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Autor: Phaemonae
Reviews 1 bis 25 (von 31 insgesamt):
21.05.2017 | 15:24 Uhr
Liebe Phae!

Das hier wird länger und vielleicht auch ein bisschen fehlerbehafteter, aber ich muss dir jetzt einfach mal wieder ein Review schreiben, in der Hoffnung, du bist nicht irgendwie vor den Kopf gestoßen, weil ich mich schon so lange nicht mehr gemeldet habe.
Zunächst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich mich hier schon länger nicht mehr habe blicken lassen. Manchmal verlaufen sich tiefgeglaubte Spuren im Sand und meine Leidenschaft für das Elfenthema hat sich stellenweise so sehr gemindert, dass ich noch nicht einmal Elfenmacht gelesen habe, obwohl es, wie du weißt, schon länger bei mir daheim rumfährt. Nun, das liegt einerseits an meiner schwindenden Zuneigung zum Verfahren des Autors, andererseits ... ist es eben so wie immer mit Gefühlen und Leidenschaften. Sie haben einfach die Neigung, sich zu verändern.
Deine Story aber habe ich ständig im Hinterkopf und verspreche, dir bis zum Ende treu die Fahnenstange zu halten. Für dein Durchhaltevermögen erstmal eine ganz große Portion Respekt. Wir haben hier immer irgendwie parallel geschrieben, über so unglaublich lange Jahre. Mal war es still um uns, dann ging es wieder los. Aber hey, wir sind immer noch da! :)

Wenn ich mir deine Entwicklung so anschaue, dann kannst du schon mächtig stolz auf dich sein. Gerade die Stilistik hat sich enorm gebessert. Du hast ein feineres Gespür für Worte und Phrasen bekommen und deine Figuren haben Intentionen in ihren Handlungen, die du in die Handlung und die Story miteinfließen lässt. Ich mag deine Geschichte nach wie vor, du hast gerade in den letzten beiden Kapitle wieder Fahrt aufnehmen können. Das habe ich zuvor ja ein, zwei Mal bekrittelt. Jetzt halte ich es kaum aus vor Neugier, wie sich diese neue, fast ausweglose Situation für Tiranu und Yulivee wohl präsentieren wird. Nach dem Verlust ihrer Tochter und den Erinnerungen an die Schattenkriege hoffe ich auf ein zumindest kleines Happy End.
Im letzten Kapitel hat mir vor allem der letzte Abschnitt gefallen. Auch Yulivee trägt eben eine lockerleichte Maske, die ihr wahres Inneres vor der Außenwelt verbirgt. Das hast du schön dargestellt und auch eine gute Parallele zu Tiranu gezogen.

Mach weiter so, ich freue mich auf mehr und gelobe Besserung in meiner Lesetreue!

Bis dahin!
Riniell

Antwort von Phaemonae am 27.05.2017 | 17:45 Uhr
Liebe Riniell,


ich freue mich, dass du mir trotz allem noch treu bleibst, selbst wenn deine Leidenschaft etwas abgenommen hat.
Deine Worte sind Balsam auf meinem Schreiberherzen, es freut mich, dass es dir gefällt, auch wie meine schreiberische Entwicklung war. Danke dafür. Ich hoffe, dass ich dich mit meinem Ende nicht enttäuschen werde.

Liebe Grüße
Phae
17.04.2017 | 15:05 Uhr
Juhuu!
Dein bestes Kapitel bisher! War sehr zufrieden und auch positiv überrascht. War rund, athmosphärisch dicht und wirklich gut rübergebracht. Die Pause hat dir offenbar gut getan!
Ich fand vorallem die Szene zwischen dem Angreifer und Yulivee gut. Wie sie es so an Kleinigkeiten und einem unbestimmten Gefühl ausmachen konnte, dass etwas nicht stimmte. War rundum gut gemacht.

Ich freue mich sehr auf mehr und hoffe mal, dass du deine kleine Kreativblockade überwunden hast.
Ich wünsche dir noch ganz schöne, restliche Osterfeiertage!

Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 17.04.2017 | 15:35 Uhr
Liebe Riniell,

nun ja, geschrieben war das Kapitel ja bereits länger, ich habe ja nur darübergelesen und kleine Veränderungen vorgenommen, bevor ich es gepostet habe. Ob mir die Pause gut getan hat, wird sich also erst so gegen Kapitel 41 zeigen.
Es freut mich, dass das dir gefallen hat. Da Yulivee und Tiranu ein vertrautes Paar sind, wäre es mir seltsam vorgekommen, hätte sie nicht etwas gespürt. Man kann eine Person nicht hundertprozentig imitieren.

Mal sehen, ob sie überwunden ist oder nicht. Ich wünsche dir auch noch einen schönen, restlichen Osterfeiertag.

Alles Liebe,
Phae
08.03.2017 | 16:54 Uhr
Ohhhh, Phae!
Wie kann man sich nur "mit diebischer Freude" die Reaktionen auf einen Charakter-Tod ersehnen!? :D

Ich fand es sehr unerwartet, dass Eadana tatsächlich stirbt. Ich bin mal gespannt, ob diese drastische Maßnahme tatsächlich notwendig war, um die Handlung in ihrer Form voranzutreiben. Auf jedenfall kam nun etwas Leben in den Plot und ich bin gespannt, was du uns als nächstes lieferst.

Die Umsetzung des Geschehens fand ich sehr gelungen. Du hast dich auf die Emptionen konzentriert und gezeigt, dass ein solcher Prozess durchaus Zeit in Anspruch nimmt. Ich bin gespannt, ob sich Tiranu und Yulivee so schnell Zeit für eine angemessene Trauerphase nehmen können oder ob sie jetzt tatsächlich pronto pronto auf Rachefeldzug gehen. Ich schätze letzteres ist am wahrscheinlichsten.

Danke für das schöne Kapitel und die dezente Ratlosigkeit, die sich gerade in mir entfaltet.

Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 08.03.2017 | 19:43 Uhr
Ooooh, Riniell,
indem man nicht ganz dicht ist!

Es freut mich, dass es unerwartet war. Das war der Plan. Es wird auch insgesamt bei etwas Leben bleiben, auch wenn immer wieder ab und an etwas mehr Ruhe in einigen Kapiteln kommen wird, es wird jedoch etwas mehr Tempo drin bleiben.
Ich hoffe sehr, dass ich weiter deine Erwartungen erfüllen kann. Im nächsten Kapitel könnte hoffentlich etwas Ratlosigkeit aufgelöst werden.

Liebe Grüße,
Phae
16.02.2017 | 11:18 Uhr
Hallo liebe Phae!

Ich habe dir nach langer Abwesenheit wieder einiges zu sagen, krämple mir hier schon voller Tatendrang die Ärmel hoch und hoffe, die Review kann dir weiterhelfen. Und bitte:



Kapitel „Verletzter Stolz“

Der Einstieg war durch den langen Satz denkbar holprig. Ich weiß, dass sowas von mir kommt, ist nicht grad angebracht, aber *pfeiff* am Anfang eines neuen Kapitels, zumindest hier auf FF.de, wenn man den restlichen Text seit einer Woche nicht mehr vor der Nase hatte, ist ein kurzer, einleitender Satz glaube ich zumindest geschickter. Sagte sie und schreibt das im Endlossatz!

Ich erkenne Obilee gar nicht wieder … das macht mich sehr, sehr traurig, um ehrlich zu sein. Und wenn ich noch ehrlicher sein soll, so hast du ihren Charakter mit deiner Geschichte nicht getroffen. Und heute hast du nochmal eine Grenze überschritten, als du sie den Wunsch hast äußern lassen, Tiranu selbst zu enthaupten. Das ist für mich OOC. Klar, der Hass, die Eifersucht ist entwickelt worden, bestimmt. Aber du deutest ja an, dass sie bereits am Ende der Schattenkriege diese dunklen Gefühle besaß und das geht für mich nicht konform mit dem Bild der ausgeglichenen Obilee, die für die Werte der freien Albenmark stand und selbst für Shandral, dessen Opfer sie wurde, keine schürenden Mordgelüste hegte. Die ständige, ausufernde Wiederholung von Tiranus Schandtaten vor, während, nach den Schattenkriegen macht das nicht besser. Er ist potentiell gefährlich, ja. Aber in all der Zeit hat er sich nun ja eigentlich bewährt in deiner Geschichte…und nicht die Albenmark tyrannisiert, so wie Obilee es ausdrückt. Vor allem auch diese Abneigung gegen Morwenna, wo ich stets den Eindruck hegte, dass man ihr kühlen Respekt entgegenbrachte, weil sie ja echt ein Talent besitzt. Emerelle hat ihr vertraut und wenn Obilee das nicht tut, dann begeht sie ja indirekt Verrat an ihrer Treue zur Königin und das ist nicht meins für diesen Charakter. Auch untergräbt sie persönlich die Entscheidungsfähigkeit von Yulivee, was wiederrum nicht wirklich stimmig ist. Das Thema hab ich ja so ungefähr schon ein paar Mal vorgebracht und ich hoffe, du nimmst mir das nicht krumm. Ist ja nur eine Meinung unter vielen.

Die Idee mit den Geschenken war das kleine Highlight an dem Kapitel. Ich glaube, da steckt Scham und Angst dahinter, wenn man sich einer solch hohen Person in einer Notlage entgegensieht. Was könnte Obilee über mich denken, so verwahrlost und hilflos? Ich war immer eigenständig, jetzt bin ich abhängig von ihr. Die Dankbarkeit entwickelt sich durch Obilees warme Worte und konzentrierte Annahme der Situation. Man möchte ihr was zurückgeben. Zeigen, dass man doch noch was zu geben hat. Sich von einer gewissen Bringschuld befreien. Eigentlich logisch.


Kapitel „Jugend“

Schön, dass sich die Sache zwischen Yulivee und Eadana geklärt hat. Ich hätte mich voll gefreut, wenn dieser geheimnisvolle Elf oder die Elfe bei dem Treffen anwesend gewesen wären und ein wenig für Unruhen gesorgt haben. Aber, nur weil wir sie offiziell nicht mitbekommen haben, heißt das ja nicht, dass sie nicht irgendwie trotzdem mitgemischt haben.


Kapitel „Sei bereit“

Dass der Forscher am Ende so abgeht, kommt mir suspekt vor. Ich hätte ihm das jetzt nicht unbedingt zugetraut. Es war so völlig aus dem Nichts…, was einerseits verdächig ist, anderseits: vielleicht hättest du den Moment noch eher vorbereiten können. Durch ein allgemein ungutes Gefühl zb, wodurch die kriegerischen Instinkte von Tiranu oder Eadana noch einmal betont hätten werden können.



Allgemein zu den drei neuen Kapiteln kann ich dir sagen, dass du in den Beschreibungen sehr ausführlich und detailgenau warst. Bei der Kleidung ist das mittlerweile so ein überdrüssiges Ding bei mir, auf das ich selbst kaum noch Wert lege. Ansonsten ist es schön, dass du dich „mehr umblickst“ und kleineren Dingen auch ihren Platz einräumst. Vielleicht solltest du ab und zu einen längeren Satz lieber in zwei teilen, aber das bleibt dir überlassen. Flüssig ist dein Stil allemal.

Ich freu mich dann schon auf Wochenende und dein neues Kapitel!

Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 16.02.2017 | 18:22 Uhr
Liebe Riniell,

ich danke dir sehr für deine Review und deine offenen und ehrlichen Worte. Das Fazit daraus für mich ist, dass ich definitiv bei 'Verletzter Stolz' über das Ziel hinaus geschossen bin und es beizeiten überarbeiten werde. Punkt.

Bei 'Sei bereit!' ist es sehr berechtigt, dass dich alles stutzig macht und du das unpassend findest. Bis zu diesem Punkt verhält er sich aber relativ unauffällig, von seinem sauren Gesichtsausdruck einmal abgesehen. Ich kläre sehr schnell auf, was genau hinter der Aktion steckt, ich verrate mal so viel, dass es mit den geheimnisvollen Elfen zu tun hat.
Ich hoffe dass dir das nächste Kapitel gefällt.

Liebe Grüße,
Phae
06.01.2017 | 14:03 Uhr
Schönen Feiertag dir, Phae!

Das neue Kapitel war stilistisch doch sehr schön, du hast dir viel Zeit gelassen, Kjartans Gedanken und Emotionen zu beschreiben. Es war vieles bereits bekannt und wieder gab es wenig Neues. Ich sehe den Kern der Story noch nicht wirklich, aber ich hoffe, dass wir bald an einen Punkt gelangen, wo der große Aha-Effekt kommt, ehe sich die Spannung ins Gegenteil verkehrt. Aber das habe ich ja schon einige Male angedeutet.
Was mir gut gefallen hat, war beispielsweise die Beschreibung der Festhalle. Mit den Gemälden kann ich nicht wirklich warm werden, doch das kann gerne auch an meinem persönlichen Geschmack liegen. Ich bin jedenfalls froh, dass du wieder aus der Blockade draußen und du wieder aktiv dabei bist :)

Ich hoffe, du hast ein schönes langes Wochenende :)

Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 06.01.2017 | 18:00 Uhr
Auch dir einen schönen Feiertag, Riniell!

Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung. Ich hoffe sehr, dass ich dir nicht zu sehr damit herumexperimentiere auch etwas ruhigere Szenen zu schreiben.
Die Gemäldehalle dient hauptsächlich dazu, dem Leser ein wenig mit den Geschwistern Morwennas und Tiranu vertraut zu machen. Ich wollte diese kleine Liste nicht ganz grundlos angefertigt haben. Ob ich aus der Blockade raus bin, wird sich noch zeigen.

Ich denke eher nicht, dass es schön wird, aber trotzdem danke! Hab' wenigstens du ein schönes, langes Wochenende!

Alles Liebe,
Phae
20.12.2016 | 21:19 Uhr
Guten Abend, Phae!!

Ein Kapitel ganz aus Morwennas Sicht, das den Fokus des Geschehens sehr auf ihren Alltag legt. Ich hätte beinahe erwartet, dass du nach dem letzten Kapitel etwas mehr Spannung reinbringst. Aber ansich hat mir das Kapitel - bis auf die Körpersaftstelle (BAH! :D ) - gut gefallen. Ich finde es lobenswert, dass du dich in verschiedenen Ebenen der Erzählstränge mal ausprobierst und dich mit den Charakteren intensiv beschäftigst. Du gibst uns viel Stoff, viel Input, viel Zerstreuung.
Vielleicht sollte aber das Hauptthema bzw die beiden Hauptstränge - Katastrophe und Familienhistorie - dadurch nicht zu sehr in den Hintergrund rücken. Bis jetzt ist alles noch sehr im Rahmen, wirklich, aber ich hab Lust auf Action und schmutzige Wäsche, die in der Öffentlichkeit gewaschen wird. Lass da bitte bald was kommen, ich bin doch so schrecklich ungeduldig!! :D

Liebe Weihnachtsgrüße an dich!

Antwort von Phaemonae am 20.12.2016 | 21:35 Uhr
Auch dir einen guten Abend, Riniell!

Werde ich jetzt gelyncht, wenn ich sage, dass ich das mit aus reinem Sadismus meiner Leserschaft gegenüber gemacht habe? Also das ruhigere Kapitel? Zumindest an dieser Stelle. Und ich wollte tatsächlich etwas Spannung herausnehmen, bzw in der Lesererwartung aufbauen, denn ich habe etwas mehr enthüllt, man möchte mehr wissen... Die Phantasie beginnt möglicherweise langsam Amok zu laufen. Ich höre gerne, was jemand für Theorien hat, wie es sich weiterhin entwickelt.
Ich verstehe - an diesem Punkt der Geschichte - deine Kritik zu diesem Kapitel, aber ich habe damit einen weiteren Erzählstrang eingeleitet. Er ist bisher lose verwoben, wird aber später noch wichtiger. Deine Action/schmutzige Wäsche kann ich dir etwas ab Kapitel 27, definitiv in meinen Lieblingen 28 & 29 (& 31, definitiv 31) versprechen. Ich hoffe nur, dass ihr diese Kapitel ebenso lieben werdet, wie ich. Dem sehe ich noch etwas mit Sorge entgegen.
Was ich bei all meinen Kapiteln versprechen kann ist, dass sie alle einen höheren Sinn verfolgen und nicht 'einfach nur da sind' und 'im Sande verlaufen'.
Zurück zu diesem Kapitel und der Gegenwart. Es freut mich, dass es dir gefallen hat, als die Pferde mit mir in Sachen Krankenpflege durchgegangen sind. Es war so reizvoll das alles zu schreiben.

So, das alles wird mit deiner Ungeduld wohl eher nicht helfen - sorry! - aber gedulde dich! Ich schaffe es ja jetzt voraussichtlich mit wöchentlichen Updates, da geht alles auch etwas rascher... auch wenn du mich sicher nach 28 schütteln willst, dass ich gleich poste, da gibt's nämlich mal n Cliffhanger.

Auch dir schöne Weihnachtsgrüße!
Phae
12.12.2016 | 20:31 Uhr
Fingayn ist herrlich! Deine Darstellung ist wirklich löblich! Er bringt Schwung und Lockerung in die Atmosphäre, man kann sich sofort auf ihn einlassen.

Auch inhaltlich ein schönes Kapitel. Ich muss sagen, durch die beiden anderen „Späher“(?) die Fingayn entdeckt hat, habe ich einen kleinen bis mittelgroßen Spannungsbogen erwartet. Eine Art größerer Wettlauf, der auch eingeleitet wird, dann aber ohne viel Pathos verblasst. Insgesamt hätte der Inhalt auch knackiger, einprägsamer widergegeben werden können. Dass Maurawan sich in Städten/Schlössern nicht wohlfühlen, haben wir als Hennen-Kenner schon zu Genüge gelesen. Das wirkt wie ein einstudierter Text, den ich vor Jahren gelernt, nun wieder einmal spontan lese und mich an diesen, jenen vagen Ausdruck erinnere. Das ist konkret nichts Schlechtes, aber wirklich „frisch“ ist das nicht. Kein Kunstgriff im eigentlichen Sinne. Korrekt nach Lehrbuch aber allemal.

Durch einen rasanteren Einstieg – vielleicht da, wo Fingayn das Haus entdeckt, bzw die Späher überholt – hätte man direkt einen packenden Erzählstrang gehabt. Wenn dann noch der Wettlauf mit den Konkurrenten mehr in den Fokus gerückt worden wäre, hätte der eigentliche Inhalt des Kapitels keinesfalls gelitten, dafür wäre aber das Interesse der Leser sofort da. Durch Erinnerungen, Erzählschnipsel, Rückblenden – gar nicht großtrabend – hätte man auch in Erfahrung bringen können, dass Fingayn seinen Auftrag von Yulivee erhalten hat. Auf dem Dach liegend hätte er über Tiranu/Obilee sinnieren können (wobei ich die Beziehungsanalyse von Fingayn über T/O eeetwas grenzwertig finde. Kann ich mir schwerlich vorstellen, dass der Gute da so viel mitbekommen hat zwischen Obilee und Tiranu (beides zurückhaltende Charaktere mit kaum gemeinsamen Schnittpunkten in den Tjuredkriegen … klär mich auf, falls ich falsch liege …), dass er sich da eine konkretere Meinung bilden könnte. Ein Interesse kann ich mir auch nur schwer vorstellen, beide sind ja immerhin mehr oder minder politisch aktiv. Ein Thema, das Fingayn eher zu Kopfzerbrechen/Ablehnung statt Thesenbildung führen wird. Ich hoffe, du verstehst, was ich sagen will. Das alles ist nur meinungsrelevant, subjektiv. Eine Alternative.

Gut fand ich, wie das verblassende Gespräch der beiden Belauschten dargestellt wird. Das konnte man wirklich bildlich/akustisch nachempfinden. Ich bin gespannt, was Fingayn noch in Erfahrung bringen kann. So langsam sollte mal was kommen :D
Liebe Grüße an dich
Riniell

Antwort von Phaemonae am 12.12.2016 | 22:58 Uhr
Vielen lieben Dank dir für die Rückmeldung, Riniell!

