Autor: RamonaXX
Reviews 1 bis 25 (von 62 insgesamt):
08.06.2020 | 08:53 Uhr
Hallöchen und guten Morgen meine liebe Ramona! ^-^

Eigentlich habe ich gar keine Lust hier ein Review dazulassen, weil ich es einfach nicht fassen kann, dass dies hier bereits das Ende bedeutet. :(
Und vielleicht wenn ich keins schreibe, ist es auch nicht das Ende? Neee, natürlich nicht. Also schreibe ich schweren Herzens eins. XO

Dieses Kapitel war natürlich wieder einmal hervorragend geschrieben. Wundervoll, einfach nur wundervoll, meine Liebe.
Wie zärtlich und liebevoll du die beiden, diese Atmosphäre dargestellt hast war wirklich großartig. Obwohl keiner von beiden es ausgesprochen hat, konnte man in beinahe jeden Satz die Bedeutung von "Ich liebe dich" heraushören.
Traumhaft. *-*
Und nun kann ich mir richtig schön vorstellen wie die zwei Knuffis in Zukunft zusammen arbeiten, leben und sich lieben werden. Schade, dass von diesem Leben kein Kapitel von dir existiert. ;)
Auch sehr angenehm zu lesen waren die Gedanken von Nixon, das er am liebsten mit Dickie Händchenhalten würde. Aww, war das niedlich.
Aber eigentlich war alles niedlich, wenn sich der eine Gedanken um den anderen gemacht hat. Wie sich Nix Sorgen darüber gemacht hat, falls Dick sich nicht wohlfühlen würde oder noch schlimmer ihn nicht mehr mögen.
Verdammt gut, Ramona! Ich konnte die Gefühle der zwei Süßen spüren. <3

Ich danke dir vielmals für all die Arbeit, Liebe und Zeit die du in diese Geschichte gesteckt hast. Du hast mir (ich denke mal ich spreche für alle) ein großartiges Geschenk gemacht.
Ich bin dankbar dafür deine Leserin gewesen zu sein und diese Geschichte begleiten und dabei mitfiebern zu dürfen.
DANKESCHÖN, es war eine erstklassige Arbeit! \^O^/

Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder etwas tolles von dir zu lesen bekomme und ich dich dann als Leser erneut nerven darf. ^o^

Wie gesagt, danke für diese Geschichte, ich bin glücklich sie gelesen zu haben.
DANKESCHÖN! <333

Ich wünsche dir einen grandiosen Start in die Woche und viele sprudelnde Ideen für zukünftige Projekte!

Fühl dich umarmt, liebevoll gedrückt und überaus großflächig gelobt.

Bis gaaanz bald, hoffe ich.

Deine Linda ^-^ *knuddel*

Antwort von RamonaXX am 14.06.2020 | 12:08 Uhr
Hallo liebe Linda!!

Oh, wie gut ich dich verstehen kann. Ich finde es auch immer ganz fruchtbar bei einer tollen Geschichte ein letztes Review schreiben zu „müssen“. Aber Du hast schon recht, selbst wenn man es nicht schreibt, die Geschichte ist trotzdem vorbei. Traurig aber wahr, irgendwann muss man (auch als Autor) von seinen Lieblingsgeschichten Abschied nehmen.

Das „Ich liebe dich“ in dieser Szene wegzulassen, war mir in der Tat sehr wichtig. Ich fand, dass es auch so rüberkommen sollte, ohne dass einer der beiden es offen ausspricht. Und dann kommt ja noch dazu, dass ich diese Szene geschrieben habe, bevor ich das Kapitel mit dem Kuss begonnen hatte. Diese letzte Szene an Bord von diesem Schiff (das es übrigens wirklich gegeben hat) war so deutlich in meinem Kopf, dass ich sie schon vor zwei, drei Monaten aufgeschrieben habe.

Das von Dicks und Lews Leben in den Staaten kein Kapitel existiert, stimmt so weit. Aber ich weiß, dass irgendwo auf meiner Festplatte ein fettes Dokument mit 10.000 Worten Notizen zu diesem Leben seine letzte Ruhe gefunden hat. Also auch wenn das jetzt enttäuschen klingt, ich denke nicht, dass ich das noch mal anpacken werde. Dennoch kann ich mich an ein paar Details daraus erinnern:

Dick und Lew ziehen irgendwann in ein gemeinsames Haus. Und während Lew Dick zum Geburtstag einen Steinway Flügel schenkt, bekommt Lew von Dick einen Welpen zum Einzug geschenkt. Es ist ein Corgie und sie nennen ihn Hershy, wie die Schokoriegel. ;-) Aber vielleicht habe ich das auch schon mal erzählt?

Na jedenfalls haben die beide ein sichereres Leben und setzen sich durch. So wie Lipton und Speirs das auch schaffen. ;-)

Was ich mir hingegen vorstellen könnte, dass ich noch mal was zu Lew & Dick übersetze. Ich habe einen Ordner mit rund 50 Lieblingsgeschichten aus dem AO3. Gut möglich, dass ich mir da mal was rauspicke und den Autor um Erlaubnis für eine Übersetzung anschreiben. Also auch wenn ich das BoB-Fandom ziemlich hinter mir gelassen habe und zukünftig wieder mehr Prosa posten werden, werde ich Lew & Dick wohl nie vergessen. <3

Danke, dass Du mich und die beiden so lange begleitet hast!
Das war wirklich ein Geschenk, so oft und so ausführliche Reviews zu erhalten!
Du biste die Beste! <3 <3 <3

Liebste Grüße
Deine Ramona

P.S. Ich weiß ja nicht, ob Du auch englische FFs mit „Winnix“ lesen magst/willst.
Aber schreib mir gerne einen PN, wenn Du ein paar Lesetipps haben möchtest.
06.06.2020 | 19:19 Uhr
Liebe Ramona!
Der Krieg ist geschlagen, Hitler besiegt, die Easy Company darf heim,
das ist ein schönes und passendes Ende.

Dick und Lewis haben einander gefunden und nicht verloren.
Berührend, wie unsicher Nixon ist.
Vieles war vielleicht im Krieg sogar einfacher als im Alltag.
Aber ich bin sicher, dass Winters sie beide zusammenhalten wird.

Sehr leidenschaftliche Slash-Szene von nanuk_dain :)
Ich hab die Serie nie gesehen, aber ich konnte deiner Geschichte gut folgen.
Sehr gut gelungen auch das Inhaltsverzeichnis anfangs.
Stern hattest du früher schon auch hier wieder bekommen von mir.
Schönes Wochenende.
R இ

Antwort von RamonaXX am 07.06.2020 | 21:04 Uhr
Liebe Net Sparrow,

es freut mich wirklich sehr, dass Du hier am Ball geblieben, bzw. wieder eingestiegen bist. Die Geschichte lag mir doch sehr am Herzen und ich bin wirklich froh sie zu Ende gebracht zu haben.

Drei Jahre sind eine lange Zeit und vermutlich würde ich heute den Anfang ganz anders schreiben, als damals. Aber ich sehe das als gutes Omen der eigenen Entwicklung. ;-)

Vor zwei, drei Jahren war ich sehr aktiv im AO3 und habe dort alles zu Winters/Nixon verschlungen. Aus dieser Zeit stammt auch die Geschichte von nanuk_dain. Es ist wirklich so ein Baby an dem ich noch lange festhalten werde. Das Original hat ja über 60.000 Worte. Also ungefähr so lang wie meine Winnix-Geschichte.

Freut mich, dass Du mich auf diesem Weg begleitet hast…

Liebste Grüße
Ramona
pmaggie (anonymer Benutzer)
21.05.2020 | 01:54 Uhr
Hallo Ramona,
Vielleicht erinnerst du dich noch an mich! Ich bin die unregistrierte Nutzern, die vor Ewigkeiten mal ein Review hinterlassen hat, der du den Schlaf geraubt hast und die sich die DVDs geholt hat... Lange ist es her.

Zumindest bin ich immer noch dabei! Ich habe regelmäßig sehr gespannt auf deine neuen Kapitel gewartet und mir extra viel Zeit zum Lesen genommen. Sehr sehr viel Zeit sogar, da ich jedes Kapitel mindestens 3 mal gelesen habe. Ich bin schon traurig, dass das nächste das letzte sein wird :(

Dennoch wollte ich dir nochmal ganz viel Lob aussprechen und dich wissen lassen, dass du mit riesigen Abstand meine Lieblingsfanfiktion Autorin bist! Ich lese sehr viele Fanfiktions, aber keine und das meine ich wirklich so, keine einzige hat mich so in einen Bann gezogen wie deine Geschichten (diese hier besonders)! Die Art wie du die Gefühle und Beziehungen der Figuren untereinander beschreibst, ist so besonders, dass ich es gar nicht erklärten kann. Jedes einzelne Mal triffst du mich damit direkt ins Herz.

Ich kann das Wort aus meinem alten Review nur wiederholen: Wow Wow Wow

Wie du merkst, kann ich noch immer nicht gut mit Worten umgehen, aber ich versuche mein bestes, damit du verstehst, wie sehr mich diese Geschichte berührt hat. Bitte hör niemals auf zu schreiben. (Reiner Eigennutz. Was soll ich denn sonst lesen?)

Ganz liebe Grüße von deiner stillen Leserin
Maggie

Antwort von RamonaXX am 22.05.2020 | 08:15 Uhr
Hallo Maggie!

Aber klar erinnere ich mich an dich! Zugegeben, der Name wäre mir jetzt nicht mehr eingefallen, aber dass ich mal jemanden mit meiner Fanfiktion dazu gebracht haben sich die DVD-Box von „Band of Brothers“ zu besorgen, das habe ich nicht vergessen! Wie könnte ich auch? Solchen Einfluss hätte ich meiner Geschichte nie zugetraut. O.O

Und hey, ich will mich noch mal ganz doll bei dir bedanken. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass unregestierte User Reviews schreiben und den Kontakt zum Autor suchen! Das ist echt etwas besonders und wenn ich mir dann anschaue, wann deine ersten Reviews kamen und wie lange Du mir und dieser Geschichte schon „treu“ bist, dann fühle ich mich wirklich sehr geehrt!

Ohne rot zu werden, kann ich zugeben, dass ich die Kapitel keine 3 Mal gelesen habe. *lach* Aber es treibt mir echt die Freudentränen in die Augen, zu lesen, dass Du dir diese Zeit genommen und die Geschichte von Lew und Dick immer und immer wieder genossen hast.

>> Die Art wie du die Gefühle und Beziehungen der Figuren untereinander beschreibst, ist so besonders, dass ich es gar nicht erklärten kann. Jedes einzelne Mal triffst du mich damit direkt ins Herz.<<

Vielen, vielen Dank!!! Und mal ehrlich, damit hast Du es doch ganz vortrefflich in Worte gefasst, was Du fühlst. Ich bin so froh, dieses Review erhalten zu haben! Da kommt es wirklich nicht darauf an, dass jemand gestochen scharf seine Begeisterung zur Sprache bringt. Oft sind einfach Worte viel ausdrucksstärker!! So wie hier. ;-)

Und was darf ich ganz zum Schluss lesen? >> Bitte hör niemals auf zu schreiben.<<

Okay, jetzt muss ich doch mal eine Träne wegdrücken. *schnief + Augenwinkel wisch* Das ist echt lieb von dir. Und, ohne Witz, etwas so liebes hat mir noch keiner meiner Leser geschireben. Keiner. Auch kein langjähriger Stammleser!

Und keine Sorge, ich werd so schnell nicht aufhören zu schreiben. Es ist ein fester Bestandteil meines Lebens, das ich in den letzten Jahren mehr und mehr danach ausgerichtet habe. Also den „Stift an den Nagel hängen“, kommt für mich nicht in Frage solange ich atme!


Die herzlichsten Grüße an dich zurück.
Und erhalt dir deine Faszination am Lesen…
Ramona
09.05.2020 | 18:01 Uhr
Hallöchen meine liebe, gute Ramona! ^-^

Ich kann es nicht fassen, dass es bereits das vorletzte Kapitel ist. :(
Aber umso schöner, liebevoller und ausdrucksstarker war dieses hier.
Endlich. ENDLICH sind die beiden mal dazu gekommen sich so nahe zu sein. Sie haben sich geküsst! JUHUU! Bravo! \^O^/
Und ich kann mir vorstelle was im Anschluss kommt ;D
Ich meine, verdient hätten sie es ja schließlich. Und wir irgendwie auch. XD

Es war wirklich ungeheuer süß und gleichzeitig so typisch. Dickie ist natürlich ganz pflichtbewusst und will erst mal die Berichte fertig schreiben, während der Amüsierhahn Lew nur das eine im Kopf hat: nämlich mit seinem Liebchen kuscheln....und einiges mehr. <333
Aber immerhin gab es für einen ganz kurzen Moment die Hoffnung, dass er das Rennen gegen die Schreibmaschine gewinnen würde. Aber sie holte rasch wieder auf und rannte dann doch als erstes durchs Ziel. Das war wirklich ein schwerer, aber fairer Kampf, meine Damen und Herren. XD
Dafür aber wurde der zweite Platz umso vieles süßer belohnt.

Du hast die Vertrautheit der beiden wirklich umwerfend geschrieben.
Die Angelegenheit mit dem schwarzen Büchlein stimmte beim lesen etwas depressiv, aber sehr eindringlich. Hervorragend gemacht.
Ich konnte die aufkeimende Schwere spüren und wie sich Dickie von seinem Freund wieder erheitern ließ. Lew war so süß besorgt, Awww! ^u^
Diese Beschreibungen waren richtig genüsslich, romantisch und schön.

Ach, meine liebe Ramona, was soll ich sagen? Außer das es wieder einmal formidable war. Wie immer.
Das Video fand ich auch einfach nur perfekt dafür. Besonders als die zwei Hübschen am Ende ins Bild geschneit sind. Da musste ich tief grinsen und konnte nur ein lautes: "Wenn die Soldaten nur wüssten, was ihr zuvor miteinander gemacht habt. Ei Ei." von mir geben. XD
Es war richtig großartig.
Auch wenn es traurig ist, dass das nächste schon das letzte sein wird, freue ich mich dennoch sehr darauf.

Du bist grandios, weiter so! \^O^/

Fühle dich umarmt und auf den Rücken geklopft als Anerkennung für dieses niedliche, bezaubernde Kapitel!

Bis zum nächsten Mal,

deine Linda ^-^

Antwort von RamonaXX am 21.05.2020 | 21:26 Uhr
Hallo meine liebste Linda,

oh, ich schäme mich wirklich ein bisschen, dass ich dich so lange hab warten lassen. Dabei warst Du doch so schnell mit einem Review und ich weiß ja auch wie sehr Du dich auf dieses Kapitel (wie auf jedes andere auch) gefreut hast… Aber durch den Zeitgewinn der letzten Wochen, haben sich doch so viele Ideen in meinem Kopf angesammelt, dass Lew und Dick nur eine neben vielen anderen geworden sind.

Aber jetzt bin ich hier und jetzt gehört meine Zeit ganz dir und deinem Review, dass ich bestimmt schon dreimal durchgelesen habe… Und ja, nachdem ich ursprünglich mal 40.000 bis 50.000 Worte und zwei Jahre für die Geschichte eingeplant hatte, bin ich jetzt bei rund 65.000 Worten und drei Jahren. Insofern kann ich dir auch schon ganz genau sagen, wann das letzte Kapitel kommt. Ist gegenwärtig auf meinem Profil ausgeschrieben. ;-)

Und natürlich hast Du absolut Recht, nachdem die beiden sooft unterbrochen wurden, mussten sie jetzt hier einfach mal einen Moment für sich bekommen. Dass ich das mit dem Notizbuch einbringen wollte, war mir auch schon ziemlich früh klar. Das ließ sich wirklich leicht und flüssig schrieben. Ganz anders war das mit dem eigentlichen Kuss. Da hab ich schon viel Stunden und Wochenende dran gefeilt.

Am Ende muss ich sagen, dass ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden bin, auch wenn ich mir zwischenzeitlich nicht mehr sicher war, ob ich das Ziel richtig vor Augen hatte. Aber was ich hier in deinem (und auch in den anderen) Reviews gelesen haben, lässt mich glauben, als Autor eine saubere Arbeit abgeliefert zu haben – etwas, was auf das ich zu Recht stolz sein kann. :-)

Dass Lew den arbeitswilligen Dick wie eine schnurrende Katze umschleicht, war wieder eine dieser typischen Ideen, die sich beim Schreiben verselbstständigen und wie durch Zauberhand ihren Weg aufs Blattpapier finden. Es war für mich der witzigste Part an dieser Szene und zusammen mit der Melancholie um das freierfunden(!) Notizbuch und mit dem zärtlichen, ersten Kuss ist es wohl doch echt gut geworden.

Also herzlichen Dank für den vieles Lob. Damit hast Du wirklich nicht gespart und ich habe es mir alles sehr zu Herzen genommen und mich daran gewärmt. Das ist echt zu gut von dir, dass Du mir eine so treue Lesererin bist. Vielen, vielen Dank dafür. <3

Und bis ganz, ganz bald!
Deine Ramona
09.05.2020 | 17:30 Uhr
Liebe Ramona!
Die Fanfic der Easy-Kompanie endet also in Österreich.
Das mit dem Buch war traurig und wunderschön zugleich, das machen sicher nicht viele Kommandanten.
Ja, er darf auch in der Trauer glücklich sein.

Ein sehr schönes Video. Schöne Landschaft ;)
Auch in solchen Zeiten MUSS Zeit für Normalität sein.
Lieben Gruß.
R ஜ

Antwort von RamonaXX am 10.05.2020 | 16:45 Uhr
Liebe Net Sparrow,

tatsächlich, ja. Ist mir nie aufgefallen.
Aber in der Serie endet die Geschichte in Österreich.
Da kommt auch kein Nachspann, wo sie wieder zu Hause sind.

Woher die Idee mit dem Buch stammt, weiß ich gar nicht mehr.
Aber auch diesen „Baustein“ fürs Ende, hatte ich schon ziemlich zu Beginn.
Ich fand, dass es von Charakter sehr zu Winters passt.

Statt der Musik wird im Original erzählt, was aus den Leuten wurde.
Man hat die ja doch über die Serie hinweg ein bisschen liebgewonnen. ;-)

Danke für deine Zeilen und liebste Grüße
Ramona
25.02.2020 | 21:29 Uhr
Liebe Ramona!
Da haben sich einige gefunden und menschliche Wärme gesucht im Krieg.
Ich hab geschmunzelt, weil ihre Verlegenheit und der rosa Elefant im Raum irgendwie liebenswert war.
Das war sehr schön geschrieben!
Auch das Ende mit dem gemeinsamen Heimkehren.

Am Video sieht man, wie schön Österreich ist.
Umso trauriger, wenn Soldaten den Krieg unverletzt überlebt haben und es sie dann noch sinnloser auf der Heimreise erwischt.
Lieben Gruß.
R ⌘

Antwort von RamonaXX am 28.02.2020 | 17:33 Uhr
Lieber Spatz,

schön, dass auch Du nach der längeren Pause hier wieder vorbeigeflogen kommst! Das freut mich wirklich sehr…

Das Romantisch-Verliebte ist ja eigentlich nicht der Bereich, wo ich mich austobe. Aber hier musste dieses bisschen Kitsch mit dem fast erwischten Kuss einfach sein. *hihi* Es kam tatsächlich beim Schreiben so über mich…

Das Österreich wunderschön ist, würde ich nie bestreiten. Wobei einen soooo schönen Ausblick auf einen See haben ich noch nie genießen dürfen. (Was sicherlich nicht zuletzt daran liegt, dass – wenn ich denn mal in Ö bin – es doch eher Winter, denn Sommer ist.) Mal sehen, wie sich das schöne Wien Ende Mai präsentiert… ;-)

Viele Grüße
Ramona
25.02.2020 | 12:21 Uhr
Hallöchen liebe Ramona! ^-^

Ach du meine Güte, was hab ich dich und deine Geschichte vermisst. Kennst du mich noch? Ich war die Verrückte mit der selben Liebe für die Serie und diese zwei Bärchies wie du. XD
Ich finde es einfach nur wunderbar, dass du weiterschreibst. Ich hoffe das bei dir alles in Ordnung ist, weil du solange nichts mehr hochgeladen hast?! :(

Du beschreibst die beiden Spatzen immer noch hervorragend. Die Szene mit dem beinah-Kuss war klasse. Aber natürlich wurden sie unterbrochen, das werden solche Situationen doch immer. Danke, Speirs…..*augen-verdreh*
Dennoch war die Atmosphäre prickelnd, wer weiß was sonst noch passiert wäre, ohne Unterbrechung?! ;)
Es war wirklich süß. Du bist eben toll! <3
Generell ist das ganze Kapitel wunderbar geschrieben, das Szenario mit Shifty, Dickies Geschäftigkeit und Lews Lässigkeit. Alles perfekt. *-*

Ich freue mich wirklich sehr, dass du weitermachst. Ein Hoch auf dich und diese FF! Hipp Hipp Hurra! \^O^/

Willkommen zurück und ich drücke dich herzlich, auf das du gesund und munter bleibst. Gutes Schreiben weiterhin, auch wenn es sich dem Ende neigt. *schnief*

Tschüssili und bis gaaanz bald.

Deine Linda ^-^ *ach, wie freu mich richtig, das du wieder da bist-schmatzi*

Antwort von RamonaXX am 29.02.2020 | 14:51 Uhr
Hallo liebste Linda!

Freut mich sehr zu hören, dass ich und meinen Geschichte vermisst worden sind!! Wirklich, ich habe auch ein ganz schlechtes Gewissen gehabt, weil – Ufff… – da war echt eine Menge los bei mir im letzten halben Jahr. Ich haben mit Ende Zwanzig meine Berufsausbildung abgeschlossen, hatte zwei Abschlussprüfungen im Abstand von 6 Wochen, bin aus meinem „Jungendzimmer-Dachgeschoss“ in eine eigene Wohnung im gleichen Haus umgezogen und dann war auch noch lange offen, wie es nach der Ausbildung joblich weitergeht...

All das hat mich irgendwie davon abgehalten bei BoB weiter zu machen und die Schreibzeit, die ich dann in den letzten Monaten hatte, die haben ich mit vollem Elan in „Supernatural“ gesteckt. Also ja, ich habe dieses Projekt wirklich nicht vergessen, nur eben sehr, sehr lange aufgeschoben. Aber natürlich haben es Lew und Dick verdient zu einem schönen Ende zu finden und das werden sie auch in den letzten beiden Kapiteln tun!

Ich habe das Ende schon seit ich begonnen habe diese Geschichte zu schreiben im Kopf und da will ich auch unbedingt hinkommen. Also werde ich mich von einer mehrmonatigen Pause nicht davon abbringen lassen!!

Es ist ein echter Segen, nach so langer Pause ein solches Lob zu ernten und gesagt zu bekommen, dass man die Figuren immer noch so trifft, wie zu Beginn, denn da war ich mich hier und da überhaupt nicht sicher. Und ja, viele Nebenfiguren hatten hier schon ihren Auftritt, vor allem Harry. Nun wollte ich doch mal jemand anderen haben. Und Speirs, mit seinem „nüchternen“ Grundton, hat sich da einfach angeboten. Mir gefällt diese Szene ausgesprochen gut. Gerade weil sie Humor und Peinlichkeit vermixt. Schön, dass Du das genauso siehst!! *ganz doll freu*

Was schreibst Du? >Ein Hoch auf mich und diese FF!< Na, da feiere ich doch gleich mit!! Und jubel mal vor Freude, dass mich jemand sooo sooo sehr vermisst hat! Das nächste Kapitel wird sicher ein Weilchen brauchen, weil diesmal sollen Lew und Dick nicht unterbrochen werden… *zwinker* Und ich will’s natürlich perfekt zu Wort und aufs Blattpapier bringen.

Also, meine Liebe, schön dass Du wieder da bist.
Ich freue mich riesig darüber!! Und bis ganz bald!

Deine Ramona
13.10.2019 | 22:20 Uhr
Liebe Ramona,

nach so einem aufbrausenden Kapitel folgt nun ein vollkommen harmonisches! Die beiden haben ja auch wirklich genug Krieg erlebt, genug Leid gesehen und empfunden.
Jetzt ist endlich wieder alles gut. Sie haben richtige Betten, warmes Wasser und sie haben sich gegenseitig. Was könnte es da noch zu bemängeln geben?

Du hast den inneren Konflikt von Winters gut und vorsichtig rübergebracht. Die Entscheidung zwischen Familie und Liebe ist ohnehin schon schwer genug und dann auch noch zu einer Zeit, in der nicht mal Ansatzsweise an Homoehe oder ähnliches zu denken war! Denn hier hat Dick recht, es wäre ein verstecktes Leben, das er mit Lew führen müsste. Aber das ist es auch wert.
Nur die Entscheidung fällt damit nicht gerade leichter.

Es ist schön zu lesen, dass Lew sich hingegen bemüht, weniger zu trinken und allgemein versucht, sein Leben wieder besser in den Griff zu kriegen. Und wer wäre da kein besserer Ansporn als sein Schutzengel? Der Satz "Nun saß er fest; der Liebe seines Lebens gegenüber, kurz davor sein Herz zu verschenken und alles was er sah, waren Sanftmut und Freundlichkeit, die ihn sprachlos machten." ist einfach nur fantastisch und fängt alles ein, was die Beziehung der beiden ausmacht. Es gibt einen vollkommen leidenschaftlichen und hingebungsvollen Nixon und auf der anderen Seite den ruhigen und verständnisvollen Winters.

Sie ergänzen sich einfach so gut! Und endlich haben sie auch ganz zueinander gefunden. Es gibt in dieser Szene nichts, was sich zwischen sie stellen könnte. Sie geben sich beiden ihren Gefühlen hin und endlich wissen sie es auch gegenseitig mit absoluter Gewissheit. Da gibt es keine Zweifel oder Einseitigkeit, sondern nur Einverständnis.

Jetzt muss sich Dick nur noch für das entscheiden, was für ihn am besten ist. Und jeder weiß ja, dass es ein Leben mit Lew sein muss, auch wenn er es noch nicht ganz herausgefunden hat :D Aber er hat ja auch noch ein paar Tage Zeit, um gründlich über das Angebot nachzudenken und die gemeinsame Zeit, die er mit Nixon verbringen wird, dient natürlich auch als Entscheidungshilfe.

So langsam habe ich auch das Gefühl, dass deine Geschichte einem Ende entgegensteuert. Weißt du denn schon, wie viele Kapitel noch kommen werden?

Ganz liebe Grüße
deine Maria :)

Antwort von RamonaXX am 28.10.2019 | 19:47 Uhr
Guten Abend liebe Maria,

vielen Dank das Du dir die Zeit für ein so langes und schönes Review genommen hast. Das mag man als Autor gleich zwei- und dreimal lesen, einfach weil es so viele liebe Worte enthält, die einem neue Kraft geben, die Geschichte zu Ende zu bringen.

Nicht, dass das bei Lew & Dick zu irgendeinem Punkt auf dem Spiel gestanden hätte. Aber ich merke doch, dass es mich ganz starke zu anderen Fandoms und Charakteren hinzieht. Nicht nur zu Supernatural, wo ich ja schon ganz tief eingetaucht bin, sondern auch zu so spannenden Sachen wie „Doctor Who“!!!

Aber bleiben wir noch eine Weile mit Lew und Dick im schönen Österreich… Du hast vollkommen Recht, man spürt das Ende kommen. Und ich kann dir ganz genau sagen, dass noch 3 Kapitel kommen werden. Und – ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen – würde ich jetzt schon sagen, dass dir das Ende super-gut gefallen wird. Es ist der perfekte Abschluss für diese seichte Romanze mit ihren vielen Aufs und Abs. Und ich glaube, Dick und Lew werden auch sehr zufrieden mit dem „Ende“ sein…

Das nächste Kapitel ist im Prinzip schon geplottet, aber mit Halloween-Countdown und Co. muss ich leider gestehen, dass ich seit Wochen nicht weitergeschrieben habe. Aber ich will nicht jammer. Denn ich habe allen Grund zur Freude – dein Review!! Und deswegen sage ich auch einfach nochmals DANKE. Es ist echt toll zu lesen, dass die Geschichte nach über 2 Jahren immer noch nicht „abgestumpft“ ist. Man könnte ja auch meinen, dass es den Lesern langweilig wird, wenn die zwei Protagonisten sich immer zwei Schritte aufeinander zu und dann wieder einen voneinander weg bewegen.

Aber offensichtlich liegen mir die meine Hauptfiguren auch nach all der Zeit noch im Blut und ich schaffe es, etwas zu schaffen, was an meine eigene ganz heiße „BoB-Phase“ vor zwei Jahren anschließt.

Ebenso liebe war es von dir, deine Lieblingsstelle zu zitieren. Das ist schon komisch, wie oft sich solche Textstellen, mit den Lieblingsschöpfungen des Autors decken. (So auch hier.) Und ja, ich denke die beiden haben – in ihrem Universum – die besten Voraussetzungen gefunden, um sich für ein Leben miteinander zu entscheiden. Bis Dick sich klar positioniert, wird es nicht mehr langen dauern – wenn denn der lahme Autor endlich mal in die Hufe kommt!! ;-)

Herzlichen Dank für deinen Ansporn!
Deine Ramona
03.09.2019 | 00:02 Uhr
Hallöchen liebe Ramona! ^-^

Awww, Delfin-Dick und "deine Nervensäge sein"! XDDD
Das war vielleicht Zucker, ist ja ein regelrechtes Verliebt-sein-Kapi, das war so schön. Diese unendlichen vielen Kleinigkeiten, besonders das Nixon bei seinem Dick gerne stänkert, nur damit dieser ihm DIESEN besonderen Blick zuwirft...…..DAS WAR ZUM SCHMELZEN. ^o^
Ich bin so froh, dass Alki-Nix seine Gewohnheiten für seinen Schatz einigermaßen geändert bzw, reduziert hat.
Und was für ein verdammt riesiges Glück er mit Dickie hat. Ich meine, wie viele Menschen kennst du, die dir solches Benehmen verzeihen würden? o.O

Dick ist wirklich so ein Goldschatz, Nix muss ihn einfach dolle Liebhaben! XD
Achja, dieses sogenannte Angebot, klang ein wenig wie ein Antrag. Beim lesen habe ich immer so gedacht: Sag ja, Sag ja, er liebt dich doch so! XD

Wieder mal ein wundervolles Kapitel, du bist reine Sahne!
Vielen Dank für ein weiteres Zuckerwatten-Kapitel!
Ich bin mal gespannt wieviele noch auf uns zukommen werden. Ich weiß ja, dass es bald zu Ende geht, aber hoffen oder zumindest träumen ist doch noch im Rahmen, oder nicht?! ; )

Auf jeden Fall hüpf ich bei jedem neuen Kapitel was du hochlädst.

Bis zum nächsten Mal und eine wunderschöne Zeit bis dahin.

Fühl dich gedrückt, deine Linda \^O^/

Antwort von RamonaXX am 04.09.2019 | 21:57 Uhr
Guten Abend liebste Linda!

Jipp, der „Delfin-Dick“ war so eine spontane Eingebung, der ich einfach nicht widerstehen konnte. Und bei der „Nervensäge“ musste ich an den englischen Ausdruck „pain in the ass“ denken, was in dem Satz „I want to be your pain in the ass“ noch tausendmal slashiger wirkt, als in meine deutsche Fassung. Manchmal habe ich das, und dann kommen die guten Ideen halt auf Englisch. Ich versuche dennoch immer was draus zu machen. Hier ist es halt „Ich will deine Nervensäge sein“ geworden. ;-)

Insgesamt kann ich dir nur Recht geben. Das Kapitel war super harmonisch. Ich dachte zu Beginn erst, der Bruch ist zu groß – im Vergleich zum letzten Kapitel. Aber schaut man sich die Serie an, gibt es diesen „Bruch“ ja auch. „Why We Fight“ endet mit dem Holocaust und „Points“ beginnt im Paradies. Und irgendwie haben es Nix und Dick es ja auch wirklich verdient da mal anzukommen. Ich meine, uff… ich begleitet die beiden mit dieser Geschichte nun auch schon volle zwei Jahre!

Und ja, es wird zu Ende gehen. Aber nicht sofort. Wenn ich mir meinen Plotplan so anschaue, wird bei Kapitel 20. eindeutig Schluss sein. (Also noch 3x Mal „Hüpfen“ für dich. *kicher* Das fand ich echt süßt von dir). Und vom Zeithorizont stelle ich mir schon vor, das in diesem Jahr noch über die Bühne zu bringen. Versuchen wir es positiv zu sehen – es wird ein spannender Herbst!! Und wer weiß, falls Dick „Ja“ sagt, gibt dann ja vielleicht auch einen Kuss???

Zuletzt noch ein großes Dankeschön von mir an dich, für das viele Lob. Bei so viel Zucker, Sahne und Zuckerwatte hab ich fast einen Zuckerschock bekommen! *grins* Also ja, ich habe herzlich über deine Zeilen gelacht. Vor allem von dieser einen Formulierung komme ich nicht mehr los: >>[…] du bist reine Sahne!<< Danke. Das werde ich mir über den Schreibtisch hängen und beim nächsten Kapitel dran denken. *LOL*

Also liebe Linda, bis zum nächsten Mal „Hüpfen“ und ein lautes „Curra-hee“ für alle BoB-Fans!!

Alles Liebe
deine Ramona
31.08.2019 | 19:31 Uhr
Liebe Ramona!
Es wird schwierig werden für beide, ein gemeinsames Leben im Frieden aufzubauen, wenn sie aus so unterschiedlichen Gebieten in den USA stammen.

Heute spielt es in Ö *freu*.
Aber ich bin ziemlich sicher, dass es ZELL am See heißt, ich kenn kein Zoll am See.

Es muss sich wirklich surreal anfühlen, dass der Krieg vorbei ist.
Ein wassertropfender, halbnackter Winter muss ein Anblick gewesen sein ;)
Der Zeller See ist sehr hochgelegen, in Salzburg in den Alpen, und es ist ein sehr kalter See.
Ist eher ein Schigebiet als ein Badesee.
Liebe Grüße von deiner Ösi!
R (❁´‿`❁)

Antwort von RamonaXX am 31.08.2019 | 21:04 Uhr
Guten Abend Spatz,

ja, die zwei werden es nicht leicht haben.
Aber mit dem Krieg endet auch irgendwann diese Geschichte.
Was danach passiert bleibt der Fantasie der Leser überlassen.
Aber noch sind Lew und Dick nicht Zuhause!

Und jipp, eine der letzten Stationen der Kompanie war ZELL am See!
(Schon blöd, was die Autorkorrektur so fabriziert. *Kopfschüttel*
Immerhin hat er nicht ZELLE daraus gemacht! *lach*)
Das Hauptquartier war in Kaprun, ein paar Kilometer weiter.

Richtig, ich hab auch schon gehört, dass der See nicht zum Baden ist
und man in der Gegend ehr Ski fährt. Aber die Kulisse ist halt echt toll.

Wie es sich anfühlt wenn der Krieg vorbei ist,
lässt sich als Außenstehender schwer sagen.
Aber ich denke, da wird nicht nur gefeiert.
Da fallen auch so manche in eine Art Loch!

Danke, dass Du auch hier weiterliest!

Liebe Grüße von der Ostsee
Deine Ramona
27.07.2019 | 10:38 Uhr
Liebe Ramona,

diese Folge ist mal ganz anders. Nein, die Art, wie du schreibst, ist die selbe, aber die Szene stellt sich ganz anders da. Zwei Freunde, die eigentlich aneinander Halt finden wollen, wissen nicht wie, angesichts der jüngsten Ereignisse und der schrecklichen Bilder, die in ihren Köpfen sind. Sie leiden beide, doch drücken es ganz unterschiedlich aus und weil sie mit dem Schmerz nicht fertig werden, gehen sie aufeinander los, benutzen sich gegenseitig als Ventil, um ihr Entsetzen und ihre Ohnmacht loszuwerden. Dieses Kapitel geht echt unter die Haut, auch wenn es zwischen den beiden diesmal nicht "knistert" dabei "funkt" es aber gewaltig. Doch wie ein Gewitter sich mit Biltz und Donner entladen muss, ehe sich das Wetter wieder beruhigt, war wohl auch dieses Wortgefecht nötig, ehe wieder Ruhe einkehrt und sie wieder normal miteinander umgehen können.
Das hast du mal wieder prima geschrieben und es tut mir leid, dass ich es nicht schon eher "bereviewt" habe, denn gelesen habe ich es schon vor einiger Zeit, allerdings auf meinem Handy, da konnte ich schlecht antworten. Aber lieber spät, als nie, denke ich. Du bekommst natürlich ein Sternchen und meine liebsten Grüße

deine Maggie

Antwort von RamonaXX am 01.08.2019 | 21:43 Uhr
Liebe Maggie,

wie schön hier wieder eine Review von dir zu bekommen. Das freut mich wirklich sehr. (Als Oma hat man sicherlich viel anderen Dinge um die Ohren. Süße Enkelkinder und gestresste Kinder?) Also ja, es macht mich glücklich, dass Du hier immer noch dabei bist und Lew und Dick auf ihrem Weg begleitest!

Klar, das Kapitel war „anders“ auf seine ganz eigene Art und Weise. Es ist in der Zeit entstanden, wo ich mich ganz intensiv mit der Geschichte der Easy-Kompanie und auch mit dem Holocaust beschäftigt habe. Ob ich jetzt, aus dem Stegreif, noch mal so tief da rein könnte, wage ich anzuzweifeln. Aber ja, es freut mich, dass diese Intensität von „damals“ beim Leser ankommt und auch Lew und Dick auf ihre Art authentisch wirken.

In der Geschichte über Ron und Carwood gab es „dieses“ Kapitel auch. Da war es Ron, der sich zurückzieht und schweigt und Carwood, der es irgendwann nicht mehr aushält und Ron zwingt sich zu öffnen.
Hier ist es nun Dick, der (nachträglich mit seinem Weinen) von Lew aufgefordert wird, seine Gefühle zuzulassen. Ich denke, so oder so ähnlich ergibt sich da eine Art Symmetrie in ihren Beziehungen.

Menschen reagieren sehr unterschiedlich, wenn man ihnen den Boden unter den Füßen wegreißt. Und ich denke, genauso hat es sich für die Soldaten damals angefühlt. Sie waren kein bisschen darauf vorbereitet, was sie vorgefunden haben. Und alles woran sie geglaubt haben, Moral, Menschenwürde… all das ist zu Nichte gemacht worden. Nicht jede Seele hat sich ihren Weg aus diesem großen Unglück zurück gekämpft. Lew und Dick werden es hoffentlich gemeinsam schaffen.

Ich danke dir für dein Lob und hoffe, Du bist wieder dabei, wenn es mit dieser Geschichte weitergeht? Noch kann ich überhaupt nicht abschätzen, wann ich dazu kommen werde, weiterzuschreiben. Denn John und Dean halten mich ziemlich in Atem… ;-)

Liebe Grüße und bis bald
Deine Ramona
22.07.2019 | 15:33 Uhr
Hey,
mal wieder, wie auch nicht anders erwartet, ein super spannendes Kapitel. Die Stimmung zwischen Lew und Dick hast du wirklich einwandfrei dargestellt. Auch die Verzweiflung, nicht genug getan zu haben, lößt in mir ein bisschen das Gefühl aus, die Geschichte um Band of Brothers noch besser zu verstehen.

Freu mich schon auf den nächsten Teil...

LG Jojo :)

Antwort von RamonaXX am 22.07.2019 | 19:45 Uhr
Hey Jojo,

schön wieder von dir zu lesen! Es freut mich, dass die Kapitel nach all der Zeit, die ich nun schon an dieser Geschichte schreibe, immer noch spannend und abwechslungsreich sind. Lange Geschichten erfordern auch immer einen langen Atem, sollten dabei aber nie „langatmig“ werden!!

Was die Stimmung zwischen Lew und Dick angeht, ist die Szene nach der Operation Versity definitiv mein Favorit! Danach kommt dann aber schon, diese hier mit dem kurzen Gespräch über die Ausmaße des Holocaust. Das war wirklich Gänsehaut pur in der Serie! Und ja, auch hier kommt Nixons Trinkerei mal wieder auf den Tisch. Genauso wie bei meiner dritten Lieblingsszene nach dem Sturm auf den Deich…

Schön, dass Du dich so tief einfühlen konntest und es dich näher an die Geschichte von „Band of Brothers“ gebracht hat.

Bis zum nächsten Kapitel – das ganz bestimmt kommt! (Irgendwann.)

Liebe Grüße
Ramona
15.07.2019 | 22:29 Uhr
Liebe Ramona,

diese Folge hat mich so stark mitgenommen wie noch keine andere oder kein anderer Film es vermocht hat. Ich weiß noch, dass ich danach erst einmal nur da saß und nachgedacht habe.
Wie schlimm muss es erst für diejenigen gewesen sein, die das Leid mit eigenen Augen gesehen haben und es am eigenen Körper erfahren haben.

Du hast die gemischte Gefühlslage der Soldaten und natürlich besonders die von Lew und Dick hervorragend und echt dargestellt. Und vorallem so sehr IC. Lew betrinkt sich hemmugnslos und sucht dann halt bei seinem Schutzengel. Er versucht emotionalen und körperlichen Halt bei ihm zu finden, wie er es sonst immer tut. Ohne Worte und direkt.

Dick hingegen ist versucht kontrolliert, steif und auf Distanz aus. Lew missversteht diese Haltung in seinem Rausch als gefühlskalt, aber es kommt mir so vor, als würde Winters viel mehr leiden, als Nixon. Weil er sich nicht so oft mit seinen Gefühlen auseinandersetzt, ist er jetzt heillos überfordert. Lewis weiß wenigstens, wie es ist, einen Gefühlsausbruch oder Ähnliches zu haben. Dick schiebt seine Gefühle von ihm weg und lässt sie nur so selten zu, wenn sie tatsächlich gut für ihn sind, wenn er beispielsweise mit Lewis zusammen ist.

Jetzt aber weiß er gar nicht, was er tun soll und weicht aus. Er sieht Nixon nicht an, versucht belanglose Konversation über ihr nächstes Ziel zu führen und stößt bei Lew damit auf eine Wand und dieser ist außer sich.

Was mir dann aber wirklich weh getan hat beim Lesen, war die Stelle, in der du erwähntest, wann Dick geweint hat während des Krieges. Hätte Lew nur ansatzweise gewusst oder verstehen können, wie es um ihn steht, dann wäre er wahrscheinlich (oder hoffentlich) bei ihm geblieben und hätte einen Schritt auf ihn zu gewagt. Ich hatte stark das Gefühl, dass Winters hinter die Fassade von Nixon blicken kann, andersherum aber nicht. Oder wenn doch, dann kann Lewis es nicht akzeptieren. Er kann mit der Art, mit der Winters sich Problemen stellt oder wie er mit ihnen umgeht, eben still, nicht umgehen.

Und das ist das, was das Kapitel so furchtbar schwer zu lesen macht, dass die beiden derart aneinander vorbei reden und handeln, obwohl sie das gleiche voneinander brauchen.
Ich hoffe so sehr, dass es im nächsten Kapitel eine Auflösung gibt oder wenigstens, dass Lew mehr Verständnis zeigt.

Lass dir bitte bitte bitte nicht zu viel Zeit mit dem nächsten Kapitel!

Ganz liebe Grüße und ein riesengroßes Lob <3
Deine Maria


P.S. An dieser Stelle möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich deinen Holocaust-Kalender auf jeden Fall noch weiterlesen werde! Nur bin ich zurzeit sehr im Stress und ich will mir dafür einfach die Zeit nehmen, die es auch verdient.

Antwort von RamonaXX am 22.07.2019 | 20:24 Uhr
Liebe Maria!

Was für ein entzückendes Review und so lang, dass ich es gleich mehrmals lesen musste!! Und auch so lang, dass ich nicht sofort die Zeit gefunden habe, zu antworten, da ich das gerne in aller Ausführlichkeit tun möchte. Also ja, jetzt ist diese Zeit da und ich lege nun einfach mal los…

Nachdenken. Das ist ein gutes Stichwort. Auch ich habe nach der Folge „Why We Fight“ lange nachgedacht und anschließend Nächte vor dem PC gesessen, weil ich nicht glauben wollte und konnte, was ich gesehen habe. Unterm Strich ist daraus meine Holocaust-Projekt geworden, eben genau wegen dem Moment, in dem Winters vor den offenen Eisenbahnwaggon steht und sieht, was darin liegt…

IC, ehrlich? Wow, das höre ich gerne und es ist echt ein großes Lob und ein ebenso großer Stein, der mir vom Herzen fällt, dass ich sie (nach all den Kapiteln) immer noch so gut treffe. So macht Fanfiktion am meisten Spaß – wenn Leser und Autor, dass gleiche sehen und erleben. <3
Ich glaube, ich hab’s schon mal erwähnt, aber Lew zu schreiben, fällt mir wirklich leicht. Er ist so offensiv im Umgang mit seinen Gefühlen und der allseits präsenten Trinkerei, dass der Canon einfach furchtbare viel Input liefert, der sich gut in einen Fanfiktion einweben lässt. Mit dem reservierten Winters tue ich mich immer etwas schwerer. Aber genauso kommen sie wohl auch in diesem Kapitel wieder rüber. Lew offen und Dick verschlossen.

Hach, es ist so schön, was Du über Dick schreibst. Wirklich herzerwärmend, wie Du diesen Mann sieht und was Du alles aus meinem Text schlussfolgerst. Das macht mich richtig stolz und… ja, es ist einfach toll, das in einem Review zu lesen, wie sich so eine Figur entfaltet und wirkt. *seufz*

In der Serie endete die Szene nicht so „brutal“, aber ich finde man spürte schon deutlich, die Spannung, die zwischen den beiden liegt und wie grundverschieden, sie mit den Erlebnissen aus Landsberg umgehen. (Zwischengedanken: Was ich übrigens bis heute nicht verstanden habe, bzw. im Sinne einer kausalen Kette begründen kann, ist, warum Lew am nächsten Morgen noch mal ins KZ fährt?)

>> die Stelle, in der du erwähntest, wann Dick geweint hat<< Das ist „süß“, dass Du gerad das ins Review schreibst! Denn genau darum habe ich mir Wochen lang einen Kopf gemacht, welche Situationen das gewesen sein könnten. Und ja, wenn Du dich im AO3 umsieht, gibt es dort eine Menge FFs, die davon handeln, wie Lew und Dick gemeinsam über die Erlebnisse hinwegkommen – z.T. auch mit „Comfort Sex“.

Was soll ich abschließend sagen? Du hast einen Blick auf die beiden, der ganz tief geht und sich sehr auf ihre Emotionen ausrichtet, sehr feinfühlig und sehr genau ist. Das liebe ich so sehr an einen Reviews, wenn Du über die beiden sprichst und ich bei jedem Satz nicken muss, weil es meine Gedanken widerspiegelt!
Ein nächstes Kapitel wird es auf jeden Fall geben, keine Sorge! Und ja, es wird auch eine Art Auflösung. Schließlich wechseln wir mit dem Plot in die Folge „Points“ und die war ja wirklich nach der langen Talfahrt eine verdiente Erholung für alle. Und wer weiß, vielleicht bekommen Lipton und Speirs ja auch noch mal eine kleine Erwähnung. ;-)

Übrigens fand ich dein Review so inspirierend, dass ich mich gleich noch am selben Tag als es kam, hingesetzte und ein paar Skizzen fürs nächste Kapitel festgehalten habe. Also ja, das Outlining sitzt! Fehlt nur noch die Zeit es auszuschreiben und dran rumzupfeilen. (Aber dafür muss ich erst mal diese verfluchte „Winchester-Klette“ abschütteln! *zappel*)

Ganz liebe Grüße an dich zurück und vielen Dank für das Riesenlob! *kann ich ja kaum heben – grins*
Deine Ramona

P.S. Oh, vielen Dank für die aufmerksame Anmerkung. Und mach dir keinen Stress, mein Holocaust-Projekt wird nicht so schnell von dieser Seite verschwinden. (Es sei denn, der FF-Server stürzt irgendwann mal ohne Back-Up ab!? *Zähne-zusammen-beiß*)
08.07.2019 | 17:50 Uhr
Hallöchen liebe Ramona ^-^

Zum ersten Teil brauchen ich dir ja nun keine Rückmeldung geben, weil man solche Dinge einfach nicht in Worte fassen kann bzw. will. Es ist einfach zu unbeschreiblich was damals passiert ist. Aber du hast es gut zusammen gefasst, wirklich.

Was unsere zwei Supernasen angeht, die lernen es wirklich nicht, oder?! Besonders könnte ich Lew den Zinken verbeulen, wie kann er nur so gemein mit Dickie umspringen? Er sollte sich mal lieber um sein eigenes Verhalten Gedanken machen, das lässt nämlich ziemlich zu wünschen übrig. Meine Herren.

Unser armer Rotschopf, er tut mir so sehr leid, dass ich ihn am liebsten knuddeln will, immer und immer wieder, bis er aufhört zu weinen. Oder noch besser, bis er aufhört traurig zu sein. :(
Wo ist Lew wenn man ihn mal braucht?! So ein Doofkopp, also wirklich XO

Das neue Kapitel gefällt mir ausgezeichnet gut, wirklich. Du bist großartig. \^O^/
Hoffentlich sieht Lew irgendwann einmal ein, dass er mit seiner derben Art und Weise bei Dick nicht wirklich punktet.......in keiner Weise, wenn du verstehst ;)
Kann er mal nicht ein bisschen sensibel und zärtlich zu ihm sein? *augenverdreh* Männer.

Ich freue mich so sehr, dass du tapfer weiterschreibst und dich auch zu diesem heiklen Thema diskret, aber gut geäußert hast. Toll gemacht! <3

Bis zum nächsten wundervollen Kapitel! mein Jubel kennt keine Grenzen! \^O^/

Bis bald und fühl dich mal so richtig gedrückt.

Deine Linda ^-^

Antwort von RamonaXX am 13.07.2019 | 21:22 Uhr
Hallo Linda,

wie schön dich wieder dabei zu haben! Und sorry, das ich ein paar Tage mit meiner Antwort hinterherhinke. Ich hab eine Monster Woche hinter mir und freu mich deshalb umso mehr, jetzt die Zeit am PC verbringen zu können und mich meinen Texten und Reviews widmen zu können.
Und natürlich dürfen da deine tollen Zeilen zu Lew und Dick nicht fehlen!

Das Thema Holocaust hat mich lange beschäftigt und ist auch immer noch sehr stark für mich mit „Band of Brothers“ verknüpft. Hätte ich die Bilder von Dick und Lew nie gesehen, wie sie Landsberg entdecken – ich wäre niemals auf die Idee gekommen selbst Nachforschungen anzustellen und mich mit dem Thema zu beschäftigen. So kann das gehen, da muss erst ein Schauspieler in einer amerikanischen Filmproduktion kommen, damit ich den Anstoß erhalten, mich mit der deutschen Geschichte zu befassen…

Aber zurück zu diesem fiktiven Werk, dessen Heimat weit weg von den wahren Geschehnissen und den Vertanen ist – ich mache da innerlich eine sehr klare Trennung! Was Du – und vor allem – wie Du über die beiden schreibst, hat mich echt zum Schmunzeln gebracht. Ja, die beiden sind schon zwei „Supernasen“! *lach* Und nochmals ja, Dick kann einem sehr leid tun, nur leider ist es bei Alkoholikern ja nicht so weit her mit der Selbstreflexion. Also hat Dick hier wohl schlechte Karten, wenn er eine Entschuldigung von Lew erwartet.

Ich bin großartig? Wirklich?? Na, dann bist Du aber wundervoll!! Tausend Dank für das viel Lob und die tollen aufbauenden Wort. Das ist echt der Lohn, dafür, dass ich diese Geschichte nun schon seit zwei Jahren schreibe und immer wieder die Muse aufbringe mich dran zu setzen und ein weiteres Kapitel fertigzustellen. So ganz langsam kommt das Ende auch in Sicht… Ich meine wir sind schon bei Folge neun, dann kommt zehn, und dann… *grins*

Sensibel und zärtlich? Doch das kann Lew auch – hat er ja auch schon unter Beweis gestellt. Nur wenn er selbst vor lauter Emotionen keinen Ausweg sieht und dann auch noch dazu betrunken ist. Uff… Ja, dann wird es schwer sich zu öffnen und fallen zu lassen. Aber noch ist ja nicht Hopfen und Malz verloren – um als in Lews Jargon zu bleiben. Ich gebe den beiden nach wie vor eine Chance zusammen zu kommen. ;-)

Liebste Grüße und vielen Dank, dass Du so eine treue Seele von Leser bist!
Deine Ramona
07.07.2019 | 11:14 Uhr
Liebe Ramona!
Manchmal sind Kapitel gut so, wie sie sind, weil sie eben immer auch ein Teil von uns sind, und man sollte gar nichts verändern.
Ich finde, gerade deine persönliche Betroffenheit macht das Kapitel sehr gut.
Aber immerhin waren die Amis ja die Befreier, das muss auch ein gutes Gefühl geben.

Nixons Sauferei macht mir Sorgen, da ist Winters Zusammenbruch gesünder, er darf es rausweinen.
Sehr intensiv und erschütternd geschrieben.
Ganz liebe Grüße.
R (◠‿◠❀)

Antwort von RamonaXX am 07.07.2019 | 20:04 Uhr
Lieber Spatz,

schön, dass Du vorbei geflogen kommst!
Es stimmt tatsächlich. Als ich das Kapitel jetzt wieder gelesen habe, hatte ich absolut das Gefühl das es passt. Ich habe alles so gelassen, wie es war, die Dialoge, den Plot...
Nur hier und da habe ich es etwas „runder“ gemacht. Das war alles, inklusive dem Vor- und Nachwort, was ich verändert habe.

Ja, Nixons Trinkerei ist ein echtes, reales Problem! Aber ja nicht erst seit diesem Kapitel.
Winters hat eine ganze andere Art mit Gefühlen umzugehen.
>>intensiv und erschütternd<< So könnte ich mein Holocaust-Projekt rückblickend auch bezeichnen.
Aber ich stehe wieder mit beiden Füßen auf sicherem Grund! ;-)
Diese Kapitel war eine Erinnerung ans „Schwanken“.

Liebe Grüße
Ramona
09.06.2019 | 08:44 Uhr
Liebe Ramona,

jetzt schaffe ich es endlich nach mehr als einem Monat, dir dein wohlverdientes Review zu schreiben!
Was für ein wundervolles und ruhiges Kapitel du gezaubert hast! Ich bin so unsagbar erleichtert, dass sich endlich alles zwischen ihnen aufgelöst und zum Guten gewendet hat.
Anfangs dachte ich, es würde ein ähnliches Kapitel wie letztes werden, weil sich die beiden aus dem Weg gegangen waren und sich Lew, mal wieder, zu sehr betrunken hat.

Den Vergleich, wie viel er jetzt braucht im Vergleich zu früher fand ich sehr gut. Ebenso die Stelle, in der er sich fast als Seufer bezeichnet, aber vorher abbricht, weil er es nicht aussprechen kann oder vollend wahrhaben will. Damit hast du auch gleich in Bezug gesetzt, wie viel ihm das alles eigentlich zu schaffen macht und wie sehr sich seine Verfassung (durch den Krieg, durch das Zerwürfnis mit Dick und natürlich den Hund nicht zu vergessen) immer weiter verschlechtert. Und als es dann endlich an seiner Tür klopft, erwartet man als Leser schon gespannt, ob es auch wirklich Winters ist, der den ersten Schritt wagt.
War mir hierbei gerade auffällt: Wenn es um Gefühle und einfaches Handeln geht, macht Lew immer den ersten Schritt, wenn es aber um Worte geht, dann Dick. So wie jetzt eben auch wieder.

Ich konnte mir die Szene so gut vorstellen, als Nixon die ganzen Papiere "ordnet" und Dick nur da steht und sich das Schmunzeln verkneifen muss, als dann noch die Rede auf seinen Hund zu sprechen kommt. Das ist der Lew, den er kennt.
Wie so oft trifft Major Winters die richtigen Worte (eine meiner Liebslingsstellen!) und kann endlich zu Lew vorstoßen. Ein Glück, dass er sich an das meiste (oder wichtigste) dieses einen so bedeutenden Abends noch erinenrt und er endlich kapiert, was eigentlich zwischen den beiden passiert war. Den Satz, dass sich die Welt nun nur noch um sie dreht, hättest du nicht besser wählen können. Er erklärt all das, was ihre Beziehung zueinander ausmacht. Wenn sie zusammen sind, ist der Krieg und alles andere unwichtig, weil nur sie zählen. Das Gravitationszentrum hat sich tatsächlich verschoben. Für diese Stelle ein Riesenlob!

Und dann tanzen sie tatsächlich. Hier ist mir noch etwas aufgefallen und ich kann gar nicht sagen, ob du das beabsichtigt hast. In der ersten Nacht hat Lew Halt bei Dick gesucht und Dick war der gefasste von den beiden. Anfangs war es auch hier so. Lew, der sich fallen lässt und von seinem starken Engel gehalten wird. Bis es sich schließlich umkehrt und Dick Halt bei Lew sucht (der Kuss am Hals) und Lew stoppt ihn mit der Berührung an der Wange. Jedenfalls war es sehr schön, Winters mal, wenn auch nur für eine kurze Zeit, seine Fassung und Haltung verlieren zu sehen.

Auch wenn sich am Ende alles wieder auflöst, Dick geht und Lew allein und betrunken zurück bleibt, wird niemand von den beiden diese Nacht je vergessen. Sie haben endlich all das geklärt, was sie so lange in sich tragen und ich hoffe so sehr, dass ihnen da auch nichts mehr dazwischen kommt. Sie haben beide schon genug durchgemacht. Doch das ist natürlich dir als fantastischer Autorin vorherbestimmt zu entscheiden!
Ich freue mich schon sehr auf das nächste Kapitel und verspreche, dieses Mal musst du nicht so lange auf ein Review warten!

Ganz liebe Grüße
Maria <3

Antwort von RamonaXX am 18.06.2019 | 18:59 Uhr
Liebe Maria,

ist ebenfalls schön, dich hier wieder als Leser und fleißigen Review-Schreiber an Bord zu haben. Wirklich toll! Und natürlich noch toller zu hören, dass das Kapitel dir gefallen hat!
Ja, der erste Teil bzw. der Anfang ist ziemlich aufwühlend, aber es war mir ganz wichtig Lew diesen „Raum“ zu geben, gerade, um seine Sucht doch mal in aller Deutlichkeit darzustellen. Ich meine, dass was er da tut, das ist schon deutlich mehr als „ein bisschen Trinken“ und so gerne er es auch verdrängen möchte, unterbewusst spürt er den Wandel…
Aber nein, nach dem das letzte Kapitel echt schwere Kost war und mehr oder weniger unbefriedigend für den Leser zu Ende gegangen ist, musst hier wieder etwas seichtes kommen, dass nicht nur den Leser glücklich(er) macht, sondern auch den Plot vorantreibt.

Ich muss ja Mal ehrlich zugeben, dass mir Lew besser gefällt als Dick. Nicht nur äußerlich, auch von Charakter her. Er ist einfach so herrlich direkt. Und zwar irgendwie in allen Dingen, mit seiner Zuneigung zu Dick, mit dem Trinken, mit dem sich selbst leugnen – Upps! Ja, genau da haben wir den springenden Punkt. Lew leugnet sich selbst und vor allem seine Alkoholsucht. (Welcher Alkoholiker tut das nicht?) Und dennoch gibt es da diesen Schein der Vernunft, der ihn zum Beispiel diesen einen Satz abbrechen lässt, weil er die Wahrheit eben doch nicht erträgt.
Ich denke es sind genau diese Moment, wo Dick sieht, was unter Lews rauer Schale liegt und wie empfindlich er in Wahrheit ist. Lew mag zwar offen zu anderen Menschen sein und immer einen flotten Spruch auf den Lippen haben, aber beim Thema „Gefühle“ wird er sehr unsicher.

