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Autor: Amistad
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
13.03.2017 | 01:16 Uhr
Liebe Amistad!

Nun hast du mich doch einigermaßen überrascht...
Du hattest da ja noch einige Sachen in petto, die du mir vorenthalten hast - allem voran die Vater-Tochter-Szene! Und das war sooooo schööön! Da ging mir sofort das Mutterherz auf - und ich fühlte mich gleich an unzählige Momente mit meinen drei Mädels erinnert... Herzlichen Dank dafür!

Mit deinen Ergänzungen hast du tatsächlich so einige meiner angesprochenen Fragezeichen ausgeknipst. Sehr gut gefallen hat mir dabei die Erklärung, warum du Winnetou die ganze Zeit über von seinem Volk getrennt gehalten hast - das ist nur eine allzu logische Vorsichtsmaßnahme (die ich mir eigentlich auch hätte denken können, zumal ich mit dieser Materie ja doch einigermaßen vertraut bin...).

Alles in allem gibt es aber immer noch genug Verwirrendes in dieser Geschichte, und ich bin sehr gespannt auf das nächste Kapitel - da werden sich ja wohl noch einige Schleier mehr lüften, oder?

Vielen lieben Dank für diese supernette Danksagung an mich (schon die zweite - ich bin ja noch von der ersten rot im Gesicht... *gg*)!
Meiner Meinung nach habe ich gar nicht so viel getan, um das zu verdienen - aber freuen tu ich mich trotzdem! *hihi*

Ganz liebe Grüße und bis bald

Anmi

PS: Bin erst um 11 Uhr von der Arbeit nach Hause gekommen, deshalb jetzt diese so späte Rückmeldung - den Rest hier erledige ich morgen...
Ardistan (anonymer Benutzer)
12.03.2017 | 21:01 Uhr
Hallo Amistad jetzt will ich mich mal als Schwarzleser outen. Zum Inhalt der Geschichte kann ich nichts schreiben, weil ich damit schlichtweg nichts anfangen kann. Ich wollte aber darauf hinweisen, dass du das Kapitel nochmal auf nicht korrekt geschriebene Wörter, vergessene Buchstaben etc. überprüfen solltest. So etwas stört, finde ich, den Lesefluss. Du hast bestimmt viel recherchiert, aber darauf möchte ich als Leser während der Lektüre nicht hingewiesen werden. Karl May hat auch viel aus dem Pierer (Konversationslexikon) geklaut, es aber so geschickt eingeflochten, dass man es nicht gemerkt hat, sondern dass die Leser dachten, er hätte die Länder wirklich bereist. Ein Hinweis auf Wikipedia mitten im Text zerstört bei mir als Leser die Illusion. Vielleicht kann man so was geschickter als Fussnote einbauen.
Viele Grüße!
28.02.2017 | 17:12 Uhr
Hallo Amistad,

ich hatte mich eigentlich erst mit dem Reviewschreiben zurückhalten wollen, da ich noch nicht so ganz sicher bin, was ich von der Geschichte halten soll. Aber ich finde sie in jedem Fall so außerordentlich, dass es mich irgendwie schmerzt, dass sie nach dem zweiten Tag immer noch umkommentiert ist und deshalb werde ich diesen Zustand jetzt mal ändern.

Was mir gut gefällt, du entwickelst trotz des Er-Erzählers das Szenario relativ konsequent aus der Perspektive des Verletzten und ebenso wie er erfahren auch wir als Leser nur nach und nach mehr von der Umgebung, in die du uns hineinversetzt. Das hat seinen Reiz und ich finde die Umgebung, die du da entwickelst, auch für sich sehr reizvoll. Rätselhaft, voller dunkler Ecken und Schleier und mit interessanten neuen Figuren. Sehr gut gelungen auch die Entwicklung des langsamen Erwachens. Jedes Mal nimmt er ein wenig mehr von seiner Umgebung wahr, oft genug geht es in frustrierender Weise auch nicht voran, dann wieder ein kleines Schrittchen einer neuen Wahrnehmung, das gelingt dir sehr gut zu versprachlichen.

Tatsächlich deutest du vieles an, was uns sehr viele Rätsel aufgibt. Aber das machst du gut. Man bekommt die Idee einer schicksalhaften Zeit, die hinter W und den Apachen liegen muss und hat doch eigentlich keine Ahnung, was geschah, außer am Ende, Winter, Gewaltmarsch und die daraus resultierenden Verletzungen. Irgendwo mal eine ganz leise Andeutung auf den Blutsbruder, so vage, dass man sie überlesen kann, gefällt mir. Es hört sich so an, als gäbe es den Blutsbruder hier nicht mehr wirklich, als wäre die Zeit der beiden vorbei oder als habe es Streit gegeben. Aber das kann auch überinterpretiert sein.

Sehr interessant finde ich den Tier/Mensch. Eine spannende Figur und ich bin gespannt, was aus dem entstehen wird.
Sowieso ist für mich im Moment trotz der Länge des Kapitels noch in keiner Weise ersichtlich, wohin der Plot gehen wird. Geht es um die Genesung? Um neue Freunde, Beziehungen? Die Rückkehr zu den Aachen? Deren Rettung? Gibt es irgendwo einen Feind? Gibt es OS? Eigentlich denke ich, Stichwort Exposition, im ersten Buch oder Kapitel sollte eine Ahnung von dem da sein, was im Folgenden kommen wird. Vielleicht verschlüsselst du mir das etwas zu sehr. Das hat mich auch ein Stück weit bei deinem Vorwort gestört, nicht böse sein, konstruktive Kritik bzw. eben einfach mein Eindruck. Teilweise erschien mir deine rätselhafte Umschreibung dessen, was da kommt, mehr sprachlicher Selbstzweck zu sein als der Sache zu dienen. Ich bewundere deinen Formulierungskünste und sie sind auch im Kreise der Geschichten hier obere Liga, du kannst toll mit Sprache umgehen, aber wie gesagt, das Rätselhafte darf für mich nicht zum Selbstzweck werden, sondern sollte die Sache unterstützen und da war ich mir zwischendurch nicht sicher, ob mir die verklausulierten Formulierungen nicht manchmal eins zu viel waren. Aber wie gesagt, das ist ein persönlicher Eindruck, andern mag es ganz anders gehen.

In diesem Zusammenhang vielleicht auch noch den Tipp nach Rechtschreibfehlern nochmal zu gucken. Da fand ich die Diskrepanz zwischen dem Niveau des Stils und der formal-sprachlichen Aspekte nicht ganz ausgewogen.

Aber insgesamt eine toller Einstieg, auch unheimlich lang und ausführlich und inhaltlich sehr stimmig. Glückwunsch dazu und vielen Dank dafür, dass du diese zweifellos sehr interessante Geschichte mit uns teilst.

Liebe Grüße
MH

Antwort von Amistad am 28.02.2017 | 18:23 Uhr
Verehre Mountain-High,

die Erste Reaktion auf die Story-Line, und ich mag Dir sagen, wie sehr es mich freut eine konsturktive Kritik zu erhalten, einen Kommentar zu verfolgen und Gedanken zu erkennen, die der Erste Leser dieser Story entgehen bringt.

Sprache zum Selbstzweck, darf ich Dir versichern, soll es nicht sein. Es ist meine Art zu Schreiben. Zum anderen bewege ich mich zum ersten Mal auf diesen Spuren. Meine Sporen in der Schreiberei holte ich mir aus anderen Genren. Somit bin ich von Euer aller Meinung Quasi abhängig um zu erkennen, was wahrgenommen wird, wo die Gedanken der Leser hingehen. Es wird keine lange Geschichte, allerdings mit entsprechend langen Kapiteln, die auch der neu eingesponnen Kultur geschuldet ist.

Hier halte ich alle an, mir anzuzeigen, wo sich Handlungs- oder gar Darstellungsfehler einschleichen. Und weiterhin Kritik - Kritik - Kritik ...

gez. Amistad
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