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Autor: Anmiwin
Reviews 1 bis 12 (von 12 insgesamt):
25.06.2020 | 08:27 Uhr
YEI! Es geht gut aus....zumindest vorerst!
Wie ich das liebe, wenn unsere Helden überleben!
12.02.2019 | 19:51 Uhr
Auch ein schöner Einblick aus dieser Art von Winnetou.

LG
Onlyknow3
30.08.2016 | 22:22 Uhr
Liebe Anmi,

na, du hast das Glöckchen bestimmt an einer anderen Stelle erwartet, nicht wahr? Reingelegt! :P Da sich meine Meinung bezüglich Debbie noch nicht geändert hat, habe ich mir überlegt, dass ich dir eben woanders was schreiben kann, und hier ist noch bisschen Platz für ein Review.

Mit etwas zeitlichem Abstand zu deinen Blutsbrüder-Geschichten wird deutlich, dass diese Geschichte wirklich für sich stehen kann. Eigentlich ist das Geschehen noch viel beeindruckender, wenn man sich den Kontext etwas wegdenkt. Gleich zu Beginn W's Sterben war für mich eigentlich der stärkste Moment - er spürt den Tod kommen, aber seine Liebe zu OS hält ihn fest. Wie schön...
Und die Perspektive passt total. Ich stecke gedanklich schon so in meiner Ich-Perspektive fest, dass hier diese Er-Perspektive (wie nennt man das noch gleich?) richtig erfrischend wirkt.

Das Wiedersehen mit seiner Familie ist richtig schön geraten, N'scho-tschi zart und schön, der stolze Vater, ach, das passt so gut. Und trotzdem hätte ich an dieser Stelle eigentlich gerne etwas mehr zu Winnetous Mutter erfahren, denn von der wissen wir ja nun rein gar nichts. Es gibt da zwar auch einen kurzen Kontakt, aber ich habe immer noch kein Bild von ihr im Kopf.

Und dann die I-t's Verheißung, durch OS' Liebe könnte W sich noch mehr für sein Volk einsetzen, ihm noch Jahrzehnte in Freiheit schenken. Ein schöner Gedanke! Und würdest du doch endlich ein Kapitel zu dem dritten Blutsbrüder-Teil posten, auf das ich sehnlichst warte... ;-)

Und dann ist W endlich zurück an OS' Seite, dort, wo er hingehört, und endlich ist Friede-Freude-Eierkuchen! Hmm, jetzt habe ich Sehnsucht nach mehr gekriegt... 3. Teil bitte bald! :)

Schönen Abend noch und lieben Gruß,
Waldfee

Antwort von Anmiwin am 31.08.2016 | 08:48 Uhr
Hallo, du Waldfee!

Ja - die Überraschung ist dir gelungen! Zu diesem One-Shot hier habe ich eigentlich keine Rückmeldung mehr erwartet, da sich alle, die sich sonst immer zu meinen Stories äußern, hier schon ihren Senf dazugegeben haben - um so mehr erfreut es mich natürlich, wenn da auch mal wieder ein Glöckchen bimmelt! Eigentlich hätte ich bei dir eher eine Rückmeldung bei "Mörderische Goldgier" erwartet....

Ganz herzlichen Dank für deine vielen lobenden Worte, das war noch einmal so richtig schön zu lesen für mich und gibt gleich wieder einen ordentlichen Motivationsschub!

Die mangelnde Präsenz von Winnetous Mutter hatte damals schon Regenengelchen angemahnt, woraufhin ich da noch etwas eingebaut habe, um ihr auch ein wenig Raum zu geben. Das ist irgendwie nicht ganz leicht, da Karl May Winnetous Mutter mit keinem einzigen Wort erwähnt hatte, wenn ich mich recht erinnere. Die einzigen Informationen, die man über diese Figur erhält, stammt aus der Testament-Reihe von Marheineke, und das ist ja nun mal nicht das Original.
Ich lese da aber noch mal drüber, vielleicht kann ich ja doch noch den ein oder anderen Satz hinzufügen.

Hihihi - am Ende Friede-Freude-Eierkuchen! Jaaa - FFE kann die Anmi besonders gut... *ggg*

Im Augenblick schreibe ich recht unregelmäßig an der Fortsetzung, und meistens sind es erst einmal so kleine Szenen, die ich später zu einer Geschichte zusammenfügen muss. Mein Hauptaugenmerk liegt aber zur Zeit deutlich bei der Debbie-Geschichte, und das wird wohl so bleiben, bis ich jene bestimmte Stelle erreicht habe, wegen der ich das Teil überhaupt angefangen habe.

Nochmals ein großes Dankeschön für diese kleine Überraschung hier, liebe Grüße und bis bald einmal wieder!

Anmi
06.06.2016 | 11:39 Uhr
Liebe Anmi,

wie konnte mir das denn durchrutschen? Ein Ein - Kapitler von dir, ohne Slash und ich hab es noch nicht gelesen. Asche auf mein Haupt! Und da ich heute so richtig in der passenden Stimmung für traurige Geschichten bin und die ausnahmsweise heute mal lachende Sonne hier im östlichsten Zipfel der Republik so gar nicht zu meinem Seelenzustand passt, suhle ich mich also in taschentuchwürdigen Geschichten, was Balsam für die Seele ist...
Mit dem Jenseits hab ich es ja nicht so, aber neugierig war ich eben doch. Der Gesamteindruck ist: wow! Was für ein schöner Text mit tollen sprachlichen Abschnitten.
Aber der Reihe nach: Ich kann den Häuptling förmlich fallen sehen und wie gemein, das zusätzlich zur Kugel auch noch ein Abgrund und ein kalter Fluss auf ihn wartet. Wobei der Fluss ja irgendwie auch ein Segen ist - scheint er doch für Winnetou den Übergang auf die andere Seite darzustellen. Das ist ein wirklich schönes Bild, der Fluss als Grenze zwischen realem Leben und dem, was da vermutlich - hoffentlich - auf der anderen Seite auf einen wartet. Das hat mir total gut gefallen. Und der Schrei, den da hört - klar, er muss von Karl kommen, aber es wird gar nicht so deutlich, ob Karl wirklich bei Winnetou war, als er fiel. Klingt eher nicht so, denn "dessen Wärme und Nähe er sich mit jedem Tag ein wenig mehr herbei sehnte" lässt erahnen, das der Herr mal wieder durch die Welt bummelte.
"Er begrüßte den Tod wie einen lang ersehnten Freund." Ich bin mir sicher, diesen Satz zu kennen, aber er passt wie Faust aufs Auge. Ich weiß, ich wiederhole mich insgesamt, aber ich mag es, wenn Winnetou auch mal müde und niedergeschlagen sein darf, wenn er einfach ein Mensch ist. Und wie könnte man in so einem Augenblick nicht begrüßen, abgeholt zu werden? Es kribbelt auf der Haut, wenn man das liest...
Das Aufwachen und das langsame Erkennen hast du in schöne leise Worte gefasst, aber richtig beeindruckt hat mich dann der Satz "Schon kniete sie neben ihm und strich ihm mit ihrer wundervoll weichen Hand sanft über die Wange. " Eine Berührung auf der anderen Seite, das ist echt schön. Man hat ja so diffuse Vorstellungen von dieser anderen Seite, Berührungen haben bei mir bisher tatsächlich nicht dazu gehört. Wie schön, das es möglich ist (und wenn es irgendwann so weit ist, werde ich mich bei dir beschweren, wenn es doch nicht geht :) ). Die Schlichtheit ist es hier, die mir ans Herz geht, dieses Über - die - Wange - streichen als liebevolle Geste, die so viel aussagt. Danke dafür!
Hach und dann ein paar Zeilen später noch dieser Händedruck. *heul* Bei solchen Szenen hab ich dann immer die großen, rauhen und starken Hände von meinem Dad vor mir, die mir so sehr fehlen.
Das Gespräch mit all den Menschen, die Winnetou so geliebt hat und liebt, zeigt, wie sehr er bereit ist, die neue Situation voll und ganz anzunehmen, das er gar nicht mehr zurück denken will und erst sacht daran erinnert werden muss, das es vielleicht ja doch noch Gründe gibt, warum er zurückgehen sollte. Aber ehrlich - da stehen vier Seelen gegen eine. So eine Entscheidung wollte ich nicht treffen müssen. Mir tut der Häuptling da fast leid. Toll beschrieben, wie Intschu - tschuna vorsichtig den Kopf seines Sohnes dreht, um ihm seine eigene Sterbeszene zu zeigen mit einem völlig verzweifelten Karl. "Sieh hin – sieh genau hin: Seine Seele schreit vor Gram und Kummer, er ist erfüllt von rasender Angst um dein Leben und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass du bei ihm bleibst!“ Dieses doppeln vom Sieh hin, das ist so eindringlich, das man eigentlich beide einfach nur in den Arm nehmen will und sich sehnlichst wünscht, das sie doch auf der selben Seite bleiben dürfen. Darf ich mir mal eben dein HACH ausleihen?
Tja, was gibt nun den Abstoß? Die eindringlichen Worte von seinem weißen Lehrer, seine Familie, die ihn vor die Wahl stellt und doch auf seine Aufgaben hinweist oder am Ende doch der weiße Blutsbruder, der mit dem Körper Winnetous in den Armen verzweifelt und weint? Der Abschied muss Winnetou doch innerlich fast zerreißen. Dort, wo es hell und warm und friedlich ist, ohne Schmerzen, zurück zu gehen in eine Welt voller Kampf, Bosheit, Mühe... Was bringt ihn dazu, in diese Welt zurück zu kehren? Da kommt mir gefühlsmäßig fast ein wenig von Winnetou rüber - die Verzweiflung und Gefühle von Karl, die sind so deutlich, die spürt man als Leser, aber bei Winnetou?
Puh, dieses "Ich bin bereit!", das klingt so schicksalsergeben, so fatal. Hach, ich bin hin und her gerissen. Klar, man weiß, er kehrt für seinen Bruder zurück, die letzten Zeilen zeigen es ja: für ihn öffnet Winnetou die Augen, für ihn hebt er den Kopf und ausschließlich für ihn bringt er die Worte über die Lippen „Mein Bruder... Winnetou wird dich nicht verlassen – er weiß es genau!“. Aber kehrt er aus Pflichtbewußtsein und aus Freundschaft zurück, oder ist es eben doch eine Art von tiefer Liebe, die ihn den Schritt gehen lässt?
Wie auch immer man sich den Faden dreht, ein sehr sehr schöner Einblick, den du da gewährt hast. Vielen Dank dafür Anmi!
Du solltest öfter kurze Geschichten schreiben und ohne Slashkennzeichnung, dann wäre ich dabei ;)
Alles Liebe, Ena

Antwort von Anmiwin am 11.06.2016 | 12:35 Uhr
Hallo, Ena!

