Autor: Komet68
Reviews 1 bis 25 (von 879 insgesamt):
29.03.2020 | 18:41 Uhr
zu Kapitel 82
Ich muss zugeben, ich habe nicht alle 82 Kapitel gelesen, da es mir teilweise zu ausschweifend war, aber ich dachte mir, ich gebe trotzdem mal meinen Senf dazu:)

Mich stört es, dass wir die aktuellen Erlebnisse zwischen Juli und Hendrik fast nur indirekt erzählt bekommen, ich meine, ich möchte doch wissen, wie der Kuss war. Ich möchte in-person Gedanken sehen, Gefühle, all sowas. Und es stört mich, dass Juli teilweise extrem lange Monologe hält und somit zum Erzähler wird. Also die Erzähl-Stellen wären okay, wenn es als Erzählerpart auftaucht, hier ist es aber als Teil eines Dialogs, und ich mein, so lange redet keiner vor sich hin. Und auch die Art wie er redet, passt nicht in einen Dialog, es ist eher eine Art Rede. Und davon gibt es sehr, sehr viel. Und keine Ahnung, wenn sie normal reden, bzw wenn Handlung mit z.B. Meike passiert, denke ich mir, so handelt doch keiner Ü40. Es ist zu... jugendlich, irgendwie. Ich meine, keiner in dem Alter marschiert in die Wohnung eines Freundes, weckt ihn und ist komplett unberührt von dessen Nacktheit. Sowas macht man vielleicht mit 20, aber nur sehr flippige Ü40 Leute würden das tun. Daher kann ich mich überhaupt nicht in Juli hineinversetzen und die alten Anekdoten passen irgendwie nicht, da die Jetzt-Person sich fast genauso verhält wie die Damals-Person, also vom Alter her...
Und ich weiß nicht, wie Wortwahl ist teilweise... gewöhnungsbedürftig. "Vati" und "Mutti"? Damals vielleicht, aber im Jetzt würde man das doch nicht mehr sagen. Sowas sagen dann eher wieder Rentner zu den Enkeln. Und halt sowas wie "wichsen", "einer abgegangen", keine Ahnung, das finde ich nicht so schön. Eine Umschreibung wäre nett gewesen, oder eben bezogen auf das Jetzt eine im-Moment Beschreibung. Die Erzählung, dass sie im Hausflur rumgeknutscht haben etc berührt mich nicht, klingt nicht wirklich heiß... Das ist sonst bei Fanfictions anders, da fiebert man mit, ist richtig in der Situation drin... diese relativ nüchterne Schilderung ist etwas enttäuschend. Die Anziehung zwischen den beiden kommt gar nicht rüber. Also klar, sie ist uns als Fakt bekannt, ich weiß, dass sie sich mögen, aber ich fühle es nicht, werde nicht mitgerissen.

Ich fand die Idee der Fanfiction echt super und war sehr gespannt, aber die Briefe an sich waren schon teilweise sehr langatmig und weniger interessant, dazu kommt viel Umzu-Jetzt- Geschichte, die nicht sooo wahnsinnig spannend ist, das es sich insgesamt sehr zieht und mein Interesse mit der Zeit immer mehr schrumpfte. Es gibt irgendwie keine/zu wenig Cliffhanger und Spannungsbögen, ab und zu muss dem Leser was hingeworfen werden, damit er dabei bleibt.
Trotzdem bewundere ich deine Mühe, 400 Kapitel sind eine Hausnummer...
Ich hätte die Briefe einfach so abgetippt, plus davor einen Prolog mit den Geschehnissen auf dem Campingplatz (die Anfahrtsstory kann man auch gut kürzen/weglassen) und danach den Geschehnissen der beiden im Jetzt, aus direkter Perspektive, nicht nur Erzählungen von Juli, sondern tatsächliche HANDLUNGEN... Das hätte ich spannender gefunden und fesselnder

Antwort von Komet68 am 29.03.2020 | 18:56:45 Uhr
Moin Moin lovefanfic,
ich danke dir für dein Review und dass du meine Mühe und die Idee anerkennst. Es war ein Experiment und es war von Beginn an klar, dass nicht jedem gefällt, wie ich schreibe.
Zu all deinen Kritikpunkten möchte ich nicht Stellung beziehen, da zum einen die Geschichte fertig ist und selbst wenn nicht, würde ich es vermutlich genauso wieder machen.
Viel Spaß beim Weiterlesen (wobei ich davon ausgehe, dass dich die noch ausstehenden über 300 Kapitel eher abschrecken als einladen).
LG Komet :-)
01.07.2019 | 23:39 Uhr
zur Geschichte
Huhu,

yeah, ich hab es endlich geschafft, die Geschichte fertig zu lesen!

Ich glaub, ich hatte andernorts schon einmal erwähnt, dass ich die Idee einfach klasse finde, um die wiedergefunden Briefe eine Geschichte zu spinnen. Die Briefe sind ein so tolles Zeitzeugnis! Es wäre schade gewesen, wenn sie weiter in einem Schrank versauert wären.

Ich mag die Vorstellung, dass die beiden es trotz all der Schwierigkeiten geschafft haben, sich eine neue Beziehung aufzubauen. Vor allem, weil nicht alles gleich wieder Friede-Freude-Eierkuchen war, sondern sich die Beziehung langsam entwickelt hat (im Gegensatz zum realen Zusammenkommen, das aus den Briefen sehr überstürzt wirkt - die Jugend halt ^^), aber gleichzeitig auch nicht so mega viel unnötiges Drama drin war, um es in die Länge zu ziehen.

Danke, das du dir die Mühe gemacht hast, die Briefe für uns aufzubereiten (und natürlich auch einen Dank an die Verfasser fürs Freigeben :)) Du hast mir damit viele tolle Lesestunden verschert.

