Autor: Pandanicorn
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
13.02.2017 | 19:36 Uhr
zu Kapitel 1
Hallöle!

Mich zieht ja eigentlich schon alles an, wo Deadpool draufsteht. Die Frage ist dann nur, ob das auch gut ist.
Ich bin der Meinung, diese Geschichte hat das Potential dazu. Noch kann ich nicht viel dazu sagen, da nur ein Kapitel online ist.
Aber was ich sagen kann, ist, dass mir die Idee, den Protagonisten sein Leben an dem Wunsch Held zu werden orientieren zu lassen, gefällt(nennen wir ihn mal X und machen ihn weiblich, obwohl es der Protagonist heißt, da es sich um ein Mädchen handelt). Das kannst du noch ausbauen, zum Beispiel: Woher kommt der Wunsch? Was stellt sich X unter einem Helden vor? Was für Erwartungen hat sie an Helden? Wie möchte sie selbst als Heldin sein? Aber am wichtigsten wäre wirklich woher der Wunsch kommt. Man entscheidet sich ja jetzt nicht einfach plötzlich dafür Held zu werden. Besonders, wenn das ganze ja recht unrealistisch ist. Es muss ein prägendes Erlebnis gegeben haben. Ganz dämliches, abgeflachtes Beispiel: Captain America hat die eigene Katze vom Baum gerettet und einem ein Stickerheft geschenkt.

Ein weiterer Punkt wäre die Geschichte mit Stark. Das solltest du vielleicht bei Zeiten nochmal überarbeiten, ist nämlich etwas surreal.
1.: Stark würde nie in so eine Bar gehen.
2.: Er würde X vielleicht retten, aber kann X sich durch die erlernte Kampfsportart nicht selbst helfen?
3.: Er würde vielleicht mit der Kellnerin flirten, sich aber nicht so mit ihr unterhalten, dass er merkt, dass er sie einstellen möchte. (Vielleicht hat ihn die in 2. erwähnte Kampfsportart beeindruckt oder eher überrascht?)
4.: Was genau macht sie so qualifiziert für den Job? Sie hat die Schule doch mit 16 geschmissen, wenn ich das richtig verstanden habe.
5.: Interessefrage: Warum muss sie ein halbes Jahr warten bis sie sich melden soll?
6.: Was genau ist dieser Job/bzw. das Praktikum das sie macht? Was sind ihre Aufgaben?

ALTERNATIVE wäre, dass sie wie jeder andere auch an das Praktikum gekommen ist. Sie hat die Schule nebenbei weitergemacht, studiert irgendwas. (So als Notfallplan quasi. Oder etwas wo man auch Held mit sein kann. Helden müssen ja nicht immer wie die aus Marvel oder DC sein. Es gibt auch bei uns Helden.) Das Studium hat mit dem Praktikum zu tun, sie bewirbt sich dafür, weil sie darin eine Chance sieht, ihrem Ziel etwas näher zu kommen. Gründe, warum man sie angenommen hat z.B. in nähere Auswahl gekommen durch ihre Fähigkeiten, Leistungen, irgendwas Beeindruckendes und dann anschließend ausgelost.
Außerdem sollte sie nicht direkt Starks Praktikantin sein. Der nimmt keine an. Das ist Tony Stark, Iron Man. Der hat keine Zeit und keine Lust für sowas. Nur Sues und Science-Geeks werden seine Praktikanten. Vielleicht ist sie Peppers Praktikantin? Aber bedenke ihren Job: Seit Iron Man 2 leitet sie Stark Industries. Oder ist bei dir immer noch Tony der Leiter und hat ihr in Iron Man 2 die Firma nicht überschrieben? Und damit wäre Pepper immer noch Sekretärin und persönliche Assistentin.

Nun, du musst das nicht ändern und meine Alternative ist nur ein Vorschlag, aber so wie X zu Stark gekommen ist, ist das schon etwas unrealistisch. Du musst dich immer fragen: Wenn die Charaktere echt wären, würden die das so machen? Wäre es sinnvoll das so zu machen? Was würdest du machen?

Du schreibst ja in der Reader-Perspektive. Gibst du einen Namen vor oder machst du sone DeinName-Dinger?
Ich persönlich ziehe die vorgegebenen Namen vor, ich möchte mich nicht in Geschichten einsetzen. Außerdem stört das bei mir immer den Lesefluss. Ich würde dir (unabhängig von meinem Empfinden) vorschlagen, Namen und Aussehen vorzuschreiben (wenn du das überhaupt mit reinbringen willst), da X mit Deadpool zusammen kommt. Und Deadpool ist der Meister der Anspielungen und Witze. Er würde X definitiv einen Spitznamen geben. Und die werden ja meistens aus dem Namen abgeleitet.

Ich bin übrigens gespannt, wie du ihn in die Geschichte einführen wirst.

Ich hoffe, ich habe dir mit meiner Kritik geholfen und bin gespannt, was und ob du daraus was machst. Und darauf, wie es weitergeht.
Saurons Leseratte