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Autor: Hakuyu
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
10.12.2015 | 23:01 Uhr
Zuerst einmal, sei gesegnet für mehr Touhou. Das sei gesagt. Viel zu wenig davon hier, wirklich viel zu wenig.
Nun zum Thema
Uiii die Satori-Schwestern. Das ist ein Thema an das ich mich nicht mal mit der Kneifzange rantraue.
Insbesondere wegen der Schwierigkeiten mit den Satori an sich. Sie werden gehasst für das was sie sind, eine unkontrollierbare Fähigkeit deren Konsequenzen sie fast ausgerottet haben. Nun leben sie natürlich aber auch von dieser Fähigkeit, da sie als Youkai von der Tatache abhängig sind, dass sie dem Sinn ihrer Existenz folgen. Der traditionelle Satori MUSS die Gedanken nicht nur hören, sondern auch vor der Person aussprechen, das liegt in ihrer Natur. Das macht ihre Augen auch zu ihren Herzen, ihrer NAtur als Youkai.
Und das hast du sehr schön vermittelt. Der Gedanke sich selbst für seine eigene Natur zu hassen ist unerträglich, dazu kommt der Tod ihrer Spezies und für Satori noch der Wahnsinn ihrer Schwester.
Ein schreckliches Schicksal.
Nun bleit darüber zu streiten ob Koishi in ihrem Wahnsinn verstand was sie tat als sie ihr Auge schloss. Ich halte das für unwahrscheinlich. Du hast ihre Gebrochenheit, ihren Selbsthass und die Liebe für ihre Schwester gezeigt und wie das zu ihrer Tat führte. Übrigens schön zu sehen, dass du ein nicht-selbstbezogenes Motiv eingebaut hast um Koishis Zusammenbruch zu initiieren. Recht ironisch, wenn man bedenkt dass sie als Konsequenz kein Selbst mehr hat. Denn ohne selbst bleibt auch nichts für andere mehr übrig.
Koishis Handlung als die eines gebrochenen Kindes darzustellen, das in ihrer VErzweiflung einen letzten Ausweg wählt ohne die Konsequenzen zu begreifen ist wohl die wahrscheinlichste Form.
Denn was sie für ihre Schwester zu tun glaubte beendete diese, von dir wirklich herzergreifend, dargestellte Zweisamkeit, dieses Verständnis zwischen den Schwestern, als Trutz gegen die gesamte Welt, eine schreckliche Art von Ironie.
Besonders mag ich die Art, wie Koishi Satori im Laufe des GEsprächs immer mehr zu entgleiten scheint und schließlich den unbegreiflichen, ja frevlerischen Akt der Selbstverstümmelung begeht.
Und wieder muss ich sagen, wirklich wunderschön geschrieben.
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