Autor: Callisto
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
19.06.2016 | 22:55 Uhr
zu Kapitel 1
Was es nicht alles gib! Ich für meinen Teil mag ja ungewöhnliche Pairings, die sind spannender zu lesen als dieser harmonische 08/15-Kram. Dann lieber Friftar und Gaunab. Du bist im Übrigen nicht die Einzige mit Interesse an der helschen Kultur und Geschichte, schau dich mal im Fandom hier um, da gibt es einige (leider wenige) Geschichten, welche Hel und seine Bewohner thematisieren. Auch Zeichnungen von Friftar x Ganuab habe ich schon irgendwo gesehen.

Zu deiner Geschichte: Ungewöhnliches Pairing und gute Sprache bieten eine solide Basis. Sie hat sich gut lesen lassen und dabei Spaß gemacht. Was mich persönlich jedoch störte, sind die scheinbar willkürlichen Perspektivwechsel zwischen den beiden Hauptfiguren. Die würde ich sinnvoller einsetzen und dann jeweils ein neues Kapitel beginnen.

Und noch eine Sache, die viele so praktizieren: Plötzliche Zuneigung/ Lust auf Nähe, die vollkommen unerklärlich ist - das ist in der Form für mich unglaubwürdig. Entweder, da sollten vorher schon Andeutungen vorhanden sein, dass potenzielles Interesse von Seiten Friftars besteht, oder die Lust auf mehr sollte sich erst langsam aufbauen. Dass so plötzlich aus dem Nichts sein positives Interesse für den Despoten auftaucht und er die Nähe genießt, wenn da vorher gar nichts war, kaufe ich Friftar nicht ab.

Mir würde es zudem gefallen, wenn Gaunab ein Ekelbatzen bliebe und nicht plötzlich zum handzahmen Softie mutiert. Er ist immerhin vollkommen wahnsinnig und sadistisch! Im Bett muss der sich wahrscheinlich zusammenreißen, nicht Friftars Halsschlagader durchzubeißen oder ihm einfach mal mit der Faust den Darm rauszuziehen und ihn damit zu erwürgen. Schade, dass die Geschichte schon beendet ist und du dich vor genau der Szene gedrückt hast, die alle lesen wollten. ;)

Trotzdem ein unterhaltsames Stückchen Literatur. Danke dafür.
22.04.2016 | 21:47 Uhr
zu Kapitel 1
Hi,
zuerst einmal, dafür verdienst Du echt Respekt!
Ich wäre wahrscheinlich durchgedreht, hätte ich die zegan Zeit die Bensil schentauver senmüs^^
Außerdem fand ich es sehr schön, wie Du Gaunabs "Kampf" gegen die Ahnen dargestellt hast. Im Buch erhält man eher den Eindruck, er wäre einfach nur komplett durchgedreht.
Mit Friftar musste man einfach Mitleid haben.
Eigentlich waren mir beide Charaktere nicht wirklich sympathisch, aber ich denke, das hat sich etwas geändert, auch weil Du hier sehr subjektiv geschrieben hast.
Und das Pair ist so...Nein, darüber möchte ich definitiv nicht nachdenken. Auch wenn diese Szene doch irgendwie süß war. Und mich traurig gemacht hat.
Lg

Antwort von Callisto am 24.04.2016 | 01:25 Uhr
Hallo,

:O danke danke, es war wider Erwarten gar nicht solch eine Folter ^^
Ich hab mich da an die Szene erinnert wo die Ahnen ihn die Nacht wachhalten mit ihren Befehlen und dacht mir, dass sowas wahrscheinlich keine Seltenheit ist. Und joa, so ziemlich jede Schraube hat er ja schon trotzdem locker, wobei er doch auf ne Art und Weise ganz schrullig ist :D

Der ärmste, haha, mit ihm würd ich echt nicht gern tauschen, der Job is echt kein Pappenstiel.

Oh ja, das ist vollkommen nachvollziehbar, die beiden (und ganz Hel und die Hellinge an sich) sind echt niederträchtig bis zum Gehtnichtmehr, aber...irgendwie haben sie genau deswegen mein Interesse geweckt? Ich hoff das macht Sinn. Aber woah, dass meine Fic deine Meinung in irgendeiner Hinsicht eventuell geändert hat... hätte nicht gedacht dass das so nen Einfluß hat - da wird man ja fast rot ^^

Und ja... ich weiß, ich glaube das ist so das eine Pair wo ich niemals NSFW Zeug zu sehen will! Eventuell... ganz eventuell schreib ich nochmal irgendwas zu den beiden (man weiß ja nie) aber wirklich, manche Grenzen sollte man nicht überschreiten ^^ "Süß und traurig" triffts auf irgendeine Weise ziemlich gut, es macht mich wirklich happy dass dir die Szene so gefallen hat!!!
AcheronSpike (anonymer Benutzer)
17.04.2016 | 17:07 Uhr
zu Kapitel 1
Hier sind einige Interpunktions-, Komma- und Tippfehler drin (die will ich allerdings nicht alle aufzählen, das ist viel zu viel). Aber darüber kann man hinwegsehen, denn die Geschichte ist wirklich gut. Du hast die Charaktere perfekt in ihren Denk- und Sprechweisen getroffen. Gaunabs sprachliche Macke hast du konsequent und akkurat durchgezogen. Ich würde mich freuen, mehr von dir im Zamonienbereich zu lesen, gerne auch zu diesem Pairing (das ich für gut nachvollziehbar halte)^^

Antwort von Callisto am 18.04.2016 | 00:04 Uhr
Hallo,

erstmal vielen Dank fürs Review! Ich hatte ohnehin einen exzellenten Tag, aber das hier hat allem nochmal quasi Sahnehäubchen samt Kirsche aufgesetzt :D

Och nee, und dabei hatte ich noch alles einmal überlesen bevor ich es gepostet habe, aber dann ist mir anscheinend ne Menge nicht aufgefallen, aaaber das bin ich alles nochmal schnell übergangen und... ja, da ist mir wirklich ein Haufen durch die Finger gegangen, aber ich hab das eben mal schnell alles korrigiert sodass der Text relativ frei von Tippfehlern sein sollte.

Das freut mich sehr! Es war nämlich meine größte Sorge, die beiden out of character erscheinen zu lassen, aber anscheinend hab ich da ja noch ganz gut die Kurve gekriegt - puh!
Ach ja, die verdrehten Silben... das ist in Praxis gar nicht mal sooo sehr zu schreiben habe ich fest gestellt, das lief nach einigen Dialogzeilen sogar relativ flüssig. Kann mich ja als Übersetzerin in Hel bewerben, vielleicht bezahlen sie ja besser als da wo ich momentan angestellt bin :D

Nun, ich hab erst so Ende letzten Jahres rausgefunden, dass es noch andere Zamonien-Romane neben Käpt'n Blaubär und Rumo gibt, bin auch grad dabei das Hörbuch vom Schrecksenmeister zu hören (die Umstellung von Dirk Bach auf Andreas Fröhlich war schon was, aber bis jetzt finde ich's doch relativ annehmbar haha) und will mich danach an die Buchhaim-Trilogie - oder zumindest was es davon schon als Buch gibt - machen; also kann ich mal wagemutig behaupten, dass ich sehr wahrscheinlich noch was schreiben werde in dem Bereich. Wenn's auch nur wieder was zu Rumo ist!

Wirklich? Find ich toll, dass ich nicht alleine bin mit dem Pairing, welches mich wirklich beim Lesen so in den Bann gezogen hat - teils auch eben /wegen/ der doch recht ungewöhnlichen Dynamik - dass ich wahrhaftig nach einem Jahr, in dem ich nicht einen Satz Fanfiktion von irgendwas geschrieben hab, doch wieder zum Schreiben gekommen bin. :O