Es freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat, auch wenn du zahlreiche Kritikpunkte vorbringen kannst.
In Sachen Verhältnis Tiranu/Obilee darfst du die vorherige Geschichte von mir nicht ausblenden, da war der Maurawan auch mit von der Partie in der Menschenwelt. Auch wenn er da eine sehr, sehr, sehr untergeordnete Rolle gespielt hat. Ich wette da hat er eine Menge mitbekommen. Darauf hatte ich auch angespielt, glaube ich.
Ja, ich hätte selbstverständlich mehr auf das Wettrennen eingehen können, aber das war für mich gar nicht der Hauptfokus, besser gesagt: Fingayn sieht das nicht als Konkurrenz an. Er ist sich seiner Überlegenheit bewusst und hofft nur, dass ihm sein Auftrag nicht ruiniert wird. Er hält es für besser, wenn seine Anwesenheit und seine Beteiligung allen bis auf Yulivee unbekannt bleiben, weshalb ich mich allgemein für so etwas entschieden habe. Es ging mir bei diesem Kapitel hauptsächlich um den letzten Teil. Da habe ich einige kleine Hinweise versteckt. Mir geht es in diesem Kapitel nicht um die Rivalitäten oder dass es mehr Späher sind. Ich habe damit nur den Weg für spätere Zusammenhänge bereitet und wichtige Figuren in meinem Falrachspiel in ihre Positionen gebracht, wenn man es denn so nennen möchte.

Alles Liebe,
Phae
04.12.2016 | 20:57 Uhr
Hallöchen!
Dein neues Kapitel zeigt einmal mehr, wie festgefahren Obilee sich zeigt. Sie verkörpert momentan genau das, was sie an Tiranu ja eigentlich verachtet. Hass, Bigotterie und Überheblichkeit. Ich hoffe mal nicht, dass dies ihr und/oder Yulivee noch teuer zu stehen kommen wird.

Der Anfang des Kapitels hat mir sehr gefallen. Die Liebe zwischen Tiranu und Yulivee war greifbar, auch die elterliche Sorge um ihre Tochter.
Am besten gefallen hat mir aber der Satz:"für lange Gesichter ist in Meliamer noch genug Zeit." Da spürt man die Freundschaft, die Neckerei. Genau sowas mag ich. Eine kleine Stilgewandtheit! :)

Ich freu mich schon auf mehr! Nimm dir die Zeit, die du brauchst und lass dich nicht hetzenbzw setz dich mal selber nicht unter Druck ... da leidet die Kreativität drunter!

Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 06.12.2016 | 07:34 Uhr
Hallo zurück!

Ja, Obilee ist in ihrem Hass leider relativ blind, aber ich mag' sie dennoch. Schließlich fehlen ihr große und wichtige Informationen zu Tiranu selbst, die der Leser, bzw. Yulivee kennen. Es ist somit auch ein Fehler Tiranus, dass er so verschwiegen ist, auch wenn ich das verstehen kann. Solche Geheimnisse erzählt man niemanden, dem man nicht vertraut.

Es freut mich sehr, dass dir das Kapitel gefallen hat. Vielleicht geht es jetzt mit dem 'Zeitdruck' etwas bergauf. Schauen wir mal.

Alles Liebe,
Phae
18.11.2016 | 12:11 Uhr
Moin!

Ich habe das Kapitel sehr genossenn. Bei dem Sauwetter bei uns hier, wäre die Vorstellung, einfach das Leben unter Wasser zu legen, gar nicht mal so abwegig...

Karensas Gedanken und Befürchtungen sind für mich sehr nachvollziehbar dargestellt und ich habe glatt die Vermutung, dass sie damit nicht falsch liegen wird. Ihre Schwestern sehen das wohl als entweder so undenkbar an, dass sie sich kaum Gedanken darüber machen und schnell Zerstreuung finden, oder aber ihnen ist das Ausmaß und die Ernsthaftigkeit der Situation erst gar nicht begreiflich. Diese naive, beinahe kindhafte Darstellung der Meeresbewohner ist ja beinahe landläufig in Gebrauch. Karensa hebt sich nun nach ihren Erfahrungen mehr und mehr von der Masse ab und man merkt durchaus, dass sie ein tieres Verständnis für die Komplexität der Eregnisse entwickelt oder zumindest anstrebt.

Eleborns Leichtigkeit, mit der er sie Neuigkeit aufgenommen hat, hat mich überrascht. Alles in allem könnte man den Elfen nämlich meiner Meinung nach durchaus eine gewisse Kontrollsucht über die Natur vorwerfen. Zum Beispiel die Natur in Arkadien oder die Höhlen von Philangan, da haben sie ganze Landstriche umgegraben und die Höhlen ihrem Willen unterworfen. Nicht, dass andere Völker dies nicht auch tun würden ... und es mag wohl auch sein, dass die Elfen schon ein Quäntchen mehr Respekt vor der Natur der Dinge besitzen. Aber die Sorge um die Pracht und die Eigenschaften des natürlichen Lebensraums ganzer Meeresvölker - egal ob humanoid intelligent oder eher fischig - wäre allgemein schon angebracht.

Mhm, möglicherweise hat Eleborn mit so einer Entwicklung längst gerechnet und hofft nun auf Schadensbegrenzung durch Kooperation ...

Ich bin mal gespannt, wie sich das entwickelt. Vielleicht kann Karensa tatsächlich so etwas wie eine Botschafterin oder Abgeodnete werden. Sie würde bestimmt schnell lernen, in der Politik Fuß zu fassen.

Ein schönes neues Kapitel auf jeden Fall! Und mach dir keine Gedanken wegen der "Wartezeit" - du bist uns schließlich nichts schuldig und wir freuen uns jederzeit auf das Mehr!

In diesem Sinne
Liebste Grüße!!

Antwort von Phaemonae am 18.11.2016 | 17:25 Uhr
Hallöchen!

Es freut mich erneut von dir zu hören, auch dass dir das Kapitel gefallen hat. Ob wir noch von Kerensa hören werden, weiß ich nicht sicher, ich schaue ein wenig, wo die Geschichte mich noch hinführen wird. Es gibt eine Möglichkeit, ich weiß nur noch nicht, wen ich als Boten benutzen möchte.

Eleborn... mein erster Instinkt war ebenfalls es ihn nicht allzu leicht aufnehmen zu lassen, witzig, oder? Ich habe dann jedoch mehr an das gedacht, was wir über ihn in Drachenelfen, besonders dem letzten Band, erfahren durften und an sich übt er mit seinen Spielen aus Licht und Wasser auch Kontrolle der Schönheit willen aus. Ebenso wie die Elfen es an Land überall dort machen, wo sie sich ansiedeln. Dies ist der Grund, weshalb ich es ihn etwas gelassener habe aufnehmen lassen. Er versteht diesen Instinkt, er besitzt ihn sicherlich noch selbst. Er weiß auch, dass dies nicht den Lebensraum zerstören wird, soweit vertraut er Yulivee und den Elfen. Sie leben im Einklang mit ihrer Umwelt, nicht im Kampf. Sie stören sich schließlich auch daran, wie achtlos die Menschheit mit ihrer Welt umgeht. Wir dürfen nie vergessen: Eleborn war ein Elf aus einem der besten Häuser. Das wird niemals ungeschehen werden.

Alles Liebe,
Phae
30.10.2016 | 15:33 Uhr
Liebe Phae!

In diesem Kapitel ist mir aufgefallen, dass kaum ein anderer Text von dir ähnlich viel Dynamik besitzt, wie eben dieser. Du hast viele verschiedene Perspektiven beleuchtet und das obwohl nur eine Person „gesprochen“ hat. Aber nicht nur das, auch die Bandbreite der Themen war vielfältig, und die Stilmittel abwechslungsreich. Du hast viel der Umgebung beschrieben, also einiges an Atmosphäre reinbringen können, es gab Dialoge, bittere, heitere, genervte und liebevolle und sogar gleichgültige Gedankenspiele. Das hat der Story einen frischen Aufwind gegeben und ich wage fast zu sagen, dass Cialkhil dran schuld ist ;)

Ich hab‘s sehr gern gelesen und mag es fast am liebsten bis jetzt. Mach weiter so! :)

Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 30.10.2016 | 17:07 Uhr
Liebe Riniell!

Ach, wie geht mein Herz auf, dass dir das Kapitel gefallen hat und du den 'frischen Wind', den Cialkhil hat hereinbringen können, geschätzt hast. Es freut mich, dass dir die Stimmung dieses Mal vielleicht am besten gefallen hat. Das macht es natürlich nur umso schwerer für mich in der Zukunft, das Niveau zu halten oder sogar zu steigern.
Ich habe mich diesmal daran gewagt ein wenig meine Vorstellung des Rosenturms einfließen zu lassen und dem Hauptort aller Handlungen etwas mehr Leben einzuhauchen.

Bis zu deinem nächsten Kapitel!

Liebe Grüße,
Phae
20.10.2016 | 22:03 Uhr
Das Kapitel hat mir sehr gefallen! Es war herrlich, wie die beiden miteinander rumgespaßt haben. Nach dem ganzen Drama war das erfrischend und leicht - also genau auch an der richtigen Stelle für dieses Intermezzo.

Die Beschreibungen der Geschwister auf dieser "Ahnentafeln" (mir fällt gerade kein anderes Wort für de Galerie ein) war gelungen. Mir gefiel, dass jeder eine eigenständige Persönlichkeit hatte. Man kann allerdings bei der Vielzahl an Persönlichkeiten kaum einen Überblick währen - aber, da es Yulivee genauso zu ergehen scheint, keine Thema!
Die Wende mit Valitir und der netten Dame, deren Name wir immer noch nicht kennen - genau an der richtigen Stelle! Ich bin jetzt richtiggehend gespannt auf die Auflösung. Natürlich hoffe ich, diese kommt bereits im nächsten Kapitel und nicht erst nach ner "Pause" von der Thematik;)

Dass Eadana thematisiert wurde, fand ich auch harmonisch-familiär. Hier habe ich auch das Bedürfnis nach Weiterführung! Hau in die Tasten, Amiga!

Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 20.10.2016 | 22:13 Uhr
Hola, Riniell!

Es freut mich sehr, dass das Kapitel dir gefallen hat und du es stimmig fandest. Das erfüllt mein Herz mit großer Freude.

Ja, es ist schwer einen Überblick zu wahren, ich habe mir selbst auch nur dafür eine Liste erstellt, auf der alle Informationen, über die ich geschrieben habe, notiert habe. Einfach weil ich auch bei elf weiteren Geschwistern sonst nicht durchsteigen würde.
Zur Auflösung, muss ich dich sehr enttäuschen, die ist noch nichtmal jetzt, an der Stelle, an der ich gerade schreibe, erreicht und es ist auch noch nicht so bald abzusehen. Mit ein Grund, weshalb ich irgendwie nicht weiß, welches Ende das finden soll, da ich nun beim Schreiben von Kapitel 37 bin. Nachdem die Auflösung ist, kann ich jedoch sagen, dass das Aufeinandertreffen von Tiranu und dem Komplizen eine unglaublich tolle Stelle hat und einen Wortwechsel, bei dem mir das Herz aufgeht. Ob es euch so geht, weiß ich nicht, aber ich liebe es. Als ich den Einfall hatte, musste ich es auch mal kurz vorschreiben. Aber den Namen der Dame kennt ihr doch jetzt. Er wird am Ende der Geschichte genannt: 'Elestryn'.

Auf Eadana musst du nicht lange warten, nur zehn Tage. Das nächste Kapitel geht um diese beiden Geschwister.

Alles liebe,
Phae
12.10.2016 | 15:04 Uhr
Hallöchen Phae!!

Gnarr, aww, *insert random sound here*

Ich fand es schön.

Hier könnte ich mit dem Review eigentlich schon aufhören, aber ich mach mal weiter :)

Was mir am besten gefallen hat, war, du hast dir richtig Zeit genommen - und das will ich auch mit dem vorhergegangenen Kapitel gleichstellen. Zunächst natürlich die Geschichte aus Tiranus Jugend/dem Schattenkriegen. Da musst du mega lange dran gesessen sein. Dann Yulivees Reaktion in diesem Kapitel, das dem ganzem Thema würdig werden sollte. Dass du dir so viel Zeit gelassen hast - die Beschreibungen von Athmosphäre, Gedanken, Gefühlen - lohnt sich sehr. Man kann sich ebenso wie die beiden auch etwas fallen lassen, selbst wenn sich das Herz noch ein bisschen unsicher zwischen Bangen und Hoffen rührt.
Tiranu hat mit der Beziehung eigentlich schon unfreiwillig abgeschlossen und nicht mehr mit einer Versöhnung gerechnet, gerade weil dieses Thema ja der sprichwörtliche Kippschalter der Beziehung darstellt. Yulivee überrascht aber einmal mehr mit ihren Fragen und ihren Reaktionen, zeigt Verständnis und Vergebung. Gelungen.

Was mir persönlich sehr gefallen hätte, wäre eine Erläuterung dessen, was Yulivee sich ausgemalt hat. Für mich war es vor 2/3 Kapiteln noch im Gefühl, dass sowohl Yulivee als auch Tiranu um das Geständnis eines Massenmörders herumeiern. Dass er schließlich nur aus schlechtem Gewissen und dem Grund der Mitwisserschaft (als /die/ Hauptgründe, wenn ich das richtig verstanden habe) schweigt, ist doch überraschend - und für mein Gefühl beruhigend bzw. milde stimmend. Ein Mitwisser ist nicht so schlimm und vor allem erträglicher als ein Massenmörder, so seh ich das. Selbst wenn er anfänglich an den Strategien beteiligt war.
Wenn nun Yulivee aber bis dato gehofft hatte, dass Tiranu null Komma garnichts mit den Schattenkriegen zu tun hatte, ist es verständlich, dass sein Outing als Mitwisser + Stratege in Frühpension auch schockierend ist.
Dass beide Optionen (Mitwisser und Massenmörder) suboptimal sind, ist an der Stelle übrigens schon einleuchtend. Und die Beispiele sind auch zugegebenermaßen etwas überspitzt, aber ich hätte gern erfahren, was Yulivee sich bis dahin so ausgemalt hat. Da hätte sich viel mit spielen lassen :)

Die Konzentration auf Tiranus Verrat an Alathaia finde ich aber erfrischend und der Gedanke, dass ihn das so ewig lange plagt, ist auch nachvollziehbar. Wie die Tullys von Riverrun sagen würden: Family, Duty, Honor. Dass er das alles so lange hinter sich lassen musste!! *Tränchen verdrück*

Danke für dieses schöne Kapitel, das ich bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen habe :)

Antwort von Phaemonae am 12.10.2016 | 17:41 Uhr
Daaaw, Riniell,

deine Worte lassen mein Herz aufgehen! Es freut mich so sehr, dass dir das Kapitel gefallen hat. Zu deinem Einwand, was Yulivee erwartet hat: Ja, ich hatte mir überlegt auch das zu thematisieren, bin letztlich jedoch mit mir überein gekommen, dass es -für mich- die Stimmung gestört hätte. Ich persönlich fand nicht, dass ich es harmonisch hätte einbauen können, außerdem ist es auch schön ein wenig der Phantasie der Leser zu überlassen, so können sie selbst denken, was sie möchten. Ich würde ziemlich mit der 'Massenmörder-Theorie' gehen.
Es ist erleichternd, dass er nicht alles abgemetzelt hat, was sich ihm in den Weg gestellt hat (einschließlich der Gefangenen, was er schließlich in den Tjuredkriegen machen wollte -hätte er nur dürfen...) und ich denke, dass sich daraus ein gewisses Bild geformt hat. Unnachgiebiger Heerführer, bringt 'Fire and Blood' (um es mit dem Motto der Targayens zu sagen) unter die Feinde und zeigt keine Gnade mit seinen Gegnern und Gefangenen.
Dennoch ist dies kaum weniger schockierend. Nicht zwangsläufig wegen der Taten Tiranus, sondern eher wegen dem, was ihre Mentorin zu verantworten hat. Wie kann Tiranu sich sicher sein, dass sie nicht glaubt, dass er ihr eine Lüge auftischt, um die Wahrheit weiterhin zu verbergen? Schließlich zeichnet er ein grässliches Bild von Emerelle.

Ja, wäre das Motto der Tullys sein Familienmotto, so hätte er sehr schändlich dagegen verstoßen. Er hat selbstverständlich nicht das Ehrverständnis eines Ollowain, dennoch würde ich ihm ein anders geartetes, wie Treue zu seinem Fleisch und Blut, nicht absprechen. Tiranu ist nicht so ehrlos, wie man gerne über ihn behaupten mag.

Ich freue mich sehr, dass es dir gut gefallen hat. Ein Kapitelduo, das noch kommt, schlägt für mich aber zweifelsohne dieses Kapitel. Ich bin sehr gespannt über deine Meinung zu diesen zukünftigen Kapiteln.

Alles Liebe,
Phae
01.10.2016 | 11:33 Uhr
Hey, Phae!

Ein schönes, neues Kapitel hast du uns beschert. Da ich heute Morgen keine Schoki zur Hand hatte, musste ich leider ohne lesen … dafür habe ich dezent meine Fingernägel malträtiert, duh.

Man merkt, wie viel Arbeit und wie viele Gedanken du in den Text investiert hast. Das lässt sich nicht eben aus dem Ärmel schütteln und aufschreiben.

Den Anfang, quasi die Einleitung in die Erzählungen aus der Vergangenheit, fand ich gut gewählt. Dass Tiranu sich Mut antrinkt, ist ein abstrakter, aber ganz unterhaltsamer Gedanke. Es ist gut, dass er sich dafür entschieden hat, reinen Tisch zu machen. Dass er so lange damit gewartet hat, wirkt fast ein wenig verzweifelt, da er ahnt, dass Yulivee ihm die Wahrheit nicht verzeihen könnte. Also schließt er schon im Vorfeld damit ab, überhaupt noch eine Beziehung mit ihr führen zu können.

Die Erzählungen aus den Schattenkriegen waren spannend und detailliert beschrieben. Mir gefallen deine Ideen und Vorstellungen zu den Rollen der einzelnen Kinder. Die ausgesuchten Namen gefallen mir übrigens … ich Idiot hab mir die ganze Zeit gedacht „hä, den einen Namen kennst du doch!“, bis mir dann ein Licht aufgegangen ist. Valitir, der Gute. Sehr gut! :D

Was mir am besten an deinen Ideen gefallen hat, war die beschriebene Verbindung von Alathaia und den Karfunkelsteinen. Ich fand das ganz besonders reizvoll, der Gedanke, dass sie ihren Meister wiedergefunden hat und langsam in einen Wahn verfällt, weil sie ihn nicht enttäuschen will. Dass Morwenna und Tiranu diese Entwicklung als Grund sehen, ihre eigene Mutter zu hintergehen – um Ihretwillen – ist aufregend. Sie werden von der Königin gelinkt, aber ganz ehrlich: An der Stelle sind sie selber schuld, dass sie da so enorm viel Vertrauen in Emerelle setzen. Da hätten sie zweimal mehr nachdenken sollen.

Interessant wäre gewesen, zu erfahren, wer dieser Verbündete ist, den Tiranu beschützen soll. Aber vielleicht wird das ja noch aufgeklärt. Ich bleib mal gespannt!

Yulivees erste Reaktion war schön beschrieben. Wohin das wohl noch führen wird? Generell ist das gesamte Maß der Schuld weniger arg, als zunächst angenommen. Ich vermute mal ganz stark, dass Yulivee ihm das verzeihen kann, irgendwie. Sie muss!!

Ah, was ich noch erwähnen wollte: Melvyns Teil in der Geschichte hat mir auch gefallen, es wäre nur mega gewesen, wenn er etwas näher ans Ziel gekommen wäre. Trotzdem schön, dass er einen Platz in der Geschichte gefunden hat.

Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel und ganz besonders auf die Reaktion von Yulivee.

Bis dahin liebste Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 01.10.2016 | 12:28 Uhr
Einen schönen Tag dir, Riniell!

*glucks* *glucks* Okay, irgendwann werden mir wirklich noch mal Teufelshörner wachsen, um meine Bösartigkeit nach außen zu tragen.
Zuallererst: Es freut mich unglaublich, dass dir das Kapitel so offensichtlich gefallen hat (behaupte ich mal ganz frech). Auch finde ich super, dass du mein kleines Osterei in Sachen "Valitir" gefunden hast. Darauf wird im übernächsten Kapitel noch etwas näher drauf eingegangen. Insgesamt werde ich noch ein paar Mal auf die verstorbenen Geschwister eingehen, ich will die Liste ja nicht ganz umsonst geschrieben haben. Es freut mich aber, dass dir ihre Namen und Aufgaben gefallen. Ich hoffe mal, dir ist mein kleines Easter Egg mit der Anzahl der Kinder nicht entgangen.
Ja, die Erzählung erfordert viel Mut und es ist eine Verzweiflungstat, weshalb ich mich dafür entschieden habe, dass er sich -einmal in seinem Leben- Mut antrinken darf.
Inwiefern seine Befürchtungen sich bewahrheiten, könnt ihr in neun Tagen lesen, außer ich poste mal wieder einen Tag früher.

Ich mochte diesen Gedanken mit Alathaia, die ihren alten Meister wiederfindet, auch gerne, weshalb ich ihn in die Geschichte eingebaut habe. An seinen Worten merkt man auch, dass Tiranu sich dafür, was geschehen ist, die Hauptschuld gibt, schließlich spricht er von "jugendlichem Leichtsinn" und "Gefühlen, die den Verstand ausgeschaltet haben".

Aber Verbündeter? Was für ein Verbündeter? Was habe ich da geschrieben, ohne, dass ich es selbst weiß? Es gibt nur einen Anhänger (in Form von sowas, wie der 'Eine Ring', prinzipiell einfach nur ein magischer Stein an einer Kette), mehr nicht. Vielleicht hätte ich das besser beschreiben sollen.

Ich wollte Melvyn nicht ganz in Vergessenheit geraten lassen, auch wenn er nur knapp erwähnt wurde.

Ah ja, die Reaktion von Yulivee... Ich sollte das Kapitel so reinstellen, dass man es gemeinsam mit der hereinbrechenden Abenddämmerung lesen kann (es ist ja sogar im Moment die passende Jahreszeit), an der frischen Luft, die Vögel zwitschern der Nacht ihren Gruß entgegen und eine laue Brise trägt Gerüche aus der Ferne herbei.

Dir noch einen schönen Tag,
Phae
24.09.2016 | 15:37 Uhr
Hey, Phae!

Endlich erfahren wir wieder mehr von Tiranu! Ich hab mich gefreut, dass du seine Gedanken so weit ausgeführt hast und wir von seinem Innenleben recht viel mitbekommen haben. Natürlich passiert das alles unter der Oberfläche und äußerlich ist kaum etwas anzumerken für die anderen Protagonisten.

Dass Tiranu Vertrauen so wichtig ist, kann ich gut nachvollziehen. Er ist es ja generell gewohnt, dass ihm konsequent schon mal gar nicht vertraut wird. Gerade aber Yulivee sollte diese Hürde zu ihm überwunden haben und ihm zu jeder Zeit Glauben schenken. Klar, dass er noch immer verletzt ist. Und Schmerz wandelt sich eben ganz oft in Wut…

Dass er Obilee für die ganze Situation mitverantwortlich macht, kommt natürlich gut. Die Spannung zwischen den beiden ist deutlich zu spüren, wenn du auch wenige Worte auf ihr Verhältnis in diesem Kapitel verschwenden musstest. Einfach alles, was sie tut, wirkt als Provokation. Er macht sich sogar abwägende Hintergedanken, als er seine Tochter umarmt vor ihr *seufz*

Ich musste aber herzlich auflachen, als er sich vorgenommen hat „diesen Elfen vor die Brust zu nehmen ^^ Eine goldene Gans - einfach mal ganz random, because why not - für diese Szene! :D

Spannend war ganz klar das Ende! Obwohl die Andeutungen jetzt nicht direkt neue Gedanken gebracht haben … es wurde ja schon lange eine Verwandte oder Bekannte hinter der geheimnisvollen Elfe vermutet … deswegen dienen die Gedanken von Tiranu vorerst mal als Bestätigung meiner Annahmen. Die Narbe und alles *rawr* richtig interessant! Ich bin gespannt, was sich da noch ergibt und hoffe, dass die Elfe auch ein wenig Action in die ganze Misere bis hierher bringen kann. Ich würde mich zum Beispiel sehr, sehr freuen, wenn wir Eadana noch in Aktion sehen … am besten gegen diesen miesen Elfen, der eh dem Tod geweiht scheint, wenn es um Tiranu geht.

Freu mich schon auf die Fortsetzung!


Liebe Grüße
Riniell



PS.: Was mir etwas aufgefallen ist (auch schon in den vorigen Kapiteln) ist, dass etwas viele Ausrufezeichen sowohl in der wörtlichen Rede, wie auch im Fließtext vorkommen. Das wirkt mit der Zeit etwas überlastet … das mag persönlicher Geschmack sein, aber wenn du sie nur als seltenen Highlighter verwenden würdest, kämen sie eher zur Geltung und gäbe dann diesen speziellen Sätzen noch mehr Essenz! Wenn dir zum Beispiel den Monolog des Bauherrn anschaust, fällt es dir (vielleicht) selbst auf. Aber wie gesagt, nur persönliches Empfinden

Antwort von Phaemonae am 24.09.2016 | 16:04 Uhr
Mae govannen Riniell,

du kannst dein Leben darauf verwetten, dass die geheimnisvolle Elfe und ihr 'parter in crime' noch ordentlich Spannung in die gesamte Geschichte bringen werden, das kann ich dir versprechen. Auch wenn der Spannungsbogen sich erst noch weiterhin aufbauen wird und (m)einen Höhepunkt bei Kapitel 28/29 erreichen wird. Es dauert also noch. Dazwischen wird man aber nochmal von der Elfe hören und im nächsten Kapitel enthülle ich auch, was genau die Elfe ist, ihr Name wird im Kapitel darauf das erste Mal genannt. Die folgenden zwei Kapitel mag' ich persönlich sehr gerne.

Ich höre sehr gerne, dass das Kapitel dir gut gefallen hat. Ja, es ist leicht nachzuvollziehen, weshalb Tiranu so verletzt von Yulivees fehlendem Vertrauen ist. Es ist ein Gut, das für ihn mehr Wert als Gold besitzt, wegen der von dir angesprochenen Gründe.
Dass er Obilee mit verantwortlich macht ist irgendwie naheliegend, schließlich ist sie die beste Freundin seiner Gefährtin und intrigiert regelmäßig gegen ihn. Sie kann kaum glauben, dass ihm dies nicht aufgefallen ist. Es freut mich sehr, dass die Spannung zwischen ihnen, trotz der wenigen Worte, sehr deutlich war.
Vielen lieben Dank auch für die goldene Gans, ich werde sie in Ehren halten.

Aaaaah, Valitir... ich hoffe, dass nun niemand mein bösartiges Gelächter hört (denkt euch dabei, was ihr wollt). Ja, auch er wird noch eine Rolle spielen. Inwiefern man Eadana noch in Aktion sieht, wird sich zeigen, ihr ist aber eine besondere Rolle zugedacht, so viel sei verraten. Noch ist die Geschichte schließlich nicht vollendet.
Ja, Tiranu würde diesen Elfen zu gerne tot sehen, mal sehen, ob sie sich treffen und wie das Treffen ausgeht. Schließlich darf man auch nie Yulivee außer Acht lassen, die womöglich eine beruhigende Einwirkung auf das hitzige Gemüt Fürsten haben kann.
Im nächsten Kapitel werde ich euch -hoffentlich- ein wenig zum Grübeln geben. Ich bin gespannt, zu was für Ergebnissen und Gedanken ihr kommt. Die nächsten zwei (drei) Kapitel mag' ich sehr gerne, auch wenn sie nicht ganz meine Lieblinge sind. Sie sind mit einem späteren Morwenna-Kapitel gleichauf. Bei meinem (bisherigen) Lieblingskapitel bin ich sehr gespannt, wie ihr es mögt.
Aber ja, auf das nächste Kapitel kannst du gespannt sein.

Vielen Dank für den Hinweis mit den Ausrufezeichen. Dir ist also nicht entgangen, dass ich mit einem etwas exzessiverem Gebrauch dergleichen experimentiert habe, um heftigeren Gefühlen (besonders auch Verzweiflung) etwas besseren Ausdruck zu verleihen. Deine Ansicht dazu ist jedoch sehr willkommen und ich werde versuchen mich nicht mehr so zum Einsatz dergleichen zu zwingen.

Hoffentlich bis später für dein nächstes Kapitel!
Alles Liebe
Phae
10.09.2016 | 16:26 Uhr
Oh, das war hart. Arme Eadana. Aber ich muss zugeben, ich bin da zwiegespalten. Sowohl Yulivee, wie auch Eadana haben ihre Gründe und ich kann sie durchaus nachvollziehen. Wie so oft in einem Streit oder einem Zwiespalt, gibt es hier nicht unbedingt ein vollkommenes Richtig oder Falsch. Wobei ich auch sagen muss, dass Yulivee leicht überzogen reagiert hat. In einem offiziellen Übungskampf erwartet doch kein Mensch so nen Kack. Wenn ich Königin wäre und mein Baby würde angegriffen, dann gute Nacht!! Ich glaube, mir hätte es auch gut gefallen, wenn Yulivee Valitir die Ohren langezogen hätte. Aber der Scham-Effekt wäre wohl letzten Endes genau gleich :D

Ich fand gut, wie du Valitir am Ende herausgearbeitet hast. Er könnte Arkadier sein! Nun frage ich mich natürlich, was seine Rolle noch sein wird. Aber ich glaube kaum, dass wir schon alles von ihm gehört haben. Vielleicht wollte er Eadana testen? Den Test dürfte sie ja eigentlich nicht bestanden haben, aber wir werden sehen, was sich da noch entwickelt.

