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Autor: Thira
Reviews 1 bis 25 (von 39 insgesamt):
09.02.2020 | 23:06 Uhr
Ich finde Percival Graves ist ein wahnsinnig spannender Charakter, und ich freue mich immer wenn ich gute Geschichten zu ihm lesen kann. Und diese gehört aufjedenfall dazu. Schade, das sie anscheinend nicht weitergeschrieben wird.
11.12.2018 | 00:45 Uhr
Hallöchen, ich bin gerade auf deine Geschichte gestoßen und bin mega begeistert von ihr. Hab sie an einem Tag durch gelesen ;) Die Art wie du schreibst und die Beschreibung der Charaktere find ich wirklich sehr gut, obwohl ich mir anfangs nicht ganz sicher bei Percy war, da ich ihn mir wirklich als absoluten workaholic und kälter vorgestellt habe . Durch den weiteren Verlauf deiner Geschichte aber find ich ihn sehr passend und gut beschrieben. Ich würde mich unglaublich freuen, wenn du weiter schreiben würdest oder sogar eine neur Story anfängst. Es gibt leider so wenig Material zu Tina und Percy, was ich wirklich schade finde, weil die beiden sich einfach ergänzen und super zusammen passen . Sie bieten dazu auch noch so viele gute Möglichkeiten für FF's, vor allem mit der typischen Mentor/Schüler und Vorgesetzten/Angestellten Beziehung. Wäre mal cool was zu lesen, was bei Tinas Ausbildung zum Auror anfängt und sich von da an weiter entwickelt...

In der Hoffnung bald wieder was von dir lesen zu können...
LG Joker97
25.10.2017 | 18:24 Uhr
Hii,

Ich verfolge deine Geschichte schon länger und bin unfassbar glücklich, dass du sie geschrieben hast. Ich finde deine Geschichte einfach nur mega gut und so ausführlich beschrieben, dass ich schon länger jetzt auf das nächste Kapitel warte, welches hoffentlich bald kommt. Bis dahin noch alles gute.

LG. Lilliana-Rose

Antwort von Thira am 30.10.2017 | 23:32 Uhr
Hey Lilliana-Rose,

danke für das liebe Kompliment. Ich muss gestehen, ich hatte eigentlich geplant, die Geschichte so stehen zu lassen, nicht zuletzt da ich das Gefühl hatte, dass der Hype um die Tierwesen ziemlich abgeflaut ist, aber wenn es noch immer Leute gibt, die sich weitere Kapitel wünschen, dann werde ich natürlich auch weitere schreiben. Allerdings kann ich dir nicht versprechen, ob ich es im November schaffen werde, da ich ein NaNo Projekt habe, dass gerne seine 50k lang werden würde, aber spätestens im Dezember werde ich es dir in den Nikolausstiefel legen. Hast du denn einen Wunsch, was passieren soll? Wenn es in die GEschichte passt, geh ich gerne darauf ein
21.08.2017 | 23:02 Uhr
Hallo!!
Ich habe die Fanfiction in den letzten Wochen meiner viel zu kurzen Ferien gelesen und muss sagen, dass ich begeistert bin! Du hast einen wunderschönen Schreibstil, der es einem sehr leicht macht in der Geschichte zu versinken und ungeduldig jedes neue Kapitel zu lesen. :)
GLG
SSnape

Antwort von Thira am 30.10.2017 | 23:37 Uhr
Hallo SSnape,

Ich hoffe, die kurzen Ferien waren erholsam und es freut mich, dass die Geschichte dir so gut gefällt und die Zeit etwas versüßen konnte. Tut mir leid, dass ich dir jetzt erst antworte, aber ich hatte die letzten Monate viel um die Ohren und musste dauerbüffeln, weswegen das hier ein bisschen kurz gekommen ist.
Ich hab es schon jemand anderem geantwortet: Eigentlich wollte ich das Ganze so stehen lassen, hab aber noch weitere Kapitel im Kopf. Wenn es da noch Leser für gibt, schreibe ich gerne weitere Kapitel und nehme auch Wünsche an, wenn ihr eine Szene besonders gerne sehen wollt.
30.07.2017 | 12:53 Uhr
Hallihallo!

Ich melde mich aus der Versenkung zurück und hoffe, Du nimmst es mir trotzdem nicht übel, dass meine Review etwas kürzer ausfällt. Mein Gehirn wird nur langsam regelrecht gedünstet von den heißen Temperaturen, und zu ausführlichen literarischen Rezensionen bin ich unter diesen Umständen leider nicht mehr fähig - nebst anderen Dingen.
Der erste Satz im Kapitel 30, hui, Du hast ja eine Vorliebe für lange Sätze. Aber ein Schachtelsatz über 4 Zeilen? Respekt ;) Ich hätte nicht erwartet, dass Graves Taschentücher mit seinen Initialien besitzt, andererseits gehört er zum versnobten Kreis der amerikanischen Zaubererwelt, da ist das dann doch wieder passend. Kleiner Einschub: ja, bitte, doch, der Niffler! *klatscht begeistert in die Hände*
Grindelwald und die Verwirrung die er anstiften kann hast Du, finde ich, sehr gut getroffen. Er scheint ein Meister der Gedankenmanipulation zu sein, und man leidet mit all seinen Opfern mit. Jetzt bin ich noch gespannter, wie wir ihn dann in den Filmen präsentiert bekommen werden. Ob er "deinem" Grindelwald ähnelt oder doch noch eine Spur dunkler wird.
Eine Sache hat mich jedoch etwas verwirrt. Als Graves (mal wieder, er liegt die halbe Geschichte eigentlich durchgehend im Bett, der Arme) bewusstlos ist, kann Queenie das erste Mal direkten Einblick in seinen Kopf erhalten. Sonst sieht sie dort, wie sie es beschreibt, immer nur einen stummen, leeren Fleck, den er erfolgreich abschirmt. Aber wie konnte sie dann seine Gefühle für Tina hinter dieser Mauer erkennen? Ich erinnere mich gerade leider nicht mehr genau wann das war :(

LG!
Georgia

Antwort von Thira am 30.07.2017 | 19:18 Uhr
Hey,
zu deiner Frage: Queenie liest seine Gedanken im No-Maj Krankenhaus, in dem er ja keine Magie anwenden kann. Seine Okklumentik ist demnach also auch nicht mehr wirklich vorhanden. Cool aber, dass dir das aufgefallen ist, ist ja ein bisschen her. Du wärst vermutlich ein guter Fehlerspürhund ;)
Ich hoffe, du überlebst die heißen Temperaturen.
LG
01.07.2017 | 13:10 Uhr
Hey!
ich glaube ich hab schon mal deine Geschichte angefangen... wie auch immer jetzt hab ich weiter gelesen.

zu erst eine Frage: lässt du deine Kapitel beta lesen?
wenn ja solltest du dir einen neuen Beta suchen, wenn nicht solltest du dich mal auf die Suche machen oder selbst besser kontrollieren. Mir sind oft Tippfehler oder Fehler in der Satzstellung aufgefallen. Besonders dein Ausdruck gefällt mir eigentlich sehr gut, ist aber manchmal etwas verwirrend.

Des Weiteren solltest du überlegen was wirklich notwendig ist. Die Szene mit Miss Esposido war verwirrend und irgendwie ziemlich unwichtig. Zumindest wirkt sie so, wenn man davon absieht dass sie Queenies Aufmerksamkeit auf die No-Majs gelenkt hat... Also entweder du kürzt da Stellen weg oder du schreibt sie so um, dass sie uns Bild rein passen. Denn oft sind diese Stellen auch stilistish irgendwie anders als der Rest, der ja echt cool ist.

Verstehe mich nicht falsch, ich mag deine Geschichte (sonst hätte ich nicht weiter gelesen) aber diese ganzen kleinen Fehlerchen sind das Haar in der Suppe.
Auch warum Tina die Aurorenuhr (tolle Idee übrigens) wegwerfen sollte wird nicht ganz klar.

Die Handlung und deine Ausarbeitung der Figuren finde ich schön. Mal etwas anderes irgendwie. Ich bin sonst nicht so ein Goldgraves Typ (ich hab das Gefühl es wird darauf hinauslaufen) aber hier passt es irgendwie. Auch Piquery hast du gut getroffen. Ich hatte im Film auch den Eindruck, dass sie nicht so wirklich eine sympathische Person ist...

wie schon gesagt, deine Geschichte ist schön. wirklich. aber sie hat einige kleine Stellen, an denen sie noch etwas unausgereift wirkt. So, als ist das die Erstversion und du überarbeitest sie noch ein paar mal. das wäre zumindest notwendig. doch dann ist es eine super Geschichte!
also nimm diese Tipps an (oder setze dich wenigstens mal mit ihnen auseinander), ich will dich und deine Geschichte nicht schlecht reden, im Gegenteil ich versuche nur zu helfen (denn wozu gibt es sonst Reviews?)....

wie auch immer.
Ich werde jetzt auch erstmal weiterlesen... du liest mich bestimmt wieder :D

LG
Luna

PS: das klingt vielleicht so, als versuche ich mich als besser oder so hinzustellen, aber so ist das nicht gemein...wirklich nicht...

Antwort von Thira am 02.07.2017 | 13:29 Uhr
Hey,
Ich wollte dir erst einmal danken, ehrliche Kommentare sind immer hilfreich, auch wenn sie wie reine Kritik klingen, also keine Sorge, ich hab mich über deine Rezi sehr gefreut.

Zu den Tippfehlern muss ich sagen: Schuldig im Sinne der Anklage. Ich habe besonders am Anfang nicht sooo gut drübergelesen, vor allem da mein Laptop damals nicht so der beste war und gerne mal Buchstabendreher eingebaut hat, sind am Anfang wohl besonders viele Patzer. Das werde ich mal ausbügeln müssen, ich hoffe du siehst es mir nach. Ich gelobe auch Besserung. ;)

Was die Abschweifungen angeht, so ist das eigentlich sehr bewusst reingeschrieben, da ich finde, dass auch bei Rowling oft vieles zu glatt geht. Es ist ja eine eigene Gesellschaft, die da unter uns wohnt, da muss es ja immer wieder zu solchen Szenen kommen. Natürlich hast du aber Recht, für die Story sind sie nicht immer relevant. Ich sag hier mal betont nicht immer, weil man in solchen Szenen und Rückblenden wunderbar Infos und Andeutungen einbauen kann, die später wieder relevant werden und der Leser sich nicht vorkommt, als würde er mit dem Hinweis erschlagen. Deshalb hab ich auch bewusst das ein oder andere Mal vielleicht eine Sache mehr ausgebaut, als nötig wäre, damit nicht jede Rückblende und scheinbar unwichtige Information wieder aufgegriffen wird und es dadurch auch wieder auf eine gewisse Art vorhersehbar wird, wie was ausgeht und was noch wichtig ist. Hat mich selbst immer bei Büchern gestört, aber ist sicher ne Ansichtssache.

Das mit der Uhr wird später noch einmal wichtig insofern, als sie sie gebrauchen könnte in der Situation, deshalb wird hier erwähnt, dass sie sie wegwerfen soll. Warum sie weg soll ist ganz einfach: Graves besaß auch so ein Ding und das hat jetzt Grindelwald. Stell dir einfach vor, wie viele Auroren er in einen Hinterhalt damit locken könnte. Graves ist was das angeht in dem Moment sehr auf eine Sichtweise festgelegt: Er sieht Grindelwald als Monster und die Uhr als Schwachstelle. Dass Grindelwald sie schon länger hat und vermutlich nicht alle Auroren umbringen will, sieht Percival in dem Moment nicht, dafür ist er zu sehr in dem Trauma gefangen (und Grindelwald ist jemand, bei dem der Zweck die Mittel heiligt, also kann man da durchaus für Graves Sichtweise argumentieren).

So, nachdem wir das Ernste hinter uns haben (wirklich, auch hier noch einmal ein Dankeschön für die ehrliche Meinung, die man selten bekommt, vor allem so reflektiert), zu den schönen Dingen des Lesens ;) :

Ich freue mich natürlich sehr, dass dir die Geschichte (trotz der Patzer) gefällt und du sie liest, obwohl das eigentlich nicht so das Slash Thema ist, das du magst. Ich warne dich deshalb vor, es läuft wirklich auf dieses Pairing heraus, allerdings muss ich zu meiner Verteidigung sagen, ich wollte das nicht, Beschwerden gehen an Tina. Es hat sich irgendwie von den Charakteren ergeben, es sollte am Anfang eher eine Freundschaft werden. Deshalb ist es auch eine Liebesgeschichte, die sich sehr langsam entwickelt und meistens eher gegen die beiden arbeitet.

Schön, dass du Picquery auch nicht so sympatisch findest, da gehen die Meinungen doch wohl sehr auseinander, aber ich empfand sie als jemanden, der sehr stark versucht hat die eigenen Fehler auf andere zu schieben, deshalb hab ich sie hier auch so geschrieben. Nicht böse, aber politisch ein wenig zu skrupellos, als dass es ihren Mitmenschen nicht auch zum Nachteil gereichen könnte.

Ich hoffe, dir gefällt auch noch der Rest der Geschichte und ich werde mich mal hinsetzen und die Geschichte gegenlesen, damit man nicht immer aus dem Lesefluss gerissen wird.

LG Thira
18.06.2017 | 21:15 Uhr
Hey Thira :)
Sehr schön fand ich den Einstieg mit Picquery, die frustriert über den Akten brütet und sich eingestehen muss, dass sie nicht halb so gut im Deduzieren ist wie Percival. Hat sie verdient, die hinterlistige Hexe! Wenn sie seine Unterstützung will, dann soll sie ihm doch erstmal ihre geben.
Kannst du schon sagen, wann rauskommt, wer der Maulwurf ist? Ich habe die letzten beiden Kapitel noch nicht gelesen, weiß also nicht, ob du es nicht schon enthüllt hast.
Die Sache mit Finley als Außenminister fand ich sehr gelungen! Es macht einfach Sinn, dass die amerikanische Zauberergemeinschaft auch eine Vertretung in Europa hat, um dort auf dem neuesten Stand zu bleiben. Dass Finley allerdings weniger auf dem neusten Stand ist, was die heimische Politik angeht - ich liebe politische Wirren und Intrigen :-D Er ist außerdem endlich einmal jemand, der Picquery die Stirn bietet und das ist nach all der Buckelei der restlichen MACUSA-Mitarbeiten äußerst erfrischend. Toll fand ich die Stelle, wo Picquery ihren Eindruck beschreibt, er wäre quasi direkt aus Europa in ihr Büro geportet, ohne auch nur eine Sekunde zu verlieren und wenigstens den Portschlüssel vorher abzugeben^^
Seinen Vorwurf, dass selbst Seraphina nicht erkannt hat, dass Grindelwald Percivals Platz eingenommen hatte und das obwohl sie Graves ja hatte heiraten wollen, ging bei mir runter wie Butter.
Richtig gefreut habe ich mich auch wieder über das Bisschen Geschichte des 1. Weltkrieges, die du mit den erwähnten Schlachten, in denen Percival gekämpft hat, ein gebracht hast. Mich freut es auch, dass Finley sich bezüglich Percivals Loyalitäten keinen Bären von Picquery aufbinden lässt. Die Sache mit ihm und der Praktikantin... Ich musste sofort an Clinton und Lewinsky denken :-D Es ist wirklich erschütternd gegen wie viele Leute die Präsidentin solch eine Art von Druckmittel besitzt.
Dass of Gorren und Kelly zwei Nieten als Aufpasser sind, ist wirklich ein Glücksfall. Ich mag mir gar nicht vorstellen was passiert wäre, wenn einer der beiden etwas wachsamer gewesen wäre. Ein Glück für Mo! :-)
Wenn das Glück sich jetzt auch noch Percival annehmen würde, aber danach sieht es hier ja erstmal nicht aus. Schön, dass Seraphina sich so an seinen Schmerzen erfreut, sie hat also auch noch einen sadistischen Charakterzug. Percival war wahrscheinlich davon ausgegangen, dass Grindelwald durch die Tür kommen würde und hat deshalb instinktiv versucht sich zu wehren, oder?
Die Tatsache, dass sie sich über Graves Handschrift beschwert, ist in Anbetracht des Zustandes seiner rechten Hand einfach nur unglaublich unfair. Immerhin hat er etwas aufgeschrieben, ich hätte nicht gedacht, dass Percival überhaupt dazu fähig ist, irgendetwas mit der Hand zu Papier zu bringen.
Ich liebe es, wie er alles in seiner Macht Stehende tut, um Mo zu beschützen! Seine Selbstlosigkeit und sein Beschützerinstinkt sind zwei Dinge, die mir so unglaublich gut ein deinem Percival gefallen. Dass Seraphina sein Trauma ausnutzt, um Informationen zu erhalten, ist dagegen einfach das Letzte! In dem Moment hätte ich mich nur zu gerne zwischen die beiden gestellt und Percival in Schutz genommen. Trotzdem kann er dank Kellys Unachtsamkeit Mo's Verschwinden, beziehungsweise ihr Gar-nicht-erst-vorhanden-sein erklären, die Stelle fand ich ebenfalls klasse. In so einer Situation noch einen kühlen Kopf zu bewahren und alles so hinzubiegen, dass sogar der Präsidentin nichts anderes übrig bleibt, als die Geschichte zu akzeptieren. Hut ab, Percival! Schrecklich ist es jedoch zu lesen, dass Percival sich immer mehr mit seinem eigenen Tod arrangiert und auch in keinster Weise daran denkt, dagegen vielleicht doch noch etwas zu tun und zu versuchen, irgendwie lebend aus dem Schlamassel herauszukommen. Das deprimiert einen als Leser wirklich, aber genau so muss es natürlich sein.
Seraphinas Heiß-Kalt-Spielchen mit Percival gehen mir mittlerweile gehörig auf den Keks und ich wünsche mir wirklich, Percival würde ihr einfach mal die Meinung geigen und ihr sagen, dass sie ihre verlogenen Finger bei sich behalten soll. Da wird einem ja echt schlecht, wenn man das liest. An dieser Stelle muss ich dir als Autor wieder mal Respekt zollen, dass du diese Gefühle so in deiner Leserschaft auslösen kannst und das allein mit dem Verhalten deiner Charaktere und ein paar wenigen Worten.
Eine Frage hätte ich noch: darf man Wünsche anmelden bezüglich des Inhaltes eines Kapitels? Wenn ja, dann hätte ich gerne ein langes Fluff/Hurt/Comfort Kapitel, in dem sich Tina um Percival kümmert und er im Zuge dessen vielleicht einen kleinen Teil seines Traumas verarbeiten kann. Das würde ich ihm so sehr gönnen, nach allem was er hier gerade durchmachen muss und unter Grindelwald schon ertragen musste.
Apropos, was ist denn da bloß am Ende des Kapitels passiert? Ich kann mir da so gar keinen Reim darauf machen, außer vielleicht, dass es irgendwie mit dem Oprimens-Trank zu tun hat? Das ist jedenfalls ein sehr böser Cliffhanger, aber dafür habe ich ja morgen schon das nächste Kapitel, das auf mich wartet :-) Wie Madame Bennet Mo herausgeschmuggelt hat... Vielleicht mit einem Desillusionment-charm? Müsste ja eigentlich funktionieren. Und die Sache mit dem Foto von Moira (es war doch Moiras Foto, oder?) ist einfach eine richtig miese Tour von der Präsidentin. Percival liegt doch schon am metaphorischen Boden, da muss sie nun wirklich nicht nochmal nachtreten.
Vielen Dank für die tollen Updates, ich kann es kaum erwarten den Rest zu lesen.
LG Elfe90
18.06.2017 | 21:14 Uhr
Dieses Mal möchte ich damit starten dir noch einmal zu sagen, wie sehr ich deine Nebencharaktere liebe, vor allem Hayden! Er ist ein vollständiger, eigener Charakter in 3D sozusagen und die Mühe, die du dir bei der Erschaffung deiner Nebencharaktere gibst, ist wirklich außergewöhnlich! Hut ab :-) Ich liebe Tinas Reaktion, als er ihr sagt, dass der Direktor sie sehen will und sie sofort an Percival denkt. Das zeigt einfach, dass sie ihn trotz aller Zweifel nie hundertprozentig abschreiben konnte (wer könnte das auch schon? Außer vielleicht seine Eltern und Picquery, aber das ist ein Punkt für später...)

Was mir dagegen etwas Sorgen macht, ist, dass Picquery ihn suspendiert hat. Sicher, sie hat dafür gute Gründe, dennoch hoffe ich sehr, dass Percival nach dem ganzen Debakel seinen Posten irgendwie wiederbekommt. Er hätte es absolut verdient, allein schon als eine Geste des Vertrauens von Seraphina aus. Dass Tina seine Suspension wütend werden lässt, war ebenfalls sehr beruhigend zu lesen. Percival ist ihr eben trotzdem noch wichtig genug, dass sie sich über die ungerechte Behandlung seiner Person durch die Präsidentin aufregt. Was übrigens zeigt, dass Tina ein kleiner Sturkopf ist und das passt ausgezeichnet zu ihr, finde ich ;-)

Die Anekdote mit dem Locher war wieder so ein kleiner Einblick am Rande in Tinas und Percivals Beziehung vor der Sache mit Grindelwald und hat mich wie immer zum Lächeln gebracht. Stupsnase, in der Tat^^ Nach so einer Begegnung mit Percival würden wohl die meisten Frauen einige Zeit auf der Damentoilette brauchen, um ihre normale Gesichtsfarbe zurückzubekommen...

Dieses Kapitel war voller kleiner Dinge, die Tina zwischendurch einfach auffallen und sie an Percival erinnern und das hat der ganzen Erzählung einen fast schon melancholischen Touch gegeben, den ich für diesen Teil sehr passend fand. Es fühlt sich beinahe so an, als würde Tina von dem "alten" Graves Abschied nehmen, von dem der ihr Chef war, und damit Platz schaffen für einen neunen Percival, für den der ganz ungezwungen mit Mo kuschelt und dabei nicht der strenge Direktor ist. Keine Ahnung, ob das so Sinn ergibt, aber für mich fühlte es sich beim Lesen jedenfalls so an ;-) Das merkte man zum Beispiel auch an dem Vergleich des Büros des Direktors zwischen der Ära Graves und dem jetzigen Zustand unter Foxville oder an Tinas Erinnerung daran, welchen Stuhl Percival ihr stets angeboten hat und welchen Foxville ihr zuweist. Die Frage, die sie sich selbst stellt ("Was hätte Graves dazu gesagt?") ist die treibende Kraft hinter all den Erinnerungen, die bei Tina hochkommen und lässt sie diese noch einmal reflektiert überdenken. Eine geniale Art das Geschehene nochmals aufzuarbeiten und so langsam darauf hinzuarbeiten, dass Tinas Meinung über Percival sich am Ende doch noch einmal ändern kann.

Die Meet-the-Parents Situation, die Tina sofort vorschwebt, als Foxville sie fragt, ob sie Percivals Eltern befragen könnte, war einfach ohne Worte! Unglaublich witzig und sehr schade, dass es nur noch in Bildform möglich war :-D Wenn man die Familie später trifft, ist es natürlich nicht mehr schade, man ist eher erfreut, dass Tina sie nie richtig persönlich wird treffen müssen, aber so am Anfang...

Und Himmel Herrgott nochmal, ich möchte, dass endlich alle in MACUSA verstehen, dass Percival KEIN Verräter ist. Wie Hayden das so ganz nebenbei einfach fallen lässt, das macht mich verrückt.

Das Graves-Anwesen hat dann auch alle Erwartungen übertroffen! Vor allem die Sache mit der Schlange als Wächter fand ich klasse. Es passt einfach zu so einer alten und einflussreichen Familie ihren Besitz speziell gegen Eindringlinge abzusichern. Allerdings frage ich mich jetzt natürlich, wie wahrscheinlich alle anderen Leser, wie Percival es Tina ermöglicht hat, den Besitz zu betreten. Hat er sie mit einem Zauber belegt, der ihr das ermöglicht oder ist es Tinas Verliebtheit? Und wenn es ein Zauber von Percival war, wie lange ist es her, dass er Tina damit belegt hat und warum genau wollte er, dass ausgerechnet sie Zutritt zu dem Anwesen erhält? Und Blut spielt ja in der Welt von J.K.R. und ihren Zauberern eine sehr besondere und wichtige Rolle. Hach, das wird alles noch sehr spannend, kann es kaum erwarten :-) Ach ja, hat Foxville gewusst, dass Tina die Einzige ist, die Zutritt zu dem Inneren des Anwesens hat? Wenn ja, woher?

Ich muss Tinas Selbsteinschätzung, nachdem sie das Manor-Haus gesehen hat, übrigens zustimmen. Im Lichte von so viel Grandeur und Reichtum kann man sich als Normalo schnell klein und unbedeutend fühlen. Da ist die Erinnerung an die geschenkte Taschenuhr in der Tat nochmal etwas sehr Besonderes, gerade, weil er sich so sehr über Tinas Geschenk freut, auch wenn er selbst sich eine bessere Uhr hätte leisten können. Aber für ihn zählt der Gedanke und solche Kleinigkeiten sagen so viel über den Charakter eines Menschen aus, da liegt es eigentlich nahe, dass Percival ein herzensguter Mensch ist (auch, wenn er das vielleicht nach außen hin nicht so zeigt). Vielleicht hat ihn die No-Maj Uhr ja auch an Philomena erinnert...

Deine Interpretation der Graves-Familie als absolut drakonischer Clan hat mich von dem Moment an überzeugt, ab dem Tina auffällt, wie abschätzig sie alle Personen in den Porträts betrachten. Hat mich ein bisschen an die Familie Black und an das Gemälde von Sirius Mutter erinnert ;-P Zu den Graves, so wie du sie darstellst, passt es ebenfalls ganz hervorragend.

Ganz in diesem Sinne startet die Unterhaltung zwischen Tina und Aldwyn ja schon alles andere als optimal, da ist das desaströse Ende nicht mehr überraschend. Aber der Weg dahin hat es in sich, so viel steht fest!

Ich liebe die Tatsache, dass Tina die Erfahrungen, die sie in Verhören mit Percival gemacht hat, gegen dessen eigenen Vater anwendet -so genial! Was die Ansichten und Einstellungen der beiden Elternteile angeht...Puh ha, da bekommt man schon Lust den beiden ordentlich auf den Hinterkopf zu hauen. Dass sie so schlecht von ihrem eigenen Sohn denken, ist so traurig. Da geht es mir wie Tina: sollten Eltern ihre Kinder nicht bedingungslos lieben, egal ob sie die Erwartungen erfüllen oder nicht? Warum wäre Tina ihnen denn eigentlich als mögliche zukünftige Schwiegertochter nicht genug? Weil sie nicht aus einer der alten Familien stammt?

Und dass Percivals Eltern nicht bemerkt haben, dass es Grindelwald in Gestalt ihres eigenen Sohnes war, der ihnen da zuletzt einen Besuch abgestattet hat, das war nun wirklich bitter. Viel schlimmer ist dann noch, dass sie zwar von Tina erfahren, dass Percival in Gefangenschaft war, es sie aber offensichtlich keinen Deut schert wie es ihm geht. Das ist für mich so unvorstellbar grausam, da finde ich mal wieder keine Worte für.

Adelaine war der einzige Lichtblick in dieser Unterhaltung und dann auch nur kurz, weil schließlich Philomenas Existenz zur Sprache kam (endlich!!!). Jetzt kennt Tina die ganze Wahrheit und im Gegensatz zu ihr ist mir bei der ganzen quälenden Enthüllung Stück für Stück ein riesen Stein vom Herzen gebröckelt. Auch wenn es furchtbar war noch einmal zu lesen, was die eigenen Eltern ihrer kleinen Tochter angetan haben, nur weil sie kein magisches Talent gezeigt hat. Aber Tina weiß endlich, dass Percival kein Kindermörder ist, dass er alles versucht hat um seine kleine Schwester zu beschützen, dass er jeden Kontakt zu seiner furchtbaren Familie abgebrochen hat und dass Mo bei niemandem besser aufgehoben sein könnte, als bei ihm. Nur an Tinas Feststellung, dass Percival in sie verliebt ist, daran muss noch gearbeitet werden ;-)

Es war also ein sehr befreiendes Kapitel, weil endlich alle harten Fakten offengelegt wurden und Tina jetzt über das Meiste Bescheid weiß und nun hoffentlich doch noch einmal mit Percival reden wird. Auf dieses Gespräch bin ich schon sehr gespannt :-)

LG Elfe90
18.06.2017 | 21:11 Uhr
Hi Thira :-)
Allein die Kapitelüberschrift war mal wieder genial und hat mich ziemlich amüsiert. Da konnte es ja nur hoch hergehen und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Die Rückblende zum Morgen des Tages war toll, bin sehr gespannt was Percival in seinem Testament verfügt hat, das Theresa so außer sich geraten lässt. Da habe ich leider nicht wirklich eine Theorie zu, außer vielleicht, dass es etwas mit Tina zu tun haben könnte. Madame Bennet und ihre bissige Art waren überhaupt mal wieder exzellent :-) Und ob Percival wirklich bei klarem Verstand ist... Er ist zumindest mal emotional kompromittiert, würde ich sagen.
Jedenfalls stimme ich Theresa zu, nach dem Start in den Tag hatte sie Picquery und alles was folgen sollte nun wirklich nicht verdient.
Die Art und Weise wie du ihre Ablehnung der Präsidentin gegenüber beschrieben hast, war große Klasse! Man hat einfach gemerkt, wie tief die Ressentiments auf beiden(!) Seiten sitzen und dass beide Frauen versuchen die andere auszubooten.
Gerade beim Durchlesen ist mir wieder eingefallen, dass ich bezüglich des Satzes mit dem Anschlag und den Krankenhausbesuchen von Politikern noch eine Frage hatte: war das Vorbild dafür der Besuch der Queen in einem Krankenhaus nach dem Anschlag von Manchester? Daran musste ich irgendwie sofort denken, als ich das gelesen habe.
George (toller Name, übrigens!) tut mir hier ziemlich leid! Als Lehrling von Madame Bennet hat er es bestimmt eh schon nicht leicht und dann gerät er auch noch so zwischen die Fronten. Aber auch sehr interessant, wie Theresa ihn quasi als Verhandlungsobjekt benutzt um Picquery zu zeigen, wer hier das Sagen hat. Die ganze Szene war herrlich gut zu lesen und hatte trotz der Dinge, die auf dem Spiel stehen eine gewisse Leichtigkeit, die die Erzählung aufgelockert hat.
Der Vergleich der streitsüchtigen Oberheilerin und ihrem harmoniebedürftigen Lehrling war auch gelungen und man kann sich die beiden unterschiedlichen Gemüter der beiden sehr gut vorstellen ;-) Und ich glaube, es war eine äußerst weise Entscheidung von George letztendlich doch noch das Feld zu räumen. Ich wäre auch nur ungern in einem Raum mit den beiden Hexen geblieben. Zum Glück musste er dann ja auch keinen Leichentransport vornehmen^^
Dass Theresa der Präsidentin mal auf den Kopf zusagt, was sie von deren Machenschaften hält, ist längst überfällig gewesen. Umso schöner, dass sich die Heilerin da mal Luft gemacht hat und Picquery auch bezüglich ihres Umgangs mit Percival noch einmal ordentlich zurechtgestutzt hat.
Was ich Picquery in dieser Situation zugutehalte, ist, dass sie trotz allem versucht ruhig zu bleiben und wenigstens nicht abstreitet, dass Percival für sie nur ein Mittel zum Zweck ist und es auch schon immer war. So viel Aufrichtigkeit hätte ich ihr gar nicht zugetraut. Allerdings hat die Tatsache, dass sie anscheinend des Öfteren in Percivals Kopf rumgeschnüffelt hat, die gewonnenen Sympathiepunkte fast sofort wieder aufgewogen. Diese Frau, also ehrlich! Wirklich zu schade, dass Tina nicht sieht, wie verlogen und wie sehr auf ihren eigenen Vorteil bedacht die Präsidentin ist. Und dann verlangt sie auch noch von Madame Bennet, dass sie Percival ausspionieren soll! Ich habe gedacht mich trifft gleich der Schlag, als ich das gelesen hab. Das war schon wirklich sehr dreist von Seraphina. Nebenbei hat sich mir die Frage gestellt, ob man wohl tatsächlich jemanden mit einer Kuchengabel erstechen könnte.
Percivals Opfer (für Moira?) wurde jetzt schon sehr oft erwähnt und allmählich bin ich soooo neugierig, dass ich es kaum noch bis zur Auflösung abwarten kann. Zudem bin ich sehr gespannt, wie Madame Bennet die Zwickmühle lösen wird, in der sie jetzt durch Picquerys Befehl steckt.
Hat Picquery eigentlich erkannt, was für ein Trank da auf Theresas Tisch brodelte? Bitte, sag nein....
Die kleine Spitze gegen Percivals Benehmen als Patient war super, da musste ich wie immer schmunzeln. Und es sieht ihm so ähnlich Gespräche bezüglich der Behandlung seiner Auroren mit Theresa persönlich zu besprechen, damit auch ja keiner mitbekommt, dass er eigentlich gar nicht so stoisch und unnahbar ist, sondern sich wie ein ganz normaler Mensch auch mal Sorgen macht. Dass er sein eigenes Wohlergehen hinten anstellt - sagen wir einfach, es passt zum Gesamtkonzept seines Charakters.
Der kleine Sprung zu Tina und Queenie am Ende war nochmal eine nette Idee. Was die Entwicklungen in diesem Erzählstrang angeht, bin ich ja auch immer sehr neugierig (und hoffnungsvoll). Tinas Art und Weise jemanden zu wecken ist durchaus interessant und mir hat die Erklärung dazu warum sie es macht sehr gut gefallen :-P Queenie ist also ein ganz schlimmer Morgenmuffel, soso. Da ist es gut, dass der kleine Peter versucht alles wieder zu richten, auch wenn es nicht so viel bringt.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Queenie zu Hause bleiben möchte, falls Mo zurückkommen sollte und ihr Erklärung, dass sie "halt anfällig" ist hat mich echt laut losprusten lassen. Ich hatte da während der Schulzeit auch so eine Freundin, die das immer als Ausrede benutzt hat (dass man mit 18 seine eigenen Entschuldigungen unterschreiben konnte, hat die Sache nicht besser gemacht). Aber ich gebe Queenie absolut recht, Abernathy wird seinen Kaffee auch schon einmal selber kochen können. Mo geht vor!
Tinas Selbstzweifel und Vorwürfe bezüglich Percival... Tja, alles außer einem Gespräch mit ihm wird da wohl nicht viel nützen. Sie muss eben noch ein wenig die Zähne zusammenbeißen und dann wird sich schon alles klären (hoffentlich).
Und die Verabredung von Queenie mit Abernathy zum Tanzen hatte ich schon wieder verdrängt.
LG Elfe90
18.06.2017 | 20:49 Uhr
Gemein!
Total fieser cliff Hänger!!!

Ich will unbedingt wissen wies weitergeht und weswegen Theseus solche Schuldgefühle hegt.

Ich bin schon total gespannt aufs nächste chapi

LG
BlackKitsune

Antwort von Thira am 18.06.2017 | 21:35 Uhr
Ich bin gut in fiesen Cliffhangern ;p.
Aber ich freue mich natürlich, dass es dir gefällt und du wissen willst, wie es weiter geht. Ich verspreche, ich poste diese Woche noch Teil 2 des Ganzen. Bis dahin kannst du natürlich gerne schreiben, wie DU denkst, dass es weiter geht. Ich bin immer neugierig, was ihr als Leser denkt- und natürlich gibt es noch Verräter zu fangen.

Zu Theseus... das kommt noch, da spoiler ich lieber nicht, das ist viel zu sehr in dem ganzen Mix aus Intrige und Verrat verfangen, als dass ich es dir einfach so sagen kann.
Einen guten Wochenstart dir und viel Vorfreude auf Teil 2

LG Thira
17.06.2017 | 21:15 Uhr
Also, über Mrs. Esposito habe ich mich trotz aller Probleme, die sie für die Goldsteins mit sich bringt, total gefreut. Die Beschreibung wie sie da in ihrem rosa Nachthemd steht und rumwettert...Zu gut :-D
Natürlich stecken Queenie und Tina da in Erklärungsnot. Was soll man einem No-Maj auch als halbwegs plausible Erklärung für einen Obscurus auftischen? Queenies Befürchtung, dass Mrs. Esposito unbewusst doch etwas zu viel von der Magie mitbekommen haben könnte und dass sich deshalb ihre Frömmigkeit vertieft, war besonders gut herausgearbeitet. Es war einfach eine häufige Reaktion der Menschen früher auf etwas, das sie sich nicht erklären konnten und ich finde es super, dass du das an dieser Stelle so hervorgehoben hast. Und irgendwie musste ich bei Mrs. Esposito aufgrund ihres Auftretens vom Aussehen her an eine spanisch-mexikanische McGonagall denken^^
Gut jedenfalls, dass Tina einen so gründlichen Ausbilder hatte, sodass sie die Lage wieder unter Kontrolle bringen konnte. Vielleicht sollte sie sich mal bei ihm dafür bedanken?
Die Interaktionen von Mo und Giovanni während der Autofahrt waren klasse. Der Polizist, der unbedingt mehr über Percival wissen möchte, aber gleichzeitig leider auch nicht weiß, wie er mit der verständlicherweise sehr schweigsamen Mo umgehen soll, damit sie ihm mehr erzählt. Mo's einsilbige Antworten waren auch mal wieder herzzerreißend, weil man selbst bei den wenigen Worten sofort merkt wie sehr sie an Percival hängt.
Perfekt war auch, wie du die Auswirkungen der No-Maj Abwehrzauber aus Giovannis Sicht erzählt hast! Sowohl im Auto, als er sich fragt, warum er nicht früher daran gedacht hat zum Krankenhaus zu fahren, als auch später im Fahrstuhl, als ihm plötzlich die ganzen Dinge einfallen, die er unbedingt jetzt noch erledigen muss. Der (erneute) Flirt mit der Empfangsdame passt da auch hervorragend rein und hat mich ziemlich schmunzeln lassen, weil sie es nur für die typisch männliche Vergesslichkeit hält. Der ganze Ablenkungsprozess hat sich in all diesen Situationen wie von selbst und ganz natürlich in die Erzählstruktur eingebettet und war toll zu lesen. Auch wenn es mir etwas leid für Giovanni tut, dass er jetzt doch keinen Durchbruch mehr in dem Fall erreichen und die Dame vom Empfang wieder vergessen wird;-)
Und dann kommt Mo, für einen Moment ganz allein auf weiter Flur und ich kann so gut verstehen, warum sie ihren kleinen Kater gerne bei sich hätte. Sie ist wirklich sehr mutig, gerade nach allem was mit ihr geschehen ist. Hoffentlich findet sie irgendwann noch raus, dass Fliegen doch eine tolle Erfahrung ist und nichts mit dem gemeinsam hat, was sie als Obscurus erleben musste. Und bitte sag mir, dass nicht Kelly der Maulwurf im MACUSA ist! Das wäre absolut unpraktisch, jetzt wo er von Mo und ihrer Verbindung zu Percival weiß. Trotzdem deutet irgendwie alles darauf hin und... Oh Hilfe, es muss einfach alles gut werden am Ende!
Kelly's Feststellung bezüglich der Akten in Percivals Zimmer ist auch sehr verdächtig, wie ich finde, genauso wie Percivals Reaktion als er Kelly sieht. Aber ich weiß, du verrätst nichts, also werde ich versuchen mich in Geduld zu üben.
Die kleine Spitze gegen of Gorren war übrigens klasse! Kann mir genau vorstellen, was für eine Sorte von Auror er ist und dass Percival für solche Leute nicht viel übrig hat.
Hach, Mo und Percival zusammen sind die besten. Ich kann immer gar nicht sagen, wie gerne ich die Interaktionen der beiden lese und wie sehr mir dabei jedes Mal das Herz aufgeht. Sie bringt einfach eine emotionale Seite an ihm zum Vorschein, die er nur selten zeigt und die dafür umso schöner ist. Ich meine, er nennt sie Tinker Bell! Wäre vor Cuteness-overload fast gestorben :-D
Dass er ihr das Peter Pan-Buch geschenkt hat, war dann wieder so ein Taschentuch-Moment für mich, weil man als Leser mittlerweile ja weiß, wieviel ihm diese Geschichte bedeutet und was er damit verbindet. Umso trauriger ist es, dass es bei der Zerstörung der Kirche wahrscheinlich auch zerstört wurde.
Es beruhigt mich auch etwas, dass Percivals Husten langsam besser wird, habe aber nochmal eine Frage zu seiner rechten Hand: wird er von der Verletzung noch länger gut haben oder kann Theresa die später einfach heilen?
Was ich absolut klasse fand, war, dass man gemerkt hat, dass nicht nur Mo angemerkt hat wie erleichtert sie war Percival zu sehen, sondern dass auch klar wurde, wie gut es ihm tut, dass die Kleine bei ihm ist. Seine Erleichterung, als sie sich wieder zu ihm auf das Bett legt spricht Bände.
Mo's Angst und der Zwischenfall mit dem Obscurus bestärken Percival leider in seinem Vorhaben sich selbst zu opfern, oder? Es wird ja deutlich, dass er ihr unbedingt helfen möchte und da sein Plan dafür momentan die einzige Möglichkeit ist... Dazu kommt noch, dass Mo ihm erzählt hat, Tina würde ihn hassen und spätestens damit ist es bestimmt beschlossene Sache für ihn >.< Deshalb auch das "Abschiedsgeschenk, oder? Ich sehe schon, dass wird alles noch richtig tragisch und dramatisch.
Und trotz seines eigenen Gefühlschaos ist das erste, woran Percival denkt, Mo's Zufriedenheit und Glück. Da kommt mal wieder der Beschützer zum Vorschein, das mag ich auch so an ihm :-)
Die Gute-Nacht-Geschichte war ein schöner, vielleicht sogar etwas melancholischer Abschluss des Kapitels; quasi die Ruhe vor dem Sturm. So habe ich es jedenfalls empfunden, auch weil Percival sich nochmal an seine Schwester erinnert.
Natürlich möchte Mo in Percivals Haus (übrigens super, dass du sich für Wampus entschieden hast! Passt einfach am besten zu ihm, auch wenn er das anscheinend anders sieht), das dürfte ihn nicht doch nicht verwundern :-)
Tja und die Sache mit Mo's leiblicher Mutter... Da habe ich irgendwie so gar keine These zu und warte einfach darauf, was du dir diesbezüglich so überlegt hast.
In diesem Sinne: ein klasse Kapitel, vor allem die Szene zwischen Mo und Percival war einfach nur himmlisch! Die habe ich bestimmt fünf-, sechsmal gelesen. Dafür, dass so viele Emotionen verarbeitet werden, bekommst du trotzdem noch genau die richtige Menge an Plot untergebracht und das macht die ganze Szene nochmal lebendiger. Ich bin wie immer schon neugierig auf die Entwicklungen, die das nächste Kapitel mit sich bringt und freue mich auf alles was du erzählerisch noch so in petto hast^^
LG Elfe90

Antwort von Thira am 17.06.2017 | 23:08 Uhr
Nur Mo? Was wolltest du denn? (*grins*). Tina ist ja immer noch der Meinung, das Graves ein kindermordender Verräter ist, die komt leider gerade nciht zum kuscheln.
Juristen... Ich hab ein paar sehr nette als Freunde, aber die sind total unjuristisch- zum Glück. Und du hast in dem (wenig) hübschen Mannheim studiert, echt? Das ist ja lustig! Ich komm von da.
Also, ich hab ja werdende Staatsanwälte in der Familie, da bin ich mal vertrauensseeilg^^. Spaß beiseite, ich vertrau dir da einfach mal (vermutlich wollte das Buch eh keiner, also ist es gefahrenlos), außerdem muss man es ja irgendwem zur Durchsicht geben, also warum nicht auch dir :). Du hast Lesestoff. Vieeeel Lesestoff. Bin mal gespannt, was du zu sagst. Bekomm ich wieder Reviews oder Kommentare?
(PS, es ist ein Bid von Peter dabei)
Hör auf mir andauernd diese hübschen Bilder zu schicken, da träum ich zu viel und schreib zu weng ;) Sieht schon echt gut aus, aber ich glaube, der Bart bleibt trotzdem dran. Die Erklärung passt mir gerade einfach zu gut.
Zu der Idee, die ich von dem FF bekommen habe, mal ein ganz grober Abriss:
Das ganze spielt in der Vergangenheit (genaue Zeit weiß ich noch nicht, ca 1860- 1920, muss mich noch entscheiden) und hat als Ausgangspunkt Basel und die deutsch- schweizerische Grenze. Bei mir gibt es in dem Buch mehrere Formen von Magie, magische Wesen und Co, die aber im Allgemeinen eher erlernt ist und im Verborgenen vonstatten geht, den Menschen aber bis zu einem gewissen Grad offenbart wird (Vodoo, Handlesen,...) Über die Geheimhaltung wacht international eine Gruppe von speziell ausgebildeten Magiern, die bei Überschreitungen und Übergriffen entsannt werden, um das Ganze aufzuklären und zu stoppen, da man nicht will, dass die Zauberei politisch benutzt wird oder es zu Verfolgung kommt, doch sonst leben die Zauberer in den Ländern und Kulturen mit ihren nicht magischen Mitmenschen.
Mein Hauptcharakter und Percivalverschnitt ist ein hochangesehener Spezialaufklärer der Insitution, der durch mehrere Verstrickungen einen "Assistenten" an die Hand bekommt, der nicht magisch begabt ist. Die beiden heißen Damian und Fritz (ich glaube, du kannst dir denken, wer wer ist^^) Ist eine Art magischer Krimi, der die ganzen mystischen Orte und Kulturen ein bisschen aufgreift, während die beiden halt Morde, Verschwörungen und co aufdecken.
Danke fürs Daumendrücken, total lieb, aber die Freitsagsprüfung war letzte Woche (rum!!!!). Jetzt hab ich erst wieder Montag ne Klausur.

Freut mich, dass Mrs Esposito so gut bei dir ankam. Ich fand einfach, es muss ja einen Grund geben, warum sie so hinterher ist, dass Tina alleine ist und Religiösität zu der Zeit passt finde ich einfach. Das du den Grund dann auch so passend fandest ist super und ich fand das BIld von ihr im rosa Nachthemd auch einfach zu gut, als es nicht zu schreiben! Das kann man sich doch irgendwie einfach vorstellen. Eine mexikanische McGonigall? Lass das die Professorin nicht hören, die verwandelt dich auch noch in eine Taschenuhr^^
Danke für das Lob wegen Giovanni und Mo. Ich hab mir als Vorbild für die Abwehrzauber Hogwarts genommen. Irgendwo wird da mal gesagt, dass Muggel, die sich dem Schloss nähren, immer denken, sie hätten was furchtbar wichtiges vergessen und kehren deshalb um. Es ist natürlich schön zu lesen, dass der Aufbau für dich stimmig war und sich schön eingefügt hat in die Geschichte. Und Giovanni muss jetzt halt ohne Durchbruch leben, aber was soll's er wird auch noch eine andere Dame finden, deren Telefonnummer unser Italiener erbeuten kann, nur eben nicht die der Empfangsdame.
Ja, Mo war da echt mutig, aber wenn Percival nicht hinter der Tür gewesen wäre, hätte sie das nicht gemacht. Sie sieht ihn einfach als unbesiegbar an, deshalb hat sie sich das auch getraut. Was soll schon passieren, wenn er da ist?
Ich soll dir verraten, wer der Maulwurf ist? Du glaubst doch nciht wirklich, dass ich mich darauf einlasse! Das bleibt für ein paar weitere Kapitel mein wohlgehütetes Geheimnis. Warum denkst du denn, dass es Kelly ist und nciht ein anderer Auror?
Alles gut werden? Wir werden sehen.
Oh ja, Percival kann of Gorren überhaupt nciht ausstehen. Der ist einer der Lehrlige, die so eine richtig herbe Enttäuschung für ihn waren, aber mit dem würde ich auch nicht mehr reden, du? Der Kerl ist einfach eine üble Mischung aus neidisch und selbstverliebt.
Fast gestorben wegen cuteness? Ich darf das nicht mehr schreiben, sonst bringe ich noch meine Lieblingsleserin um. Das geht ja mal gar ncht! Aber ja, die beiden sind ehr süß zusammen, ich schreibe sie auch sehr gerne. Und der Spitzname ist doch passen: Peter und Tinker Bell und dann ist sie auch ncoh so klein und zierlich. Hach, ich stell mir die beiden echt süß vor...
Ja, Peter Pan ist so ein wunder Punkt für ihn, aber es ist für ihn halt auch das ultimative Kinderbuch, weshalb Mo es gleich einmal bekommen musste.
Das mit der Hand würde sie wieder hinbekommen. Man kann Knochen ja wegzaubern und nachwachsen lassen. Wie genau das mit den Handknochen geht, wo ja viele Gelenke im Spiel sind, weiß ich noch nicht, aber grundsätzlich müsste Bennet nur zaubern können, dann ging es ihm bedeutend besser. Jap, sein Husten wird besser. Ich kann ihn ja nicht ersticken lassen, dann bringst du mcih glaub ich durchs Internet um ^^
Ja, Percival tut Mo auch gut, vor allem weil er sich auch schrecklich alleine fühlen muss. Er hat gerade ja nichts zu tun außer seinen Tod zu planen. Ein Kind, dass ihn da liebt und ihm vertraut ist eine schöne Abwechslung zu allem anderen, besonders als er erfährt, was Tina gesagt hat. Hass ist halt schon echt hart, besonders für ihn gerade. Noch zu Mo: er ist nicht nur froh, dass sie wieder aufs Bett kommt, weil er sie so mag, sondern weil er auch nicht will, dass sie glaubt, er möge sie nciht. Er will ganz klar, dass sie weiß, dass er für sie da ist, weil Mo dieses Gefühl braucht.
Ja, Tinas Hass bestärkt ihn da noch einmal sich zu opfern, aber sein Plan wegen Mo hat damit nichts zu tun, höchstens indirekt, aber da erfährst du noch später. Und ja, dramatisch wird es noch, aber keine Sorge, noch nicht im nächsten Kapitel. Und Mo's Mutter ist auch so eine Sache, die die nächsten Kapitel offenbaren werden. Hast du denn gar keine Theorie?
Stimmt schon, oder, Graves muss einfach ein Wampus gewesen sein. Das passt am besten, aber Mo kann ich mir da wie er ncht ganz vorstellen, doch wer weiß. Vielleicht kommt sie ja doch rein. Neville und Hermine wurden ja auch ein Gryffendor, obwohl es genaugenommen wenig Sinn macht. Aber er tat mir irgendwie total leid, als er fand, dass ausgerechnet er kein Wampus sein sollte. Armer Kerl, oder?
Was besonders viel Spaß gemacht hat zu schreiben war die Spitze gegen Hogwarts. Ich glaube einfach, dass da eine Sache ist, die nicht nur die Goldsteins denken.
Keine Sorge, das neue Kapitel wird nicht allzu lange auf sich warten lassen. Freitag oder Samstag ist es online. Ich hoffe natürlich wie immer, dass es dir gefallen wird.
LG Thira
17.06.2017 | 21:14 Uhr
Hey Thira :-)
Es war schön zu sehen, dass Queenie versucht Tina dazu zu überreden einfach zu Percival zu gehen und mit ihm zu reden. Gar nicht mal so sehr um seinetwillen, sondern vor allem weil sie möchte, dass Tina ihre Gefühle ordnen kann und irgendwie aus dieser Verdrängungsphase herausfindet, in der sie gerade steckt. Auch wenn sie ja das leise Stimmchen, das für Percival plädiert, nicht so ganz aus ihrem Kopf verbannen kann ;-) Zum Glück, sonst hätte ich mir bei Tinas Worten, dass sie Percival hassen würde, wirklich sehr ernsthafte Sorgen gemacht. Sie ist ganz schön stur und beratungsresistent, aber trotzdem habe ich natürlich irgendwie Mitleid mit ihr *seufz*
Aller späteren Ereignisse in diesem Kapitel zum Trotz bin ich sehr froh, dass Mo wieder eine größere Rolle gespielt hat. Ich mag die Kleine einfach wahnsinnig gerne und sie und Peter zusammen sind einfach nur cuteness-overload <3 Es tat mir auch super leid, dass sie den Streit zwischen Queenie und Tina mitanhören musste. Ist für ein Kind nie schön, wenn Erwachsene streiten und dazu kommt dann noch Mo's familiärer Hintergrund und die Tatsache, dass sie Tina dabei belauscht, wie diese sagt, dass sie "ihren Peter" hasst... Da kann man sich schon vorstellen, dass Mo den Obscurus nicht mehr unter Kontrolle halten kann, wenn so viel Angst und Verzweiflung im Spiel sind.
Und ja, ich habe sehr mit Queenie und Tina zusammen gelitten! Die Sorgen, die sich die beiden Schwestern in der Situation machen müssen, mag ich mir gar nicht vorstellen. Und der arme kleine Kater, der da einsam und verlassen unter dem Bett sitzt. Ich finde ja, Tina sollte eine Runde mit ihm kuscheln während sie und Queenie warten; vielleicht hilft das etwas und sie bekommt den plötzlichen unerklärlichen Drang mit dem großen Peter zu kuscheln^^
Sehr schön war auch Queenies Fluch! Da musste ich wirklich schmunzeln, einfach weil es so gut zu ihrem Charakter passt.
Glücklicherweise hat Mo in ihrem Zustand als Obscurus nichts verwüstet oder jemandem geschadet. Die Kleine wäre vermutlich am Boden zerstört, wenn so etwas passiert wäre und sie es später rausgefunden hätte. Dazu kommt auch noch, dass so hoffentlich niemand außer Tina und Queenie weiß, dass es den Obscurus immer noch gibt oder dass dieser gerade aktiv war. Oder? Queenie reagiert in dieser heiklen Situation wieder einmal perfekt und ich möchte dir an dieser Stelle dafür danken, dass du sie auf so eine wundervolle Art und Weise porträtierst. Sie wird hier verständlicherweise zum Mama-Bär und verteidigt Mo selbst gegenüber der eigenen Schwester, was absolut für ihr großes Herz spricht. Für Tina entsteht bei dieser ganzen Misere natürlich ein Interessenkonflikt zwischen ihren Verpflichtungen als Auror und ihrer Verpflichtung als Bezugsperson gegenüber Mo und dass so etwas nicht einfach eben mal so zu lösen ist, ist auch klar. Umso schöner und auch beruhigender finde ich ihre Entscheidung nicht zu Picquery zu gehen und ihre eigenen Gefühle über ihre Verantwortung gegenüber MACUSA zu stellen. Bravo Tina! Dass sowohl sie als auch Queenie Mo so sehr ins Herz geschlossen haben, hat mich auch sehr gefreut. Die Kleine kann ein paar liebevolle und sich sorgende Bezugspersonen definitiv gebrauchen.
Dass du die beiden Streifenpolizisten vom Beginn der Geschichte wieder eingebracht hast, war ebenfalls klasse. Giovanni ist ein toller Typ, den mochte ich schon damals gerne. Bin mal gespannt, wie sich da die Sache noch weiterentwickelt, denn vergessen hat er den Fall mit Percival Graves ganz offensichtlich nicht. Die Idee, dass die Verbrennung auf Percivals Brust ein Bandenzeichensein könnte, fand ich sehr originell und typisch No-Maj (macht in dieser Situation eben am meisten Sinn für die Polizei). Und das Bild vor meinem geistigen Auge, als Mo dort in ihrem Nachthemd auftaucht und nach ihrem Peter fragt, war so unglaublich süß, ich wünschte, ich könnte es dir zeigen :-D
Die Entwicklungen in diesem Kapitel fand ich super spannend, hatte nämlich überhaupt nicht damit gerechnet, dass der Obscurus seinen Auftritt haben würde. Die Auseinandersetzung zwischen Tina und Queenie bezüglich Mo war ebenfalls eine tolle Entwicklung, weil man daran sehen konnte, wie wichtig die Kleine vor allem für Queenie geworden ist und was Queenie zu tun bereit ist, um sie zu verteidigen. Was Tinas Entwicklung angeht, so stagniert die ja noch ein wenig, weil sie mit dem was passiert ist und dem was sie erfahren hat einfach nicht klarkommt. Sie müsste wirklich dringend mit Percival reden, um da etwas Licht ins Dunkel ihrer Gedanken und Gefühle zu bringen. Fraglich ist allerdings auch wie viel so ein Gespräch bringen würde, weil sie ihm ja nicht mehr vertraut. Er könnte sich also den Mund fusselig reden und Tina könnte am Ende immer noch beschließen, dass sie ihm doch lieber nicht glaubt. Wie sich das also auflösen soll... Da bin ich wirklich sehr auf deine Lösung gespannt! Den Plottwist, dass Mo jetzt auf der Polizeiwache ist und Giovanni sie zu Percival bringen will, fand ich auch sehr vielversprechend. Bin gespannt, was da noch alles passiert und wie das im Krankenhaus dann wird, mit den Zaubern gegen No-Majs und den Wachen vor Percivals Zimmer. Einfach dürfte es für Mo also nicht werden zu ihrem Peter zu kommen.
Ich hoffe auch sehr, dass Tina nicht doch noch zu Picquery geht und alles erzählt, denn das würde für Mo das Ende bedeuten, oder? Also mal wieder Fragen über Fragen und wie immer steigt die Vorfreude auf ein neues Kapitel :-)
Wollte dich an dieser Stelle auch nochmal fragen, ob du zufällig einen tumblr Blog besitzt? Dann würde ich mich nämlich sehr freuen, wenn du mir den Link beim nächsten Mal schicken würdest^^
Ein großes Dankeschön auch noch einmal für die zwei (!!) Kapitel an diesem vergangenen Wochenende, du bist wirklich phänomenal!
LG und eine schöne und hoffentlich mal sonnige Woche!
Elfe90

Antwort von Thira am 17.06.2017 | 23:32 Uhr
Hey,
Da bin ich ja beruhigt, dass das mit dem Medizinschen nicht zu doll war, werde das nächste Mal trotzdem etwas drauf achten... Ist einfach drinn, aber ich werde es ab jetzt einfach unten erklären.
Naja, Tinas Hass ist die typische Liebeskummer Aussage. Sie hasst Percival nicht wirklich, aber so ein bisschen und vor allem die Ungewissheit. Sie würde ihm ja gerne glauben, aber es spricht ja wirklich alles gegen ihn. Also dein Mitleid tut ihr glaub ich da ganz gut und es ist verdient.
Ja, die kleine Mo, die ist schon knuffig, gell? Aber du hast Recht, was die Kleine durchmachen musste ist schrecklich, deshalb reagiert sie auch so über bei Tinas Worten.
Mit dem großen Peter kuscheln, soso ^^. Vielleicht tut sie das ja noch, wenn er dann noch lebt- und sie ihren Fehler erkennt. (*muhaha*)
Danke für das Komplimet wegen Queenie. Ich finde sie ist einfach es sagt alles aus, dass sie zwei Verbrechern, die ihre Schwester mit Heim bringt, Essen kocht.
Tina hat es in dem Kapitel wirklich nicht einfach, sie geht schießlich gegen alles, was sie gelernt hat und als Auror ihre Pflicht ist.
Es freut mich, dass du die Idee, die Polizisten noch einmal einzubringen, mochtest. Ich fand es auch wichtig das nciht einfach herunterfallen zu lassen, schließlich hören die nicht einfach auf zu ermitteln, nur weil die Zauberer jetzt da sind.
Dein geistiges Bild hätte ich gerne gesehen, aber wenigstens du hattest es. Es ist schön, dass die Geschichte in dir so was aufkommen lässt, da freu ich mich immer wie ein Schneekönig, ebenso wie wenn ich jemanden mit einem Plottwist überraschen konnte. Also, ich strahle gerade.
Zu vielen deiner Fragen: guck mal, es gibt ein neues Kapitel. Vielleicht findest du ja da ein paar Antworten- oder noch mehr Fragen.
Was Percival und Tina angeht, da wirst du glaub ich noch zwei Kapitel warten müssen, bevor die Beziehung sich ändert- mindestens, aber du liest doch gerne, oder? Das muss man bei mir auch. Schon meine Deutschlehrerin hat sich nämlich über zu lange Aufsätze beschwert. ;)
DIe Geschichte macht Spaß, da schreib ich gerne und nach der Prüfung am Freitag hab ich mit einer Freundin einen ausgedehnten Schreibabend eingelegt. Ich schau mal, wie viele es diese Woche werden, ich werde versuchen noch ein oder zwei zu schreiben.
LG und viel Spaß mit dem neuen Kapitel.
Thira
13.06.2017 | 22:22 Uhr
Ich setze zehn Galleonen auf ein Geschichte über Newts Selbstfindungstrip in der norwegischen Einöde, und das nicht, weil ich absoulter Norwegenfan bin, ha, nein nein. *guckt unschuldig nach oben weil sie den Norwegisch-Kurs an der Uni hat schleifen lassen* Ansonsten, falls ich falsch liegen sollte - da lässt sich schon ein geeigneter Gegen(?)wetteinsatz finden.
Ich entschuldige mich für meine kurze Review, nur ein kleiner Zwischenruf das ich immer noch da bin und fleißig verfolge. Jacobs zögerliches Nachhaken nach Queenies Beziehungsstatus hat bei mir im letzten Kapitel ein besonderes Wohlwollen ausgelöst, die zwei sind einfach zum Schießen. Und Du stehst auf Drama, hm? ;) Den armen Graves Blut husten lassen... aber ich beschwere mich ja nicht. Ich liebe Drama! :D

LG
Georgia

Antwort von Thira am 14.06.2017 | 00:16 Uhr
Zehn Galleonen? Na, ich darf ja nicht dagegensetzen ;) will sonst einer? Aber du magst auch norwegisch? Voll cool. Ich hab auch mal nen Kurs an der Uni gemacht... aber naja, wenig Zeit und der wichtigste Satz ist jetzt wohl: Jeg snakker bare lit norsk. Gefolgt von Snakker du engelsk?^^
Spaß beiseite: Es freut mich, dass es dir gefällt und du es gerne weiterliest, es gibt auch noch ein paar Kapitel, das verspreche ich.
Ja, Jacob und Queenie sind schon zum Schießen, aber irgendwie füreinander geschaffen, auch wenn sie rein optisch erst auf den zweiten Blick passen.
Drama? Logo! Aber das ist vielleicht etwas schlimmer, als es klingt, wenn ich mal so spoilern soll. Hat was mit dem Ende von Kapitel 27 zu tun. Aber Drama kommt schon noch, keine Sorge.

LG
24.05.2017 | 09:08 Uhr
Hey du!
Ich bin vor ein paar Tagen auf Deine Geschichte gestoßen, und mit der Kurzbeschreibung hattest Du mich dann am Haken. Ich habe den Film zweimal im Kino gesehen (freiwillig, weil immer mal wieder ein Freund keine Zeit hatte, haha), aber mich nie so gefragt, was eigentlich mit dem wirklichen Percival Graves passiert ist. Da hat deine Geschichte einen völlig neuen Denkprozess in meinem Hirn angestoßen, und ich habe die letzten Tage sporadisch die Kapitel verschlungen, wenn es das real life eben zuließ. Und da ich weiß, wie schwer das in kleinen Fandoms ist mit den Reviews und auch allgemein, habe ich mir während dem Lesen immer mal wieder Notizen gemacht, weil- ja, warum nicht :D

Du bist vom medizinischen Fach, nehme ich mal an. Die zwei schnackenden Krankenschwestern lassen das zumindest vermuten, und die Visite des Schwalls Ärzte, die Graves über sich ergehen lassen musste. Obwohl ich davon auch keine Ahnung habe, ich bin zwar MINTlerin, aber in einem anderen Feld. *schulterzucken*
Tinas Gedankengänge über die OP-Methoden von No-Majs sind göttlich. Ich frage mich gerade, wie das wohl in der Zaubererwelt durchgeführt wird, wenn sie so von dem Gedanken irritiert ist, dass er aufgeschnitten wurde. Denn irgendwie muss es ja auch Grundlagenforschung gegeben haben damit sie wissen, wo und wie welcher Zaubertrank wirkt- siehe Skelewachs oder wie auch immer der Trank hieß, mit dem Harry in seinem zweiten Jahr seinen Arm repariert bekommen hatte.

Einschub: Ich liebe ja Verstrickungen a la falsche Verlobte und Co., da ist immer Platz für Drama dabei.

Von den Charakteren finde ich, dass du sie bis jetzt gut getroffen hast. Tina ist für mich immer noch unbeschreibar, ich finde, sie ist da relativ schwer zu fassen. Im Film ist sie zum einen die Kämpferin, welche die Courage aufbringt ein Kind gegen Anweisungen aus einer es misshandelnden Familie zu holen. Nur um sich dann wiederum im entscheidenden Moment von der Präsidentin abwimmeln zu lassen, als sie Newt in das Hauptquartier des MACUSA schleppt. Aber in Deiner Geschichte scheint sie stärker und taffer zu sein, vielleicht hat sie da ja dazu gelernt. Ich will mir gar nicht vorstellen, was sie noch für Albträume hat von dem Tag, als man sie zum Tode verurteilt hat. Und das Graves noch mit den Erinnerungen an seine Gefangenschaft zu kämpfen hat, sollte wohl klar sein. Die Szenen, in denen Du das schreibst sind zwar lang und nehmen teilweise Kapitel ein, aber ich finde das nicht weiter schlimm. Immerhin hatte man in den Filmen keinen Einblick auf den richtigen (!) Graves, Du holst das somit also auf intelligente Art nach. Mit Modesty scheinen sich die Goldstein-Sisters und Graves eine Art Pflegekind zugelegt zu haben *hüstel*, ich bin gespannt, wie sehr die Kleine die Erwachsenen noch beeinflussen wird.

Oh, und Picquery. Du magst sie nicht, kann das sein? :D Denn so garstig, wie Du sie schreibst, kam sie mir im Film gar nicht vor. Was aber auch nicht weiter schlimm ist, denn eine schwarze Frau wird sich auch in der Zaubererwelt in den 1920ern nicht nur mit Süßholzraspeln nach oben gearbeitet haben. Wobei ihre Aussage, dass niemand eine weitere Leiche im Familiengrab der Graves in Kapitel 10 schon nicht ohne war… Kein Wunder, dass die gute Tina da innerlich zu kochen beginnt. Und dann wird sie auch noch bei ihrer Aurorenehre gepackt und von ihr derart degradiert, dass jeder normale Mensch in dieser Situation wohl gekündigt hätte (Kapitel 16).

Theresa Bennett ist auch ein Stück für sich. Ich finde es schön, wie sie Graves die Informationen über ihn für uns herauskitzelt und man mehr über ihn erfährt. Er war als mal betrunken, und sie hat ihm gegen den Kater geholfen? Aha, heißt, die beiden sind dann doch enger befreundet als es den Anschein hat (Je mehr Kapitel ich gelesen habe, desto klarer wurde das dann auch für mich. Oi, eine leichte Kindheit hatte der Gute also auch nicht. Emotional baggage schon seit Kindesbeinen, Helferkomplex, Arbeitstier- kann ihn bitte mal jemand schütteln? Vorzugsweise Tina?). Aber als Oberster Auror des Landes hat es sicherlich auch Vorteile, mit der Oberheilerin aus St Bartholomew befreundet zu sein, ich sage nur Haferschleim. Ew, alleine das Wort löst einen Würgereiz in mir aus.

Erlass gegen Giggelwasser vom ersten April? ;) Wäre interessant zu wissen, ob die Zauberer auch den ersten April begehen wie wir es tun. Fred und George wären im Himmel.

Was Rechtschreibung angeht (Du merkst schon, ich nehme mir hier alle Aspekte vor… das hier soll schließlich lang werden, hahaaa), so bist Du manchmal inkonsistent, was die Großschreibung der Höflichkeitsanreden wie Sie/Ihr/Ihnen angeht. Das kann zwischendurch verwirrend sein, fällt aber nicht weiter ins Gewicht. Lediglich ein paar Absätze mehr würde ich mir von Zeit zu Zeit wünschen, damit Gedankengänge und Dialoge auch optisch besser abgegrenzt werden können.

Was ich nicht ganz verstanden habe, war Graves‘ Antwort auf die Frage von Picquery, wo er die Vision des Obscurus gesehen hatte. Wirklich im MACUSA? Den Absatz im sechsten Kapitel habe ich öfters gelesen, aber noch nicht so ganz verstanden, vielleicht kannst Du mich dahingehend ja aufklären :D Das Du die beiden kurz in Sicherheit wiegst und dann mit der Tür bzw sprichwörtlich die Madame Präsidentin mit den Neuigkeiten ins Zimmer rauschen lässt, dass Grindelwald doch entkommen ist, wird natürlich nur von meiner Seite begrüßt- Drama und mehr von der Geschichte! Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, und ich bin gespannt, wie es ausgeht- ob es gut ausgeht. Da ich nicht der übermäßige Fan von Friede, Freude, Eierkuchen bin und Drama sowieso liebe, freue ich mich darauf, dass deine Geschichte bis jetzt unvorhersehbar bleibt!
Das war es auch schon! Durch die gesamten Kekse, die ich freudig wie ein Staubsauger am Ende des Kapitels zu mir genommen habe bin ich inzwischen mit einem dickeren Blubber ausgestattet als ein Grönlandwal. Ich rolle dann mal ins verlängerte Wochenende und wünsche Dir noch einen schönen Tag!

LG
Georgia

Antwort von Thira am 24.05.2017 | 12:21 Uhr
Hey,
erst mal freu ich mich natürlich, dass dir die Geschichte soweit gefällt und hoffe, dass du auch weiter Spaß damit hast. (Du darfst übrigens auch gerne einfach kapitelweise reviewen, das erspart dir das mitschreiben ;) )
Zu deiner Vermutung wegen Krankenschwestern und Visite: Ja, ich bin da vom Fach, hoffe aber, dass sich die Episoden deshalb nicht allzu trocken lesen. Nach ein paar Visiten weiß man einfach automatisch, wie die ablaufen und ich habe mir ne schlechte als Beispiel rausgepickt.
Die Reaktion von Tina und Graves zu No-Maj Medizin ist an HP 5 angelehnt, als Ron sich auch einmal so über Muggelärzte äußert, nachdem Hermine die Heiler als Ärzte bezeichnet. Die Zauberer scheinen da einfach etwas wenig Verständnis für zu haben.
Ja, das mit Tina ist mir im Film auch aufgefallen, vor allem weil sie da sehr blass und schwach manchmal rüberkommt, so ganz anders als normal Auroren beschrieben werden. Ich hab mir überlegt, dass die Beförderung da vielleicht wieder etwas ihr Selbstbewusstsein gefördert hat.
Die Rückblicke fand ich einfach wie du sagst wichtig, um Graves zu charakterisieren. Jetzt ist er ja erstmal nur der verwundete Auror, der den Sündenbock spielen soll, aber er war ja früher auch mehr. Deshalb fand ich, dass man sowohl Grindelwalds Grausamkeit sehen soll, der er ja standgehalten hat, als auch sonstige Erlebnisse, die ihn ausmachen. Außerdem sind die, so viel kann ich spoilern, auch plotrelevant in naher Zukunft.
Ja, Mo ist so ein bisschen halbadoptiert gerade. Wer weiß, wie sich das entwickelt ;)
Ich fand Picquery schon im Film sehr politisch versiert und falsch, aber auf eine subtile Art, da man einfach wenig von ihr gesehen hat. Schließlich meldet Tina Newt bei ihr und wird weggeschickt, als es ihr dann in den Kram passt, wirft sie ihr dieses Versäumnis später aber vor. Sie gesteht sich keine Fehler ein und ist in ihren Entscheidungen sehr rigoros, so auch in der Exekution von Credence, der ja nichts für die Tat konnte. Ich stelle mir einfach vor, dass sie jetzt unter sehr viel Druck steht, da sie Grindelwald so lange nicht erkannt hat und sie gerade ihren Direktor kennen sollte. Der Umgang der beiden erschien mir im Film jedenfalls relativ vertraut. Das sie wegen ihrer Ethnie vielleicht mehr kämpfen musste ist ein guter Gedanke, wobei Zauberer ja scheinbar mehr auf Blut, als auf Hautfarbe achten- beides nicht sehr nett!
Ja, Graves und Bennet kennen sich schon lange und sie könnte so einiges über ihn berichten. Graves schütteln? Hilft gerade nichts, würde ich sagen. Klare Beratungsresistenz! Aber wer weiß, was zukünftige Kapitel da noch bringen.
Ja, Graves hatte die Vision in MACUSA, was Picquery sich nicht vorstellen kann, da Grindelwald ihn dann auch dort hätte abfangen müssen, was der dann auch tat. Es ist einfach schwer für Picquery sich einzugestehen, dass alle Sicherheitsvorkehrungen in MACUSA versagt haben.
Ja, ich mag dieses Friede Freude Getue auch nicht, vor allem weil es so einfach spannender ist.
Schön, dass es dir gefallen hat und viel Spaß im Wochenende (CARE-Paket an Keksen hängt unten an der Antwort^^)
LG Thira
20.05.2017 | 22:23 Uhr
Also als Betareader stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung, solltest du einen brauchen- auch ohne Honorar ;-) Medizin also, sehr interessant. Hatte da schon meinen Verdacht, als du das Wort Splenektomie wie nebenbei verwendet hast. Und lass mich raten: interessantes Studium, aber furchtbar anstrengend? Da ist das Schreiben bestimmt eine willkommene Abwechslung zum Pauken. Ich studiere Interdisziplinäre Mittelalterstudien mit den Schwerpunkten Anglistik, Geschichte und Kunstgeschichte und muss mich demnächst an meine MA-Arbeit setzen, bin also auch für jede Ablenkung/Aufmunterung dankbar^^
Ich frag mich ja jetzt schon wie das mit Percival und Tina ausgehen wird, nachdem du gesagt hast, dass du keine kitschigen Liebesgeschichten magst. Hoffentlich wird alles gut... Und natürlich wäre es genial, wenn du irgendwie an einen Auszug aus Percivals Testament kommen würdest, das würde mich brennend interessieren. Um auf deine letzte Frage zu antworte: Picquery hat Percival schon eine Erinnerung an Moira gezeigt, oder? Davon war ich jetzt einfach mal ausgegangen. Gegen den Deal "Kapitel gegen Review" habe ich überhaupt nichts einzuwenden, damit bin ich sehr zufrieden :-) Es war ja auch wieder ein sehr aufschlussreiches.
Picquery und ihre politischen Ambitionen sind schon echt harter Tobak! Sie scheint wirklich ihre ganze Karriere darauf ausgerichtet zu haben in die Internationale Delegation aufgenommen zu werden und geht auf dem Weg dahin nicht nur sprichwörtlich über Leichen (von denen Percival hoffentlich keine wird). Ich fand es super, dass du den Ersten Weltkrieg und seine Folgen andeutungsweise hier in ihre Gedanken miteingebracht hast, weil dieser Krieg ihre gesamte Generation geprägt hat, zumindest die der No-Majs. Da finde ich es nur folgerichtig, wenn man selbiges auch von den Zauberern erwartet, schließlich wird der Krieg ja auch im Film häufig genug erwähnt. Zudem macht Picquerys Sorge vor einem erneuten Krieg sie auch etwas menschlicher, einfach, weil das eine Reaktion ist mit der man sich identifizieren kann. Auch ihr kurzer - ich nenne es mal "sentimentaler Anflug"- im Büro als sie Percival auf dem Bild sieht, hat sie mir etwas sympathischer gemacht.
Sehr gespannt bin ich darauf zu erfahren, was denn mit dem Maulwurf war und warum er Grindelwald die Info über Percivals Aufenthaltsort nicht hat zukommen lassen. Hat er oder sie vielleicht die Falle gewittert?
Den Vergleich der wartenden Auroren mit Ilvermorny-Schülern fand ich spitze, man hatte die Szene sofort direkt vor Augen und es passt einfach zu Picquerys furchteinflößendem Ruf. Bloß nicht alleine denken oder handeln, lieber auf Mama warten :-D
Percival und seine Beliebtheit... Hast du in deinem Kopf eine Erklärung dafür, warum er so wenig darauf gibt beliebt zu sein? Ich würde vermuten, dass es mit seiner sehr direkten und forschen Persönlichkeit zu tun hat und damit, dass er eher zum Einzelgängertum neigt, aber auch dann könnte er sich ja Mühe geben, das zu unterdrücken. Bin einfach neugierig wie du das siehst.
Über die Schachspiel-Szene im Krankenhaus habe ich mich sehr gefreut, auch wenn es kein Zauberer-Schach war, aber der Hang der Zauberer-Gemeinschaft zum Schach spielen ist eins der Dinge, die ich so an J.K. Rowlings Welt liebe. Von daher fand ich das kleine Intermezzo hier klasse!
Weder of Gorren noch Kelly haben in diesem Kapitel bei mir Pluspunkte gesammelt, obwohl ich deine Ausarbeitung und Beschreibung von Nebencharakteren liebe! Du hast da wirklich ein Händchen für genug Infos zu geben, um sie interessant zu machen und ihnen Leben einzuhauchen, aber sie auch so einzusetzen, dass sie nicht allzu sehr von den Hauptcharakteren und der Handlung ablenken. Gerade of Gorren als versnobter, rattiger Percival-Verschnitt hat mich begeistert^^ Und Kelly ist sooo ein Schleimer *Augenrollen*
Und Percival... Tja, da weiß man auch schon gar nicht mehr was man sagen soll. Er ist irgendwie ein Stoiker durch und durch, selbst dann noch, wenn es ihm absolut bescheiden geht. Ich ziehe meinen Hut vor so viel Sturheit und Contenance, aber besser wird es ihm davon bestimmt nicht gehen (Ich halte es da mit den Beatles: for well you know that it's a fool who plays it cool by making his world a little colder).
Blaue Lippen sind ja wohl ein eindeutiger Hinweis auf Sauerstoffmangel und ich bin mir nicht so ganz sicher, was man in den 1920er Jahren akut dagegen tun konnte. Wie schnell könnte Theresa denn theoretisch eine Lungenentzündung heilen? Denn wenn selbst Picquery auffällt, dass der Husten sich nicht gut anhört und sie sich deshalb Sorgen macht, spricht das nicht gerade für eine rosige Aussicht bezüglich Percivals Genesung, oder?
Die Sache mit dem Bart hingegen gefällt mir, muss ich zugeben, auch wenn der wahrscheinlich trotzdem einmal gestutzt werden müsste, damit er ordentlich aussieht. Und seine Haare... An die wird Percival wohl so schnell niemanden ranlassen, richtig?
Das Gespräch zwischen den beiden war übrigens exzellent im Ton getroffen. Man merkt anhand der Themen, wie vertraut sie sich eigentlich sind und doch sind die meisten Äußerungen kühl, emotionslos und resigniert. Jedenfalls würde niemand normalerweise so mit einem Freund umgehen und dieser Gegensatz zwischen dem, was die beiden eigentlich miteinander verbindet (im Guten wie im Schlechten) und dem, worin ihr Gespräch letztendlich resultiert (Percivals Verurteilung durch Seraphina, seine Akzeptanz als Köder zu dienen und ihr darüber hinaus noch zu helfen den Maulwurf zu finden) macht diese ganze Szene unterschwellig sehr emotional.
Die aktuellen Fotos, die Seraphina anspricht sind bestimmt von Moira, oder? Dann hat Picquery Percival wahrscheinlich damit gedroht, seine Beziehung zu einer No-Maj auffliegen zu lassen und so seine Karriere und seine Beziehung zu ihr zu beenden, sollte er nicht bedingungslos zu ihr stehen. Das wäre ja wirklich eiskalt.
Apropos kalt: warum ist Percival eigentlich so kalt? Ich dachte irgendwie immer, eine Lungenentzündung geht mit Fieber einher. Wäre er dann nicht eher wärmer als normal? Jedenfalls hätte ich Seraphina in dem Moment, wo sie seine Hand nimmt, sehr gerne fest auf die Nase geboxt. So eine Vertrautheit steht ihr nicht zu; nicht mit jemandem, der ihr ein Freund gewesen ist und den sie einfach für ihre politischen Ziele zu opfern gedenkt! (Das h/c Element in diesem Kapitel war zwar klein, hatte es dafür aber in sich.)
Immerhin ist sie dann ja großmütig genug ihm mehrere Bitten zu gewähren und natürlich denkt er wieder mal zuerst an Tina. Ich rechne es Percival wirklich hoch an, dass er nach allem was passiert ist immer noch zuerst an sie und ihre Sicherheit denkt. Und bitte bitte, lass uns arme Leser nicht rausfinden, wie Tina damit umgehen würde, festzustellen, dass sie indirekt an seinem Tod beteiligt gewesen ist!
Sehr schön fand ich hier, dass du Percivals Patriotismus und seine Aufopferungsbereitschaft für sein Land nochmal hervorgehoben hast! Ihm ist die Sicherheit der amerikanischen Zauberer-Gemeinschaft wichtiger als alles andere, auch sein eigenes Leben und das, finde ich, passt perfekt zu ihm und seiner Rolle als Head of Magical Security and Law Enforcement. Ebenso wie die Tatsache, dass er um seine Auroren besorgt ist, selbst wenn das andersherum nicht mehr der Fall ist.
Ein tolles Kapitel, wie immer und jetzt bin ich wirklich gespannt darauf, wen wir im nächsten Kapitel wiedersehen :-) Queenie, Tina und Mo (und Peter)? Oder Theresa? Oder vielleicht Grindelwald?

Ich werde mir jetzt noch ein oder zwei Löffelchen Ben&Jerry's gönnen und wünsche dir einen schönen Abend und morgen einen entspannten Sonntag!
LG Elfe90

Antwort von Thira am 21.05.2017 | 00:31 Uhr
ok, ich antworte glaub ich einfach mal in ner Mail, sonst sperren die mir irgendwann den Antwortsbutton wegen zu langen Texten ;)
Elfe90 (anonymer Benutzer)
17.05.2017 | 22:09 Uhr
Keine Sorge, kurze Reviews kann ich nicht ;-) Schon gar nicht bei so einem tollen neuen Kapitel (wie immer)! Ich kann dich gut verstehen, dass man als Autor das Feedback und die Begeisterung der Leser braucht; man schreibt eben nicht nur für sich selbst. Ich freue mich jedenfalls unglaublich darüber, dass du diese Wahnsinns-Story schreibst und ich sie lesen kann, da ist ein Review doch das Mindeste.
Was studierst du denn eigentlich, wenn ich das fragen darf? Aber ja, ich stimme dir zu, hin und wieder (deutlich seltener als man so denkt) ist die Uni sogar mal für was gut^^
Ich dich in Versuchung bringen, eine eigene FF zu Percival und Moira zu schreiben?! Das würde ich nie tun. Na ja, vielleicht später wenn ich weiß, wie das Ganze mit Tina und Percival ausgegangen ist. Und es macht gar nichts, dass die Geschichte länger ist, als du am Anfang geplant hattest, so wirklich gar nichts! *hust* Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf all die Auflösungen, die du in deiner letzten Antwort erwähnt hast und freue mich über jedes neue Kapitel wie ein Schneekönig.
An dieser Stelle muss ich dir auch nochmal sagen (hab ichwahrscheinlich schon, aber egal), dass ich deine Charakterisierung von Percival absolut spot-on finde. Man weiß ja eigentlich nichts darüber, wie der echte Percival Graves ist, sondern hat nur Anhaltspunkte für seinen Charakter aufgrund von Grindelwalds Darstellung seiner Persönlichkeit. Und auch da muss ich sagen, bin ich etwas vorsichtig, weil ich nicht denke, dass Grindelwald es geschafft hat, Percival genauso zu porträtieren wie er war, sondern dass es schon Unterschiede gab, die aber nicht groß genug waren, um bemerkt zu werden (jedenfalls nicht bevor er Newt und Tina zum Tode verurteilt). Von daher hattest du als Autor deine Freiheiten bei der Ausarbeitung seines Charakters und ich liebe(!) das Ergebnis. Für mich ist es genau die richtige Mischung aus Unnahbarkeit, Pflichtbewusstsein und Gradlinigkeit aber eben auch aus emotionaler Verletzlichkeit, Fürsorglichkeit und Selbstlosigkeit. Und es ist einfach logisch, dass er diese verletzliche Seite verdeckt hält, sie aber dennoch besitzt (gerade nach dem, was er in deiner Story familiär und persönlich durchmachen musste). Ich mag einfach die Vorstellung, dass er den Panzer dieser poshen Persona hat, es darunter aber ganz anders aussieht und das aus guten Gründen. Ich hoffe irgendwie, dass Theresa Percivals Vater wenigstens einmal eine ordentliche Standpauke gehalten hat bezüglich seines Umgangs mit seinen Kindern und wenn schon nicht dem Mann selbst, dann vielleicht immerhin seinem Gemälde. Und es ist gut zu wissen, dass Madame Bennet Percival danach bei sich aufgenommen und sich um ihn gekümmert hat. Damit gibt es immerhin eine Person, der er am Herzen liegt und die uneingeschränkt zu ihm hält.
Sodele, jetzt zum aktuellen Kapitel:
Picquery ist ja mal wieder in Höchstform. Es ist einfach so eiskalt wie sie Percival benutzt, nur um ihre eigenen Ziele zu verfolgen und zu erreichen.
Was mich ziemlich schockiert hat, ist die Bereitschaft seiner Auroren dazu sein Leben auseinanderzunehmen, ihn zu verurteilen und seinen Namen in den Schmutz zu ziehen. Obwohl er sie teilweise ausgebildet hat und ihnen (davon gehe ich einfach mal aus) ein guter Vorgesetzter war.
Und natürlich hätte Percival, selbstlos wie er ist, Seraphina aus Pflicht- und Ehrgefühl heraus geheiratet, wenn es ihr genutzt hätte. Mal ehrlich, warum ist ihm ihre "Freundschaft" und ihr Wohlergehen eigentlich so wichtig? Ganz offensichtlich gilt das ja nicht anders herum. Es macht so traurig zu lesen, dass Percival sein Leben anscheinend schon lange nichts mehr wert ist, auch wenn man jetzt die Gründe dafür kennt. Umso schlimmer ist es dann zu sehen, dass Picquery, selbst als sie wusste was mit ihm los ist, nichts unternommen hat um ihm zu helfen. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte er sich wahrscheinlich einfach weiter selbst zugrunde gearbeitet, bis ihn seine Schuldgefühle und sein Mangel an Selbstschutz irgendwann umgebracht hätten. Und das, obwohl man es hätte verhindern können, hätte sich einfach mal jemand um ihn gekümmert! Vielleicht ist es Picquery am Anfang wirklich nicht aufgefallen, aber sie hätte spätestens eingreifen müssen als ihr bewusst war, dass Percival zumindest indirekt versucht hat sich umzubringen!
Aber schön, dass Tinas Aufnahme in das Auroren-Team etwas war, bei dem Percival sich gegen Picquery aufgelehnt hat, einfach weil er wusste, dass Tina die beste für den Job sein würde :-)
Und von wegen Helfer-Komplex seit dem Tod seiner Schwester. Das ist das nicht verarbeitete Trauma zusammen mit den Schuldgefühlen, weil er sie nicht beschützen konnte. So eine Reaktion ist da völlig normal, wenn auch nicht wirklich gesund.
Auch sehr nett übrigens, dass es Picquery anscheinend zu aufwändig ist, Percival zu retten und ihn deshalb einfach weiter als Köder verwendet. Obwohl sie wahrscheinlich auch damit Recht hat, dass Percival es nicht zulassen würde, dass jemand anders an seiner Stelle stirbt, aber... *seufz* Und wie unauffällig sie auch fallen lässt, in welchem Stadtteil und in welchem Krankenhaus Percival sich aufhält. Nicht.
Ich wiederhole mich zu Foxville, aber der Kerl tut mir einfach nur leid wie er ausgespielt und erpresst wird, damit er schön das tut, was Picquery im sagt. Sie nimmt schon manchmal etwas diktatorische Züge an, andererseits will sie ja ihre politische Karriere voranbringen, da ist sowas dann eben nötig :-P
Auch Tina tut mir während ihrer Erinnerungen an den Botanischen Garten ziemlich leid. Es ist als Frau nicht einfach, wenn man rückblickend erkennen muss, dass das Lächeln des Mannes in den man verschossen ist, nicht einem selbst, sondern der Erinnerung an eine andere Frau gegolten hat. Da hätte ich auch ordentlich dran zu knabbern, wenn es denn so wäre. Ist es bei Percival doch aber nicht, oder? Sein Lächeln war doch für Tina bestimmt? Diese Rückblende, auch wenn sie nur ein paar Sätze lang war, hat mir wieder super gut gefallen, weil es Tinas Beziehung zu Percival einfach mehr Tiefe gibt.
Queenie war wie immer ein Sonnenschein, den dieses Kapitel voller Intrigen und trauriger Erinnerungen gut gebrauchen konnte. Ihre Fürsorglichkeit kommt hervorragend zum Tragen und gleicht so Tinas Weltuntergangsstimmung etwas aus. Genauso wie der kurze Fluff-Moment mit Mo und dem kleinen Peter, da habe ich fast Herzchenaugen bekommen. Gott, die beiden sind einfach nur knuffig zusammen! Ich freue mich wirklich auf den Moment, wenn Percival den kleinen Kater trifft :-)
Queenies Aussage zu Perivals Vernarrtheit in Mo dürfte dann wohl auch bestätigen, dass er sie bei sich aufnehmen wollte, oder? Tina hatte da ja schon ihren Verdacht, aber die Richtung in die ihre Gedanken hier gehen, als Queenie das erwähnt, gefällt mir gar nicht. Was denkt sie denn von ihm? Dass er aus Spaß an der Freude kleine Kinder umbringt und dann auf dem Familien-Friedhof begräbt?!
Schön ist auch, wie Queenie Percivals Bitten an sie bezüglich Mo und der Schokolade für Tina quasi "übersetzt" und es so darstellt, als hab er die ganzen Erledigungen persönlich gemacht, auch wenn Queenie alles besorgt hat. Das fand ich irgendwie süß von ihr und du hast es perfekt rübergebracht^^
Und Halleluja habe ich gejubelt, als Theresa Bennet in der Tür stand! Da ist mir ein großer Brocken vom Herzen gekullert ;-) Da war es mir auch egal, wie unwohl Tina sich in dem Moment gefühlt hat, aber die Strafpredigt war absolut verdient. Es war so wichtig, dass sie Percivals absolut miserable Lage noch einmal vor Augen geführt bekommt und dass es ihre eigene Loyalität ihm gegenüber ist, die in Frage gestellt wird. Das hat sich auch wunderbar darin wiedergespiegelt, dass Queenie jetzt diejenige war, die Theresa besorgt nach Percival gefragt hat und Tina dagegen versucht, sich das egal sein zu lassen. Jetzt habe ich ja die Hoffnung, dass Madame Bennets Worte sie irgendwie erreichen konnte, weil Himmel Herrgott nochmal! Es geht ihm physisch wie emotional einfach hundsmiserabel, er wartet im Prinzip nur darauf, dass Grindelwald ihn endlich umbringt und so nebenbei noch gleichzeitig MACUSAs Misere aufräumt und Percival für Picquery und ihre politischen Ziele aus dem Weg räumt. Währenddessen wird er auch noch als Verräter bezichtigt und Tina hält es nicht für nötig ihm zu helfen, weil sie praktischerweise ihre vierjährige Ausbildungszeit vergessen hat und noch dazu verdrängt, dass sie eigentlich ganz genau weiß, dass Percival nicht dazu fähig ist die Dinge zu begehen, die ihm vorgeworfen werden. Sie kennt ihn doch eigentlich. Von da aus kann ich auch Theresas ungehaltene Reaktion sehr gut verstehen!
Der Rückblick auf die Geschichte mit Sam... Ich muss schon sagen, du weißt wirklich, wie man einen Charakter emotional durch die Hölle schickt. Trotzdem hat mir die Rückblende wahnsinnig gut gefallen, das war Angst vom Allerfeinsten und man war gleich wieder von Anfang an direkt drin im Geschehen.
Theresa in ihrer Besorgtheit um Percival ist a treat to read, weil bei ihr in dem Moment einfach die Mutter-Instinkte rauskommen, mit denen sie Picquery und auch alle anderen die ihr in die Quere kommen könnten so schön in ihre Schranken weist ;-)
Percivals Verzweiflung und seine Sorge um Sam haben mein Herz mal wieder ganz schön bluten lassen, dazu dann noch seine Schmerzen von der Verletzung... (Strich Nr. 3 auf der Umarmungs-Liste). Die Interaktionen von Picquery und Theresa haben mir in dieser Szene sehr gut gefallen. Man merkt genau, dass es der Präsidentin eigentlich nur darum geht Percival irgendwie zu retten, wie ist ihr egal. Dass sie dafür in Kauf genommen hat, dass Sam stirbt, ist wirklich bitter und wahrscheinlich alles andere als in Percivals Interesse. Hat der eigentlich jemals erfahren, weshalb sein Lehrling sterben musste? Was Picquery dann macht, während sie Percival unter dem Einfluss des Imperius hat.... Ohne Worte, wirklich. Sie mag ihn vielleicht dafür bewahrt haben innerlich zu verbluten, aber das ist ja nicht aus reinster Nächstenliebe heraus geschehen, sondern aus politischem Kalkül. Und die Art und Weise wie sie ihm "hilft" lässt nun wirklich einiges zu wünschen übrig.
Ich hoffe jetzt natürlich, dass Queenie diesen Flashback in Madame Bennets Gedanken gesehen hat und Tina vielleicht dadurch einen weiteren Schubs in die richtige Richtung geben kann. Immerhin ist der Titel des Kapitels ja "Ausführungen Teil 1", also folgt noch ein weiteres Kapitel mit Ausführungen, oder? Jedenfalls würde es mich freuen, wenn dieser Besuch bei Tina irgendwie Wirkung gezeigt hätte. Was mir ein wenig Sorgen macht, ist, dass Picquery ja anscheinend nochmal zu Percival ins Krankenhaus unterwegs ist. Hoffentlich geht das einigermaßen glimpflich für ihn aus. Jedenfalls bin ich sehr gespannt, was du für Teil 2 der Ausführungen geplant hast und freue mich schon auf das nächste Kapitel. Dieses hier hat mich in den letzten Tagen wirklich etwas aufgemuntert und aus dem tagtäglichen Unialltag und Stress ein bisschen rausgeholt, also auch dafür nochmal Danke!
Tee und Keks zurück und eine schöne Woche dir!
LG Elfe90
PS: Das ist etwas außer Kontrolle geraten, sorry^^‘‘

