Autor: Emares
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
04.10.2017 | 22:35 Uhr
zu Kapitel 3
So, ich habe mich wieder abgeregt. ;)
Ich finde die Grundidee schon ganz interessant, auch wenn ich mir noch keinen richtigen Reim auf Goals Sprünge durch die Zeit machen kann und das Kapitel zu kurz ist um sonderlich viel herauszufinden. Aber der alte Star Trek-Fan in mir mag solche Plots und Technobabbel auch. Beeindruckend, dass Goal schon beim zweiten Sprung einen so kühlen Kopf behält, dass sie nicht noch mal versucht zu Rufus durchzudringen, sondern gleich zu Doc geht. Mal sehen ob die paar kryptischen Begriffe, die er ihr gesagt hat, ihr weiterhelfen können.

Antwort von Emares am 07.10.2017 | 09:07:16 Uhr
Schön, dass du noch dabei bist! :)

Bei den Zeitsprüngen habe ich mich absichtlich vage gehalten.
Tatsache ist, dass es schon oft in SciFi vorgekommen ist und genug rationale Erklärungen für einen solchen unmöglichen Umstand da sind.
Aber da wollte ich gar nicht zu exakt sein; der Leser kann ruhig rätseln.

Goals Gefühlslage ist natürlich auch ungewöhnlich.
Andererseits war sie ja schon immer etwas Zwiespältig:
einerseits die feine Dame, andererseits immer wieder von Gefühlsausbrüchen geplagt, die ihr im Nachhinein oft genug leid tun.
Sagen wir einfach: sie hätte gar keine andere Wahl gemacht und das macht es leichter!


Viel Spaß bei den nächsten Abschnitten
Markus
25.09.2017 | 21:48 Uhr
zu Kapitel 2
Tja, bei diesem Kapitel bin ich beim ersten Mal lesen einfach umgedreht und habe den Zurück-Button gedrückt. Ganz ehrlich gesagt fällt es mir auch immer noch schwer mich damit anzufreunden, wie du hier Cletus über die Klinge springen lässt und dann noch Goal so fiese Sachen sagen lässt. Auch wenn sie es gleich darauf bereut, ich fand es einfach nur schlimm, was sie da sagt und es macht sie so unsympathisch.
Ich meine, klar hat Cletus am Ende von Goodbye Deponia noch nicht den Charakterentwicklungsstand von Rufus, aber er hat sich doch ein gutes Stück weiter entwickelt. Er ist zwar nicht bereit für Goal zu sterben, aber er bleibt immerhin bei ihr zurück nachdem Rufus losgelassen hat, obwohl er weiß, dass das Hochboot jeden Moment abstürzen kann. Aber er rennt nicht allein zu den Leitern um sich zu retten. Er versucht auch nicht sie Rufus hinterherzustoßen, obwohl er die Aufstiegscodes nicht mehr braucht und Goal nach dem (augenscheinlichen) Tod von Argus und Ulysses die einzige wäre, die dem Ältestenrat erzählen könnte, dass Cletus mal vorgehabt hat, sie anzulügen. Statt dessen legt er ihr einen Arm um die Schultern und bittet sie mit ihm in Sicherheit zu kommen. Er zeigt nicht einmal irgendeinen Triumpf über Rufus' Tod, wie er das früher sicher getan hätte.
Ich fand, dass er in dem Moment so weit gekommen ist von dem schadenfrohen Mistkerl, der er im ersten Teil war. Und ich habe gehofft, dass es ihm (besonders seinem Ego) vielleicht gut tut eine Weile als "Rufus" zu leben und ein bisschen Demut zu lernen. Auf jeden Fall hat er nach all dem nicht so einen Tod verdient.

Aber ich werde versuchen, die Szene etwas zu verdrängen und bei Gelegenheit doch noch mal weiterzulesen, was nun als nächstes passiert.

Antwort von Emares am 28.09.2017 | 05:37:53 Uhr
Damals war ich wohl am meisten enttäuscht,

dass Rufus es nicht geschafft hat, aber Cletus nach Elysium durfte.
Das hat sich ein Wenig in diesem Kapitel entladen...
Aber ich bin gespannt, wie du den weiteren Verlauf bewertest!


Schöne Grüße
Markus
17.09.2017 | 21:26 Uhr
zu Kapitel 1
Ich fand es gut wie du die Handlung der Trilogie in so wenigen Absätzen zusammenfasst, ohne dich in zu viele Details zu verzetteln.
Auch die Wortwahl bei der Beschreibung des Kontrasts zwischen Elysium und Deponia fand ich sehr gelungen.

Und was mir am besten gefallen hat, war wie du immer wieder den Satz "Sie kamen sich näher, aber nie zusammen" in verschiedenen Variationen eingebaut hast. Das hat was von einem Leitmotiv und verbindet gut die einzelnen Abschnitte.

Antwort von Emares am 24.09.2017 | 14:01:16 Uhr
Hallo nocheinmal,

schön, dass du auch hier ein Review schreibst! :D

Diese Geschichte war die Erste, die ich geschrieben habe.
Zunächst noch ein einfaches Drehbuch, fast nur mit den Dialogen.
Nach und nach erweiterte ich es dann und da mir nahegetragen wurde, auch zu erklären, worum es ging (von Leuten, die Deponia nicht kannten), kam auch die Vorgeschichte dazu.
Es freut mich, dass es dir gefallen hat, wie ich das umgesetzt habe.
Das Bild Elysiums entsprang da noch mehr meiner Vorstellung aus dem ersten Teil, die Bilder in Goodbye und Doomsday fand ich dahingehend fast als einen Kontrast zu meinen Spinnereien.
Aber das ist natürlich Interpretation oder sagen wir "Künstlerische Freiheit"! ^^

Dass der Satz was von einem Leitmotiv hat, finde ich interessant.
Womöglich war das mein Unterbewusstsein zu dieser Zeit.

Falls du noch Fragen hast, beantworte ich sie natürlich gerne.
Auf jeden Fall Danke für deine Zeit und viel Spaß beim Weiterlesen!


Schöne Grüße
Markus