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Autor: Rune
Reviews 1 bis 18 (von 18 insgesamt):
27.12.2019 | 17:19 Uhr
Hey :D
Also mit so einer Geschichte hätte ich bei der Kurzbeschreibung nicht gerechnet. Denn um ehrlich zu sein, hatte es wenig mit der Suspendierung zu tun.

Komischerweise hat mich das beim Lesen aber nicht gestört.
Man wurde einfach von deinem Schreibstil gefesselt und ich habe einen großen Respekt vor deiner Recherchearbeit. Man hatte immer das Gefühl, dass alles wohlüberlegt ist. Zum Beispiel der Titel deiner Geschichte kombiniert mit dem Wortspiel.

Das erste Kapitel war der Wahnsinn und wurde dann im nächsten gut aufgegriffen. Ich war überrascht davon, wie schnell und wie langsam die Situation in der jeweiligen Perspektive passend von statten ging.

Danach hast du alles spannend gehalten, einen roten Faden verfolgt und es mit einem ruhigen und vor allem witzigen Kapitel beendet.

Die Charaktere waren alle getroffen, selbst diejenigen, die wie Leslie nur kurz aufgetaucht sind.

Gerade wegen der Kurzbeschreibung wäre es wohl noch interessant gewesen, zu erfahren, weswegen Seawoll geschlagen worden ist.

Einen weiteren Hinweis hätte ich allerdings noch. Und zwar hast du am Ende manche Sachen erklärt und sie waren auch alle notwendig beziehungsweise sinnvoll. Allerdings fände ich es klever sie im Text zu kennzeichnen, bevor der Leser mittendrinnen eine Suchmaschine nutzt.
Aber das ist wohl Geschmackssache.

Vielen Dank für diese Geschichte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich wirklich sehr viel Spaß beim Lesen hatte.
LG, Nymphen
07.01.2019 | 17:45 Uhr
Hi Rune!
Bin nach einer ganzen weile mal wieder zum stöbern und lesen gekommen und hab mich riesig gefreut das du eine neue und auch noch so lange Geschichte hochgeladen hast!
Dein Schreibstil ist wieder so nah am Autor das du diesem fast schon Konkurrenz machst und die Story und Wendungen sind spitze!
Nur eine Sache hab ich nicht ganz nachvollziehen können...wenn die Demigottheiten und anderen Faey der Londerner Unterwelt gemeinsam gegen den Herrn der Fliegen gekämpft haben, wieso konten sie das Folly nicht mit einbeziehen?
Vom Spannungsbogen her war das notwendig, aber ich kann es trotzdem nicht ganz nachvollziehen...
Ich hab es auf jeden Fall sehr genossen die Story zu lesen!
Vielen Dank dafür!
Hutschu
27.12.2016 | 16:09 Uhr
Hallo Rune,

zuerst einmal muss ich sagen, dass das mit eines der besten FFs ist, die ich je gelesen habe. Es hat mit von hinten bis vorne gefesselt und im zweiten und verletzen Kapitel hab ich richtig Herzklopfen bekommen vor Spannung. Oh man. Aber mal von Anfang an.

Nach dem zweiten Kapitel habe ich dir ja bereits ein kurzes Review da gelassen, um meine ersten Eindruck widerzuspiegeln. Auch jetzt noch finde ich, ist es ein krasser und packender Einstig. Nightingale scheint plötzlich "durchzudrehen" und Peter muss damit erst mal klar kommen und versuchen irgendwie eine Lösung zu finden.
Sehr bewegend fand ich auch seinen inneren Konflikt als er die Scharfschützen beauftrag den Inspektor im Notfall aufzuhalten. Das ist schon ganz schön krass aber ein verrückter Zauberer kann tatsächlich eine enorme Gefahr sein. Zum Glück ist es ja nicht so weit gekommen.

