiction schreiben kann... *Augenleuchten*

Viele Grüße
Ramona
10.04.2018 | 16:07 Uhr
Hallo Ramona,
nachdem ich mich durch die Serie Band of Brothers durchgekämpft habe, trau ich mich jetzt auch Deine Geschichten zu lesen. Nachdem ich den Heiligenschein von Winters ausreichend bestaunt habe, muss ich wieder sagen: Deine Beschreibungen sind sehr treffend. Chapeau.
Ich werde so nach und nach auch die anderen Kapitel lesen. L. G. Günter
PS. Der Hinweis auf die Kammer in der die beiden irgendwann mal landen in dem Kammeraden zu verstecken find ich süß(...zum ersten Mal seinen Kammeraden traf...) Das war der Fehlerteufel.
L. G. Der Besserwisser G.

Antwort von RamonaXX am 10.04.2018 | 21:32 Uhr
Hallo Günter,

Joar... da hast Du mal ein echtes Wortkunstwerk eines Vollblut-Legasthenikers gefunden. :-) *Stolz auf dich sein ich bin*
Es ist tatsächlich kein Scherz. Ich hatte als Grund- und Realschüler immer Probleme mit dem Schreiben und besonders mit dem Lesen. Hab sogar eine Leseförderschule besucht, weil ich in der 4. Klasse keine Seite Text am Stück flüssig lesen konnte. Insofern habe ich Bücher die ersten 20 Jahre meines Lebens gehasst! Heute ist das anders. Es gilt der alt hergebrachte Satz: Übung macht den Meister. Und inzwischen geben mir die Text ja ein Glücksgefühl zurück, statt dass sie mir die Nerven rauben. *lach* Aber ganz weg bekomme ich sie wohl nie; Wörter wie "Kammeradschaft" oder "Schweinewerfer" - na hoppla! - das sollte Scheinwerfer heißen. :-D

Zu BoB: Mein erstes Mal Durchsehen der Serie, war teilweise mit viel Überwindung verbunden. Zu viele Kampfszene, zu wenig Menschliches. Das wird mit der zweiten Hälfte deutlich besser, finde ich. Und wenn es die Folge "Why we fight" mit dem KZ in der Nähe von Landsberg nicht gegeben hätte, würde es mein Holocaust-Projekt nicht geben! Der Anstoß dazu kam tatsächlich aus Band of Brothers.
Winters ist nicht meine Lieblingsfigur, aber ich brauche ihn, um die Geschichte von Nixon erzählen zu können. *schmunzel* Viele sehen Winters als Held. Ich versuche mich da zurückzuhalten. Klar, menschlich habe ich Respekt vor der Leistung. Aber als Autor muss ich sagen, dass ich einer heroischen "Mary Sue" skeptisch gegenüberstehe. Da bleib ich lieber auf dem Teppich und versuche der Figur Ecken und Kanten zu geben, statt sie zum Heiligen zu machen...

Viele Grüße und Danke für deine Reviews und deine mir geschenkte Lesezeit.
Ramona
Jojodaydreamer02 (anonymer Benutzer)
09.04.2018 | 15:37 Uhr
Liebe Ramona,
vorab schonmal ein großes Kompliment für das weitere Kapitel. Es war fast wie eine göttliche Fügung. Ich dachte mir ich schau mal vorbei ob es was Neues gibt und was sehe ich da? Ein neues Kapitel von "Dear little Brother", geil. :)
Ich kann Nixons Wunsch, Dick zu helfen total verstehen, da es damals so scheiß kalt gewesen sein muss. Ich (15) war dieses Jahr, Ende März mit meiner Familie in Belgien (auch in Bastogne) und wir waren dort unter anderem im Wald vor Foy, wo die Easy-Company ihre Stellung bezogen hatte. Man konnte dort im Waldboden noch Teile der Foxholes sehen und konnte durch den Wald auf Foy blicken. Und eins kann ich sagen, es war sau kalt, obwohl kein Schnee lag und ich meine dicke Winterjacke an hatte. Ich konnte mir also relativ gut ausmalen, wie viel schlimmer es den Männern der Easy-Company und all den anderen Einheiten ergangen sein muss.
Dick Winters ist für mich ein Vorbild, weil er immer für seine Männer da war und sie nicht alleine gelassen hat. So möchte ich später auch mal werden, weil ich später zur Bundeswehr gehen will und genauso wie er für meine Kameraden da sein will. Aber auch ein Kämpfer, so wie er einer war, hat irgendwann keine Kraft mehr und muss auf seinen Körper hören, auch wenn Dick es nicht so ganz freiwillig getan hat. Aber Nixon konnte ihn überzeugen und hat ihn dazu gebracht, jedenfalls eine Nacht ruhig zu schlafen und sich bei Nixon sicher zu fühlen und ich glaube auch Nixon hat diesen engen Körperkontakt zu Winters, in dieser harten Zeit bitter nötig gehabt. Einen Menschen bei dem sie sich anlehen können und der ihnen das gibt, was sie brauchen. Auch wenn sie es noch nicht ganz wahr haben wollen*Dick jedenfalls*.

Bin schon sehr gespannt, wie es mit den beiden weiter geht und was sich daraus entwickelt.
Liebe Grüße Deine Jojo.

Antwort von RamonaXX am 14.04.2018 | 17:58 Uhr
Hallo Jojo,

wow, da hast Du ja echt mal viel geschrieben und erzählt, dass macht mich echt happy. Auch so ein bisschen was über die Leser zu erfahren und darüber, wie der Text gewirkt hat, ist sehr interessant. "Little Brother" ist für mich das Gegenstück zu "Soldiers and Secrets" (Auch wenn ich das nur aus dem Englischen übersetze.) Bei der einen Geschichte geht es um Winters/Nixon, bei der anderen um Speirs/Lipton. Es sind für mich die stärksten Pairings die Band of Brothers zu bieten hat.

Dass Du in Bastogne und Foy gewesen bist, beeindruckt mich. Toll das deine Eltern da mit dir hingefahren sind. Ich war am Überlegen mal Richtung Utah Beach aufzubrechen, aber alleine nach Frankreich ist dann doch nicht so mein Dinge. Zumal ich im Moment mein ganzes Geld für die Reise zu den Gedenkstätten ausgeben. ;-) Aber wer weiß, was sich noch für Reisemöglichkeiten in den nächsten Jahren bieten.

Ist schön zu hören, dass Du mit 15 schon so konkrete Vorstellungen von deiner Zukunft hast. Halt daran fast, aber sei nicht verlegen, es loszulassen und dir ein neues Ziel zu suchen, falls dieser Tag jemals kommen sollte.

Zu Winnix: Ja, die zwei brauchen sich. Jeder den anderen mal hier und mal da. Tja, und wie sollte es in einer Fanfiction sein, wird der Abstand zwischen ihnen immer kleiner. Wenn ich auf meinen Plotplan schaue, dann kann ich sagen, dass da noch 10 spannende One-Shots folgen werden. Und in jedem wird es etwas mehr Nähe zwischen den beiden geben. Wo das wohl mal endet... *flöt* Naja, wir werden es sehen. Es ist auf jeden Fall eine klassische Slow Burn Story. Immer schön langsam angehen lassen. ;-)

Viele Grüße und Danke für dein langes Review!
Deine Ramona
09.04.2018 | 07:48 Uhr
Liebe Ramona!
Nixon sorgt sich um Dick, das ist lieb.
Ein schönes Kapitel mit Kuschel-Effekt.
Und einem kleinen Outing vor Harry? Don't ask, don't tell?

Klar schauen die Schauspieler im Videolink fit aus,
die dürfen nach jeder Szene in einen geheizten Wohnwagen :)
Wirklich schön geschrieben,
von den Personen und Handlung sind mir deine Shadowhunter natürlich viel näher.
Einen ganz lieben Gruß.
R (✿◠‿◠)

Antwort von RamonaXX am 12.04.2018 | 21:37 Uhr
Liebe Net Sparrow,

danke für deine Zeilen.
Ich bin selbst unglaublich froh, dass es diese Kapitel gibt.
Nach der lange Pause weiterzuschreiben, ist mir nicht leicht gefallen.
Jetzt gibt es hoffentlich auch wieder regelmäßiger Updates.
Ja nachdem wie ich das mit meinem Holocaust-Projekt vereinbaren kann.

"Kuschel-Effekt"?
Joar... Es wird langsam "näher" zwischen den beiden.
Aus Spaß (Kissenschlacht) wird Ernst (Gefahr des Erfrierens).
Harry ist, wie es im Englischen so schon heißt: "straight as an arrow" ;-)

Und nein, Wohnwagen gab es für die Film-Crew nicht.
Ich habe mal das Making-Off zu Band of Brothers gesehen.
Da wird gezeigt, wie sie eine ganze Halle mit Kunstschnee füllen.
Ehrlich. Keine einzige Schneeflocke ist echt!
Alles Kulisse und am Computer nachbearbeitet.
Eben die geschaffene Illusion der Filmemachen...

Viele Grüße
Ramona
29.12.2017 | 07:31 Uhr
Guten Morgen liebe Ramona!

Früh Morgens, alles ruhig, ein Kaffee dazu und etwas gutes zum Lesen!

Inzwischen hab ich Nix und Winters und ihr Geplänkel schon echt liebgewonnen und dieses Kapitel ist wirklich klasse geschrieben, dieses kleine Hin und Her mit dem Alkohol, einfach herrlich. Aber auch das mit dem kleinen Bruder, das ist dir wirklich sehr gut gelungen, dieses Gespräch so wunderbar authentisch rüberzubringen. Musst wirklich oft schmunzeln und grinsen. Mir würde da ja noch ein anderen Grund einfallen, warum die beiden keine Geschwister sein können bzw sein sollten *zwinkerundgrins*

Fand auch den Anfang schön, Nixons Vorfreude, seine Freund wiederzusehen. Naja vielleicht irgendwann ... du weißt schon.
Hab jede Zeile genossen, das hier ist einfach unbestritten voll dein Ding!
Freu mich auf mehr!
Falls wir uns nicht mehr lesen, was ich nicht hoffe, wünsch dich dir trotzdem schonmal einen guten Rutsch und einen problemlosen, schönen Start ins neue Jahr!
Ganz liebe Grüße Susann

Antwort von RamonaXX am 29.12.2017 | 20:52 Uhr
Guten Abend liebe Susann,

„Männer-Geplänkel“ scheint ein heimliches Spezialgebiet von mir zu sein. :-) In der Team Building Maßnahme hat es dir zwischen John und Cam auch sehr gut gefallen, wenn ich mich recht erinnere. Winters ist so anständig und Nixon so unanständig und das genaue Gegenteil, dass ist einfach herrlich sich da auszutoben. Freut mich, dass Du über ihren Umgang miteinander das ein oder andere Mal schmunzeln musstest.

Ich war selbst überrascht, als ich den OS fertig hatte und feststellte, dass es eigentlich nur ein langer Dialog ist. Ich dachte erst da fehlt das Leben, und die Farbe. Halt dieses schmückende Beiwerk was manche Autoren mit echter Raffinesse in ihre Geschichten einweben. Mir fällt sowas schwer. Dafür scheine ich die „Lebendigkeit“ meiner Texte offenbar in die Dialoge legen zu können.

Es wird mit den beiden auf jeden Fall weitergehen. Und beim nächsten Mal wird es auch wieder etwas körperlicher werden. Also Geduld, Geduld…

Viele Grüße
Ramona
28.12.2017 | 13:16 Uhr
Liebe Ramona!
Früher war es Alkohol, um den Tag zu schaffen,
in Vietnam waren es dann Drogen.

Gelungener OneShot.
Rutsch gut ins Neue Jahr.
R ㋡

Antwort von RamonaXX am 28.12.2017 | 19:09 Uhr
Hallo Net Sparrow,

danke für deinen Kommentar.
Alkohol war hier genau der Dreh- und Angelpunkt.
Seit Soldaten in den Krieg ziehen, trinken einige von ihnen.
Der echte "Lewis Nixon" hat auch tatsächlich ein Alkoholproblem.

Viele Grüße und dir auch ein guten Start ins neue Jahr
Ramona
05.12.2017 | 06:35 Uhr
Guten Morgen liebe Ramona1

Eigentlich wollte ich dir schon gestern schreiben, aber der Schnee hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, gestern früh war erst mal Großräumaktion angesagt, statt gemütlich am Sofa liegen und lesen.

Esrtmal danke für den Videolink, ich glaube gern, dass ihn der Junge an diesen schrecklichen Moment erinnert hat. Ich glaube, sowas geht keinem aus dem Sinn, egal, welch guter oder abgebrühter Soldat man ist. Die Auszeit hat ihm gut getan, nichtsdestotrotz, aber man nimmt seine Erinnerungen eben ein Leben lang mit, egal, wohin man geht und wie weit weg man läuft, sie laufen einem immer hinterher.

