Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: Sammybla
Reviews 1 bis 25 (von 25 insgesamt):
11.01.2019 | 10:57 Uhr
Guten Morgen Sammy!
Meiner Mutter hatte der Arzt damals empfohlen sich hinzulegen, wenn sie das Bedürfnis hatte. Ich weiß, dass Menschen in deiner Situation müde sind und nicht gut schlafen können. Ihr hat es scheinbar gut getan auch tagsüber einfach zu schlafen, wenn ihr danach war. Du hattest ja mal was von Hörspielen geschrieben, die dir geholfen haben zu schlafen. Geht das immernoch? Du brauchst eine Ablenkung, damit die Gedanken nicht nur kreiseln, irgendwas, dass für eine Weile tun kannst, wie lesen , Musik hören, spazieren gehen , was auch immer du gerne machst. Gibt es eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe?

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass du mit deiner Familie reden solltest. Sie sind belastbarer als du denkst.
LG betty
10.01.2019 | 12:18 Uhr
Hallo Sammy!
Ich denke nicht, dass du dumm bist. Du hast Mut genug, dich hier zu öffnen. Warum darf deine Familie das nicht wissen? Warum darf dir keiner helfen? Niemand verlangt von dir, dass du nur glücklich bist. Kein Mensch kann ununterbrochen glücklich sein, aber schlimme Zeiten gehen vorüber. Ich weiß, dass du erschöpft bist, dass du müde bist. Die dunkle Jahreszeit tut ihr übriges. Schokolade kann zumindest bei depressiven Verstimmungen helfen, aber du brauchst richtige Hilfe. Gib dich nicht auf, auch wenn du zur Zeit ein tiefes Tal durchwandern musst. Rede mit deinem Umfeld, oder gib ihnen zumindest die Möglichkeit deine Niederschriften zu lesen. Ich als Mutter würde es wissen wollen.
betty
09.01.2019 | 09:22 Uhr
Lieber Sammy!
Es ist traurig auf diese Weise von dir zu hören. Es tut mir leid, dass dich die Depression wieder so fest im Griff hat, dass sie dich regelrecht abwürgt. Ich wünschte ich könnte dir helfen.
Eines sollte aber für dich wichtig sein, Ehrlichkeit. Vor allem deiner Familie gegenüber. Auch wenn du ihnen damit Angst machst, solltest du ihnen sagen, wie schlecht es dir geht. Nimm Hilfe an, wo es nur geht. Alkohol verschlimmert alles. Wahrscheinlich musst du wieder Medikamente nehmen und einen Arzt aufsuchen. Ich weiß, dass man von Ärzten nicht immer gehört und verstanden wird. Aber es ist eine Möglichkeit. Depressionen haben oft ein chemisches Ungleichgewicht im Hirn als Ursache und dagegen kann man etwas tun. Ziehe dich nicht zurück, auch wenn das einfacher für dich ist. Hier darüber zu schreiben hilft vielleicht auch. Es kommen wieder bessere Zeiten, wirst sehen.
Sei herzlich gegrüßt und sachte gedrückt, zumindest virtuell.
betty
20.10.2018 | 18:05 Uhr
Hey Sammy,
Schade, dass du nicht mehr weiterschreibst. Mich würde sehr interessieren wie es dir jetzt geht.... hoffentlich gut?
Ganz liebe Grüße
Grueni
17.10.2016 | 14:27 Uhr
Hallo Sammy!

Schön, dass sich dein Leben wieder etwas beruhigt hat und in weitaus schöneren Bahnen als noch zu Beginn deiner Schreiberei bewegt. Ich gratuliere euch beiden zur Verlobung. Es tut dir gut, dass du Clemens an deiner Seite hast, der alle deine Macken und Schwierigkeiten kennt und dich so akzeptiert, wie du bist. So sollte es auch sein.
Du hast ein gutes Händchen mit Kindern. Vielleicht ist das ja dein zukünftiger Weg...

LG betty

Antwort von Sammybla am 27.10.2016 | 09:29 Uhr
Hey betty,
Man könnte glatt vergessen wie schön das Leben ist. Vielen lieben Dank! Ich bin auf jeden Fall der glücklichste Mensch mit ihm an meiner Seite. Und ich glaube bei so viel Mist den wir schon mitgemacht haben, kann es doch nur besser werden ;) In die Richtung habe ich auch schon mal spekuliert und ich beginne vielleicht nächstes Jahr eine Ausbildung zum Erzieher- steht noch nicht fest, weil ich doch irgendwie Angst habe, dass ich das nicht packe ^^'
Liebe grüße, Sammy
05.07.2016 | 11:42 Uhr
Hallo Sammy!

Entschuldige, dass ich so lange nichts habe hören lassen, aber manchmal ist mir ff nicht so wichtig und manchmal habe ich einfach nicht genug Zeit.
So, ich fange mal mit dem drittletzten Kapitel an. Ohne Moos nix los, dies könnte man auch sagen und ohne Arbeit, bei der du dir dein täglich Brot und was alles noch dazu gehört verdienst, geht es leider nicht. Vielleicht findest du ja die Ausbildung für dich, die dir Spaß macht. Ich könnte mir vorstellen, da du ja bei den Pfadfindern bist, dass es etwas in dieser Richtung gibt, dass dich befriedigt. Eine Arbeit mit Menschen oder wie in einer deiner Kapitel -Tieren. Wenn du dann Geld verdienst, musst du niemandem auf der Tasche liegen. Das Leben, so wie wir es kennen, kostet nun mal. Miete, Strom, diverse Versicherungen (Krankenversicherung ist dabei ganz wichtig!). Spare für deinen Traum , denn auch eine Reise kostet, umso mehr Spaß macht das dann.
Vorletztes Kapitel: Warum kam die Panikattake? Hast du es inzwischen herausbekommen? Hängt das eventuel mit der Schilddrüse zusammen? Nicht immer ist die Psyche schuld.
Letztes Kapitel: Sicher hättest du Clemens geholfen, wenn du alleine gewesen wärest. Es war ein Schock für dich, dass der Unfall passiert ist und das hat deine Reaktion verzögert. Zu deinem Glück war Alec da und hat die Führung übernommen, sozusagen ;) Ich denke, ein zweites Mal wirst du anders reagieren.

Liebe Grüße, betty
PS. Am Wochenende konne ich ein sechzehnjähriges, total unglückliches Mädchen am Sprung von der Brücke hindern. Im Vorbeigehen habe ich ihre geritzen Arme, Beine und den Hals gesehen (viele alte, aber auch neue Narben). Da musste ich an dich denken. Ich habe versucht mit ihr ins Gespräch zu kommen, aber sie hat dicht gemacht und jede Hilfe abgelehnt. Da blieb mir nur die Polizei zu rufen. Hoffentlich bekommt sie die Hilfe, die sie braucht, damit das nicht nocheinmal passiert .

Antwort von Sammybla am 09.07.2016 | 13:33 Uhr
Hey betty,
du musst dich ganz sicher nicht bei mir entschuldigen- du hast keinerlei Verpflichtung mir schreiben zu müssen ;)
Das Problem ist der Druck bzw. Stress der in den Berufen aufkommt. Ich merke selbst, dass mich Druck und Stress sehr schnell an meine Grenzen bringt und ich kann dem Ganzen einfach nicht Stand halten... Darum fällt es mir auch so schwer etwas zu finden, dass ich machen möchte und auch vom psychischen kann. Natürlich könnte ich mir vorstellen beispielsweise beruflich mit Kindern zu arbeiten (für Tiere fehlt mir denke ich die nötige Grundkenntnis), aber das Problem ist, dass es mir irgendwie als Beruf nicht gefällt. Ich liebe es mit den Kids in den Gruppenstunden zu arbeiten, aber ich habe Angst, dass dieser Spaß an der Sache verfliegt, wenn ich es machen MUSS. Dieser Muss dahinter macht mir das Leben schwer. Wenn ich beispielsweise Pädagoge bin, dann muss ich zu meiner Arbeit gehen. Wenn es mir an einem Tag nicht gut geht, kann ich nicht einfach wegbleiben. So, mit dem Kinderhüten momentan kann ich sagen "Heute nicht" und es ist okay. Das sieht anders aus, wenn es mein Beruf ist. Dann wird es zur Pflicht und Pflichten vertreiben bei mir schnell Motivation und Spaß an der Sache. Ich hab einfach noch nicht das richtige für mich gefunden... Vielleicht kommt das noch irgendwann... Bis dahin steuere ich mit dem Geld, dass ich von den Eltern fürs Kinderhüten bekomme einfach ein bisschen was bei. Ist nicht allzu viel, aber es macht mir Spaß so und ich kann mir einige Sachen immerhin selbst finanzieren.
Ich war extra deswegen nochmal bei meinem Psychodoc und er hats relativ schnell rausbekommen. Weil mein Kopf immer neue Sorgen macht und scheinbar nie zufrieden ist, hat er sich jetzt überlegt mir Panikattacken zu schicken, wenn ich allein bin. Es ist das Gefühl des Alleinseins- in der Nacht sogar wenn Clemens neben mir schläft. Aber das ist mittlerweile nicht mehr aufgetreten. Nachts läuft jetzt immer ein Hörspiel rauf und runter, damit mein Unterbewusstsein durch die Stimmen das Gefühl hat, dass ich nicht allein bin und das hat bisher sehr gut geklappt. Ich muss mich jetzt nur ab und an mal in kontrollierte Situationen des Alleinseins bringen, damit ich mit den Attacken fertig werde, aber bisher klappt es ganz gut. Ich hatte keine in der letzten Zeit. Mit der Schilddrüse hat es zum Glück nichts zu tun (wäre ja auch zu schön gewesen >.<)
Ich bin mir da immer noch unsicher. Natürlich kann es sein, dass ich nur erstarrt bin, weil ich wusste, dass Alec auch noch da ist. Aber ich habe einfach Angst, dass es am Ende nicht so ist. Ich hoffe einfach das ich nie in so eine Lage komme ...mehr kann ich wohl nicht machen...

Grüße
Sammy
PS: Ich hoffe ihr geht es schon besser. Vermutlich war es gut das du da so beherzt eingegriffen hast. Wer weiß schon was dahinter gesteckt hat und aus welchem Grund sie springen wollte. Manchmal wühlen einen banale Dinge viel zu sehr auf und rufen solche Kurzschlussreaktionen hervor, die man im Nachhinein bereut.
21.06.2016 | 14:15 Uhr
Hey! :)

Zuerst - ein Glück ist alles so glimpflich ausgegangen!
Ich hab mir lange überlegt, ob ich zu deinem letzten Kapitel was schreiben soll, weil ich nicht weiß in wie weit andere meine Meinung dazu teilen. Aber nun hab ich gedacht ich lass meinen Senf dazu einfach mal da - schaden kann es ja nicht :D.

Ich persöhnlich glaube, das es stark auf die Umstände ankommt ob man selbst hilft oder vor Panik erstarrt (wie du es ja auch beschrieben hast). Mir sind gleich einige Situationen eingefallen die dazu passen. Die erste Situation war in der Uni: Wir hatten Vorlesung und links von mir saßen meine zwei Kumpels + rechts von mir der Dritte. Ich weiß noch wie ich nach links geschaut habe und gedacht habe, warum Alex seinen Kopf auf Matzes Schulter gelegt hat - bis ich gerafft habe das der nicht schläft sondern bewusstlos ist (einfach so - aus dem nichts.. bis heute weis kein Mensch was da war). Matze hat ihn in dem Moment schon angesprochen und geschüttelt und ich hab einfach nix gemacht außer ziemlich hysterisch irgendwas zu sagen von wegen Alex ist bewusstlos. Selbst Felix (der Kumpel rechts von mir) hat schneller geschalten und sich an mir vorbei gedrückt und geholfen.
Die Zweite Situation war an Ostern vor einem Jahr: Mein Opa kam in die Küche wo wir Enkel (ich gehöre - leider :D - zu den Ältesten mit meinen 22 sollte ich dazu sagen) am essen waren um seine Medikamente zu nehmen. Und keine Ahnung wie aber er hat sich wohl verschluckt oder so, denn auf ein Mal fiel der einfach um. Und lag da. Meine ältere Cousine ist gleich hin - die anderen sind los unsere Eltern holen und habs erst Mal nicht geschafft was zu tun.

Andererseits: Wenn ich weiß ich bin die Einzigste, die gerade helfen kann dann bleibe ich immer ruhig. Pferd springt über den Zaun und bleibt hängen - meine Freundin total ist total hysterisch und ich bleibe ruhig. Mein Opa (der andere diese Mal ;) ) fällt hin und bricht sich die Hüfte - kein anderer da - bleib ich ruhig und helfe.

Was ich mit dem vielen bla bla sagen möchte: Ich glaube, (oder vielleicht ist es auch nur bei mir so :D) das helfen ein Reflex ist. Sobald man keine andere Möglichkeit hat außer zu helfen tut man es auch (ich meine - fliegt ein Ball auf dich zu reagierst du auch ohne nachzudenken - einfach aus Reflex). Sind aber Leute dabei von denen man (vermutlich nur unbewusst) annimmt, dass die Situation besser im Griff haben als man selbst erstarrt man... .

Keine Ahnung ob das so stimmt, aber so denke ich :). Ich verlasse mich da auf mich und meinen Körper (und hoffe natürlich trotzdem, dass man es nicht so oft braucht... )
Vielleicht hab ich dir ja ein bisschen Mut machen können ;).

Liebe Grüße,
Muna

Antwort von Sammybla am 25.06.2016 | 22:12 Uhr
Hey,
Erstmal danke für deine Antwort und entschuldige bitte die späte Rückmeldung von mir ^^'
Ich hoffe es geht allen wieder gut soweit und sie haben sich erholt?
Ich habe schon öfter jetzt zu hören bekommen, dass es sich anders verhält, wenn man allein vor einer solchen Schocksituation steht,als wenn man weiß, das jemand da ist. Trotzdem habe ich ziemliche Angst davor, dass es doch nicht so ist und ich am Ende dennoch unfähig bin zu helfen. Ich kenne mich gut genug um diese Befürchtung haben zu können. Das Problem ist einfach, dass ich keine Möglichkeit habe es sicher auszutesten und solange ich nicht sicher sagen kann, dass ich gut reagieren würde, wird die Angst bleiben. Es kann immer etwas passieren und ich will am Ende nicht daneben stehen wie eine Salzsäule...
Ich hatte noch nie eine ernste Situation, bei der ich handeln musste und bei der ich allein war- dementsprechend macht mir der Gedanke wirkliche Panik, weil ich mich nicht einschätzen kann. Und ich weiß auch nicht ob ich dann einfach funktionieren kann oder ob ich wieder nur nutzlos am Rand stehe... Wenn es eine Möglichkeit gäbe, dass sicher testen zu können, wäre ich ja beruhigt - aber ich weiß nicht ob man sowas trainieren kann oder ob man das überhaupt in einem sicheren Rahmen testen kann...
Es ist einfach beunruhigend in dunklen zu stehen und nichts klar sagen zu können...
Trotzdem vielen Dank für deine Rückmeldung, ich hoffe einfach mal das mein Körper selbst irgendwie positiv reagiert,falls so eine Situation aufkommt >.<
Liebe grüße
29.05.2016 | 11:11 Uhr
Hallo Sam!
Ich habe vor ein paar Tagen angefangen deine Texte zu lesen und hab das erste Mal so richtig das Gefühl, dass ich hier in meinem Loch nicht alleine sitze.
Danke, dass du all deine Gedanken hier so offen teilst, ich glaube das hilft mir momentan wirklich ein wenig.

Ich wünsch dir wirklich von Herzen das Beste.
Verena
03.05.2016 | 11:56 Uhr
Lieber Sammy!

Altlasten zu entsorgen ist immer gut. Du hast sie aufgeschrieben und dem reinigenden Feuer übergeben...gute Idee. Mich freut, dass du dich mit deinem Clemens wieder ausgesöhnt hast. Er wird dir sicher weiterhin an deiner Seite stehen, hat er bis jetzt ja auch getan. Wenn man durch dick und dünn gemeinsam gehen kann, wenn man schwierige Klippen umschifft und Kämpfe ausficht, die am Ende vielleicht sogar gewonnen werden können, schweißt das zusammen.
Die Sache mit den Freunden ist mir nicht unbekannt. Bevor ich krank wurde, war unser Freundeskreis recht groß. Geblieben sind mir nur ein paar. Es ist aber völlig normal, dass sich vermeintliche Freunde abwenden, wenn sie durch so eine Situation überfordert sind. Sie sind nicht reif genug, um damit umgehen zu können. Ein kranker Mensch, vor allem wenn es länger andauert, verändert sich. Er kann sich oft selbst nicht leiden, lamentiert und nörgelt viel und/oder zieht sich zurück, weil ihn keiner verstehen kann. Gerade für junge Menschen ist das nicht einfach. Sie stecken voller Leben und Abenteuerlust, wärend du vieles davon für eine Weile oder auch nie wieder machen kannst. Trauere nicht der Vergangenheit hinterher. Hole dir die schönen Augenblicke in Gedanken zurück, wenn du sie brauchst. Und versuche nach vorn zu schauen. Du hast eine anstrengende Reise hinter dir, vielleicht wird sie auch zukünftig nie leicht sein, aber sicher wirst du besser damit umgehen können. Suche dir Hilfe und nimm sie an, wenn du sie am nötigsten hast. Mach das Beste aus deinem Leben und den Situationen.

