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Autor: Dissa
Reviews 1 bis 25 (von 32 insgesamt):
17.07.2017 | 23:26 Uhr
Liebste Dissa,

Uff, ich kenne diese Hitze im Zimmer. Ich selbst habe ein Zimmer unter dem Dach und im Sommer ist es manchmal unerträglich heiß. Am Mittwoch sollen es hier mehr als 30°C werden und ich weiß jetzt schon, dass das eine lange Nacht wird. Vor allem, weil ich auch nicht ohne Decks schlafen kann.

Dass du Leute aus seiner Schule getroffen hast, muss schlimm gewesen sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass man überhaupt nicht weiß, wie man sich verhalten soll.
Ich denke, es war gut, früher zu gehen, obwohl bestimmt keiner etwas negatives dachte. Keiner von denen hätte dir den Tod gewünscht, das kann ich sagen, ohne einen zu kennen. Vielleicht waren sie verwundert, verwirrt, aber keiner Gatter böse Absichten, da kannst du dir sicher sein.

Fühle dich gedrückt und lass dir deinen nächsten Pudding schmecken!

Deine Quina <3

Antwort von Dissa am 18.07.2017 | 09:01 Uhr
Liebste Quina <3

viele Dank wieder einmal für deine wunderschönen Worte!
Ja...ich hasse die Hitze. Zuhause liegt mein Zimmer im Keller, worüber ich überglücklich bin! Ich hoffe, du überstehst die Nacht am Mittwoch trotz der Hitze gut!

Es war ein komisches Gefühl. Immerhin hatte ich all so lange nicht mehr gesehen gehabt, obwohl man sie davor täglich sah. Paranoid wie ich war, habe ich natürlich nur das schlechte in ihnen gesehen.

Fühl dich auch umarmt und meinen nächsten Pudding werde ich dir widmen :D
Deine Dissa <33
12.05.2017 | 15:47 Uhr
Hallo erstmal, ^^
Ich finde deine Geschichte wirklich faszinierend!!! Es ist wirklich interessant zu hören wie es dort wirklich ist. Ich habe vor ein paar Tagen deine Geschichte entdeckt und ich finde es wirklich schön wie du alles dort einbaust und du kannst alles auch wirklich gut erklären. Ich konnte mir deshalb alles sehr gut vorstellen, als ich alles gelesen habe. Ich mag deinen Schreibtstyl wirklich sehr! Ich hätte da noch eine kleine Frage, falls man dich anschreiben würde, da du ja sagtest man könnte dies gerne tun, wie oder eher gesagt wohin sollte man etwas schreiben? 0.0 Ich wünsche dir noch ein angenehmes Wochenende. Wir lesen uns.

Antwort von Dissa am 12.05.2017 | 15:54 Uhr
Hey du :) !
Ich freue mich riesig über deine Nachricht!! Und auch über dein liebes Lob! Es freut mich zu hören, dass dir mein Schreibstil so gefällt ^-^ !
Du kannst mir jeder Zeit schreiben, als Mail hier oder als eigenes Review oder wie es dir eben lieber ist :3
Ich freu mich auch von dir zu hören!
Ich wünsche dir auch noch alles gute!
Fühl dich geknuddelt!
Deine Dissa <3
Kirasia (anonymer Benutzer)
04.12.2016 | 20:52 Uhr
Hi Dissa,

ich finde dein neues Kapitel super toll. Auf der einen Seite hast du mich mit zwei Themen wütend gemacht (dazu schreibe ich auch noch was) und auf der anderen Seite hast du mich glücklich gemacht. Du hast nämlich das angesprochen, was mich sehr oft ärgert.. halt dadurch, dass du das geschrieben hast und ich das lesen konnte, bin ich zufrieden^^" Klingt komisch, ich weiß xD

Nun zu den Themen:
Erstens das mit deiner Schwester, dass sie auf deine Klinikzeit negativ reagiert hat. Das kenne ich auch und das hat mich bei meiner Situation, aber auch bei deiner, echt geärgert. Meine Cousine sagte wortwörtlich "Wie kannst du uns so etwas antun" Dabei habe ich auch gar nicht verstanden, was das heißen sollte. Es sollte doch helfen in einer Klinik zu sein und es ist doch mutig zu sagen, dass man Hilfe braucht etc. Es ist gemein gewesen und joa, zu ihr habe ich jetzt auch keinen Kontakt mehr, genauso zu anderen aus der Familie, weil ich von allen scheiße behandelt werde.. Es gibt noch so vieles, was ich dazu schreiben könnte, aber das würde den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall finde ich es gut, dass du das angesprochen hast!

Das zweite ist das mit deiner Freundin, zu der du den Kontakt wieder aufgebaut hast. Ihr habt euch gesagt, dass ihr nicht trinken wollt und euch nicht schminkt. Das habe ich mit meiner Freundin auch mal abgemacht, aber daraus ist auch nichts geworden. Meine Freundin hat auch angefangen sich zu schminken, sie ist auch irgendwie verrückt danach und keine Ahnung was.. und getrunken hat sie auch schon sehr oft.. Was mich echt stört, weil sie sagte, dass sie es niemals tut. Aber darauf kann man sich nicht verlassen. Ist einfach so. Ich verstehe aber auch deine Zweifel und so.. Naja, ändern können wir das nicht. Es sind Menschen, die tun und lassen können, was sie wollen.. oder so ungefähr.

Mach dir nichts draus. Das Leben ist halt oft fragwürdig. Genauso wie Menschen. Ich hoffe trotzdem, dass ihr noch Freunde seid und euch nicht schrecklich gegenseitig nervt. Ich weiß es ja nicht. Ich hoffe nur^^
Und ich hoffe, du hast noch einen schönen Abend :)
Herzliche Grüße,
Kira

Antwort von Dissa am 10.12.2016 | 15:23 Uhr
Liebste Kira!

Wieder einmal bedeuten mir deine Worte unglaublich viel und ich danke dir dafür so unwahrscheinlich dolle!
Ich finde, dass das überhaupt nicht komisch klingt. Natürlich freut man sich, wenn man merkt, dass andere sich über die gleichen Sachen ärgern. Wo einer selbst vielleicht immer dachte, dass es dumm sei sich darüber zu ärgern oder so was.

Das mit deiner Cousine und anderen Familienmitgliedern tut mir sehr leid und falls du dich je mal darüber auskotzen möchtest, biete ich mich jederzeit dafür an ^-^
Die Sache ist: Die meisten Menschen verstehen psychische Krankheiten nicht. Sie glauben mit ein bisschen Ruhe oder allerhöchstens einem Therapeuten wird alles wieder gut. Das es leider nicht so ist, verstehen sie nicht.
"Kinder nehmen sich das Leben – ihr schreit; Kinder mit Narben an den Armen – ihr schweigt" D-maskiert.
Ich glaube, dass beschreibt es ganz gut. Viele fangen an etwas zu unternehmen, wenn es zu spät ist. Die Klinik bildet dabei eine Zwischenspähre. Du bist nicht tot, aber nah dran tot sein zu können. Damit umzugehen weiß man nicht. Deswegen flüchten sich viele entweder in Trauer oder eben in Wut. Beides hilft den Betroffenen dabei nur leider kein Stück...

Ich weiß, was du meinst. Und irgendwo ist es inzwischen ok für mich. Menschen ändern sich nun einmal. Ich meine, wie viele kleine Jungs versprechen sich, nie etwas mit Mädchen zu tun haben zu wollen xD ? Aber es hat mich nur so dermaßend gestört, dass ich sozusagen der Auslöser war, dafür dass sie mit Alkohol in Verbindung kam. Und deswegen schäme ich mich.
Übrigens bin ich stolz auf dich, dass du dir das auch versprochen hast mit deiner Freundin! Im ernst, meine Freundin bräuchte keine Schminke um hübsch zu sein und ich wette bei dir ist das genauso!

Wir sind tatsächlich noch immer beste Freunde *--* Und das macht mich jedes Mal aufs Neue froh. Wir haben viele ziemlich beschissene Zeiten zusammen erlebt, aber im Endeffekt wird immer wieder alles gut.
Ich hoffe bei dir ist auch alles so weit erträglich <3
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und eine dicke Umarmung!
Deine Dissa
Kirasia (anonymer Benutzer)
08.11.2016 | 21:36 Uhr
Hallo liebe Dissa,
ich habe gemerkt, dass ich dir lange kein Review mehr hinterlassen habe und wollte auf jeden Fall nu etwas schreiben. Ich finde es immer noch super toll, dass du deine Erfahrungen mit anderen teilst und es auch noch so schön erzählst! Das ist suuuupi! Übrigens musste ich dir deswegen auch mal einen Stern geben.

Ich finde es irgendwie auf eine Art erschreckend, dass du dich doch in der Klinik so gut eingelebt hattest. Aber es ist auch verständlich, dass du deswegen nicht zurück in die Klasse wolltest. Ich meine, wer weiß, was die denken. Trotzdem sollte man nie vergessen, dass Menschen eh denken, was sie wollen. Man kann es ihnen nicht vorschreiben oder beeinflussen.

Ich finde es auch immer noch spannend, was du alles erlebt hast und wie du dich durch diese Ereignisse entwickelt hast. Du bist schon eine der älteren Hasen dort, wie du das in deinen letzten Kapiteln geschrieben hast. Was auch wirklich kein Nachteil ist, oder? Du kennst dich nun total gut mit sowas aus.

Ich musste mich auch mal wieder an den Anfang erinnern, als du erzählt hast, dass du dich freiwillig dorthin begeben hast und das mit dir machen gelassen hast. Das ist irgendwie stark, aber mir wurde persönlich in letzter Zeit klar, dass ich sowas niemals hinbekommen würde. Deswegen möchte ich dir auch noch mal meinen größten Respekt zusprechen!

Cool finde ich auch, dass du die Menschen dort nicht nach dem Äußeren beurteilst. Das finde ich gut, weil es in einem Menschen immer anders aussieht, als er sich gibt oder er aussieht. Viele denken nicht so und das ist schade. Ich hoffe, du bleibst noch lange solch ein Mensch!

Ich werde jetzt auch mal aufhören, dich zu nerven ;) Ich glaube, du kannst deine Zeit anders und besser nutzen. Daher wünsche ich dir eine schöne Nacht oder einen schönen Tag, je nachdem, wann du es zu lesen bekommst.

Bis bald und herzliche Grüße,
Kira

Antwort von Dissa am 26.11.2016 | 21:27 Uhr
Liebste Kira,
vielen lieben Dank für so viele deiner wunderbaren Worte <3 !!
Ich würde Jahre für ein paar deiner Worte warten, also lass dir alle Zeit der Welt!
Vielen Dank für die Empfehlung! Im ernst...ich bin so gerührt deswegen...!

Ich kenne mich besser aus, ja...aber irgendwie hatte ich etwas dagegen. Ich...wollte mich gar nicht in einer Psychiatrie zurecht finden können! Im Unterbewusstsein habe ich wohl immer noch gedacht, dass alles eine Illusion ist und ich normal bin. Dass ich gesund bin und nicht meinen eigenen Tod herbeigewünscht habe. Es kam mir einfach alles so surreal vor und auch jetzt noch. Denke ich an diese Zeit zurück, habe ich manchmal das Gefühl, ich hätte mir alles nur eingebildet. Dann schaue ich auf meine Narben und weiß, es ist passiert.

Ich habe eigentlich gar keinen Respekt verdient. Ich meine, für wie viele muss das hier klingen, wie ein Aufruf zur Aufmerksamkeit. Ich will doch letztendlich nur Aufmerksamkeit erregen, nicht wahr? Nur deswegen habe ich mich einliefern lassen. So haben viele gedacht und ich kann es ihnen nicht verübeln.
Aber letztendlich war ich einverstanden mit der Einlieferung, weil ich tatsächlich gehofft habe, dass es irgendetwas bringt.

Du nervst mich nicht! Keine Sekunde meines Lebens, glaub mir das!!! Ganz im Gegenteil spenden mir deine Worte so viel Kraft, dafür danke ich dir unheimlich!
Ich wünsche dir auch noch einen wundervollen Resttag, einen wundervollen Abend, ein wundervolles Wochenende, ein wundervolles Leben!

Fühl dich einmal gaaaaannnnnzzz dolle von mir umarmt und mit Liebe überschüttet <3 !!
Deine Dissa <33
25.09.2016 | 21:07 Uhr
Liebe Dissa,
nun bin ich endlich im Kapitel 36 angelangt; ja, ich habe deine ganze Story durch und finde sie einfach nur Top. Ich hätte nicht erwartet, dass sich jemand traut von seinem Aufenthalt in einer Klinik zu erzählen und dann hab ich deine sehr schön geschriebene, mitreißende Geschichte gefunden. Vielen Dank, dass es Leute wie dich gibt, die mir immer wieder Hoffnung machen können und offen/ehrlich sind! Mach weiter so! :3
LG Alina

Antwort von Dissa am 26.09.2016 | 19:23 Uhr
Liebe Alina,
ich danke dir vielmals für deine lieben Worte!!
Ich denke einfach immer wieder und wieder, dass es wichtig ist darüber zu berichten. Viele haben Angst davor und ich will ihnen die Realität zeigen, bevor sie hyperventilieren :D
Und vielen lieben Dank, dass es Menschen wie dich gibt, die mir ein paar ihrer kostbaren Worte schenken!
Ich wünsche dir alles Gute,
deine Dissa <3
Kirasia (anonymer Benutzer)
12.09.2016 | 20:16 Uhr
Hallo Dissa,
ich habe gerade mal fünf deiner Kapitel gelesen und mir ist aufgefallen, dass du total viel zu erzählen hast. Also du hast viel erlebt, vielleicht auch nicht so viel Gutes, aber ich habe raus gefunden, dass das Schlechte auch meistens gut sein kann. Also, als ich in der Klinik war, hätte man nur gelesen, dass ich morgens aufgestanden bin, gegessen habe und Langeweile hatte. Also war das dann bei dir schon ein Abenteuer. Naja, es gab auch nicht so tolle Dinge, aber ich glaube, dass es trotzdem gut sein kann, je nach dem wie man es sieht. Mehr kann ich auch gar nicht sagen^^
Ich hoffe, dir geht es gut. Hab einen schönen Abend.
Herzliche Grüße,
Kira

Antwort von Dissa am 21.09.2016 | 17:04 Uhr
Liebste Kira,
ich glaube, viel zu viele Menschen haben viel zu viel zu sagen. Aber sie trauen sich nicht. Aus Angst verurteilt zu werden.
Mir geht es da nicht anders. Jedes dieser Kapitel verlangt mir einiges ab, um es hochladen zu können, da wo, es jeder lesen kann.
Nachrichten, wie deine, bauen mich auf und nehmen mir für einen Moment diese Furcht. Dafür danke ich dir sehr.
Vielleicht waren deine Tage in der Klinik nicht so wechselreich, vielleicht aber hat genau diese Monotonie dir geholfen. Mich haben diese ganzen Neuerungen und Neuentdeckungen jeden Tag aufs Neue aus der Bahn geworfen. Ich bin jemand, der eine Routine braucht.
Letztendlich hast du recht: Es kommt darauf an, wie man alles sieht.
Ich hoffe auch, dass es dir gut geht. Und ich wünsche dir noch eine wunderschöne Restwoche.
Fühl dich einmal bitte fest umarmt von mir!
Alles Gute,
deine Dissa <3
27.07.2016 | 20:30 Uhr
das hier ist wieder einmal so ein kapitel, wo ich mir wünsche, dass man geschichten mehrmals empfehlen oder jedes kapitel einzeln positiv bewerten könnte. es beschreibt eine situation, die ich auch aus dem realen leben kenne. letztens haben wir zuhause einen film geschaut, jemand ist gestorben darin. und ich rege mich auf, dass er sich doch direkt selbst die waffe an den kopf halten soll, weil das einfach so bescheuert war, statt vielleicht traurig zu sein weil gerade jemand -wenn auch nur im film- gestorben ist.
dann die situation, dass man erzählt, dass man suizidgefährdet ist und nicht für voll genommen wird. ist bei mir nicht so, zum glück. in der schule war es eher so, dass meine klasse es komisch fand, wenn ich nicht geweint habe. das haben sie mir auch indirekt, aber unmissverständlich gesagt.
und dann die situation, dass fremde -ganz egal was für welche- unangenehme fragen stellen. ich blocke dann immer komplett ab, sage gar nichts meh rund versuche, so schnell wie möglich von dort wegzukommen.
dann habe ich jetzt noch eine frage. bist/warst du wirklich in so einer anstalt? ich versuche nämlich oft, mir das vorzustellen, aber da ich das bisher nur aus der fantasie anderer leute kenne, ist mein bild einer psychatrie wohl nicht sehr realitätsnah. deshalb die frage, ob deine beschreibungen soweit korrekt sind ^^
desweiteren, es tut mir leid, dass ich lange keine reviews mehr geschrieben habe, aber irgendwie war das so... ich habe gelesen und danach selbst meine gedanken aufgeschrieben und den review einfach übersprungen. sorry D:
GLG, Arika13

Hätte ich fast vergessen: Ich finde deine Texte richtig toll! Schön und realitätsnah geschrieben, manchmal fröhlich, manchmal traurig, und regen immer zum denken an. das sich das auch endlich mal gesagt habe ^^

Antwort von Dissa am 28.07.2016 | 20:18 Uhr
Liebste Arika,
ich fühle mich wirklich total geschmeichelt, so etwas von dir zu hören *---* Dankeschön!!!!!!
Komisch, wenn du nicht weinst? Hey, das ist doch aber nicht schlimm. Du bist so wie du bist einfach nur wundervoll <3
Ich wollte auch nur weg von Pascal in der Situation, allerdings ging das schlecht, nachdem eine Betreuerin das mitbekommen hat :) !
Ich war tatsächlich in der Klinik gewesen. In dem Tagebuch verarbeite ich alles, alles was darin passiert, ist mir wirklich so passiert. Die Beschreibungen sind korrekt, allerdings ist keine Klinik gleich. Jede hat ihre eigenen Regeln. Nur ein paar Sachen sind ab und an die gleichen oder eben nur leicht abgewandelt.
Lass dir so viel Zeit für das Review, wie du brauchst. Ich würde mich auch noch in dreizig Jahren riesig über deine Worte freuen!!!
Vielen lieben Dank für deine Worte,
deine Dissa <3
Kirasia (anonymer Benutzer)
13.07.2016 | 23:25 Uhr
Hey Dissa,
jetzt habe ich es endlich mal geschnallt. Ich weiß nicht, ob du etwas an deinem Schreibstil verändert hast oder ich deine Texte nur anders gelesen habe. Aber egal, ich hab verstanden, dass du es nacherzählst. ^^
Ich finde so Barfußpfade echt cool. Oft wenn ich früher im Urlaub war, waren meine Eltern und ich oft bei welchen. Ich fand es immer gut, auch wenn ich es heute nicht mehr machen würde. Aber verstehen kann ich dich auch, dass du da nicht gern hingehst. Vor allem nicht mit Menschen, die man nicht kennt.
Dass du in dem Freilichtmuseum alleine warst, fand ich irgendwie dann doch blöd von den anderen. Aber wenn sie dir die Freiheit geben wollten, dann ist das doch schon mal was. An sowas kann man sich ja wieder gewöhnen! Ist es denn wieder besser geworden? xD
Du siehst, ich bin jetzt auf dem Stand, so wie es sein sollte..
Dir einen schönen Tag/Abend oder ne schöne Nacht,
herzliche Grüße,
Kira

Antwort von Dissa am 18.07.2016 | 08:05 Uhr
Liebste Kira,
Ja, ist ein wenig schwierig zu erkennen. Ich glaube, letztendlich kann man es nur daran erkennen, dass die Wochentage nicht zu dem Datum dieses Jahres passen. Aber wer merkt sich schon, was für ein Wochentag am 26. Mai war :D ?
Ich finde es gut, dass sie uns Freiheit gegeben haben, ja...aber trotzdem sollte man vielleicht aufpassen, dass niemand allein da herum läuft, so als Betreuer und Aufpasser und so XD Aber ja, danach ging es mir, dank Lea, wieder besser :)
So wie es sein sollte? Du bist ja süß :D Lass dir alle Zeit der Welt mit dem Lesen, du musst nicht auf dem Stand der Dinge sein, ich bin schon mega glücklich, dass du überhaupt noch dran bleibst :D !!!!
Ich wünsche dir einen wundervollen Start in die neue Woche.
Neben Frage: Hast du Ferien? :D Bei mir ist heute nämlich erster Ferientag und das heißt: Schreiben, solange ich kann XD

Danke, für deine schönen Worte <3
Eine dicke Umarmung,
deine Dissa
Kirasia (anonymer Benutzer)
09.07.2016 | 15:51 Uhr
Hallo Dissa,
ich möchte dir jetzt auch noch mal ein Review schreiben. Wie du vielleicht schon gemerkt hast, bin ich immer noch dabei gewesen, deine Geschichte zu lesen^^ Und ich muss sagen, ich finde es immer noch total cool und bin verdammt noch mal interessiert daran, wie es dir bis jetzt so ergangen ist..
Jetzt kann ich vielleicht auch mal zum Inhaltlichen kommen. Habe ich ja sonst nicht gemacht.
Diese "Klassenfahrt", bei der du dabei sein musstest, klingt gar nicht so schlecht. Meine letzte war anstregend, aber auch nicht soo übel. Ich wusste zB auch nicht, wie diese Schienenfahrzeuge genannt werden. Durch dich lerne ich nu wieder was.. Unglaublich, dabei habe ich jetzt Ferien o.O
Diese Ausgangszeiten kenne ich auch noch, dabei durfte ich immer etwas länger draußen bleiben und dann nur mit meiner Mutter oder einem anderen Bekannten. Das war nervig. Sonst hatten wir nur einen Innenhof, wo wir am Vormittag raus konnten. Aber sonst musste ich nur auf dem Zimmer sein und durfte nicht reden. Da finde ich es bei dir noch schöner, wenn man das so nennen kann xD
Die Aktivitäten, die bei dir angeboten werden hören sich auch gut an, sowas gab es bei mir nicht. Mir ist auch aufgefallen warum. Falls es dich interessiert, kannst du mich ja mal anschreiben oder so^^
Du schreibst auch immer super toll über deine Mitpatienten, dass man sie sich total gut vorstellen kann. Zumindest ist das bei mir so. Und es ist lustig diese Namen zu lesen, die du dir ausgedacht hast, weil du dir die richtigen Namen nicht merken kannst.
Weisst du eigentlich schon, wann du entlassen wirst oder was bald mal passiert? Wenn du Lust hast, könntest du ja auch davon mal schreiben.
Aber es ist ja dein Tagebuch. Ich bin ja schon ruhig ;) Mach es am besten so, wie du es für richtig hälst!
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und eine gute Zeit!♡
Herzliche Grüße,
Kira

Antwort von Dissa am 12.07.2016 | 17:22 Uhr
Liebste Kira,
Du hast recht, die "Klassenfahrt" klang nicht schlecht und sie war gewiss nicht so grauenhaft, wie ich erwartet hatte. Trotzdem, wäre ich viel lieber auf der Station geblieben. Vielleicht mag ich Klassenfahrten auch einfach nicht, weil mir Zeit für mich allein fehlt. Und die brauche ich, sonst drehe ich durch. Zu viel Menschenkontakt xD
Da ist es bei mir schöner :D Wie witzig das klingt!
Na ja, allerdings glaube ich, dass es kein "Schöner" gibt. Ich hätte mich wohl in jeder Klinik so gefühlt, wie in der.
Du durftest nicht reden? Wie schön *--* Wir mussten Reflektionen schreiben, wenn wir nicht geredet haben, um uns im Klaren zu werden, wie wichtig Kommunikation ist.
Oh, ich wurde schon entlassen.
Das Tagebuch stammt aus letztem Jahr. Ich rolle es nur noch einmal auf und lade es hier hoch ^-^ !
Was bald mal passiert? Ich könnte dir ein Lied davon singen, wie oft ich in meinem Zimmer saß und dachte, noch zwei Wochen, dann bin ich raus. Na ja, aus diesen zwei Wochen wurden dann allerdings zwei Monate.
Als ich rein kam, sagte ich, ich würde aller höchstens zwei Monate bleiben. Dann bis zu den Sommerferien, bis zu meinem Geburtstag, bis zum Familienurlaub, bis zum Ende der Sommerferien. Aber irgendwie hat all das nicht geklappt :D Aber darauf werde ich noch zu sprechen kommen.
Vielen lieben Dank für deine wundervollen Worte!!!!
Ich wünsche dir eine wundervolle Zeit <3
Deine Dissa <33

