Autor: Nairalin
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
18.10.2017 | 23:28 Uhr
zu Kapitel 4
"Es war ein Ort, der Kunst war und Kunst lebte." Der Satz gefällt mir ausnehmend gut. Auch die Beschreibung von Lomefinde und dass er Stress quasi verarbeitet, indem er mit seinen Händen arbeitet, passt seht gut und bringt einen gleich zurück in die Geschichte.
Ich musste ebenfalls schmunzeln, als Thranduil bemerkt, wie gut er Lomefinde inzwischen kennt und wie ihm sogar kleine Eigenheiten in seiner Mimik auffallen. :D
Es ist süß, wie Thranduil einfach nur zurück zu seinen Leuten und seinem Wein kommen möchte. ^^ Ich mag auch seine ehrlichen Gedanken über Lomefindes Intelligenz und dass er ganz froh darüber ist, eher durchschnittlich zu sein.
Es ist berührend, wie Thranduil versucht, seiner Enkeltochter zu erklären, dass es in der Welt mehr als nur Schwarz und Weiß gibt... wobei er selbst reflektiert, dass er oftmals ebenso ignorant gehandelt hat. Ich frage mich, was in Lomefindes Innerem vorgehen muss, dass ihm solchermaßen von einem indirekten Opfer seiner Handlungen vergeben wird.
Oh Mann, mit der einen Erwähnung, wie oft er über seine Söhne spricht und wie stolz er ist, hast du mich echt getroffen. Ich werde hier viel emotionaler, als es angemessen wäre.
"Erneut war ein Schnauben zu, und seine Mundwinkel zogen sich unmerklich hoch." Hier fehlt wohl ein Verb. :)
Ich liebe die Idee mit der Haarsträhne. Sie ist einerseits wirklich amüsant, wenn man weiß, wer Lomefinde wirklich ist (und ab diesem Moment sollte es wirklich jedem klar sein), aber andererseits ist da auch der romantische Kontext. Die beiden sind wirklich süß und verstehen sich weitaus besser, als anzunehmen gewesen wäre. *g*
Thranduil äußerst Verständnis für die Flucht der Noldor? Das ist ein starkes Stück. Sogar sein eigener Sohn ist überrascht. :D
"Thranduil war als Kronprinz in die Schlacht gezogen und als König zurückgekommen." Ich mag die kurzen, prägnanten Sätze in diesem Text und wie du immer auf die düstere Vergangenheit zurückkommst, sodass es nicht zu leichte Kost wird.
Wenn man es so zusammenfasst, war Thranduil wirklich ein ausgesprochen erfolgreicher König. Sein Reich hat allem Stand gehalten und er hat es trotz mehrfacher Krisen bis zum Ende sicher geführt.
Eine sehr emotionale Szene, dieses Wiedersehen zwischen Vater, Sohn und Enkel. Dieser Text nimmt mich wirklich mehr mit, als er sollte.
Ich freue mich gerade sehr, dass dein Legolas dunkelhaarig ist. Ich bin automatisch von blond ausgegangen, obwohl er in meiner Vorsellung tatsächlich auch dunkles Haar hat. Somit bin ich positiv überrascht, meinen eigenen Headcanon hier wiederzufinden.
Die Ekrlärung, dass Legolas mehr nach seiner Mutter kommt als nach seinem Vater gefällt mir, denn wenn man es genau bedenkt, treten die beiden in den Büchern tatsächlich ganz unterschiedlich auf.
"Es sollte ein Frühsommerfest geben, mit ausgelassenen Tänzen geben." Hier ist ein "geben" zu viel. ^^
Soso, Faenen also. Die Verbindung zu Wasser ist ein interessanter Kontrast mit Feuer, aber da bleibt natürlich der Fakt, dass der Name einem anderen ziemlich ähnlich klingt. :D Zu witzig, dass Thranduil keine Ahnung, warum Lomefinde so gereizt reagiert.
Ich frage mich, ob es in Valinor inzwischen akzeptierter ist, sich nach dem Tod eines Partners neu zu verlieben und ob es Thranduil in einen Konflikt stürzen wird. Immerhin hat er wiedergeborene Elben direkt vor Augen, wieso sollte also nicht auch seine Frau zurückkehren?
Ah, schade, schon vorbei. Ich muss schon zugeben, die beiden geben ein attraktives Paar ab. Falls sie sich jemals zusammenreißen und zu ihren Gefühlen stehen. Da setze ich meine Hoffnungen jetzt voll auf den dritten Teil. :D
LG
Sulime
18.10.2017 | 20:21 Uhr
zu Kapitel 3
Ich mag das Setting, das du gewählt hast - Alqualonde aus der Sicht eines Sinda muss wirklich beeindruckend sein. Außerdem gefällt es mir, wie du Thranduils ganze Familie miteingebracht hast. Du hättest es dir leicht machen und sie einfach auslagern können, aber man merkt, dass Thranduil ohne seine Familie nicht sein kann und was für ein wichtiger Teil seines Lebens sie sind. Dazu finde ich es schön, dass er sich auf die Suche nach Legolas gemacht hat. Das ist ein gutes Motiv, um ihn nach Valinor zu bringen und schon hast du einen plausiblen Ausgang für die Geschichte gelegt! Wobei ich gespannt darauf bin, wie Legolas überhaupt in der Gegend gelandet ist und warum er nicht auf Tol Eressea ist wie die anderen, die nach Westen gesegelt sind. Irgendetwas sagt mir, dass da ein Zwerg die Schmieden der Noldor sehen wollte. :D
Bonuspunkte kriegst du von mir auch dafür, dass Celeborn dabei ist. Auf Galadriel könnte ich ganz gut verzichten (dabei ist sie ja noch nicht mal aufgetaucht), aber über ihren Gatten freue ich mich immer.
Die Vorstellung, dass ein gewisser Noldo undercover und illegal in Alqualonde Schmuckstücke verkauft, ist höchst amüsant. Vor allem gefällt mir Thranduils widerwillige Bewunderung für die Werke der Noldor und ganz besonders dieses speziellen Herren. Wenn er wüsste!
„Sie ist wirklich älter wie ich?“ Bei Tauriels Worten bin ich kurz aus dem Lesefluss herausgekommen. Normalerweise stört mich Dialekt beim Lesen nicht, das ist schließlich Teil des Stils eines Autors, aber hier war es ein wenig auffällig. Es bleibt natürlich dir überlassen, ob du das "wie" noch zu einem "als" abänderst, da mische ich mich nicht ein. :)
Ich kann mir vorstellen, wie baff Thranduil war, als Lomefinde ihm seine Dienste als Wiedergutmachung anbot. Da haben Mandos' Hallen wohl einen läuternden Effekt auf jemanden gehabt.
Hihi, wie pendantisch Lomefinde doch ist. Manche Dinge ändern sich eben nie.
Wie schön, dass du die Unterschiede zwischen den Tengwar Modi erwähnt hast! Die Sprachunterschiede machen alles gleich runder, es wirkt glaubwürdig.
Ich bin etwas überrascht, dass die beiden nach dem Zeitsprung nun schon ein Paar sind. Irgendwie ging mir das etwas zu schnell und ich habe das Gefühl, eine schöne Romanze verpasst zu haben. Zumindest ein kleiner Rückblick wäre nett gewesen.
Oh, wow, Thranduil hat Nessas Stimme im Kopf! Es ist großartig, dass du sie als die Vala ausgesucht hast, der Thranduil begegnet. Ich hätte mit so ziemlich allen anderen gerechnet, wobei es im Rückblick natürlich Sinn ergibt, dass er gerade ihr begegnet. Wirklich, das gefällt mir ausgesprochen gut.
Nessa scheint Lomefinde zumindest nicht zu hassen, was schon ein Beweis dafür ist, wie viel Zeit vergangen ist... Trotzdem kommt es mir so vor, als ob da immer noch eine gewisse eisige Kühle zwischen den beiden herrscht.
Awww, Thranduil rettet weiße Hirsche. Ich finde es schön, wie du auf den Hobbit anspielst und uns gleichzeitig einen tieferen Einblick in Thranduils Persönlichkeit gewährst.
Genial, wie Lomefinde die Valar einfach immer noch nicht ausstehen kann. :D Dafür liebe ich ihn. Er bleibt seinen Prinzipien treu.
Oh, schon vorbei. Aber dir ist ein packender erster Teil gelungen und ich habe definitiv Lust auf mehr. Zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass alles so friedlich bleibt. :D
LG
Sulime
30.09.2017 | 19:15 Uhr
zu Kapitel 2
Ich habe ja schon viele seltsame Pairings gelesen, aber das hier bekommt einen Spitzenplatz. Trotz - oder gerade wegen - der Originalität des Pairings hast du es geschafft, es glaubhaft wirken zu lassen. Der Rausch war eine gute Idee, ebenso Thranduils stark getrübte Erinnerungen, weil es die gegenseitige Anziehung etwas weniger skurril wirken lässt. (Für einen Moment habe ich daran gezweifelt, ob Bilbo wirklich die Wahrheit sagt, was die Ereignisse dieser Nacht angeht, oder ob er Thranduil nur beruhigen will. Aber Bilbo ist eigentlich niemand, der über so etwas lügen würde.)
Ebenso fand ich die Geste am Ende schön - Bilbo bringt Thranduil die Edelsteine, welche ihn an seine Frau erinnern. Es ergibt Sinn, dass es für Thranduil noch ein tiefergehendes Motiv als Goldgier gab, sich auf diesen Konflikt einzulassen. Thorin wollte den Erebor ja schließlich auch nicht nur wegen des Schatzes zurück. Man merkt, wie viel gemeinsame Geschichte und Erinnerung mit diesem Schatz verbunden sind und wie schwer es für die einzelnen Beteiligten ist, darauf zu verzichten. Außerdem mochte ich diese symbolische Verbindung zwischen Bilbo und Thranduils Frau, beide sind im Kontext dieser Geschichte sehr wichtig für Thranduil, wenn auch ansonsten völlig unterschiedlich.
Auch das Ende gefiel mir gut, es war ein wenig bittersüß, aber ein reines Happy End wäre auch nur schwer glaubhaft gewesen. So passte es sehr gut - eine ungewisse Zukunft, aber ein Wiedersehen ist nicht völlig ausgeschlossen.
LG
Sulime
27.07.2017 | 08:01 Uhr
zu Kapitel 2
Hej,

also das... ähm ja, das war wirklich... Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so recht, was ich zu diesem Kapitel sagen soll.
Es ist einfach ziemlich seltsam, eigenartig, hab ich so noch nicht gelesen; und ehrlich gesagt muss ich immer an Standgebläse denken, wenn mir irgendwo Thranduil/Bilbo unter die Augen kommt.

LG
DeepSilence