Erst einmal ganz herzlichen Dank für das tolle Lob und für dein Interesse - wie schön, dass ich es zumindest mit diesem Oneshot wecken konnte!

Dass du dieses Bild von dem kalten Fluss als trennendes Element zwischen Leben und Tod so hervorhebst, hat mir richtig gut gefallen. Beim Schreiben hatte ich das so gar nicht auf dem Schirm, allerdings wollte ich von Anfang an nicht, dass Winnetou einfach so auf den nackten Erdboden fällt. Da musste irgendwie ein anderes Element her, warum, wusste ich selbst gar nicht so genau - du hast mir da echt die Augen geöffnet!

Ja, es war der Schrei von Karl, der gerade eben in diesem Moment dazugekommen ist, nachdem er von einer seiner Weltreisen wieder zurückgekehrt ist. Ich habe das ein wenig später noch in diesem Satz von Intschu tschuna deutlicher zum Ausdruck bringen wollen:

„Viel eher, als du es erwartet hast, ist er wieder hierher zurückgekehrt, denn der gute Manitou hat ihn gerufen!"
Damit wollte ich den Umstand beschreiben, dass OS so eine drängende Sehnsucht nach seinem Blutsbruder verspürt hatte, dass er gar nicht anders konnte, als seine ursprünglichen Pläne über den Haufen zu schmeißen und so schnell wie möglich an dessen Seite zu eilen, ohne dass dieser davon etwas ahnte.

"Er begrüßte den Tod wie einen lang ersehnten Freund." Ich bin mir sicher, diesen Satz zu kennen... "
Ja, ich kenne ihn auch irgendwoher, weiß aber beim besten Willen nicht mehr, wo ich dieses wundervolle Stück Literatur schon mal gelesen habe.

Du magst es auch, wenn Winnetou mal müde und abgeschlagen ist? Ich auch, und in meinen beiden Blutsbruder-Geschichten darf er das auch sehr oft sein - zum leisen Ärger einiger Leser hier... *gg* Nicht nur aus diesem Grund ist dieser Oneshot hier entstanden.

Ja - ich will auch Berührungen spüren können, wenn es später so weit ist! Ob deine Beschwerden später an mich, sollte es dann doch nicht in deinem Sinne sein, etwas nützen würden, sei dann mal dahingestellt... *kicher*
Ich freu mich so, dass dich die Schlichtheit der Berührung und des Händedrucks emotional so mitnimmt!

Hm - Winnetous innere Zerissenheit aufgrund dieser schweren Wahl zwischen hell und dunkel, zwischen Familie und Einsamkeit, habe ich auch so empfunden, aber vielleicht nicht genügend nach außen transportiert. Den Ausschlag letzten Endes sollte natürlich seine tiefe Liebe zu seinem Blutsbruder geben, aber auch die Tatsache, dass er nun weiß, seine Familie irgendwann auf alle Fälle wiedersehen zu dürfen, dass sie auf ihn warten und ihn während seiner restlichen Lebenszeit immer im Herzen nahe sein werden. Und zu guter Letzt natürlich das Wissen, dass es auf ihn ankommt, wenn es darum geht, für das Volk der Apatschen so viel wie möglich an Frieden und Freiheit zu sichern - mal sehen, vielleicht kann ich das noch mit einem ergänzenden Satz deutlicher werden lassen...

Nochmal vielen lieben Dank für deine wundervollen Worte - es hat mich total gefreut, mal etwas von dir zu einer meiner Geschichten zu hören!

Liebe Grüße

Anmi
26.05.2016 | 10:17 Uhr
hallöchen!
Rate mal was ich noch so auf deinem Profil gefunden habe! *g*
*räusper* Und jetzt wissen wir auch, was sich damals alles zu getragen hat.
Natürlich ist mir aufgefallen, dass es nicht eins zu eins so war wie in der Originalgeschichte, aber ich persönlich finde das nicht schlimm.
Wieder fand ich es ungewohnt, dich wieder im Erzählerstil schreiben zu sehen. Letztendlich gehörst du doch zum Karl-May-Stil ;)
Es war berührend, wie Winnetou auf seine Verwandten traf und mit ihnen geredet hat.
Und wie er schlussendlich doch seinen Blutsbruder über seine Familie gestellt hat. Was ich auch interessant fand war die Tatsache, dass man es sowohl als Nicht-Slash lesen konnte (so wie es auch in der Alterskennzeichnung steht) als auch sich das Slash dazudenken konnte, wenn man die Originalstory kennt.
Natürlich lässt sich darüber streiten, ob Winnetou tatsächlich im Jenseits war oder ob er es nur "geträumt" hat, aber es hat doch einen beruhigenden Gedanken, wenn man von ersterem ausgeht.
Schöner kleiner OneShot für zwischendurch ;)

lg
sara

Antwort von Anmiwin am 26.05.2016 | 21:16 Uhr
Hi, Sara!

Uuuups - tatsächlich, da lag ja noch so'n Teil mehr oder weniger unauffällig in meiner Geschichtensammlung herum... Schön, dass du es dennoch gefunden hast, und noch schöner, dass ich mir da jetzt auch noch so einen netten Kommentar für abholen darf!

Seitdem du den Unterschied in meinen Erzählstilen erwähnt hast, grübel ich tatsächlich des Öfteren nach, wo hier eigentlich genau der Unterschied liegt. Ich hatte für mich bisher immer den Eindruck, dass sich nur die Perspektive geändert hat, meine Wortwahl aber nicht. Doch jetzt, wo du mich mit der Nase drauf gestoßen hast, muss ich dir Recht geben - es liest sich tatsächlich anders!
Da hatte ich mir beim Schreiben zu keiner Zeit drüber Gedanken gemacht, sondern einfach nur drauf los und nach Gefühl gearbeitet. Ich hoffe aber doch, dass man die Gedanken und Gefühle Winnetous ihm auch zuordnen kann und es nicht zu - wie soll ich sagen... zu modern klingt!

Das stimmt - den Slashgedanken hatte ich tatsächlich offen gelassen, aber auch das ist eher unbewusst geschehen...
NEIN - Winnetou hat das alles NICHT geträumt - zumindest nicht in MEINEM Universum!!! SO!! Das war eine TATSACHE!! *gg*

Vielen Dank für dein schönes Lob! Meine Herren, was bin ich froh, dass du dieses Fandom hier entdeckt hast - du bist echt eine totale Bereicherung!!!

Ganz liebe Grüße und bis bald vielleicht!

Anmi
23.04.2016 | 21:35 Uhr
Großartige Geschichte, wer hätte es nicht verstanden, hätte Winnetou jetzt aufgegeben...

Aber so war es natürlich wesentlich schöner, nun hat er hoffentlich neue Stärke, um mit Old Shatterhand an seiner Seite zu kämpfen. Und ich sollte wirklich einige Hausaufgaben erledigen also wird der Review nicht länger.

Antwort von Anmiwin am 25.04.2016 | 21:46 Uhr
Hallo arvit!

Das "großartige Geschichte" fasse ich jetzt mal als Kompliment auf und freue mich sehr darüber - vielen Dank!
Und ich hoffe, dass du deine Hausaufgaben (lästiger Käse... *gg*) mittlerweile erledigt hast!

Liebe Grüße und vielleicht bis bald mal wieder

Anmi
06.04.2016 | 09:11 Uhr
Liebe Anmi,
auch zu dieser Geschichte, die ich gerne mitgelesen habe, möchte ich dir noch eine Rückmeldung hinterlassen.
Ich finde deine Art, zu manchen Szenen deiner Geschichte später noch eine andere Sichtweise zu ergänzen, wirklich faszinierend. Ich käme auf diese Idee gar nicht und habe immer nur die EINE Sichtweise auf meine Figuren, die ich eben in der Geschichte ausarbeite. Ein bisschen geht es mir tatsächlich auch bei der Rezeption so. Ich hatte dir die eine Perspektive abgenommen und dann fällt es mir schwer, mich auf die andere einzulassen, deshalb lese ich deine Ergänzungen zwar gerne, steige aber nicht so ein wie in der Ursprungsgeschichte. Das ist aber keine Kritik, sondern nur ein Beschreibung meiner Lesart.

So, jetzt zur aktuellen. Das ist natürlich ein bewegender Moment, den du da gewählt hast. Ein bisschen erinnert die Szene an diesen kleinen Ausschnitt in der Testamentreihe, letzter Teil, in dem W. seine Familie zu sehen meint.
Der Schmerz Ws über den Verlust seiner Liebsten ist in dieser Figur immer so präsent, dass es gut passt, seine Sehnsucht auf diese Art zu personalisieren. Aber natürlich ist die Sehnsucht zu und das Verantwortungsbewusstsein für OS ebenfalls ein mächtiges Motiv und dass Ws Verantwortungsbewusstsein auch familiär geprägt ist, wird durch die Haltung seiner Lieben sehr deutlich.

Der Anschluss an die Stelle deiner Vorlage, in der W am Ende in einer Situation voller Verzweiflung dann aber doch so klar sagt, dass er bleibt, ist wirklich super gemacht. Hier hat die Parallelgeschichte wirklich eine Leerstelle gehabt, die du mit deinem One Shot wunderschön geschlossen hast

Ich ergänze nochmal ein paar stilistische Dinge, die mir aufgefallen sind. Vielleicht kannst etwas damit anfangen:
„dass er beinahe erschrocken“
„doch es war ein Erwachen ohne jeden Schmerz (und) ohne Kälte, ohne überhaupt irgendeine Missempfindung.“ Die Missempfindung stört mich☺.
„empfing ihn dieses Mal ein strahlend heller, aber doch äußerst angenehmer Lichterglanz“ Es ist durch den Kontext klar, das er angenehm ist.
„Regelrecht verzückt strahlte er sie an“
Regelrecht und beinahe verwendest du oft. Manchmal fällt mir auf, dass du es einfach weglassen könntest, weil sie Nuancen, die du dadurch deutlich machen willst, bereits aus dem Kontext deutlich werden.

Es ist wirklich ein schöner Oster- oder was auch immer Gruß, wenn man auf der Seite stöbert und auf einmal ist da eine neue Geschichte. Danke, dass du deine Geschichten teilst und ich bin froh, dass deine Schreibfreude so ungebrochen ist. Ich habe meine Geschichte immerhin wieder aufgenommen, bin aber noch nicht genügend wieder drin, um den Status zu ändern. Trotzdem ist es sicher, dass ich weiter schreiben werde und da hat die Motivation durch dich einen großen Anteil.

Liebe Grüße und hoffentlich bis bald, vielleicht mal wieder bei RE? Oder deinem letzten Kapitel, auf das ich SEHR gespannt bin?

MH

Antwort von Anmiwin am 08.04.2016 | 21:47 Uhr
Hallo, MH!

Deine Sicht der Dinge ist wirklich interessant! Echt jetzt - du hast nur EINE Sichtweise auf deine Figuren? Das kann ich von mir nicht behaupten. Ich weiß nicht, ob wir beide dasselbe meinen - aber ich versetze mich während des Schreibens immer abwechselnd mal in die eine, mal in die andere Figur, um zu erkunden, wie diese jetzt weiter vorgehen würden. Daher ist mir diese zweite oder auch dritte Sichtweise alles andere als fremd.
Ich danke dir für das Lob bezüglich der Szenenauswahl und der Machart an sich! Und du hast recht: in der Hauptgeschichte war Winnetous Nahtoderfahrung wirklich nur kurz angerissen worden, da gab es noch viel zu viel Platz für weitere Interpretationen!

Deine Verbesserungsvorschläge werde ich mir sehr gerne zu Herzen nehmen. Auch mir fällt zwischendurch immer wieder mal auf, dass ich dieses "Regelrecht" und "beinahe" sehr oft benutze - aber wenn ich dann wieder drüberlese, erscheint mir das Adjektiv irgendwie zu einsam ohne so ein schmuckes Beiwerk *g*...
Doch natürlich hast du recht: weniger ist manchmal mehr!

Schön, dass ich dich mit meinem Geschreibsel dazu motiviere, selbst wieder Hand an deine Geschichte anzulegen - ist ja auch schon seeeehr lange her, seit du das letzte Kapitel rausgehauen hast - nämlich letztes Jahr! Wenn du in diesem Tempo so weitermachst, müssen wir tatsächlich noch darum bangen, dass das nächste Kapitel doch noch vor Weihnachten fertig wird... *ggg*
Übrigen ist das auch gar keine Frage: NATÜRLICH SCHREIBST DU WEITER!!! Eine andere Möglichkeit gibt es ja auch gar nicht - erstens kannst du uns hier mittendrin nicht einfach so in der Luft hängen lassen, und zweitens würde das allein deiner wundervollen und so tiefsinnigen Geschichte gar nicht gerecht werden - die schreit geradezu nach einem ebenso wundervollen Abschluss! (natürlich erst nach einem laaaaangen und ebenfalls großartigen Mittelteil... *gg*).

Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung - ja, und hoffentlich bis bald!

Anmi
04.04.2016 | 14:30 Uhr
Liebe Anmi,

was für eine Überraschung, diese Szene nun doch einmal ausführlich lesen zu dürfen! Zwar hatte W in der Hauptgeschichte ja mal von seiner Nahtoderfahrung berichtet, aber nicht in diesen Einzelheiten. Man muss das Ganze zwar losgelöst betrachten, kann aber, wie du selbst schreibst, den Kern gut in die Blutsbrüder/Goldsucher-Geschichte übertragen. Ich finde die Szene total gut gewählt!

Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es hier ja um eine Beinahe-Tod-Szene, die zu Beginn des ganzen Abenteuers spielt, also quasi an Stelle der Llano-Szene in der ersten Geschichte steht. OS kommt für W unerwartet zu seiner Rettung hinzu, ebenso die übrigen Männer. OS erkennt seine Fehler und schwört, W nicht mehr zu verlassen. In der Hauptgeschichte hingegen folgt die Nahtoderfahrung ja erst viel später, wenngleich W schon zu Beginn nah dran ist. Richtig so weit?

Wie Leya schrieb, so denke ich auch, dass Ws Gelassenheit in Bezug auf den eigenen Tod sich durch diese Szene erklärt. Der Tod hat dadurch seinen Schrecken verloren und W hat durch die Tatsache, dass er wählen konnte, ein enormes Maß an Freiheit und Selbstwirksamkeit erfahren, das ihm im Folgenden dabei hilft, sich den dunklen Seiten, die das Leben auch mit sich bringt, zu stellen, obwohl (oder gerade weil) er erfahren hat, wie unendlich sorgenfrei das Leben nach dem Tod sein wird.

Meine Lieblingsstellen sind definitiv Ws Interaktionen mit der Schwester, die auch vom Wesen her nicht verändert erscheint. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mir einen Hinweis ihrerseits darauf erhofft habe, dass sie die spätere Beziehung zu OS auch in ihrer neuen Dimensionen gutheißt. Man kann das mit genügend Phantasie sicherlich auch hier herauslesen: "Und N'scho-tschi wird voller Stolz auf die kommenden großen Taten ihres geliebten Bruders schauen, genauso wie meine Liebe dich stets und überall begleiten wird" (übrigens ein total schöner Satz!), aber ich hätte mir hier insgesamt einen deutlichen Bezug zu OS gewünscht. Und auch unabhängig davon, ob sie schon weiß, was da noch kommen wird oder kommen könnte, wäre ein Wink in Richtung OS einfach schön gewesen, da er ihr ja einiges bedeutet hat.

Aufgefallen ist mir des Weiteren, dass Ws Mutter stumm und passiv bleibt, das fand ich schade und auch nicht ganz glaubwürdig. N'scho-tschi übernimmt hier völlig ihre Rolle, stellt den körperlichen Kontakt her, versichert W ihre Liebe usw., das ist total schön, deswegen ja meine Lieblingsstellen, aber ich hätte das eben auch in irgendeiner Form von der Mutter erwartet, und sei es nur durch einen besonders innigen Blick in strenger indianischer Zurückhaltung.

Die Männer, also Intschu-tschuna und Klekih-petra, haben mich zum Schmunzeln gebracht. In all ihrem Zugeständnis, wie stolz sie auf W sind, wie ehrenhaft sein Leben war und wie sehr er sich ein Bleiben verdient hätte, empfinde ich sie doch ein wenig manipulativ, sie wollen ganz eindeutig nicht, dass W bleibt, und sie machen das zweifellos recht geschickt. *g* Dass v.a. Intschu-tschuna distanzierter bleibt als N'scho-tschi, finde ich gut umgesetzt.

OS' Anteil an Ws Entschluss bzw. die Rolle, die das Empfinden für den weißen Blutsbruder hier spielt, blieben für mein Empfinden leider einen kleinen Tick zu blass. Ich hoffe, ich kann das irgendwie nachvollziehbar erläutern. Du beschreibst sehr, sehr ausführlich und sehr innig und in allen Farben und Facetten die Schönheit dieser anderen Welt. Damit W sich am Ende gegen diese fast perfekte Welt entscheiden kann, braucht es ein massives Gegengewicht. In meinen Augen wiegt hier am Ende aber die Aussicht auf eine Rettung der Apachen und v.a. das Drängen seiner Familie mehr als OS bzw. Ws Liebe zu ihm. Ich habe an diesem einen, aber so entscheidenden Punkt tatsächlich Schwierigkeiten, mich in W hineinzufühlen, er bleibt für mich zu distanziert. Er müsste, denke ich, in all der Perfektion um ihn herum deutlicher spüren, dass in ihm selbst eben doch ein Schmerz ist, der ihn den Frieden in dieser Welt nicht genießen lässt, und der darüber hinausgeht, dass er OS durch seinen Tod einen schrecklichen Schmerz angetan hat. Ist das nachvollziehbar?

Sprachlich ist mir an einer Stelle eine Kleinigkeit aufgefallen, und zwar denke ich nicht, dass W Worte wählen würde wie: "lieblichen Stimme, einem Engel gleich". Ein "Engel" ist etwas aus den abrahamitischen Religionen, das entspricht OS' Denkweise und Vokabular, nichts Ws.

Danke für dein süßes Osterli, das man auch nach Ostern noch ganz wunderbar genießen kann! :)

Liebe Grüße
Regenengel

PS @Marie: Alles Liebe für euch! :)

Antwort von Anmiwin am 05.04.2016 | 09:36 Uhr
Mein liebes Engelchen!

Erst einmal ganz herzlichen Dank für dieses tolle Review und die Mühe, die du dir mit der Analyse dieses Kapitels gemacht hast!

Du hast das schon richtig verstanden und die Nahtod-Erfahrung in etwa auf die Stelle in der Hauptgeschichte übertragen, an der es geschehen sein könnte. Ich hatte dabei natürlich auch die Szene in der Schlucht vor Augen, als Winnetou von Thomson getroffen wurde – aber man kann beide Szenen gut vermischen und in diesem Oneshot unterbringen.
Ich hatte diese Neufassung absichtlich nicht 1 zu 1 auf die Hauptgeschichte übertragen, da es für mich einfach besser passte, dass OS erst in diesem Augenblick zum ersten Mal seit seiner Rückkehr auf Winnetou trifft, so dass sein Schock noch deutlich größer ist.

Die Auswirkung der Nahtod-Erfahrung auf Winnetou hast du supertoll beschrieben – genau so war es gemeint, aber du fasst das alles einfach perfekt zusammen!

Du schreibst, dass du dir von N'scho-tschi einen kleinen Hinweis auf OS oder auf die kommende Beziehung zwischen W und OS gewünscht hättest – und da hast du vollkommen recht! Das hatte ich überhaupt nicht mehr auf dem Schirm, und eigentlich hätte es unbedingt mit rein gemusst.

Und auch bei der fehlenden Kommunikation mit der Mutter Winnetous hast du vollkommen recht! Auch das hatte ich überhaupt nicht bedacht, was vielleicht auch daran liegt, dass die Mutter schon bei Karl May mit keinem einzigen Wort erwähnt wurde – hier werde ich wahrscheinlich noch einen Satz einfügen, vielleicht auch bei N'scho-tschi, da muss mir aber erst einmal etwas Passendes einfallen, was sich auch nahtlos einfügen kann.

Und noch ein drittes Mal muss ich dir bedingungslos recht geben – nämlich bei deiner Anmerkung zu Winnetous Entscheidung. Klar, ich hatte hier schon Klekih-petra und Intschu-tschuna deutlich alle möglichen Beweggründe für seine Rückkehr auf die Erde anführen lassen – und habe dabei wahrscheinlich diese Gedanken schon in Winnetous Kopf eingepflanzt, ohne dass es für den Leser sichtbar wird. Vor allem die Stelle, als Intschu-tschuna seinen Sohn auf das Leid von OS aufmerksam macht und ihm verdeutlicht, dass er mit OS an seiner Seite nun viel mehr für sein Volk bewegen können wird, hatte mir irgendwie als Begründung für Winnetous Entscheidung genügt – aber NATÜRLICH hätte ich es ihn noch einmal reflektieren lassen müssen!
Hier zeigt sich mal wieder, dass ich solche Sachen vielleicht doch zu schnell raushaue, ohne gründlich darüber nachzudenken; vielleicht fehlt mir aber einfach auch nur der nötige Tiefgang, den ich in jeden deiner Reviews und vor allem jetzt auch in deiner Geschichte wiederfinde!

Die Sache mir dem „Engel“ (*gg* Regenengelchen hat Probleme mit dem Engel... *kicher*) ist mir dagegen auch selbst aufgefallen, aber mir wollte partout kein passender Begriff einfallen... außerdem war Ostern schon fast vorbei und das Ding musste also raus *gg*... Beim nächsten Mal lasse ich mir wahrscheinlich mehr Zeit, versprochen!
(Trotzdem weiß ich immer noch nicht, was ich anstelle des „Engels“ dahin setzten könnte...)

Alles in allem hat sich hier mal wieder deutlich gezeigt, wie wertvoll Reviews eigentlich sind, und ich werde mich in Kürze auch wieder an die Arbeit machen, um das Ganze nochmal auszubessern.

Nochmals ganz herzlichen Dank, auch für das Lob – ich habe mich wirklich gefreut!

Ganz, ganz liebe Grüße an die arme Abitur-Gestresste (und auch an alle anderen, die darunter leiden), liebe Grüße und bis hoffentlich bald mal wieder!

Anmi
02.04.2016 | 14:31 Uhr
Unverhofft bekommt man da die Möglichkeit eine neue Perspektive auf eine schon bekannt Szene zu lesen. Hat mir prima gefallen, ich lese Winnetous Blickwinkel immer sehr gerne, ist ja eher selten, dass man Einblick in seine Gedankenwelt bekommt. Das Wissen, was ihn nach seinem Tod erwarten wird, gibt ihm im Folgenden natuerlich eine ganz andere Sicherheit und Gelassenheit. Das hast du in deiner Hauptgeschichte schon so gut beschrieben und nun versteht man auch warum dem so ist. Klasse gelungen und eine wunderbare Ergänzung.

Lieben Gruss!

Antwort von Anmiwin am 02.04.2016 | 23:23 Uhr
Hallöchen, Leya!

Ein dickes fettes Dankeschön erst einmal von mir für deinen superlieben Kommentar und dieses nette Lob! Wie schön, dass dir dieser kleine Ableger gefallen hat, das freut mich wirklich sehr!
Die Handlung habe ich zwar ein wenig abgeändert, weil das ganze auf diese Weise etwas stimmiger wurde, aber trotzdem trifft es den Kern der Sache - und genau darauf wollte ich hinaus: dass Winnetou nach dieser Erfahrung in sich ruht und durch nichts mehr zu erschüttern ist. Prima, dass es offenbar genauso rübergekommen ist!

Liebe Grüße und bis bald

Anmi
30.03.2016 | 21:42 Uhr
Ups, da wollte ich nur schnell auch hier noch ein paar Worte da lassen und musste erstmal kurz schlucken:

@Marie: Ohhh, wie schön ist DAS denn ... gaaanz herzlichen Glückwunsch!!! Ich hoffe, Du und Dein Würmchen seid gesund und munter?! Boah, bei mir ist es ja schon viele Jahre her, aber ich weiß noch, dass ich die ersten 1-2 Jahre mit meinen Jungs am meisten genossen habe :)))!!!

So, und nun zu diesem gefühlvollen Kapi:

HACH, Anmi, wat war dat rührend ...! Beim ersten Satz dachte ich kurz: Ups, sie wird doch nicht ... erst bringt sie die 100% hinter sich, und dann lässt sie W mal eben ... aber neeee, nicht unsere FFE-Anmi, DA ist bei ihr eindeutig Schluß mit lustig lol!

Sehr zu Herzen gehend und für mich trotzdem nicht zu kitschig ... toll geschrieben ... würde nicht die schwarz-weiße Schokihülle drumherum fehlen, wäre es MEIN perfektes Osterli gewesen ;))))!

Fetten Knutsch dafür!
Bisa

@ Und noch ein kurzer Spam: Ich habe gerade die Geschichte "Together again" von Innocence NIG gelesen, eine RP-Fanfic zu den beiden Hauptdarstellern von QaF (wie sollte es anders sein lol); ich fand sie echt klasse, weil sehr humorvoll und doch auch tiefgründig, und musste dabei an unsere beiden Vertreterinnen des Lehrkörpers denken, da sich die beiden Schauspieler in ihrem Leben "nach" QaF Jahre später als Darsteller am selben Theater in Shakespeares "Viel Lärm um nichts" wiederfinden. Neben der gemeinsamen Vergangenheit geht's in der Story vornehmlich um Liebe, um's Outing und den Fan-/Medien-Rummel um VIPs an sich, aber eben auch um das Stück und die Proben dazu ... die Beschreibungen der Proben nehmen viel Raum ein und beinhalten auch lange Zitate auf Deutsch, die wiederum zeitweilig super zu den gerade vorherrschenden Probs der Protagonisten unter- bzw. miteinander passen und das eine oder andere Mal für gelungene Situationskomik sorgen ... falls jemand Interesse hat, da mal 'rein zu lesen ;)

Antwort von Anmiwin am 30.03.2016 | 23:14 Uhr
Meine liebe Bisa!

Herjimineh, was warst du heute fleißig!! Da muss ich mich aber ranhalten, um dir mal ordentlich hinterherzuwischen... *gg*

"Ups, da wollte ich nur schnell auch hier noch ein paar Worte da lassen und musste erstmal kurz schlucken" - hihi, GENAU SO ging es mir vorhin auch! So ein junges Mutterglück zaubert einem doch immer wieder ein Lächeln ins Gesicht, oder nicht? HACH - da kommen direkt wieder die Erinnerungen hoch an meine drei süßen Mädels... das waren noch Zeiten!

