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Autor: Livre
Reviews 1 bis 13 (von 13 insgesamt):
19.11.2018 | 19:45 Uhr
Hallöchen!

Ein sehr süßer One-Shot, aber wer zur Hölle ist Melinda? XD Im HP-Wiki ist nur eine verzeichnet, aber ich weiß nicht, ob es die ist ...

Ansonsten finde ich, dass sich Melinda in ihrem Brief ein wenig zu viel herausnimmt, weil sie zwar erst neun Jahre alt ist, aber trotzdem wenigstens ahnen sollte, dass sie ein bisschen zu viel verlangt. Ein guter Kompromiss wäre gewesen, wenn Melinda nur einen netten Bruder oder Zauberkräfte erwähnt hätte - ich wäre ja gespannt darauf, zu erfahren, was ihr wichtiger wäre. Aber da sie beides will, denke ich persönlich, dass sie ein bisschen zu verwöhnt ist ^^" Wenn du diesen Eindruck also vermitteln wolltest, ist es dir auf jeden Fall gelungen.

Aber gerade das hat mir doch irgendwie gefallen - Melinda hat hohe Erwartungen und man spürt es auch. Sie gibt sich nicht mit einer einzelnen Puppe zufrieden und dieser Charakterzug hat irgendwie den Charme des Briefes ausgemacht. Eine süße Neunjährige, die noch erwachsen werden muss ... es gibt nichts Besseres ;)

Auf jeden Fall liebe Grüße!
Tatjana

Antwort von Livre am 22.11.2018 | 17:37 Uhr
Hallo Tatjana!

Erst einmal danke fürs Lesen und reviewen, ich war sehr lange nicht online....

Die Geschichte dreht sich um Melinda Bobbin (wahrscheinlich die, die du im HP Wiki gefunden hast). Ich werde das unter dem Chap ergänzen.
Der Familie dieser Melinda gehört eine Apothekenkette, weswegen sie in den Slugclub aufgenommen wurde. Dementsprechend reich ist sie bzw. ihre Familie vermutlich auch, deswegen ist es möglich, dass sie ein wenig verwöhnt ist. Große/teure Wünsche erfüllt zu bekommen, ist Melinda gewöhnt (hatte ich auch im Brief drauf angespielt).
Außerdem hat sie Angst. In reichen Familien ist es manchmal ja so, dass die Kinder eben alles haben, bloß nicht genug Zuneigung. Bei Melinda (ich habe es zumindest ein wenig so bei meiner Melinda hingebogen) arbeiten die Eltern viel und kümmern sich weniger um ihre Kinder. Nachdem noch ihr Bruder (den hab ich ebenfalls bei meiner Melinda erfunden) sich von ihr abwendet, fühlt sie sich ziemlich allein. Und deswegen hat sie auch Angst, nicht nach Hogwarts zu kommen, weil sie in dem Fall mit Liebensentzug und Ignoranz rechnet.

Wenn sie sich für eine Sache entscheiden müsste.... intuitiv würde ich jetzt sagen, natürlich ihr Bruder. Aber nachdem ich meine eigene Interpretation gerade aufgeschrieben habe, bin ich mir jetzt gar nicht mehr so sicher. Denn in einer reichen Familie, die magische Apotheken besitzt, ist die Gabe Magie eben doch sehr wichtig. Auch wenn die Eltern ihre Kinder lieben, sind diese in dem Fall einfach außen vor. Ich glaube, beides ist ihr sehr wichtig, aber da sie eben noch neun Jahre ist und die Gedanken an die Konsequenzen vielleicht nicht so, sagen wir, endgültig ausgeführt hat wie ich gerade, ist ihr Bruder wichtiger. (Das hört sich jetzt so an, als sei sie sehr auf materielle Dinge - das Geld ihrer Eltern - fixiert, aber in reichen Familien wurden die Kinder anders erzogen und geprägt, vielleicht mit anderen Werten, Erwartungen und Visionen als z.B. ein Kind im Reihenhaus. Natürlich liebt sie ihren Bruder, aber die Vorstellung, ausgeschlossen zu sein von der Familie ist für wenige angenehm.)

Jedenfalls freue ich mich, dass du (meine Interpretation von) Melinda magst und dir das Kapitel gefallen hat. (Und ich hoffe, die Antwort war nicht zu langatmig)

Bis zum nächsten Kapitel :)
LG Livre
20.12.2017 | 21:34 Uhr
Hallöchen!

Na also, geht doch! Das letzte Kapitel hat mir wie gesagt nicht besonders gut gefallen, aber dafür ist dieses hier echt gut, Kompliment! (Ach ja, ich finde es toll, wie verständnisvoll du auf meine Kritik zum letzten Kapitel reagiert hast ^_^)

Bereits der recht ungewöhnliche Anfang, der dennoch in das Schema der bisherigen Kapitel passt, war wundervoll: Pergament und eine Feder, aber zum einen sind es gleich mehrere Bögen silbernes Pergament und zum anderen handelt es sich bei der Feder um eine Pfauenfeder. Zwar weiß ich nicht, wie gut man weiße Tinte auf silbernem Pergament erkennen kann, aber vielleicht handelt es sich ja um eine spezielle Tinte? Würde auf jeden Fall gut zur Zaubererwelt und zu Weihnachten passen ^^

