Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: RamonaXX
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt) für Kapitel 1:
18.02.2017 | 21:22 Uhr
Hallo Ramona,

Elias und Chris haben einen schönen Weg gefunden, in diesem Krieg einen lieben Freund, eine Stütze an der Seite zu haben.
Sie können sich gegenseitig alles erzählen, Berührungen zulassen, sich immer näher kommen.
Das daraus mehr wurde, war nur eine Frage der Zeit. Sie sehnen sich nach gegenseitiger Nähe, nach Zärtlichkeiten, nach der heilen, friedlichen Welt.
Elias ist der Erfahrenere und muss Chris anleiten. Er war etwas zu stürmisch, hat aber einen einfühlsamen Weg gefunden, Chris seine Unsicherheit zu nehmen.
Das Chris noch Jungfrau ist, hat Elias ganz schön erschreckt. Aber er nimmt Rücksicht darauf, will Chris nicht überforden. Ein sehr feiner Zug von ihm, nicht jeder ist so rücksichsvoll.
Die beiden haben sich ineinander verliebt. Das merkt man an der Art und Weise wie sie miteinander umgehen.
Sie haben in dem jeweils anderen einen Menschen gefunden, einen Partner, dem sie nahe sein möchten. So wird der Wunsch nach mehr immer größer, auch wenn Chris noch nicht so recht weiß, was das bedeutet.
Elias wird es ihm einfühlsam zeigen, wird ihm zeigen, wie schön es sein kann. Auch wenn er selbst auch noch keinen anderen Mann verwöhnt hat. Wenn er aber sanft, langsam und vorsichtig mit Chris umgeht, wird es für beide ein unvergessliches Erlebnis, von dem du uns hoffentlich im nächsten Kapitel erzählst. :-)
Ich hoffe nur, dass sie nicht von den anderen erwischt werden. Es würde ihnen das Herz brechen, ihnen den Halt nehmen, den sie in dieser so schweren Zeit so sehr brauchen.
Daraus kann etwas sehr schönes und hoffentlich auch längeres werden, wenn sie es zulassen. Ich bin sehr neugierig, wie es mit ihnen weitergeht.
Dankeschön für dieses wunderschöne Kapitel über Elias und Chris. Du hast es so schön einfühlsam geschrieben. :-)

Liebe Grüße
John´s Chaya

Antwort von RamonaXX am 19.02.2017 | 08:22 Uhr
Liebe John's Chaya,

was für ein langes, intensives und ausführliches Review! Ich bin echt gerührt, dass Du deine Gedanken zu den beiden so umfangreich geschildert hast. Das ist echt toll, so etwas zu lesen, weil man dann als Autor erfährt, welche Textstellen "besonders" gewirkt haben. :-) Auf dich scheint das gesamte Kapitel ein "Wirkung" gehabt zu haben. ;-) Aber nun mal zum Inhaltlichen:

Ich denke gerade das der Krieg (mit all den schrecklichen Bestandteilen und Begleiterscheinungen, die mit ihm kommen) einen so immensen Druck auf die menschliche Seele auswirken kann, dass man einfach alles daran setzt das Gleichgewicht nicht zu verlieren und durchzudrehen. Diese Suche nach emotionalem Halt (Du hast es heile, friedliche Welt genannt) ist es, was Chris und Elias in meinen Augen zusammenführt. Und aus dieser emotionalen Bedürftigkeit heraus entsteht von Anfang an der Wunsch nach Sicherheit, nach körperlicher Nähe, nach "den-anderen-spüren". Einzige Blockade dabei sind die gesellschaftlichen Regeln und Werte, das Männer untereinander so etwas nicht tun - bzw. nur tun, wenn sie schwul sind.

Es stimmt, es war abzusehen, dass wenn sie sich beide darauf einlassen, es nicht beim bloßen Kuscheln bleibt. Dafür sind sie beide zu neugierig, stehen viel zu sehr unter dem Druck sich ablenken zu wollen und geben als junge Menschen auch dem Trieb nach etwas auszuprobieren. Zu Elias' Natur gehört es, dass er Dinge, die ihm am Herzen liegen schützen will. (Gut, welcher Mensch will das nicht? - Aber so eine Haltung im Krieg, mit dem möglichen Tod vor Augen aufrechtzuerhalten, ist sicher um einiges schwerer.) Das schließt Chris mir ein. Und liefert auch eine logische Erklärung für seine rücksichtsvolle Art mit Chris' Jungfräulichkeit umzugehen.

Was das Verleibt-sein betrifft, so muss ich meine Meinung aus der letzten Reviewantwort bei Tindomiel wohl nachbessern. Man kann es so und so sehen. Wenn ich den Anfang des Kapitel jetzt noch mal lesen, würde ich auch sagen, dass es sehr nach verliebt-sein klingt. Andererseits bin ich davon überzeugt, dass sie unter normalen Umständen nicht zusammengekommen wären! Es sind die Umstände und die Not, in der sie sich befinden, die Chris und Elias zusammenbringt. Aber vielleicht sträube ich mich auch einfach nur etwas gegen das Wort "verliebt", denn wie hat mal jemand zu mir gesagt: >>Ver-liebt sein ist wie ver-fahren, ver-laufen oder ver-irren. Es ist in jedem Fall ver-kehrt!<< Das Du in deinem Review nicht diese einseitige Art von verliebt-sein meinst, sonder die Art von Liebe, die erwidert wird - weiß ich natürlich ;-)

Chris weiß nicht was ihn erwartet, ja, das stimmt. Aber der sensible Elias hat da ein Händchen für. ;-) Natürlich gibt es da noch die ein oder andere Hürde für Chris - denn wie das so ist, beim ersten Mal, ist da eine Menge Herzklopfen dabei. Aber wie Du schon angedeutet hast, wird es das ausführlich im zweiten Kapitel geben und Elias wird das Ding schon schaukeln...

Nein, um "Don't ask, don't tell" im großen Stil und die Folgen des Erwischtwerdens soll es hier nicht gehen. In diesem Punkt kannst Du beruhigt sein. Der kleine geschützte Raum, den die zwei sich geschaffen haben bleibt geschützt. Da hält der Autor ein wachsames Augen drauf!! Versprochen. Schließlich soll es den beiden ja - entgegen der widrigen Umstände - gestatte sein das Gute und das Schöne zu teilen... Es macht mich echt glücklich mit wie viel Aufmerksamkeit Du den beiden folgst, Du fühlst richtig mit ihnen mit. :-) So neugierig wie Du auf das nächste Kapitel bist, bin ich auf dein nächsten Review. (Lass dir verraten, es wird ein heißes Auf und Ab.)

einen schönen Sonntag und die liebsten Grüße
deine Ramona
10.02.2017 | 21:56 Uhr
Liebe Ramona,

Was für eine Geschichte, das ist ja Gefühlsfeuerwerk pur. Ich bin beeindruckt, wie du die beiden miteinander umgehen lässt.
Da ist kein tribhaftes gegenseitiges ausnutzen, da ist trotz aller Leidenschaft sehr viel Feingefühl, da sind Ängste und Bedenken, da ist freier Fall und aufgefangen werden in einem. Wenn kümmert es schon, dass es zwei Männer sind? Es sind zwei Menschen, die sich einander schenken.
Wie gesagt, ich bin begeistert. Das Video zum Schluss fand ich prima, hatte bisher in meinem Kopfkino noch kein Bild von den beiden. Die Szene war zum schießen - hihi. Was man nicht alles mit einem Gewehr machen kann......


