Reviews 1 bis 25 (von 29 insgesamt):
21.09.2017 | 17:56 Uhr
zu Kapitel 16
Guten Abend Erzaehlerstimme.

Am Sonntag habe ich deine Geschichte entdeckt und sie auf der Nachhausefahrt von Holland nach Thüringen in einem Rutsch durchgelesen. Dein Schreibstil hat mich sofort gepackt und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, selbst wenn sich die anderen im Auto über interessante Themen unterhalten haben.
Genau die Art Schreibstil lässt mich sehr viele FFs lesen und ich denke, ich werde mich auch deinen anderen zuwenden. Ich hab ja gehört, da gibt es noch eine FF zu Phantastische Tierwesen...

Mir hat es Newt ja auch schon in den Filmen angetan, allein durch seine selbstlose, patschige Art, und durch deine FF hat sich das noch verstärkt. Du hast ihn auch sehr getreu geschrieben. Das Ende hat mir gefallen, weil sich der gute Dumbledor doch ein wenig in Newts Leben einmischt, damit der seine Leidenschaft weiter machen kann. Der Mann hat Klasse. Am Anfang war ich auch kurz irritiert, dass Dumbledor nicht Schulleiter ist, aber es ist ja logisch, wenn wir um einige Jahre in die Vergangenheit springen. Irgendwie hatte ich auch eh nie auf dem Schirm, dass die HP Welt im 20igsten Jahrhundert spielt.
Oliver war ja auch goldig bis zum Schluss. Mich interessiert es stark, was mit ihm nun wirklich passiert ist. Ich habe das Gefühl, dass sich beim weiteren Handhaben mit dem Jarvey Dumbledor auch eingemischt hat... Den Zug von Leta, dass sie ihm unterstellt handgreiflich geworden zu sein bzw. sie gezwungen zu haben zu helfen, das ist richtig uncool. Ich mochte sie bis zu dem Zeitpunkt, aber das hat das Ruder rum gerissen. Ich würde auch gerne wissen, wie sie auf den Rauswurf reagiert hat und was mit ihren Tieren passiert ist.

Das war es fürs erste von mir, ich hoffe, wir lesen uns bald wieder.
Liebe Grüße,
KaruTey~

Antwort von Erzaehlerstimme am 23.09.2017 | 12:52:33 Uhr
Hallo KaruTey,

zuerst einmal vielen lieben Dank für deine Rückmeldung und für dein Interesse an dieser Erzählung! Ich habe mich sehr darüber gefreut :)

Uff, ich bin geschmeichelt, dass du dir die Erzählung im Auto durchgelesen hast. Natürlich hatte ich gehofft, dass sie den Leser mitreißt und ihn genau so interessiert, wie mich die Handlung interessiert hat. Richtig, eine zweite FF ist noch in der Planung, aber ich weiß nicht, wie fix die geschrieben und veröffentlicht wird. Momentan habe ich noch drei angefangene Projekte laufen, sodasss die Phantastischen Tierwesen ein wenig warten müssen. Aber der grobe Handlungsverlauf ist geplant und ich muss mich nur noch aufraffen zu tippen ^^ Schön, wenn sie dich schon ein wenig interessiert, dann werde ich mich hoffentlich bald motiviert bekommen!

Newt ist wirklich sehr wenig ich-bezogen. Er kümmert sich hauptsächlich um seine Tiere und die Tiere, die er neu in seine Obhut aufnimmt. Er scheint jemand zu sein, der sich selbst nicht allzu viel Bedeutung zumisst, zumindest nicht genügend. Selbst als es im Film um sein Leben geht, sind es die Tiere, um die er sich sorgt. Dumbledore spielt eine wichtige Rolle in Newts Leben, wie schon angedeutet wurde und ich glaube, in der Fortsetzung wird noch einiges diesbezüglich passieren. Nicht umsonst hat man ja einen jungen Dumbledore gecastet, die Sache mit Grindelwald ist ja der erste Zaubererkrieg, wenn ich mich nicht irre. Er ist tatsächlich zu dieser Zeit noch Verwandlungslehrer und ein Black ist Schulleiter, richtig.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich gar nicht weiß, was mit Oliver geschehen ist. Das werde ich wahrscheinlich auch nie erfahren ^^ Es gibt einige Rätsel, die auch der Autor der Erzählung nicht wissen kann, der Erzähler weiß es schließlich auch nicht. Da habe ich mich diesem Fakt einfach angepasst.
Leta ist so ein Problem in dieser Erzählung gewesen, nicht nur inhaltlich. Man weiß fast gar nichts über diese Figur, es wurden nur ganz vage Andeutungen über sie gemacht. Und im Wikia zum Fandom steht auch irgendwie nichts, also musste ich wohl oder übel viel raten. Ich weiß nicht, ob sie wirklich so egoistisch ist, aber es wurde ja angedeutet, dass Newt die Schule verlassen musste, weil er die Schuld für etwas auf sich genommen hat, das eigentlich auf ihren Mist gewachsen ist. Aber wenn sie sich für ihn eingesetzt hätte, dann hätte er theoretisch gar nicht die Schule verlassen müssen... Also blieb im Umkehrschluss (leider) nur die Möglichkeit, sie so darzustellen, wie ich sie letztendlich dargestellt habe. Hoffentlich liege ich damit nicht daneben ;D

Noch einmal bedanke ich mich recht herzlich für dein Feedback und wünsche dir noch ein wunderbares Wochenende!

LG, Erzaehlerstimme
25.07.2017 | 11:30 Uhr
zu Kapitel 16
Hi,

mit dem Epilog ist dir ein runder Abschluss gelungen, wobei ich erst nochmal im Prolog und in der Vorbemerkung nachschauen musste, bevor ich wieder wusste, wer Mr Belby ist. Nach fünf Monaten lügt Newt immer noch, was den "Vorfall" angeht, andererseits bleibt ihm aber auch keine Alternative - es hätte keinen Sinn, wenn er jetzt vor Mr Belby die Wahrheit erzählen würde. Trotzdem frage ich mich, wann und wem Newt wohl das erste Mal erzählen wird, wie es wirklich geschehen ist.
Ich kann mir förmlich vorstellen, wie Richard sich die Aktenberge hinunterstürzt, schade nur, dass er Newt verlassen hat. Aber wahrscheinlich ist es besser für ihn, wenn er sich einen Baum zusammen mit seinen Artgenossen teilt und immerhin kann Newt ihn noch regelmäßig besuchen.
Dumbledore hat sich also tatsächlich dafür eingesetzt, dass Newt einen Job im Ministerium bekommt und wieder einmal alle möglichen GEsetzeslücken aufgezählt - was mich wieder einmal an eine Situation vor Harrys 5. Schuljahr erinnert, über die wir bereits gesprochen haben. Es ist schön, dass Newt neben seiner Arbeit im Ministerium auch noch die Möglichkeit hat, seine letzten Schuljahre nachzuholen. Wir wissen ja, dass er das irgendwann getan haben muss - sonst hätte er 1926 in New York nicht apparieren können - es ist schön, dass es schon so früh nach seinem Schulverweis möglich ist.
Vor allem Newts letzte Aussage und die Sätze, die dann folgen finde ich echt schön. Es hat so etwas Befreiendes und Erleichterndes. Es hat so etwas von "für Newt ist wirklich noch nicht alles zuende". Es ist ein sehr positives Ende deiner Geschichte.

Ich möchte mich nochmal für diese wunderbare Geschichte bedanken und würde mich sehr freuen, wenn du noch einmal etwas in diesem Fandom hochladen würdest. Ich werde es dann auf jeden Fall lesen :)

LG und vielleicht bis bald(?),
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 26.07.2017 | 13:52:13 Uhr
Ein letztes Mal Hallo im Reviewbereich zu "Ad bestias"! :)

Es freut mich wahnsinnig, dass du schon so lange und vor allem so regelmäßig dabei bist - vielen, vielen Dank dafür.

Der Epilog hat es also abgerundet - das hatte ich gehofft. Ich arbeite mittlerweile gerne mit Prologen und Epilogen, aber wichtig war mir hier vor allem, dass sie eine Art Rahmenerzählung bilden, innerhalb derer dann das Geschehen erst entfaltet wird. Im Prinzip könnte es auch eine ausführliche Schilderung der Ereignisse aus Newts Sicht vor Mr. Belby sein, die er hier abliefert. Dass du nachschauen musstest, kann ich verstehen, immerhin ist der Prolog auch schon vor sehr vielen Wochen hochgeladen worden ^^
Nein, es ergäbe wirklich keinen Sinn plötzlich seine Aussage zu ändern und hier auf einmal mit der Wahrheit rauszurücken, die ihm jetzt eh keiner mehr glaubt. Er hätte es direkt machen müssen, oder er lässt es eben bleiben - so wie er es jetzt eben macht.

Ich fand auch, dass es Zeit für Richard war wieder ins 'echte Leben' zurückzukehren, jetzt da Newt auch ins echte Leben gehen muss. Er wird bald anfangen zu arbeiten und da ist es eben nicht unbedingt sachdienlich die ganze Zeit einen empfindlichen Bowtruckle mit sich herum zu schleppen.

Dumbledore hat sicher alles rausgeholt, was ging, damit Newt doch nicht im Regen stehen bleibt. Allerdings ist das alles reine Spekulation, es könnte genau so gut sein, dass Newt zwei Jahre lang etwas anderes gemacht hat, bevor er zum Ministerium gekommen ist. Ich hoffe, dass wir das in den nächsten Filmen rausfinden, denn es ist ja alles sehr, sehr vage, was im Wikia über diese Zeit zu finden ist. Und das mit dem Apparieren dachte ich mir auch - er hat die Schule nie fertig gemacht, kann aber so einen komplizierten Zauber ausführen und das schon sehr routiniert? Ok, also muss es ihm irgendwer beigebracht haben. Auch würde mich interessieren, wieso er seinen Zauberstab behalten durfte. Alles sehr, sehr spannend.

Nein, für ihn ist es noch nicht zu Ende. Er wird zwei Jahre dort arbeiten, dann zur Beast Division gehen und dann wird er einmal das größte und wichtigste Werk über Phantastische Tierwesen schreiben. Ein wahrlich gutes Ende für den Moment, auch wenn es noch viele Situationen geben wird, in denen sich Newt gegen seine Zaubererkollegen durchsetzen muss. Das steht aber auf einem anderen Blatt.

Ja, ein paar Sachen sind sogar tatsächlich noch geplant, doch muss ich dafür erst die Zeit finden, mich da dran zu setzen. Dennoch bin ich diesbezüglich zuversichtlich, es hat mir hier schon großen Spaß gemacht zu recherchieren und zu schreiben.
Aber natürlich auch, Feedback zu bekommen, dessen du nicht müde geworden bist. Noch einmal herzlichen Dank für deine ausführlichen Reviews, deine Anregungen und deine Diskussionsansätze und Gedanken, die du mit mir geteilt hast. Ich hatte großen Spaß dir zu antworten! :)

LG, Erzaehlerstimme
18.07.2017 | 22:44 Uhr
zu Kapitel 14
Hi,

wieder ein sehr schönes, wenn auch größtenteils ziemlich deprimierendes Kapitel.
Es passt mal wieder so zu Dumbledore, dass er sich über die Gegebenheit lustig macht/aufregt, dass drei Ministeriumsabgeordnete wegen der Angelegenheit nach Hogwarts kommen. Das erinnert mich an Harrys 5. Jahr, als es sogar eine Sitzung des Tribunals gibt, weil er einen Patronus heraufbeschworen hat.
Newt tut mir so leid, als er erfährt, was Leta noch über ihn gesagt hat. Dass sie nicht nur behauptet hat, dass ihm das Jarvey gehörte, sondern auch, dass er sie angeblich dazu gezwungen hätte, ihm zu helfen. Ich glaube, damit ist seine Freundschaft zu ihr beendet, da dies ein wirklich großer Vertrauensbruch ist. Natürlich eigentlich schon die Lüge an sich, aber das wäre ja seiner Meinung nach nicht ganz so schlimm gewesen, vor allem, weil er sich ja in gewisser Weise wirklich verantwortlich fühlt für das was passiert ist. Aber dass sie ihm dann auch noch unterstellt, er hätte sie gezwungen, etwas, was Newt nie tun würde, dazu ist er viel zu lieb, das könnte ich auch nicht ertragen. Es ist aber trotzdem bemerkenswert, dass Newt all die Anschuldigungen und auch das Urteil einfach so anhört, ohne zu protestieren. Aber andererseits ist es ja so ausgegangen, wie er es sich durch seine Lüge erhofft hat. Und er weiß auch, dass er jetzt an seiner Entscheidung nichts mehr ändern kann und das es keinen Sinn hätte, jetzt zu protestieren. Anders als Dumbledore, der immer noch fest davon überzeugt ist, dass Newt gelogen hat und dass demzufolge die Strafe, die Newt auferlegt wird, auch nicht gerechtfertigt ist. Aber auch Dumbledore sieht, dass er eigentlich nichts mehr einwenden kann.
Über die Reaktion, als Newt nach Oliver fragt, musste ich doch etwas grinsen. Einerseits ist die Reaktion natürlich verständlich - Newt wird gerade verurteilt und statt das er sich um sein eigenes Wohl sorgt, sorgt er sich um das Olivers. Andererseits ist ja nicht nur das der Hintergrund der ungläubigen REaktion, sondern vor allem die Annahme, dass das Tier ein "Ungeziefer" sei. Dass Newt hier protestiert, ist nur verständlich und zeigt auch wieder, dass ihm die Tiere eben mehr bedeuten als sogar er selbst - für sein eigenes Wohl protestiert er nicht, für das der Tiere schon. Ich hoffe ja so sehr, dass das Ministerium nichts allzu schlimmes mit Oliver vor hat, wobei ich mir da leider nicht so sicher bin.

