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Autor: Jo Ho
Reviews 1 bis 9 (von 9 insgesamt):
18.06.2020 | 16:09 Uhr
Tolle Idee für die Geschichte und dein Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Charaktere sind auch toll.

Ich schreibe gerade an meiner ersten freien Arbeit und würde mich freuen wenn du mir mal deine Meinung dazu sagen könntest.

Mach weiter so!

LG^^
26.03.2018 | 20:52 Uhr
Huhu!
Ich bin jetzt bei Kapitel 2 und tue mich mit der Geschichte leider ein wenig schwer. Dein Schreibstil ist toll, der Aufbau des Textes ebenso und es lässt sich sehr angenehm lesen.
Bei dem Erschiessen des Nachbarshundes hängt es bei mir nun wirklich.
Mir fehlen da die Zusammenhänge und die Zweifel, die doch jeder hat (Google mal Hemmschwellentheorie). Diese unbändige Freude und alles andere wirken natürlich wie die eines Psychopathen, aber trotzdem ist es unpassend.
Und zu der Szene noch etwas. Es gibt bei Autoren eine umgeschriebene Regel. Und zu der gehört auch, dass das Töten von Tieren die grausamste aller Stufen sind, insbesondere Haustiere. Und wenn die dann auch noch alt sind und schutzloser als andere, hebt das das Verwerfliche noch um eine weitere Stufe an.
Das schreckt viele ab, so auch mich.
Vielleicht kennst du To kill a mockingbird/Wer die Nachtigall stört. Dort ist verdeutlicht, wie man das Töten eines Hundes einbauen kann, ohne dass es kontextlos irgendwo hängt.

Tut mir echt leid für das eher negative Review, aber ich bin da lieber ehrlich, bevor sich der Autor wundert, warum wenige Rückmeldungen kommen. An der Stelle wirst du, fürchte ich, viele Leser verlieren. Ich werde trotzdem weiterlesen und bin doch gespannt auf die nächsten Kapitel.
Ich hoffe, du nimmst mir meine Kritik nicht übel. Sie ist wirklich nur als liebgemeinter Ratschlag gedacht.


GLG
Beast
Mina Collins (anonymer Benutzer)
30.10.2017 | 13:16 Uhr
Hier bin ich wieder. :3

Auch dieses Kapitel gefällt mir sehr; du schreibst einfach faszinierend und bindest den Leser mit jedem Wort tiefer an das Kapitel, wenn du verstehst, was ich meine. Die Charaktere besitzen Tiefe und könnten fast reale Personen sein, denn du hast es geschafft, ihnen Leben einzuhauchen, sie sozusagen mit einer Seele auszustatten - ich kann es nicht besser formulieren. Angefangen von Frank, dem Barbesitzer, bis zur Hass-Fick-Liebe zwischen Ophelia und ihrem Kollegen war das Kapitel flüssig zu lesen. Mich persönlich haben die Wendungen wohl überrascht, und das auf alle Fälle zum Positiven. :D

Frank ist ein Charakter, der mir sehr leid tut. Dass er wegen der Entwicklung seines Lebens an Depressionen erkrankt ist, wenn ich das richtig verstanden habe, ist durchaus nachvollziehbar. Ich selbst leide an dieser Krankheit; aus mehr als gänzlich anderen Gründen, kann aber somit doch nachvollziehen, wie er sich fühlen muss. Vielleicht wäre das auch möglich, wenn ich seelisch gesund wäre, auch wenn die Depressionen nicht die einzige Erkrankungen sind, die mich oft sozusagen gefangen halten. Ich wollte hiermit nur ein weiteres Mal deine Art zu schreiben loben. Wirklich, großes Kompliment und Hut ab. Nicht nur wegen dieser Szene, sondern, ich wiederhole mich, ich weiß, wegen deiner Fähigkeit, den Leser tief im Kapitel versinken zu lassen. Ich empfinde Mitleid für Frank, wie ich bereits weiter oben geschrieben habe. Auch seine Reaktion auf Ophelias Flirten - obgleich dieses gezielt ist und sie ihm nur demonstrieren möchte, dass er wie alle anderen Männe von seinen Trieben gesteuert ist, war logisch und nachvollziehbar. Aus dem kleinen, verschreckten Mädchen wurde eine kaltblütige Frau, die andere ohne Reue schwer verletzen kann, wie sich an dem Auftauchen des Zuhälters zeigte, und auch ohne zu zögern töten kann.

Ophelia scheint sich dem Faktum, dass sie jedem Mann mühelos den Kopf verdrehen und ihn dazu bringen kann, zu tun, was sie verlangt, mehr als nur bewusst zu sein. Auch setzt sie gezielt ihre Reize ein, damit sie bekommt, was sie möchte. Das macht sie, wie viele anderen Tatsachen, zu einer äußerst gefährlichen jungen Frau, die jenen, die es in ihren Augen nicht anders verdient haben, zeigen kann und es auch tut, was sie ihrer Ansicht nach sind - und es auch tut. Weiters finde ich die Hass-Fick- Beziehung zwischen ihr und ihrem Kollegen nachvollziehbar und auch neugierig machend, was wohl als nächstes passiert. Die letzten Absätze des Kapitels zeigen, wie schnell die aktuelle Lage zwischen Abscheu seitens Ophelia dem Ex-Soldaten gegenüber und dem Verlangen, zu ficken, wechseln kann. Diese Szenen hast du übrigens auch erotisch geschrieben, wie ich finde. Auch hier ein großes Kompliment an dich! Es schafft nicht jeder, solch leidenschaftliche Szenen gut in Szene zu setzen, wenn du weißt, was ich sagen möchte. Ich muss gestehen, dass ich es auch gerne versuchen möchte, um eine Geschichte in der Erotik-Kategorie veröffentlichen zu können - bitte verurteil mich nicht xD -, doch aktuell fehlt mir der Mut. Jedenfalls ist es dir gelungen, die Sexszenen realistisch rüberzubringen. Ein großes Kompliment! :)

Dein zehntes Kapitel hat mir den Mut gegeben, zwei meiner Geschichten zu veröffentlichen. Danke hierfür! :) Das Sternchen bzw. die Empfehlung ist von mir. :D

Alles Liebe.
- Mina ♥

Antwort von Jo Ho am 30.10.2017 | 14:45 Uhr
Hi Mina :D,

Zuallererst möchte ich dir für ein weiteres tolles Review und deine Empfehlung danken!!! Es ist eine große Ehre, dass ich dir den Mut geben konnte deine Geschichten zu veröffentlichen. Man sollte sich mehr zutrauen, besonders beim Schreiben. Auch fällt mir ein Stein vom Herzen, dass die Sex Szene gut geschrieben ist. Solche Szenen und Kampfszenen machen mir immer am meisten Sorge. Aber ich glaube, dass jeder Autor mit sich selbst am kritischsten ist :).

Freue mich schon auf weitere Kommentare und wünsche viel Spaß beim weiterlesen!
Mina Collins (anonymer Benutzer)
27.10.2017 | 19:29 Uhr
Hallöchen und einen wunderschönen Abend.

Vielleicht sagt dir der erste Teil meines Benutzernamens noch etwas. Ursprünglich als "Mina Lee" hier registriert ging es mir zeitweise sehr schlecht, sodass ich fanfiktion.de eigentlich schon komplett abgeschworen hatte. Darum auch die Löschung meines alten Accounts. Vor wenigen Wochen allerdings zog mich etwas hierher zurück, sodass ich mir dachte: "Schluss jetzt, melde dich wieder an" - und nun bin ich hier :) Und eine der ersten Dinge, die ich machen will, ist, deine Geschichte "Mortal Sin" weiterzulesen, denn sie hat mich immer total gefesselt. Darum folgt hier ein neues Review. Hoffe, du bist mir nicht böse, weil ich so lange keine Rückmeldung gegeben habe, da mein Account nicht mehr existierte. Naja; kommen wir zum neunten Kapitel deiner Story. :3

Wenn ich mich recht erinnere, wurde "V" noch nicht erwähnt, oder ich habe es einfach vergessen. Auch an Navarro kann ich mich irgendwie nur schemenhaft erinnern. Kann aber auch an meinem Gedächtnis liegen. Ich habe ja lange nicht mehr die Kapitel von Mortal Sin gelesen und werde das definitiv nachholen. :) Jedenfalls finde ich es eine coole Idee, dass Verena nur mit ihrem Anfangsbuchstaben, V, angesprochen werden möchte. Die ersten Absätze jedoch gehen mehr auf Navarro ein, und ich muss sagen, er gefällt mir. Scheint zum Typ Mensch gehören, der alles für seine Freunde tut, obwohl er eigentlich ein Killer ist. Das gibt ihm Tiefe und macht ihn ausdrucksstark. Aaußerdem ist er recht attraktiv, wie ich finde :3 Vor allem die Beschreibung seiner Haare hat es mir angetan xD Jedenfalls nimmt nun V eine größere Rolle ein. Sie ist in so jungem Alter bereits drogensüchtig; das ist einerseits traurig und wirft andererseits die Frage auf, wie es soweit kommen konnte. Erging es ihr so wie oder ähnlich wie Ophelia? Hat das Schicksal ihr auf andere Weise übel mitgespielt - oder fand sie es anfangs cool, weil es viele Altersgenossen auch taten (den Konsum von Drogen)? Ich denke, die Antwort wird sich in den nächsten Kapiteln zeigen, und ich bin sehr gespannt darauf. :3

Solche Menschen wie Navarros Kollegen, die gerne mit sehr jungen Mädchen Verkehr haben oder diese anfassen, gibt es leider viele. Auch hier zeigt sich, dass Navarro keineswegs ein oberflächlicher, sondern, wie die anderen auch, ein gut durchdachter Charakter ist. Klar, er ist ein Killer und skrupellos, doch scheint er eine andere Seite zu besitzen, die so gut wie niemand kennen dürfte, vermute ich. Das Verhältnis zwischen V und ihm finde ich interessant. Sie brauchen sich gegenseitig - das zeigt mir, dass die beiden irgendetwas im anderen gefunden haben, das nicht mehr loslässt, sondern dazu führte, dass sie sich mögen. V scheint von ihm abhängig - oder zumindest von den Drogen, die er ihr bringt. Als ich gelesen habe, dass sie für ihn wie die kleine Schwester ist, die er nie hatte, musste ich kurz lächeln. Ich selbst habe eine Schwester und will mir kein Leben ohne sie vorstellen, weswegen ich nicht wirklich begreifen kann, wie es sein muss, sich ein Geschwisterteil zu wünschen, Bruder oder Schwester, und es nie bekommen zu haben. Also hat mir besonders dieser Satz ein kurzes Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich war und bin noch immer so im Kapitel gefangen, dass ich mit V und Navarro mitfühlen und mich richtig in die beiden hineinversetzen konnte. V tut mir unendlich leid; das Leben hat ihr verdammt übel mitgespielt und wurde mit jeder Droge, die sie nahm, nur noch ein Stückchen weiter zerstört. Dieses Schicksal zerreißt mir das Herz, auch wenn es sich hier um keine reale Begebenheit handelt.

Das Kapitel ist, wie die vorigen, verdammt gut geschrieben! Ich freue mich sehr auf die nächsten. :)

Alles Liebe!
- Mina ♥

Antwort von Jo Ho am 27.10.2017 | 19:43 Uhr
Hallo Mina,

ich hab mir schon etwas Gedanken und auch irgendwie Sorgen gemacht, als du dich nicht mehr gemeldet hast. Vor allem, weil du mir ja geschrieben hattest, dass du auch oft schlechte Phasen hast. Daher bin ich froh, dass du wieder hier bist!!! Besonders freut und ehrt es mich, dass du meine Geschichte nicht vergessen hast und fleißig und mit Freude und Spannung weiterliest.
Zu dem Kapitel: Navarro und V tauchen in diesem Kapitel das erste Mal auf. Dieses Kapitel ist aktuell auch das einzige, in dem Navarro auftritt, aber das wird sich noch ändern. Ich finde es toll, dass dir meine Kapitel und die Charaktere in meiner Story gefallen. Es ist mir persönlich sehr wichtig, dass alle meine Figuren etwas Besonderes an sich haben und lebendig wirken, auch die Figuren, die keine großen Rollen haben. Vor allem möchte ich, dass meine Charaktere, obwohl sie Killer sind, auch etwas menschliches behalten und jeder einzelne seine Geschichte/Vergangenheit hat.

Danke noch mal für dein megatolles Review. Ich hoffe, dass dir meine Story weiterhin gut gefällt, also viel Spaß beim Lesen :D
Mina Lee (anonymer Benutzer)
27.04.2017 | 12:50 Uhr
Hallo du ♥

Da es mir derzeit seelisch überhaupt nicht gut geht, wollte ich versuchen, mich mit deiner Geschichte abzulenken. Ich leide ja an mehreren psychischen Erkrankungen, die sich seit dem Kindesalter schleichend entwickelt haben und 2012 diagnostiziert wurden. Welche genau, werde ich hier allerdings nicht schreiben. Naja, zurück zu dem Kapitel. Jedenfalls hat es teilweise funktioniert, was daran liegt, dass meine Gedanken immer wieder abgeschweift sind, aber das ist allein meine eigene Schuld, wenn ich mich nicht konzentrieren kann.

Auch dieses Kapitel hat mir sehr gefallen. Es fasziniert mich echt, wie treffend die Zitate am Beginn sind und zusammenfassen, worum es geht. Ich persönlich müsste da, denke ich, ewig überlegen, welches Zitat am besten passen würde. Es stimmt ja auch irgendwie, was Aristoteles sagt, wenn er meint, dass das Böse die Menschen zusammenführt. Ich weiß zwar nicht, wie ich das beschreiben soll, aber stimme ihm voll und ganz zu.

Es tut mir sehr leid, dass Grace gestorben ist; auch, wenn sie ein fiktionaler Charakter ist, wie die anderen, doch du hast sie alle so sehr zum Leben erweckt, dass man sich richtig vorstellen kann, wie sie denken, fühlen und nachvollziehen, wie sie schließlich handeln. Nehmen wir doch William Cunningham als Beispiel. Der Boss von Auftragskillern, ansonsten eiskalt, denkt an seine Frau und trauert um sie. Das gefällt mir unglaublich, denn es zeigt seine Menschlichkeit. Jeder hat eben Gefühle, auch wenn man es noch so sehr zu verbergen sucht. Kurz gesagt; es beweist, wie sehr die Figuren fast schon ‚leben‘, wenn du verstehst, was ich hiermit meine. Auch sein Entsetzen über Ophelias Tat bzw. seine Verwirrung machen ihn einzigartig und geben ihm, wie gesagt, eine menschliche Seite.

Die komplette Wandlung von Ophelia hast du realistisch und glaubwürdig geschildert. Es ist nachvollziehbar, das aus dem ängstlichen Mädchen eine selbstbewusste, arrogante junge Frau wurde, die ihre Reize genau einzusetzen weiß, wenn man bedenkt, wie sie erzogen und misshandelt wurde; gerade vonseiten ihres Vaters, der ihr eigentlich hätte zeigen müssen, dass sie sicher und geborgen, ja geliebt war, doch genau das getan hat, was ein Vater niemals tun sollte – er hat sie zerstört. Da kann man wirklich gut nachvollziehen, dass Ophelia sich um 180 Grad wandelte.

Eigentlich wollte ich noch mehr schreiben, aber ich muss in spätestens fünf Minuten weg, von daher sage ich nochmals danke für die tolle Geschichte.

Alles Liebe,
Mina :D

Antwort von Jo Ho am 27.04.2017 | 17:10 Uhr
Hallo Mina,

danke für deine lobenden Worte. Ich bin froh und erleichtert, dass dir meine Charaktere gefallen und ich sie realistisch und bildhaft beschrieben habe. Ich bin mir ja nie wirklich sicher, ob meine Charaktere glaubwürdig sind.
Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht. Ich hoffe, dass ich dich mit meiner Geschichte weiterhin etwas ablenken kann.

LG Jo Ho
Mina Lee (anonymer Benutzer)
24.04.2017 | 19:28 Uhr
Einen erholsamen Abend wünsche ich dir ♥

Hoffentlich hattest du ein schönes Wochende. :) Ich muss mich entschuldigen, dass ich gestern nicht reviewt habe, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte – mir ging es leider psychisch überhaupt nicht gut, weswegen ich keine Kraft dafür hatte, das Kapitel richtig zu lesen, und genau deswegen kommt mein Review jetzt, denn ich wollte und möchte dir unbedingt eine anständige Rückmeldung geben, die deine Geschichte verdient. :)

Auch hier muss ich nochmals erwähnen, dass du unglaublich mitreißend schreibst, sodass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Es war, als wäre ich bei der Handlung dabei; als würden alle Szenen wirklich vorkommen. Weiters ist es verständlich, dass Ophelia heimlich abhaut, um wenigstens einmal Spaß haben zu können. Würde mein Vater mich derart misshandeln und terrorisieren, wäre meine Reaktion vermutlich eine komplett gegensätzliche, weil ich einfach vom Charakter her anders bin, aber ich kann gut nachvollziehen, dass sie versucht, den alltäglichen Qualen, die sie durch ihren Vater ertragen muss, zu entfliehen und sich heimlich auf eine Party schleicht; auch, wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob das der einzige Grund ist.

Ich bin der Meinung, dass sich aus dem kleinen, mit Schlägen erzogenen Mädchen ein – wie soll ich sagen – sehr viel stärkerer Charakter entwickelt hat, als Ophelia es selbst weiß. Sie hat nicht aufgegeben, egal wie hart es war, sondern sich immer irgendwie durchgeschlagen, und das schafft nicht jeder. Ich bewundere sie, dass sie eine derart starke Persönlichkeit geworden ist. Auch finde ich es deutlich bemerkenswert, und das auf mehr als positive Art, dass sie sich nicht mehr alles von ihrem Vater gefallen lässt.

Ich konnte ihre Gedankengänge nachvollziehen und vermute mal stark, dass sie den emotionslosen Sex unbewusst braucht, um zu vergessen; die Gewalt des Vaters und die Gewalttätigkeiten und Wutausbrüche dessen zu vergessen suchend. Was ihr eigener Vater tut, der ihr eigentlich Liebe schenken sollte, ist einfach nur heftig und auch unverzeihlich. Für ihn mag es eine Erziehungsmethode sein, für mich jedoch unmenschliche Grausamkeit. Du hast sehr gut rübergebracht, wie gnadenlos und unbarmherzig er seine Tochter behandelt oder, besser gesagt, misshandelt. Ophelias innere und äußerliche Pein kann man ebenso ohne Probleme mit ihr ‚durchleben‘, da es sich so anfühlte, als wäre ich live dabei, wenn du weißt, was ich sagen möchte.

Auch hier: Großes Lob an dich für ein weiteres tolles Kapitel!

Alles Liebe,
Mina ♥

Antwort von Jo Ho am 24.04.2017 | 19:37 Uhr
Hi und dir einen schönen Abend,

du brauchst dich nicht zu entschuldigen, dass du es gestern nicht geschafft hast mir eine Review zu schreiben. Ich bin schon überglücklich, dass ich nach sehr sehr langer Zeit mal wieder welche bekomme und dann auch noch so ausführliche und lobende. Deine Kommentare motivieren mich wirklich und ich freue mich jedes Mal, wenn ich sehe, dass du mir ein Review hinterlassen hast. Vielen lieben Dank dafür, Mina Lee :D

LG Jo Ho
Mina Lee (anonymer Benutzer)
21.04.2017 | 22:35 Uhr
Hi Jo Ho,

hier folgt ein weiteres Review meinerseits zu deiner Geschichte. Ich bin sehr dankbar und froh, dass du sie mit uns teilst und anderen die Gelegenheit gibst, deines wundervollen Schreibstils und deiner sehr gut durchdachten Idee teilhaftig zu werden. Du hast viel Übung im Schreiben, das merke ich und finde es toll, dass du dieses Hobby hast und würde dich bitten, es nicht aufzugeben. Sorry wenn das irgendwie komisch klingt; bin nur so verdammt müde, will dir aber unbedingt noch eine Rückmeldung geben.

Der Beginn war sehr heftig, aber packend und gut beschrieben. Ich würde dich nur bitten, an dieser Stelle eine Triggerwarnung zu geben, denn meinem Empfinden nach kann dieses Kapitel für ein Vergewaltigungsopfer durchaus triggernd sein. Ich selbst musste das zum Glück nicht durchmachen, kenne aber eine sehr liebe Person, die zu zittern begann, als jemand erwähnte, wie viele Frauen vergewaltigt werden und als dann das Thema auf Vergewaltigung durch Familienmitglieder kam, war es für sie endgültig aus, und sie rannte heulend aus dem Zimmer (war in der Klinik), um sich in ihrem Bett von dem Zimmer, das ich mit ihr geteilt habe, zu einem kleinen Ball zusammenzurollen und sich die Seele aus dem Leib zu weinen. Deshalb dachte ich mir beim Lesen, es wäre vielleicht bzw. ich denke, es wäre gut, wenn du zu Beginn des Kapitels vermerkst, dass eine Vergewaltigung durch den Vater (besser gesagt, ein Flashback zu solch einem Erlebnis) vorkommt, damit mögliche Opfer von solchen Dingen wissen, dass sie entscheiden müssen, ob sie stabil genug sind, um den Text zu lesen. Das ist aber keineswegs als Kritik oder böse gemeint! Bitte sieh es nur als Vorschlag an. Ich meine das wirklich nicht böse, sondern wollte nur sagen, welche Gedanken sich beim Lesen entwickelt haben. Wie gesagt, ich wollte dich auf gar keinen Fall dumm angehen oder so :(

Man kann sich richtig vorstellen, wie Ophelia von ihrem Vater misshandelt und missbraucht wird. Schreckliche Bilder kommen da in mir hoch, da ich dazu neige, mir alles bildlich vorzustellen, was heißen soll, dass du wahnsinnig gut schreiben kannst. Auch ihre Gefühle hast du ernsthaft und realistisch geschildert. Ebenso konnte ich richtig gut nachvollziehen, dass sie ihren Vater töten wollte – und es schließlich auch getan hat. Bei solchen Dingen, die Ophelia durchleben musste, staut sich Druck an, gepaart mit (Selbst)Hass, Verzweiflung, Angst und Wut, bis es nicht mehr geht. Manche wählen als Ausweg, sich zu verletzen (wie ich früher; habe leider Gottes mehrere psychische Erkrankungen), während andere den einzigen Ausweg in Suizid sehen und wieder andere wollen nur noch Rache, indem sie ihre(n) Peiniger ermorden.

Ein, zwei kleine Vorschläge hätte ich an dich, sonst ist das Kapitel wirklich perfekt und exzellent gelungen: Bei der Szene, wo Ophelia das Messer nimmt, würde ich die Beschreibung, dass es 20 cm lang ist, weglassen und schreiben, dass sie ein langes Messer nimmt; soll heißen, ohne die Größenangabe. Das ist aber nur mein persönliches Empfinden. Ein bisschen später habe ich gelesen, dass sie die Tür hypnotisch anstarrt. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber meintest du vielleicht, sie starrt die Türe wie hypnotisiert an? Aber gut, das ist Mäkeln auf allerhöchstem Niveau.

Das Ende des Kapitels war auch sehr fesselnd geschrieben. Ich finde es, wie den restlichen Text, sehr neugierig machend, was noch passieren wird. Ich persönlich bin wirklich gespannt, wie Ophelia plant, ihre nächsten Morde zu begehen und natürlich auch, wer ihre Opfer hierfür sein werden. Ganz großes Lob an dich; ich bin süchtig nach deiner Geschichte! Sie lässt mich nach jedem Kapitel fasziniert und gespannt zurück, denn die Zeilen lassen mich für einen Moment einfach nur auf den Bildschirm starren, da ich gedanklich nochmals nachdenke, worum es in dem Kapiteln ging.

Alles Liebe,
Mina



EDIT: Ich hab jetzt erst gemerkt, dass ich ein Kapitel übersprungen habe. Werde es so schnell wie möglich nachholen und ein Review zu „2002 – Sins Of The Fathers“ hinterlassen. Ich hoffe, du bist mir deswegen nicht böse. :/

Antwort von Jo Ho am 22.04.2017 | 07:21 Uhr
Hey,

Danke für deine Review :D. Die Anmerkung wegen der Triggerwarnung finde ich gut. Ich habe selbst bisher nicht daran gedacht, da ich zum Glück nie Gewalt in jeglicher Form Zuhause oder in der Schule erlebt habe. Ich werde hoffentlich im Laufe des Tages daran denken und eine Warnung reinsetzen.
Dass du ein Kapitel übersprungen hast, Ist nicht schlimm. Ich hätte es gar nicht gemerkt, wenn du es nicht gesagt hättest ;)
Und Danke für die zwei Verbesserungsvorschläge. Ich bin immer froh, wenn ich Anregungen bekomme und mir jemand schreibt, Was ich besser machen kann. Dafür habe ich meine Texte ja auch hier hochgeladen.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag: D
Mina Lee (anonymer Benutzer)
19.04.2017 | 21:53 Uhr
Hallo du,

nun komme ich endlich dazu, das zweite Kapitel deiner Geschichte zu reviewen, die ich mit jeder Zeile mehr und mehr mitreißt und fesselt. Wirklich, kein Spaß, ich liebe sie einfach. „Mortal Sin“ ist dir echt gut gelungen. Die anderen Geschichten von dir kenne ich zwar nicht, bin aber fest überzeugt, dass sie auch so einzigartig und toll sind wie diese hier.

Das Zitat am Anfang war wieder überaus passend gewählt. Es fasst, wie mir gerade auffällt, kurz und bündig zusammen, was die Grundhandlung darstellen wird – nämlich das Gespräch zwischen Ophelia, ihrer Mutter und der Vertrauenslehrerin. Auch hier kann ich dich nur loben! Die Darstellung von Hillary Clark, der Lehrerin, ist dir wirklich gelungen. Auch Annabelle Monroe, die Mutter von der Protagonistin, hast du sozusagen Leben eingehaucht.

Schon der Name – Annabelle – passt unheimlich gut zu der Persönlichkeit von der Mutter, denn ich bin der Meinung, dass er Autorität, Strenge und emotionale Kälte ausstrahlt. Irgendwie musste ich an den gleichnamigen Film (‚Annabelle‘) denken. Zwar war dieser, finde ich, nicht sonderlich furchterregend, finde ich, aber ich schweife ab. Entschuldige bitte. Zurück zu deiner Geschichte. :) Du hast die Persönlichkeit von Mrs. Monroe sehr schön geschildert. Man kann sich bildlich vorstellen, wie es in Ophelias Zuhause zugeht, wie sie erzogen wurde – streng, unnachgiebig – und auch, dass ihre Mutter eine unglaubliche Autorität besitzt.

Die Lehrerin hingegen scheint mir sehr gerechtigkeitsliebend, aber auch bestimmt zu sein. Dennoch lässt sie sich von Annabelle Monroe verunsichern. Gut, wer würde das denn nicht? Ehrlich gesagt habe ich großen Respekt vor der Mutter; soll heißen, ich bin mir sicher, dass es sehr unschön ausgehen kann, wenn man sich mit ihr anlegen wollte. Schön finde ich auch, dass die Vertrauenslehrerin gläubige Christin ist. Ich bin es nämlich auch und kann mich so noch besser in sie hineinversetzen. Klar, man hat die Hoffnung, dass sich jeder Mensch bessern kann, doch stellt sich immer die Frage, ob die Person das auch möchte. Ist nämlich die Bereitschaft hierfür nicht vorhanden, ist der Grundsatz der Lehrerin leider so gut wie nichtig, wenn du nachvollziehen kannst, was ich meine.

Ophelia hat sich sehr verändert. Aus dem Kind, das mit Schlägen erzogen wurde, wurde eine manipulative, gewaltbereite junge Frau, die sich nichts gefallen lässt und ihre Mitmenschen spüren lässt, was sie von ihnen hält. Zumindest hab ich das so verstanden. Das ist übrigens keineswegs Kritik, sondern ein großes Lob, dass du sie so realistisch rüberbringen kannst! Ich konnte mich total gut ins Gespräch hineindenken und habe mitgefiebert, wie es ausgehen wird. Auch Ophelias Fähigkeit, auf Knopfdruck weinen zu können, passt irgendwie gut zu ihr. Sehr gut sogar. Sie scheint mir ein freches, vielleicht auch sadistisches (bin mir hierbei nicht sicher) Mädchen zu sein, das genau weiß, wie sie bekommen kann, was auch immer sie möchte. Ich mag sie, denn sie hat eine sehr, sehr interessante und vor allem komplexe Persönlichkeit; hat eine dunkle Seite an sich, die Fragen in mir aufwirft. Ob sie wohl durch die Erziehung so wurde oder ob die manipulative und gewaltbereite Art schon immer in ihr schlummerten, weiß ich noch nicht. Vielleicht zeigt es sich in den folgenden Kapiteln. :)

Jedenfalls auch hier: Chapeau an dich! Ich bin total fasziniert von deinem Schreibstil und der Geschichte an sich und werde sie bis zum Ende mitverfolgen.

Ganz, ganz liebe Grüße und einen schönen Abend noch,
Mina

Antwort von Jo Ho am 19.04.2017 | 22:17 Uhr
Hi Mina,

Ich kann einfach keine Worte dafür finden wie viel mir deine Kommentare jetzt schon bedeuten. Deine Meinung und Kritik sind so ausführlich und zeigen mir wie intensiv du meine Geschichte liest. Danke dafür :).
Ich muss ja jetzt zugeben dass Ophelia eine meiner Lieblingscharaktere ist was man dadurch merkt, dass sie in den meisten Kapiteln vorkommt :D. Toll, dass du sie als einen interessanten und komplexen Menschen siehst.
Hoffentlich gefallen dir auch die nächsten Kapitel. Auch dir einen schönen Abend.

Jo Ho
Mina Lee (anonymer Benutzer)
17.04.2017 | 21:47 Uhr
Einen wunderschönen Abend wünsche ich dir.

Du hast eine sehr spannende, interessante Kurzbeschreibung und auch einen überaus passenden Titel gewählt, sodass ich deine Geschichte einfach anklicken und lesen musste – und ich bin sehr, sehr froh darüber. Ich sage dir gleich, dass ich fürchte, schlecht im Schreiben von wirklich langen Rückmeldungen zu sein, aber ich gebe mir große Mühe. :)

Ich weiß, es klingt vielleicht standardmäßig, aber ich mag deinen Schreibstil echt gerne! Du kannst wunderbar mit Worten umgehen und man merkt, dass du schon länger schreibst. Schon das Zitat am Anfang hat mich in den Bann gezogen. Ich bin ein großer Fan von Edgar Allan Poe. Er schreibt sehr düster, aber ich liebe seine Werke einfach. Deshalb gefiel mir schon mal der Anfang, sodass ich unbedingt weiterlesen musste, weil ich wissen wollte, welche Szenen des Kapitels daraufhin folgen.

Es war, als würde ich ein Buch lesen. Ich war und bin immer noch total gefesselt von der Handlung im ersten Kapitel. Es fühlt sich an, als säße ich bei einem Film und würde nach dem Ende noch auf den Bildschirm starren. Das habe ich nämlich getan; ich saß ein paar Minuten einfach nur da, während die Worte in meinem Geiste wiederhallten. Du hast eine richtige Gabe fürs Schreiben; ziehst die Leser mit deinen Worten in den Bann der Geschichte, lässt einen mit der Protagonistin mitfühlen und fragend zurück, was noch alles passieren wird.

Ophelia ist ein sehr interessanter und mir total sympathischer Charakter. Ihren Vater hatte ich auch bildlich vor Augen. Das gesamte Kapitel konnte ich mir bildlich richtig gut vorstellen. Auch finde ich, dass ein sehr heikles Thema vorkommt – Kindesmisshandlung, physisch und psychisch. Du gehst sehr einfühlsam damit um und „romantisierst“ es nicht, wenn du verstehst, was ich sagen will. Ich selbst wurde in meiner Kindheit emotional und seelisch misshandelt – vonseiten der Schüler und Lehrer – und finde, dass du dieses Thema sehr sensibel und mit viel Fingerspitzengefühl angehst. Darüber bin ich sehr froh. Ich persönlich mag es nicht, wenn jemand – habe es leider öfters in Fanfictions gelesen – solche Erlebnisse einbaut, ohne darauf einzugehen bzw. zu achten, dass man dadurch enorme Traumata davonträgt. Stattdessen wird es in manchen Fanfictions fast schon als „niedlich“ dargestellt. Hoffe nur, man kann verstehen, auf was ich hiermit hinauswill. Jedenfalls möchte ich dir hier ein riesiges Lob aussprechen, dass du so sensibel mit dem Thema umgehst! Danke, wirklich!

Bisher habe ich nur das erste Kapitel gelesen, werde die anderen aber definitiv nachholen. Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. :) Sobald ich die Zeit hierfür finde, werde ich dir Rückmeldung zu den weiteren Kapiteln geben. :)

Ich persönlich schreibe ja auch unheimlich gerne und, wie ich es aus deiner Review-Antwort an Anne-Rose gelesen habe, wie du auch seit Jahren. Allerdings trau ich mich irgendwie nicht, eine Geschichte online zu stellen, weil ich sehr große Sorge habe, dass irgendwer meine Story in der Luft zerreißt und niedermacht, ohne etwas Konstruktives zu sagen…

Jedenfalls danke ich dir, dass du diese Geschichte mit uns teilst!

Frohe Ostern nachträglich. :)

Liebe Grüße,
Mina Lee

Antwort von Jo Ho am 18.04.2017 | 07:09 Uhr
Hallo Mina,

also ich weiß jetzt gar nicht was ich genau schreiben soll. Dein ausführliches und langes Kommentar rührt mich und bedeutet mir sehr viel. Du hast für echt Mühe gemacht und dafür bin ich dir wahnsinnig dankbar, denn Reviews sind bei meinen Geschichten rar gesät.
Ich finde es toll, dass dir mein Schreibstil gefällt und ich für dich die Situation im ersten Kapitel glaubwürdig und mit der angemessenen Ernsthaftigkeit verfasst habe. Es würde mich freuen, wenn du an meiner Geschichte dran bleibst und mir sagst, wie du es findest.
Nochmal vielen, vielen Dank für dein Review!!!

P.S. Sei mutig und veröffentliche deinen Text. Ich habe auch lange gebraucht, bis ich meine Angst überwunden habe. Vielleicht steckt in dir ein riesiges Talent und es wäre schade, wenn das unentdeckt bliebe ;).
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