Autor: LadyCharena
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
08.06.2017 | 13:24 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo

Das mit dem Freiraum ist ja immer so eine Sache, wenn es um Familienmitglieder geht. Bekommt man ihn nicht, dann ist man sauer. Bekommt man ihn aber, dann kommt das irgendwann wie ein Bumerang zu einem zurück. Wie man hier gerade sehr schön sieht. ;-) Denn so richtig weiss Peter nicht, wie er mit seinem Vater umgehen kann. Auch wenn ein gemeinsamer Abend bestimmt kein schlechter Anfang ist.

Die Problematik zwischen Peter und seinem Vater hat es schon in sich, dennoch aber spürt man aus deiner Geschichte heraus, dass sie sich lieben. Was ich wichtig und gut finde. :D

Liebe Grüsse, Esther

Antwort von LadyCharena am 10.06.2017 | 23:23:04 Uhr
es sind immer zwei Wesenszüge in Peter, die miteinander im Clinch liegen - der kleine Junge, der in der Liebe und Aufmerksamkeit (auch Strenge) seines Vaters geborgen und sicher war und diese Sicherheit so abrupt verloren hat und der erwachsene Mann, der auf eigenen Beinen stehen will und muss und nicht mehr die leitende Hand eines Vaters braucht.

Und Caine hat seinen eigenen Zwiespalt. Auf der einen Seite seinen kleinen Jungen, der mit einer Geschichte belehrt und mit einer Umarmung getröstet werden konnte - und über den Abgrund der 15 verlorenen Jahre - der erwachsene Mann mit den Augen seines Sohnes, der einen anderen Weg eingeschlagen hat, der so viel von seinem früheren Ich vergessen hat.

Die starke Liebe zueinander ist die Rettung ihrer Beziehung und macht sie gleichzeitig so viel peinvoller.

lieben Dank fürs Lesen & die Review,
lg
C
08.06.2017 | 09:13 Uhr
zu Kapitel 1
Hallöchen
;) Ich drücke Peter dann mal die Daumen, damit es kein Reis ist der ihm da aus dem Kochtopf entgegen blickt.
Ansonsten nenne ich das aber mal ein Friedensangebot, dass Caine vorbei kommt und seinem Sohn etwas kocht. Denn natürlich vermisst dieser seinen Sohn, wenn sie sich in den letzten Wochen kaum gesehen haben. Da soll sich Peter also nicht so anstellen und einfach glücklich sein, dass er seinen Vater bei sich hat. Tut bestimmt beiden gut, denn einsam sind beide doch öfters mal.
Ich mag es, wie du die traurigen Untertönen mit den lustigen mischst. ^.^ Sehr schön geschrieben.
LG Anna

Antwort von LadyCharena am 10.06.2017 | 23:28:51 Uhr
Keine Sorge, Caine wird sicherlich nicht wegen so einer geringfügigen Sache ein Fass aufmachen. Und ich denke, es ist nicht der Reis an sich, den Peter nicht mag. Er hat sicherlich Reis mit seinem früheren Leben im Tempel verbunden und als er dann im Waisenhaus und später bei den Blaisdells war, muss ihm schon alleine der Anblick von Reis diesen Verlust wachrief. Caine weiß das sicher auch, aber Peter damit zu necken, dient dazu, seinen Sohn auf sanfte Weise daran zu erinnern, dass diese schlimme Zeit vorbei ist.

Peter fühlt oft noch wie das verlassene Kind, will aber auf keinen Fall von seinem Vater wie ein Kind behandelt werden, das verbietet schon sein Stolz.
Caine sieht das bockige Kind, und weiß, wie er mit ihm umgehen könnte - aber weiß nicht, wie er mit dem Mann umgehen soll, zu dem das Kind geworden ist.
Beiden fehlt einfach die Zeit zwischen Kindheit und Erwachsensein.

lieben Dank fürs Lesen & die Review,
lg
C