Reviews 1 bis 12 (von 12 insgesamt):
21.08.2019 | 14:54 Uhr
zur Geschichte
"Die Elben stapfen durch den Wald ..." Beschreibst Setting sehr cool, Dein Völkchen der Grünelben rockt. Das Du die Namen erklärst gefällt mir, Bro! Man merkt Tolkiens Vibes dabei. Sind interesting Chars und NSC. Warte schon auf die Action, kein RPG ohne anständige Fights! Gefällt mir von deinen Stories am besten.

Antwort von Yvain de Leonais am 21.08.2019 | 16:50:19 Uhr
Vielen Dank für Euer lobendes Review, Witcher!

Es war/ist meine erste Geschichte hier auf FanFiction.de, und sie wurde bereits überarbeitet. Sie ist auch eine Hintergrundbeschreibung zu der phantastischen Welt von Shan'Dur mit dem Ziel das Volk der Grünelben und deren Kultur etwas näher zu beleuchten, in hoffentlich spannender Form. Es sei Euch versichert, es wird noch Kämpfe und Action geben, da alles, wie Ihr richtig vermutet, am Ende auf einem Pen-&Paper-Rollenspiel beruht. Und nicht nur Tolkien stand Pate.

Ritterliche Grüße,
Chevalier Yvain de Leonais
06.06.2019 | 20:46 Uhr
zu Kapitel 10
Werter Chevalier Yvain :)
Hiermit beginnst du also deine mehrteilige Shan'Dur-Saga in einem mir unbekannten Fandom.
Sternchen für die Überarbeitung.

Schade, dass du keinen Minnesang mehr schreibst,
du schreibst natürlich auch das sehr gut.
Ritterliche Grüße!
R (❁´‿`❁)

Antwort von Yvain de Leonais am 06.06.2019 | 22:22:48 Uhr
Danke für Dein Review, Net Sparrow. Nun ja, abseits von Dungeons & Dragons ist es erst einmal eine "normale" Fantasy-Geschichte mit vielen Dingen welche man auch von Tolkien & Co. kennt. Nebenbei habe ich auch irdisch historische Sachen in die Geschichten miteinfließen lassen. Da es meine erste Geschichte überhaupt hier auf FanFiction war, also meine ersten Gehversuche hier, war eine Überarbeitung notwendig. Neben Schreibfehler waren es auch ein paar kleine Änderungen an Figuren, Beschreibungen, einfach damit es sich flüssiger lese läßt und auch die Geschichte und seine Charaktere in sich plausibler und stimmiger werden. Danke das es Dir (?) trotzdem gefallen hat.

Es handelt sich hier um keinen Zyklus, jede Geschichte steht für sich, nur spielen sie auf der gleichen Welt, dem gleichen Setting, und die Charaktere kehren mitunter wieder (Es gibt verschiedene Hauptfiguren und Nebenfiguren, und manchmal wird es umgedreht bzw. aus einer andere Sicht geschrieben). Habe die Geschichten nur der Übersicht halber durchnummeriert; es impliziert jedoch keine Lesereihenfolge, die Geschichten stehen erstmal für sich.

Ritterlichste Grüße zurück & Vale!
Chevalier Yvain
17.05.2019 | 00:10 Uhr
zu Kapitel 10
Ach, hier war das mit dem Elbenbrot. Siehe vorheriges Review.

Du baust wieder gut Spannung damit auf, dass Vögel und sonstige Tiere überraschend abgängig sind.
Lässt mich als Leser schon wundern was da los ist.

Nützlicher Infoeinschub über die genaue Bewafnfung der Protas, mit den klassischen D & D Fantasy-Aspekten.
Sogar die kurze Erklärung zu den Stiefeln sehe ich als nettes kleines Stück World Building.

"Celebrenamîdhion war derweil von Thorongîl als Wache eingeteilt worden was ihm sichtlich zu missfallen schien."
Pfff, was missfällt dem Kerl denn nicht?
Ernsthaft, du musst ihm noch irgendwas anderes zu tun geben, als herum zu nölen.

Aber erneut eine hübsche Szene mit dem Menhir, so in Sache World-Building.
Und ein bisschen Charakterblick darauf, was ihre speziellen Interessen und Fertigkeiten sind.

"Die Sicherung ihrer Grenzen war den Grünelben heilig, denn sie liebten den Wald als ihre angestammte Heimat und wollten ihn schützen und bewahren, da sie im Einklang mit der Natur lebten. "
Na, da gehört ja auch viel dazu, wenn man einfach alle nicht umweltfreundlichen Produkte aus der Außenwelt einkauft und dann deren Bewohner dann für deren Herstellung verurteilt XD
Weiß nicht ob das deine Absicht war, aber es ist wieder das im ersten Review erwähnte Thema und kommt nun so ein bisschen rüber als die Grünelben wirklich die Art "Naturfreunde" sind, die ihren Bedarf an Bergbau- und Industrieprodukten einfach zu den anderen Rassen outsourcen und sich dann dafür groß fühlen ;)

Das mit dem Baumfried klingt jedenfalls cool, so richtig Fantasy-mäßig.

"Verdammt, wieder wurde nicht gejagt. Dabei gibt es doch genug Wild hier."
Wie denn das, wenn mehrfach erwähnt wird dass sich seltsamerweise weit und breit die Tiere weder hören noch sehen lassen?
Soll der so doof sein?
Ansonsten wiederhole ich jetzt nicht, was schon in vorherigen Reviews zur Sprache kam.

"Dúathiën wollte schon vorpreschen, doch Thorongîl hielt sie mit seinem Langspeer zurück. "
Hä? Ja, was denn?
Der Druide ist verschwunden, sein Riesenluchs tot, offenbar sind Orks im Wald und die Tiere verhalten sich seltsam...und dann verhält sie sich so unvorsichtig?
Scheint als wäre Celebrenamîdhion nicht den Einzige hier, beim man sich fragt wie es mit dem gesunden Elbenverstand steht.
Ist einfach etwas komisches Verhalten, aus den erwähnten Gründen.

Spannend, spannend, spannend...uuuuund Cliff Hanger!

Okay, jetzt musst das hier aber auch weiter schreiben.
Nach so viel Build Up will ich auch ein Pay Off.

Trotz meiner Kritikpunkte, die ich auch bei professionellen Autoren finde, du hast es bisher unterhaltsam geschrieben und Spannung aufgebaut.
Nun ist die Frage ob du auch die Action entsprechend schreibst.
Wie gesagt, ich bin absolut interessiert.

Antwort von Yvain de Leonais am 17.05.2019 | 16:28:51 Uhr
Abermals vielen Dank für das lange, ausführliche Review.

Grünelben sind keine Ökos, nur haben sie einen sehr engen Bezug zu ihrer Heimat, und diese werden sie mit allen ihnen zu Verfügung stehenden Mitteln verteidigen und schützen. Und der Wald von Thorn ist kein x-beliebiger Wald in dieser Welt, er ist sehr alt, dabei sowohl mystisch als auch magisch an einigen Stellen. Wo anderorts die Menschen herrschen und Wälder abholzen, haben hier die Grünelben quasi ihr letztes großes Refugium. Calenhad ist die größte noch existente Grünelbensiedlung und somit das Zentrum ihrer Kultur. Die haben ihre Stadt in die Natur integriert, und eben nicht einfach alles abgeholzt und dann dort hingezimmert. Caras Galadhon und Cerin Amroth in Lothlórien dienten als Inspiration, aber auch Chenachochan, Kachirho oder Rwookrrorro auf Kashyyk (Star Wars). Dennoch ist der Wald von Thorn keine "Umweltzone", und der dortige Feinstaub ist größtenteils den Pollen von Pflanzen geschuldet. ;-)

Der Baumfried existiert wirklich, als Modell. Leider kann man hier keine Bilder einstellen. Für meine 28mm Fanatsy-Zinniaturen existieren mittlerweile der Baumfried, ein Baumtempel, ein Leuchthturm, und ein Außenposten, handgefertigt aus aus alten Baumwurzeln. Und daher kam auch eine Inspiration für die Grünelben unserer Welt, udn auch dieser Geschichte.

Dúathiën ist manchmal etwas ungestüm, und sie ist ebenfalls sehr jung. Daher macht auch sie Fehler - wie gesagt, diese Mission stellt praktisch das Ende der "Ausbildung" der jungen Grünelben dar, also eine Art "Abschlußprüfung". Sie wähnt sich bei dem Baumhaus voraus, was Schutz und einen gewissen Komfort verspricht, halt in (vielleicht falscher) Sicherheit und vergisst darüber das andere.
Das sich auch Celebrenamîdhion darüber mockiert das nicht gejagt wurde ist auch dem geschuldet das sein Fokus mehr auf das Kämpfen und Waffen gelegt ist als bei einem Waldläufer wie Cairbre oder Forgaldir, oder einem Druiden wie Feanor. Und er nicht diesen speziellen Blick dafür hat. Im nächsten Kapitel wir er seine Talente und Qualitäten jedoch unter Beweis stellen.

Die Geschichte wird in den nächsten Kapiteln an Fahrt aufnehmen, versprochen, das war so geplant. Aber vorher werde ich noch eine Dinge in den vorherigen Kapitel einfügen zum besseren Verständnis - darauf haben mich Deine Reviews gebracht. Allerdings ist gerade aktuell noch ein Kapitel von "Shan'Dur - 05 - Der Kameraden Gedenken" in Arbeit, das in Kürze online geht und näher am aktuellen Spielgeschehen unserer Rollenspielrunde liegt. Danach geht es dann mit der Mission der Grünelben weiter ...
16.05.2019 | 23:37 Uhr
zu Kapitel 9
Ein schönes Kapitel.
Es passiert nicht viel, aber du schreibst es derart stimmungsvoll und mit den richtigen Details, dass ich beim Lesen wieder Kopfkino habe.
Halt wie eine Einstellung aus den "Lord of the Rings"-Filmen, wo sie einfach nur durch die Landschaft wandern und dann rasten.
Gemächlich, aber gut zu lesen.

Mein einziger Kritikpunkt hier ist dass diverse Ausrüstung so Elben-spezifisch ist.
Beim "Herrn der Ringe" wird es ja primär aus der Sicht von Hobbits und Menschen geschrieben, insofern macht es Sinn dass sie Dinge die von Elben stammen als "Elbenmäntel" und "Elbenschwerter" und so betrachten.
Aber dass die Elben selbst von "Elbenmänteln" und "Elbenpfeifen" und "Elbenbrot" reden, das kommt so rüber als würden Menschen explizit von "Menschenhosen" und "Menschenbier" und so ähnlich reden.
Wenn du hevor heben willst das gewisse Elbendinge besondere Eigenschaften haben, kann man es ja auch z.B. als "Tarnmäntel" so umformulieren oder nebenbei erwähnen dass z.B. der Mantel durch Farbe oder Magie sich perfekt seiner Umgebung anpasst.
Macht für mich einfach In-Universe nicht viel Sinn, auch wenn es im Tolkien-inspirierten Fandom recht oft vorkommt.

Antwort von Yvain de Leonais am 17.05.2019 | 15:28:24 Uhr
Darüber habe ich vorher auch nachgedacht, jedoch mich dazu entschieden so zu verfahren um auch unwissenden Lesern es einfacher zu machen, eben bestimmte Dinge einfacher nachvollziehbar und identifizierbar zu machen. Da kommt zum Teil jedoch auch wieder D&D-Spezifika durch, den dort werden z.B. Elbenmäntel und -stiefel als solche Gegenstände beschrieben. Ein Elbenmantel verfügt eben über bestimmte Charakteristika und Eigenschaften, z.B. das es dem Träger einfacher ist sich zu verstecken. Und eine Elbenpfeife ist filigraner als das menschliche Pendant.

Wobei kein Charakter direkt von "Elben-Equipment" spricht, diese Termini tauchen nur in den Beschreibungen auf.

Das (noch) nicht viel passiert kann man auch als Ruhe vor dem Sturm deuten. Es ist eben ein "normaler Wandertag", wobei explizit nicht viel passiert aus das Strecke gemacht wird, aber im Hinterkopf sind immer noch die Vorkommnisse und Entdeckungen bei der Höhle.

Danke für Dein Review und die Anmerkungen.
16.05.2019 | 23:01 Uhr
zu Kapitel 8
Naja, nix gegen das Konzept dass es auch unter den Elfen ihre Piss Ants gibt.
Aber es fällt bei Celebrenamîdhion eben bisher extrem auf, dass
a) Er sonst keinerlei anderen Charaktereigenschaften aufweist
b) Alle anderen Elfen und Menschen in der Gruppe prima mit einander auskommen und allgemein die ganze Zeit über nett sind

Plus eben der erwähnte Faktor, dass es dem Kommentar unseres Protagonisten nach zu schließen so rüber kommt als wären halt alle Lichtelben bzw. deren Mischlinge arschig und daher ist Celebrenamîdhion eben so.

Sagen wir mal als Kontrast...Ser Allisar Thorne aus den "ASoIaF"-Romanen bzw. der "GoT"-Serien-Adaption vor Staffel 5 (ab Staffel 5 ging die Serie vollens vor die Hunde).
Der Mann ist ein absoluter Arsch, aber es wird auch von Anfang an klar gemacht dass er einer der besten und erfahrstenen Kämpen in seiner Organisation ist.
In der 4. Staffel der Serien-Adaption gibt Thorne sogar überraschend offen zu dass der eine Protagonist den er die ganze Zeit über schikaniert hat doch im Recht war und zeigt seinen Wert im verzweifelten Abwehrkampf gegen eine überlegene feindliche Armee.
Plus, Thorne hat klare Gründe so drauf zu sein, da er an den Arsch der Welt ins Exil geschickt wurde und sein ganzes bisheriges Leben zurücklassen musste, aus keinem anderen Grund als dass er in einem Bürgerkrieg auf der Verliererseite stand.
https://gameofthrones.fandom.com/wiki/Alliser_Thorne


Asshole Thorne
https://www.youtube.com/watch?v=0XAk2hpuAQI
Badass Thorne
https://www.youtube.com/watch?v=g_J3xtO-Yos


Mein Punkt ist, wenn ein Charakter in so einer Situation der Arsch von Dienst sein soll, dann ist es besser das Ganze etwas abzumindern indem man
a) ihm nachvollziehbare Gründe für sein Handeln gibt
und/oder
b) demonstriert dass er dennoch kompetent und aus guten Gründen bei der Truppe ist

Vor allem, gib ihm noch ein paar Dialogzeilen mehr als dass er nur am Herumgiften ist.
Irgendwelche sachdienlichen Bemerkungen zur Mission etwa.

Antwort von Yvain de Leonais am 17.05.2019 | 15:15:12 Uhr
Es wird sich noch zweigen warum Celebrenamîdhion dabei ist, er hat eben seine Talente. Und wie ich schon sagte besteht der kleine Trupp aus verschiedenen Charakteren mit verschiedenen Fertigkeiten und Fähigkeiten. Meister Thorongîl wird sich schon etwas dabei gedacht haben ihn mitzunehmen.
Da die anderen so nett zueinander sind liegt auch daran das Cairbre und Feanor Stiefgeschwister sind, und Forgaldir einer ihrer besten Freunde ist.

Lichtelben, sozusagen die Hochelben, sind leicht versnobbt und können in geringerer Form auch arrogant sein. Sie wohnen eben nicht im Wald auf Bäumen, sondern in kunstvollen, phantastischen Städten (die auch im Wald liegen). Ich würde das nicht so überwerten, ist mehr so das Verhältnis wie zwischen einem Stadtmenschen und einem vom Land.
Cairbre hat noch nicht viel Erfahrungen mit Lichtelben gemacht, bisher hat er nur vage Erinnerungen an seine menschliche Kindheit, und das Leben bei den Grünelben. Es ist also seine bisherige persönlich Erfahrung - aber im weiteren Abenteurerleben wird er noch andere Erfahrungen machen. Wie gesagt, er ist noch sehr jung, ein Jugendlicher, und hat noch nicht viel von der Welt gesehen. Zwischen Cairbre und Celebrenamîdhion gibt es eine gewisse Rivalität, da beide sehr gute Nahkämpfer sind und mit ihren Klingen verstehen umzugehen. Das sollte ich vielleicht noch stärker herauskristallisieren und nachträglich weiter vorn einfügen.

Naja, aber anders als in Westeros hab ich nicht vor meine Protagonisten reihenweise zu killen und dann ein paar Kapitel weiter die Hälfte davon wieder lebend auftauchen zu lassen. ;-)

Danke für das kritische Review. :-)
16.05.2019 | 18:03 Uhr
zu Kapitel 8
Sheesh, kann es sein dass Celebrenamîdhion nur mitgeschickt wurde, weil man ihn für eine Weile aus dem Dorf weg haben wollte bzw. gehofft hat dass unterwegs ein paar Bugbears Gefallen an seiner Pissigkeit finden und ihn zu ihrem Häuptling machen?

Ansonsten haben wir halt Aufbruch und ein bisschen Romantic Teasing.
Kann ich nicht viel schreiben, außer das die Umgebung hübsch anschaulich geschildert ist.

Antwort von Yvain de Leonais am 16.05.2019 | 19:10:00 Uhr
Naja, auch unter Elben sind nicht immer alle angenehme Zeitgenossen ... warum sollte es hier auch auch Unsympathen geben? Vielleicht muss ich das noch etwas stärker herausschreiben bzw. die vorherigen Kapitel editieren wieso und warum die Elben ausgesandt wurden, und wie es zu dieser Gruppenkonstellation kam. Ich hoffe ich lasse nicht zuviel im Dunkeln? Ich denke allerdings das ich einige Stellen in der vorherigen Kapiteln noch leicht überarbeiten müsste ... wie gesagt, diese Geschichte ist mein Versuch Nummer Eins hier etwas auf FF online zu stellen. Ohne Korrekteur ist es doppelt schwer (seine eigenen) Fehler zu finden und zu berichtigen, ich finde immer noch welche und versuche sie dann zu korrigieren.
16.05.2019 | 17:49 Uhr
zu Kapitel 7
Oha, da hat uns das letzte Kapitel nicht umsonst Unheil verheißen.
Es sei denn dass es nur ein Unfall war und der Riesenluchs nur aus Versehen in die Pfeile gefallen ist.

Hm, es ist wahr dass Konflikte innerhalb einer Gruppe die Story interessanter machen können.
Aber dass die Konflikte daher rühren, dass ein Mitglied der Gruppe ausschließlich dabei ist um jedes Mal ein Arsch zu sein wenn er den Mund aufmacht, das ist ein Trope von dem ich nicht so der Fan ist. Vor allem wenn besagter Charakter sonst keine etablierten Eigenschaften hat und man sich als Leser fragt warum jemand der nicht im Team arbeiten kann überhaupt in ein Team eingeteilt wird.

Aber die Frage um die Identität der Angreifer hält mich weiter interessiert.
Wobei ich persönlich mir erstmal die Hand angeschaut hätte, ist ja nun sehr viel leichter als Pfeilspitzen raus zu pulen.

Der Spannungsbogen wird hier gut gehalten, indem klar gemacht wird dass Orks üblicherweise nicht willkürlich in Elfenwälder rennen und diese besondere Gruppe kulturell ungewöhnlich zu sein scheint.
Na, mal sehen was dahinter steckt.


Nebenbei, ich bin heute eher zufällig über diese sachliche Analyse gestolpert, warum Elfen wirklich besser sind als Zwerge.
https://img.fireden.net/co/image/1521/19/1521198034415.png
Das müsste glatt mal wer an Markus Heitz schicken :)

Antwort von Yvain de Leonais am 16.05.2019 | 18:59:53 Uhr
Und weißt Du, was Dir der Zwerg darauf antwortet: "Ishkhaqwi ai durugnul!" ;-) Ne, Spaß beiseite, danke für das Interesse an meiner Geschichte und das Review.

Ohne zuviel zu verraten, es ist etwas im Busch ... aber ich sag nicht in welchen, und im Wald gibt es viele Büsche.

Der besagte Charakter wurde vielleicht absichtlich der Gruppe zugeteilt damit er lernt teamfähig zu werden. Denke dran, die Gruppenmitglieder sind alle noch sehr jung und unerfahren, sozusagen noch Azubis (wenn auch teilweise schon im letzten Lehrjahr). Und die Gruppen wurden nach Fertigkeiten und Fähigkeiten von den Lehrmeistern ausgewählt.

Wie in unserer gespielten Kampagne versuche ich soviel wie es geht im Dunkeln zu belassen, und nur an passenden Stellen Informationen zu geben. Es ist nicht so daß man weiß das in Mordor der Herr Sauron wieder da ist und man einfach nur den Ring ins Feuer werfen muss. Hier muss man erst einmal herausfinden wer der oder was das Unbekannte ist, der eventuelle Feind, und was er vorhat. Ist so ein bisschen wie in Horror- oder Mysteryfilmen wo es immer wieder Anzeichen und kleine, oft versteckte Hinweise gibt, aber das Böse/das Monster/das Übernatürlich erst einmal kaum offen und direkt in Erscheinung tritt. Die Gruppe ist halt mit etwas Neuem konfrontiert, was ihre Azubi-Situation nicht unbedingt einfacher macht. Darüber sind sie persönlich betroffen da es um ihre Heimat, ihren Lebensraum geht.
Ja, bei den Orks kommt hinzu das diese einen sehr weiten Weg gemacht haben müssen um dort in Erscheinung zu treten, weit ab von ihren eigentlich Terretorien. Was es genau damit auf sich hat, wird sich noch zeigen ...
14.05.2019 | 23:48 Uhr
zu Kapitel 5
Bisher mein liebstes Kapitel hier.
Nun da es wirklich los geht fängt die Sache an mich zu fesseln.
Der Weg durch den Welt ist anschaulich beschrieben und die besagte Höhle sogar noch viel anschaulicher und sehr fantasievoll.
So etwas zieht mich als Leser dann wirklich kurz in eine andere Welt.
Hinzu kommt das Mysterium um den abgängigen Druiden, was den Spannungsbogen zusätzlich hoch treibt.
Nun bin ich echt investiert in die Story.

Nebenbei, die Tolkien Vibes nehmen zu.
Dass die diversen elbischen Namen viel aus Tolkien-Werken entliehen sind (Ich sag nur: Feanor) fiel mir von Anfang an auf, und nun haben wir auch noch Waldläufer die ihr Pfeifchen rauchen.
Stört mich persönlich nicht, aber die Parallen sind unverkennbar für jeden Tolkien-Leser.

Antwort von Yvain de Leonais am 15.05.2019 | 19:59:15 Uhr
Danke auch für diese Review. Der Einfachheit halber haben wir uns bei der Rollenspielwelt bei den Elbensprachen an Tolkien orientiert, so daß natürlich auch viele Namen, sowohl bei Personen, als auch Orten usw., Sindarin oder Quenya sind. Das einer der Figuren hier Feanor heißt liegt einfach daran, daß es ein Spielercharakter ist und dieser von seinem Spieler eben genau diesem Namen verpaßt bekommen hat. Tolkienfeeling war durchaus beabsichtigt.

Ohne zuviel vorwegzunehmen, es passieren in der Welt Shan'Dur in diesen Tagen eine ganze Menge mysteriöser Dinge, welche später dann zu einem wichtigen Bestandteil der aktiven Spielwelt der Spielrunden werden, also wenn die Spielercharaktere quasi erwachsen sind und ihre Abenteuer erleben.

Es ist für mich nicht immer einfach das was in der Spielwelt passiert bzw. sich auf der Spielsystem bezieht in eine Geschichte zu schreiben, also in Romanform zu bringen. Selbst geschriebene Rollenspielabenteuer, Regelwerke und Settings sowie Charakterhintergründe sind etwas anderes als eine Geschichte hier auf Fanfiktion, und ich gebe zu. es fällt mi nicht immer leicht. Auch stellt es eine Schwierigkeit dar nicht zuviel Wissen vorauszusetzen - wir spielen in der Welt und haben sie geschaffen, jedoch verfügt der Leser hier nicht über dieses Hintergrundwissen. Deshalb der Spagat zwischen einer flüssigen Geschichte und Erklärungen, Beschreibungen zur Spielwelt und -system. Als Rollenspieler/Spielleiter verfüge ich über eine mehrere Jahrzehnte umfassende Erfahrung, Fanfiktion war für mich jedoch Neuland.

Dieses hier war auch mein erster Gehversuch auf Fanfiktion, und daher dauert es vielleicht auch etwas bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Für Anregungen, Kritik und auch Fehlerhinweise bin ich deshalb natürlich äußerst dankbar.

Die Geschichte wird - natürlich wie alle anderen Geschichten auch - demnächst fortgesetzt, da ich nun nach gewissen Umständen und Widrigkeiten nun sowohl etwas Zeit als auch die Ruhe habe weiterzuschreiben.
14.05.2019 | 23:27 Uhr
zu Kapitel 4
Boah, das ist ja mal klischeehaft für den adoptierten Burschen, dass er überkompensiert, indem er solche rassistischen Ansichten über den Typen mit gemischter Abstammung und dessen Mama hat. Ich meine, das zieht die Dame schon in die Fremde und zeigt außerhalb der eigenen Art ein Kind und dann müssen sie und ihr Sohnemann sich immer noch so etwas anhören, dass sie "sich für was Besseres halten".

Naja, wir werden ja noch sehen ob das In-Universe Bullshit von seiten des Protas sein soll oder der stereotype "Alle von dieser Art sind automatisch Rassisten"-Rassismus wieder mal gerechtfertigt sein soll.
Bisher wissen wir über Celebrenamîdhion nur dass er einen extrem schlechten Sinn für Humor hat.
Aber andererseits treten solche Leute auch massenhaft im Fernsehen auf und verdienen gut Geld damit, also sein wir mal etwas nachsichtig.

Trotzdem, die Weise wie hier eine D & D typische Abenteuertruppe sich für eine Mission bereit macht liest sich hier sehr schön.

Antwort von Yvain de Leonais am 15.05.2019 | 19:41:04 Uhr
Auch hier Dank für das kritische Review. Wobei ich nicht soweit gehen würde eine Form von Rassismus hier hineinzuinterpretieren, da Cairbre sich hier wirklich nur auf das eine Exemplar der Lichtelben bezieht, nämlich die Mutter Celebrenamîdhions, die eine wirklich sehr hochnäsige Person ist, aber nicht explizit für alle Vertreter ihres Volkes steht. Ihr Sohn kann darüber hinaus ein ganz schöner Kotzbrocken sein, und auch solche Typen kann man überall finden.

Wie in unserer Welt es z.B. Unterschiede zwischen Westfalen und Rheinländern, oder Bayern und Ostfriesen gibt, und dies auch oft zum Anlaß genommen werden um über den jeweils anderen zu schmunzeln oder zu frotzeln, so gibt es dieses natürlich unter den Elbenvölkern, aber im Prinzip auch im Bezug auf allen anderen Völker Shan'Durs. Auch dort gibt es Vorurteile, Klischeedenken und manchmal auch gewisse Ressentiments, wobei dieses nicht unbedingt in Rassismus gipfeln muss.

Cairbre und seine Schwester hatten es nicht von Anfang an leicht in der grünelbischen Kultur anzukommen und sich einzuleben, nicht alle Bewohner Calenhads waren davon begeistert das Calentaurion und Anarrel die beiden adoptierten und aufziehen wollten. Dennoch bestand die Chance das ich beide in der Gemeinschaft einbringen können und so sowohl ihr Verweilen rechtfertigen als auch ihren Platz erkämpfen. Cairbre ist alles andere als ein Rassist. Wobei man beachten muss das er einen ziemlichen Hass auf Orks hat, was sowohl auf persönlichen Erlebnissen als auch auf Einflüssen der grünelbischen Kultur. Das ist sicherlich auch ein Klischee, aber in Shan'Dur mögen sich Elben und Orks nicht sonderlich, und führten Jahrhunderte lang Krieg gegeneinander.

Das jedoch Cairbre wie auch seine Schwester bei den Grünelben Calenhads aufgenommen und in die Gemeinschaft integriert wurden zeigt, daß in diesem Volk in diesem Punkt kein Rassismus vorliegt, obwohl bei den beiden erschwerend noch andere Merkmale, wie die unnatürlichen, dämonenhaften Augen, hinzukamen.
14.05.2019 | 23:03 Uhr
zu Kapitel 3
Für mich, der gerade ins D & D Fandom eintaucht liest sich das hier recht unterhaltsam.
Unterhaltsam, wenn auch voll von den üblichen D & D Klischees.
Welche auf der einen Seite als Produkte ihrer Zeit bis zu einem gewissen Grad tolerieren kann, aber die mich andererseits doch immer ein bisschen nerven.

Auf der einen Seite etwa habe ich nichts gegen das Konzept von Elfen, die in Wäldern in Baumhäusern leben und ziemlich badass sind.
Auf der anderen Seite konnte ich nie wirklich verstehen, warum sie dann wegen ihrer Lebensart automatisch eine eigene Unterart darstellen sollen, anstatt dass die Elfen eben einfach genau so viele verschiedene Kulturen hervor bringen können wie die Menschen.
Ärgerlich wird dass dann für mich, wenn besagte Elfen ohne weitere Erklärung mit Schwertern, Dolchen und Äxten herum hantieren können, ohne dass sie dafür nach Erzen schürfen, diese zu Metallen/Legierungen verhütten und dann zu den entsprechenden Waffen schmieden müssen (was natürlich entsprechend Ressourcen verbrauchen und Emissionen verursachen würde), damit sie dann damit prahlen können im Einklang mit der Natur zu leben.
Was dann für mich impliziert dass sie In-Universe entweder den ganzen Kram einfach von anderen, weniger "naturverbundenen" Völkern kaufen (#SuperHeuchler) oder eine Art von Magie nutzen, die andere Völker nicht anwenden können bzw. vor anderen Völkern bewusst geheim gehalten wird (#SuperDuperHeuchler).
Nenn es ruhig NitPick, aber ich bin einfach an dem Punkt ankommen, wo das World Building zumindest so klingen sollte, dass es im Kontext des Settings funktioniert.

Wie gesagt, ich erkenne absolut an dass die meisten D & D -Settings als Produkte ihrer Zeit eben dieses Problem ständig mit sich herum schleppen, aber wenn du hier schon eine eigene Welt erstellst, dann kann man ja auch durchaus versuchen solche Sachen zu vermeiden.
Ich verweise hier auf das "Eberron"-Setting, wo u.a. die Elfen eine Rasse mit verschiedenen Kulturen sind und auch "naturverbundene" Kulturen immer noch die für sie nötigen Ressourcen entweder kaufen oder selbst abbauen müssen (u.a. kooperieren da viele Druiden mit Bauern und Viehzüchtern, weil sie letzten Endes alle auch essen müssen).

Wie erwähnt, deine Story ist unterhaltsam zu lesen, aber die hier erklärten Sachen fallen mir diese Tage eben viel bei Stories in D & D-Settings und vergleichen Settings stark auf, von wegen Interne Logik und so.

Antwort von Yvain de Leonais am 15.05.2019 | 19:11:47 Uhr
Erst einmal Danke für Dein ausführliches wie kritisches Review.

Das die Geschichte voller D&D-Klischees steckt, wie Du richtig festgestellt hast, ist natürlich dem geschuldet, daß die ganze Geschichte auf unseren D&D-Spielrunden basiert. Sowohl die selbst erdachte Spielwelt als auch die Abenteuer und natürlich die eigenen Spielercharakter (SC) wie auch Nichtspielercharaktere (NSC) bilden die Grundlage meiner Geschichten welche zum Teil den Charakteren mehr Leben eintauchen und Tiefe verleihen sollen. Weitere Einflüsse stammen das "Das Schwarze Auge" (Aventurien) und "Vampire"/"Werewolf", wobei sich dieses primär auf unser modifiziertes D&D-System bezieht. Des weiteren natürlich auch hier und da Dinge aus Romanen und Filmen. Die Geschichten hier sind also ein Nebenprodukt unser Rollenspielrunden und nehmen daher Elemente des Spielsystems, der Spielwelt (Setting) und auch der Kampagne in sich auf. Entweder baut es den Charakterhintergrund weiter aus, oder aber es beschreibt die erlebten, d.h. gespielten, Abenteuer wieder bzw. füllt die Lücke zwischen Abenteuern.

Metalle sind ja auch ein Bestandteil der Natur und werden z.B. auch für gute Werkzeuge gebraucht mit denen sich dann z.B. die Baumhäuser wie auch die großen Baumsiedlungen bauen lassen. Für mich stellt dieses daher keinen Widerspruch dar. Auch wenn sie in den tiefen Wäldern leben sind sie dennoch eine hochentwickelte Kultur. Anders als ihre lichtelbischen Brüder, welche phantastische Städte bauen, oder den Steinelben, welche die Gebirge bewohnen und auch Untertage leben. Und gucke z.B. in die irdische Geschichte - keltisch-gallische Schmiede arbeiteten Meteorgestein mit in ihre Schwerter ein, und bereiteten Cäsar sowohl Kopf- als auch Schwertzerbrechen. Die Grünelben dieser Welt treiben natürlich auch Handel, z.B. mit Steinelben (nicht zu verwechseln mit den Dunkelelben oder Drow, die im Unterreich leben). Dann gibt es noch das geheimnisvolle Volk der Eiselben von denen wenig bekannt ist, aber auch noch in der Kampagne eine gewisse Rolle spielen wird.
Grünelben sind ja eine eigene Unterart/Kultur innerhalb der Elbenvölker von Shan'Dur. Ihre Primäre Waffen sind Bögen und Speere. Sie leben in der Natur und haben aus diesem Grund einen größeren Konnex, auch wenn die anderen Elbenvertreter jetzt nicht völlig fernab von Natur leben und bestimmte Dinge nicht wahrnehmen würden - sie haben zum Teil nur eine andere Sichtweise. Auch Lichtelben würden nicht sinnlos ganze Wälder niederholzen um dort eine Stadt zu bauen - anders als z.B. Menschen. Innerhalb der Grünelben gibt es noch die etwas urtümlichere Gruppe der Wildelben, welche wirklich wie Trapper in der Wildnis leben und Metallgegenstände kaufen bzw. eintauschen müssen.
11.06.2017 | 23:39 Uhr
zu Kapitel 10
Auch die beiden neuen Kapitel waren recht spannend. Damit sind der Waldläufer und die Elben offenbar den Übeltätern auf der Spur, und scheinen überzeugt zu sein, dass es nicht bloß Orks sind. Und man erfährt auch so einiges über die Elben, zumindest über die Waldläufer unter ihnen. Bis jetzt eine interessante Geschichte.

Antwort von Yvain de Leonais am 12.06.2017 | 01:19:34 Uhr
Dankeschön für das Review und die lobenden Worte! Die nachfolgenden Kapitel werden voraussichtlich etwas mehr Action erhalten.
Da alle Grünelben sehr naturverbunden sind haben alle ein wenig "Waldläufer" in sich, d.h. kennen sich mit der Natur des Waldes, den Tieren, Pflanzen, Witterung aus, können in der Wildnis überleben usw.. Ebenso können alle egal welcher Profession (Klassse; D&D) sie angehören zumindest rudimentär Spuren lesen, Klettern und Balancieren (wichtig wenn man auf Bäumen lebt) sowie sind in Tier- und Pflanzenkunde geschult, und verfügen über etwas Orientierungssinn. Sein Bruder Feanor z.B. ist Druide, verbunden mit Obad-Hai, dem Gott der Wälder, der Natur, dem Eichenvater und Vater des Winters, und Almariël ist Klerikerin von Ehlonna, Göttin der Tiere und Waldbewohner, Tochter Obad-Hais und göttliche Maid des Frühlings. Thorongîl ist ebenfalls ein Waldläufer, so wie Cairbre und Folgaldir, Dúathiën eine Schurkin (auch die gibt es) und Celebrenamîdhion ein Kämpfer.
Es ist nicht ganz einfach die Welt in der diese Geschichte spielt für Außenstehende lebendig werden zu lassen, da vieles was für die P&P-Spieler unserer RPG-Runden selbstverständlich und bekannt ist der Leser nicht wissen kann; Daher waren auch in diesem Kapitel wieder weitere Informationen über die Grünelben und ihren Lebensraum verwoben um mehr Licht ins Dunkel zu bringen.
25.02.2017 | 16:54 Uhr
zu Kapitel 8
Jetzt habe ich diese Geschichte von dir gelesen, und kann dazu nur sagen, dass sie mir wirklich gefallen hat. Du beschreibst die Charaktere gut, und auch die Umgebung. Ich fände es nur schön, wenn du auch das Aussehen der Charaktere etwas besser beschreiben würdest. Ansonsten merkt man bei der Geschichte aber auch wirklich, dass du ganz schön Ahnung vom Setting hast. Ist das mit der Kultur der Grünelben so denn Canon, oder hast du dir das selber ausgedacht?

Bislang ist die Geschichte an einem spannenden Punkt angelangt. Aus einer einfachen Mission wurde plötzlich eine gefährliche Mission, weil vielleicht Orks in der Nähe sein könnten. Zugleich scheinen zumindest einige der Grünelben nach wie vor Vorbehalte gegen einen Menschen zu haben. Gehören die Grünelben denn nicht zu den guten Völkern? Andererseits macht das so die Charaktere vielseitiger.

Wird die Geschichte fortgesetzt? Immerhin kam seit gut und gerne drei Monaten kein neues Kapitel mehr.

Antwort von Yvain de Leonais am 25.02.2017 | 19:18:41 Uhr
Danke für die Review und die Kritik!

Das mit den Charakteren und deren Aussehen werde ich versuchen nachzubessern, danke für den Hinweis, nur so kann man sich verbessern. Die "Ahnung" bzw. das Backgroundwissen stammt von jahrelanger Erfahrung mit Pen&Paper-Rollenspielen, sowhl als Spieler und auch als Spielleiter, wobei ich schon immer viele der Abenteuer und Kampagnen selbst geschrieben habe; da ist man das als Nebeneffekt natürlich sehr gut in der Materie bewandert. In dieses Geschichte sind dann auch sozusagen die Jugenderlebmisse von vieren meiner Spieler-Charaktere, die ich momentan spiele, verarbeitet, zusammen mit Freunden in einer selbstgeschaffenen Spielewelt.
Viele Namen beruhen auf dem Sindarin bzw. Quenya von Tolkien, da ich mich auch mit dem mittelerdischen Elbisch etwas beschäftigt habe.
Das Grundregelsystem ist "Dungeons & Dragons 3. Edition" mit Einflüssen von "Das Schwarze Auge", "Vampire"/"Werewolf" und "Cthulhu" sowie natürlich vielen Romanen und Filmen aus dem Bereich Fantasy, und man könnte es grob in die klassische "High Fantasy" einordnen. Verwende aber auch gerne Mystery- und Horror-Elemente.
In der Spielewelt gibt es mehrere Elbenvölker. Die Lichtelben sind die klassischen Hochelben, die auch richtige Städte haben - natürlich alles trotzdem sehr grün und natürlich mit einer sehr besonderen Architektur. Ihre grünelbischen Schwestern und Brüder leben sehr naturverbunden in den tiefen Wäldern, und hier unterscheiden sich zwei Strömungen, nämlich die zivilisierteren Waldelben zu denen der überwiegendere Teil der Grünleben zählt, und die wie deren Name schon sagt etwas rustikaleren Wildelben. Die Charaktere der Geschichte gehören zu der waldelbischen Ausprägung. Dann gibt noch noch Steinelben die in Gebirgen leben und sogar recht gut mit Zwergen auskommen. Im hohen Norden leben noch die äußerst mysteriösen und nahezu unbekannten Eiselben, ein sehr zurückgezogen aber auch Fremden feindlich gesinntes Volk. Und zuletzt natürlich noch die Dunkelelben, also Drow, da es auch in unserer Welt ein Unterreich gibt (Bin ein großer Fan der "Forgotten Realms" und dessen "Underdark").
Sowohl Licht-, Grün- und Steinelben kann man zu den "guten", "freien" Völkern zählen während die Eis- und Dunkelelben eher böse Tendenzen haben, was aber auch daran liegt sie finstereren Göttern huldigen.
Stein- und Eiselben sind quasi Eigenschöpfungen, wobei die Steinelben sich ein guter Freund, der die Spielewelt geschaffen hat und die Idee zu allem hatte, erdacht hat. Und die erschaffen Völker brauchen natürlich eine kulturelle Identität, und an der wird noch fleißig geschrieben.
Somit ist das "Setting" der Spielwelt selbst erdacht bzw. von anderen Quellen übernommen und angepaßt worden, z.B. gibt es in der Welt auch humanoides Katzenvolk welche zum einen auf den Hulinen aus "Lands of Lore: Götterdämmerung" und zum anderen den Khajiit aus "Elder Scrolls" beruhen. Es ist also ein sehr stark verhausregeltes D&D-System mit einer eigenen Spielewelt wo alles nach den eigenen Vorlieben und wünschen angepaßt wurde mit dem Ziel das die Spielerunden eine Menge Spaß bereiten sollen weil alles das vorkommt was man besonders mag und schätzt.

Natürlich wird diese Geschichte noch weitergeführt (wie auch die anderen), nur braucht man zu schreiben Zeit und auch Muße, und nicht immer hat man beides. Der Plot existiert aber schon grab sozusagen in den Vitae der einzelnen Spieler-Charaktere, da ich die Angewohnheit habe meine Charaktere mit einer recht ausführlichen Familien- und Vorgeschichte auszustatten.