Also nochmal - eins plus mit Sternchen :)

Liebe Grüße Maggie

Antwort von RamonaXX am 10.02.2017 | 23:27 Uhr
Liebe Maggie,

(schön, dass es jetzt so gut mit den Alerts bei dir klappt.) Ich freue mich total über dein Review. :-) "Gefühlsfeuerwerk" - Ja, das ist es bestimmt für beide! Wie die zwei miteinander umgehen, ist halt weit weg von "den anderen" Slash/Erotik-Geschichten. Es gibt Hindernisse, Sorgen usw. Insofern fand ich die Stelle auch für einen kleinen Schnitt ganz gut. (Es folgen noch zwei Kapitel) Und ja - ohne spoilern zu wollen - Elias und Chris kriegen das nach mehreren Anläufen auch noch hin. ;-)
Ich bin gespannt ob ich nachher von meinem Text sagen darf, dass ich das Niveau und die Intensität bis zum Schluss beibehalten habe? Aber das sollen bitte Leser entscheiden. *Augenklimper* Es ist wirklich toll für mich zu lesen, dass die Geschichte dich dermaßen elektrisiert und mitzieht. Ich wünsch dir viel Spaß beim weiterlesen!

Bis zum nächsten Review!
Deine Ramona

P.S. Schön zu hören, dass sich die Bilder auf dem Video in dein Kopfkino einfügen. ;-)
10.02.2017 | 17:43 Uhr
Liebe Ramona!
Der Beginn ist sehr dezent - aber selbst hier ist eindeutig schon Slash (du musst das Rating korrigieren,
ich nehme an, es ist ein Versehen, denn die Vorgängergeschichten laufen ja schon unter Slash).

Das kann ich gut verstehen, dass Elias den Körperkontakt genießt.
Das Leben spüren und einen Menschen nah bei sich.
Wie furchtbar, dass er nun vermutlich mehr um Chris' Leben zittert als um sein eigenes.
Es sind ja keine anonymen Soldaten, die im Krieg sterben, es sind Kameraden, Freunde und mehr.

Genau, es gibt für das allererste Mal ganz andere Möglichkeiten ;)
Aber ideal ist es für ein erstes Mal für beide sowieso nicht, wo sie jederzeit entdeckt werden könnten.
Das Video - ich erinnere mich an die Szene.

Finde das sehr gut, dass du eine Trilogie draus gemacht hast.
Lieben Gruß.
R ⌘

Antwort von RamonaXX am 10.02.2017 | 23:03 Uhr
Liebe Net Sparrow,

dezent? - Wow, das hätte nicht nicht gedacht, dass man das so beschreiben könnte. Aber wahrscheinlich hast Du recht. Dass ich selbst das anders sehe, liegt wahrscheinlich an der äußerst wüsten Diskussion die im Blog von Helge losgetreten wurde. Da sind die User echt heftig auf einander losgegangen und haben sich über Slash und Homophobie zerfetzt. Ich habe die Diskussion verfolgt und war am Ende echt verunsichert, ob der letzte Teil meiner Trilogie nicht zu "heftig" geworden ist. Insofern freue ich mich sehr über deinen Kommentar. Es zeigt mir, dass meine Sorgen völlig unbegründet sind!
Ich hab's bewusst ein bisschen auf und ab geschrieben. Erstens, weil - wie Du richtig sagst - die Situation und die Umstände unter denen das Ganze passiert schon "Turbulenzen" hergeben. Da macht das nicht "flutsch" und läuft. ;-) Und zweites, weil ich es so irgendwie auch "realistischer" finde. Ich hatte halt wieder den Anspruch auch die "negativen" Gefühle wie Scheu, Angst und Scham mit einzubeziehen und mit dem Thema Schwul-sein und Sex zu verbinden.
Ich freue mich, dass das Video Erinnerungen wachgerufen hat.
Bin gespannt, was Du zu den folgenden Kapiteln sagen wirst... :-) (Es wird ein bisschen "direkter" *grins*)

Liebe Grüße
Ramona
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast