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Autor: Riniell
Reviews 26 bis 50 (von 52 insgesamt):
02.07.2016 | 14:41 Uhr
Allerliebste Riniell!

Erneut ein sehr schönes Kapitel. Wir erfahren nun -endlich- wieder etwas über Morwenna und wie es ihr im Belagerungsring ergeht. Zwar ist es wenig, aber immerhin ist es da. Der Koboldquartiermeister ist eine interessante Persönlichkeit. Ganz Unrecht hat er mit seiner Aussage wohl nicht, dass es womöglich gut ist, dass sie mitkommt. Langollion tut frischer Wind sicher gut!

Yulivees innere Verwirrung nimmt noch zu. Ich bin so gespannt, wo es noch hinführt und wie sie auf Vseslin und Obilee reagiert, wenn sie denn auf sie trifft. Ebenso wie es mich brennend interessiert, wie lange es dauert, bis sie all ihre Zaubermacht wieder zurückerlangt hat.

In frohem Erwarten deines nächsten Kapitels
Phae
25.06.2016 | 20:59 Uhr
Guten Abend, Riniell!

Ein schönes Kapitel, endlich wird der politische Strang deutlich herausgearbeitet! Ich bin so gespannt, was sie alle noch in Vascar erwarten wird! Und auch ob Jornowell im Rosenturm verbleibt oder sich an seine Zeit bei den Elfenrittern erinnert und den Retter in weißer Rüstung mimen will!
Aber nun zu diesem Teil. Ich mochte die Beschreibungen des Waldes so sehr, der ganz in weiß war. Yulivees Gedanken dazu waren so unglaublich wundervoll!
Doch mein persönlicher Höhepunkt war wirklich Jornowell. Wie er auf eine Reaktion von Tiranu wartet und besorgt ist, weil er sie anfangs nicht erhält. Auch seine Sorge um Morwenna. Und Anarion ist wundervoll! Wie er es schafft die Ruhe zu bewahren! Er hat wohl eine große und vielversprechende Karriere vor sich!

Alles Liebe
Phae

Antwort von Riniell am 26.06.2016 | 00:59 Uhr
Vielen Dank für die Review!!

Es freut mich, dass die Wende bis hierher gefällt :)
Ja, Jornowell will liebend gern in den Norden. Ob ich ihn lasse, wird sich zeigen (Tiranu hat ihm ja schon ne Abfuhr gegeben. Soll schön daheim die Möbel hüten ... tztz). Die Idee mit dem Ritter gefällt natürlich *zwinker*
Die Schattenwälder kamen als kleines Easter Egg daher (welches sich mit den Gedenken an Nodon und Nandalee beschäftigte), ich habs aber eher fallengelassen, als wirklich verfolgt. Es freut mich aber umso mehr, dass dir der Part gefällt.
Anarion hat seine Sache wirklich gut gemacht. Er hat Tiranu richtig eingeschätzt und weiß auf ihn zu reagieren, ohne etwas erzwingen zu wollen. Leider idealisiert er wohl ein wenig die Haltung von Volk/Fürst Fürst/Volk, als er Tiranus Befehl beführwortet. Ob das mal gutgeht ...

Jedenfalls freue ich mich wirklich sehr über deine Review und sage noch einmal DANKE :)

Liebe Grüße
Riniell
18.06.2016 | 22:18 Uhr
Mae govannen, Riniell! (Ja, ich weiß, falsches Fandom)

Erneut ein sehr schönes Kapitel. Nun wird der Kuss aus der Sicht Tiranus genauer beleuchtet. Sehr schade ist es, dass die Falter im Gewächshaus ebenfalls ein Ende fanden, dennoch schlüssig erklärt, da auch sie durch die Magie Samucs am Leben erhalten wurden. Traurig ist es dennoch.
Ich mochte sehr, wie Yulivee das schlechte Gewissen gegenüber Vseslin packt, nachdem sie sich womöglich kurz von der Leidenschaft des Moments hatte mitreißen lassen! Auch Tiranus Beweggründe sind schlüssig, nicht wie ich anfangs befürchtet habe, dass er sich seiner möglichen Gefühle bewusst ist, sondern weil er provozieren möchte. Weil er ein Exempel statuieren möchte, wenn man es so ausdrücken will. Seine Enttäuschung darüber, das es nicht so ausgegangen ist, wie er vermutet, ja gehofft, hat, ist greifbar und verständlich! Ich hoffe sehr, dass im nächsten Kapitel endlich Vseslin ins Spiel gebracht wird, da er mehr Würze in alles hineinbringen wird. Mit Tiranus Ruhe und Frieden wird es wahrscheinlich in nächster Zeit nichts werden! Armer Kerl, fast könnte ich ihn bemitleiden.

Alles liebe und mit Freuden erwarte ich die nächste Woche mit dem nächsten Kapitel,
Phae

Antwort von Riniell am 19.06.2016 | 22:33 Uhr
Mae govannen, meldis nín!

Vielen Dank für die schöne Review! Ich hab mich sehr gefreut, dass die kleine Wende gut ankam!
Ja, Tiranu wollte provozieren. Yulivee wieder einmal den Spiegel vorhalten, zeigen, dass sie ganz bestimmt nicht erhaben über ihn ist (auch wenn sie das so konkret wahrscheinlich gar nicht denkt). Wer kann es ihm nach den Geschehnissen und die erzwungene Offenheit zwischen den beiden in den Labyrinthen verübeln? Es kam so viel Unangenehmes ans Licht. Er ist jetzt auf Yulivees Schweigen angewiesen. Auf Yulivee angewiesen. Er /kann/ sie nicht länger so bekämpfen, wie er gerne würde. Denn auch, wenn Yulivee so vermutlich /nie/ handeln könnte - sie hat ihn in der Hand und könnte ihm jederzeit mit dem offengelegten Schmutz in die Bedeutungslosigkeit ziehen. Da wird sein Stolz ... angeknickt sein.
Es liegt jetzt auf jeden Fall mehr Zunder im Feuer und bald eskaliert es anders als vielleicht erwartet.
Was Vseslin angeht... Wäre jetzt schon doof, wenn sich die Drei erstmal verpassen, oder? ;)

Ruhe und Frieden sind nach dem nächsten halben Kapitel erstmal auf stand by. Verlass dich drauf!

Liebe Grüße
Riniell
11.06.2016 | 22:00 Uhr
Ein schöner Abend, Riniell!

Erneut ein schönes Kapitel, das du da hingelegt hast, ganz aus Yulivees Sicht. Zu sagen, dass das Ende unerwartet kam, wäre gelogen. Ich hatte es die ganze Zeit bereits geahnt und war gespannt, ob du wirklich darauf hinarbeitest. Jetzt wird das Treffen zwischen dem 'Monster' und Vseslin noch interessanter, da letzterer sicher einen hinterhältigen, dunklen Zauber vermuten wird. Ich finde es auch unwahrscheinlich gut, dass du nicht die Beziehung (oder auch nicht-Beziehung) als Hauptthema hast, sondern andere Dinge! Ganz ehrlich kann ich nicht sagen, wem ich mehr wünsche, dass er Yulivee an seiner Seite hat. Ich mag sie beide und jeder hat seinen gewissen Reiz.
Schade ist natürlich, dass wir über die möglichen Falter leider erst nächste Woche erfahren.
Besonders schön war die Geste Essen an das Bett der erschöpften Magierin zu stellen, doch auch die Erinnerung an Alvias und ihre Ankunft in Elfenlicht, sowie ihr Flammenspiel im Hier-und-Jetzt war wundervoll und hervorragend geschrieben!
Ich fiebere dem nächsten Kapitel entgegen! Halte die gute Arbeit aufrecht! Die ganzen Mitleser hast du dir vollkommen verdient!

Alles liebe,
Phae

Antwort von Riniell am 11.06.2016 | 23:14 Uhr
Solch lobende Worte! Vielen, vielen Dank! Ich freue mich wirklich riesig, dass es dir gefallen hat.
Besonders die Szene mit Alvias hat mir viel bedeutet. Da wollte ich nach der ganzen Miserie um Jornowell einfach nochmal andeuten, dass er doch gute Vaterqualitäten haben muss. Und Yulivee und Alivas kannten sich ja leider nicht lange. Die beiden hätten sicherlich wunderbar miteinander harmoniert ...

Tiranu und Yulivee. Ja, die beiden haben es mir angetan. Ich habe hier vor mehr als 7 Jahren (im Altern von 15! Wie die Zeit vergeht) die erste Fanfiktion gepostet und meine Affinität zu den Beiden ist nicht geschrumpft. Vielleicht erwachsener geworden *thihi* ;)
Ich bin gespannt, was du zur künftigen Dynamik von den Beiden sagen wirst.

Bis dahin
liebe Grüße
Riniell
03.06.2016 | 07:19 Uhr
Liuvar, Riniell!

Hui, das Kapitel kam diesmal aber wirklich früh! Etwas, das mich ungemein erfreut!
Besonders schön gefiel mir persönlich der letzte Teil, wenn Yulivee und Tiranu am Grabmal Luanas stehen und jeder eine Gabe mitbringt, bevor die Erzmagierin geht. Auch ihr hoffendes Warten und Zurückblicken hat mir unwahrscheinlich gut gefallen.
Aber selbstverständlich war ebenso die Erinnerung wundervoll, auch wenn die Falter im Labyrinth ausgelöscht sind. Ich hoffe sehr (und denke es auch), dass die im Gewächshaus in Luanas Palast überlebt haben.
Tiranus Intermezzo war auch sehr spannend und angenehm zu lesen. Immer deutlicher zeichnest du die Charakter, auch ihre verletzlicheren Seiten, die sie nach außen hin nicht zeigen. Der Feuerzauber war sicherlich eindrucksvoll mit anzusehen (sofern man nicht von den Feuerwalzen verschlungen wurde). An sich ist es schade, dass Samuc nun in Flammen vergangen ist, ebenso wie seine Ahnherrin. Doch ohne ist das Labyrinth vielleicht nicht mehr so gefährlich wie zuvor. Wer kann das schon sicher sagen (außer dir)?
Deine bildhaften Beschreibungen sind so wundervoll wie eh und je!


Diesmal muss ich jedoch auch ein klein wenig Kritik üben. Zwei Passagen gefielen mir von der Wortwahl her nicht. Ich bin beim Lesen darüber gestolpert und ,meiner Meinung nach, hat es den Lesefluss gestört.

"So vertraut und warm war diese Vitalität, dass sie im krassen Kontrast zu der Kulisse stand, welcher sich Yulivee gegenüber sah." - krass passt einfach nicht da rein, wie wäre es mit: "im extremen Kontrast" oder "im enormen Kontrast" oder "im starken Kontrast"? Ich finde es passt so besser in deine Sprache.

"Die Macht des Albensteins hatte jenen Brennzauber, den er schon dutzende Male gewoben hatte, unvergleichlich wütender gemacht." - Brennzauber? Wirklich? Das passt so gar nicht in deine sonst so melodische Sprache! Wie wäre es mit "Brandzauber"?

Das war erst einmal alles von mir! Dir einen wunderschönen Tag!
Liebe Grüße
Phae

Antwort von Riniell am 07.06.2016 | 14:14 Uhr
Hallo, Phae!

Wow, vielen Dank einmal mehr für so eine ausführlich-schöne Review! Du verwöhnst mich ja regelrecht!
Sehr schön, dass es dir gefällt. Ich habe das Kapitel sehr gerne geschrieben und es hängen auch einige Emotionen daran. Tiranu hat es gerade wirklich nicht leicht in seiner Situation. Dann kommt auch noch Yulivee um die Ecke, mitsamt den ganzen unschönen Erinnerungen, die er lange begraben geglaubt hat. Klar kratzt das an der Substanz - und Yulivee versteht das allzu gut. Sie kann Parallelen zu sich selbst ziehen und bedauert zeitgleich, selbst keine Erinnerungen an ihre Familie zu besitzen.

Ja, Luanas Werk ist leider zerstört. Das Feuer hat damit aber nicht allzu viel zu tun. Es war ja Samucs Magie, die alle Falter weiter leben ließ. Durch seinen Tod sind sie verendet. Wie das im Gewächshaus aussieht, klärt sich im nächsten Kapitel. Im Labyrinth istes zwar noch immer nicht sicher aber bestimmt etwas angenehmer ohne Samuc ;D

Danke für die Hinweise! Ich schau nochmal drüber und setz den Rotstift an :)

Ich freue mich wieder von dir zu hören (und bin gespannt auf dein neues Kapitel).
Liebe Grüße
Riniell
29.05.2016 | 10:33 Uhr
Liebe Riniell!

Ah, endlich hören wir einmal wieder von Obilee und Vseslin! Die Beschreibungen der Elfe aus Alvemer über die fremde Kultur waren wundervoll, auch die weitere Charakterisierung des Geliebten Yulivees. Ich mochte seinen von Sorge getriebenen Zorn um die sprunghafte Magierin, wie sehr Obilee ihn mag und auch wie groß der Beschützerinstinkts Vseslins ist. Er würde sich ohne nachzudenken einem Drachen stellen, könnte er damit Yulivee retten. Er ist wahrhaft ein wundervoller Charakter und ich bin sehr auf das erste Treffen zwischen ihm und Tiranu gespannt, dem 'Monster', wie der Elf aus Valemas ihn bezeichnet hat. Es verspricht sehr interessant zu werden!

Auch war es schön, dass wir wieder von Jornowell und Morwenna erfahren haben. Der Elf setzt sich dennoch über die Befehle Tiranus hinweg, geboren aus seinem Pflichtgefühl. Ebenso die Vertrautheit zu Morwenna und der Hilferuf der Heilerin waren ergreifend.

Alles in Allem finde ich, dass dieses ruhige Kapitel genau am richtigen Platz ist. Es durchbricht den Spannungsbogen nicht, nein es ist eine hervorragende Ergänzung. Man fiebert nicht bei jedem Wort danach mehr über die Ereignisse im Labyrinth zu lesen, sondern es ist ebenso spannend zu erfahren was außerhalb alles ins Rollen gekommen ist. Das ist eine große Kunst, auf die du sehr stolz sein darfst! Ich freue mich sehr auf nächste Woche zum nächsten Kapitel! Und darauf, was im politischeren Handlungsstrang alles geschehen wird.

Einen schönen Sonntag,
Phae

Antwort von Riniell am 30.05.2016 | 14:26 Uhr
Danke für die schöne Review! Ganz besonders freut es mich, dass du trotz der spannungsgeladenen Haupthandlung diese Nebenereignisse nicht deplatziert findest. Ich baue hier für die beiden nächsten Kapitel vor und wollte damit einen gewissen Beigeschmack für alles Kommende erzeugen.

Danke für das schöne Lob! Ich weiß, im Kapitel ist ansich nicht viel passiert, aber ich hab mir was einfallen lassen, um die Spannung bald wieder zu heben (und das auf gleich mehreren Ebenen *pfeif*)

Liebe Grüße
Riniell
ps: es ist wundervoll zu hören, dass Vseslin gut ankommt ^^
21.05.2016 | 17:14 Uhr
Das Warten hat ein Ende!

Erneut ein unwahrscheinlich spannendes und schönes Kapitel! Es war eine große Freude für mich es lesen zu können!
Ein besonderer Höhepunkt für mich waren die Erinnerungsstränge, ebenso wie Samuc. Ein Nachkomme Matha Nahts. Es ist ja nicht so als hätte ich eine Verwandtschaft nicht bereits geahnt. Sein süßes Gift der Worte war grandios und du hast es hervorragend beschreiben können!
Bei den Erinnerungen kann ich nicht sagen, dass mir einer lieber gewesen wäre als der Andere. Sie waren alle drei sehr gut. Besonders schön war beim Zweiten der unwillige, erneute Zweifel Yulivees an der Integrität ihrer Königin. Doch auch die Geschichte über den jungen Tiranu war nur zu erheiternd gewesen, in dem sonst so düsteren Kapitel. Der sonst so kühle und unerschrockene Elfenfürst wird dort so vollkommen anders gezeichnet und wir erfahren, wie du denkst, dass er zum Schwertkampf kam. Auch erfahren wir mehr über seine anderen Geschwister, die bisher -glaube ich- nur namentlich genannt wurden.
Ich bin sehr gespannt, wie es letztlich mit dem Elfenfürsten, der nun plötzlich einen Albenstein in seinen Händen hält, und der Erzmagierin ausgeht, die glaubt verraten worden zu sein. Für mich bahnt sich dort fast so etwas wie eine sehr lange und heftig geführte Diskussion an.
Auf hoffentlich nächste Woche!

Liebe Grüße
Phae

Antwort von Riniell am 22.05.2016 | 13:19 Uhr
Wow, vielen Dank für die tolle Review! Ich werde ganz verlegen ob der vielen Komplimente und bin nicht sicher, wo ich anfangen soll...

Erst einmal bin ich dankbar, dass du dich auf die Szenen der Vergangenheit einlassen konntest. Nicht nur Luana wird komplett in diesen kurzen, umrissenen Szenen gezeichnet, sondern auch eine andere Seite an Tiranu. Wir alle wissen, dass er zuerst die Dunkle Kunst praktizierte, ehe er ans Schwert kam. Nun, so kriegerisch, wie sich auch Alathaia gibt, würde es mich nicht wundern, wenn alle ihre Nachkommen den Schwertkampf erlernen. Dann hätte Tiranu erst später bemerken müssen, dass ihm das viel eher liegt als die Magie. Oder aber Alathaia hat nach Talent entschieden und strebte damit eine Perfektion der einzelnen Kinder in einem Fachbereich an, sodass Tiranu zum vollwertigen Magier ausgebildet werden sollte. Ich habe mich für eine Mischung aus beidem entschieden - so lernt Tiranu zwar nun den Schwertkampf von seinen Geschwistern - was nicht von Alathaia geplant war -, aber er bemerkt erst nach den Schattenkriegen, wie sehr er darin aufgehen kann.

