Reviews 1 bis 11 (von 11 insgesamt):
01.08.2018 | 07:35 Uhr
zur Geschichte
Hallo.
Nachdem ich alle Kapitel schon vor einiger Zeit gelesen habe, dachte ich mir, ein Review wäre mal fällig und hier bin ich.
Zuerst einmal: mir gefällt die Art, wie du schreibst, sehr gut. Man kann eigentlich alles verstehen und die Charaktere nachvollziehen. Man merkt kaum einen Unterschied zwischen den Abschnitten in der Sicht der Charaktere, die du selbst erstellt hast und derer, die von den Lesern erstellt worden, was ich auch sehr gerne mag. Du scheinst dir einen ziemlich guten Überblick schaffen zu können.
Dann mehr spezifisch zum Geschriebenen: besonders in den Kapitol-Szenen und in der Personenübersicht gefallen mir die Namen, die du den Charakteren gegeben hast, es wirkt canongetreu. Auch, wie du sie im zweiten Prolog dargestellt hast, wirkt ziemlich kapitolinerisch (?).
Des weiteren mag ich es ebenfalls sehr gern, dass du zu jedem Distrikt ein Kapitel schreibst, dadurch lernt man die Charaktere gut kennen, bevor man ihnen in der Arena zusieht, auch wenn es natürlich vom Schreiben her Arbeit ist, denke ich. Auch die Kapitelüberschriften der jeweiligen Kapitel mag ich, und sie passen auch recht gut zu den Kapiteln, für die sie existieren. (und nein, das ist nicht selbstverständlich)
Zu dem jetzigen Kapitel: Delphines Gedanken finde ich sehr interessant, ich bin schon gespannt darauf, zu sehen, wie sie sich in der Arena macht. Generell sind die Charaktere nachvollziehbar. Ich zum Beispiel hätte niemals 'verfi-ckte Trottel' über Finnick Odair und Konsorten gesagt, aber wie du es beschreibst und von der Situation abhängig kann ich es verstehen.
Und zu Cassius ... ich glaube nicht, dass ich erfreut wäre, wenn er auf der Straße mich (oder mein Kind?!) ansprechen würde, aber er wirkt sympathisch und auch die Szene mit seinen Freunden gefiel mir ziemlich gut.

Entschuldige bitte dieses kurze Review,
Amethyst
11.07.2018 | 18:02 Uhr
zu Kapitel 6
Hi :)

Das neue Kapitel hat mich daran erinnert, dass ich dir ja noch einen Steckbrief schulde - der ist auch beinahe fertig, ich muss nur noch einmal den Charaktertext durchsehen und ein paar Kleinigkeiten überarbeiten. Erwarte eine Mail von mir am Freitag.
Außerdem danke, dass du so ausführlich auf mein letztes Review geantwortet hast, das hat für mich vieles geklärt. Ich finde, es spricht immer sehr für einen Autor, wenn die Dinge nicht nur spontan aus dem Ärmel geschüttelt sind und "grundlos" dastehen, weil es eben gerade gefiel. Auch wenn soetwas manchmal sehr interessant ist, bei den grundlegenden Fragen, z.B. wie die die Welt der Charaktere funktioniert, finde ich es schon wichtig, dass sich da jemand sinnvolle Gedanken gemacht hat. In meiner Vorstellung hätte das Kapitol nach der Rebellion einfach anders reagiert, aber so, wie du es erklärt hast, kann ich es nachvollziehen und dann auch damit leben. Ich bin auch absolut keine Expertin in Sachen Ökonomie, aber der Versuchung, mit gefährlichem Halbwissen zu argumentieren, bzw. es zumindest mal anzusprechen, konnte ich kaum widerstehen ;)

Entgegen deiner Vermutung mag ich Delphines´ Part übrigens bisher am liebsten - das mag aber eher an ihr als Charakter liegen und weniger an den (nicht so) spannenden Ereignissen. Sie ist so ganz anders, als die meisten Tribute, denen wir bisher begegnet sind, da sie offen eine Meinung hat, die jeder Leser der Panem-Reihe als falsch, uninformiert und verblendet bezeichnen müsste. Und auch ganz menschlich betrachtet ist sie wenig sympathisch. Zwar ist sie von dir auch ein wenig überspitzt dargestellt, dennoch macht es sie meiner Meinung nach zu einer realistischen Person. Allein ihr großes Selbstbewusstsein macht sie für mich schön zu lesen, aber auch die Tatsache, dass sie keine dauerhaften Bewunderer dafür braucht.
Ich finde übrigens, dass du es hier sehr gut geschafft hast, ein Bild von Distrikt 4 zu malen - die Umgebungsbeschreibungen haben mir gefallen.

Mein erster Eindruck von Cassius ist, dass ich im realen Leben wohl in die entgegengesetzte Richtung laufen würde, sollte mir jemand wie er auf der Straße begegnen. Obwohl solche Menschen oft einfach offen und lebensfroh sind, wäre mir sein Gerede viel zu viel. Auch er scheint aber einige Probleme zu haben, da bin ich gespannt, mehr zu erfahren. Ansonsten finde ich ihn erstmal nett, aber anstrengend.

Eigentlich wollte ich auch noch zu den anderen Charakteren ein paar Sätze loswerden, aber ich denke, das mache ich dann Stück für Stück, wenn sie wieder vorkommen.
Liebe Grüße,
Sarah
09.07.2018 | 20:56 Uhr
zu Kapitel 6
Hi
Das war wirklich ein sehr schönes Kapitel.
Bin gespannt was hier noch so passiert.
Freue mich auf mehr, auch auf den Auftritt meines Nebencharakters.
12.06.2018 | 17:48 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Cleo :)

Nachdem ich jetzt mit dem Lesen aller Kapitel fertig bin, dachte ich mir, dass ich am besten direkt ein Review schreibe, bevor ich wieder all meine Gedanken vergessen habe und dann nur irgendetwas hinklatsche :D

Ich fange mal mit deinem Schreibstil an. Der gefällt mir grundsätzlich gut: Du hast klar verständliche Sätze, nicht zu lang, nicht zu kurz, was einen angenehmen Textfluss beim Lesen herstellt. Ich komme immer gut durch die Kapitel, muss nie stocken und habe das Gefühl, immer zu verstehen, was passiert und worum es gerade geht. Ich mag übrigens die Absätze, so wie du sie im letzten Kapitel gemacht hast, am liebsten.
Ansonsten finde ich, dass du dich auch sehr gewählt ausdrückst, zumindest als Erzähler.  Das passte in den beiden Prolog-Kapiteln sehr gut zu der gehobenen, politischen Atmosphäre im Kapitol, hat mich aber in den Distrikten zunächst etwas herausgeworfen. Ich hatte des Gefühl, dass es im Laufe der Kapitel besser geworden ist - ob das jetzt daran liegt, dass du etwas verändert hast, oder dass ich mich daran gewöhnt habe, kann ich aber nicht sagen.
Was sich aber durch deine gesamten Kapitel zieht, ist die Tatsache, dass du sehr erzählend schreibst und weniger die Taten sprechen lässt. Das mag zum Teil daran liegen, dass du hier eine Menge neuer Dinge einführen musst, dennoch fühle ich mich persönlich dadurch wenig verbunden zu den einzelnen Charakteren. Die emotionale Ebene fehlt hier - es gibt kaum Momente, in denen ich mich richtig in die Situation gezogen fühle, obwohl ich immer ein klares Bild vor Augen habe.  Darin hinein spielt auch, dass du immer wieder Dinge nochmal erklärst, die eigentlich schon durch eine vorherige Handlung klar sind. Beispielsweise erfahren wir als Leser durch die Unterhaltung zwischen Sarah und Oliver schon, dass dieser mit ihrer Schwester Julia ausgeht, dennoch findet man ein paar Absätze später folgendes: "Bei dem Gedanken kam ihr ihre ältere Schwester Julia in den Sinn. Julia, die ausgerechnet mit Oliver zusammen war und von der Lica eben gesprochen hatte. "
Viele schon bekannte Informationen, die zwar nicht übermäßig stören, bei denen ich mich aber etwas in die Richtung denke: schön und gut, weiß ich, bitte weiter in der Handlung. Ein einfaches:"Bei dem Gedanken kam ihr Julia wieder in den Sinn." hätte schon ausgereicht, um alles klar zu machen.

