Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Starrose 5
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
06.06.2019 | 16:36 Uhr
Tagchen,

da dies ein kurzes erstes Kapitel ist, gibt es auch ziemlich wenig zu sagen. Inhaltlich passiert irgendwie so gar nichts, da könnte man das Kapitel ja mit folgenden Kapiteln verbinden, in denen etwas passiert. Dann würden sie auch Spannung erzeugen, was jetzt leider nicht der Fall ist.
Die Fanfiktion klingt ziemlich recherchefrei, da sich Aki sehr deutsch verhält (genau wir ihr persönlicher James.) Ist nur etwas merkwürdig, da sie eigentlich Japanerin ist und in Japan lebt. Dort gibt es Schuluniformen und japanisches Frühstück oder westlich beeinflusstes. Dennoch kein Zwiebelmettwurstbrot, ich denke nicht, dass das gängig ist. Da Aki ihren persönlichen James hat, kann er ihr sogar traditionelles japanisches Essen servieren. Es würde viel glaubwürdiger klingen, würde sie eine Miso-Suppe oder Onigiri zum Frühstück essen und ein Bento mit zur Akademie nehmen, anstelle eines Dips.
Ein paar Rechtschreib- und Zeichenfehler enthält der Text auch, da würde sich ein Betaleser und/oder eine Rechtschreibüberprüfung empfehlen (leicht im Netz zu finden, bspw. Duden Korrektor oder LanguageTool). Dann würde auch auffallen, dass mehrere Textabschnitte versehentlich zweimal im Text zu finden sind. Anscheinend gab es da einen Kopierfehler.
Da Gesprochenes schon in Anführungszeichen steht, muss dieser Text nicht zusätzlich noch kursiv gesetzt werden. Das kann Autor sich für Gedanken oder besondere Hervorhebungen aufsparen. Weniger ist manchmal mehr.
Der Schreibstil liest sich auch noch unausgereift, aber das ist etwas, das man praktisch üben muss. Es gibt kein Patentrezept, man muss schon etwas eigenes finden und das ist auch gut so. Aber einige Merkmale gibt es schon, an denen auffällt, wie weit ein Stil gereift ist. Wie gesagt, das muss man üben. Vielleicht Wert auf Gefühle legen, oder Beschreibungen, nüchtern und sachlich schreiben, poetisch, melancholisch, romantisch, Wert auf Gedanken, Monologe und Dialoge geben, das Tempus, alles kombinieren ... gibt eine unendliche Auswahl, Hauptsache man kann damit umgehen, Spannung erzeugen und die Leser an seine Geschichte fesseln.
Deswegen ist es ziemlich interessant, dass du im Präsens schreibst. Das machen nicht viele Leute, warum auch immer.

LG Karyu
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast