Autor: StellaHada
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 1:
18.05.2017 | 08:30 Uhr
zu Kapitel 1
Moi,

so, offensichtlich habe ich nun endlich einmal die Zeit gefunden, wenigstens erstmal den Prolog deiner Geschichte zu lesen. Ich bin seit einiger Zeit immer etwas skeptisch, wenn’s ums Lesen geht, aber das an dieser Stelle genauer auszuführen, würde nun wirklich den Rahmen sprengen.
Positiv überrascht hat mich hier auf jeden Fall schon einmal die Zeichensetzung. Ehrlich, wenn die schlecht gemacht ist, dann kannst du mich damit jagen – was dir bis hierher offensichtlich nicht geglückt ist. Ich hoffe allerdings sehr, dass du nicht zu den Autoren gehörst, die Gedankengänge in Anführungszeichen setzen oder mit sonst irgendwelchen Zeichen aus dem Text hervorheben. Das wäre nämlich der nächste Punkt, der mich von Lesen abhalten würde, doch um das herauszufinden, muss ich wohl mehr als nur den Prolog lesen.
Aufgefallen ist mir im Prolog übrigens bisher nur ein Rechtschreibfehler und zwar hier: „[...] wofür das duzend Fernbedienungen gedacht war [...]“ < Es heißt „Dutzend“.
Im nächsten Satz – um das einmal positiv hervorzuheben! – gefällt es mir sehr gut, dass du Jalousien richtig geschrieben hast. (Bei dem Wort bin ich schon über wirklich grausige Rechtschreibfehler gestolpert...)

Inhaltlich lässt sich nach dem Prolog natürlich noch nicht so viel sagen, aber das ist ja ganz normal. Gefallen hat mir tatsächlich die Darstellung des Verhältnisses zwischen Bucky und Steve, ganz besonders natürlich der Umstand, dass die ganz Wohnung voller Post-its zu sein scheint, als Bucky das Zimmer verlässt, während scheinbar alle anderen auf dieser erwähnten Mission sind. Allerdings frage ich mich doch, ob Steve die Zettel alle ganz alleine beschriftet hat oder ob Natasha und/oder sonst jemand ihm dabei geholfen haben, denn so, wie das hier aus Buckys Sicht beschrieben wird, scheint es ja so ziemlich überall Zettelchen zu geben. Naja, außer auf den Fernbedienungen natürlich. In meinem Kopfkino braut sich da gerade ein Szenario zusammen, in dem mehrere Personen Zettel für Bucky schreiben und dabei denken, irgendjemand der anderen Beteiligten würde sich schon um die Zettel für die Fernbedienungen kümmern, aber dann kümmert sich keiner und die armen, unschuldigen Fernbedienungen werden schnöde vergessen.

Was mich ein bisschen irritiert hat, war allerdings der Rucola auf der Tiefkühlpizza. Gibt’s das wirklich? Und wenn ja: Schmeckt Rucola überhaupt noch, wenn der mal tiefgefroren war?! Wenn Rucola so schmeckt wie Petersilie nach dem Tiefkühlen, dann ist das ziemlich eklig und nicht gerade eine erstrebenswerte Mahlzeit.
Übrigens hat mir auch der Vergleich des Kühlschranks mit dem Kleiderschrank aus den 1920er Jahren gefallen, der war meiner Meinung nach sehr treffend.

Interessant fand ich auch die Beschreibung der Nachtruhe bzw. in Buckys Fall wohl eher die der Nachtunruhe. So wirklich ruhig scheint er mit Steve neben sich im Bett ja nun nicht schlafen zu können, ganz unabhängig von seinen Alpträumen. Hoffentlich sind die Wände in diesem Haus einigermaßen dick, denn andernfalls, fürchte ich, dürften die Nächte mit Buckys Alpträumen nicht nur einen negativen Unterhaltungswert für Bucky und Steve haben, sondern auch für die anderen Mitbewohner, vorausgesetzt, sie schlafen nicht gerade mit Gehörschutz.

lg FtF
22.12.2016 | 14:59 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Stella,

leider hab ich mein Ziel alles Kapitel zu Reviewen bis ein neues kommt nicht erricht, aber da ich heute Zeit hab, werde ich das nachholen.
In den nächsten 2 Kapiteln bekomm ich meine volle Bromance-Dröhnung von Steve und Bucky.

hier mein Review für Kapitel 10:
X ) Der große Captain America hat Angst vor Gewitter und das obwohl er den Gott des Donners persönlich kennt. Manchen Dinge ändern sich halt nie. Ich frag mich nur, warum Bucky bei Gewitter immer zur Stelle war bzw. warum Steve so oft bei Bucky geschlafen hat, dass sich einen Gewitter-Pancake-Tradtition entwickeln konnte.
Ich persönlich liebe ja Gewitter, mein Kater allerdings vergräbt sich ähnlich wie Steve - ins letzten Eck des begebaren Kleiderschranks. ^^

Urggg die Idee mit der Essenschlacht ist zwar nicht schlecht, weil Steve kurz seine Angst vergisst, aber mit Eiern (aua) und Mehl. Was für eine riesige Sauerei. Allerdings haben wir hier auch gleich geklärt warum Buckys Haare so toll sind. Eigelb-Kuren sind super für die Haare, die werden davon ganz glänzend und weich.
Ich find es auch super wie er mit seinem störrischen Arm schimpft. Allerdings muss ich mich doch über den Rest der bewohner wundern, die scheinen ja einen sehr, sehr tiefen Schlaf zu haben, dass sie das nicht mitbekommen. Wobei - nein halt, es gewittert ja. In der Geräuschkulisse geht vermutlich das Gelächter und die platzenden Eierschalen total unter. Und Steve muss echt Angst haben, wenn er sogar das Aufräumen aufschiebt.
Ich stell mir Steve grad als ausgewachsenen Golden Retriever vor, der sich auf Buckys Schoß einrollt.
Und dann schauen die Zwei auch noch Sherlock - eine der bekannsten, lebenslangen Männerfreundschaft der Geschichte.
Kein Wunder, dass Wanda hin und weg ist. Wobei gerechte Strafe bei so einer Sauerei natürlich sein muss.

Zu Kapitel 11:
Ein neues Stucky-Kapitel (Wobei sich das auf die Bromance bezieht. Ich bin zwar verschiedenen Pairings nicht abgeneigt, aber die zwei sind mir als Freunde lieber denn als Geliebte)
Nachdem wir zuletzt ein schönes Comfort-Kapitel hatte, schlägst du jetzt ein etwas anderen Ton an.
Obwohl Bucky sich wieder an fast alles erinnern kann (die Gedächnislöschung scheint ja immer nur kurzfristig wirksam gewesen zu sein) und gerne über die Zeit vor seinem Fall spricht und Vergleiche zur heutigen Zeit zieht, bleibt seine lange Gefangenschaft und Instrumentalisierung durch die Soviets bzw. Hydra ein schwarzes Loch. Bei dem was ihm da alles widerfahren ist, ist es nur logisch, dass er darüber nicht gerne spricht.
Mir tut er ja richtig leid (Marvel soll mal aufhören die "Bad Guys" so unglaublich attraktiv und sympahtisch zu machen. Ich fange an an meiner Moral zu zweifeln). Es muss unglaublich belastend sein erst alle Hoffung auf Rettung zu verlieren und absolut hilflos einer Organisation ausgeliefert zu sein, die einen komplett entmenschlicht und zwingt Dinge zu tun, die seinem Wesen widersprechen und dann mit der Last dieser Erinnerungen leben zu müssen.

Dir ist es gut gelungen diese Kapitel zu schreiben ohne zu emotional zu werden oder OC zu werden und trotzdem diese gewisse Schwere von Buckys Gewissen zum Tragen zu bringen. Es spricht für dich, dass du sowohl lustige, leichte Kapitel als auch solch etwas melancholischer, dunklere Kapitel schreiben kannst ohne das eine Seite überwiegt.

Kleine Frage am Rande noch: Hat Bucky jetzt auch eine eigenes Schlafzimmer oder teile er sich immer noch mit Steve ein Zimmer in dem mittlerweile 2 Betten stehen (pfff, verdammt - nicht an ein Stockbett denken, nicht an ein Stockbett denken XD )

Gruß, Jelena