Und wie Du richtig einschätzt, ist das dann wieder mehr Dicks Sache. Dick ist mit Worten sehr geschickt, auch kommandiert er seine Männer treu und versucht sie keiner unnötigen Gefahr auszusetzen, wenn es einen anderen Weg gibt. Was sein Handeln Lew gegenüber betrifft, ist er ja „herausragend zurückhaltend“. *Hihi – Muss gerade über meine eigenen Formulierung kichern!* Aber in Worten weiß er sich auszudrücken und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er einen Weg findet zu Lew durchzudringen und ihm ihre Nacht in dem Kaminzimmer wieder in Erinnerung zu rufen.
Wer im Übrigen auch gut mit Worten umgehen kann, ist der betreffende Autor! Das habe ich ganz klar aus deinen Zeilen herausgelesen. Vielen Dank für das große Lob! (Ich werde es an die betreffende Person weiterleiten. :D Sei dir gewiss, sie wird sich sehr darüber freuen!!) Und ja, die Formulierungen mit der sich drehenden Welt und dem Gravitationszentrum haben mich einiges an Nerven und Zeit gekostet, aber sie gehören eindeutig zu den Höhepunkten in diesem Kapitel! Also, danke, danke für das Lob!

Jipp, dass mit dem Tanzen ist „ihr Ding“, so würde ich das mal nennen. Es ist intensiv und innig, und doch nicht so verfänglich, dass mal es im Falle des Entdeckwerdens nicht binnen einer Sekunde auflösen kann. Und HEY!!!! Ich freu mir gerade ein Bein ab! Jemand hat die Verbindung, bzw. das Gegenstück zum vorletzten Kapitel gesehen!!!
Es war absolut so gemeint, dass die Zwei hier die Rollen tauschen und wo Lew sich in der Nacht im Kaminzimmer in seine Gefühle hat fallen lassen, es hier Dick ist, der nicht länger leugnen kann, was er fühlt!
Ich geben zu, für mich ist es deutlich leichter eine verzückten Lew zu schreiben, als Dick über seine inneren Grenzen springen zu lassen. Vielleicht mit ein Grund, warum ich das so lange hinausgezögert habe? In jedem Fall tut es gut, zu hören, dass es so super angekommen ist!! Dankeschön.

>>und ich hoffe so sehr, dass ihnen da auch nichts mehr dazwischen kommt<< Ugh, wenn Du dich da mal nicht täuscht?! Ich meine, zu wünschen ist es den beiden, aber ob der Polt da so mitspielt? (Noch ist der Krieg nicht vorbei…) „Mir“ >> als fantastischer Autorin << wird da sicherlich noch so einiges zu einfallen.

Ich freu mich auf deine nächste Review und verabschiede mich an dieser Stelle, bis zum nächsten Kapitel!
Deine Ramona
02.05.2019 | 19:37 Uhr
Liebe Ramona,
endlich geht es weiter bei einer meiner liebsten Werke von Dir.
Und wie erwartet war auch dieses Kapitel wieder einwandfrei. Ich wusste doch, dass da zwischen Dick und Lew noch mehr ist *zwinker*, als nur Freundschaft und Kameradschaft.
Tja in den harten Zeiten des Krieges braucht wohl jeder irgendjemanden, der an seiner Seite ist und ihm das Gefühl von Sicherheit und Liebe schenkt und das haben die beiden wohl geschafft.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht mit den beiden. Es entwickelt sich auf jeden Fall in eine Richtung, die mir sehr gut gefällt.

Nochmal großes Lob an Dich.

Liebe Grüße,
Deine Johanna

Antwort von RamonaXX am 03.05.2019 | 12:30 Uhr
Liebe Jojo,

was lese ich denn da? Diese Geschichte ist also deine Liebste von den meinen?? Na, das freut mich aber zu hören! Ist echt ein Lob, das runter geht wie Öl. *hmmm*

Oh ja, es wird weitergehen und wie Du richtig annimmst, wird es sich „entwickeln“. Sicherlich auf Umwegen, aber das ein oder andere wird noch kommen. Ich lass mich ja sehr stark vom Canon leiten und wenn ich an die letzte Folge „Points“ denke, dann baue ich darauf, dass Lew und Dick irgendwann eine stabile Basis finden. Dieses Auf und Ab ist ja wirklich furchtbar, aber es macht einfach zu viel Spaß, um es nicht zu schreiben. *beschämt den Blick senk*

Also, lass dich überraschen und bleib dran! Ich werd mich beeilen bald weiter zu schreiben!
Und denk dran in fast einem Monate ist der 06.06.2019 – 75 Jahre D-Day! Ich weiß, wo meine Gedanken an diesem Tag sein werden…

Liebe Grüße
Deine Ramona
01.05.2019 | 22:52 Uhr
Hallöchen liebe Ramona! ^-^

Die erste Hälfte trieft ja vor Sarkasmus, mein Gott! Aber witzig! XD

Lew steht kurz davor sich von mir eine Ohrfeige abzuholen, wenn er seinen Engel noch weiter von sich hält. Aber am Ende hat er dann doch noch irgendwie Einsicht gezeigt, dass man gegen die Liebe eben nicht gewinnen kann. *grins*
Dickie war wie immer sehr süß und so lieb zu ihm. Der Tanz war wunderbar und ehrlich gesagt dachte ich schon daran, dass die beiden...….nun ja, am nächsten Morgen gemeinsam aufwachen würden. XD
Guuuut, vielleicht im nächsten Kapitel?!

Dennoch wird es langsam mal Zeit, das Lew die Initiative ergreift, das kann doch nicht immer sein Engelchen machen, meine Güte.

Es war dieses mal ein sehr ruhiges Kapitel und liebevoll gestaltet.
Du machst das immer noch erstklassig.
Mach weiter so, du bist toll! \^O^/


Ich freue mich sehr auf das kommende!

Gute Nacht und bis ganz schnell bald.


Deine Linda ^-^

P.S.: Wenn Lew lieb ist kauft ihm sein Engelchen ja vielleicht auch einen neuen Hund?! ;D

Antwort von RamonaXX am 03.05.2019 | 12:51 Uhr
Liebe Linda,

und da bist Du wieder, wie bestellt mit einem Review zurück – und dass kaum, dass ich das Kapitel gepostet habe! Schnell wie der Blitz! ;-)

Sarkasmus? WO?? *fettes grinsen* Ja, ich weiß genau was Du meinst, und auch wenn es vielleicht böse klingen mag, es war echt eine interessante Aufgabe, so tief in diesen „Suff“ einzutauchen und aus der Sicht eines selbstbeschönigenden Alkoholikers zu schreiben. Dass der Stoff Nixon doch einholt, sieht man am Ende von dem Kapitel.

Eine Ohrfeige? Uh, das könnte ins Auge gehen. Aber ja, so langsam müssen die zwei mal die Kurve kriegen – gemeinsam! Dick riskiert echt eine Menge, um Lew aus der Patsche – dem patschnassen Alkohol – zu helfen. Die Frage ist halt, ob das reicht und wo das hinführt?

Ursprünglich dachte ich, es könnte langweilig sein, noch eine „Tanz-Szene“ zu schreiben. Da es aber diesmal Dick ist, der agiert – ich meine, ER küsst LEW, oder er KÜSST Lew – und das Ganze in Gang bringt, habe ich das als einen Fortschritt in ihrer Beziehung angesehen, nicht als eine Wiederholung. (Im Kaminzimmer ist die Umarmung und alles ja von Lew ausgegangen…)
Mal sehen was als nächstes passiert. Bei dem Gedanken an die nächste Szene aus der Serie muss ich die Augen zusammenkneifen und an meine armen Leser denken… Das wird noch mal ungemütlich. :-( Aber das ist ja oft der Fall, bevor sich das Blatt zum Guten wendet.

Herzliche Grüße
Deine Ramona

P.S. Du wirst es nicht glauben, aber so eine Geschichte hatte ich mal im Kopf.
Lew und Dick ziehen nach dem Krieg zusammen und Dick schenk Lew zum Einzug einen neuen Hund!
Und natürlich ist das ein super süßer Welpe! Ein Corgie – falls Du die kennst? – mit goldfarbenen Fell und einer weißen Brust. Und selbstverständlich sucht Lew den Namen aus und nennt ihn „Hershey“, wie die „Hershey Bars“. *LOL*

https://vetstreet-brightspot.s3.amazonaws.com/83/9e8de0a7f411e0a0d50050568d634f/file/Pembroke-Welsh-Corgi-3-645mk62711.jpg
01.05.2019 | 18:15 Uhr
Liebe Ramona!
Als wenn der Krieg nicht schon schlimm genug wäre, wird Nixon nun auch von seiner Frau mit Kind in der Heimat verlassen.
Natürlich nimmt sie das Kind mit, er ist ja nicht da. Und auch der Hund kann ja erst einmal nicht alleine bleiben.
Für Winters ist es nicht einfach, das Elend des Saufens mitanzusehen.

Da war viel Zärtlichkeit in diesem Kapitel.
Es war wundervoll geschrieben!
Liebe Grüße.
R ◍

Antwort von RamonaXX am 03.05.2019 | 12:23 Uhr
Hallo Spatz,

schön, dass Du wieder reingeschaut hast!
Ja, Nixon hat es wirklich nicht leicht. Mich hat die Szene auf der Straße damals sehr bewegt.
Sein Wutanfall ist nicht bloß eine Show, da steckte tiefe Verzweiflung dahinter.
Und dass er diese in Alkohol ertränkt – nun ja – der Beginn dieses Kapitel macht es deutlich,
er steckt da schon viel zu tief drin, um selber noch den Weg raus zu finden.
Traurig, besonders für Dick. Aber sie sind beide Kämpfer und diese Geschichte ja noch nicht zu Ende… ;-)

Liebe Grüße
Ramona
17.04.2019 | 21:14 Uhr
Hallöchen meine liebe Ramona! ^-^

Och mann, die beiden schaffen einen! XD
Der arme Dickie muss ganz schön durchhalten bei diesem Dickkopf.
Wie kann Lew ihn nur so auf aggressiven Abstand halten? Ich meine, klar, der Alkohol vernebelt einem ganz schön die Sinne auf Dauer, aber dass er solch einen wunderbaren Kerl wie Dickie von sich schickt...….Neee, was macht der denn XD

Harry hast du übrigens richtig herrlich getroffen. Ich sah ihn direkt vor mir und hörte seine Stimme. Richtig gute Dialog-Schreibung. Daumen hoch. :)

Ich bin so gespannt, ob Lew nun doch die Wende kriegt und den ersten Schritt auf Dick unternimmt, oder ob es der knuffige Major tun muss. Puh.

Auf jeden Fall hast du eine große Welle von Glückseligkeit in mir losgelöst, als ich sah, dass du endlich weiterschreibst. Juhuu! \^O^/

Ich danke dir dafür und freue mich mit Ungeduld auf die viiiielen ;) weiteren Kapiteln.

Mach weiter so, du bist großartig! \^O^/

Tschaui und einen schönen Abend noch,

Deine Linda ^-^

Antwort von RamonaXX am 18.04.2019 | 11:58 Uhr
Hallo Linda,

schön dich wieder hier zu sehen. (Und nein, es macht gar nichts, dass mein letztes Review erst nach so langer Zeit beantwortet wurde. Im Gegenteil, es freut mich, dass Du an sowas denkst, wo Du doch sagst, dass Du selber nicht mehr oft online bist…)

Ja, dieses Kapitel hat es wirklich in sich! Dick kann einem wirklich leidtun, er tut alles um Lew wieder „auf Spur“ zu bringen, aber der steht total neben sich. Ich denke, es passt sehr gut zu Nixons Charakter. Auf eine gewisse Weise ist er ein extremer Mensch. Er sehnt sich nach Gleichgewicht, dass er hofft bei Dick zu finden – leben tut er aber von einem Hoch ins nächste Tief und wieder von vorne.

Vielen Dank für das Lob zu Harry. Er ist eine der schönsten Nebenfiguren! Keine FF ohne eines Schuss Welsh-Humor!!