Liebe Grüße,
Vampyrsoul

Antwort von Komet68 am 09.07.2019 | 11:11:03 Uhr
Moin Moin Vampyrsoul,
oh das freut mich, dass dich die 401 Kapitel nicht abgeschreckt haben :-) Und dass du dann auch noch kommentierst, obwohl die Geschichte abgeschlossen ist, freut mich noch mehr (so wurde ich daran erinnert, dass hier noch Reviews unbeantwortet sind ;-))
Heute vor 34 Jahren begann die Liebe von Julius und Hendrik – heute vor drei Jahren habe ich mit dem Posten ihrer Geschichte begonnen.
Genau sehe ich das auch: die Briefe sind ein wunderbares Zeugnis der Zeitgeschichte – unverfälscht und authentisch! Es wäre wirklich schade, wenn die im Schrank vergessen worden wären.
Lieben Dank für dein Lob für das 'Nicht-künstlich-in-die-Länge-ziehen-mit-übermäßigem-Drama'!
Es war mir eine Freude! :-)
LG Komet :-)
13.01.2019 | 20:05 Uhr
zu Kapitel 401
Moin Komet,

welch ein schönes Abschlusskapitel. Alle Protagonisten dürfen noch einmal zu Wort kommen, sehr gelungen. Alle finden sich auf einer rauschenden Silvesterparty ein und manches Zusammentreffen ist sehr überraschend. Einfach toll und so selbstverständlich sollte es sein.

Hendrik und Julian sind jetzt ein sehr glückliches Paar, ich wünsche ihnen alles Glück der Erde.
„Und ohne dich schlaf´ ich heute Nacht nicht ein.“ müssen sie auch nicht, sie haben ja sich.
Die Liederidee war ebenfalls toll und sicher auch eine Fleißarbeit.

Diese Liebesgeschichte, die du fiktiv um real existierende Briefe drumherum gesponnen hast, hat mir sehr gefallen. Auch da die Protagonisten schon älter gewesen sind und sich doch noch einmal heftig ineinander verlieben. Liebespaare sind nun einmal nicht alle blutjung, wissen wir selber ganz genau!

Diese Liebesgeschichte drumherum hat sicher nur funktioniert, weil aus dem Paar aus den Briefen eben kein Liebespaar in der Gegenwart geworden ist. Umso schöner, dass ein Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt noch möglich ist, die Gefühle von damals sind zu einer schönen Erinnerung geworden. Nicht mehr und nicht weniger.
Aber die Briefe zweier verliebten Jugendlichen, die leben weiter.

Ein gutes und frohes Neues!

Munro

Antwort von Komet68 am 09.07.2019 | 11:03:21 Uhr
Moin Moin Munro,
heute vor 34 Jahren begann die Liebe von Julius und Hendrik – heute vor drei Jahren habe ich mit dem Posten ihrer Geschichte begonnen.
Vielen lieben Dank für dein Lob!!! Die 'Arbeit' mit der Geschichte hat großen Spaß gemacht, vor allem weil sie auf so viel Gegenliebe stieß. Für mich waren/sind die Fundsachen etwas ganz besonderes ;-)
Für Liebespaare trifft sehr oft der Spruch 'Je oller, je doller' zu ;-)
Es freut mich ungemein, dass alles so aufgegangen ist wie gedacht :-)
Ein gutes und frohes neues … Halbes! ;-)
LG Komet :-)
02.01.2019 | 17:32 Uhr
zu Kapitel 401
Soooo viele Leute!!! Immerhin an einige konnte ich mich erinnern. *grins*
Fulminantes Ende, sehr passend, obwohl so spät, vielleicht auch gerade deshalb...
Ich treffe auch jedes Jahr irgendwelche Leute an Silvester wieder, mit denen ich mal zu tun hatte. Das scheint wohl irgendwie dazu zu gehören. Party, Cocktails, Tanzen - alles genau mein Ding. Feuerwerk? Gucken unbedingt, selbst aber nicht.
Dass Arno hier auch mal zu Wort kam, hat mir sehr gut gefallen!
Und nun auf zu neuen Abenteuern!!
LG Tina

Antwort von Komet68 am 09.07.2019 | 09:21:35 Uhr
Moin Moin liebe Seffi,
ich weiß, du liebst die vielen Leute, die bei mir mitspielen *lach *
heute vor 34 Jahren begann die Liebe von Julius und Hendrik – heute vor drei Jahren habe ich mit dem Posten ihrer Geschichte begonnen.
In Sachen Feuerwerk bin ich wie du – gucken 'ja', selbst anzünden 'nein'. Da ist maximal Sternchenfeuer drin :-)
Vielleicht sollte ich Arno mal eine Geschichte widmen? ;-)
Die neuen Abenteuer sind schon fertig oder in Arbeit...
LG Komet :-)
01.01.2019 | 09:13 Uhr
zu Kapitel 401
Liebe Komet,

wenn ich das richtig verstehe, sind die Beiden im realen Leben nach ihrem Wiedersehen 2016 nicht wieder zusammen gekommen. Das ist für mich nachvollziehbar. Wie man schon durch den Briefwechsel feststellen konnte, waren die Jungs total unterschiedlich, hatten auch verschiedene Vorstellungen vom Zusammenleben, der Zukunft und dem Leben allgemein. Und sie waren ja noch sehr jung, als sie sich kennenlernten. Ich nehme also an, das spätere Liebespaar ist Fiktion. Allerdings sind mir die beiden Männer die du da geschildert hast sehr sympathisch und ich finde das Ende deshalb wunderschön.

Vielen Dank für die Geschichte und das tolle letzte Kapitel .

Für das Jahr 2019 wünsche ich dir alles Gute.

