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Autor: RamonaXX
Reviews 1 bis 11 (von 11 insgesamt):
01.05.2019 | 11:02 Uhr
Eine wunderschöne und süße Geschichte, zutiefst berührend ob der darin liegenden Zärtlichkeit gerade vor dem Hintergrund dieses brutalen Krieges und der schrecklichen Erfahrungen, die die Männer und ihre Kameraden machen müssen.

Antwort von RamonaXX am 03.05.2019 | 12:19 Uhr
Hallo DieLadi,

danke für deinen Kommentar. Es hat mich echt positiv überrascht, zu diesem (vergleichsweise alten) Text noch mal ein Review zu erhalten. Scheint ganz so, als sei das Thema immer noch irgendwie aktuell. Wenn alles über einem zusammenbricht, sucht wohl jede menschliche Seele irgendwo nach Halt. So geht es auch Chris und Elias…

Grüße
Ramona
18.02.2017 | 14:22 Uhr
liebe Ramona,

der dritte Teil hat mir ebenso gefallen, wie die beiden ersten. Jeder für sich hat seine Daseinsberechtigung und lässt den Leser miterleben, auf welches Abenteuer die beiden sich eingelassen haben. Ich glaube, sie waren selbst beide überrascht, wohin sie ihre Vertrautheit miteinander geführt hat. Sie hatten beide ein wundervolles Erlebnis und ob man es nun schwul nennt, oder nicht, ist eigentlich (für mich) ohne Bedeutung. Ich nenne es Nähe, Zärtlichkeit, Vertrauen, sich selbst verschenken an den anderen. Zwei Menschen, die einander Halt geben und sich gegenseitig die Ängste und Schrecken des Krieges für eine Weile vergessen lassen. Ja, wenn man zur Ruhe kommt, und man wieder nüchtern zu denken beginnt, fängt man an zu hinterfragen, ob das auch richtig war, ob sich das überhaupt gehört, was wäre, wenn die anderen es mitkriegen würden. Doch auch hier lässt du sie mit ihren Fragen nicht allein, auch "danach" sind sie füreinander da.
Das war ein großartiger Abschluss und ich gratuliere dir zu diesem 3-Teiler, wirklich äußerst gut gelungen und absolut lesenswert.

deine begeisterte Maggie

Antwort von RamonaXX am 18.02.2017 | 16:49 Uhr
Liebe Maggie,

vielen Dank für dein Review. Ich freue mich zu lesen, so viel Begeisterung bei dir ausgelöst zu haben. :-)
Abenteuer, ja, so könnte man das wohl nennen, was Chris und Elias hier erleben. Ich denke auch das keiner von ihnen sich hätte vorstellen können, wohin diese Begegnung auf dem Wachposten mal führt. Die "große Liebe" ist es sicher nicht, aber darum soll es hier ja auch gar nicht gehen. Was die beiden jungen Männer teilen ist viel banaler - es geht darum die eigene "Seele zusammenzuhalten" und das klappt nun mal mit einem vertrauten Partner/Freund besser, als wenn man alleine davor steht.

Dass es nicht einfach ist "schwul" von "nicht-schwul" abzugrenzen, bzw. das jeder diese Grenze - sofern er denn das Bedürfnis danach hat - für sich selbst ziehen muss, ist genau der Standpunkt, denn ich in herausarbeiten wollte. Ich (bzw. Chris) hab zwar die Frage nach dem Schwul-sein gestellt, aber klar beantwortet worden ist sie (mit Absicht) nicht. Es ist eben doch mehr ein Gefühl, das jeder für sich selbst ausloten muss.

Neben den Positiven Erfahrung, die die zwei hier machen und den Hindernissen, die sie überwältigen, geht es (meiner Meinung nach) vor allem darum, das sie ihren Kummer vertrauensvoll miteinander teilen. Keiner reduziert den anderen auf stereotype Aussagen wie: "Stell dich nicht so an!" "Seine keine Memme!" oder "Männer weinen nicht." Sie dürfen beide einfach SEIN, mit all den Zweifeln und Sorgen, die sie haben und so wird aus geteiltem Leid, halbes Leid.

Ich freue mich über die viele lobende Kritik. Das motiviert als Autor immer wieder zum Weiterscheiben. Wenn dir mal wieder der Sinn nach Chris und Elias steht, kannst ja mal in die ersten beiden Platoon-Geschichten reinschauen.
(Falls Du das nicht ehe schon getan hast.) Da gibt es zwar keinen Slash, es geht aber auch sehr "gefühlsbetont" zu. ;-)

Viele Grüße
deine Ramona
15.02.2017 | 09:57 Uhr
Liebe Ramona!
Der Beginn des letzten Kapitels war eigentlich am intimsten, obwohl kein Sex mehr.
Intimität bedeutet ja auch Nähe, Vertrautheit. Das war schön zu lesen.

Postkoitale Traurigkeit?
Schade, dass Chris schon wieder alles zu überdenken beginnt.
Interessant auch Chris' Gedanken zu Unschuld verlieren.

Chris ist zu intelligent und zu sensibel für den Krieg.
Er passt dort nicht hin.

Jegliche Art von Liebe ist Liebe, das kam in diesem 2. Kapitelteil sehr gut heraus.
Letztlich ist es doch egal, warum sie lieben, wo sie lieben, wen sie lieben,
wichtig ist nur, dass sie lieben können in dieser lieblosen Umgebung.

Das 3. Kapitel war besonders feinfühlig und sehr schön zu lesen.
Ich schick ein Sternchen mit, ich mochte die Verslashung.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es in Wirklichkeit irgendwo in Vietnam zwischen irgendjemand genau so passiert ist.
Lieben Gruß.
R இ

Antwort von RamonaXX am 15.02.2017 | 13:09 Uhr
Hallo Internet Spatz,

beim Schreiben habe ich das auch so empfunden, der letzte Teil war besonders intime.
Weil es eben sehr gefühlsbetont war und nicht auf graphische Beschreibungen abgezielt hat. ;-)

Postkoitale Traurigkeit? Ja, dass hat sich wieder eingeschlichen.
Wobei meiner Meinung nach Chris da sehr knapp dran "vorbei geschrammt" ist.
Elias ist da, um ihm darüber hinweg zu helfen, was er auch tut, indem er mit ihm darüber spricht.
Für mich war die Stelle eher so eine Art Rückblende für Elias.
"Was es heißt haltlos zu sein" ist für mich so eine Art Prequel geworden.

Wohl wahr, Chris gehört absolut nicht nach Vietnam.
Aber vielleicht ist es ja gerade seine Sensibilität und Intelligenz, die ihm nütze sind.
Wenn man bedenkt, dass er im Film überlebt, liegt auch der Gedanke nah,
dass er sich später für Veteranen und seinesgleichen engagiert.

Der Gedanke mit der Unschuld war mir auch sehr wichtig.
Hat da eigentlich mal jemand drüber nachgedacht?
Dass in Vietnam Teenager unterwegs waren, die wissen was es heißt einen Menschen zu töten,
aber noch nie in ihrem Leben eine Frau geliebt haben?

Danke für den Stern! Ich freu mich, dass dir die Slash-Trilogie gefallen hat.
Und was den letzten Kommentar betrifft:
Nun, wenn man überlegt wie viel heimliche Ehen es zwischen US-Soldaten und Vietnamesinnen gab
und wie viele Kinder gezeugt wurden. Da liegt auch der Gedanke nicht fern, dass in dieser
(nahezu) männlichen Gesellschaft auch zwei Männer in der Not zusammengefunden haben. ;-)

Viele Grüße
Ramona
12.02.2017 | 19:22 Uhr
liebe Ramona,

das war ja eine "heiße Kiste" falls du den Ausdruck kennst. Man kommt sich vor, wie ein Spanner, wenn man die Geschichte liest, fast würde man die beiden lieber taktvoll allein lassen, aber das war völlig unmöglich. Wie ein Strudel hat mich die Geschichten sich eingesogen und so war ich in jedem einzelnen Moment dabei - wow - die beiden haben sich wirklich völlig aufeinander eingelassen und das nicht nur für einen schnellen Nachmittagsfick (entschuldige den Ausdruck) sondern für ein richtiges ehrliches Gefühlserlebnis. Beide haben ihre Ängste, ihr Bedenken, aber beide sind auch voller Vertrauen und können sich so dem anderen bedingungslos hingeben. Man stelle sich mal vor, wie die Umstände eigentlich sind. Es herrscht Krieg, sie sind in Vietnam, einer des anderen Vorgesetzter, jeder Tag könnte der letzte sein für einen oder für beide. Ich glaube, deshalb empfinden sie auch so intensiv, weil sie sich dessen bewusst sind.
Du hast es wirklich großartig geschrieben und ich werde es gleich noch einmal lesen, freue mich schon auf den 3. Teil, hätte nie gedacht, dass ich mal eine Geschichte über schwule Männer lesen und auch noch gut finden würde. Das siehst du mal - alles ist möglich, wenn man es an sich heranlässt^^.

ganz liebe Grüße
Maggie

Antwort von RamonaXX am 13.02.2017 | 19:03 Uhr
Liebe Maggie,

dein Review brennt ja fast vor Begeisterung. Ich bin echt gerührt. Wirklich. Es ist total schön, zu lesen mit welcher Energie dich die Geschichte gepackt hat. :-)

