Autor: Emares
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
03.09.2017 | 17:34 Uhr
zu Kapitel 3
Hallo mal wieder,

ich kann nicht behaupten, dass ich etwas gegen ellenlange Diskussionen in den Kommentaren hätte. Das kann ja auch ganz interessant sein. Aber was soll's...

Ich bin eigentlich auch immer davon ausgegangen, dass er schon weiß wer Goal ist, auch wenn er während seiner Kindheit eher keinen engen Kontakt zu ihr hatte. Sie weiß ja nicht, wer er ist. Deshalb hatte ich das von der Aufstiegsstation werfen, eher auch als Rache gegen Ulysses interpretiert statt als "Besitzanspruch" aus Eifersucht. Oder vielleicht ist es eine Mischung aus beidem?

Ach ja, der Sani. Da hatte ich mich schon auch mal gefragt, was aus dem geworden ist. Oder auch aus dem, den Rufus im Bettkasten eingesperrt hat. Hat der auch später noch mal einen Auftritt?

Jetzt aber zum dritten Kapitel:
Ich mag die Interaktion zwischen Argus und dem Sani. Interessant wie es die Dynamik zwischen Amtmann und Untergebenem verändert, wenn nur noch ein Untergebener da ist und wie Argus damit umgeht. Ein bisschen hat mir ja schon leidgetan wie Argus den Sani (hat er eigentlich einen Namen?) herumscheucht, obwohl der sich doch alle Mühe gibt. A propos, den Satz "Ich fürchte nicht den Tod, nur die Dienstregeln zählen für mich" fand ich echt köstlich.

Wo ich Argus wieder anders interpretiert hätte war, als es um die Explosion beim Sprengturm ging und er so sauer auf Rufus und Cletus ist/war. Da er aber in der Szene am Anfang von Chaos auf Deponia alles andere als enthusiastisch über die Sprengung zur Ausrottung der Bevöllkerung (er bremst seine Leute geradezu aus - schon da auch der gesamte Organon bei der Aktion draufgehen würde, Argus sie aber retten und mit ihnen Elysium einnehmen will), hätte ich gedacht, dass er eher erleichtert wäre, dass Ulysses Plan B nicht funktioniert hat. Wahrscheinlich müsste er die Sabotage offiziell zwar verurteilen, aber insgeheim würde er sich bestimmt freuen, dass seine eigentlichen Pläne nicht vereitelt wurden.

Das Ende ist ziemlich offen, aber ich nehme an, dass du noch an anderer Stelle darüber geschrieben hast wie es nun mit Argus weiterging. Ich fand es jedenfalls gut wie erfinderisch er mit seiner neuen Lage umgeht und wie er sich nicht unterkriegen lässt, egal wie dick es kommt.

Ich werde jedenfalls auch beim nächsten Teil mal reinschauen (und würde mich natürlich auch freuen, wenn du bei meiner Fic auch mal reinliest).

Schöne Grüße,
Steffi

Antwort von Emares am 24.09.2017 | 13:32:34 Uhr
Hallo und sorry für die späte Antwort,

sicherlich sind ellenlange Diskussionen interessant, aber ich glaube, sie würden es für Außenstehende schwer machen, allem zu folgen.
So werden wir ja quasi gezwungen, uns auf das Wesentliche - die Storys - zu konzentrieren!

Leider kann man zum Wurf von der Aufstiegsstation nicht genau sagen, warum.
Aus dem Kontext; dass gerade Rufus sie nicht wieder verlieren wollte, erschien es mir aber unwahrscheinlich, dass es um etwas Anderes als diese Dreiecksbeziehung ging.
Ist sicherlich Interpretationssache.

Zu den Organons will ich jetzt aber nicht mehr spoilern! ^^

Zum 3. Kapitel:
Es gibt ja einige Bösewichte, die nur noch einen Untergebenen haben, den sie meist auch schlecht behandeln.
Aber nur ganz selten stellt sich dieser offensichtliche Makel auch als Nachteil für diese Diktatoren über ihre ZweiMannNation heraus.
Freut mich, dass es dir gefallen hat! :)

Auf dem Sprengturm erschien es mir eher so, dass Argus zwar Skrupel hatte die Bombe zu zünden, weil es so endgültig war.
Die Menschen werden für ihn ähnlich egal sein, wie für Cletus, einfach nur die Hände nicht schmutzig machen.
Der Organon wäre ja nicht vernichtet worden, den hätte man noch für die eigentliche Sprengung gebraucht und es wäre nur der Bereich um das rostrote Meer gewesen.
Allein ob und wie er dann an die Daten (Codes) kommen konnte, das war unschlüssig.
Hat sich dann ja von selbst gelöst.
Gleichsam: verlieren tut er nicht gerne!

So viel kann ich zum Schluss sicherlich spoilern: Argus taucht noch auf und er wird noch eine Entwicklung durchmachen! ;D


Schöne Grüße
Markus
30.08.2017 | 22:07 Uhr
zu Kapitel 2
Hallo Markus!

Schade, dass man bei ff.de immer noch nicht auf Antworten zurückschreiben kann. Deshalb erst einmal hier: Du interpretierst Argus zwar anders als ich, aber auch sehr interessant. So habe ich seinen Mordversuch an Goal jedenfalls noch nicht gesehen. Denkst du, dass sich Argus bewusst war, dass Goal Ulysses' Tochter ist? Sein Dialog mit Cletus im ersten Spiel deutet schon darauf hin, aber als er mit Goal selbst spricht, fragt er sie "Sie kennen doch Herrn Ulysses?" und das klingt für mich schon wieder als ob er es doch nicht richtig wusste.

Was ich an diesem Kapitel besonders mochte, war die ganze Sequenz mit der Birke. Sie war lustig, aber auch eine Spur tragisch. Außerdem mochte ich wie das Ganze am Schluss noch mal aufgegriffen wurde als er sie auf sein Grab gepflanzt hat.

Ein bisschen verwirrt hat mich, wo denn nun der Sanitäter her kam. Hat Argus nicht sämtliche Organon auf das Hochboot evakuiert? Oder denkst du, die 11.000 waren nur ein Teil des Organon?

Antwort von Emares am 01.09.2017 | 11:50:06 Uhr
Hallo nochmal,

stimmt dass es nicht möglich ist, einander abwechselnd zu antworten, ist suboptimal.
Auf der anderen Seite wären hier sonst wahrscheinlich etliche ellenlange Diskussionen.

Da wirfst du eine interessante Frage auf.

Ich ging davon aus, dass er es wusste. Einerseits der erste Kommentar, den du zitiert hast und der zuletzt so viel mehr Sinn ergab.
Andererseits dass er überhaupt nicht überrascht wirkt, als Ulysses sagt, er sei ihr Vater.
Dass er Goal fragt, ob sie ihren Vater kenne, liegt vielleicht daran, dass er von ihm selbst erzogen wurde.
Oder aber; es ist einfach nur eine Nachlässigkeit.
Vielleicht wusste derjenige, der diesen Kommentar geschrieben hatte, einfach nicht, wie die Geschichte weitergehen sollte.
Im Gegensatz zu meinen Geschichten wurde Deponia ja nicht allein von einer Person gemacht.

Schön, dass dir die Birkenidee gefallen hat! :D

Was den Sani betrifft: es gab einige Organon, die während der Geschichte, also dem Original, verlustig gerieten und somit nicht unbedingt nach Elysium gelangt sind.
Die greife ich später noch ein paar Mal auf; der Sanitäter, soviel kann ich ja schon mal verraten, ist derjenige, den Cowboy Dodo über Argus' Büro an den Stuhl gefesselt hatte.
Der hat wohl den Aufstieg nach Elysium verpasst. ^^


Ich hoffe, ich konnte einige Fragen klären
schöne Grüße
Markus
27.08.2017 | 14:12 Uhr
zu Kapitel 1
Ich hatte schon lange vor auch in deine Geschichten noch einen zweiten Blick zu werfen. Einen ersten Blick hatte ich vor einer ganzen Weile schon mal in "Elysium" riskiert, aber da hat es mich ehrlich gesagt zu sehr gestört wie du Cletus gleich am Anfang sterben lässt. Da ich aber auch Argus mag und faszinierend finde, habe ich mich jetzt aufgerafft, deinen Stories doch etwas offener gegenüberzustehen.

Was ich sehr mochte war, wie intensiv du Argus' Wut und Frustration beschrieben hast. Zwar kann ich nicht so ganz nachvollziehen wie Argus glauben kann, dass er nach allem was er so getan hat, verdient hat von Goal gerettet zu werden, aber es passt durchaus, dass er sich seiner eigenen Fehler gar nicht so bewusst ist. Die Prototypen haben ja alle ein etwas überschätztes Selbstbild. Nur dass er sich vorstellt, Goal seine Liebe zu gestehen, geht mir doch etwas zu weit. Immerhin hat er sie noch kurz vorher von der Oberen Aufstiegsstation werfen lassen. Wenn er wirklich Gefühle für Goal hätte, hätte er meiner Meinung nach nicht versucht sie zu ermorden.

Ich bin aber gespannt wie es weitergeht. Wie Argus vielleicht doch noch überlebt und ob er wirklich auf seiner Rache besteht oder noch eine andere Lösung findet.

Antwort von Emares am 28.08.2017 | 19:07:40 Uhr
Hallo und danke für deine nette Antwort!

Erst einmal freut es mich natürlich, dass die Geschichte dir gefallen hat und dass ich die Gefühlslage von Argus für dich gut eingefangen habe.
Was seine Liebe zu Goal betrifft, muss ich dir allerdings widersprechen, denn Liebe kann auch höchst besitzergreifend sein und eifersüchtig.
Er lässt sie vom Turm schubsen, damit kein Anderer sie haben kann.
Ob das wirklich Liebe ist und nicht viel mehr Besitz, lassen wir mal dahingestellt, für ihn, der auch von von Ulysses mehr gedrillt als erzogen wurde, wird es aber das gleiche sein.
Immerhin ist Liebe kein so genau definierter Begriff wie "Schusswaffe", sondern ein Gefühl und wenn es nie erfahren hat, wie soll man es da richtig verstehen!?

Mit Argus, das kann ich dir versprechen, wirst du im Verlauf der Serie (die Toni-Tribute eingeschlossen), noch einige Überraschungen erleben können und ich freue mich schon auf weitere Reviews! ;D


Schöne Grüße
Markus



PS.: Ich spoilere wohl nicht zu viel, wenn ich sage, dass Cletus noch Erwähnung finden wird! ^^
29.05.2016 | 21:58 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo!^^
Endlich kommt das verdiente Review. Die Geschichte hat mir viel Spaß gemacht, aber auch traurige Momente gehabt. Ich liste meine Gedanken einfach wieder auf:

Kapitel 1:

"Warum war er allen egal?" - In diesem Moment hätte er mal darüber nachdenken können, wieso ihn keiner retten will. xD Eventuell will niemand seine Invasion riskieren und deswegen steht seine Rettung gar nicht erst zur Debatte. Aber er wäre ja nicht Argus, wenn er das verstehen würde.
Ich zweifle immer noch daran, dass er den Rotor festhalten würde, damit jemand gerettet werden kann, aber es ist zumindest eine Erklärung dafür, warum der Rotor stillhält, wenn nicht sogar die einzige. Später in seinen Gedanken kommt er ja auch auf die Idee, sich und die anderen für Goal zu opfern.
Die Beschreibung "Salzwasser" aus den Augen klingt etwas unromantisch, oder? Ansonsten ist die Szene ja sehr traurig. Das ist bestimmt ein kleiner Seitenhieb auf die "richtige" Abschiedsszene, die so ganz kurz und schmerzlos war.
"er erbrach sich kreisrund" hat mich wieder aus der Trauer gerissen und zum Lachen gebracht, auch wenn es etwas ekelhaft ist. xD Auf jeden Fall ist es besser, als ihn in Stücke zu reißen.
Funktioniert der Trick mit dem Blinzeln eigentlich?
Warum verspricht Argus am Ende eigentlich, dass er zurückkommen wird, obwohl er schon damit rechnet, zu sterben?

Kapitel 2:

Der Reaktor detoniert- wie überlebt Argus das? O.O
Sehr gut gefallen mir die Erinnerungen aus seiner Ausbildung. Das gibt ihm mehr Tiefe. Man weiß ja sonst nichts über ihn.
Der Dialog mit der Birke ist so süß! Wie er sie zertritt und sich dann wieder entschuldigt! Einfach herrlich! x3
Bei dem neuen Mut, den Argus schöpft, tut es mir schon leid, was später aus ihm wird. Der Baum wird vergeblich auf ihn warten. T.T
Aber ich könnte ihn auch ein bisschen durchschütteln. Nach all dem Leid kommt er doch wieder nur zum Status Quo zurück. "Mir werden alle zu Füßen liegen". Seufts. Ist Rufus wirklich der einzige, der sich ändern kann?

Kapitel 3:

Ich mag diese Details, mit der du die Landschaften beschreibst! Deponia ist so ein vielseitiger Planet.
Der Traum war ja witzig, fast gruselig, wie Goal ihn anlächelt und dann aber in den Tod stürzt. Was für eine Pointe! Mit "Ihr spinnt doch alle" dürfte sie aber recht haben. Sie könnte sich eigentlich auch von allen "Rufüssern" lossagen, anstatt ihnen hinterherzutrauern. So wie Toni.
Der besoffene Argus ist ja schnell wieder nüchtern geworden, als ihm der Kragen geplatzt ist. xD Mit fehlendem Respekt kann er gar nicht umgehen.
Die resignierten Rebellen finde ich auch gut getroffen. Die haben ja durch das schnelle Ende im 3. Teil ganz plötzlich ihren Sinn verloren und erfahren sogar nie, ob sie gewonnen haben, oder ob es doch irgendwann knallt. Klar, dass Argus das Potential erkennt. Und so nimmt das Unglück seinen Lauf...

Antwort von Emares am 30.05.2016 | 19:51:35 Uhr
Wie schön, dass du endlich die Zeit gefunden hast, mir so ausführlich und wohlsortiert ein Review zu schreiben! :D
Dann möchte ich deine Anmerkungen natürlich auch mit einer Antwort würdigen:

Zu Kapitel 1:

Dieses Kapitel musst du immer unter der Prämisse lesen, dass es aus Argus' Sicht geschrieben ist. Er hinterfragt nicht, was er tut - ebensowenig, wie Rufus oder Cletus das tun. Aus seiner Sicht ist er es wert, gerettet zu werden. Er versteht natürlich, wie es ist, jemanden nicht zu mögen und entsprechend würde er beispielsweise Oppenbott nur retten, wenn er etwas davon hätte, ihn aber ansonsten fallen lassen. Nur sieht er sich nicht als einen Oppenbott oder als Rufus oder Cletus. Es steht für ihn außer Frage, dass er das Recht hat, weiterzuleben; er ist schlicht nicht in der Lage, zu verstehen, warum er es verwirkt haben soll.
Und nicht vergessen: Goal gehört doch zu den "Guten", auch wenn Argus nicht so ist, kennt er diese Handlungsweise dennoch - es muss für ihn völlig paradox sein, dass jemand, der das Leben derartig heilig schätzt, jemanden wie ihn sterben lässt, ohne auch nur eine Träne zu weinen...
Ja, es gibt gute Gründe, für diese unterlassene Hilfeleistung. Aber nein; keine davon ist aus Sicht des zum Verrecken Zurückgelassenen relevant!
Mal ganz abgesehen davon, dass Selbstreflexion einfach nicht in der Natur der Alphageneration liegt... ;-)

Dass er den Rotor blockiert...
Argus ist jemand, der sich für wichtig und stark und stolz hält. Ich halte ihn für die Art von Menschen, die auch an etwas Untypischem festhält, wenn sie aus Unbedacht damit begonnen haben, einfach weil sie zu stur sind.
Zumal er darin in diesem Moment die Rechtfertigung für seine Niederlage sieht: sein Tod wird so zu einem Opfertod, nicht zu einem sinnlosen Krepieren.
Aber das ist natürlich nur meine Interpretation.
Außerdem glaube ich, dass Rufus' Schwäche für Goal genetisch begründet und daher auf alle Klone übertragbar ist.
Er liebt sie auf seine Art.
In seiner Vorstellung rettet er sie, indem er sie seinen Konkurrenten nicht lässt.
Da sie aber schon halb im Rotor hängt, würde er sie damit töten, ließe er los...

Salzwasser klingt natürlich nüchtern, technisch und etwas grob. Es ist aber gar nicht so leicht, andere Worte für Tränen zu finden - ich fand, es passte zu Argus Charakter, wenn auch etwas verunfallt...
Du nimmst aber richtig an: in einer privaten Diskussion mit jemandem kamen wir zu dem Schluss, dass etwas Schmalz fehlte im Original - womöglich kennst du diese Person ja!? ;D

Das Rasensprengerkotzen sollte den Leser schließlich wieder auf den Boden der Tatsachen holen, in dem das alternative Ende eine schöne Zerstreuung ist, aber eben nicht wirklich.
Und lustig muss es ja in Deponia trotzdem vorgehen. Es freut mich, dass mir das bei dir gelungen ist!
Das Blinzeln hat bei mir in abgewandelten Situationen schon funktioniert, aber irgendwie tun mir dann die Augen weh, ich weiß nicht, warum!? ^^

Argus verspricht seinen Männern am Ende übrigens nicht ernsthaft, zurückzukommen.
Insgeheim weiß er, dass es nicht passieren wird.
Aber sein gerechter Zorn ist in diesem Fall das Einzige, was ihn nicht verzweifeln lässt.
Die Vorstellung hält ihn halt aufrecht und er hasst es, einen Buckel zu machen.
Klingt vielleicht komisch, aber für ihn ist es einfach schöner, wütend und selbstgerecht zu sein, als traurig und gebrochen.

Zu Kapitel 2:

Die Reaktordetonation darf man natürlich nicht zu deutlich nehmen: das Ding ist sehr weit weg und das Flammeninferno betrifft Argus nicht.
Wie bei der Crew eines Flugzeuges, das eine Nuklearwaffe abwirft oder bei einer Atomgranate erzeugt so etwas trotzdem einen Blitz, der einen auch blendet, wenn man Kilometer vom Feuertod entfernt dem Ganzen den Rücken zugewandt hätte.
Freilich ist da noch die Verstrahlung, aber Argus liegt ja auch so im Sterben.
Es ist dennoch ein ganz schöner Fanal, der den Sani anlockt!

Sehr schön finde ich, dass Argus durch die Anekdoten aus seiner Kindheit und Jugend Tiefe bekommt - ich hoffe, Ulysses auch, denn der kommt ja auch etwas kurz, der alte Sack! ^^

Der Dialog mit der Birke war mir auch sehr wichtig, immerhin ist sie eine Art Spiegelstück zu einer psychotischen Blume - ich überlasse es mal dem Leser, wen sie symbolisiert... ;D
Schön auch, dass die Gespräche für dich amüsant waren, so traurig es ist, dass er sonst niemanden hat, im Angesicht seines Todes, es sollte auch lustig sein.
Das tragische Element, dass Argus nämlich das wirklich ernst gemeinte Versprechen, den Baum nach seinem Aufstieg zu besuchen, selbst nicht mehr wird halten können, fand ich auch sehr reizend.
Immerhin könnte sein letzter Klon sich daran erinnern...
Er kann halt nicht aus seiner Haut: sein Leben, sein Oberkontrollrat, einfach alles was ihn ausmacht hat ihn geschmiedet. Er ist, was er ist.
Ob er aus seiner Haut käme, könntest du ihn mal kräftig schütteln und ihm ein paar verpassen!? Wäre auf jeden Fall ein interessantes Szenario! :D
Und nicht vergessen - den neuen Mut schöpft Argus erst, nachdem er quasi symbolisch auf sich selbst eingeschlagen hat, er findet nur Hoffnung darin, dass er herrschen wird.

Zuguterletzt Kapitel 3:

Schön, dass dir auch das kleine Dörfchen gefällt. Irgendwie muss man dort ja auch überleben! ^^

Der Traum war übrigens ein kleiner Seitenhieb auf mich, der ich die Charaktere einfach nicht ruhen lassen kann! >:D
Und ein kleiner gallischer Bezug...
Ich musste selbst lachen, als ich es schrieb! ^^

Immerhin ist Argus nicht so anfällig für Alkohol, wie er es vorspielt - ich fand die Idee, das er sich selbst als Geisel nimmt, übrigens sehr reizvoll - genial wie schwachsinnig zugleich.
Er hat ja nur noch einen Organon (auch wenn später noch welche gefunden werden werden).

Ich bin auch entspannt, dass die Rebellen passen... es ist gar nicht so leicht, sie richtig zu treffen, wo man doch keinen von Ihnen kennenlernt (also die, die nicht von Janosch regrudiert wurden)...
Immerhin gibt Argus den Männern einen neuen Sinn, eine neue Richtung und neue Ordnung.
Ich weiß nicht, ob das besser ist - Deponia zeichnet sich ja durch Chaos aus,
aber nach den Ereignissen im Spiel habe ich zumindest die Meinung, dass diese Welt eine Stagnation nicht unbedingt braucht.
Selbst die Toni-Tribute sind in dem Ende ja offen; es kann immer noch ein schöner Planet werden!


Soweit von mir, ich hoffe, du steckst noch andere Kommentatoren an
Markus