Liebe Grüße
Herbstlady

Antwort von Komet68 am 09.07.2019 | 09:16:10 Uhr
Moin Moin Herbstlady,
heute vor 34 Jahren begann die Liebe von Julius und Hendrik – heute vor drei Jahren habe ich mit dem Posten ihrer Geschichte begonnen.
Deine Gedanken kann ich so komplett unterschreiben: im realen Leben hat es für Julius&Hendrik 2.0 nicht gereicht. Aber sie treffen sich privat und beruflich ab und an ;-)
Vielen lieben Dank für das Lob! Es hat großen Spaß gemacht, aus dem Brieffund eine stimmige Geschichte zu machen. Anfangs war ich nicht sicher, dass alles zusammenpasst.
Liebe Grüße für 2019 zurück, auch wenn wir mit großen Schritten auf Silvester zusteuern ;-)
LG Komet :-)
31.12.2018 | 16:02 Uhr
zu Kapitel 401
Hach, was für ein Jahresabschluss.

Schade, dass es vorbei ist mit den Herrn Prager und Clausner ...
Aber diese gemeinsame Fete in der Öffentlichkeit mit Meike und Arno hat auch was. Wobei da ja ganz offenbar etliche der ach so "harten" Jungs aufm Bau entpuppten. ;-)

Tja, dann wünsche ich den Jungs mal weiter hin ein gutes Verstehen als Paar. Hoffentlich hält die Beziehung dieses Mal "für immer".

Schade ist es trotzdem, dass die Geschichte vorbei ist. Auch wenn ich die immense Arbeit dahinter sehe und verstehe. Hut ab dafür.

Dass in der Realität das Paar keine Neuauflage der Beziehung erlebte kann ich ehrlich gesagt verschmerzen, meist sind (auch wenn man das Gegenteil behauptet und beteuert) die Fehler der Vergangenheit trotzdem präsent. Wenn eine gute Freundschaft daraus entsteht, kann man wirklich glücklich sein. Und darauf erhebe ich mein Glas!
Salute bis zum nächsten Mal.

Antwort von Komet68 am 09.07.2019 | 09:05:51 Uhr
Moin Moin Loony Moon,
heute vor 34 Jahren begann die Liebe von Julius und Hendrik – heute vor drei Jahren habe ich mit dem Posten ihrer Geschichte begonnen.
Ach ja, die 'harten Jungs' vom Bau *lach *
Die Jungs und das Mädel danken für die lieben Wünsche! ;-)
Ich weiß, ich habe die Geschichte auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge losgelassen. Wenn du die Vier mal zu sehr vermissen solltest, kannst du ja von vorn anfangen mit dem Lesen ;-)
Danke fürs Lob! Bei aller 'Arbeit' hat es auch riesigen Spaß gemacht, aus dem Paket Briefe eine Geschichte zu machen. In der Realität gibt es ein entspanntes Verhältnis im Privaten und eine gute berufliche Zusammenarbeit :-)
Prost und bis bald!
LG Komet :-)
31.12.2018 | 10:23 Uhr
zu Kapitel 401
Liebe Komet!
Wirklich, sie haben es nicht hingekriegt in der Realität?
Das finde ich jetzt echt traurig zum Abschluss.
Trotz Zusammenziehen ins Haus? Aber das war hier vermutlich nur für die Geschichte.
Ihrer beider Lebensvorstellungen waren wohl doch zu unterschiedlich, immer gewesen und noch.
Nicht mal enge Freunde geblieben? Aber immerhin können sie sich noch in die Augen sehen, das ist auch wichtig.

Jonas mag ich auf Anhieb, seine Aussage über Meikes 3 Männer find ich toll!
Wir wollten auch schon mal in so einer Konstellation zu viert tanzen gehen,
und Arnos Aussage, dass er keine Sorge hatte, gefiel mir,
seh ich genauso, mein Mann auch.

Das Motto des Abends ist ja herrlich!
Nur gut, dass diesmal niemand schwanger ist.
Schön, wen sie alles zufällig treffen!

Der Song passt bestens zum Ende.
Danke für das lange und schöne Kapitel.
Mir haben immer deine eigenen Zwischenkapitel am besten gefallen!

Ich wünsche dir alles Gute und vor allem Gesundheit für 2019.
aber auch Glück, Freude, weniger Stress und mehr Wohlfühltage und viel Herzenswärme in deiner Umgebung, einfach ein gutes Jahr.
Und nicht vergessen: Sollte dich das Glück verlassen, Luft holen... lächeln... Anlauf nehmen... mitlaufen!
R ♡

Antwort von Komet68 am 09.07.2019 | 08:58:58 Uhr
Moin Moin Sparrow,
heute vor 34 Jahren begann die Liebe von Julius und Hendrik – heute vor drei Jahren habe ich mit dem Posten ihrer Geschichte begonnen.
Ja, leider hat es in der Realität nicht funktioniert. Aber wenn sie einander treffen, reicht die Sympathie noch immer für ein 'Hallo' und ein Tässchen Kaffee :-) Genau, im wahren Leben gab es Julius&Hendrik 2.0 und damit auch das gemeinsame Haus nicht.
Mal schauen, ob ich mein Vierergespann irgendwann einmal wieder zu Wort kommen lasse (wobei ich schon so viele Protagonisten habe, da verliere selbst ich gelegentlich den Überblick ;-))
Danke fürs Lob für die Zwischenkapitel. Es freut mich, dass es mir gelungen ist, die Brief gut miteinander zu verbinden.
Noch einmal ein Dankeschön für die lieben Wünsche für 2019. Ich gebe die gern zurück, auch wenn das 'neue' Jahr schon über ein halbes Jahr alt ist und stramm auf Silvester zugeht ;-)
LG Komet :-)
29.12.2018 | 00:57 Uhr
zu Kapitel 400
Moin Komet,

jetzt hätte ich fast das Ende der Geschichte verpasst. Nicht gut, gar nicht gut.

Es war eine gute Idee, diese Briefe hier zu posten. Hat mir Spaß gemacht, die erste Liebe von Julius und Hendrik zu DDR Zeit hier zu lesen. Es waren die Briefe eines ganz normalen jungen Paares, das sich verliebt hatte und lange Zeit eine Fernbeziehung führen mussten.

Besonders gefallen hat mir die neu erwachte Liebe zwischen Hendrik und Julian, sie sind älter, reifer und erwachsener geworden. Müssten sie sich heute Briefe schreiben, sie wären inhaltlich sehr viel gehaltvoller.

Das Leben geht weiter, das zeigt sich gerade beim neuen Erdenbürger, mir hat die Geschichte zwischen den Briefen sehr gefallen und die Treffen zum Briefe lesen und diskutieren, haben alle# vier zu echten Freunden gemacht. Diese Freundschaft sollte unbedingt weiter gepflegt werden.
Du hast diese Geschichte rund gemacht mit der neuen Liebe zwischen Hendrik und Julian, so wurden die fast täglichen Briefe zusammengehalten in dieser Geschichte. Es war ein Mammutprojekt, aber es ist gelungen.

Munro

Antwort von Komet68 am 30.12.2018 | 13:02:22 Uhr
Moin Moin Munro,
na ja, die Geschichte bleibt hier ja und du hättest sie auch später zu Ende lesen können ;-)
Vielen Dank für die lieben Worte in deinem abschließenden Review, in dem du alles zusammengefasst hast, was es zu sagen gibt :-) Ein besonders dickes Dankeschön für das Lob, wie meine Geschichte aufgebaut ist (ich habe eine Weile geknobelt, bis alles so wurde, wie es jetzt ist und mir gefallen hat).
Bis morgen!
LG Komet :-)
16.11.2018 | 12:40 Uhr
zu Kapitel 400
Hach ja.
Nu isses vorbei.
*schnief*

Mit dem Umzug waren sie ja wirklich ratz fatz fertig. Hatten die Herren keine Möbel?
Glückwunsch an die gewordenen Großeltern. Ich kann diesen Moment ausgezeichnet nachempfinden. Ich war seinerzeit von Donnerstagabend bis Montagabend nicht zu gebrauchen und als alles vorbei war, haben mich Heulkrämpfe geschüttelt. Und nun feiert die Maus ihr drittes Weihnachten...
Und nun gibt es erst Silvester einen Epilog? Muss ich verstehen, warum das so lange dauert?? Na, du wirst dir schon was dabei gedacht haben.
Juli und Hendrik haben wieder zueinander gefunden. Das war anfangs nicht unbedingt zu erwarten. Ich freue mich für die beiden und wünsche ihnen alles Gute!! (den anderen natürlich auch)
LG Tina

Antwort von Komet68 am 30.12.2018 | 12:54:54 Uhr
Moin Moin liebe Seffi,
ja, leider. Aber ein bisschen auch zum Glück. Denn über 900 Tage mit den Jungs und den Müllers sind (vorerst) genug. Wie bei jeder Geschichte bin ich am Ende hin und her gerissen zwischen Wehmut und Erleichterung. So ist Platz für etwas Neues :-)
Warum ich mir bis Silvester mit dem allerletzten Kapitel Zeit gelassen habe? Ich dachte, die Jungs brauchen mal ein bisschen Zeit für sich. Na ja, eigentlich war das eher Zufall ;-)
Bis morgen!
LG Komet :-)

PS: Auch an dich natürlich ein dickes DANKESCHÖN fürs Lesen, Mitfühlen, Kommentieren und Dabeibleiben!
11.11.2018 | 16:32 Uhr
zu Kapitel 400
Liebe Komet!
Es ist vollbracht.
Es war eine wirklich gute Idee, diese persönlichen Briefe hier zu archivieren.
Sie zeigen von einer großen ersten Liebe,
an die beide sich letztlich wieder erinnert haben bzw. sie nie ganz vergessen haben.
Das Leben vergibt manchmal 2. Chancen, und hier wurden sie genützt.

Meike ist hibbeliger als der werdende Papa.
Am köstlichsten war der Satz: " Der Alkohol fährt gerade zu unserem neuen Haus."
Passt sowas von zu ihren gemeinsamen Treffen.

Ah, nun hast du auch den Stundenlohn herausgefunden. Wirklich mager.
Schön, nun sind wir also noch "Zeugen" von Melinas Geburt geworden, ein ganz schön großes und properes Mädchen.

Nun sind Juli und Hendrik wirklich angekommen. Bei einander, miteinander und in ihrem Traumhaus.
Ich glaube auch, dass die Briefe wesentlich dazu beigetragen haben, sich an ihre große Liebe zu erinnern.
Und auch du hast es beim Schreiben noch mal emotional nachvollziehen können,
diese Briefgeschichte war ja ebenfalls ein "Projekt" für dich.

Dann freu ich mich auf ein letztes Kapitel, wo sie vermutlich alle gemeinsam ins neue Jahr starten werden.
Ich wünsche das Beste
für ein langes, weiteres Leben in großer Liebe und möglichst ohne große Schicksalsschläge
und mit den allerbesten Freunden an der Seite (auch ohne "Arbeitsgespräche" dann).
R ♡

Antwort von Komet68 am 30.12.2018 | 12:47:32 Uhr
Moin Moin Sparrow,
vielen Dank für deine lieben Worte, fürs Mitlesen, Mitlachen, Mitfühlen und Dabeibleiben!
Angekommen sind irgendwie alle vier beziehungsweise sieben, wenn man Melissa, Richard und die kleine Melina mit einbezieht :-)
Das allerletzte Kapitel gibt es morgen :-)
Und wer weiß, vielleicht gibt’s irgendwann eine Zugabe (versprechen kann ich aber nichts ;-))
LG Komet :-)
11.11.2018 | 14:13 Uhr
zu Kapitel 400
Wow, dann ging ja alles gut und passend zusammen.
Umzug geschafft (Respekt an Julius, dass er gleich beim Ausräumen saubermachte!), letztes Arbeitsessen und frischgebackene Großeltern!
Ist irgendwie traurig, weil mir die Beiden+ die Müllers echt fehlen werden.
Zugleich ist es Zeit für neue Projektmöglichkeiten der Vier und vielleicht ist es auch gut, dass Hendrik eben durch diese Aufarbeitung der Vergangenheit selbst erkannte, was er an Julius hat. Und Julius an Hendrik!

Großartig, dass du solange durchgehalten hast mit Schreiben. Erinnerungen wecktest und auch Dinge hervorholtest, die man längst vergessen hat.
Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, dass man eben selbstkritisch gelegentlich einen Blick zurück werfen sollte.
Schade ist nur, dass die jüngeren Generationen solche Möglichkeiten nicht haben werden, denn wer hebt denn schon Kurznachrichten vom Handy auf??? ;-) Und ich glaube auch kaum, dass in der heutigen Zeit Beziehungen so echt gepflegt werden. Es geht doch häufig (ist mein Eindruck) eher nach dem Motto "Ex und hopp", wenn es schwierig wird.

Man liest sich.

Antwort von Komet68 am 30.12.2018 | 12:41:28 Uhr
Moin Moin Loony Moon,
vielleicht liest man sich ja schon morgen, wenn es den Epilog gibt :-)
Mir werden die Jungs und die Müllers auch fehlen, aber nach über 900 Tagen mit den Vieren ist erst einmal Schluss.
Vielen Dank für deine lieben Worte, fürs Mitlesen, fürs Einbringen eigener Erinnerungen und Dabeibleiben!
Als Julius und Hendrik ihre Briefe schrieben und diese glücklicherweise aufbewahrt wurden, war nicht abzusehen, dass sie mal zu so einem wichtigen Zeitzeugnis werden. Es ist wirklich schade, dass heutzutage kaum noch Briefe geschrieben werden, da gebe ich dir sofort Recht. Ich selbst habe über Jahre mit einer Freundin versucht, diese Form der Kommunikation aufrecht zu erhalten, aber irgendwann killte der berufliche Stress das Ganze und wir gingen zu Telefonaten und leider viel zu seltenen persönlichen Treffen über (uns trennen 400 Kilometer).
LG Komet :-)
11.11.2018 | 13:15 Uhr
zur Geschichte
Hallo Komet!

Heute melde ich mich als sonst so stille Leserin auch mal zu Wort.
Ich bin echt wahnsinnig froh, dass ich durch Zufall über dein Werk hier gestolpert bin und ich neugierig genug war um es auch zu lesen.
Ich muss zu geben, dass ich es nicht eine Sekunde bereut habe und immer mega gespannt war wie es mit Julius und Hendrik weitergeht bzw. was sie damals alles so erlebt haben.
Danke für die schön Zeit mit den Beiden.
Ein bisschen bin ich ja jetzt schon gespannt was du Neues zaubern wirst.

Liebe Grüße und noch einen schön Sonntag wünscht dir
schokokillerin

Antwort von Komet68 am 30.12.2018 | 12:22:57 Uhr
Moin Moin schokokillerin,
vielen Dank für die laute Wortmeldung einer stillen Leserin :-)
Es freut mich sehr, dass du gestolpert bist und neugierig genug warst dabei zu bleiben :-) Ich schreibe in erster Linie für mich, aber natürlich erfüllt es mich umso mehr, wenn ich andere mit meinen Geschichten unterhalten kann.
Ob ich mit den neuen Geschichten deinen Erwartungen entsprechen kann, weiß ich nicht (notfalls kannst du ja was Altes von mir lesen ;-))
Morgen gibt’s nun hier den Epilog und jeweils das Startkapitel meiner zwei neuen Geschichten :-)
LG Komet :-)
05.11.2018 | 20:48 Uhr
zu Kapitel 399
Liebe Komet,

hab schon länger kein feedback mehr gegeben, aber ich bin noch dabei.
Militär etc. das ist nicht für jeden was. Für Eggi wohl auch nicht.
So jung wie Julius noch ist, da müsste er ein bisschen Schlafmangel doch wegstecken können. Aber die Heimfahrt war schon nervig.

Herbstlady

Antwort von Komet68 am 11.11.2018 | 11:57:46 Uhr
Moin Moin Herbstlady,
das freut mich, dass du noch dabei bist (auch wenn diese Geschichte nun leider zu Ende geht ;-))
Für Eggi bot die Wende neue berufliche Perspektiven.
Julius hat schon immer gern und lange geschlafen und war nie so die richtige Nachteule ;-)
LG Komet :-)
04.11.2018 | 15:01 Uhr
zu Kapitel 399
Wow, na bei Juli war im Gegenzug ja richtig was los.
War Eggi zur Gehirnwäsche bei "Horch und Guck" ? Der Ärmste, da haben sie sich wohl den falschen ausgesucht. Für sensible Wesen, sind solche Art Vereine nicht geeignet. Was bin ich froh, dass uns diese Armeezeit erspart blieb. Man muss eben auch mal Glück haben im Leben. Aber ich kenne sie noch gut von meinem Vater...
Solche "Nachschultreffen" gab es bei uns auch. Was wurde da gequatscht und gekübelt, oh oh!
Ach, da wurde Juli von der Chefin angeranzt, hehe. Da muss er wohl durch.
LG Tina

Antwort von Komet68 am 11.11.2018 | 11:46:46 Uhr
Moin Moin liebe Seffi,
Eggi war … anders als die anderen. Ja, er war sensibler als so mancher und sein eigener Wunsch, Offizier bei der NVA zu werden, entsprach so gar nicht seinem Wesen. Zum Glück für ihn kam die Wende dazwischen, so dass er doch noch den richtigen Weg für sein Leben fand.
Julius musste glücklicherweise nur ein Jahr mit dieser Chefin klarkommen ;-)
LG Komet :-)
04.11.2018 | 14:52 Uhr
zu Kapitel 398
Moin Moin,
ach, der arme Hendrik, er ist schon zu bedauern, dass er immer solch langweiligen Dienst hat. Doch mal ehrlich, welcher Beruf hat solche Phasen nicht? Nein, ich kann ihn nicht wirklich bedauern. Außerdem steht Urlaub an, was will er mehr? Juli wird sich jedenfalls freuen.
LG Tina

Antwort von Komet68 am 11.11.2018 | 11:43:01 Uhr
Moin Moin liebe Seffi,
wenn der liebe Hendrik gewusst hätte, dass die Dienste nach der Wende noch langweiliger wurden … Dies und andere Umstände führten dann dazu, dass er 1993 den Job gewechselt hat.
LG Komet :-)
03.11.2018 | 20:07 Uhr
zu Kapitel 399
Oh, ein letzter Julius Brief?? ;-)
Wie immer sehr ausführlich und voller Herzensgefühle ...
Ich finde es toll, dass es mit seiner Rostockfahrt so gut geklappt hat. Wird ja nicht immer so gewesen sein.
Abschied zur Armee ... ein Gebiet mit vielen Tretminen. Zumindest, wenn es so wie für den Ecki ausfällt ... Geheimniswahrer frei nach dem Motto "Meine Arbeit ist so geheim, ich weiß selbst nicht, was ich mache".

Firmenfeten treffen doch selten den Geschmack aller ... war früher so und ist heute nicht anders.

Antwort von Komet68 am 11.11.2018 | 11:35:04 Uhr
Moin Moin Loony Moon,
genau so ist es – dies war Julis letzter Brief. Ab dem Zeitpunkt haben sie sich nicht mehr geschrieben … Dass es am Ende nur bei diesem einen Jahr fern von Rostock für Julius blieb, konnte der im November 1987 noch nicht ahnen. Wenn irgendwie möglich ist er alle 4-6 Wochen von dem zweiten in sein altes Zuhause gereist :-) Dank der Wende drehte sich auch Eggis Leben in eine positive Richtung und es geht ihm heute gut, habe ich mir sagen lassen ;-)
LG Komet :-)
03.11.2018 | 14:01 Uhr
zu Kapitel 399
Liebe Komet!
Autsch, ein Anranzer, weil Juli den Kopf woanders hatte.
Und die Heimfahrt von der Betriebsfeier war ja auch heftig.
Eggi tut mir sehr leid.
Hendrik kommt bald heim, Eggi muss weg.
Schönes Wochenende!
~ Sparrow
Militär ist nicht für jeden was.

Antwort von Komet68 am 11.11.2018 | 11:29:42 Uhr
Moin Moin Sparrow,
dies war nu der letzte Brief von Julius – ab diesem Zeitpunkt können wir ihrem Leben nicht mehr 'live' folgen. In irgendeiner Weise fanden alle ihren Weg – auch Eggi geht es heute gut (soweit ich weiß ;-))
Schönen Sonntag!
LG Komet :-)
01.11.2018 | 14:44 Uhr
zu Kapitel 398
Ein bissel konfus und wie immer etwas gestelzt, der liebe Hendrik. Tante und Onkel werden ja trotz/gerade wegen der Nähe immer etwas besonders sein. So schnell konnte man ja damals nicht mal eben sagen, ich komme zum Kaffee. Und dann nur ein paar Grüße und nüscht weiter??
Hat Hendrik Bedenken bezüglich Jochens Pünktlichkeit?? tststs
Ausgang hieß doch immer auch, dass du auf Grund der paar Stunden "Freiheit" trotzdem nur im Umkreis von 10 Kilomtern dich aufhalten konntest. Und ich meine mich zu erinnern, dass bei meinem Bruder es auch hieß, dass er den Standort als solches nicht verlassen durfte. Wobei "großzügiger Weise" der Standort Erkner sich auf ganz Ostberlin bezog.
Immerhin wird mal wieder Urlaubsplanung betrieben ... *grins*, mit wenig Aufwand die maximale Zeit rausschlagen ...

Antwort von Komet68 am 02.11.2018 | 20:12:51 Uhr
Moin Moin Loony Moon,
hätte der liebe Hendrik gewusst, dass das sein letzter Brief an Julius ist, hätte er sich vermutlich mehr Mühe gegeben ;-)
Ich schätze, Juli hätte sich auch ein bisschen mehr als nur Grüße speziell von dieser Tante und dem Onkel gewünscht, denn er hatte die beiden ganz besonders ins Herz geschlossen :-)
Also wenn Jochen so pünktlich war wie Hendrik, bestand da nicht viel Hoffnung *lach *
Keine Ahnung, wie großzügig der Umkreis für den Ausgang gehandhabt wurde. Ist Berlin nicht ein Vorort des Standorts Erkner? ;-)
Hach ja, die Urlaubsplanung durfte natürlich auch in diesem Brief nicht fehlen...
LG Komet :-)
01.11.2018 | 09:53 Uhr
zu Kapitel 398
Liebe Komet!
Hendrik und Kumpane haben lesbar schon genug von dieser Zeit bei der Bundeswehr.
Die Motivation hat sich von Dienst auf "nach dem dienst" verlagert ;)

Da wir ja Schilling hatten, vermute ich trotzdem, dass dieser Stundenlohn ein Witz war, selbst für die 80er.
Ich hab neben der Schule bis zum Abi auch 1986/1987/1988 gearbeitet in einem Lager eines Verlages, stundenweise, wenn mal früher Schule aus war oder eben keine Zeit, wo man intensiv lernen musste, ich konnte kommen, wann ich wollte als zusätzliche Hilfe auf Stundenbasis. Wenn ich mich recht erinnere, hab ich damals ca. 50 Pfennig (umgerechnet von Schilling) pro Stunde bekommen. (Falls das jetzt so stimmt. Ist schon lange her.)
Vielleicht kam es mir auch nur so viel vor, weil ich mir damit Wünsche erfüllen konnte, die sich mit Taschengeld nie ausgegangen wären, z.B. ein Kassettenrecorder, mein 1. Ballkleid.
Liebe Grüße.
~ Sparrow

Antwort von Komet68 am 02.11.2018 | 20:06:27 Uhr
Moin Moin Sparrow,
es war vermutlich wie bei vielen Berufen/Jobs – irgendwann wird’s öde und man freut sich auf den Feierabend ;-)
Das mit dem Stundenlohn muss man vermutlich etwas relativieren: prinzipiell bekamen Offiziersschüler ein vergleichsweise hohes Gehalt. Ich weiß auch nicht, wie Hendrik und seine Kollegen diesen Betrag errechnet haben ;-)
Ich denke, das erste selbst verdiente Geld kommt einem immer 'viel' vor, auch wenn es rückblickend nicht so viel war ;-)
LG Komet :-)
28.10.2018 | 13:07 Uhr
zu Kapitel 395
"Wanzen"- ich habe erst im Stasi-Museum in Leipzig annähernd erahnt, wie diese Zeit war...
Das Ende des Kapitels ist sehr berührend,
lieben Gruß
Philander

Antwort von Komet68 am 31.10.2018 | 20:59:39 Uhr
Moin Moin Philander,
zum Glück habe ich von der ganzen Bandbreite der Machenschaften der Stasi erst nach der Wende erfahren. In meiner Jugend war nur jedem klar, dass man mit den Brüdern von Horch&Guck lieber nichts zu tun haben wollte.
Danke dir fürs Lob! Und fürs Durchhalten beim Lesen :-)
LG Komet :-)
21.10.2018 | 10:56 Uhr
zu Kapitel 397
Moin Moin1
19. Oktober 87... da wurde meine liebe Oma 60 Jahre alt. Ich kann mich noch sehr gut an diese Feier erinnern...
Und am 1. 11. hat mein jüngerer Schwiegersohn Geburtstag. Immer diese Auffälligkeiten, tzzzz.
Aber wo, um alles in der Welt, liegt Welzow? Von diesem Ort hab ich echt noch nichts gehört. Und was wollten sie dort?
Aufgefallen ist mir, dass Hendrik (wiedermal) Dinge auflistet, die ihm nicht so wirklich gefallen und dann doch ein EGAL hinten anhängt. Mir ist nicht ganz klar, welche Botschaft dahinter steckt. Und überhaupt, was regt er sich auf, dass er an der Kreuzung stehen musste? Wenn er im Verkehrssicherheitsaktiv ist, war doch damit zu rechnen! Oh ja, ich erinnere mich. So eine Kolonne Armeeautos auf der Landstraßewar das große Los. Überholen war unmöglich und leider hatten die immer sehr viel Zeit... ;-)
LG Tina

Antwort von Komet68 am 31.10.2018 | 20:54:24 Uhr
Moin Moin liebe Seffi,
ich hoffe, es sind positive Erinnerungen an den Geburtstag deiner Oma :-)
Aber prinzipiell sind alle Auffälligkeiten in den Daten absoluter Zufall.
Ich leite den Suchauftrag an Recherche-Arno weiter ;-) Bestimmt mussten die Jungs von der Army mal wieder die Volkswirtschaft in der DDR retten …
Hätte Hendrik zu der Zeit bereits geahnt, wie langweilig weil ohne richtige Aufgabe sein Job beim Bund erst nach der Wende wird, hätte er vermutlich weniger gemeckert ;-)
LG Komet :-)
19.10.2018 | 21:24 Uhr
zu Kapitel 397
Also wird der liebe Hendrik in den nächsten Tagen an der Wirtschaftsfront mal wieder das Vaterland verteidigen. ;-)

Aber es war tatsächlich so, dass die Wirtschaft kaum an den richtigen Stellen die Leute zum Arbeiten hatte. Sowohl zum Beginn der Lehre als auch bei Studienbeginn hieß es 14 Tage die Landwirtschaft unterstützen, Kartoffellese.
Und auch die Armee stellte regelmäßig dafür Leute ab.
Allerdings auch, damit der riesige Apparat aus Parteibehörden+ Staat weiter im Trockenen sitzen konnte.

Offensichtlich hatte Hendrik bereits jetzt so sein Problem damit, einen tieferen Sinn hinter solchen Aktionen zu entdecken?! Ging es doch nicht mehr um seine Interessen beim Studium. Na hoffentlich wurde dann der Einsatz in der Instandhaltung auch wirklich interessant.

Antwort von Komet68 am 31.10.2018 | 20:42:09 Uhr
Moin Moin Loony Moon,
na ja die Armeeführung hat alles unternommen, damit den armen Offiziersschülern j nicht langweilig wird ;-)
Oh ja, den Einsatz am Kartoffelförderband kenne ich auch. Die Jungs mit Führerschein duften Traktor fahren, während die Mädels Steine oder tote Mäuse zwischen den Kartoffeln aussortieren mussten.
Hendrik sah zwar einen Sinn in solchen Einsätzen, aber letztendlich hat ihn seine Arbeit als Ingenieur mehr interessiert. Nur durfte er nicht all zu lange in seinem Fachbereich tätig sein, da schon ein Jahr nach dem Ende seines Studiums die Wende kam, und in deren Folge seine Tätigkeit gestrichen wurde. Aber das wusste er 1987 noch nicht …
LG Komet :-)
19.10.2018 | 19:27 Uhr
zu Kapitel 397
Liebe Komet!
Die ganzen Begriffe heißen in Ö ganz sicher anders.
Instandhaltungsbrigade? Das bedeutet, dass er mit den Kameraden die Kasernen instandhält, also kleinere Reparaturen usw.?
Regler ist wohl sowas wie ein Verkehrspolizist, machen bei uns ja auch meistens Zivildienstler.
ich wünsch dir ein schönes Wochenende.
~ Sparrow

Antwort von Komet68 am 31.10.2018 | 20:31:16 Uhr
Moin Moin Sparrow,
Ich denke mal, dass man sich so die Aufgaben einer Instandhaltungsbrigade vozustellen hat :-)
Ich kenne von früher noch diese erhöhte Kanzel von dem Verkehrspolizisten auf dem Platz vor dem Haus meiner Eltern. Allerdings musste der nur dann den Verkehr regeln, wenn die Ampel ausgefallen war.
LG Komet :-)
14.10.2018 | 10:50 Uhr
zu Kapitel 396
Moin Moin!
Du siehst mich mit Fragezeichen in den Augen. Hendrik schreibt an einem Samstag. Wieso steht unten dann "bis in 1 1/2 Wochen"?? Wenn er am nächsten Wochenende doch nach Hause kann, wird Julius dann nicht da sein?? Warum muss Hendrik dann unbedingt irgendeine Arbeit haben? Die im gemeinsamen Zimmer verstehe ich ja noch, aber "Ansonsten muß ich mir etwas besseres einfallen lassen" ???
Du wirst mich sicher erhellen können.
Um was für eine Kunstausstellung geht es denn? Und wer will dort was ausstellen? Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass einer von beiden sich künstlerisch derart angagiert hätte. Juli war zwar im Zeichenzirkel, aber doch nur zu Schulzeiten oder???
Ich stehe heute total auf'm Schlauch. Hab bestimmt noch Jetleg. Hihi
LG Tina

Antwort von Komet68 am 14.10.2018 | 13:12:10 Uhr
Moin Moin liebe Seffi,
vermutlich kann ich nicht vollend zur Klärung der Fragezeichen beitragen, aber … ich habe zumindest herausgefunden, dass 1. über dem Brief gar kein Datum steht, so dass ich denke, dass der Brief in etwa vom 8.Oktober ist. An dem Wochenende in 1 ½ Wochen wird Julius ebenfalls anwesend sein. Warum Hendrik dann Arbeit braucht, verstehe ich auch nicht so ganz. Immerhin hatte er doch Juli zwei Wochen nicht gesehen (da wüsste ich besseres mit meiner Zeit anzufangen ;-))
Was es mit der Kunstausstellung auf sich hatte, weiß ich leider auch nicht. Hendrik konnte zwar hobbymäßig malen, ber für ne Ausstellung hat es sicher nicht gereicht. Und Julius hat sich auch nur bis Ende der Schulzeit künstlerisch betätigt.
Sorry, dass ich dich nicht mehr erhellen kann ;-)
Sonnige Grüße
Komet :-)
13.10.2018 | 09:15 Uhr
zu Kapitel 396
Guten Morgen!

Heute Nacht bin ich nun hier gelandet. Freue mich, bin aber auch ein bisschen traurig dass es nun bald zu Ende geht mit dieser Geschichte.
Hendrik und Juli hätte auch ich gerne als Freunde.

Was ich persönlich nicht kenne ist, bei Freunden um Geld zu bitten, auch nicht bei dem Liebsten. Hat Hendrik keinen Lohn/Gehalt bekommen? So weit ich mich erinnere, war es auch nicht das erste Mal dass Hendrik Julius (oder war andersrum?) bittet ihm Geld zu schicken. Bei dem war jedoch auch „Ebbe im Portmonee“.

Es gab Ende der 80er tatsächlich noch Haushalte ohne Telefon? Wir haben Mitte 70 ein Telefon angeschafft, einige Nachbarn hatten es da jedoch schon und einige Familien in der Verwandtschaft (meist Handwerker) hatten schon Anfang 60, vielleicht also schon vor dem Mauerbau, einen Fernsprechapparat.

Die zweite Leitung war für die Stasi und die war wirklich nicht angeschlossen?

Sonnige Grüße
Herbstlady

Antwort von Komet68 am 14.10.2018 | 13:03:23 Uhr
Moin Moin Herbstlady,
schon nach deinem letzten Review war mir klar, dass mein Vorsprung bald dahin ist ;-)
Diese Mischung aus Freude und Wehmut teile ich absolut. Nach über zweieeinhalb Jahren Beschäftigung mit diesem 'Projekt' freue ich mich gleichermaßen, dass es geschafft ist, wie ich es bedaure, dass die Geschichte zu Ende geht. Mitte 2016 war ich mir nicht wirklich sicher, dass ich nun hier ankomme :-)
Ich mag Hendrik und Julius auch ;-)
Hendrik bekam Gehalt, sogar deutlich mehr als Julius, trotzdem war's wohl ständig alle. Zum Glück hat er inzwischen gelernt, besser mit dem Zaster umzugehen ;-)
In der DDR gab es Ende der 80er so ziemlich keinen Haushalt mit Telefon. Ich hab bis 1997 in einer Kleinstadt ohne gelebt ;-) Bei Vorstellungsgesprächen habe ich immer die Nummer meiner Eltern angegeben, wenn mich ein potentieller Arbeitgeber telefonisch erreichen wollte.
Ob die Parallelleitung nun angeschlossen war oder nicht, lässt sich leider nicht merhr nachvollziehen. Zumindest hatten Julius' Eltern nie den Verdacht, abgehört worden zu sein.
Herbstliche Grüße
Komet :-)