Liebe Grüße, betty

Antwort von Sammybla am 03.05.2016 | 20:35 Uhr
Hallo betty,
Ja, damit hast du absolut recht,besonders da es schon viel zu lang her ist, seit ich mich das letzte mal von allem losgemacht habe. Und ich fühle mich tatsächlich befreit, jetzt wo alles zu Asche zerfallen ist.
Ich bin selbst unglaublich glücklich darüber, denn er ist einer der letzten Menschen die ich in meinem leben missen möchte. Und ich kann dir nur zustimmen, es ist einfach schon so viel passiert und wir sind innerhalb dieser kurzen Zeit so sehr zusammengewachsen, dass es für uns beide nicht in Frage kam das ganze jetzt aufzugeben. Dafür haben wir denke ich schon wesentlich schlimmeres durchlebt.
Ich merke selbst mittlerweile auch, dass ich mich von einigen meiner Freunde entfremdet habe. Es tut weh wenn man merkt, dass Menschen, die einem so nahe waren einem nun auf einmal den Rücken zuwenden, aber ich muss es akzeptieren und damit zu leben lernen. Ich verstehe das nicht jeder mit meiner Art klar kommt. Ich weiß selbst das ich mich über die Jahre sehr verändert habe und das ich immer wieder Veränderungen durchmache, sodass einige in mir irgendwann nicht mehr die Person sehen, die sie mal gemocht haben. Das kann ich niemandem übel nehmen, denn ich bin beim besten Willen kein leichter Mensch und das nicht jeder damit zurecht kommt,kann ich auch gar nicht verlangen.
Nach dem gestrigen Abend sehe ich sehr positiv in die Zukunft. Es geht mir besser, nachdem ich mit Clemens und ein paar anderen johlend und brüllend zettel um zettel ins Feuer geworfen habe. Das war als würde ich tatsächlich den Ballast von meinen Schultern nehmen und endgültig ablegen. Und der Start in mein neues Kapitel war mehr als gelungen. Wir saßen noch bis 6 oder 7 Uhr morgens zusammen und haben geplaudert, in der Nacht haben wir noch gegrillt und es ist für mich gerade wirklich ein Neustart geworden.
Keine sorge, ich mache auf jeden Fall das beste aus allem was mir auf meinem Weg noch begegnet (:
Schöne Grüße
Sammy
18.04.2016 | 15:44 Uhr
Hallo Sammy!

Ich versteh ja, dass man ab und an eine Auszeit braucht, um sich über gewisse Dinge klar zu werden. Ich weiß auch, dass du volljährig bist und niemandem Rechenschaft schuldig. Ich hoffe aber doch, dass wenigstens deine Familie über deine Aufenthaltsorte bescheid weiß. Sie machen sich sicherlich so ihre Gedanken und Sorgen um dich. Vergiss das nie! Auch wenn es dir im Augenblick unwichtig erscheint. Ich lese weiterhin hier, auch wenn ich nicht immer etwas dazu schreibe.
Sei herzlich gegrüßt , bleib gesund und mach keinen Blödsinn!

betty

Antwort von Sammybla am 18.04.2016 | 19:29 Uhr
Hey Betty,
Ich weiß das viele meinen Hike mit weniger rosigen Augen sehen als ich und mir ist bewusst, dass ich immer noch ein Risiko damit eingehe-auch aufgrund meines Gewichts noch. Aber ich kann eines mit Sicherheit sagen: Wäre ich Zuhause geblieben, wäre die Frage nach meinem nächsten Suizidversuch nicht mehr ein 'ob' sondern ein 'wann' gewesen. Ich wäre nicht hierzu aufgebrochen, wenn ich nicht zu 100% bejahen könnte, dass es mit gut tut.
Meine Eltern kennen meine gesamte Route und ich schreibe Ihnen jeden abend wo genau ich gerade bin, also ja, meine Familie ist immer auf dem laufenden.
Keine sorge, ich bin okay -und diesmal sage ich das nicht nur so, sondern meine es auch. Ich habe hier einfach gerade Abstand zu allem, wirklich komplett den Kopf frei und das tut gut.
Danke und schöne grüße zurück -ich passe auf mich auf!
Sammy
13.04.2016 | 21:11 Uhr
Hey, du!

Viele Menschen schauen in den Spiegel und sehen nicht das, was ihnen gefällt. Warum sonst rennen einige dann zu Schönheitschirurgen und lassen an sich herumschnippeln und -stochern. Hinterher sehen sie oft schrecklicher aus , als vorher.
Manche sind so kaputt, dass sie keinerlei Mimik mehr haben. Das finde ich viel schlimmer, als ein vom Leben gezeichnetes Gesicht. Auch Falten erzählen, genau wie Narben, deine Lebensgeschichte.
Mir gefällt, dass du versuchst dich damit auseinander zu setzen. Man sollte sich so akzeptieren, wie man ist. Vielleicht fällt es dir in einigen Wochen leichter, wenn sich dein Körper wieder dem Normalgewicht nähert. :)
Ich bin mir sicher, dass du nicht so unansehnlich bist, wie du vielleicht denkst. Clemens wird mir sicher recht geben.

LG betty
10.04.2016 | 17:31 Uhr
Hallo Sammy!

Ich kann deinen Lagerkoller verstehen und dass du so schnell wie möglich aus der Kur weg wolltest. Ich drücke dir beide Daumen, dass dein Leben weiterhin nur bergauf geht und die schlimmsten Depressionen nicht zurück kommen, sondern der Vergangenheit angehören. Ich wünsche dir alles Gute und dass du deinen Weg ins Glück findest!

Sei herzlich gegrüßt,
betty

Antwort von Sammybla am 10.04.2016 | 20:53 Uhr
Hey betty,
ich glaube länger hätte ich es da nicht mehr unfallfrei ausgehalten. Es hat mich dort einfach erdrückt und auch wenn sie mir professionelle Hilfe geboten haben, denke ich, dass es mir weiter nichts gebracht hätte. Danke, ich hoffe auch das ich aus dem gröbsten raus bin und versuche positiv in die Zukunft zu blicken.
Noch einmal vielen Dank für deine lieben Worte und dass du dich durch mein stellenweise sehr wirres Geschriebenes gekämpft hast. Das bedeutet mir viel (:
liebe Grüße
Sammy
10.04.2016 | 16:28 Uhr
Hallo Sammy!

Ich glaube, dass du im Laufe deines Tagebuchs eine Entwicklung gemacht hast. Einen großen Schritt nach vorn. Du bist reifer geworden und denkst über viele Dinge deines Lebens jetzt anders. Daumen hoch!

LG

Antwort von Sammybla am 10.04.2016 | 20:49 Uhr
Hallo,
Ich traue mich ehrlich gesagt gar nicht mehr zu lesen was ich zu Beginn geschrieben habe, ich verstehe mein geschriebenes oftmals selbst gar nicht mehr. Aber das SChreiben hier hat mir irgendwie geholfen meine GEdanken mehr zu sortieren. Ich kann mittlerweile besser ordnen was in mir vorgeht und ich sehe klarer was wirklich ausschlaggebend in meinem Leben ist. Das Ganze hier hat also irgendwo doch geholfen :)
Liebe Grüße
10.04.2016 | 16:18 Uhr
Hallo Sammy!

Mach dich doch mal schlau für ein Work&Travel. Man muss ja nicht gleich für immer auswandern, sondern es vielleicht nur ein halbes Jahr ausprobieren.

LG betty

Antwort von Sammybla am 10.04.2016 | 20:46 Uhr
Hallo,
das hatte ich mir anfangs auch überlegt, jedoch mache ich mir ein bisschen Sorgen, dass ich das allein nicht packe. Ich war zwar schon oft für längere zeit von Zuhause weg ohne Probleme, aber ich war nie richtig allein irgendwo unterwegs. Deshalb bin ich ehrlich gesagt etwas skeptisch- zumal ich gar nicht wüsste wohin genau ich wollen würde ^^'
Liebe Grüße
10.04.2016 | 16:00 Uhr
Hallo Sammy!

Es tut gut, wenn du so positiv berichtest. Halte das ganz fest!

Antwort von Sammybla am 10.04.2016 | 20:44 Uhr
Huhu,
Ich glaube demnächst wird es (hoffentlich) auch nur weiterhin positives zu berichten geben. Mache ich, keine Sorge!
Liebe Grüße
10.04.2016 | 15:50 Uhr
Hallo Sammy!

Eine wunderschöne Liebeserklärung an deinen Clemens. Ich drücke euch beide Daumen, dass ihr weiterhin durch Dick und Dünn gemeinsam gehen könnt. Er muss ein ganz besonderer Mensch sein.

LG

Antwort von Sammybla am 10.04.2016 | 20:42 Uhr
Hey,
Danke dafür, ich habe mir wirklich den Kopf zerbrochen darüber und mir unglaublich viel Mühe gegeben. Und es hat Clemens am Ende auch gerührt- das war ja der wichtigste Punkt daran! Danke fürs Daumendrücken, ich glaube uns kriegt so schnell niemand auseinander. Schließlich hatten wir den denkbar schlimmsten Verlauf einer Beziehung, den man nur haben könnte ^^' Alles was jetzt noch kommt ist sicher ein Kinkerlitzchen für uns (:
Ja, er ist ein ganz besonderer Mensch für mich und ich verdanke ihm unglaublich viel.
Liebe Grüße und danke für deine lieben Worte
10.04.2016 | 15:15 Uhr
Hallo Sammy!

Du bist mir vielleicht ne Nase! Erstens bist du nicht alleine mit den Schilddrüsenmedis und zweitens verblassen Narben spätestens nach 2 Jahren. Ich habe mehr als genug davon und kann dir das aus Erfahrung sagen. Pflege sie schön, wenn die Fäden raus sind, dann werden sie weich. Außerdem erzählen Narben von deinem Leben und ich würde mich an deiner Stelle keinen Pfifferling darum scheren, was andere von mir denken. Denke immer daran, dass dir die Quatschtanten nicht nachempfinden können, was du durchgemacht hast! Übrigens kann ich die Reaktion der Betreuer gut nachvollziehen, denn wer weiß, was die alles schon erlebt haben. Meist ist ein Suizidversuch ein Hilfeschrei. Aber das muss ich dir ja nicht erklären. Ich wünsche dir gute Besserung!

LG

Antwort von Sammybla am 10.04.2016 | 20:38 Uhr
Hey,
Ich habe mich mit den Medis schon abgefunden. ich habe Jahre lang immer Tabletten genommen, eine mehr oder weniger macht doch gar keinen Unterschied mehr am Ende. Und solange es mir hilft mein Gewicht auf ein anständiges Level zu bekommen, werde ich auch nicht großartig darüber nachdenken.
Das mit meiner Narbe ist ein wenig komplizierter als es vielleicht für andere begreiflich ist... Mir sagen alle, dass sie nich schlimm aussieht und das sie später kaum mehr zu sehen ist...aber ich sehe sie und ich weiß das sie da ist. Es ist mit jeder so großen Narbe an meinem Körper so. Die Narbe an meinem Handgelenk ist von meinen Bändern überdeckt, die Narbe von der Herzop ist immer unter meiner Kleidung und es macht mir Angst, dass ich die Narbe an meinem Hals so offen zeigen muss. Ich will nicht das andere gucken und ich will nicht das sie darüber nachdenken woher diese Narbe kommen könnte. Sie ist vielleicht nichts schlimmes- für mich ist sie es jedoch. Und das wird sie auch immer bleiben. Ich will nicht das sie gucken und mit den Fingern auf mich zeigen. Ich werde mir einfach einen Haufen Schals anschaffen und immer einen tragen. Dann fühle ich mich sicher. Dann können sie es nicht sehen, genauso wie die NArbe an meinem Handgelenk. Dann gibt es sie für andere gar nicht. Auch wenn mich ihre Meinung und ihr Gerede nicht interessieren sollte- ich kann es nicht ignorieren oder akzeptieren, also verhindere ich es.
Im Nachhinein kann ich selbst gut nachvollziehen- ich bin schließlich in die Klinik gekommen, nachdem ich meinen zweiten Suizidversuch hinter mir hatte (der dann auch noch durch Schlaftabletten verursacht war). Dementsprechend hat er völlig richtig gehandelt. Es hätte ja niemand ahnen können, dass es nicht an so etwas lag.
Danke, die Narbe ist soweit schon wieder zusammengewachsen und ich bin froh das alles hinter mir zu haben.
Liebe Grüße
10.04.2016 | 14:59 Uhr
Hallo Sammy!


Es ist schwer zu akzeptieren, dass man krank ist und eine Heilung irgendwo in der Zukunft liegt. Ich kann dich in dieser Hinsicht gut verstehen. Du haderst mit dir und der Welt. Es ist ungerecht und warum ich? Diese Fragen habe ich mir anfangs auch immer gestellt. Wahrscheinlich musst du für dich einen Weg finden, dein Schicksal zu akzeptieren. Dann kann es unter Umständen möglich sein, dass alles weniger schlimm erscheint. Nachvollziehen kann dein Leben und Empfinden eh nur jemand, der das gleiche erlebt oder hinter sich hat. Ich glaube, dass du, wenn dein Gewicht wieder fast normal ist, dich lieber im Spiegel anschaust. Bis dahin solltest du das nur im Notfall tun. Erst wenn die Hosen wieder passen. Es ist leicht, wenn ich dir sage, dass du nicht alles analysieren sollst und nicht so viel nachdenken sollst, aber das ist Charaktersache. Wenn man keine Ablenkung hat, kreisen die Gedanken. Ich weiß nicht, ob das für dich heilsam ist...

LG und Kopf hoch!
Betty

Antwort von Sammybla am 10.04.2016 | 20:29 Uhr
Huhu,
Das ich krank bin muss ich mittlerweile offen zugeben, aber ich sehe keinen Weg der mit Heilung verspricht. Zum mindestens lindert alles nur ein wenig, wirklich heilen kann ich wohl nicht mehr. Aber das ist okay, ich glaube die Depression ist schon so lange ein Teil von mir, dass ich sie akzeprieren muss und dass sie mich nicht loslässt. Ich suche noch nach dem richtigen Weg für mich, vielleicht finde ich ihn irgendwann.
Der Blick in den Spiegel ist immer noch nicht leicht, aber ich kann den Fortschritt sehen. Es tut sich etwas und ich glaube irgendwann kann ich mein Spiegelbild vielleicht wirklich akzeptieren.
Es ist leichter so etwas zu sagen, das stimmt. Aber ich war schon immer nachdenklich und kann das auch nicht abstellen. Deshalb versuche ich meinen Kopf auf Trab zu halten. Dann bleiben die Gedanken fern, dann muss ich mich nicht von ihnen einengen lassen. Ich suche mir Ablenkung und hoffe das mir das hilft.
Liebe Grüße
08.04.2016 | 14:24 Uhr
Hallo sam!

Bei diesem Bericht musst du aber auch im nachhinein noch ein Lächeln im Gesicht gehabt haben. Ich kann mir euer Backvergnügen und die fast-Rauchgasvergiftung bildlich vorstellen. Das meinte ich. Manchmal reicht es schon, wenn man für kurze Zeit aus dem Alltag ausbricht und Blödsinn mit Freunden macht. Das hilft über schlechte Tage hinweg. Versuche dir diesen gemeinsamen Spaß in Erinnerung zu rufen, denn gelacht habe ihr sicher ohne Ende.

LG betty

Antwort von Sammybla am 08.04.2016 | 16:17 Uhr
Hey,
Ich muss selbst jetzt noch grinsen wenn ich daran denke. Ich könnte gar nicht ausformulieren wie dankbar ich meinen Freunden und meiner Familie bin. Schließlich geben sie immer alles um mich zu überraschen und mich zum lachen zu bringen. Ich glaube mein Problem ist der Alltag an sich. Wenn ich etwas jeden Tag wiederhole, dann macht es für mich irgendwann keinen Sinn mehr. Vielleicht bin ich einfach nur ein Träumer, der nicht in diese Welt rein passt mit seinen Vorstellungen von einem guten Leben.
Glaub mir, ich werde mich noch in zehn Jahren daran erinnern. So viel steht fest (:
Liebe Grüße
08.04.2016 | 14:10 Uhr
Hallo Sam!

Ja, in vielem muss ich dir zustimmen. Der Druck auf uns wird größer, oder man macht sich selbst zuviel davon. Dann muss man vielleicht einen Schritt rückwärts gehen um wieder glücklich zu werden. Träume schenken Zuversicht, wenn du sie am nötigsten hast. Warum nicht ein alter bauernhof und Tiere? Mein Sohn hat nach 5 Jahren sein Studium abgebrochen, weil er unglücklich damit war. Er war in einer ähnlichen Situation wie du, vielleicht nicht ganz so ausgeprägt, aber es kam eins zum anderen. Jetzt macht er eine Ausbildung und scheint zufriedener mit sich und der Welt zu sein. Wenn du unzufrieden bist, dann ändere etwas daran! Das kann eine neue Umgebung oder aber auch eine andere Arbeit sein.
Wahre Freunde zeigen sich erst, wenn du in Not bist. Ich habe viele Freunde gehabt, mir sind nur ein paar, dafür aber echte geblieben.

Kopf hoch! Irgendwann wird es besser!
betty

Antwort von Sammybla am 08.04.2016 | 16:12 Uhr
Huhu,
Warum kein Resthof und Tiere? Weil das alles Geld kostet, dass ich niemals haben werde. Hätte ich die Möglichkeit, würde ich sie ohne Zögern ergreifen. Ich denke nicht das ich fähig bin mein Studium aufzunehmen und dann einen guten Job zu bekommen, sodass ich mir das irgendwann finanzieren könnte... Deshalb kein Resthof und Tiere...
Das Problem bei mir ist einfach, dass ich alles für eine Gewisse Zeit positiv sehe und irgendwann falle ich einfach wieder auf die Knie. Deshalb möchte ich nicht an einem Fleck bleiben, sondern woanders sein. Reisen und nur ein paar Tage hier und dort bleiben. Ich will das Leben für eine Weile hinter mir lassen. Ich glaube an nur einem Ort bin ich nur für eine bedingte Zeit glücklich... Ich war am Anfang unendlich froh in die klinik zu kommen und jetzt habe ich es abgebrochen. Ich habe mein Studium geliebt und jetzt habe ich es abgebrochen. Ich habe einfach Angst, dass mir immer alles zu viel wird, wenn ich so lange irgendwo bleibe...
Glücklicherweise sind mir die wichtigsten meiner Freunde immer geblieben, auch wenn mir viele den Rücken gekehrt haben, als sie erfahren haben was ich für Laster auf meiner Schulter trage. Mit einem Selbstmordgefährdeten wollen halt viele nichts zu tun haben... was macht das auch für ein Image..?
Momentan ist es eigentlich gut, hoffen wir das es so bleibt (:
Sammy
08.04.2016 | 13:55 Uhr
Hallo Sam!

Was für Therapie bieten sie dir an. Außer den üblichen Gesprächen. Vielleicht hilft dir Kreativität, wie Malen oder Musik weiter. Ich konnte bei einer Reha meist abschalten, wenn ich "Basteln" war.
Ich verstehe, dass wennes dir schlecht geht, du das nicht immer mitteilen möchtest, sondern lieber mit dir selbst ausmachst. Kenn ich auch. Nach außen hin ein Lächeln, aber im Inneren bringen einen die (seelischen oder körperlichen) Schmerzen fast um. Meine Antwort war stets auf die Frage wies mir geht: Schlechten Leuten gehts immer gut. Meine Familie wusste was da heißt.

LG betty

Antwort von Sammybla am 08.04.2016 | 15:48 Uhr
Hey,
Naja es war eine Psychotherapie, ich hatte halt meine Sitzungen beim Psychologen und geleitete Selbsthilfegruppen. Freizeitlich bin ich häufig gewandert, schwimmen haben sie auch angeboten, aber mir ist es unangenehm so viel von mir zu zeigen. Zum mindestens mit so einem magerem Körper. Ansonsten gab es halt auch sowas wie basteln -ich bin aber komplett unbegabt und hab dementsprechend auch nicht wirklich Spaß daran. Und sonst kann man noch Gemeinschaftsspiele spielen oder Filme schauen.
Meine standart Antwort wurde irgendwann ' Ich bin okay'. Aich wenn es mir schrecklich ging. Wenn ich versucht hatte zu erklären was mich bedrückt, dann hatte ich die nächste Zeit mehr Betreuer an den hacken. Wenn man sagt das man okay ist, dann stellen Sie keine Fragen.
Liebe grüße
08.04.2016 | 13:46 Uhr
Hallo Sam.

da bin ich wieder :)
Es ist normal, wenn uns Dinge aus der Bahn werfen, die wir nicht beeinflussen können. Unser Leben ist endlich und das wird uns immer wieder vor Augen geführt. Wenn man jung ist, denkt man normalerweise nicht an soetwas. Das ist ja auch gut so. Man sollte jeden Tag genießen, den man in Gesundheit verbringen darf. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich finde auch, dass dein Freud Nic, trotz dem, was ihm passiert ist, eine positive Lebenseinstellung besitzt. Es hätte schlimmer kommen können.
Ich kann aber auch das Mädchen verstehen, weil sie ihrem Leben ein Ende setzen wollte. Wer sich ungeliebt und überflüssig fühl,t hat mitunter solche Gedanken und das tut mir sehr leid. Ich möchte sie in den Arm nehmen und ihr versprechen, dass alles gut wird. Vielleicht hilft ihr ja deine Unvoreingenommenheit, weil du sie verstehst, auch wenn dies nicht dein Weg ist. Manchmal reicht ein einziger Freund aus, um Freude am Leben zu haben, um einen Sinn darin zu sehen. Für dich könnte ihre Geschichte bedeuten, dass es einen Menschen gibt, dem es noch schlechter geht. Sie braucht Unterstützung.