Ob Lew und Dick die Kurve kriegen?
Na sagen wir mal so, ich arbeite daran. Wie genau das ausschaut, wirst Du vermutlich schon bald erfahren. Das nächste Kapitel hat gute Chance in naher Zukunft fertiggestellt zu werden – da heute mein Urlaub begonnen hat! *Blick auf meine „Das will ich alles schreiben“-Liste werfend*

Auf jeden Fall noch mal eine herzliche Verbeugung für das viele Lob. Gerade deine Anmerkung zum Dialog-Schreiben ging runter wie Öl. (Beim Smalltalk im real life versagen ich übrigens fürstlich. *lach* Das geht auf dem Papier 100-mal besser.)

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
Deine Ramona

P.S. Ohne dich enttäuschen zu wollen *Zähne zusammenbeiß* Sooo viele Kapitel werden nicht mehr kommen, wenn ich so auf meinen Plotplan schaue.
25.03.2019 | 22:50 Uhr
Liebe Ramona,
ich staune immer wieder über deine Schreibfähigkeiten und Fantasie. Dieses Kapitel ist dir super gelungen.
Es zeigt wunderbar und anschaulich die emotionale Spannung zwischen Lou und Dick. Dick hat wohl noch immer mit den Ereignissen des , nennen wir es mal Saufabends, zu kämpfen. Es will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen und ich denke auch Lou hat ein bisschen damit zu kämpfen, obwohl er nicht mehr allzuviel davon weiß.

Ich freue mich schon tierisch auf das nächste Kapitel.

Libe Grüße,
Deine Johanna

Antwort von RamonaXX am 26.03.2019 | 19:38 Uhr
Liebe Jojo,

wie schön wieder von dir zu lesen. Ich hatte ja schon befürchtet, dass nach der langen Pause einige Leser von dieser Geschichte abgesprungen sind, aber da sieht man mal wieder, dass gute Storys offenbar ewig halten…
Ich danke dir für dein großes Lob zu meinen Fähigkeiten. Das hat mir wirklich sehr geschmeichelt. Und ja, da ist eine sehr große emotionale Spannung zwischen den beiden, nur irgendwie steht ihnen Lews Sucht so doof im Weg, dass keiner es schafft seine Gefühle offen und nüchtern darzulegen.

Jetzt hat es also das erste Mal zwischen ihnen wirklich „gekracht“. Wir werden sehen, wie es von hier aus weiter geht. Das nächste Kapitel wird definitiv keine vier Monate brauchen!

Herzliche Grüße
Ramona
25.03.2019 | 22:34 Uhr
Liebe Ramona,

da wartet man mehrere Monate auf eine Auflösung des letzten Kapitels, auf eine aufklärendes Gespräch oder irgendetwas in der Art und dann kommt so was...
Bitte, bitte lass dir für das nächste Kapitel nicht wieder so lange Zeit :D

Ich bin so traurig und wütend über Nixons Verhalten, das kannst du dir gar nicht vorstellen! Ich hab das Kapitel gerade zum zweiten Mal gelesen, aber das hat es eigentlich nur noch schlimmer gemacht. Anstatt sich auszusprechen, entzweien sie sich. Es ist so schade, weil sie damit ihre ganze Freundschaft und alles, worauf sie bisher gebaut haben, irgendwie wegwerfen oder kaputt machen. Nicht, dass man es nicht doch noch retten könnte, aber es ist einfach schade. Vorallem, weil sie ja das Gleiche fühlen! Und es müsste nur mal jemand sagen, aber sie kommen ja nicht dazu.

Aber ich kann ihr Verhalten auch verstehen und du hast es hervorragend in deinen Beschreibungen getroffen. Nixon redet eben nicht, er handelt. Genau das, was die beiden im letzten Kapitel zusammengebracht hat, bringt sie jetzt auseinander. Doch verletzt er Dick mit seinen Worten fiel mehr als mit seinen Taten. Und Winters kann einfach nur dastehen und es über sich ergehen lassen. Ein weiteres Hinterherlaufen würde wohl auch nur wieder abgeblockt werden und vielleicht würde Nix dann wieder aggressiv reagieren. Dieser Abend scheint verloren.

Aber es gibt ja einen neuen Morgen und der Regen hört sogar auf, als kann es bei den beiden auch nur besser werden! Schlechter geht ja auch nicht mehr...
Ich hoffe sehr, dass es sich bald auflöst und irgendwie klärt, auf welche Art und Weise auch immer. Als schreib ganz schnell weiter!

Alles zusammen war das ein fantastisches Kapitel, voller Emotionen und unausgesprochenen Gedanken, und so viel Herzschmerz (auch beim Leser!).

Was mir noch gut gefallen hat, ist diese Seitenbemerkung zu Speirs und Lipton, die hast du schön dezent eingefügt :D

Ganz liebe Grüße
Maria

Antwort von RamonaXX am 27.03.2019 | 08:48 Uhr
Liebe Maria,

auch für dieses Review möchte ich dir ganz herzlich danken! Es tut mir echt unendlich leid, dass es sooo lange gedauert hat, aber ersten gab es Ende des letzten Jahres noch anderen Projekte termingerecht fertigzustellen und zweites sind mir dann da so zwei Brüder reingerauscht, auf die ich nicht vorbereitet gewesen bin. *flöt* Insofern hat sich das Weiterschreiben von „Dear Little Brother“ immer weiter hinausgezögert. Aber nun! Nun, bin ich zurück und es geht weiter.

Und ja, ich bin verdammt stolz auf diese Fortsetzung, das Kapitel ist wirklich herzzerreißend und ich liebe es auf eine gewisse Art. Die Szene im Regen auf der Straße bot sich einfach dafür an, daraus etwas zu machen. Wütend? Nein, wütend bin ich nicht auf Nixon. Ich kann es irgendwo verstehen, dass er so reagiert. Denn ja, genauso ist er. Er handelt, statt zu reden. Übrigens finde ich es erstaunlich welche Parallelen Du zum letzten Kapitel ziehst! Das ist mir echt unter die Haut gegangen, dieser Vergleich, dass Nix sie einmal mit seinem Handel zusammenbringt und ein anderes Mal auseinanderreißt. Wow, das war mir so gar nicht bewusst. Aber ja, es stimmt. Genauso ist es.

Und auch deine Gedanken zu Winters treffen absolut den Kern der Sache. Er kann einfach nur dastehen und lässt alles über sich ergehen. In einer Rangelei einen Treffer einzustecken, ist die eine Sache, aber gesagt zu bekommen „Ich. Brauch. Dich. Nicht.“, das hat ihm wirklich getroffen. Er tut mir in diesem Moment wirklich leid. Am liebsten möchte man in die Szene reinspringen, die beiden am Kragen packen (wobei wohl eher Nixon) und sie dazu zwingen sich endlich auszusprechen!

Du hast es zwei Mal gelesen, wirklich? Wow, was für eine Ehre. Und es ist schlimmer geworden? Oh, das tut mir leid. Aber um ehrlich zu sein, so macht eine Geschichte ja erst richtig Spaß mit Ups und Downs. Und wenn ich mir die Folge „Why we fight“ ins Gedächtnis rufe, dann ist das ganz klar ein „Down“.

Der Regen wird aufhören – ja, auch mit dieser Einschätzung liegst Du goldrichtig. In der nächsten Szene schein wieder die Sonne. Wie Lew und Dick damit umgehen, wird sich zeigen. Ich werde auf keinen Fall wieder vier Monate brauchen, um das nächste Kapitel zu schreiben. (Was diese beiden speziellen Brüder betrifft, die haben erst mal Sendepause, bzw. ist eine Kurzgeschichte zu ihnen so gut wie fertig auf meinen PC, dass ich mich jetzt wieder BoB zuwenden kann.)

Und auch das muss noch gesagt sein: Dein Review hat mich echt mehrmals jubeln und vor Freude im Zimmer rumhüpfen lassen. Und dass zu einer Zeit, wo ich eigentlich schon auf dem Weg ins Bett war und dann so aufgekratzt war, dass ich einfach nicht einschlafen konnte. Vielen Dank! Wegen dir fehlen mir jetzt einige Stunden Schlaf! *grins* Aber so ist das halt, und so macht es auch am meisten Spaß und so liebe ich es. Wenn der Austausch zwischen Leser und Autor eine solche Intensität erreicht. *dich ganz fest knuddel*

Liebst Grüße und auf ganz bald – ob hier bei „Speirton“ oder den Brüdern, ganz egal!
Deine Ramona

P.S.
Danke für deinen Kommentar zu Speirs und Lipton. Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen sie hier miteinzubringen. Sie saßen halt am Tisch und, Gott, es gibt dazu so viele tolle Geschichten, die von dieser einen Szene ausgehen…
23.03.2019 | 21:43 Uhr
Liebe Ramona!
Wie das Video schon zeigt: Ein Alkoholiker dreht durch, wenn kein Nachschub mehr da ist. Schon allein die Vorstellung, dass der Stoff ausgeht...
Nixon trinkt also nicht nur, um zu vergessen und in Gesellschaft (hier beim Kartenspiel), er braucht den Alkohol schon.

Hier hab ich auch einen Link für dich:
http://www.youtube.com/watch?v=wrpFZkcDqYg
Mein Gott, die sind ja so alt wie ich überwiegend. Jetzt. Na gut, die Serie ist von 2001, also auch fast 20 Jahre alt.
Und viele von den Schauspielern kenne ich tatsächlich aus anderen Serien.

Ich fand Winters Sicht sehr traurig, dass er gar nicht weiß, ob Nixon seine Liebe bemerkt hat oder ob sie im Alkoholrausch versunken ist.
Es endet also wirklich genau nach dem letzten Kapitel mit den Briefen.
Die verregnete Stimmung vom Video hast du gut eingefangen.
Harrys Rausch hat sehr gut gepasst, war aber wesentlich harmloser als Nixons Zustand.

Alkohol ist hier das Trennende zwischen ihnen.
Ein sehr schmerzhaftes Kapitel, sie tun einander weh in ihrer Ohnmacht und Sprachlosigkeit.
Du hast es sehr gut geschrieben, da bin ICH sprachlos.
Liebe Grüße.
R ⋈

Antwort von RamonaXX am 25.03.2019 | 19:44 Uhr
Hallo Net Sparrow,

schön dich hier wieder zu sehen! Das letzte Kapitel liegt ja doch schon eine ganze Weile zurück, aber ich kann mich noch gut erinnern, wie sehr mich dein Review gefreut hat. Was ich hier mit Lew und Dick schreibe, ist definitiv eine „Friends to Lovers“ Story mit „slow burn“ und ich finde es toll, dass Du mitliest, wo ich doch weiß, dass Du nie so richtig warm mit den beiden geworden bist.

Ja, Nixon ist abhängig von Alkohol. Da gibt es nix zu beschönigen. (Übrigens keine Idee meiner Geschichte oder bloß ein Detail aus dem Canon, es hat den wahren Lewis Nixon wirklich betroffen.) Und Dick steht dem Ganzen doch recht machtlos gegenüber, bitter, aber – sorry – so wollte ich meinen Plot. Oder besser, es hat sich so ergeben, als ich mir die Szenen rausgepickt habe, die ich in meiner Geschichte mit einweben wollte.

Danken möchte ich dir für dein großes Lob und natürlich auch für den Link. Dieses Video kannte ich noch nicht, aber auch mir ist es schon aufgefallen, viele der Gesichter sieht man an anderer Stelle wieder. Auch mir wird ganz komisch, wenn ich versuche zu begreifen, dass das jetzt schon fast 20 Jahre her ist. Aber da hätten wir mal wieder einen guten Grund für Fanfiktion auf der Hand; Sie macht Helden (für eine gewissen Zeit) unsterblich!!

Stimmt genau, der Alkohol trennt die beiden, steht zwischen ihnen. Nixon findet in seinem Nebel keinen Ausweg und Dick hat nicht die Macht das „Wetter“ zu ändern. Ich wollte mit diesem Kapitel zeigen, wie groß der Einfluss von Nixons Sucht ist, wie stark sie die beiden entzweit. Scheinbar ist mir das gut gelungen. *freu* Eine Szene auf einer nassen Straße bei strömendem Regen, – Danke, für das betreffende Lob, an dieser Stelle – erschien mir der richtigen Ort für diesen „Zusammenbruch“. Aber wer weiß, vielleicht ist ja doch noch nicht alles verloren… ;-)

Viele, liebe Grüße
Ramona
12.12.2018 | 17:11 Uhr
Liebe Ramona,

endlich bin ich mal dazu gekommen, mich deinem neusten Kapitel zu widmen. Ich kenn das nur zu gut, wenn einem eine Szene am Herzen liegt und sie wächst und wächst von selbst. ;)

Du hast recht. Die beiden haben eine wunderbare Mimik mit der viel ungesagtes rüberkommt.
Und noch immer bewundere ich deine Fähigkeit, solche ungesagten Dinge in Worte zu fassen, die wieder niemand ausspricht. Du tauchst in die Charaktere ein und ich hab das Gefühl, ich kenne deine Version der beiden inzwischen ähnlich gut.
Die Perspektivenwechsel nach den kurzen Abschnitten lockern die schwere Stimmung ein wenig auf - wo bei ich nicht sicher bin, ob auflockern hier das richtige Wort ist. Es liest sich auf jeden Fall herrlich flüssig und das, wo du mit so wenig Dialog auskommst. Wie gesagt, Chapeau dafür. Ist dir schon mal aufgefallen, dass die meisten Absätze ungefähr gleich lang sind? Das gibt dem Ganzen ein bisschen die Struktur eines Gedichtes. Es knistert, aber du lässt es nicht zünden - obwohl es einem Moment fast so aussah. Aber genau das hätte ich mir bei Winters jetzt doch nicht vorstellen können.

Wenn ich ganz genau hingucke finde ich eine Handvoll Tippfehler - ich nehme mal an du hast mit dem Text viel gearbeitet, so wirkt er jedenfalls, da schleichen die sich irgendwann einfach ein. Aber das ist schon Kritteln auf hohem Niveau. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich Winters wiederholen könnte, in den Gefühlen und Sehnsüchten, die er feststellt, was aber durch die Perspektivenwechsel und deine abwechslungsreiche Wortwahl nur ein Eindruck geblieben ist. Doch, das passt so wie es ist. Auch wenn's etwas länger ist. Vor allem der Schluss mit dem kalten Luftzug gefällt mir noch mal sehr. Und der Briefstapel auch.

Liebe Grüße
Meika

Antwort von RamonaXX am 16.12.2018 | 10:45 Uhr
Hallo Meika,

wow, noch ein Review zu diesem Kapitel. Mit so viel Rückmeldung hätte ich wirklich nicht gerechnet. Aber es freut mich natürlich tierisch, schließlich ist da viel Arbeit reingeflossen und ich glaube ich habe auch so manche Haare dabei verloren - einfach weil es haarsträubend war das Ganze "unter Dach und Fach" zu bringen, wie man so schön sagt.

Ich habe mal in meinen Notizen nachgeschaut. Die Idee aus dieser Szene etwas zu machen und Lew und Dick sich genau so umarmen zu lassen, habe ich im Mai 2017 festgehalten. So lange habe ich auf diese Szene hingearbeitet und sie dann ja auch sehr umfangreich zu Papier gebracht. Es freut mich zu hören bzw. zu lesen, dass die beiden so vertraut und harmonisch rüberkommen, wie ich sie mir in diesem intimen Moment selbst vorgestellt habe. Sie lassen beiden ihre Maske fallen, Nixon vorzugsweise durch den Alkohol und seine tiefe Verzweiflung und Winters, weil er es eben nicht schafft auf ewig dieser unterschwelligen Anziehung zu entsagen, da da zwischen ihnen wächst und wächst.

Mit den Perspektiven ist das so eine Sache. Ich glaube, dass ich da über die Zeit ein gutes Gefühl für bekommen haben, weil ich inzwischen über 40 Fanfics auf Englisch über die beiden gelesen habe und es dort eine häufig verwendete Form ist. Man wächst da so als Autor beim Lesen rein, denke ich. Dass meine Schreibweise dabei schon fast wie ein Gedicht wirkt, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Aber es klingt in meinen Ohren sehr schön und wenn man sich mal so einzelne Elemente aus dem Text rausgreift, zum Beispiel die "Musik" oder den "Traum", dann ist da wohl etwas sehr wahres dran.

Danke möchte ich dir auch für die Kritik. Klar, wenn man 3 Monate auf den gleichen 9.000 Worten rumkaut, dann ist die Korrektur lückenhaft. Bei Nixon weiß ich immer sofort wie ich ihn schreiben will, was er sagt, was er tut. Er trägt sein Herz auf der Zunge - zumindest wenn er betrunken ist. Bei Winters tue ich mich deutlich schwerer. Er ist so verschlossen und eine Figur verschlossen darzustellen, erfordert immer noch in sie einzudringen als Autor. Schwieriges Unterfangen, wenn der Typ doch eigentlich "verschlossen" ist. ;-)

Die Briefe am Ende mussten einfach sein. Und ich habe es auch bewusst so lange umgestellt bis es in genau einen Satz gepasst hat.
Mehr braucht es nicht um dem Leser zum Ende des Textes noch ein paar Gedanken mit auf den Weg zu geben.
Danke für deine ausführliche Rückmeldung.

Herzliche Grüße
Ramona
08.12.2018 | 07:00 Uhr
Guten Morgen, liebe Ramona,

heute bin ich extra eher aufgestanden, um dir zu schreiben. Bitte entschuldige, dass mein Review so spät kommt. ich weiß doch wie es ist, wenn man gespannt darauf wartet, was der Leser von meiner Geschichte/Gedicht hält. Nun hast du mir sogar gleich am Anfang einen kleinen Gruß dagelassen, das hat mich glatt umgehauen - danke :)
Nun zum Kapitel mit verbrecherischer Überlänge - grins - es hätte gar nicht kürzer sein dürfen. Sogar heute Nacht ging es mir noch im Kopf herum, was Lew und Dick da erlebt haben. Es muss unglaublich schwer, ja schmerzhaft sein, seinen Freund leiden zu sehen und zu wissen, dass man rein gar nichts tun kann, um ihm zu helfen, zu sehen, wie er sich schadet und ihn nicht zurecht zu weisen, nicht zu beschimpfen, oder gar sich von ihm abzuwenden. Was Winters getan hat, war wohl das, was er instinktiv tun musste: seinen Kameraden in der Not nicht allein zu lassen und ihm beizustehen. Dass Nix mehr als ein Kamerad ist, weiß er im Inneren schon lange, deshalb fällt es ihm auch so schwer, das Elend mit anzusehen.
Was dann passiert, liest sich alles wie ein Traum, wie in Zeitlupe. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenige Worte Männer brauchen, wenn sie sich nah sind. Dennoch jagen genug Gedanken durch ihren Kopf, vor allem Ängste, etwas falsch zu machen, der andere könnt aufhören oder es vielleicht nicht wollen. Doch die wenigen Worte, die sie wechseln sind voller Wärme und Ehrlichkeit. Wie du schon schreibst: Besoffene und Kinder sagen immer die Wahrheit. Was wäre wohl danach mit den beiden geschehen, wenn sie Ihre Gefühle ausgelebt hätten? In dem Moment, wo du es geschrieben hast, bzw. ich es gelesen haben, hätte ich es mir gewünscht für die Beiden. Doch im Nachhinein betrachtet, hat Winters unglaubliche Stärke bewiesen, sich nicht von seinen Gefühlen mitreißen zu lassen, jedenfalls nicht bis zum Ziel seiner Träume. Eine gewisse und nicht ganz unbedeutende Nähe haben sie ja beide spüren dürfen - einen Hauch von Glück, von Geborgenheit und Vertrauen.
Das Bild von den beiden zum Schluss, war genauso in meinem Kopf, noch bevor ich es gesehen habe - einfach wunderschön. Zwei Frauen hätten nicht schöner sein können, oder zwei Schwäne. Wie ich gerade auf Schwäne komme, kann ich nicht sagen, aber es scheint mir passend.
Es ist ein hervorragendes Kapitel geworden. Es hat mich mitgerissen, wie ein Lavastrom, dem man nicht entkommen kann. Der Seidenschal wäre hierfür ein zu zartes Symbol. Der wäre bei diesen starken Emotionen längst weggeflattert^^.

Ganz, ganz liebe Grüße
deine Maggie

Antwort von RamonaXX am 08.12.2018 | 19:46 Uhr
Hallo meine Liebe,

oh, wow! Hier kommt das Review, von dem ich schon fast gedacht hatte, es nicht mehr zu erhalten. (Was natürlich keine Schande gewesen wäre.) Ich habe nicht eine Sekunde daran gezweifelt, dass Du dieses Kapitel gelesen hast. Und jetzt, noch dazu an diesem Tag, deine Rückmeldung zu bekommen, ist ein wundervolles Geschenk. Denn ob Du es glaubst oder nicht, ich bin heute auf den Tag genau 4 Jahre hier auf FF.de als Autor tätig. Schon irre, was in dieser Zeit alles zusammen gekommen ist. Und wenn ich mir meine ersten Werke anschaue, möchte ich eigentlich nur den Kopf schütteln und ein bisschen rot werden. *grins*

Aber ich schweife ab. Schauen wir noch mal auf Lew und Dick.
Wobei ich mich gerade ehrlich frage, was ich dir noch "Neues" erzählen kann, wo ich doch weißt, dass Du die anderen Review und meine Antworten mitliest? Also auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Es freut mich tierisch, dass dir das Kapitel so gut gefallen hat. Auch dass sich niemand über die Länge "beschwert" hat, gibt mir das Gefühl einen "sauguten" Text geschrieben zu haben. Deinen "Lavastrom" werden ich mit in meine Sammlung der schönsten Komplimente aufnehmen. ;-) Kommt gleich neben den "Seidenschal"! Wobei besser nicht, sonst verbrennt der noch in der Hitze, wäre wirklich schade um das schöne Stück.

Mit so einem Seidenschal kann man ja auch noch ganz andere Dinge tun... Aber soweit sind Lew und Dick noch nicht. In Gegenteil, davon sind die Meilen weit entfernt. Aber man spürt schon dass das mehr ist als bloß ein Funke. Da ist Sehnsucht. Und wenn Du mal zu deinem letzten Review und meiner Antwort zurückblätterst, dann hoffe ich alle Versprechen und Hoffnung erfüllt zu haben?

Für mich ist das Bild immer noch der Punkt an dem ich mich in die beiden "verliebt" habe. Von alle Möglichkeiten wie ihre Beziehung in anderen Geschichten erzählt wird, gefällt mir diese "umständliche" Variante mit den vielen Hindernissen einfach am besten. Es ist aufreibend, sowohl für die beiden, als auch für den Leser und natürlich auch für mich als Autor. Auch mir fällt es nicht leicht Lew so sehr leiden zu sehen, in seiner Sucht. Er ist nicht bloß betrunken, er ist süchtig. Dick weiß das, genauso wie er weiß, dass ihm praktisch die Hände gebunden sind. Was wohl auch der Grund dafür sein mag, dass er nicht bis zum Letzten nachgegeben und mit Lew das Bett geteilt hat. Dieser wäre wohl auch kaum dazu in der Lage gewesen. Er ist am Ende nicht mehr als ein verängstigtes Kind, das gehalten und zu Bett gebracht werden möchte. Dick erfüllt ihm diesen Wunsch. Er sieht, er weiß, er spürt wie sehr Lew dass in diesem Moment braucht und gibt, was er geben kann.

Wenn ich mir vorstelle, dass ich zwischendurch mal vor der Frage stand, ob ich die Schlafzimmerszene komplette weglassen soll, bin ich jetzt sehr froh es nicht getan zu haben. Dieser "One Shot" *Augen zusammenkneif* ist mein Masterpiece 2018 und es wird ohne Frage mit den beiden weitergehen - zumindest bis der Krieg vorbei ist, wird diese Fanfiktion weiter laufen und die zwei auf ihrem emotionalen Weg begleiten. Ob's noch mal näher, enger und intimer wird als hier? *schmunzel* Nicht auszuschließen. *zwinker*

Alles Liebe und viele Grüße
Deine Ramona