Was mich ebenso fasziniert hat ist, wie du eine ganz andere Art von Magie in die Geschichte eingebaut hast. Meinen Respekt für die Recherechearbeit, die sicher nicht wenig war. Ich hatte nicht das Gefühlt, dass du da einfach nur irgendwas zusammen gebastelt, sondern dich intensiv damit beschäftig hast.

Richtig gemein war die Stelle, nachdem Peter seinen Schutz eingetauscht hat, und man erst denkt, dass die Insekten Illusion sind und dann doch klar wird, dass sie echt sind. Also diese Insektenzombis waren schon echt gruselig...
Hier kommt irgendwie auch mein einziger kleiner Kritikpunkt. In meinen Augen hätte die Verfolgungsjagt etwas kürzer sein können... aber das ist sicher Geschmackssache.

Die Anspielung auf andere Bücher oder Serien, wie sie auch in den Büchern vorkommen, fand ich wiederum genial und passend. Überhaupt kamen die Charaktere sehr gut rüber und auch die Szenerie konnte ich mir sehr bildlich vorstellen.

Für mich persönlich sehr witzig fand ich, als du den "geheimen Raum" zu einem Archiv für magische Objekte gemacht hast. Ich weiß nicht ob du den Film gesehen hast, aber irgendwie schoss mir der Gedanke durch den Kopf, ob sie auch einen Schwebemantel, wie Dr. Strange haben?^^

Insgesamt war die Geschichte für mich fesselnd bis zum Schluss und ich bin sehr froh, dass es am Ende allen soweit gut geht. Ich hab bei jedem Buch immer so Angst um Nightingale, da ich ihn sehr mag. Außerdem stehe Peter ohne ihn ziemlich dumm da.

Weiter so und bis irgendwann sicher mal
LG
TaraT
26.12.2016 | 19:33 Uhr
WTF!!! o.O
Keine Ahnung was du mit dieser Geschichte vor hast aber das ist echt mal ein krasser Einstieg. Da kann Peter ja nur verstört sein... und ich auch... (Angst hab aber weiter lesen muss)
LG
TaraT
MrsNarzissaMalfoy (anonymer Benutzer)
12.06.2016 | 13:34 Uhr
Nun,es ist eine äußerst gut geschriebene Story/Geschichte :) Von der Rechtschreibung her ist alles Perfect! :D Ja...sonst muss ich nichts sagen ;)
29.04.2016 | 18:45 Uhr
Hallihallöle :)
Dieser Review erfolgt, nachdem ich in wenigen Stunden diese FF, sowie zwei/drei Oneshots von Dir durchgelesen, eigentlich schon "durchgesuchtet" habe. Von Anfang an mitgerissen hat mich Dein Schreibstil, der mich sehr stark an den der Bücher erinnert hat (und die ganze Reihe hatte ich nach gerade mal drei Monaten durch^^) und mich sofort in dieses alternative London versetzt hat, in das ich mich so verliebt habe. Auch die Personen hast Du sehr gut getroffen - z.B. als sich Nightingale mit Mathematikaufgaben den Loa vom Hals zu halten versucht oder Peter von Ezili gewissermaßen verführt wird. Letzteres kam mir doch sehr bekannt vor ^^ Ich habe mich beim Lesen einfach pudelwohl gefühlt und ich finde, Deine FFs sind ein guter Ersatz für die "Rivers of London", bis "Hanging Tree" erscheint. Du glaubst nicht, wie sehr ich schon nach mehr lechze :3 Aus Deiner Feder wie auch Aaronovitchs ;)
Sehr gute Arbeit! Mach bittebitte weiter so!
(Und tut mir Leid, dass ich keine wirklich konstruktive Kritik hinterlassen habe...)

VLG,
Elo

P.S.: Eine einzige Stelle hat mich irgendwie leicht verwirrt, habe ich nicht verstanden. Wenn es Dir nichts ausmachen würde, könntest Du mir sie bitte erklären?:

,,Ich verdammter Idiot. In Anbetracht der Umstände, unter denen wir uns kennengelernt hatten, war es wohl nur meine in Frage gestellte Männlichkeit, die hier vermeintlichen Schaden erlitten hatte."

P.P.S.: Anmerkung zu Deinem Profilbild: Ich hatte mir Nightingale eher als Colin Firth aus der Mischung von The Kings Speech (passt von Aussehen, Erziehung etc. genau in Thomas' Zeit, schließlich müssten Albert und er zumindest einem ähnlichen Jahrgang entsprechen) und Kingsman (von dem Film habe ich nur Trailer und Ausschnitte gesehen, aber ich wage trotzdem zu sagen, dass Galahad meiner Meinung nach vom Charakter her schon gut zu ihm passt) vorgestellt. Allerdings entspricht der Mann auf dem Gemälde wohl eher den Beschreibungen in den Büchern. Aber egal, jeder Leser hat ja immer seine eigenen Vorstellungen ;)
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
10.04.2016 | 14:03 Uhr
Hi Rune,

das letzte Kapitel hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich ein paar Hintergrundinformationen zu dem Bösewicht vermisse.
Dass Peter aus Liebe auf den Schutz seiner Ahnen verzichtet hat, ist ein wirklich sehr hoher Preis. Hätte ich geahnt welcher Schutzzauber ihn umgibt, dann hätte ich ihm auch geraten es sich fünfmal zu überlegen. Den eigenen Ahnen liegt man meist sehr am Herzen ;)

Vor allem das mit dem weitergeben dieses Ahnenschutzes hat mich interessiert. Hast du da Quellen gefunden, dass so etwas in Voodoo Kulten üblich ist oder ist das eigene Dichtung?

Auf jeden Fall habe ich deine gesamte Fanfiktion sehr genossen. Deinen Schreibstil mag ich ja ohnehin sehr und ich bekomme langsam aber sicher Lust alte Bücher und Quellen über Magie und Zauberkunst zu wälzen, um selbst auf interessanten Themen für Geschichten zu stoßen (aber ich bin momentan zeitlich in einem anderen Projekt gebunden und habe außerdem meiner Familie versprochen etwas weniger Zeit mit Schreiben und Lesen zu verbringen). Also überlasse ich es einstweilen dir mich mit genialen Ideen zu überraschen :)

LG, Wetterleuchten
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
10.04.2016 | 13:42 Uhr
Hi Rune,

dieses Kapitel war der Höhepunkt der Geschichte und der Kuss war wirklich wunderschön. Peter hat also doch eine ganze Menge für seinen Schutzzauber bekommen, etwas das stärker war als das Gift, das Thomas genommen hat. Diese Stelle fand ich einfach nur schön.

Der Gedanke, dass ein einfaches Feuerchen das Idol zerstören konnte, fand ich ebenso einfach, wie gelungen. Meist sind es die simplen Lösungen im Leben, die sich als elegantesten herausstellen, aber wir neigen zu Umstandskrämerei. Die hohe Mathematik mag eine Psyche vor dem Wahn (und/oder Verhexung) schützen können, aber ein einfaches Feuer zerstört die Machtbasis des Feindes. Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch der Name und ein paar Hintergrundinformationen, um diese wunderbare FF abzurunden.
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
10.04.2016 | 13:28 Uhr
Hi Rune,

dass Thomas es schafft sich von dem Einfluss des Loa freizumachen und bis zur Erkenntnis vordringt sein Idol zerstören zu müssen, fasziniert mich.
Er steht einer immensen Kraft gegenüber, die gegen ihn und seine psychische Stärke ankämpft und es gelingt ihm diesen Angriff auszuweichen, so dass er sich eine Hintertür zum nachdenken schafft. Das alles passt sehr gut zu meinem Bild von Thomas Nightingale.

