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Autor: Phaemonae
Reviews 1 bis 13 (von 13 insgesamt):
19.02.2016 | 22:44 Uhr
Autsch... Obilee... nicht kaputtmachen ;D
Ich kann mir Yulivee vorstellen, wie sie im Bett sitzt, gegen ihre Wangen klatscht und zu sich meint: "wach auf wach auf... war alles nur ein Traum... verdammter Mist..."
Aber eins hab ich nicht verstanden, warum dachte Tiranu das Training würde interessant werden?

Antwort von Phaemonae am 20.02.2016 | 07:57 Uhr
Hihi... tja...

Weil es doch recht spät geworden ist, er folglich etwas übermüdet und langsamer sein wird. Zwar nur recht leicht, aber auch das reicht bei einer so guten Truppe, wie der Seinen.
19.02.2016 | 21:02 Uhr
Wenn ich jetzt sage, dass ich nicht einmal vor einer Woche ein Kapitel geschrieben habe, wo Tiranu Yulivee eine Sage Langollions am Lagerfeuer erzählt komm ich mir fast wie eine Plagiatorin vor.

Tiranu hat meiner Ansicht nach immer etwas von einem Masochisten - genauso Nodon. Beide würden sich denke ich mit einem Lächeln vor die Menschen stellen, die sie lieben um einen grauenhaften Tod zu sterben. Bzw. würden ihren Willen durchsetzen, egal was es sie kostet.

Egal, war ein andre Kapitel.

Dieses Kapitel *muha* ich habe drauf gewartet ;D P18 ^.^ (Ich habs nicht gelesen weil P18 sondern weil Tiranu, aber ich habs erwartet.)
Also... ich denke P16 sollte ausreichen, wenn es nicht, äh, visueller wird. Aber ich fand es trotzdem gut beschrieben und das Dezente übt auf gewisse Weise einen sehr starken Reiz aus ;D
Auch die Idee mit den Machtspielchen - und das Tiranu auf gewisse Weise schüchterner wirkt wie Yulivee.
Ein weiterer Punkt mit dem ich vollkommen mit dir - bewusst oder unbewusst - übereinstimme ist, dass Tiranu wahrscheinlich wesentlich mehr Befriedigung bekommt, durch die Lust seiner Partnerin, als durch alles andere. Vielleicht alleine schon, weil es sein viel zu schwaches Ego stärkt ;D (wenn du mich jetzt fragst ob ich das ernst meine oder nicht, kA ;D)

Allerdings etwas seltsam fand ich, dass das Stalking von Yulivee - das wohl mit Interesse und Neugier allgemein verknüpft war - so unvermittelt in Leidenschaft umgeschwenkt ist. Ich hätte den beiden ein bis zwei Kapitel Zeit gegeben.

Du hast am Anfang geschrieben, dass du das eigentlich nicht vorhattest. Darf man fragen, was du damit meinst? Die Szene oder das Paar?

Viele Grüße
Flämmle

Antwort von Phaemonae am 19.02.2016 | 21:35 Uhr
Oder du hast einfach sehr ähnliche Ideen. Das macht ja nichts.

Tiranu ist doch kein ritterlicher Idiot wie Ollowain! Wie kannst du sowas nur behaupten? :P Pass' auf, er sucht dich dafür demnächst noch heim!

Ja, es sollte ausreichen, da hast du Recht. Ich hab' trotzdem einfach mal P18 draufgehauen, einfach weil ich es kann. Und mir dann niemand einen Strick draus drehen kann. Absicherung. Aber ja, mit dieser Alterskennzeichnung war es klar. Werde ich jetzt gesteinigt, wenn ich sage, dass ich kurz überlegt habe, ihn doch mit Obilee zu verpaaren? Das passt jedoch so gar nicht.
Das ist wohl eher bewusst. Es zeigt ihm halt einfach nochmal mehr, wie verdammt gut er ist und wie toll er aussieht. Er hat ja auch so leichte Probleme mit seinem Selbstbewusstsein und so.
Schüchtern ist er eigentlich nicht, nur neugierig, wie weit sie es treiben will. Und auch wütend auf sich selbst und die Gefühle, die er empfindet.

Das habe ich nicht so gut rüber gebracht, denke ich. Ja, es ist recht rasch, aber mir ist wenig eingefallen, es gut zu überbrücken. Insgesamt ist seit dem ersten Gespräch, das nicht in einen Streit ausartet, und dem Stelldichein mindestens ein Monat.