Als erwähnt wurde, dass unser jetziger Charakter Weihnachtspost an Professor Slughorn schreibt und bereits welche für Professor McGonagall und Professor Dumbledore geschrieben hat, hegte ich bereits den Verdacht, dass es sich bei unserem jetzigen Charakter um Lily handelt und war deshalb natürlich froh, dass ich mit dieser Vermutung richtig lag :) Überhaupt liebe ich es, wenn Autoren kleine Hinweise auf die Identität eines noch nicht namentlich genannten Charakters einstreuen, von daher war ich natürlich begeistert davon, wie gekonnt dir das gelungen ist. Weiter so! :)

Auch die „typische Phrase“, die Lily explizit als solche beschrieben hat, hat mein Herz erwärmt. Natürlich hätte sie sich einfach einen eigenen Anfangssatz ausdenken können, aber ich persönlich finde ich schön, wenn Charaktere solche Sätze verwenden, sich jedoch bewusst sind, dass es sich bei diesen Sätzen um klassische Phrasen handelt. Natürlich sollte man das nicht zu oft machen (schließlich ändert die bloße Erwähnung, dass es eine klassische Phrase ist, nichts daran, dass es nun mal eine klassische Phrase ist), aber hier ist es auf jeden Fall in Ordnung ^_^

Der eigentliche Inhalt des Briefes ist ebenfalls schön; Lilys Hoffnung, ihre Weihnachtskarte möge nicht untergehen und ihr Wunsch, sie hätte Professor Slughorn ein Geschenk geben können. Zwar fand ich es ein bisschen schade, dass sie als Geschenk nur bereits bekannte Vorschläge erwähnt hat (kandierte Ananas und ein Zaubertrankbuch), aber wahrscheinlich ist das besser, als ein Geschenk zu erwähnen, das so gar nicht zu Professor Slughorn passen würde. Trotzdem wollte ich gerne erwähnt haben, dass Lilys Bedauern über das nicht vorhandene Geschenk noch besser gewesen wäre, wenn sie ein neues Geschenk erwähnt hätte ;-)

Zuerst fand ich es ein wenig seltsam, dass Lily immer noch Briefe schreiben kann, obwohl sie ja selbst erwähnt hat, dass ihre Familie untergetaucht ist, aber dann ist mir eingefallen, dass Lily ja auch an Sirius im Canon einen Brief schrieb und es ohnehin blöd wäre, wenn der Fidelius-Zauber durch Briefe gebrochen werden könnte. Also: Alles gut :)

Lilys Brief endet mit einem sehr traurigen Gedanken: Harrys erstes Weihnachten. Es wird das einzige Weihnachten sein, das die Familie Potter erleben wird. Und zugleich hat Lily hiermit ihre letzte Weihnachtspost geschrieben … *seufz* Es ist zwar schön, dass die Familie Potter wenigstens ein einziges Weihnachten hatte, aber trotzdem lässt der One-Shot mich mit einem bitteren Geschmack (der guten Sorte) im Mund zurück ._.

Insgesamt war das auf jeden Fall ein hervorragender One-Shot und die einzige „Kritik“, die ich habe, ist das mögliche Geschenk an Slughorn, das ruhig etwas Anderes hätte sein können. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt, der Rest des One-Shots war fantastisch! Und ich bin übrigens froh, dass du Lilys Brief letztendlich an Professor Slughorn adressiert hast. Ich LIEBE unsere gute Minerva McGonagall, aber andere Charaktere dürfen ruhig auch ein wenig im Rampenlicht stehen ;-)

Ich freue mich schon auf den nächsten One-Shot!

Liebe Grüße,
Tatjana

Antwort von Livre am 21.12.2017 | 19:25 Uhr
Hallo Tatjana!

Danke für dein (wie immer) ausführliches Review und das Lob :)

Ja, ich dachte mir auch so: Weiße Tinte auf silbernem Pergament?! Dann dachte ich: silbernes Pergament?! Und am Ende dachte ich mir einfach: Das ist in der magischen WElt, da gibt es halt verzaubertes silbernes Pergament und die Tinte ist ebenfalls so verzaubert, dass man sie lesen kann... ;)

Außerdem liebe ich auch immer meine Anspielungen auf die Charaktere und überlege immer, ob sie nicht doch zu eindeutig sind.

Gut, dass die typische Phrase dich nicht vergrault hat. Auf Weihnachtskarten sind "neue" Sätze irgendwie schwer, weil man nicht so viele Auswahlmöglichkeiten hat, um "fröhliche Weihnachten und ein frohes neues Jahr" zu erwähnen... fällt mir zumindest immer schwer.

Jetzt überlege ich, was man Slughorn noch hätte schenken können... vor meinem inneren Auge tauchen nur Armeen von deinen Jacken oder Smokings und viiieeel Alkohol... :) Da das aber alles schon von JKR erwähnt wurde, muss ich weiterdenken.... (mir fällt auch gerade auf, dass ich ziemlich viele Punkte benutze, sorry deswegen)

Ja, die Familie Potter hat viel zu wenig Zeit gehabt :(

Danke für dein Lob auf meine Antwort, ich hatte Angst, dass es zu hart klingt :)

Bis hoffentlich zum nächsten Kapitel und schöne Weihnachten + Ferien + Sylvester
LG Livre
06.12.2017 | 20:57 Uhr
Beim ersten Mal lesen war ich doch leicht verwirrt von den starken Gegensätzen in dem Kapitel aber nach dem zweiten mal lesen ging es. Ich will hier nicht anfangen mit interpretieren doch es war gut so da man so sie gespaltenen Gefühle für den Sohn sieht leider hast du es leicht übertrieben.
Interessant wäre eins von Aberford an Dumbledor, falls dir was Einfallen würde

Antwort von Livre am 07.12.2017 | 16:01 Uhr
Hi PapaKarma!
Die Gegensätze, die schon im letzten Review genannt wurden, sind mir persönlich und meiner Beta gar nicht so aufgefallen....
Und das ich es leicht übertrieben habe, tut mir wirklich leid.
Ich hoffe, ich habe dir die Freude am lesen nicht verdorben.
Mal sehen, ob ich ein Kapitel von Aberforth an Albus einrichten kann... wir werden sehen :)
LG Livre
06.12.2017 | 19:31 Uhr
Hallöchen!

Wow, dieses Kapitel war ausgesprochen widersprüchlich o.ô Dann will ich mal auf die einzelnen Punkte eingehen:

Zuerst lesen wir „Ich liebe dich trotz deiner Fehler“, dann „Ich liebe dich mit deinen Makeln“, was schon mal seltsam genug ist, weil es nahezu unmöglich scheint, jemanden sowohl trotz als auch mit seinen Fehlern/Makeln zu lieben. Vor allem nach einem Satz wie „Ich weiß, dass du so ein Mensch nicht bist.“ Ähm, ja, spätestens hier hatte ich absolut keine Ahnung, wie Mrs. Crouch zu ihrem Sohn steht. Mit diesem Satz behauptet sie nämlich, ihr Sohn hätte seine Makel gar nicht, was erst recht ausschließt, dass sie ihn trotz seiner Makel (und erst recht mit ihnen) liebt. Das liest sich wie „Ich liebe dich, obwohl du egoistisch bist. Eigentlich liebe ich dich sogar wegen deines Egoismus. Und weißt du wieso? Weil du in Wirklichkeit gar nicht egoistisch bist.“ Ähm, ja. Keine Ahnung, was Mrs. Crouch mir damit mitteilen will.

Es wird noch seltsamer, denn plötzlich schämt sich Mrs. Crouch für ihren Sohn, weil dieser Schande über seine Familie gebracht hat, was sie weder vergeben noch vergessen wird, doch trotzdem liebt sie ihn? Liebe ist ein starkes Wort. Sicher wird eine Mutter ihren Sohn immer irgendwie lieben, aber diese Liebe kann und wird durch die Taten des Sohnes beschmutzt werden. So eine beschmutzte Liebe erscheint mir hierbei logischer als die reine Mutterliebe, die Mrs. Crouch wohl mit „Liebe“ meint, aber sie macht überhaupt nicht den Eindruck, als wäre ihre Liebe in irgendeiner Weise verändert worden, was ich wirklich seltsam finde.

Und als wäre das noch nicht seltsam genug gewesen, sagt Mrs. Crouch ihrem Sohn direkt, dass ihr Leben durch seine Taten jeglichen Sinn verloren hat (!!) und er Schuld daran ist. Dass sie ihm danach überhaupt eine zweite Chance anbietet, ist äußerst … unwahrscheinlich, aber dann erwähnt sie auch noch ihre Erziehung? Bitte was? Ähm, wieso kommt es ihr nicht mal in den Sinn, dass es ihre Erziehung gewesen sein könnte, die Barty Crouch Jr. überhaupt zu dem gemacht hat, der er ist? Ja, ich weiß, dem war nicht so, aber ich an ihrer Stelle hätte ernsthaft an meinen Qualitäten als Mutter gezweifelt, anstatt mich darauf zu verlassen, dass es meine Erziehung sein wird, die meinen Sohn wieder zu einem guten Menschen macht. Nach all dem, was Barty getan hat, hätte ihr doch die Idee kommen müssen, dass ihre Erziehung entweder nicht so gut war wie angenommen oder dass sie komplett an ihrem Sohn vorübergegangen ist, oder?

Und zum Schluss sagt Mrs. Crouch ihrem Sohn auch noch, dass er sie nicht enttäuschen und ihre Entscheidung, seinen Platz einzunehmen, zu keiner schlechten Tat machen soll. Ähm … Barty hat seine Mutter nicht gezwungen, mit ihm zu tauschen. Dass sie es dennoch – und wohlgemerkt freiwillig – tut, aber gleichzeitig eine Bedingung setzt, hört sich für mich nicht unbedingt nach Mutterliebe an. Besser wäre es gewesen, wenn Mrs. Crouch ihren Sohn schlicht um gute Taten gebeten hätte, anstatt sie ihm aufzudrängen. So aber kann ich ihre Behauptung, sie würde ihren Sohn lieben, nach all dem, was ich bisher las, erst recht nicht ernst nehmen. Mal im Ernst, das wäre fast so, als würde eine Mutter ihrem Sohn ein neues Auto kaufen, das er zwar insgeheim gewollt, aber nie explizit gewünscht hat, nur, um dann zu verlangen, dass er das Auto nur für Dinge verwendet, die sie gut findet.

Vielleicht war die starke Widersprüchlichkeit ja Absicht, aber selbst dann wüsste ich nicht, was ich von diesem Kapitel halten sollte. Klar, Menschen sind oft widersprüchlich, aber ich hätte nicht gedacht, dass Mrs. Crouch zu ihnen gehört …

Trotzdem freue ich mich auf ein potentielles fröhliches und/oder weihnachtliches Kapitel!

Liebe Grüße,
Tatjana

Antwort von Livre am 07.12.2017 | 16:31 Uhr
Hi Tatjana!
Ok, die Kritik schmerzt im ersten Moment natürlich, aber ich will mich natürlich verbessern, deswegen trotzdem vielen Dank für ein sehr ausführliches Review. Fangen wir an:

Ok, die Formulierung "trotz" bzw. "mit" ist wirklich irreführend. Das wird natürlich geändert. Im Grunde meinte ich damit aber dasselbe: Sie liebt ihn, obwohl (um dein Beispiel aufzugreifen) er egoistisch ist. Sie liebt ihn also mit seinem Egoismus. Ich hoffe, du verstehst, was ich sagen wollte. Mit dem Satz „Ich weiß, dass du so ein Mensch nicht bist.“ meinte ich eigentlich, dass sie meint, zu wissen, dass ihr Sohn eigentlich kein Todesser ist und nur auf die falsche Seite geraten ist und etwas gemacht hatte, zudem er sozusagen überredet worden ist (was ja leider nicht so ist, aber dass kann sie ja nicht wissen). Du verstehst?

"Ich kann dir nicht vergeben, ich kann es nicht vergessen, aber ich liebe dich. Trotzdem. " Ich habe eigentlich gedacht, dass es z.B. mit diesen Sätzen deutlich wird, dass sie Barty natürlich nicht mehr so unbeschmutzt liebt, aber sie ihn natürlich in einer "beschmutzten" Weise liebt. Aber wahrscheinlich ist es mir klar, weil ich es so ausdrücken wollte, aber es nicht so rübergebracht habe (ich hoffe, dass kommt jetzt nicht irgendwie ironisch rüber).

"Ich bin krank, Barty, sehr krank. Ich lebe nicht mehr lange, und mein Leben hat durch deine Gräueltat den Sinn verloren. Du musst dich nicht verteidigen, du bist schuld. Aber ich liebe dich, und mit einer zweiten Chance könntest es wieder gut machen. Ich glaube an dich. Und an meine Erziehung. " Sie möchte ihrem Sohn eine zweite Chance geben, weil sie an ihn glaubt. Sie glaubt an ihn als guten Menschen, weil sie ihn so erzogen hat, das wollte ich mit diesem Satz aussagen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was einen Menschen dazu veranlasst, ein Todesser zu werden, aber deswegen muss er ja nicht seine Mutter hassen.

" Also enttäusch mich nicht und mache meine Entscheidung zu keiner schlechten Tat." Ich würde diesen Satz nicht unbedingt als Bedingung sehen. Wenn du zu wem auch immer sagst "Enttäusch mich nicht", würde derjenige das als Bedingung ansehen? Ich schätze, eher als Bitte. Ich werde trotzdem noch ein "bitte" dahinter setzten, damit man es eindeutig als Bitte ansehen kann.

Diese Wiedersprüchlichkeit war keinesfalls Absicht und ich hoffe, ich konnte alle Fragen zufriedenstellend beantworten und habe dir den Lesespaß nicht verdorben.

Ich freue mich auf dein nächstes Review zu meinem hoffentlich zufriedenstellenderem Kapitel,
LG Livre
06.08.2017 | 12:35 Uhr
Hallöchen!

Das war ein echt süßes Kapitel :-) Mich hat es vor allem begeistert, wie Owen mit Farben ein Bild zum Geburtstag seines Vaters gemalt hat ^^ Aber auch die Hauselfe Maisy war echt nett! :-) Meinetwegen kannst du ruhig noch ein paar mehr Statisten-Charaktere benutzen und beschreiben, was sie mit einem Blatt Pergament anstellen!

Liebe Grüße,
Tatjana

Antwort von Livre am 06.08.2017 | 12:44 Uhr
Hallo Tatjana!

Erst einmal: Danke für deine schnelle Rückmeldung! Ich konnte es kaum glauben. Ich hatte gerade noch einmal das vorherige Kapitel bearbeitet und habe dann dein Review gesehen. :)
Auch super, dass dir dieses Kapitel gefallen hat. Ich dachte eher, dass es den meisten nicht gefällt, da es ein unbekannter Charakter ist, aber du wünschst dir sogar andere Charaktere. Ich hoffe, dass meine Finger das nächste Mal diesen Wunsch berücksichtigen (sie machen oft was anderes als mein Kopf will^^).
Hauselfen sind immer schwierig zu schreiben, finde ich. Einerseits wollen sie ja immer den Wunsch der Familienmitglieder erfüllen, andererseits will man sie nicht ZU gehorsam machen. Das die Balance gelungen ist, freut mich :)

LG Livre
09.07.2017 | 16:41 Uhr
Hallöchen!

Aus Zeitgründen kann ich leider nicht allzu ausführlich reviewen, ich hoffe, du verzeihst das.

Die Aufzählung zu Beginn las sich ein wenig ermüdend, aber zum Glück war sie nicht sooo lang und du hast die Zeit zudem genutzt, um uns darauf hinzuweisen, dass die Schreiberin Professor McGonagall ist.

Da der Brief selbst zitiert war, kann ich zu ihm nichts sagen, aber Minervas Zufriedenheit über die getane Arbeit hast du wunderbar beschrieben!

Ansonsten muss ich aber leider sagen, dass mir das Kapitel wie dir nicht sooo gut gefallen hat. Es war zwar bei weitem nicht schlecht, aber von allen bisher vorhandenen Kapiteln das schwächste. Na ja, ich werde natürlich trotzdem dranbleiben, jeder Autor fabriziert irgendwann mal ein nicht ganz so gutes Kapitel, mich eingeschlossen ^^

Liebe Grüße!
Tatjana

Antwort von Livre am 09.07.2017 | 21:44 Uhr
Hi Tatjana!
Ja, ich weiß, das Kapitel war schwach.
Ich weiß nicht, ob du das kennst, aber ich hatte eine Art Schreibblockade, d. h., ich hatte nur diese eine Idee im Kopf, und wäre ich sie nicht losgeworden, dann hätte ich nicht weiterschreiben können, Hört sich konfus an, ich hoffe, du verstehst, was ich meine.
Dass du trotzdem etwas gefunden hast, was man mit wunderbar bezeichnen kann, freut mich.
Ebenso ist es schön zu wissen, dass du am Ball bleibst!
Danke für die Rückmeldung, es ist nicht schlimm, dass du kaum Zeit hattest, dass kann ich.
Bis bald,
LG Livre
08.06.2017 | 22:49 Uhr
Huhu, ich nochmal. ^^
Ein Brief von Minerva! Wie schön! Seit ich mich für einen OS näher mit ihrem Hintergrund beschäftigt habe, mag ich sie noch mehr als ohnehin schon.
Und ich finde ich es wirklich schön, wie du ihre widersprüchlichen Gefühle in dem Brief zum Ausdruck bringst!
Auch hier habe ich allerdings einen kleinen Tipp für dich: Du nennst Minervas Bruder Robert jr. Das ist zwar grundsätzlich richtig, weil er nach seinem Vater benannt wurde und somit der junior ist, allerdings würde Minerva niemals von ihrem Bruder als Robert jr. denken, da sie ihren Vater ja auch nicht Robert nennt. Zudem schreibt sie ja gerade an ihren Vater und wenn sie von Robert spricht, ist klar, dass der junior gemeint ist, sonst würde sie ihn mit "du" ansprechen. Hoffe, ich habe mich jetzt nicht zu wirr ausgedrückt. xD
Wie auch immer, ich freue mich schon sehr auf die weiteren Kapitel! :-)
LG und gute Nacht, Amaineko

Antwort von Livre am 10.07.2017 | 12:00 Uhr
Hey Amaineko!
Tut mir leid wegen der späten Rückmeldung, irgendwie hab ich es wohl übersehen (was mit einer Brillenstärke von -6.25 nicht sonderlich überraschend ist ;)).
Danke für dein Lob! Ich freue mich auch, dass du Minerva mehr magst (Ziel erfüllt).
Nun zu deiner Kritik: Ja, du hast recht. Da habe ich in meinem Schreibflow nicht weiter nachgedacht. Wird geändert.
Ich hoffe, du bist nicht sauer über die späte Rückmeldung.
Ich freue mich auf weitere Reviews,
LG Livre
08.06.2017 | 22:45 Uhr
Guten Abend,
wieder ein sehr schöner Brief! Du hast das Thema Tod sehr sensibel aufgegriffen und auch wenn der Brief etwas "ausschweift", wird er nicht langatmig. Finde ich gut.
Kleiner Kritikpunkt: Die Formulierung "unglaublich doll geliebt" finde ich unglücklich. Du hast den philosophischen Ton sonst konsequent durchgezogen, aber das doll ist mir zu flapsig und der Situation nicht angemessen.
Sonst aber wieder wirklich schön und regt zum Nachdenken an!
LG Amaineko

Antwort von Livre am 14.06.2017 | 20:51 Uhr
Hi Amaineko!
Erst einmal danke für dein Lob. Mich freut, dass er dir gefällt.
Wo du es so erwähnt hast, ist es mir dann auch aufgefallen: doll ist sehr umgangssprachlich. Passt nicht zum Brief. Aber gut, dass man es so schnell verändern kann.
Ich habe einfach drauf losgeschrieben und es ist philosophischer geworden, als beabsichtigt, aber der Brief ist meiner Meinung nach schön, aber auch sehr traurig.
Wenn er Stoff zum Nachdenken gibt, bin ich glücklich, denn so ist es ja mit (halbwegs) guten Geschichten: Du denkst gerne noch einmal darüber nach. Dass es gelungen ist, macht mich glücklich.
LG Livre
04.06.2017 | 20:01 Uhr
Hallöchen!

Du lädst die Kapitel ein wenig zu schnell hoch, aber dafür sind sie auch schön kurz. Und nun habe ich die Gelegenheit, dir ein richtiges Review zu schreiben, in dem ich möglichst ausführlich auf das Kapitel eingehe ^^

Mir gefällt schon der Titel unheimlich gut: „Du liebst mich doch, Vater?“ Oh Gott, was für eine grausame Frage. Ich habe den One-Shot noch nicht gelesen, aber ich habe bei dieser Frage sofort an Draco gedacht. Mal schauen, ob sich meine Vermutung bewahrheitet ;-)

Des Weiteren mag ich es, dass jeder One-Shot mit dem Satz „Ein leeres Blatt Pergament“ startet, weil das der One-Shot-Sammlung eine Struktur gibt und den Titel jedes Mal wieder bekräftigt. Als daraufhin das Mädchen mit dem geflochtenen Zopf beschrieben wurde, ist meine Draco-Theorie zerbrochen wie eine hingefallene Vase :-/ Aber ich mag es, dass du die Figuren, um die es geht, beschreibst und dadurch Hinweise auf ihre Identität lieferst ^^

Mich wundert es, dass du explizit vom einem „Fässchen Eisengallustinte“ schreibst, danach habe ich aber ein bisschen recherchiert und festgestellt, dass diese Tinte recht häufig gebraucht wird. Nebenbei mag ich es, wie du subtil den Muggel-Vater und die jüngeren Brüder des Mädchens erwähnst. Hmm … Wer könnte sie wohl sein? Noch habe ich keine Vermutung, aber bestimmt ist die Antwort total offensichtlich :D

Sehr 'out of place' fand ich folgenden Teilsatz: „und fing an, schnell mit schräger, für uns alt wirkende Handschrift“. Hier stört mich vor allem das 'für uns'. Bisher hast du uns Leser nie direkt angesprochen, warum dann jetzt so plötzlich? Es hätte vollkommen gereicht, wenn du das „für uns“ weggelassen hättest.

Aber nun zum Brief! :D Er beginnt schon mal sehr gut mit der Frage des Kapiteltitels. Das arme Mädchen tut mir jetzt schon leid und dabei habe ich erst den ersten Satz ihres Briefes gelesen. Um ehrlich zu sein, wäre ich gar nicht darauf gekommen, dass „jemanden loben“ und „jemanden lieben“ nichts miteinander zu tun hat – genau deshalb mochte ich diesen Satz auch.

Wie erwartet, da vorher angedeutet, ist die Mutter des Mädchens eine Hexe, worauf der Vater wütend reagierte, weil er spät davon erfuhr. Aber wer kann es ihm übel nehmen? Wenn ich jahrelang jemanden kennen und schließlich heiraten und Kinder mit ihm kriegen würde, wäre ich auch entsetzt, wenn mein Mann und meine Kinder Zauberer wären. Ich hoffe, darauf gehst du in einem eventuellen Antwortbrief ein.

Während ich weiterlese, fällt mir folgende schöne Beschreibung auf: „dass du deine Wangenmuskeln anspannst“. Gott, ich liebe solche kleinen Beschreibungen, die indirekt (Betonung liegt auf INdirekt) die Gefühle der Figur zeigen. So etwas kannst du ruhig öfter machen!

Malcolm und Robert Jr. sagen mir dagegen gar nichts. Bin ich am Ende gar kein richtiger Harry-Potter-Fan oder hast du dir die Namen ausgedacht? ;__;

Nun, auf jeden Fall schmerzt es mich fast körperlich, darüber zu lesen, wie abgeneigt der Vater der Magie ist. Teils kann ich es ja verstehen, sie ist in seinen Augen fremd und unnatürlich, aber irgendwann sollte er sich doch an sie gewöhnt haben, oder? Da braucht er seine Frau und seine Kinder wirklich nicht zu kritisieren!

Nebenbei erfahren wir auch, dass das Mädchen offenbar an Gott glaubt; ungewöhnlich für eine Hexe, nicht wahr? Folgender Satz hat mich übrigens schwer getroffen: „Du willst dich eigentlich nicht gegen eines der Gebote auflehnen und lügen, doch du tust es.“ Autsch. Das hat wehgetan. Ich bin gespannt, wie der Vater auf diesen Satz reagieren wird.

Und dann wird die Bombe auf mich geschmissen: „Minerva McGonagall“. HOLY SHIT! (Das habe ich gerade laut gesagt, so überrascht war ich.) Mit ihr hätte ich nie im Leben gerechnet, eine gelungene Überraschung! Ich habe daraufhin gleich mal recherchiert und herausgefunden, dass ihre Brüder tatsächlich Malcolm und Robert Jr. heißen. Holy Shit. Ich bin noch nicht ganz fertig, aber bisher war das der beste One-Shot!

Ich frage mich, welchen Ort Minerva sich wohl als Versteck für den Brief aussucht. Imho hat es übrigens überhaupt nicht zu ihr gepasst, dass sie mehrmals „ähm“ gesagt hat. Gut, sie ist noch jung und macht Fehler, aber sprachlich sollte sie sich wohl beherrschen können, oder? Zudem hat mir der letzte Satz des Kapitels nicht besonders gut gefallen: „und schon beim Abendessen vergaß sie den Brief wieder“. Das wirkt so, als hätte der Brief überhaupt keinen Eindruck auf sie gemacht, als wären ihre Gefühle gegenüber ihrem Vater überhaupt nicht so stark, wie sie bisher behauptete. Aber natürlich bin ich gespannt, was mit dem Brief passieren wird und ob ihr Vater ihn findet ^^

So, was hältst du von meiner Reviewart? Hilft sie dir? Sollte ich mehr/weniger zitieren? Gefällt es dir überhaupt, dass ich das Review schreibe, während ich das Kapitel lese? Über Rückmeldung würde ich mich sehr freuen ^^

Liebe Grüße!
Tatjana

Antwort von Livre am 05.06.2017 | 10:53 Uhr
Hallo Tatjana!
Ich weiß, dass waren zwei Kapitel an einem Tag, aber ich wollte das schnell hochladen (um genau zu sein, ich war auf einem Familientreffen und irgendwann wurde mir langweilig und ich habe das dritte Kapitel geschrieben).
Ja, der Titel hat mir auch gut gefallen, da Minerva die Frage mehrmals stellt. Und beim Schreiben dachte ich auch, dass der Titel genauso gut auf Draco passen könnte.
Weil der Titel "Ein leeres Blatt Pergament" lautet, dachte ich, dass es passen würde, wenn es jedes Mal beschrieben wird.
Ich finde es des weiteren auch immer schön, nicht direkt den Namen der Person zu erwähnen, sodass man vielleicht darauf kommt, wer gemeint ist.
Eisengallus Tinte: Im Grunde habe ich sie nur genommen, weil ich früher selbst damit geschrieben habe. Es gibt keinen tieferen Grund, wahrscheinlich enttäuscht dich das ;)
Zur Handschrift von Minerva: Ich habe geschrieben, dass sie für uns heute alt wirkt, weil Minerva ja schon älter ist und ihre Handschrift, mit der sie als Kind schreibt, folglich ziemlich "überholt" ist, wenn du verstehst, was ich meine.
Danke für dein Lob! Ich habe mir Mühe gegeben, es so zu schreiben, wie Minerva es als Kind vielleicht getan hat.
Ja, man kann das Entsetzen des Vaters gut verstehen. Er heiratet eine Frau, bekommt eine Tochter, und als diese älter ist und vielleicht ein, zwei komische Zwischenfälle verursacht hat, gesteht ihm seine Frau, dass sie und seine Tochter Hexen sind. Und er ist auch noch ein Pfarrer! Das der Vater so neutral gegenüber seinen Kindern ist, habe ich mir nicht selbst ausgedacht. Ich habe die Information vom HP Wiki, die diese von Pottermore haben.
Und nun weiter zu Minervas Ausdrucksweise. Sie sagt mehrmals "ähm", weil sie sich bei etwas Unangemessenem ertappt fühlt (deswegen hat sie die Tür abgeschlossen). Außerdem habe ich mir Minerva als Acht- oder Neunjährige vorgestellt und in meiner Vorstellung war sie überrumpelt, fühlte sich ertappt und als Ausrede fiel ihr nichts ein. Ein Grund wäre auch noch, dass sie christlich erzogen wurde und so die meiste Zeit den zehn Geboten "gehorcht" hat. Also hat sie noch kaum gelogen.
Mit dem letzten Satz bin ich auch nicht völlig einverstanden, ich werde ihn auch ein Jahr ändern. Ich wollte nur, dass sie den Brief vergisst, damit der Vater ihn in meiner Fortsetzung finden kann :)
Mir gefällt deine Reviewart (jedem das seine). Es ist vollkommen ok, dass du zitierst und während des Lesens schreibst. Ich freue mich über jede Rückmeldung und Kritik.
Vielleicht bis bald,
Livre!
04.06.2017 | 19:38 Uhr
zu 2.

Hu, schweres Thema. Auf den ersten Blick wirkt der Brief zu kompliziert, zu zerklüftet für einen Brief eines Vaters an seine Tochter, besonders zu diesem Thema. Aber andererseits ergibt es für ihn als Philosoph schon Sinn, wie er versucht seine Gedanken in Worte zu fassen und sich dabei fast in ihnen verliert. Ist für mich etwas schwer zu bewerten weil ich über genau dasselbe Abbott-Thema auch einmal einen Oneshot geschrieben habe, aber bei mir sowohl Familienkonstellation, Umstände und Schreiber jemand anders war (der Prolog zu meiner "Tellerrand"-FF, bei mir haben die Abbotts eine Pergamentfabrik)

zu 3.

Das ist das erste Mal das ich jemanden Minervas Calvinismus Hintergrund aufgreifen sehe, sehr schöne Idee. Christentum (in extremerer Form) kombiniert mit Magie, wie würde das wohl ablaufen... kann man gut drüber philosophieren

Antwort von Livre am 04.06.2017 | 19:56 Uhr
Hallo Winkelgassler!
Ja, ich weiß, der Brief im zweiten Kapitel ist auf den ersten Blick sehr distanziert. Doch lass es mich so erklären:
1. Hannahs Vater ist Philosoph.
2. Aus eigener Erfahrung (genau genommen, weil drei enge Verwandte von mir im letzten halben Jahr gestorben sind) weiß ich, dass man vollkommen neben sich steht, wenn jemand, der einem sehr wichtig war, gerade gestorben ist (vielleicht weißt du es auch, aber ich hoffe es nicht). Außerdem will er seine Tochter nicht direkt am Boden zerstören.
Wie der Zufall will, habe ich gerade erst deine Geschichte gelesen bzw. einen Teil, da ich dann das Review gesehen habe.
Danke für das Lob für die Idee. Ich wollte eben nicht die üblichen Charaktere nehmen und über sie schreiben. Ich habe ein bisschen rumgelesen und habe dann die Familie von Minerva auf Harry Potter Wiki gefunden (eine super Seite, wenn man mehr über die Figuren erfahren möchte). Ja, Christentum(also mit sehr gläubigen Personen) und Magie, das ist ein schwieriges Thema. In meiner Fortsetzung (also "Ein volles Blatt Pergament", falls ich sie mal schreibe) soll ihr Vater den Brief dann auch finden. Mal sehen, wie er reagiert.
LG Livre
04.06.2017 | 12:28 Uhr
Hallöchen!

Ich habe diese Geschichte gerade durch Zufall entdeckt und da die Kurzbeschreibung mein Interesse geweckt hat, habe ich reingelesen und war von deinem angenehmen Schreibstil, deinen tollen Beschreibungen und der Art, wie du die Charaktere darstellst, positiv überrascht! Ich hätte zudem nicht erwartet, dass ausgerechnet die arme Marietta in Seamus verliebt ist; hier ist es dir gut gelungen, Spannung aufzubauen, weil ich mich während des gesamten Briefs, der eher ... "schlecht" möchte ich nicht sagen, doch er war auch nicht wirklich gut ... mittelmäßig startete und dann sehr gut weiterging, gefragt habe, wer ihn wohl schreibt. Sollte die Fortsetzung "Ein volles Blatt Pergament" Wirklichkeit werden, kannst du mir dann bitte den Link zuschicken? Ich möchte dich vorerst nicht als Autorin abonnieren, weil mich bisher nur diese Fanfiktion hier interessiert, aber mich würde diese Fortsetzung dafür sehr interessieren!