Ich frage mich warum der Loa plötzlich eine solche Macht über ihn bekommen hat, wenn er das Idol doch schon länger besitzt. Aber vielleicht wird sich meine Frage zu einem späteren Zeitpunkt klären.

Das Kapitel hat mich zunächst etwas verwirrt, weil ich nicht mit Thomas Sicht, sondern mit Peters Erlebnissen gerechnet hatte. Trotzdem bin ich recht schnell in das Kapitel eingetaucht.
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
10.04.2016 | 13:16 Uhr
Hi Rune,

die Insektenzombies haben sich wirklich wie ein Horrorfilm gelesen, die dazukommenden Ratten ebenfalls. Gut dass es Tag ist, während ich deine Geschichte lese - sonst würde ich davon echt Albträume bekommen.

Peter hat wirklich tolle Hilfe. Ein wenig erstaunt es mich aber, wie wenig er von den anderen Zauberkundigen in London weiß. Ich frage mich, ob Nightingale ihn nicht mal in die Gesellschaft einführen sollte, damit er weiß, auf wen er sich verlassen und an wen er sich in Zukunft bei größeren Problemen wenden kann. Frank Caffrey war ein Weg, Dr, Walid ein anderer, aber im wesentlichen musste er improvisieren. Dass Fleet ihm geholfen hat, freut mich. Beverlys Familie ist echt toll, auch wenn die meisten außer Beverly eher anstrengend sind.
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
10.04.2016 | 12:59 Uhr
Hi Rune,

dieses Kapitel war ja direkt aus einem Horrorfilm. Die biblische Heuschreckenplage war wahrscheinlich ähnlichen Ausmaßes...
Zum Glück scheint es einige gute Mächte zu geben, die auf Peters Seite stehen (egal ob Mensch oder Halbmensch). Darauf hatte ich gehofft. Meine Güte, das ganze war so spannend, dass ich einfach nicht aufhören kann zu lesen ...
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
10.04.2016 | 12:39 Uhr
wow, ich bin noch immer ganz geflasht von diesem Kapitel. Du hast den Kult sehr eindrucksvoll dargestellt und vor allem ist es dir gelungen mich zu überraschen.
Ich hatte mit vielen gerechnet, nicht aber mit einem Loa der Liebe. Ich fand diesen Gedanken im ersten Moment überraschend und ein wenig abwegig. Beim zweiten Nachdenken fand ich es aber sehr stimmig.

Interessant fand ich es, dass Peter bereit ist seinen Schutzzauber aufzugeben. Dazu gehört sehr viel, denn immerhin gerät er dadurch ja in den Fokus dieses übermächtigen Zauberers, der selbst den Loa nicht kalt lässt. Dazu gehört viel Mut. Ich mag jetzt als Feigling rüberkommen, aber ich hätte in dieser Situation meinen Schutzzauber nicht aufgegeben (obwohl - jeder hat die Personen für die er das machen würde).

Irgendwie bin ich von dem Kapitel etwas zu überrascht, um jetzt viel mehr zu schreiben. Ich denke gerade über einige Details nach, zum Beispiel über Papa Geno und ob es für den Loa der Liebe Konsequenzen hat, dass er sich eingemischt hat. Tieropfer sind für solche "Jujumänner" vermutlich ein probates Mittel, um zum Ziel zu kommen. Für mich war es ein überraschendes Eintauchen in eine Kultur, die ganz anders tickt als unsere. Dennoch konnte ich mir die Szene sehr lebhaft vorstellen (mein Kopfkino funktioniert zu gut und da ich als Landei schon bei der Schlachtung eines Schweins anwesend war, kann ich mir ungefähr Lärmpegel und den Geruch vor Augen führen).

Das Kapitel hat mir jedenfalls erneut den Eindruck vermittelt, dass Peter es hier mit etwas zu tun hat, das viel zu groß ist für ihn. Er versucht in einem Spiel mitzuspielen, beziehungsweise einzugreifen und den Gegner auszuschalten, obwohl er Mächten gegenübersteht, die nicht seinem Erfahrungshintergrund entsprechen. Ich hoffe, dass genug starke, gütige und gute Mächte auf seiner Seite sind, um ihm dabei zu helfen. Er steht nun (vermute ich) zwischen den Fronten des Bandenkriegs. Wenn ich mir so ansehe welche immensen Mächte (zum Beispiel Mama Themese) sich wohlweislich zurückhalten, dann hat er sich in eine ziemlich üble Lage katapultiert.
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
09.04.2016 | 19:02 Uhr
Hi Rune,

ich habe mit großem Genuss das Kapitel gelesen. Ich mag Peters Mum irgendwie sehr gerne und freue mich immer über Szenen mit ihr.
Interessant fand ich die Hinweise mit den Religionen und der Tatsache, dass in allen Zauberer eine gewisse Bedeutung haben. Ebenso spannend fand ich die Geschichte mit den Fingernägeln und Haaren. Das hat mich spontan an Terry Pratchett erinnert, der dieses Thematik ja mit den Kinderzähnen aufgreift, die von der Zahnfee gesammelt werden, um die Kinder vor Schaden zu beschützen. Ist das eine allgemeiner Glaube in vielen Regionen der erde oder kommt das ursprünglich aus afrikanischen Regionen?

Peters Versuch sich an einen Jujumann/eine Jujufrau zu wenden, finde ich zumindest sehr vernünftig - sich eben dort Hilfe zu holen, wo die Quelle des Wissens sitzt. Alleine kann er dieses Problem mit Sicherheit nicht lösen.
Falls meine kleine Spekulation von gestern eine Rolle spielen würde, dann könnte diese Person eine der potentiellen Kandidaten für Peters Verhexung sein. Im Augenblick will ich mich aber zurücklehnen und denken, dass es Thomas ist, der gerade unter dem Einfluss eines üblen Zaubers oder Geistes steht.
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
08.04.2016 | 20:03 Uhr
Hi Rune,

eine Suspendierung hätte ich ja noch verstanden, aber Peters wirkliches Ansinnen bei Caffrey hat mich überrascht und auch ein wenig erschreckt. Peters schlechtes Gewissen ist zwar gut wiedergegeben, aber letztlich hätte ich nicht mit dem gerechnet, was du Peter hast sagen lassen.

Der Tatort mit den Vögeln deutet für mich jedenfalls darauf hin, dass Peter alleine diese Herausforderung kaum bestehen können wird. Zu mächtig erscheint ihr Gegner. Nightingales Handschuhe spielen da mit Sicherheit eine große Rolle, ebenso die Frage, warum tatsächlich keine Auswirkungen auf Peter zu bemerken sind. Oder sind sie ihm nicht bewusst? Ist es vielleicht sogar genau umgekehrt und es ist seine Halluzination?
Irgendwie gefällt mir gerade dieser Gedanke, denn dass Thomas überwältigt wurde von einem mächtigen Zauber, der Peter nichts anhaben kann, erscheint mir seltsam. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht und rätsele mit, auch wenn ich vermute, dass ich dabei noch in der einen oder anderen Sackgasse enden werde.

Zu deiner Anmerkung Peter betreffend (aus der letzten PN, die du mir auf mein Review geschrieben hast). Ich denke, dass das genau mein Problem ist. Ich kennen nur die deutsche Übersetzung der "Flüsse von London" und darin ist Peter etwas unreifer dargestellt. Mit Recht aber weist du darauf hin, dass er im Fingerhutsommer schon sehr viel gewonnen hat und als Person immer stärker und charakterfest wird. Insofern ist das alles in sich stimmig und liegt im wesentlichen an meiner von der deutschen Ausgabe beeinflussten Sichtweise.
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
07.04.2016 | 20:10 Uhr
Hi Rune,

das neue Kapitel hat mir ein paar interessante Gedankenanstöße gegeben, an die ich bisher noch nicht gedacht hatte. Geister im Folly, ein Seducere oder Glamour über Thomas - das alles erscheint mir gar nicht so unwahrscheinlich (auch wenn Dr. Walids Verhexungstheorie durch Peters Überlegungen ausgeschlossen wurden).
Dass Thomas im Prinzip der Suspendierung gegenübersteht setzt mich unter Spannung, gerade weil Peter meint dass Thomas der Sache nicht mehr gewachsen ist.
Da Nightingale Dr. Walid und Peter Grant im wesentlichen aufgefordert hat wegzugehen, statt sich selbst zurückzuziehen, bleibt in mir der Funke Hoffnung zurück, dass Thomas auf seine Art an einer Lösung des Problems arbeitet und seine Kollegen aus bestimmten Gründen nicht einweihen kann.
Aber es kann auch sein, dass ich da komplett auf dem Holzweg bin.
Die abgenagten Knochen fand ich gruselig...

Alles in allem war es ein sehr gelungenes Kapitel, dass Spannung aufbaut, ohne viel zu verraten. Ich will jetzt unbedingt das nächste Kapitel lesen...

Mir ist eine Formulierung aufgefallen, die personalisiert besser klingt. Du schreibst: "Es hatte nie den geringsten Zweifel gegeben, wo ihre Loyalität lag. "
Das klingt ein wenig weicher, wenn du es nicht auf einen Ort, sondern auf die Person Thomas beziehst: "Es hatte nie den geringsten Zweifel gegeben, wem ihre Loyalität galt."

Inhaltlich hat mich Walids Reaktion auf Peter Vermutung gewundert: "Was, glauben Sie, ist mit ihm? Posttraumatische Belastungsstörung?“, riet ich ins Blaue.

Walid hatte die Tasche im Kofferraum seines Nissans verstaut, schlug die Klappe zu und trat ums Auto herum, um sich mir gegenüber auf die Motorhaube zu setzen.

„Sein Routine-Check im MRT war erst vor einer Woche und ist völlig normal ausgefallen. Es ist demnach jedenfalls nichts, was sich physisch manifestiert.“
Er hob in einer hilflosen Geste die Schultern. „Mein psychologisches Wissen ist kaum größer als das eines interessierten Laien“, gab er zu, „aber PTBS halte ich für unwahrscheinlich. Hätte es denn einen Auslöser gegeben?“

Selbst wenn Dr. Walid psychologisch nur ein Laie ist, so ist er doch Arzt genug, um zu wissen, dass man PTBS nicht auf einem MRT erkennen kann. Ich vermute du wolltest darauf hinaus, dass er nicht aufgrund zu intensiver magischer Anwendungen seinen Verstand verloren hat, beziehungsweise nicht sein Gehirn geschrumpft ist. Aber er antwortet auf Peters Vermutung und so wirkt es, als würde er sagen, dass die MRT Untersuchung PTBS ausschließt. Aber soweit mir das bekannt ist, ist PTBS eine Reaktion der Psyche auf einen Ausnahmezustand (Ereignis). Das aber löst keine organische Veränderung aus und nur eine organische Veränderung, wie zum Beispiel Verletzungen des Gehirns, kann man mit einem MRT nachweisen.
Insofern war ich verwirrt. Nach diesem Absatz erst, geht Dr. Walid auf Peters Mutmaßung ein fragt, ob ein psychisch belastendes Ereignis stattgefunden hat. Vielleicht solltest du die Reihenfolge der Antworten ändern? Nightingale ist ja nicht verprügelt worden oder hatte einen Unfall, der einen möglichen Schaden an Gehirn und Nerven nach sich gezogen haben könnte. Insofern passt die Antwort Dr. Walids nicht ganz perfekt auf Peters Frage.
Ich hoffe du verstehst was ich meine - wenn nicht, kannst du dich ja noch einmal bei mir melden, zwecks Diskussion :)
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
06.04.2016 | 18:51 Uhr
Hi Rune,

das zweite Kapitel war sehr erhellend.
Dass Nightingale sich so sehr mit Seawoll zerstritten hat, spricht dafür, dass er unter einem enormen Druck steht. Im Laufe des Kapitels, als Beverlys Reaktion und die von Mama Themse berichtet wurde, habe ich mich schon gefragt, ob die beiden Ereignisse nicht zusammen hängen (Paranoid wie ein Bulle? Ich kann es glaube ich auch schon ;)).
Zumindest erscheint es mir nahe liegend, dass alle Teile der Geschichte, der Bandenkrieg, die verschwundenen Leichen, die verhaltensgestörten Ratten und Nightingales Wahnvorstellungen/Visionen/Albträume (was davon richtig ist kann ich noch nicht beurteilen, vielleicht sogar Verhexung?) ineinander greifen und ein einheitliches Bild ergeben. Umso gespannter bin ich zu lesen, wohin die Reise gehen wird.

Peter erscheint mir gelassener als in den Büchern. Er ist immer noch etwas im Haferfeld, wirkt aber reifer. Ich denke früher hätte er, trotz Nightingales sichtbaren Zornes (das hast du sehr gut beschrieben, ich hatte ein sehr imposantes Bild vor meinem inneren Auge), doch den Versuch unternommen herauszufinden, was geschehen war.

Burke und Hare waren mir übrigens ein Begriff. Ausgerechnet ein Kinderbuch :) ist daran schuld, dass ich diese Geschichte schon kannte. Soweit ich mich erinnern kann (aber das mag falsch sein), sollen sie in der Stadt unter der Stadt Edinburgh ihr Unwesen getrieben haben und noch heute erzählen Führer der Dungeon Tour, dass Touristen, die sich von der Gruppe entfernen von den Geistern Burkes und Hares geholt werden.
Ich finde es sehr gut, dass du diesen Vergleich eingebaut hast, denn ein Brite würde mit Sicherheit wirklich so denken. Gerade zu Peter Grant passt dieser Vergleich sehr gut.

Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel.
Wetterleuchten (anonymer Benutzer)
06.04.2016 | 13:20 Uhr
Hi Rune,

mir hat dieses Kapitel sehr gut gefallen. Gleich zum Auftakt steckt der Leser mitten in Thomas Nightingales Albtraum und leidet mit ihm mit. Eine wirklich gelungene Einleitung, um den Leser, in dem Fall mich, zu packen und nach mehr lechzen zu lassen.

Armer Thomas, sein Albtraum hat mich richtig schockiert. Ich bin sonst den ruhigen, überlegten Zauberer und Polizist gewohnt, nicht aber einen so emotionalen, verwirrten und verzweifelten. Das hat mich schon erst einmal schlucken lassen.
Dass er sich sogar dazu hinreißen lässt gegen seinen Schüler Peter Grant gewalttätig zu werden, hat mich verblüfft und erschreckt. Ich habe mich ernsthaft gefragt, ob er das in seinem Albtraum gesehen hat, ob es eine Vision war oder ob Nightingale schlicht am durchdrehen ist. Ich bin äußerst neugierig darauf, wie es weitergeht.

Wie immer hat mich dein Schreibstil voll überzeugt (Fanfähnchen schwenk) und ich habe es sehr genossen eine neue Geschichte von dir zu lesen.

LG, Wetterleuchten
29.03.2016 | 18:57 Uhr
Ich verstehe ehrlich gesagt nur, dass ich nichts verstehe... Und ein bisschen über Krieg, Selbstmord, Magie etcetera, pepe
Na ja, ich kenne das Fandom auch gar nicht ;)

Was ich jedoch verstehe ist die prosaische, sehr gekonnt emotionale Schreibweise.


lg Velutina
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