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Autor: AlAngel
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 1:
Bookworm-Deluxe (anonymer Benutzer)
31.01.2016 | 19:39 Uhr
Guten Tag erstmal^^
Ich muss gestehen, ich bin erst mal wie eine Verrückte in diese Kategorie reingerasst, als ich gesehen habe, dass es Fanfictions zu "Dantons Tod" gibt. Die Französische Revolution ist nämlich so ziemlich meine Achillesferse, aber jetzt zum Wesentlichen.
Es ist atemberaubend, wie gut du den Stil des Originals hier übernommen hast; man hätte schon fast glauben können, dass dies hier Büchner selbst geschrieben hat. Anspielung auf die Römische Republik (aka Brutus), von der sich die Revolutionäre damals wieder so inspirieren haben lassen, und natürlich auch die griechische Mythologie als Anspielung auf die Klassik haben diesen Eindruck ebenso verstärkt, was mich echt aus den Socken gehaut hat. Die fünf Kapitel habe ich in einem Zug durchgelesen.
Was du ebenfalls gut rübergebrachte hast, war die Beziehung zwischen Robespierre und Desmoulins (oder sollte ich eher sagen Camille ;3), denn sowohl im Stück als auch im echten Leben standen sich die beiden sehr nahe, denn nicht ohne Grund war Maxime der Patenonkel von Camilles Sohn Horace. Und weil damals jede Männerfreundschaft leicht homoerotisch angehaucht war, könnte ich mir diese platonische Liebe schon irgendwie gut vorstellen (nichtsdestotrotz hat mir die Szene mit Lucile das Herz gebrochen; autsch >.>). Was mir aber eigentlich am meisten mündet, ist die Tatsache, dass du Robespierre im Gegensatz zu manch anderen Quellen nicht dämonisiert hast! Endlich wird mal ein etwas positiveres Licht auf den armen Kerl geworfen, über den ich jetzt nen ganzen Aufsatz schreiben könnte, aber das erspare ich dir lieber.
Und zu guter Letzt: Der How-it-should-ended-Teil. Einfach göttlich, muss ich sagen! Schon bei meinen Recherchen habe ich mich ab und an gefragt, was wohl passiert wäre, wenn Robespierre die Dantonisten explizit verteidigt hätte, was er eigentlich ohnehin schon getan hatte, aber sich am Ende doch wieder zurückgezogen hat (Viele Dank, Saint-Just -.-). Hätte er helfen können ihre Unschuld zu beweisen oder wäre der Nationalkonvent oder das Volk schon so von deren Schuld überzeugt gewesen, dass sie ihn gleich mit aufs Schafott gezerrt hätten? Wäre wahrscheinlich besser so gewesen, weil man ihn dann heutzutage wie Danton glorifizieren würde, obwohl der auch nicht ganz unschuldig an der Terreur war.
Soo: Das ist jetzt länger geworden, als eigentlich beabsichtigt^^' Und verzeih mir, dass ich hier eher auf die historischen Fakten eingehen als auf das Stück, welches ich aber auch gelesen habe, aber das kommt dann halt vom Geschichtsleistungskurs. Alles in allem hat mir deine FF aber wirklich gut gefallen!
Mit freundlichen Grüßen
Ginny
Ps. Ich habe gesehen, dass du früher mal im Flamel-Bereich aktiv warst, und wollte mal gucken, ob es dich vielleicht interessieren würde, dass ich gerade begonnen habe eine neue FF dazu zu schreiben, die auch einige der in deiner FF vorkommenden Charaktere enthällt (oder zumindest einen).
20.12.2015 | 00:09 Uhr
Hi!
Ich muss sagen, als ich gelesen habe, dass Du eine Fanfiktion zu Dantons Tod hochlegaden hast, war ich ein bisschen geschockt, da ich durch den Deutschunterricht nicht wirklich gute Erfahrungen damit gemacht habe.
Aber ich bin so froh, dass ich sie trotzdem angeklickt habe. Du hast Robespierre perfekt getroffen, seine Beziehung zu Camille ist mir während des Lesens auch sofort aufgefallen und vor allem: Du hast den Stil Büchners und des Dramas perfekt getroffen!
Großen Respekt, wirklich, aber von Dir war ja auch nichts anderes zu erwarten;-) Du hast mir das Drama wirklich ein Stück erträglicher und sympathischer gemacht und sie mir näher gebracht, manchmal hilft es echt, wenn man etwas nicht analysieren muss, während man liest, um ein ganzes Stück plötzlich zu mögen.
Danke Dir für diesen wunderbaren Oneshot,
Liebe Grüße,
Johanna Odair

Antwort von AlAngel am 22.12.2015 | 19:55 Uhr
Freut mich, dass du doch vorbei geschaut hast :D Rein vom Deutsch-Unterricht kann ich auch null komma null positive Erfahrungen mit dem Werk verbuchen (ich kann ja nicht mal de Protagonist leiden - sorry Dan(ton) ). Ein Glück gibt es aber die Fanwelt in der man sich sogar Büchners Dantons Tod schön reden bzw. schreiben kann.
Rob und Cam haben das Stück echt für mich gerettet. Es freut mich also unglaublich, dass ich es dir auch ein bisschen näher bringen konnte. Ja ja ohne die ganze Analyse kann ein Klassiker sogar Spaß machen!
In diesem Sinne: Es lebe der König.
LG
AlAngel
P.S. Würde mich freuen, wenn du auch noch für das Alternativ Ending dabei bleibst. Ohne Happy End für Cam und Rob kann man (ich) das Stück einfach nicht stehen lassen... ;)
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