Samuc und Matha Naht haben eine eigenwillige Verbindung genießen müssen. Der alte Holunder suchte immer Schüler aus anderen Völkern, Lyvianne und Skanga, vielleicht wollte sie es mit einem Ebenbürtigen Abkommen versuchen, ihre Macht zu mehren. Vielleicht ahnte sie auch den Verrat, den Skanga an ihr begehen würde, und wollte ihr Wissen erhalten. Vielleicht wollte sie auch so verzweifelt zurück zu ihrer mächtigen Schülerin Lyvianne, dass sie es durch die Generationen und übers Meer schaffen musste, um ihren angestammten Platz zurück zu erhalten. Ein mit Magie beeinflusster Vogel, der ihre Beeren ist und übers Meer trägt. Ihre DNA und ihr Wissen ganz in der Nähe jener Sippe, die so vielversprechend für die dunkle Kunst erscheint ... Sieht mir nach einem Plan aus, einer Möglichkeit unter vielen. Allerdings werdet ihr erst in späteren Kapiteln noch einmal davon zu lesen zu bekommen :)

Oh, was Yulivee und Tiranu angeht, vermag ich dich vielleicht zu überraschen. Diskussionen werden die beiden auf jeden Fall noch zur Genüge führen.

Noch einmal vielen Dank für deine Review und deine Hilfe am Kapitel *drück*

Liebe Grüße
Riniell
14.05.2016 | 14:48 Uhr
Liuvar, Riniell!

Ein weiteres, sehr spannungsgeladenes Kapitel hast du uns hier aufgetischt. Wir lernen so viel mehr über den Fürsten hier und seine Denkweise. Es war sehr spannend darin weiter einzutauchen. Besonders schön empfand ich dein Gespräch zwischen ihm und Yulivee darüber, was für eine willige Marionette Emerelles die Erzmagierin doch abgibt.
Auch der kleine Gedanke, dass es nur wenige gibt, die das Dunkel mehr fürchten als seine Gesellschaft war eine kleine Passage der Heiterkeit in diesem sonst eher sehr dunklen und düsteren Kapitel, das dem Ort, an dem sie sich befinden, angemessen ist.
Das erste Treffen mit Samuc ist äußerst vielversprechend. Erneut ein Holunder mit zweifelhaften Moralvorstellungen. Ist er zufällig mit Matha Naht verwandt? Ihr Bruder? Ihr Sohn? Ich bin sehr gespannt darüber, was er mit Yulivee anstellen wird, nachdem er Tiranu bereits durch die Blume hindurch als feige bezeichnet hat. Ich bezweifle, dass der Elf dies lange auf sich sitzen lassen wird.
Ich blicke dem nächsten Kapitel mit großer Spannung entgegen.

Alles liebe
Phae

Antwort von Riniell am 14.05.2016 | 20:53 Uhr
Liebste Phae!

Tausend Dank für die schöne Review! Ich habe mich sehr gefreut, dass dir das Kapitel gefallen hat. Denn bisher ist es eines meiner Liebsten.
Und du hast recht: Ich habe sehr mit Tiranus Charakter gespielt, versuchte ihn facettenreich auszubauen. Die beschriebene Situation um ihn und Cirinth wird noch einmal an Tiefe gewinnen, denn Yulivee macht ihre "Drohung" war und geht allem Gesagten auf den Grund.

Ja, dein Instinkt was Samuc betrifft, trügt nicht. Allerdings wirst du dich noch ein paar Tage gedulden müssen, bis diese Sache aufgeklärt wird ;)

Natürlich wird Tiranu das NICHT auf sich sitzen lassen *grins*

Ich bin schon fleißig am Überarbeiten des nächsten Kapitels und freue mich auf nächstes Wochenende.
Bis dahin
Riniell
08.05.2016 | 12:06 Uhr
Liebste Riniell,

das war ein sehr schönes und temporeiches Kapitel, in dem so einiges innerhalb relativ kürzester Zeit passiert ist. Besonders am Ende waren deine bildhaften Beschreibungen wunderschön und du konntest die Stimmung im Leser hervorragend erzeugen, von der ich glaube, dass du sie erzeugen wolltest.
Sehr interessant fand ich das Gespräch der Beiden am Anfang, das überraschend wenig von Spott und Zorn geprägt war. Solch ein Erlebnis schweißt offensichtlich die ungewöhnlichsten Personen zusammen. Ein kleines persönliches Highlight war die Sache mit dem Umhang und Yulivees Bemerkung, dass der finstere Elf doch ritterlich sein kann, ebenso wie seine Entgegnung, dass sie sich daran lieber nicht gewöhnen sollte.
Man merkt, wie der Respekt Tiranus gegenüber der eher sprunghaften Magierin immer weiter wächst und er hinter ihre eher kindliche Maske zu blicken beginnt. Er überlegt sogar, ob er wirklich seinen Stolz schlucken und auf ihren Pakt eingehen soll. Was für ihn ein sehr großer Schritt wäre.
Doch auch Yulivees Zwischenspiel war sehr schön zu lesen. Ihre Gedanken über sich selbst und ihren Begleiter haben eine weitere Facette zu ihrem durchaus sehr komplexen Charakter hinzugefügt.
Sehr interessant war deine Entscheidung diesmal keine Vision aus erster Hand zu schreiben, sondern zu beschreiben, wie ein Außenstehender es wahrnimmt. Das war eine sehr erfrischende Abwechslung. Und auch die Worte Luanas waren ergreifend, ebenso wie sehr sie ihren Bruder berührt haben.
Ich bin sehr gespannt, wo die Hetzjagd sie letztlich hingeführt hat.

Liebe Grüße
Phae

Antwort von Riniell am 09.05.2016 | 16:38 Uhr
Aww, Phae! Wie lieb deine Worte sind!
Ich habe mich riesig über dieses Review gefreut. Deine Gedanken so detailliert zu lesen, war einfach wunderschön. Vielen vielen Dank für deine Mühe. Sie wird geschätzt.

Beide Elfen haben einen sehr facettenreichen Charakter. Dies wird noch öfter zum Tragen kommen und es macht unheimlich Spaß, so analytisch vorzugehen. Langsam schaut Tiranu tatsächlich hinter die Maske von Yulivee aber natürlich liegt es auch in seiner Art, immer skeptisch, oder sagen wir misstrauisch zu bleiben. Er muss mit sich selbst kämpfen, die Wahrhaftigkeit in Yulivees Charakter zu erkennen.
Yulivee wird ebenso zu hadern haben, denn immerhin trägt Tiranu eine ganz andere Art von Maske, die sie beinahe ängstigt, dahinter zu schauen.
Was die Visionen angeht, so habe ich noch ein, zwei in Petto. Diese haben mich beim Schreiben ganz besonders gerührt und ich kann es kaum erwarten, euch die ausgereifte Fassung vorzusetzten.

Du darfst gespannt sein, wohin sie gehen. Es ist ein ganz besonderer Ort, schaurig und aufschlussreich ;)

Liebste Grüße
Riniell
24.04.2016 | 09:57 Uhr
"Er hatte keine Zeit für diesen grenzdebilen Nonsens!" - Eine sehr erheiternde Phrase!

„Nur eines … totenblass und böse bis auf die Knochen!“ - Dieser bildhafte Ausspruch war besonders schön!

"Zu gern würde er sich eines Tages, wenn sie wieder uneingeschränkt die Herrin ihrer uferlosen Mächte war, mit ihr duellieren. Ein Kampf der Gegensätze. Stahl und Magie, Kalkül und Emotion, Kälte und Hitze …" - Wie... nodon von ihm... :P

"Tiranus Präsenz pulsierte wie Gift in ihren Adern." - Erneut ein schönes Bild

"Die Elfe war erschrocken, wie plötzlich Tiranus Gesicht finster wie ein See in der Nacht wurde. Die Augen tiefschwarz wie die Schluchten in den Gebirgen vor Valemas." - Oh je, da hat wohl jemand das Raubtier etwas zu sehr gereizt.


So, nachdem ich jetzt ein paar meiner Höhepunkte des Kapitels herausgepickt habe, meine Meinung zu allem. Es war eine sehr schöne, weitere Episode, selbst wenn dieses Mal kein Traum weiteres Licht in die Vergangenheit hat bringen können. Ich mochte besonders die Zweifel Yulivees, als sie mit ihrem gefährlichen Spiel begonnen hat, die Träume als Tagebucheinträge und handfeste Beweise einzusetzen. Hoffen wir für sie, dass das Geflecht keine zu schweren Konsequenzen nach sich zieht, wenn es entdeckt wird. Auch mochte ich sehr ihre Gedanken über Jornowell und was ihre Handlungen für ihn un ihre Freundschaft bedeuten. Dieser Zwiespalt ist sicherlich nicht angenehm und ich bin gespannt zu sehen, ob ihre Lösung wirklich machbar sein wird.
Auf das nächste Kapitel nächste Woche! Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen!

Liebe Grüße
Phae
11.11.2016 | 21:52 Uhr
Riniell!

Meine Vagabundenseele meldet sich zurück.
Ich hoffe, du verzeihst mir meine lange Abwesenheit. Ein Vseslin hat sich in mein Leben geschlichen und eine ganze Weile wenig Platz für andere Gedanken gelassen. Aber jetzt, wo ich mich ein bisschen an seine Existenz gewöhnt habe, bin ich wieder da.

Ich musste nur das letzte mir bekannte Kapitel nochmal durchlesen, und schon war ich wieder ganz in der Geschichte drin : )

So verspätet sind meine Reviews wahrscheinlich nicht mehr hilfreich. Aber vielleicht freust du dich trotzdem ein wenig; und ich /muss/ einfach zu diesem und jenem einen Kommentar abgeben ;)


Zu Kapitel 18:

Ein toller Szenenwechsel! Im einen Moment flüchtet Yulivee noch panisch vor der Steinnymphe, stürzt, „ehe sich die Szenerie im milchigen Nebel verflüchtigte...“ - und dann Tintengeruch, Schriftrollen und ein ältlicher Lehrmeister. Der starke Kontrast bei diesem Sprung zwischen Realität und Traum gefällt mir sehr gut.

Wahrscheinlich schrieb sich das für dich ganz leicht und selbstverständlich, aber ich finde es bemerkenswert stimmig, wie Tiranu sich kurz darauf verhält. Dass er einfach schweigt und sich abwendet, als sie sich bedankt. Dass er ihre Fragen unbeantwortet lässt und ihr weiter den Rücken zukehrt, als er endlich etwas sagt. Und dass er sie schliesslich anfährt. Ich kann ihn mir so gut vorstellen.


Zu Kapitel 19:

„Tiranu wölbte eine dunkle Braue: „Du bist im Kreis gegangen?“ Mit Mühe unterdrückte er mehr schlecht als recht ein Lachen, als er eine Verbeugung andeutete. „Einmal mehr lässt mich dein besonnenes Kalkül wahre Demut empfinden, Erzmagierin! Sag mir, wo entlang sollten wir gehen, um unsere nächste ‚Runde‘ zu ziehen?“[...]“
So herrlich. Ich habe inzwischen Mitleid mit der fröstelnden, verzweifelten Yulivee und hätte beinahe erwartet, dass sogar Tiranu langsam einen kleinsten Hauch von Warmherzigkeit zeigt. Es hat etwas Erfrischendes, dass er sich meinen Erwartungen nicht beugt und kaltschnäuzig bleibt.


Es war ein Vergnügen, deine wohlformulierten, bildhaften Sätze zu lesen, und ich werde bald damit weitermachen und wieder von mir hören lassen.

Liebe Grüsse
Nen

Antwort von Riniell am 12.11.2016 | 19:37 Uhr
Meine liebe Vagabundenseele!

Es hat mich riesig gefreut, gestern dein Review zu lesen. Aber eins nach dem anderen!

Du hast einen Vseslin gefunden – das freut mich gerade so enorm, dass du eine sehr persönliche, dir offensichtlich sehr wertvolle Sache/Person deines Lebens mit einem Hauch meines Werkes umschreibst. Das muss ungefähr das größte Kompliment sein, das du mir hättest machen können. Und ich freue mich so enorm für dich!! Wenn er so wie du und so wie Vseslin das Lesen und Bücher liebt, dann habt ihr viel, viel Rede- und Diskussionsstoff, romantische Abende am Kamin mit Büchern und heißer Schokolade – richtig viel Glück euch beiden!!

Dann möchte ich dir noch sagen, dass du dich überhaupt nicht entschuldigen musst, im Gegenteil. Dass du nach all der langen Zeit wieder zurück bist, ist wirklich ein Grund zur Freude für mich. Ich kann dich absolut verstehen mal nebenbei erwähnt! Mir ging das auch schon häufig so.

Deine lieben Worte zu den vergangenen Kapiteln sind wie Honig – süß und bekömmlich. Ganz egal, wann du was schreibst, es hat immer seine Berechtigung an der Stelle und immer meine Wertschätzung. Es ist wunderbar zu hören, dass dir der Einstieg so leicht fiel und du wieder dabei bist. Ich hoffe, dich weiterhin mit Tiranus eigenbrötlerischen Verhaltensmustern überzeugen zu können!

'Drölf' mal Danke für deine Komplimente und sei dir versichert: Du bist kurz vor dem spannungsgeladenen Stellen der Story, müsste in 1-2-3 Kapiteln richtig losgehen! Ich bin weiterhin gespannt zu hören, was du zu meinen Texten denkst. Danke nochmal für deine lieben Worte, sie kommen so kurz vorm Ende der Story nochmal genau richtig.
Also herzlich Willkommen zurück! Ich freu mich, dich wieder dabei zu wissen :)

Liebste Grüße
Riniell
09.04.2016 | 19:21 Uhr
Hi Riniell

So, nun bin ich auch an dem Punkt angelangt, an dem ich begierig auf das nächste Update warten muss. Dabei hat mich die Handlung gerade ganz besonders gepackt! Wie gut, dass du uns zwischen den einzelnen Kapiteln nicht allzu lange warten lässt.

Nur ein einziges Mal sind mir noch ein, zwei schwerfällige Sätze aufgefallen, in der Beschreibung von Tiranus Erscheinungsbild:
"[...]Dieses Antlitz war im Reich der Albenmark vergleichbar kaum außergewöhnlich hübsch anzusehen, aber bemerkenswert eigen und brannte sich mit diesem Blick der warnenden Unerschütterlichkeit unweigerlich in den Geist.[...]"
Ansonsten ist dein Schreibstil wirklich 100 % nach meinem Geschmack, aber das weisst du ja bereits. *lächelt*

Einige deiner Vergleiche sind so originell, dass sie mir auch nach Tagen noch durch den Kopf huschen. "Trüb wie Schwarztee, in den man zu viel Milch geschüttet hat" zum Beispiel. Oder der greise Kameltreiber. Letzterer steht jetzt ganz oben auf meiner Liste von Beleidigungen, die ich unbedingt einmal aussprechen möchte. Mal sehen, wer sich als Opfer aufdrängt ... :3

Eben ist mir auch aufgefallen, dass sich die Handlung der letzten Kapitel eigentlich sehr knapp zusammenfassen liesse. Und trotzdem habe ich - wie immer - nicht den Eindruck, dass irgendetwas von dem langen Text darum herum überflüssig wäre. Wie sorgfältig du die einzelnen Szenen ausschmückst und wie viel Tiefe du ihnen gibst, gefällt mir enorm gut.

Übrigens habe ich es schon wieder geschafft, mich in jeden deiner Charaktere ein bisschen zu verlieben. Obwohl ich in Hennens Büchern keinen von ihnen besonders mochte. Das ist auch bemerkenswert, würde ich meinen : )

Also dann. Ich freue mich total auf das nächste Kapitel.
Ach, und lass uns die Sache mit dem Danken einmal umdrehen: /ich/ danke /dir/ dafür, dass du diese Geschichte schreibst und ich mich davon so toll unterhalten lassen kann.

Liebe Grüsse
Nen
20.03.2016 | 07:38 Uhr
Ein sehr schönes, neues Kapitel. Ich habe die Geschichte gerne weiterverfolgt und jetzt hat sie einen weiteren Höhepunkt erreicht!
Besonders gut hat mir das Spiel des Schreibens gefallen, mit dem du die Hektik und Unsicherheit weiter hervorgebracht hast. Kurze Sätze. Gedankenfetzen wären vielleicht sogar ebenfalls hilfreich gewesen. Der Trotz Yulivees ist faszinierend und wie er jedes Mal auf eine perfide Art unterminiert wird und sie die Angst und Panik überkommt.
Ganz besonders mochte ich die Stelle, als sie glaubte auf einen anderen Wanderer zu treffen und als sie über die Brücke lief und diese danach verschwunden war. Langsam beginnt sie zu begreifen, weshalb das Labyrinth so gefährlich ist.

Auch Tiranus Teil fand' ich sehr gut und auch interessant, wie du es umsetzt, dass er nicht von der Macht beeinflusst wird. Doch wie geschieht das? Über eine reine Willensanstrengung? Denn Magie wirkt dort ja nicht, oder?
Besonders gut fand' ich seine herablassenden Gedanken gegenüber der Magierin. Das trifft alles ziemlich genau auf den Punkt, könnte man fast sagen.
Ebenso wie sein Misstrauen gegenüber des vermeintlichen Entgegenkommens des Labyrinths. Es ist vermutlich berechtigt.

Ich freue mich mehr über das Labyrinth und die Erfahrungen beider zu hören. Und das Zusammentreffen verspricht sehr... argumentativ zu werden... hehehehehe

Antwort von Riniell am 21.03.2016 | 17:14 Uhr
Hallo, Phae!

Aww, tausend Dank für dein Review! Hat mich sehr gefreut, wieder von dir zu lesen :)

Schön, dass dir der Stil gefallen hat. Es war für mich mal was Neues so zu schreiben, probiere mich gerne aus.
Tatsächlich schafft es Tiranu, durch seine mentale Blockade etwas magische Fähigkeit beizubehalten. Deine Frage bezieht sich aber denke ich eher auf die Blockade, wenn ich es richtig verstehe. Mental sagt es ja eigentlich schon - es ist die reine geistige Anstrengung, keine magische Beeinflussung. Ich habe eine kleine, unauffälige Brücke zu Valemas geschlagen (damals hast du mir schon geschrieben, dass dir die Erwähnung der meditativen Tempel gefallen). So ähnlich stelle ich mir auch Teile von Alathaias Unterricht vor, den sie mit ihren Kindern durchgeführt hat. Eine zweite Brücke schlage ich zu den Drachenelfen, in denen erwähnt wird, dass die Elfen in der Weißen Halle einen künstlerischen Ausgleich zum Kampf ausüben sollten. So weit, so übertragbar in die "moderne" Zeit der Elfen - denn Sport, also Bewegung in Verbindung mit Entspannung ist mehrfach so effektiv wie einseitiges Training. Mentale Ebene und körperliche Ebene bilden eine Einheit (u.A auch Burn-Out Prävention). Trainiert man das eine und vernachlässigt das andere, so hat man nicht unbedingt einen gelungenen Effekt. Tiranu bzw. Alathaia hat das (möglicherweise) für sich erkannt und setzt es für die Schnitter um - vielleicht sind sie deshalb so gut bzw effektiv? Man weiß es nicht, aber dies wäre eine mögliche Erklärung. Auch für die Ausführung von Zaubern oder magischer Anstrenung könnte dies gelten, weshalb es gut sein kann, dass Alathaia ihren Schülern dies lehrte.

Das nächste Kapitel wird erstmal den Fokus von Morwenna und Jornowell aufnehmen. Da gibt es nämlich noch ein paar Takte zu spielen. Gerade für Jornowell!
Aber du hast recht, Tiranu und Yulivee haben sich einiges an den Kopf zu werfen thihi - und ein Abenteuer haben die beiden auch noch zu bestehen.

Liebe Grüße
Riniell
14.03.2016 | 21:09 Uhr
Ein reines Filler Kapitel *fg*
Ja ich kenne es, manchmal kommt man nicht drum rum... insbesondere wenn man eigentlich viel erzählen will.

An einer Stelle will ich jedoch einhaken, die mir etwas seltsam vorgekommen ist.
Die Leiche.
1. Sie verfault.
Ich bin mir nicht sicher, wie die Verwesung von Leichen tatsächlich stattfindet. Es kommt denke ich auf die Organismen drauf an, die beteiligt sind... Pilze und Maden sind glaube ich das wahrscheinlichste. Dazu kommt, dass unser Organismus sich gegebenenfalls glaube ich sogar selbst zerstören kann, nach dem Tod.
In Wikipedia wird die Verwesung eines Hausschweines bildlich dargestellt. Nach 11 Tagen ist da kaum mehr übrig als Haut und Knochen (dein Toter liegt da aber schon länger oder?)... Verwesung kann durch Dinge gestoppt oder verlangsamt werden, beispielsweise die Abschottung von Frischluft - in diesem Fall würde der Leichnam teilweise gar nicht verwesen. (Ein Urgroßonkel von mir wurde versehentlich ausgegraben... angeblich hat sich seine Leiche in 30 Jahren kaum verändert. Kommt die Leiche aber nach so langer Zeit an Frischluft, zersetzt sie sich innerhalb weniger Tage. Aber das nur am Rande.) Eis wäre an dieser Stelle auch möglich zur Konservierung. Oder... Öl? Vllt auch andre Chemikalien ;D Aber wir haben hier nichts davon. Nen kleiner Satz, dass die Leiche durch Magie konserviert wurde - und es taugt. ;D
2. Neben ihr sind Insekten. Wirklich? Ich meine... deine Säugetierleiche verfault aber die Insekten liegen immer noch tot rum? Gut... es kommt kein Vogel der sie pickt... aber trotzdem glaube ich, dass so ein Insekt schneller weg ist als ein 40kg Elf. Insbesondere ist hier auch die Witterung zu bedenken... es hat vor kurzem in Strömen geregnet? Ich würde erwarten, dass die Viecher weggespült worden sind oder ähnliches.
3. Yulivee bemerkt, dass die Flügel ausgerissen sind? äh.... ich würde erwarten, dass die keine Flügel mehr haben ;D
Aber Yulivee bemerkt sogar da Gewalteinwirkung?
4. Das Messer ist verschmiert. Für Schmiere brauchst du Flüssigkeit... wenn die Leiche länger liegt, dann sollte das Blut auf dem Messer getrocknet sein. Nur weil es geregnet hat, würde es nicht wieder schmierig werden - sondern ein Messer mit getrocknetem Blut bleiben.

Sollte ich jetzt falsch liegen und die Leiche wirklich frisch sein, solltest du das ggf. schreiben, dass Yulivee bemerkt, dass er noch nicht so lange tot sein kann - und wenn sie zu einem anderen Zeitpunkt gekommen wäre sie ihm vielleicht hätte helfen können.

Viele Grüße
Flämmle

Antwort von Riniell am 15.03.2016 | 13:08 Uhr
Hey, Flammendo!
Erst einmal ein riesiges Dankeschön, dass ich so regelmäßig von dir hören darf! Ich freue mich, dass du mitliest und kommentierst!

Was die Leiche angeht - so würde hier jedes Argument das nächste Kapitel spoilern. Lass dich überraschen, was passiert ;)

Liebe Grüße
Riniell
10.03.2016 | 22:31 Uhr
Alles in allem ist es denke ich fast auf dem Niveau des letzten Kapitels.
Was durchaus ein Lob ist.

Verbesserungsvorschläge hätte ich dieses Mal keine, außer vllt ein Satz:
"stellte er hauchend fest, schockiert, enttäuscht, verwundert und enttäuscht zugleich."
Ist mir ein bisschen viel Enttäuschung *grinst*

Was das Kapitel betraf bin ich es allerdings nicht. Wie erwartet - Tiranu hat das bessere Heldenformat ;D
Ich frage mich ja, wie begeistert Yulivee von dieser Rettung sein wird *grins*
Das ist etwas, was ich nun wirklich lesen will ;D

Antwort von Riniell am 12.03.2016 | 11:43 Uhr
Hi, Flammendo!

Ohja, da hab ich mir wohl unterbewusst spontan gedacht: Doppelt hält besser :D Danke für den Hinweis, ich setzte gleich den Rotstift an :)

Ich bin ganz hibbelig, was du zu den kommenden Kapiteln sagen wist - es wird ein wenig dauern, bis Tiranu und Yulivee aufeinandertreffen, so viel sei verraten. Aber die streitintensiven Szenen, auf die du wahrscheinlich so gespannt bist, kommen -> Einige ... sehr viele sogar ;)

Dass du Tiranu gerade in der Heldenrolle mit Fehl und Tadel siehst, ist interessant und passt auch zu seinem Charakter in den Büchern. Es ist wohl Egoismus, sie möglichst schnell und schmerzlos wie eine Zecke aus seinem Pelz zu ziehen. Er will sie nunmal loswerden. Dass er sie dafür retten muss, um Schlimmeres zu verhindern... es birgt schon eine gewisse Ironie, das stimmt.

Ich freue mich derbe darüber, dass du mir die Kommentare dalässt. Es macht soviel Spaß, mit euch, meinen verehrten Lesern, in Kontakt zu stehen. Richtig schön!
Danke, dass du mir so fleißig schreibst!

Liebe Grüße
sendet Riniell von der Schreibfront
03.03.2016 | 20:44 Uhr
Meiner Ansicht nach eines der besten Kapitel in beiden FF's.

Etwas seltsam fand ich den nicht weiter erörterten Späher. Bisher habe ich gedacht es wäre die reine Schizophrenie von Amana gewesen. Es klingt etwas seltsam - aber was für eine Rasse ist er, wie wurde Amana auf ihn Aufmerksam ohne dass Yulivee ihn auch bemerkt hat? Hmm... etwas seltsam... ich kann mir keinerlei Bild zu ihm machen. Was etwas traurig ist.

Dann fand ich es schön, dass du die anderen Geschwister von Tiranu einmal mit ins Spiel gebracht hast. Wobei ich ihnen noch gern ein bisschen mehr Charakter und zumindest Tiranu kurz an ihren Tod denken hätte lassen (ggf. auch unterbewusst mit aktivem Verdrängen, wenn er sich dem klar wird). Man denkt eben an sowas, wenn es Menschen sind die man gemocht/geliebt hat, auch wenn es das letzte ist, woran man wirklich denken will.

Ansonsten hat mir besonders gut gefallen, dass es kürzer ist als die anderen Kapitel die du schreibst. Das mag im ersten Moment nicht besonders gut ankommen - aber wenn man die Geschichte an einem Stück liest, glaub ich erleichtert es das Lesen ungemein.

Auch das Tiranu Yulivee gegenüberim Gedanken schon fast beleidigend ist finde ich gelungen ;)
Und du weißt ja, ich kann mir Tiranu besser in der Heldenrolle vorstellen als Jornowell - hab ich dir ja schonmal gesagt ;) passt also...

Viele Grüße
Flammendo

Antwort von Riniell am 04.03.2016 | 12:17 Uhr
Hallöchen Flammendo!

Weißt du was? Gestern, spät nach der Arbeit, gegen 3 Uhr nachts, habe ich mich mega gefreut, ein Review bekommen zu haben. Ich habe es unterwegs schon bemerkt, es mir aufgehoben für daheim :D Danke, ich habe mich wirklich mega gefreut! War genau das richtige nach 9 std Plackerei! Ich werde dir soviel verraten können: Der Spion ist noch nicht "abgefrühstückt". Ja, man kann sagen, er wird holprig eingeführt, aber diese knappe Anscheidung war beabsichtigt. Er soll erstmal ein Mysterium bleiben - verstehe aber, dass dies auch negativ aufgenommen werden kann.

Die Länge der Kapitel beträgt durschnittlich 8 Seiten (mit Blockabsätzen!)in Schattenspiele - das ist nicht erzwungen oder erwünscht von mir. Es werden die Szenen beschrieben, welche ich für ein Kapitel haben möchte, ohne BLick auf den Counter. Der Rest ergibt sich. Schwankungen sind da völlig, naja, normal ist nicht das richtige Wort, eher gleichbedeutend mit egal. Die nächsten Kapitel sind zufällig auch etwas kürzer (5-6 Seiten in Word), dann geht es wieder in die Länge.

Ich möchte versuchen, das zu erklären: Wenn man als "Otto-Normal-Leser" jede Woche neu beginnt, ein Update zu lesen, dann möchte man auch ein vollwertiges Stück Kuchen/der Story haben. Es ist für mein Verständnis immer etwas schwierig, nach 6-7 Tagen Pause, und die hab ich nunmal, wieder in die Story zu finden. Der Stress der Woche, Arbeit, Familie, Freizeit, andere Bücher und FFs die man gerade liest - das kann alles so viel sein, dass man Dinge aus der(/meiner/einer) Story vergisst, den Faden verliert etc. Wenn man sich dann im neuen Update gerade wieder mit der Story vertraut fühlt, warm wird und nach 2-3 Seiten herausgerissen wird, ist das arg (für mich als Leser ganz besonders).

FFs sind anders als Bücher, die man vollumfänglich kauft und sich dementsprechend aufteilen kann. Die jeweiligen Kapiel auf der Plattform sind meist regelmäßige (oft sogar monatliche) Updates, also anders betrachtet vollwertige, eigenständige Abschnitte, wie eine OS-Sammlung zum Beispiel. Jedes Kapitel hat einen eigenen Anfang, Mittelteil, einen Wert und ein Ende, das einen guten Übergang zum nächsten bereithält.

Nun verstehe ich aber auch, dass Leser, welche die Story sozusagen in einem Rutsch durchlesen, die ein oder andere sinngemäßge Wiederholung vorfinden. Dies bedeutet aber nicht, dass es für diese Leser auch nicht angenehm sein kann, nach einem Kapitel wieder aufzuhören und nach einer Pause weiterzulesen. Als Autor kann ich nicht erahnen, wann diese Leser eine Lesepause einlegen, deswegen kann ich mich auch nicht darauf einstellen. Hast du schon die Lesezeichen auf FF.de gefunden? Da kannst du dir in deiner Datenbank den Abschnitt speichern, an dem du gerade pausieren möchtest. Das Zeichen schwebt ständig neben dem Text, den du gerade liest.

Was also die Länge der Kapitel betrifft: Es ist und bleibt eine Streitfrage! Ganz klar. Ich persönlich würde immer die längere Version bevorzugen und ich denke, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass viele meiner Leser die Länge der Kapitel ganz gut finden. Eine Streit- bzw. Geschmacksfrage bleibt es dennoch! :)

Vielen Dank für das Lob! Ja, Tiranu verdrängt und ich darf anmerken: Ein ganzer Abschnitt zu Luanas Freitod wird im Kapitel behandelt. Es wird noch massig Stoff zu den Geschwistern kommen. Darauf gebe ich dir mein Ehrenwort als Autor ;) Verfasst sind mindestens sieben Szenen, die sich nur mit ihnen beschäftigen.

Liebe Grüße und wahrscheinlich bis morgen zum nächsten Update!
Riniell
03.04.2016 | 10:24 Uhr
Hey Riniell

Nachdem ich inzwischen ein paar Kapitel in stillem Vergnügen gelesen habe, möchte ich hier mal wieder meinen Senf dazugeben :)

Beim letzten Kapitel war ich begeistert davon, wie liebevoll du den Rahmen gestaltet hast. Man hätte einfach schlicht erwähnen können, dass die Charaktere ein Holzlager besichtigen, aber du hast daraus ein so schönes, reichhaltiges Bild gemalt. Wie du immer wieder Bemerkungen zur Umgebung eingeflochten hast - die Späne, die in Yulivees Füsse pieksen, der würzige Harzgeruch, das Aussehen des Elsbeeren-Holzes... Diese Details haben das Kapitel für mich besonders lebendig gemacht, ohne dass sie von den Gesprächen zwischen Yulivee und Amana und schliesslich zwischen Yulivee und Jornowell abgelenkt hätten.
Das ist etwas, worin du nach meinem Dafürhalten ohnehin herausragend bist: Handlungen und Umgebungsbeschreibungen so schön zu verflechten.

Gut... *räusper* Eigentlich wollte ich mich ja zum neunten Kapitel äussern.

Bei dem kurzen ersten Teil ist mir aufgefallen, wie aussagekräftig er ist. Hätte ich die Aufgabe, da einen Satz wegzustreichen, würde ich verzweifeln. Weil mir jeder einzelne so wichtig und wohlplatziert erscheint.

Oh, und nun bekommt die Geschichte ein neues Element. Auf das Rosenlabyrinth bin ich gespannt.

Insgesamt kann ich zu dem Kapitel nur wiederholen, was ich bestimmt schon einmal geschrieben habe: Es ist sehr wohlformuliert und die Charaktere wirken auf mich stimmig. Vor allem schaffst du es, die Elfen weder allzu menschlich noch zu entrückt zu gestalten.

Ich würde ja gerne "weiter so!" schreiben, aber dazu müsste ich mich erst einmal auf den neusten Stand lesen. Was ich in den nächsten Tagen vermutlich tun werde : )

Liebe Grüsse
Nen
10.03.2016 | 21:48 Uhr
Hallo Riniell

Nun kann ich dir also zur Kreation "Vseslin" gratulieren. Der Name hat es mir wirklich angetan.
Gibt es einen bestimmen Grund, weshalb seine Abschiedsworte an Yulivee kursiv stehen? Ich habe mich gefragt, ob er irgendwie telepathisch mit ihr kommuniziert oder so etwas.

Sehr schön finde ich den Absatz, in dem du die ungewöhnliche Beziehung der beiden beschreibst. Falls dazu noch mehr kommt, werde ich es mit grosser Neugier lesen.

"Sein vertrauter Geruch von Wildgräsern, Winterwind, Pergament und – war da eine Note von Rosenöl?! – stieg wie ein Gruß in ihre Nase."
Das ist wohl mein Lieblingssatz in diesem Kapitel. Er wirkt so poetisch, lebendig, leicht...

Ich reviewe hier einfach direkt am sechsten Kapitel weiter : )

Interessant und feinsinnig, wie du die verschiedenartigen Persönlichkeiten von Morwenna und Yulivee beschreibst. Und irgendwie sind mir beide unheimlich sympathisch. Ich glaube, das liegt an deinen hübsch eingefügten Details wie Yulivees Essensberg.
Und wenn ich die Stimmung zwischen den beiden schon interessant fand, war das Zusammentreffen von Yulivee und Tiranu /sehr/ spannend. Das Verhalten einer Person in einem Konflikt kann so viel aussagen.

Wahrscheinlich lese ich gleich noch ein bisschen weiter - was für ein Luxus, noch ein paar Kapitel vorrätig zu haben :)
Hier verabschiede ich mich aber für den Moment.

Liebste Grüsse
Nen

Antwort von Riniell am 12.03.2016 | 11:35 Uhr
Hallo, liebe Nenduiel!

Ich freue mich, dass dir Vseslins Name gefällt. Die Wortkreation liegt mir eigentümlicherweise sehr am Herzen!
Nein, mit Telepathie haben Vseslins Abschiedsworte nichts zu tun. Da sie eine Erinnerung von Yulivee sind, es aber mehr oder minder wörtliche Rede darstellt, steht das kursiv. Das handhabe ich so mit Gedankengängen und Erinnerungen an Gespräche in meinen Geschichten, was vielleicht wirklich der Erklärung bedarf.

Die Beziehung von Vseslin und Yulivee wird tatsächlich noch 2, 3 mal thematisiert. Du darfst gespannt sein :)

Gerüche zu beschreiben ist immer wieder eine kleine Herausforderung, da mir Floskeln wie "sein ganz persönlicher Eigengeruch" etwas zu abgedroschen sind mittlerweile. Umso mehr freue ich mich, dass dir die kleine Kreation gefällt!

Es hat unglaublich Spaß gemacht, das Kapitel "Ein Abend im Turm der Fürsten" zu schreiben. Lustigerweise kam es aber erst hinzu, nachdem ich schon viel weiter mit der Story war. Anfänglich war sowohl das Abendessen als auch das Streitgespräch mit Tiranu nur als Erinnerungen von Yulivee und Jornowell angedacht. Ich bin aber froh, mich für eine Ausführung der Szenen entschieden zu haben, da es mich den Protagonisten noch einmal näher gebracht hat.

Ich freue mich jedes Mal sehr über deine schönen Reviews! Es ist immer ein genuss, sie lesen zu dürfen! Vielen Dank dafür!

Bis hoffentlich bald,
Riniell
24.02.2016 | 18:16 Uhr
Hi liebe Riniell, deren Nachrichten genauso erfreulich zu lesen sind wie die Reviews, auf die sie Bezug nehmen (:

Schon wieder hast du im ersten Absatz ein Bild beschrieben, das mich fasziniert. Aus etwas so einfachem wie dem Umstand, dass es windet, hast du ein kleines Kunstwerk gemacht. Ich muss solche Abschnitte zwar immer mehrmals und sehr langsam durchlesen, aber das sind sie auf jeden Fall wert.

Ein bisschen weiter unten steht ein Satz, den ich auch zweimal lesen musste und den ich lieber in nicht ganz so komplexer Form vor mir hätte:
"Und seit Kurzem weilten auch die Handlungsbevollmächtigten der Fürstin von Arkadien im Rosenturm, um die Diskrepanzen beider Fürstentümer endlich mit einvernehmlichem Interesse beider Parteien zu einem wirkenden Handelsabkommen zu gestalten."
Aber vielleicht habe ich mich nur zu sehr an die einfachen Sätze der meisten Fantasy-Romane gewöhnt :3

"Auf dem Boden lagen teils geöffnete – waren da Eselsohren in den Seiten?! – Folianten, größere Karten und Zeichnungen der einzelnen Adelsfamilien Langollions neben zerknüllten Entwürfen von Schrieben."
Toll, dieser Einschub! Du verstehst dich darauf offensichtlich besser als ich. (*grinst ein bisschen*) Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie Tiranus Blick langsam über die Unordnung wandert und an dieser Stelle kurz zuckt.

"Zu Anfang hatte der Fürst versucht, dieses besonders lästige Exemplar der königlichen Speichellecker vor die Tür zu setzen. [...] Jede Frage, welche Jornowell ihm dann stellen musste, wurde lauthals durch die Flure geschrien und kein Bittsteller gelangte mehr durch die Tür, ohne dass der Elf mit viel Lärm und quietschenden Tischbeinen seinen Arbeitsplatz verschieben musste."
Auch das grandios. Jetzt geht mein Grinsen beinahe zwei Mal um den ganzen Kopf herum.

"Dieses Adelshaus lachte doch über ihn! Ebenso wie die anderen Fürsten auch …"
Der zweite Satz sagt wohl so einiges über Tiranus Charakter aus. Argwöhnisch, verbissen und ein Eigenbrötler...

Insgesamt hat mir das Kapitel wieder sehr gut gefallen. Tiranus ersten Auftritt finde ich gelungen, und auch das anschliessende Gespräch von Jornowell und Morwenna. Bin gespannt, wie es weitergeht.

Einen schönen Abend noch
Nen
01.02.2016 | 16:45 Uhr
Liebe Riniell!
Ich habe jetzt vier Kapitel deiner Geschichte gelesen und sage schon einmal im voraus
das ich weiterlesen werde.
Ich finde, dass du Tiranu besonders im vierten Kapitel sehr schön ausgearbeitet hast und dieser mit
der Figur, die Bernhard Hennen kreiert hat, übereinstimmt.
Anders sehe ich das bei Jornowell, obwohl er mir nun mit den Kapiteln und der Zeit etwas besser gefällt.
Am Anfang hat mich die alberne Art sehr gestört, da ich mir das für die Figur aus den Büchern, trotz der
angedeuteten Ironie und dem straken Selbstbewusstsein, so nicht vorstellen konnte. Mir war sie
einfach ein wenig zu albern, doch ich denke das ist Ansichtssache.
Mir haben die ausführlichen Beschreibungen der Umgebung sehr gut gefallen. Allerdings fand ich
das es manchmal ein wenig zu viel des Guten war, es hat sich etwas gezogen und dadurch wurde die
Spannung genommen.
Aber ich werde auf jedenfalls weiter lesen und die Geschichte weiterverfolgen, falls ich dazu immoment
die Zeit finde.
Deine Emilayana
17.02.2016 | 20:31 Uhr
Und weiter geht's! :)

Wow! Schon der erste Abschnitt hat mein Bergtalbewohnerherz höher schlagen lassen. Diese Wörter, Gebirgswind, Macht, Vergessen, unnachgiebig, Erstarren, rau ... Damit malst du ein sehr stimmungsvolles, irgendwie surreales Bild in meiner Vorstellung. Vielleicht bin ich grad eher überschwänglich, aber für Gebirge habe ich eine ausgeprägte Schwäche. War wohl voreilig, Tolkiens Zwerge einfach abzuschieben... :3

"Obilee [...] hörte auf, auf eine Rückkehr zu hoffen, welche nun endgültig unmöglich schien." Eine Rückkehr von Nuramon? Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob sie die Elfe ist, die ihn liebt.

"Der farbenprächtige Sonnenschutz flatterte aufgeregt im Wind, ganz so als würde er der Beobachterin einen gestenreichen Gruß entbieten."
Den Satz finde ich grandios. Hoffentlich denke ich daran, wenn ich das nächste Mal Stoff flattern sehe. Wird mich bestimmt zum Schmunzeln bringen :)

Ah, Valemas! Während der ganzen Beschreibung dachte ich schon, dass mir der Name der Stadt bestimmt vertraut ist. Finde ich interessant, dass du ihn erst am Ende auflöst. Das hält die Aufmerksamkeit wach.

Bei dem Elf, der plötzlich hinter Obilee auftaucht, habe ich im ersten Moment mit Tiranu gerechnet. Aber die grünlichen Plumphosen ... Ich musste grad herrlich lachen bei der Vorstellung.
... und die Sache mit den Pferdeäpfeln hat das Lachen gleich wieder heraufbeschworen. Originell!

Zum Schluss wüsste ich noch gerne, ob der Name Vseslin deiner eigenen Kreativität entspringt?

Liebe Grüsse
Nen
Valynwyn (anonymer Benutzer)
19.11.2016 | 10:09 Uhr
Hallo Riniell,
ich freue mich grad so dass es auch zu den Elfenromanen sehr gute Ffs gibt!!! insgesamt finde ich deinen schreibstil und einfach deine Art die Story zu schreiben und den Inhalt rüberzubringen voll gut! Es ist alles flüssig zu lesen, und es gibt eigentlich gar keine(!!!) Rechtschreibfehler, die mir aufgefallen sind. Ich finde auch schön dass die Ff jetzt mehr in Richtung ,Politik' geht, als z.B: ,Keine Rose ohne Dorn'. ich finde es spielt jetzt genau die richtige Menge an ,Liebesgeschichte' mit rein. Vom Inhalt her gefällt mir die Sache mit Luana sehr gut, weil dadurch wird die ganze Geschichte irgendwie dramatischer und tragischer. Sehr gut fand ich auch die letzten beiden Kapitel, weil ich finde Tiranu/Morwenna und Yulivee/Jornowell haben sich nicht zu schnell ,ausgesprochen', so dass es unglaubwürdig erschienen wäre, sondern die Dialoge passte genau zu den jeweiligen Persönlichkeiten und Charakteren der Figuren.
Ein einziger kleiner Kritikpunkt wäre, dass ich finde dass die Liebe zw. Jornowell und Morwenna irgendwie einseitig ist. Jornowell hängt sich wirklich für sie rein, und gibt sein ganzes Leben auf, und sie ist trotzdem oft noch so abweisend und kalt, und er nimmt dass einfach so hin. Klar ist die Beziehung von den beiden noch nicht ganz ,ausgereift', aber ich fände es toll wenn es zum Ende hin etwas ausgeglichener werden würde.
Insgesamt finde ich toll das du so lange Kapitel schreibst! Mach weiter so, ich freue mich schon aufs nächste Kap.
Lg Valynwyn

Antwort von Riniell am 19.11.2016 | 15:14 Uhr
Wow, Valynwyn! Bei so viel Lob weiß ich mit meinem breiten Grinsen gar nicht, wohin! Bring mich noch ein wenig mehr in Verlegenheit und ich platze! Vielen, vielen Dank, dass du dich zum Ende der Story hin noch meldest und mir schreibst!! Ich freue mich gerade wirklich riesig über deinen Kommentar!
Und ich freue mich sehr, dass dir der Verlauf der Story gefällt! Zu Luana gibt es sogar noch eine kleine Storyauskopplung, also eine Kurzgeschichte, wenn du interessiert sein solltest.
Jornowell, Morwenna, Tiranu und Yulivee sind eben – man wird es ahnen können – meine Lieblingscharaktere und ich bin jedes Mal von neuem erstaunt, wie wunderbar (naja mehr oder weniger) sie miteinander fürs Storytelling harmonieren. Deswegen … der Plot der Story kam wirklich auf mich zu, es ist nicht so, dass ich mich krampfhaft um was zu Schreiben prügeln muss. Da hab ich wohl einfach Dusel bzw. kann befreit das schreiben, wonach mir ist! Umso schöner, dass es dir gefällt! :3
Mit den Rechtschreibfehlern bist du zuu gnädig mit mir! Ich habe eine leichte Lese-Rechtschreib-Schwäche uns kann meine eigenen Fehler kaum sehen. Da hilft mir Phae – Danke! – ganz oft aus und weist mich auf das Fehlerteufelchen hin. Aber selbst ihren Argusaugen entgeht manches Mal was und ich denk mir dann nach einiger Zeit, in der ich einen Text wieder lese, urrhg, das weißte ja eigentlich besser! :D
Danke auch für dein Kompliment, was die Charaktertreue angeht – das bedeutet mir besonders viel! Authentizität ist mir wichtig und ich bin froh, wenn ich meine Charaktere nicht erdrücke, sondern leben lassen.
Was Morwennas Gefühlsleben angeht, da gebe ich dir recht: Von außen mag das sehr einseitig erscheinen, Jornowell gibt wirklich seine Substanz für sie auf. Ihr kann das einfach so – es ist ja auch tierisch ungesund, was Jornowell da tut! – nicht gelingen, zumindest noch nicht. Das ist sie einfach für mich, verhärmt, vernarbt, ihre Seele muss erst Vertrauen lernen. Das wird sie, bestimmt. Aber ihr Weg ist da nach 1000 Jahren der Abweisung einfach sehr, sehr lang und steinig. Man sieht das ja an ihrer aktuellen Lage. Sie denkt, sie ist ‚kaputt‘ und Jornowell will sie nicht mehr. Da beißt sie sich lieber die Zunge ab, als diese Verletzung wirklich zuzugeben. Da sieht man mMn schon, was Jornowell ihr bedeutet. Aber deine Anmerkung verstehe ich zu 100%! Es wäre so viel schöner, wenn sie sich endlich auf Jornowell einlassen könnte und keinen doppelten Boden mehr für sich bereithält. Ich kann dir noch eine Szene zwischen den beiden versprechen, Ausgeglichenheit … wuahh, ich weiß nicht. Es wird aber auf jeden Fall noch emotional. Und wenigstens Jornowell hat die Aussicht auf eine Auszeit, die seine Seele stärken wird – was Morwenna hoffentlich auch zugutekommen wird.
Ich will dich nochmal fest für deine Review drücken!! Das hat mir richtig den Tag versüßt!
2 Kapitel gibt es noch und ich freue mich riesig, falls ich nochmal deine Meinung hören darf!

Bis dahin,
Riniell
16.02.2016 | 13:19 Uhr
Hey Riniell

Nun bin ich auch endlich da : ) Die Aussicht, heute diese Geschichte zu lesen anzufangen, war heute Vormittag mein Lichtblick.

"Tiranu wird, wie bereits angekündigt, eine zentralere Rolle einnehmen." *jubelt* Das steigert meine Vorfreude grad nochmal zusätzlich.

Obwohl es eine Weile her ist, seit ich den letzten Elfen-Roman gelesen habe, hat es gar nicht lange gedauert, bis ich wieder in diese Welt eingetaucht war. Ich glaube, das liegt daran, wie geschickt du Details wie das Falrach-Brett und Emerelles sehr gewählte Ausdrucksweise einbringst.
Wie das Gespräch sich langsam Tiranu zuwendet, gefällt mir auch sehr gut. Auf mich wirkt es natürlicher, dass Emerelle zuerst von Politik spricht und erst gegen Ende offenbart, dass sie etwas Unangenehmes plant... Ich bin gespannt, was das genau sein wird.

Als Fazit würde ich sagen, dass der Prolog auf jeden Fall meine Neugier weckt. Irgend negativ aufgefallen ist mir nichts, alles wirkt stimmig.

Jetzt muss ich schnellstens los, Mittagspause vorbei... :3

Liebe Grüsse und bis bald
Nen
29.01.2016 | 10:48 Uhr
Jetzt melde ich mich auch mal aus der Mitlese-Ecke.
Bisher gefällt mir deine Geschichte wirklich sehr, sehr gut. Ich mochte den Anfang, wie Emerelles Misstrauen gegenüber dem Fürstengeschlecht wächst und wie sie versucht herauszufinden, was los ist, bevor sie gleich einen Assassinen losschickt. Auch wenn sie erwartet, dass kompromittierende Details ans Licht kommen werden.
Auch fand' ich deine Beschreibung von Alt-Neu-Valemas schön, auch wenn ich selbst es mir eher wie das Valemas auf dem Splitter der Zerbrochenen Welt vorgestellt hätte. Insgesamt ein wenig wie Marokko oder sonst eine orientalische/nordafrikanische Stadt. Aber so etwas sind persönliche Eindrücke und es ist schön in eine andere Vorstellung eintauchen zu dürfen.
Auf Vseslin bin ich gespannt, ich hoffe noch mehr von ihm und Obilee hören zu dürfen.
Auch die Spannungen zwischen dem neuen Hofmeister und dem Fürsten gefallen mir recht gut. Wie Tiranu versucht ihn mehr oder weniger subtil herauszuekeln ist faszinierend, vor allem, wie Jornowell dies geschickt kontert. Das letzte Kapitel war besonders schön. Morwennas Reaktion auf Yulivee, wie sie sofort ihre Mauern hochzieht, Jornowells Freude über seine alte Freundin und auch Yulivees Kleidung war schön beschrieben und interessant. Ich glaube sofort, dass sie damit viel Aufmerksamkeit erregt haben wird. Irgendwie scheinst du jedoch vegetarische Mahle zu bevorzugen. Was ich nicht unbedingt schlecht finde, nur ungewöhnlich. Und ich bin gespannt, was Tiranu sich ausdenkt oder aussucht, um zu versuchen Jornowell zu Fall zu bringen. Vor allem, da er nun seine 'Erzfeindin' mit in seinem Haus hat. Ich bin auf weitere Streitereien gespannt, der Auftakt hat bereits viel versprechen lassen.


Nun jedoch einige Sachen, die ich nicht ganz so gut fand und bei denen du überlegen kannst, ob du sie anschneiden möchtest oder dir dazu Gedanken machst. Oder sie auch ignorierst:

*Ja, Tiranu kann manchmal etwas jähzornig sein, aber es gibt eine feine Linie zwischen Jähzorn und Choleriker. Zumindest finde ich das so. Und oftmals hat er sich im Beisein von anderen Elfen recht gut im Griff. Die Sache mit dem Tintenfass war zwar erheiternd ist aber eher cholerisch und als Choleriker schätze ich ihn definitiv nicht ein. Aber das ist selbstverständlich eine rein persönliche Einschätzung.

* Ich habe leichte Probleme mir Höflinge im Rosenturm vorzustellen. Nicht nur, weil ich glaube, dass die Fürstengeschwister so etwas nicht gerne in ihrem Heim sehen und lieber ihre 'Ruhe' haben möchten, sondern auch, da ja viele Adelsgeschlechter entweder ausgestorben sind und neu ernannt wurden oder sie sich eher auf ihren Stammsitz konzentrieren (zumindest kam es in der vorherigen Geschichte von dir so durch).

* Wenn das Volk so sehr leidet, kann es nicht eher friedlich sein. Das hat man im Laufe der Geschichte bereits gesehen, das prominenteste Beispiel dafür wäre die französische Revolution. Es wäre schön, wenn du davon vielleicht noch etwas reinbringen könntest, auch wenn sich die Lage nun vielleicht etwas verbessert. Besonders Kobolde sind schließlich bekannt für ihren Widerstand gegen die Elfentyrannen.

* Deine Schachtelsätze in allen Ehren, manchmal ist es aber etwas komplizierter dabei nicht ein wenig den Faden zu verlieren, ohne dass man den Satz zweimal lesen muss.
Chrisantiss (anonymer Benutzer)
21.12.2015 | 22:01 Uhr
Das scheint eine vielversprechende Story zu werden. Der Anfang gefällt mir schon mal gut. Deine Vorgänger-Story wurde mir später etwas zu ermüdend. Das Hin und Her von Morwenna und Jornowell habe ich dann nicht mehr aufmerksam verfolgt.
Trotzdem schätze ich deinen tollen Schreibstil und deine Ideen.
Vielleicht ist diese Geschichte mehr für mich.
Ich wünsche gutes Gelingen.

Antwort von Riniell am 25.12.2015 | 17:51 Uhr
Hallo!

Wie schön, dass du mir aus dem Forum gefolgt bist! Es freut mich wirklich sehr, dass du weiter liest!
Umso mehr natürlich, weil die letzte einen weniger spannenden Touch auf dich hatte... und ich kann dich wirklich verstehen! Dieses Romanzen Hin und Her ist halt speziell und ich kanns auch nicht immer ab. Deshalb umso schöner für mich, dass du durchgehalten hast und wieder dabei bist.
Ich wünsche dir auch bei den nächsten Kapitel sehr viel Spaß und bedanke mich für deinen Kommentar! Solche Komplimente sind wie Wind unter den Flügeln!

Liebe Grüße und ein schönes restliches Weihnachten
Riniell
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