Autor: Ichtys
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
31.07.2019 | 18:37 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Ichtys
Was für eine schöne Geschichte :)
Alles dabei, was das Herz erwärmt.
Die Protagonisten sind dir mehr als gut gelungen und man kann deine Liebe fürs Detail förmlich greifen.
Beim lesen taucht man so sehr ein, als wäre man Teil des Geschehens.
Du hast mich begeistert, danke :)
LG Sirii

Antwort von Ichtys am 03.08.2019 | 16:21:16 Uhr
Hallihallo Sirii,

vielen lieben Dank für dein Feedback! Ich war schon ein bisschen überrascht, mal wieder ein Review zu bekommen :-o :-D
Freut mich sehr, dass die Geschichte dir gefallen hat! Haha, ja, die Detailliebe ist mein großes Schreiblaster... Mal kommt sie gut an, mal schlecht... Ich versuche mich teilweise anzupassen, aber genauso oft lasse ich auch meinen Gedanken freien Lauf.
Juhu, das ist das größte Lob für einen Mittelerde-Fan, wenn jemand schreibt, dass man durch die Geschichte in diese wunderschöne Welt eintauchen kann... Danke :-)
Du machst mir gerade Mut, vielleicht doch eine gerade ruhenden Geschichte weiter zu veröffentlichen, bzw eine neue anzusetzen. Die letzte Zeit, meine letzte Geschichte, war bei mir nicht so mit Erfolg gekrönt, da habe ich es schleifen lassen... Aber gerade heute kam ein bisschen Motivation zurück und da sehe ich dein Review :)

Ich wünsch dir noch ein schönes Wochenende,
liebe Grüße,
Ichtys :-)
29.05.2016 | 15:18 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Ichtys,

Als ich mir mir von Wolf habe Tipps geben lassen, welche FFs richtig gut sind ist mir dieser Titel sofort ins Auge gefallen. Weist super auf die Handlung hin. Man fragt sich sofort, was für ein Elbling das sei über den die Geschichte handelt und unter welchen besonderen Umständen er das reiten lernt, dass du eine Geschichte darüber schreibst.

Inhaltlich und sprachlich muss ich sagen, dass, Ich deine FF wirklich sehr gut fand, nahezu Nobelpreismäßig im Gegensatz zu Wolf ( ja ich hab erst die anderen Reviws gelesen, bevor ich eine eigene geschrieben habe). Du hast alles so genau und Deitailreich, besonders die Gedanken und Gefühle der Charaktere, dargestellt. Ich dachte wirklich fast ich wäre dabei als das passiert ist.
Ich hab ja gelesen wie viel Wolf an Kommasetzung, Rechtschreibung und Grammatik rumgemeckert hat und muss sagen, dass ich nur 1 oder 2 kleine Fehlerchen gelesen habe. Für die Review wollte ich sie eigentlich berichtigen, habe sie aber nicht mehr in diesem riesen Text gefunden.
Apropo riesen Text. Für eine kurze Geschichte ist sie wirklich ganz schön lang. Andere Autoren hätten mehrere Kapitel daraus gemacht.

Alles in allem hast du eine super FF geschrieben und man merkt wirklich, dass du dich mit Pferden sehr gut auskennst.

Deine Brillenschlange

Antwort von Ichtys am 29.05.2016 | 17:31:28 Uhr
Hallo :-)

Vielen Dank für deinen Kommentar!
Hey, dass der Titel passt, freut mich total. Ich habe einige Zeit mit dem Gedanken gespielt, den Titel noch zu ändern, weil ich dachte, er würde zu wenig aussagen... Aber dem ist anscheinend nicht so :-)
Ich bin ziemlich detailverliebt und bin froh, dass das scheinbar gut ankommt. Ich hab immer ein Bild von dem im Kopf, das ich gerade schreibe und in diesem Kopfkino tauchen dann manchmal Sachen auf, die ich dann einfach auch noch beschreiben muss...
Rechtschreibmäßig hat Wolf schon Recht, ich versuche zwar, so fehlerfrei wie möglich zu schreiben, aber es schleicht sich halt doch mal was rein... Wolf ist da aber auch streng! Hihi, aber schön, dass du mir den Nobelpreis zutraust - ich schau mal, was sich machen lässt und lade dich dann nach Stockholm zur Preisverleihung ein ;-D
Meine Geschichten schreibe ich irgendwie immer am Stück. Ich habe gerade eine ff am Laufen, die schon fertig auf dem Rechner ist und die ich gezwungenermaßen in Kapitel unterteilen musste :-/ Bei "Ein Elbling lernt reiten" und meinem anderen "kleinen" OneShot habe ich allerdings keine richtigen Abschnitte gefunden und es so belassen... Deshalb ist sie so lang geblieben.
*Grins* Pferde sind meine Lieblingstiere und ich bin froh, dass ein Tier dieser Art quasi eine Hauptrolle spielen durfte in dieser Geschichte! Für die Sache mit dem zerschnittenen Zaumzeug musste ich ein Buch hervorkramen und nochmal nachschauen, was man durchschneiden muss, um das Ding möglichst schnell loszuwerden - ich habe es aber nicht selbst probiert! ;-D Aber es freut mich, dass gerade auch mein Schreiben zum Thema Pferd anscheinend gut aufgenommen wird! Es schreibt sich immer leichter über ein Hobby als über etwas Neues :-)

Na denn, vielen Dank nochmal für dein Feedback und dir noch viel Spaß beim Lesen und Schreiben,
liebe Grüße, Ichtys :-)
11.04.2016 | 07:04 Uhr
zu Kapitel 1
Danke für Deine Antwort
Das mit dem Oneshot :( hab ich total überlesen..
Das ist ja sehr schade.
Ich finde in der Geschichte steckt noch viel erzählenswertes und dass,
hätte ich schon gerne noch weiter gelesen,seufz.
Grad auch die Geschichte wie die Stute und Legolas zueinander gefunden haben(bischen noch hoff?).
Egal, ob braune oder blaue Augen. ;)
Du hast meinen Stern (spontan begeistert :) gegeben) sehr verdient.

Grüssle merile

Antwort von Ichtys am 11.04.2016 | 15:09:19 Uhr
Hilfe, ich werde langsam aber sicher überredet... :-o
Da jetzt schon von mehreren Seiten der Einschub kam, dass Legolas ein bisschen zu kurz gekommen ist in dieser Geschichte, überlege ich später noch einen Einschub zu schreiben (oder Flashback, weiß noch nicht ganz, wie) um seine Sicht der Dinge ein bisschen näher zu beleuchten. Allerdings brauch ich dann erstmal wieder Ideen und kann nicht dafür garantieren, dass es gleich klappt... Meine "große" ff beschäftigt mich ziemlich zur Zeit und dann auch noch ab und zu hier mal ein Review und dort mal eine Antwort... Seufz, vielleicht sollte ich die Schule schmeißen und einfach nur noch schreiben, dann würdet ihr schneller zu eurem Legolas kommen ;-)
Also, ich geb mir Mühe, aber versprechen kann ichs nicht :-/
Aber, wow, danke für deinen Stern! :-o (=erstaunt ;-))
Liebe Grüße, Ichtys :-)
10.04.2016 | 16:35 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo liebe Ichtys,

ich fange am besten mal mit der Überschrift an. Ich finde, dass sie schon viel zu viel verrät… Das mit dem „Ausgebrochen“ finde ich gut. Ich würde sie vllt „Ausgebrochen – ein Streich mit Folgen“ nennen. Das mit dem Streich wird ja zu Anfang schon offensichtlich und die Folgen kann man sehen wie man will: zum Einen lernt Legolas reiten, zum Anderen haben die El und Ro totale Schuldgefühle und werden sich wahrscheinlich vor einem weiteren Streich über dessen Konsequenzen nachdenken. Außerdem hat der Ausritt die Folge, dass Legolas erkennt, wie toll Gladhiaew ist (cooler Name, auch wenn man ihn sehr schwer aussprechen kann, aber die Übersetzung mit „spöttisches Lachen“ ist zum Lachen *hahaha – Wortwitz – hahaha*). Und Elrond fand sie ja total unzähmbar, aber der kleine Elbling schaffte es. Es gibt noch viel mehr Folgen dieses Streiches, die sowohl positiv als auch negativ sein können – zum Beispiel kann Thranduil Legolas jetzt nicht mehr Reiten beibringen (armer Thranduil…) ;-D

So, von der Überschrift springe ich jetzt zu deinem Vorwort: „kleine Fanfiktion“ – wirklich zum Wegschießen!!! Sie ist einfach mal mega mega lang! Und als ich sie gestern Abend las, dachte ich mir so: kleine FF – gut, die schaffe ich noch, bevor es zu spät wird… tja, falsch gedacht… ;-D
Aber die humorvolle leichte Kost war vorhanden – wenn auch mit viel Stoff zum Nachdenken. (du kannst es einfach nicht lassen, oder, meine Liebe?)

Dein Einstieg in die FF gefällt mir sehr gut. Schon alleine an den Wörtern dieser Frage „Und es ist wirklich ganz lieb?“ stellt man sich ein kleines Kind vor, welches diese Frage stellt. (sry für die Wortwiederholungen *Augen zu halt*) Und als man später erfährt, dass es der kleine Legolas ist, dann ist die Vorstellung in meinem Kopf einfach perfekt! (kleiner Legolas mit blondem Haar, wie er dann neben einem großen Pferd steht – voll putzig!!!)
Auch bewundere ich, wie du es immer wieder schaffst, von der Sicht eines Vogels oder anderen Tieres auf die Handlung zu leiten. Und die Naturbeschreibungen, die die Vorstellung im Kopf perfekt aussehen lassen. Man könnte sie als eine Art Abbild der Situation beschreiben, auch Seelenlandschaft genannt – ok, jetzt kommt der Deutschunterricht bei mir durch… - und beschreibt die ausgelassene Stimmung mit dem zwitschern einiger Vögel, plätscherndem Wasser und so weiter. (ob das nun gewollt ist oder nicht, es passt wirklich gut – und man kann hinein interpretieren *verschmitzt guck*)
Der Satz „Ja, natürlich, Gladhiaew ist ein ganz liebes Pferd! Das allerliebste“ lässt bei mir die Alarmglocken schrillen und spätestens bei „Er liebte solche Spielchen! “ steigt die Spannung und man möchte unbedingt wissen, was passiert.
Ich muss sagen, dass ich die Charaktere in deiner FF einfach nur knuffig finde! Die Geschwister, die nur Flausen im Kopf haben und sich Streiche überlegen – einfach drollig, und dann natürlich der kleine Legolas – der gar nicht niedlich genug sein kann und die Geschwister mit seinen kindlichen Augen anstarrt. Einfach herrlich!
Und du bringst die Gefühle sehr gut zum Ausdruck, wie als Legolas ein wenig Angst vor dem Reiten hat: die Textstelle „„Aber… ihr haltet mich doch fest, oder?“, die Stimme des Kleinsten klang etwas ängstlich“ zeigt es sehr gut – die drei Punkte als Pause bzw Unterbrechung von Legolas Satz sowie die Bestätigung, dass seine Stimme ängstlich klingt.
Die Geschwister sind sich je sehr sicher, dass Legolas nichts passiert… aber das wollen sie ja auch nicht, immerhin ist Legolas ihr Freund. Das hält sie natürlich nicht davon ab, ihm einen Streich zu spielen – kleine Strolche! -. Dieser Streich war aber gut geplant! Das muss man den beiden lassen. Auch, wenn er ein bisschen aus dem Ruder gelaufen ist… (aber wer kann mit sowas schon rechnen? *unschuldiges grinsen*)
Legolas ist wirklich sehr klug, also nach dem Alter der Stute zu fragen und man erkennt die gute Beziehung zu seinem Vater, da er auf das hört, was dieser ihm gesagt hat. (braver Junge ;-P) Und den Zwillingen muss man zu Gute halten, dass sie Legolas nicht anlügen wollen.
„Ob Gladhiaew lieb sei, war ja noch reine Interpretationssache gewesen.“ – die Textstelle entlockte mir ein Schmunzeln, da sie so wahr ist und trozdem zeigt, dass jeder, auch wenn er vllt nicht so lieb ist, von jemand anderem als lieb erachtet werden kann – auch wenn die Zwillinge sie eher nicht lieb finden, weshalb sie sie ja auch ausgewählt haben… und Legolas mag Gladhiaew ja. Aber ich greife vor, also zurück zum Thema.
Wirklich jetzt? „das Objekt der Begierde“?!? *grins*
Oh ha, also hatten die Zwillinge doch im Kopf, dass es gefährlich sein könnte für den kleinen Legolas: „Denn es konnte für den kleinen Prinzen ja auch gefährlich werden.
Aber ach, das musste es nicht.“ Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie kleine Kinder es schaffen, keine Angst zu haben… Also vor Konsequenzen und Ereignissen und so weiter…
Die Idee mit den Leckerlies für Gladhiaew finde ich gut und ich finde die Textstelle „Es war gar nicht so leicht, die Stute einzufangen, denn das einzige, was sie in der letzten Zeit getrieben hatte, war fressen - und dabei wollte sie auch bleiben.“ lustig, da sie Gladhiaews Trägheit und Faulheit – zumindest in diesem Moment – beweist. Die Stute hat eben ihren eigenen Willen und dieser steht nun gerade im Kontrast zu dem der Jungs…
Und wieder einmal ist Legolas zum Anbeißen süß! „Ich weiß!“, sagte er dann, „das hat mir ada auch schon gezeigt.“ - an der Stelle stelle ich mir Legolas mit einer voll süßen, trotzigen Stimme vor, der bekannt gibt, was er schon weiß *fettes grinsen*. Und die Reaktion der Zwillinge darauf *hihi*: „Beide Brüder warfen sich einen Blick zu und zuckten mit den Schultern“ Du schaffst es wirklich, sehr schöne kleine Detailes in deine Geschichte einzubauen, die sie lebendig erscheinen lassen.
Der Satz „Bis jetzt lief alles besser als geplant!“ kündigt schon mal an, dass es so nicht bleiben wird… und das steigert die Spannung – ob von dir gewollt oder nicht.
Als Gladhiaew dann ihre „Ruhepause“ beendet hatte und anfing zu bocken, hast du das wirklich sehr gut und bildlich beschrieben – ich konnte mir das alles sehr gut vorstellen. Aua übrigens – die Brandwunde an Ros Hand muss ziemlich weh getan haben.
Du setzt Gladhiaews Gedanken übrigens auch sehr gut um, indem du die Zwillinige als „lästige Wesen“ bezeichnest und die kleine „Klette“ auf ihrem Rücken kann ich mir auch gut vorstellen ;-D
Ro scheint der etwas klügere von den Zwillingen zu sein – er hatte eine dunkle Vorahnung (ok, die hatte El glaube ich auch) und er erkennt, was Gladhiaew vor hat (nämlich über den Zaun zu springen). Und die Spannung steigt – was passiert? Wird Gladhiaew es schaffen, über den Zaun zu kommen oder wirft sie Legolas ab? Das waren so die Fragen, die mir in dem Moment, als ich es las, im Kopf umhergeisterten.
Und kaum atmet man auf, weil Gladhiaew es geschafft hat, hält man den Atem schon wieder an, weil sie auf den Wald zu rennt und das nichts Gutes zu bedeuten hat… Also wie man Spannung aufbaut und diese hält, weißt du.
Die Panik der beiden Zwillinge verstehe ich sehr gut und ich muss sagen, dass ich beeindruckt bin, wie schnell sie handeln und zu ihrem Vater rennen. Und endlich kommt die Erkenntnis, dass der Streich „miserabel“ war – bloß halt ein bisschen zu spät…
Ich finde die Aussage „Wenn es ernste Probleme gab, konnte schließlich nur ada helfen!“ voll süß! Und das zeigt die gute Beziehung der Zwillinge zu ihrem Vater. Und an der Stelle, wo sie ihren Vater mit sich ziehen und im „erklären“, was passiert ist, weiß ich nicht so recht, ob ich die Zwillinge knuddeln oder sie böse anschauen soll (ich tendiere zu Ersterem…) Und sie haben ja jetzt schon totale Schuldgefühle wie die Textstelle „und beide Söhne folgten ihm wie Schatten. “ zeigt. Ich kann eine Lehre erkennen: man sollte zuerst darüber nachdenken, was man tut und welche Konsequenzen es hat (wow…, schlaue Wolf…)
Und ich finde Elronds Charakter auch sehr gelungen, da er zum Einen seinen Kindern, die wirklich fahrlässig gehandelt haben, eine „Strafpredigt bester Güte “ halten wollte und dann aber total fürsorglich zu ihnen ist und Ros Hand verbindet (aber ich greife schon wieder voraus – böse Wolf…) Ich finde, dass er ein sehr guter Vater ist. Aber auch ein strenger: „Er wandte sich um, seine Augen funkelten.
„Ihr bleibt hier, denkt darüber nach, wie ihr auf solch eine abscheuliche Idee gekommen seid und hofft, dass ich euren Freund lebendig wieder finde!““ sehr streng… aber es war mal nötig… Ok, ich bin total im Zwiespalt: zum Einen kann ich einfach nicht böse auf die Zwillinge sein und möchte sie trösten, aber andererseits möchte ich ihnen mal gehörig sagen, wie dumm sie doch waren… Hmmm, und jetzt denke man sich mal, dass Eltern das andauernd sind…
„Ihr geht jetzt in euer Zimmer und wehe, ich finde euch dort nicht, wenn ich wiederkomme! Und wenn das erst morgen ist! Aber du, Elrohir, lässt dir vorher von einem Heiler die Hände versorgen“, das sind mal Machtworte… aber aus ihnen spricht nicht nur Strenge, sondern auch Besorgtheit.
Ich finde auch gut, wie du zwischen den Personen wechselst, ohne dass man das großartig merkt… So beleuchtest du alle Gedanken von allen Charakteren und somit auch, wie sie sich fühlen.
Zum Beispiel würde ich die Zwillinge in diesem Moment, als sie auf ihrem Zimmer sind und nach ihrer nana verlangen, am liebsten knuddeln und trösten… Sie haben einfach eine sehr gute Beziehung zu ihrer Mama.

Und dann beginnt die Suche nach Legolas. Aus Elronds Sicht. An der Stelle finde ich es echt schade, dass du eigentlich fast keine einzige Stelle in der FF so richtig aus Legolas Sicht erzählst – immerhin wäre es sehr spannend, zu wissen, wie es ihm wirklich ergangen war, seine Gedanken und Gefühle (Angst, Sicherheit, …) zu erfahren. Doch das bleibt leider irgendwie auf der Strecke. Klar erzählt Legolas, dass er mit Gladhiaew geredet hat und sie dann das gemacht hat, was er wollte, aber da muss man sich dann selber ausdenken, wie er sich gefühlt hat. Und so kommt auch nur schwer die Beziehung zwischen der Stute und dem kleinen Elbling raus – wie genau kommt es, dass die Stute so reagiert hat und ihn erduldet, Elrond aber nicht? Und so weiter… Ich hätte mir an der Stelle – oder auf der Lichtung – die Geschehnisse aus Legolas Sicht gewünscht (z.B. als Rückblende oder so).

Wieder einmal beschreibst du sehr gut Elronds Gefühle – Furcht, Legolas verletzt sein könnte, … - ich muss sagen, dass du das sehr gut beherrschst ;-D Und bevor man erfährt, ob Legolas nun verletzt ist oder nicht, unterbrichst du die Handlung an der Stelle und schwenkst zu den Zwillingen in ihrem Zimmer – das ist voll GEMEIN!!! Dabei möchte man so dringend erfahren, wie es Legolas geht! Und ist gezwungener Maßen dazu veranlasst, weiter zu lesen… - und wieder ein Punkt dafür, dass du dich auf Spannungsaufbau und das Halten der Spannung verstehst.

Und schon wieder verspüre ich den übermäßigen Drang, die Zwillinge, die solche Schuldgefühle haben, zu umarmen und ihnen zu sagen, dass alles gut wird. Aber wenigstens sind sie nicht alleine, sondern haben sich gegenseitig (dazu hat man doch Geschwister, oder?)

Und dann geht es bei Legolas weiter – gut ok, hier erzählst du aus seiner Sicht. Und das ist voll niedlich – vor allem, wie er sich versucht an den einen Namen zu erinnern: „Mir... Mithri… Mintrahn…“. Und dann dieses voll niedliche Suchen nach seiner Schuld in dieser Geschichte, wobei er doch an gar nichts Schuld ist! Da merkt man mal den Unterschied zwischen Legolas und den Zwillingen… Und dann, auf die Frage, ob er gestürzt sei, diese großen Augen und dieses Unverständnis. Legolas kennt Gladhiaew ja nicht als wirklich böse, so wie Elrond. Das zeigt, wie klein und kindlich Legolas in der Geschichte ist – und das ist soooooo süß!!! (ok, ich wiederhole mich… aber trotzdem ist er soooo süß!!! ;-D) Als Legolas dann so in kindlichem Vertrauen über Gladhiaew spricht und wie sie sich die Lichtung anschauen wollte, hätte ich ihn am liebsten geknuddelt. Du schaffst es einfach, diese Charaktere so lebendig zu gestalten, dass man mit ihnen mitfühlen MUSS und sie einfach liebhaben MUSS.
Ein „spitzbübisches Lächeln“ auf Legolas Gesicht – unschwer vorzustellen.
Ich war übrigens selber sehr erstaunt, dass Legolas es hinbekommen hatte, die Stute von ihrem Zaumzeug zu befreien und ich bin überrascht über seine Klugheit, das Messer zu benutzen sowie darüber, dass er sie versteht – also dass das Zaumzeug unangenehm ist – und sie von ihm befreit. Ein kluges Bürschchen. In der Hinsicht ist es nicht mal sehr unverständlich, dass Thranduil seinem Sohn ein Messer – was du übrigens sehr schön beschreiben hast – anvertraut hat. Klar kann sich Elrond das nicht vorstellen, immerhin sind seine Jungs ziemliche Rabauken ;-D
Und wieder fragt Legolas einen total kindlichen Satz, der aus so einem kleinen Elbling mega süß klingt: „Ist das schlimm, was ich gemacht habe, Herr Elrond?“. Er hat (wie oben schon gesagt) Schuldgefühle, obwohl er alles – na gut, fast alles – richtig gemacht hat.
Ich kann Elronds Verwunderung, dass der Kleine Gladhiaew beim Entfernen der Kehlriemen nicht verletzt hat, verstehen, immerhin kennt er die Stute nur sehr wild und da wäre diese Handlung unmöglich gewesen – zumindest, ohne sie zu verletzen…
„„Ich habe schon aufgepasst, dass ich ihr nichts tue. Und bei mir hat sie den Kopf auch nicht so herumgewackelt wie jetzt“ – und dabei war sein Blick in seiner kindlichen Art sosehr mit dem Thranduils identisch, dass Elrond schmunzeln musste. “ – total tolle Stelle! Und ohne ein Schmunzeln kann man sie nicht lesen ;-D
In diesem Abschnitt sind sooo viele Stellen, die einfach sooo süß sind! Tja, es ist einfach unmöglich, den kleinen Legolas nicht süß zu beschreiben, oder?
Haha, Gladhiaew ist lieb zu Legolas, aber nicht zu Elrond *hihi* - ok, das war etwas fies, aber musste sein… (Aber so ein bisschen Schadenfreude hast du doch bestimmt auch empfunden, als du das geschrieben hast, oder?) Ich mag Elrond trotzdem ;-P
Das mit der Abstammung Legolas‘ hab ich nicht so ganz verstanden und was das mit der Beziehung zu der Stute hat (kenne mich in diesem Genre ja nicht so aus wie du… sry), aber ich kann mir zusammenreimen, dass wegen der Abstammung irgendwelches Blut in ihm fließt von einem Volk, welches den Tieren sehr verbunden ist und so ist auch Legolas der Stute sehr verbunden (oder so ähnlich… - ist aber nicht so schlimm… - also dass ich es nicht verstanden habe…)
Der Ritt nach Hause gefällt mir auch sehr gut. Wie du beschrieben hast, dass der Kleine vor Elrond sitzt und sich zuerst nach Gladhiaew umdreht, dann ruhiger wird und einschläft – niedlich. Und ich kann mir Elronds Gefühle, wie schön es ist, den kleinen Elbling vor sich im Sattel sitzen zu haben, sehr gut vorstellen. Da ist eine gewisse Nähe, Vertrauen da, dass Elrond auf Legolas aufpasst und ihn sicher hält. Die Idee finde ich einfach super!
Übrigens mag ich die Beziehung, dieses Vertrauen zw. Legolas und Gladhiaew. Also dass sie ihnen folgt. Das Zitat „„Ja. Sie hat mich…“, mit einem bestürzten Blick auf Elrond verbesserte der Jüngere seine scheinbare Unhöflichkeit schnell, „sie hat uns ja auch lieb.“
Er schmunzelte in sich hinein. Er bezweifelte nicht, dass Legolas’ erster Satz mehr der Wahrheit entsprochen hatte. Diese Stute war vernarrt in den jungen Sinda!“ passt sooo gut und ist einfach nur super!

Die letzte Szene mit Elrond und seiner Frau, wie sie Ros Hand verbinden und sie ein Lied singt, ist eine meiner Lieblingsszenen dieser FF. Sie zeigt die übergroße Liebe der Eltern zu ihren Kindern, egal was sie angestellt haben. Außerdem haben die Zwillinge genug mit ihren Schuldgefühlen gelitten.
Übrigens kann ich Ro sehr gut verstehen, also dass er nicht zum Heiler gegangen ist, um seine Hand verarzten zu lassen. Schuldgefühle sind schon etwas sehr unschönes… aber wichtig, um zu lernen. Und ich denke, dass die Zwillinge jetzt etwas dazu gelernt haben.

So, das war es zum Inhaltlichen und ich hoffe, dass du jetzt nicht denkst „die hat ja immer nur das Gleiche gesagt: der ist süß und der ist süß und das ist süß und das gefällt mir“ und so weiter… Denn mir hat die Handlung der FF wirklich sehr sehr gut gefallen. Sie war sehr niedlich geschrieben und voller Gefühle, Gedanken, … Ausführlich, aber nicht zu lang – wobei, darüber lässt sich streiten ;-P Nein, ich meine damit, dass du nicht unendlich lange, langweilige Monologe geschrieben hast. Dass dieser One-Shot trotzdem so lang geworden ist, ist, weil du so viele Sachen hineingenommen hast, was auf keinen Fall schlecht ist. Im Gegenteil.
Dennoch hätte ich mir ein bisschen mehr aus Legolas‘ Sicht gewünscht… Aber das ist nur eine Anmerkung.
Mir hat die FF wirklich sehr gut gefallen, aber nobelpreiswürdig war sie nicht ;-P Du bekommst aber trotzdem einen Stern von mir, da du mich so oft zum Schmunzeln gebracht hast und diese kleine Geschichte einfach herzallerliebst ist!

Zu deiner Sprache lässt sich sagen, dass du alles sehr schön ausschmückst und beschreibst. Nicht zu lang und nicht zu kurz. Die Naturbeschreibungen gefallen mir auch sehr, da sie irgendwie die Stimmung so gut wiedergeben.
Aber dennoch habe ich ein paar Fehlerchen gefunden – größtenteils Kommafehler, aber auch anderes:
1. „Aber… du erzählst es ihm erst, wenn er dir selbst beibringen will. Oder… du sagst es ihm einfach gar nicht, in Ordnung?“ ich würde bei dem Unterstrichenen noch ein Wort einfügen, da sonst etwas fehlt. Also „wenn er es dir selbst beibringen will“ oder ähnlich.
2. Doch entweder hörte dieser ihn nicht oder er hatte, verständlicherweise, zu viel Angst davor (Komma) sich bei dieser Geschwindigkeit aus dem Sattel plumpsen zu lassen.
3. Entweder, (ich würde kein Komma setzen) sie bliebe nun stehen und schleuderte Legolas von sich hinunter. Oder, (kein Komma) sie würde springen, doch aufgrund des Zögerns die Beine nicht hoch genug bekommen und mit dem Prinzen stürzen. Ihm wurde übel, (kein Komma) als er sah, dass sie zu letzterem (großgeschrieben, meiner Meinung nach) ansetzte.
4. Er blieb stehen, konnte nichts anderes tun (Komma wegen Infinitiv mit zu) als das Unabänderbare zu beobachten
5. Sie ernteten einige verwunderte Blicke, doch man lies sie (Komma wegen Infinitiv mit zu) ohne zu fragen(Komma weil Infinitiv mit zu beendet) durch.
6. Ohne zu klopfen (glaube, dass hier ein Komma wegen Infinitiv mit zu kommt, bin mir aber nicht 100%ig sicher) rissen sie die Tür auf.
7. Und wirklich stand dort Elrond an einem der unzähligen Regale und schaute verwundert auf, wer denn da ohne sich anzukündigen in sein Arbeitszimmer kam. Wo soll Elrond denn sonst sein?!? – ich würde das „wirklich“ einfach weg lassen…
8. Elrond brauchte nicht lange (Komma wegen Infinitiv mit zu) um zu wissen, dass das kleine Messer in der Hand des Blonden keineswegs stumpf war.
9. Er würde nicht immer bei seinem Sohn sein können und das wusste er mit Gewissheit – doch umso früher dieser selbst lernte (Komma wegen, ach du weißt schon; dass, was ich oben auch schon immer hingeschreiben habe…) sich selbst zu verteidigen, desto besser war es wohl in Thranduils Augen.
10. Er wusste, (hier kein Komma, da man bei „wie“ nur ein Komma setzt, wenn es „wie zum Beispiel“ bedeutet) wie es war, ohne Mutter aufzuwachsen.
11. Gladhiaew indes trabte nun zu ihrer rechten (großgeschrieben?) und Legolas beobachtete sie und seine Umgebung strahlend und wand sich mal nach rechts und mal nach links, um auch nichts zu übersehen.

Das waren bestimmt nicht alle Fehler, aber die sind mir so ins Auge gesprungen (nicht wörtlich gemeint ;-P).

Sooo, jetzt bin ich nach 2 Stunden Review schreiben hier angelangt und habe 5 Seiten geschrieben (wie machst du es, immer so lange Reviews zu schreiben?!?).
Fazit (falls du bis hier alle wieder vergessen hast): mir hat es sehr gut gefallen und ich würde mich über weitere Kapitel, Geschichten, … von dir freuen ;-D
Deine Wolf

Antwort von Ichtys am 18.04.2016 | 18:39:39 Uhr
Hi Wolf!

Vielen vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast, einen Roman zu verfassen :-)

Zur Überschrift: An „___ mit Folgen“ hatte ich auch erst gedacht, weil es ja wirklich der Inhalt der ff ist. Elladan und Elrohir führen einen „kleinen“ Streich durch und der hat weit reichende Folgen… Allerdings hatte ich mich dann doch dagegen entschieden, aus dem einfachen Grund, dass es meiner Meinung nach schon ziemlich viele Geschichten mit dem Titel „___ mit Folgen“ gibt und ich mich dem ungern anschließen wollte. Daher fiel dieser Titel für mich erstmal aus. Aber ich bin hab mich immer noch nicht ganz entschieden.
Den Namen Gladhiaew hab ich mal wieder einer Seite im Internet zuu verdanken, die als deutsch – Sindarin – Wörter“buch“ fungiert. Ich hab ein bissel gestöbert und erst ein paar andere Sachen probiert, die dann nicht annähernd wie Namen klangen, bis ich dann auf die „auslachen“- Idee kam, aus der dann der Name resultierte.