So ein Zwischending von Stil und deinem Bild von Panem ist der Punkt, der mich - obwohl es eigentlich eine Kleinigkeit ist - am meisten stört, und das sind die Jugendsprache, so wie die haufenweise auftretenden modernen Schimpfwörter, die alle Charaktere benutzen. Das ist wohl eine persönliche Sache, aber die wollen für mich so gar nicht nach Panem passen. Panem ist für mich ein Land und eine Gesellschaft, die sich deutlich von dem unterscheidet, was wir heutzutage kennen. Sprache ist dabei ein großer Teil, etwas, das für mich unsere heutige Gesellschaft ausmacht. Deshalb finde ich es so störend, dass ein so eindeutiges Identifikationsmerkmal unserer Zeit sich in einer Gesellschaft wiederfinden lässt, die so weit in der Zukunft liegt.

Dennoch ist deine "moderne" Version von Panem sehr interessant und ich bin gespannt, mehr darüber zu erfahren. Tatsächlich wundern mich sehr viele Dinge. Wieso hat sich das Kapitol dazu entschieden, bezüglich der Lebensstandarts eine 180 Grad Wendung in den Distrikten anzustreben? Vor der Rebellion konnte man es sich kaum leisten, einmal ein Bad zu nehmen und alle Technik, die über uralte Fernseher für das Pflichtprogramm hinaus ging, war nur den ganz reichen Leuten zugänglich. Das mag sich ja von Distrikt zu Distrikt unterschieden haben, aber die Linie schien doch sehr streng. Nun hingegen scheinen viele bzw. viel mehr Leute allerlei technischen Kram zu haben - Tablets, Autos, Internet, aber auch solche Dinge wie die Existenz von Nachtclubs....interessant. Vor allen Dingen frage ich mich, wie das so schnell nach der Rebellion machbar war.
Nach dem Krieg waren doch sicherlich viele Teile der Distrikte zerstört --> gerade für Aufbauarbeiten geht viel Geld, aber auch viele Ressourcen drauf, so wie eine Menge Arbeitskraft. Um einen kompletten Distrikt wieder aufzubauen und den Rest so deutlich zu modernisieren, was mag das das Kapitol gekostet haben? Nach meinem Verständnis hätte es doch auch unglaublich viel zusätzliche Arbeit seitens der Distrikte, die ja nun alles für das Kapitol produzieren, gebraucht, um das zu erreichen in einer so kurzen Zeit. Vielleicht habe ich etwas überlesen oder vielleicht kommt die Erklärung ja auch noch - ich bin nur wahnsinnig interessiert daran, wie und warum das alles möglich ist.
An dieser Stelle muss ich aber auch erwähnen, wie unglaublich gut ich den Gedanken finde, dass viele aus den Distrikten im Kapitol arbeiten müssen, damit dort alles einen normalen Ablauf haben kann. Das macht absolut Sinn und ist ein System, das gut zum Kapitol und dessen Vorgehensweise passt.

Schlussendlich ist mir aufgefallen, dass viele der Charaktere - vor allem die Tribute - sich wenig von der Rebellion beeinflusst fühlen bzw. das einfach wegstecken und versuchen, möglichst nicht darüber nachzudenken oder zu sprechen. Sicher waren manche von ihnen zu dem Zeitpunkt noch sehr jung, andere hingegen sollten schon einiges mitbekommen haben. Viele von ihnen sind glücklich, haben teilweise zwar unzufriedene, aber eigentlich nie rebellische Gedanken gegenüber dem Kapitol. Sie finden die Hungerspiele zwar nicht gut, doch keiner schreit laut auf, um sich dagegen zu stellen. Oder denkt zumindest darüber nach. Auch das überrascht mich, aber das sind ja Eigenheiten der Charaktere, die die Spiele und die Gruppendynamiken bestimmt beeinflussen und sehr unterhaltsam machen werden.

Soweit, so gut, ich denke ich bin durch mit allem, was ich schreiben wollte. Genauer auf die Charaktere eingehen werde ich wahrscheinlich im nächsten Review, hier wollte ich nur alle generellen Dinge loswerden.