Hihihi - die "100%" haben es dir aber angetan, oder nicht? Die hast du jetzt schon so oft erwähnt... ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich dich damit so packen an - vor allem, nachdem dieses spezielle Thema ja auch schon mehrfach hier beschrieben wurde... *gg*

Ach du lieber Jott - wie kriege ich denn nun die schwarz-weiße Schokohülle zu dir nach Hause, um das Osterli perfekt zu machen?? Da muss ich mir wohl noch was einfallen lassen...

Zu deiner Leseempfehlung: Ich glaube, ich müsste mich dafür erst einmal so richtig für das QaF-Thema erwärmen, um mir solch eine lange Story reinziehen zu können. Aber um jetzt erst einmal ein paar Folgen der Serie zu schauen und dann auch noch alles zu lesen, habe ich im Moment einfach kaum Zeit - Arbeit und Haushalt nehmen einen Großteil davon weg, und der Rest geht beinahe komplett für meine Schreiberei drauf...

Vielen lieben Dank für das schöne Lob! Und nein, im Augenblick bringe ich es noch nicht übers Herz, unseren Winnetou unter die Erde zu bringen... aber anfangs dachte ich ja auch, ich könnte mir NIEMALS eine 100%-Szene zwischen den beiden überhaupt vorstellen, geschweige denn darüber schreiben... also, wer weiß... *gg*

Liebe Grüße und bis gleich

Anmi
Marie (anonymer Benutzer)
30.03.2016 | 10:23 Uhr
Woher nimmst du nur die Zeit zum schreiben? Also DAS war das Osterei! Wow so viel Gefühl! Du kannst so was so toll beschreiben! Ich weiß Izzy steht da gar nicht so drauf gggg... Sorry dass ich nicht mehr dazu jetzt schreibe. Ich hoffe die Tatsache dass ich seit 4 Wochen wieder Mama bin entschuldigt mich ein bisschen! Der kleine Mann schläft gerade und ich muss noch was erledigen bis er wieder aufwacht! Lg Marie

Antwort von Anmiwin am 30.03.2016 | 22:48 Uhr
Oooooooh - Marie!!! H E R Z L I C H E N G L Ü C K W U N S C H !!!! IST DAS SÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜß!!!!
Lieber Gott - NATÜRLICH habe ich da vollstes Verständnis für, wenn du dich nur kurz äußern kannst - so ein Baby ist ja nun mal auch weit aus wichtiger... und vieeel interessanter... und viiiieeel liebenswerter.... und und und....

Das du dir trotzdem noch die Zeit nimmst und hier mitliest und dann auch noch eine Rückmeldung gibst, und auch noch so eine nette, mit so viel Lob - dafür kann ich nur ganz herzlich danke sagen und dich virtuell gaaaaanz fest drücken!

Dir und deinem Kleinen und natürlich auch dem Rest der Familie alles, alles Liebe und Gute!

Anmi
29.03.2016 | 23:38 Uhr
Hi,
ein verspätetes Osterli, aber es kam. Wünsch im Übrigen, frohe Ostern gehabt zu haben.

Hach Anmi, keine Ahnung, was ich genau dazu schreiben soll.

Ja, es wäre so viel leichter für Winnetou gewesen, einfach bei seiner Familie zu bleiben. Aber dennoch entscheidet er sich gegen seine Familie und für Scharlih und somit auch für den Schmerz.

Die Szene mit der Familie war klasse. Alle vereint und niemand von ihnen wäre ihm böse, wenn er geblieben wäre.

Ok, ich habe gerade wirklich keinen Plan, was ich schreiben soll und saug mir momentan irgendwas aus den Fingern. Und bevor ich mich in einem dieser 0815-Fbs verliere, bin ich lieber ganz still, denn das hat deine Fic nun wirklich nicht verdient.

Also danke dafür und bis zum nächsten Kapitel bei einer deiner Fics.

Antwort von Anmiwin am 30.03.2016 | 22:39 Uhr
Hach, meine treue Izzy - du bist einfach süß!
Erst einmal danke für das Lob wegen der Familienszene! Ich darf also davon ausgehen, dass dir dieses Osterli wenigstens einigermaßen gefallen hat? Trotz "Gesülze und Geschmalze"? *gg*

So einen richtigen Sinn macht das Teil eigentlich nicht so richtig - aber mir ging diese Szene schon seit mehreren Wochen nicht mehr aus dem Kopf, genauer gesagt, seitdem ich mir selbst noch mal besagte Fast-Sterbe-Szene meiner ersten Story durchgelesen hatte. Winnetous Kontakt mit dem Jenseits war da nur kurz angerissen, er selbst hat ihm nur wenige Worte gewidmet, und OS konnte sich seinen Teil dazu auch nur denken... da sind in meinem Kopf plötzlich Bruchstücke solch einer möglichen Begegnung entstanden und haben sich mehr und mehr breit darin gemacht - und wenn das einmal geschehen ist, dann muss es irgendwann auch einfach raus und euch belästigen! *gg*

Für den einen ist es halt zuviel Gefühlsduselei, für den anderen ist es gerade recht so... ich hoffe, dass es für dich ok war...?

Aber ich muss mich auf jeden Fall bei dir bedanken: du warst mal wieder die (meine) Nr. 1, und du bist bei jeder Geschichte, bei jedem Kapitel von mir immer so schnell dabei - du bist einfach ganz, ganz große Klasse!!

Ganz liebe Grüße und bis bald

Anmi
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