Winters beim Baden wäre sicher ein Augenschmaus gewesen, aber ich fand dort seine Erinnerungen an die Kissenschlacht wirklich sehr gut geschrieben, ihm wird klar, dass da irgendwan mehr ist zwischen ihm und seinem Freund, dass er seine Nähe, auch die körperliche, genießt. Bin gespannt, ob du das irgendwann auf eine Art Höhepunkt zwischen den Beiden zulaufen lassen wirst.
Leider muss Winters wieder zurück, wobei er seine Kompanie vermissen würde, wäre es nicht so.
Ein sehr einfühlsames Kapitel, das uns noch tiefer in Winters Gefühlswelt eintauchen lässt.
Immer wieder ein Lesegenuss.
Vielen lieben Dank!
Wünsch dir einen ruhigen Arbeitstag, ganz liebe Grüße Susann

Antwort von RamonaXX am 09.12.2017 | 19:32 Uhr
Hallo Susann,

schön, dass Du wieder hierher gefunden und dich dem Lesegenuss hingegeben hast. Was den Schnee betrifft, so kam ich hier oben im Norden nur mutmaßen, wie der wohl aussieht. Wobei, vor drei Wochen war ich in Bayern, da lagen schon die Rest vom ersten gefallenen Schnee. Naja, bei uns gibt es wenn überhaupt Schneematsch und den muss man nur selten wegschippen, weil der sowieso in einem halben Tag wegfließt...

Freut mich, dass das Video Anklang findet. Eigentlich ist das ja nicht meine Art - schließlich wollen wir als Autoren ja mit unseren Worten bestechen und nicht mit Bildern - aber hier schien es mir ganz passend zu sein. Also scheue ich keine Mühen zu jedem Kapitel ein Video rauszusuchen, das etwas mit der beschriebenen Szene zu tun hat. Eindrucksvoll finde ich gerade an diesem Video, dass es so ganz ohne Worte auskommt. Allein in das Gesicht von dem Schauspieler zu sehen, jagt mit einen Schauer über den Rücken.

Winters beim Baden? Hm, wenn ich mal ein Foto dazu finden, schick ich dir einen Link. ;-) Der Blick lohnt sich nämlich. Ich glaube die Bedürfnisse von Soldaten im Kriegseinsatz sind sehr weitreichend. Sie haben Hunger, sie frieren, sie schwitzen, sie wollen sich waschen, sie sind erschöpft, wollen sich ausruhen und sehnen sich nach einem Umfeld, das ihnen Sicherheit vermittelt. (Alles Bedürfnis, die auch Menschen haben, die keine Soldaten sind und sich nicht im Einsatz befinden.) Aber im Krieg wird es halt erheblich schwerer an diese "Dinge" ranzukommen.
Winters und Nixon rücken aus verschiedenen Gründen näher zu einander. Sie mögen sich, empfinden Sympathie füreinander und - das ist was in dieser Geschichte wächst - sie brauchen einander, um sich einen sicheren und geschützten Rückzugsort zu bewahren. Was da für ein "Höhepunkt" draus wird, wird noch nicht verraten. :-) Die Geschichte ist als klassisches "slow burn" angelegt. (Ich mag diesen englisches Tag sehr gerne.) Es wird in jeden Fall noch eine Weile zwischen den beiden weiter glimmen...

Vielen Dank für dein Review. Wir lesen uns!
Liebste Grüße
Ramona
03.12.2017 | 19:54 Uhr
Liebe Ramona!
Was für eine verdiente Atempause in Paris.
Wieder ein Bett, warmes Wasser, gutes Essen und Trinken.
Und doch kann er es nicht richtig genießen, wenn er Flashbacks hat.
So passte das Video sehr gut.
Wie schwer muss es fallen irgendwann zurück an die Front zu gehen.

Warm werde ich mit diesen Serien-Protagonisten nicht, das muss ich mal dezent sagen.
Eben auch besonders durch die Videos nicht.
Ich bin sicher, sie sind schon in der Serie so angelegt worden.
Dein Schreiben ist jedenfalls viel, viel besser als die Videos!

Einen schönen 1. Adventsonntag wünsch ich.
Die 1. Adventwoche steht unter dem Titel "Hoffnung".
Hoffnung braucht jeder, denke ich :)
R ❄

Antwort von RamonaXX am 03.12.2017 | 21:17 Uhr
Liebe Net Sparrow,

da warst Du wieder schneller als der Blitz - mit Lesen und Reviewen.
Vielen Dank. Wobei, wenn ich deine Zeilen so lesen, muss ich mich gleich doppelt bedanken.
Ich kann sagen, dass die bewegten Bilder aus der Serie mich immer wieder an die Sesselkante treiben.
Es ist meine Inspiration, der Ausgangspunkt meiner Geschichten... (Aber welchem FF-Autor geht das nicht so?)
Insofern, freut es mich tierisch, dass meine schriftliche Darstellung dich überzeugt, wo das Visuelle zurückbleibt.

Ja, Winters hat diese Pause mehr als gebraucht.
Auch wenn er lieber bei Nixon und den Männern geblieben wäre.
Ich glaube, dass das Problem des nicht-loslassen-können viele Soldaten beschäftigt.
Für mich war das ein stimmiger Punkt einen weiteren One-Shot daraus zu kreieren.

Oh ja, stimmt! Ist ja schon Advent. *upps*
Ich hab noch so viele Sachen auf dem Zettel, da hab ich das irgendwie übersehen.
Aber ist auch nicht so schlimm. Im meiner Familie geht Weihnachten immer ganz zwanglos über die Bühne...
Jeder macht was er will. Keiner macht was er soll. Und alle machen mit! :-D
Danke für deine Erinnerung.

Viele Grüße
Ramona
08.10.2017 | 06:45 Uhr
Guten Morgen liebe Ramona!

Ohhhhhh ihhhhhhhhh welch grausame Vorstellung von einem Bierkrug mit Pisse geweckt zu werden. Bei dem Gedanken dreht sich einem ja der Magen um. Da war diese Kissenschlacht ja schon gar keine Revange mehr. Das war ja schon fast eine süße Art.

Die Zwei scheinen doch schon recht deutlich zu merken, dass da mehr ist, aber beide wissen nicht so recht, damit umzugehen. Irgendwie war es so süß unbeholfen von Zwei so gestanden Soldaten, aber trotzdem will keiner von beiden das missen. Krieg ist ein hartes Geschäft und genau solche Momente machen es wohl soweit erträglich, dass man es über den nächsten Tag schafft. Die Beiden verbindet mehr als Freundschaft und hier wird das auch sehr gut deutlich.

Das war wieder ein Kapitel, das auch mir die Beiden näher gebracht hat. Es war schön zu lesen und hat auch dieses leise Kribbeln zwischen ihnen sehr gut rübergebracht.
Klasse geschrieben sowieso.
Ganz ganz liebe Grüße Susann

Ps danke für die Videos, das echt gut, wenn man sonst nicht so viel Fandombezug hat.

Antwort von RamonaXX am 08.10.2017 | 17:37 Uhr
Liebe Susann,

wow, da warst Du ja heute wieder früh auf und hast dich aufs Review tippen gestürzt. Ich danke dir recht herzlich für deine lieben Zeilen und freu mich darüber, dass Du (auch dank der Videos) so langsam warm mit den beiden wirst und die Entwicklung von Nixon und Winters weiterverfolgen magst.

Du hast wohl Recht, und die Kissenschlacht war eine vergleichsweise zarte Revanche. Und dennoch war es für Nixon unglaublich wichtig ein bisschen mehr Körperkontakt zu "provozieren". Ich denke, ihm fällt das wirklich viel schwerer dieses Bedürfnis zu unterdrücken - so wie Dick das meistens tut. Also sucht er sich seine Momente, wo er näher bei Dick sein kann, ohne dass es für diesen allzu unangenehme wird. Klar, über eine klassische Freundschaft geht ihre Beziehung zueinander wohl bereits hinaus. Aber welcher Mann, der sich selbst für hetero hält, gesteht sich schon gerne ein, dass er Zuneigung für einen anderen Mann empfindet? (Die Umstände mal kurz in den Hintergrund geschoben.)

Ich kann nur sagen, dass es mir großen Spaß macht diese Art Soft-Slash zu schreiben, wo es kein bisschen sexuell oder erotisch ist, sich aber alles trotzdem um zwei Männer und ihre Gefühle dreht. ;-) Wir werden sehen, wie weit das Kribbeln zwischen den beiden noch ansteigt und wo sie (irgendwann) zum Ende des Krieges laden werden...

Liebe Grüße
Ramona
05.10.2017 | 09:55 Uhr
Liebe Ramona!
Die ergänzten Videos sind super, zumal ich die Serie gar nicht kenne.

"...und erreichen dabei so manchen Tiefpunkt..." schriebst du in deiner Kurzbeschreibung.
Das mit der Pisse war sicher so einer.

Ein Wunder, dass Nixon so eine verlässliche Rückendeckung ist, wenn er jeden Morgen verkatert antritt.
Aber wer will es ihnen verdenken, dass sie vergessen wollen.
Im 1. Weltkrieg war es wohl der Alkohol, in Vietnam dann schon Drogen.
Winters hat sich echte Sorgen gemacht, das versteh ich, dass er es nicht lustig fand.

Aus so einer kleinen Balgerei kann schnell mehr werden. Aus Erleichterung auch.
Es war sehr überzeugend und zärtlich geschrieben.

Das Pisse-Video: bääääh. Hat mich geschüttelt,
zumal die dort sicher weder Dusche noch Waschmaschine hatten.
In dem Bett möchte ich nicht mehr schlafen.

Sonnigen Gruß
aus dem immer noch warmen, spätsommerlichen Wien.
R ☀

Antwort von RamonaXX am 06.10.2017 | 19:28 Uhr
Liebe Net Sparrow,

danke für dein positives Feedback. Es ist schön zu hören, dass das Raussuchen und verlinken der Videos so gut ankommt. Ich selbst sehe das als schöne Ergänzung - gerade für die, die die Bilder aus der Serie nicht im Kopf haben. Winters und Nixon sind halt einfach großartig zusammen. Es gibt durchaus Gründe, warum große Teile der Handlung aus ihrer Sicht erzählt werden...

Mit dem Tiefpunkt, ist das wohl Ansichtssache. Die Originalszene war für mich ein absolutes "Highlight" und ich habe echt aus vollem Herzen gelacht, als die zwei angefangen haben sich deswegen zu Rangeln. So ist wohl auch die Idee zu diesem One-Shot geboren worden - ich wollte Nixon einfach eine Gelegenheit für eine Revanche verpassen. Dass das nicht ganz ohne Folgen bleibt, war ja klar... ;-)

Deine kurze Erwähnung der verschiedenen "Fluchtmöglichkeiten" hat mich noch Mal nachdenken lassen. Es deckt sich mit dem, was ich recherchiert habe. Im WW1 war es der Alkohol, im WW2 kamen bereits Aufputschmittel dazu und Vietnam waren es dann Heroin und Marihuana. Jede Zeit hat ihren eignen Krieg. Und jeder Krieg hat seine eigenen "kleinen Helfern", die Ausdruck von der hohen Belastung auf die Soldaten sind.

Wie gut, dass Winters und Nixon hier noch einen anderen Weg finden, sich etwas Gutes zu tun. ;-)
Es wird mit den beiden noch eine Weile weitergehen...

Viele Grüße
Ramona
22.08.2017 | 07:28 Uhr
Guten Morgen liebe Ramona!

Das war ein sehr intensives Gespräch zwischen Nix und Winters. Der Krieg macht hart, man tut Dinge, die man vielleicht erst hinterher wirklich bedenkt, man schießt, bevor man fragt - aus reinem Selbstschutz oder in dem Fall zum Schutz anderer, die einem wichtig sind. Sowas passiert. Sicher ohne dass man es wirklich wollte. Aber jeder geht anders damit um. Der eine verdrängt, lässt es nicht an sich ran, der andre zermartert sich das Hirn, die Schuldgefühle sind einfach da, wenn man noch nicht völlig abgestumpft ist. Winters hat sich seine Menschlichkeit bewahrt und Nix versucht ihn durchs Hintertürchen und dezente Weise daran zu erinnern, wie er als guter Teamführer so seiner Truppe den Rücken freigehalten hat und somit immer seine Leute beschützt hat.

Im Krieg ist es wie im Leben, um einen Vergleich zu deinem Gedicht zu ziehen. Auch eine Mutter würde alles tun, um ihr Kind zu schützen. Mehr wollte er sicher auch nicht. Manchmal schießt man dabei übers Ziel hinaus, ABER Winters geht nicht einfach drüber weg, ist also noch nicht abgestumpft. Man kann nur hoffen, er kann es sich irgendwann selbst verzeihen. Im Krieg passiert so viel ....

Eine leicht slashige Note ist auch dabei. Wieder sehr einfühlsam geschrieben.
Ps man verzeihe mir eventuelle Tippfehler, hab mit Handy geschrieben.
Liebe Grüße Susann

Antwort von RamonaXX am 25.08.2017 | 16:16 Uhr
Hallo liebe Susann,

herzlichen Dank für dein Review. (Die Tippfehler waren überschaubar, kein Grund sich zu entschuldigen. Zumal ich da als Vollblut-Legastheniker sowieso drüberweg lese.) Ich finde es toll so detailliert zu lesen, wie Du das Kapitel aufgenommen hast und wie es auf dich gewirkt hat. Zum einen, was Winters getan hat und wie sehr damit zu kämpfen hat. Und zum anderen, wie Lewis ihn versucht aufzubauen und seine Worte geschickt wählt. Den Slashanteil habe ich hier bewusst sehr gering gehalten, weil für mich der Kriegsaspekt und mit ihm der Widerspruch vom Töten im Mittelpunkt stehen sollte. Wobei ich ja stetes versuche den (emotionalen) Konflikt herauszuarbeiten und nichts zu verherrlichen oder zu beschönigen.
So wie ich dein Review lese, ist mir das sehr gut gelungen. Ich habe mich sehr über die lobenden Worte gefreut. :-) Dass es dich zurück zu dem Gedicht über Mütter und Zugführer geführt hat, finde ich hoch interessant. Aus dem Blickwinkel habe ich das Ganze noch gar nicht betrachtet! *schreck* Aber Du hast recht. Am Ende hat Winters seine Leute irgendwo einfach nur schützen wollen selbst getötet zu werden. Entweder "die" oder "sie" - Diese Frage ist wohl niemals im Krieg leicht zu entscheiden. Und manchmal ist es gar keine Entscheidung. Es passiert einfach.

Viele Grüße
Ramona

P.S. Nach einigem Suchen habe ich noch ein passendes Video auf youtube gefunden und es am Ende des Kapitels ergänzt. Es zeigt die Bilder aus Winters Traum. Ich habe mir die Szene auf der DVD immer wieder angesehen, um ein Feeling für den Augenblick zu bekommen. Ich weiß ja nicht wie Du zu Bild und Ton Material dieser Art stehst, aber die ersten 1:20 min (bis Winters den jungen Soldaten erschießt) möchte ich mit gutem Gewissen empfehlen! Die Nervosität der Männer ist packend. Und auch Winters mit dem roten Rauch im Hintergrund hat mich sehr bewegt... Nach 1:20 min wird es eine klassische Kampfszene auf einem Kriegsfilm, also wohl nicht so interessant für die meisten. Aber die Minute davor - Wow.
20.08.2017 | 18:12 Uhr
Liebe Ramona!
Du zeigst, dass man nicht mal in der Nähe der eigenen Truppe herumstreunern sollte,
zu groß die Gefahr, dass man erschossen wird.
Angst haben sie alle, da schießt schon mal jemand, bevor er fragt.

Winters hat große Schuldgefühle, die ihm niemand vergeben kann.
Er muss sie sich selbst vergeben.
Nixon findet tolle Worte.
Aber wie soll Winters sie verstehen, es ist nicht das Bild, das er von sich selbst hat.

Männer... da muss nicht mehr drüber geredet werden.
Du hast wieder eine sehr schöne Szene geschaffen.
Sonnige Grüße aus Wien.
R ☼

Antwort von RamonaXX am 20.08.2017 | 18:50 Uhr
Hallo Net Sparrow,

vielen Dank für die lieben Zeilen. :-)
Ich hab mich wie stets sehr gefreut.
Dass mit dem Erschießen und der Vorsicht, kam so zufällig beim Schreiben dazu.
Ich hätte nicht erwartet, dass es eine solch große Wirkung haben kann.

Sicherlich hätte man an die Worte von Nixon noch problemlos anknüpfen können.
Aber das Kapitel war mir so für einen OS schon etwas zu lang.
Und so habe ich entschieden, da einen Schlussstrich zu machen.
Aber ich geb dir recht, ein paar mehr Gedanken von Winters hätten sicherlich nicht geschadet.

Hingegen war mein persönlicher Höhepunkt, die Berührung an der Schulter.
Nixon ist da meinem Empfinden nach eher die treibende Kraft, die die Lücke überbrückt.
Winters' Naturell ist deutlich reserviert...

Wir werden sehen wie es weiter geht mit den beiden.
Auf jeden Fall wird das nächste Kapitel wieder etwas freundlicher vom Thema her.

Viele Grüße
Ramona