Liebe Grüße,
Sarah

Antwort von Cleo-Alectryon am 12.06.2018 | 23:15:03 Uhr
Hi,
Danke für dein ausführliches Review. Immer etwas Tolles, wenn man so lange Rückmeldungen bekommt.
Tatsächlich beruhigt es mich schon sehr, dass mein Stil in Ordnung ist. Früher habe ich unbewusst nämlich echt unschöne Schachtelsatz-Monstrositäten gebastelt…wirklich gut zu wissen, wenn das heute besser geworden ist:D Bei den Absätzen bin ich für jeden Kommentar dankbar – wie gesagt ich bin ein Blindfisch und ob da nun keiner, einer oder 10 Absätze sind, ist für mich total egal. Wenn es im letzten Kapitel gut war, werde ich versuchen, das so beizubehalten.
Was die Formulierungen angeht...nja also ich nenne es jetzt mal „Uni-Byas“. Das einzige, was ich außer dieser Geschichte normalerweise schreibe, was länger als eine Seite ist, sind irgendwelche Fach- oder Seminararbeiten. Es ist sehr gut möglich, dass ich aus dem Stil nicht ohne weiteres rauskomme. Ich habe versucht, dass in den Dialogen etwas zu verändern, beim Erzählen selber falle ich aber immer in meinen persönlichen Stil zurück – und der ist eben stark durch die Uni geprägt. Ich werde mal versuchen, darauf zu achten, wobei ich allerdings die Befürchtung habe, dass es dann nur noch verkrampft klingt. Aber egal – melde mir gerne zurück, ob sich da in den nächsten Kaps noch was tut.
Das Erzählerelement. Tatsächlich sind das mehrere Gründe. Zum Einen waren 3 der 6 bislang bekanten Charaktere Kanonis. Deren Einführungen nutze ich gerne, um etwas in die Welt und meine persönliche Version von Panem einzuführen. (Delphines Part wirst du dann wahrscheinlich auch nicht so mögen...aber dann sind wir mit den Kanonis wenigstens durch und ich hoffe, dass es dann besser wird.) Ich habe oft das Gefühl, dass ich die Hintergründe möglichst gut erklären muss – das liegt mit an meiner Persönlichkeit:D ich bin ein Mensch, der dazu neigt, sich in Detailfragen zu verlieren. Und wenn ich dann die Feinheiten von etwas im Kopf habe, dann bekommen alle Anderen die auch zu hören. Dann ist es noch so, dass ich zum „Monologisieren“ neige. Ich kann seitenweise darüber schreiben, was jemand tut und sich dabei denkt, mit Dialogen z. B. tue ich mich im Vergleich damit schwerer. Aber gut, auch darauf werde ich mal etwas mehr achten.
Dinge nochmal? Wow, okay, das ist mir nicht aufgefallen. Danke für den Hinweis, werde ich drauf schauen.

In Bezug auf die Sprache bin ich der Meinung, dass es immer einen Unterschied zwischen Jugendsprache und „normaler“ Sprache gibt. Man könnte bei uns z. B. auch in die 70er oder 50er zurückgehen – und würde noch immer einen Unterschied finden. Dein Problem mit den speziellen Wörtern kann ich nachvollziehen, allerdings wären die Alternativen entweder ganz normale Sprache ohne Schimpfwörter etc. zu benutzen – was ich unrealistisch finde, weil Tenager einfach manchmal schimpfen und sich nicht immer „gesittet“ ausdrücken. Oder komplett neue Formulierungen zu erfinden, die ich dann aber auch erst mal wieder erklären müsste – so wie bei den Kapitolslieblingen in Wheats Part.

Was mein Panem und die Lebensumstände angeht – In Anjos Teil habe ich es etwas angerissen, warum all die technischen Spielereien aus dem Kapitol jetzt auch in verschiedenen Variationen in den Distrikten zu finden sind. Es ist eine Art Ablenkungstacktick: wir geben ihnen was zum Daddeln, dann sind sie beschäftigt und kommen nicht auf dumme Ideen. Außerdem kann so keiner mehr dem Kapitol vorwerfen, dass es keine Zugeständnisse gemacht hätte. Ein Stück weit ist das auch der Grund, warum es Dinge wie Kaffees, Kneipen etc. in den Distrikten, wenigstens in den meisten (4, 7, 12 sind da etwas ausgenommen) gibt. Hauptsächlich liegt das aber daran, dass
a) In den Büchern oft von der Situation der Everdeens z. B. gesprochen wurde. Die waren Kohlearbeiter aus dem Saum von 12. Sprich: die ärmsten der Armen. Da ist noch eine Menge Platz nach oben. Selbst für die gab es ja auch z. B. die Schulpflicht. Selbst Gale, der seine Familie praktisch alleine versorgt hat, fing erst mit 18 an, im Berkwerg zu arbeiten. Ich muss dazu anmerken, dass ich meiner Zeit die Hörbücher gehört und erst lange Zeit später rausgefunden habe, dass die gekürzt waren. Es könnte also sein, dass es Ausführungen über die Distrikte gegeben hat, die mir entgangen sind.
b) Selbst wenn: ich finde es sehr unrealistisch zu sagen: ganz oben steht das Kapitol. Ganz unten sind die Distrikte. Dazwischen ist nichts. Schon aus ökonomischen Überlegungen heraus macht das wenig sinn. Klar – man könnte natürlich sagen, dass die Distrikte einfach alles ans Kapitol liefern, was die so brauchen. Die Hauptstädter bräuchten dann nichts mehr zu tun. Allerdings kann mir keiner erzählen, dass die Mehrheit damit zuFrieden wäre. Auch bei den Kapitolern gibt es Leute, die z. B. Unternehmen aufbauen wollen. Es macht Sinn, die Distrikte als potenzielle Konsumenten mit einzuplanen. Ich glaube einfach, dass die Wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Hauptstadt und Distrikten vielschichtiger sind, als man aus den Büchern so erfährt.
Um mal ganz ehrlich zu sein – ich habe oft den Vergleich mit Industrie- und Entwicklungsländern in unserer Zeit im Kopf, wenn ich an Panem denke. Erstere haben eindeutige wirtschaftliche Dominanz, aber auch in letzteren gibt es Menschen mit Vermögen und „westliche“ technik und Konsumgüter etc.
So...bevor das aber in einen Vortrag über den Vergleich zwischen angenommener Ökonomie in Panem und unserer Zeit ausartet (Ha! Ich könnte noch eine Weile weitermachen!:-)) lasse ich es erst mal gut sein und hoffe, du kannst mit meinem Gelaber was anfangen.

Dann noch zu den Tributen. Bei Harper habe ich versucht klar zu machen, dass er so einiges in der Rebellion verloren hat. Bei Wheat komme ich noch dazu und Anjo hat tatsächlich nicht viel davon mitbekommen. Was die anderen drei angeht...ich sage es jetzt mal ganz klar: Ich kann nur mit dem Material arbeiten, was ich von den Erstellern zur Verfügung gestellt bekomme. Auf die Rebellion kann ich mich mit den Tributen nur beziehen, wenn ich dazu wenigstens einen klitzekleinen Hinweis im Vergangenheitspunkt kriege.
03.06.2018 | 16:08 Uhr
zu Kapitel 5
Hey,

ich komme nun auch mal aus meinem Loch gekrochen, um kurz meine Meinung kundzugeben. Es tut mir so Leid, aber ich habe das Gefühl das das reale Leben mich immer mehr in seine Fänge bekommt und mir wenig Zeit hier auf FF gibt. Böses Leben.

Ich muss wirklich sagen, dass ich Sunnys Kapitel echt gut gefunden habe. Es war so schön zu lesen und es gibt trotzdem noch Sachen, die man nicht über sie weiß. Das fand ich echt cool und toll. Auch ihre Umgebung war super beschrieben. Ich finde, dass du irgendwie alle Kinder so geschrieben hast, wie es hätte sein können, wenn es keine Hungerspiele gegeben hätte. Eine Verbesserung für alle Menschen.
Okay, ihren Distriktpartner muss ich nicht mögen, oder? Er erinnert mich an einen anderen Charakter, den ich schon mal gelesen habe, und den ich auch nicht mochte. Wobei sie sich nicht wirklich gleichen, da sie doch sehr unterschiedlich sind. Aber trotzdem finde ich, dass er irgendwie eklig ist. Immerhin lässt er Ratten ausbluten... Naja, er ist ja ein Kanonenfutter, also ist es wahrscheinlich nicht so schlimm, dass ich ihn nicht wirklich mag.

In Distrikt 9 muss ich sagen, dass ich Wheat und seine Umgebung lieber habe als Anjo. Sehr viel lieber. Er ist bisher sogar mit Sunny mein liebster Tribut. Auch wenn ich weiß, dass er sterben wird, da er ja ein Kanoni ist. Er ist schüchtern und man lernt durch ihn doch einige Sachen, die man davor nicht wusste. Wie zum Beispiel, dass es Distriktler gibt die im Kapitol arbeiten und sogar das Kapitol mögen. Fand ich interessant.
Enya ist clever und kann Sachen ausrechnen, was viele im Distrikt nicht könnten. Aber ich muss sagen, dass das Kapitel nicht wirklich viel von Enya preisgibt, außer dass sie sich um ihre Brüder kümmert. Auch wenn ich sagen muss, dass ich das sogar gut finde. So ist man gespannt, noch etwas mehr von ihr herauszufinden.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich sehr, wenn ich wieder etwas von dir höre.

LG Evoli

Antwort von Cleo-Alectryon am 04.06.2018 | 21:48:56 Uhr
Hi,
Schön, dass du es trotz anstrengendem Leben wieder hergeschafft hast:D Das kenne ich auch zur Genüge.

Es freut mich sehr, dass Sunny dir soweit gefällt. Ich versuche grundsätzlich nicht gleich alles über die Charas zu verraten - dann könnte ich sie auch gleich umbringen.
Anjo...nja der ist etwas speziell. Solche Leute muss es auch geben. Eigentlich nervt ihn einfach alles und jeder - er treibt es damit nur ein Stück zu weit. Nein, du musst ihn nicht mögen. Du darfst mir aber gerne in einer PN noch verraten, was Sunny von ihm halten würde - oder ich interpretiere frei - ganz, wie du magst^^

Enya ist kein total ausgeflippter Charakter - was ich aber an ihr schätze. "Normale" Charaktere sind eh, meiner Meinung nach, schwerer zu schreiben, weil man sich nicht auf die herausstechende Eigenart fixieren kann, sondern den Charakter in seinen Feinheiten präsentieren muss, um ihn vom Rest abzugrenzen. Bei Enya wollte ich auf eine bestimmte Sache hinaus - allerdings kann mir vermutlich nur die Erstellerin sagen, ob das was geworden ist.
Wheat ist Jemand, der einfach nur aus allen Schwierigkeiten draußen bleiben will. Man ahnt, dass das nichts wird. Sein Kapitel habe ich tatsächlich sehr genutzt, um die Verflächtungen zwischen dem Kapitol und den Distrikten etwas mehr zu beleuchten. Generell versuche ich die Hintergründe meiner Version der Panem-Welt immer mal wieder in die Kapitel einzubauen. In Wheats Fall hat sich das besonders angeboten. Meiner Meinung nach muss es irgendwo Distriktler geben, die die "einfacheren" Arbeiten im Kapitol machen - Hausmädchen, Reinigungspersonal, Tellerwäscher etc...Entweder machen das Distriktler oder das Kapitol hat eine Unterschicht, von der noch keiner was wusste. Und nachdem die Distrikte schon ihre Kinder für die Spiele zur Verfügung stellen müssen - da werden sie auch sonst dafür sorgen, dass es den Kapitolern gut geht. Können ja nicht alles die Avoxe machen. Sonst müsste es von denen extrem viele geben. Und ich glaube nicht, dass alle, die zum Arbeiten ins Kapitol kommen, dessen Vorzüge nicht auch schätzen lernen können. Das macht halt den Rest wieder sauer...

In jedem Fall aber danke für dein Review - ich bin gespannt, was du zu den kommenden Tributen sagst:D
LG Cleo
06.04.2018 | 21:45 Uhr
zu Kapitel 3
Hey hey,

also gebe ich jetzt auch hier mal meine Senf dazu. Wenn ich schon gerade Reviewschulden begleiche, so mache ich das hier nun auch.
Und hier muss ich sagen, dass in dem neuen Kapitel viel zu viele Absätze sind. So wie du die Absätze davor gemacht hast, war es wesentlich besser und man hat es auch besser lesen können. Ich persönlich hatte auch Probleme den Sprung zwischen den beiden Charakteren zu bemerken, da es einfach nicht ersichtlich war. Einfach wieder so machen, wie im ersten und zweiten Prolog, dann liest es sich besser. Finde ich zumindest.^^
Auch haben sich in diesen Kapitel einige Zeichensetzungsfehler eingeschlichen.
<< „Warum fragst du denn, wenn du mir nicht zuhörst. >> Hier zum Beispiel. Ab und an fehlen die Enden der wörtlichen Rede.

Nun komme ich aber einfach mal zum Kapitel:

Harper hat eine schwierige Kindheit. Seine Mutter leidet an Depressionen, und kann oder will sich nicht um ihren eigenen Sohn kümmern. Er hätte es gerne, wenn seine Mutter weiterhin Regeln aufstellen würden und er nicht schon in seinen jungen Jahren dazu genötigt werden würde, selber erwachsene Entscheidungen treffen zu müssen.

Mit Sarah habe ich jedoch mehr mitgelitten. Sie wird gemobbt, weil sie klug ist. Ihre Freundin ist genau so jemand, den man braucht, wenn man schon am Boden ist und an sich eigentlich nicht in der Lage ist sich zu wehren. Lica ist eine echte Bilderbuch Freundin, die sich für die andere einsetzt. Echt schön, dass Sarah so etwas hat, auch wenn wir wissen, dass sie in zwei Wochen gezogen werden wird. Denn das sich Sarah freiwillig meldet, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Das Einzige, was mich an Sarah stört, ist ihr Name und der ihrer Schwester. Es sind einfach viel zu normale Name, die irgendwie schlecht in dieses Universum passen und mit denen ich mich einfach nicht anfreunden kann.

Ich bin auf die anderen Tribute gespannt und auch, wie du deine Geschichte weiterspinnst. Denn deine Idee reizt mich immer noch und ich finde sie auch echt toll. Ich mag deine Geschichte und hätte es echt schade gefunden, wenn sie nicht zu Ende geführt worden wäre.
Ich drücke dir zumindest die Daumen, dass deine Motivation noch länger bleibt und wir alle etwas davon haben.^^

LG Evoli

Antwort von Cleo-Alectryon am 06.04.2018 | 22:44:05 Uhr
Hi,
Erst mal freut es mich, dass du noch da bist und noch mitlesen möchtest. Außerdem danke für die Rückmeldung zur Formatierung. Da werde ich morgen gleich mal drüberlesen und versuchen, es besser zu gestalten.
Mit Harper wollte ich einfach das typische Bild eines 12ers zeichnen, wie es nach der fehlgeschlagenen Rebellion aussehen könnte. Da er ein Tribut von mir ist, kannst du dir ja denken, wie es mit ihm weiter gehen wird.
Sarah hat schon sehr zu leiden mit ihren Mitschülern. Letztlich haben sie und ihre Freundin nur einander. Dann kommen da noch die Spiele...man wird sehen, wie sie sich mit dem Rest der Tribute verträgt.
Ja...ich werde versuchen, die ganze Sache mit etwas mehr Nachdruck voranzubringen. Ich mag es schließlich auch nicht, wenn ich mich irgendwo anmelde und dann passiert nichts.
LG Cleo
30.10.2016 | 10:57 Uhr
zu Kapitel 2
Endlich bin ich jetzt auch dazu gekommen, den 2. Prolog zu lesen und ich liebe schon jetzt die Ausarbeitung deiner Charaktere. Es ist schön zu sehen, dass eben doch nicht alle Kapitoler komplett gleich und naiv dargestellt werden, wie es in anderen Fanfiktions der Fall ist. Und Trajan ist mir einfach in den zwei Kapiteln so super sympathisch geworden, unglaublich. Mit Alix kann ich auch noch warm werden. Ein besonderes Highlight war für mich auch Kasabian, bin auf jeden Fall gespannt noch mehr von den Kapitolern zu hören - natürlich auch total gespannt auf die ersten Tribute. Dein Schreibstil lässt sich gut lesen und lässt einen richtig in die Welt von Panem eintauchen. Ich freue mich schon richtig auf die nächsten Kapitel und bin gespannt wie es weitergeht. :3

Antwort von Cleo-Alectryon am 30.10.2016 | 12:12:13 Uhr
Hi,
Schön, dass es dir bislang gefallen hat. Gerade bei den Kapitolern - sie werden in der Geschichte ja nicht die Hauptrolle spielen, aber im Hintergrund immer irgendwo präsent sein. Da freut es mich doch, wenn dir die Chars gelallen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Kapitoler so oberflächlich-naiv sind, wie man manchmal den Eindruck bekommt. Die haben im Vergleich zu heute so viele technische Fortschritte gemacht - ganz blöd können sie also nicht sein. Außerdem regiert das Kapitol seit bald 80 Jahren in Panem. Wenn das nur ein Haufen aufgedrehter Idioten wäre, hätten sie das nie geschafft. Wenigstens die Regierung muss also echt was drauf haben.
Die ersten Tribute gibt es dann, wenn ich 2 Steckbriefe aus einem Distrikt habe^^.
LG Cleo
14.10.2016 | 15:53 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo,

deinen Prolog habe ich schon vor einigen Tagen gelesen und sehr gut gefunden.
Man kann richtig mit Alix mitfühlen und ich kann sie auch sehr verstehen. Ich mag dieses Mädchen und auch ihren Vater. Sie ist nicht einfach jemand, der die Spiele hirnlos toll findet, sondern sie ist einfach mit ihren eigenen Leben beschäftigt. Irgendwie auch verständlich, und das macht sie mir sympathisch.
Dein Schreibstil ist gut und hat mich auch dazu gebracht, immer weiter zu lesen. Und das finde ich bei einer Geschichte wichtig. Rechtschreibfehler oder Logikfehler habe ich nicht bemerkt, aber ich bin da auch nie sehr aufmerksam. Außer sie springen mich an und beißen mich. Dann bemerke ich sie.^^
Seit Tagen überlege ich hin und her, ob ich mich nun bei dir anmelde, oder nicht. Gestern habe ich dann endlich meine Entscheidung getroffen und würde gerne das Mädchen aus Distrikt 10 machen.
Ich hoffe, dass du bald alle Tribute zusammen hast, und mit der Geschichte anfangen kannst. Schließlich ist die Geschichte auch sehr gut ausgearbeitet.

LG Evoli
03.10.2016 | 18:09 Uhr
zu Kapitel 1
Guten Abend

Finde deine Idee auch nicht schlecht, weshalb ich mir den weiblichen Tribut Distrikt eins reservieren möchte.
LG
28.09.2016 | 23:25 Uhr
zu Kapitel 1
Erstmal zu Alix, ich finde sie ist ein interessanter Character, was man nach den ersten Zeilen sagen kann. Und ich freue mich schon darauf zu sehen wie sie den Tributen hilft.
Trajan ist mir echt super sympathisch, da er zwar, wie ich finde etwas komplexer ist, aber ziemlich cool.
Außerdem gefällt mir dein Schreibstift sehr gut, da du nichts zu lange hinziehst, aber es auch nicht zu schnell geht.


Also schon mal großes Lob an dich

GLG Nouette

PS: Hoffe du hast meinen Clara schon bekommen
28.09.2016 | 18:55 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo!

Zuerst einmal, unglaublich gute Idee. Ich war gleich angesprochen von dem Titel der FanFiktion und bereue es nicht, den Prolog gelesen zu haben. Alix ist mir momentan nicht ganz so sympathisch, aber was kann man nach so wenigen Zeilen sagen? Trajan hingegen finde ich unglaublich einfallsreich und auch einzigartig. An sich, aus dieser Idee kann sich wirklich etwas entwickeln.

Nun zu einem kleinen negativen Teil. Eigentlich nicht negativ, sondern nur ein Tipp von mir. Ich weiß, ich bin auch nicht der Mensch der durchgehend keine Fehler macht, aber wenn du einmal noch deinen Prolog liest, wäre es toll, wenn du die kleinen Fehler ausbesserst. Am Anfang war ich doch etwas verwirrt, was du mit ,Fus' meinst.

Alles in allem, eine tolle Geschichte die ich weiter verfolgen werde. Ob ich einen Charakter erstelle, ist natürlich eine andere Frage aber ich werde mich bemühen, regelmäßig Reviews zu schreiben. (natürlich nur wenn du Kapitel hochlädst)

Ich hoffe du bist mir nicht allzu böse wegen der kleinen aber feinen Kritik :).


- written on polaroids