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Autor: RamonaXX
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
04.03.2017 | 14:01 Uhr
Hallo liebe Ramona,

endlich habe ich es geschafft, den 3 Teiler zu beginnen und ich fand den ersten Teil schonmal sehr einfühlsam geschrieben. Ich bin ja normalerweise nicht so der große Slash Leser, aber ich bin offen für alles, wenn es gut und plausibel geschrieben ist. Da ich ja schonmal "reingelesen habe in den dritten Teil, weiß ich, es wird noch anders, aber das macht mir nichts. Ich habe auch schon Jack/ Daniel gelesen. Wobei ich im ersten Teil hier auch mehr die Freundschaft und Trost sehe, ein "füreinander da sein", in einem Krieg, in dem man niemanden zum Anlehnen hat und der menschliche Kontakt deshalb umso essentieller wird, um nicht ganz abzustumpfen.

Die beiden sind irgendwie rührend miteinander. Offenbar besteht schon so eine Anziehungskraft zwischen beiden, aber hier suchen einfach beide Halt, den sie auch vom Anderen bekommen. Jeder auf seine Art. Was sollte daran falsch sein!
Ein gelungener Auftakt für den Dreiteiler, mal sehen, wie es im zweiten weitergeht. Schick dir ein Sternchen, LG Susann

Antwort von RamonaXX am 05.03.2017 | 11:25 Uhr
Liebe Susann,

ich freue mich für dich, dass Du die Zeit zum Lesen gefunden hast und noch mehr, dass Du dir die Zeit genommen hast mir ein Review zu schreiben. Vielen Dank dafür! Ursprünglich bin ich überhaupt nicht der Slasher, aber irgendwann bin ich eben doch auf den Geschmack gekommen. ;-) Vorzugsweise über die Geschichten von John's Chaya... Das mit Chris und Elias, nun ja, das hat sich so über die Zeit ergeben. Dieser erste Teil und auch der zweit waren "Absicht", der dritte jedoch ist etwas "aus dem Ruder gelaufen". :-) Da haben mir die Figuren beim Schreiben ins Ohr geflüstert, was ich tippen soll. (Kennst Du das?)

Es ist schön zu lesen, dass die Belange, die mir wichtig waren - nämlich die Suche nach Trost und Zuspruch - so klar in diesem One-Shot rübergekommen sind. Es geht hier zwischen Elias und Chris genau um das, was Du schreibst, um das Füreinander-da-sein. Das gibt ihnen beiden Kraft, die Kriegssituation und das feindliche Umfeld, in dem sie sich gezwungener Maßen aufhalten zu ertragen. Was die Anziehungskraft zwischen den beiden betrifft... Hm, da was ich nicht so recht, wie ich mich da positionieren soll. Ich will es nicht leugnen, kann dem aber auch nicht voll zustimmen. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Situation selbst geschaffen habe und deshalb etwas "betriebsblind" bin. ;-)

Vielen Dank nochmal für dein Review.
Und man ließt sich!
Ramona
07.11.2016 | 20:53 Uhr
Huhuuuu :)
Ich bin überwältigt von dem Gefühl, was sich beim Lesen in mir breit gemacht hat.
Ich finde es genial geschrieben (wie eigentlich alles von dir ;) )
Das Zwischenmenschliche, die greifbare Nähe ist wunderschön getroffen
und beschrieben. Ein wundervolles Werk meine Liebe :)
LG Nadine

Antwort von RamonaXX am 08.11.2016 | 11:11 Uhr
Hey meine Liebe,

ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr ich mich über Nachricht von dir freu. Und dann auch noch in einem Review.
Ich schwör ich habe total oft an dich gedacht und wollte dir schon lange mal wieder schreiben.
Jetzt gibst Du mir Gelegenheit dazu. Es freut mich zu lesen, dass die Geschichte dich so tief berührt hat.
Witzig, dass Du dich gerade in diese versteckte Ecke mit meinen Platoon-Geschichten verirrt hast.
Ich mach jetzt noch ein paar Freudenluftsprünge. *grins*

Auf ganz bald!
Ramona
17.10.2016 | 18:53 Uhr
Hallo Ramona,

gern geschehen. ;-) Ich freue mich, dass dich John/Rodney zum Posten inspiriert haben. :-)

Chris brauchte eine entspannte Massage und Elias Körperkontakt, um wieder Kraft zu tanken.
Klar, dass es Chris merkwürdig vorkam und er sich fragte, ob Elias vielleicht schwul ist.
Aber jeder Mensch braucht ab und an mal jemanden, an den er/sie sich einfach mal nur anlehnen kann.
Der einfach nur für einen Moment ihm/ihr den gerade benötigten Halt gibt.
Genau so eine Situation war es zwischen Chris u. Elias. Obwohl, etwas geprickelt hat es doch.
Sie sind einfach zu lange alleine und haben gewisse Bedürfnisse. Selbst wenn man eigentlich nicht schwul ist.
Irgendwie verständlich, in solch einer Situation.
Du schreibst wirklich sehr schön u. einfühlsam. :-)