Zum Vorwort: Darum hatte ich ja geschrieben „<(…) gedacht (!) war sie als kleine Fanfiktion (…), aber … (!) > Und gerade du solltest mich in meinem Hang zum Romane schreiben doch kennen ;-P

Dass du schreibst, dass die Naturbeschreibungen das Vorstellen der Szenen vereinfachen oder quasi „verbessern“, macht mir viel aus, denn auch, wenn ich das gerne mache, also, mit Naturbeschreibungen und anderen Perspektiven zu starten, kann ich mir doch nie hunderpro sicher sein, ob ich jetzt zu viel/ zu wenig/ zu langweilig/ blakeks geschrieben habe. Danke für dieses Feedback! Ob ich das Seelenlandschaftsding absichtlich gemacht hab oder nicht kann ich gar nicht sagen. Es passieren mir oft Dinge, die nicht in dem Sinne „gewollt“ sind. Ich schreibe oft in Ellipsen, aber dabei denke ich überhaupt nicht an das Wort „Ellipse“, sondern es passt halt und deshalb schreibe ich es.
Joa, wie schon zu Beginn geschrieben, es wird kein Drama und da können die Charaktere auch mal so richtig was fürs Herz sein ;-) Frage mich, wo ich die Ideen herhab, wie kleine Kinder so drauf sind, schließlich habe ich weder kleine Geschwister noch besonders viel Kontakt zu Kindern unter 10 (und in diesem Alter befinden sich die Zwillinge, nach menschlichen Maßstäben, gerade). Aber diese Sätze, die du auch zitierst, konnte ich mir einfach genau so richtig gut vorstellen und es hat mir einfach total Spaß gemacht, sie zu schreiben…
Die Zwillinge werden in vielen ffs als die totalen Streichespieler und immer lustigen Elben gesehen, auch, wenn sie erwachsen sind. Einerseits kann ich mir das ein bissel vorstellen, ich glaube viele Menschen verbinden mit Zwillingen Streiche (Hanni und Nanni haben uns allzu sehr geprägt ;-P). Andererseits kann ich mir bei den beiden ab einem bestimmten Alter nicht mehr vorstellen. Eines Tages wurde ihre Mutter (und eine Gruppe von anderen Elben, glaube ich) von Orks überfallen, sie wurde gefangen genommen und gefoltert. Ihre beiden Söhne waren diejenigen, die sie in ihrem Verlies schließlich fanden und sie nach Hause brachten. Ihre Wunden konnten auch alle geheilt werden, doch ihre Seele war zu sehr verletzt, als dass sie noch länger in Mittelerde bleiben konnte und so ging sie in den Westen. Zum Beispiel aus diesem Grund schätze ich auch sehr die nachdenkliche Seite an El und Ro. Es nervt mich manchmal, wenn sie nur als die spaßigen Kobolde abgetan werden. Da das ganze Geschehen allerdings erst spielt, als sie erwachsen sind habe ich mich jetzt mal ganz nach dem Klischebild gerichtet und habe sie einen Streich spielen lassen ;-)
Und ja, wenn sie wollen, können die beiden Planungsgenies sein (Was ihnen in späteren Ernstfällen wohl zu Gute kommen wird – bestimmt auch bei der Befreiung ihrer Mutter)…
Warum denn nicht „Objekt der Begierde“? Das schwebte einfach so in meinen Kopf, ich konnte mich nicht wehren ;-D
Oh, ich denke schon, dass die zwei Angst vor den Konsequenzen hatten – das ist ja ein entscheidender Grund dafür, dass sie das Ganze so gut geplant hatten. Und abgesehen davon war ihnen auch nicht wohl bei dem Gedanken, was ihr Vater dazu sagen könnte – und darum haben sie einfach lieber nicht viel weiter drüber nachgedacht.#
Oh ja, Legolas ist schon adar- geprägt ;-D Naja, seine Mutter ist ja nicht mehr da, also konzentriert sich jetzt alles auf seinen Papa und der ist nun mal eine, nunja, starke Persönlichkeit ;-).
Ro der klügere der beiden? Mm, stimmt, in dieser Geschichte ist das wirklich so. Er hat ein bisschen mehr Ahnung von Pferden (wurde ja schon durch seinen Namen, „Elrohir“, quasi „vorherbestimmt“, das heißt nämlich so viel wie „Elbenritter“, „Elbenreiter“ oder „Pferdeherr“ (Tolkien wünschte die erste Übersetzung, Elbenritter, als Übersetzung für seinen Namen, theoretisch wären die anderen jedoch auch möglich)) und ist vielleicht der etwas vorsichtigere der beiden. Allerdings hab ich da noch kein „festes“ Bild von den Zwillingen, also, welcher jetzt generell eher der Vorsichtige ist oder so, vielleicht entscheide ich das auch nie und in der nächsten ff ist Elrohir der Draufgänger, mal sehen…

Japp, ihr Vater ist wirklich die einzige Person, die für die zwei in dieser Situation in Frage kommt. Ich konnte mir einfach keine „schlechte“ Vater- Mutter- Sohn Beziehung bei Elrond vorstellen. Das… ging einfach nicht. Genau, wie ich auch die Beziehung von Legolas und Thranduil nicht als „schlecht“ sehe. Vielleicht, ob Thranduils Charakter, manchmal etwas kompliziert, aber nicht schlecht. Puh, ja und der hätte sich wirklich besseres vorstellen können, als dass seine Söhne jetzt so einen Mist verbocken.
Und die Moral von der Gechicht… hast du erkannt ;-) Wirklich schlaue Wolf ;-) Obwohl, naja, um ehrlich zu sein war das jetzt nicht als Moral gedacht. Aber, stimmt, das sieht echt so aus :-)
Zu Elronds ziemlich harten Worten: Vielleicht waren sie wirklich etwas krass, das gesteht er sich ja selbst ein. Aber, hey, seine Söhne sind nicht gerade alt (vielleicht 8 in Menschenjahren?), noch nicht einmal älter als ein Mensch (was bei Elben was zu bedeuten hat, die sind schließlich auch gern mal 80 Mal älter als ein Mensch) und dementsprechend ist Elrond noch nicht sooo lange Vater und auch Väter machen mal Fehler. Und trotz der Lage hat er ja auch nicht versäumt, seinen Sohn zu einem Elben zu beordern, der sich um seine Hände kümmert. Ich liebe seinen Charakter einfach, Elrond ist einer meiner Lieblingscharaktere in den 6 Filmen, wenn nicht sogar DER (Obwohl, da ist ja noch Legolas ;-P) und darum hab ich bei ihm schon mehr ein Bild, wie er drauf ist. Ich musste einfach mal etwas über Elrond verfassen!

Ohoh, du bist nicht die einzige, die mich dafür rügt, dass ich wenig aus Legolas’ Sicht erzähle :-/ Tut mir leid :-( Ich hatte schon jemand anderem mal geschrieben, dass ich vielleicht noch ein paar Einschübe reinmache oder ein kleines (klein – was auch immer das bei mir bedeutet …) Kapitelchen… Allerdings bräuchte ich dafür Zeit und Ideen, das muss also noch warten, ich kann nichts versprechen…
Ich hab halt ein Faible für Gefühle… ich kann einfach nicht ohne ;-)
Mir tun die zwei auch saumäßig leid, obwohl sie ziemlich was verbockt haben. Mir geht’s da wie dir: Knuddeln oder schimpfen?

Na, wer ist der ominöse „Mir... Mithri… Mintrahn…“ ? Beim Schreiben war ich mir nicht sicher, ob Legolas sich in seinem Alter nicht schon auch kompliziertere Namen merken kann, aber dann habe ich die Freiheit des Autoren genutzt und dem Leser hoffentlich ein bisschen zum Schmunzeln verholfen…

Diese „Pferd mit einem Messer von Sattel und Zaumzeug befrei“- Idee war eigentlich der Kern meiner Geschichte, also zumindest, als ich die Idee dazu hatte. Der Rest wurde drumherum gebaut. Auch, wenn der Leser andere Stellen vielleicht eher als „den Kern“ sieht. Ist wie bei einer Stadt: Es gibt das Stadtzentrum und das historische Stadtzentrum und oft sind diese voneinander entfernt. Diese bestimmte Szene ist das historische Zentrum ;-)
Mm, mit dem Begriff „süß“ hab ich ein paar Problemchen. Was wir für süß halten ist für Legolas oder oft auch Kleinkinder im Allgemeinen alles andere als toll. Er hat wirklich Angst etwas falsch gemacht zu haben; wenn er sagt „Das hat ada mir beigebracht“, ist das sein voller Ernst usw. Es gibt viele Beispiele, die vielleicht „süß“ klingen, allerdings verwende ich diesen Begriff ungern. Ich hoffe du weißt ungefähr, warum?
Aber das mit dem Schmunzeln habe ich oft beabsichtigt *schmunzel*

Zu dem „Legolas’ Abstammung“- Teil. Also, ich versuche, es kurz zusammenzufassen.
Es gibt verschiedene Elbenvölker (hehe, Völker… *kaputtlach* ;-D Ok, zurück zum Ernst). Dazu zählen zum Beispiel die Noldor, die Sindar (als „Untergruppe“ eines Volkes namens „Teleri“ – etwas schwer zu erklären) und die Nandor (von denen unter anderem die Tawarwaith abstammen, „Nandor“ ist auch eine „Untergruppe“ der Telri)). In der fernen Vergangenheit von Arda, der Welt, wurden die ersten Elben an einem See in Mittelerde quasi „geweckt“, heiß: Waren da ;-) Dann kam ein Typ aus dem Segensreich Valinor/ Aman/ 1000 andere Namen (er war einer der Valar, der „Götter“ quasi) und meinte: „Hey, hier ist es gefährlich, kommt mit mir nach Valinor, da habt ihrs gut, ich bring euch da hin“. Das klang recht vielversprechend und einige Elben folgten ihm sofort (die wurden später zum Volk der Vanyar benannt (zum Beispiel ist Galadriel mit denen verwandt)). Später kam dann eine weitere Gruppe von Elben dem Ruf nach, sie zählten später zu den kunstfertigsten und künstlerischsten Elben und wurden „Noldor“ genannt (die kennst du schon eher, Beispiel: Elrond). Und dann gab es die Teleri, die zwar auch loszogen nach Aman, aber teilweise vor dem Nebelgebirge blieben und nicht ans Meer und dann nach Valinor gingen (= Nandor) oder etwas weiter kamen in das Land „Beleriand“ und dann auch nicht nach Valinor schipperten (Beispiel: Thranduil). Eine Gruppe bewegte sich gar nicht vom Fleck, die Avari, aber von denen hört man später wenig bis gar nichts mehr. Die Namen (Teleri, Noldor etc) haben in ihrer Bedeutung oft etwas damit zu tun, wie weit sie quasi gewandert sind.
So, zu den erwähnten Nandor. Mit ihnen verwandt sind zum Beispiel die Waldelben des 3. Zeitalters (also zum Beispiel die Leutem deren König Thranduil ist). Sie waren nie in Valinor gewesen und sie „spezialisierten“ sich daher quasi nicht auf Künste oder so was, sondern auf das, was ihnen gerade gegeben war – und das waren nun mal die Tiere und Pflanzen. Heißt: Sie verstehen sich besonders gut auf den Umgang mit Pflanzen und Tieren, mehr, als alle anderen Elbenvölker (heißt nicht, dass andere Völker nicht mit Tieren können, aber, naja, bei den Nandor war es halt noch etwas tiefergehender, könnte man sagen). Und da die Waldelben quasi von den Nandor abstammen, geht es ihnen genauso.
Und falls Legolas nicht allein von zwei Sindaelben abstammt (ist ja auch möglich, soweit ich weiß, gibt es dazu keine Informationen), sondern seine Mutter vielleicht eine von den Tawarwaith ist, würde er dieses Naturfaible bestimmt auch zumindest ansatzweise erben. Dass sein vater ein Sinda ist, steht außer Zweifel. Ich habe mir nur die Freiheit genommen, dass seine Mutter eine Waldelbin war und er keine blauen, sondern braune Augen hat :-)
Puh, ich hoffe, das war einigermaßen verständlich?

Diese Stelle, wo Legolas sich auf dem Heimritt „Sie hat mich… sie hat uns ja auch lieb“ verbessert, mag ich sehr. Sie zeigt, dass er niemandem was böses will und sich da ganz plötzlich schrecklich unhöflich fühlt, weil er dieses „Sie hat mich lieb“ nur auf sich beziehen wollte – dabei hat er doch von seinem Papa so gute Manieren gelernt! Ohoh, ja, das musste er schnell verbessern! Und Elrond denkt sich nur „Jaja, Kleiner, hast schon Recht mit deinem ersten Satz“ ;-)
Diese Bild, wie Elrond Legolas oder auch seine Söhne beim Reiten festhält LIEBE ich! Ich kann nicht anders. Zum einen mein Pferdfaible und zum anderen einfach dieses Bild des Festhaltens, des starken Armes, der Schutz bietet… DAS Vater- Sohn Bild, meiner Meinung nach. Ich. Liebe. Es.

Die letzte Szene, ja die mag ich auch sehr (da ist Elrond wieder der liebe Papa).
Dazu vorweg: Diese zwei Einschübe, einmal mit Elladan und Elrohir und halt der letzte (nur der relativ am Anfang, wo sie in ihr Zimmer schleichen, war schon immer da), entstanden erst ganz am Schluss. Die Geschichte war fertig und ich dachte mir nur: Mm, was ist denn nun mit Elrohir und Elladan? Da fehlt doch was… Und so entstanden diese zwei Szenen, die ich jetzt sehr lieb gewonnen habe, einfach, weil sie näher auf die Bruderbeziehung von El und Ro eingehen und halt auf die Mutter- Vater- Söhne Beziehung ganz am Schluss. Ich bin echt froh über diese Entscheidung, ich liebe die letzte Szene.



Soa, ich bin jetzt nicht auf alles eingegangen, aber auf einiges und sage noch mal dankedanke für deinen Kommentar. Deine Rechtschreibfehler werde ich alle in einem Schwung ausbügeln, danke dafür! Und, oh, wenn sie dir ins Auge springen, versuch ich, in nächster Zeit weniger Fehler zu machen, das tut dir ja weh! :-o :-( ;-D
Diese Kommaregel, die du ungefähr tausendmal geschrieben hast, war mir gar nicht bekannt, ich werde in nächster Zeit versuchen, sie immer zu benutzen.
Eine Sache zu: <7. Und wirklich stand dort Elrond an einem der unzähligen Regale und schaute verwundert auf, wer denn da ohne sich anzukündigen in sein Arbeitszimmer kam. Wo soll Elrond denn sonst sein?!? – ich würde das „wirklich“ einfach weg lassen…>
Das „wirklich“ bezieht sich ganz auf den Anfang der Geschichte, vielleicht nicht ganz ersichtlich, auf diese Stelle: <Er saß am Schreibtisch und grübelte so sehr über irgendwelchen Dokumenten, Karten und Briefen, dass er total die Zeit vergaß.>
Deshalb dieses „Wirklich, er (Elladan, der diesen Gedankengang hat) hatte Recht, sein Vater ist am Schreibtisch, bzw. in seinem Arbeitszimmer).
Und mein zweiter Grund für dieses „wirklich“: Zwar wird Elrond oft so dargestellt, doch meiner Meinung nach ist er kein Elb, der den ganzen Tag in seinem Arbeitszimmerchen hockt und liest. In meiner ff tut er das gerade schon, weil wichtiger Besuch ansteht, was auch zu dem passt, was ich sonst geschrieben habe (die Jagd um die Vorräte aufzustocken zum Beispiel. Nicht erwähnt habe ich, dass eben auch Thranduil zu dem benannten „hohen Besuch“ zählte, er hatte seinen Sohn ja vorausgeschickt). Aber er ist kein Stubenhocker! Daher sollte dieses „wirklich“ auch ein bisschen die Erleichterung der Zwillinge darstellen, dass ihr Vater wirklich im Arbeitszimmer ist und sie ihn nicht lange suchen müssen, oder, worst case, sich an einen anderen Elben wenden…

Soa, jetzt mach ich aber Schluss… Ich hoffe, ich hab alles gesagt, was ich wollte und konnte mich verständlich ausdrücken…
Liebe Grüße, deine Ichtys :-)
10.04.2016 | 16:30 Uhr
zu Kapitel 1
Ich finde, Du hast das sehr liebevoll geschrieben
,ich mag Deinen Legolas, nur die "braunen" Augen stören mich etwas. :)
Du hast die Stimmung und die Gefühle wunderbar beschrieben,
Elrond ist so weichherzig und die beiden Zwillinge tun mir richtig leid.
Diese Rabauken,bischen frech war das ja schon,
aber Legolas hat nun eine neue Pferdefreundin,
und Thranduil muss ja nicht alles wissen ...

Besonders schön finde ich auch, dass Celebrian noch in Imladris weilt,
ob wohl Arwen noch dazukommt zur Familie?
Ich bin gespannt,
schreib schnell weiter.
Merile

Antwort von Ichtys am 10.04.2016 | 17:42:53 Uhr
Hallo!
Vielen lieben Dank für deinen Kommentar!

Oh ja, die braunen Augen... Ich hab mich erst gar nicht getraut, das zu schreiben ;-) Aber weil, soweit ich weiß, von Tolkien dazu nichts überliefert ist und ich auch Orlando Bloom als Film- Legolas mit braunen Augen immer viel besser fand (dunkle Augen wirken für mich immer... tiefergehender quasi) habe ich mir herausgenommen, aus blau braun zu machen - bitte verzeih mir *bettelnder Blick* Außerdem ist Legolas' Mutter in meinen Augen eine Waldelbin und die haben meist braune Augen, das hat er als von seiner Mama :-)
Ich liebe den Charakter Elrond und auch seine Söhne... Und seine Beziehung zu Celebrian und seinen Kindern... über die alle gibt es eindeutig zu wenige Geschichten auf fanfiktion.de, meiner Meinung nach. Elladan und Elrohir taten mir am Ende selbst leid, daher konnte ich es auch nicht übers Herz bringen, dass sie bestraft werden - und Elrond konnte das auch nicht.
Oh, ich glaube Thranduil wird bald Wind davon bekommen, wenn Legolas ihm von "seiner" Gladhiaew vorschwärmt, da kommt er wohl nicht drumherum...
Arwen ist zu dem Zeitpunkt noch nicht geboren und taucht deshalb nicht auf.

"Schreib schnell weiter"? Ohoh, hab ich vergessen dazuzuschreiben, dass das Ganze nur ein OneShot ist? Ich habe die Geschichte nur noch nicht als beendet gekennzeichnet, falls mich nochmal die Muse zu einer kleinen Imladriskurzgeschichte packt und ich die dranhänge... Da muss ich dich also leider enttäuschen :-/ Wenn du mit ein bisschen "Mini- Legolas" zufrieden bist, könnte ich dich höchstens an meine fanfiction "Als sie ging und er bleiben musste" verweisen, die ich gerade am Laufen hab. Zwar hat Thranduil und ein OC die Hauptrolle, doch sein Söhnchen ist auch viel dabei und hat da sogar noch babyblaue Augen...

Es freut mich sehr, dass dir meine Geschichte gefallen hat :-)

Liebe Grüße, Ichtys :-)