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Autor: Anthea
Reviews 1 bis 6 (von 6 insgesamt):
25.06.2020 | 08:53 Uhr
Gott, wie ich das Szenario hasse!

Ich kann jetzt bald den Bodensee füllen, mit den Tränen, die ich in diesem FF geheult habe!

Habt doch Mitleid mit einer alten Frau, die nun schon über 40 Jahren mit KM über die Prärie reitet...
01.09.2016 | 15:34 Uhr
Mensch, Anthea,

was soll ich sagen - Dein wunderschöner Oneshot ist mir total entgangen :(((!!!

Ich kann mich allen lobenden Worten meiner Vorrednerinnen hier nur anschließen - toll geschrieben, sehr emotional, wunderschöne Bilder... in seiner Gesamtheit wirklich berührend, Daumen hoch dafür!!!

Noch immer bedaure ich, dass Du Deine andere Geschichte auf Eis gelegt hast... gerade die überaus positiven FBs hier sollten Dich doch motivieren, sie wieder aufzugreifen?! Das würde mit Sicherheit nicht nur mich sehr freuen... ;)!

Ganz lieben Gruß!
Bisa

Antwort von Anthea am 03.09.2016 | 19:28 Uhr
Hey Bisa...

schön von dir zu lesen.

Vielen lieben Dank für dein Lob. Es freut mich sehr, daß ich dich mit meiner kurzen Szene abholen und mitnehmen konnte.

Ich glaube, ich habe es schon mal irgendwo erwähnt (in einem Review bei Regenengel glaube ich), daß ich OneShots am besten kann. Immer wieder habe ich Bilder einer einzelnen Szene im Kopf, die kann ich dann auch quasi sofort "runterschreiben" - wie auch hier passiert. Aber dann stoße ich doch mal an meine Grenzen, die Szenen miteinander zu verbinden.
So geht es mir auch mit meiner anderen Geschichte. Ich habe einige Szenen, und weiß im Prinzip, was ich schreiben will, aber es paßt gerade nicht zusammen. *seufzel*

Und wenn ich ehrlich sein soll, gehen im Augenblick die Pferde vor... Es tut mir sehr leid Bisa, aber im Moment paßt es nicht. Es wird wieder eine Zeit kommen, in der das Schreiben wieder weiter in den Vordergrund rückt - das war schon immer so bei mir. Vielleicht ist dann ja noch die eine oder andere da, und auch ein wenig interessiert an meinen Zeilen.

Fühl dich gedrückt für deine herzlichen Worte.
Alles alles Liebe,
Anthea
06.06.2016 | 10:29 Uhr
Liebe Anthea,

da ich schon den ganzen Vormittag durch das tiefe Tal der Melancholie stapfe (ich vermisse Pierre - nun ist schon ein ganzes Jahr ohne ihn rum), dachte ich, ich hol mir hier auf der Seite mal wieder ein paar Erinnerungen und Lichtblicke ab. Bei einer neuen Geschichte bin ich immer neugierig, aber da wieder mal mit Slashkennzeichnung, wollte ich schon weitermarschieren. Dann der Blick aufs Fähnchen und nur 1 Kapitel, also doch lesen. Bloß gut!
Wie gut diese Zeilen zu meiner Stimmung heute passen!
"Wenn der Tag zerbricht" klingt ja schon Abschied, zumindest deutet es darauf hin, das irgendetwas zwischen/ mit den Brüdern passiert.
Wie schön und doch vorahnend du erstmal anfängst - Old Shatterhand wacht auf, weil sein Bruder nicht mehr da ist. Was für eine tiefe Verbindung! Aber genauso habe ich mir das zwischen den Beiden auch immer vorgestellt. Der Gedanke ist schön und auch irgendwie tröstlich.
Sehr bildhaft beschreibst du, wie Winnetou dort am Baum steht. Ich kann ihn förmlich sehen, wie er seinen Blick in die Ferne richtet und dabei keinen konkreten Punkt anvisiert. Einfach dort steht, die dunklen Haare ihm ins Gesicht fliegen und er sie dennoch nicht aus der Stirn streicht. Ein so schönes Bild! Mir gefällt, das Karl einfach daneben stehen bleibt, nicht spricht, sondern nur zuhört.
"Winnetous Kanu ist nicht mehr fest verankert. Ich kämpfe jeden Tag aufs Neue gegen die Strömung, die mich zu den Sternen tragen will. Einzig das Wissen, daß mein Bruder am Ufer auf mich wartet, läßt Winnetou nicht aufgeben." Wow - das Wortbild ist einfach toll formuliert und geht dermaßen unter die Haut. Großartig Anthea, ganz großes Kino.
Man ahnt ja bei den Worten schon, worauf die Szene abzielt und Ähnlichkeiten zum Original sind ja auch durchaus vorhanden. Trotzdem ist es dir total gut gelungen, den Bogen zu deiner Geschichte, zu deinen Worten zu schlagen. Ich bin immer begeistert, wenn der Häuptling müde sein darf, seine Gefühle hervorkramt und im Idealfall auch ein paar wenige Worte darüber verliert.
"In manchen Nächten, wenn die Stunden am dunkelsten sind, hört Winnetou die Sterne rufen." Das zeigt, wie ehrlich Winnetou mit seinem Bruder ist. Es drückt irgendwie aus, er kann nicht mehr und es scheint, als wollte er auch nicht mehr. Immer mit diesen Selbstzweifeln leben zu müssen, die große Verantwortung zu tragen und alles weiter zu erdulden, weil da noch einer ist, der es nicht ertragen würde, wenn man geht... Wie wenig Worte es braucht, um soviel zu sagen.
Auch wenn der letzte Abschnitt im Grunde total traurig ist, passt es einfach. Old Shatterhand schließt alles um sich herum aus, er sieht und spürt nur noch seinen Bruder und versichert ihm auf dem letzten Schritt, das er ihn liebt. Gänsehaut!
Da du Slash gekennzeichnet hast, meinst du sicher eine völlig andere Art von Liebe als ich, aber da du ja den Spielraum lässt, sehe ich diese Worte einfach als tiefe brüderliche Zuneigung und Liebe, die mit der körperlichen nichts gemein hat. Schön, das diese Lesart möglich ist.
Vielen Dank für deine berührenden Zeilen, es ist selten, das Stimmung und Geschichte so sehr miteinander harmonisieren.
Alles Liebe, Ena

Antwort von Anthea am 13.06.2016 | 08:37 Uhr
Liebe Ena,

als erstes möchte ich hier um Verzeihung bitten, daß ich dir erst heute auf dein wunderschönes Review antworte. Aber Zeit ist manchmal ein Faktor, den ich nicht so beeinflussen kann, wie ich gerne möchte.

Vielen herzlichen Dank für deine gefühlvollen Zeilen.
Es tut mir leid, daß ich dich mit meiner Geschichte nicht aufheitern konnte, sondern dich in deiner traurigen Stimmung hielt. Wie die Zeit vergeht - schon ein ganzes Jahr ist vorbei. Pierre Brices Tod war auch der Grund, warum ich im Netz vermehrt nacht Winnetou-Fan-Geschichten/Bildern/etc. gesucht habe, und schließlich hier gelandet bin.

Ich bin froh, daß du meine Zeilen trotz Slash-Kennzeichnung gelesen hast. Und natürlich hast du die Freiheit alles so zu lesen, wie du es lesen möchtest, wie es zu dir und deiner Vorstellungswelt paßt. Es gefällt mir sehr, daß du mich an deinen Gedanken zu meiner Geschichte, an deinen Gefühlen dazu teilhaben läßt.

Das Bild Winnetous, wie er an dem Baum lehnt, ist schon lange in meiner Gedankenwelt - wie ich schon bei Anmi erklärt habe - viel länger, als ich überhaupt Fanfiction zu Karl May überhaupt in Erwägung gezogen habe. Sonst schreibe ich so gut wie ausschließlich Fantasy.

Auch ist es für mich immer essentiell gewesen, daß die Verbindung zwischen den beiden Brüdern eine unglaublich tiefe, und auch emotionale ist. Allerdings habe ich früher bewußt keine körperliche Komponente zwischen den beiden gesehen. Ich schreibe hier "bewußt", da es für mich immer klar war, daß keiner der beiden irgendwann Frau, Heim und Kinder hat. Das hätte ich mir nie vorstellen können - und so war der Slash-Gedanke (auch wenn ich anfangs skeptisch war bei Anmi und MH) im Endeffekt die einzig logische Konsequenz. *lächel*

Ich möchte dir noch einmal meinen allerherzlichsten Dank aussprechen, für dein wunderschönes und gefühlvolles Review. Es macht mich so richtig glücklich, wenn ich andere mit meinen Zeilen mitnehmen kann.

Ich hoffe, es geht dir inzwischen etwas besser,
alles Liebe,
Anthea
02.06.2016 | 09:22 Uhr
Wow, was für eine tolle Szene. Ich könnte jetzt eigentlich jeden Satz darin zitieren, so gefesselt war ich. Man ist sofort mitten drin im Geschehen und sieht durch deine großartigen Beschreibungen alles so bildhaft vor sich. Und nicht nur das, man fühlt einfach mit. Großes Kino! (das ich zu gerne wissen würde, wie es weiter geht brauche ich wahrscheinlich nicht nochmal zu betonen?)
Danke, daß du dein Talent mit uns teilst und liebe Grüße!
Leya

Antwort von Anthea am 05.06.2016 | 21:10 Uhr
Schönen Abend, Leya!

Das "Wow" kann ich hier uneingeschränkt zurückgeben. Was für ein wunderschönes Review!
Vielen herzlichen Dank dafür.

Es freut mich so sehr, konnte ich Bilder bei dir entstehen lassen.

Wie es weiter geht... hmmm... vielleicht baue ich das doch in meine Geschichte ein?

Du hast mir meinen Sonntag-Abend versüßt mit deinen Zeilen. Ich kann ja jetzt zu Bett schweben. *lächel*

Noch einmal meinen herzlichen Dank,
gute Nacht und alles Liebe,
Anthea
Marie (anonymer Benutzer)
31.05.2016 | 22:01 Uhr
Schliesse mich in allem Amni an und wenn du die Story einbaust dann bitte genau hier weitermachen und nicht erst als Kapitel 30 einer langen Story mit zigtausend Rückblenden...;)

Antwort von Anthea am 01.06.2016 | 21:46 Uhr
Hey Marie!

Oh wie schön, daß ich dich hier mitnehmen konnte. Es freut mich sehr, zu wissen, daß du meine Zeilen gelesen hast, und sie dir gefallen haben.

Sei versichert, daß ich den Cliff-Hanger höchsten bis zum Hochladen des darauffolgenden Kapitels stehen lassen werden, sollte ich diese Szene wirklich in meiner Geschichte mitnehmen. Aber hin und wieder ist es bei mir wie bei Anmi - die Geschichte entwickelt sich selbst weiter, und kommt höchstens auf Umwegen dort an, wo ich zu Beginn das Ende skizziert hatte (wenn mir das zu Beginn überhaupt gelungen ist).

Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend!
Vielen lieben Dank noch einmal für deine Rückmeldung,
alles Liebe,
Anthea
31.05.2016 | 21:05 Uhr
Liebe Anthea!

Also, wenn diese Szene Teil deiner großen Geschichte wird, dann streike ich aber so was von, das kann ich dir sagen!! *ggg*

Alleine schon der Titel! "Wenn der Tag zerbricht" WAAAHHH - GÄNSEHAUT!
Männo! Da kommt man hier so nichtsahnend und gut gelaunt um die Ecke - und dann der Schock! Und vor allem: WAS IST DENN JETZT MIT WINNETOU????? (Bisa lässt grüßen *gg*). Den hast du doch jetzt nicht ernsthaft um die Ecke gebracht - oder doch??

"Ich konnte spüren, wenn seine Gegenwart sich von mir entfernte." Oh Mann - den Satz könnte man auch noch ganz anders auslegen, in dem Sinne etwa, dass OS jetzt spürt, dass Winnetou eine Art Todessehnsucht entwickelt und sich sein Geist, seine Seele schon von der seines Freundes abgesetzt hat. (Nochmal Gänsehaut...)

Dieses Bild, welches du jetzt hier von unserem Lieblingshäuptling zeichnest! Alleine die Haltung am Baumstamm, den Fuß daran abgestützt - in dem Augenblick des Lesens hatte ich den Mann wirklich und wahrhaftig vor Augen - Wundervoll!

* „Winnetous Kanu ist nicht mehr fest verankert. Ich kämpfe jeden Tag aufs Neue gegen die Strömung, die mich zu den Sternen tragen will. Einzig das Wissen, daß mein Bruder am Ufer auf mich wartet, läßt Winnetou nicht aufgeben.“ *
OHNE WORTE!!! Das kann ich gar nicht kommentieren, das spricht einfach für sich!

Und dann diese Sätze:
*... In manchen Nächten, wenn die Stunden am dunkelsten sind, hört Winnetou die Sterne rufen. Scharlih, sie rufen nach mir… und ich denke darüber nach, ob es nicht besser wäre für mein Volk, würde ich dem Ruf meiner Ahnen folgen…" *
Himmel - wie muss sich das jetzt für OS anfühlen?? Heiliger Strohsack, was ist das berührend...

Und wie du dann den Moment beschreibst, als der Schuss fällt, und die Sekunden danach! Das ist dir wirklich grandios gelungen, kann ich dir sagen - in dem Moment lief mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken!
Ich konnte mich voll in OS einfühlen, der alles andere ausblendet, nur noch seinen Blutsbruder sieht... und das ist sooooo traurig!

Und in den Schlussteil kann man ja alles Mögliche hinein interpretieren: Ist diese Liebeserklärung jetzt nur der tiefen brüderlichen Liebe zu seinem Freund geschuldet? Du hast diesen Oneshot ja als Slash gekennzeichnet - P 12 zwar, aber Slash... Spricht er also jetzt eine Liebeserklärung aus, die er schon oft ausgesprochen hat? Oder ist der Moment des Todes vielleicht auch der Moment der Offenbarung für OS, der erst jetzt begreift, was genau er da eigentlich für Winnetou empfindet? Und bevor dieser stirbt (oder auch nicht - dass ist ja hier nicht so ganz ersichtlich) will er es ihm auf jeden Fall noch mitteilen??

Diese kleine Geschichte war jedenfalls wahnsinnig berührend, weil sie sich nur auf das Wesentliche konzentriert - und so tieftraurig ich so etwas immer finde, ich lese es trotzdem gerne! Solltest du dich also entscheiden, das in deine große Geschichte einzubauen, dann nur zu - ich jedenfalls werde mich ab jetzt mit einem XXL-Paket Tempos wappnen... *gg*

Ganz liebe Grüße

Anmi

Antwort von Anthea am 01.06.2016 | 21:42 Uhr
Liebe Anmi!

Dein Review ließ mich gestern Abend schon sprachlos zurück. Ich weiß gar nicht, wie ich dir danken soll, für diese herrlichen Zeilen. Anmi, du verstehst es mit so viel Gefühl zu loben, daß mir ganz warm wird.

Der Titel war das erste, das in meinem Kopf herum geisterte, und nach und nach kamen die Bilder dazu. Das ist die Art, wie ich am besten schreiben kann – wenn ich zuerst die Bilder sehe. Ich denke, das ist auch der Grund, warum ich so unzählige One-Shots bei mir noch herum liegen habe. (Nein, die sind nicht alle Winnetou – so gut wie keiner davon, wenn ich ehrlich sein soll. Ich bin erst durch dich, Anmi, auf die waghalsige Idee gekommen, selbst etwas im Winnetou-Universum zu schreiben.)

Das Bild am Baum habe ich schon seit meiner Kindheit von Winnetou im Kopf. Bitte frag mich nicht, woher es kommt, aber es ist für mich eine der stärksten Posen, in denen ich mir den Häuptling vorstellen kann.

Liebe, liebe Anmi… du glaubst doch nicht wirklich, daß ich dir verrate, was weiter passiert bzw. „wirklich“ passiert ist? Oh nein… das ist genau meine Idee dazu… eine Jede hat ihre eigene Phantasie und ihre eigenen Bilder dazu. Das soll auch so bleiben. Sollte ich diese Szene wirklich in meine Geschichte einbauen (im Prinzip wüßte ich auch wo *lächel*), dann müßt ihr alle sowieso mit meiner ureigenen Version Vorlieb nehmen. Also möchte ich euch das zumindest im Augenblick nicht nehmen, daß jeder seine eigene Geschichte hat. *lieb guck*

Und hier… *"Ich konnte spüren, wenn seine Gegenwart sich von mir entfernte." Oh Mann - den Satz könnte man auch noch ganz anders auslegen, in dem Sinne etwa, dass OS jetzt spürt, dass Winnetou eine Art Todessehnsucht entwickelt und sich sein Geist, seine Seele schon von der seines Freundes abgesetzt hat. (Nochmal Gänsehaut...)*… hast du mich aber sowas von festgenagelt. Genauso wollte ich diesen Satz hinstellen – mit der Möglichkeit noch viel mehr hineinzulesen.

Aber ich muß auch ehrlich dazu sagen, daß ich so gut wie gar nicht über dem Gesamten gebrütet habe. Ich habe es geschrieben, drei Mal gelesen, und dann gepostet – alles Montag abend.

Oh Anmi, du weißt ja gar nicht, wie stolz mich dein Lob macht. Vielen Dank dafür…

Wir lesen einander dann noch drüben bei dir…
Alles Liebe,
Anthea
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