Liebe Grüße
John´s Chaya

Antwort von RamonaXX am 21.10.2016 | 10:12 Uhr
Liebe John´s Chaya,

ja, ohne John und Rodney hätte ich mich wohl nicht getraut das zu posten. Ich habe mich immer wieder beim Schreiben gefragt, ob ich das wirklich machen soll, oder ob es nicht doch viel zu absurd ist. Deinem schönen Review entnehme ich, dass die Szene alles andere als absurd ist. Du scheinst genau rausgelesen zu haben, was ich sagen wollte und worum es mir dabei geht. Ein sexueller Kontakt steht bei dieser ersten Begegnung nicht im Vordergrund. Aber Du hast recht, ein bisschen prickelt es. Das ist mir beim Schreiben auch aufgefallen. Ich finde es ist eine berechtigte Frage: Wenn man als hetero gepolter Mensch zum ersten Mal Kontakt zum eigenen Geschlecht hat, wo endete dann die Hürde im Kopf und wann übernimmt der Körper das Ruder - jenseits des "Richtig-und-Falsch"-Denkens.
Auch wenn dieser OS keine Antwort auf diese Frage gibt so steht sie doch unausgesprochen im Raum, da sie beide über das Schwul-sein nachdenken. Ich danke dir noch Mal herzlich für dein Lob, bezüglich meinem Schreibstil. "Einfühlsam" zu sein, ist mit ein besonders anliegen, gerade wenn es um Slash geht. Wie schon mal gesagt: Wilden Sex, dass können viele Schreiben. Aber authentisch, mit Hemmschwelle und Zweifeln, dass ist viel anspruchsvoller. Ich denke da gerade an Rodney, der John gesteht, dass er - außer im Astrophysikkurs - kaum homosexuelle Erfahrungen gemacht hat... (War doch so, in einer der Geschichten oder?) Das war auch sehr einfühlsam. :-)

Viele Grüße
Ramona
17.10.2016 | 08:08 Uhr
Liebe Ramona!
In Fanfictions wird doch so gut wie jedes Serienpairing geslasht.
Ich fand deinen zarten Versuch sehr sensibel geschrieben und geb dir ein Sternchen.

Weiß man es, wie sich hetero Männer in einer Männergesellschaft getröstet haben,
weil sie nie wissen konnten, ob sie den nächsten Tag überleben würden?
Im Schatten des Todes sich lebendig fühlen, das war es wohl.

Ich finde es sehr realistisch,
was immer sich als Trost und Trauerbewältigung zwischen den Soldaten dort wohl abgespielt hat außer Saufen und Kiffen.
Deinen OneShot empfinde ich tatsächlich mehr als Freundschaft (wie auch im Genre angegeben) denn als Slash.
Menschen sind Herdentiere und brauchen Wärme, Gemeinschaft, Berührungen.
Wir sind nicht dazu gemacht, alleine zu sein.
Herzlichst.
R ♥

Antwort von RamonaXX am 21.10.2016 | 09:55 Uhr
Hallo Net Sparrow,

>In Fanfictions wird doch so gut wie jedes Serienpairing geslasht.< Stimmt, nur wenn ich ehrlich bin, ist mir nicht ganz klar, ob der Satz von dir jetzt positiv oder kritisch gemeint war. Ich für meinen Teil habe mich lange dagegen gewehrt, Elias und Chris zu verkuppeln. Allerdings gibt es im Englischen eine Menge von Geschichten, die sich genau diesem Pairing widmen. Ich fand es anfangs ziemlich doof, bis ich zwei sehr gute "soft slash" Geschichten gelesen habe. Und irgendwann habe ich gemerkt, dass ich beim Schreiben ganz von selbst in diese softe Schiene abrutsche. Das erste Mal habe ich es gemerkt, als Chris sich in "Was es bedeutete kameradschaftlich zu sein" so fürsorglich um die Wunde von Elias kümmert. Was ich danach geschrieben habe, war für mich so eine Art logischen Fortsetzung von der Beziehung der beiden. Und es wird wohl auch noch weiter gehen... ;-)

Tja, da hast Du es Mal wieder verdammt gut auf den Punkt gebracht: Wer weiß schon, was die Männer untereinander gemacht haben, um sich zu trösten...? Ich musste die letzten Tage immer an den Film Brokeback Mountain denken. Zwei Männer, Hunderte von Schafen, ein einsamer Berg... Da ist es, glaube ich nur verständlich, wenn man Nähe und Kontakt sucht, sobald ein gewisses Grundvertrauen da ist und man sich nicht spinnefeind ist. Denn auch diesen Satz finde ich ganz wundervoll: >Menschen sind Herdentiere< Selbst wenn die Herde nur zwei Tiere hat!

Liebe Grüße
Ramona
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