Im ersten Brief hat es mich zwar keinen Deut interessiert, dass er hässlich ist, aber dadurch hast du den eigentlichen Hauptcharakter, das leere Blatt Pergament, gut charakterisiert. Doch was mich eigentlich interessierte, war alles ab dem Punkt "Ich mag dich". Du hast Mariettas Gefühle sowohl auf direkte als auch auf indirekte Weise wunderbar beschrieben, mein Lob dafür! Aber eine Mini-Kritik habe ich trotzdem noch: Marietta heißt mit Nachnamen nicht "Edgecomb", sondern "Edgecombe", mit einem E hinten. Bitte verbessere das, denn ich finde es nämlich enorm peinlich, wenn man den Namen seiner Hauptcharaktere falsch schreibt ^^"

Zum zweiten Brief (übrigens ist die Länge dieser One-Shot-Sammlung sehr angenehm): Wieder wunderbare Beschreibungen zu Anfang und ein wunderbarer Brief, der sich hervorragend mit dem Thema Unglück und mit Hannahs Mutter beschäftigt. Dieses Mal war es leichter, den Autor des Briefes zu erraten, doch wieder war er falsch geschrieben: Hannah (und damit ihre Eltern) heißt mit Nachnamen nicht "Abott", sondern "Abbott", mit zwei B's. Bitte auch noch kurz korrigieren :-)

Auf jeden Fall werde ich diese Geschichte weiter verfolgen und nächstes Mal ein 'richtiges' Review hinterlassen - du darfst gespannt sein ;-)

Liebe Grüße,
Tatjana

Antwort von Livre am 04.06.2017 | 19:03 Uhr
Hi Tatjana!
Ups, da hat sich wohl der Fehlerteufel eingeschlichen, tut mir wirklich leid....anscheinend ist mir das E bzw. das T so durch die Finger gefluscht.
Danke für dein Lob. Falls der Brief für dich nur mittelmäßig gestartet hat, tut mir das aufrichtig leid. Im Grunde wollte ich mit dem "hässlich" nur signalisieren, dass der Brief kein typischer Liebesbrief ist.
Das die Spannung gut geworden ist, war mir gar nicht bewusst; bei meinem Geschreibsel bin ich manchmal sehr kritisch, doch meine Beta bzw. meine Mutter bei dem zweiten und dem gleich noch hochgeladenen dritten Kapitel überzeugen mich, dass es gelungen ist. Ich versuche daran zu denken, dir den Link zu schicken, aber wenn ich "Ein volles Blatt Pergament" hochlade, schreibe ich das auch noch mal in diese Fanfiktion, wenn du sie weiterverfolgst, wirst du die neue Fanfiktion also finden. Und kein Problem, dass du mich als Autorin nicht abonnierst, ich erwarte das von keinem meiner Leser, obwohl ich mich riesig darüber freue.
Ich bin gespannt, was du das nächste mal schreibst,
LG Livre
02.06.2017 | 22:55 Uhr
Habe ich das richtig verstanden dass dies hier eine Art oneshot Sammlung wird, bei der genau genommen das Pergament der Protagonist ist? Als Brief, als Zeitung, Urkunde, Plakat, Anklageschrift, Examen - da tuen sich tatsächlich Unmengen an Möglichkeiten auf. Bin gespannt und freue mich auf mehr :)

Antwort von Livre am 03.06.2017 | 13:46 Uhr
Hallo Winkelgassler!
Ja, genauso hab ich es mir gedacht, jedes Mal geht es um ein leeres Blatt Pergament, was individuell ausgefüllt oder anders benutzt wird.
Danke für dein Review.
Vielleicht bis später,
LG
Livre
02.06.2017 | 21:04 Uhr
Oh, eine Geschichte mit Marietta als Protagonistin! Kann mich nicht erinnern, so etwas je gelesen zu haben. Seit Band fünf ist sie ja regelrecht verhasst...
Verstehe ich das dann richtig, dass es auf ein Pairing Marietta/Seamus hinausliefe oder hast du da ein paar Plottwists versteckt? ;-) So was fände ich ja sehr spannend zu lesen... Soll jetzt aber natürlich nicht alle deine Pläne über den Haufen werfen. Ich liebe einfach nur all die Nebenfiguren, die JKR entwickelt hat. xD
Hoffe, Marietta schickt den Brief doch noch ab und warte dann gespannt darauf, wie es weitergeht.
Liebe Grüße,
Amaineko
PS.: Die Kurzbeschreibung finde ich wirklich schön!

Antwort von Livre am 03.06.2017 | 13:59 Uhr
Hallo Amaineko!
In diesem Kapitel geht es um Marietta, im nächsten....tja, das steht noch nicht wirklich fest.
Ja, Marietta ist nicht wirklich beliebt. Sie hat zwar die DA verraten, aber ich denke, dass sie trotzdem ein guter Mensch ist. Und alle Menschen machen nun mal Fehler.
Mit der Geschichte über Marietta/Seamus hast du mich auf eine gute Idee gebracht. Im Moment ist sie noch nicht geplant, aber es kann gut sein, dass ich tatsächlich demnächst eine Geschichte darüber hochlade. Ich habe eine Fortsetzung dieser "Reihe" geplant, sie heißt voraussichtlich "Ein volles Blatt Pergament" und spielt dann in der Szene, in der die Person, für die das Pergament bestimmt war, das Blatt auch wirklich erhält- auf die eine oder andere Weise.
Um noch ein bisschen Schleichwerbung zu machen: Ich liebe auch die (meisten) Nebenfiguren, die JKR entwickelt hat, vor allem (und das ist die Schleichwerbung) Rubeus Hagrid und Xenophilius Lovegood. Über beide habe ich angefangen, eine Fanfiktion zu schreiben. Wenn du möchtest, kannst du sie ja auch mal angucken.
Danke für dein Review und vor allem für dein Kompliment für die Kurzbeschreibung.
Vielleicht bis bald,
LG Livre
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