Was mich betrifft, so hätte ich mir auch niemals vorstellen können mal eine Geschichte (mit sexuellem Inhalt) über zwei Männer zu schreiben. Als ich zum ersten Mal den Begriff "Slash" gehört habe, hat mich das sehr abgeschreckt. Aber wie Du richtig sagst, wenn man sich darauf einlässt und offen darauf zugeht, kann es was sehr Schönes sein. Das Slash-Universum ist riesig und die Palette der Geschichten ist unglaublich vielseitig. (Leider.) Das geht von PWP (Porn Without Polt ODER Plot What Polt - falls Du die Begriffe nicht schon kennst) bis hin zu richtig guten Beziehungsdramen und Romanzen. Was soll ich sagen, ich bin da irgendwie per Zufall reingestolpert und "angefixt" worden. So ist das mit Elias und Chris entstanden. Für mich sind gute Slash-Geschichten keine perverse Fantasie des Autors (meist Autorin). Das hat durchaus Charme... Aber ich wollte hier jetzt kein Statement über Slash niedertippen. Die einen können es auf den Tod nicht ausstehen (was ihr gutes Recht ist) und die anderen lieben es. Und ich gehörte halt erst zu den "einen" und jetzt zu den "anderen". Das wollte ich eigentlich gesagt haben.

>>Man kommt sich vor, wie ein Spanner<< Tatsächlich hatte ich genau das Gefühl beim Schreiben auch. Es war das erste Mal, dass ich mich als Autor so nah an das Intimste meiner Figuren rangetraut habe. Zwischen Nobuko und Barnes gab es ja auch Sex, dass war aber alles deutlich "verhüllter". Hier war die Wortwahl mehr als direkt und ich habe die Szenen auch mehrmals überarbeitet. (Ich war überrascht, wie viele derbe Wörter mir eingefallen sind - die ich später wieder rausgestrichen habe. *grins*) Und trotzdem habe ich versucht mit der Wortwahl auch das Profil der Figuren zu umreißen. Ich weiß nicht ob es durchgekommen ist - aber Chris benutzt "sachliche" Wörter wie >Geschlechtsverkehr< oder >Penis<, während Elias mehr Kraftausdrücke verwendet, wie >in den Ar*** f****n< oder eben >Schwanz<. Nicht das ich es nicht auch hätte "einheitlich gehoben" machen können, ich wollt einfach damit die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen den beiden rausarbeiten.

Was mich auch gleich zum letzten Punkt von dir bringt, nämlich die Umstände. Ich hab es oft in Kriegsromanen und Erfahrungsberichten von Soldaten gelesen, dass es bei Kriegseinsätzen eine ganz spezielle "Vergänglichkeit des glücklichen Momentes" gibt. (Genauso wie sich mit dem möglichem Tod im Rücken unter Soldaten schnell eine besondere Art von Humor entwickelt.) In meinen Augen ist es auch genau das, was Chris und Elias zusammenfinden lässt. Wären sie sich in einer "heilen" Welt über den Weg gelaufen, hätte sie einander wohl kaum wahrgenommen, so verschieden wie sie sind. Aber hier, in Vietnam, und durch die Belastung des Krieges wachsen diese beiden Männer zusammen und finden ein Stück von dem was sie brauchen im jeweils anderen.

Ich finde es toll, wie Du die Dinge siehst. :-)
Und kaum ein Kommentar könnte schöner sein als, dass das Kapitel gleich noch einmal gelesen wird!

Liebe Grüße
deine Ramona
12.02.2017 | 16:52 Uhr
Liebe Ramona!
"Dezent" hatte ich nur den Anfang des 1. Teiles gemeint. Ist immerhin P18.
Der 2. Teil ist richtig heiß geschrieben.
Einen Handjob hab ich sehr passend gefunden fürs erste Mal und für die Umstände ihres Verstecks.
Ich hoffe ja, sie werden nie erwischt.

Die Beteiligung einer 2. Seele ist es, die den Unterschied ausmacht zur Selbstbefriedigung, das fand ich sehr schön.
Auch, dass es gar nicht so viel Unterschied macht, dass Elias zwar an ein Mädchen gedacht hat, aber dann mit einem Mann Sex hatte.

War sehr schön und feinfühlig geschrieben.
Lieben Gruß.
R ஜ

Antwort von RamonaXX am 13.02.2017 | 18:27 Uhr
Hallo Net Sparrow,

vielen Dank für deine lieben Zeilen. Mit dem zweiten Kapitel ist, denke ich, klar geworden wo das Rating herkommt.
Es ist ja doch deutlich direkter und expliziter geschrieben als alles, was davor war. Und für irgendwas musste ich mich ja entscheiden. ;-)
Freut mich zu lesen, dass sich das Spiel von Elias und Chris als stimmiges und passendes Bild dargeboten hat.
(Ich hab mir echt den Kopf zerbrochen, was - oder besser wie - es zwischen den beiden laufen soll)
Wenn's nach mir geht, dann werden sie auch nicht erwischt.
Und wenn man es noch ein bisschen weiterspinnt und annimmt, dass sie beide überleben, könnt es noch mal sehr spannend werden.
Was würde passieren, wenn Chris und Elias sich Jahre später wiedersehen? Erinnern sie sich dann an dieses Erlebnis? Mit welchen Gefühlen?

Ich hatte den Wunsch mich möglichst weit weg vom PWP zu platzieren.
Insofern habe ich bewusst zwischen die sexuellen Beschreibungen ein paar Erinnerungen und Gedanken von den beiden eingestreut.
>>schön und feinfühlig<< Das ist doch etwas was wann als Autor gerne über seine Geschichten hört. :-)

Viele Grüße
Ramona
18.02.2017 | 21:22 Uhr
Hallo Ramona,

Elias und Chris haben einen schönen Weg gefunden, in diesem Krieg einen lieben Freund, eine Stütze an der Seite zu haben.
Sie können sich gegenseitig alles erzählen, Berührungen zulassen, sich immer näher kommen.
Das daraus mehr wurde, war nur eine Frage der Zeit. Sie sehnen sich nach gegenseitiger Nähe, nach Zärtlichkeiten, nach der heilen, friedlichen Welt.
Elias ist der Erfahrenere und muss Chris anleiten. Er war etwas zu stürmisch, hat aber einen einfühlsamen Weg gefunden, Chris seine Unsicherheit zu nehmen.
Das Chris noch Jungfrau ist, hat Elias ganz schön erschreckt. Aber er nimmt Rücksicht darauf, will Chris nicht überforden. Ein sehr feiner Zug von ihm, nicht jeder ist so rücksichsvoll.
Die beiden haben sich ineinander verliebt. Das merkt man an der Art und Weise wie sie miteinander umgehen.
Sie haben in dem jeweils anderen einen Menschen gefunden, einen Partner, dem sie nahe sein möchten. So wird der Wunsch nach mehr immer größer, auch wenn Chris noch nicht so recht weiß, was das bedeutet.
Elias wird es ihm einfühlsam zeigen, wird ihm zeigen, wie schön es sein kann. Auch wenn er selbst auch noch keinen anderen Mann verwöhnt hat. Wenn er aber sanft, langsam und vorsichtig mit Chris umgeht, wird es für beide ein unvergessliches Erlebnis, von dem du uns hoffentlich im nächsten Kapitel erzählst. :-)
Ich hoffe nur, dass sie nicht von den anderen erwischt werden. Es würde ihnen das Herz brechen, ihnen den Halt nehmen, den sie in dieser so schweren Zeit so sehr brauchen.
Daraus kann etwas sehr schönes und hoffentlich auch längeres werden, wenn sie es zulassen. Ich bin sehr neugierig, wie es mit ihnen weitergeht.
Dankeschön für dieses wunderschöne Kapitel über Elias und Chris. Du hast es so schön einfühlsam geschrieben. :-)

Liebe Grüße
John´s Chaya

Antwort von RamonaXX am 19.02.2017 | 08:22 Uhr
Liebe John's Chaya,

was für ein langes, intensives und ausführliches Review! Ich bin echt gerührt, dass Du deine Gedanken zu den beiden so umfangreich geschildert hast. Das ist echt toll, so etwas zu lesen, weil man dann als Autor erfährt, welche Textstellen "besonders" gewirkt haben. :-) Auf dich scheint das gesamte Kapitel ein "Wirkung" gehabt zu haben. ;-) Aber nun mal zum Inhaltlichen:

Ich denke gerade das der Krieg (mit all den schrecklichen Bestandteilen und Begleiterscheinungen, die mit ihm kommen) einen so immensen Druck auf die menschliche Seele auswirken kann, dass man einfach alles daran setzt das Gleichgewicht nicht zu verlieren und durchzudrehen. Diese Suche nach emotionalem Halt (Du hast es heile, friedliche Welt genannt) ist es, was Chris und Elias in meinen Augen zusammenführt. Und aus dieser emotionalen Bedürftigkeit heraus entsteht von Anfang an der Wunsch nach Sicherheit, nach körperlicher Nähe, nach "den-anderen-spüren". Einzige Blockade dabei sind die gesellschaftlichen Regeln und Werte, das Männer untereinander so etwas nicht tun - bzw. nur tun, wenn sie schwul sind.

Es stimmt, es war abzusehen, dass wenn sie sich beide darauf einlassen, es nicht beim bloßen Kuscheln bleibt. Dafür sind sie beide zu neugierig, stehen viel zu sehr unter dem Druck sich ablenken zu wollen und geben als junge Menschen auch dem Trieb nach etwas auszuprobieren. Zu Elias' Natur gehört es, dass er Dinge, die ihm am Herzen liegen schützen will. (Gut, welcher Mensch will das nicht? - Aber so eine Haltung im Krieg, mit dem möglichen Tod vor Augen aufrechtzuerhalten, ist sicher um einiges schwerer.) Das schließt Chris mir ein. Und liefert auch eine logische Erklärung für seine rücksichtsvolle Art mit Chris' Jungfräulichkeit umzugehen.

Was das Verleibt-sein betrifft, so muss ich meine Meinung aus der letzten Reviewantwort bei Tindomiel wohl nachbessern. Man kann es so und so sehen. Wenn ich den Anfang des Kapitel jetzt noch mal lesen, würde ich auch sagen, dass es sehr nach verliebt-sein klingt. Andererseits bin ich davon überzeugt, dass sie unter normalen Umständen nicht zusammengekommen wären! Es sind die Umstände und die Not, in der sie sich befinden, die Chris und Elias zusammenbringt. Aber vielleicht sträube ich mich auch einfach nur etwas gegen das Wort "verliebt", denn wie hat mal jemand zu mir gesagt: >>Ver-liebt sein ist wie ver-fahren, ver-laufen oder ver-irren. Es ist in jedem Fall ver-kehrt!<< Das Du in deinem Review nicht diese einseitige Art von verliebt-sein meinst, sonder die Art von Liebe, die erwidert wird - weiß ich natürlich ;-)

Chris weiß nicht was ihn erwartet, ja, das stimmt. Aber der sensible Elias hat da ein Händchen für. ;-) Natürlich gibt es da noch die ein oder andere Hürde für Chris - denn wie das so ist, beim ersten Mal, ist da eine Menge Herzklopfen dabei. Aber wie Du schon angedeutet hast, wird es das ausführlich im zweiten Kapitel geben und Elias wird das Ding schon schaukeln...

Nein, um "Don't ask, don't tell" im großen Stil und die Folgen des Erwischtwerdens soll es hier nicht gehen. In diesem Punkt kannst Du beruhigt sein. Der kleine geschützte Raum, den die zwei sich geschaffen haben bleibt geschützt. Da hält der Autor ein wachsames Augen drauf!! Versprochen. Schließlich soll es den beiden ja - entgegen der widrigen Umstände - gestatte sein das Gute und das Schöne zu teilen... Es macht mich echt glücklich mit wie viel Aufmerksamkeit Du den beiden folgst, Du fühlst richtig mit ihnen mit. :-) So neugierig wie Du auf das nächste Kapitel bist, bin ich auf dein nächsten Review. (Lass dir verraten, es wird ein heißes Auf und Ab.)

einen schönen Sonntag und die liebsten Grüße
deine Ramona
10.02.2017 | 21:56 Uhr
Liebe Ramona,

Was für eine Geschichte, das ist ja Gefühlsfeuerwerk pur. Ich bin beeindruckt, wie du die beiden miteinander umgehen lässt.
Da ist kein tribhaftes gegenseitiges ausnutzen, da ist trotz aller Leidenschaft sehr viel Feingefühl, da sind Ängste und Bedenken, da ist freier Fall und aufgefangen werden in einem. Wenn kümmert es schon, dass es zwei Männer sind? Es sind zwei Menschen, die sich einander schenken.
Wie gesagt, ich bin begeistert. Das Video zum Schluss fand ich prima, hatte bisher in meinem Kopfkino noch kein Bild von den beiden. Die Szene war zum schießen - hihi. Was man nicht alles mit einem Gewehr machen kann......


Also nochmal - eins plus mit Sternchen :)

Liebe Grüße Maggie

Antwort von RamonaXX am 10.02.2017 | 23:27 Uhr
Liebe Maggie,

(schön, dass es jetzt so gut mit den Alerts bei dir klappt.) Ich freue mich total über dein Review. :-) "Gefühlsfeuerwerk" - Ja, das ist es bestimmt für beide! Wie die zwei miteinander umgehen, ist halt weit weg von "den anderen" Slash/Erotik-Geschichten. Es gibt Hindernisse, Sorgen usw. Insofern fand ich die Stelle auch für einen kleinen Schnitt ganz gut. (Es folgen noch zwei Kapitel) Und ja - ohne spoilern zu wollen - Elias und Chris kriegen das nach mehreren Anläufen auch noch hin. ;-)
Ich bin gespannt ob ich nachher von meinem Text sagen darf, dass ich das Niveau und die Intensität bis zum Schluss beibehalten habe? Aber das sollen bitte Leser entscheiden. *Augenklimper* Es ist wirklich toll für mich zu lesen, dass die Geschichte dich dermaßen elektrisiert und mitzieht. Ich wünsch dir viel Spaß beim weiterlesen!

Bis zum nächsten Review!
Deine Ramona

P.S. Schön zu hören, dass sich die Bilder auf dem Video in dein Kopfkino einfügen. ;-)
10.02.2017 | 17:43 Uhr
Liebe Ramona!
Der Beginn ist sehr dezent - aber selbst hier ist eindeutig schon Slash (du musst das Rating korrigieren,
ich nehme an, es ist ein Versehen, denn die Vorgängergeschichten laufen ja schon unter Slash).

Das kann ich gut verstehen, dass Elias den Körperkontakt genießt.
Das Leben spüren und einen Menschen nah bei sich.
Wie furchtbar, dass er nun vermutlich mehr um Chris' Leben zittert als um sein eigenes.
Es sind ja keine anonymen Soldaten, die im Krieg sterben, es sind Kameraden, Freunde und mehr.

Genau, es gibt für das allererste Mal ganz andere Möglichkeiten ;)
Aber ideal ist es für ein erstes Mal für beide sowieso nicht, wo sie jederzeit entdeckt werden könnten.
Das Video - ich erinnere mich an die Szene.

Finde das sehr gut, dass du eine Trilogie draus gemacht hast.
Lieben Gruß.
R ⌘

Antwort von RamonaXX am 10.02.2017 | 23:03 Uhr
Liebe Net Sparrow,

dezent? - Wow, das hätte nicht nicht gedacht, dass man das so beschreiben könnte. Aber wahrscheinlich hast Du recht. Dass ich selbst das anders sehe, liegt wahrscheinlich an der äußerst wüsten Diskussion die im Blog von Helge losgetreten wurde. Da sind die User echt heftig auf einander losgegangen und haben sich über Slash und Homophobie zerfetzt. Ich habe die Diskussion verfolgt und war am Ende echt verunsichert, ob der letzte Teil meiner Trilogie nicht zu "heftig" geworden ist. Insofern freue ich mich sehr über deinen Kommentar. Es zeigt mir, dass meine Sorgen völlig unbegründet sind!
Ich hab's bewusst ein bisschen auf und ab geschrieben. Erstens, weil - wie Du richtig sagst - die Situation und die Umstände unter denen das Ganze passiert schon "Turbulenzen" hergeben. Da macht das nicht "flutsch" und läuft. ;-) Und zweites, weil ich es so irgendwie auch "realistischer" finde. Ich hatte halt wieder den Anspruch auch die "negativen" Gefühle wie Scheu, Angst und Scham mit einzubeziehen und mit dem Thema Schwul-sein und Sex zu verbinden.
Ich freue mich, dass das Video Erinnerungen wachgerufen hat.
Bin gespannt, was Du zu den folgenden Kapiteln sagen wirst... :-) (Es wird ein bisschen "direkter" *grins*)

Liebe Grüße
Ramona
EichEich (anonymer Benutzer)
16.05.2021 | 21:46 Uhr
Liebe Ramona,

da ich auf die Fortsetzung der Zitronenshampoo-Geschichte ja noch warten muss, habe ich ein bisschen in Deinen bisherigen Geschichten gestöbert und bin auf Deine Platoon-Trilogie gestoßen. Ich hätte ja nie geglaubt, dass ich an einer MaleSlash-Geschichte Gefallen finden könnte, tja aber was soll ich sagen ... ich habe die Geschichten tatsächlich mit viel Genuss gelesen: Emotional gut nachvollziehbar und realistisch, wie zwei junge Männer bei ihren ersten homoerotischen Erfahrungen sich Ängsten und Zweifeln gegenüber sehen. Und am Ende doch ihren verdienten Höhepunkt finden :-).
Auch Deine anderen Platoon-Geschichten haben mir gefallen. Ich bin übrigens Deinem Rat gefolgt, und habe mir das Buch zum Film besorgt. Auch dies sehr lesenswert.
Ich werde also immer mal rein schauen, was es Neues bei Dir zu lesen gibt. Nur mit Supernatural kann ich leider gar nix anfangen ...

Ganz liebe Grüße und vielen Dank für Deine Geschichten,
EichEich

Antwort von RamonaXX am 18.05.2021 | 19:21 Uhr
Hallo EichEich,

na, da hast Du dir aber ein echtes Sahnestück rausgepickt und mir gleichzeitig eine riesengroße Freude gemacht! Es ist echt ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man nach langer Zeit ein Review zu einer abgeschlossenen Geschichte bekommt.

Und gerade hier freut mich das, kommen hier doch zwei ganz besondere Erfahrungen für mich zusammen. Einmal stammt dieses Werk mit Chris und Elias aus der „Hochzeit“, wo ich mich thematisch mit Krieg/Soldaten/Militär befasst habe und dann ist es auch noch der erste explizite Slash, den ich je geschrieben habe. So das mich dein vieles Lob fast schon ein bisschen erröten lässt. ;-)

Ich freue mich jedenfalls, dass Du hier deine Freude am Lesen hattest. An Walon und Seven mit dem Zitronenshampoo bin ich dran! Das zweite Kapitel wird in den kommenden Tagen fertig... Da wird es also bald weitergehen. Und ansonsten poste ich immer mal auch Texte ohne Fandom-Bezug. Dass „Supernatural“ dir nix gibt, ist unproblematisch. So hat halt jeder seine Vorlieben! :-)

Viele Grüße
Ramona
22.08.2018 | 09:27 Uhr
Liebe Ramona,

ich kann wohl nichts mehr hinzufügen, was nicht schon in den so lobenden und absolut zutreffenden und wirklich schönen Reviews meiner Vorredner*innen Erwähnung fand. Dass du ein beneidenswertes Talent für's Schreiben hast, will ich dir dennoch nach der Lektüre dieser kurzen Fanfiction zu einem der beeindruckensten (Anti-)Kriegsfilme an dieser Stelle mit auf den Weg geben. Ehrlich, meinen zutiefst empfundenen Respekt für so viel Wortgewandtheit und schriftstellerisches Können! Es ist Herzensfreude wie Privileg, dass du hier deine Texte kostenlos mit einem weitesgehend anonymen Publikum teilst. Ich danke dir dafür von Herzen.

Deine Erzählung über Chris und Elias ist die mit Abstand schönste, sensibelste und authentischte Slash-Geschichte, die ich jemals gelesen habe - und davon lese ich wahrlich nicht viele, weil mich zumeist die Kurzbeschreibungen schon abschrecken. Nicht, weil ich die Thematik nicht spannend und wichtig finde, sondern weil es an der Umsetzung sehr häufig ganz gewaltig hapert. Nicht so in deinem Falle. Deine einfühlsamen Worte, dein Respekt vor den Charakteren und dem, was sie gemeinsam im Krieg und in ihrer Beziehung miteinander erleben, die Menschlichkeit inmitten der Unmenschlichkeit des Krieges, das alles hat mich ehrlich berührt und zu Tränen gerührt. Einfach nur wunderschön, traurig, leise, gefühlvoll und echt, ja, vor allem echt. Ich sage soetwas nicht leichtfertig, aber dir will ich es nun dennoch sagen: Du hast das Zeug zu einer großartigen Autorin, die es verdient hätte, dass ihre Geschichten für ein größeres Publikum zugänglich gemacht werden. Du hast es verdient, dass man für deine Ideen, deine Erzählungen Geld investiert! Irgendwann wird ein Roman aus deiner Feder in einer Buchhandlung oder im Onlinehandel zu finden sein, davon bin ich felsenfest überzeugt.

Ein Sternchen mit Favoriteneintrag erscheint mir beinahe zu wenig, um meine Bewunderung auszudrücken, doch ich denke mir, du freust dich dennoch darüber, denn beides kommt - wie gesagt - von Herzen.

Viele liebe Grüße und noch eine tolle Sommerwoche voll Sonnenschein
Askaja

Antwort von RamonaXX am 26.08.2018 | 10:55 Uhr
Liebe Askaja,

wow, was soll ich zu so einem Review bloß sagen?

Das erste was mir dazu einfällt - außer, dass ich echt ein bisschen sprachlos bin - ist, dass dies wohl mit Abstand das schönste Review ist, dass ich in diesem Jahr erhalten habe. Und dass will schon echt etwas heißen. Ich meine natürlich liebe ich alle Reviews, die ich bekomme und beantworte sie auch alle fleißig und ausgiebig. Aber unter ihnen gibt es eben doch hin und wieder diese ganze besonderen Reviews und Reviewer!! die es einfach verdient haben, einen besonderen Platz im Herzen eines Autors einzunehmen. Und da gehört deines ganz klar mit dazu.

Erstmal hat es mich riesig gefreut auf eine Geschichte eine Rückmeldung zu bekommen, die schon seit geraumer Zeit abgeschlossen ist. Was ich zwischen Chris und Elias geschrieben habe, ist in vielerlei Hinsicht etwas besonderes. Es war das erste Mal, dass ich so explizit an das Thema und an das intime Zusammenspiel von zwei Figuren rangegangen bin. Als Autor hat man manchmal diese Moment, wo man sich für seine alten Werke ein wenig schämt, weil man in der Zwischenzeit so viel mehr dazugelernt und sich weiterentwickelt hat. In sofern hat es doppelt gut getan deine Worte zu lesen! Ich hatte die Geschichte nämlich innerlich schon "zu den Akten" gelegt. Aber dein Review hat mich dazu bewogen doch noch mal selbst reinzulesen. Ich war erstaunt wie gut und vielschichtig die Geschichte immer noch auf mich gewirkt hat, obwohl sie doch schon eine gewisse Zeit auf dem Buckel hat und ich mich schreiberisch weiterentwickelt habe. Danke, dass Du mir dafür die Augen geöffnet hast.

Du hast mich an die vielen feinen Nuancen erinnert, die ich damals mit eingewoben habe. Angefangen mit Chris Unerfahrenheit, der Frage nach "schwul" oder "nicht schwul" und auch solch elementaren Fragen wie nach Gott und dem Sinn des Krieges. So gesehen ist es viel mehr als eine intime Slash-Geschichte. Und vermutlich - nein, eigentlich sogar ganz sicher - ist dein Lob mehr als angebracht. Es ist einfach nur wundervoll, dass ich jemand diesen Text nach so langer Zeit nochmal seine Zeit gewidmet hat. Noch dazu jemand, der Chris und Elias auf dem Film gut zu kennen scheint, bzw. noch in Erinnerung hat.

Tja, und was das restlich Lob angeht. So kann ich mich nur würdevoll und aus tiefstem Herzen verneigen. Ich hatte tatsächlich mal begonnen einen eigenen Roman zu planen. Doch aus Zeitmangel fürs tiefere Recherchieren bin ich nie über die Planungsphase hinausgekommen. Inzwischen habe ich die vielen Vorzüge dieser Plattform kennengelernt und bin gar nicht mehr so erpicht darauf ein gedrucktes Werk von mir im Laden zu sehen. Denn um ehrlich zu sein, was soll es da, wenn ich mit (fast) niemandem darüber reden kann? Insofern genieße ich es meine Werke hier >kostenlos mit einem weitestgehend anonymen Publikum< zu teilen. Nichtsdestotrotz schmeichelt Du mir, wenn Du sagt, dass Du gerne bereit wärst Geld dafür auszugeben, um eines meiner Werke zu lesen. Sollte dieser Tag kommen, werde ich es dich wissen lassen!

Solange verbleibe ich mit herzlichen Grüße und dem Versprechen mich alsbald zu revanchieren.
Denn wie ich auf deinem Profil gesehen haben, bist auch Du als Autor tätig!

Liebste Grüße
Ramona
20.04.2018 | 20:39 Uhr
Liebe Ramona,
dieser 3- Teiler hat mir wirklich sehr gut gefallen (was auch durchaus daran liegen kann, dass ich den Film Platoon liebe).
Du hast die Beziehung zwischen Chris und Elias wirklich sehr gut beschrieben.
Es fing mit einer kleinen Umarmung an, bei der beide anfingen zu erkennen, dass sie die Nähe zu einem anderen Menschen fast so sehr brauchen, wie die Luft zum Atmen. Die beiden fangen an sich näher zu kommen und merken, dass es sich gut anfühlt. Aber da ist immer der Gedanke, dass das was sie da tun nicht "normal" ist und man sie dafür verurteilen wird, falls es jemand erfährt. Ziemlich gut hat mir die Szene gefallen, wo Elias anfängt zu weinen. Er hat in Chris jemanden gefunden, bei dem er seine Angst zeigen kann, mit dem er reden kann und bei dem er einfach Mensch sein kann. Ich fand es auch schön, dass Elias Chris nicht dafür verurteilt hat, dass er noch Jungfrau ist, sondern ihn "an der Hand genommen hat" und ihm Zeit gelassen hat. Elias ist sehr zärtlich mit ihm umgegangen und hat ihm seine Angst und seine Bedenken genommen und zusammen mit ihm ein schönes Gefühl geteilt. Im Endeffekt haben beide erkannt, dass es schlimmere Dinge gibt, als dass man eine gleichgeschlechtliche Person liebt. Dass jeder so glücklich werden soll, wie er ist und dass sich etwas, was sich so gut anfühlt, nicht falsch sein kann.

Nochmals ein großes Kompliment.
Lg
Deine Jojo

Antwort von RamonaXX am 24.04.2018 | 17:45 Uhr
Hallo Jojo,

was soll ich sagen? Erstmal freut es mich auf diese "alte" Trilogie nach über einem Jahr wieder ein Review zu erhalten. Dass ist echt großartig, denn nichts wärmt einem als Autor so das Herz, wie zu wissen, dass die "alten" Sachen immer noch ihre Leser finden und diese berühren! Zum Film Platoon muss ich sagen, dass er mich auch sehr tief bewegt und zu einer Reihe von Fanfics inspiriert hat. Der Film ist echt genial - auch wenn meine unangefochtene Nummer 1 "Apocalypse Now" mit Cptain Willard ist. *seufz* Und wenn's um Platoon geht, dass ist mein heimlicher Held tatsächlich Barnes. Da fällt mir ein, dass ich meine Story über ihn ("Nobuko") schon seit längere Zeit überarbeiten will. (Vielleicht komme ich da jetzt endlich mal zu, da Du mir einen kleinen Impuls in diese Richtung gegeben hast.)

Die Trilogie mit Chris und Elias hatte ich nicht wirklich so geplant, es hat sich mehr Schritt für Schritt entwickelt. Ich schreibe ja vorwiegend Hurt/Comfort zwischen Männer im Krieg - so ja auch mit Winters und Nixon oder mit Speirs und Lipton. Irgendwie liegt mir das einfach. Hier ist es nun mal ein bisschen weiter gegangen und eine ausgewachsene Slash-Geschichte geworden. Aber ich denke, der Grundgedanke des "Heilens" ist nicht verloren gegangen. Zumal es ja auch einen bunten Wechsel der Gefühle gab. Die Situation in der Elias weint, geht auch mir immer noch sehr nah. Ich mag diesen Moment, wo er sich seiner Verletzlichkeit ergibt und von Chris aufgefangen wird. So was ist unglaublich wichtig. Und wie heißt es immer so schön: Weinen reinigt die Seele. Denk immer dran, ein (amerikanischer) Soldat, der ein Bein verliert, bekommt ein Purple Heart. Einer, der seine Seele im Krieg verliert nicht.

Viele Grüße
Deine Ramona

P.S. Hast Du eigentlich mal das Taschenbuch zum Film gelesen? (Ich hab's. Absolut klasse und mit einigen Szenen, die im Film nicht auftauchen!!)
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