Damit meinte ich das Paar, beziehungsweise auch die Romanze allgemein.

Liebe Grüße
Phae
19.02.2016 | 20:06 Uhr
Tiranus Erzählstimme *Schwärm*
Morwenna glüht ;D
Aber ich kann mir vorstellen, dass Yulivee, wenn sie sich bemüht, Tiranu zumindest nicht gleich an die Gurgel geht... erst später ;D

Antwort von Phaemonae am 19.02.2016 | 20:41 Uhr
Oh ja... ich glaube die würde so Manchen zum wohligen Schnurren bringen. Zumindest stelle ich sie mir so vor.
Ja, arme Morwenna...
Ja, dafür muss sie sich durchaus ziemlich bemühen, schließlich ist er ja einfach nur durch und durch schlecht. Bei der Mutter. Oder?
19.02.2016 | 19:47 Uhr
Haha :)
Das sollte nicht heißen, dass man es nicht merkt, dass viel Arbeit drin steckt...
Es ist nur so, dass oft, wenn man zu verbissen an etwas arbeitet die Charaktere robotterhaft wirken.

So nächste Kapitel... arme Yulivee, arme Obilee... müssen schon wieder Zeit mit diesem arroganten, selbstverliebten, gutaussehenden, charmanten... ähhh... Fürstenflegel verbringen ;D

Ich finde, bis hierhin ist dir die Geschichte wirklich gelungen... mal schaun, wie es weitergeht.

Antwort von Phaemonae am 19.02.2016 | 20:40 Uhr
Das ist wohl wahr.

Ja, man könnte sie fast bemitleiden und anbieten ihren Platz einzunehmen, nicht wahr?

Danke. Ich hoffe ich enttäusche dich nicht, sondern kann das Niveau weiterhin halten.
19.02.2016 | 19:25 Uhr
Kapitel 5
Dieses Kapitel hat mir besonders gut gefallen... ein nackter Tiranu *hinguggt* *grinst*
Ne ernsthaft, ich hatte fast genau die gleiche Idee - muss sie allerdings denke ich fallen lassen aufgrund der Reiseroute.

Noch einmal möchte ich hinzufügen, dass mir dein Tiranu außerordentlich gut gefällt. Er wirkt so locker leicht dahingeschrieben und das macht ihn sympatisch.

Antwort von Phaemonae am 19.02.2016 | 19:35 Uhr
Dieser Teil ist ein Teil, den ich später hinzugefügt habe, als ich mich entschlossen hatte es zu veröffentlichen. Da er ja am Hofe Alathaias aufwuchs und es dort, vermutlich, etwas lockerer zuging, wollte ich damit etwas spielen. Es ist aber interessant, dass du die gleiche Idee hattest, schade, dass es vermutlich nicht klappen wird.

Danke nochmal für dein Lob und dass du meinen Tiranu magst. Es steckt viel Arbeit dahinter, aber schön, dass man es ihm nicht anmerkt.
19.02.2016 | 19:15 Uhr
So - es ist ein Übergangskapitel. Aber wieder sehr flüssig zu lesen.

Was mir bei dir des öfteren auffällt ist, dass du deine Sätze scheinbar oft überarbeitest und nacharbeitest. In der Regel ist das gut.
Der Nachteil ist, man wird betriebsblind. Öfters finde ich in zwei direkt aufeinanderfolgenden Sätzen Wortwiederholungen. Ab und zu ist in einem Satz auch ein Wort doppelt oder fehlt ein Wort.

Entweder würde ich jemanden darauf ansetzen, für mich diese Kleinigkeiten herauszuklamüsern - oder es nach ein paar Wochen, nachdem ich es geschrieben habe, noch einmal lesen.

Aber wie gesagt, es sind Kleinigkeiten und es artet nicht aus, insofern ist es ganz ok.

Was ich jetzt aber mal sehr positiv loswerden will ist, dass du eine sehr gute Art hast, die Charaktere ins Spiel zu bringen. Es wirkt wenig aufdringlich, wie du ihre Namen benennst etc. ohne dass es wirkt als würdest du Wortwiederholungen wieder und wieder durchführen.
Das ist tatsächlich eine große Kunst... gerade in FF Bereichen beherrschen viele das nicht wirklich gut.

Antwort von Phaemonae am 19.02.2016 | 19:33 Uhr
Es kommt darauf an, ob ich meine Sätze oft überarbeite. Insgesamt muss man zu dieser Geschichte sagen, dass ich sie eigentlich nicht für Leser geschrieben hatte, weshalb ich öfter nachbearbeitet habe, als es bei mir die Regel ist. Meist lese ich die Geschichte, wenn sie fertig ist, noch einmal und bessere da die Fehler aus oder schreibe Passagen um. Aber danke, dass du mich darauf aufmerksam machst! Ich werde beim Korrekturlesen mehr darauf achten!

Danke für dein Lob hinsichtlich der Namen! Auch das ist ein Punkt, bei dem ich mir unglaubliche Mühe gebe, eben aus den von dir genannten Gründen. Man muss sehr aufpassen, dass alles in sich harmonisch ist.
19.02.2016 | 19:07 Uhr
Keine längere Tiranu - FF ohne dass er irgendwo angekettet und geschlagen wird (alles andre wäre ja auch purer Selbstmord ;D)
Ich schiebe es darauf, dass es ein masochistischer Charakter ist...

Ich schreib auch an zwei FF's mit ihm... und an zwei Stellen, passiert aus vollkommen unterschiedlichen Gründen und vollkommen unterschiedlichen Personen die dahinterstecken genau das...

Zudem wollte ich sagen, ich mag es, wie du Tiranu als Charakter gestaltest. Es wirkt lebhaft und so mit diesem leicht bösen Charme den er auch in den Elfenbüchern hat ;D

Antwort von Phaemonae am 19.02.2016 | 19:29 Uhr
Bei der längeren Geschichte, 'Alles bleibt, wie es nimmer war', wird er glaube ich weder angekettet, noch geschlagen. Aber ja, so mit ihm umzugehen, ohne dass er immobilisiert wurde ist purer Selbstmord. Und für masochistisch würde ich Tiranu eher nicht halten. Eher für sehr, sehr stur.

Ui, das klingt sehr interessant. Ich hoffe mal, dass du sie irgendwann hier online stellst!

Ja, dieser böse Charme... Da hat teilweise viel, viel Arbeit mit drin gesteckt und es freut mich zu hören, dass es mir gelungen ist. Ich hoffe sehr, dass ich das weiterhin beibehalten konnte!
19.02.2016 | 19:04 Uhr
In diesem Teil eine klitzekleine Kritik.
Der letzte Absatz wirkt... abgeschnitten.

Ansonsten wieder gut geschrieben ;D
Mir gefiel besonders, dass Yulivee und Obilee sich einen Dreck um Etikette scheren und seinen Schreibtisch durchsuchen.
Was man noch tun könnte, wäre den Brief den er erfasst, mitten in einem Satz abzubrechen - es wäre dann noch offensichtlicher, dass er plötzlich von seinem Schreibtisch weggeholt worden ist. Nur so als mögliche Anregung.

Antwort von Phaemonae am 19.02.2016 | 19:26 Uhr
Das hatte ich sogar zuerst so. Dass es im Satz abgebrochen wurde. Und bei der Überarbeitung geändert. Da war auch der gesamte Brief noch etwas anders. ;)
Aber danke für deine Anregungen und Kritik! Und auch dein Lob!
19.02.2016 | 08:46 Uhr
Der Anfang ist gemacht, die Figuren aufgestellt. Ich bin gespannt weiter zu lesen. Dein Stil in diesem Kapitel war gut und lädt ein mehr zu lesen :)

Antwort von Phaemonae am 19.02.2016 | 14:11 Uhr
Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung. Es freut mich, dass es dir gefällt! Ich hoffe ich kann weiterhin begeistern.
22.01.2016 | 20:27 Uhr
Was für ein Posting-Tempo!
Ich finde die neuen Kapitel auch gut überarbeitet. Deinen Stil schätze ich nach wie vor sehr und man merkt an vielen ehemaligen Ecken und Kanten, dass du dir Gedanken gemacht hast, diese in wohlklingende Rundungen zu verwandeln.
Einige kleine Punkte/Verbesserungsvorschläge wollte ich dir aber noch da lassen. Wie immer ist es (bis auf eines) subjektiv, also picke dir heraus, was du möchtest und sie den Rest als Anregung.

*Durch Blockabsätze fällt das Lesen im Internet wesentlich leichter. Man hat hier ja keinen Einzug (dieser klärt an manchen Stellen beispielsweise, ob ein neues Anführungszeichen ein Sprecher-Wechsel einleitet, oder die vorher sprechende Person doch noch was zu sagen hat) und man kann diese Block-Absätze dann als Stütze nehmen. Durch die normalen Absätze kann man als Leser eben in der Formatierung online manches Mal nicht unterscheiden, ob der PC den Zeilenumbruch gemacht hat (also nicht beabsichtigt) oder ob das beabsichtigt ist und tatsächlich ein neuer Gedankenabschnitt folgt. Das ist natürlich in den seltesten Fällen wirklich relevant.
Insgesamt würde ich dir aber (solltest du dich gegen diese Variante entscheiden) generell mehr Absätze, insbesondere bei Gesprächsverläufen empfehlen. Dazu mal ein Beispiel aus deinem Text aus dem aktuellsten Kapitel, zu dem angemerkt sei, dass ich es auf dem Smartphone gelesen habe. Ich hoffe, ich kann dir damit näher bringen, was gemeint ist. Mir ist an der Stelle übrigens auch bewusst, dass ich eine Absatz-Verrückte bin und oft dazu neige, einen mehr als zu wenig zu setzen.

> „Bitte, beleidige meine Ohren nicht, indem du meine Sprache zerstückelst“, entgegnete der Elf in der Sprache der Ordensritter. (hier wird in der Formatierung deiner Story auf dem Smartphone-Display ein Absatz eingefügt, was zur Folge hat, dass man bis zum nächsten, achten Wort nicht genau weiß, wer nun weiter spricht. Das ist zwar nur ein Luxusproblem, aber nur als Tipp) „Aber was will man von einem ehemaligen Ordensritter schon erwarten?“ (Hier ein Absatz, denn Luc ist ja offiziell dran, das Gespräch sowohl wörtlich als auch mimisch weiterzuführen) Zornig erwiderte Luc den arroganten Blick des Elfen. Was bildete dieser Kerl sich ein, wer er war? (Hier dann den Absatz entfernen, dann sind Reaktion und wörtl. Rede zusammengepackt und man weiß als Leser gleich, woran man ist/wie es weitergeht)
„Es sieht fast so aus, als wärst du ein perfektes Beispiel für die Arroganz des Elfenvolks. Es war ein Entgegenkommen meinerseits deine Sprache zu sprechen. Aber was erwartet man von Elfen, die offensichtlich von ihresgleichen gemieden werden!“ (ein Absatz) Der Elf lächelte kühl, bei seiner Antwort. (Bei dem vorigen Satz kommt das Komma weg, außerdem würde ich das 'seiner' mit 'dieser' ersetzen [Es sei denn, es ist nicht auf Lucs dämliche Aussage, sondern auf die Nachfolgen Worte bezogen. Dann wäre aber die Art und Weise, wie Tiranu diese Worte spricht doppelt gemoppelt, denn im Nachzug beschreibst du es ja wieder], dann kommt auch der Absatz wieder weg.)
„Ich bezweifle, dass du tiefer mit der Politik Albenmarks vertraut bist, sonst wüsstest du, was klug ist und was nicht“, entgegnete er ruhig.<

Insgesamt würde (meine Version) die wörtliche Rede dann so aussehen:

„Bitte, beleidige meine Ohren nicht, indem du meine Sprache zerstückelst“, entgegnete der Elf in der Sprache der Ordensritter. „Aber was will man von einem ehemaligen Ordensritter schon erwarten?“

Zornig erwiderte Luc den arroganten Blick des Elfen. Was bildete dieser Kerl sich ein, wer er war? „Es sieht fast so aus, als wärst du ein perfektes Beispiel für die Arroganz des Elfenvolks. Es war ein Entgegenkommen meinerseits deine Sprache zu sprechen. Aber was erwartet man von Elfen, die offensichtlich von ihresgleichen gemieden werden!“

Der Elf lächelte kühl bei den unverfrorenen Worten des altenden Menschen. „Ich bezweifle, dass du tiefer mit der Politik Albenmarks vertraut bist, sonst wüsstest du, was klug ist und was nicht“, entgegnete er betont ruhig.



*Dieses Kapitel fällt sehr aus der Story raus. Es klingt wie eine Fanfiktion zu deiner Fanfiktion. In deiner Story ist generell sehr viel auf die Handlung bezogen, was ja durchaus gut ist. Da fällt dieses eben durch so unbewegendes Hin und Her doch auf - es führt zu nichts. Unterhaltsam ist es aber allemal! :D Ich steh ja eh auf unwesentliche Kleinigkeiten, aber so gaanz glatt ist der Übergang in den Rahmen der Story nicht. Ich weiß aber die Details und die Ausführung des Kapitels sehr zu schätzen.

*Gishild kann immer noch nicht laufen, oder just like this in einen Hof kommen. Oder reiten. Klar, rein physikalisch geht das ja. Aber dann hätte ich mir eine Umschreibung gewünscht. Ein besonderer Sattel auf dem Pferd (ala Bran Stark in Game of Thrones) oder ein altertümlicher Rollstuhl...vielleicht Dann würde ich vielleicht noch bekritteln, dass Pferde in Vahan Calyd vielleicht nicht soo praktiksch sind. Kutsche, ja oke. Aber vielleicht liegt das nur an meinem persönlichen Bild der Stadt. Ich stell mir da nämlich nur Fußgänger vor ... warum auch immer.

*Du wiederstprichst dir soo oft selbst bei Aussagen, die du triffst in deinen Storys. Mhm.. vielleicht sollte ich es anders ausdrücken: Wenn etwas Unschönes kommt, oder etwas, das ein Charakter nicht leiden kann, kommt beinahe jedes Mal der Nachsatz (aber es war eben notwendig, aber so musste es eben sein ... etc). Das ist doch voll okay, dass Tiranu oder Morwenna oder wer auch immer eine Situation scheiße findet. Dann lass es dabei bewenden, sonst kommt dieser Umstand ja gar nicht richtig zum Tragen. Das wäre dann beinahe so, als wäre das Erwähnen der unangenehmen Situation von vorn herein unnötig. Die Situationen kommen dann zum Vorschein, wenn zb Yulivee ein förmliches Kleid trägt, Tiranu sich vor Emerelle beugen muss, Morwenna und Tiranu Yulivee als Gast akzeptieren müssen oder die Geschwister an der Zeremonie in Vahan Calyd teilnehmen.

Mehr gibt es nicht zu sagen, was das alles angeht. Das sind ja auch meist eher Stil-Sachen... da kann man nur von verschiedenen Ansichten/Eindrücken profitieren. Verstehe aber auch vollkommen, wenn diese Eindrücke nicht für dich gelten :)

Ansonsten freue ich mich auf den Epilog, sollte er kommen, und natürlich die Folge-Story! Übrigens ist der Titel 'Falrachmatt' super!

Liebe Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 22.01.2016 | 20:58 Uhr
Hmm, das mit den Absätzen und den Problemen, die das hier machen kann, habe ich nicht bedacht, das muss ich zugeben. Ich versuche mich ja so halbwegs an der typischen 'Buchformatierung'. Mehr oder weniger erfolgreich.
Das Kapitel fällt raus, ja, ebenso wie der Hauptteil des Epilogs. Aber das wollte ich trotzdem noch hier mit hereinbringen, erstens als eine Art finaler 'Abschluss' der Beziehung, indem ich sie offiziell bestätige und auch ein wenig als zeitliche Überleitung zur folgenden Geschichte.
Das mit Gishild wird auch da dann genauer erklärt, hier habe ich es vergessen, ja.
Die 'das muss sein' Aussagen mache ich eher deswegen um zu erklären, weshalb sie es trotzdem machen, obwohl es ihnen missfällt. So wie ein innerliches Mantra, um sich selbst zu überzeugen. Denn konfrontiert sich schon gerne mit Sachen, die er nicht mag? Ich kann aber nachvollziehen, weshalb das störend ist.

Insgesamt freut es mich, dass du meinen Stil immer noch magst und dass du die Kapitel gut überarbeitet findest.
15.01.2016 | 19:19 Uhr
Guten Abend :)

ich fand die neue Szene sehr schön beschrieben! Dabei hieß es in 'Die Elfen', alle beseelten Bäume seien aus Albenmark geschwunden, also gestorben sind. Ihre Seelen werden wiedergeboren, soweit ich es verstanden habe. Ich bin aber für meine Story auch schon am Arbeiten an einer Idee, welche mit diesem Fakt ein wenig jongliert.

Ich fand den Umgang zwischen Morwenna und dem Rös'chen sehr respektvoll und beinahe hatte ich Mittleid mit ihm, dass er so einsam ist.

Du hast glaube ich die Szene zwischen Tiranu und Yulivee abgewandelt, denn ich war der Meinung, dass er sie noch auf der Terrasse beim Gespräch mit Morwenna enttarnt hatte. Finde die Idee aber gut, so gewinnt es etwas Ruhe und Abstand. Das Gespräch zwischen ihnen war glaubhaft dargestellt, aber ich hätte so gerne Tiranus "Märchen" gelauscht.

Ich freue mich, gleich den nächsten Teil lesen zu dürfen!

Antwort von Phaemonae am 15.01.2016 | 20:35 Uhr
Ebenfalls einen schönen Abend!

Alle beseelten Bäume im Herzland sind geschwunden. Von ganz Albenmark stand da nichts, soweit ich weiß. Die Meisten gingen ins Mondlicht, einige nicht. Die Feentanne wollte Emerelle bei den Auenfeen auf der Wiese pflanzen.

Perfekt, Ziel erreicht! Ich wollte Mitleid für das Röschen erwecken. :P

Nein, habe ich nicht. Das hat er wirklich erst später. Ob er es vorher nicht bemerkt hat oder nicht, wer weiß... Und manche Dinge sind doch schön, wenn es der Leser sich selbst ausmalen kann.

Viel Spaß mit dem nächsten Teil!
13.01.2016 | 19:56 Uhr
Aww! Dieses Kapitel war wirklich wunderschön geschrieben. Dein Stil hat hier eine richtige Hochzeit erlebt. Klar - es geht ja auch um deine Lieblinge.
DIe ruhigen Szenen stehen dir, möchte man sagen. Man merkt, dass du dir Zeit gelassen hast und alles gut durchdacht ist. Was mir besonders gefiel, war die ausführliche, beinahe schwungvolle Sprache. Es war nicht glatt, sondern hatte seine Schnörkel und Ausschmückungen, sowas gefällt mir sehr!!

Tiranus Reaktionen waren glaubhaft dargestellt, er verhält sich absolut seinem Charakter entsprechend, auch wenn er sich langsam aber sicher ändert (Als er meint, er möchte die Vorzeit ohne die Wischerei seiner Mutter kennen lernen, wurde das deutlich zum Beispiel). Auch die Beschreibungen der Veste waren schön (Die Malereien einer begabten Elfe, die BEINAHE liebevolle Beschäftigung mit den Folianten und Texten, man kann es sich schön ausmalen).

Einige Szenen kamen mir neu vor, hoffe mal, dass sie auch neu eingefügt wurden und ich sie nicht etwa einfach vergessen habe ;)

Mach weiter so!

Antwort von Phaemonae am 13.01.2016 | 20:40 Uhr
Es freut mich, dass sie dir gefallen haben. Und danke für die Komplimente. Aber ganz ruhig waren die Szenen ja auch nicht.
Ja, es war eine Menge neu, über die Hälfte, würde ich fast sagen. Der Ausflug in die Bibliothek und die Pyramide beispielsweise. Und es zeigt wieder, dass man merkt, wenn ich etwas neu und für Mitleser geschrieben habe. Es liest sich immer anders.

Und ja, es geht um Tiranu... Aber um ihn geht es ja bisher fast ausschließlich. Der Vorteil bei diesem Kapitel ist wirklich nur der, dass ich hier einen großen Teil später neu eingefügt habe. Diese Geschichte ist auch annähernd nicht so gut wie der Nachfolger, aber für das Verständnis ist sie einfach unerlässlich.
Langsam versucht er mehr ungefiltert über die Vergangenheit herauszufinden. Und vielleicht kommt ihm ja auch der Gedanke, dass es kein Zufall ist, dass er in diese Familie geboren worden ist.
11.01.2016 | 17:07 Uhr
Dann bin ich mal stolzerweise die Erste!