Antwort von Thira am 18.05.2017 | 00:35 Uhr
Also für so Reviews schreib ich gerne FF. Wie viel nimmst du als Betaleser für andere Geschichten ;)
Aber ehrlich, deine Antwort hat mir gerade einen langen Lerntag versüßt( Ich hasse OSCEs!!!) ,ich hab also nix gegen ewige Rezis. Zu deiner Frage wegen Studium: Der von Percival so bewunderte knappe Berichtsstil entstammt auch meinem Studium (Siebtsemester Patientenvorstellungen und Oberärzte, das verträgt sich nicht). Also, du hast es vermutlich erraten: Ich studier Medizin (wer sonst verschreibt seinem Charakter auch Antibiotika ;) )
Soso, also wenn du mich wegen Percival und Moira nicht in Versuchung führen willst, hab ich ja Glück und Zeit für andere Projekte (*grins*). Eins kann ich dir zu den beiden aber schon sagen: es geht nicht gut aus und ist sehr taschentuchlastig. Ich mag kitschige Liebesgeschichten einfach nicht... Muss ernsthaft überlegen, ob ich das Schreibe, weil dann kann ich ja hier nicht zu viel spoilern. Es freut mich aber, dass sie dir so gefällt, da schreibt man einfach lieber, besonders bei solchen Reviews. Auf Auflösungen wirst du aber noch etwas warten müssen. Ich denke, die Geschichte wird noch mindestens 5 Kapitel lang. Wie ich mich kenne gerne auch mehr.
Es freut mich, dass du Percival so in character findest. Ich mag es auch ihn zu schreiben, weil man viel Spielraum hat und nur grobe Grenzen, die man wunderbar selbst mit Leben füllen kann.
Zu Graves Vater will ich nicht zuviel verraten, da erfährst du noch etwas in kommenden Kapiteln.
Ja, Madame Bennet hat Percival schon ein bisschen wie ein eigenes Kind behandelt, aber er war sechzehn, als er zu ihr kam und das auch nur für einen Sommer. So viel kann man da nicht mehr reißen.
Seine Auroren sind ziemliche Herdentiere, die vor allem jetzt erst einmal so richtig über den Direktor lästern. Jeder von ihnen wurde von Graves mindestens einmal zurechtgestutzt, da gibt es bei vielen eine Menge Wut. Aber in kommenden Kapiteln mehr dazu.
Warum Percival ihr so hörig ist, erfährst du später noch ein bisschen, das will ich nicht alles spoilern, aber zum Einen hat es etwas mit Patriotismus zu tun, zum Anderen auch einfach mit einem guten Druckmittel, das sie gegen ihn in der Hand hat.
Picquery hängt nicht an Percival wie wir es tun und ein Direktor, der Gefahren nicht scheut hat schon etwas für sich. Er ist nicht wirklich suizidal, es würde ihn aber auch nicht sonderlich kümmern, wenn er stirbt dabei. (Freut mich übrigens, dass es dir gefallen hat. War etwas in Sorge, ob es vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen war)
Naja, Auror wäre Tina schon geworden, nur nicht sein Protegé. Das war eine subtile Trotzreaktion.
Ja, Picquery ist sehr subtil, aber das war ja auch der Plan. Sie will Grindelwald ja herlocken, dafür muss es möglichst jeder wissen.
Also für wen das Lächeln bestimmt war? Kein Kommentar! (Ich will mal nicht so fies sein, schließlich ist es nicht storyrelevant: Es war traurig und melancholisch, aber schon für Tina. Liebe war da aber noch nicht im Spiel, eher Zuneigung und Dankbarkeit, dass sie sich sorgt)
Gell, Peter ist süß? Man kann hier leider keine Bilder verschicken, sonst würde ich dir ein Foto von ihm zeigen. Aber so ein bisschen Fluff muss sein, sonst stumpft man so ab. Und das mit der schokolade war wirklich im wahrsten Sinne des Wortes süß, oder? Da wird man richtig neidisch auf Tina ;)
Was mit Mo passiert, darüber schweige ich. Aber vielleicht bekomme ich ja mal für ein kurzes Kapitel Percivals Testament in die Finger. Wäre das was?
Und Tinas Gedanken... Die Gute weiß einfach nicht mehr, was sie denken soll, aber die Strafpredigt war auf jeden Fall verdient. Ob und wann sie aber wachgerüttelt wird, das wissen nur kommende Kapitel.
Die Rückblende spukte mir so im Kopf rum und dann hab ich sie auf den Rat einer Freundin hin bei unseren Schreibabenden einfach mal abgetippt und geschaut, wo sie reinpasst. Schön, dass sie dir gefallen hat. Ich fand sie in meinem Kopf einfach so plastisch, dass ich sie schreiben musste. Percival fand sie weniger gut ;) Aber Charaktere quälen ist meine Spezialität. Percival hat da noch ein leichtes Schicksal, das kannst du mir glauben. Hab da ganz andere... Schließlich meinte Hennen mal: Anfänger sind immer zu nett zu ihren Lieblingen. Man soll ja nicht vermeidbare Fehler machen :D Und ja, er hat erfahren, warum Peter starb. Nicht alles, aber das Wichtigste. Es gibt schließlich Gründe, warum Picquery ihn zwingen musste wieder einen Lehrling zu nehmen.
Picquerys Imperiusfluch... Ich schließ mich dir da voll an, aber ich fand das passt zu ihr. Was glaubst du denn, welche Erinnerung sie ihm gezeigt hat?
Unistress, hör bloß auf! Jetzt bin ich neugierig. Was studierst du denn?
Also, ich schlage dir einen Deal vor: Kapitel am WE (mal sehen was ich am Freitag schreibe, dann vielleicht auch zwei) gegen Review.
Dir noch eine gute Woche
Thira
14.05.2017 | 21:41 Uhr
Hihi, also mit einer Miniversion von mir kann ich leider nicht dienen^^ Aber ich schreibe sehr gerne weiter fleißig Reviews, wenn das hilft. Dein Lob beruhigt mich ein bisschen, manchmal ist es mir schon etwas peinlich, dass ich mich beim reviewn nicht kürzer fassen kann.... Aber wenn man so eine tolle, spannende Geschichte liest, dann kann ich halt nicht anders. Mal ehrlich, ich bin auch viel auf den englischsprachigen Seiten unterwegs (AO3, fanfiction.net) und hab dort auch eine Menge gelesen, aber deine Story mit Percival und Tina (alle anderen auch nicht zu vergessen!) ist einfach meine Liebste. Da kommen die begeisterten Reviews von ganz alleine. Bei mir war heute der Thunderbird anwesend mit allem Drum und Dran, da hätte sich Casimir hier beim Schwimmen bestimmt wohl gefühlt ;-)
Zu deiner letzten Antwort noch: die PTBS von Percival ist so, wie sie sich äußert absolut überzeugend und auch realistisch (auch wenn ich auf dem Gebiet auch kein allzu großer Experte bin, alles nur angelesenes Wissen) und du bringst es wie bereits erwähnt wunderbar in die Story ein. Das mit Peter Pan (Muggel-Literaur) hatte mich schon vorher stutzig gemacht, hab die Stelle dann nochmal gelesen und bin nach wie vor etwas ratlos. Hatte Percival vielleicht irgendwie Kontakt zu einem Muggel? Ich rate einfach mal wirr drauf los und sage, dass Moira eine No-Maj war und er sich vielleicht so jung in sie verliebt hat und sie hat ihm dann "Peter Pan" gezeigt? Oder Percival kannte jemanden mit dem Namen "Peter", der No-Maj war? Du siehst, ich harre gespannt deiner Auflösung(en), auf die ich aber trotzdem auch gerne noch etwas warte^^
So und jetzt zum aktuellen Kapitel (für das die Überschrift wirklich treffend war):
Picquery und ihre Pläne! Diese Frau wird mir glaube ich nicht mehr sympathisch, so etwas Intrigantes ist mir selten untergekommen. Kompliment an dich, Seraphina wirkt absolut echt und ungekünstelt dabei, wenn sie andere Leute eiskalt in den beruflichen und privaten Ruin treibt oder sie zu Kindsmördern macht. Überhaupt hat mir die Darstellung vom politischen Treiben innerhalb der Zauberer-Gemeinschaft von Amerika unglaublich gut gefallen. Ränke, Intrigen und Beziehungen, alles nur auf den eigenen Vorteil ausgelegt. Percival tut mir schon wieder leid, weil er da durch seine Berufswahl und seinen Ehrgeiz reingeraten ist und gezwungenermaßen bei der ganzen Sache mitmachen muss. Er ist als guter Menschenkenner und mit seiner autoritären und kompetenten Aura bestimmt auch gut in den politischen Spielchen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er daran Gefallen findet. Um so etwas zu genießen ist er charakterlich einfach nicht so veranlagt, oder? Auf alle Fälle war es sehr interessant zu erfahren, dass er und Picquery fast ein political match geworden wären, auch wenn es mir bei der Vorstellung kalt den Rücken runter läuft. Umso schlimmer, dass sie ihn jetzt einfach so Grindelwald auf dem Silbertablett servieren will, aber auch nicht wirklich unerwartet. Gut, dass Percival Madame Bennet auf seiner Seite hat!
Was den Fall der beiden in der No-Maj Welt angeht, da bin ich auch wirklich gespannt auf weitere Infos irgendwann. Was haben sie gesucht und wie ist die ganze Sache ausgegangen?
Die Erwähnung, dass die Graves-Eltern ihre Tochter einfach irgendwo verscharrt haben, weil sie ein Squib war... Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie gefühlskalt man für so etwas sein muss; das hat schon etwas soziopathisches an sich. Zum Glück hat Percival sie irgendwann quasi nach Hause geholt und ich mag mir gar nicht vorstellen wie es für ihn war, nach der Leiche seiner kleinen Schwester suchen und diese dann umbetten zu müssen. Dafür hat er mal wieder eine große Umarmung verdient (Für die führe ich demnächst Strichliste, glaube ich).
Die Erklärung, dass Philomena ein Squib war, bedeutet dann wahrscheinlich auch, dass ihr Vater auf irgendeine Art und Weise für ihren Tod verantwortlich ist, oder? Vergiss, was ich vorher gesagt habe, das Wort nach dem ich gesucht habe, war Psychopath. Graves-Senior muss ein absolutes Scheusal gewesen sein >.< Umso bewundernswerter, dass Percival trotzdem zu dem großartigen Menschen wurde, der er jetzt ist. Und er hat alles Glück der Welt verdient, nach allem was er durchmachen musste (Ja, die Nachricht geht direkt an Tina).
Mit Foxville hatte ich einfach nur Mitleid. Da überlebt der arme Kerl Grindelwald, nur um dann von Picquery für ihre politischen Machtspiele missbraucht zu werden. Wenigstens hat er diesbezüglich noch Skrupel, auch wenn die vermutlich nichts bringen werden. Und Gott sei Dank haben Queenie und Tina Mo in Sicherheit gebracht. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn Picquery sie in die Finger bekäme und die Sache mit dem Obscurus spitzkriegen würde.
Immerhin, sehr nett von ihr, Percival nach seinem Ableben und der Aneignung seiner Besitztümer wieder rehabilitieren zu wollen. Nicht. (Stell dir einfach vor, der Satz würde vor Sarkasmus triefen :-P)
Was Percivals Gesundheitszustand angeht, so hat mich das letzte Kapitel etwas beruhigt, auch wenn die Sache mit der Lungenentzündung anscheinend nicht wirklich besser wird, oder? (Will mich aber auch nicht zu sehr beschweren, du weißt ja, dass ich hurt/comfort mag und ein bisschen angst bin ich auch hin und wieder sehr zugetan.)
Genau wie Percival bin ich übrigens ziemlich neugierig, wer denn wohl der Maulwurf im Auroren-Team sein könnte. Tina darf sich an ihm bezüglich des Verwerfens ungerechtfertigter Beschuldigungen übrigens gerne ein Beispiel nehmen und auch, was das Eingestehen gewisser Gefühle angeht... Dieser letzte Absatz mit Percival war alles in allem wieder ziemlich entmutigend und desolat zu lesen, genauso wie man sich vorstellt, dass er sich gerade fühlt (zweiter Strich auf der Percival-needs-a-hug-Liste). Hut ab mal wieder vor deiner gekonnten Atmosphärenschaffung. Und es ist sein Testament, das er anfängt zu schreiben, richtig? Das sind ja rosige Aussichten... Aber die Vorfreude auf das nächste Kapitel dämpft das keineswegs! :-D
LG und dir einen guten Start in die neue Woche!
Elfe90

Antwort von Thira am 15.05.2017 | 08:44 Uhr
Schade, dich in Mini, das wäre praktisch ;) und kürz deine Reviews bloß nicht, das ist mein Highlight nach jedem neuen Kapitel. Es ist einfach schön zu sehen, dass das, was man schreibt, jemandem gefällt. Danke für das Lob *strahl*
Hier war der Thunderbird auch gestern. Weltuntergang... Casimir hat es aber ganz gut gemeistert. Darf jetzt offiziell alleine planschen, während ich schreibe. Schon ein großer Drache.
Schön, dass die PTSD so überzeugend für dich ist, hab das Wissen nämlich auch nur noch aus ner Wahlfachsarbeit, aber Uni soll ja auch mal für was gut sein.
Was Moira angeht verrate ich mal nicht so viel, obwohl ich da fast ein eigenes FF schon drüber schreiben könnte... Bring mich nicht in Versuchung. Aber nein, Percival hat Peter Pan selbst entdeckt- in einer No-Maj Buchhandlung. Warum? Überleg mal, was eines der Themen ist, die Peter Pan behandelt. Hier nur so viel: es hatte mit Philomena zu tun.
Die Auflösung wird glaub ich echt noch etwas auf sich warten lassen. Das FF sollte von vornherein nicht so lang werden. Schlimm, aber typisch ich.
Ja, Seraphina ist schon ein Herzchen. Ich schreib gerne so intrigantes Pack, vor allem da sie irgendwie aber auch nicht die Böse ist, jedenfalls nicht richtig. Ihre Haltung zu Graves ist schwierig, sie braucht ihn und hat ihn gerne an ihrer Seite, fürchtet ihn aber auch ein bisschen. Er hat immerhin das Aussehen, einen alten Namen, viele Verdienste und ist ein mächtiger Zauberer. Er könnte ihr nur allzu leicht den Posten streitig machen. Er selbst ist eher geradlinig, jedenfalls in meiner Vorstellungswelt, da er sowohl nett zu seinen Untergebenen ist, als auch familiär viel durchgemacht hat (hier jedenfalls).
Oh, das political match... da bekommst du noch das ein oder andere zu mit, aber natürlich ist das ein logischer Schachzug und es ist ungewöhnlich, dass er zu dieser Zeit nicht verheiratet ist. Picquery wollte einfach möglichst viele Pluspunkte. Mit Liebe hatte das nichts zu tun, schon gar nciht von Graves aus.
Der Fall in der No-Maj Welt? Wie gesagt, das könnte fast ein eigenes FF geben, also weiß ich nicht genau, wie viel ich davon hier reinquetsche, aber ein bisschen kommt dazu schon noch, keine Sorge.
Die Umarmung kann er brauchen. Muss wirklich schrecklich gewesen sein. Leider ist das in Rowlings Welt ja sehr häufig. Sogar Neville erzählt doch mal, dass seine Großmutter ihn immer in lebensgefährliche Situationen gebracht hat, damit er Magie zeigt. Nun ja, in Amerika ist da halt der absolute Cut off point der 11 Geburtstag und so weit wollten die Graves es erst gar nicht kommen lassen. Philomena war nur eine Schande, die getilgt wurde. Denk mal an die Balkontür, die über ihr gegen den Rahmen schlug und die Angst der Kleinen... Graves Senior war ein echtes Scheusal, sehr gefühlskalt und auf Prestige bedacht. Er bezeichnet Percival ja auch als Enttäuschung und der verbrannte Rasen... Er hat sich mit seinem eigenen Sohn duelliert.
Tina ist leider für solche Nachrichten noch nciht sehr empfänglich. Vielleicht später.
Ja, die kleine Mo ist in Sicherheit. Percivals Prioritäten halt. Andernfalls würde der Angriff von Grindelwald ja sehr viel mehr Sinn machen und niemand ihn deshalb verdächtigen. Aber was würde dann aus seiner kleinen Mo?
Also, von der Lungenentzündung abgesehen hat er noch einiges um ehrlich zu sein. Die gesplitterten Handknochen und die Verbrennung zuallererst einmal. Madame Bennet konnte nur das oberflächliche heilen, also Schnitte und co. So gut geht es ihm noch nicht (hurt/comfort bekommst du also noch, ich muss nur noch jemanden für das comfort finden.)
Tina und ein Beispiel nehmen? Wir werden sehen... Nächstes Kapitel *hust*
Ja, der Gute macht gerade sein Testament. Er rechnet ja selbst nicht damit, das Ganze zu überleben.
Ich freu mich, dass es dir gefallen hat und du dem nächsten Kapitel entgegenfieberst. Mal sehen, ob ich es vielleicht schon heute schaffe, ein bisschen hab ich schon und nur lernen macht ja keinen Spaß.
Tee und Keks und eine schöne Woche.
Thira
Elfe90 (anonymer Benutzer)
12.05.2017 | 10:54 Uhr
Oh mein Gott, dieses Kapitel war so spannend, da macht es überhaupt nichts, dass es kein Handlungskapitel im typischen Sinne war, es hat die Story ja trotzdem vorangebracht und für jede beantwortete Frage wurden gefühlt gleich vier neue aufgeworfen ;-)
Zuerst einmal: was mir wahnsinnig gut gefallen hat, war, dass Percival bis zum Eintreffen von Madam Bennet (!) nicht wirklich zwischen seiner Vorstellung/seinen Erinnerungen an die Gefangenschaft und der Realität unterscheiden konnte, sowohl emotional als auch physisch. Du hast es geschafft, das absolut subtil umzusetzen und ich hab mich als Leser genauso durch den Wind gefühlt wie Percival, weil so viele Bewusstseinsebenen gleichzeitig existiert haben (die Eindrücke aus der Gefangenschaft, die Empfindungen aus dem Traum, die Erinnerung an Tina und dann die Erinnerung an die Geschehnisse in der Wirklichkeit mit Mo, Picquery etc.) Der Kapitelauftakt hat mich wirklich kalt erwischt, weil ich, warum auch immer, davon ausgegangen war, dass Percival seine Wahrnehmungsstörung mittlerweile überwunden hätte. Obwohl es bei einer PTBS viel wahrscheinlicher ist, dass so etwas über einen längeren Zeitraum hin andauert. Da ist Percivals Panik nur nachvollziehbar und die Tatsache, dass Tina die erste Person ist, an die er in seinem Gefühlschaos und in seiner Angst denkt und nach ihr sucht, ist - Ach, das kann ich mal wieder gar nicht adäquat in Worte fassen. Und dann passiert das Ganze auch noch im Beisein von Hayden....
Womit ich jetzt zu Madame Bennet komme :-) Die war einfach klasse und kam genau zur richtigen Zeit. Percival brauchte ja dringend mal ein freundliches Gesicht nach dieser Tortur. Ihre raue und direkte Art ist mir jetzt schon ans Herz gewachsen und natürlich hat sie mit ihrem Beschützer-Instinkt Percival gegenüber auch viele Pluspunkte gesammelt. Es war auch schön zu sehen, dass Percival ihr vertraut und sich ihr gegenüber ein wenig öffnet. Jetzt ist dann ja auch klar, was es mit dem Namen "Peter" auf sich hat und die Erklärung war super (Ich liebe Phönixe). Hab mich nur kurz gefragt, warum Madame Bennet Percival auch so häufig "Peter" nennt. Also klar, er hat dem Phönix diesen Namen gegeben, aber warum ist das dann quasi auch sein Spitzname geworden?
Was in diesem Kapitel übrigens sehr gut zur Geltung kommt, ist das Ausmaß von Percivals emotionalem Trauma. Als ich die Stelle mit dem Spiegelbild und seiner Reaktion darauf gelesen habe, da musste ich echt ein paar Mal heftig schlucken. Auch seine Panik davor, dass jemand seine Haare berührt, wurde hier nochmal deutlich und ist eine wirklich verständliche Reaktion auf das, was er durchmachen musste. Dass er sich für seine Verletzungen und Reaktionen auch noch schämt, macht das alles irgendwie noch herzzerreißender.
Und seine resignierte Akzeptanz bezüglich Tinas Verhalten ihm gegenüber nachdem sie das Gespräch mit Picquery hatte, hat mich echt getroffen. Musste irgendwie an Queenies Worte denken, dass Percival mit dem Leben größtenteils abgeschlossen hätte und an der Stelle hätte ich Tina wirklich gerne nochmal eine Standpauke gehalten. Er denkt die ganze Zeit nur an sie, ihr Wohlbefinden, ihre Sicherheit und ihre Zukunft und sie lässt ihn im Stich (natürlich hat sie dafür ihre Gründe, aber...Grrrr! Es ist zum Haare raufen).
Immerhin wurde jetzt auch das Geheimnis um die Frage gelüftet, warum Percival so gut mit Kindern umgehen kann :-) Eine Schwester also, die Idee hat wirklich etwas. Die Rückblende war sehr szenisch und düster, hat mir super gut gefallen. Man war sofort raus aus dem Hauptplot und in dem Geschehen und der Atmosphäre der Rückblende drin. Zu deiner Frage: ich habe nur eine Vermutung, was passiert sein könnte und die geht in die Richtung Obscurus. Die Graves-Familie hat Philomenas Existenz ja anscheinend geheim gehalten und warum hätten sie das tun sollen, wenn nicht etwas mit ihr nicht gestimmt hätte? Dazu kommt, dass irgendetwas unglaublich viel Energie freigesetzt haben muss, sonst wäre die Erde um sie herum nicht so verbrannt gewesen. Und sie hatte ja noch keinen Zauberstab, der ihre Kräfte hätte leiten können. Was es mit Percivals Zustand auf sich hat und warum Madame Bennet anscheinend auch anwesend war, da muss ich passen. Jedenfalls bin ich sehr gespannt, wie du das weiter auflösen wirst!
Gehe ich recht in der Annahme, dass Percival sich schon nach diesem ersten traumatischen Erlebnis, dem Tod seiner Schwester, nicht genug Zeit gegeben hat, um das zu verarbeiten?
Und der einzige andere Mensch vor dem er außer Grindelwald je Angst gehabt hat, könnte das sein Vater gewesen sein, oder? Dann ist da noch die Sache mit Moira, die nur ganz kurz erwähnt wurde und ich dachte mir, dass sie vielleicht ein potenzieller love interest von Percival war. Das kann dann aber auch nicht gut ausgegangen sein...
Wenn man all diese Sachen zusammenzählt, dann ist Percivals Entscheidung am Ende des Kapitels auch nicht allzu abwegig, auch wenn ich mir kurz die Hände vors Gesicht geschlagen hab, als ich das gelesen habe. Natürlich hat er einen Plan, um Grindelwald unschädlich zu machen und wenn er dabei selber draufgeht: hey, es interessiert ja niemanden (jedenfalls ist das, was er glaubt). Madame Bennets Reaktion darauf sprach mir wirklich aus der Seele!

Ich bin jetzt einfach nur furchtbar gespannt was das nächste Kapitel bringt! Man merkt wirklich wieviel Spaß du daran hast diese Story zu schreiben und davon profitieren wir als Leser ungemein. Es gibt der ganzen Geschichte nochmal mehr Seele, wenn der Autor Freude am Erzählen hat und das erhöht dann wiederum den Lesespaß :-) Ich freue mich auch immer sehr über deine ausführlichen Antworten auf meine Reviews, das macht lange nicht jeder Autor!
Deinem Hausdrachen viel Erfolg bei der Bronzeprüfung übrigens, bei mir ist das Wetter heute auch mal katastrophal^^ Ich wünsche dir aber trotz aller Wetterallüren einen schönen Freitag! LG

Antwort von Thira am 12.05.2017 | 23:47 Uhr
Hach, hat man dir schon mal gesagt, dass du einfach herrliche Reviews gibst? Sehr detailliert und so begeistert. Kann ich eine Miniversion von dir haben, wenn ich mal wieder bei einem meiner Projekte nicht weiterkomme oder zweifle? ;) Aber ganz im Ernst, bei solchen Reviews macht es noch viel mehr Spaß, weil man sieht, dass es den Leuten auch gefällt und natürlich antworte ich auf Reviews. Ich finde das nur höflich, gerade weil oft auf Fragen gestellt werden. Wozu sonst gibt es die Funktion denn?
Casimir bedankt sich übrigens für das Daumendrücken beim Schwimmabzeichen. Aber das klappt schon. Sein kleiner Bruder lebt ja schließlich in meiner Teetasse, also liegt das in der Familie. ;p

Es freut mich, dass dir das Kapitel so gut gefallen hat, auch ohne Handlung (bei mir reden sie eh immer gerne... verquasselte Kaffeatanten, aber na gut)
Du hast Recht, das mit der Belastungsstörung ist noch lange nicht vom Tisch. Ich war erst unsicher, ob ich es wirklich so schreiben soll, gerade weil es sich wiederholt, aber es ist ja schon etwas, was ihn sehr quält und auch in dieser Situation das Ganze maßgeblich verschlechtert. Hoffe nur, es ist einigermaßen glaubhaft, kenne zum Glück davon ja nur die Theorie. Und natürlich sucht er Tina, um Halt zu bekommen, das musste doch einfach sein. Percival ist glaube ich jemand, der sich Liebe nur schwer eingesteht, deshalb müssen seine Handlungen für sich sprechen.
Was seine Angst vor dem eigenen Spiegelbild angeht, das finde ich einfach ein Thema, was man sonst nicht aufgreifen kann. Natürlich haben viele Menschen Angst vor der Person, die ihnen etwas angetan hat, aber wenn sie das eigene Gesicht trug? Das ist schon nochmal schlimmer. Schön aber, dass die Szene es bei dir so gut gewirkt hat.
Madame Bennet ist mir auch sehr ans Herz gewachsen, freue mich deshalb umso mehr, dass du sie magst. Was den Namen Peter angeht... Zu viel verrate ich noch nicht, weil ich noch nicht weiß, was ich genau in die nächsten Kapitel einbauen werde, deshalb nur so viel: Lies noch einmal die Stelle, in der es um den Phönix geht und frag dich zwei Dinge, dann kommst du hinter einiges selbst.
1)Warum kennt Graves ein No-Maj Kinderbuch?
2)Als Peter Pan erschien war er ein Teenager, vermutlich kurz vor der Abschlussprüfung in Illvermorny. Warum ließt er es in dem Alter?
Ich spoiler mal so viel: Der Name ist mehr als nur der Name des Phönix und bewusst gewählt.
Ja, das spielt so ein bisschen auf Queenies Worte an, auch wenn dahinter noch viel mehr steckt, unter anderem eine recht komplexe Vergangenheit mit Picquery. Percival kennt die Präsidentin einfach und weiß genau, dass sie Tina gegen ihn aufhetzten kann. Außerdem sieht er keinen anderen Ausweg. MACUSA vertraut ihm nicht mehr, er ist in seinen eigenen Augen eine Schande und Grindelwald muss aufgehalten werden. So kann er alles auf einmal bereinigen und sehr hängt er nicht wirklich an dem, was er nach der Gefangennahme noch hat. Das Einzige, was ihm noch bleibt ist reinen Tisch machen und wie sagt man so schön: Wahre Liebe ist selbstlos.
Ja, die kleine Philomena... Eine Tochter war mir eine zu einfache Auflösung, aber eine kleine Schwester, das trifft einen gerade als Kind noch einmal härter finde ich. Ich freu mich (irgendwie schreib ich das ständig bei deinen Antworten *kopfschüttel*) aber, dass die Rückblende dich gleich ins Geschehen damals gezogen hat und sie authentisch rüberkam. Ich habe gerade bei dem Tod der Kleinen versucht nicht allzu viel Handlung zu schreiben um es nicht zu plakativ werden zu lassen, da ist es schön, dass man hört es hätte gut gewirkt.
Auf die Auflösung musst du leider noch etwas warten, aber das verrate ich dir: Ein Obscurus war es nicht, auch wenn viele deiner Überlegungen in die richtige Richtung gehen. Ein Satz verrät es vielleicht schon, aber ich gebe zu, dass man es vermutlich nur mit HIntergrundwissen herausbekommen kann. Der verbrannte Rasen aber stammt wirklich nicht von Philomena, sondern von einem Duell. Philomenas Geheimnis greift eine der traurigsten Praktiken in Rowlings Welt auf und kommt sogar schon in den HP Büchern vor, nur so als Tipp.
Zeit hat er sich dafür nie gegeben, er hat sich in Arbeit ertränkt. Als seine Schwester starb war er 16, also sein letztes Jahr in Ilvermorney. Er hat nur noch gelernt und Extrakurse gemacht und ist nach diesem Tag auch nie wieder zu seinen Eltern gegangen. Das war der einzige Cut, aber sonst liegt darin ein Großteil der Gründe, warum er so verbissen arbeitet. Er lenkt sich von emotionalen Problemen ab. Deshalb ist das Krankenhaus auch eine ganz eigene Art der Folter für ihn. Er hat zu viel Zeit um sich zu erinnern.
Ja, das war sein Vater. Die beiden hatten nie ein sonderlich gutes Verhältnis, hauptsächlich wegen Philomena und Picquery hat Graves senior ja auch schon als sehr rücksichtslos und kalt beschrieben. Das muss als Kind nicht einfach gewesen sein, man denke nur an das Nasenbluten in der Rückblende.
Ja, so viel verrate ich, Moira war jemand, den Pericval sehr gerne mochte und aus dem leicht mehr hätte werden können, wogegen aber tausend Gründe gesprochen haben. Wer auf traurige Liebesgeschichten steht, das ist eine und ich werde sie noch in einer Rückblende einbringen. Geht also schon mal Taschentücher kaufen. ;)
Ich werde Percival mal sagen, dass er Fangirl hat, die ihn nicht tot sehen wollen, aber ich weiß nicht, ob es was nützt. Aber du hast natürlich völlig recht mit dem, was er über seinen möglichen Tod denkt.

Ein schönes Wochenende dir und ich kann dir versprechen, dass ich morgen Abend eine Schreibnacht einlege. Vielleicht bekommst du dann Sonntag schon ein neues Kapitel.
09.05.2017 | 18:14 Uhr
Oh nein, oh nein, oh nein! >.<
Erstens: das ist ja wohl mal einer der gemeinsten Cliffhanger, denen ich je begegnet bin. Und zweitens: ich habe überhaupt nicht daran gedacht, dass MACUSA Percival aus der Sache mit dem Mädchen noch irgendwie einen Strick drehen könnte. Da bin ich wirklich sehr auf die Erklärung der Umstände und Hintergründe gespannt!
Die Kleine muss ihm wirklich wichtig gewesen sein, wenn er sie sogar auf dem Familien-Friedhof beerdigt hat (die Sache mit dem Friedhof auf dem Graves-Anwesen finde ich übrigens super und es passt perfekt zu so einer alten, traditionsreichen Familie). Zu deiner Frage: wenn sie tatsächlich seine Tochter wäre, dann hätte ich gesagt, dass die Mutter irgendjemand war, den man nicht kannte. Dass Percival sie und sein Kind aus der Öffentlichkeit herausgehalten hat, weil er weiß, welche Gefahren mit seinem Beruf verbunden sind und er die beiden auf diese Weise schützen wollte. Und dass dann irgendetwas passiert sein muss, bei dem Mutter und/oder Tochter gestorben sind. Aber egal, das sind nur meine Hirngespinste^^ Ich bin sehr, sehr gespannt darauf, wie du die ganze Sache aufklären wirst.
Und Tina. Ich habe, was sie betrifft, das ganze Kapitel über zwischen Mitgefühl und Frustration geschwankt. Einerseits kann ich ihre Reaktion verstehen, die Gründe dafür sind gerechtfertigt und es war total schlimm zu lesen, wie sie sich immer wieder gedanklich davon abgehalten hat, Percivals Vornamen zu benutzen. Andererseits wünsche ich mir, dass da nochmal jemand (Queenie?) kommt und ihr den Kopf wieder geraderückt, weil alles was sie denkt auch gleichzeitig so unglaublich unfair Percival gegenüber ist, dass ich am liebsten geheult hätte!
Hayden habe ich übrigens in Verdacht der Überbringer schlechter Nachrichten an Percival zu sein...
Die Auflösung des Rätsels um Forester gefiel mir auch super! Da hatte ich mich schon gefragt, ob das im Krankenhaus nun der echte Forrester war, der sich einfach Grindelwald angeschlossen hat, ob er unter dem Imperius stand und handelte oder ob es doch Grindelwald selbst mit Vielsafttrank war.
Apropos Grindelwald: Percival Graves neben ihm auf der Verräterwand und keiner seiner Auroren verteidigt den Direktor; die ganze Situation wird irgendwie immer verfahrener. Wenigstens musste Percival das nicht sehen.

An dieser Stelle auch noch einmal ein riesengroßes Dankeschön an dich! Du verwöhnst uns Leser mit den schnellen Updates <3
Ich wünsche dir auch noch eine schöne Woche und hoffe, dass dein kleiner Hausdrache bei dem ganzen Regen wenigstens noch keine Schwimmhäute bekommen hat ;-)

Antwort von Thira am 10.05.2017 | 20:51 Uhr
Gemein? Ich? Niemals! Aber es freut mich, dass es dir gefällt. Da schreib ich nochmal lieber. Die Geschichte ist aber irgendwie auch leichter zu schreiben als das, was ich sonst habe. Vielleicht weil sie nicht ganz so fest steht und mehr Spaß als Arbeit ist oder weil ich mein eigenes Fanfictionherz austoben kann ;) Bei dem Wetterbericht für die nächsten Tage hat mein Hausdrache sich übrigens schon für das Bronzeabzeichen bei uns im Hallenbad angemeldet. Das wird wohl nix mehr mit Sonne, aber dann hab ich vielleicht das WE noch Zeit für ein neues Kapitel, mal sehen.

Die Hintergründe bekommst du langsam in den nächsten Kapiteln raus, aber natürlich kann man daraus einen Strick drehen. MACUSA kann das aus allem. Die beschuldigen schließlich auch Newt des Mordes und keiner findet die sofortige Exekution von Tina und ihm seltsam. Also vor den amerikanischen Zauberern würde ich mich lieber in acht nehmen!
Deine Idee ist nicht schlecht, aber nein, so einfach lass ich ihn nicht davon kommen, außerdem kann man eine Familie glaube ich nicht völlig geheim halten und ganz MACUSA ist ja ein einziger Klatsch und Tratsch. Also nein, die Tochter ist es nicht, aber lies mal das nächste Kapitel... Ich hab mich extra beeilt, als Treuebonus.
Ja, Tina ist nicht gerade gerecht zu ihm, aber aus ihrer Sicht ist es natürlich die logische Konsequenz. Sie ist gerade das typische Mädchen mit gebrochenem Herzen, dem jeder sagt was für ein Idiot der Typ schon immer war. Da ist man doch sehr leichtgläubig. Nur Percival wird diese Neuigkeit nicht sonderlich gut wegstecken, das kann ich dir versprechen.
Seine Auroren sind nicht gerade die loyalsten, vor allem da sie alle nun einmal nichts von ihm wissen, ihre eigenen Fehler überspielen wollen (der Direktor war schließlich so lange fort und niemand hat etwas gemerkt) und außerdem auch eine gewisse Schadenfreude mitspielt.

Nun ja, langsam fügen sich aber die Puzzleteile zusammen und bald kommt auch wieder ein Handlungskapitel, versprochen.
08.05.2017 | 14:33 Uhr
Hallo, hab deine Geschichte jetzt in einem Rutsch gelesen und es bricht nur förmlich das Herz das es bisher "nur" 17 Kapitel sind.
Ich finde sie unglaublich unterhaltsam, interessant und mitreißend. Du schaffst es wirklich die Charaktere zu treffen und ihnen trotzdem ihre eigene Note zu verfolgen.
Ich geh mich auf jeden Fall auf mehr.

LG

Antwort von Thira am 08.05.2017 | 16:55 Uhr
Danke für die lieben Worte. Keine Sorge, es werden ja noch mehr Kapitel ;) Kurz fassen war noch nie mein Talent
07.05.2017 | 15:14 Uhr
Da wollte ich dir gerade nochmal auf deine Antwort von gestern zurückschreiben und was sehe ich da? Noch ein neues Kapitel! Aber es liegt mir fern mich beschweren zu wollen, ganz im Gegenteil ;-)
Das war ein wunderschönes, rosarotes Queenie-Kapitel und genau das, was man sich für einen entspannten Sonntag zum Lesen wünscht.
Die Interaktionen zwischen Queenie und Mo haben mir wieder mal sehr gut gefallen, vor allem die Tatsache, dass die Kleine am Anfang noch sehr scheu und misstrauisch ist und das dann aber langsam immer mehr ablegt. Queenies unglaublich großes Herz kommt hier auch besonders gut zum Tragen und wird sowohl in ihrem Verhalten Mo gegenüber deutlich, als auch in ihrem Mitgefühl für Percival.
Für den mein Herz hier mal wieder ordentlich geblutet hat, muss ich ja sagen. Es ist so rührend, wie er einfach alles in seiner Macht Stehende tut, um Mo glücklich zu machen. Selbst wenn das jetzt erstmal noch nicht allzu viel ist, weil er im Krankenhaus festsitzt.
Es war irgendwie auch schön zu lesen, wie Queenie von seiner Warmherzigkeit und seiner Fürsorglichkeit überrascht wird, die ihm anscheinend niemand zutraut, von der ich aber finde, dass sie einfach perfekt zu ihm passt. Ganz à la "Harte Schale, weicher Kern".
Die Sache mit den bösen Hunden und den hüpfenden Flecken war ein schöner Einschub und macht deutlich, warum Mo ihren "Peter" so vergöttert. Auch wenn ich mich jetzt natürlich frage, ob das kleine Mädchen mit den dunklen Augen nicht doch Percivals Tochter gewesen sein könnte? Wenn ja, dann ist der Taschentuch-Alarm jetzt schon vorprogrammiert...
Und was Queenie in Percivals Gedanken bezüglich Tina gelesen hat, entschärft das was im letzten Kapitel passiert ist immerhin wieder ein wenig. Allerdings hab ich deine Warnung bezüglich Percivals Reaktion, wenn er herausfinden sollte, dass Tina an ihm zweifelt, nicht vergessen. Ich hoffe einfach nur, dass es ihm niemand sagt und er es doch nicht erfährt. *unschuldiges Pfeifen*
Das Katzen-Intermezzo war übrigens so süß und flauschig, dass die halbe Nachbarschaft meinen hingerissenen Seufzer gehört hat.
Die Szene vor und in Jacobs Bäckerei war einfach wunderbar leicht und fröhlich, trotz der fantasielosen älteren Herrschaften. Jacobs Herzensgüte ist einfach a treat to read und er und Queenie sind zusammen ein so lebenslustiges Paar, da wird einem ganz warm ums Herz. Auch zwischen den beiden stimmte die Chemie: ein kleines bisschen unsicher, ein wenig verwirrt und absolut verliebt. Schade, dass Queenie das "Date" mit Abernathy nicht sausen lassen kann. Aber Jacob hat ja zum Glück noch eine Einladung ausgesprochen :-) Und natürlich sind Niffler die besten, egal ob in echt oder in Hefeteig-Form.
Ein schwarzer Kater mit weißen Pfoten und einem weißen Fleck auf der Brust? Na, wenn der mal nicht "Peter" heißen wird^^ Ich freue mich schon auf Percivals Reaktion, wenn er den kleinen Kater kennenlernt.

LG und dir einen hoffentlich heute sonnigen Sonntag!
Elfe90

Antwort von Thira am 08.05.2017 | 17:09 Uhr
Tja, ich war halt fleißig :) Allerdings war das Wetter auch so schlecht, dass man das auch einfach sein musste. Mein Hausdrache hat vor lauter Regen dieses WE sein Seepferdchen gemacht und attackiert ab jetzt Bächleboote :D

Freut mich, dass Mo und Queenie dir so gut gefallen haben und die beiden authentisch rüber kamen und was Percival angeht, der hat bei mir auch einen großen soft spot (Mo dafür bei ihm).
Ja, zutrauen tut ihm keiner wirklich ein Gefühlsleben, aber sie haben ihn ja auch mit einem Psychopathen verwechseln können, ich finde das zeigt wie wenig sie über ihn wissen und er auch zeigt, also ist das hoffe ich recht glaubwürdig. Wie weich der Kern ist werden wir ja noch sehen.
Soso, eine Tochter? Wer wäre denn dann die Mutter in deiner Überlegung? Ich bin mal so nett und spoiler dich: Du brauchst vermutlich mehr Taschentücher als du denkst. Bin ich nicht gut zu dir und Percival? ;p Und was dein Pfeifen angeht, wir werden sehen.
Das mit den Katzen musste einfach sein, das hat den Fluff perfekt gemacht (und das muss einfach sein, damit die Hurt/Comfort Kapitel richtig wirken) und Mo hat mir zugeflüstert, dass du richtig geraten hast. Der kleine Peter liegt schnurrend in ihren Armen und ist gespannt auf Percival. Mal sehen, was der zu dem Tier sagt.
Dir noch eine schöne Woche und ich verspreche mich, mich mit dem nächsten Kapitel zu beeilen.

LG
06.05.2017 | 13:01 Uhr
Ein tolles neues Kapitel! Es ist wieder so viel passiert, das ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Obwohl mein erster Gedanke, nachdem ich das Kapitel zu Ende gelesen hatte, "Oh man, Tina, was machst du bloß?!" war....
Mir gefällt es, wie du über Mo und ihre Beziehung zu Percival teilweise seine Vergangenheit aufarbeitest; beziehungsweise Tina dazu bringst, alles zu hinterfragen, was sie bis jetzt über ihn bezüglich seines Privatlebens weiß. Natürlich interessieren mich jetzt zwei Fragen brennend: erstens, was Queenie in Mo's Gedanken gesehen hat und zweitens, was in Percivals Vergangenheit genau passiert ist, weil Madame Bennett ja sagt, dass ihm "alles genommen wurde". Und die Tatsache, dass er nie über sein Privatleben spricht, lässt da nicht gerade etwas Gutes vermuten.
Schön war auch, wie du Tinas langsam aufkommende zärtliche Gefühle für Percival dargestellt hast und ihr zumindest auf irgendeinem Level klar wird, dass sie in ihn verliebt ist. Umso tragischer war dann das Gespräch mit Picquery, bei dem ich mich übrigens fast so unwohl gefühlt habe wie Tina ;-) Der Inquisitions-Ton war sehr überzeugend! Und ich weiß jetzt überhaupt nicht mehr, was ich von der Sache mit der Präsidentin und Percival halten soll. Ich hoffe nur, sie hatten nicht wirklich mal eine Affäre oder so. Das würde ihre Reaktion jetzt absolut eiskalt wirken lassen.
Dass sie Tinas Naivität so ausgenutzt hat, macht sie mir auch nicht gerade sympathischer und Tina hätte ich am liebsten einmal auf die Nase geboxt, damit sie wieder zur Besinnung kommt. Ich kann ihre Zweifel irgendwie verstehen, schließlich wurde sie von Grindelwald in Percivals Form zum Tode verurteilt, aber als seine ehemalige Schülerin sollte sie doch eigentlich wissen, dass er sich Grindelwald und dessen Sache nie anschließen könnte.
Die Erwähnung, dass Percival anscheinend in seinem Büro lebt, hat mich genau wie Tina total traurig gemacht.
Hoffentlich hat Madame Bennets (die mir übrigens sehr gut gefallen hat, vor allem ihr Beschützerinstinkt was Percival betrifft) Standpauke geholfen und vielleicht bringen ihre kleinen Andeutungen über Percival, seine übergroße Selbstbeherrschung und seinen Hang zum Märtyrertum Tina ja mal zum Nachdenken darüber, ob ihre Gefühle nicht vielleicht doch erwidert werden. Queenie hat ja schließlich schon erwähnt, dass Tina den ersten Schritt machen müsste, weil er es (wahrscheinlich aufgrund ihrer Mentor/Schülerin Beziehung) für unangemessen halten würde oder sich schlicht nicht traut.
Außerdem mache ich mir doch ziemliche Sorgen um Percival und Tina ist schließlich wirklich die Einzige, die ihm helfen kann und die er auch an sich heranlässt.

Beste Grüße und einen sonnigen Samstag
Elfe90

Antwort von Thira am 06.05.2017 | 17:49 Uhr
Ui, das geht einem ja runter wie Butter :)
Jaja, die Tina... Das Kapitel war nicht so gut für sie, aber wie hättest du dich denn verhalten? Picquery ist ja schon sehr überzeugend und Graves und Tina ja eine Beziehung, die sie sich davor schon einmal nicht vorstellen konnte. Er ist schließlich ihr Mentor, der Direktor, aus einer alten Familie und sie fühlt sich neben ihm klein. Da kommen leicht Zweifel.
Das mit Mo bekommt man schnell mit, vielleicht schon nächstes Kapitel, weil das glaub ich wieder ein Queenie-Fluff Kapitel wird, das mit Percival eher langsam , damit die Taschentücher nicht ausgehen ;)
Freut mich, dass der Ton der Unterhaltung gut rüber gekommen ist, ich hatte ein bisschen Bedenken deshalb und was Picquery und Percival angeht, nur so viel: Wenn du sie jetzt nicht magst, dann wirst du sie am Ende glaube ich hassen, wenn du alles weißt.
Naja, ganz lebt er nicht drin. Er hat ein Zuhause, da hätte Tina ja fast mal einbrechen müssen, in meinem Kopf ein schönes altes Stadthaus, aber er ist fast nie da.
Schön, dass du Madame Bennet magst, die kommt nämlich auch noch ein bisschen vor, vielleicht mit einer Geschichte aus Percivals Vergangenheit im Schlepptau, wer weiß. Ich schreibe sie auch echt gerne, vor allem weil sie Percival immer Junge nennt. Eine Szene zwischen den beiden wäre einfach zu toll, aber ich will nicht zuviel verraten.
Zu deinen Sorgen: Percival stirbt nicht so schnell, das kann ich dir versichern, aber Tina ist es erst einmal nicht erlaubt von Picquery her ihn zu sehen. Noch so als kleiner Gedankenanstoß, weil ich gerne gemein zu Charakteren bin: Überleg dir mal, wie Percival die Nachricht aufnimmt, dass Tina an ihm zweifelt.

Dir auch einen schönen Samstag. Sonne hab ich zwar keine gesehen, aber vielleicht siehst du einen Thunderbird irgendwo. Immer die Augen aufhalten.

LG Thira
04.05.2017 | 17:21 Uhr
Hallo,

das war doch mal ein gemeiner Cliffhanger O.O (Da kann ich ja froh sein, dass ich nicht erst warten muss bis das nächste Kapitel hochgeladen wird)
Irgendwie kommentiere ich immer im Zweikapitelschritt, war nicht geplant ^^
Rückblenden? Finde ich großartig, freue mich auf weitere (ich werde mich beherrschen und nicht gleich mal schauen wie viele in den nächsten Kapiteln kommen...). Kommt vielleicht auch eine von Graves, in der Picquery auftaucht? Nach diesem Kapitel würde ich gerne wissen wie ihre Beziehung früher denn war. Interessant was du mit der Präsidentin gemacht hast, wobei ich mich frage, ob da nicht vielleicht tatsächlich mehr dahinersteckt... ansonsten wäre es wirklich traurig.
Mir gefallen die ganzen Zaubergegenstände gut, die du eingebaut hast (das Amulett, der Adler) - super Ideen und macht die Geschichte gleich noch ein wenig lebendiger.
An deiner Geschichte gefällt es mir gut, dass sie so langsam ist und du dir Zeit zu nimmst, sodass z.B. Graves nicht gleich nach einem Kapitel wieder aus dem Krankenhaus herauskommt und "sie leben glücklich bis an ihr Lebensende" o.Ä.
Die Vision, die du erwähnst - ich habe gehört, dass sie anfangs eine drehen wollten, es aber dann gelassen haben (habe das Interview nicht gesehen), bezieht es sich darauf?
Eine Frage zum Titel: Irgendwie irritiert es mich, dass das zweite Wort klein geschrieben ist. Nach der englischen Logik müsste das 3. dann doch auch klein sein? Wobei ich es schöner fände, wenn einfach alle Wörter großgeschrieben wären. Nur so ein Gedanke ^^

Grüße,
Weltendichter

Antwort von Thira am 06.05.2017 | 11:11 Uhr
Hey,

Cliffhanger? Welcher Cliffhanger? ;) Ja, der war einfach zu gut um ihn nicht zu schreiben. Aber ich kenne das, wenn ich selbst ein FF lese. Da ist man immer froh, wenn man es erst etwas später entdeckt und mehr lesen kann ohne lange warten zu müssen.
Freut mich, dass ihr alle so gerne Rückblenden lest. Es gibt noch einige, die ich im Kopf habe, aber meistens eher kurze Schnipsel, die vor allem Tina durch den Kopf gehen, aber Picquery und Graves, das wäre wirklich etwas. Mal sehen, ob ich das noch ausführe... Zündstoff gibt es da schon mal genug.
Zu Picquery selbst rate ich dir schnell zu lesen, man bekommt im neusten Kapitel eine gewisse Einsicht in sie, aber alle Karten zeig ich euch noch nicht. Da müssen wir alle auf das Ende warten.
Schön, dass dir die kleinen Ideen, mit denen ich versucht habe die Geschichte zu spicken, gefallen und ja, ich mag es auch nicht, wenn es Blitzheilungen gibt. Ist mir persönlich zu unrealistisch und außerdem macht eine Prise Hurt/Comfort einfach zu viel Spaß, als dass ich mir das entgehen lassen wollte.
Zu der Vision: Ja, ich hatte auch von dieser Szene gehört, aber ich habe sie zeitlich etwas verschoben, da ja auch heiß diskutiert wurde, ob Graves oder Grindelwald diese Vision hatte.
Das mit dem Titel ist so eine Sache. Von der Grammatik her hast du Recht, schließlich kennt das Englische die Großschreibung nur bei Namen und Nationalitäten. Alle groß zu schreiben hätte gut zu einem Titel gepasst, aber ich wollte dieses greater nicht groß schreiben, weil es von der Bedeutung zwar das einzige Wort ist, was man groß schreiben sollte, aber von der moralischen Ebene aus ist es das genaue Gegenteil. The good und the greater good sind einfach zwei völlig andere Dinge und obwohl das eine größer und höher scheint, ist es ja eigentlich das kleinere und schlechtere. Deshalb habe ich bewusst mit der Grammatik gebrochen. Hoffe das war irgendwie verständlich erklärt.
Dir noch viel Spaß mit den kommenden Kapiteln und ich freu mich auf die vielen Reviews, die deine Routine bedeutet.

LG Thira
01.05.2017 | 14:57 Uhr
Hallo,

habe nun weiter gelesen und es gefällt mir noch immer. Interessante Idee, dass Graves nun in einem Nicht-Zauberer-Krankenhaus "festsitzt". Ich finde es gut, dass bei dir auch Nebenfiguren (die Polizisten und die Krankenschwestern) Charakter bekommen, erlebt man ja nicht oft ^^
Die Charaktere sind wieder gut getroffen.
Da haben die Polizisten wohl automatisch angenommen, dass Tina seine Verlobte sein muss ^^ Mal sehen zu was das noch führen wird.
Ich fan es gut, dass du eingebaut hast, dass Tina von (Grindelwald)Graves zum Tode verurteilt wurde, das muss wirklich traumatisierend für sie gewesen sein... Auf jedem Fall nichts, was man einfach so übergehen sollte (egal, ob sie nun weiß, dass es nicht der echte Graves war).

Gruß,
Weltendichter

Antwort von Thira am 02.05.2017 | 11:16 Uhr
Hallo,

danke für die lieben Worte, es freut mich, dass dir die Idee und die gesamten Geschichte gefällt.
Nebenfiguren finde ich geben dem ganzen Leben, deshalb versuch ich immer sie plastisch zu gestallten. Man weiß ja nie, wann sie plötzlich wieder in der Geschichte auftauchen. ;)
Dir noch viel Spaß mit der Geschichte und ich hoffe, sie gefällt dir auch weiterhin so gut.

LG
Thira
01.05.2017 | 12:42 Uhr
Väterliches Mentoren-Gerede....Ach, Tina! Wie groß muss der Zaunpfahl denn noch sein? :-D Immerhin, ich finde die langsame Annäherung der Beiden sehr gelungen; vor allem die Tatsache, dass Tina zwischen 'Percival' und 'Sir' hin und her schwankt und Percival sie manchmal siezt und manchmal duzt.
Tinas Heilung als Hinweis auf Queenies Pukwudgie-Tage gefiel mir auch gut, es passt charakterlich einfach zu ihr. Die Flashbacks zu Tinas Vergangenheit und ihrer Beziehung zu Percival sind wirklich immer lesenswert und ich musste sehr über die Schokofrösche und Percivals vorübergehenden 'Ruf' als Naschkatze schmunzeln ;-)

Aber das Allerbeste an diesem Kapitel war natürlich Mo! Ich hab die kleine Maus jetzt schon lieb gewonnen und so, wie du sie bis jetzt be- und geschrieben hast, ist sie für mich total in-character.
Gleiches gilt für die Interaktionen zwischen ihr, Tina und Percival. Der Moment im Krankenhaus, wenn Mo ihn sieht, zu ihm aufs Bett hüpft und ihn zum Lachen bringt, ist einfach perfekt. Man merkt sofort, dass die beiden etwas verbindet und dass sie einander vertrauen. Musste irgendwie an Saving Mr. Banks denken, als ich das gelesen hab. Wahrscheinlich wegen der rührenden Vater-Tochter-Geschichte^^
Die hurt/comfort Elemente haben mir in diesem Kapitel ebenfalls wieder außerordentlich gut gefallen. Auch wenn ich mega viel Mitleid mit Mo hatte, weil sie sich verantwortlich für die Misere fühlt.
Bin gespannt, was jetzt mit Modesty passieren wird. Könnte Percival sie theoretisch adoptieren? Und wo ist Grindelwald eigentlich hin? Und was hat es mit der Goldstein/Goldkind-Sache auf sich?

Antwort von Thira am 02.05.2017 | 11:12 Uhr
Es freut mich sehr, dass die Geschichte dir so gefällt. :)
Jaja, Tina steht ein bisschen auf dem Schlauch, aber wer weiß wie lange noch- und ob nur sie darauf steht. Und schön, dass dir die Schokofroschgeschichte so gefallen hat. Ich fand ein paar Lacher braucht es mal.
Was Mo angeht, da liefere dir Tinas Gedanken schon einen HInweis, mehr will ich nicht verraten, denn das ganze wird noch etwas dramatischer, besonders was die Zukunft angeht.
Was Grindelwald angeht, der konnte Tina und Queenie ja nicht folgen, als sie appariert sind und dadurch hat er kurz ihre Spur verloren, aber nicht lange...
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