Die Kampfszene war durch die Dialoge richtig fesselnd. Man war so überrascht - trotz der Vorahnungen -, dass man Eadanas konsternierte Haltung gut nachvollziehen konnte. Ich hab nur eine Frage - denn ich muss gestehen, ich habe vergessen, was die Antwort ist: Weiß Eadana, warum genau Tiranu nicht ... gemocht wird?

Thihi, Kjartan als Kindermädchen - Yulivee, ob das so eine gute Idee war?! Ich weiß ja nicht :D Ich mag den ja wirklich, gerade wegen seiner verpeilten Art, aber als Kindermädchen wird das nichts Gutes! Ich glaube aber, dass Eadana und Kjartan zusammen gute Chancen auf gute Unterhaltung bieten. Vielleicht finden sie ja raus, was die geheimnisvolle Elfe anstellen möchte!

Gerade bin ich immer noch ratlos, wohin die Reise gehen soll. So ganz komm ich nicht auf die Spur. Aber bisher tut das der Story gar keinen Abbruch. Und was ich noch anmerken wollte: Bis auf einige Formulierungen - Kompliment: Dein Stil wird immer flüssiger. Die Erzählweise greift auf mehrere Ebenen und man merkt, du kommst langsam richtig in Fahrt. Macht Spaß, deine Texte zu lesen!

So, dann mache ich mich mal ans Posten. Bis dann
Riniell

Antwort von Phaemonae am 10.09.2016 | 18:26 Uhr
Liebe Riniell,

wie sehr mich deine Review wieder zu erfreuen vermag!
Du hast es sehr gut erkannt, in diesem Streit gibt es kein richtig oder falsch. Jeder hat seine Gründe und ja, Yulivee reagiert über. Ich meine: Ihre Tochter wäre beinahe schwer verletzt, wenn nicht sogar getötet worden!
Valitir die Ohren langziehen wäre durchaus etwas, aber der Elf hat die Fähigkeit sehr schnell spurlos zu verschwinden. Und er hat sich sehr rasch aus dem Staub gemacht. Schließlich wollte er nicht auf Mütterchen-Drache treffen. Also, sprichwörtlich. Oder Väterchen-Drache.

In Kapitel... 23 -wenn ich mich nicht irre- erfährst du nochmal etwas mehr von Valitir und auch ein wenig seinen Platz in all den Verstrickungen. Ja, er wollte Eadana testen und ja, sie hat den Test nicht bestanden.
Eadana weiß nicht wirklich, weshalb ihr Vater nicht... gemocht wird. Sie weiß, dass ihre Großmutter einen Aufstand angezettelt hatte, der niedergeschlagen wurde. Mehr nicht.
Es freut mich sehr, dass die Kampfszene fesselnd war. Und das trotz meines praktisch nicht vorhandenen Wissens, was Schwertkämpfe angeht.

Kjartan wird ja nicht lange Kindermädchen sein. Ich habe es wohl schlecht herübergebracht. Sobald er zurück ist, soll er mit Eadana gemeinsam in den Rosenturm reisen, um dem Befehl (der Bitte) Tiranus Folge zu leisten, etwas über die geheimnisvolle Elfe zu erfahren. Dort wird es sicher ein anderes Kindermädchen geben.
Ja, vielleicht findet sie einen Weg ihren Zimmerarrest zu umgehen und herauszufinden, was die geheimnisvolle Elfe plant.

Hmmm, dann schaffe ich es ja bisher recht gut alles schön zu deckeln und mir nicht zu sehr in die Karten schauen zu lassen, wenn ich es nicht wünsche.
Danke für dein Lob. Ich hoffe sehr, dass die Pause dem keinen Abbruch getan hat und es sich weiterhin so flüssig lesen lässt. Wir werden sehen!

Vielen Dank für den Post, dein Kapitel war wieder super!
Alles liebe,
Phae
02.09.2016 | 12:19 Uhr
Wenigstens bei Obilee läuft es einigermaßen. Sie hat nach einem vollen Tag der auszehrenden Arbeit endlich eine Spur gefunden, die sie weiterbringen könnte. Doch zuerst müssen sie und Kjartan sich durch die Wälder schlagen.
Interessant, wie Kjartan die Magie und den Bezug zu den Elfen sieht. Dass sie sowenig an ihn preisgeben, hat aber wohl eher damit zu tun, dass er es trotz gutgemeinter Erklärungen nie verstehen kann (da liegt das Verständnis in der Tat), als an Wissensgier/hortung.
Ich fand auch schön, dass Kjartan sich so sehnlichst ein Kind wünscht - vordergründig für Obilees Seelenfrieden. Das wäre ein spannendes Thema bei den beiden Chaoten. Kjartan ist schon ein ganz klein wenig der trotzige Schussel, wie ich ihn so sehe :D

Ein schön geschriebenes Kapitel, das Lust auf mehr macht!

Liebe Grüße an dich
Riniell

Antwort von Phaemonae am 02.09.2016 | 15:21 Uhr
Liebe Riniell,

es freut mich zu hören, dass dir das Kapitel gefallen hat.
Ja, Kjartan versteht ein wenig durchaus falsch, weil er es nicht verstehen kann. Aber ich hoffe, dass er der liebenswerte, manchmal etwas trotzige, Schussel bleibt.
Mal sehen, was das mit dem Stammhalter wird. ;)

Ich versuche das nächste Mal pünktlich zu liefern! Ich verspreche es!
Alles Liebe und bis zu deinem nächsten Kapitel,
Phae
22.08.2016 | 13:41 Uhr
Ich mochte die gedanklichen Sprünge, welche Yulivee in diesem Kapitel durchleben musste. Erst die Zwerge, die sich verzweifelt und trotzig geben, dann unerwartet Elwanas Zugeständnisse an die Entwicklung von Yulivee.
Noch immer muss die neue Königin sich behaupten und es ist meiner Meinung nach nur logisch, dass die anderen Fürsten ihre Beziehung nicht gut heißen. Bis zu einem gewissen Punkt ist dies auch nur an Tiranus Titel gelegen. Aber Elwanas Einschätzung muss wie Balsam auf ihrer Seele sein. Vielleicht kommt nach den ganzen Katastrophen ja endlich so etwas wie Glück für Yulivee.

Gut fand ich auch die Darstellung der verschiedenen Problematiken, die von den Unwettern ausgehen. Jedes Volk hat momentan zu kämpfen und ich hoffe schwer, dass dies die Reiche nicht entzweit, sondern eher zusammenschweißt.

Ein schönes Kapitel mit weiteren interessanten Einsichten in die Politik und das Innenleben von Yulivee.
Ich bin gespannt auf mehr und freue mich auf die Fortsetzung!
Liebe Grüße an dich
Riniell

Antwort von Phaemonae am 22.08.2016 | 14:07 Uhr
Liebe Riniell!

Wie sehr nur hat deine Review mein Herz erfreuen können!
Ich bin sehr froh, dass dir alles bisher gut gefällt. In wiefern Yulivee nun wieder Glück in ihr Leben hat rufen können, bleibt vorerst noch offen.
Es ist selbstverständlich, dass sie sich behaupten muss. Natürlich spielt nicht nur Tiranus Abstammung und Vergangenheit eine große Rolle, Neid der übrigen Fürsten sollte nie zu gering geschätzt werden! Schließlich hat er einen sehr guten Draht zur Königin und kann sie besser beeinflussen oder ihr seine Gedanken einflüstern.

Ja, jedes Volk hat zu kämpfen. Inwiefern sie dies gemeinsam bewältigen oder nicht, kann selbst ich noch nicht vollständig sagen.
Es freut mich, dass es dir gefallen hat. Nächstes Mal müsstest du dich -sollte mein Gedächtnis mich nicht im Stich lassen- auf Obilee und Kjartan freuen dürfen.

Alles Liebe,
Phae
10.08.2016 | 16:58 Uhr
Danke für die kleine Erwähnung unten im Text! Es freut mich sehr, dass dir meine bescheidenen Reviews gefallen *-*

Ein schönes Kapitel hast du mit Eadana gezaubert. Ihre Gedanken und Einstellungen sind sehr nachvollziehbar. Klar hat sie es nicht leicht, als eigenständige Person wahrgenommen zu werden, umso schöner dann, dass sie trotz allem stolz auf ihre Eltern ist.
Und ja, Eadana, wir verstehen uns immer besser. Das Obilee-Shaming möge beginnen! *Popcorn greif*

Der Ansatz der Belehrung von Tiranu erinnert mich dezent an Peter Parkers Leitfaden "Auf große Macht kommt große Verantwortung", wobei man hier das eigentlich vorgesetzte Erbe von Eadana nochmal gut herausgearbeitet hat. Ich finde es im Übrigen sehr löblich, dass sie sich etwas Eigenes aufbauen möchte. Das zeugt von einem wachen Geist und einem guten Herz.

Der Elf ... ich trau dem irgendwie nicht über den Weg und vermute mal stark, dass er einer jener Brotkrumen ist, die uns auf den richtigen Weg bringen sollen. Ich tappe da aber zugegebenermaßen noch im Dunklen. Und ich fürchte, das wird sich vorerst auch nicht ändern.

Danke für dieses schöne Kapitel! Ich freue mich wie immer auf ganz viel mehr und hoffe mal, deine musefreie Zeit hat ein Ende gefunden!

Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 10.08.2016 | 17:21 Uhr
Liebe Riniell!

Bitte, gern geschehen! Es freut mich sehr, dass es dich freut!

Vielen lieben Dank auch für dein Lob. Ich bin sehr froh, dass Eadana so gut bei dir ankommt und du sie zu lieben gelernt haben scheinst. So viel wird Eadana auch nicht mehr auf Obilee treffen. Gedanklich wird da sicher noch ein wenig kommen, aber keine wirkliche Auseinandersetzung. Sie besitzt nämlich weniger herablassende Zurückhaltung als ihr Vater.

Stimmt, ist mir gar nicht so aufgefallen, dass es etwas an Peter Parker erinnert. Ganz Unrecht hat Peter Parker aber auch nicht, finde ich. Der Hintergrund der Belehrung ist jedoch keineswegs so edel wie bei Peter Parker. Ihm geht es hauptsächlich darum, dass nicht all seine Arbeit zunichte gemacht wird, nachdem er bereits so vielen Versuchen getrotzt hat, ihm die Fürstenkrone abzujagen.
Ja, an sich ist Eadana tatsächlich ein aufgewecktes und sehr freundliches Elfenmädchen.

Herzlichen Glückwunsch, damit beweist du mehr Elfenkenntnis als Eadana! Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen. Ja, er ist einer der Brotkrumen. Kapitel 16 sollte etwas mehr Licht ins Dunkel bringen. Allerspätestens!

Bitte, gern geschehen! Und ja, das hat sie! Auch wenn ich dadurch leider erst an Kapitel 21 sitze.

Alles Liebe
Phae
31.07.2016 | 20:15 Uhr
Guten Abend, Phae!

Ein wiedermal sehr mysteriöses Kapitel. Ich muss sagen, solangsam zweifle ich an allen Theorien, die ich jemals zu dieser merkwürdigen Elfe aufgebaut habe. Da ist nur noch ein großes Fragezeichen. Wobei ich nach diesem Kapitel auch sagen muss, dass mich der Wald so anspringt. Die Hütte, Wald, Einsamkeit, Idylle, Nebel - könnten alles Hinweise sein. Nun, ich lass mich gerne überraschen ... aber lass mich nicht zu lange warten!

Mir ist stilistisch aufgefallen, dass du sehr viel mehr Vergleiche in den Fließtext einbaust. Das gefällt mir sehr gut und lässt das Geschehen athmosphärisch wirken. Auch die Beschreibungen des Waldes, die Gefühlswelt von Obilee - da hast du wirklich viel Zeit und Mühe reingesteckt, das merkt man. Schön auch, dass Obilee sich nicht von ihrem Standpunkt abbringen lässt, was Tiranu angeht. Da zeigt sich ihre Sturheit und Ausdauer, die sie ja schon dezent bei Nuramon an den Tag gelegt hat. Aber beliebt macht sie sich da nicht. Naja, sie wäre nicht die erste Freundin, die sich bei Beziehungsproblemen freut, die ihre Beste und einen unmöglichen Typen betreffen. Im Prinzip will sie ja wirklich nur das Beste für Yulivee... auch wenn sie da offenbar Tomaten auf den Augen hat. Ob ihr das noch lange gut zu Gesichte steht?

Ich freue mich auf das nächste Kapitel und hoffe mal, dass der Stress für dich bald nachlässt!

liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 31.07.2016 | 22:03 Uhr
Liebe Riniell!

Vielen lieben Dank für dein liebes Review! Es hat mich gefreut an deinen Gedanken teilhaben zu dürfen. Schön, dass ich dich komplett aus dem Konzept zu der Elfe bringen konnte. Ich bin sehr gespannt, was du zu der endgültigen Auflösung sagen wirst. Auch wenn ich einige Dinge nicht näher erklären werde, da dürft ihr gerne selbst überlegen, wie es dazu kommt! Wie beispielsweise die Nebelwand. Ich weiß zwar in meinem Kopf wie sie entsteht, warum sie beim ersten Besuch nicht da war und warum Kjartan bei seiner Wanderung nicht darauf getroffen ist, aber das werde ich eher nicht erklären. Bisher passt es auch einfach gar nicht in die Geschichte.

Es freut mich, dass du meine Vergleiche magst. Gerade in diesem Kapitel hat es sich angeboten, da es mir sehr wichtig war die Atmosphäre herüberzubringen. Schön, dass mir das auch gelungen ist.
Nun, an sich ist Obilee bisher -trotz der Tomaten auf den Augen- weiterhin mit ihrer Freundin gutgestellt. Ob ihre Vorbehalte -die ja aus ihrer Sicht durchaus berechtigt sind- irgendwann auf sie zurückfallen... wir werden sehen.

Ich hoffe sehr, dass ich bald mit dem nächsten Kapitel dienen kann.

Alles Liebe
Phae
13.07.2016 | 14:28 Uhr
Hallöchen!

Ein Kapitel nur aus Yulivees Sicht, in dem außer ihr nur deine OCs vorkommen. Das hat mir sehr gefallen. Nicht nur Karensas Vorbehalte der Forschungsarbeiten gegenüber, sondern auch Eadanas Entwicklung waren einfühlsam beschrieben. Es ist gut nachzuvollziehen, was in den Charakteren vorging.

Yulivees Gedanken über ihre Hilflosigkeit in ihrer Position sind natürlich so eine Sache - ihr sollte bewusst werden, dass sie gegenüber der Ereignisse in jeder Position hilflos wäre.

Worüber ich mich sehr gefreut habe ist die Ankunft der Zwerge! Ich bin sehr gespannt, was sie für den Plot tun werden.

Zu meckern hätte ich nur,dass ich mir einige Sinnabschnitte also Absätze (ob Blockabsätze oder normale) gewünscht hätte. Einige Gedankengänge waren strukturell miteinander verwoben und es wäre einfacher zu verstehen, wenn sie mit einer Pause, also einem Absatzt getrennt werden. Ansonsten war alles Einwandfrei! :)

Ich freue mich aufs nächste Kapitel!
Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 13.07.2016 | 19:14 Uhr
Auch von mir ein herzliches 'Hallo'!

Wie immer ist es eine Freude deine Review lesen zu dürfen! Mir geht dabei das Herz auf. Besonders, dass dir das Kapitel gefallen hat! Dass du dich über die Ankunft der Zwerge gefreut hast, glaube ich gerne, mal sehen, was sie für den Plot tun.
Stimmt, ich wollte in die ganzen Texte noch Absätze einbauen. Jetzt wo du es erwähnst... Ich denke aber, das ist auch meckern auf hohem Niveau, oder?

Bis zu deinem nächsten Kapitel!
Phae
06.07.2016 | 18:50 Uhr
Ach, das war doch charmant!
Ich finde, der Titel passt hervorragend zum Inhalt des Kapitels. Einfach herrlich, wie sich die Selkie über die Landbewohner wundert und gar nicht begreift, dass das, was soeben herausgefunden wurde, wirklich, wirklich bahnbrechend für den Forscher ist. Das sind für sie nur - nicht unbedingt alltägliche - Launen der Natur. Das Meer bleibt für sie unkontrollierbar und das wird sie auch jeden wissen lassen, der sie danach frägt.
Beide Charaktere sind schön ausgemalt. Sehr sympathisch.

Ich freue mich schon auf die Weiterführung. Besonders wenn Yulivee und Tiranu sich wieder treffen. Aber du lässt uns ja da anscheinend gerne etwas schmoren ... naja, bis dorthin bleibt es auf jeden Fall spannend und interessant. Was die Elfe und den Doppelgänger von Tiranu angeht: bin ich mittlerweile beim Rätseln um ihre Identität immer noch nicht wirklich weiter gekommen. Aber ich grübel mich hier nicht mehr dumm und dämlich, sondern würde mich einfach Flammendo anschließen. Das sind Geschwister - das würde sich auch mit meiner Theorie der Verwandten vertragen. Lass uns nicht zu lange auf die Antwort warten! ;)

Grüße
Riniell :)

Antwort von Phaemonae am 06.07.2016 | 19:32 Uhr
Genau deswegen hatte ich mich für den Titel entschieden.
Es freut mich so sehr, dass es dir gefallen hat und dass du auch beide Charaktere gut dargestellt findest. Besonders Kerensa -ein weiterer Charakter, der ein klein wenig mehr Schreibzeit als ursprünglich geplant bekommen hat.

An sich ist es noch nicht einmal wirklich Bösartigkeit, dass ich sie so lange nicht treffen lasse, da es erst nach einem Kapitel statt findet, das ich 'spill the beans part I' nenne (also inoffiziell). Danach wird es aber -deinem Wunsch entsprechend- etwas mehr in die Tiefe ihrer Beziehung hereingehen. Zumindest kurzfristig, denn eigentlich sind beide immer noch mit der Schadensbegrenzung der Katastrophe und dem Wiederaufbau beschäftigt. Zu viel Zeit bleibt da selbstverständlich nicht.
Zu den geheimnisvollen Elfen: Ihr werdet sehen. Wartet einfach nur drauf. In 'spill the beans part I' wird zumindest die Identität der Elfe enthüllt.

Wie lange ich euch warten lasse hängt leider von so vielen Faktoren ab. Da ich momentan mit der Geschichte nicht weiter voran komme, bleibe ich in meinem gemäßigten Veröffentlichungstempo, einfach da ich einen gewissen Puffer brauche.

Alles Liebe
Phae
29.06.2016 | 20:32 Uhr
*winkwink*
Ja, mich gibts auch noch und ich lese auch noch. Nur merke ich immer mehr wie mich meine Arbeit vereinnahmt und ich immer weniger zum Schreiben komme.
Trotzdem möchte ich dir sagen, dass ich deine Geschichte weiter verfolge :)
Lesen geht ja heute über Smartphones auch im Bus ganz gut, nur das Reviewschreiben ist ein graus.

Insgesamt finde ich aktuell am spannendsten, wer die beiden Elfen sind, die sich verborgen halten. Ich gehe davon aus Geschwister Tiranus :)
Es wird interessant werden, wie er auf sie reagiert und sie auf ihn... auch wenn das wohl noch weit entfernt ist.
Trotzdem freue ich mich schon darauf :)

Viele Grüße
Flämmle

Antwort von Phaemonae am 30.06.2016 | 00:08 Uhr
Hey Flämmle!

Es freut mich wieder einmal von dir zu hören! Dass das Review Schreiben mit dem Smartphone ein Graus ist glaube ich dir gerne, umso mehr freue ich mich, dass du dir die Zeit genommen hast! Und Arbeit die vereinnahmt ist ja nicht zwangsläufig negativ.

Na, ich hoffe doch, dass ihr alle es am spannendsten findet, wer die beiden (?) Elfen sind, die sich verborgen halten. Wie weit Reaktionen entfernt sind, werden wir sehen. Und ich hoffe sehr, dass ich die Erwartungen erfüllen kann, auch wenn ich momentan schreibblockadenmäßig nichts auf's Papier bekomme. Was mich natürlich etwas wurmt. Denn ich würde durchaus gerne chronologisch bleiben, auch wenn ich eine Szene im Kopf schon ziemlich fertig habe, die jedoch erst deutlich später kommen wird.

Liebe Grüße
Phae
26.06.2016 | 00:10 Uhr
Liebe Phae,

sehr schönes neues Kapitel. Ich fand den neuen Einblick in die Beziehung von Yuulivee und Tiranu sehr interessant. Natürlich ist es mit Geheimnissen in einer Partnerschaft eher schwierig und die gespannte Stimmung kam gut rüber. Tiranu ist gekränkt, Yulivee unzufrieden. Es wirkt nicht so, als könnte Yulivee einfach mirnichts dirnichts darüber hinwegsehen, dass Tiranu sich derart über die Geschehnisse des Schattenkriegs ausschweigt. Verständlich, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob sie wirklich zufriedener wäre, die Wahrheit zu kennen. Tiranu wird so schnell wohl ohnehin nicht einknicken...

Dass Eadana die Spannung bemerkt, ist nur logisch. Ich hoffe, sie kann da etwas Licht ins Dunkel bringen, bzw eine Brücke zwischen beiden schlagen...
Schade für sie, dass sie das Katastrophengebiet verlässt. Es hätte sie bestimmt weiter gebracht, auch wenn das Leid ersteinmal überwogen hätte. So muss sie aber anerkennen, dass sie nicht allmächtig ist und lernt ihre Grenzen auch kennen. Natürlich fühlt sie sich deshalb nicht gut, denn sie weiß ganz genau, dass die meisten dort nicht einfach abhauen können.

Vielen Dank für das neue Kapitel, der Titel war auch wieder super!

Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 26.06.2016 | 13:30 Uhr
Liebste Riniell!

Vielen lieben Dank für deine Review! All das Lob macht mich immer verlegener! Es freut mich sehr, dass ich es gut habe herüberbringen können, wie alle sich fühlen. Sie wird nicht unbedingt zu glücklich sein, wenn sie die Wahrheit kennt, aber ihre Neugier wird wohl befriedigt sein. Wie schnell Tiranu einknickt und weshalb, wird sich noch zeigen. Ihr werdet live dabei sein.

Ich bin froh, dass du Eadana noch immer magst. Es liegt mir sehr viel daran!

Danke, dass dir Kapitel und Titel gut gefallen hat! Ich hoffe ich kan auch weiterhin (immer mal wieder) mit schönen Titeln aufwarten.


Einen schönen Sonntag
Phae
15.06.2016 | 22:44 Uhr
Aww, das war unterhaltsam!
Yulivee stürmt natürlich in ihrem Glauben, ganz ohne Vorbehalte, in den Verhandlungsraum und stellt Tiranu beinahe bloß. Der weiß wiederrum gar nicht wie ihm geschieht und ich persönlich bin wirklich überrascht, dass es tatsächlich nicht Tiranu war, den Obilee gesehen hat.
Yulivee bleibt erst einmal hartnäckig und natürlich ist Tiranu enttäuscht über das mangelnde Vertrauen. Ich fand es glaubwürdig, dass es Tiranu Yulivee auch dann nicht leicht macht, als sie wirklich Reue zeigt.

Ich bin mal gespannt, wer der Doppelgänger und natürlich diese mysteriöse Elfe sind. Die haben bestimmt nichts Gutes vor... Puh, ich bin grad wirklich unkreativ, was Spekulationen angeht. Eine alte Bekannte vielleicht, von Tiranu? Oder eine Wiedergeburt? Ein Familienmitglied .. aber was könnten die vorhaben? Ne, macht grad kein Sinn, mein geistiger Nebel. Umso gespannter bin ich natürlich, was am Ende rauskommt.

Das Kapitel war schön geschrieben. Yulivee ließ einmal mehr durchblicken, dass sie noch relativ unerfahren im Regierungsgeschäft ist. Und wie angespannt das Verhältnis noch immer zwischen ihr und Tiranu sein kann, kam auch wieder zum Tragen. Ihre Erziehungsmethoden sind da nur ein Punkt auf der Streitliste und ich wünsche mir unbedingt mehr davon, denn irgendwie macht das ja den Charme der Beiden aus ;)

Ich freue mich wie immer auf mehr!
Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 15.06.2016 | 23:51 Uhr
Hihihihihi...
Ich springe hier gerade fröhlich glucksend umher, über deine Review. Vielen Dank dafür, dass du mich mit so viel Lob überschüttest! Es freut mich so sehr, dass es nicht vorhersehbar war, dass das wirklich nicht Tiranu ist. Es freut mich auch sehr, dass alles glaubwürdig bleibt. Das ist mir durchaus sehr wichtig, umso schöner ist, dass es mir auch gelungen ist.

Ja, wer der Doppelgänger ist wird noch irgendwann aufgelöst. Davor werfe ich auch immer wieder Brotkrumen hin, ebenso wie zur geheimnisvollen Elfe. Gutes haben sie sicher nicht vor, da trügt dich dein Gefühl nicht. Aber ich hoffe, dich nicht zu sehr zu enttäuschen, was am Ende herauskommt. Oder dich überraschen zu können. Ebenso darin, was sie vorhaben könnten. Mal sehen, wie vorhersehbar ich mit meinen Plotwendungen bin. Auf Seite 62/63 meines Dokuments wird zumindest etwas über die geheimnisvolle Elfe aufgedeckt (zur Orientierung: das letzte Kapitel endet fast mit der gesamten Seite 28).

Mal sehen, wie viel noch an Reibereien zwischen ihnen kommt und wie viel Regenbogenland ich hereinbringe. Es stehen ihnen auf jeden Fall raue Zeiten bevor, so viel kann ich versprechen. Und ihre Beziehung wird definitiv auf die Probe gestellt werden.

Ich freue mich ebenso auf mehr von dir!
Glückliche Grüße
Phae
07.06.2016 | 15:22 Uhr
Ein sehr atmosphärisches Kapitel. Die Darstellung der Stadt, der Bewohner und auch die Hafenanlage waren sehr lebendig. Durch die lang verehrte und gewünschte Detailgenauigkeit war es glaubhaft und man fühlte sich, als würde man selbst durch die Straßen und Gassen schlendern.
Sowohl Obilees Darstellung als auch die der Selkie waren keinesfalls langweilig, sondern unterhaltsam und man fühlte sich wohl bzw. befremdet. Eben so, wie es die Charaktere selbst durchlebten.

So, nun zur Handlung! Obilee sammelt wirklich keine Sympathiepunkte ... dass es sogar schon auf Feindschaft zwischen ihr und Tiranu hinausläuft... aber dadurch gewinnt die Story an Würze. Ich bin gespannt, was du daraus machen wirst.
Die mysteriöse Elfe wirft natürlich Fragen auf. Ich lehne die Vermutung von Obilee einfach mal ab. Das wäre ja zu offensichtlich oder? Ich glaube, sie ist eine Schwarzmagierin im Ruhestand oder eine Verwandte oder so etwas in die Richtung. Soll sie Tiranu bei der Krise unterstützen?

Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt auf die Konfrontation von Yulivee und Tiranu. Ich stell mir einen herrlichen Streit vor, in dem er sich erstmal rechtfertigen darf bzw die Anschuldigungen abstreiten muss ^^

Auf die Arbeit des Forschers bin ich auch gespannt. Natürlich mag man denken, die Ursache der Wellen ist zweitrangig, solange die Bevölkerung immer noch leidet. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass Antworten/Gründe für das massive Leiden wenigstens für ein bisschen Frieden für die bekümmerten Herzen bringen können. Grundlosigkeit ist eben schwer zu verstehen bzw. zu akzeptieren.
Vielleicht können durch die Forschung auch zukünftige Ereignisse vorhergesagt oder sogar verhindert werden.

Was mir gerade noch einfällt: kann es etwas mit dieser magischen Flut zu tun haben, die Sullivan im Folgeband zu die Elfen mit Nuramon behandelt? Aber du hast ja eigentlich schon angedeutet, dass es ein rein natürliches Ereignis war.

Wie dem auch sei. Ich finde die Handlung gerade richtig originell und wünsche mir mehr von diesen aßergewöhnlichen Handlungssträngen.

Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 07.06.2016 | 21:20 Uhr
Mire aure, Riniell!

Vielen lieben Dank dir für deine schöne, schmeichelnde und ausfürliche Review! Sie hat mir den Abend versüßt! Es freut mich so sehr, dass dir meine Beschreibung Meliamers gut gefallen hat und du sie gut in den zwei Sichtweisen miterleben konntest.
Ja, Obilee macht sich weiterhin unbeliebt. Ich sitze auch jetzt dann an dem Kapitel, in dem sie auf Tiranu treffen wird. Ein Kapitel dass (zumindest geplant) einige Dinge auflöst, wie die Identität der mysteriösen Elfe. So viel sei jetzt schon einmal verraten (es ist mal bisher Kapitel 16)! Noch will ich euch Leser ein wenig im Dunkeln tappen lassen.

Die Konfrontation im nächsten Kapitel wird klasse und unwahrscheinlich unterhaltsam, das kann ich versprechen. Ebenso wie die Tatsache, dass ihr wahrscheinlich beide gerne nehmen und an die Wand klatschen würdet, um ihnen Vernunft einzuprügeln.

Die Arbeit des Forschers bekommt auch bald ein Kapitel, das auch schön lang ist. Wäre ich nun Kerensa, würde ich mich über die Sinnlosigkeit, die See zähmen zu wollen, auslassen... ;) Aber das ist die Hoffnung der Elfen. Wie weit sie erfolgreich ist... wer weiß...

Diese magische Flut wurde ja damit erklärt, dass es in der Menschenwelt keine natürlichen Magiequellen und magische Orte gibt und sie deshalb überfließt und das Land zerstört, glaube ich mich zu erinnern. Nein, damit hat sie wirklich nichts zu tun. Der Tsunami ist wirklich, wirklich, wirklich nur ein Unglück und ein Mittel zum Zweck, um die Ereignisse in Gang zu setzen, die sich langsam entfalten.

Ich hoffe, dass ich weiterhin mit originellen und unerwarteten Wendungen aufwarten und überraschen kann! Es freut mich so sehr, dass die Geschichte dir bisher gefällt! Bei so viel Lob werde ich ja gleich rot!

Namarie
Phae
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