Deine Story ‚Erwachen‘ ist ein wunderbarer Auftakt – ich habe sie schon vor einigen Wochen sehr gerne gelesen und lasse mich jetzt gern von der überarbeiteten Version verzaubern. Wie kreativ und weitsichtig du für die Ausarbeitung einer solch komplexen Handlung sein musst, kenne ich aus eigener Erfahrung. Du gehst – nach meinem Empfingen – aber gerne einen Schritt weiter als ich, gerade was Action angeht, das Brechen von Tabus und den Nagel-auf-den-Kopf-hauen, was Formulierungen angeht. Ich bewundere das sehr, wirkt es doch so erfrischend im Vergleich zu meiner Comfort-Zone.

Dein Stil ist flüssig, baut die Szenen logisch auf und gibt ein gutes Maß aus der Situationsreaktions-, Gedanken- und Emotionswelt der Charaktere. Besonders gut gefällt mir Obilee. Sie dient als Mittler sowohl zwischen Leser und Tiranu, als auch zwischen Yulivee und Tiranu. Dabei stellt sie stets klar, dass Tiranu kein liebenswerter Charakter, wohl aber ein interessantes Gerüst der Verderbtheit darstellt. Dabei ist er in seinem Trotz, Stolz, Überheblichkeit beinahe menschlich (was er nie erfahren darf). Ich glaube deshalb mögen die Leser ihn so sehr, aber auch für seinen präzisen Blick der Dinge.

Ich habe auch ein gutes Bild von Yulivee über deine Story bekommen. Die Szene in dem Arbeitszimmer von Tiranu, unmittelbar nach dessen Verschwinden war besonders herausragend, was das angeht. Sie ist stur, rechtschaffend … und manchmal blind.

Du verflechtest die Charaktere sehr schön in einem kompakten Netz der Intrigen. Natürlich will Tiranu auch dann nichts sagen, als die Entführer Obilee mit dem Tode drohen. Gemein, aber logisch und richtig.

Ich mag auch den Verlauf der Story, möchte nun aber nichts vorwegnehmen. Die Leser dürfen aber gespannt sein auf das Ende – und die geniale Fortsetzung :)
Die Verbindung zwischen Tiranu und Nodon wird endlich ans Licht gebracht. Durch die Träume schlägst du eine sehr glaubhafte Brücke und man wird durch Emerelle noch einmal bequem ans Thema herangeführt.

Dass Yulivee das Parkett erst richtig aufmischt, ist beinahe zu erwarten und Tiranus Reaktionen auf ihr unorthodoxes Verhalten sind schlicht und einfach köstlich!
Was nur manches Mal etwas stört, bzw. was man noch verbessern könnte:

* Im Elfenzyklus wird eigentlich ständig geduzt. Nur die Alten Drachen verwenden ‚Ihr/Euch/Euer‘ etc.

* Der schnelle Szenenwechsel. Manchmal wirkt es etwas abgehakt, insgesamt wird aber ein schnelles Erzähltempo dadurch deutlich, was die Spannung hebt.

* In Bezug auf den oberen Punkt ist die Ausführlichkeit etwas … knapp bemessen. Das Thema hatten wir schon einmal. Aber ein zwei Details mehr pro Abschnitt/Kapitel wären eine schöne Ergänzung, welche aber nicht zwingend notwendig wäre – zum Beispiel eine genauere Ausführung der Zelle, in der sich Tiranu und Obilee befinden, eine Ausführung von Emerelles Motiven … das ist aber alles erlässlich.

* Kommata! :D

Sonst gibt es von meiner Seite nichts zu meckern. Ganz im Gegenteil schätze ich manche deiner Formulierungen sehr, zum Beispiel:

# Selbst die Tränke, die angeblich die Wahrheit von den Lippen stehlen sollten, verfehlten ihre Wirkung. (Von den Lippen stehlen … herrlich. Ich kann mir quasi bildlich ausmalen, wie die Hexe diesen Trank zubereitet und dabei um ihr Feuerchen humpelt)

#Tiranu schenkte sich schon eine Tasse ein, damit er sich seine Korrespondenz etwas versüßen konnte. (Für mich schreit das nach einer Verbindung von Langollion und England, welche ich lange schon mal verpacken wollte. Ob dies von dir impliziert war oder nicht, dieser Satz ist herrlich und passend zu Tiranu)

#Zwar florierte der Handel noch immer, durch ihre wertvollen und weithin geschätzten Rosenöle (Handel ‚floriert‘ durch ‚Rosenöle‘ -> wundervolle, blütenhafte Verbindung. Ich kann mir das mit den Rosenölen sehr gut vorstellen, so wie die Türkei es auch vertreibt mit ihren riesigen Beständen.)
#Yulivee bedachte sie mit einem bedeutungsschweren Blick und Obilee konnte ihn nur erwidern. (Man erahnt das Chaos bereits hier :D)

#„Was wird hier gespielt?“, fragte Obilee argwöhnisch.
„Politik“, entgegnete der Elf, der trotz seines Aussehens möglichst lässig an der Wand lehnte. „Größtenteils.“ (Düdüüm, da hast du’s, Obilee!)

#“Selbstverständlich“, entgegnete der Elf mit kaum verhohlenem Zorn. „Alathaias Sohn kennt natürlich einen Ausweg. Wie könnte es auch anders sein?“ (Ja, wie denn auch anders? Bis jetzt hat er es noch immer geschafft, das Unmögliche zu erreichen)

#Ritterlichkeit sah anders aus. Aber was konnte man auch von dieser Sippe erwarten? Sie war verderbt durch und durch. (Das bringt wohl alles auf den Punkt, was die Albenkinder über Tiranu denken und was er nicht akzeptieren kann)

#“Wer könnte dahinterstecken?“
„Fast ganz Albenmark“ (Das kommt hin!)

Ich freue mich sehr, dass die Story nun auf FF.de ist und du sie mit anderen teilst. Zwar ist die Fangemeinde hier recht klein, aber ich hoffe doch, dass einige deine Story finden und genauso genießen können, wie ich es auch tue.
Also poste fleißig weiter!

Liebste Grüße
Riniell

Antwort von Phaemonae am 11.01.2016 | 19:08 Uhr
Ich habe mich sehr über deine schöne und ehrliche Kritik gefreut. Vielen Dank dafür.

Es ist interessant, dass du gerade Obilee magst, aber sie ist auch ein schöner Charakter. Ja, in seinen Charakterschwächen ähnelt er durchaus oft den Menschen, die er so verachtet. Möglich, dass dies wirklich der Grund ist, weshalb viele ihn so mögen. Und er wirkt dadurch in dieser Hinsicht für mich fast schon kindisch, was er natürlich nie so sehen würde. Wo er Yulivee für ihre Unreife tadelt, obwohl er selbst sie auch zeigt.

Nun, Tiranu wird von der Logik beherrscht. Ein großer Teil ist sicher auch der Erziehung seiner Mutter geschuldet. Zumindest denke ich das. Aber das weißt du ja auch schon.


Verdammt, ich habe nachgeschaut, ich habe manchmal einfach vergessen das klein zu schreiben, beim Überarbeiten. Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast! Ich versuche in Zukunft das nicht zu überlesen, falls doch: Bitte einfach melden!
Der Szenenwechsel ist einfach der Sache geschuldet, dass diese Geschichte eigentlich nie für Leser geschrieben worden ist. Da aber die Folgegeschichte durchaus mit (mindestens) einem anderen Leser im Hinterkopf entstanden ist, und sie auf dieser aufbaut, habe ich mich trotz der ungünstigen Vorgeschichte entschieden sie doch zu veröffentlichen. An manchen Stellen später habe ich aber einige Szenen für den Lesefluss eingebaut, es wird also manchmal etwas ausführlicher werden.
Kommas, mein ewiges Problem, wenn es nicht um die 08/25 Kommaregeln geht. Ich gestehe es!

Es freut mich sehr, dass dir einige meiner Formulierungen gefallen haben. Bei der Teeszene wollte ich Langollion nicht wirklich direkt mit England vergleichen, aber ich wollte ihn damit eine gewisse adlige Eleganz verleihen, die einfach passt. Da das bei mir doch recht durch die englische Teelebensart geprägt ist, ist es also vielleicht gar nicht so falsch. Wein um diese Tageszeit fand' ich einfach unpassend. Und ich hatte natürlich auch einen gewissen anderen Charakter am Rande seiner Art im Kopf. *hust* *Calarnenne of Solanace* *hust*

Keine Sorge, ich poste weiter, nur vermutlich relativ schnell, um rascher zur qualitativ weitaus besseren Folgegeschichte zu kommen. Die auch weitaus länger ist.

Liebe Grüße
Phae
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