P.S.: Ich werde mich gerne mal bei dir melden :D Es ist faszinierend einmal zu erfahren, wie das ganze in anderen Kliniken abgelaufen ist. Falls ich dir nicht bald eine Mail schicke, trete mich, dann habe ich es nämlich aus lauter Dummheit und Faulheit verpennt XD !!
Kirasia (anonymer Benutzer)
03.07.2016 | 19:22 Uhr
Hallo Dissa,
ich wollte dir doch auch endlich mal ein Review hinterlassen und dir sagen, wie genial ich es finde, dass du von dir und deinem Alltag erzählst. Ich finde es stark, weil es bestimmt nicht jeder machen würde. Deswegen großen Respekt von mir! :)
Ich kam die letzte Zeit auch nicht dazu dein Tagebuch zu lesen, deswegen möchte ich damit jetzt weiter machen. Ich fand es aber schade, dass ich dir kein Review geschrieben habe und deswegen bekommst du jetzt mal eins so für zwischendurch. Ich hoffe, dir gefällt das auch!^^
Jetzt aber mal zu deinen Einträgen und deinen Gedanken und Gefühlen:
Ich liebe erstens deinen Schreibstil, ich kann ihn sehr gut lesen und es ist ein Geschenk, dass du eine so tolle Rechtschreibung etc. hast! Das passiert nur selten und ich finde das ungemein wichtig. Zweitens finde ich das, wie du die Dinge siehst, echt besonders schön, weil du vieles positiv siehst und immer versuchst etwas gutes zu sehen. Deine Tage dort in der Einrichtung beschreibst du auch sehr gut, sodass man es gut verstehen kann. Ich sage mal so, ich finde es interessant, wie es bei dir ist, weil ich auch selber solche Erfahrungen hinter mir habe.. Das ist aber irrelevant. Ich bin halt neugierig, wie es mit dir so weiter geht. Ich finde dich super.
Ich glaube, wenn ich mich wieder in das ganze eingelesen habe, wirst du auch mehr von mir zu lesen bekommen. Das war ja jetzt nur allgemein.. Mal schauen.
Bis bald. Wünsche dir einen schönen Abend noch und einen guten Start in die Woche.
Viele herzliche Grüße,
Kira

Antwort von Dissa am 04.07.2016 | 20:10 Uhr
Liebe Kira,
Oh wow...das ist wirklich lieb von dir. Aber ich glaube nicht, dass es stark ist. Ich glaube, dass es notwendig ist darüber zu erzählen.
Für mich und auch gegen all diese Klischees von wegen Gummizelle.
Und wie es mir gefällt! Ich freue mich riesig darüber und danke dir, dass du dir dieses Selbstmitleid antust :D
Awww *--* Wie lieb von dir! Ich fühle mich sehr geehrte, zu hören, dass man meinen Schreibstil mag!!!!!! Awwww *---* !!!! Und wie du Recht hast mit der Rechtschreibung! Ich meine, meine ist auch nicht fehlerfrei, auf keinen Fall, aber ich rühre keinen Text an, der nur Rechtschreibfehler hat. Dass ist nämlich ziemlich lästig und nervig....!!
Weißt du was? Ich finde es wahnsinnig faszinierend, dass du neugierig bist, wie es mir in der Klinik ging. Ich meine. Sagt das jemand, der keine Erfahrungen damit hat, kann ich es verstehen, weil es etwas Neues ist, Neuland. Aber wenn mir das jemand sagt, der Erfahrungen hat, ist das...wahnsinnig...ehrenvoll. Dafür danke ich dir sehr und ich hoffe, dass ich dich nicht langweilen werde oder dir irgendwann tierisch auf den Keks gehen werde.
Vielen lieben Dank für dein liebes Zwischendurch-Review. Und es ist mir egal, ob es ein Vor-, ein Zwischendurch- oder ein Nachreview ist! Was mir viel bedeutet sind deine Worte, die du mir schenkst und davon schenkst du mir eine ganze Menge, die ganz allein mir gehören!
Dafür danke ich dir sehr.
Ich wünsche dir alles Gute und nicht nur einen guten Start in die neue Woche, sondern am Liebsten direkt ein wunderschönes Leben.
Keep smiling,
deine Dissa <3
16.06.2016 | 21:36 Uhr
He du,
Da ich diese "Geschichte" mit Interesse verfolge, werde ich hier jetzt wohl meine Fragen los (kann sein, dass du sie nicht beantworten kannst, sogar sehr gut, dann muss ich das einfach googeln):
•was muss man lernen, um Psychiater zu werden? (Von den Psycho-Killern) ^^"
•Kann man freiwillig in eine Psychiatrie?
•Gibt es auch "böse" Kinder dort?
•Gibt es noch so Klischee-Psychiatrien? (So mit Gummizellebund Zwangsjacke)

Sou ich werde jetzt gezwungen mein Handy wegzulegen und EM zubl Schaun. Falls mir noch was einfällt, lass ich es dir auf jeden Fall zukommen

Liebe Grüße
TheRealJoker

Antwort von Dissa am 17.06.2016 | 18:46 Uhr
He du Joker,
Ich werde versuchen dir all deine Fragen zu beantworten. Da interessante Fragen dabei sind, auf die ich näher eingehen möchte, werde ich sie in ein Kapitel packen, in dem ich nicht allzu viel zu erzählen habe. Ich hoffe, dass stört dich nicht allzu sehr? Falls es dir zu lange dauern sollte, gib mir Bescheid und ich antworte dir vor dem Kapitel.
> Was muss man lernen? Gute Frage. Psychologie und Medizin nehme ich an. Da der Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater ja der ist, dass ein Psychiater Medikamente verordnen darf (wenn ich mich nicht irre). Aber neben diesen Bereichen sollte man nicht nur Fakten und Daten können, ein Menschenverständnis wäre ganz nett. Und ein dickes Fell. Und solltest du ein Psychiater werden: Tu mir den Gefallen und starr deine Patienten nicht an und nimm sie ernst, ganz gleich, was sie dir sagen. Hinterfrage alles und jeden, denn die meisten werden dir Lügen auftischen.
> Freiwillig? Sag, du willst dich umbringen und du kommst rein. Ist vielleicht aber nicht die Feine Art. Man geht nicht zum Spaß dahin, aber wenn es einem schlecht geht und er psychisch instabil ist, kann man jederzeit freiwillig dahin, nehme ich an. (das werde ich bei Gelegenheit aber noch einmal aufrollen)
> Natürlich gibt es böse Kinder dort. Genauso, wie liebe. Ich weiß nicht, was du wirklich als Böse definierst: Redest du von solchen, die die ganze Zeit schreien und um sich schlagen? Dann ja. Aber es sind wenige. Die richtig "Bösen" erwarten dich in der erwachsenen Station, wo es passieren kann, dass man versucht dir die Schlüssel der Türen zu entreißen. Das ein Patient einen Betreuer angefallen hat, habe ich nicht mitbekommen, aber es gab Momente, in denen die Betreuer sich gewährtet gefühlt haben und der Patient dann an ein Bett fixiert wurde oder in Raum 1.20 gesteckt wurde. (darüber werde ich noch einmal nachdenken)
> Zwangsjacke: Nein. Gummizelle: Nein. Deswegen schreibe ich das hier, eine Psychiatrie erfüllt nicht dieses Klischee. Zumindest meine Station nicht. In Amerika sieht das Ganze wohl dann anders aus. Aber hier in Deutschland? Vielleicht wirklich nur bei den Härtefällen der erwachsenen Station. All jene, die ein Verbrechen begannen haben, aber wegen ihrer psychischen Störung in eine Psychiatrie kamen. Allerhöchstens bei solchen. Die waren auch die einzige Station, mit Gitterstäben vor allen Fenstern und einer hochsicheren Tür.
Das Schlimmste was es bei der Jugendstation gab, war das Fixieren an ein Bett und das Einsperren in Raum 1.20.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. Auf zwei Fragen werde ich, wie erwähnt, in späteren Kapiteln noch einmal genauer eingehen. Bis dahin freue ich mich auf weitere Fragen.
Und bedanke mich noch bei dir, für dein Interesse und deine Worte.
Alles Gute,
deine Dissa <3
SarahJudith (anonymer Benutzer)
14.06.2016 | 17:27 Uhr
Halluuu :D,

Donnert´s bei dir auch so? Irgendwie mag ich Gewitter. :) In deinem neuen Kapitel kommt ja auch das Gewitter vor und es war sehr passend.
Normalerweise kann ich damit sehr gut umgehen, da ich nicht in Lebensgefahr bin. Ich denke sogar, dass ich dankbarer geworden bin. Dankbar, dass ich eigentlich gesund bin (also körperlich), dass ich nicht daran gestorben bin usw. Doch, ich bin dankbar für mein Leben. Ich glaube das hilft mir auch, wenn es mir wieder schlecht geht.
Das mit dem nicht die Kontrolle verlieren zu wollen ist eher umgekehrt. Ich habe mich die meiste Zeit sehr gut unter Kontrolle. Und das ist manchmal das Problem. Ich habe es mir, in den Jahren wo ich gemobbt wurde, abtrainiert zu weinen, da ich ntrl keine Schwäche zeigen durfte. Deswegen bin ich so kontrolliert, dass ich oft gar nicht weinen kann. Das ist schlecht, weil ich oft fühle, dass es mir gut tuen würde, alles rauszulasssen. Ich habe dann einen fetten Kloß im Hals und mein Hals ist zugeschnürrt, aber es kommen gar keine oder sehr wenige Tränen. Obwohl das auch besser geworden ist. Eine gute Taktik dagegen: Traurige Filme oder Bücher. Wenn ich wegen Filmen oder Büchern weine, fühle ich mich nicht schwach, da es mich nicht direkt betrifft.
Trotzdem ist es eine gute Idee, solche Spiele zu spielen. Ich liebe es Sims zu spielen :D. Und da hat man die komplette Kontrolle. Gute Idee eigentlich, nur sehr zeitintensiv.
Ja ich hatte viel Stress, aber ich stehe so gut wie immer unter Spannung. Wie gesagt, muss es nochmal genauer untersucht werden. Und das wird es Ende des Monats.
Eigentlich bin ich stark. Ich habe ein Kämpferherz. Ich habe aber das Gefühl, dass ich es mir auch erlauben sollte manchmal schwach zu sein. Wie oben schon erwähnt, arbeite ich daran. Jeden Tag etwas Gutes für mich machen...Hhmm.. Challenge accepted! :D
Übrigens geht es mir im Moment sehr gut! Ich hoffe, dir geht es auch gut! Ich hab dich jetzt schon gerne, nach so kurzer Zeit. <3

Tschüüssii und bis bald ;)
Deine Sarah

PS: Achso fast vergessen *Knuddel* *Knuddel*

Antwort von Dissa am 17.06.2016 | 18:32 Uhr
Hallo liebe Sarah,

Ja, bei mir gab es in der letzten Zeit viel Gewitter und ich liebe es ebenso, wie du! Aber es macht mich traurig in den Nachrichten sehen zu müssen, wie schlecht es anderen durch das Unwetter geht. Weswegen ich vorsichtig bin mit meiner Vorliebe für Gewitter.
Es ist wahnsinnig schön zu hören, dass du dankbar für dein Leben bist! Behalte dir diesen Gedanken auf alle Fälle, er kann dir nützlich sein.
Es ist ok schwach zu sein. Niemand ist so stark, dass er alles aushält. Du darfst Schwäche zeigen. Deine Taktik ist ziemlich gut, denn du hast recht: Du musst alles rauslassen können, wenn es raus muss, sonst platzt du.
Wie wäre es auch, wenn du ganz viel Saures ist? Davon muss man ja auch tränen zumindest und vielleicht kannst du das für dich nutzen, um mal etwas rauszulassen. Was mir hilft: Unter der Dusche weinen. Da hört es niemand. Also: Lass es einfach mal raus!
Es freut mich sehr zu hören, dass es dir zurzeit gut zu gehen scheint! Ich hoffe, dass hält sich lange ^-^!!!
Ok! Dann erzähl mir doch mal, was du so gutes für dich machst!

Alles Liebe und eine dicke Umarmung,
deine Dissa <3

P.S.: da du jetzt ein Account hast, wollte ich dich mal fragen, ob es dir nicht lieber wäre, mir eine Mail zu schreiben? Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich wollte meine Probleme nicht in einem Review schreiben, wo es jeder lesen kann. Aber das ist deine Entscheidung. Egal ob Review oder Mail, ich höre dir zu und bin für dich da <3
SarahJudith (anonymer Benutzer)
12.06.2016 | 01:10 Uhr
Hi Dissa,

Macht nichts, dass es länger gedauert hat. :)
Nochmal danke für deine Worte. Es ist schön mit jemandem zu reden, der einen wirklich versteht und "Erfahrung damit hat".
Ich habe in die Entschuldigung geschrieben, dass ich mich in einem psychischen Tief befinde und emotional zu instabil war, um die Schule zu besuchen. (Natürlich in 3. Form)
Meine Lehrerin hat bis jetzt noch nichts dazu gesagt. Ich denke sie wird es entschuldigen bzw die Schulleitung.
Ich kann auf jeden Fall mit meinen Freundinnen darüber reden und ich habe es auch schon gemacht, oft und lange, aber irgendwie kommen wir immer zum gleichen Ergebnis: Das wir nichts dagegen tuen können und, dass ich eine Therapie machen sollte. Und dann kommt wieder die Angst vor einer Therapie ins Spiel und dann haken wir das Thema für den Moment ab. Und du hast auch Recht, dass es keine richtigen Freundinnen wären, wenn sie sich beschweren würden/ sich distanzieren würden.
Ich habe auch ein Instagram profil auf Englisch und kenne auch viele Leute, mit denen ich da reden kann. Früher hab ich auch manchmal was zu dem Thema gepostet, aber viele denken dann, dass ich nur Aufmerksamkeit will. Inzwischen habe ich mich dazu entschieden, mein profil/ meine posts nur noch positiv zu gestalten. Viele Leute muntert es nämlich auch auf, wenn ich positiv bin.
Was mich auch belastet ist meine Krankheit. Ich habe Epilepsie. (Falls du mehr darüber wissen willst dann google danach. :D) Ich habe das Glück, dass mein Medikament gut wirkt und ich hatte bis vor Kurzem ung. 3 Jahre keinen Krampfanfall mehr. Bis vor Kurzem, weil ich vor weniger als einem Monat leider wieder einen bekommen habe. Ich war kurz davor, das Medikament komplett abzusetzen und die Ärzte und ich waren total zuversichtlich.
Ok, vielleicht sollte ich dir doch erklären, was bei einem Krampfanfall passiert. Im Gehirn werden Signale/daten, durch elektrische Signale gesendet. Bei einem Krampfanfall zucken diese elektrischen Signale, unkontrolliert und stark durch das Gehirn. Man verliert das Bewusstsein und der Körper krampft sich zusammen und bewegt sich unkontrolliert. Wenn der Krampfanfall zu lange dauert, kann man Gehirnschäden davon tragen oder man erstickt, weil die Lunge zu stark und lange verkrampft. Bei mir dauern die Anfälle zum Glück nicht zu lange an und bis jetzt war immer jemand in der Nähe, der einen Krankenwagen bestellen konnte.
Weil ich schon öfter einen Anfall hatte, hatte ich diesmal vorher ein Gefühl (Das nennt sich Aura). Manchmal bleibt es auch nur bei der Aura. Auf jeden Fall, war ich mit meiner Mutter mitten im Rewe und auf einmal, wird mir total schwindelig. Aber anders als sonst. Ich habe total die Orientierung verloren, wusste gar nichts mehr und merkte, wie ich die Kontrolle verlor. Ich habe mich am Eingang hingesetzt, aber es wurde nicht besser. Ich hatte das Gefühl, ich löse mich auf und verschwinde. Ich habe alles wie durch einen riesigen, schweren Vorhang wahrgenommen oder wie durch Nebel. Wir wohnen zum Glück sehr nahe am Rewe. Ich musste mich bei meiner Mutter am Arm festhalten, weil ich kaum alleine laufen konnte. Als ich mich zuhause auf mein Bett gelegt habe, wurde ich fast direkt ohnmächtig und bekam einen Krampfanfall. Der Anfall war nicht sehr lang, weil ich schon im Krankenwagen wieder aufgewacht bin. Ich weiß noch, ich habe den Sanitäter gefragt, was für ein Tag ist etc. Dann halt das Übliche: Im Krankenhaus bleiben... Bald habe ich umfassendere Untersuchungen. Auf jeden Fall war es ein riesen Scchock. Ich hätte niemals damit gerechnet. Ich hasse es einfach die Kontrolle zu verlieren. Es macht mir total Angst. Und auf einmal ist meine Krankheit wieder total präsent und die Abhängigkeit von meinem Medikament auch. Und diese Abhängigkeit belastet mich auch.
Trotzdem muss ich jetzt wirklich Schluss machen, weil es schon sehr spät ist.

Ganz knuddelige Grüße
Sarah <3
PS: Ich habe wie immer random einfach drauf los geschrieben. Aber ich habe versucht, mich an alle deine Frgen zu erinnern.

Antwort von Dissa am 14.06.2016 | 16:37 Uhr
Hallo Sarah,

ich denke, würde deine Schule es nicht entschuldigen, wären sie die Kranken und nicht du.
Ich hasse diese Menschen, die glauben, man wolle nur Aufmerksamkeit. Natürlich gibt es einige, die Aufmerksamkeit wollen. Aber das ist doch nicht schlecht! Es gibt viele, die das auch brauchen. Bestätigung. Menschen, mit denen man reden kann. Das ist wichtig!
Und deswegen solltest du posten können, was du möchtest und nicht, was andere von dir erwarten. Wenn sie dich für Aufmerksamkeit-suchend bezeichnen, lass sie, dann verstehen sie nicht, was du brauchst und wie es dir geht.
Trotzdem finde ich es schön, dass du für dich selber entschieden hast, viel positives zu posten, um auch andere glücklich zu machen. Ich glaube, dass das eine gute Entscheidung war. Aber wenn es dir nicht gut geht, solltest du dann auch welche haben, die für dich glückliche Sachen posten und durch welche du grinsen musst.
Ich kann verstehen, dass deine Krankheit dir Angst macht. Tatsächlich ist Epilepsie nicht leicht zu nehmen.
Aber man kann mit allem umgehen. Du hattest Glück solange keinen Schub mehr zu haben und ich finde das schön für dich.
Klar ist es blöd, dass jetzt wieder so ein Anfall kam und mit Sicherheit ist das lästig und nervenraubend. Du magst es nicht, die Kontrolle zu verlieren? Wie wäre es dann, wenn du Spiele spielst, in denen du die Kontrolle über einen Charakter übernimmst.
Das bist dann nicht du, aber es fühlt sich an, als hättest du etwas im Griff. Und ich bin mir sicher, wenn du daran glaubst, kannst du auch dich selbst in den Griff bekommen. Ich bin kein Biologe und kenne mich damit nicht sonderlich gut aus, aber ich weiß, dass viele Krankheiten von der Stimmung des Trägers beeinflusst werden.
Vielleicht hattest du in letzter Zeit zu viel Stress? Zu viele Momente, an denen du verzweifelt bist? Vielleicht hat das alles zu einem Anfall beigetragen. Wenn es wirklich so ist, lass dich davon nicht unterkriegen und beweis uns allen, dass du dich unter Kontrolle hast. Das du du bist und deine Krankheit nichts an dir aussetzten kann.
Denn ich bin mir sicher, dass du ein starkes Mädchen bist.
Du musst nur daran glauben.
Tu dir heute einfach mal etwas Gutes. Geh baden oder mach dir Pudding.
Das solltest du dann jeden Tag machen. Jeden Tag eine gute Sache für dich selbst machen.

Ebenso knuddelige stärkende Grüße zurück!!
Deine Dissa <3

P.S.: Macht nichts, ich kann mich auch nicht mehr an meine Fragen erinnern und nachgelesen habe ich sie auch nicht :D Vielleicht fallen sie mir wieder ein und ich schmeiß sie dir noch an den Kopf \^-^/ !
Sarah (anonymer Benutzer)
31.05.2016 | 16:35 Uhr
Hallo Dissa ich bins wieder :),
Vielen lieben Dank für deine Worte. Du hast mir Mut gemacht. Das Problem mit Therapie bei mir ist, dass ich wirklich Angst davor habe (zumindest jetzt). Die Therapeutin war eine Hexe. Sie hat alles auf meine Familie geschoben und wollte die ganze Zeit, dass ich in betreutes Wohnen gehe. Meine Familie ist aber eindeutig nicht der Hauptgrund. Bei den letzten Sitzungen, bevor ich abgebrochen habe, hatte ich ein krasses Albtraumgefühl. Das Gefühl, dass man hat, wenn man gerade aus einem Albtraum aufgewacht ist. Und das konstant. Bei der letzten Sitzung wollte ich eigentlich flüchten, aber ich habe es mir nicht erlaubt. Sie hat einfach nur eisern geschwiegen und mich böse angeschaut. Es war wirklich schrecklich. Die Therapeutin im Krankenhaus ust auch schrecklich. Trotzdem werde ich auf jeden Fall einen neuen Versuch wagen.
Ich bin auch nicht selbstmordgefährdet. Und ich habe eigentlich nur Freundinnen, mit denen ich über sowas reden kann. Nur es ist halt trotzdem schwierig. Ich will sie ja nicht damit belasten und ihnen ewig damit in den Ohren liegen.
Ich habe oben geschrieben meine Familie ist nicht der Hauptgrund. Ich habe eine Mutter und einen Vater, die mich lieben. Meine Mutter war/ist überfürsorglich und mein Vater etwas aufbrausend (so wie ich), aber ich kann mit ihnen reden. Ich glaube allerdings, dass meine Eltern (besonders meine Mutter) es nicht so richtig wahr haben will oder versteht, dass ich Depressionen habe. Ich glaube auch, sie hat sich an mein Verhalten gewöhnt, da ich es schon so lange habe.
Ein Beispiel: Gestern, also Montag, und auch den Tag davor ging es mir überhaupt nicht gut. Seit langem habe ich es mal wieder so richtug zu spüren gekriegt, wie stark meine Depressionen eigentlich wirklich noch sind. Ich bin zu meiner Mutter und meinte am Sonntag, dass ich Montag nicht in die Schule gehen kann, wegen meinen Depressionen. Ich habe es auch noch weiter ausgeführt.
Sie meinte, ich könne doch deswegen nicht zuhause bleiben und was solle sie denn in die Entschuldigung für die Schule schreiben. Ich bin noch nie wegen Depressionen nicht zur Schule gegangen. Ich habe einfach gespürt, dass es nicht geht. Am nächsten Morgen war sie ganz erstaunt, warum ich nicht aufgestanden bin, hat es aber akzeptiert. Ich habe dann die Entschuldigung geschrieben und sie war immer noch sehr skeptisch. Mein Vater hat gar nichts dazu gesagt. Er überlässt es meiner Mutter. Sie sagt auch immer: "Ich glaube nicht, dass du Depressionen hast. Das ist eine Krankheit, das kann nicht sein. Du bist bestimmt gerade nur in einem Tief/ in einer traurigen Phase/ bekommst deine Tage/ bist nur traurig weil Winter ist etc." Sie sagt immer, sie nimmt mich ernst, aber verstehen tut sie es nicht.
Neben meinen Eltern habe ich noch 4 ältere Geschwister (eine große Schwester, 3 große Brüder). Meine Brüder haben mich schon geärgert, aber das ist normal. Naja, manchmal wurde es zu extrem. Zum Beispiel hat mein kleinster Bruder, eine Zeit lang zum Spaß, immer gesagt ich solle mich erhängen. Ich hatte ihn mehrmals gebeten, damit aufzuhören und gesagt, dass man darüber keine Witze macht, aber er machte weiter. Zum Glück hat es aufgehört. Alle in meiner Familie wissen aber, dass mein Bruder eine saddistische Ader hat. Wenn er Langeweile hat, quält er gerne andere. Mein anderer Bruder war auch so, aber mein größter Bruder, ist wie ein zweiter Vater für mich. Mit meiner Schwester komme ich auch gut zurecht.
Meine Familie kommt jetzt vielleicht sehr negativ rüber, aber das ist sie im Grunde nicht. Es gibt und gab viele schöne Momente.
Jetzt weiß ich gar nicht mehr wo ich wahr, beziehungsweise worauf ich hinaus wollte. :D Zumindest weiß su jetzt mehr über mich.

Ich knuddel dich ganz fest zurück. <3
Sarah

PS: Ich bin 17, und mache gerade meinen Realschulabschluss (10. Klasse).
Ich bin introvertiert und extrovertiert, mag aber lieber kleine Gruppen von Menschen. Manchmal bin ich sehr tollpatschig, ich liebe Musik, Singen, lesen und gelegentlich schreibe ich auch. Ich führe Tagebuch, wenn ich mich danach fühle.

Antwort von Dissa am 05.06.2016 | 11:35 Uhr
Hallo Sarah,
es tut mir leid, dass ich dich habe solange warten lassen...!
Wenn du Angst vor einer Therapie hast, kann ich das nach deinen Erfahrungen gut verstehen. Umso besser finde ich es, dass du dir anderweitig Hilfe suchst und mit mir redest. Denn ganz ohne Therapie, ich weiß nicht, ob das empfehlenswert wäre. Aber das musst du selbst wissen. Zumindest jemandem zum Reden solltest du immer haben. Eigentlich sollte man immer mehrere Möglichkeiten haben, mit anderen zu reden, um das loswerden zu können, was einem auf der Seele brennt.
Ich kann verstehen, dass du deine Freunde nicht damit belasten möchtest. Und das ist gut. Du solltest ihnen auch nicht in den Ohren liegen, dafür hast du dann mich und bestimmt noch ganz viele andere, die dir gerne zuhören würden. Aber du solltest nicht damit anfangen, ihnen plötzlich gar nichts mehr zu erzählen. Es reicht schon, wenn du ihnen vielleicht ab und an sagst, dass es dir nicht gut geht und vielleicht auch warum. Dass du darüber aber nicht mit ihnen reden möchtest. Oder aber ihr trefft euch und könnt einen Tag lang einfach nur über eure Probleme reden. Ich glaube, dann liegst du auch keinen in den Ohren. Und letztendlich sind es deine Freundinnen. Wenn es sie irgendwann nerven sollte, dass du dauernd über deine Probleme reden möchtest, weil es dir einfach nicht gut geht...dann sind es keine richtigen Freundinnen. Meine Meinung.
Natürlich dürfen sie dir sagen, dass es ihnen gerade zu nahe steht und sie es nicht verkraften, dich wieder so traurig zu erleben. Aber trotzdem solltest du die Sicherheit haben, immer mit ihnen reden zu können.
Das deine Mutter es nicht wahrhaben möchte, ist leider keine Seltenheit...das kommt ziemlich oft vor. Menschen haben es im Allgemeinen wohl an sich, dass sie die schlimmen Dinge vermeiden wollen, nicht sehen wollen. Und das geht ganz gut, wenn man an Depressionen erkrankt ist, weil man sie nicht sehen kann. Hättest du plötzlich ein gebrochenes Bein, wäre das etwas anderes. Jeder würde es sehen können. Aber was in deinem Kopf alles drin ist, das kann niemand sehen.
Du bist noch nie wegen deiner Depression nicht zur Schule gegangen? Respekt!
Ich habe manchmal, wenn es mir ziemlich mies ging, eine ganze Woche gefehlt...dann habe ich meiner Mutter gesagt, mir ginge es nicht gut und mich den ganzen Tag ins Bett gelegen. Sie hatte nie nachgehackt, hat es hingenommen. Und ich glaube, dass man das auch muss. Denn wie schon erwähnt, Depressionen sind das gleiche wie eine Erkältung. Aber klar, man kann nicht in die Entschuldigung schreiben, dass man Depressionen hatte...und ich weiß nicht einmal genau warum! Es wird einfach nicht von der Gesellschaft akzeptiert! Die Lehrer würden die Entschuldigung schlimmsten Fall nicht akzeptieren oder so...was totaler Quatsch ist! Es ist doch eine Krankheit, wie jede andere auch...
Meine Mutter hat bei mir immer geschrieben, dass mir schlecht wäre oder ich Bauchschmerzen hatte. Und ich glaube, dass das bei einer ganzen Fehlwoche noch unglaubwürdiger rüberkommen musste, als Depressionen.
Was hat deine Mutter im Endeffekt in deine Entschuldigung geschrieben? Bzw. was hast du geschrieben und sie unterschrieben?
Ja, alle Eltern behaupten sie würden ihre Kinder verstehen. Würden sie es nicht, würden sie zugeben, dass sie schlechte Eltern seien. Aber ich glaube, dass man als Elternteil seine Kinder nicht komplett zu verstehen hat. Immerhin kann niemand irgendwen vollends verstehen.
Du hast vier Geschwister? Wow :D Und ich dachte, ich mit meinen drei Geschwistern hätte schon viele.
Dass dich das mit deinen Bruder so mit genommen hat...ja...auch das kann ich verstehen. Ich hatte in meiner Klasse früher auch jemanden gehabt, der mir bei jeder Gelegenheit, in der wir uns gesehen haben, mir meinen Tod gewünscht hat. Er hat dann auch immer gesagt, ich solle mich erhängen oder erschießen oder vergaßen.
Leider machen das viel zu viele Jugendliche heutzutage. Sie fühlen sich mächtig. Das macht ihr Selbstbewusstsein aus. Viele schmeißen mit Beleidigungen um sich, um selbstbewusst zu wirken, aber in Wahrheit ist ihr Selbstwertgefühl ziemlich niedrig....
Deswegen glaub ich auch nicht, dass dein Bruder das ernst gemeint hat. Aber klar, weh tut es trotzdem. Besonders, wenn man sein ganzen Leben mit dieser Person geteilt hat.
Oh, ich glaube nicht das deine Familie negativ ist. Ich glaube dir sehr wohl, dass ihr viele schöne Momente miteinander verbracht habt.
Auf jeden Fall freue ich mich, ein wenig von dir erfahren zu können ^-^ Du scheinst eine interessante und vielfältige Person zu sein.

Ich knuddle dich bis zum Mond und wieder zurück :D
Deine Dissa <3

P.S.: Ich bin auch 17 und versuche gerade die 11. Klasse eines Gymnasiums zu überleben.
Ich bin sehr introvertiert und bin lieber nur zu zweit mit einer Person unterwegs. Ich bin verdammt vergesslich und ungeschickt. Ich liebe das Schreiben und das Zeichnen, obwohl ich es nicht gut kann. Manchmal habe ich Phasen in denen ich ziemlich viel Lese und welche, in denen ich nur Mangas lese. Ich führe Tagebuch, wenn es mir schlecht geht und/ oder ich die Angst habe irgendetwas wichtiges irgendwann zu vergessen.
Sarah (anonymer Benutzer)
29.05.2016 | 22:08 Uhr
Hallo Dissa,

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so genau, was ich überhaupt schreiben soll. Aber irgendwie hatte ich das Bedürfniss dir zu schreiben.
Ich war noch nie in der Psychatrie. Ich hatte nur eine ganz kurze Psychotherapeutische Behandlung, welche ich abbrechen musste, weil die Therpeutin schrecklich war.
Im Krankenhaus musste ich so einen Psychotest machen und da wurden alle möglichen, düsteren psychischen Erkrankungen festgestellt. Im Krankenhaus war ich, weil ich Epilepsie habe. Depressionen habe ich schon seit ungefähr der 2. Klasse (Also ungefähr, seit ich 8 war). Ich wurde gemobbt seit der 2. Klasse bis zur 4. Meine jetzige Klasse ist gut.
Ich wollte schon oft nicht mehr leben, habe mich aber nie getraut, mich umzubringen. Es wäre so einfach. Ich müsste nur ein paar Tabletten von meinem Medikament gegen Epilepsie nehmen und schon würde ich ins Koma fallen bzw sterben.
Ich weiß es klingt lächerlich, wenn ich sage, ich habe Depressionen. Es ist auf den ersten Blick kaum ein Grund erkennbar. Ich glaube aber auch, es ist genetisch veranlagt.
Im Moment bin ich wieder in einem Tief. Meiner besten Freundin geht es nicht gut und ich mache mir Sorgen um sie. Ich habe Zukunftsangst, Angst vor dem Erwachsen werden und immer die Angst, die Kontrolle zu verlieren.
Trotzdem geht es mir besser als früher.
Ich könnte noch lange erzählen, aber ich denke es reicht erstmal.

Liebe Grüße
Sarah

Antwort von Dissa am 30.05.2016 | 16:53 Uhr
Liebe Sarah,

wenn du das Bedürfnis hast etwas los zu werden, scheu dich nicht davor. Ich werde dir gerne zuhören.
Wusstest du, dass es 5-10% der Patienten nach einer Therapie schlechter geht? Was eigentlich immer dem Therapeuten selbst zu verschulden ist. Deswegen ist es ok, wenn mein seinen Therapeuten nicht mag. Aber man sollte den Mut besitzen, es bei einem anderen auszuprobieren. In der Regel braucht man 3-5 Therapeuten, um den "richtigen" zu finden.
Es muss keinen Grund geben für Depressionen. Sie sind einfach da. Wie eine Grippe. Oder das Gefühl von Hass oder Liebe. Es kommt, wie es will.
Und es ist egal, ob es einen Grund gibt oder nicht, dir geht es nicht gut und das ist das einzige, was zählt.
Das mit deiner Vergangenheit tut mir leid. So etwas sollte man nicht erleben müssen. Aber es passiert dennoch viel zu oft. Und plötzlich steht man da mit seiner Depression und weiß nicht, was man machen soll, was? Aber es gibt viele Wege, dich besser zu fühlen.
Den ersten Schritt hast du gemacht: Du hast dich jemandem anvertraut. Du hast erkannt, dass es dir nicht gut geht und du dich jemanden mitteilen musst und das ist unglaublich bemerkenswert von dir. Glaub mir, die wenigstens sind mutig genug dafür. Also: Hut ab.
Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen um deine Freundin machst. Und das darfst du auch. Immerhin seid ihr Freunde. Aber du kannst ihr nicht helfen, wenn es dir selbst mies geht. Also solltest du erst einmal auf dich schauen und sie dann mit ins Boot holen.
Und du darfst auch Angst haben. Jeder hat Angst. Und es ist keine Schande Angst zu haben. Aber du musst aufpassen, dass diese Angst dich nicht einnimmt, ok? Überleg dir doch einmal, was schön sein kann an der Zukunft und auch am Erwachsenwerden. Vielleicht das Autofahren? Und dann nimmst du deine Freundin mit und ihr fahrt zusammen ans Meer. Nur ihr beide.
Du kannst so viel erzählen, wie du möchtest, ich werde nicht davonlaufen.
Ich stehe dir offen, wenn du Hilfe brauchst.
Aber wenn du vielleicht professionellere Hilfe möchtest, empfehle ich dir U25, ein Angebot der Caritas, wo man anonym mit jemanden schreiben kann, der versucht einem zu unterstützen.
Ok, dass sollte es erst einmal auch sein :D Ich will dich ja nicht direkt total zuspamen!

Lass dich einmal ganz fest knuddeln!!!
Du bist nicht allein, verstanden?
Deine Dissa <3

P.S.: Vielen lieben Dank, dass du mir so viele deiner Worte geschenkt hast <3
26.05.2016 | 12:00 Uhr
Liebe Dissa,

es tut mir unendlich leid, dass ich mich zu den letzten Kapiteln nicht gemeldet habe... Ich hatte unfassbar viel um die Ohren, aber ich weiß, dass ist keine Entschuldigung. Ich will mich da auch nicht irgendwie mit Ausreden herausreden, aber es tut mir leid. Ich hoffe, du bist mir nicht böse... :(

Ich denke, es ist gut, dass du dich an das Klinikleben gewöhnt hast.
Wenn man sich an etwas gewöhnt, ist es nur noch halb so schlimm, schätze ich. Aber ich kann das auch nicht gut einschätzen, da ich nie in so einer Situation war...

Dieser Alex scheint echt lustig zu sein. Es ist wahrscheinlich nicht gerade einfach, alle zum lachen zu bringen, wenn man deren Situation bedenkt. Aber Lachen tut gut, und es tut auch gut, mal über Dinge herzuziehen. Schön, dass du dich etwas mehr eingelebt hast, dass du deine Gedanken laut aussprichst, offener wirst. Ich sehe das als ziemlichen Fortschritt :)

Ich finde es toll, dass du malst und zeichnest. Manchmal mache ich das auch, dadurch kann man seine Gefühle neben dem Schreiben am besten ausdrücken. Es entspannt, lenkt ab. Leute, die sich diese Bilder dann ganz genau ansehen, sind irgendwie etwas besonderes. Es ist schön zu sehen, wenn sich jemand wirklich für das interessiert, was man macht. Und ich bin mir sicher, dass dein Bild mit Spachtelmasse auch super aussieht. Am meisten mag ich das mit dem Apfelbaum, und dass deine beste Freundin dir versprochen hat, einen zu pflanzen, sobald es euch besser geht. Habt ihr das schon gemacht? :)

Zu deinen Fragen am Ende...
Ich finde, es klingt immer lächerlich, wenn man einen Star bewundert. Ich meine, man weiß ja kaum etwas über ihn, also man kennt ihn ja nicht persönlich... Aber trotzdem gehöre ich auch zu diesen Personen, die eine Berühmtheit als... Vorbild, wenn man das so nennen kann, haben. Ich mag Eminem. Er hatte so eine schwere Kindheit, er hat nie Unterstützung von seiner Familie in den Sachen bekommen, die er machen wollte. Er hat seinen besten Freund, der wirklich an ihn glaubte, schon früh verloren. Er musste so viel einstecken, aber trotzdem hat er seine Träume nie aufgegeben. Er hat so hart dafür gekämpft und den Erfolg wirklich verdient. So etwas finde ich bewundernswert.
Manchmal sind es aber auch nur kleine Dinge, die ich bewundere. Worte, Handlungen. Wenn man darüber nachdenkt, ist irgendwie alles bewundernswert...

Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag,
fühl dich ganz fest gedrückt!
Deine Quina

Antwort von Dissa am 29.05.2016 | 09:10 Uhr
Liebste Quina,

oh, das macht doch nichts! Kein Stück! Du musst dich nicht bei jedem Kapitel melden, dass du dich überhaupt schon so oft bei mir gemeldet hast...wow...eigentlich dachte ich, irgendwann werden alle aufgeben sich dieses verdammt unerträgliche Selbstmitleid einer Verrückten anzuhören. Dass du mir trotz meiner Zweifel geschrieben hast, macht mich unfassbar glücklich. Ich hoffe dennoch, dass du wieder mehr Zeit hast. Mehr Zeit für dich hast. Denn das ist ziemlich wichtig!
Ich könnte dir nie böse sein <3

Weißt du...es war gut, dass ich mich daran gewöhnt habe. Und wieder schlecht. Denn nun...sehne ich mich an manchen Tage dahin zurück. Weil es zu meinem zweiten Zuhause wurde. Das dürfte ich eigentlich nicht sagen. Wenn das meine Eltern lesen...aber leider ist es so tatsächlich.

Oh ja, Alex war großartig! Er liebt seinen Job über alles. Wir sind seine Familie und er mag uns allesamt. Das hat er uns jedes Mal gezeigt. Mir wurde einmal etwas erzählt: Er hatte eine Woche lang morgens Dienst bei einer Gruppe, die kein Wort geredet hat. Und das ging ihm während dem Frühstück irgendwann so auf den Keks, dass er ein Radio nahm und einen grauenhaften Sender angemacht hat. Solange, bis die Patienten anfingen miteinander zu reden.

Den Apfelbaum haben wir noch nicht gepflanzt...aber zur Zeit sträube ich mich auch ein wenig dagegen. Da meine Freundin ihn nicht mehr nur wegen uns beiden pflanzen will, sondern auch wegen einem Buch, in dem jemand ihr Lieblingscharakter in einen Apfelbaum zwei Namen eingeritzt hat. Und das will ich nicht. Ich will, dass der Baum nur für uns beide steht...klingt das zu egoistisch? Dann tut es mir leid...

Ich dachte auch immer, es ist verrückt einen Star zu bewundern, nur weil er erfolgreich ist. Aber ich finde, dass wenn man einen Sänger bewundert für all seine Lieder, ist das in Ordnung. SO bewundere ich meine Lieblingsautorin. Ich glaube, das ist in Ordnung.
Ich finde es schön, dass auch du ein Vorbild hast. Denn das ist wichtig. Ich mag Eminems Lieder nicht unbedingt, aber ich mag seine Persönlichkeit auch. Und ich finde es schön begründet, warum du ihn so magst. Es klingt verständlich. Du magst ihn nicht nur, weil er ein Star ist. Sondern weil er ist, wie er ist. Und das zählt.
Alles ist bewundernswert...wirklich alles? Als kleine Pessimistin würde ich da widersprechen. Bewundernswert heißt so viel, wie gutheißen, oder? Hm...ich denke noch ein wenig darüber nach :D Aber ich glaube, es gibt einige Dinge, die nicht bewundernswert sind, wie Morde, Mobbing, vielleicht sogar auch der Freitod...
Alles kommt wohl auf die Perspektive und die Hintergründe an. Aber bewahre dir den Glauben, dass alles bewundernswert ist. Ich glaube, dass ist ein schöner Ansatz, um glücklich zu sein.

Ich wünsche dir noch ein wunderschönes Restwochenende.
Lass dich lieb knuddeln,
deine Dissa <3
16.05.2016 | 15:17 Uhr
Hallo
wenn ich ehrlich bin, hab ich den Text nur quergelesen, trotzdem hat er mich nachdenklich gemacht. Ich war letzes Jahr selbst in der Psychiatrie, allerdings nur in der Tagesklinik und bei den Erwachsenen, also „normale allgemeine Psychiatrie“. Der stationäre Aufenthalt in der Reha ist noch keinen Monat her. Von daher kann ich einiges nachvollziehen, was du geschrieben hast. Obwohl die Reha überhaupt nicht vergleichbar ist. 200 Leute mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern und weniger stenge Regeln und Kontrolle. In der Tagesklinik nannten wir es meist „die Anstalt“ in der Reha war es „das Hotel zur lockeren Schraube“. Viele Außenstehende mochten das nicht, obwohl wie du in der Beschreibung schon gesagt hast, das Klischee der „Klapse“ weit verbreitet ist.

Auch wenn der Weg steinig ist, einem permanent neue Hindernisse in den Weg geworfen werden, du darfst nicht aufgeben. Ich wünsche dir viel Kraft und Mut deinen Weg zu machen.

Antwort von Dissa am 24.05.2016 | 16:24 Uhr
Liebe Natu,
vielen lieben Dank für dein Review <3
200 Leute...das ist ganz schön viel...ich war schon mit uns 11 + Betreuer überfordert :D
"Das Hotel zur lockeren Schraube" also? Das klingt ziemlich niedlich. Wir Patienten haben immer von Klapse gesprochen, aber die Betreuer haben das nicht so gerne gehört gehabt, weswegen wir auf Psychiatrie oder Klinik abweischen mussten.
Außenstehende mögen fast gar nichts, was mit der Psychiatrie zu tun hat :D Psychische Krankheiten werden eben noch nicht von allen als Krankheit akzeptiert, sondern man wird direkt als Irre abgestempelt, denen man nicht mehr helfen kann.
Ich hoffe auf jeden Fall, dass es dir mittlerweile besser geht!

Ich danke dir sehr, ich werde mir zu Herzen nehmen, was du mir geschrieben hast.
Vielen lieben Dank, für deine Worte,
deine Dissa <3
25.04.2016 | 16:23 Uhr
Liebe Dissa,

ich melde mich zurück :D
Ach ja, Windowcolor.. Ich kann mich auch noch sehr gut daran erinnern, ich habe damit auch immer sehr gerne gemalt. Und genau wie du liebe ich das Meer, also hätte ich mich vielleicht auch für das Schiff entschieden :)

Rede dich doch nicht schlecht :o Wenn jemand mit dir redet und dir Fragen stellt, dann interessiert er sich auch für dich. Das meine ich zumindest. Also ich lese dein Tagebuch gerne, einfach weil ich finde, dass du eine interessante Person bist und du mich interessierst :)

Da sieht man mal wieder, dass wir beide gar nicht so verschieden sind. Die Sache mit der Schwester kenne ich auf. Obwohl meine Schwester auch zwei Jahre älter ist, bin ich ein ganzes Stück größer und mit Sicherheit auch schwerer. Das ist aber gar nicht schlimm. Deshalb bist du mit Sicherheit nicht missraten. Im Gegenteil - du bist ein wunderbarer, starkter Mensch! <3
Ich wurde auch schon öfter gefragt, ob meine Schwester und ich Zwillinge sind, und immer wenn wir irgendwo sind, wo uns niemand kennt, werde ich als die ältere eingeschätzt. Dann wundern sich auch immer alle, dass ich zwei Jahre jünger bin.. :D

Hach ja, das Freibad. Ich liebe schwimmen, aber das liegt wohl daran, dass ich es auch als Hobby mache und dreimal die Woche trainieren gehe. Und das, obwohl ich mit Sicherheit keine perfekte Figur habe. Eigentlich bin ich sogar extrem unzufrieden mit meinem Körper und würde niemals einen Bikini anziehen, solange ich so aussehe. Aber ich arbeite dran... Trotzdem habe ich gelernt, meinen Körper zu akzeptieren, das solltest du auch. Man muss nicht perfekt sein, um wunderschön zu sein, niemand ist perfekt. Ich bin mir aber sicher, dass du wunderschön bist, auf jeden Fall von innen, auch wenn du anderer Meinung bist.

Oh, eine Sonnenallergie, du Arme! So sehr, wie ich den Sommer und die Sonne liebe, wäre das eine echte Strafe für mich. Ich hoffe, es ist nicht so schlimm bei dir :)

Okay, bei den Bienen namens Horst musste ich echt schmunzeln :D wie kommt man auf solche Ideen?

Warum lachen dich deine Betreuer für deine Babygläschen aus? Ich finde das super, anstatt Chips und Schokoriegel! Bei uns ist es sogar fast normal, mache meiner Freunde haben immer so Babygläschen mit zur Schule. Aber ich muss auch echt sagen, das Zeug ist lecker! Und dann auch noch bei Gewitter vor dem Fernseher. Klingt echt gemütlich :)

Fühl dich umarmt und iss einen Pudding (oder ein Babygläschen) für mich mit <3
Liebe Grüße,
deine Quina

Antwort von Dissa am 08.05.2016 | 11:31 Uhr
Liebste Quina,

du meldest dich immer so spät und ich lass dich immer so lange warten...dafür möchte ich mich ganz dick entschuldigen!!!!
Das Schiff sah einfach aus und irgendwie habe ich mich an diesem Tag wohl ans Meer gewünscht :D Aber dort gab es auch noch andere schöne Motive. Die Betreuerin Lea hat zum Beispiel mal ein Einhorn gemalt, das fand ich ziemlich niedlich <3

Wow! Deine Schwester-Situation ist tatsächlich genauso, wie meine. Während meine Schwester immer viel zu jung geschätzt wird, wurde ich schon einmal gefragt, wo ich studieren würde. Das macht mich immer wieder aufs Neue ein wenig traurig. Weil ich jemand bin, der sich im Kindesalter am Wohlsten fühlt. Naja. Ich will einfach noch nicht erwachsen werden ^-^´
Ich bin mir aber sicher, dass du auch ein starker und interessanter Mensch bist! Ich freue mich jedes Mal aufs neue, wenn du mir schreibst und ein wenig von dir erzählst.

Weißt du, ich liebe schwimmen eigentlich auch. Ich mag es sich im Wasser schwerelos fühlen zu können. Aber da ich so ein großes Problem mit meinem Aussehen habe, kann ich mich dazu einfach nicht überwinden. Du hast wohl recht, mit dem, was du sagst, aber irgendwie ist das ganze nichts so einfach... :D
Ich komme mit der Sonnenallergie klar. Ich habe mich daran gewöhnt, dass ich nicht braun, sondern immer nur rot werde. Ich will auch gar nicht braun werden, ich mag es, dass ich ziemlich blass bin. Und Sonnenbrand tut zwar weh, aber vielleicht habe ich mich auch einfach schon daran gewöhnt, sodass es nicht mehr schlimm ist.
Außerdem mag ich den Sommer ohnehin nicht :D Er ist mir immer viel zu warm. Ich bin ein Winterkind, auch wenn ich im Sommer geboren wurde.

Ich weiß es nicht :D Aber ich habe Emma so geliebt für diese Aktion. Sie hat uns alle immer oft zum Lachen gebracht.

Ja. Ich liebe Babygläschen :D Aber naja...die fanden es eher komisch.

Vielen Dank, für deine Worte!
Fühl dich auch ganz lieb geknuddelt und geliebt!!
Deine Dissa <3
19.04.2016 | 18:05 Uhr
Hallo Dissa :)

Dieses Kapitel hat mich irgendwie glücklich gemacht. Es war wunderbar, zu lesen, dass du dich so sehr gefreut hast, bei deiner Families zu sein. Ich bin richtig stolz auf dich, dass du den Tag genießen konntest <3

Für mich hat Fronleichnam gar keine Bedeutung, ich weiß noch nicht einmal, was das genau für ein Tag ist.. Aber bei dir lag es denke ich auch nicht an der religiösen Bedeutung des Tages, für dich hatte er eher eine persönliche, oder?

Anime und Manga, jaja.. Ich mag es auch, aber ich habe leider so wenig Zeit dafür. Deshalb schaue ich "nur" One Piece, aber ziemlich unregelmäßig. Außerdem habe ich die ersten acht Teile von Death Note als Manga bei mir herumstehen, die Reihe wartet allerdings noch darauf, vervollständigt zu werden, bis ich sie lese :)

Pretty Cure, richtig? Ich muss gestehen, dass ich noch nie etwas davon gehört habe. Aber ich schätze, ich werde mich gleich mal etwas davon ansehen :D

Ach, da Zimmer-aufräumen... Ich könnte dafür wohl wahrscheinlich nichts bekommen, obwohl ich die Unordnung nicht mag, liegt immer alles herum... Aber ich mag es auch lieber, eher alleine in meinem Zimmer zu sein, anstatt wach zu bleiben :)

Liebe Grüße und fühle dich umarmt <3
Deine Quina

Antwort von Dissa am 23.04.2016 | 10:10 Uhr
Liebe Quina,

um ehrlich zu sein: Kein Plan, warum es Fronleichnam heißt. Ich bin nicht getauft und in der Schule wurde das vielleicht mal besprochen, aber ich habe es wohl vergessen...demnach hast du vollkommen recht, der Tag hatte eine rein persönliche Bedeutung für mich.

Ist nicht schlimm, wenn du es nicht kennst. Das verlange ich nicht. Ich wollte es wohl irgendwie einfach nur los werden. Kein Plan...

Naja, da man nur ein Bruchteil von Zuhause in der Klinik hat, ist es überschaubar, was aufzuräumen ist. Eigentlich muss man nur das Bett ein wenig ordentlich machen und eben darauf achten, dass keine Klamotten herumliegen. Was bei mir nie ein wirkliches Problem war, weil ich nur eine Handvoll Klamotten da hatte, die ich anziehen wollte.

Vielen lieben Dank, für deine Worte!
Fühl dich geliebt und umarmt,
deine Dissa <3
10.04.2016 | 12:34 Uhr
Hallo liebe Dissa an einem schönen Frühlingstag :)

Langsam wird der Zufall unheimlich, erst war ich auch in einem China-Restaurant und jetzt habe ich auch noch gerade eine blaue Hose und ein rot-schwarz kariertes Hemd an, genau wie Alina an ihrem Entlassungstag.. :)

Es freut mich, dass dein Deutsch-Test so gut ausgefallen ist :) ich habe auch letztens eine Klausur wiederbekommen, aber sie ist schlechter geworden, als erwartet. Dafür war ich in allen anderen Fächern besser als gedacht :)

Ich habe mal eine Frage.. Wenn du sie nicht beantworten möchtest, ist das natürlich in Ordnung :) Bist du immer noch in der Klinik und schreibst die Kapitel immer neu oder berichtest du von deiner Vergangenheit? Ich glaube, die Frage hört sich komisch an, oder?

Ich glaube, wir sind uns wirklich in vielen Sachen recht ähnlich. Ich setze mich auch lieber für eine Stunde mit einem auf die Couch und lese, anstatt mit anderen etwas Zeit zu verbringen. Aber manchmal ist das gar nicht so schlecht, sich mal unter die Leute zu mischen :)

Schön, dass du deine Zeit zuhause so genießen konntest! Ich würde es wahrscheinlich auch tun, aber ich bin ja sowieso die ganze Zeit zuhause, deshalb kann ich diese Zeit irgendwie nicht so schätzen. Das kann auch an meiner Familie liegen, manchmal fühle ich mich darin einfach nicht so wohl...

Und wieder einmal zu deiner Antwort auf mein letztes Review...
Vielen vielen Dank dafür, dass du dich für mich interessierst :) Ich finde es schrecklich, immer nur von mir selbst zu reden, was ich gerade schon wieder tue. Aber ich finde es nicht schlimm, wenn andere etwas von sich erzählen. Ich bin wohl eher der Mensch, der lieber zuhört, als zu reden. Deshalb finde ich es auch nicht schlimm, dass du alles aufschreibst, was du erlebst oder erlebt hast. Ich mache das ja auch...
Ich lese mir dein "Tagebuch" gerne durch, und, irgendwie fühle ich mich richtig schlecht deswegen, finde es interessant. Ich hoffe, dass es dir besser geht durch die Klinik! :)

Ich hoffe, bei dir ist auch so schönes Wetter wie bei mir, sodass du deinen nächsten Pudding draußen in der Sonne genießen kannst :)

Ganz liebe Grüße und eine feste Umarmung von mir,
deine Quina

Antwort von Dissa am 16.04.2016 | 20:30 Uhr
Liebste Quina,

Langsam wird das wirklich richtig gruselig!! Sag mir nicht, du bist insgeheim auch in meiner Klinik gewesen und ich habe es nicht mitbekommen!! :D

Ja. Noten sind nicht alles. Also mach dich wegen schlechten Noten nicht verrückt. Das tue ich schon zu genüge. Ich mach mich für dich mit verrückt :D

Frag was du willst. Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten. Ich bin nicht mehr in der Klinik. Mein Wissen über die jeweiligen Tage stammt aus meinem Tagebuch, in dem ich die meisten Tage stichpunktartig festgehalten habe. Stichpunktartig, weswegen das ein oder andere fehlen könnte :D

Vielleicht versuchst du es einmal, woanders zu schlafen? Bei einer Freundin oder so. Vielleicht einfach mal weg von deinem Zuhause kommen und so etwas. Du könntest auch in den Ferien in ein Lager gehen oder einen Austausch mal machen. Vielleicht tut dir das ja gut (?)

Normalerweise teile ich deine Ansicht. Lieber nicht reden und zuhören. Aber das hier, irgendwie musste das sein. Ich weiß auch nicht. Ich musste diese Tage verarbeiten für mich selbst und gleichzeitig wollte ich es mit euch teilen, damit keiner mehr denkt, die Psychiatrie bestünde nur aus Gummizellen.

Es ist tatsächlich schönes Wetter zurzeit. Denn es regnet und ich genieße es!
Meinen heutigen Pudding habe ich imaginär mit dir geteilt und er war köstlich!
Vielen lieben Dank für deine Worte!
Ich schicke dir anbei ganz viel Liebe!!
Deine Dissa <3
04.04.2016 | 21:07 Uhr
Liebe Dissa,
ich melde mich zurück :)

Es freut mich, dass du bei deinem Pudding auch an mich gedacht hast. Ich glaube, ich werde nie wieder Pudding essen können, ohne an dich zu denken, aber das macht nichts :)

Oh, eine Sozialphobie.. Das ist echt nicht schön. Man würde sich manchmal echt am liebsten im Zimmer verschanzen, mit einem Buch oder Musik, um einfach nur allen aus dem Weg zu gehen, die ein Gespräch anfangen wollen... So ist es bei mir zumindest.. Ich will nie reden, aus Angst, etwas Falsches zu sagen, abgewiesen zu werden oder am schlimmsten, einfach ignoriert. Ich sitze einfach immer nur still dabei..

Die Situation mit deiner Schwester und dem Vorbild kommt mir auch bekannt vor. Ich habe ebenfalls eine zwei Jahre ältere Schwester, und sie ist einfach irgendwie in allem gut. Damals habe ich auch alles von ihr angeschaut und selbst versucht, aber dann haben wir uns ich ziemlich verschiedene Richtungen entwickelt und ich habe aufgehört, ihr alles nachzumachen. Mittlerweile mache ich mein eigenes Ding :)

Aber ich will aufhören, nur von mir zu reden und dich zu langweilen, tut mir leid..
Du kannst das auch, finde Dinge, die dir Spaß machen und halt sie fest. Du schaffst das, dich selbst zu finden. Wenn dir etwas Spaß macht und du neue Sachen ausprobierst, wirst du bestimmt auch glücklicher. :)

Draußen essen ist toll! Am Wochenende war es sogar schon warm genug, um ohne Jacke draußen zu frühstücken, und das Wetter war klasse! Ich hoffe das bleibt erstmal so :)

Liebe Grüße, fühle dich umarmt von mir :)
Deine Quina

Antwort von Dissa am 08.04.2016 | 14:04 Uhr
Liebste Quina,
und wieder einmal freue ich mich sehr über deine Meldung <3 !

Da siehst du mir wohl ziemlich ähnlich...am Liebsten würde ich den ganzen Tag im Bett verbringen. Ich verlange nicht einmal ein Buch oder Musik...ich will einfach nur meine Ruhe haben. Aber naja. Wir müssen uns den Menschen stellen, egal wie viel Angst wir haben.
Still daneben sitzen tue ich auch immer. Außer bei meiner besten Freundin, wo ich wirklich ich sein kann. Dann wird es immer skurril, wenn sie mit mir irgendwohin geht und ich kaum rede. Das findet sie dann immer witzig :D

Ich bin ein wenig ehrleichtert zu erfahren, dass es anderen auch so geht...auch wenn es mich gleichzeitig melancholisch macht, zu wissen, dass es anderen wie mir ergeht. Mir geht es nicht schlecht. Ich habe ein Ass mit meiner Schwester gezogen. Im Guten, wie im Schlechten. Ein Mittelding gibt es bei uns nicht. Entweder wir lieben uns und verbringen 24 Stunden zusammen oder wir haben Streit und reden nicht miteinander. Vielleicht ist das auch normal? Keine Ahnung, aber ich bin froh, dass du dein eigenes Ding jetzt machst und nicht mehr von deiner Schwester abhängig bist. Mal schauen, ob ich das auch schaffe :D

Oh! Du langweilst mich nicht. Kein Stück. Ich rede in diesen ganzen Kapiteln immer nur von mir und von meinem ganzen unerträglichen Selbstmitleid, da bin ich ganz froh, wenn auch andere zu Wort kommen. Dann sieht es nicht so aus, als ginge es immer nur um mich und ich wäre der Mittelpunkt und so was. Denn das bin ich nicht. Ich bin nichts weiter, als ein dämliches egoistisches Mädchen, was es nötig hat hier seinen geballten Selbstmitleid zu veröffentlichen ^-^
Also erzähl ruhig! Ich höre dir gerne zu und bislang wirkst du immer ziemlich interessant und sympathisch!

Draußen frühstücken *--* Oh man, wie ich das liebe!!! Leider machen wir das in der Familie nur recht selten...sollten wir wohl öfters machen ^-^ !

Danke, für deine Worte und ich umarme dich herzlich zurück!
Deine Dissa <3
04.04.2016 | 14:32 Uhr
Hallo liebe Dissa.

Ich finde es mutig von dir, dass du von deiner Zeit in der Psychatrie schreibst.
Ich persönlich war noch nie in einer Psychatrie und kenne mich daher nicht so wirklich aus, wie es dort ist.
Aber ich interessiere mich für psychische Krankheiten, weshalb ich auch gerne Psychologie studieren möchte.

Ich bin nicht gut im schreiben von langen Reviews, kann dir aber sagen, dass ich die restlichen Tage auch noch mitverfolgen werde.

Ich hatte noch eine Frage an dich: Weisst du was girlsday ist? Und wenn ja, kannst du mir sagen, ob man in der Psychatrie in der du warst, da hingehen konnte. Weil ich wollte mal an einem girlsday in eine Psychatrie und da dürfte ich nicht rein.

Ich hoffe, dir geht es besser.
LG Theresa

Antwort von Dissa am 04.04.2016 | 19:33 Uhr
Liebe Theresa,

vielen lieben Dank, dass du dir Zeit genommen hast, dir diese Geschichte anzuschauen.
Du möchtest Psychologie studieren? Das finde ich mutig von dir. Denn es ist alles andere als ein leichter Job...
Wusstest du, dass 80% aller Psychologen ihre Patienten mehr schaden, als helfen?
Aber ich bin guter Dinge, dass du zu den 20% gehörst, die helfen können und bin froh darum.

Leider kenne ich den Girlsday nicht. Allerdings hatte ich an meiner Schule immer die Mädchenwoche und kann mir vorstellen, dass das ähnlich ist. Aber in eine Psychiatrie konnte ich da noch nie...aber auch in meiner Klinik habe ich das nie mitbekommen, dass jemand sie besuchen durfte.
Doch gab es ein Sommerfest auf dem Klinikgeländer, an welchem man sich alles anschauen konnte. Ich war an diesem Wochenende zuhause, weshalb ich dir nicht sagen kann, ob man auch in die Gebäude rein durfte. Ich weiß lediglich, dass jede Station ihren eigenen Stand hatte :D

Ist nicht schlimm, wenn du schlecht bist in langen Reviews. Das erwarte ich nicht. Du hast mir deine Worte und deine Aufmerksamkeit geschenkt, mehr kann ich beim besten Willen nicht verlassen! Und dafür danke ich dir sehr!

Ich hoffe, dir geht es gut.
Deine Dissa <3
03.04.2016 | 03:00 Uhr
Liebe Dissa,

Ich bin nicht zuhause, habe deshalb nur sehr schlechtes Internet und außerdem ist es mitten in der Nacht, aber ich musste trotzdem dein neues Kapitel lesen und natürlich auch ein Review dalassen.
Wenn mich einmal etwas interessiert oder ich mich für etwas begeistern kann, wird man mich nicht mehr so schnell los, ich hoffe, das ist okay :)

Du hast viel von deinen Lehrern in der Klinik geschrieben, da kam mir so die Frage, wie das eigentlich mit dem Unterricht ist. Es ist ja deutlich weniger und auch anders, als "normal". Geht es denn, dass du nach der Klinik die Schule einfach weitermachst, oder musstest du etwas wiederholen?

Und der Regen.. ja. Es ist irgendwie unglaublich beruhigend, dieses permanente Geräusch, wenn die Tropfen auf das Fenster fallen. Irgendwas, woran man sich sozusagen festhalten kann, wenn alles durcheinander ist. Trotzdem mag ich sonnige Tage lieber. ich liebe einfach den Sommer und gutes Wetter lässt meine Laune gleich viel besser werden. Regentage machen mich immer noch depressiver..

Ich habe heute, oder vielmehr gestern, übrigens Pudding gegessen. Schoko und Vanille, ganz normal, aber ich musste dabei an dich denken und habe extra ein bisschen was für dich mitgegessen :)

Liebe Grüße und eine feste Umarmung von deiner Quina <3

Antwort von Dissa am 03.04.2016 | 09:05 Uhr
Liebste Quina,

natürlich ist das ok! Es macht mich unfassbar glücklich, dass du mir immer noch zuhörst und es dich nicht langsam anfängt zu langweilen :D
Vielen lieben Dank, dass du trotz schlechten Internet dieses Kapitel gelesen und auch noch kommentiert hast, dass schätze ich sehr! Ich hoffe, du bist gerade an einem besseren Ort und fühlst dich dort wohl <3

Der Unterricht ist nicht normal, ja. Aber er ist da, damit wir die Grundlagen nicht vergessen zumindest in Mathe und Deutsch. Für das individuelle Nachholen anderer Fächer ist dann der Stationsunterricht da, in dem wir eine Stunde irgendwelche Aufgabe aus unseren Büchern bearbeiten können. Manche bekamen Aufgaben von ihrer Schule gestellt, damit sie den Anschluss eben nicht verlieren. Ich habe nach der Klinik einfach weitergemacht. Da ich das "Glück"hatte, die meiste Zeit meiner Klinik in den Ferien zu verbringen, fehlten mir gerade einmal zwei Monate. Aber da ich nach den Ferien in die 11. Klasse kam und dort ohnehin alles noch einmal wiederholt wurde, war das kein allzu großes Problem.
Aber es gibt viele, die wiederholen müssen wegen der Klinik. Immerhin kann man darin nicht alles nachholen.
Manche, wenn sie am Ende ihrer Therapie sind, können dann auch in die Außenschule, also sie können in ihre Schule gehen, müssen danach aber wieder in die Klinik kommen und all das.
Wie, als wäre die Klinik eben ihr Zuhause.

Regentage machen traurig....stimmt wohl....aber ich mag sie einfach viel lieber, als die Sonne. Ich hasse es, heulend an Sonnentagen dazusitzen und mich nicht mit dem Wetter freuen zu können, weil es meine Stimmung einfach nicht zusagt. Das einzig schöne an guten Wetter war in der Klinik der Punkt, dass wir dann oft draußen essen konnten :D

Oh, wie lieb von dir *--* Da fällt mir ein, ich habe gestern auch einen Pudding gegessen. Aber nur einen Vanillepudding, da mir Schokolade mittlerweile zuwider geworden ist, es sei denn, sie ist weiß :D Und während ich da saß und ihn aß, dachte ich an dich und all deine lieben Worte und dann habe ich extra langsam gegessen, damit wir ihn beide genießen konnten *^* !

Vielen lieben Dank für deine Worte!
Ich schicke dir anbei liebe Grüße, eine dicke Umarmung und ein paar Sonnentage! (hoffe, sie kommen bei dir an....)
Deine Dissa <3
03.04.2016 | 02:59 Uhr
Liebe Dissa,

Ich bin nicht zuhause, habe deshalb nur sehr schlechtes Internet und außerdem ist es mitten in der Nacht, aber ich musste trotzdem dein neues Kapitel lesen und natürlich auch ein Review dalassen.
Wenn mich einmal etwas interessiert oder ich mich für etwas begeistern kann, wird man mich nicht mehr so schnell los, ich hoffe, das ist okay :)

Du hast viel von deinen Lehrern in der Klinik geschrieben, da kam mir so die Frage, wie das eigentlich mit dem Unterricht ist. Es ist ja deutlich weniger und auch anders, als "normal". Geht es denn, dass du nach der Klinik die Schule einfach weitermachst, oder musstest du etwas wiederholen?

Und der Regen.. ja. Es ist irgendwie unglaublich beruhigend, dieses permanente Geräusch, wenn die Tropfen auf das Fenster fallen. Irgendwas, woran man sich sozusagen festhalten kann, wenn alles durcheinander ist. Trotzdem mag ich sonnige Tage lieber. ich liebe einfach den Sommer und gutes Wetter lässt meine Laune gleich viel besser werden. Regentage machen mich immer noch depressiver..

Ich habe heute, oder vielmehr gestern, übrigens Pudding gegessen. Schoko und Vanille, ganz normal, aber ich musste dabei an dich denken und habe extra ein bisschen was für dich mitgegessen :)

Liebe Grüße und eine feste Umarmung von deiner Quina <3
01.04.2016 | 11:25 Uhr
Hey :)

Und wieder ein kleines Review :)

Hui, Chinarestaurants.. Wie der Zufall es will, war ich gestern auch in einem :) für mich gab es aber zum Nachtisch gebackene Ananas mit Honig, keine Bananen. Und Joghurt. Leider war's kein Pudding.. :D

Ach ja, Mühle. Ich habe auch seit Ewigkeiten keine Mühle mehr gespielt, ich glaube, ich hab das vollkommen verlernt.

Und dass die Klinik wie ein Zuhause ist. Das ist doch irgendwie auch gut, oder? Du hast dich besser eingewöhnt, das ist ein Fortschritt :) Aber natürlich bleibt dein anderes Zuhause wohl immer noch dein richtiges Zuhause, oder?

Und wieder gehe ich auf deine letzte Review-Antwort ein :)
Nicht weinen, okay? Du bist so ein toller Mensch, und das ist wirklich so, also bitte nicht weinen! Und du muss dich nicht bedanken, das ist doch selbstverständlich :)

Tja, mehr gibt es wohl nicht mehr zu sagen. :)

Bleib stark, fühle dich umarmt und guten Appetit bei deinen nächsten Pudding <3

Deine Quina

Antwort von Dissa am 01.04.2016 | 13:28 Uhr
Liebste Quina,

dass du immer noch dabei bist bei dieser doch sehr von Selbstmitleid belagertes Tagebuch, macht mich unvorstellbar glücklich! Vielen lieben Dank dafür und ich würde mich noch zehnmal dafür bedanken, weil es eben nicht selbstverständlich ist *^* !!
Das ist ja wirklich ein wahnsinniger Zufall :O !! Ich hoffe, es hat dir geschmeckt!

Und ich glaube, dass man so etwas gar nicht richtig verlerne kann :D Probier es einfach einmal wieder aus und spiel mit jemandem ^-^ Und dann sag mir noch einmal, ob du es verlernt hast oder nicht!

Zuhause…ich wusste nicht wo mein Zuhause war, als ich in der Klinik war. Ich wollte die Klinik nicht als Zuhause ansehen, aber auch in mein Zimmer, in mein Haus wollte ich nicht recht. Keine Ahnung. Zuhause ist dort, wo man sich wohl fühlt, aber zu dieser Zeit habe ich mich nirgendwo richtig wohlgefühlt gehabt.
Inzwischen fühle ich mich zuhause wohl. In meinem Zimmer. Bei meiner Familie.

Vielen lieben Dank für deine Worte,
bleib du auch stark und ich gebe diese mega niedliche Umarmung herzlich zurück!!!
Deine Dissa <3
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