Blacks resignierte Reaktion als Dumbledore anbietet, auf Newt aufzupassen fand ich noch ziemlich amüsant. Er weiß, dass er Dumbledore diesen Wunsch nicht abschlagen kann. Es freut mich, dass Dumbledore Richard geholt hat und Newt wieder übergeben hat. Es zeigt auch nochmal, wie besonders Newt eigentlich ist, als Dumbledore gesteht, dass er Richard nicht nahe kommen konnte. Das folgende Gespräch zwischen den beiden finde ich sehr interessant - auch immer Newts kurze Antworten, die alleine schon durch ihre Kürze zeigen, dass Newt doch darunter leidet, wie die anderen ihn behandeln und ansehen. Und dann versucht Dumbledore nochmals die Wahrheit aus Newt herauszubekommen, obwohl er die Wahrheit sowieso schon zu kennen scheint... Aber Newt bleibt standhaft, ich denke immer noch, um Leta zu schützen, obwohl sie ihn verraten hat. Doch Dumbledores ermutigende Worte tun echt gut - es ist schön, wenn wenigstens einer das Potenzial, das in Newt steckt zu sehen scheint, auch wenn Newt selbst noch nicht daran glauben mag und nicht sieht, wie besonders er doch wirklich ist. Ist auch kein Wunder, wenn ihm die anderen immer einreden, dass er anders und komisch sei. Besonders hat einfach eine viel positivere Bedeutung und wird Newt auch eher gerecht. Und Dumbledore sagt natürlich schon Newts späteren Weg und das Buch, das er einmal schreiben wird vorher. Ich muss nur wieder hervorheben, welch ein bemerkenswerter Mann auch Dumbledore ist. Vielleicht sind es sogar Dumbledores Worte, die Newt später dazu ermutigen warden, der Zaubererschaft die Augen zu öffnen.

Jedenfalls wird klar, dass der Schulverweis ganz sicher nicht Newts Ende sein wird und somit hat das doch sehr pessimistische Kapitel gar kein deprimierendes, sondern ein sehr optimistisches Ende.

Liebe Grüße,
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 20.07.2017 | 14:47:27 Uhr
Hallo bookfreeki,

wieder werde ich von einem ausführlichen Review begrüßt - danke dafür! :)

Deprimierend war es wohl, wenn auch irgendwie notwendig, weil vorgegeben. Der Schulverweis ist ja nun einmal Canon im Film und leider hatte ich keine Wahl, auch wenn ich es gerne anders gehabt hätte. Dennoch gibt es noch einige Fragen, die ich mir stelle. Wieso durfte Newt beispielsweise seinen Zauberstab behalten? Hagrid durfte ihn ja nicht behalten.

Und ja, eine weitere kleine Anspielung auf das von mir heißgeliebte Franchise um Harry Potter, in dem ein völlig unverhältnismäßiger Aufwand gemacht wird für einen Patronus-Zauber.

Laut Wikia hat Newt sogar nach dieser Sache noch ein paar Jahre losen Kontakt zu ihr. Ich weiß nicht genau, wie das ausgesehen haben könnte, aber darüber habe ich mir schon ein paar Gedanken gemacht, weil ich ja noch eine andere Erzählung in Planung habe, die ich in Zukunft irgendwann mal schreiben möchte. Aber es ist ziemlich schwierig, sich dazu ein Bild zu machen, eben weil es die Filme noch nicht gibt und J.K. Rowling uns natürlich nicht mit Infos spoilern will.
Eben, der Zug ist abgefahren, wie man so schön sagt. Die ganze Zeit zu behaupten, man wäre Schuld und dann im Moment, in dem es ernst wird, zu protestieren, das geht nicht zusammen. Dann hätte er sonst gleich die Wahrheit sagen sollen und gucken müssen, wie es weitergeht. Es ist ja nicht so, als hätte er nicht die Chance gehabt.
Dumbledore muss sich hier geschlagen geben, das stimmt. Aber diese Niederlage seinerseits ist natürlich nur von kurzer Dauer. Nächste Woche im Epilog klärt sich auch endlich auf, was dieser mysteriöse Mr. Belby in seinem muffigen Kellerbüro eigentlich von Newt möchte... ^^

Oliver ist hier das, was Newts Koffer später in New York ist, aber darüber haben wir auch schon gesprochen. Was mit Oliver geschieht, erfährt er nicht, genau so wenig wie wir das erfahren. Niemand weiß das so genau und dabei wollte ich es auch belassen. Denn es wird sich sicherlich nicht so sehr von dem Umgang unterscheiden, den Menschen mit bissigen und gefährlichen Tieren pflegen.

Das Gespräch fand ich sehr wichtig, um noch einmal einen Abschluss zu finden. Jetzt wissen es ja wirklich alle, dass Newt irgendetwas ausgefressen hat und dass 'irgendetwas mit ihm nicht stimmt'. Er hat jetzt den Schulverweis und sicherlich werden viele der Schüler, die ihn nicht kennen, behaupten, dass sie mit so etwas ja schon immer gerechnet hätten. Nicht Dumbledore, der weiß, dass Newt etwas an sich hat, das interessant ist. Nicht umsonst kann Newt schon mit 15 einen Bowtruckle aufziehen und sich gefahrlos um ihn kümmern. Und ja, Dumbledore musste einfach noch einen Versuch wagen, sonst wäre er nicht Dumbledore in seiner gewohnten Art. Ich bin froh, dass mir der Versuch ihn darzustellen wohl gelungen sein soll, denn es war viel Arbeit.
Sagen wir es mal so: Je öfter jemand zu einem sagt, dass er seltsam ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er es irgendwann glaubt. So auch Newt, der sich nicht dagegen wehren kann, weil diese Einschätzung seinerseits ja sehr homogen zu sein scheint. Er wehrt sich zwar dagegen, aber auch der härteste Widerstand bröckelt irgendwann. Stimmt, vielleicht hat Dumbledore hier wirklich schon eine Ahnung. Er weiß jedenfalls mit Sicherheit, dass Newt mehr kann als hier gesagt wird.

Ja, es sollte auch ein optimistisches Ende haben, denn es gibt ja eine Zukunft für Newt, wie wir schon längst gesehen haben.

Dir noch eine schöne Restwoche!

LG, Erzaehlerstimme
17.07.2017 | 15:02 Uhr
zu Kapitel 14
Hi,

Schade das Newt Hogwarts wirklich verlassen muss. Hoffentlich kann er Richard mitnehmen, das Ministerium tut Oliver nichts und entlässt ihn in die Freiheit und er findet eine Schule wo er besser behandelt und es ihm gefällt, wo er Freunde findet und wo seine Begabung gefördert wird..

Ich wünsche dir einen schönen Montag und einen tollen Start in die neue Woche

Antwort von Erzaehlerstimme am 20.07.2017 | 14:19:47 Uhr
Hallo Luna,

wir haben es fast geschafft - am Montag noch ein Epilog und dann sind wir hier schon fertig. :)

Ja, Newt musste gehen, die 'Beweise' bzw. der Eindruck war einfach zu belastend für Newt. Abgesehen davon, sagt er ja die ganze Zeit, dass es seine Schuld war. Newt wird auf keine andere Schule gehen können. Theoretisch müsste er auch eigentlich seinen Zauberstab abgeben, so wie Hagrid seinen abgeben musste. Er hat Glück, dass er einflussreiche 'Freunde' hat.

Ich wünsche dir eine schöne Restwoche und bedanke mich recht herzlich für deine Rückmeldung!

LG, Erzaehlerstimme
11.07.2017 | 17:29 Uhr
zu Kapitel 13
Hallo,

ich fand das Kapitel wieder sehr spannend, aber auch sehr deprimierend.

Es passt zu Dumbledore, dass er gegenüber Newt sozusagen sofort mit der Tür ins Haus fällt anstatt drumherum zu reden oder Newt gegenüber zu behaupten, dass die Lage gar nicht so ernst wäre - das ist sie nämlich und dass wissen beide, Newt und Dumbledore. Mir tut Newt irgendwie total leid, wie er sich selbst einzureden versucht, dass er ja eigentlich Schuld an der ganzen Situation habe und wie er sich selbst überzeugt, dass er Leta da heraushalten muss, obwohl sie die Wahrheit nur verdient hätte, weil sie ihn eigentlich immer nur ausgenutzt hat, auch in dieser speziellen Situation. Allein schon Dumbledores Frage "Inwiefern war es deine Schuld, Newt?", deutet bereits an, dass Dumbledore ahnt, dass Newt nicht die Wahrheit erzählt und dass das ganze Problem eigentlich viel komplizierter ist.
Als Newt im Anschluss Olivers Namen nennt und Dumbledore zunächst irritiert ist und dann sogar meint, dass Oliver ein schöner Name sei, musste ich sogar etwas lächeln, trotz der doofen Situation. Auch als Dumbledore nachfragt, was Newt beobachten konnte. Es erinnert an den Dumbledore aus Harrys Zeit, der eigentlich auch immer über Bestrafungen stand und dem andere Dinge, die anderen Personen vielleicht entgehen, viel wichtiger sind - ebenso wie auch Newt. Sonst hätte Dumbledore sicherlich auch nicht zugesichert, dass er sich um Richard kümmern würde. Und Dumbledore vertraue ich, dass er damit nichts böses im Sinn hat, sondern wirklich dafür sorgen will, dass es dem Bowtruckle gut geht.
Wie bereits erwähnt, hat man schon zu Beginn des Gespräches gemerkt, dass Dumbledore sieht, dass Newt lügt. Es passt aber wieder zu Dumbledore, dass er die Forderung nach der Wahrheit so unvermittelt stellt. Dann lieferst du auch echt noch eine sehr gute Begründung, warum Dumbledore in Newt einen besonderen Schüler und Zauberer sieht. Und auch warum Dumbledore, eben auf Grundlage dieses Vertrauens, Newt seine Lüge nicht abnimmt. Es ist Dumbledore natürlich auch hoch anzurechnen, dass er sich durch die Lüge nicht gekränkt fühlt - er weiß sicherlich, was Newt damit bezwecken wollte, nämlich Leta schützen, was er ja auch dann noch weiterhin versucht. Dumbledores Enttäuschung, als Newt an seiner Lüge festhält, spurt man auch deutlich, ebenso seine Resignation, als er letztlich einknickt und Newt nicht weiter bedrängt. Auch wenn es Dumbledore nicht gefällt, hat er Newts Entscheidung akzeptiert.

Nun zu Leta: Ich denke, es ist (leider) definitiv zu ihrem Vorteil, dass sich Bagman ihrer angenommen hat und nicht Dumbledore. Wenn Dumbledore sie "verhört" hätte, hätte er eine Lüge, wenn sie ihm gegenüber überhaupt den Mut gehabt hätte, sicherlich entdeckt und sie wäre vielleicht gezwungen gewesen, die Wahrheit zu sagen. Hätte Bagman dann im Gegenzug Newt befragt...hätte Newt entweder wieder gelogen oder vielleicht doch die Wahrheit gesagt? Wobei dann natürlich die Frage gewesen wäre, inwiefern Bagman ihm die Wahrheit geglaubt hätte, weil ja später im Kapitel rauskommt, dass Leta gewissermaßen ihre Lieblingsschülerin ist. Dann hätte am Ende Bagmans Bericht von Newts Schuld gegen Dumbledores Bericht von Newts Unschuld gestanden. Es wäre interessant gewesen, wie das Ganze dann ausgegangen wäre. Aber leider werden wir das nie erfahren und Newt wird von der Schule verwiesen. Dass Leta sich die ganze Zeit gegenüber Bagman als Opfer aufspielt, regt mich ziemlich auf. Klar würden die meisten Mädchen in ihrem Alter so sein, immerhin war der Angriff auf Anthony sicherlich auch ein ziemlicher Schock für sie und wenn ich überlege, was für ein Jammerlappen ich manchmal mit 15 war...trotzdem könnte man doch hoffen, dass ihr die "Freundschaft" zu Newt doch etwas mehr bedeutet als sie ihr letztlich bedeutet. Zunächst zögert sie ja sogar noch zu lügen, das ist ihr durchaus hoch anzurechnen, aber dann, sobald sie einmal angefangen hat, hat sie diese Egal-Meinung - dass sie jetzt sowieso nichts mehr ändern kann und genauso gut weiter lügen kann. Verstärkend hinzu kommt natürlich auch Bagmans Ermutigung, dass Leta ja unschuldig sei und man ihr nichts böses wolle und so, aber letztlich ist es Letas ganz eigene Entscheidung zu ihren eigenen Gunsten und zu Newts Nachteil zu lügen und somit wieder einmal vollkommen egoistisch zu handeln. Bei Bagmans Frage ob das Jarvey dann Newt oder Anthony gehören würde, habe ich mir gedacht: um Gotteswillen, wenn es Anthony gehört hätte...

Interessant finde ich ja, dass sowohl Newt als auch Leta die wirklichen Ereignisse eigentlich komplett umdrehen. Beide sagen, dass Oliver Newt gehört - er gehörte Leta; beide sagen, dass Newt nicht mit Oliver umgehen konnte - Leta konnte nicht mit ihm umgehen; beide sagen, er wäre Newt entwischt - er ist Leta entwischt; beide sagen, Newt habe Leta in Verzweiflung um Hilfe gebeten - es war Leta, die Newt in Verzweiflung um Hilfe gebeten hat.

Im Gespräch mit Black zeigt sich nochmal ganz deutlich, dass Bagman eindeutig Leta bevorzugt und lieber hat, vor allem, wie sie auf Dumbledores Bericht reagiert, dass Newt zwar dasselbe gesagt hat, aber gelogen hat. Man könnte auch Dumbledores Bericht als Bevorzugung deuten, so empfinde ich das aber nicht - er berichtet meiner Meinung nach eher neutral und objektiv (wobei diese Überzeugung meinerseits auch daran liegen mag, dass ich selbst ganz sicher nicht objektiv bin und klar auf Newts Seite stehe). Dumbledores letzter Versuch, Newt vor dem Verweis zu bewahren, ist echt gut, aber leider nicht erfolgreich. Ich verurteile Black für seine Entscheidung nicht - auch wenn Dumbledore andeutet, es könnte gelogen worden sein, hat er keine Beweise und die Beweislage, die Black vorliegt ist die, dass beide Schüler sagen, Newt sei Schuld. Es steht also nicht Aussage gegen Aussage, sondern beide Aussagen bekräftigen sich.

Alles in allem wieder ein super Kapitel!

LG,
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 13.07.2017 | 20:22:13 Uhr
Hallo bookfreeki,

vielen lieben Dank für dein Review! :)

Ja, Dumbledore der alte Fuchs. Ich glaube manchmal, dass dieser Zauberer schon immer mehr gewusst hat als er hätte wissen dürfen und auch viel mehr gesehen hat, was er eigentlich hätte sehen können. Er ist eine Figur, die auch glaube ich irgendwann J. K. Rowling außer Kontrolle geraten ist, weil er so schwierig und irgendwie auch komplex und viel zu hoch ist, um irgendwie so ganz zu verstehen, was er so versteht. Newt versteht ihn ja auch nicht, deshalb sehe ich es immer als sinnvoll an, aus der Sicht jemand anderes zu schreiben, weil Dumbledores Gedanken sicherlich ziemlich verworren sind. Aber du hast Recht, er ist definitiv jemand, der auch hinter das Ganze blicken kann und von allen Seiten die Standpunkte verstehen kann. Er hat ja nie gesagt, dass es Letas Schuld ist, sondern immer versucht klar zu machen, dass es nicht Newts Schuld war.

Dumbledore ist jemand, dem man vertrauen kann, es sei denn er weiß, dass man ein Horcrux ist... Aber das ist eine andere Geschichte ^^ Er sorgt sich um Newt und er ist auch mit einer gewissen Neugierde gesegnet, die ich ihm immer hoch angerechnet habe. Trotz seiner Erfahrung ist er jemand, der auch einem Fünfzehnjährigen zuhört, um etwas von ihm z. B. über Bowtruckles oder Jarveys zu lernen. Er nimmt die Hexen und Zauberer jeden Alters ernst und ist in der Lage ihnen zu vertrauen. Siehe Hermine im dritten Teil mit dem Zeitumkehrer. Um so ein Ding zu bekommen, haben er und McGonagall sicherlich heftig überzeugende Argumente beim Ministerium anbringen müssen, denn ohne eine solche bekommst du keinen Zeitumkehrer. Hier ist das Besondere, dass er für eine Dreizehnjährige (!!!) bestimmt war. Also wenn Dumbledore sich da nicht für sie reingeängt hat, dann weiß ich es nicht. Und für Newt würde er sicherlich dasselbe tun, weil sie ein ganz anderes Verhältnis haben als Dumbledore und Hermine.

Stimmt, Dumbledore ist jemand, der es Newt nicht übel nimmt, dass er ihn anlügt. Er schützt schließlich nur eine Mitschülerin und lügt nicht aus purem Eigennutz. Wenn es andersherum wäre, also wenn Newt lügen würde, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, dann würde er es ihm sicher übel nehmen, weil er mehr von ihm erwartet hätte. Newt ist für ihn aber sicher trotz seines Verhaltens manchmal ein offenes Buch, wenn ich das mal frech behaupten darf.

Die gute Leta, beschäftigen wir uns mit ihr... ^^ Es hat mir absolut keinen Spaß gemacht diesen Teil des Kapitels zu schreiben, denn ich kann Leute nicht ausstehen, die nicht für ihren Mist geradestehen. Wenn ich Mist gebaut habe, dann habe ich das immer direkt zugegeben, denn wenn man sich in Lügen verstrickt, dann macht man es am Ende doch nur schlimmer und dann passiert das, was man vermeiden will - die Eltern oder so sind 'enttäuscht' von einem und das war wahrlich immer schlimmer für mich, als wenn sie einfach nur sauer waren. Dann kassiert man halt den Ärger, aber dann ist auch schon gut. Zwar habe ich kaum Mist gebaut, aber ich kannte genügend Leute, die genau so gehandelt haben wie Leta. Sie hatten Angst vor den Konsequenzen, aber erst nachdem sie schon die falsche Entscheidung getroffen haben. Leta ist nicht anders als viele andere Pubertierende und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nie daran gedacht hätte, mir das alles zurechtzubiegen, damit ich am Ende doch keinen Ärger bekomme.

Ja, sie erzählen beide unabhängig voneinander dieselbe Lüge, obwohl Newt eben aus anderen Motiven handelt. Allerdings sagt er ja auch nichts Schlechtes dabei über Leta oder rückt sich selbst in ein schlechteres Licht. Leta dagegen würgt Newt noch ganz schön einen rein, indem sie behauptet, er habe sie genötigt ihr zu helfen. Eigentlich ziemlich feige so etwas in den Raum zu stellen, wo doch eigentlich jeder weiß, dass Newt definitiv nicht derjenige wäre, der so ein Verhalten an den Tag legt.

Eben, die Aussagen bekräftigen sich und Black hat ja auch den letzten Rest der Auseinandersetzung mitbekommen. Nämlich dass Anthony angegriffen wurde und schon so aussah wie er eben aussah (dass er nach dem Jarvey treten wollte, ist ja wohl fast klar, denn wenn mich jemand beinahe erwürgt hätte, wäre ich auch stinkig ^^). Black kann eben nur das beurteilen, was er gesehen hat und am Ende das hinzunehmen, was alle sagen. Und alle drei sagen eben, dass Newt ja derjenige ist, den man verurteilen sollte. Sogar Newt sagt das, da hat Black keine Wahl. Er sieht das, was er sehen soll, im Gegensatz zu Dumbledore, der sieht, was niemand sehen soll.

Vielen Dank auch für dein Lob! Wir sind ja gewissermaßen schon im Endspurt und ich finde es immer wieder schön, wie lange du nun schon so kontinuierlich dabei bist :)

LG, Erzaehlerstimme
11.07.2017 | 01:01 Uhr
zu Kapitel 13
Hi,

Oh Mann. Der Direktor will Newt also wirklich aus Hogwarts raus schmeißen und selbst Dumbledore scheint nichts mehr tun zu können. Hoffentlich wird er dann wenigstens an einer anderen sehr guten Zauberschule aufgenommen. Echt mies das Leta ihm beschuldigt hat.

Ich wünsche dir eine gute Nacht, einen schönen Dienstagmorgen und hoffe du hattest einen super Start in die neue Woche

Antwort von Erzaehlerstimme am 11.07.2017 | 09:10:26 Uhr
Hallo Luna,

ja - das war leider schon so vorgegeben, ich hätte es mir auch anders für Newt gewünscht. Aber die Entscheidung steht fest und Newt muss wohl oder übel die Schule verlassen. Was sich Dumbledore für ihn ausgedacht hat, das verrate ich natürlich noch nicht ^^ Und Leta hat im Grunde genau das getan, was man von manchen Teenagern einfach erwartet. Viele sind bloß darauf bedacht, selbst nicht den Ärger abzukriegen und deshalb sind es pauschal erst einmal immer die anderen, die Schuld haben.

Danke! Bei dem schönen Wetter wünsche ich dir natürlich auch einen wunderbaren Dienstag! :)

LG, Erzaehlerstimme
04.07.2017 | 22:18 Uhr
zu Kapitel 12
Hi,

ich fand das Kapitel wieder sehr spannend. Mir hat die Reaktion und das Handeln von Professor Black sehr gefallen. Nicht, dass er Newt Strafe androht, aber dass er so bedacht und ruhig auf die ganze Situation reagiert. Andere Schulleiter wären vielleicht ausgerastet. Und dass er erst fragt, woher das Tierwesen kommt und nicht, ob es Anthony zum Beispiel gut geht oder so. Ich mag Anthony, wie du sicherlich schon gemerkt hast, nicht besonders, und da gefällt es mir, dass Black irgendwie erst nach dem Tierwesen fragt (wenn auch nicht mit positivem Hintergedanken so wie Newt). Vor allem als Anthony dann auch noch Newt anrempeln muss. Das erinnert mich nur wieder zu sehr an Malfoy, der sich mit gebrochenem Arm darüber freut, dass Hagrid nun Ärger bekommt. Ebenso Anthony, er wurde übel zugerichtet und freut sich auf die Strafe, die Newt bekommen wird.
Es ist auch mal wieder typisch Newt, dass er von der ziemlich auswegslosen Situation von ihm und Leta - als sie wie Verbrecher abgeführt warden - wieder zu den Tieren kommt und zum Beispiel Olivers Verhalten rechtfertigt und sich auch Sorgen um Richard macht. Ich hoffe, er darf ihn wieder holen, bevor er von der Schule fliegt.
Das Gespräch in Blacks Büro war sehr gut geschrieben. Ich hoffe nur, "artgerecht" meint nichts schlimmes und das Jarvey darf am Leben bleiben - wir wissen ja, dass die Zaubererschaft Tierwesen damals nicht so gewertschätzt hat, sonst hätte Newt ja gar kein Buch schreiben müssen. Und auch schon wieder typisch Newt, als er sagt, dass das Jarvey nicht gefährlich sei. In den Augen aller, die die Szene im Hof beobachtet haben, muss sich diese Annahme bei Anthonys Anblick ja nur bestätigt haben und Newt weiß das ja auch, aber er weiß auch, dass die Tiere nicht gefährlich sind, wenn man sie richtig behandelt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Stille, als Professor Black den Raum verlässt unerträglich ist und wie eine Folter für Newt ist. Vor allem, da eine solche Stille allen herabziehenden Gedanken den besten Raum bietet.
Die Idee, dass beide unabhängig voneinander befragt werden, ist eigentlich ganz gut (erinnert so an das Gefangenendilemma, wenn dir das was sagt). Nur leider wird es wohl darauf hinauslaufen, dass Leta irgendetwas erfindet, sodass sie im besseren Licht dasteht? Newt wird Professor Dumbledore zwar die Wahrheit erzählen und dieser wird ihm auch glauben, aber später wird er wahrscheinlich einknicken, um Leta zu schützen. Obwohl sie es gar nicht verdient hat.

Ich freu mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung:)

LG,
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 06.07.2017 | 11:08:24 Uhr
Hallo bookfreeki,

einen wunderbar sonnigen Gruß und ein dickes Dankeschön für deine Rückmeldung an dich! :)

Professor Black fungiert hier sogar wie eine Art OC, denn ich kenne ihn ja nicht. Er war zwar Slytherin (und ein Vorfahre von Sirius), aber das heißt ja manchmal nichts. Slytherins sind ja nicht per se alle bescheuert. Siehe Anthony, der ist sogar ein Ravenclaw und benimmt sich wie ein Trottel. Na ja. Wenn du dir den Schulleiter vorstellen konntest, dann freut mich das! An ihm habe ich tatsächlich auch etwas länger gearbeitet und mir überlegt, wie er gewesen sein könnte.

Schuldig im Sinne der Anklage ;D Anthony ist wirklich ziemlich an Malfoy angelehnt, aber das wird mir erst jetzt bewusst, da du es erwähnst. Wirklich lustig, wie man sich inspirieren lässt, ohne es zu merken. Trotzdem funktioniert es tatsächlich ganz gut, wie mir scheint, denn ein Antagonist muss nicht immer grenzenlos böse sein, er kann auch ziemlich zickig und nervig sein. Für Richard habe ich mir eine Lösung überlegt, keine Sorge!

Newt weiß das, richtig. Leider weiß das sonst niemand und er wird auch nie erfahren, was mit "artgerecht" gemeint ist. Das weiß ich selbst auch nicht so genau und ich will auch ehrlich gesagt nicht darüber nachdenken müssen. Das Ministerium handelt da sicher nicht anders wie ein Tierarzt, der einen bissigen Hund einschläfern muss, weil der sich auf ein Kind gestürzt hat oder dergleichen. Und Newt sagt ja auch zu Jacob, dass er versucht diese Tiere "schonend" an seine Kollegen heranbringen will. Eben weil diese sie nicht verstehen.

Richtig, sie werden getrennt befragt werden und Newt wird Leta schützen. Leider sehr zu seinem Nachteil, wie sich später herausstellt. Ich werde nicht allzu viel verraten und freue mich auf die Reaktion zum tatsächlichen Kapitel am Montag ^^

LG, Erzaehlerstimme
04.07.2017 | 02:22 Uhr
zu Kapitel 12
Hi,

Hoffentlich glaubt Professor Dumbledore ihm und sorgt dafür das die beiden nicht von der Schule verwiesen werden.

Ich wünsche dir eine gute Nacht, einen schönen Dienstagmorgen und hoffe du hattest einen super Start in die neue Woche

Antwort von Erzaehlerstimme am 06.07.2017 | 11:02:18 Uhr
Hallo Luna,

vielen lieben Dank für dein Feedback! :)

Dumbledore wird es zumindest versuchen, ja. Aber wirklich erfolgreich ist er (laut Film, in dem Newt keinen Abschluss hat) ja nicht... Aber der gute wäre ja nicht Dumbledore, wenn er nicht ein paar Asse im Ärmel hätte.

Danke, dir auch! Genieße die sommerlichen Temperaturen.

LG, Erzaehlerstimme
29.06.2017 | 10:35 Uhr
zu Kapitel 11
Hi,

ein wirklich verdammt spannendes Kapitel. Ich habe es wirklich mit Begeisterung gelesen, auch wenn die Geschehnisse darin alles andere als erfreulich waren.
Mir gefällt es sehr, dass Newt sich wie immer zuerst um Richard (und auch Oliver) sorgt, auch im Angesicht des auf ihn gerichteten Zauberstabs. Ein bisschen kann ich Leta in dieser Situation sogar auch verstehen, sie hat Angst und kann beim besten Willen nicht verstehen, wie Newt so ruhig bleiben kann. Aber andererseits ist sie irgendwie auch ein ziemlicher...Schwächling ? Mit ihrer ganzen Weinerei erinnert sie schon sehr an ein kleines Mädchen. Als sie dann so patzig reagiert, als Newt sagt, dass sie Anthony und Ernie abhalten solle, werde ich aber schon wieder ziemlich wütend auf sie. Sie hat es schließlich verbockt mit Oliver und nun hilft Newt ihr, Oliver wieder einzufangen und sie will dafür offenbar keinen Finger rühren? Oder hat sie Angst vor Anthony? Aber selbst dann ist es immer noch nur fair, wenn sie auch hilft bei dem, was sie verbockt hat. Leider ist sie dabei nicht ganz so erfolgreich wie Newt. Während er ja Oliver fast schon in Sicherheit hatte, kommt sie gegen Anthony und Ernie überhaupt nicht an - okay, fairerweise sollte man sagen, dass die beiden zu zweit sind und sie allein, aber trotzdem. Und dann macht Anthony alles kaputt. Irgendwie erinnert mich das schon etwas an Malfoy im 3. Jahr von Harry und co. Auch Malfoy weiß nicht, wie man mit Tieren umgeht, beziehungsweise hört nicht auf diejenigen, die es wissen (in Malfoys Fall Hagrid, in Anthonys Newt) und dann eskaliert die Situation. Mitleid mit Anthony habe ich irgendwie nicht wirklich. Warum muss er auch so aggressiv gegenüber Oliver sein? Irgendwie fällt mir da ein Vergleich mit eine Biene ein - wenn man sie in Ruhe lässt, lässt sie einen in Ruhe, wenn man sie ärgert oder ihr Angst macht, sticht sie, aber natürlich gibt man dann ihr die Schuld. Und dann ist da noch Leta, die untätig daneben steht und Newt anfleht, dass er doch sie beide wieder aus diesem Desaster retten soll. Und dann natürlich das Ende mit dem Schulleiter. Es ist echt so unfair, vor allem, weil es, so wie sie alle dastehen, auch noch so aussieht, als wäre Newt der VErantwortliche gewesen. Er nimmt zwar die Schuld sowieso auf sich, aber wenn zum Beispiel Leta mehr im Geschehen integriert gewesen wäre, würde das Ganze vielleicht fairer ausgehen. Wobei da natürlich immer noch Anthony ist, der natürlich gegen Newt so aussagen wird, dass Newt sowieso keine Chance hätte, wenn er ein so schlechter Freund wie Leta wäre.

LG,
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 30.06.2017 | 10:55:45 Uhr
Guten Morgen bookfreeki,

vielen Dank für dein weiteres Review, ich freue mich wie immer sehr darüber! :)

Hui, ein vielversprechender Einstieg in unsere Rekapitulation dieses Kapitels. Du hast es also als spannend empfunden und das erleichtert mich, denn in solchen Sequenzen (also die mit mehr Aktion und weniger Dialog), muss ich mich noch definitiv verbessern. Das hier ist sozusagen eine dieser Übungen, besser darin zu werden.

Ja, darin ist Newt ein klein wenig naiv, wenn ich das mal so sagen darf. Er wird sozusagen mit der einen Waffe bedroht, die die Zauberer nun einmal haben - und diese Waffe ist sehr mächtig - und doch kümmert er sich nicht mehr als nötig darum, fast so als wäre es egal, was mit ihm passiert. Die Tierwesen stehen auf seiner Liste der Prioritäten eindeutig weiter oben und das zeichnet Newt einerseits positiv aus, andererseits wird sich das irgendwann mal zu einem Problem entwickeln, wenn ich das mal frech behaupten darf. Ein Problem war es ja schon in New York.

Leta ist total überfordert, da gebe ich dir Recht. Sie weiß nichts mit dieser Situation anzufangen und übergibt die Verantwortung ganz bequem jemand anderem, damit sie sich nicht anstrengen muss. Wenn man es auf den kleinsten gemeinsamen Nenner herunter kürzt, sozusagen. Allerdings kann ich sie auch irgendwie verstehen, denn sie hat hier etwas ausgelöst, was ihr völlig entglitten ist und auch nicht mehr so schnell unter Kontrolle zu bekommen ist. Ein normales Mädchen in diesem Alter wird eben panisch reagiert haben und das kann man ihr irgendwie nicht einmal richtig vorwerfen... Irgendwie auch schon, denn sie ist es ja schließlich gewesen, die sich die Sache mit den ganzen Tierwesen im Raum der Wünsche aufgehalst hat. Schwierig.

Anthony ist auch ein wenig an unser aller Lieblings-Vatersöhnchen angelegt, das stimmt schon ein wenig ^^ Malfoy war einfach so herrlich verwöhnt und so unausstehlich, so jemanden sollte es hier auch unbedingt geben. Ich verneige mich sowieso nur vor J. K. Rowling und ihrer Fantasie und auch ihren Charakteren, die meine Kindheit und Jugend geprägt haben. Anthony ist aber deshalb nicht weniger nervig und grob. Außerdem finde ich die Parallele hier interessant, die du aufmachst. Newt wächst mit einer Mutter auf, die Hippogreife züchtet und Malfoy wird von einem solchen Hippogreif im 3. Teil verletzt. Ihm fehlt der Respekt vor dieser Kreatur und Anthony lässt diesen Respekt auch vermissen. Newt dagegen kann sogar so ein kleines Wesen wie einen Bowtruckle respektieren und deshalb ist er auch so einfühlsam Tierwesen gegenüber. Er sieht sich nicht als etwas Besseres, Anthony schon.

Oh ja, Schulleiter Black greift ein. Geht ja auch nicht anders, es sieht sehr verdächtig aus, was sich da im Hof abspielt und Newt weiß um diesen Umstand. Es sieht so aus, als hätte er das Jarvey auf Anthony gehetzt und der hätte tatsächlich mit etwas mehr Pech und weniger Hilfe sterben können, wenn Oliver ihm die Krawatte noch enger gezogen hätte.
Über den weiteren Verlauf sage ich noch nichts, das wird sich in den nächsten Wochen in den bald letzten Kapiteln aufklären ;) Noch drei Kapitel to go und ein Epilog, dann ist das hier auch schon wieder vorbei. Mensch, wie die Zeit verfliegt.

Bis dahin noch einmal ein dickes Dankeschön für deine wie immer so ausführliche Rückmeldung!

LG und ein schönes Wochenende,
Erzaehlerstimme
27.06.2017 | 02:03 Uhr
zu Kapitel 11
Hi,

Oje. Hoffentlich tut Dumbledore Oliver nichts und er darf in Hogwarts bleiben. Genau genommen ist Anthony ja selbst Schuld er hat Leta und Newt bedroht und den Jarvey mit seinem Geschrei erschreckt.

Ich wünsche dir eine gute Nacht, einen schönen Dienstagmorgen und hoffe du hattest einen tollen Start in die neue Woche

Antwort von Erzaehlerstimme am 28.06.2017 | 13:54:29 Uhr
Hallo Luna,

wie immer rasend schnell mit einer Rückmeldung - danke dafür!

Du darfst weiterhin gespannt sein, denn jetzt wird es etwas haarig für Newt und für Leta. Aber ich will wie immer nicht zu viel verraten ^^

Danke, den hatte ich! Dir noch einen schönen Rest der Woche (die Hälfte ist ja wieder geschafft).

LG, Erzaehlerstimme
20.06.2017 | 11:40 Uhr
zu Kapitel 10
Hi,

jetzt ist mein Internet schon wieder abgestürzt und ich musste das Review von vorne anfangen :(

Mir hat das neue Kapitel wieder sehr gefallen. Mir tut Newt ja so leid, er muss wirklich sehr müde sein, wenn er sogar keine Lust darauf hat, mit Richard den allmorgendlichen Trip nach draußen an die frische Luft zu unternehmen. Offenbar hat ihn das Gespräch mit Leta wirklich sehr mitgenommen - dieses war ja schon am Wochenende, oder? Und heute ist Dienstag, dann muss er sich ja den kompletten Montag und auch die Nacht damit beschäftigt haben. Es ist auch nicht leicht, wenn man von einem Mädchen, das man für eine Freundin hält, vorgeworfen bekommt, dass eine Behauptung, die ein "Feind" gemacht hat, stimmen könnte. Dies zeigt ja irgendwie, dass Leta Anthony mehr vertraut als Newt und dass, obwohl Anthony Leta auch schlecht behandelt. In dem Vergleich, dass Newt sich so gefühlt habe, als ob er nackt über das Quidditchfeld laufen müsse, zeigt sich, wie schlecht es ihm damit ging und aber auch, wie schwer ihm der Umgang mit Menschen fällt - ebenso mit der Behauptung, dass er Bowtruckles möglicherweise besser verstehen würde als Menschen. Es wird auch nochmal Queenies Aussage, Leta sei "a Taker" gewesen, deutlich, indem Leta sich wieder vollkommen von Newt abschottet, wenn sie keine Frage mehr hat. Sie wendet sich nur an ihn, wenn sie Hilfe braucht, sonst ignoriert sie ihn, da sie nicht mit diesem "seltsamen" Jungen zu tun haben möchte. Wenn er Hilfe braucht, würde sie sicherlich nicht helfen.
Dann erscheint sie plötzlich völlig panisch und durch den Wind vor ihm, weil das Jarvey verschwunden ist. Man merkt ihr an, dass sie es aber trotzdem hinausgezögert hat, ihn aufzusuchen, gerade weil sie so durch den Wind ist. Aber dann sucht sie ihn wieder auf, weil sie etwas von ihm braucht. Dieser Eindruck verstärkt sich noch durch ihr inständiges Drängen und Aussagen wie "Willst du mich hängen lassen?" oder "Du bist unglaublich, Newton. Hörst du mir überhaupt zu?" - sie nutzt ihn einfach aus und er hilft ihr, weil er nicht auch noch sie als "Freundin" verlieren möchte.
Die Situation mit dem geflohenen Jarvey ist aber auch echt brenzlig. Habe ich Recht in der Annahme, dass deine Geschichte langsam auf ihren Höhepunkt zusteuert? In dem Rauswurf von Newt? So blöd aber auch, dass das Jarvey entwischen musste, weil Leta keine Ahnung hatte, wie sie mit ihm umzugehen hatte und es ihr dann einfach entflohen ist. Und dann begegnen sie auch noch, wie kann es anders sein, Anthony und seinem Anhang. Sehr wahrscheinlich ist ja Anthony oder sein Freund dann der Schüler, der "lebensgefährlich" verletzt wird. Ich finde es ja so bemerkenswert von Newt, dass er sich trotz der misslichen Lage - möglicher PUnkteabzug oder Rauswurf oder auch Verletzungsgefahr - nur darum sorgt, dass dem Jarvey nichts passieren dürfe und dass er das Jarvey vor Anthony finden müsse, weil dem Jarvey sonst etwas passieren würde, wenn Anthony es verletzt. Das ist Newt, wie wir ihn aus dem Film kennen:) (ich meine ja nur, die Aussage, dass die Menschen die gefährlichste Spezies seien und deswegen die Tiere in New York in Gefahr seien - worin ich übrigens Newt schon zustimmen muss, Menschen sind die gefährlichste Spezies, nicht nur für Tiere, sondern auch für sich selbst und den Planeten...okay, jetzt schweife ich ab).

Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel, auch wenn die Geschichte leider bald vorbei ist.

LG,
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 22.06.2017 | 10:29:24 Uhr
Guten Morgen bookfreeki,

entschuldige, wenn du länger auf die Antwort warten musstest als sonst, es ist einfach viel zu schönes Wetter, um am PC rumzusitzen - deshalb auch den allergrößten Respekt, dass du trotzdem ein so langes Review da gelassen hast! :)

Oh nein, und dann auch noch unter solch widrigen Bedingungen! :O Ich hoffe, du hast dich nicht allzu sehr geärgert. Mir ist das aber auch schon passiert und ich kann verstehen, was du meinst...

Genau, das war am vergangenen Wochenende und Newt muss sich jetzt wieder dem normalen Alltag stellen. So gut es eben geht. Schön, dass hier meine zeitliche Planung des Ganzen auch ein wenig auffällt, ich denke immer, so etwas fällt beim Lesen gar nicht so auf, aber es muss trotzdem eingebaut werden für den einen Leser, der dann doch darauf achtet - es hat geklappt! ^^ Leta ist in diesem Falle auch wieder 'nur' das Teenager-Mädchen, das irgendwie mit sich selbst nicht klarkommt und auch nicht mit dem, was sonst noch so vor sich geht.

Newt ist durchaus in der Lage über sich selbst zu reflektieren, ja. Er weiß, dass er etwas anders ist als seine Mitschüler und als sein Bruder oder seine Eltern. Er bekommt es ja auch ständig gesagt und doch ist er in der Lage zu wissen, dass er nicht 'schlechter' ist als sie, sondern bloß anders. So anders allerdings, dass er sich zu Tierwesen eher hingezogen fühlt als zu Menschen. Das denke ich auch irgendwie, also dass Leta so jemand ist, der sich nur meldet, wenn er was will, was für ihn selbst interessant ist. Etwas egoistisch auf jeden Fall, ja.

Und jetzt geht es erst richtig los, ja... Leta verliert das Jarvey aus den Augen, das jetzt ohne Aufsicht durch das Schloss tingelt und dort wahrscheinlich große Angst hat. Trotzdem geht sie zu Newt, weil sie weiß, dass er ihr helfen wird. Nicht zuletzt, um das Tierwesen zu schützen, das ja keine Ahnung hat, wo es sich befindet. Es ist in einem Schloss, das überfüllt ist mit Menschen ohne Ende und auch solchen Menschen wie Anthony. Da kann man sich ungefähr vorstellen, wo das hinführt.

Ja, da liegst du richtig ^^ Auf meinem Profil kann man nachvollziehen, wie lang die Geschichten werden, die ich hochlade und es sind noch 5 Kapitel to go, dann ist es schon fast getan. Ich hoffe, dass dich das Ende auch überzeugen kann. Newt ist in der Hinsicht tatsächlich unbelehrbar, würde ich da mal behaupten, denn er ist ja auch derjenige, der im Angesicht des Todes in den USA behauptet, seine Tiere wären nicht gefährlich, aber da haben wir ja schon einmal drüber gesprochen, glaube ich. Er wird sich in der Hinsicht also nicht ändern und das wiederum wollte ich hier schon einbauen, damit man versteht, dass er einfach so jemand ist.

Hui, ich freue mich, dass du dich freust und wünsche dir bis zum nächsten Kapitel ein paar wunderbare Sommertage (und schon fast Wochenende, das darf man ja auch nicht vergessen)!

LG, Erzaehlerstimme
19.06.2017 | 10:46 Uhr
zu Kapitel 10
Hallo ,

Oje. Hoffentlich ist dem Jarvey nichts passiert und sie finden ihn bald und bekommen keinen Ärger.

Ich wünsche dir einen schönen Montagmorgen und einen super Start in die neue Woche

Antwort von Erzaehlerstimme am 19.06.2017 | 12:04:54 Uhr
Hallo Luna,

vielen Dank für dein Dabeibleiben! :)

Ich kann dir verraten, dass es jetzt richtig unangenehm für die beiden wird. Newt wird ja nicht umsonst der Schule verwiesen... So viel sei schon einmal verraten.

Dito, eine wunderbare Sommerwoche wünsche ich dir, es soll ja richtig warm werden!

LG, Erzaehlerstimme
13.06.2017 | 21:54 Uhr
zu Kapitel 9
Hi,

wieder ein sehr interessantes und schönes Kapitel. Es ist spannend, Newts unterschiedliches Verhalten gegenüber Tieren und Menschen aus Letas Sicht zu erfahren. Es stimmt schon, dass Newt im Umgang mit Tieren ganz anders ist als im Umgang mit anderen Menschen. Das stellst du aus der Sicht von Leta sehr gut dar. Auch finde ich es toll, dass sich Leta in dem Kapitel eingesteht, dass Newt sich vielleicht doch etwas besser mit Tieren auskennt als sie und dass er in einigen Dingen, die er kritisiert hat - insbesondere das einheitliche Klima im Raum der Wünsche - Recht hat. Es macht sie sympathischer, wenn sie sich ihre Fehler eingesteht. Wenngleich sie sich gleichzeitig auch ein wenig, zumindest indirekt, über Newt lustig macht oder sich zumindest amüsiert. Toll finde ich dann aber, dass sie sich sogar bei ihm entschuldigt, nachdem sie ihn Herr Schlaumeier genannt hat. Man kann sich in diesem Kapitel echt gut vorstellen, dass die beiden befreundet sind, also wirklich befreundet sind, wenn auch eine gewisse Distanz immer noch vorhanden ist, was wohl unvermeidlich ist, da Newt schließlich Schwierigkeiten beim Umgang mit Menschen hat. Leta solidarisiert sich mit Newt bezüglich seines älteren Bruders und bezüglich Anthony. Man merkt aber auch total, wie wichtig ihr die Behauptung von Anthony, dass Newt in sie verliebt wäre, ist. Alle anderen Dinge, die Anthony erzählt hat, findet sie ja offenbar lächerlich (ich übrigens auch, besonders die Sache mit dem Troll, vor allem dass die Klassenkameraden dann auch noch darauf reinfallen), nur diese eine Sache lässt sie nicht los. Und als Newt dann ziemlich verunsichert und gar nicht eindeutig verneint, dass er mehr empfinden würde, glaubt sie sofort, dass er genau das tut, dass er mehr für sie empfindet und dass Anthony Recht hat. Nun gut, wahrscheinlich würde ich Newts Verhalten selbst genauso deuten, aber Fakt ist ja eigentlich, dass Newt selbst keine Ahnung hat, was er fühlt. Und Leta hat keine Ahnung, was sie fühlt.

Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass sich Newt über den Mangel an Literatur über Tierwesen beschwert und über die Dünnheit der Bücher, die es dann doch über Tierwesen gibt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass er bereits zu seiner Schulzeit Notizen macht.

Liebe Grüße,
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 14.06.2017 | 12:53:22 Uhr
Hallo bookfreeki,

vielen Dank für deine erneute Rückmeldung! :)

Stimmt, für Außenstehende ist es sicher etwas anderes Newt im Umgang mit Tieren zu beobachten als es aus Newts Sicht zu erleben. Die Außenperspektive auf eine Figur finde ich sogar noch am interessantesten, wenn ich versuche bestimmte Eigenarten herauszukehren. Denn wenn wir ehrlich sind, differiert die Eigenwahrnehmung doch meistens sehr intensiv von der Wahrnehmung durch andere. Leta als Beobachterin hat sich also angeboten.
Genau, Leta sollte keineswegs eindimensional bleiben, denn offensichtlich ist Newt ihr in der Erkenntnis bzgl. des Klimas einen Schritt voraus. Sie muss sich das eingestehen, denn sie hat ja den Beweis vor sich, in Form von Oliver, der aggressiver ist als eigentlich notwendig.
Soweit eben eine Freundschaft mit Newt Scamander möglich ist, ja. Und sie waren ja befreundet, laut eigener Aussage Newts. Da wäre es falsch sie völlig zickig oder als intrigante Schnepfe oder dergleichen darzustellen, denn wie gesagt, Newt ist auch ein Mensch, der sich nicht freiwillig mit Idioten umgibt. Sonst müsste er auch krampfhaft versuchen sich mit Anthony anzufreunden und so blauäugig ist Newt auch wieder nicht. Es muss also einen gemeinsamen Horizont geben, auf dem sie sich verstanden haben.
Ja, Anthony ist ein Idiot, das können wir so festhalten ^^ Er macht sich über sie und über ihn lustig, einfach weil er es kann und das ist meistens ein Zeichen dafür, dass er sich wirklich zu Tode langweilt sonst. Leta ist also auch Opfer solcher Behauptungen, die ihre persönliche Integrität ein wenig mit Füßen treten und Kinder/Jugendliche sind leider manchmal sehr beeinflussbar und gemein. Also muss sie genau so darunter leiden wie Newt auch. Bei der Behauptung, dass er in sie verliebt sein könnte, ist es aber etwas anderes, stimmt.
Newt hat keine Ahnung, was er fühlt. > Das fasst diese Figur eigentlich sehr genau zusammen, Nagel auf den Kopf!

Ja, Notizen macht er sich ja in seinem Büchlein. Er vertraut nicht einmal auf die Beobachtungen von anderen, die schon vor ihm geforscht haben, weil er erst einmal pro forma davon ausgeht, dass alles irgendwie falsch ist oder nicht sorgfältig genug erledigt wurde. Irgendwo hat er damit ja auch Recht, das muss man ihm zugestehen.

Schön, dass es dir weiterhin gefällt, ich freue mich sehr darüber! :)

LG, Erzaehlerstimme
12.06.2017 | 20:04 Uhr
zu Kapitel 9
Hi,

Oje. Hoffentlich finden sie einen Weg wie sie es jedem Tier so angenehm wie möglich machen können.

Ich wünsche dir einen schönen Montagabend und hoffe du hattest einen tollen Start in die neue Woche

Antwort von Erzaehlerstimme am 12.06.2017 | 20:35:05 Uhr
Hallo Luna,

da ich gerade auch online bin, werde ich dir dein Review sofort beantworten - vielen lieben Dank dafür auch an dieser Stelle wieder! :)

Da ich dich nicht spoilern will, werde ich mich diesbezüglich zurückhalten und deine Reaktion zu den nächsten Kapiteln gespannt erwarten.

Danke, den habe ich und ich wünsche ihn dir quasi zurück!

LG, Erzaehlerstimme
06.06.2017 | 03:02 Uhr
zu Kapitel 8
Hi,

Oh. Der Jarvey hat Leta also gebissen. Deshalb auch die Blutspur.

Ich wünsche dir eine gute Nacht, einen schönen Montagmorgen, einen tollen Start in die neue Woche und hoffe du hattest ein super Pfingstfest

Antwort von Erzaehlerstimme am 07.06.2017 | 09:49:23 Uhr
Hallöchen Luna,

vielen lieben Dank für dein Review! :)

Jep, genau. Und Newt der alte Schlaufuchs findet das natürlich recht schnell heraus - und konfrontiert sie damit.

Danke, den hatte ich! Dir einen wunderbaren Rest der Woche, die Hälfte ist ja schon wieder rum. :)

LG, Erzaehlerstimme
05.06.2017 | 22:11 Uhr
zu Kapitel 8
Hi,

mir hat das neue Kapitel wieder sehr gefallen. Dein Schreibstil ist immer noch super! Flüssig und spannend zu lesen.

Die Beziehung zwischen Newt und Edward ist ja irgendwie schon ziemlich ambivalent. Erst zieht Edward wieder über "diese Muggelmusik" her und dann bietet er Newt freundlich an, ob er ihm etwas aus Hogsmeade mitbringen sole. Ich verstehe übrigens genauso wenig wie Newt, was Edward gegen die Musik hat. Mir hat das Stück nämlich auch wieder sehr gut gefallen, auch wenn es eher etwas speziell war. Aber Newt ist ja auch eher speziell - und das ist jetzt gar nicht abwertend, sondern positiv gemeint. Warum, um Himmelswillen, ist Edward davon überzeugt, dass Muggel solche schönen Stücke nicht komponieren könnten? Nur, weil sie nicht zaubern können? Aber für Musik braucht man keinen Zauberstab! In der Musik wirkt eine ganz andere Art von Magie, die ganz sicher auch Muggel beherrschen. Vielleicht kann Newt Edward ja irgendwann noch davon überzeugen. Die Namen für Edwards verschiedene Seufzer finde ich übrigens ziemlich lustig.

Das ist wirklich mutig von Newt, dass er einfach an Leta herantritt und sie mit seiner Bemerkung über den Jarvey quasi überfällt. Das hat ihn sicherlich auch einiges an Überwindung gekostet. Ihre Reaktion ist ja mal wieder...typisch!? Dass sie auch gleich wieder schaut, ob sie auch niemand mit Newt gemeinsam beobachtet. Dass sie dann trotzdem um Hilfe bietet, bemerkenswert. Und Newts direkte Antwort darauf ist auch wieder ziemlich lustig. Er kommt da und auch später im Kapitel schon ein bisschen selbstgefällig rüber. Aber jeder braucht irgendetwas, das er kann und worin er selbst an sich glaubt (vielleicht auch ein bisschen zu stark an sich glaubt) und bei Newt sind das eben die Tiere, das ist nur menschlich. Trotzdem, dass er gleich Letas Unterbringung der Tiere kritisiert. Klar, Newt macht das, weil er immer um das Wohlergehen der Tiere besorgt ist und Leta mag zwar kein Extremfall sein, aber ich gehe scharf davon aus, dass er auch vielleicht schon mit Zauberern in Kontakt gekommen ist - und sei es über seine Mutter - die Tiere überhaupt nicht pflegen konnten und sie gar durch die Haltungsbedingungen noch gequält haben. Das betont ja auch noch einmal der letzte Abschnitt, wie wichtig Newt letztendlich die Tiere sind und dass ihm ihr Wohlergehen über alles geht.

Den Satz mit "er sieht aus wie ein Oliver" finde ich wirklich lustig. Vor allem, da ich auch ein paar Kuscheltiere habe (obwohl ich eigentlich viel zu alt dafür bin), bei denen ich mir gedacht habe, "Du siehst aus wie ein Gustav!" (obwohl ich den Namen Gustav eigentlich nicht einmal mag, aber die Giraffe heißt jetzt trotzdem so - einmal getauft, ändert man den Namen nicht).

Ich freue mich schon auf nächste Woche und das nächste Kapitel

LG,
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 07.06.2017 | 09:48:14 Uhr
Hallo bookfreeki,

entschuldige, wenn ich länger auf die Antwort habe warten lassen. Wie immer habe ich mich sehr über deine ausführliche Rückmeldung gefreut und bedanke mich natürlich herzlich dafür! :)

Ambivalenz ist hier ein schöner Begriff, den du ansprichst. Aber so wollte ich ihre Beziehung auch haben. Einerseits so etwas, das man f a s t als Freundschaft oder Ähnliches bezeichnen könnte, aber andererseits eigentlich sehr distanziert und oberflächlich. Sie mögen sich zwar irgendwie, also akzeptieren sich zumindest anstandslos, aber sie sind keine Freunde, die blind einander vertrauen. Und wenn Edward die Musik nicht mag, dann ist er ja auch nicht verpflichtet, sie den ganzen Tag zu ertragen ^^ Ehrlich gesagt, ist das auch ein wenig auf meiner eigenen Erfahrung begründet, denn mein Musikgeschmack gefällt auch noch lange nicht jedem in meinem Umfeld, also habe ich oft schon Rücksicht genommen und die Musik ausgemacht.
Das Stück ist für mich ein Volltreffer, ich höre es einfach sehr, sehr gerne und das auch so häufig wie es geht. Natürlich klingt es irgendwie schräg, aber gerade das passte irgendwie zu Newt, fand ich. Du scheinst da einen ähnlichen Eindruck zu haben wie ich. Ich hatte eben den Eindruck, dass die Zauberer in mancher Hinsicht wirklich etwas arrogant gegenüber Muggeln sind. Bei Harry Potter sieht man das ganz schön, auch wenn man da schon ein paar Jahrzehnte vorangeschritten ist. Arthur dagegen scheint mir besonders interessiert und er fragt sich die trivialsten Dinge - die Funktion einer Gummiente? Dann scheint an sich eine große Diskrepanz zwischen Zaubererwelt und Muggelwelt zu herrschen und Edward könnte nicht viel von den Muggeln mitbekommen haben. Er ist deswegen jetzt nicht rassistisch, sondern einfach kindlich-unwissend. Hoffe ich zumindest :O
Danke, ein wenig Humor hat noch nie geschadet! ^^

Newt bekommt hier seine Vermutung bestätigt und das wiederum stärkt sein Selbstbewusstsein ein wenig. Und wenn er nur für einen kurzen Moment gezeigt bekommt, dass er definitiv Recht hat - das kann jemanden wirklich aufbauen und hier ist es ja auch primär Newts Neugierde, die ihn antreibt. Später ist es der Drang, es den Tieren dort so angenehm wie möglich zu machen, denn er ist schließlich der Überzeugung, dass die Tiere keine Quälerei verdient haben. Was sie auch nicht haben.
Selbstgefällig vielleicht. Aber ich fand auch, dass er anfangs Tina gegenüber ein wenig selbstgefällig bzw. 'überlegen' wirkte, weil er die amerikanische Gesetzeslage kritisiert ("Ich wüsste nicht, warum man keine Muggel heiraten sollte." - sinngemäß zitiert) und sich dabei quasi moralisch in eine höhere Position rückt. Auch lügt er Tina ja an, was den Antrag bzgl. seines Zauberstabs angeht. Insgesamt scheint Newt ein Mensch zu sein, der das macht, was er für richtig hält und dabei versucht andere davon zu überzeugen. Ganz egal, ob derjenige das gut findet. Und an Newts Stelle wäre ich in der Hinsicht (also im Umgang mit den Tieren) auch etwas stark von mir selbst überzeugt. Schließlich ist er ja tatsächlich der einzige, der verschiedenste Tiere unter Kontrolle halten kann. Das Selbstbewusstsein kommt ja nicht von ungefähr.

Ach, witzig, dasselbe 'Problem' habe ich auch ^^ Die meisten der Plüschtiere, die ich habe, wurden auch getauft und das meist auch auf so 'altmodische' Namen. Reginald der erste und letzte, Hand Peter Horst Karl Hal Helmut Peter, der Schredder, Holger, Richard, Erna etc. Da konnte ich mir so einen Moment von 'Du siehst aus wie ein...' nicht verkneifen ;D

Danke noch einmal und eine schöne Woche!

LG, Erzaehlerstimme
29.05.2017 | 19:49 Uhr
zu Kapitel 7
Hi,

Oh Mann. Diese Idioten schon wieder. Zum Glück kam Professor Dumbledore und hat die Jungs vertrieben und akzeptiert das Newt Richard überall in Hogwarts mitnimmt.

Ich wünsche dir einen schönen Montagabend und hoffe du hattest einen tollen Start in die neue Woche

Antwort von Erzaehlerstimme am 29.05.2017 | 20:34:53 Uhr
Hallo Lunagirl,

du bist wie immer sehr fix mit deiner Rückmeldung und dafür bedanke ich mich natürlich auch an dieser Stelle wieder! :) Auch wenn ich gerade vor lauter Hitze dahinschmelze...

Ja, Newt hat es mit diesen Widersachern gar nicht so leicht getroffen, was natürlich für ihn sehr ärgerlich und vor allem auch anstrengend sein muss. Gemobbt zu werden ist kein Pappenstiel, aber Newt ist so sehr mit anderen Dingen beschäftigt, dass er das gar nicht richtig registriert, wie ich vermute. Oh ja, Dumbledore, der alte Retter in Not^^

Dir auch eine sommerliche Woche und einen wunderbaren Abend!

LG, Erzaehlerstimme
29.05.2017 | 12:15 Uhr
zu Kapitel 7
Hi,

mir hat das Kapitel wieder sehr gefallen. Ich mag Newt! Und seine Neugierde. Es gefällt mir, dass er etwas gegen den Begriff sonderbar hat, der ist immer so negativ belastet, vor allem weil es ja alle negativ meinen, wenn sie es über ihn sagen. Ich würde ja eher "besonders" oder "außergewöhlich" verwenden.
Ich finde es toll, wie Richard Newt bei seiner Detektivarbeit unterstützt und es ist echt bemerkenswert von Newt, als er sagt, dass die anderen ihn ärgern dürften, seinem Bowtruckle aber nichts böses antun dürften. Das zeigt nochmal Newts Liebe zu den Tieren und insbesondere zu Richard - welche größere Liebe gibt es, als sich für den anderen aufzuopfern (okay, das ist jetzt kitschig). Ich finde es auch toll, dass du Bezug zum Film nimmst, dass Menschen die gefährlichsten Wesen seien, sagt der erwachsene Newt ja auch.
Als Newt fast gegen die Wand gelaufen ist, musste ich aber doch grinsen. Kann mir aber auch passieren, von daher ist es nicht gegen ihn gerichtet. Als plötzlich jemand nach ihm rief, habe ich mir sofort gedacht "Oh, nein! Nicht Anthony! Nicht jetzt!", doch leider lag ich mit meiner Ahnung richtig. Dieser Anthony ist einfach so ein Widerling (wahrscheinlich werde ich das noch in zig Reviews erwähnen...) und es ist so unfair, dass Newt gegen ihn keine Chance hat. Seine Aussage mit dem leeren Kopf wäre ja ganz lustig gewesen, aber es war klar, dass Anthony darauf reagieren würde. Gut, dass Dumbledore dann rein zufällig vorbei kommt und Newt aus dieser prekären Lage rettet, wobei ich eigentlich bei Dumbledore nicht an Zufall glaube. Du schaffst es super, ihn eben so mysteriös darzustellen, wie er auch ca. 80 Jahre später ist. Dass er immer mehr zu wissen scheint als er eigentlich sollte. Ich habe echt losprusten müssen, als er dann wieder mit dem missglückten Zaubertrank kam. Aber was er da schon wieder weiß oder ahnt, macht ihn schon etwas gruselig, so wie er eben 80 Jahre später auch ist. Ebenso mit seiner Ahnung, dass Newt irgendetwas in seiner Tasche mit sich herumträgt. Die Erklärungen sind natürlich schlüssig, aber trotzdem kommt nicht jeder gleich darauf. Ich finde es auch toll, dass du ein bisschen darauf eingegangen bist, warum Dumbledore so fasziniert (?) von Newt ist und dass Newt ihm von Richard erzählt hat. Mir war von vorneherein klar, dass Dumbledore ihn nicht dafür bestrafen würde, aber Newts Angst kann ich trotzdem verstehen.
Ich hoffe wirklich, dass es Richard gut geht. Als Newt auf die Tasche gefallen ist, hatte ich echt Angst um ihn.

LG,
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 29.05.2017 | 20:33:09 Uhr
Hallöchen bookfreeki,

trotz Hitze so fix mit einer Rückmeldung am Start - danke dafür! :)

Danke auch dafür, dass es dir immer noch gefällt. Mit Newt war ich mir nie besonders sicher, aber ich habe mir größte Mühe gegeben ihn einzufangen. Vor allem, weil wir hier über einen Teenager sprechen. Sonderbar ist wirklich ein Begriff, der Newt nicht so wirklich gefallen dürfte. Schön, dass dir auch solche Details auffallen.

Das einzige, über das Newt sich im MACUSA beschwert, ist ja auch, dass jeder seine Tiere für gefährlich hält. Er ruft öfter, dass sie nicht gefährlich sind und interessiert sich dabei ganz offensichtlich nicht dafür, dass er gerade verhaftet wird und das noch schwere Konsequenzen für ihn haben wird (und auch gehabt hätte, hätte er sich un Tina nicht vor ihrer Exekution befreien können). Die Tiere stehen für ihn an oberster Stelle und ich kann das irgendwo nachvollziehen. Meinen dicken Katern dürfte auch niemand zu nahe kommen. ^^ Ja, Menschen sind in der Tat die gefährlichsten Wesen dieser Erde, denn sie vernichten und töten meist nicht einmal für einen übergeordneten Zweck wie Hunger oder dergleichen, sondern auch zum Vergnügen.

Anthony ist immer zur falschen Zeit am falschen Ort, bzw. Newt ist es in gewisser Weise, dafür ist Dumbledore seltsamerweise immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Er ist spannend und ein wenig mysteriös und ich kann mich ja eben nur daran orientieren, was ich von der guten J.K. geliefert bekommen habe, den jungen Dumbledore kenne ich ja noch nicht. Auf ihn bin ich besonders gespannt in der Fortsetzung!
Schön aber, dass er dir bisher gefällt, denn an ihm habe ich viel überlegt und gefeilt. So auch an ihrem Gespräch, das sie bei ihm nachher im Büro führen. Ich hatte mich an eines der ersten Reviews von dir erinnert und daran gedacht, dass du dir etwas mehr in diese Richtung wünschst, du erinnerst dich? Also in Richtung: Warum findet Dumbledore Newt so interessant? Der Zaubertrank musste noch einmal mit rein, das konnte ich mir nicht verkneifen, muss ich gestehen ^^
In der Sache darf ich dich ein wenig spoilern, dem kleinen Richard wird nichts geschehen, ich hasse es selbst ja wenn ich einen Film sehe oder ein Buch lese und ein Tier sterben muss. Das kann ich dem kleinen Richard nicht antun, sei unbesorgt.

Noch einmal herzlichsten Dank für deine Einschätzung, dein Lob und deine Ideen! :)

LG, Erzaehlerstimme
23.05.2017 | 17:30 Uhr
zu Kapitel 6
Hi,

ich habe ehrlich gesagt etwas gebraucht, bis ich verstanden habe, dass das Kapitel aus Letas Sicht ist, aber eigentlich habe ich es bereits geahnt, als ich "sie" statt "er" gelesen habe. Ich finde, du stellst auch aus ihrer Sicht die Beziehung zu Newt ziemlich gut dar und es wird deutlicher, was Queenie damit gemeint haben könnte, dass sie ein "Taker" war. Sie nutzt ihn eigentlich nur aus, wobei sie ihn eigentlich auch nicht so sonderlich gerne hat. Vor allem nutzt sie ihn dazu, um sich selbst zu vergewissern, dass sie nicht ganz so seltsam ist, da es ja noch den viel seltsameren Jungen gibt. Ich finde es richtig gemein, wie sie sich auch über seine Begeisterung für die Tiere lustig macht. Sie würde zwar Tiere auch mögen, aber er wäre ja total vernarrt in diese und das wäre ja total seltsam. An der Stelle, an der sie sagt, dass sie schließlich "keine Idiotin" sei, kann man dies fast so interpretieren, dass sie Newt für einen Idioten hält. Ich finde es einfach unschön, wie sie ihn eigentlich schamlos ausnutzt und er sich auch dagegen nicht wehren kann.

Mein Mitleid mit Leta, als sie gebissen wird, hält sich dementsprechend auch ziemlich in Grenzen. Es muss zwar schon echt verdammt weh tun und alles und auch ziemlich stark bluten und das ist alles andere als gut und sie muss sich auch irgendeine Ausrede ausdenken, wie sie zu dieser Verletzung gekommen ist, darum beneide ich sie sicherlich nicht. Trotzdem ist da so eine kleine Stimme in mir, die so etwas sagt wie, sie hätte es nicht anders verdient. Was aber vielleicht auch einfach daran liegen kann, dass ich einfach sowas von auf Newts Seite stehe und damit ziemlich pateiisch bin.

Liebe Grüße,
bookfreeki

P.S.: Ich schreibe auch eine Fantastic Beasts-FF und habe mir auch überlegt, dass Newt vielleicht auf den Raum der Wünsche treffen könnte und dort dann Tiere versteckt. Wollte nur wissen, ob das in Ordnung ist, nicht dass du denkst, ich hätte dir die Idee geklaut oder so.

Antwort von Erzaehlerstimme am 23.05.2017 | 18:15:35 Uhr
Hallöchen bookfreeki,

wieder einmal herzlichen Dank für deine Rückmeldung! :)

Danke für deine positive Einschätzung von Leta, da fällt mir echt ein Stein vom Herzen. Da ich nichts über sie weiß, muss ich hier eben improvisieren und das wiederum ist mir gar nicht so leicht gefallen, wie ich gestehen muss. Sie soll nicht allzu sehr ein schlechter Mensch sein, denn dann würde Newt sich sicherlich nicht mit ihr unbedingt abgeben wollen (sonst müsste er ja im Umkehrzug auch darauf bestehen mit Anthony befreundet zu sein, wenn man dieser Logik folgt). So ein Dummkopf ist er nämlich meiner Meinung nach nicht ^^ Sie ist in dieser Szene hier ganz schön arrogant, wenn ich das mal behaupten darf. Sie glaubt, sie kommt mit den Tieren zurecht, wird aber eines besseren belehrt. Wenn wir das weiterdenken, dann würde Newt sicherlich nicht solche Probleme mit dem Jarvey haben. So zumindest mein Glaube (das wird aber später noch einmal aufgegriffen). Sie nutzt ihn sicherlich schon hier ein wenig aus, aber ich muss leider gestehen, dass es im Laufe der Erzählung nicht wirklich besser wird, wie ich finde ;D Mir sei dafür verziehen.

Meins auch, da sind wir uns also einig! Parteiisch hin oder her, ich finde auch, dass das die angemessene Retourkutsche ist für ihren unbedachten Umgang mit den Tieren in dem viel zu heißen Raum. Sie lässt sich nicht helfen und schon gar nicht belehren, aber sie fragt auch nicht aktiv nach Hilfe, obwohl es vielleicht angebracht wäre. Das unterstreicht irgendwie ihre unabhängige, aber auch verbissene Art des Egoismus. Sie will diese Tiere da beherbergen, egal ob sie es kann oder nicht. Jetzt muss sie die Konsequenzen ertragen, die sich leider in einem schmerzhaften Biss in die Hand veräußerten.

Danke noch einmal, ich bin ganz überwältigt, wie regelmäßig du bisher dabei warst!

LG, Erzaehlerstimme

P.S.: Ach Quatsch, der Raum der Wünsche ist nicht meine Erfindung und ein fester Bestandteil von Hogwarts. Du hast jedes Recht ihn bei dir in irgendeiner Weise in der Erzählung einzubauen.
22.05.2017 | 14:58 Uhr
zu Kapitel 6
Hi,

Oje. Hoffentlich wird Letas Wunde im Krankenflügel schnell versorgt. Newt tut mir schon ein bisschen leid, weil Leta ihn einfach so hat stehen lassen.

Ich wünsche dir einen schönen Montag und einen tollen Start in die neue Woche

Antwort von Erzaehlerstimme am 22.05.2017 | 22:32:43 Uhr
Einen wunderbaren guten Abend Lunagirl,

wie immer vielen Dank für dein Review! :)

Ja, der arme Newt... Da muss er aber leider durch. Und er ist doch ein wenig neugieriger als es ihm guttut, wenn ich mal so viel verraten darf.

Danke, den wünsche ich dir auch!

LG, Erzaehlerstimme
19.05.2017 | 22:31 Uhr
zu Kapitel 5
Hey,

mir hat das Kapitel wieder sehr gut gefallen.
Dass Theseus der "bessere" der beiden Brüder ist, haben wir ja schon bereits kennen gelernt (auch wenn ich nicht so denke). Newts Stärken liegen eben wo anders und wenn man diese Stärken wertschätzen würde, wäre er genauso "gut" wie sein älterer Bruder.
Es ist einfach toll, wie Newt sich um Richard Sorgen macht und ihm dann sogar in den Wald folgt, obwohl er das überhaupt nicht darf. Aber wen interessieren schon Regeln? Irgendwie finde ich die Vorstellung, dass der Bowtruckle sich nicht mehr traut, hinunterzuklettern ziemlich amüsant. Und Newt macht sich gleich wieder Vorwürfe, dass er nicht vorher nach seinem Freund gesehen hat. Das beweist einfach nochmal seine Liebe zu den Tieren und seine Fürsorge. Nie würde er es zulassen, dass ihnen etwas zustößt und wenn er selbst sich dabei in Gefahr begibt - und wenn auch nur, in Gefahr beim Brechen von Schulregeln erwischt zu werden xD Dass er sich dann wiederum Gedanken darum macht, dass er nicht in die Küche gehen darf, weil er dann Ärger bekommen könnte...zeigt einerseits, dass er eben doch ein sehr rechtschaffener Mensch ist und nciht gerne Regeln bricht und andererseits auch nochmal, wie viel ihm Richard bedeutet - für ihn hat er eine Regel gebrochen und ich denke doch, dass die Strafen für den Verbotenen Wald etwas höher liegen als für die Küche.
Mir gefällt übrigens Newts Musikgeschmack richtig gut. Ich höre auch solche Musik und Filmmusik (momentan vor allem von Fantastic Beasts xD ). Mir gefällt auch die leicht freundschaftliche Beziehung zu Edward. Ich glaube, Edward ist auch eher ein ruhiger Junge und vermutlich auch etwas "seltsam", wenn auch nicht so "seltsam" wie Newt. Ich finde es auch toll, dass das Konzept im Hufflepuffgemeinschaftsraum etwas anders ist als bei den Gryffindors - dass man sich also nur zu zweit (bzw. dritt *grins*) ein Zimmer teilt und dann das Bad mit mehreren anderen Zimmern. Ein kleiner Kritikpunkt hinsichtlich des Eingangs zum Gemeinschaftsraum habe ich jedenfalls (mein Ordnungstick sollte ich sagen) - im Internet heißt es nämlich, dass die Hufflepuffs durch ein paar Fässer in ihren Gemeinschaftsraum gelangen, aber das ist ja nicht weiter schlimm.
Das Kapitel war jedenfalls wieder super.

LG,
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 20.05.2017 | 12:09:54 Uhr
Hallo bookfreeki,

vielen lieben Dank für dein nächstes Review, ich freue mich wie immer sehr darüber! :)

Na ja, 'besser' ist ein dehnbarer Begriff. Natürlich ist keiner der Brüder irgendwie insgesamt besser, sondern vielmehr in verschiedenen Disziplinen besser und das ganz individuell und voneinander unabhängig. Aber ja, ich verstehe, worauf du hinaus willst. Für den Großteil der oberflächlich denkenden Menschen ist Theseus eben einfach wegen der Tatsache der 'bessere' der Brüder, weil er beliebt ist und keine Spezial-Interessen hat, für die niemand so viel Interesse aufbringen kann. Newt ist also so etwas wie der Nerd, um es mal etwas polemisch zu sagen.

Diese verdrehte Logik, die Newt hier praktiziert (also dass er durchaus bereit ist Regeln für ein Tierwesen zu brechen, aber niemals ohne Erlaubnis in die Küche gehen würde), konnte ich mir ganz gut vorstellen. Sie erschien mir irgendwie logisch in Bezug auf Newt, wenn auch trotzdem nicht für die Allgemeinheit logisch. Darum geht es aber primär gar nicht, sondern es geht um Newts Verständnis von Gerechtigkeit und von Dingen, die er für gerechtfertigt hält, z. B. einem Tierwesen in den verbotenen Wald nachzulaufen, um es zu retten.
Da schließe ich mich dir an: Die Strafe für den Weg in den Wald wäre definitiv nicht mit der für den Einbruch in die Küche vergleichbar ^^

Bei der Musik dachte ich mir, dass es etwas in die Richtung sein könnte, weil ich in letzter Zeit auch schon mal gerne diese Stücke höre. Ein anderes wird im Zusammenhang mit dieser Erzählung auch noch vorkommen. Mein primärer Musikgeschmack ist es jetzt nicht, aber ich finde nicht, dass diese Musik vernachlässigt werden sollte, nur weil sie so alt ist. Die Serenade ist mit eines meiner Lieblingsstücke und da habe ich es doch glatt Newt verpasst, weil es nach einem so aufregenden Tag nichts besseres gibt als bei guter Musik zu entspannen und runter zu kommen.
Edward ist so ein Junge, der sicherlich in der Lage ist mit allen verschiedenen Persönlichkeiten auszukommen. Es gibt ja solche Menschen, die einfach mit jedem etwas zu bereden haben, ganz egal, ob sie jetzt normalerweise eher mit den 'Nerds' unterwegs sind oder doch eher mit Leuten wie Theseus. Solche Leute habe ich immer bewundert, weil sie nach allen Seiten hin kompatibel sind und ein Talent zur Kommunikation besitzen. So jemanden wollte ich Newt als Zimmernachbarn gönnen, er hat es ja schon schwer genug.
Das Konzept der Schlafräume habe ich mir kurzerhand selbst ausgedacht, weil ich dazu keine so genauen Angaben finden konnte. Und der Hinweis mit den Fässern ist interessant, weil ich etwas anderes gefunden hatte: Sie gehen durch ein Gemälde in den Gemeinschaftsraum und seit etwa 100 Jahren war niemand mehr aus einem anderen Haus im Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs. Aber da ich ständig unterschiedliche Angaben zu irgendetwas finde, bin ich dankbar für deinen Hinweis und werde das noch einmal recherchieren!

LG und ein schönes Wochenende,
Erzaehlerstimme
16.05.2017 | 01:30 Uhr
zu Kapitel 5
N'abend.
ich liebe diese Geschichte. ♥ (immer noch :P)

Ich finde es schön, dass Newt wohl das allgemeine 'Kleines Geschwisterchen' Problem hat, du gestaltest ihn dadurch unglaublich Menschlich und vor allem, kann man es nachvollziehen, wenn man selbst die Jüngste war/ist. Es ist schrecklich, dass man versucht wird in eine Rolle gestopft zu werden, die man gar nicht annehmen will. Newt wird dadurch immer konfrontiert. Er ist immer einfach nur der 'Andere'. Der 'Komische', weil er sich von den anderen abhebt. Da wir ja das Muster der Gesellschaft kennen, gelangt er dadurch ja leider in Schwierigkeiten.
Super finde ich auch, wie Newt bereit wäre einfach Grenzen zu überspringen, um einem Tierwesen zu helfen, gar die Schulregeln zu verletzen. Obwohl, beim näheren Nachdenken, wurde ja nie erwähnt, dass Newt einer der ganz braven Schüler war. Dennoch könnte man es leider falsch verstehen, wenn er so die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ich denke, du weißt was ich meine. Er macht es nicht aus Böswilligkeit, sondern um sein Richard zu helfen, aber die anderen wissen es nicht. Wie oft erwähnt wurde, Kinder sind grausam.

Hach mich stimmt es traurig, dass Newt so denkt, das jeder so denkt, dass nichts für immer bleibt, dabei ist es sicher der Wunsch den er hegt. Jemanden zu haben, der ihn begleitet und wenn es nur eine kleine Bowtrucke ist, die ihn nimmt wie er ist, ohne Vorurteil.

Richard ist auch sehr niedlich, er passt gut zu unserem Scamander, so wie es sich ließt. Auch wenn mit ihm sicher ärger ein wenig Vorprogrammiert ist. Früher oder Später. Und ich kann Richard auch verstehen, dass er nicht sofort sprang, da sympathisierte ich sehr mit ihm, solch ein Vertrauensbeweis würde ich nie aufbringen können, egal wie groß die Liebe zu der Person wäre. Aber ich freue mich, dass er ich doch getraut hat.

Herrlich ist: Er will kein Ärger machen, indem er aus der Küche sich was zu Essen stiehlt – was man durchaus gut erklären könnte, eine mildere Strafe aushandeln - als sich im Verbotenen Wald erwischen zu lassen. Also nicht, dass ich das unsinnig finde, aber ich mag wie Newt denkt. Immerhin hätte Richard in Gefahr sein können (Außer auf dem Baum fest sitzen) und er hätte sich das im Leben nie verziehen.

Immer, wenn ich Leta lese, muss ich sauer aufstoßen, ich weiß auch nicht... als ich den Film schaute, dachte ich, ich würde sie gern mal kennenlernen. Aber wenn sie nur annähernd so ist, wie in deiner Geschichte, kann ich sie sowas von GAR nicht leiden.

Hingegen an Edward könnte ich mich gewöhnen, sein Auftreten ist wenigsten so, dass ich denke, dass Ed ihn und Richard wenigsten duldet. Glaub' mehr möchte Newt auch gar nicht wirklich. Ich mag es, dass Newt die Worte von Ed nicht ganz so ernst nimmt, als Leser merkt man auch, dass er es wohl auch nicht so ernst meint und Newt nicht Mobbt, sondern nur etwas freundschaftlich Aufziehen möchte. Zumindest kommt es so rüber.

Und noch einmal muss ich sagen: schön, dass Newt so Menschlich getroffen ist. Das er Probleme hat, die wir alle wohl kennen.

Immer noch bin ich so gespannt auf weitere Kapitel. Da es heute ein 'Heute ist Montag oder? - FF.de <3' war. Etwas worauf ich mich zum Wochenanfang freue. Ich hoffe dich finden noch viel mehr Leser und du bekommst die Anerkennung die dir zusteht. Denn es ist wirklich eine wunderschöne Geschichte.

Einen schönen Dienstag Dir <3
Kity

Antwort von Erzaehlerstimme am 16.05.2017 | 09:26:27 Uhr
Guten Morgen KityKath!

Und noch einmal vielen Dank für dein nächstes wirklich ausführliches Review - ich bin ganz geplättet! :O

Der Jüngere zu sein mit so einem Vorbild ist sicher nicht einfach, ich kann es mir zumindest vorstellen. Da ich selbst der Ältere bin, weiß ich nicht, wie es sich genau anfühlen muss verglichen zu werden. Meine Schwester wurde eigentlich nicht mit mir verglichen, weil wir zwei grundunterschiedliche Menschen sind, aber eine unbewusste Erwartungshaltung ihr gegenüber wird es sicher gegeben haben. Auch wenn das nicht die Absicht mancher Eltern ist. Newt hat eben auch damit zu kämpfen, weil sein Bruder eben so völlig anders ist und auch vorlegt, was Newt irgendwie nachmachen soll.
Newt bricht sogar ständig irgendwelche Regeln ^^ Im Skript zu 'Phantastische Tierwesen', das man auch kaufen kann, da gibt es ja (oh Wunder) auch die Szene, in der Tina ihn in ihrem Amt für Zauberstabsangelegenheiten (keine Ahnung, wie das wirklich heißt) dazu befragt, ob er keine Erlaubnis seinen Zauberstab im Ausland zu tragen, beantragt hat. Er wäre nicht registriert. Und in diesem Skript steht eben der vielsagende Satz 'Newt antwortet (lügt): Die habe ich vor Wochen postalisch beantragt.' > Das kommt im Film gar nicht so rüber, es könnte ja schließlich stimmen. Abgesehen davon gibt es so viele wilde Theorien über seine Schulzeit, da schlackern einem beinahe die Ohren, so viele Wesen soll der nach Hogwarts geschleppt haben und dort hinterlassen.

Ich glaube deshalb kann Newt auch so viel mehr mit Tierwesen anfangen als mit Menschen. Die meisten Tierwesen sind zu seiner Zeit ja noch zutiefst missverstandene Geschöpfe und er versucht die meisten Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Vielleicht auch ein wenig, um die Vorurteile gegen sich selbst aus dem Weg zu räumen.

Richard fungiert in dieser Erzählung schon irgendwie als Gimmick für Newt. Außerdem fand ich den kleinen Bowtruckle im Film so niedlich, deshalb habe ich Newt hier auch einen verpasst, an dem er lernen kann. Schuldig im Sinne der Anklage ^^

Da sind wir uns einig. Es ist unverhältnismäßig wie Newt hier denkt. Er geht einfach in den Verbotenen Wald, traut sich aber nicht sich eventuell etwas Essbares aus der Küche zu besorgen, nachdem sein Abendessen so mager ausgefallen ist. Allerdings würde Newt hier sicher anders argumentieren: Im Wald war er nur, weil er einen guten Grund dazu hatte. Ein Lebewesen unter seiner Obhut hätte potenziell in Gefahr sein können. Also hat das Priorität. Er hat sogar sein Abendessen so schnell wie möglich hinter sich gebracht, nur damit Richard endlich in den Wald kommt, um seinen Spaziergang zu machen. Schön, wenn dir diese Logik gefällt, denn ich fand, das passt sehr gut zu Newt Scamander.

Ach ja, Leta... Es wird noch etwas komplizierter, das kann ich dir versprechen ^^

Edward ist eine kleine Art von Anker, an den sich Newt klammern kann. Er sieht, dass es auch Leute gibt, die bereit sind ihn zu akzeptieren, ohne dabei unbedingt sein Freund sein zu wollen. Newt käme sicherlich auch nicht unbeschwert damit zurecht, eben weil er mit menschlicher Interaktion nicht besonders viel am Hut hat. Edward hingegen wurde als Figur eingeführt, weil ich dachte, dass es sicher auch solche Leute in Newts Leben gegeben haben wird, die jeder von uns sicher schon einmal in seinem Leben hatte: Man versteht sich in der Schule oberflächlich gesehen recht gut, hat aber nach dem Abschluss keinerlei Kontakt mehr zueinander. Allerdings trauert man demjenigen einfach nicht hinterher. So jemand sollte Edward sein, um zu zeigen, dass auch Newt zu solchen zwischenmenschlichen Beziehungen in der Lage ist, wenn er muss. Immerhin hat er hier einen Vorteil dadurch - Richard kann sich ungestört durch das Zimmer bewegen.

Vielen lieben Dank für deine aufbauenden Worte, ich freue mich sehr darüber :) Und bin ein wenig rot um die Nase geworden, wie ich gestehen muss ^^
Die Erzählung ist bei mir daheim jetzt auch endlich fertig gestellt, eine nächste ist in Planung, falls dir das deine Hoffnung auf eine Fertigstellung bestätigt!

Dir auch eine wunderbare Woche!

LG, Erzaehlerstimme
16.05.2017 | 01:15 Uhr
zu Kapitel 5
Hi,

Zum Glück hat er Richard im verbotenem Wald gefunden und konnte ihm helfen ohne das ihm selbst etwas passiert ist.

Ich wünsche dir eine gute Nacht, einen schönen Dienstagmorgen und hoffe du hattest einen tollen Start in die neue Woche

Antwort von Erzaehlerstimme am 16.05.2017 | 09:12:39 Uhr
Guten Morgen Lunagirl,

da warst du aber zu einer wirklich späten Stunde unterwegs! Danke für deine Rückmeldung, ich freue mich wie immer sehr :)

Ja, zum Glück. Ich hatte erst überlegt, noch etwas anderes einzubauen, aber das wäre dann doch etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen gewesen. Ganz so übertreiben mit der Dramatik wollte ich es dann doch nicht.

Dir auch einen wunderbaren Dienstag!

LG, Erzaehlerstimme
09.05.2017 | 22:34 Uhr
zu Kapitel 4
Hey,

wieder ein schönes und vor allem langes Kapitel. Dumbledore... er war also schon zu Newts Zeiten so seltsam weise, wie er es zu Harrys Zeiten war. Ich finde, du stellst die Beziehung zwischen Dumbledore und Newt echt gut da, wir wissen ja, dass die beiden irgendetwas verbunden haben mag. Ich fände es nur auch noch toll, zu erfahren, warum Dumbledore offenbar so ein großes Interesse an Newt hat. Sicherlich nicht nur wegen des Zaubertrankes. Wobei mich da Dumbledores übertriebenes Interesse auch ziemlich verwirrt hat, vielleicht kannst du auch das in folgenden Kapiteln genauer ausführen. Ich finde es aber echt super, wie Dumbledore im Unterricht Anthony zurechtweißt. Der hat es auch nicht anders verdient.
Letas Verhalten im Unterricht finde ich schon irgendwie verständlich, sie möchte eben nicht als das verliebte kleine Mädchen angesehen werden, aber trotzdem ist es echt gemein gegenüber Newt, weil er ja nichts gemacht hat. Aber es passt auch zu Queenies Aussage, dass sie immer nur genommen, aber nie gegeben hätte.

Die Kommentare von Newts Klassenkameraden in der Großen Halle sind ja einfach so substanzlos und ziemlich kindisch, aber so ist das leider immer, wenn jemand gemobbt wird. Ich finde es gut, dass du Theseus und nicht Leta (was sie auch nicht gemacht hätte) dazwischen gehen lassen hast, weil sie hätte die Jungen nur noch befeuert in ihren Annahmen. Ich finde, du bringst auch gut rüber, dass Theseus der ältere und erwachsenere von beiden ist und auch, dass er ganz offenbar beliebter als Newt ist.

Ich freue mich auf die Fortsetzung:)

LG,
bookfreeki

Antwort von Erzaehlerstimme am 10.05.2017 | 14:17:23 Uhr
Hallöchen bookfreeki,

da warst du ja genau so schnell wie deine VorrednerInnen, ich bin ganz geplättet! Vielen lieben Dank, dass du dabei geblieben bist, ich freue mich sehr darüber :)

Mit der Länge der Kapitel gebe ich mir Mühe - auch wenn das sogar noch eines der etwas 'Durchschnittlichen' war, es gibt noch ein paar längere, aber auch kürzere. Schön, dass dir das so positiv aufgefallen ist, ich hadere immer mit mir, ob sechs DIN A4-Seiten am PC nicht doch eine Zumutung sind etc.

Dumbledore ist mit eine der schwierigsten Figuren, an denen ich mich hier abzumühen versuche. Erst hatte ich sogar überlegt ihn ganz wegzulassen, aber da das ein wenig unrealistisch gewesen wäre, habe ich ihn doch mit hinein genommen, immerhin wird nicht umsonst im Film die Beziehung zwischen den beiden angesprochen. Weglassen hätte also etwas mit 'Keine-Lust-mich-mit-Dumbledore-zu-beschäftigen' zu tun gehabt und dafür bin ich einfach zu stolz ^^ Hm, mit deinem Wunsch bzgl. des Interesses an Newt hast du etwas Interessantes angesprochen... Die Erzählung hier ist ja so gut wie fertiggestellt, aber ich lade absichtlich nur einmal in der Woche hoch, damit ich eben auf solche Sachen Rücksicht nehmen kann. Daran habe ich so nämlich noch gar nicht gedacht. Danke für den Hinweis, ich werde es nachträglich sicher noch etwas genauer ausbauen können, wie ich hoffe!

Es ist Leta sicher auch total unangenehm vor allen Leuten auf dem Schulhof als 'Newts Angebetete' bezeichnet zu werden. Egal, ob das stimmt oder nicht. Immerhin erinnern wir uns alle sicherlich zurück, wie unangenehm und peinlich es war, wenn jemand in dem Alter (also um die 15 herum) herausgefunden hat, dass wir in jemanden verliebt waren oder jemand in uns. Da war das alles noch so von einer Art Berührungsangst und pubertärem Verhalten geprägt. Leta erlebt hier dasselbe und verhält sich ganz normal wie ein Teenager. Das finde ich, kann man ihr wirklich nicht zum Vorwurf machen, da hast du schon Recht. In der Hinsicht wird sie sich also erst dahingehend entwickelt haben, was Queenie ihr als Ferneinschätzung knapp zwanzig Jahre später stellt. Hoffentlich gelingt es mir die ersten Züge dieser Persönlichkeit noch hier einfließen zu lassen.

Natürlich substanzlos und kindisch. Aber das bleibt leider nicht aus bei so einer Situation. Und nein: Leta hätte hier wahrlich nicht gepasst. Wenn sie eingegriffen hätte, dann wäre ich auf dem besten Wege eine sinnlose und total ins OoC abgerutschte Schmonzette zu produzieren und das versuche ich immer tunlichst zu vermeiden ^^ Theseus existiert schließlich auch noch und er ist zwar nicht wesentlich älter als Newt, aber immerhin älter. Ein beliebter Typ, ausgerechnet Quidditch-Spieler und Gryffindor, da ist der Unterschied zu Newt kaum noch zu vergrößern - das ist absichtlich so angelegt. Genaues wissen wir über Theseus eben (vielleicht noch) nicht, aber das war so die Art, wie ich mir den Guten vorgestellt habe.

Vielen Dank noch einmal zu deiner vielseitigen Meinung und die Denkanstöße!

LG, Erzaehlerstimme
09.05.2017 | 11:45 Uhr
zu Kapitel 4
Ich bin wie erwähnt dabei geblieben.
Deine Geschichte war meine 'Gute-Nacht-Geschichte' zumindest dieses Kapitel.
Zuerst wollte ich sie erst heute früh lesen, aber ich konnte es nicht erwarten, zu wissen, wie es weiter geht.
Wie du Newt beschreibst ist einfach unglaublich, ich finde es so genial. Dank die findet man den Newt, der mit Menschen weniger gut kann, schön wieder. Ich liebe es, wie du es auch hinauszauberst, dass er Tierwesen wirklich lieber bei sich hat. Im selben Moment finde ich es einfach nur schade und traurig, dass Leta ist wie sie ist. Obwohl Newt sie wohl als einzig wirklich Vertrauten hat. Queenie erwähnte ja schon immer: Sie nahm nur... und das kommt schon gut rüber, jedenfalls das sie unangenehmen Dingen einfach aus dem Weg geht . Einen Freund (Sieht sie es überhaupt so?) einfach stehen lässt und auch danach einfach verschwindet.

Die Beziehung, welche Newt zu Dumbledore hat gefällt mir. Ich tippe auch darauf, dass er wohl ganz sicher weiß, was Newt tut und sieht, welch Potenzial in ihm steckt. Immerhin sind seine Bücher die Grundlage für den Tierwesenunterricht einige Jahrzehnte später. Ich bin so gespannt, wie sich das alles noch entwickelt. ♥

Wie du angedeutet hast, wer weiß, ob Newt in den Arm genommen werden wollen würde, aber wirklich wehren würde er sich ja nun nicht, eher sich steif machen und hoffen das alles schnell wieder vorbei ist. Wäre ich in den selben Jahren zur Schule gegangen, hätte ich ihn wohl nicht als Sonderling, sondern Merkwürdig (positiv und Wort für Wort gelesen, also mehr Bemerkenswert) gefunden, aber ich habe auch einen Hang zu ' speziellen ' Leuten, mein Freundeskreis besteht nur aus Verrückten. x'D Aber es ist schwer zu sagen, wie es wäre, wenn man im selben Alter wäre... Kinder sind grausam und man ist ja nicht als Magier aufgewachsen. Aber aus heutiger Sicht, hätte ich wohl versucht ihn wenigsten ein wenig von den bösen Buben zu beschützen. >_</

Danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Ich hoffe so sehr, dass sie wirklich bis zu Ende veröffentlicht wird. Obwohl... ich möchte nicht, dass es endet q_q

Antwort von Erzaehlerstimme am 09.05.2017 | 18:23:21 Uhr
Einen wunderbaren guten Abend KityKath! :)

Vielen lieben Dank für dein ausführliches Review, das ist nicht selbstverständlich. Eine Gute-Nacht-Geschichte? ^^ Das hab ich auch noch nicht geschafft, danke dafür.

Mit Newt gebe ich mir auch größte Mühe, muss ich zugeben. Jede Figur ist ja auf ihre Art und Weise schwierig und er ist noch einmal so ein Spezialfall, weil er so zurückhaltend und vermutlich sogar ein Asperger ist. Damit zu arbeiten ist nicht einfach und ich versuche es so plausibel darzustellen wie es nur irgend möglich ist. Dass es dir gefällt, freut mich riesig, dankeschön!
Leta ist auch ein Problemfall. Über sie weiß ich so gut wie nichts und da muss eben meine Fantasie ein wenig spinnen. Und damit hast du Recht, Leta ist eigentlich so ziemlich der einzige, der irgendwie nachvollziehen kann wie es ist alleine zu sein und niemanden als richtigen Freund bezeichnen zu können, und doch ist sie so eine Egoistin. Wer nur nimmt, ist nämlich meiner Meinung nach mindestens so etwas wie ein Egoist. Klar, da hängen noch mehr Facetten dran, aber das wollte ich hervorheben. Diese Situation in der sie einfach geht, ist wirklich nicht die Art, die man den Leuten gegenüber haben sollte. Vor allem so jemandem wie Newt gegenüber nicht, der ja keinerlei böse Gedanken ihr gegenüber hegt.

Dumbledore hat ein Faible für Außenseiter, würde ich da mal behaupten ^^ Irgendwo habe ich auch mal die Formulierung gelesen, dass Dumbledore sogar so etwas wie ein 'best friend' für Newt war. Da das alles andere als unrealistisch ist, habe ich mir diesen Gedanken mal zu Herzen genommen und es eingebaut. Das macht Dumbledore so besonders, auch weil er selbst so eine Figur ist, die an und für sich eine Art Außenseiter ist. Ausnahmezauberer und homosexuell. Außerdem ist er jemand, der in jedem das Potenzial erkennt, da stimme ich dir zu.

Da stimme ich dir ebenfalls zu. Mobbing zu praktizieren oder tatenlos daneben zu stehen, das ist für mich beinahe das gleiche. Damit ist man nicht besser als die Mobber selbst. Newt ist eben jemand, der leider damit leben muss, dass dieses Bewusstsein für psychische Besonderheiten zu dieser Zeit einfach noch nicht gegeben war. Den Begriff der Neurose gibt es zwar schon seit dem 19. Jahrhundert, aber die Grundlage für Psychologie und Psychiatrie wurde ja erst in dieser Zeit tatsächlich von Freud gelegt und der hat noch mit Beispielen aus der Literatur hantiert, statt mit Erfahrungen am tatsächlichen Patienten. Kein leichtes Los, was Newt da also gezogen hat.

Vielen Dank noch einmal für dieses wirklich positive Review! :) Und da kann ich dich beruhigen: Die Geschichte ist fast fertig geschrieben, noch ein Kapitel und ein Epilog. Allerdings wird keine meiner aktuellen Erzählungen unbeendet hochgeladen, hier habe ich eine Ausnahme gemacht. Du wirst ein Ende lesen, hoffentlich ein rundes, wie ich hoffe!

LG, Erzaehlerstimme