Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Lady Sonea
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt) für Kapitel 2:
01.01.2019 | 20:21 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Dass Akkarin Zeit braucht, sich einzuleben und weiterhin von Träumen verfolgt wird, ist nur allzu verständlich.
Ich finde, du beschreibst die Umgebung und seinen Gemütszustand wieder ganz wunderbar und in einer ähnlichen Weise wie Trudi Canavan in ihren Büchern (und das meine ich als großes Kompliment).
Ich freue mich riesig auf die Geschichte!

Liebe Grüße
Nika

Antwort von Lady Sonea am 03.01.2019 | 06:29 Uhr
Hallo Nika,

Danke, das freut mich. Einerseits sind solche Träume normal für ein PTSD, andererseits scheinen sie etwas zu sein, was Akkarin eine ganze Weile plagt. Zumindest erzählt er es Sonea später so.

Liebe Grüße,
Lady Sonea
02.05.2017 | 12:50 Uhr
Aloha ,

Ich hab mich jetzt dazu entschieden,ohne auf deine Antwort zu warten, Kapitelweise zu schreiben

Ich glaube das liegt mir einfach besser und ich unterschlage nicht so viel.


Also los:)

Zum Vorwort, das Akkarins entwicklung noch nicht abgeschlossen ist hab ich ja selber auch festgestellt. Ich bin daher gespannt wie das hier weiter geht.

Der Traum ist ein guter einstieg in das ganze. Er verdeutlicht nochmal das Akkarin noch lange nicht mit Sachaka oder Isara abgeschlossen hat. Was nur natürlich ist. Es würde mich nicht wundern, wenn die Träume ihn noch ein paar Jahre verfolgen. Wenn mich nicht alles täuscht träumt er doch sogar noch schlecht, als er mit Sonea in die Ödländer verbannt wurde oder?

Das er im Traum Isara beide Sachakanischen Geständnisse macht liegt denke ich mal daran, das er liebe als eine Mischung aus beidem interpretiert.
Nun, liebe und besessenheit... womöglich spielte beides eine Rolle bei seinen Gefühlen...

Zur Spekulantenfrage... das müsste doch der Brief von Lord Loren (?) Sein oder? Also der Typ der die gemeine Waffenkiste der Gilde gefunden und wieder versteckt hat, mit der man Schwarze Magie lernen kann und wodurch er die Architektur revolutioniert hat. Oder irre ich mich da?

Lieben Gruß

Helena

Antwort von Lady Sonea am 03.05.2017 | 18:50 Uhr
Hallo Helana,

Das ging ja echt schnell :)

Die Träume verfolgen Akkarin tatsächlich noch sehr lange, weil er mit Isara nie abschließen konnte. Dazu habe ich ja auch schon ein wenig in deinem Review zu U1000sS geschrieben. Später, als er mit Sonea in Sachaka ist, kommen die Erinnerungen verstärkt zurück, als er wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Insgesamt ist es jedoch auch normal, dass die Träume mit der Zeit nachlassen werden.

Akkarin ist vom Beziehungstyp her zwar eher der „Meister“, aber seine Liebeserklärung im Traum zeigt, dass seine Definition von „Liebe“ noch immer stark kyralisch geprägt ist: neben den „meisterlichen“ Aspekten (Begehren/Verlangen, Fürsorge/Verantwortung, von Dominanz geprägte Vorlieben) empfindet er auch die „sklavischen“ Aspekte hier vor allem in Form von Hingabe bis zur Selbstaufgabe. Er mag diese beiden Aspekte momentan nicht auf die Reihe kriegen, doch tatsächlich ergänzen sie sich zu dem kyralischen Konzept von Liebe (wenn auch eins mit Machtgefälle). Akkarin weiß es an dieser Stelle noch nicht, aber was er empfindet, ist eigentlich genau das, was jemand wie er empfinden sollte.
Ich hoffe, die Erklärung ergibt irgendeinen Sinn?

Zur Spekulantenfrage äußere ich mich an dieser Stelle nicht, das hast du vermutlich inzwischen selbst rausgefunden oder wirst es bald ;)

Liebe Grüße,
Lady Sonea
16.01.2017 | 17:15 Uhr
Liebe <3

Das ist wohl mit das treffenste was man schlichtweg sagen kann.
Ich liebe deine Storys, deine Art zu schreiben, deine Gedanken zu den Charakteren und deine phänomenale Begabung mich immer wieder abzuholen!

Vor ab zunächst einmal danke, dass es überhaupt zu Teil 2 gekommen ist, wo wir alle zwischenzeitlich bei Teil 1 nicht wussten, ob dieser überhaupt fertig gestellt wird.
Ein riesen Lob für deine Stärke durch zu halten und uns diese Einblicke in Akkarins Welt zu geben.

Das war es auch vorerst mit dem Review, werde mich aber bei zukünftigen Kapiteln bestimmt wieder mal zu Wort melden.

Antwort von Lady Sonea am 16.01.2017 | 23:05 Uhr
<3

Ich weiß ja, wie begeistert du von meinen Geschichten bist, lieber Scream, aber gerade fehlen mir ein bisschen die Worte. Und ich hoffe, dass du noch sehr lange Freude an meinen Geschichten hast.

Ich kann es selbst noch nicht so ganz glauben, dass ich mich dazu durchgerungen habe, Teil 2 zu veröffentlichen und ich fürchte noch immer, auf ähnliche Schwierigkeiten zu stoßen, wie bei U1000sS, aber da Akkarins Geschichte eine Herzensangelegenheit ist, ist es mir zugleich auch wichtig, diese mit andere zu teilen. Ein Dilemma, für das es keine Lösung gibt^^

Solltest du es einrichten können, so freue ich mich auf deine Kommentare, da ich sie immer sehr hilfreich fand. Aber mach dir deswegen bitte keinen Stress :)

Liebe Grüße und viel Spaß mit Schwärzer als die Nacht,
Lady Sonea
15.01.2017 | 03:31 Uhr
Hallo Lady Sonea,

Endlich geht es weiter *-*
Ging jetzt zum Glück doch schneller als gedacht ^^

Warum versucht Akkarin in seinem Traum Isara zu retten, indem er ihr auf beide sachakanische Varianten seine Liebe erklärt?

Hm, vielleicht weil Isara von ihm immer die sachakanische Variante hören wollte, wo hingegen es für Akkarin immer wichtiger war die Worte in seiner Sprache zu sagen, weil er ihr immer zeigen wollte, dass er sie liebt und nicht nur besitzen will (so oder sowas ähnliches bedeutet das, oder? Hab die genaue Bedeutung gerade vergessen ^^)

Was glaubt ihr, hat er wirklich für sie empfunden? Tut er sich damit unrecht, dass er denkt, er wäre von ihr besessen gewesen?

Das ist eine schwierige Frage. Er war ziemlich sicher besessen von ihr, ob er sie wirklich geliebt hat ist schwer zu sagen, vielleicht war er VERliebt in sie aber hat sie nicht richtig geliebt? Oder er hat sie so sehr geliebt, wie es unter diesen Umständen möglich war, also in einer Ausnahmesituation, oder vielleicht war er tatsächlich nur besessen von ihr. Dass er sich diese Vorwürfe macht, könnte auch zeigen, dass er selber nicht genau weiß, was er für sie empfunden hat.

Ist es realistisch, dass er noch immer wegen Isaras Verlust leidet und sich dem gegenüber ohnmächtig fühlt?

Ja, finde ich schon. Alles in Sachaka ist bestimmt sehr schwer verarbeitbar und lässt einen nicht mehr los, und für ihn ist diese Situation wieder in Sicherheit und in der Gilde zu sein bestimmt immer noch unreal und absurd, nachdem er solange fort gewesen war und mit seinem Leben praktisch abgeschlossen hatte. Und dieses „was wäre wenn?“ lässt einen auch nicht schnell los, besonders schwer ist es dann auch noch, wenn er es mit Takan zusammen tatsächlich geschafft hat zurückzukehren.

Spekulantenfrage: Was steht in den Brief, den er gefunden hat, bzw. wer könnte diesen geschrieben haben?

Ich weiß nicht, wer den Brief geschrieben haben könnte, aber vielleicht steht dort etwas über schwarze Magie? : )

Bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich wahnsinnig, dass es wieder los geht!

Ganz liebe Grüße

Horizon

Antwort von Lady Sonea am 15.01.2017 | 10:34 Uhr
Hallo Horizon,

Ja, irgendwie ging die Zeit dann doch schnell um. Zumindest mir erging es so^^

Mit deiner Vermtung liegst du schon ziemlich richtig. Akkarin versucht es zuerst auf die Weise, die Isara von ihm hören wollte, doch für ihn war es immer mehr als das. Er glaubt, dass das nicht reicht, zumal er zugleich weiß, dass er für sie sterben würde. Daher versucht er im Traum auch die andere Variante, nachdem die erste versagt, was aber auch nicht hilft (und das bringt ihn zu der Frage, ob er sie überhaupt geliebt hat).

Ich denke auch, dass es keine eindeutige Antwort auf die Frage gibt, ob er sie geliebt hat. Besessenheit war definitiv da, weil er sie nicht haben konnte, nicht einmal berühren durfte, und das hat ihn innerlich aufgefressen. Die Frage ist ja auch, wie sehr man von Liebe sprechen kann, wenn er dank Dakova keine Gelegenheit hatte, Isara gut genug kennenzulernen. Meistens hält man es dennoch für Liebe, was schmerzhafter ist, aber auch einfachr, als sich zu fragen, was für ein (Un)mensch man ist, wenn es doch nur Besessenheit war.

Gerade die Tatsache, dass sie nie zusammenwaren, dass er sich immer fragen wird, wie es mit ihr hätte sein können wären sie zusammen gewesen, wäre ihnen die Flucht gelungen, und dass er glaubt, er hätte ihren Tod verhindern können, obwohl er es eigentlich besser weiß - das alles macht es schwer, loszulassen. Die traumatischen Erlebnisse in Sachaka, insbesondere jene, in die Isara involviert war, machen es nicht leichter. Dazu kommt hinzu, dass er niemanden hat, dem er sich anvertrauen kann, was bei der Verarbeitung helfen würde. So wird er wohl noch lange daran zu knabbern haben und das wird ihn verändern.

Was in dem Brief steht, wird im nächsten Kapitel aufgeklärt :)


Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag,
Lady Sonea
ChaosChemikerin (anonymer Benutzer)
14.01.2017 | 17:36 Uhr
Hallo Lady Sonea,
ich verfolge deine Geschichten schon eine Weile als Schwarzleser (Schande über mich... Ich gelobe Besserung!), habe mich heute aber endlich dazu
entschlossen deine wunderbaren Arbeiten mit einem kleinen Kommentar zu würdigen.
Wie so viele andere, hatte mich Canavan mit Akkarins Ableben in einer nie dagewesenen Schockstarre zurückgelassen.
Ohne Aussicht auf Besserung (siehe Sonea Fortsetzung...). Aber du schaffst hier etwas, woran ich nie geglaubt hätte. Vielen Dank dafür!
So genug geschwafelt!
Zum Prolog: Akkarin kommt hier geradezu ein bisschen klein und verletzlich rüber, was irgendwie süß ist.
Andererseits möchte man ihn am liebsten in den Arm nehmen...
Es ist verständlich, dass er sich versucht abzulenken, weil die Grübelei zu nichts führt und das weiß er auch. Trotz allem kann er sich nicht gegen seine Gefühle wehren.
Bei der nächsten Stelle passt es auch zu ihm, dass er sich sofort wieder an die Arbeit macht und versucht, seine Umgebung für ihn halbwegs "gemütlich" zu machen.
Aus deinen Geschichten weiß man ja, auf was für Bücher er hier stößt. Ich könnte mir vorstellen, dass der Brief von einem ehemaligen Hohen Lord stammt und eventuell
ein paar Anweisungen oder Erklärungen zu den Büchern liefert.
Einen schönen Abend noch.
LG ChaosChemikerin

Antwort von Lady Sonea am 15.01.2017 | 10:16 Uhr
Hallo ChaosChemikerin,

Vielen lieben Dank für dein Review! Ich finde es toll, dass du dich dazu durchgerungen hast, mir ein Review zu schreiben. Und dann gleich das erste zu einer neuen Story, was für mich immer ein besonderes Erlebnis ist.
Ich freue mich, dass meine Geschichten dir so viel Freude bereiten und etwas von Akkarins Tod und der unsäglichen Fortsetzung kompensieren :)

Aber nun zur Geschichte:
Für mich ist es auch ungewohnt, Akkarin in seinen schwachen Momenten darzustellen, obwohl ich in U1000sS viele davon geschriebe habe. Jedoch ist er hier nicht mehr in Sachaka, sondern der mächtigste Mann der Gilde. Und er wird diese Momente haben, er mag sie niemandem zeigen, geschweige denn sie gegenüber anderen eingestehen wollen, aber sie sind da. Isaras Verlust ist einfach noch zu frisch.
Was in dem Brief stand, wird im nächsten Kapitel geklärt, aber deine Vermutung geht schon in eine ganz gute Richtung ;)

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag,
Lady Sonea
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast