Autor: Roadleader
Reviews 1 bis 20 (von 20 insgesamt):
Pfefferminzteekanne (anonymer Benutzer)
22.05.2017 | 15:06 Uhr
Hallu ^^

Richtig gut gemacht, großes Lob an ZMistress!

Cletus' Charakterentwicklung wurde perfekt beschrieben, und kleine Details, die nicht jedem aufgefallen sind, wurden gut erläutert.

LG Melco

Antwort von Roadleader am 23.05.2017 | 20:31 Uhr
Hallo Melcobelc,

Vielen lieben Dank für die freundlichen Worte. Es freut mich total, dass es dir gefällt.

Liebe Grüße,
ZMistress
Pfefferminzteekanne (anonymer Benutzer)
20.05.2017 | 09:27 Uhr
Hallu ^^

Ich hab die Geschichte gestern zufällig gefunden und muss sagen: Ich bin begeistert :3

Charakterisierungen von Deponia-Charakteren... Was will man mehr?

Ich liebe es, wie ihr formuliert, an perfekten Momenten Zitate reinbringt und so den Charakter nochmal besser beschreibt.
Gronkhs Zitate sind auch perfekt gesetzt und verleihen den Charakterisierungen die passende Würze.
Großartig!

Könntet ihr vielleicht mal den herzallerliebsten, schnöseligen Inspektor Cletus charakterisieren?
Seine Charakterentwicklung fand ich in den Spielen total interessant :3

LG Melco

Antwort von Roadleader am 20.05.2017 | 12:37 Uhr
Hallo Melcobelc,

vielen Dank für deine liebe Review! Es ist so erstaunlich, dass diese Geschichte tatsächlich noch gelesen wird! *lach* Es freut uns sehr, dass sie dir so gut gefällt. Auch wenn wir schon scheußlich lange nichts mehr aktualisiert haben... blöder Abistress.

Bezüglich deines Wunsches nach Cletus kann ich dir sagen, dass da schon bald etwas nachkommen wird. Die Autorin (und treue Leserin) ZMistress hat uns darum gebeten, einen Gastbeitrag über Cletus verfassen zu dürfen, der auch schon bald erscheinen wird. Zufall? Ich glaube nicht! ;)

Nochmal danke für deinen Kommentar, es hat uns echt den Tag versüßt!

Liebe Grüße,
Roadleader
14.04.2017 | 19:57 Uhr
Bei diesem Kapitel habe ich lange hin und herüberlegt, wie ich den Kommentar anfangen soll, weil ich Goals Rolle in den Spielen so anders empfunden habe. Ich fand sie in der Trilogie faszinierend und dass sie eine enorme Entwicklung durchmacht, während ich sie in Doomsday 90% der Zeit als recht eindimensional empfunden habe.
Aber andererseits ist es ja auch nicht schlecht, das mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Jedenfalls schätze ich Goal in Doomsday jetzt etwas mehr als vorher.

Ich fand nur, dass man zu Goals Facetten noch so viel schreiben könnte, besonders wie diese Facetten ihre Beziehung zu Rufus und Cletus beeinflussen. Gerade über letztere Beziehung könnte man einen eigenen Artikel schreiben, da fand ich es besonders frustrierend, dass gerade mal ein Satz dazu kam. Dass Goal ihn „nicht mal sonderlich mag“, kommt in der kurzen Szene in Doomsday vielleicht so rüber, aber in der Trilogie gibt es eine Reihe Hinweise, dass zwischen den beiden doch einmal mehr war. Dass sie in Teil 1 sagt „Frag mich nicht, was ich jemals an dem gefunden habe“ impliziert doch, dass sie mal etwas an ihm gefunden hat. Lady Goal verteidigt Cletus mehr als einmal und auch die anderen Goals vergleichen Rufus sofort mit Cletus, sobald sie Gefallen an ihm gefunden haben. Und auch wenn Rufus nicht müde wird, zu sagen, dass Cletus Goal nicht liebt, ist es doch erstaunlich, dass er riskiert, es sich mit Argus zu verscherzen (wo der ihm dafür droht ihn umzubringen), als er am Ende von Chaos auf Deponia unter einem Vorwand wieder in den Sprengturm geht und die Sprengung sabotiert. Er riskiert sein Leben um (Lady) Goal glücklich zu machen, weil er gemerkt hat, dass sie trotz allem Egoismus unglücklich wäre, wenn Deponia entvölkert würde. Am Ende von Goodbye Deponia zeigt Cletus nach Rufus Opfer kein Anzeichen von Schadenfreude, sondern legt Goal den Arm um die Schultern und versucht sie ihn Sicherheit zu bringen. Die Aufstiegscodes braucht er zu dem Zeitpunkt nicht mehr und da Ulysses mit dem Hochboot stirbt, wird Goal auch nicht den gleichen sozialen Aufstieg für ihn bedeuten, aber er bleibt trotzdem zurück um ihr zu helfen.
Sorry für den langen Vortrag, aber ich finde die beiden so faszinierend (wenn es auch nicht eine gesunde, auf Dauer funktionierende Beziehung ist) und wünschte einfach, da wäre noch mehr gekommen.

Antwort von Roadleader am 27.04.2017 | 16:07 Uhr
Hallo ZMistress,

bitte entschuldige, dass die Antwort dieses Mal so lange auf sich warten lassen musste. Aber Andromache und ich sind beide im Abistress, da bist du leider etwas in den Hintergrund gerutscht.
Ich soll dir von Andromache ausrichten, denn schließlich ist es ihr Kapitel, auf das du dich beziehst, dass sie persönlich nicht wirklich überzeugt davon ist, dass Goal etwas an Cletus findet. Umgekehrt ist bestimmt ein gewisses Interesse vorhanden, aber von Goal ausgehend ist sie da recht skeptisch. Wenn du da nochmal nach haken möchtest, kannst du ihr natürlich gerne eine Mail schreiben. :)

Vielen Dank für deine Review!
Roadleader
12.04.2017 | 14:40 Uhr
Was ich an euren Analysen besonders mag ist, wie ihr immer wieder auf das Äußere der Charaktere eingeht und was das über die Person sagt. In Seagulls Fall ist es ja schon sehr aussagekräftig wie er an so einem dreckigen Platz herumläuft.
Aber obwohl ich alles andere als ein Freund von Seagull bin, finde ich das Kapitel insgesamt doch etwas einseitig. Zum einen ist da die Sache mit seiner Frau/Rufus Mutter wie das auch schon andere Kommentatoren erwähnt haben. Ich habe das jedenfalls auch nicht nur als Witz interpretiert und auch im Deponia RPG-Buch wird es in seinem Charakterprofil erwähnt. Zum anderen scheint er ja zumindest ein fähiger Anführer zu sein, unter dem die Rebellen den Organon in Porta Fisco zurücktreiben konnten. Auch wenn er menschlich eine ziemliche Katastrophe ist, gehört für mich bei einer Analyse dazu, dass man eben auch beide Seiten beleuchtet.

Aber Seagulls negative Aspekte habt ihr natürlich sehr gründlich und ausführlich herausgeabreitet. Da bleibt mir nichts mehr hinzuzufügen. :)

Antwort von Roadleader am 12.04.2017 | 16:22 Uhr
Hallo nochmal, ZMistress.

Wie du schon gesagt hast, wurde uns auch von früheren Reviewern schon gemeldet, dass die Analyse von Seagull einen negativen Schlag hat. Das mag wohl daran liegen, dass ich ihn wohl persönlich nicht besonders leiden kann und da meine emotionale Seite etwas Überhand genommen hat. Das sollte natürlich in einer professionellen Figurencharakteristik nicht sein, aber ich hoffe, dass du mir das noch durchgehen lässt. ;)
Von dem Deponia RPG-Buch habe ich tatsächlich noch nie etwas gehört. Ist das eine Limited Edition, die Daedalic nur kurze Zeit vertrieben hat und die dadurch an mir vorbei gegangen ist?

Vielen Dank für deine weitere Review!
Roadleader
04.07.2016 | 12:43 Uhr
Mal wieder eine sehr interessantes Kapitel und auch eine sehr interessante Analyse. Diesmal zwar kürzer als die vorherigen aber da dieser Charakter nicht so oft vorkam wie die anderen ist es nicht verwunderlich.
Seagull hier gut analysiert sein Verhalten gegenüber Rufus das schon fast unmenschlich ist.
Warum nur fast? Na ja durch die Tatsache dass Rufus seine Frau, also seine Mutter, vielleicht getötet hat so wie es im dritten Teil erwähnt wird. Lässt mich einfach darauf schließen dass so eine Verbittertheit entstanden und seine Abneigung gegen seinen Ziehsohn einfach daraus herrührt.
Immerhin kann der Tod eines geliebten Menschen einen selber auch sehr verändern. Ich denke mal das ist einfach der Grund warum er so ist wie er ist und warum er Rufus so herablassend und einfach widerlich behandelt.

Ich freue mich allerdings schon auf das nächste Kapitel wenn deine Kollegin wieder mit von der Partie ist.

PS Ich hoffe du hast meine Nachricht bekommen, hoffentlich war es nicht zu aufdringlich.

Antwort von Roadleader am 04.07.2016 | 15:47 Uhr
Hallo, Usagi-chan!

Natürlich habe ich deine Mail bekommen, gar keine Frage. Ich wollte nur nicht privat antworten, weil ich wusste, dass du noch ein Review nachschieben wolltest, und dann könnte ich in der Antwort Bezug drauf nehmen. Wie jetzt. :) Es war nicht zu aufdringlich, mach dir da mal keine Sorgen. Nur wie ich schon zu Emares gesagt habe, habe ich diese Anspielung als einen typischen Poki-Witz aufgefasst, nicht als eine ernste Information. Ich hoffe, dafür werde ich jetzt nicht von euch beiden gesteinigt! ^-^
Ich weiß, dass man in letzter Zeit nicht viel von Andromache gehört hat und es tut mir selbst schon leid. >.< Wir wollten die FF aber auch nicht auf Eis legen, weswegen ich den Anfang gemacht habe. Weiter geht's mit ihr!

Bis zum nächsten Mal!
Roadleader
28.06.2016 | 19:55 Uhr
Da ich leider nicht direkt auf deine Antwort schreiben kann, hier ein zweites Review:
Zunächst einmal habe ich natürlich gerne auf deine Ideen geantwortet - ich finde ohnehin, dass man sich die Mühe machen sollte, wenn einem der Text gefallen hat!

Dass Rufus seine Mutter getötet hat, oder zumindest daran schuld war, sagt nicht Seagull - Rufus selbst offenbart es;
als Rufus mit Rufus streitet und fast endlose Beschuldigungen von sich gibt (z.B. zum Kennedy-Mord), endet es damit dass er sinngemäß sagt, er sei Schuld, dass Mutti gestorben ist.
Erst darauf hin wird Seagull so wütend, dass er auf einen Rufus schießt.
Ob er immer so ein Sack war, kann man natürlich spekulieren, dennoch fand ich seinerzeit, dass das das prägende Erlebnis in der Vater-Sohn-Beziehung war!

Zu deiner Frage: da hast du mich falsch verstanden, ich bezog mich auf Bozo, wie er Rufus als Riesenarsch bezeichnet, während er ihn würgt und zum ersten Mal so richtig ehrlich ist! ^^
Obwohl er einen hätte, zumindest im Vergleich zu anderen Charakteren... ;D

Zu dem Planetensprenger: die Rebellen gehen ja davon aus, dass eine Bombe im Verschluss der Kanone ist - sonst hätte Doc auch keinen Schreck bekommen, als er bemerkte, dass die Zuführung noch offen war.
Seagull sagt nicht umsonst, er wolle ein Paradies vom Himmel schießen!
Nur weil der Panzer darin ist, kann die Waffe nicht mehr abgeschossen werden, wie das mit einem verstopften Lauf nuneinmal so ist, stellt er eine größere Gefahr für den Anwender dar.
Ich hatte einfach vermutet, dass sie die Nuklearbombe zünden und den Panzer damit in das Hochboot katapultieren, nur eben alle Anwohner in ihr Gefährt packen, weil die ja bei der Explosion sonst draufgehen.
Letzteres ist aber mal eine Vermutung...
Die Bombe kann ja gleichermaßen beides sein; Pulver und Geschoss.
OK, unrealistisch, aber es ist ja Deponia! ^^

Soweit von mir


schöne Grüße
Markus

Antwort von Roadleader am 28.06.2016 | 20:13 Uhr
Hey,

vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich dachte, der Satz mit "Mutti" war nur ein dreckiger Poki-Witz, den man nicht ernst nehmen sollte. Aber so wird mir natürlich auch deine Sichtweise klar, danke für's Erklären. ;)
Für meine Fehlinterpretation bezüglich Bozo entschuldige ich mich natürlich - das kommt davon, wenn man mal in Deutsch länger al 5 Minuten insgesamt aufpasst! Andromache-, der ich davon erzählt habe, hat mich auch schon dezent auf meinen Fehler hingewiesen. *lach*
Zur Bombe habe ich wohl schon alles gesagt, deswegen:

Nochmal danke für deine Mühe, mit uns zu diskutieren und Input anzuregen!
Viele Grüße,
Roadleader
28.06.2016 | 18:00 Uhr
Wieder eine interessante Analyse, allerdings muss ich zwei Dinge anmerken:
- wie alt ist Rufus eigentlich?
Ich bin von rund zwanzig Jahren ausgegangen - das macht für mich einfach mehr Sinn in diesem Kontext, weil er und Goal zwar etwa gleichalt und gleich ausgereift wirken, jedoch auf Beide sowohl wenige Jahre (zwei in Paradox-City für Goal) einen großen Unterschied ausmachen und beide nicht völlig erwachsen wirken...
und für mich noch elementarer:
-du lässt völlig aus, dass Rufus an dem Tod von Seagulls Frau Schuld trägt!
Erst nach dieser Offenbarung erschießt er einen Rufus und erst das macht klar, warum er Rufus so schlecht behandelt, obschon er ihn adoptiert hat.

Ich gehe davon aus (habe ich ja schon in Elysium verarbeitet), dass Rufus' Zieheltern ihn im Guten adoptiert haben, aber sein "Vater" erst durch den Tod seiner Frau derartig verbittert wurde.
Selbst wenn er schon immer streng und hin und wieder gemein wirkte, so ist das doch das Ereignis, das den Unterschied zwischen Adoptivvater und Riesenarsch (um mal Bozo zu bemühen) ausmachen könnte.

Nur so als Anmerkung(en), ansonsten: weiter so!


Schöne Grüße
Markus


Edit: Ach ja, ganz vergessen; Seagull will nicht das Hochboot abschießen, sondern ganz Elysium zerstören!
Das Hochboot hat Deponia schließlich noch gar nicht verlassen, da zielt er bereits auf die fliegende Stadt...

Antwort von Roadleader am 28.06.2016 | 18:43 Uhr
Hallo Markus!

Danke für deinen Kommentar, ich habe mich sehr gefreut. :) Deine Anmerkungen sind mir teilweise wirklich neu - wo genau habe ich diese Sachen übersehen? Ich kann mich nicht erinnern, dass Seagull irgendwo irgendwann mal sagt, dass Rufus seine Frau umgebracht haben soll. Das hätte ich mir sicher gemerkt.
Das genaue Alter der Protagonisten weiß niemand, da müsstest du Poki fragen. Ich persönlich schätze ihn so auf 25 und Goal ein bisschen jünger, allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass beim Alter auf die Geschehnisse in Deponia 4 eingegangen wurde. Das wäre zu viel Vorausplanerei gewesen und wenn man tatsächlich was rein interpretieren kann, ist das wohl Zufall.

Meine einzige Frage an dich ist nur noch: Warum implementierst du Bozo als "Riesenarsch"? Wie hat er sich diesen Titel verdient?
Und was das Abschießen von Elysium angeht: Ich persönlich bezweifle, dass er das geschafft hätte. Offensichtlich war die Kanone ungeladen, wenn auch schon in Schussposition, denn ansonsten hätte man später nicht das Auto hoch katapultieren können; es wäre dabei von einer Kugel zerstört worden.

Nochmals danke für deinen Kommentar und ich bin sehr gespannt auf deine Antworten!
Roadleader
10.04.2017 | 22:12 Uhr
Eine schöne Analyse von Tonis Charakter und wie sich die Eigenschaften ihrer Eltern in ihr widerspiegeln.
Bei Toni habe ich mich immer gefragt ob sie selbst aus Kuvaq stammt und dort mit Rufus aufgewachsen ist oder ob sie mit ihren Eltern als Jugendliche dahin gezogen ist. Ich persönlich finde die zweite Option plausibler, weil ich mir so schwer vorstellen kann, dass sie eine Beziehung mit Rufus anfangen würde, wenn sie ihn von klein auf kennt und all die Katastrophen, die er verursacht hat, miterlebt hat. Wenn sie sich aber erst als Teenager kennenlernen, vielleicht auch noch in einer Zeit als Toni sowieso gegen die Einstellung ihrer Mutter rebelliert, kann ich mir eher vorstellen, dass sie ihn "originell" findet. Immerhin ist er ja schon kreativ und voller Tatendrang und aus den ersten Blick gar nicht so unattraktiv.
Insgesamt mag ich Toni (trotz des Rauchens, das mir auch ein bisschen sauer aufstößt) und würde ihr schon ein kleines Happy-End wünschen.

Antwort von Roadleader am 11.04.2017 | 12:26 Uhr
Ich bedanke mich, ZMistress. ^^
Toni ist mir auch eine recht sympathische Figur, obwohl ich großen Respekt vor ihr habe und wir wohl nie Freunde werden würden. Dafür ist sie wohl einfach zu explosiv. Aber ein Happy End hätte sie schon verdient. Vielleicht hat sie es im 3. Teil mit den ganzen Flüchtlingen von dem Hochboot herunter und nach Elysium geschafft? Man weiß es nicht.
Liebe Grüße,
Roadleader
09.06.2016 | 10:36 Uhr
So, hier ist auch meine Review. Etwas spät, aber wie heißt es so schön besser spät als nie.
Diesmal ist also Toni dran, eine interessante Auswahl für eine Analyse. Sie ist nun mal nicht das typische Mädchen welches man aus Filmen oder anderen Spielen kennt. Ich würde Toni als ganz besonders bezeichnend auf ihre ganz spezielle Art und Weise. Du hast sie sehr gut beschrieben und analysiert.
Ihre positiven als auch negativen Eigenschaften. Wobei auch ihre negativen Eigenschaften, als ihr Temperament ich als positive empfinde. Den Rufus braucht ab und zu mal jemanden der ihn ordentlich ins Gesicht schlägt oder ihn mit sarkastischen Kommentaren zurechtweisen tut. Eigentlich muss man Toni einfach nur liebhaben können sie ist einfach eine klasse Person. Und allein die Tatsache dass sie Rufus obwohl sie sich ja bereits mit ihm getrennt jat trotzdem noch bei sich wohnen lässt zeigt doch nur dass sie tief in ihren inneren hinter ihren rauen und harten Kern ein Herz aus Gold befindet.
Für mich ist Toni der Typ Mensch auf dem man sich zwar verlassen kann, der allerdings trotzdem seinen ganz eigenen Willen hat und seinen Weg geht.
Vor allem wie sie Rufus in Doomsday verteidigt hat, Zeit ihre Loyalität in gewisser Weise ihm gegenüber.
Und ja auch wenn ihre Charaktereigenschaften manchmal etwas gegensätzlich sind, so ist sie dennoch ein unerlässlicher Charakter der Deponia-Reihe.
Obwohl ich mich schon fragen muss wie ihre Eltern zueinander gefunden haben, wo sie doch so gegensätzlich sind. Aber wie heißt es so schön Gegensätze ziehen sich an.
Okay da hast du wohl recht. Mit Toni Kaffee trinken gehen würde ich zwar nicht, dafür würde ich Sie einladen mit ihr zum Boxen zu gehen. Damit sie an einem punching Ball ihre Aggressionen abbauen kann. Am besten sollte am punching Ball noch ein Foto von Rufus befestigt sein. :D

Antwort von Roadleader am 09.06.2016 | 13:49 Uhr
Hallo, Usagi-chan!
Ich habe mich ehrlich gesagt schon gefragt, wann du dich einschaltest, und dann auch noch an meinem 18. Geburtstag! Du hast ein grandioses Timing, muss ich sagen! :D
Meine persönliche Meinung zu Toni habe ich schon im Kapitel deutlich gemacht, trotzdem möchte ich dir für deine ganz persönliche Sichtweise und dein ausführliches Review danken. Deine Idee mit dem Punching Ball klingt nicht schlecht, ich schließe mich gern an! ;)
Viel mehr kann ich leider dazu nicht anfügen und mir steht auch nicht viel Zeit zu - in 10 Minuten gibt es Geburtstagskuchen.
Vielen Dank nochmal, dass du dich gemeldet hast! <3
Roadleader
09.04.2017 | 16:57 Uhr
So, ich raffe mich endlich mal auf, hier weiterzulesen.
Ich fand die Rufus-Analyse sehr interessant, besonders wie du auch sein Aussehen detailliert beschreibst und daraus Erkenntnisse über seinen Charakter ableitest.

Allerdings muss ich in einer Sache widersprechen: Rufus ist kein Antagonist. Er ist ein Antiheld, was ganz und gar nicht das selbe ist. Antagonist ist griechisch und bedeutet soviel wie Gegenspieler (das wäre im Fall von Deponia wohl eher Cletus). Ein Antiheld ist dagegen jemand, der zwar die Rolle eines Helden, aber nicht so recht die Eigenschaften eines Helden hat.

Ansonsten stimme ich in den meisten Punkten mit deiner Analyse überein. Ich finde es nur schade, dass du in manchen Punkten so detailliert die Handlung wiedergibst, aber dann wieder andere Stellen, die ich eigentlich recht wichtig finde, überspringst. Besonders wie sich der Kanalisationsrufus im dritten Teil aufführt, finde ich schon sehr bezeichnend - auf der einen Seite ist er sehr kaltblütig und geradezu unmoralisch gegenüber June, auf der anderen Seite sagt er aber in der Kneipe, dass er nicht will, dass es ihm besser als allen anderen geht, sondern, dass es allen besser gehen soll (solange er dazu gehört). Darin zeigt sich wie ich finde sehr schön die Zerrissenheit der Figur.

Antwort von Roadleader am 09.04.2017 | 19:49 Uhr
Hallöchen, ZMistress!

Ich danke dir vielmals für dein Lob und die Kritik an dem Kapitel über Rufus. Das ist natürlich auch schon eine Weile her, weswegen es für mich sehr überraschend kam, dass dieses Partnerprojekt überhaupt noch gelesen wird. *lach*
Deine Anmerkungen sind berechtigt, dem stimmt auch Andromache zu. Es kann wirklich sein, dass ich die Begriffe Antagonist und Antiheld durcheinander gewürfelt habe. Eigentlich lernt man sowas ja im Deutschunterricht, aber rate mal, wer bei dem Lehrer, der uns vorgesetzt wurde, nicht aufpasst? Danke für die Anmerkung.
Generell könnte man bei jedem Charakter der in der Trilogie vorkommenden Personen noch viel mehr in die Tiefe gehen, weil so viel Persönlichkeit einfach durch jene kleinen Randbemerkungen, wie du sie beschreibst, deutlich wird. Aber man muss auch mal irgendwo Abstriche machen, denke ich, denn sonst kommt man mit seiner Analyse ja nie zum Punkt. Dein angeführtes Beispiel finde ich aber sehr gut gewählt.

Liebe Grüße,
Roadleader
01.05.2016 | 23:32 Uhr
*Stellt einen eisgekühlten Longdrink hin*

Bitte sehr, denn hast du dir rechtlich verdient.
Das war eine wirklich ausführliche und detailreiche Charakteranalyse. Ein ganz großes Lob an dich.
Aber ist Rufus Sturmmütze nicht hellbraun anstelle von Grün?
Oder hab ich doch was an meinen Augen, wo ich doch schon eine Brille trage.
Das mit den Dreitagebart wusste ich gar nicht, aber in nachhinein ergibt es sogar Sinn :D
Wieder was Neues gelernt.
Ach, und ich habe jedes einzelne Wort aufgesogen wie ein feuchter Schwamm das Wasser. So gebannt war ich.
Macht bitte weiter so, ihr beide seit einfach großartig in analysieren und im schreiben der Kapitel.

MfG
Sarah

Antwort von Roadleader am 02.05.2016 | 21:22 Uhr
Oha, ein "rechtlich" verdienter Longdrink! Wie praktisch - wo Deutschland sich doch eh schon zu Tode verwaltet. ;)

Vielen Dank für deine liebe Review; es freut mich, dass dir meine Rufus-Analyse gefällt. Sie hat mich doch mehr Zeit gekostet als zuvor eingeplant, aber umso mehr bin ich stolz darauf, es geschafft zu haben!
Rufus' Mütze - ich hab es nochmal nachgeschaut - ist mehr von einem brau-grün-grau-Gemisch, man kann es nicht wirklich definieren. Nur mir erscheint sie mehr Grün als Braun, weil sie sich ja auch von seinem Mantel abhebt. Hoffe, das klingt plausibel.

Klar machen wir weiter! Allerdings kann ich nicht sagen, wann das nächste Kapitel kommen wird, wir sind momentan beide ziemlich im Stress.

Liebe Grüße,
Roadleader
31.07.2016 | 22:01 Uhr
Ach ja, die Sache mit den Schnabeltieren...
Das ganze kam im Spiel wie ich finde auch an einer guten Stelle. Ich weiß noch wie frustriert ich mit Goal und Rufus war, die zwar endlich wieder vereint waren, aber sich die meiste Zeit nur angezickt haben. Als dann aufgelöst wurde, dass die beiden mit den Schnabeltieren gemeint waren und Goal auch tatsächlich mal wieder gelächelt hat, habe ich auch wieder Hoffnung geschöpft.
Ich hatte übrigens die Parallele erst nicht selbst gesehen, obwohl es im nachhinein so offensichtlich scheint. Und so sehr reingedacht wie ihr habe ich mich auch nicht, aber wo ihr das so schön zusammenfasst, kann ich die Szene gleich noch mehr schätzen.
Ich hätte da nur eine Frage, auf die ich irgendwie noch keine Antwort gefunden habe. Ihr schreibt (und Goal selbst sagt es auch), dass Future Goal am Ende nur die Hoffnung bleibt. Aber die Hoffnung auf was? Rufus wird ja wohl nicht von den Toten auferstehen. Die Hoffnung, dass es die Deponianer/Elysianer irgendwann doch noch nach Elysium schaffen? Oder ganz was anderes?

Antwort von Roadleader am 01.08.2016 | 13:45 Uhr
Hallo ZMistress!

Hach ja, deine Frustration kann ich wirklich gut nachfühlen. Im Gegensatz zu dir ist mir die Analogie bei den Schnabeltieren gleich aufgefallen, ich stimme dir aber vollends zu, dass sie perfekt platziert und sehr hoffnungsvoll war. Und es freut mich, dass wir dir diese Szene noch schmackhafter machen konnten, ist sie doch eindeutig unter meinen Lieblingsszenen.
Nun, meine persönliche Meinung zu Goals Hoffnung: Wie wir ja von den Utopianern wissen, werden die Deponianer es doch irgendwann irgendwie nach Utopia schaffen. Ich gehe jedoch davon aus, dass dies nicht die Hoffnung ist, von der Goal redet, da es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass dies noch während ihres Lebens passiert. Ich denke, die Hoffnung bezieht sich mehr darauf, dass sie durch neue Erfahrungen (die sie jetzt ja noch nicht kennen kann) weitermachen kann und irgendwann ihren Schmerz überwinden wird. In Goals Charakter-Analyse werde ich darauf auch noch eingehen, aber Goal hat durchaus auch einen natürlichen Abenteuerdrang, somit ist die unbekannte Situation auf Deponia für sie wahrscheinlich eine neue Chance, ein Leben nach Rufus bzw. ohne Rufus zu führen, ohne bitter zu werden, wie wir sie ja am Anfang sehen.

Liebe Grüße,
Andromache
17.04.2016 | 14:07 Uhr
Yeah, ein neues Kapitel ich war schon eine hyperventilieren als ich gesehen habe das was hochgeladen wurde.
Wie ein Überraschungsei weiß man nie was diesmal drinne ist.
Was für eine wunderschöne Metapher, und sie trifft eindeutig den Kern zu, welche sich auf die Beziehung zwischen Goal und Rufus bezieht.
Habe mir danach übrigens noch mal die besagten Stellen in Gronkh's Let's Play angeguckt um Sie mir zu verinnerlichen.
Es stimmt einfach und ich glaube ich muss es jetzt nicht noch mal zusammenfassen das hast du ja bereits schon getan Andromache.
Die beiden können einfach nicht zusammen sein nicht ohne dabei das Raum-Zeit-Gefüge zu verändern. Dennoch heißt es nicht dass es am Ende nicht doch noch Hoffnung gibt. Bei den Schnabeltieren war diese Hoffnung als deren Kinder zu symbolisieren. Was ich schade finde, die Schnabeltiere haben Kinder, okay sind die Symbole dafür als Hoffnung. Aber Rufus und Goal kriegen keine. Ist irgendwie etwas unfair XD
Ich muss übrigens immer noch lachen wenn ich mir die Credits sehe und dann das Bild mit den Schnabeltier welche das Klassenzimmer übernehme anschauen und McChronicle der schon beinahe in Wahnsinn ausbricht. Na da haben es Schnabeltier Goal und Rufus aber ganz schön miteinander getan wenn die so viele kleine Kinder in die Welt gesetzt haben. Mann habe ich eine schmutzige Phantasie heute.
Aber was die Metapher wohl auch damit sagen will ist ganz egal wie schrecklich eine Lage wohl ist und so schlimm das Ende auch ist. Am Ende gibt immer Hoffnung ganz egal wiw auswegslos es erscheint es wird immer eine morgen geben. Ach ja am liebsten hätte ich ja diese beiden Schnabeltiere am liebsten ganz doll geknuddelt so süß wie die sind.

Antwort von Roadleader am 17.04.2016 | 15:16 Uhr
Ahoi, Usagi-chan!

Ja die Schnabeltiermetapher fand ich auch sehr grandios und bezeichnend für die Anspielungen auf das Ende von DD, deshalb habe ich auch schon offiziell inoffiziell den Antrag auf Schnufus und Schnoal Plüschtiere gestellt.
Die Schnabeltier-Babies haben es mir auch angetan, wobei ich der Meinung bin, dass ein Kind oder sogar mehrere für Rufus und Goal alles nur schwieriger gemacht hätten, gegeben der Fakten, dass die beiden während der gesamten Deponia-Reihe nicht viel Verschnaufpause hatten und eine schwangere Frau bzw. ein Säugling da eher kontraproduktiv gewesen wäre oder stell dir vor, was für einen Stress Future-Goal hätte, wenn sie, anstatt nur heimat- und mittellos auf Deponia zu stranden, heimat- und mittellos UND mit Kind auf Deponi stranden würde. Rufus und Goal als Eltern kann ich mir also aufgrund ihrer alles andere als sicheren Lebensbedingungen wirklich nicht vorstellen. (Ganz offiziell sind Rufus und Goal ja noch nicht mal wirklich zusammem gewesen, in keiner Zeit!)
Auf jeden Fall wurde mit der Schnabeltiermetapher schon mal auf die Endlektion vorgegriffen.
Es gibt immer Hoffnung!

In diesem Sinne!
Liebe Grüße,
Andromache
10.04.2018 | 00:05 Uhr
Whoa...
Es ist ewig her, dass ich DD gesehen habe (gespielt habe ich es noch nicht), aber es beeindruckend, was hier für Mühe drinsteckt!
Hut ab und mir raucht der Kopf...bzw. mein Hirn fühlt sich extrem verknotet an, obwohl das alles sehr gut aufgeschlüsselt wurde :)

Antwort von Roadleader am 10.04.2018 | 08:12 Uhr
Hallo erstmal,
erstaunlich, dass hier noch jemand liest, die Geschichte ist schon viel zu lange pausiert. Vielen lieben Dank für dein Lob, wir freuen uns, dass dir unser Geschreibsel gefällt!
Viele Grüße!
15.07.2016 | 19:40 Uhr
Erst mal muss ich sagen, dass ich die Idee einer Analyse der Deponia Spiele absolut genial finde. Die Handlung und die Charaktere sind komplex genug, dass man da genug Stoff hat und Theorien spinnen kann.

Es war sehr interessant noch mal die Handlung von Doomsday Revue passieren zu lassen und zu sehen wie sich alles zusammenfügt (auch wenn ich die Originaltrilogie insgesamt einfach stimmiger finde). Nur eine Sache habe ich völlig anders verstanden: Die Zeit so wie sie die Utopianer wiederherstellen wollen, beeinhaltet eben nicht die Zerstörung Utopias. Diese findet nur in der veränderten Zeitlinie statt und um sie zu verhindern, sind die Utopianer zurückgekommen und wollen jetzt alle Änderungen wieder rückgängig machen. Eben um ihre Heimat zu retten.
Ich nehme an, dass Elysium in Utopia gekracht ist, als sie sich durch die Sprengung Deponias nach Utopia haben schleudern lassen (also in einer Zeitlinie, in der Rufus nicht die Sprengung verhindert). Denn dann hätten sie zwar einen Antrieb um loszufliegen, aber mit Abbremsen am Ziel sieht's nicht so gut aus. Überhaupt finde ich den "Sprengung als Antriebskraft"-Plan sehr unausgegoren, aber das nur am Rande.
Wenn die Elysianer/Deponianer aber einen anderen Weg finden (z.B. ein Raumschiff mit einem eigenen vernünftigen Antrieb), dann knallen sie auch nicht gegen Utopia, aber einen solchen Alternativplan entwickeln sie nur, wenn Rufus die Sprengung Deponias verhindert.

Naja, wie gesagt, so habe ich das verstanden, weil das für mich schlüssiger war (warum sollten die Utopianer sonst die vorige Zeitlinie wiederherstellen wollen, wenn Utopia eh zerstört würde?).

Dem Rest stimme ich aber so ziemlich zu, bzw. habe ich mir erst durch eure Analyse so richtig Gedanken dazu gemacht. Danke fürs Schreiben!

Antwort von Roadleader am 15.07.2016 | 19:54 Uhr
Guten Abend, ZMistress und vielen lieben Dank für deine Review!
Es freut uns sehr, dass dir unser Projekt gefällt; wir hoffen, du hast eine schöne Zeit hier. Es geht zwar momentan etwas ruckelig voran, aber wir lassen dieses Projekt bestimmt nicht einschlafen, versprochen!

Deine Erklärung der Zeitlinie ist auch sehr logisch - ich muss gestehen, dass ich meinen Aufsatz zur Zeitlinie gerade nicht hundertprozentig im Kopf habe, hoffentlich sage ich jetzt nichts Falsches. Aber Poki hatte recht mit seinem Satz "Wenn man genauer drüber nachdenkt, merkt man, wie gut durchdacht das eigentlich ist". Das Konzept von Deponia Doomsday beruht auf der Basis, einen vierten Teil zu produzieren ohne die Storyline der Trilogie weiterzuspinnen oder zu verändern. Sodass letzten Endes das Ende dasselbe bleibt, nur eben mit einem kurzen Ausblick in die Zukunft. Deswegen kommt es dir vielleicht auch so vor, dass die Trilogie insgesamt stimmiger ist. Sie hat eine zusammenhängende Geschichte erzählt, während DD sich um die riesige Frage "Was wäre wenn?" kümmert.

Nochmals vielen Dank für deinen Kommentar, wir haben uns sehr gefreut!
Roadleader
28.04.2016 | 06:29 Uhr
Review Deponia
Ich bin gerade über eure tolle Zusammenfassung gestolpert. Ich gehöre wohl zu den 10 %, die das schon genau so im Laufe des Spiels mitbekommen haben (ich bin auch eine der wenige, die das Ende von Teil 3 absolut passend und toll findet :)), aber ich freue mich, das Ganze noch einmal in Kurzformat nachlesen zu können! Ich kann mir vorstellen, wie viel Mühe dahinterstecken muss!
Da ich ja aber nun direkt zwei Experten vor mir sitzen habe, habe ich doch auch gleich zwei Fragen, die mir noch immer nicht ganz schlüssig sind:
1. Woher kommt die Future-Goal, die man in der Zwischenzeit trifft?
Im Spiel wird erklärt, dass sie diejenige ist, die Rufus und MC das Timepod klaut, aber diese Future-Goal reißt doch zu dem Punkt zurück (bzw. vor) an dem Rufus sich am Ende des dritten Teils loslässt. Im weiteren Verlauf stirbt sie oder die Utopianer bringen sie zurück. Welche Goal landet denn dann aber in der Zwischenzeit?
2. Wie Kommunizieren der Baustellenleiter, der die Zukunft sucht, und das Pfeifenkopfmännchen miteinander? Klar, die Kugel ist eigentlich ein kleines Portal, doch wenn Rufus nur in ein Portal „hineinguckt“ ist die Welt außerhalb der Zwischenzeit eingefroren: Also kann der Bauleiter nicht mit dem Seher reden. Zudem vergeht die Zeit in der Zwischenzeit doch viel schneller, weswegen nach Rufus kurzem Abstecher durch das Portal bei seiner Rückkehr Goals und MCs Vaters Hochzeit ansteht. Also wenn der Seher mit dem Baustellenleiter redet und ein paar Sekunden später wieder mit ihm redet sind es nicht nur ein paar Sekunden, sondern Tage/Woche/ was auch immer.
Versteht ihr, was ich meine?
In einem kleinen Punkt muss ich euch übrigens doch noch wiedersprechen:
Es gibt kein Happy End „Egal, was man versucht, die Dinge doch noch gerade zu biegen. Eigentlich eine recht traurige Einstellung, wenn man das so überdenkt.“
Richtig, aber diese Erkenntnis ist nicht so traurig, wie ihr sagt. Es geht nicht darum, dass das Ende gut ist. Für uns alle wird es ein Ende geben, früher oder später. Wichtig ist nur, dass der Weg dahin so lässig wie möglich ist und das von vornherein. Dass man, wenn es nötig ist, das Unmöglich möglich macht. Der Weg ist das Ziel und so. Zumindest ist das die Lehre, die ich daraus gezogen habe^^
Wäre echt cool, wenn ihr eine Erklärung auf meine Fragen für mich habt und ich freue mich auch über alles weiter, was da noch von euch kommt^^
lg Keiko
14.04.2016 | 22:02 Uhr
Ich glaube man sollte dir einen Preis geben. Dafür das du einen so komplexen Sachverhalt wie Deponia 4 so gut analysieren und erklären konntest. So etwas schafft weiß Schrott nicht jeder.
Ich ziehe meinen Aluhut vor dir.

Und trotzdem, ein kleines Gefühl der Verwirrung bleibt weiterhin bestehen. Liegt vielleicht auch einfach an der Thematik. Egal ob Spiel, Film oder Serie, Zeitreisen ist und bleibt weiterhin sehr kompliziertes Thema, in welches man sich schnell verlieren kann.
Da hilft auch so eine hervorragende Analyse wie deine nicht, man fühlt sich trotzdem so als hätte jemand dein Gehirn in einen Mixer geworfen und püriert.

Ich weiß jetzt nicht ob du Puella Magi Madoka Magica kennst, aber dieser Anime weißt eine Prallelen mit Deponia auf. Ich will jetzt nicht spoilern, deshalb sage ich nicht viel.
Nur eine Sache: Egal wie oft man die Zeit zurück spult um etwas zu ändern, man wird nie das Ende bekommen, welches man sich erhofft. Letzten Endes bekommt man vielleicht mit viel Glück ein Ende mit dem sich alle zufrieden geben können und selbst dann ist man nicht glücklich, da es einfach kein Happy End ist.

Ja ich weiß Deponia sollte nie ein Friedefreude Eierkuchen Happy End haben, aber es zerfrisst einen schon etwas. Der bitte und fade Nachgeschmack des Endes egal ob 3 oder 4 bleibt und selbst wenn Poki durch eine Morddrohung gezwungen wurde einen 5 Teil zu erschaffen wird er bestimmt auch nicht das Happy End haben was wir Fans möchten bzw. was Rufus möchte.

Weil das Leben Sch**** ist? Vielleicht, aber wir müssen auch einfach akzeptieren die Dinge so zu belassen wie sie sind. Obwohl Rufus das Happy End verdient hätte, immerhin ist er über sich hinaus gewachsen. Und er wäre bestimmt ein toller Vater, irgendwie mit Goal als Mama :D

Ok, ich schweife ab. aber was ich sagen will ist, das das Leben nun mal so ist, wie es ist und man Dinge, Zeiten und Personen akzeptieren sollte, so wie sie sind. Denn sonst bekommt man vielleicht am Ende etwas was sogar noch schrecklicher ist, als das was man bereits vorher besahs.

Antwort von Roadleader am 15.04.2016 | 07:05 Uhr
Hallo, Usagi-chan95!

Zunächst mal muss ich mich mit einem Strauß Schrottblumen bei dir bedanken, dass du da bist. Du scheinst ein echter Fan der Deponia-Reihe zu sein und auch jemand, mit dem man wunderbar diskutieren kann. Wir werden bestimmt noch unseren Spaß haben. ;) Auch Andromache hat sich sehr über deine Kommentare gefreut und kann es nicht fassen, dass so schnell so viel Rückmeldung kam. Außerdem: nach nicht mal einem Tag schon ein Stern?? Was ist hier los?!

Kommen wir jetzt mal zu deinem Review, bevor ich hier noch weiter abschweife. Glaub mir, ich kenn das, wenn dein Gehirn sich püriert anfühlt. Wie die Made auf Elysium! Ich habe zusätzlich zu meiner Analyse noch eine Graphik erstellt, die das alles nochmal verdeutlich hat, sonst hätte ich wohl echt den Überblick verloren. Es war auch nicht leicht, sämtliche Verbindungen aus den Dialogen im Spiel herauszufiltern. Aber wenn trotzdem noch Fragen aufkommen: nicht warten, Roadleader fragen! (schlechter Reim)
Den Anime kenne ich leider nicht, aber ich kann in dem Zusammenhang eine Freundin von mir fragen. Die kennt sich da bestens aus. ;)
Genau das war ja der Sinn dahinter: es war kein Happy End und nur weil sich die Fans was anderes gewünscht haben kriegen sie auch keins. Das Leben ist eben kein Wunschkonzert. Doch dafür, dass das Ende von Deponia nie verändert wurde, hat Daedalic doch noch ein unglaubliches Spiel rausgehauen, dass die anderen sogar noch mal an Länge übertrumpft hat. Das muss man auch erstmal schaffen.

Den Preis nehme ich natürlich gerne an! ;) Oh, ein Aluhut, wie schön!
Zu deiner Idee mit Cletus: schreib mich gerne an! Auch wenn's nur ein Entwurf ist. Vielleicht lässt sich ja was schönes draus basteln.

Liebe Grüße,
Roadleader
13.01.2017 | 19:23 Uhr
Hallo Roadleader,


Ich bin grade über deine Auführungen (wenn man das so nennen darf) gestolpert und war wirklich positiv überrascht. Du hast das sehr schlüssig zusammengefasst und deine Charakterisierungen sind echt nicht schlecht. Ich habe zwar noch nicht die Analyse über die Zeitschleifen gelesen, weil ich noch am Ende von Goodbye Deponia festhänge und keine Spoiler will, aber wenn ich durch bin, werde ich mir das auf jeden Fall aucv ma anschauen, da alle die es schon durchgespielt haben sagen, dass diese Zeiten ganz schön kompliziert werden. Auf jeden Fall werden die wohl viele Leute danken, dafür, dass du das mal aufgedröselt hast.

Ich habe aber ekne kleine Anmerkung, die wohl schon etwas zu spät kommt. In deinem Kapitel über Toni schreibst du, dass sie Rufus immier alles möglich androht, aber doch nicht wahr macht. Das stimmt nicht so ganz, denn es gibt die Möglichkeit, dass Toni Rufus umbringt, wenn man sich nur genug anstrengt. Wenn sie die Torpedodelfine trainiert und man ske anspricht kann man sie um all möglichen Sachen bitten (die mal mehr mal weniger sinn machen), weil man ja Nummer 2 der Gruppierung ist und Janosch immer anführt, dass sie ihm (Rufus) als Nummer 26 untersteht. Wenn man diese Aufforderungen drei oder 4 mal anklickt, wird sie schlussendlich so sauer, dass sie Rufus umbringt und aus dem Game Over Screen kommt man dann wieder an die Stelle, wo man sich noch nicht angefangen hat zu reizen. Vielleicht hast du das gar nicht gemacht, als du gespeilt hast ist aber auf jeden Fall noch eine Bemerkenswerte Facette, wenn man überlegt, dass nur Toni Rufus zu einem endgültigen Game Over zwingen kann.

Probier es doch einfach mal aus. Sehenswert ist es. :)
Zwei Sternwanderer

Antwort von Roadleader am 13.01.2017 | 22:14 Uhr
Hallöchen!

Es freut uns beide sehr, dass unser Projekt immernoch gelesen wird, obwohl es momentan leider pausiert ist. Aber wir geben es nicht auf! Versprochen!
Und vielen Dank für dein tolles Lob. Ganz unter uns: in der letzten Deutsch Klausur hat meine Charakterisierung mir die 2+ gerettet. ;) Aber lass dich von uns bitte nicht spoilern! Erst Deponia 4 durch zocken und dann lesen!

Ich habe Deponia nie persönlich durch gespielt, obwohl ich die Edition mit allen drei Teilen besitze. Entweder ist mein PC zu schlecht oder die Software auf der CD nicht mit ihm kompatibel. Naja, dafür gibt es ja Youtube, bzw. Gronkh. Und ja, den Gimmick kannte ich tatsächlich. Ich habe es nur für einen irrelevanten Scherz aus dem Hause Daedalic gehalten - eine Homage an alte Adventures, die nicht in die Charakterisierung mit einbezogen werden sollte. Aber so wie du es argumentierst, kann man Toni schon wieder potenziellen Totschlag zumuten... bemerkenswert, wie du gesagt hast!

Nochmal vielen Dank für deine nette Review und vielleicht bis später, wenn du dir meine Zeitschlaufen-Analyse auch noch gegeben haben solltest. ;)
Viele Grüße,
Roadleader
14.04.2016 | 21:09 Uhr
Bevor ich überhaupt angefangen habe zu lesen, habe ich erst einmal einen Stern gegeben. Jede Story über Deponia verdient einen Stern. Ich finde es unglaublich toll von dir dass du und deine Freundin, ich nenne sie mal deine Freundin, sich die Zeit dazu nehmen Deponia zu analysieren. Was ganz schön viel Arbeit ist. Eine Runde Applaus für euch zwei. Ihr habt es euch verdient. Es wird bestimmt ziemlich zeitaufwendig werden und ihr werdet viel Arbeit reinstecken, dass will ich sehr gerne würdigen. Vielleicht schreibe ich dir heute noch eine PN mir geistert da so eine kleine Sache durch den Kopf wegen dEM. .. Ja eigentlich wegen Cletus, darauf komme ich dann aber zu sprechen. Mach weiter so, ich habe die Story favorisiert. Ich werde also sofort sehen wenn was neues kommt. Darauf kannst du Gift nehmen. Hussa - Ich bin dann mal weg.
26.05.2016 | 09:08 Uhr
Hey,
wieder einmal ein schön strukturierter Text und dieses Mal über Toni.
Sie ist wirklich ein interessanter Charakter mit vielen Handlungsoptionen - deswegen habe ich ja auch drei Geschichten über sie geschrieben.
Ich muss allerdings gestehen, dass mich persönlich erst Doomsday dazu gereizt hat, wo man, wie du ja schreibst, etwas mehr über sie erfährt.

Danke für deine Mühen, so einen Text zu schreiben, das dauert, besonders wenn er danach so sauber aussehen soll.

Ein paar Sachen muss ich aber einwenden:
-Tonis Mutter klammert sich, glaube ich nicht an den Ballon. Ihr Fuß wird einfach noch in der Schlinge gehangen haben, weswegen sie in eine Höhe kommt, bei der sie sich die Knochen brechen würde, würde sie stürzen.
-Dass Toni immer aufbrausend und wütend ist bzw. die meiste Zeit, glaube ich nicht. Immerhin wird sie in der Rebellion ein respektiertes Mitglied, was sich wohl spätestens seit Seagulls feindlicher Übernahme mit Wutanfällen ausschließt. Außerdem glaube ich nicht, dass Wenzel sie in seine Dusche eingeladen hätte, hätte er Angst vor ihr gehabt. Ich vermute einfach, dass sie einem so wütend erscheint, weil man sie immer nur in Angesicht mit Rufus sieht.
-Die Torpedodelfine müssen auch nicht von ihr misshandelt worden sein; es könnte einfach nur ein Gag sein, da die Tiere darauf trainiert sind, durch die geöffnete Schleuse zu schwimmen und zufällig nach Rufus Spruch losschwammen. Oder aber sie nahmen einfach Tonis Gestresstheit wahr, die sie in Rufus' Nähe nun einmal aufweist - Tiere sind bei sowas ja sensitiv.
-Mindestens eine Drohung hat sie wahr gemacht: mit ihm Schluss zu machen!

Womöglich ist sie doch eine Person, mit der man gerne einen Kaffee trinkt - man darf nur 1. nicht Rufus sein und 2. nicht mit ihr über Rufus reden. ^^


Sonnige Grüße
Markus

Antwort von Roadleader am 26.05.2016 | 12:20 Uhr
Hallo, Emares!
Herzlich willkommen an Bord und diesmal sogar ein männliches Mitglied! Freut mich sehr, dass du hier dabei bist!

Ich bedanke mich vielmals für deinen netten Kommentar und darüber hinaus gab es sogar noch Einwände dazu. Was Schöneres gibt es an einem Donnerstag nicht!
- Am Anfang ist es durchaus möglich, dass Tonis Mutter nur "mitgeschleift" wird und sich dann wegen der Höhe an dem Seil festhält. Man weiß es nicht, denn Rufus bemerkt sie ja erst, als es zu spät ist.
- Ich persönlich glaube auch nicht, dass Toni ständig genervt ist. Sie reagiert nur recht aufbrausend, wenn man ihr auf die Nerven geht, aber genau lässt sich das nicht sagen, da man ja immer aus Rufus' Perspektive spielt, wie ich ja schon erwähnt habe. Von daher... ja, mehr kann ich dazu eigentlich auch nicht sagen. Aber dein Argument mit der Rebellion ist ein guter Punkt, man weiß nur leider nicht, was sich da genau abgespielt hat.
- Entschuldige bitte, wenn es in meinem Text so rüber kam, als wenn Toni die Delfine misshandelt hätte, das wollte ich so nicht ausdrücken. Immerhin ist sie ein Tierfreund. Meine Version ist nur, dass sie vielleicht aufgrund ihres Temperaments überreagiert haben könnte; die Sache mit dem Gag traue ich Poki aber auch durchaus zu. Das wäre so ganz nach seinem Geschmack. (übrigens ist das Wort, das du wohl gebrauchen wolltest "sensibel" und nicht "sensitiv" - hast du vermutlich mit dem englischen "sensitive" gemixt. ;) *Klugscheißermode off*)

Wenn du mit ihr Kaffee trinken willst: bitte, ich halte dich nicht auf! Könnte bestimmt lustig werden! Nur bin ich persönlich auch recht schnell aufbrausend und ich befürchte, Toni und ich würden uns da gegenseitig hochschaukeln. ;)

Nochmals vielen Dank für deinen ausführlichen, netten Kommentar!
Viele Grüße,
Roadleader