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Autor: Riniell
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt) für Kapitel 35:
13.08.2016 | 17:06 Uhr
Mae govannen, Riniell!

Hui, was du uns da wieder abgeliefert hast war ein kleines, in sich abgeschlossenes, Epos! Und ja, damit meine ich jetzt -vorerst- nur das Kapitel! Es ist dir gelungen deine Leserschafft zu fesseln (mich zumindest) und nichts davon langweilig wirken zu lassen.
Ich mochte das Kapitel sehr. Die Last, die Silvain zu tragen hat, ebenso wie die Tiranus. Viel in diesem Kapitel war aus seiner Sicht. Es ist bewundernswert, wie ruhig er bleiben konnte, auch wenn du gut darstellen konntest, dass es ihm nicht leicht gefallen ist. Besonders ergreifend war für mich, wie er über seinen Schatten sprang und Yulivee um Hilfe bat. Es zeigt so viel deutlicher als tausend Worte es vermocht hätten, wie sehr er seine Schwester liebt.
Leider muss ich jedoch auch etwas kritisch nachfragen: Woher kommen die schwarzen/dunklen Wundränder? Totes, absterbendes Gewebe ist weiß, das hast du korrekt dagestellt (glaube ich), Infektionen sind rot. Ein Gangrän käme in Frage, aber Blutunterversorgung? Zyanotisches Gewebe vielleicht auch, aber es wäre nicht besonders dunkel. Soll die dunkle Farbe also vom Zauber her stammen?

Ich erwarte auf jeden Fall das nächste Kapitel nächste Woche mit großer Spannung!

Alles Liebe
Phae

Antwort von Riniell am 14.08.2016 | 17:05 Uhr
Danke für dieses unglaubliche Kompliment! Wow, ich freu mich riesig, dass dir das Kapitel gefallen hat!
Tiranus inneren Kampf darzustellen, hat mich schon gefordert, letzlich aber hat es gut Spaß gemacht. Die beiden sind nunmal auch keine normale Familie, da wird jede Reaktion - ganz egal in welcher Situation - auf die Goldwaage gelegt. Und diese Vorsicht vor den Reaktionen anderer wird Tiranu schon so sehr verinnerlicht haben, dass er gar nicht anders kann. Äußerlich zumindest.
Dass Yulivee ihre Hilfe von sich aus anbietet, war ja schon gegeben, sie hat Tiranu nur das letzte Wort oder vielmehr die letzte Wahl gelassen. Aus Respekt vor der argen Situation.

Ja, die Wundmerkmale - nun, eigentlich beantwortest du dir die Frage selbst. Tiranu erkennt den Zauber ja u.a. erst an den Merkmalen an den Wundrändern.
"Die Haut um die Wunden war alarmierend blass, fast durchscheinend, während dunkle Wundränder das Gewebe unmittelbar an den unsauberen Kerben umgab." Das absterbende Gewebe ist also blass/weiß/durchscheinend/blutleer. Unmittelbar dran aber dunkel.
"Wenn da nicht diese Verfärbungen wären, die Schweißperlen auf ihrer Haut … " Die dunklen Verfärbungen führen Tiranu also an den Gedanken heran, der im Kapitel ja noch deutlicher erläutert wird. Also: Ja, der Zauber sorgt für die Verfärbungen.

Danke - wieder einmal - für deine Review! Es war mir wie immer eine Ehre, an deinen Gedanken teilhaben zu dürfen *grins* Ich hoffe mal, wir sehen uns bald wieder zu einem neuen kapitel bei dir!
Bis dahin
Riniell
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