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Autor: Crazy Kenny
Reviews 1 bis 8 (von 8 insgesamt):
23.12.2019 | 23:18 Uhr
Haha, ich hab beim Weiterblättern nur den Titel gelesen und das Erscheinungsjahr und dachte mir: „… Ja.“ Also hab ich Supermänner gegen Amazonen direkt hinterhergeschoben und wurde nicht enttäuscht. Ich hab echt jede Sekunde damit gerechnet, die rechte und die linke Hand des Teufels um die Ecke reiten zu sehen, obwohl anderes Genre. xD Oh Gott, ist das ein klasse Film! Also nicht von der Quali her, aber die Unterhaltung ist 10/10. Der Zirkus-Soundtrack, die albernen Soundeffekte, die vollkommen überzogenen Fähigkeiten der „Supermänner“, der Kerl, der in den Spencer/Hill-Filmen schon immer verdroschen wird und trotzdem noch so viele Zähne zum Zeigen hat … Ich lache beim Schauen, Zocken oder Lesen oft und viel, und auch hier hab ich mich nicht zurückgehalten. Alter, was für ein krasser Scheiß! xD Hier ist die Komik, nicht wie bei Miami Connection, auch gewollt und man muss sich nicht so fremdschämen, deswegen war das einfach nur ein entspannter Spaß.

„Und nicht vergessen: Jeder von uns bewaffnet sich jetzt mit der Wandermuffe! … Äh, mit der Wuffenbinde. Mit der Wundenwaffel. Mit der Waffenbimmel. Äh, Windermuffel ... WUNDERWAFFE!“

Es ist blöd. Es ist blöd, aber es ist lustig.
23.12.2019 | 18:56 Uhr
Und wieder einer geschafft. Wobei „geschafft“ dieses Mal eigentlich übertrieben mühselig klingt, ich hatte viel Spaß beim Schauen. ;) MC erinnert mich an zwei Serien, die ich mal wahnsinnig gerne geguckt hab, Kickboxer und American Fighter. Nur in schlecht. Und das will was heißen, denn schon Michael Dudikoff und Jean Claude van Damme sind ja nun nicht unbedingt die Creme de la Creme der zeitlosen Schauspielkunst. Aber wie du schon sagst, man merkt, dass diese Laiendarsteller ihr Bestes geben (und vielleicht sogar Spaß haben). Das macht den Film sympathisch, auch wenn man sich bei vielen Szenen und fast allen Dialogen unterm Sofa verkriechen will, und das sagt jemand, der sich den Film auf Englisch angesehen und nur ein Drittel davon verstanden hat (das „HAAA!“ – „HOOO!“ - *bonk* nämlich).

Die beste Stelle ist das Training im Park – es wirkt so deplatziert, als ob Y.K. Kim hier die Flinte ins Korn geworfen und sich dazu entschlossen hätte, statt eines Actionfilms ein Lernvideo zu drehen. Bei seiner Solo-Taekwondo-Demonstration höre ich statt Kampfschreien immer nur „Au!“ „AUA!“ „AU!“ „AUAAA!“ „AUA!“ „AU!“ „AUAAA!“ – ich hab mich abgerollt! xD Und am Ende beim Schwertduell gegen den Bikerboss sieht es aus, als würde Mark gegen ‘ne Waschfrau kämpfen! xDDD Es ist auch krass, dass fast jeder in Florida Taekwondo beherrscht, Rockbands, Nachtclubbesitzer, Nudelsuppenverkäufer …

Außerdem! Schnäuzer! Chevis! Brust- und Achselhaare! Pilotenbrillen! Wunderheilung! Ninjas auf Motorrädern! It’s so 80’s! I LOVE IT!

Aber der absolute Hit ist der letzte Spruch. „Only through elimination of violence can we achieve world peace.“ Starke Worte für einen reinblütigen PlotWhatPlot-Action-Film. Der hätte mir gefehlt bei den Expendables. :D
26.10.2019 | 10:21 Uhr
Wow, ist der schlecht. Die berühmten Sprecher haben sich bei einer halbwegs annehmbaren Vorlage wohl auch mehr vom Ergebnis versprochen, aber alter Falter, ich hab auf halber Strecke abgebrochen. Nicht weil ich es zu hässlich oder albern oder sinnfrei fand, sondern weil der Film einfach so nervenzehrend langweilig ist, dass es zur Tortur wurde. Ich habe die Bücher nicht gelesen und mit D&D sowieso nicht viel am Hut, aber ich mochte den Film mit Jeremy Irons damals ganz gern und habe da auch über die immensen Schwächen hinwegsehen können, also dachte ich mir: "Wie schlimm kann's schon werden?" Junge, wurde ich eines Besseren belehrt. xD Sowas von öde und ausgelutscht und klischeebeladen, urgh. Das einzige, was mir positiv aufgefallen ist, ist dass die Drachen böse sind. In der Regel werden die heutzutage relativ glorifiziert als weise, starke, überlegene Spezies, die den Menschen aber in edelmütiger Güte hilft, andere Bedrohungen abzuwenden. Aber sonst ... Ohne einen Schuss wohlmeinende Nostalgie bleibt da nicht viel, was zu unterhalten schafft. Aber es hat wie versprochen an einigen Stellen unfreiwillige Lacher ausgelöst. Bei dem anfänglichen total hilflosen Fanservice mit der vollbusigen Kellnerin zum Beispiel. Oder wenn der Held ruft "Verschwinden wir, bevor die Nachhut kommt" und die Nachhut von oben ins Bild vorrückt in genau der Sekunde, in der die anderen am unteren Bildschirmrand verschwunden sind. Man sieht unten sogar noch einen Kleiderzipfel. Man kann nur hoffen, dass die Protas sehr schnell rennen können. ;)

Antwort von Crazy Kenny am 26.10.2019 | 22:31 Uhr
Danke für dein Review.

Ja, der ist echt nicht gut. Vor allem halt unfreiwillig komisch.

Dabei war "Dragon Lance" als Game/Romane so von den 80ern bis in die frühen 2000er ein ziemlicher Hit in der "D&D"-Crowd.
Selbst hier in Deutschland hatte es eine Menge Fans, daran zu erkennen dass die Bücher so um 2006-2008 noch viel in den Läden und Bibliothek herum standen, von Online-Fan-Lexika ganz zu schweigen.
Und es hatte selbst in den letzten paar Jahren noch genug Fans, damit ein deutschsprachiges Hörspiel produziert wurde:

https://www.youtube.com/watch?v=xnR2By9GCA8

Das Hörspiel ist echt besser als der Film.
Zwar auch kitschig, aber auf jeden Fall besser.


MfG
Kenny
13.10.2019 | 13:30 Uhr
WTH? Prince wird mit König übersetzt? Man lernt nie aus!

Diesen Film hab ich damals geliebt und ihn mir sogar auf VHS gekauft. Ob das Ding wohl noch immer läuft? Einfach zum Brüllen komisch, gerade weil er vor Klischees trieft, und wer mit dieser Vorlage Geschichtskenntnisse aufbügeln will, dem ist eh nicht mehr zu helfen. xD So ziemlich jedes Erzeugnis, das ich mit Robin Hood verbinde, ist lustig und abenteuerlich, sicher an manchen Stellen dramatisch und/oder tragisch, aber niemals bierernst genommen. Ich mochte hier ja Christian Slater am liebsten – ich bin einfach ein Brüder-Fetischist. Aber ja, Alan Rickman stiehlt jedem die Show. Ich würde mich nicht unbedingt als Fan bezeichnen, aber ich habe es nie bereut, diese Performance gesehen zu haben. Es ist eine Ewigkeit her, seit ich den Film das letzte Mal laufen hatte, aber wenn ich auf irgendeine Weise daran erinnert werde, fällt mir als erstes immer derselbe Spruch ein.

„Ich kann das nicht bei diesem ganzen verdammten Lärm!!!“

Hm, die anderen Filme habe ich noch nie gesehen, aber du hast sie mir hiermit ziemlich schmackhaft gemacht. Glaube, ich schaue da mal rein, vielleicht entdecke ich ja gute Unterhaltung? ;)
19.03.2017 | 21:12 Uhr
Hm ja. So ganz mitreden kann ich hier natürlich nicht, da ich keinen dieser Filme gesehen habe :)
Aber du baust in jedes Kapitel hilfreiche Links ein, und so, wie du die Filme jeweils beschreibst,
bekommt man ein gutes Bild von ihnen.
Allgemein erwartet man doch von jedem Film, dass er gekonnt produziert wurde - vor allem, wenn er
nicht mal zufällig im TV läuft, sondern man ihn sich leiht oder extra ins Kino geht. Allerdings macht es
wohl wirklich die Mischung. Filme, denen man, wie du so schön sagst, ansieht, dass da wirklich
Herzblut drinsteckt und die Schauspieler wirklich voll dabei sind, auch wenn sie sonst ihre Mängel haben,
können mitunter auch ihren Wert haben!
Es gibt Machwerke, die Herzblut haben UND durchdacht sind. Es gibt solche, wie du hier aufführst. Und es
gibt andere, bei denen es vermutlich weniger darum ging, eine Geschichte zu erzählen, als extra Moneten
einzunehmen (sterile SW-Prequels *schauder*).
Du beleuchtest hier den Begriff der Qualität schön differenziert, das gefällt mir.
08.03.2017 | 11:55 Uhr
Hi,
das erste kapitel ist echt super. Ich liebe diesen Film und finde es richtig gut, dass jemand endlich sowas mal niederschreibt!!!
Mach weiter so :)

Lg
03.03.2017 | 12:45 Uhr
Ach, König der Diebe, Popcornkino vom feinsten.

Der Film ist genauso alt wie ich und ich kenne ihn seit guten 16 Jahren.
Schon damals habe ich bemerkt, dass Kevin Costner in dem Film nix taugt. Wenn er dank der Rausgeschnittenen Szenen nicht von einem Grandiosen Alan Rickman nicht an die Wand gespielt wird, dann schafft es Morgan Freeman und sogar Sean Connery in den zwei Minuten in denen er über den Bildschirm wandert.
Was die Kelten angeht, das werden wohl die Schotten gewesen sein, vielleicht auch einige überlebende Pikten, obwohl die eigentlich von den Skoten assimiliert wurden, ca 150 bis 200 jahre früher.
Du könntest auch noch auf das lächerliche Schwertgeschwinge eingehen, aber diese Krankheit hat so ziemlich jeder Film. Entweder werden nur drei oder vier Standart-Aktionen gezeigt oder aes was den Choreographen an Lächerlichkeiten einfällt, dass man wie Indiana Jones den Zappelphillip mit seinem Käsespieß erschießen möchte.

Wirklich unterhaltsam geschrieben.

Antwort von Crazy Kenny am 03.03.2017 | 15:37 Uhr
In der Tat.
Aber in Filmen wie solchen ist es doch gute Tradition, dass der Schurke den Helden an die Wand spielt, oder?
https://www.youtube.com/watch?v=1W7c8QghPxk
Nee, dieser Robin Hood ist vor allem dafür da um bei seinem harten Leben in den Wäldern stets so auszusehen, als wollte er im Musikvideo von "Safety Dance" mitspielen XD

Lachhaftes Schwertgefummel haben auch genug "ernste" Filme, das schien mir jetzt nicht weiter erwähnenswert.
https://www.youtube.com/watch?v=qFBK-eVl76M


Der Witz ist, ich habe selber mal im Review zu einer "Königreich der Himmel"-Fanfic geschrieben, dass es sich zu Zeiten des Dritten Kreuzzuges mit Kelten und Pikten in der Form erledigt hatte.
In "König der Diebe" jedoch verspricht der Sheriff nicht nur einem seiner Mitverschwörer ganz Schottland als Lehen (und zwei andere sollen jeweils Wales und Cornwall kriegen...die anderen kriegen dann wohl jeweils Nordirland, die Isle of Man und Kanalinseln ) sondern die Kelten werden ganz explizit als Kelten bezeichnet und sehen aus wie aus einer missglückten Asterix-Realverfilmung XD


Danke für das Review.
02.03.2017 | 23:18 Uhr
ja dieser Film und sein Soundtrack gehört zu einen meiner Lieblinge
Alan Rickman hatte ja noch seinen Stirb Langsam im Hochhaus Auftritt und hat dort etwas gebracht was Bruce Willis nicht lieferte : Stil und Style wie eigentlich immer
und was Kitsch angeht gibt es ja schon genug angeblich historisch abgelieferte Filmchen und wenn man sich noch mehr selbst foltern möchte muss man sich nur die römisch *"authentischen"* Filmchen geben - allein die filmmusischen Trompetentröten treiben einen in den Selbstmord...und immer in jeden römer der gleiche Tröter egal was gerade abläuft ob gerade xyz am authentischen Kreuz verreckt oder sich gerade Orgie oder Romanze abspielt...immer die gleiche Trötenmusik - es muss ein Insider wie der Willhelmsschrei sein...

Antwort von Crazy Kenny am 03.03.2017 | 00:03 Uhr
Persönlich glaube ich mittlerweile dass es zwei Arten von epischen Hollywood-Historie-Blockbustern gibt.
Solche wie "Last Samurai" und "King Arthur", die tatsächlich mit dem Anspruch kommen, die "wahre Geschichte" von etwas zu erzählen und es weitgehend bierernst inszenieren. Wobei es dann in der Regel historisch gesehen trotzdem Tinnef ist und nur mäßig unterhaltsam dazu.
Oder halt solche wie "König der Diebe", die gar nicht erst so tun, als hätten sie was Wichtiges oder Lehrreiches zu sagen, sondern uns einfach eine dick mit Schinken und Käse belegte Film-Pizza servieren.
http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/HamAndCheese
Und ich esse nun am liebsten Pizza Prosciutto, mit einem Bierchen. Mach daraus, was du willst...

Wobei, "römisch authentisches Filmchen"...Caligula...Malcolm McDowell...1979...Penthouse...

Egal, der Film kam gestern Abend und ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren dass es wirklich eine Stealth Parody ist.
http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/StealthParody
So oder so, ich hatte meinen Spaß.

Beim nächsten Mal kommt ein Film dran, der definitiv absichtlich so gemacht wurde und ebenfalls einen berühmten Titelsong hat.
https://www.youtube.com/watch?v=gNIVpMXHqlk
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