LG betty

Antwort von Sammybla am 08.04.2016 | 15:39 Uhr
Huhu,
Das stimmt, nur leider behält man dieses kindliche denken nicht. Sobald man in die Welt der 'Erwachsenen' eintritt, gibt es dem Tod doch gratis als Begleiter an die Hand. Heutzutage ist es doch schon fast normal, leider. Ich habe immer versucht nach dem Motto 'lebe als wäre es dein letzter tag ' zu leben, aber es ist nicht leicht positives in einer so negativen Welt zu finden..
Nic war schon immer ein Steh-auf-männchen, ich glaube wenn es einen Menschen gibt, der sich auch mit nur noch einen Bein oder dergleichen arrangieren könnte, dann ist es Nic.
Ich habe die mittlerweile wirklich ins Herz geschlossen und ich hoffe irgendwo immer noch, dass sie zurück ins Leben findet und sich doch anders entscheidet. Ich kann darauf leider nur hoffen.
Ich weiß selbst wie schrecklich das Gefühl ist völlig allein zu sein, deshalb versuche ich ihr irgendwie zu zeigen, dass sie nicht alleine ist.
Liebe grüße
08.04.2016 | 12:37 Uhr
Hallo Sam!

Ich glaube, dass du dich selbst zu sehr unter Druck setzt. Das löst die Spirale der Depression immer wieder aus. Ich ahne, dass das manchmal einfach nicht anders geht und man immer zuerst die Schuld bei sich sucht, aber deine Familie und dein Freund halten deshalb zu dir, weil sie in dein Herz sehen können und wissen, dass du kein schlechter Mensch bist. Sie wollen doch nur, dass es dir besser geht und du seelisch und körperlich gesund wirst.

Bleib stark und bekämpfe dich nicht selbst!

LG

Antwort von Sammybla am 08.04.2016 | 13:21 Uhr
Hey,
Damit liegst du vollkommen richtig, Problem ist nur, dass ich mir keinen Druck abnehmen kann. Ich bin ein Mensch, der nie zuerst den Fehler bei anderen sucht, sondern immer sich selbst beschuldigt. Ich versuche das schon irgendwie zu ändern, aber das ist schwieriger als man meint.
Ist manchmal schwer zu glauben, dass andere etwas in einem sehen,was man selbst vergebens sucht ^^'
Ich versuche es, danke für deine Worte
Sammy
08.04.2016 | 12:31 Uhr
Hallo Sam!

Ich habe mich in dein Tagebuch eingelesen. Ich wünsche dir, dass du so bald wie möglich mit deinen inneren Dämonen klarkommst. Depressionen, Magersucht...dich hat es gesundheitlich ganz schön schlimm erwischt. Vielleicht hilft es dir ja, wenn du darüber schreibst, egal, ob es jemand liest oder es nur für dich gedacht ist. Darüber reden/schreiben tut der Seele gut. Gute Besserung!
Es ist egal, wen man liebt! Ob schwul oder hetero, spielt keine Rolle. Das Wichtigste ist doch, dass wir in unserem Leben Glück und Halt bei einer lieben Person finden.
LG betty

Antwort von Sammybla am 08.04.2016 | 13:13 Uhr
Hey,
Danke erstmal, dass du mir geschrieben hast, das bedeutet mir wirklich viel.
Naja,es ist auf dem weg der Besserung,zum mindestens was mein Gewicht angeht, ich sehe nicht mehr aus wie ein Zombie ^^'
Es hilft mir mittlerweile doch schon, schließlich kann ich so Dinge ausdrücken, die ich sonst niemals aussprechen würde oder könnte. Danke für deine lieben Worte (:
Amen! Das unterschreibe ich die gern ;)
Liebe grüße
Nic (anonymer Benutzer)
25.02.2016 | 14:08 Uhr
Hey Sam Sam!
Dein Freund hat mir eben den Link hier her geschickt und ich freue mich echt mal wieder etwas so direkt von dir zu 'hören'. Ich glaube ich muss sehen, dass ich schneller wieder auf die Beine komme, damit ich dich auch endlich mal wieder besuchen kann!
Und mach dir keine so finsteren Gedanken, Sam Sam, wir sind alle auf deiner Seite und glauben daran dass du das alles packt ;)

Ich werde mir dann jetzt mal die Seite einspeichern- nicht das ich noch die neusten Infos verpasse! Man hört hier ja so selten was (:

Fühl dich gedrückt von mir, du Nordlicht!
Nic

Antwort von Sammybla am 25.02.2016 | 17:53 Uhr
Nic! *-*
Aaah super! Ich freue mich auch unglaublich was von dir zu hören c:
Ruh dich mit aller Zeit der Welt aus du Bruchpilot und dann kannst du mich hier auch gerne besuchen. Du weißt ja das du sowieso immer gern gesehen bist ^^
Ich gebe mir Mühe und werde dran denken wenn es mir wieder schlechter geht ^^'

Du bist ja auch nicht nur einen Katzensprung entfernt, da ist es schwer dich zu erreichen ;) Zumal du laut Clemens nicht mal telefonisch erreichbar bist :P

Danke, da knuddel ich liebend gern zurück ♥
Sammy
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast