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Autor: Ankh sun Amun
Reviews 1 bis 25 (von 32 insgesamt):
12.05.2021 | 15:38 Uhr
Und...ja...ich konnte es wieder mal nicht lassen und habe gleich das nächste Kapitel gelesen. Was soll ich jetzt noch dazu sagen. Mir gefällt es einfach viel zu gut. Jetzt habe ich zwar kein Kapitel mehr für den Feiertag, aber was solls. Dann sehe ich das jetzt als Anlass morgen an meinem Kapitel zu arbeiten. Nichtsdestotrotz soll jetzt hier noch ein Kommentar verfasst werden. Um Bilanz zu ziehen, ist es vielleicht noch ein wenig früh, denn das letzte Kapitel fehlt noch, weswegen ich schon sehr gespannt drauf warte. Aber Gutes braucht halt seine Zeit und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Nun aber zur Handlung:
Die Versöhnung findet statt und endlich haben wir die scheinbare Auflösung des Konfliktes zwischen deb beiden vor Augen. Das so Wichtige, in wenigen Worten gesagt, findet statt. Der Auslöser für den Kampf und der so schlimmen Nacht, die beide über sich ergehen lassen mussten. Ein Kampf, der Hicks an seine körperlichen und seelischen Grenzen gebracht hatte und dafür sorgte, noch mehrere Tage außer Gefecht sein zu können. In dem Zustand wird er so schnell keinen Angriff gegen die Drachenjäger unternehmen, soweit bin ich mir sicher.

Man kann es förmlich spüren, wie sich Hicks und Astrid endlich auf eine Art und Weise näher kommen, die nicht in einem möglichen Konflikt enden wird. Sie sprechen das an, was gesagt werden musste und auch um Hicks Absichten lichtet sich langsam der Neben der Ungewissheit. Was ihn dazu veranlasste, sich bisher so gegenüber ihr zu verhalten. Er ist leider zu einem Großteil der Auslöser. Seine verhaltene Art, das ist in der Tat nicht das, was man von einem Wikinger als Allererstes erwarten würde. In diesem Teil stimme ich Astrids Äußerungen hundertptrozentig zu. Dennoch bleibt da sein Sturkopf, den er wohl charakterlich von seinem Vater vererbt bekommen hat. So unwikingerhaft, wie Astrid Hicks erst beschrieben hat, ist er dann doch nicht. Zumindest nicht, was diesen Aspekt angeht.

Die endgültige Versöhnung findet endlich statt. Dass das jetzt mit einem körperlichen Band besiegelt werden wird, könnte eine Vermutung sein. Diesbezüglich habe ich mich schon eimal verschätzt, aber ich glaube zu erahnen, dass das letzte Kapitel den Höhepunkt oder, besser gesagt, die Conclusio aus allen Geschehnissen bilden wird. Da kann ich nicht umher zu sagen, dass sich die gesamte Geschichte fast wie ein fünfaktiges Drama abspielt. Wir haben die Ausgangsalge zwischen Hicks und Astrid am Beginn, einen Initiator ab dem zweiten Fünftel der Geschichte (der einsetzende Kampf), einen Wendepunkt, als Astrid und Hicks den Kampf beenden, wobei Hicks seine verbalen Stärken zur Schau stellt, eine fallende Handlung, die sich in Hicks Genesung und immer wiederkehrender Bewusstlosigkeit äußert, gleichzeitig mit der Hinführung zur Lösung des Konfliktes, die mit diesem Kapitel eingeläutet wurde. Da muss ich Dich noch einmal fragen, ob Du dich diesbezüglich an das klassische Schema eines Dramas nach Gustav Freytag angelehnt hast. Wenn ja, hast du es fast getroffen. Nun gut, am Ende eines Dramas im Sinne eines Bühnenwerkes sterben die Hauptcharaktere meistens. Ich vermute aber mal, dass das hier nicht so ausgehen wird.

Nun heißt es für mich warten. Warten auf das nächste Kapitel. Doch ich bin vorbereitet. Einen Platz in meinen Favoriten haben die Geschichte und Du als Autor längst gefunden. Eine Empfehlung ist auch raus.



Bis dann!


Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 13.05.2021 | 17:57 Uhr
Na dann bekommst du von mir zum Feiertag dafür wenigstens noch eine Antwort.

Ich habe es ja schon mal erwähnt, wenn der Leser seine Leselust nicht stoppen kann und das, obzwar er das anders zu tun beabsichtigt hatte, ist das mit großen Abstand das größte Lob, das man erhalten kann. Vorausgesetzt, man als Autor erfährt dann irgendwie auch davon, weil sonst weiß man es ja nicht. Zugegeben, ich hatte gestern dann aber doch kurz mit den Kopf geschüttelt. Mann will sich doch den Genuss nicht ruinieren, so oder so ähnlich hieß es von Graf von Krolock in „Tanz der Vampire“. Ts, ts, ts… Und dann konnte er es doch nicht lassen.

Natürlich habe ich mich trotzdem über das Review gefreut. :)

Ich muss sagen, ich bin froh, dass bis hierhin meine Intuition hinter der Geschichte in ihrer Gesamtheit hindurch zukommen scheint. Neben dem eignen Anspruch wird man ja trotzdem selber schnell mal blind für manche Kleinigkeiten. Gerade in solch dichten Geflecht an zahlreichen Gefühlen, die Hicks und Astrid durch das an sich doch überschaubare Geschehen in einer dazu noch knappen Zeitspanne durchzustehen haben.

So schnell wird Hicks nun wirklich keinen weiteren Angriff gegen die Drachenjäger unternehmen, so viel steht fest. Da Frage, die ich mich stelle, lautet viel mehr, wie viele gesammelte Mühen wohl dazu aufgebracht werden müssen, dass er sich auch daran hält. Das Wissen liegt nur außerhalb meiner Geschichte.

Hicks hat definitiv etwas von einem Wikinger, wenn auf eher auf manche seiner inneren als äußeren Attribute bezogen. Dieser hatte genauso seine Gründe, wieso er sich so zurückhaltend Astrid gegenüber verhalten hatte. Das ändert nur leider wirklich nichts daran, dass er einen beachtlichen Teil zur Entstehung des Konflikts zwischen ihnen beigetragen hat.

Stimmt, die vermute Lemonszene gab es ja immer noch nicht… Um ehrlich zu sein, musste ich über die Anmerkung mit der Fehleinschätzung leicht schmunzeln, Gelegenheiten gab es ja durchaus. Es hätte nur wenig bis gar keinen Sinn gehabt. Allmählich glaube ich jedoch, ich habe doch den richtigen Moment verpasst. Den Höhepunkt im Badezuber, der dazu gleichzeitig noch durch einen Fauxpas zum sofortigen Tod des Protagonisten führt. Oh, Mist. Ich wusste, ich hatte in der Planung irgendetwas übersehen. ;)

Nun, es wird dich möglicherweise verwundern, aber auch hier muss ich eher verneinen als bestätigen, dass ich mich an einem Regelwerk für das klassische Drama angelehnt habe. Ich kenne es, habe es nur so noch nie bewusst für eine meiner Geschichten eingesetzt, aus einem ganz einfachen Grund: Ich bin schlicht kein so großartiger Plotter, da mir dazu schlicht Geduld und Zeit fehlen. Das war schon immer so. Wobei Letzteres, der Punkt mit der Zeit, nicht immer so war. So, nur wie erwähnt, habe ich es nicht bewusst getan. Was ich dafür sicherlich habe, sind viele Einflüsse aus meinem Umfeld, womit ich mich in einem Moment gerade noch beschäftigt habe oder wofür ich mich interessiere. So hatte ich mich zum Beispiel nach deinen Informationen zu deinem aktuellen Projekt mit den Einflüssen aus dem Bühnenwerk, von meinem Kommentar mit dem Raben abgesehen, auf einmal sehr stark an die „7. Story – Märchen“ von Sound Horizon erinnert gefühlt. Wobei mein Kommentar sehr wohl auf die durch die erzählten Geschichten begleitende und ihre Rache einleitende Figur, Märchen von Friedhof, Bezug nahm.

An der Stelle noch mal vielen Dank für deine ganzen bisherigen Reviews, die Zeit, die du dir für meine Geschichte genommen hast. Natürlich auch für deine Empfehlung und die Favoriten.

Wie gesagt, das letzte Kapitel ist noch nicht ganz fertig, befindet sich zurzeit in Hand meiner Beta und selbst dann geht es für mich nochmals in die Überarbeitung, zur Abarbeitung der Anmerkungen etc.


Bis dahin


Ankh
12.05.2021 | 14:36 Uhr
Tja und da melde ich mich wieder an einem so verregneten Tag wie heute. Zumindest Regnet es bei mir schon seit früh, wobei ich doch eigentlich vor dem Feiertag noch einige Sachen erledigen müsste. Sei es drum, dann sitze ich lieber in der Wohnung und lese endlich an deiner schönen Geschichte weiter. Wenn der Regen aufhört, kann ich immer noch die anderen Erledigungen tätigen.

Nun da nähern wir uns doch immer mehr einer Versöhnung zwischen den beiden. Eine Versöhnung, die etwas mehr gefestigter ist und, nicht wie in den letzten Kapiteln immer wieder zum Vorschein kommend, auf wackeligem Untergrund steht. Ich glaube so langsam finden die beiden näher zusammen, als es vorher der Fall gewesen war. Es sind sperrliche Worte, die gewechselt werden, doch die reichen anscheinend aus, um einen Heilungsprozess zwischen den beiden einzuleiten.

Nun wird aber erst mal gebadet. Dass dieses kleine Missgeschick passieren würde, nun ich vermute einmal, dass es sich hier um ein Missgeshcick handelt, hätte ich am Ende des Kapitels nicht erwartet. Anstatt Hicks ist es Astrid, die in den Badezuber gefallen ist. Ganz ehrlich, ich musste beim Lesen dieser Zeielen ein wenig schmunzeln. Dennoch, sie lässt sich nicht aus der Fassung bringen. Hicks muss gebadet werden und schnurstracks wird er in den Badzuber gezogen. Ein herrliches Bild, welches sich vor meinem inneren Auge abgespielt hat. Die Beschreibungen dazu veranlassen dazu, sich Alles genauestens vorstellen zu können. Ich hatte es ja schon einmal erwähnt. Aus einer Montage von Nahaufnahmen entsteht ein facettenreiches Gesamtbild.

Jetzt kann ich nur spekulieren, ob Astrid einen weiteren Plan verfolgt. Ich meine, dass sie jetzt in der Badewanne sitzt und Hicks zu sich hereingezogen hat, eröffnet eine große Bandbreite zahlreicher Möglichkeiten. Ich bin nicht abgeneigt zu glaube, dass sie ihr erwähntes Vorhaben, dass sie Hicks nach dem Kampf direkt gesagt hatte, weiter in die Tat umsetzen möchte. Zumindest wird Hicks Gestank durch den ersten Kontakt mit Wasser ein bisschen abgemildert. Und die miefenden Kleidungsstücke sind ebenso gefallen. Ich bin sehr gespannt, was Astrid noch mit unserem liebsten Protagonisten vor hat. Ich sehe da noch Einiges auf ihn zu kommen, auch wenn diese Geschichte, allem Anschein nach, nur noch zwei weitere Kapitel haben wird. Eines, das besteht, und ein anderes, was sich noch im Überarbeitungsprozess befindet.

Deinen Perfektionismus finde ich sehr gut. Da kann ich mir gehörig noch eine Scheibe von abschneiden. Ich bin da leider immer etwas schneller unterwegs und muss dann nach einigem Abstand zum Kapitel feststellen, dass es mir doch nicht so gut gelungen ist. Oft habe ich dabei belassen, werde mich aber ändern. So habe ich das erste Kapitel meiner neuen Fanfiction noch einmal generalüberholt, mit der Konsequenz, dass es von 7.500 auf 9.600 Wörter gewachsen ist. Naja, kann man wohl nicht ändern, obwohl ich jetzt wesentlich zufriedener mit diesem Teil bin. Das Konzept für das Zweite Kapitel ist abgeschlossen und vermute, dass es ebenso lang werden müss, um alle Facetten, die ich eingeplant habe, zu beleuchten.


Nun das war es erst einmal wieder von mir. Wir lesen uns. :)

Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 12.05.2021 | 21:19 Uhr
Na sowas, und ich durfte es mir gestern morgen nicht aussuchen, ob ich raus in den Regen möchte. Unverschämtheit! :D

Manche Termine und Erledigungen müssen nur jedoch auch noch zur momentanen Zeitlage auf jeden Fall weiterhin wahrgenommen werden.
Und jetzt habe ich es mir zur Aufgabe gemacht wenigstes schon mal auf dieses deiner neuen Reviews zu antworten.

Ja, wie schön. Es kommt zu einer Versöhnung der beiden, in der sie im nächsten Moment um ein Haar wieder zu streiten anfangen könnten. Aber das zeigt, dass sie auf den richtigen Weg sind. Die wenigen Worte, die zwischen ihnen fallen sind nicht zwangsweise mit einer längeren gegenseitigen Bewertung ihres Verhaltens verbunden. Zuzuhören war hier von Bedeutung, dass sie in der Lage waren, Verständnis für die Gefühle des jeweils anderen aufzubringen. Das klappte ganz zu Anfang ja eher semi-gut und das ist keine Untertreibung.

Der Vorfall mit dem Badezuber war wirklich nur ein Missgeschick, da hielt sich kein bösartiges Kalkül hinter versteckt. Außer das der Autorin, vielleicht ;) Ja, was denn? Nun ist Astrid eben doch noch Baden gegangen, und das noch vor Hicks, der das so viel nötiger hätte als sie. Hat sie ja nicht davor abgehalten, ihn endlich mal ins Wasser zu bringen.

Einen Plan hat Astrid ja schon, nun bin ich mir jedoch nicht sicher: Hat der sich mit deinen Spekulationen gedeckt? Ich wage zumindest anzunehmen, in Voraussicht auf das nächste Kapitel und dein Review dazu, nun ja… Dazu später, zum nächsten Kapitel, dann wohl noch mal was. Ich hege aber ja die Befürchtung, egal was, so absolut alles, was sie unter Umständen noch vorhaben könnte, würde Hicks gegenwärtig so oder so an eine Grenze seiner Kräfte treiben.

Ja, das habe ich früher ja auch nicht viel anders gemacht, dass man ein Kapitel einfach so stehen lässt und manchmal ist es gar nicht so verkehrt. Ebenso existieren auch von mir Geschichten, seit meiner Anmeldung 2009, die nun gar nicht mehr auf dieser Seite veröffentlicht sind.

Das war es nun aber erst mal von mir und ich melde mich bald noch auf das andere Review von dir.


Bis dahin.


Ankh
11.05.2021 | 19:54 Uhr
Endlich. Nach diesem doch etwas mehr mit Aufgaben angereicherten Tag, habe ich jetzt endlich meine Ruhe, um das neue Kapitel zu lesen. Und wenn ich mich nicht ganz täusche, ist es das bisher längste Kapitel der ganzen Geschichte. Über 8.700 Wörter, Hut ab! Das sieht man hier nicht jeden Tag. Ich glaube aber, dass solche Kapitel einige Leser abschrecken könnten. Dies sind aber vornehmlich jene der elcihteren Lektüre. Ich glaube ja, zu verstehen gegeben zu haben, dass diese Fanfitcion durch ihren Detailreichtum, ihrem Spannungsaufbau und der so gründlich beschriebenen Gefühlslage der Charaktere definitiv nicht zu jenem Genre gehört. Aber nun gut. Du weißt mittlerweile, wie sehr ich diese Geschichte mag. Und deswegen werde ich mich auch jetzt mal daran machen, hier wieder meinen Senf zur Handlung dazu zu geben.

Wir befinden uns also weiter in Hicks Haus auf Berk. Noch immer scheint sein Körper die Spuren des Kampfes nicht verdaut zu haben. Wie auch, wenn es erst einige Stunden her ist. Dennoch stellt sich bei unserem zukünftigen Stammesoberhaupt eine leichte Besserung ein, wenn diese auch nur einen geringfügigen Unterschied macht. Er sollte sich wirklich mal weiter ausruhen. Macht er so weiter, könnte es einmal sehr schwer um ihn stehen. Man braucht auch Pausen. Hicks ist jedoch der Work-a-holic, wie wir ihn halt schon immer kennen. Er kann sich gar nicht ausruhen. Irgendwann wird ihm das noch einmal zum verhängnis werden.
Astrid ist auch immer noch anwesend und scheint ihm zu helfen. Zumindest versucht sie das und bereitet ihm ein Bad. Bei seinem gestand ist dies auch bitter nötig. Doch in diesem, sich entwickelnden Gespräch sehen wir, dass so langsam der wahre Kern des Konfliktes ans Licht kommt. Ihre Beziehung zueinander, die immer aus Annäherungen, Schlägen und Unsicherheit bestand. Und Hicks hat da einen nicht unwesentlichen teil beizutragen. Astrid sucht die Zuneigung zu ihm, doch seine ständige Arbeit und das Nicht-Sehen des emotional Offensichtlichen maches es auch ihr Schwer. Ich denke nur an die eine Episode, als sie ihr Verlobungsgeschenk trägt und Hicks derweil nur Augen für andere Drachen hatte. Da kann man schnell ausrasten und ich glaube, hier hätte es zu einer ähnlichen Situation kommen können, wie du sie hier im Talkessel beschrieben hast.
All das wirkt hier zusammen und hat einen brodelnen Kessel voller Konfliktpotential kreiert, dass sich nun in dieser Kampfeinlage geäußert hat. Langsam traue ich dem Frieden zwischen den beiden mehr. Hier baut sich in dem folgendem Gespräch etwas auf, dass endlich auf Ehrlichkeit basiert. Die richtigen Wort fallen, ohne einen Konflikt auszulösen. Und ich glaube, dass es Hicks war, der auf der einen Seite nicht den weiteren Schritt wagen wolle, und auf der anderen Seite die emotionalen Bedürfnisse von Astrid vernachlässigt hatte. Zumindest kommt es mir immer mehr so vor. Astrid da wiederrum kann ihrem Ärger hauptsächlich durch Waffengewalt Luft machen. Sie bringt sich in eine Rage, aus der sie nur schwer wieder heraus kommt. Ich habe bereits erwähnt, dass dieser Kampf auch tödlich für einen hätte ausgehen könne, wären sie unvorsichtiger gewesen.
Jetzt scheint sich endlich auch die emotional besserung zwischen den beiden zu zeigen. Ich bin gespannt, wie es diesbezüglich weiter geht.

Dieses Kapitel hatte für mich einen besonders fließenden Eindruck gemacht. Ich weiß nicht, wieso, aber entweder bin ich jetzt richtig drin in deinem Schreibstil, oder dieses ist in der Qualität noch einen Tick besser als das letzte. Entscheide du, was für dich am besten erscheint.

Ich freue mich schon, das nächste Kapitel zu lesen. Doch dafür werde ich den morgigen Tag ins Auge fassen. :)



Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 12.05.2021 | 00:40 Uhr
Huch! Und ich habe endlich mal ein klein wenig mehr Zeit, dass ich auch tatsächlich mal etwas zum Weiterschreiben und Überarbeiten meiner Texte komme. Danach noch gedanklich und gefühlsmäßig auf diese Fanfiktion umzuschlagen, ist einfach nur: Wow… Also das bisher längste Kapitel, dass ich mal zu einer Fanfiktion geschrieben hatte, umfasste am Ende über 20.000 Wörter. Da mich das zu schreiben, das Gefühl dabei, nicht hundertprozentig die Übersicht halten zu können, aber gefühlt halb kirre gemacht hatte, hatte ich es dann doch zur Veröffentlichung in 3 Teile, die auch alle gleich so rausgingen, gesplittet. Lach, zu dem Zeitpunkt befand ich mich wohl in meiner schreiberischen Höchstphase… Aber ja, lange Kapitel schrecken so manchen Leser ab. Wobei an meiner, also dieser, Geschichte die Kapitellänge wohl nicht allzu ausschlaggebender Grund sein dürfte, einen Leser abzuschrecken, denn die ist anfangs ja noch gar nicht so lang. Allermeistens liegt es wahrlich schlicht an der Komplexität.

Na, natürlich befinden wir uns vom Geschehen her noch immer weiterhin in Hicks‘ Haus.
Ich glaube, es ist dir sehr wahrscheinlich inzwischen aufgefallen, dass die Geschichte über keine auffälligen Zeitsprünge verfügt. Das Geschehen spring nicht plötzlich um Stunden mal einfach vorwärts oder zu einem Außenort. ;) Nebenbei, du bist da etwas schon ziemlich gut auf der Spur und nah dran. (Eigentlich schon unheimlich, wie nah o.o)

1. Stimmt, Hicks fällt es extrem schwer, zur Ruhe zu kommen.

2. Zu einem ist es wirklich dieses Gefüge der Unsicherheit in ihrer Beziehung, die den Nährboden für den Konflikt gelegt hat. Später, beim weiteren Schauen der Serie, sind mir selber diese Ähnlichkeiten und Wahrscheinlichkeiten zu der Folge mit Astrids Zweifeln an ihrer Beziehung zu Hicks aufgefallen.

Ja, sie gehen letztendlich doch schon ein wenig ehrlicher miteinander um. Das ist in der Tat das, was sich die ganze Zeit zum größten Teil im Hintergrund abgespielt hat, aber das Ganze war es damit auch noch nicht; Hicks‘ fehlende Wagnis mehr auf Astrids zuzugehen und dieser Gefühl, nicht mehr als bis zu einem gewissen Punkt an ihn heranzukommen. Dazwischen lauert noch etwas…

Ein fließender Eindruck? Echt? Okay, dann habe ich gerade die Befürchtung, du steckst im Augenblick vielleicht ein Stückchen tiefer drin als ich. Aus irgendeinem Grund tue ich mich mit dem Kapitel sehr schwer. Beständig begleitet mich nämlich das Gefühl, es sei total holprig. Dabei ist es sehr gut möglich, dass meine Unzufriedenheit weniger auf der Qualität dieses beruht, sondern mehr an der optischen Aufmachung. Gut, möglicherweise muss man da mit seinen Sorgen aber auch erst mal hinkommen, also, aufs Schreiben bezogen. Tja, das Los des ewigen Perfektionisten. Drum vielen Dank für das Extra-Lob, weil woran es mir meiner Meinung nach auch immer wieder hapert, so ändert dies nichts daran, dass ich viele Stunden Arbeit hineingesteckt habe.

Na gut, ich wünsche dir einen schönen Tag!


Ankh
10.05.2021 | 17:28 Uhr
Nun da war der Sonntag doch der erste Tag, an dem ich mal kein Kapitel verfassen konnte. War halt echt viel zu tun gewesen, wenn man halt seine ganzen wichtigen Studienaufgaben auf das Wochenende schiebt. Nun sei es drum, die Aufgaben sind erledigt und ich kann mich endlich wieder der Geschichte widmen. Immerhin ist ja so viel nicht mehr zu lesen. Das stört mich jetzt so nicht, aber sie ist halt wirklich eine der stilistisch besten in diesem Fandome. Und da die Kapitel ausreichend lang sind, ist auch genug Zeit da, jedes in Ruhe zu lesen und seinen Kommentar dazulassen.

Hicks ist also zu Haus angekommen. Und wer muss gleich auch mit dabei sein? Sein Vater. Ich glaube, dass das jetzt nicht die beste Person ist, die Hicks in seiner Verfassung begegnen würde. Ich vermute es zumindest nicht, da man in dem Gespräch zwichen den beiden eine sehr starke Spannung vernehmen kann. Zwischen den beiden bestand schon immer ein kompliziertes Verhältnis. Daran ändert such nicht der Umstand, dass mit den Drachen Frieden geschlossen wurde. Zwar unterstützt Haudrauf seinen Sohn, aber doch geraten die beiden immer wieder aneinander. Ich glaube, da ist noch ein ziemlich ausgewachsener Vater-Sohn-Konflikt im Gange, der ausgearbeitet werden müsste. Schulssendlich wird Hicks einfach gepackt und ins Bett verfrachtet.

Man muss aber sagen, dass sich haudrauf sicherlich auch Sorgen macht. Immerhin seinen Sohn in einem deart desolaten Zustand zu sehen, ist sicher nicht sehr einfach für ihn. Die ganze Wahrheit über Hicks Verletzungen scheint er aber noch nicht zu kennen, oder liege ich da falsch?

Und dann ist da ja noch Astrid. Sie kümmert sich weiter um Hicks, aber hier scheint wieder angedeutet, dass unser zukünftiges Stammesoberhaupt noch immer noch den besten Durf im Raum verströmt. Zumindest mach das Astrid nochmal deutlich. Aber was Hicks jetzt hier versteht? Nun wir werden sehen, denn noch gibt es drei weitere Kapitel, die ich lesen kann, bevor ich mich in Geduld üben muss.

Dieses Review ist mir jetzt vielleicht ein bisschen Kurz geraten. Naja, ich hoffe, dass es beim nächsten Mal wieder etwas länger wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht.

Mein erstes Kapitel werde ich vielleicht noch einmal etwas überarbeiten. Es gibt da noch ein paar Schnitzer, die ich jetzt doch tilgen will. Ist aber nichts Großes.



Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 11.05.2021 | 00:17 Uhr
Dann melde ich mich mal ebenso zurück.

Bei dem immer wieder durchbrechenden Lob für meine Geschichte, tut es mir inzwischen schon echt leid, dass es nur noch so wenige Kapitel sind, Und das mit dem irgendwann noch nachfolgenden die Geschichte bereits zu Ende ist.

Ja, Hicks ist angekommen und wird sogleich herzlichst von seinem Vater in Empfang genommen. Hm… also eigentlich hatte ich gar nicht beabsichtigt einen solch noch aktuell besonders stark auffallenden Konflikt in der Vater-Sohn-Beziehung durchscheinen zu lassen. Was nicht heißt, das du diesen nicht als gegeben sehen darfst. Denn nichtsdestominder ist das Verhältnis der beiden durchaus ein wenig komplizierter und es sind negative Gefühle vorhanden und/oder wurden beschworen, obwohl das Niemandes direkte Absicht war. Auch die Haudraufs nicht. Was gerade in der Serie durchscheint, ist das Aufeinandertreffen von Altem und Neuen, ist ein Jugendlicher (Hicks) gerne mal zu naiv, ist der Erwachsene (Haudrauf) im Gegenzug dazu lediglich nur zu sehr in seinen Ansichten festgefahren.

Das ist in dem Moment jedoch nicht Grund, weswegen die beiden ein wenig aneinandergeraten. Hier ist es mehr Haudraufs Überforderung, auf seinen Sohn sensible genug einzugehen. Seine Sorge äußerst sich dennoch deutlich, in dem er sich, zugegeben, wenn auch auf seine Art, immer mal wieder vergewissert, ob er noch ansprechbar ist. Genauso in seinen Worten, mit denen er Hicks zum Ausdruck bringt, dass er das Haus in nächster Zeit nicht verlassen wird. Dann ist da noch die versteckten Botschaft, dass er sich wünscht, dass er mehr Selbstverantwortung übernehmen würde, sprich, schlicht auf sich besser Acht gibt.

Und schlussendlich in der Aktion, mit der er seinen Sohn ergreift und ins Bett verfrachtet, um zu gewährleisten, dass Hicks endlich zur Ruhe kommt.

Na… Haudrauf weiß schon, dass Hicks seine Verletzungen aus einem Kampf mit Astrid erstanden hat. Wie genau es dazu kommen konnte; da kann er allerdings nur Vermutungen drüber hegen.

Astrid erscheint Haudrauf als Person, die sich um Hicks kümmert, neben ihrer Bedeutung für Hicks, wohl einfach am ehesten entbehrlich. Gleichzeitig kann man, dass sie sich weiter um Hicks Gesundheitszustand zu mühen hat, als ihr gegebene Buße sehen.

Auch wenn sie wohl so schon aus freien Stücken bei ihm geblieben wäre, so besteht damit ihre Nähe zueinander gerade ja trotzdem nicht nur einzig und allein aus Angenehmlichkeiten.


Ankh
08.05.2021 | 22:31 Uhr
Nun habe ich es geschafft, zu später Stunde, heute noch ein Kapitel zu lesen. Das mag vielleicht jetzt ein wenig paradox klingen, aber manchmal habe ich an den Wochenenden mehr zu tun, als unter der Woche. Vielleicht liegt es auch einfach an meinem mehr oder minder bestehenden Organisationstalent.

Nun aber zu diesem Kapitel. Und man müsste Hicks eigentlicb böse sein, so wie er sich in diesem Zustand auf den Weg zu seinem haus macht. Erst aus einem wohl sehr interessanten Traum aufgewacht und schlussendlich daran erinnert, welche Schäden sien Körper von diesme Kampf mit Astrid davon getragen hat, muss er sich übergeben. Tja, machmal muss es eben raus, damit man sich besser fühlt. Dennoch, Gothi hätte ihn nicht so einfach gehen lassen sollen, auch wenn es sich bei Hicks um den zukünftigen Anfährer von berk handelt. Aber das geht gar nicht. Mit frisch genähten Wunden, Fieber und dann noch in den immer noch feucht gebliebenen Klamotten aus dem Kampf. Nicht gerade die beste Kombination, um wieder fit zu werden. Schon gar nicht zu der Zeit. Da kann man ja eigentlich noch von Glück sprechen, dass Hicks auf Ohnezahn, aufgrund der fehlenden Prothese, nicht fliegen konnte. Da hätte er ja noch mehr Zugluft abbekommen. Aber da gestaltest du ihn halt ganz nach seinem Charakter. Er wagt halt viel und beißt sich auch manchmal durch schwere Situationen durch. Manchmal ist es aber zu viel, meiner Meinung nach. Ich meine, wie oft hat der Kelr ein so verdammtes Glück gehabt, nicht umzukommen.

Zurück zum Thema. Also Rotzbakke fängt unseren lieben Hicks ab. Ganz in seiner Manier, aber vor dem Häuptlingssohn würde ich mich in acht nehmen. Ich weiß nicht genau, wann deine Gescihte zuzeit der Handlung der Drachenbasis spielt, aber ich kann mich noch genau bdaran erinner, als Hicks seinem Cousin insgesamt drei Backenzähne ausgehauen hat, nachdem er ihm einen K.O.-Schlag versetzt hatte. Tja manchmal kommt es halt nicht auf die Muskelmasse an, sondern mit welcher Technik man zuschlägt.
Man hat hier regelrecht die Anspannung von Hicks bemekrt, als er Rotzbakke am Kragen packte. Ich glaube zu ahnen, dass er hier an der Stelle schon um seine drei Zähne erleichtert wurde und nicht erpicht darauf ist, noch welche zu verlieren. Hicks sollte man diesbezüglich nicht unterschätzen.
In einem Punkt jedoch spricht sein Cousin die Wahrheit: Wenn Hicks stinkt und Rotzbakke das sagt, dann ist definitiv etwas dran und unser Protagonist sollte vielleicht doch in Erwägung ziehen, den Badezuber aufzusuchen, was er ja auch am Ende des Kapitels zu tun scheint, nur aber gleich wieder auf Astrid zu treffen. Sichtlich geschocht davon, ihn schon hier zu sehen, aber was soll man machen, wenn die Schildmaid es hier mit einem starrköpfigen Wikinger zu tun hat. Da kann man echt nicht viel machen.
Jetzt befinden sich die beiden also in seinem Haus. Ich bin gespannt, wie es jetzt weiter geht, denn so viele Kapitel sind es ja gar nicht mehr. Und wenn du sagst, dass nur noch ein Kapitel zur Vollendung fehlt, so habe ich es zumindest herausgelesen, dann werde ich gespannt drauf warten. Natürlich bekommst du auch dann eine Rezension von mir.

Ja das Mit der Deathfic wusste ich nicht, also, dass du eine im Angebot hast. Wenn diese aber noch überarbeitet wird, werde ich geduldig warten, bis diese dann erneut an den Start geht. Ich meinte noch eine andere Geschichte, die schon etwas älter ist, von einem befreundeten Autor von mir. Es handelt sich dabei um eine moderne Fanfiction.
Meine früheren Geschichten müsste ich eigentlich auch einmal überarbeiten, aber leider sind das so viele Kapitel (wir sprechen bei der einen von 120 Teilen mit mehr als 260.000 Wörtern), dass ich dann immer vor dieser Mammutaufgabe stehe. Und da ich zu diesem Zeitpunkt noch sehr jung (16) und unerfahren war, müsste ich eigentlich die gesamte Geschichte generalüberholen. Diese Zeit habe ich leider nicht, weswegen ich mich erst einmal auf mein neues Projekt stürze, dessen erstes Kapitel bereits online ist. Zwar war ich noch nicht ganz zufrieden, aber zu meinem Leidwesen bin ich ein sehr ungeduldiger Mensch.


Na gut. Ich freue mich auf jeden Fall, weitere Kapitel zu lesen. Bis zum nächsten Review :)


Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 10.05.2021 | 16:03 Uhr
Einen wunderschönen Tag!

Viele Aufgaben fallen halt auf das Wochenende, da es zu einem die Tage davor noch so frei anmutet und da man unter der Woche zu vieles einfach nicht kommt oder einem schlicht die Lust fehlt, dass man manches auf das Wochenende abwälzt. Passiert mir mittlerweile nicht mehr so, aber dafür laufe ich auch so fast jeden Sonntag nur noch auf Dauerdurchzug.

Um aber zum Thema zu kommen: Ja, in dem Kapitel kommt Hicks‘ gelegentlich noch sehr oft durchbrechende Einzelkämpferattitüde sehr stark zum Vorschein. Da kapituliert selbst Gothi, und das wohl von Anfang an, obschon sie wohl ihre Mittel und Wege hätte, um ihn von seinen Gedanken, sich kaum ausgeruht und ersichtlich angeschlagen sofort wieder aufzumachen, aufzuhalten. Der Junge würde aber wohl gerade unter ständiger Beobachtung nicht mal halbwegs zur Ruhe kommen, um eine halbe Stunde die Beine still halten zu können,

Schlussendlich wäre das in einer etwas anderen Art des „Kampfes“ ausgeartet, während dem das alte Mädchen ihn immer wieder über den kalten Boden zurück in die Hütte hätte zerren dürfen. Und wer weiß, vielleicht hat sie da schon lange vorher so ihre Erfahrungen mit dem Häuptlingssohn gemacht. Dass er dieser ist, hat in dem Fall eher weniger damit zu tun, dass sie ihn einfach so gehen lässt, denn seinen Missfallen auf sich zu laden hätte noch langen nicht so schwerwiegende Folgen – und dürfe sie so nebenbei auch ziemlich kalt lassen, als wenn ihm auf seinem Weg nach Hase dann tatsächlich noch etwas zustößt. Wovon selbst ich, wenn man beachte, dass er ja tatsächlich nicht mehr möchte, als einfach nur nach Hause und wo Ohnezahn ihn schon hinbringen würde, nicht ausginge. Was sollte dabei, so früh am Morgen, schließlich groß passieren…? ;)

Na, okay, Rotzbakke ist passiert. Und dass Hicks nach einem doch noch vermeintlichen Ohnmachtsanfall auf Ohnezahns Rücken, eben hartnäckig genug ist, um wieder von alleine aufzustehen und weiterzugehen.

Die Folge, in der Hicks Rotzbakke auf dessen Provokation einen K.O.-Schlag verpasst, ist mir selbstverständlich bekannt. Fakt ist, da diese Geschichte zu Anfang von „Auf zu neuen Ufern“ entstand, dass Hicks und Astrid zum Beispiel noch nicht verlobt sind. Einfach, weil die Serie zu dem Zeitpunkt, in dem ich mir ursprünglich gedacht hatte, diese Handlung ungefähr einsetzten zu lassen, noch nicht so weit fortgeschritten war. Nur, wenn ich mich jetzt nicht irre, kam der Vorfall mit Rotzbakke ja noch davor...
Aber selbst wenn nicht, dann wissen wir ja nichtsdestominder wozu Hicks im Falle einer sich nur weiter hochschaukelnden Auseinandersetzung tatsächlich in der Lage wäre.
Gereizt genug war er zu dem Zeitpunkt, auch wenn vielleicht nur gerade nicht fit genug dazu, dass es für (noch mal) 3 Backenzähne mit einem Schlag ausgereicht hätte. ;)

Der Jorgenson spricht definitiv die Wahrheit! Astrid hat es sich diesbezüglich im ersten Moment ja genauso wenig nehmen lassen, sich das Gesicht zu verziehen. Nun ja, aber da müssen die beiden wohl oder übel nun erst mal durch.

Eine modernes Setting? Nun, dann mutet es vielleicht nicht ganz so befremdlich, dass ich die Geschichte nicht kenne, da ich in die Moderne versetzte Fanfiktions, in nun diesem Fandom, für gewöhnlich nicht lese. Hatte mich schon ein wenig gewundert, da ich zumindest meine, dass es einige mehr Deatfic‘s oder halt Ähnliches zu geben scheint, so sehr bin ich dann auch nicht in der Materie drin. Du kannst mir den Titel zwar nennen, aber ein Versprechen geben sie dann auch sogleich zu lesen, kann ich im Augenblick nicht. Wobei das Wort dann ja ein wenig mehr Bedeutung für den Autoren, dem, sei er jetzt über die Erwähnung informiert oder nicht, darstellt, die Geschichte dann auch gehört...

Durchaus schaue ich mir auch die Profile eines Lesers, der bei mir Reviews hinterlässt, an und ist der ein Autor, werfe ich auch einen Blick auf die Geschichten. Deine Geschichte habe ich nun aber auch, tatsächlich bevor du mir dein erstes Review geschrieben hast, schon vorher gesehen, da sie nun mal auf der ersten Seite im Register steht.

Reingelesen habe ich zwar noch nicht, aber es befindet sich schon seit nun kurzer Zeit in meinem Hinterkopf. ;)


Nun, damit komme ich an der Stelle auch erst mal wieder zum Schluss.


Ankh
04.11.2019 | 22:05 Uhr
Eine interessante Geschichte.

Ärgerlich, daß du scheinbar die Download-Funktion gesperrt hast, so daß jedes Kapitel einzeln geladen werden muß und man die Geschichte nicht im Block laden darf, wie es sonst üblich ist. Ist äußerst ärgerlich, wenn man auf einen Hotspot angewiesen ist, der einem nur eine halbe Stunde pro Tag Zugang erlaubt, oder man bezahlt teures Geld.

Antwort von Ankh sun Amun am 04.11.2019 | 22:48 Uhr
Danke. Freut mich, dass die Geschichte dir gefällt.

Wenn das nächste Kapitel fertiggestellt ist und ausgestellt werden kann, werde ich die Einstellungen mit neu anpassen.


-Ankh
07.05.2021 | 18:24 Uhr
Ja Mensch, da bin ich auch schon wieder. Na gut, was soll ich sagen. Es ist Freitag, in der Uni ist nicht viel los und die Aufgaben für die Online-Seminare sind schon erledigt. Dann kann ich mich auch wieder der Fanfiction hingeben und weiterlesen. Man weiß nicht, ob man später dann noch die Zeit hat, also nutze ich sie lieber jetzt, bevor dann wieder etwas Anderes im Wege steht.

Die haben es also zu Gothi geschafft. Ja, wenn nicht sie, wer sollte Hicks sonst zusammen flicken. Ich glaube kaum, dass es Grobian könnte, haben wir doch gesehen, welches Chaos er als Stellvertretung der Heilerin angerichtet hatte. Ich wage mich aber an einen Erfolg zu erinnern, als er scheinbar ein Haarwachsmittel erfand, leider aber die Rezeptur durch deine Missgeschicke nicht weitergeben konnte. Schade eigentlich, wenn ich so darüber nachdenke.

Tja, wir können hier sehr gut sehen, wie sehr Hicks Körper gelitten hat. mehr als deutlich. Scheinbar geht es ihm aber, was Astrid angeht, wieder besser. Ich vermute aber einmal, dass die richtige Aussöhnung zwischen den beiden noch stattfinden wird. So richtig traue ich dem Frieden noch nicht. Vielleicht bin ich da auch zu misstrauisch. Immerhin haben sich die beiden Stunden zuvor noch die Köpfe einschlagen wollen, oder vom halse schlagen, wie man es nimmt. Beides resultiert in einem letalen Zustand egal welcher Streitpartei.
Jedenfalls wird Hicks medizinisch versorgt, seine Wunde ist genäht und ein pflanzliches Schmerzmittel wurde auch verabreicht. Das finde ich eh sehr interessant. das ganze Wissen über diese Heilkräuter wird erst langsam wieder durch die Schulmedizin entdeckt. Ich bin echt gespannt, was noch in manchem Kräuterbuch schlummert, nur um den Menschen der heutigen zeit zu zeigen, dass man schon vor über tausend Jahren einiges zur Beseitigung von gewissen Leiden wusste.
Aber nun wieder zurück zum Thema, denn immerhin scheint Hicks sich völlig nackt auf der Pritsche, oder was immer es auch sein mag, zu befinden. Nicht gerade sehr angenehm, aber vor dem Hintergrund, dass er scheinbar Fieber hat, gar nicht so abwegig. Astrid hat diesen Zustand bewerkstelligt. Sie gibt ihm aber auch zu verstehen, dass sie dies gern ohne dessen Bewusstlosigkeit täte. Mal sehen, was da noch zu erwarten ist.

Meine Meinung zu deinem Schreibstil kennst du ja bereits. Ich glaube über die Qualität, die ich hier in diesem Fandome selten zu Gesicht bekomme, brauche ich nicht mehr viel sagen. Wie bereits gesagt: Diese Geschichte ist nichts zum Drüberlesen. Man muss ich mit jedem einzelnen Kapitel befassen. Kommt man aber erst einmal in einen Lesefluss, fällt es einem schwer, wieder damit aufzuhören.


Ich werde mich alsbald wieder für Kapitel Acht melden. Bis dahin!

Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 08.05.2021 | 17:52 Uhr
Juhu!

Dann will ich die Gunst der ruhigen Stunde in der Stube mal rasch nutzen, um auch dein letztes Review zu beantworten.

Grobian als Alternative zu Gothi wäre hier natürlich in der Versorgung Hicks‘ nicht der optimalste Weg, wohingegen ich ihm einige Kenntnisse in der Notfall-Versorgung schon zugestehen würde. Nur ob diese an der Stelle Hicks auch noch weitergeholfen hätten, bleibt fraglich. Ich meine mich zu erinnern, dass er im Zuge einer unbemerkten Guck- und Wegwerfmanier ebenso hat Fleischklops Glas herstellen lassen. Genauso schade, hätte den Leuten die zügigen Nächte auf dem Archipel sicherlich etwas angenehmer gestalten können…

Grobian anstelle von Gothi wäre für ein paar der noch nachfolgenden Szenen aber auch ein sicheres Unterhaltungspotenzial geworden. :D

Das Verhältnis zwischen Astrid und Hicks hat sich in den kurzen Zeitraum unter Garantie noch nicht wieder geregelt. Die kurzen Momente der Wiedersehensfreude und Ruhe durch das Kapitel sind alles in einem doch schon sehr verklärend. Natürlich auf eine Art und Weise schön anzusehen, aber mehr eine Möglichkeit zu sehen und verstehen, wie die Beziehung zwischen ihnen vor dem Streitvorfall war und für Hicks ist der Griff nach den Gefühlen der Vergangenheit und Astrids Nähe und Vertrautheit in dem Augenblick einfach ein Mittel zum Aushalten und Betäuben der Schmerzen.

Von seiner Hilfsbedürftigkeit ganz abzusehen. So angeschlagen das Verhältnis der beiden auch seien mag, haben sie gerade doch etwas Wichtigeres zu tun und erst mal Folge zu leisten, als ihre Diskrepanzen zueinander weiter auszubaden. Und hier ist wie in den anderen Kapitel zuvor auch schon, ich hole an Situationsbeschreibungen so viel wie in jeder anderen Lage davor heraus. Das ist keinesfalls immer leicht, noch mit längst wesentlich viel Übung oder Sicherheit in einem Bereich zu schreiben verbunden. Sondern schlicht mein ganz eigener Selbstanspruch.

Das alte Heilmittelwissen ist in der Tat interessant. Da meine Ur-Oma noch gebötelt hat, werde ich nicht zuletzt aufgrund immer mal wiederkehrender Erzählungen darüber, gerne immer wieder Mal auf solche Themen dann stärker aufmerksam. Auch wenn es am Ende bei solch zeremoniellen Ritualen um viel mehr Mutwissen als halt Medizin geht,
Oder das Schamanentum zum Beispiel, wovon die charakteristische Eigenheit und Gestaltung Gothis einige Einflüsse hat.

Tja, das mit Hicks‘ Nacktheit wird vielleicht noch ein klein wenig lustig... aber angenehm ist während alle dessen sicherlich etwas anderes. Selbst wenn er noch gar kein Fieber hätte, wäre ihm die Sachen auszuziehen mit der erste Schritte, um ihn der Nässe und dem Dreck an der Kleidung zu entziehen.

Damit hätte ich wohl auch erst mal wieder alles gesagt, was es bis zu dem Punkt zu sagen gibt.

Ich wünsche noch ein schönes Wochenende.


Ankh
06.05.2021 | 20:17 Uhr
Und da bin ich schon wieder.

Tja, wie heißt es beim Whisky so schön, ein Glas ist kein Glas, zwei sind zu viel und drei sind zu wenig. Ich weiß, ein ziemlich sinnfreier Spruch, wenn es um harten Alkohol geht. Aber wa Besseres ist mir leider auf die Schnelle nicht eingefallen.

Wie angekündigt, habe ich mich nicht lumpen lassen und auch den zweiten Teil gelesen. Ich muss gestehen, die Geschichte ist wegen des komplexen Satzbaus nicht einfach zu lesen. Zumindest war es für mich am Anfang der Geschichte so, doch je mehr man sich darauf einlässt, desto fließender wird es. Und jetzt, da ich drei kapitel am Stück gelesen habe, bin ich wirklich drin. Noch mehr, als vorher.

Hicks Kampf fordert nun endgültig seinen Tribut. Die Erotik, die heiße Luft um die beiden verschwindet und Astrid muss wohl just in diesem Moment feststellen, dass sie ihren Freund mehr lädiert hat, als es ihr vielleicht lieb war. Zu ihrer Verteidigung befand sie sich aber in einem Kampfesrausch, in dem rationale Entscheidungen etwa so viel ausmache, als würde ich ein Sandkorn auf den Mount Everest legen, nur um ihn höher zu machen. Meine Vergleiche sind jetzt nicht die besten, aber ih hoffe Du verstehst, worauf ich hinaus will. In ihren emotionalen Verstrickungen aus den vorangegangenen Kapiteln handelt keiner so rational, um mögliche Spätfolgen abzusehen. Obwohl ich bei Astrid vielleicht doch eine kleine Zügelung in ihren Aktionen vermerken müsste. Vielleicht hätte sie Hicks auch jederzeit umlegen können. Das werden wir aber wohl so schnell nicht erfahren, obwohl ich eine gute Geschichte kenne, in der Hicks sein Ableben findet. Zum Glück aber nicht durch Astrid.

Mit deinem Schreibstil hast du Hicks Zustand sehr gut darstellen können. Jede Einzelheit seines zerschlissenen Körpers wurde aufgezeigt und wie sie sich auf seinen Gesamtzustand auswirkt. Es ist immer wieder aufs neue bemerkenswert, wie detailreich Du beschreibst und so ein ganheitliches Bild entsteht. Die Umgebung, die Charaktere, ihre Laster. Es ist so, als würde man neben der handlung stehen und gleichzeitig in die Köpfe der beiden schauen können. Jeder einzelne Gedankengang, selbst die Wirrungen sind greifbar. Da kann ich mir noch ne gehörige Scheibe von abschneiden, also nur wenn ich das darf, denn deine Geschichte inspiriert mich sehr, an meinen Beschreibungen zu arbeiten und sie zu verbessern. Das kommt bei mir noch zu kurz und wirkt manchmal etwas holperig. Dieser Fluss, den ich immer hier sehe, existiert bei mir noch nicht in dem Ausmaß.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht. Nun geht es anscheinend raus aus der Szenerie der Dunkelheit, des Regens und des Morasts. Es geht nach Hause. Bloß, meinen die Berk, oder die Drachenklippe. Wie ich gesehen habe, spielt die Handlung eher im Bereich, als die Drachenbasis, die 36 Flugstungen von Berk entfernt liegt, schon errichtet gewesen war. Ich lass mich überraschen und freue mich schon bald, mehr zu erfahren. Doch für heute ist genug. Wie heißt es doch so schön: Alle guten Dinge sind drei. Das ist wohl ein besser Spruch, als der mit dem Whisky weiter oben. ;)


Na denn, auf ein Wiederlesen!


Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 08.05.2021 | 00:51 Uhr
Und weiter geht’s.

Übrigens, dass der Satzbau einer Geschichte etwas schwieriger mir anmutet und der eine oder andere Satz zweimal gelesen werden muss, habe ich ganz abhängig von Tagesform, Textinhalt etc. schon auch mal. Es stört mich nur weniger, da es meist wie von selbst mit der Ruhe daher geht, die es sowieso bedarf, um sich auf die Handlung der Geschichte an sich einzulassen. Oder eher speziell die Art von Geschichten, die ich bevorzugt lese und anschließend auch kommentiere.

Womit ich jetzt mal einfach zu deinen Ausführungen übergehe. Wie du inzwischen festgestellt hat, war der Erotikszene hier von Vornherein nicht bestimmt, zu einem typischen Abschluss zu kommen, Vielmehr diente sie mir, von dem Reiz abgesehen sie einfach so zu schreiben, als Mittel, Hicks nochmals zu schwächen. Die nach der Aufregung ebenso kurz gefundene Ruhe lässt ihn rapide abbauen, und die ganzen Anstrengungen und Blessuren im Überfluss haben ihn jetzt erst mal nachhaltig außer Gefecht gesetzt.

An der Stelle sollte erwähnt werden, dass Astrid ihn letzten Endes nicht absichtlich so zugerichtet und von den Folgen seines Sturzes aus Kapitel 1 nicht so viel mitbekommen oder sie beachtet hat, wie sie vielleicht hätte tun sollen. Darüber hinaus befanden sie sich beide, wie schon richtig von dir angemerkt, erst Astrid und schließlich auch Hicks, gänzlich im Kampfessrausch. Ein gewisses Restrisiko, dass Astrid ihren Freund jederzeit hätte umlegen können, bestand durchaus. Es wäre nur bestimmt nicht ihre Intuition gewesen und davon abgesehen: Oh man, wie tragisch bitteschön wäre das denn gewesen?

Eine Fanfiktion, in der Hicks auf eine Art sein Ableben findet? Habe ich mit „Seelenreiner Schnee/Speigel“ ja selber… :) Wenn das jetzt dein Ding sein sollte, soll das nichtsdestotrotz keine Empfehlung diese zu lesen sein. Und das zwar aus dem ganz einfachen Grund, dass die Geschichte sich derzeit in Überarbeitung befindet und was du aktuell noch zu lesen bekämst, Folgendes ist: Eben alt, nicht abgeschossen, auch nicht betagelesen und darum eben voller Fehler sämtlicher Art… Warum ich das jetzt schreibe, ist nämlich der Grund, weil ich mir duraus schon mal gedacht habe, dass es natürlich auch eine Option der Ablenkung in der Zeit des Wartens auf ein neues Kapitel (später das letzte) von „Herzbeben“ dargestellt hätte, wenn ich mehrere Geschichten in diesem Fandom habe. In dem Fall ist meine ohnehin schon geringe Auswahl, da nun mal abgebrochen, überarbeitungsbedürftig etc, nur nicht gerade so empfehlenswert. Es sei denn es interessieren dich jetzt solche Dinge, wie mit der Wiederausstellung vorkommende Änderungen, dann klar, lies es ruhig.

Bevor ich es vergesse: Was meinen Schreibstil bezüglich Detailgenauigkeit angeht, beschreibe ich auf meine Art halt immer. Neben einigen Handlungen eben noch mal besonders die Empfindungen und Gefühle währenddessen. Sei es jetzt zu Hicks‘ inzwischen ziemlich mitgenommenen Zustand, im noch vorherigen Kampfesgeschehen, den Streit oder die stattgefundene Erotikszene. Ausnahmslos. Beschreibungen, Umschreibungen und Kreationen sind in dem Fall immer natürlich auch ein wenig sotwas wie eine persönliche Note. Vor allem Erarbeitung… Aber wenn dich irgendetwas aus meinen Geschichten inspiriert oder letztlich sogar als Vorlage dient, habe ich damit kein Problem. Ganz im Gegenteil, es freut mich, ehrt mich sogar. :)
Allgemein, sollte es diesbezüglich immer mal Fragen oder ein Mitteilungsbedürfnis geben, habe ich kein Problem damit, wenn man mich anschreibt.

Der Kampf fand auf Berk statt, im Inneren der Talsenke, in der Hicks und Ohnezahn sich im Film das zweite Mal begegnet waren. Zugegeben waren meine Beschreibungen zum Aussehen dieser etwas ausschweifender und anders als der im Original. Es spielt zwar im Zeitraum, in dem die Drachenbasis bereits steht, verhält sich bis auf diese Kleinigkeit an vielen Stellen jedoch auch sehr Außer-Canon.

So, damit verabschiede ich mich dann mal in die Nacht und versuche morgen bei Gelegenheit das Review-/Antwortverhältnis morgen erst mal wieder auszugleichen.

Bis dahin,


Ankh
06.05.2021 | 19:41 Uhr
Mensch, jetzt habe ich mich doch dazu verleiten lassen, ein weiteres Kapitel zu lesen, aber manchmal, und da bin ich wieder bei meinem geliebten Whisky, muss es halt ein doppelter sein. Und heute ist ein solcher Tag, an dem ich mir es einmal vergönnen, mehrere Kapitel zu lesen.

Jetzt haben sich die beiden anscheinend. Zwar traue ich dem Frieden immer noch nicht, aber dennoch scheint fürs Erste das Kriegbeil begraben zu sein. Und zu allem Überfluss haben die Friedensverhandlungen begonnen. Oder doch nur ein Waffenstillstand? Ich will an dieser Stelle nicht zu viel vermuten, denn dann werde ich vielleicht noch ein Kapitel lesen, damit ich endlich erfahre, wie es weiter geht. Vor allem wenn jetzt gerade ein Zeiteiler bevorsteht, an dessen erster Hälfte ich gerade erst angelangt bin. Das schreit förmlich danach, weiter zu lesen und zu sehen, wie sich die Dinge weiter entwickeln.

Ich finde es auch hier sehr bemerkenswert, wie du die gesamten Gefühle, die Verlangen und die Erotik beschreibst. Ich tippe mal, dass es vielleicht noch zu einer Lemonszene kommen wird und wenn ja, bicn ich sehr gespannt darauf, denn leider kenne ich viele Geschichten hier in diesem Fandome, die entweder einfach beschrieben Hiccstrid-Paarungsdokumentationen sind, ganz nach dem Motto: Rein-Raus fertig aus! Oder diese Geschichten, as geht eigentlich mit erstgenanntem Punkt zusammen, sind von der Schreibqualität dermaßen ausbaufähig, dass dies keine richtige Gesamtstimmung vermittelt. Das Ganze wirkt dann eher wie ein billig produzierter Porno Etwas, was ich gar nicht ausstehen kann.

Du schaffst es im Gegensatz dazu, die Gefühle und Regungen der beiden sichtbar und mitfühlend spürbar zu gestalten. Die Beschreibungen münden in kurze wörtliche Reden, die nicht nach einem abgedroschenen Groschen-Erotik-Roman klingen. Wohlüberlegt auch hier, wie im bisherigen verlauf der Geschichte. Es fasziniert mich immer wieder aufs neue.


Nun, da ich wohl heute noch den zweiten Teil lese, werde ich gleich wieder hier meinen Senfs dazu geben.

Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 08.05.2021 | 00:02 Uhr
Guten Abend.

Na, das ist ja wohl das Mindeste, dass die Zeit bis zum Whiskey-Experten einem wenigstens Spaß macht.

Wie ich es in meiner vorherigen Antwort schon wissen lassen habe, hat es mich durchaus amüsiert, zu sehen, dass meine Geschichte dich dazu verleitet hat, einfach weiterzulesen. In der wir es übrigens für den ersten Moment doch eher mit einem Waffenstillstand zu tun haben.

Mit der Szene in dem ersten Teil des Akts beabsichtige ich hinter der Möglichkeit der reinen Anschaulichkeit doch meistenteils eine Entladung der ganzen Energie, die sich zwischen den beiden aufgestaut hatte.

Was deine Vermutung für eine Lemonszene angeht: Jaahh… Ich habe ehrlich gesagt immer ein bisschen Bammel, wenn ich beobachten kann, wie ein Leser sich auf nun diese Stelle zubewegt, da ich mich jedes Mal frage, ob der Vorschlaghammer mit meinen Schreibvorlieben aus meinem Profil noch mitgenommen wurde oder die kurzen Momente, durch die auch gewisse sexuelle Spannungen im Laufe der vorausgegangen Kapitel sichtbar werden, sozusagen als Vorwarnung ebenso wahrgenommen. Denn trotz meiner Veranlagung zu Gefühlen und mitunter auch solch Sinnlichem, ist das Letzte, was ich unbedingt bin, eine Romantikerin. Und gerade in diesem Fandom speist der Großteil der Leserschaft sich nicht aus unerschütterlichen Erwachsenen. Na ja, diese Grotten-Problematik mit den Hiccstrid-Liebesszenen ist mir dabei leider auch nicht unbekannt, wobei man dazu anmerken muss, wenn es um Himmels willen nur Jugendliche wären, die solch sonderbaren Werke vom Stapel lassen... Es hat mich schon öfters nicht schlecht staunen lassen, wenn man mal auf eine typische, unter Umständen auch durchaus ausbaufähige, doch bei Vorhandensein von Selbstinteresse zur Verbesserung des Autors entschieden Potenzial aufweisende Heldenreise aufmerksam geworden ist, in der es dann auf einmal wie aus dem Nichts zu einer Sexszene kommt, durch die mit einem schon ziemlichen Aua sich offenbart, worin das Talent des Autoren sich definitiv nicht verborgen hält.

Nicht selten ist es dazu wohl die Neugier, sowas einfach mal zu schreiben – im vortrefflichen Charme einer IKEA-Aufbauanleitung gleich noch dazu, wenn überhaupt.

Wohingegen Wissen um die einzelnen inneren Prozesse während all dessen ja schon durchaus nützlich ist.

Haha! Aber Dialoge sind unter alledem das Schlimmste! Ich hasse sie! Drum beruhigt es mich, dass du diese jetzt nicht als irgendwie abgedroschen empfunden hast und auch die Gefühle soweit nachzuvollziehen oder auch miterlebbar sind. Es ist nicht unbedingt einfach, solche Szenen zu schreiben, etwaige Emotionen, Empfindungen und Regungen zu berücksichtigen und so zu beschreiben, ohne, dass es Gefahr läuft zu mechanisch oder wieder zu gefühllos zu wirken.

Ich mache mich dann wohl gleich noch mal an die nächste Antwort


Ankh
06.05.2021 | 19:04 Uhr
Und wieder habe ich mir ein Kapitel vorgenommen. Tja, diese Woche ist wohl doch etwas mehr zeit übrig, als ich es vermutet habe. Nah, eigentlich nehme ich mir jetzt mal die zeit heraus, deine Geshcichte weier zu lesen, um zu erfahren, wie sich die beiden weiter schlagen. Und wie ich sehen muss, hat sich in diesem Kapitel wieder Einiges getan, was es zu kommentieren gilt.


So geht es denn also weiter und so langsam verstehe ich, wie sich dieser Konflikt entwickelt hat. Es liegt wohl, wie ich es in einem vorherigen Kapitel vermutet habe, an beiden Partein. Ob sie sich dessen eichtig bewusst waren? Ich kann es noch nicht genau sagen, aber was ich in diesem Kapitel gesehen habe, spricht dafür, dass es vielleicht einen Weg der Besserung geben wird. Irre ich mich da? Vielleicht freue ich mich aber auch zu früh, denn noch habe ich acht weitere Kapitel vor mir. Da kann noch allerhand passieren, sowohl gute als auch schlechte Dinge. Ich werde mich da wohl überraschenlassen müssen, denn ich will micht nicht zu sehr in Mutmaßungen verstricken. Das macht es natürlich Interessant, nachzudenken, was als nächstes passieren könnte. Dies ist ja gerade der Reiz, der einen anspornt, eine Geschichte weiter zu verfolgen, gespannt auf neue Kapitel zu warten, bis sie endlich erscheinen. Nun ich habe ja den Luxus hier, noch einige Teile vor mir zu haben, weswegen ich es mir gut einteilen kann, auch wenn die Versuchung schon einen dazu verleiten lässt, weiterlesen zu wollen.

Nun sieh sich einer das an. Hicks fährt immer mehr aus sich heraus. War das schon im letzten Kapitel zu verzeichnen, sehe ich hier nochmals eine Steigerung. Und jetzt ist er es, der deutlich die Oberhand in diesem Duell zu gewinnen scheint. Er pariert Astrids Attacke mit der Hand. Doch was er nonverbal zum Ausdruck bringt, zeigt sich auf der verbalen Ebene noch viel deutlicher. Hier kann er brillieren, denn das Wort, sein Intellekt, haben ihn noch nie im Stich gelassen. Kombiniert man dies mit dem überkochendem emotionalen Kessel, der in ihm just das Sagen hat, kann dies sehr gefährlich werden. Und schon bei der Drohung, die Beziehung mit Astrid zu beenden, kann ich ganz klar sehen, dass kein Schwerstich, kein Armbrustbolzen und kein Axthieb eine solche Reaktion bei Astrid hervorrufen könnte, wie diese eben geäußerten Worte.
Von da an scheint sich das Blatt zu wenden. Ganz klar sieht man dies hier, dass du Hicks deutlich mehr wörtliche Rede zugestehst. Plötzlich ist er es, der die Szenerie dominiert, der Astrid dominiert. Das zeigt sich nicht nur an dem viel ausgeprägteren Dialog, sondern auch, wie du Hicks beschreibst. Plötzlich ist er nicht mehr der abgeduckte, schwache Wikinger. Jetzt ist er es, der aufrecht steht und selbst Astrid überragt. Eine Beschreibung die ganz klar zur Situation passt.

Das Ganze mündet schließlich in einem Kuss. Ein Einverständnis? Wird das Kriegsbeil begraben? Ich bin mir da noch nicht so sicher, denn hier gilt es noch Vieles zu klären. Viel zu viel, als dass diese verregnete Nacht dafür ausreichen würde.


Ich bin schon gespannt, weiter zu lesen. Zu der Schreibqualität muss ich, glaube ich nicht mehr so viel sagen. Sie spricht für sich.


Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 07.05.2021 | 07:27 Uhr
Dann von meiner Seite aus ein taufrisches und herzliches Hallo.

Das ist doch das schönste Lob, wenn der Leser sich kaum zügeln kann, weiterzulesen. Aber nochmal: Hallo? Was war denn das bitteschön für eine Art von Anschlag? Obwohl ich, als ich die Benachrichtigung für den zweiten Alert für die Geschichte an diesem Tag hatte auf dem Display aufblinken sehen, zugeben auch hatte etwas verschlagen lachen müssen. So schnell werde ich zwar nicht hinterherkommen, dennoch werde ich mir jedes Review einzeln vornehmen und beantworten.

Es zeichnet sich auf jeden Fall immer mehr heraus, woraus jener Konflikt entstanden ist, und obzwar dieses sich herauskristallisierende Bild schon ziemlich verständlich anmutet, ist das mit Sicherheit wohl nicht alles gewesen. Beabsichtigt verbirgt das Bild sich noch etwas verborgen hinter grauen Schleiern, zumindest was die dadurch noch etwas zurückgehalten, doch mehr wahren Farben und Emotionen angeht. An der Stelle kann ich ebenso ja gestehen, dass dies, nicht nur bezogen auf diese Geschichte, so ziemlich mein erstes Kapitel war, das mich im Entstehungsprozess und noch lange Zeit danach, Jahre später, während der letzten großen Überarbeitung, schon sehr an den Rand verzweifelten Versuchens getrieben hat. Von der einen Grundstimmung sozusagen über die andere dann in eine noch weitere hineinzusteuern. Puh.

Also falls du gerne wissen möchtest, hinter welchem Kapitel ein besonderer Aufwand, der mir einen unwiederbringlichen Teil meiner Seele geraubt hat, sich verborgen hält: Hier.

Ich weiß, die Enden dieser Geschichte sind schon so ziemlich jedes Mal ein überaus fieser Cliffhanger. Jetzt stell dir mal vor, du hättest Wochen warten müssen, bis du erfahren kannst, wie es weitergeht. Die beiden folgen schon einem eigenen Weg, der sich zwar nicht mehr ganz im undurchdringlichen Dunklen versteckt hält und wenigstes sowas wie die Chance auf eine Versöhnung oder Aussprache in Aussicht stellt, aber nun mal nicht verrät, wie viele Steine und Hindernisse sich auf ebenso diesem noch befinden. Und einem bist du in einer anderen Zeitlinie, unter Umständen ja schon auf die Schliche gekommen? ;)

An nun diese Stelle gelangt, zeigt Hicks sich von einer gänzlich anderen Seite, zumindest was seine Haltung gegenüber Astrid betrifft. Er reißt die Kontrolle der Situation an sich, nicht, ohne dabei aber auch so einiges aufs Spiel zu setzen, Sein Verhältnis zu Astrid… Hm, sein Leben? Oder neben seinem Bein noch von einer weitere Gliedmaße sich verabschieden dürfen? Schließlich hätte das Ganze auch anders ausgehen und die Schildmaid ihn nicht nurmehr aus einem Gefühl der Hilflosigkeit und Betroffenheit heraus nochmal attackieren können. Und wir erleben das Geschehen ja auch nur von einer Seite so wirklich richtig, und zwar der Hicks‘. Alles, was man über Astrids Verfassung während alledem mitbekommt, stützt sich allein auf Hicks‘ Sichtweise, was er denkt in ihrer Verhaltensweise wiederzuerkennen, durchsieht, vermutet, empfindet und zu spüren bekommt… Ach, was die Stelle betrifft, gäbe es soviel noch zu sagen, was ich aber ich nicht kann, ohne unter Garantie zu spoilern.

Das Kapitel verfügt über wesentlich mehr Wörtliche Rede, auch wenn es hauptsächlich Hicks ist, der redet. Hat aber auf jeden Fall auch Sinn, anders ist an die Sache zwischen ihnen nicht dranzukommen. Da kann die Gefühlswelt noch so gut beleuchtet sein und der Regen alle Grenzen verwischen, ohne jemanden, der den Anfang macht und endlich Tacheles spricht, bringen auch die schönsten und entzückendsten Beschreibungen nichts, Es ginge halt nicht weiter… Was gerade Hicks‘ Auftreten betrifft, sollte man einen an sich sehr starken Hintergrund nicht vergessen, und zwar den, dass er – egal in wie viele Missgeschicke man ihn auch in meiner Fanfiktion sich immer wieder verlaufen sieht und seine Art es oft zu verdrängen
weiß – eine angehende Autoritätsperson ist.

Ja, der Kuss. Eine Ausflucht, eine Energieabschwächung… Ist halt der Anfang von etwas. ;)


Ankh
16.01.2019 | 14:44 Uhr
Sehr blumig geschrieben.
Wäre es ein Gemälde, würden die Konturen der Szene wie angedeutete Tusche wirken, um dem Betrachter - oder in diesem Fall dem Leser - genug Spielraum für Phantasie und Interpretation zu lassen.

Auf jeden Fall ein Werk für die reifere Generation.

...

Bei der Beschreibung des Regenschauers und der durchnässten Kleider hab ich richtig zu frieren begonnen ^^


Viele liebe Grüße
Rosa

Antwort von Ankh sun Amun am 24.01.2019 | 20:38 Uhr
Vielen Dank für dein Review – und auch deine Einschätzung. Wie ein hochwertiges Bild aus Tusche habe ich diese Szene ehrlich selber noch nie gesehen, obwohl es das ist, wo ich mein Schreibstil überwiegend doch einordnen würde.

Freut mich zu hören, dass ich diesen Eindruck wohl aber auch speziell durch diesen Moment halten konnte.


Herrscht an sich was frostige Stimmung da, sofern man die inneren Hitzeblitze außer Acht lässt. ^^

LG
Ankh
15.06.2021 | 08:34 Uhr
Hi!

Endlich hab ich es geschafft weiterzulesen. Ich muß mir angewöhnen, die Geschichte nicht spät abends zu lesen, denn dann schaffe ich immer nur ein paar Zeilen. Und ordnetlich gewürdigt soll sie ja schon werden.

Da ist ganz schön viel Konfliktpotential bei den Beiden vorhanden. Ein wenig wundert es mich, daß die Drachen dermaßen ruhig und entspannt bleiben. Entweder sind sie nichts anderes (mehr) von den beiden gewohnt, oder sie haben aufgegeben sich einzumischen.

Auf jeden Fall ist es interessant, wie beide mit dieser Situation umgehen. Während Hicks mit allen Mitteln den Kampf rauszögern / vermeiden / ausweichen will, geht Astrid brachial in die Vollen ohne Rücksicht auf Verluste. Ich finde dabei die Wetter- / Umgebungslage sehr schön gewählt und erwähnt. Ich seh sie richtig vor mir, wie sich Tränen mit Regen oder vermischt oder Hicks stetig weiter versumpft im Matsch. Das sind sehr schöne Bilder, die da gezeichnet werden. (Wo wir wieder bei der Kunst wären. =D)

Astrid ist Hicks Schwäche... Das fand ich eine herausstechende Szene. Ich will und kann mich weder mit Wort noch Gefühl festlegen, was ich davon halten will und laß mich überraschen, was du den beiden herbeischreibst.

Ich bin echt mal gespannt, ob die zwei eine (und vor allem welche!?) Ebene finden, auf der sie miteinander umgehen können.

Vielleicht hast du es erwähnt und es ist mir durchgerutscht, aber ich frag dennoch mal an dieser Stelle: Wo ist die Geschichte angesiedelt? RTTE (eher Anfang oder Ende), kurz vorm 2. Film oder danach?

LG cbra

Antwort von Ankh sun Amun am 15.06.2021 | 18:35 Uhr
Hallo!

Schön, wieder von dir zu lesen. Das mit dem zu spät lesen ist mir durchaus bekannt und schleicht sich mir immer wieder genauso ein und macht meine Abende dann auch schon mal wesentlich länger, als sie geplant waren. Man verschätzt sich halt zu oft... :D Obschon ich mittlerweile sehr gut darin werde, einfach ein wenig früher mir die Zeit herzuholen, wenn ich mal eine FF weiterlese, geistert dann trotzdem so viel um mich herum, dass es am Ende gefühlt keinen Unterschied macht. Review oder auch die Antwort auf ein solches, ist oft dann immer noch nicht vor Mitternacht durch. Also ja... meine Vorliebe für Komplexität hat auch schon mal durchaus ihre schwachen Momente, und irgendwann muss der Kopf nun auch mal Pause machen. XD

Das stimmt mal auffallend. Die beiden zeigen in dem Moment auf jeden Fall sehr gut, was so alles in ihnen steckt und unter der Oberfläche schlummert. Oder vielleicht doch besser brodelt.

Astrid lässt aber auch echt keine Chance ungenutzt, um Hicks aus der Reserve zu locken und reizt ihn auf vielerlei Wege, dass es an einem Wunder grenzt, wie ruhig Hicks während alle dessen noch bleiben kann. Immer wieder in Hautkontakt mit einer Axt zu geraten ist ja eine ganz eigene Sache, und noch was völlig anderes sind die beständigen Beleidigungen und Vorwürfe dazu.

Die Umgebung und Wetterlage helfen mir da sehr, eine ansprechende und mit ihren Eigenschaften packende Atmosphäre zu schaffen, in der das alles stattfindet. Und um die Gefühle oder auch Verletzungen (ich beziehe mich hier mal hauptsächlich auf die seelischen als die körperlichen, wenn diese auch ihre feste Rolle tragen)noch mal eine Spur greifbarer zu gestalten

Die Drachen... entspannt sind die nicht unbedingt, nachdem Hicks das letzte Stück in die Senke stürzte und Astrid genauso wie sie dort bald aufschlagen würde. Sie sind ab hier eher ein wenig für das Witzhafte und um Spannungen während des Lesens für einen kurzen Augenblick aufzulockern, eingearbeitet. Auf Sturmpfeil bin ich nicht sonderlich mehr eingegangen, da sie neben hauptursächlich ihrer eigenen Sicht auf die Dinge, nämlich die der Drachen, zu Astrids Seite gehört. Aus derer ich ja schon nicht schreibe und genauso handhabe ich es mit ihren beiden Drachen.

Und Ohnezahn hält sich, genauso wie Astrids Tödlicher Nadder, an Hicks' Bitte aus noch Kapitel 2, sich aus der Situation herauszuhalten. Wobei das nichtsdestominder kein unwichtiger Punkt ist, wie sie sich verhalten, gerade zu Ende nun dieses Kapitels. Bis hierher hat Hicks keine Anstalten gemacht, dass er Hilfe benötigt, sprich, sie von seinem Freund erkenntlich eingefordert. Wiederrum das schließt Unfälle und Missgeschicke, gerade in einem bewaffneten Konflikt, wie die beiden ihn austragen, selbstverständlich nicht aus...
Zugegeben musste ich über deine Bemerkung über das Verhalten der Drachen dennoch ziemlich schmunzeln. Ob sie es von den beiden einfach nicht mehr anders gewohnt wären...? Hahaha, also das wäre wirklich arg...!^^"

Wie es an der Stelle weitergeht, erfahrt man nur natürlich erst im nächsten, denn Astrid als Hicks' Schwäche... Ja, der Abschlusssatz hat es in sich. Beim Schreiben habe ich dumm herumgedacht selber 3 Lagen und Optionen berücksichtigt, wie man diese Aussage so ungefähr auffassen kann. Und sie wären auch alle – sogar zusammen – haltbar.

Das mit dem ungefähren Zeitpunkt zur Reihe ist ein sehr interessanter Punkt, da ich im Nachhinein tatsächlich viele Begebenheiten, als ich an der FF wieder zu schreiben angefangen hatte, grob ignorieren und umwerfen durfte. Also angesiedelt war die die Handlung ursprünglich zu RTTE und das noch ziemlich zu Anfang, gerade so die 1. Staffel durch... Welche Information ich damit ohne Sorge troppen kann, ist die, dass Hicks und Astrid so in meiner Geschichte noch nicht verlobt sind. Für die Handlung war ein gerade erst stattgefundenes Verlassen der Drachenklippe gedacht... gut, und lassen wir es darum besser dabei, bei dem "einen". ^^ Boah, hat die Serie mich mit den späteren Folgen immer wieder schlucken lassen, wenn ich mich dann an meine Geschichte erinnert hatte... Und ich mag Hiccstrid wirklich sehr, das hat eine einfach nur tolle Dynamik! Dennoch, für jetzt noch große Änderungen fehlte mir dann aber, und da kommt der Norden in mir mal so voll durch, doch der Bock.
Zwar gibt es so ein, zwei Teile aus der Serie, auf die in Laufe der Geschichte noch Bezug genommen wird, die ein wenig später stattfanden (also zumindest nicht in Staffel 1), aber habe ich versucht darauf zu achten, dass es, außer unter einem deftigen Knurren meinerseits, der Geschichte nicht zu negativ anhaften dürfte.

Ach ja, eine geglättete Ebene, auf die die beiden lernen besser miteinander umzugehen... die kommt noch... ja, doch... irgendwann... Aber sie kommt! ;)

An der Stelle beende ich mal meine Antwort und danke dir sehr für dein Review. Gerade jetzt, wo die Geschichte auch fast abgeschlossen ist, da nur noch ein Kapitel zur Vollendung aussteht, freut mich das doch schon sehr, dass sie bei einigen neuen Lesern nochmals Interesse weckt.


Ankh
05.05.2021 | 19:54 Uhr
Nun da bin ich auch schon wieder. Auch heute war nicht viel los, wodurch ich mir wieder Zeit nehmen wollte, ein weiteres Kapitel von Dir zu lesen. Und dieses Mal ist es noch länger. Schön für mich, denn dann gibt es mehr zum Lesen und mehr Stoff, die in einen Kommentar passen. Ich beabsichtige jetzt aber auch nicht unbedingt, ein Review zu schreiben, dass in der Länge dieses Kapitels mithalten könnte. Ich glaube, das wäre ein wenig zu viel des Guten und möglicherweise würde ich bis weit nach Mitternacht dafür benötigen. :)

Da ich, wie ich es schon im letzten Kommentar angemerkt habe, Inhalt und Schreibstil nicht sehr auseinander betrachtet sehe, versuhe ich mich heute mal darin, dies zu vereinen und beides im Kontext zu beleuchten.

Nun da hätten wir zuerst den fortschreitenden Kampf. Wie ich sehe, lässt du Astrid hier sämtliche Register ziehen, um Hicks aus seiner moralischen Deckung zu locken. Erst spät pariert er mit seinen beiden Messern die Hiebe der Schildmaid, kann diese aber scheinbar gut in den Griff bekommen, wäre da nicht seine Kondition. Man merkt deutlich in diesem Kapitel, dass Astrid diejenige ist, welche eine durch das Training aufgebaute Kondition besitzt. Sie kann in einem Kampf länger standhalten und ein gleiches Niveau in ihre Performanz legen. Bei Hicks sehe ich eher das genaue Gegenteil. Auch wenn er sich gut schlägt und Astrid mit einigen Kontaktkampftechniken, die aber wiederrum erwidert werden, in Schach halten kann, sehen wir hier erst einen Anstieg in seinem Kampfgeist und mit der einsetzenden zweiten Hälfte des Kapitels eine Abschwächung seiner körperlichen Konstitution. Natürlich spielt hierbei auch der Sturz vorher eine Rolle. Beide scheinen mit Schmerken in diesen bewaffneten Konflikt zu gehen, jedoch ist Hicks hier eindeutig die Person, dessen Schmerz in der Physis innewohnt. Bei Astrid haben wir es da eher mit einer Demütigung zu tun. Eine starke Provokation, in der es Hicks wagt, noch Öl ins Feuer zu gießen, als er sie mit "Mylady" anredete. Bei ihr definitiv kein guter Schachzug, dessen Konsequenzen er gleich darauf zu spüren bekommt. Wie gut, dass ihm eine Pause gegönnt wird, in der er von seinem Drachen eine Ladung Speichel verpasst bekommt. Dass Hicks hier genervt reagiert, versteht sich von selbst, hat er immer noch damit zu tun, gegen die aufgebrachte Wikingerin zu bestehen, die er noch zusätzlich provoziert hatte. Das ganze resultiert schlussendlich in einer Szenerie, die ich so nicht erwartet hätte. Astrid gesteht, sie sei Hicks Schwäche? Nun, sehr interessant.

Du hattest Recht, als du sagtest, die ersten Kapitel seien noch nicht so komplex. Das hier hat es wesentlich mehr in sich und ist definitiv nichts für jeden Leser, der sich in diesem Fandome herumtreibt. Die Sätze waren länger, mit mehr Adjektiven ausgeschmückt und deutlich inhaltslastiger als in den beiden Vorgängerteilen.
Die Spannung, die währenddessen erzeugt wird, hast du dabei sehr gut steigern können, bis sie sich in diesem einen letzten Schlusssatz entlud. Und ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, ob ich jetzt gänzlich von der Anspannung gelöst bin, oder weiter darin strebe, zu schauen, wie der gesamte Konflikt zu stande kam.
Der Kampf wird immer verbissener. Das merkt man nicht nur an deinen Beschreibungen, die einen fast vermuten lassen, es könnte sich hierbei auch um eine Action-Geschichte handeln, immerhin ist der Kampf so gut beschrieben, nein, es liegt auch an den Dialogen, die noch einmal eine Steigerung in ihrer Zahl erleben. Natürlich aber auch hier gut sortiert und immer im richtigen Kontext. Ich erkenne da aber mittlerweile ein kleines Muster. Korrigiere mich bitte, wenn ich mich täusche, aber es scheint fast so, als würden mittels ausführlicher Beschreibungen der Handlung und der Gefühle die Dialoge vorbereitet. Die wörtliche Rede markiert dann den vorläufigen Höhepunkt und gleichzeitig die Aktion, auf die der reagieren muss. Danach wird wieder Spannung aufgebaut, welche sich erneut in Aussagen, Fragen oder Beschimfungen entläd. Das Ganze wirkt wie ein Spannungsbogen in Form einer Kurve, die am Punkt der wörtlichen Rede kurz absackt, um nur weiter anzusteigen. In diesem Muster wiederholt sich dies mehrere Male, bis die finale Aussage am Ende des Kapitels steht.


So jetzt habe ich doch wieder in getrennten Absätzen meinen Senf dazugegeben. Betrachte die beiden oberen Texblöcke einefach als zusammen und die Trennung erfolgte nur aufgrund der Lesefreundlichkeit. ;)

Ich zumindest sehr gespannt auf das nächste Kapitel. Noch habe ich ja genug Lesestoff und wie deu bereits angedeutet hast, wird es bald ein abschließendes Kapitel geben. Wann immer es auch sein mag, es erhält wie jedes Andere auch einen Beitrag.


Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 05.05.2021 | 23:31 Uhr
Einen schönen guten Abend!

Und ich muss gestehen, ich war ein wenig von der „frühen“ Uhrzeit überrascht, da ich, gerade erst die Tür zum Kinderzimmer zugemacht, in noch allmählich nach dem Alltag einkehrenden Entspannung und Abendatmung am Überlegen war, wie ich das kurze Zeitfenster an Freizeit am sinnvollsten nutze.

Gut, die Entscheidung wurde mir damit fürs Erste abgenommen, dachte ich und dazwischen kommt am Ende dann sowieso immer noch irgendetwas.

Ein Review in Kapitellänge zum Beantworten hätte mich, so ganz nebenbei bemerkt, wohl in einen Zustand der Schockstarre versetzt. :D

Erster totaler Gegensatz von Astrid zu Hicks in dem Kapitel ist ihre Wut, die sie dahintriebt, ihn wegen etwas in einem Augenblick der Bloßstellung zu erwischen und somit sogleich auf einer äußerst persönlichen Ebene zu verletzten. Und Hicks hingegen befindet sich in der Miesere, dass er Astrid auf keinen Fall verletzten möchte, sei es nun psychischer oder physischer Natur. Jedoch, um von ihr nicht in seine Einzelteile zerlegen zu werden, wird er von Vornherein zur Gegenwehr gezwungen.

Astrid besitzt auffallend mehr Kondition als Hicks, die im Gegenteil zu ihm aber auch von klein auf das Kämpfen gelernt hatte. Und nur rein körperliche Kraft, mal so grob heruntergebrochen eine theoretische Überlegenheit Hicks‘, ist damit ja noch lange keine charakteristische Veranlagung, weder zwischen Freund noch Feind unterscheidend, einfach zuzuschlagen.

Letzten Endes hat Astrid ihm schon erheblich zugesetzt, sei es nun mittels Hieben oder reghafter Überredung. Zum Schluss spielen hier aber ja sogar zwei Stürze eine noch dazu entscheidende Rolle ;)

Die Drachen sind wohl Hicks einzige Möglichkeit, während des ganzen Spektakels zu Atem zu kommen.

Nun, Astrids Sätze zum Ende des Kapitels sind in der Tat sehr interessant und dürfen vielfältig ausgelegt werden. Und dem einen Satz steckt eine vielleicht noch viel größere Bedeutung inne…

Quasi eine Schwebe, in der sich erst einige Zeit später entscheidet, ob man endlich mal etwas entspannter ausatmen kann oder auf der nächsten Seite des Buches der Konflikt sich nur noch weiter verschärft?

Also in der Tat handelt es sich bei „Herzbeben“ um keine Action-Geschichte. Nichtsdestominder sind es einige schöne Worte der Anerkennung, dass es, wäre man wohl möglich erst mit Kapitel 3 in das Geschehen so hereingesprungen, so anmutet, als bekäme man hier erst mal ein ordentliches Kampfessgeschehen geboten. Halt. Das bekommt man ja doch…! Aber nein. Ganz ehrlich? Erstens: Mittel zum Zweck. Zweitens: Klotzen, nicht kleckern. Wenn es etwas gibt, das ich leider so gar nicht ab kann, worüber ich gerade in der Rolle als Leser und wegen meinen verflixt hohen Ansprüchen schon so manches Mal auszucken könnte, dann sind es so unentschiedene, halbe Sachen. Unbedachtheiten. Und was ich noch weniger mag, ist, wenn zu einem gewünschten Endresultat oder Ereignis keine anständige Vorarbeit in Einigkeit von Dauerhaftigkeit und Sinn geleistet wird. Als Einziges unter Umständen ausgenommen in One-Shots, da die Möglichkeit eines Inhaltes, der sich als "Momentaufnahme" definiert.

Was demnach deine Beobachtungen anlässlich des Spannungsbogens betrifft, kann ich dir insoweit zustimmen, dass das für die bisherigen Kapitel definitiv zufrifft. Der Effekt ist gewollt, fest gewusst, dass es auch so zu funktionieren scheint, nicht direkt.

Jetzt wird es… Upps, keine Spoiler! ;)

An der Stelle beende ich mal meine Antwort, und ein Wunder, im Unterschied zu den beiden vorherigen Malen nicht schon auf halben Wege in den Wachschlaf.^^“


Ankh
28.09.2020 | 12:42 Uhr
Hey,

jetzt hat es doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, dieses Kapitel zu lesen, als ich zunächst angenommen hatte. Aber in ihm geht so viel, vor allem Subtiles, vor sich, dass ich gelegentlich innehalten musste, um es einerseits auf mich wirken zu lassen und andererseits, um nachzudenken.

So viel zum Vorwort. Die Beschreibungen sowohl des zunehmend intensiveren Kampfes zwischen Astrid und Hicks sowie die wandelnde Natur, die sich den Gemütern der beiden anzupassen scheint, waren wie immer gelungen und haben mir vor allem am Ende des Kapitels, in dem wieder mehr die emotionale Ebene eine Rolle spielte, sehr gut gefallen. Richtig ungemütlich ist es mittlerweile geworden und zwar nicht nur, was das Wetter angeht. ;) Persönlich gehöre ich ja zu den Frostbeulen erster Güteklasse und verabscheue es, durchnässt zu sein, sodass ich bei manchen Sätzen ein leises „Brrrr“ unterdrücken musste.

Du stellst Astrids und Hicks‘ unterschiedliche Beziehung zum Kampf schön dar. Hicks, der von Natur aus ja eher pazifistisch veranlagt ist und es sich lieber drei Mal überlegt, ob er zu einer Waffe greift im Gegensatz zu Astrid, die diesbezüglich nicht lange fackelt. Allerdings kann Hicks, wenn es sein muss, auch zum Angriff übergehen und ich finde es einerseits glaubhaft, dass er durch das Training mit Astrid seine kämpferischen Künste aufgebessert hat, er aber gleichzeitig voller Bestürzung ist/war, als er sie dabei versehentlich verletzte; wozu es im Kapitel ja auch wieder kam. Im Gegensatz zu seiner holden Schildmaid ist er eben kein Krieger durch und durch und wird auch nie einer sein. Obwohl er sich in dem Kapitel doch recht wacker gegen Astrid schlägt. Zugegeben musste ich schon etwas mehr als schmunzeln, als die beiden im Eifer des Gefechts auf einmal mit der Stirn zusammenstießen.

Generell handelt es sich um ein sehr dichtes und intensives Kapitel. Auch wenn, wieder einmal, die beiden es nicht aussprechen, merkt man doch, dass sich die Lage zunehmend zuspitzt und wohl bald ihren Zenit erreicht – obwohl ich befürchtet habe, dass beide, so sehr vom anderen verletzt und in Rage gebracht, schnell eine überstürzte und voreilige Entscheidung treffen. Bis jetzt bewegen sie sich aber noch auf einem sehr schmalen Grad. Jedoch lassen die hervorbrechenden Gefühle doch darauf hoffen, dass sie die Kurve noch bekommen, obwohl vorrangig Hicks mittlerweile sehr mittgenommen ist.

Und ja, Astrid darf auch mal weinen. Ich finde, dass dies noch einmal die Schwere ihrer Lage hervorhebt. Einerseits offenbart sie Hicks auf diese Weise, wie verletzt sie ist und andererseits, lässt sie ihm gegenüber Schwäche zu, was wiederrum von einer Nähe und Vertrautheit kündet, die es wohl erst zulässt, dass es so weit kommen konnte. Obwohl Astrid die einzige der Gang ist, die in keinem der Film je ein Tränen vergießt, sondern höchstens mal wässrige Augen bekommt – zumindest soweit ich mich nicht irre – ist sie doch ein menschliches Wesen. Insbesondere in den erwähnten Szenen ist der Grund für ihre emotionale „Zurückhaltung“ doch immer klar erkennbar.

Das erneute Auftreten von Sturmpfeil und Ohnezahn empfand ich in diesem Zusammenhang als recht erfrischend, denn die beiden nahmen der Situation doch etwas von ihrer Schwere und erlaubten es sowohl Hicks, als auch dem Leser kurz durchzuatmen und sich für das Kommende zu wappnen.

Mittlerweile füge ich meinen Spekulationen den Verdacht hinzu, dass es zwischen Hicks und Astrid nicht nur um das Offenbaren und Zulassen von Schwäche gegenüber dem anderen geht, sondern ebenso um Kontrolle. Beide sind von ihrem Wesen so veranlagt, dass sie stets Herr der Lage sein wollen, die Kontrolle dementsprechend einem anderen zu übergeben, oder sie auch mal ganz bewusst zu verlieren und sich einfach fallen zu lassen, kann so eine sehr schwierige Angelegenheit werden; insbesondere im Zusammenhang mit körperlicher Intimität.

Zum Schluss kann ich noch stolz verkünden, dass ich dank dir ein neues Wort gelernt habe – kaschen. Zunächst hielt ich es für einen Rechtschreibfehler, doch nach der Befragung des Dudens wurde ich eines Besseren belehrt.

LG
Maruda

Antwort von Ankh sun Amun am 29.09.2020 | 22:59 Uhr
Hallöchen~

Ich fürchte, schuldig im Sinne der Anklage. Mit dem Kapitel nimmt die Handlung, wenn auch auf ihre Art und Weise, in Anbetracht der Schwere an Emotionen und Entscheidungen und auch in Bezug auf meinen Schreibstil, erst richtig Fahrt auf. Und die zwei vorausgegangenen Kapitel waren sozusagen die Vorbereitung.

Ach, wie ich Subtilität liebe.

Ineinandergreifende Beschreibungen von der Umgebung, in dem Fall der Natur und Wetterbedingungen, und Gefühlen sind was ich außerordentlich gerne für meine Geschichten nutze, um das ganze Geschehen oder eine bedeutende bis intensive Situation für meine Leser so greifbar wie möglich zu machen. Und in diesem Kapitel wird es wahrhaft ungemütlich, dennoch musste ich über dein „Brrrr“ schmunzeln. Wieso nur fangen meine Leser an ungefähr ein und derselben Stelle alle auf einmal zu frieren an? ;)

Die Darstellung von Hicks‘ und Astrid unterschiedlicher Einstellungen zum Kampf war mir sehr wichtig. Aber auch Hicks‘ sich über die Zeit und Erlebnisse, im Training mit Astrid geänderte Kampferfahrung und dass er, wenn es darauf ankommt, zur Waffe greifen wird und diese zweifelsohne auch zur seine Verteidigung zu benutzen sich nicht scheut. In diesem Kampf gegen Astrid war die Ausgangslage, neben seinem ziemlich mitgenommen Zustand, allein schon aufgrund der emotionalen Verstrickung selbstverständlich noch mal etwas ganz anderes. Ob er hätte unter anderen Umständen eher oder mehrmals die Stirn bieten können, bleibt an der Stelle vielleicht unbeantwortet, soll sich ebenso aber auch nicht vollkommen ausschließen, dafür meine durch das vorherige und auch dieses Kapitel gestreuten, subtilen Hinweise auf die wie auch immer ausgewogene Verteilung von Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer. Na ja, zwei von den dreien Punkte sind es vielleicht doch weniger…

Übrigens danke für die positive Hervorhebung der Kampfessdarstellung, wenn es ein zu darstellendes Element gibt, an der auch ich immer wieder erheblich zu knabbern habe, dann unter anderem dieses. Dafür verstehe ich mich wohl umso besser darin, stetig zunehmende innerweltliche und durch Verhalten und Handlungen nach außen geratene Spannungen glaubhaft wirken zu lassen. Und ich befürchte, der schmale Grat, auf dem die beiden wandeln, wird für ein paar Meter noch seine Dichte nicht sofort wieder zu sicheren Boden ausbreiten.

Astrid lässt kurzweilig immer mal wieder einen Moment der Schwäche zu, mit dem, dann geschehen, weder sie als auch Hicks wirklich umzugehen wissen und worauf Letzter, selbst wenn er wollte, unter Umständen vom Kampfessgeschehen soweit vereinnahmt und, wie wir am Ende sehen, auch verausgabt, gar nicht mal mehr reagieren kann. Stimmt, da – und auch schon eher – kommt auch noch der Aspekt der Kontrolle ins Spiel. Aber selbst ein solches Schlüsselwort lässt sich natürlich wieder in seiner Bedeutungshoheit als ein vielfältiges Element interpretierten und einsetzen, also wie sollte es anders sein (und ich erinnere an der Stelle gerne noch mal an meine Vorliebe zur Subtilität) ;) – auch hier.

Sturmpfeil und Ohnezahn waren in diesem Kapitel in der Tat noch mal als eine Art Rettungsanker zum Luftholen vor der nächsten Welle für den Leser gedacht, und Hicks hat diese wiederum viel zu kurze Verschnaufpause auch gutgetan.

An der Stelle verabschiede ich mich dann auch wieder,

Ankh
04.05.2021 | 20:26 Uhr
Hallo, hier melde ich auch schon wieder. Da ich heute nicht so viel zu tun hatte, dachte ich mir, ich setze mich an das nächste Kapitel. Und wie ich sehen oder, besser gesagt, lesen muss, war das definitv die richtige Entscheidung.

Da ich mich im letzten Kommentar mehr auf das Handwerkliche konzentriert habe, versuche ich mich mal heute, zuerst etwas über die Handlung zu sagen, da in Numero zwei doch Einiges mehr passiert.

Hicks hat sich wohl etwas zu nahe heran gewagt. Zuerst wird er fast von Sturmpfeil in ein Nadelkissen verwandelt, und dann muss er noch mit Astrid Kämpfen. Wie du es bereits in diesem Kapitel beschrieben hast, hat der Tödliche Nadder eher aus Reflex gehandelt. Sie will ihre Reiterin, und sicherlich auch gute Freundin, beschützen. Da ist es nicht gerade förderlich, sich in der Dunkelheit an jemanden heranzuschleichen. Doch während der Drache allem Anschein nach leichter in den Griff zu bekommen ist, müssen bei Astrid andere Register gezogen werden. Diese Schildmaid lässt sich nicht mit Formulierungen wie "Gutes Mädchen" abspeisen. Dann wäre Hicks schnell einen Kopf kürzer gewesen.
Nein. Hier haben wir es mit einer wutentbrannten und allem Anschein nach zutiefst beleidigten Wikinerin zu tun. Egal, was Hicks getan hat, es muss eine tiefe Wunde in ihren Stolz und ihr Ego geschlagen haben. Astrid kann viel ab, das wissen wir aus den Filmen und noch mehr aus der Serie. Wenn es aber um ihre Ehre geht, gibt es im besten Fall Schwerverletzte. Am besten lässt sich das an der Folge mit dem leuchtenden Fluch belegen. Hier war es die Familienehre, die einen Knacks wegbekommen hatte. Dies übertrug sich schlussendlich auf die ihrer. Was auch Hicks getan hat, und da lässt du mich noch etwas im Dunkeln tappen, muss sie hart getroffen haben, wenn sie beinahe beabsichtigt, ihm via Expresszug nach Valhallah zu verfrachten.

Jedoch gestaltet sich auch Hicks Seite als sehr interessant. Wenn ich den Ausführungen weiter folge, war er nie der Beliebte im Dorf. War er ja auch nicht. Jetzt scheint es aber so zu sein, dass er die im ersten Film angebahnte Beziehung mit Astrid als toxisch empfindet. Was hat er von ihr, bis auf die Schläge und gelegentlichen, kleinen Liebeleien? Er versucht, sich ihr zu erklären, und es zeigt sich, dass er zurückgiften kann. Auch wenn es dafür scheinbar erst eine wütende und mit einer Axt bewaffnete Astrid sein muss.

Ich fühle hier einen starken Konflikt, der jetzt erst seine ganzen Folgen zeigt. Jedoch lässt du noch die einzelnen Details offen. Was genau ist die Ursache? Wer hat den Funken gezündet, der das Pulverfass zur Explosion brachte? Zu einem Konflikt gehören immer zwei Parteien. Es kann nie die absolute Schuld einer einzigen sein. Ich bin gespannt, welche Ereignisse zu dem Endreslutat geführt haben, denen ich jetzt als Leser gegenüberstehe.

Eigentlich wollte ich nun etwas zu deinen handwerklichen Ausführungen sagen. Aber diese Fanfiction macht es einem sehr schwer, das Schreibtechnische von dem Inhalt zu trennen, was ich positiv sehe.
Auch hier hast du die Spannungen im Aufeinandertreffen erst zurückgehalten. Nichtsdestotrotz waren sie wie ein subtiler Unterton vorhanden, der im weiteren Verlauf des Kapitels ein Crescendo erfuhr. Jeder wohl überlegte Satz und die selektierten Wörtlichen reden, in denen sich die geballten Emotionen beider Charaktere entluden, ließen einen mitfühlen, hoffen und mitfiebern. Schafft man es, sich in dem komplexen Schreibstil zurechtzufinden, lässt er einen nicht mehr los. Das immer so daher gesagte Eintauchen in die Geschichte, deren Handlung und deren Personen, erreicht meiner Meinung nach eine neue Dimension. Wobei das Eintauchen ein schnelles Auftauchen suggeriert. Dann sollte man eher von einem ausgewachsenen Tauchgang reden. Das wird dieser Geschichte sehr gerecht.

Wie bereits erwähnt, sind die Dialoge gut ausgewählt und an den richtigen Stellen positioniert worden. Manchmal braucht es eben nicht mehr. Gerade bei solchen kleinen Konzentrationen an handelnden Personen. Ich finde das sehr interessant, da ich in meinem Drachenzähmen leicht gemacht Fanfiction Projekt das Gegenteil versuche. Über die Dialoge soll man mehr über die Charaktere erfahren, ihre Eigenschaften, ihre Macken. Der Eindruck eines Stückes ist mein Ziel, in das der allwissende Erzähler immer mal wieder eingreift und, entgegen der Konvention, den Leser direkt anspricht. Noch will es mir nicht in den Einzelheiten gelingen, aber ich arbeite daran. Die Selektion deiner Dialoge gibt mir da viel zu denken und spornt mich an, selber einige Verbesserungen anzustreben.

Ein weiterer Aspekt, der mir stark aufgefallen ist, besteht in der Länge der Kapitel. Da das Verhältnis Kapitel zu Gesamtwortzahl der bisherigen Geschichte auf einen Schnitt von 5.591,25 kommt und ich mich schon beim Ersten etwas gewundert habe, wagte ich, ein wenig weiter zu blicken und sah Unregelmäßigkeit. Was nun? Wenn ich mir die ersten beiden Kapitel so ansehe, bilden sie abgeschlossene Einheiten, deren Enden unabhängig von der Wortzahl sind. Nicht wird gestaucht, aber im Gegenzug auch nichts unnötig gedehnt. Das sieht man nicht oft und ich muss zugeben, dass ich lange der Fraktion angehörte, die regelmäßig lange Kapitel braucht. Dadurch kann, muss aber nicht unbedingt, die Qualität der Kapitel leiden. Von diesem Kurs bin ich mittlerweile auch abgewichen. Ein Kapitel muss so lang sein, wie es lang sein muss, ohne Regelmäßigkeit.


Gut das wars erst mal wieder von mir. Ich bin freudiger Erwartung auf das nächste Kapitel. Du hast die Spannung so aufgebaut, dass man am liebsten weiterlesen möchte. Doch wie einen guten Single Malt Whisky spare ich mir das für einen anderen Tag auf, um nicht gleich Alles zu vergeuden.


Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 05.05.2021 | 00:58 Uhr
Ein herzliches Hallo zurück,

in dem Kapitel passiert und offenbart sich schon entschieden mehr als in dem vorherigen, das stimmt wohl und doch: Lass dich nicht in die Irre führen. Glaube nicht, dass ich beabsichtige es meinen Lesern leicht zu machen, es trotz mittels einiger Informationen und einer Überschaubarkeit an ihre Schlüssel und Eindrücke zu gelangen. Um es vereinfacht auszudrücken. Es ist kompliziert. Kein Hexenwerk, jedoch im Verborgenen. Nun mal eine schwierige Lage.

Zu nah heran gewagt ist gut, wenn man unüberhörbar wie ein Donnertrommel durch die Böschungen Richtung Boden zischt. Typisch Hicks. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, in dem Moment erscheint einigen so einiges leichter, Drachenzähmen oder sich vor dem Zugbettgehen noch ein Gefecht mit dem Skrill zu liefern, als diese erboste Schildmaid zu beruhigen…
Astrid kann ohne Frage einiges ertragen und auf ihre Art bewältigen, und ein verletzter Stolz und Ego sind schon mal etwas, dass sie aus geregelten Bahnen gleiten lassen könnte… Gibt es nicht auch so Dinge, die man Eindrücken nach getan haben könnte, hat und wieder nicht?

Ich orientiere mich trotz sehr eigener Schreibart doch vom allgemeinen Setting vom Veröffentlichungsdatum her nah an den Originalvorlagen, manchmal, für passende Beschreibungen und Wortfindungen stöbere ich durch die Datenbank zu den Drachen und Begebenheiten aus „Aufstieg von Berk“. Und auf jeden Fall hatte Hicks durch seine übliche Vorgeschichte zu gehen. Einige toxische Empfindungen in der Beziehung zwischen Astrid und ihn und die Behandlung eines Konfliktes war eine meiner Hauptmotivationen damals, diese Geschichte zu schreiben, in der Hicks echt Geduld im Umgang mit Astrid beweist. Wer letzten Endes den Funken gezündet hat, ist eine sehr gute Frage.

Ich versichere dir, sie wird auf eine Art und Weise geklärt, etwas oder jemand wird es gewesen sein. Nur nicht nicht Augen vom augenscheinlich Offenbarten und Offensichtlichen verklären lassen. ;)

Wow. Ich bin Lob ja gewohnt und verstehe durchaus ebenso mit Kritik umzugehen, Aber, dass meine Fanfiktion es so schwer macht, oft Inhalt und Schreibtechnik voneinander zu unterscheiden, ist mit das wohl größte Lob, das mir bisher unter die Augen gekommen ist. Ach herrje, dabei empfinde ich die zwei ersten Kapitel inzwischen als so seicht und mit einer gewiesen Leichtigkeit geschrieben. Nur noch nicht seinerzeit, als ich diese Zeilen tatsächlich schrieb, versteht sich… Wo soll das noch hinführen?

Der Dialog als bloßer oder hauptsächlicher Vermittler zwischen dem Geschehen und Leser ist in der Tat eine Herausforderung und im Medium des Schreibhandwerkes ein weitaus mehr als nur schwieriges Stilmittel. Meinen Respekt, da würde ich mich niemals dran trauen! In dem Fall lautet die Zauberformel wohl wirklich Qualität anstatt Quantität, deren Form allerdings sehr natürlich sehr vom eigentlichen Stil der Geschichte abhängig ist. Wenn dann noch immer wieder ein Stilbruch stattfindet… Schwierig, aber da sich in meinem Kopf bei solchen Eröffnungen ein vollkommen ungefragtes „Was fällt dir dazu ein?“ abspielt, kam in mir höchstens die Idee eines vom Leser oder auch den Protagonisten an sich nicht weiter beachteten Erzählers statt, ein Jemand, der tatsächlich dem Geschehen beiwohnt und durch dessen Augen man das Gesehen beschreibt. Zwar eine Schnapsidee, doch Kein Witz, ich dachte an einen Raben.

Also, ist dein allwissender Erzähler rein zufällig ein Rabe? xD

Was die Länge der einzelnen Kapitel betrifft, kann ich dich wohl möglich insoweit beruhigen, das diese nicht mehr unter 3.000 Wärter gegangen wäre, da einzig Akt V, der aus den kürzesten der noch folgenden Kapiteln besteht, erst durch die Überarbeitung eine Teilung erfahren hat. Klar, Regelmäi0gkeit ist von vielen Lesern, und durchaus berechtigt, ein wünschenswerter Nebeneffekt, für den Autor nur keinesfalls ein Muss. Und nicht jeder Schreiber ist gleichzeitig ein Plotter.

Nun, jetzt hast du natürlich den Vorteil, dass du in diese Geschichte zu einem Zeitpunkt einsteigst, in dem das „abschließende“ Kapitel wenigstens schon mal in ausgearbeiteter Rohfassung soweit vorhanden ist. Wobei, was sich bei mir bloß Rohfassung schimpft hätten einige andere mit Sicherheit ohne mit der Wimpern zu zucken wohl schon lange online gestellt. ;)

Dass du die Geschichte am liebsten weiterlesen würdest, ist mir mit das größte Lob. Dann hoffe ich mal, dass ich deinen Erwartungen auch einigermaßen gerecht werden kann.

Bis dahin.


Ankh
13.04.2021 | 19:27 Uhr
Hi!

Endlich hab ich es geschafft, das zweite Kapitel zu lesen. Das war schon anspruchsvoll, was du da geschaffen hast.

Ich komme mir ein wenig vor wie damals im Kunstunterricht, wenn man ein Bild zur Interpretation vorgelegt bekommen hat und dann herausdeuten sollte, was der Künstler damit sagen wollte. Soll heißen, ich befinde mich beim lesen wie auf Spurensuche, stets am deuten, interpretieren, deinen Wort-Pinselstrichen folgend, in der Hoffnung / Erwartung, daß das Bild sich komplettiert.

Das ist definitiv kein Text, um es mal eben zu konsumieren, man braucht dafür Zeit und Ruhe und man muß sich ein Stück weit drauf einlassen.

Da waren ein paar wunderschöne Sätze dabei, die waren ein Kunstwerk für sich. Ich finde das echt beeindruckend.

Weshalb Astrid so fuchsteufelswild ist… Nun, darüber läßt sich nur spekulieren. Froh bin ich, daß Sturmpfeil ihn nicht aufgespießt hat. Das hätte auch ganz anders ausgehen können. Huh!

Mal schauen, was es im dritten Kap so geben wird…

LG cbra

Antwort von Ankh sun Amun am 13.04.2021 | 21:21 Uhr
Hello agian!

Und vielen Dank für dein Review, das hat mich total gefreut und diesmal habe ich tatsächlich auch gleich die Zeit, noch relativ zügig zu antworten. Das ist, was ich am Review schreiben ja selber so sehr mag, die Möglichkeit des kurzen Austausches zwischen Leser und Autor und und gerade in der Rolle als Letzteres bin ich aber auch immer wieder überrascht! Inzwischen lebe ich während des Schreibprozesses zwar einen an mich selbst gerichteten, vielleicht auch nicht zu unterschätzenden Anspruch und denke hinter dem Sinngehalt eines Wortes schon mal verzweigt.

Aber ich erwarte bzw. erwartete nicht, dass meine Leser das tun und sich den Kopf inmitten der Zeilen zerbrechen.

Wirklich nicht.

Das passiert jedoch, wie die Rückmeldung zu dieser Story bisherig so nach und nach immer mehr aufschlüsselt und das habe ich, um zu gestehen, nicht von Anfang an so beabsichtigt und ist eine über die Geschichte und über die Zeit des Schreibens an dieser wohl stärker herausgetretene Eigenheit meiner... Doch mittlerweile (der Entstehungsszeitpunkt der FF ist nun ja auch schon ein paar Jährchen her und allein zwischen dem und der Wiederaufnahme lagen allein schon drei Jahre ^^") nutze ich das gerne mal geradezu skrupellos schon aus ;)

Deinen Vergleich zu einer Bildinterpretation finde ich äußerst interessant, da er mir bisher nur in einem Review vorher begegnet ist und ja.... ich ursprünglich, wenn das auch nun schon einige Jahre zurückliegt, schon immer mehr Zeichnerin als Schreiberin war ;)

So viel kann ich daher, ohne Gefahr zu laufen zu spoilern, verraten: Einem Satz kann so wie er da steht, weit mehr als nur eine eindeutige Bedeutung inne liegen, wobei ich ich dem Leser nicht vorschreiben möchte, welche er für sich herausließt, welche Spekulationen er hegt oder Interpretationen er folgt... Wie immer eine vorläufige oder auch zu voreilige Schlussfolgerung aussieht, ich bin durchaus gewillt, sie mir anzuhören oder am Ende vielleicht sogar etwas anzunehmen.

Sturmpfeil hat auf jeden Fall einen seine Wirkung nicht verfehlenden Auftritt hingelegt und um ein Haar Hicks von der Bühne gefegt, wohl wahr :D Aber ich dachte, das gute Mädchen sollt Astrid nun ja auch um nichts nachstehen!

In die Schildmaid zu sehen ist nicht so leicht, vor allem, wenn dazu auch noch nur auf Hicks' Wahrnehmung Verlass ist. Und gerade der sieht die Welt auf eine Art und Weise ja durch ganz andere Augen und zugleich nicht unbedingt alles, was um ihn oder auch mit ihm während alle dem geschieht...

Damit bin ich jetzt aber auch still! :D


Ankh
26.08.2020 | 22:06 Uhr
Abend,

wie du schon in deiner Antwort erwähnt hattest, hat der Abstraktionsgrad in diesem Kapitel schon im Vergleich zum letzten zugenommen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass er im Laufe der nächsten Kapitel noch weiter zunehmen wird.

Ich finde es jedenfalls sehr gut, dass du deinem Stil treu bleibst und nicht versuchst, dich der Masse anzupassen, nur um beispielsweise mehr Kommentare zu erhalten. Jeder sollte so schreiben, wie es ihm am meisten zusagt, vor allem da wir uns hier in einem Umfeld befinden, in dem der Griff zur Feder aus freien Stücken und zur Entfaltung der eigenen kreativen Ader erfolgt. Zumindest sehe ich dies so.

Zum Kapitel: Da habe ich mich wohl etwas getäuscht, denn es ja gar nicht Astrid, die ihn dermaßen angriffslustig begrüßt, sondern Sturmpfeil, das brave Mädchen, das Hicks mit ihren Stacheln zur eigen Verteidigung und der ihrer Reiterin zu Leibe rückt. Was ich an dieser Stelle als besonders gelungen empfand, war die spürbare Gefahr die von Sturmpfeil ausging und die lähmende Angst, die Hicks in diesem Moment überkam, da dies ebenfalls ein Aspekt ist, der oft übergangen, oder eher vergessen wird. Drachen, ob nun gezähmt oder nicht, bleiben, ganz gleich als wie intelligent und einfühlsam sie dargestellt werden, wilde Tiere. Es sind keine Hunde oder Katzen, die über Jahrtausende auf solch eine Art und Weise herangezüchtet wurden, dass sie völlig auf den Menschen angewiesen sind und im Grunde keinerlei Gefahr mehr für ihn darstellen. Instinkt bleibt Instinkt und auch erfahrene Reiter müssen sich in bestimmten Situationen vorsehen und nicht die Vorsicht fallen lassen.

Du fasst Hicks' ehemalige Stellung als eigentlich vollkommen isolierter Außenseiter nochmals sehr treffend zusammen, seine zahlreichen Bemühungen sich dem Dorf, aber auch Astrid als würdig zu erweisen sowie die sich entwickelnde Beziehung zwischen den beiden. Könnte vielleicht Hicks' Vergangenheit auch ein Teil des Problems sein? Schließlich hielten ihn alle jahrelang auf Abstand, er selbst musste sich aus diesem Grund ein dickes Fell aneignen, um all den Spott und die Enttäuschungen verkraften zu können. Es wäre demnach nur verständlich, dass ihn die plötzliche Nähe nicht behagt, er nicht mit ihr umzugehen weiß, war er es doch gewohnt, seine wahren Gefühle für sich zu behalten und andere eher auf Abstand. Insbesondere dürfte es ihm in Bezug auf Astrid schwer fallen, da die Nähe zu ihr nicht nur psychischer, sondern aufgrund ihrer Beziehung auch physischer Natur ist und wesentlich tiefreichender als alles, was er bis jetzt erlebt hat. Wie soll er sich vor ihr öffnen, wenn es gelegentlich nicht einmal ehrlich zu sich selbst sein kann?

Erschwerend kommt noch seine körperliche Beeinträchtigung hinzu. Eine weitere Quelle von Unsicherheit und sicherlich auch Scham, auf die du übrigens wieder schön eingegangen bist.

Dass er so ramponiert bei Astrid ankommt, ist aber nicht ihre Schuld. Sie kann ja nichts dafür, dass er mit seinen Quadratlatschen durch die Weltgeschichte stolpert. Wenigstens bringt ihm Ohnezahn die Prothese zurück und steht ihm Astrid gegenüber bei, als die Situation zu eskalieren droht.

Astrids Reaktion war einschlagend und charaktertreu. Die Situation scheint ihr nicht weniger zuzusetzen als Hicks. Der Moment der Schwäche, dem sie sich kurzzeitig hingibt, stellt heraus, dass die beiden sich offenbar an einem Scheideweg befinden, auch wenn mir immer noch nicht ganz klar ist, woraus diese Entwicklung resultiert. Ich empfand es aber auch als nachvollziehbar und gelungen, als Hicks ebenfalls aufbraust, als sie ihn mithilfe ihrer Axt zum Sprechen zwingen möchte. Die Ehrlichkeit, die Astrid wohl von Hicks verlangt, erhält wesentlich größere Bedeutung, wenn er sie ihr gegenüber freiwillig offenbart und sie diese nicht aus ihm herauspresst.
Durch das ganze Gespräch der beiden, ihr Verhalten und ihre Reaktionen wird sehr deutlich, dass beide ein bisschen von der Situation überfordert sind, im Grunde beide vom jeweils anderen etwas verlangen, ohne selbst wirklich zu wissen, welche Ausmaße dies annehmen kann. Sie lassen den anderen nicht ausreden, fallen sich teilweise in Wort. Trotz alle dem spürt man zwischen den Zeilen die große körperliche Anziehung zwischen den beiden und doch stoßen sie sich gleichzeitig ab.

Jedenfalls eine Szenerie voller aufkochender, teils widersprüchlicher Emotionen und ich bin gespannt, wie es weitergeht und vor was Hicks nun Angst hat. Hicks, der vermutlich jetzt auch eine Klinge gezogen hat, geht entweder zum Gegenangriff über oder benutzt diese nur zur Verteidigung.

Maruda

Antwort von Ankh sun Amun am 28.08.2020 | 20:26 Uhr
Hallöchen~

ein kleines bisschen verspätet komme ich auch endlich dazu, dir für dein Review zu danken und auf es zu antworten.

Mit der steigenden bilderreicheren Ausführlichkeit ist es wie von dir schon angemerkt, das nimmt mit den nächsten Kapiteln immer etwas mehr zu. Wobei ich mich danach selber erst mal gefragt habe, an welcher Stelle es vielleicht seinen ungefähren Höhepunkt erreicht. Jetzt kann ich den in der Tat für mich festlegen (und wer wäre ich, an der Stelle mehr zu verraten, denn das möchtest du sicherlich selber herausfinden oder beobachten ;), was mich aber auch wiederum dazu zwingt, die einzige Konstante bei alledem nicht zu vergessen: Nämlich, dass nichts vor Veränderungen gefreit ist, und das trifft auf eine gewisse Weise auch auf das Schreiben zu.
Selbst ein gefestigter Stil unterliegt Veränderungen, mal aufgrund einer herausfordernden Szene, aufgrund äußerer Umstände oder einfach nur aus dem Grund, dass man etwas Neues aufprobieren und sich – zumindest ist es bei mir so – weiter verbessern möchte. Darum ist im Gegenzug ja auch gegen Kritik nichts einzuwenden.

Zu deinen Zusammenfassungen: Und ich habe mir extra Mühe gegeben, nicht vorab in der Antwort zu verraten, dass es sich zu Beginn des Kapitels in Wirklichkeit um Sturmpfeil und nicht Astrid handelt.
Es freut mich, dass die Gefahr, die in dem Moment von Sturmpfeil ausgeht, gut herüberkommt, das war mir sehr wichtig. Das Zusammenleben mit Drachen ist schlechthin nicht ungefährlich und Hicks war wie aus dem Nichts in eine heikle Lage geraten. Das hätte Astrid nicht besser hinkriegen können.

Sicherlich wird auch einiges aus Hicks‘ Vergangenheit in seine Ängste fließen, ohne diese wäre es ja auch langweilig und hätte so vieles aus nun diesen Szenen eine eher schwache Daseinsberechtigung, und ganz genau genommen, nur um das Wirrsal an dieser Stelle noch ein kleines bisschen mehr zu verwirren: selbst das Bein ist ein Widerspiel aus der Vergangenheit. Aber schön, dass diese Gegensatzpaarung auffällt, nun in diesem Kapitel vermehrt in Hicks‘ und Astrids Umgang miteinander und den unterschiedlichen Gründen, aus denen sie einer nach dem anderen aufbrausen.

Selbstverständlich ist Astrid nicht schuld daran, dass Hicks‘ so mitgenommenen auf einmal vor ihr steht, was schlichtweg genauso darauf zurückzuführen ist, dass sie einfach in einer gefährlichen Umgebung leben und ein Fehltritt verhängnisvoll ausgehen kann.

Wie oft fand ich es beachtlich, wenn in einer der Folgen Hicks um Meter von Ohnezahn geschossen wurde und sofort wieder, wie man es auch nur von einem bärenstarken und eisenhart gestählten Hünen erwarten konnte, auf den Füßen stand.

Ja, „einschlagend“ ist was Astrid betrifft, wohl das richtige Wort. Es stimmt jedenfalls: Was Hicks‘ ihr auch immer zu sagen hat oder auch nicht sagen kann, würde nur aufgrund der Axt, mit sie ihm bedroht, erheblich an Bedeutung und zu einem gewissen Teil vielleicht auch seinen Wahrheitsgehalt verlieren.

Ja, die Situation ist verzwickt, ich mein ja nur… vor allem, wenn nun noch schneidende Klingen mit im Spiel sind.

Damit verabschiede ich mich dann mal ,


Ankh
03.05.2021 | 19:58 Uhr
Hallo,

da ich mich mittlerweile über sieben Jahre hier im Fandome herumtreibe, die ein oder andere Fanfiction geschrieben und gelesen habe, musste ich feststellen, dass ich diese hier gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Wer weiß wieso, ich wollte sie immer anfangen zu lesen und dann kam mir etwas dazwischen. Jetzt nehme ich mir aber die Zeit und werde dieses und die darauffolgenden Kapitel lesen und natürlich auch kommentieren. Allein schon der Schreibstil verdient diesbezüglich eine Rückmeldung.

Womit wir auch gleich beim ersten Punkt wären, und, wie ich bereits in anderen Kommentaren hier vernehmen konnte, komme ich nicht umher, diesen Schreibstil sehr zu loben. Er ist komplex, handwerklich gut ausgearbeitet und legt das Augenmerk auf jedes einzelne Detail in der Handlung. Jedes Wort scheint wohl überlegt zu sein. Die Sätze fließen förmlich ineinander über. Sehr gut. Eine derart handwerklich gut Geschichte findet man selten.
Für einige Leser könnte diese Komplexität natürlich zu anspruchsvoll sein. Da jedes Detail genauestens beschrieben wird, braucht es einen guten Orientierungssinn für den Gesamtzusammenhang. Besitzt man dies, ist es möglich, der Handlung zu folgen und jedes einzelne Detail wahrzunehmen. Es ist fast so, als ob sich ein innerer Film vor dem Auge abspielt. Die Kameraführung geht dabei in Close-Ups und Detailaufnahmen auf jede Einzelheit ein und lässt erst durch den finalen Schnitt ein Gesamtbild entstehen. Als zu blumig würde ich deinen Schreibstil nicht empfingen. Eher als romantisch. Und das nicht im Sinne von Emotionen. Vielmehr sehe ich hier Ähnlichkeiten zur Literatur der Frühromantik. Ich tendiere hier zu Novalis oder E.T.A. Hoffmann. Wäre eine interessante Frage, ob du dich von jenen hast inspirieren lassen oder dieser Schreibstil das Werk einer harten Schreib- und Korrekturarbeit ist.
Die bereits angemerkte Wohlüberlegtheit deiner Wörter und Sätze ist sehr interessant und ich vermute auch sicherlich sehr zeitaufwändig. Man sieht förmlich den Erarbeitungsprozess. Was mich hier gleichermaßen beeindruckt, ist dein Durchhaltevermögen. Diese Geschichte wird im November sechs Jahre alt. Aber wie heißt es doch so schön: Gut Ding will Weile haben. Ich für meinen Teil bin da lange nicht so geduldig. Ich muss zugeben, dass meine Korrekturzeiten sehr kurz sind. Sehr kurz.

Mit den Beschreibungen kommen auch die wenigen wörtlichen Reden, die eher als Kommentare zu derzeitigen Situation und zu bestimmten Handlungen dienen. Ort und Lage von Hicks machen dies auch möglich. Lange innere Monologe werden hier vom Erzähler übernommen. Das Finde ich sehr interessant und macht Lust auf mehr. Ich bin gespannt, was für handwerkliche Besonderheiten mich in dieser Geschichte noch erwarten.

Nun aber zur Handlung. Hicks scheint also irgendetwas angestellt zu haben. Etwas, das Astrid sehr erbost hat. Ich bin gespannt, wie dieser hier angedeutete Konflik behoben wird.

Diese Geschichte ist definitiv nichts für "mal so eben nebenbei lesen". Ich werde mir für die nächsten Kapitel Zeit nehmen, was dazu führen wird, dass Kommentare hier nicht regelmäßig erscheinen werden. Dennoch werde ich zu jedem Kapitel einen kleinen beitrag schreiben. Die Geschichte hat es verdient.



Lukas

Antwort von Ankh sun Amun am 04.05.2021 | 00:44 Uhr
Hallöchen~

ich danke dir sehr für dein ausführliches Review und hoffe an der Stelle, eine dem Aufwand ebenso ein wenig zufriedenstellende und dem ebenbürtige Antwort zu verfassen. Leider arbeitet die Zeit da immer etwas gegen mich...

In meinem Fall sind es nun ebenso viele Jahre, die ich in dem Drachenzähmen Fandom schon selber ein wenig geschrieben und einiges gelesen habe. Stimmt, da halten Geschichten, die einem das eine Mal kurz ins Auge fallen und man am Ende wirklich gelesen hat/liest sich nicht unbedingt die Waage, aber was man definitiv tut, ist allerhand Eindrücke für sich mitnehmen.

Es freut mich jedenfalls, dass du noch mal Anstoß gefunden hast, in meine FF zu lesen, und dann noch eine so lange Rückmeldung zu hinterlassen ist alles andere als eine selbstverständliche Einstellung.

Gehen wir jetzt mal einfachl nur von dem oben genannten Zeitfenster aus, war mein Schreibstil schon mit meiner ersten FF in dem Fandom immer etwas komplexer und mit einer gewissen Dichte gefüllt.

Meine Sätze sind in der Tat wohlbedacht und gefühlt zigfach durchdacht, bevor ich sie anständig und zu Ende auf weißen Grund gebracht habe. Der fließende Übergang der einzelnen Sätze ist insoweit beabsichtigt, dass er mit genug Drauf einlassen des Lesers eine lebendige Innerwelt und dieser eine ganz eigene Art zu atmen und eine Vielfalt an Bewegungen schafft; wobei mein Augenmerk wieder nicht auf zu viele Details setzt, zumindest nicht in Form von zu exakt beschriebenen, physischen Fakten, wie z.B. das Aussehen von etwas oder jemandem (ich hoffe, das mutet jetzt nicht zu widersprüchlich an und es wurde ersichtlich, worauf ich hinaus wollte). Quasi ein großes Bilder malen, doch das Empfinden und Einleben, Erkennen in diese nach Möglichkeit ist dem Leser zu überlassen...

Am Ende ist der Effekt von einem Film vor dem inneren Auge mit einigen Handwerk auf jeden Fall beabsichtigt. Ich bezeichne die Dehnbarkeit der einzelnen Momente dazu gerne auch als "Momentaufnahme"

Wenngleich mir Frühromantik als Sammelbegriff etwas sagt, muss ich an der Stelle bekennen, dass die von dir genannten Namen mir zumindest aus dem an Erinnerungen vollen Stegreif nichts sagen wollten und zu Novalis mir keine genauere Assoziationen als Brücke schlagen, da ich mich mit den Profilen von den in dem Bereich altbekannten Schriftstellern an sich bisher nicht groß auseinandergesetzt habe und daher würde ich tatsächlich eher zu Letzterem tentieren (und der Googles-Suche bei Gelegenheit noch mal etwas mehr Zeit zukommen lassen, als ich gerade eben tat). Zum Thema Schreiben beschäftigte ich mich schon immer mehr mit dem direkten Handwerk und den Regeln zum Erlernen diesem; vorausgesetzt ich weiß denn selbst, was ich da gerade tue und verhalte mich während eines Schreibprozesses nicht eher vollkommen unzurechnungsfähig^^“, als mit bereits bestehenden Werken; und obwohl ich zu Eröffnungszeiten wesentlich schneller schrieb und ich solch ein Kapitel mitunter auch mal unter der Woche fertiggestellt und nach meinen Fähigkeiten korrigiert hatte, steckt da aber doch entscheiden – und gerade heute! – eine Menge Arbeit drin.

Emotionen werden noch von weitaus größerer Bedeutung, aber von der Art Schwere Kost, sein, und der Romantikcharakter nicht nur im Bezug auf die Naturbegebenheiten ein starker Bestandteil… Und sechs Jahre...! Meine Götter! Ja! Um in dem Fall vielleicht ein Stück weit Entwirrung zu betreiben:

Die Kapitel einschließlich Akt VI waren ursprünglich innerhalb eines Jahres nach Veröffentlichung des ersten Kapitels fertig geschrieben und ausgestellt. Knapp zwei Jahre darauf war ich aus privaten Gründen schreiberisch nicht aktiv. Und 2018 hatte ich die Geschichte wieder aufgenommen und mir meine Betaleserin dazu geholt, die bestehenden Kapitel alle noch mal korrigiert und danach erst weitergeschrieben. (Und inzwischen sind wir auch am Ende angekommen ;)

Dialoge sind, besonders zu Beginn der Geschichte, rar gesät und es wird gesprochen, was in dem Moment ein Mensch, in dem Fall Hicks ;), wirklich noch in der Lage zu sagen ist. Ganz schlicht ausgedrückt.

Ja, Hicks hat sich vielleicht einen Fauxpas erlaubt und darf Astrids Wut auf die eine als auch andere Weise sicherlich noch ausbaden. Ich jedenfalls würde nicht mit ihm tauschen wollen.

Das ist doch mal eine Ansage! Ich danke dir allein für dieses Review schon sehr und natürlich freue ich mich über jede Form der Rückmeldung, ganz gleich wie oft oder groß sie letzten Endes ausfällt. Allerdings gehöre ich nur auch zu den Autoren, die auf die unterschiedliche Art von Reviews eine auch dementsprechende Reviewantwort verfassen. ;)

Ankh
09.04.2021 | 00:51 Uhr
Hi!

Ich habe deine Geschichte schon seit einiger Zeit in meinen Favos "geparkt" und das erste Kap angefangen zu lesen, doch ich schätze, das ist keine Story, die man "mal eben schnell" konsumiert.
Die Sätze sind wohlüberlegt, teils kunstvoll ausgeschmückt und sehr atmosphärisch geschrieben. Ich finde es durchaus erfrischend, wenn man einfach mal ein Kap nur mit Gedanken geschrieben bekommt, heißt, wenn sie ohnen Dialog (mal den inneren und den mit Ohnezahn abgesehen) auskommt. Das ist Kunst, die nicht jeder beherrscht. Ich mag das!

Ich konnte mich herrlich in Hicks und seine Angst vor Astrid hineinversetzen. Mit ihr will man sich nicht anlegen und noch weniger ihre Wut ausbaden müssen. Was auch immer der arme Kerl ausgefressen hat, er hat schon jetzt mein Mitgefühl.

LG cbra

Antwort von Ankh sun Amun am 09.04.2021 | 21:41 Uhr
Hallöchen~

vielen Dank für dein Review zu meiner Geschichte, das hat mir wirklich am morgen auch gleich etwas die Laune gehoben, nachdem ich es gelesen hatte :)

Ja, ich lege einen besonderen Wert auf die Atmosphäre während der Kapitel und innere Dialoge und Textpassagen, bestehend größtenteils aus den Gedanken des Protagonisten, in dem Fall die Hicks', sind eine Passion von mir.

Umso erfreulicher ist es, wenn man diesbezüglich eine positive Rückmeldung erhält, gerade wenn dies eines der Gründe ist, dass eine Story sich im Umkehrschluss nicht so schnell durchlesen lässt. Dem bin ich mir durchaus bewusst und so mehr freut es mich, wenn sich doch ein neuer Leser zu "Herzbeben" verirrt...

Zugegeben, ich habe mit den Jahren aber auch gelernt, eine von mir empfundene Schwäche, die schimpft sich "zu wenige Dialoge schreiben" zu sowas wie eine Stärke von mir zu wandeln. ;) Schön, wenn es dir gefallen hat.

Stimmt, Hicks hat keinen leichten Einstart und ich wäre auch nur sehr ungern an seiner Stelle, in dem Moment zig Angstzustände wegen Astrids Axt ausharren zu müssen und was das betrifft, wünsche ich dir viel Spaß mit den nachfolgenden Kapiteln und wer weiß, vielleicht wird alles ja gar nicht so schlimm.

Ankh
23.08.2020 | 19:18 Uhr
Hallöchen,

endlich beginne ich damit, etwas mehr Freizeit zur Verfügung zu haben und da ich schon lange beschlossen hatte, etwas mehr Zeit in das Lesen und nicht nur Schreiben auf dieser Seite zu investieren, und mir darüber hinaus vorgenommen hatte, mir deine Geschichten zu Gemüte zu führen, ist dies hoffentlich der Auftakt meiner aktiveren Präsenz in diesem Fandom.

Ehrlichkeitshalber muss ich jedoch zuerst gestehen, dass ich schon vor einiger Zeit begonnen hatte, das erste Kapitel zu lesen. Aber schon nach einigen Sätzen wurde mir klar, dass dies keine Geschichte ist, über die ich einfach so drüberlesen, sondern mit der ich mich etwas intensiver auseinandersetzen möchte. So viel Mühe und Herzblut, wie offensichtlich in diese Geschichte geflossen ist, hat es verdient, auch dementsprechend behandelt zu werden.

Dein Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut! Zwar schreibst du sehr detailliert und zeitweise auch abstrakt, aber das ist genau nach meinem Geschmack. Du lässt dir Zeit, eine Atmosphäre zu erschaffen, sodass man als Leser vollkommen in das Geschehen eintauchen kann. Bisweilen bringst du Sätze zu Papier, von denen ich regelrecht fasziniert bin. Sie bringen die Wörter auf so eine kunstvolle Art zusammen, die mir wahrscheinlich nie in den Sinn gekommen wären. Ein solcher Satz wäre beispielsweise „[…]wo die Luft den Duft der abendlich einkehrenden Gemächlichkeit bereits um sich gelegt hatte.“ Hach…so poetisch…. Aber mein liebster Abschnitt diesbezüglich ist wohl derjenige, in dem Hicks die Bedeutung der Talmulde für ihn Revue passen lässt. Allerdings wäre er zu lang, um ihn hier als Beispiel zu zitierten.

Kommen wir nun aber zum Inhalt. Schon in den ersten Sätzen wird deutlich, dass eine gewisse Spannung in der Luft liegt, die Hicks offenkundig gar nicht zusagt. Erst nach und nach lüftest du das Geheimnis, ohne dabei aber ins Detail zu gehen. Obwohl ich schon aus Hicks' beredetem Verhalten darauf hätte schließen können, dass nur eine ganz spezielle Dame dazu imstande ist, Hicks in solche Angst zu versetzen.

Ich musste schon die ganze Zeit über schmunzeln, wie Hicks dort in seinem Versteck verzweifelt und wer kann es ihm verübeln? Niemand würde sicher gerne Bekanntschaft mit Astrids Zorn, noch weniger mit ihrer Axt machen und die Arme scheint fuchsteufelswild zu sein. Es war übrigens, meines Erachtens nach, sehr charaktertreu beschrieben, wie er im Gebüsch ratlos seinen Gedanken nachhängt, sich seinen Tod in allen Facetten auszumalen beginnt, immer wieder Mut zu fassen versucht und ihm währenddessen ständig Missgeschicke widerfahren.

Ohnezahn ist ihm in dieser Lage leider keine allzu große Hilfe. Auch sein motivierender “Stoß in die richtige Richtung“ endet nur damit, dass der arme Hicks angeschlagen auf dem Boden landet und bei dem ganzen Lärm sicher längst Astrids Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

Was nun tatsächlich vorgefallen ist und warum Astrid Hicks wohl am liebsten vierteilen würde, kann ich bis jetzt nur spekulieren, obwohl du ein paar kleine Hinweise gestreut hast, denen ich wie Brotkrümeln im Wald zu folgen versucht habe. Offenbar waren sie dabei, sich körperlich etwas näher zu kommen und dann hat Hicks etwas getan, worauf Astrid ihn geschlagen und das Weite gesucht hat. Es muss sich um ein schwerwiegendes Problem/Ereignis halten, wenn Hicks nicht einmal Grobians Rat einholen möchte. Möglicherweise interpretiere ich zu viel hinein, aber könnte es im Zusammenhang mit seinem Bein, oder eher seinem fehlenden Bein stehen?

Da sind wir schon bei einem weiteren Punkt, den ich positiv hervorheben möchte; nämlich, dass du auf sein Bein eingegangen bist und dargestellt hast, dass es ihm Scherereien bereitet, die schon eher am Anfang des Kapitels angedeutet werden und als er dann die Felswand herunterfällt, dabei seine Prothese verliert. Ich weiß zwar nicht warum, aber in diesen Sätzen schwang so ein gewisser Unterton mit, der mich zu meiner Vermutung verleitete. Aber, wie gesagt, es sind nur meine persönlichen Mutmaßungen. Umso gespannter bin ich, ob sie sich bewahrheiten und wie es weitergeht, da er jetzt wohl im Angesicht der holden Walküre steht; was im Übrigen ein netter Cliffhanger ist/war.

Astrid scheint keine Zeit zu verschwenden und Hicks sogleich an den Kragen zu wollen…

Gut, ich glaube, ich belasse es hierbei und melde mich wieder, wenn ich weitergelesen habe.

Maruda

Antwort von Ankh sun Amun am 24.08.2020 | 15:25 Uhr
Hallöchen~

ich möchte dir wirklich sehr für dein Review zu dem Kapitel danken.

In dem ersten Moment, als ich deinen Kommentar gesehen hatte, war ich so ein kleines bisschen verdattert und musste die Zeilen beständig neu anfangen, so lange ist es nun schon her, dass ich eine für mich persönlich ansatzweise annehmbare und gut tuende Rückmeldung (mit Ausnahme der meiner Betaleserin) zu einer meiner Geschichten erhalten habe. Was äußerst schade ist, irgendwie hinterlässt es einem nämlich das Gefühl, man verlernt so doch die Kommunikation mit seinen Lesern.

Aber kommen wir zu deinem Review:

Es freut mich, dass ich dich mit meinem Schreibstil begeistern kann und einzelne Sätze offenbar auch nicht ihre Wirkung verfehlt haben. Mit Worten ab und an ausgefallene Kombinationen zu schaffen und ein eindringliches als auch abstraktes Bild zu zeichnen, ist sozusagen eine Vorliebe von mir.
Wobei ich sehr darauf achte, dass ich mich dazu stets Wörtern bediente, die genau in das zugebende Bildsetting passen oder halt zu keiner allzu bunten Ansammlung verdrehter Bilder verkommen. Facettenreich soll es dennoch sein.
Was die Abstraktheit oder auch Komplexität betrifft kann ich vorneweg sagen – das wird noch zunehmen. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass der Beginn der Geschichte durch nun schon mehrmalige Korrekturen interessant gealtert ist, und einst noch viel einnehmender für sich stand und sogleich einige Sätze sicher auch überflüssig waren. Ich habe die Sätze auszudünnen versucht bzw. probiert einfach verständlicher zu schreiben und bin in der Zeit aber zu der endgültigen Erkenntnis geraten, dass das einfach nicht mein Stil ist und habe es seitdem satt, mich selber in der überwiegenden Masse ein oder unterzuordnen. Darum empfinde ich mittlerweile den Auftakt der Geschichte selber als recht seicht – aber auch als gelungen, um einen Leser anfänglich erst mal an meinen Schreibstil und auch an den Inhalt der Geschichte heranzuführen.

Mich freut jedenfalls, dass das Kapitel in seinen Einzelheiten dir zugesagt hat. Der Anfang ist wohl wirklich noch sehr charaktertreu gehalten, ich hoffe, dass ich das im Laufe der Handlung auch weiterhin so halten kann. Tatsächlich orientiere ich mich nämlich nicht nur an Hicks‘ Charakter aus den Filmen, sondern vor allem auch aus der Serie und der ist doch noch mal ein bisschen anders. Sich in der Entwicklung befindend eben.

Natürlich, wie aber auch aus der Kurzbeschreibung zu entnehmen, nehme ich Bezug auf Hicks‘ Bein und hoffe inständig, auch ausreichend genug. Da ich dies als ein starkes Merkmal und es als ebenso wichtig empfinde, immer mal wieder das Augenmerk des Lesers wieder darauf zu lenken. Wie viel es mit der Ausgangslage wirklich zu tun hat, werden die kommenden Kapitel sicherlich verraten. ;)

Ja, da kann man nur hoffen, dass Astrid mit ihm nicht allzu grob ins Gericht geht oder Ohnezahn ihm wenigstens rechtzeitig zur Rettung vor ihrer Axt eilt. :)

Damit verabschiede ich mich erst mal und danke noch mal für das Review,


Ankh
21.01.2016 | 17:32 Uhr
Moin Ankh,

erstmal: Sorry das ich zum letzten Kapitel keine Review dagelassen habe! War eigentlich motiviert es zu machen, doch dann kamen Sachen wie Schule und eine eigene Geschichte doch noch dazwischen...
Aber egal, hier ist die Review zu diesem, wirklich guten Kapitel.

Du hast hier die Geschichte des Kampfes der Beiden weiter geführt, hast wirklich mitreißende Dialoge und teilweise noch mitreißendere Szenerien erschaffen.
Wenn ich mich so an den einsetzenden Regen erriner und mir vorstelle, wie die Beiden dort stehen, sich gegenseitig anbrüllen, vorwürfe machen und ihre Beziehung auf ein neues Ergründen,
bekomme ich abermals Gänsehaut. Einfach krass wie du mit deinem Wort- und Detailrepartoir eine fast schon Filmische Atmosphäre schaffst.
Mich hat es von Anfang bis Ende einfach nur mitgerissen und ich bin nun wirklich gespannt, ob Astrid Hicks nun die Lippe abbeißen wird, oder ihm die Axt einfach nur in den Unterleib rammt.
Ich freue mich unglaublich auf das nächste Kapitel und bin gespannt wie ein Bogen, wie es weiter geht!

Gruß,
Pheo'

Antwort von Ankh sun Amun am 22.01.2016 | 20:47 Uhr
Hallöchen~

und uff... irgendwie hab ich hier frühstens nach einem noch mal neuen Kapitel mit gar keiner Resonanz mehr gerechnet. Jetzt muss ich ja doch schauen, dass ich mich weiterhin ranhalte. Wie ich den Januar doch hasse, jedes Jahr wieder... aber mein Ding, da die Schreiblust zu erhalten. Mach dir keine Sorgen, für gewöhnlich nehme ich es nicht übel, wenn mal einer meiner reviewtätigen Leser ausfällt und so ist alles gut.

Ja, mir liegt immer wieder was daran, meine Leser an eine glaubhafte Szenerie zu fesseln, auch mit jedem Kapitel immer neu, selbst wenn ich gewisse Eindrücke aus vorherigen Kapiteln durchaus in einem anderen nun weiterführe. Aber da weiß ich mich für gewöhnlich schon geschickt durchzuarbeiten, wenn ich nicht mal auch einen oder mehrere schlechte Tage habe und mir irgendwas entgeht. Aber bis jetzt hat sich noch nie jemand bei mir in dieser Hinsicht groß beschwert, so vertrau ich mir da mittlerweile schon recht gut. Mit den letzten beiden Kapiteln ist es dann ja schon etwas lustig. Wenn man sich an den Anfang erinnert, ging es noch etwas unscheinbar los und auf einmal spitzt sich alles immer weiter zu, bis Astrid halt nur noch auf Hicks losgeht und er auf sämtlichen Wegen von ihr einsteckt. Wo du erwähnst, dass sie sich anbrüllen und Vorwürfe machen, ja, wie sollte es anders sein. Auch wenn ich zugebe, da teilweise leise Zweifel habe, es so gut hinzubekommen, da Hicks allein im dritten Kapitel nichts sagt und Astrid ihn anschreit und doch all das aus seiner Sicht stattfindet. Wo ich allerdings auch nicht rausfallen werde, zwei Pespektiven sind zwar schön und gut, da man gewiss auch mehr aus einer anderen Sichtweise erfährt, aber das würde in dieser Geschichte nun nicht funktionieren. Würde alles einfach zu durchschaubar und fast wieder uninteressant machen, da halt eine Seite im Dunklen bleibt und man sich als Leser allein auf Hicks Wahrnehmung verlassen muss. Und doch kann ich mich für äußere Reize noch mal ein kleines bisschen so weiter rauslehnen, als aus der Ich-Sicht, die dann alles noch mal doppelt und dreifach ziehen würde. Die Kapitel sind nämlich jetzt ja nicht soo kurz und die Situationen relativ gut ausgeschöpft. Zumal kann ich die Ich-Sicht persönlich nicht ganz so ausstehen... und Astrid mag ich nicht genug, um sowas noch mal aus ihrer Sicht durchzukauen. Wo mir Hicks männlich sensilbe Pespektive in Sachen Übung mehr bietet. Gut. Und tja... ähm, wo war ich? xD

Genau, sie brüllen sich an. Im jetzt letzten Kapitel hatte ich, verbunden mit dem dritten, Zweifel, dass es nicht so gut umgesetzt worden sein könnte, aber im Endhinein schlägt es ja genau diese Bahn ein: Astrid proviziert Hicks und Hicks weiß sich vorerst nicht zu helfen, obwohl ihm die Wut und sein eigener Ärger schon bis zum Halse stehen, sobald er sich aus sich raus traut. Im vorletzten Kapitel sagt er ja nichts, er kommt gewissermaßen Astrid auf keine wirkliche Art entgegen. Sie schwingt ihre Axt, er ist so beherzt und reagiert, kriegt sie dadurch direkt in die eigene Hand. Ja, aua, das tut weh und war der Punkt, wo ich erst die Stelle gekommen sah, alles umzudrehen und ihm jetzt mal etwas die Zügel ziehen zulassen, bis sie sie vielleicht irgendwann mal ganz fallen lassen. Bestimmt gebe ich ihrer Beziehung auch nicht den sichersten Nährboden, aber mit diesem hätte das alles ja auch keinen Sinn und wäre langweilig. Und ich musste unbedingt aus dieser "Sie sind total ineinander verschossen und liebten sich schon immer und werden das auf ewig"-Schiene brechen, denn allein wenn man die Serie verfolgt (was ich übrigens gar nicht mal tue, einfach keine Zeit), sieht man, dass das vielleicht nicht so ganz laufen kann. Und so befindet sich zwischen den sogenannten, ach so heilig hoch angerechneten Kuss von Astrid im ersten Film und bis zum Irgendwann eine doch recht große Lücke, wo noch so viel passieren kann und die man nach Belieben füllen kann. Ich habe es jetzt so gewählt. Und dann muss ich Astrid auch noch irgendwie ihr Temperament dämmen, denn ich könnte es nicht ab, wenn sie plötzlich zur Jammerliese und total unbeholfenen Mädchen wird, wenn sie jetzt natürlich aber zumindest rumschreien darf, stecken ja auch nur Gefühle hinter.

Na, ob aber Hicks so an sie jetzt rankommt. Du wettest schon mal auf Blutbeißen und Axt im Unterleib? Also ich kann mich ja erinnern, dass du mich mal gefragt hast, warum ich so gemein zu Hicks sei... Das stellt ja alles, was ich bis hierher verzapft habe total in den Schatten. xD
Ich freu mich auf jeden Fall, dass dir die FF gefällt und ich dann doch durchaus komplett hindurch wieterhin begiestern kann, und danke dir so für dein Review.

Jetzt habe ich total viel geschrieben, aber handelt sich höchstens nur um Hintergedanken. Mit Spoilern hüte ich mich! Doch mein Respekt, wenn du es bis hierher geschafft hast. ;)

LG
Ankh
Elly7289 (anonymer Benutzer)
24.08.2018 | 20:54 Uhr
Es freut mich das du jetzt wieder weiter machst :)
Bin schon aufs nächste kapitel gespannt.

Antwort von Ankh sun Amun am 25.08.2018 | 12:33 Uhr
Freut mich, dass dir die Geschichte gefällt. Das nächste Kapitel ist schon in Arbeit, wird trotzdem etwas dauern, bis es fertig ist.
23.03.2018 | 18:06 Uhr
Handwerklich sehr gut. Fehlerfrei in bezug auf Rechtschreibung und Grammatik. Solide formatiert. ;)

Ich persönlich empfinde nur die Adjektivdichte als etwas zu hoch. Dadurch wirkt die Sprache blumiger, aber dadurch auch etwas weniger authentisch. Mehr so als wollte man ein Gedicht erzählen und weniger eine Geschichte. Bei eine Geschichte darf man viele der kleineren Details auch der Phantasie der Leser überlassen. Und einige Adjektive wirken auch manchmal etwas seltsam.

Vielleicht am Beispiel: "Nachdem die Verblüffung für Astrids Auffuhr in ihm abgeklungen war, hatte er den hingebungsvollen Moment der Erzürnung selbst erst mal gebraucht, sonst wäre er wohl nicht weniger durchgedreht." Der hingebungsvolle Moment der Erzürnung? Das Adjektiv wird da gar nicht benötigt. Die Sprache wirkt klarer, wenn man sie mit etwas weniger Ballast ausstattet.

Oder gleich im Folgesatz: "Er war ihr nicht sofort gefolgt, sondern überfallartig in Grobians Schmiede gestürmt, wo die Luft den schwülen Duft der abendlich einkehrenden Gemächlichkeit bereits um sich legte." Verliert der an Wirkung, wenn man die Adjektive hier wegläßt? "Er war ihr nicht sofort gefolgt, sondern in Grobians Schmiede gestürmt, wo die Luft den Duft der abendlich einkehrenden Gemächlichkeit bereits um sich legte."

Das sind letztlich nur Kleinigkeiten. Aber da die Beherrschung aller Grundlagen gegeben ist, darf man nun sicher auch diese ansprechen. ;)

Ein schöner Cliffhanger am Ende des Kapitels, btw.

Antwort von Ankh sun Amun am 24.03.2018 | 12:19 Uhr
Hallo Helge,

vielen Dank für das Review. Klar ist die Kritik der Bagatellen erlaubt. Jetzt, wo ich davon ausgehen kann, dass die Grundkenntnisse weitestgehend vorhanden sind. :)

Ich werde mir die Kritikpunkte zu Herzen nehmen. Zwar befinden FF und Überarbeitung sich derzeit in Stasis,  doch sobald mein junges Muttersein es wieder zulässt, werde ich auch die von dir genannten Beispiele entsprechend korrigieren.  

Die Adjektivdichte gehört mit zu den Punkten, die ich unlängst in den Griff zu bekommen versuche. Es ist an mancher Stelle schön, für längere Kapitel wie diese allerdings zu ausschweifend. Wäre ich nicht derart unkooperativ, wäre ein Beta wohl möglich keine allzu abwegige Idee.
Ich werde sehen, was sich in absehbarer Zeit machen lässt.

LG
Ankh
17.07.2016 | 19:26 Uhr
Hallo Ankh,

habe Angst und Erbamen mit mir. Ich verbringe nun meine Ruhezeit zwischen Umzug und Schule mit Reviews schreiben... Ich hab mal Zeit und motivation. Also let's go!
I wanna catch 'em all! Warte... falscher Film.
Naja, ich gehe dann mal durch die ruhigen Pfade der Nacht und genieße den wundervollen Geruch der Blumen um mich herum, welche sich dann doch letztenendes als 1000 Bücher entpuppen, welche mein Bruder mit Perfum überschüttet hat. Kleine Brüder sind wirklich ein Segen [*^_.^*]

Naja, nun aber mal zum eingemachten. Dem wirklich Review, vor welchem ich mich seit zig Zeilen drücke, weil das wieder ein Auf und Ab der Gefühle wird und ich keine Ahnung habe, in welchem Ende der zig verschiedenen nun landen werde, um dir meine Auffassung der Geschichte zu präsentieren.

Ein langsamer Anfang, getragen von Schlappheit, Verausgabung, Verletzung und dem Geruch vom trauten Heim. Das leichte Lüftchen und der Regen zerren ihn nur aus seinen Gedanken und platz...
Mist, noch immer draußen im Regen. Oh guck mal, ein roter Regenwurm! Und dann doch wieder das traute Heim.
Was tust du mir nur mit deinen so künstlerisch geschriebenen Kapitel an! Ich steig da nur schwer durch.. Wo genau (also als Ort) befinde ich mich gerade in der Geschichte?
Also, ich habe Versucht diese Review zu schreiben wie ein etwas "schlechteres/ nicht so ganz übertrieben geschriebenes" Kapitel, doch dann hat mein ohnehin schon überforderter Kopf die Bremse gezogen.
Also doch wieder normal, trotzdem: I wanna catch 'em all! Ach Verdammt! Schon wieder der falsche Film! Wieso bin ich denn gerade auf dem Pokémon trip... Ich spiel noch nichtmal das neue Pokémon GO (?)...
Naja, nun aber wieder zu deinem Kapitel.
Aufgrund der wirklich schweren Strukturen und teils sehr wechselnden Szenrieren aus Bewusstsein und Flashback lasse ich eine Inhaltliche zusammenfassung einfach mal außen vor. Soll die Dame sich ihr Kapitel doch gerne nochmal durchlesen, falls nicht ganz klar wird, was ich meine.... Oder so ähnlich... Ich schau zu viel "Game of Thrones"...

Wie bereits in meiner famosen Ankündigung für meine Review, finde ich dieses Kapitel sehr, sehr schwer zu lesen. Ein teils Altmodischer Ausdruck, ja schon fast wie eine Sage aus dem Mittelalter.
Errinert mich an Geschichten aus der "Romantik" oder auch dem "Sturm und Drang"... Ja, Schule bringt doch irgendwie, irgendwas, auch wenn ich mich hier ziemlich irren kann... Du weißt es ja vielleicht sogar besser als ich.
Und um auf den Punkt zu kommen; Willst du mein Gehirn in Mikrowelle stellen, nur um es danach an einem Haken über dem glühend heißen Lagerfeuer aufzuhängen!?
So sehr ich deinen Schreibstil auch bewunderen mag und ihn ihn für wirklich Anspruchsvoll empfinde, so war dieses Kapitel echt eine schwer zu verdauende Kunst für mich.
Sehr viel wechsel, sehr viele Fragen, wenige Antworten. Ein steter Wechsel aus klaren Worten und dann wieder einer Milliarde Sätzen (gefühlt) umschreibung, beschreibung, Emotionen, Sicht, Gemütszustand oder (mein liebling) eine Mischung aus mehreren. Ein unglaublich klaares Bild, welches sich nun vor meinem geistigen Auge entwickelt hat, sodass ich mich richtig zurückgedrängt fühle, vor dieser Bildmacht.

Aber ist das der richtige Weg? Man mag sich jetzt fragen: Ist es gut, wenn eine Geschichte so verwirrend ist? Ist es gut, wenn man Sätze oder sogar ganze Abstätze doppelt und dreifach lesen muss, um zu wissen, wo genau sich der Protagonist befindet? Kann man da vielleicht ein wenig mehr Klarheit schaffen, oder muss ich mich einfach nur weiter entwickeln? So wie mein Turto.... Fresse Pokémon! Nicht schon wieder!
Bei diesem Kapitel war ich mir fast andauernd unsicher, außer am Ende, wobei ich zu diesem auch gleich noch etwas anmerken will.
Wo genau bin ich? Was soll ich fühlen? Was genau passiert gerade? Man kann sich jetzt zu der einen oder anderen Seite gesellen.
Da ich beim ersten Mal auf der einen, beim zweiten auf der anderen Seite stand (So denke ich zumindest), kann ich mich nicht entscheiden, ob dies ein wirklicher Kritkpunkt ist, oder vielleicht doch ein Kompliment auf imens hohem Niveau, welches ich noch gerne Erreichen würde, auch wenn es mir bereits mehfach von anderen zugesprochen wurde... Ob dies Stimmt mag dahin gestellt sein, jedoch schaue ich mir dein Kapitel vollkommen Neidlos an und sehe darin ganz viel.
Inspiration, Lehre oder auch eine simple Geschichte, welche sich nicht simple in Worthülsen verpacken lässt.

Zum Ende:
HA! Deine Schwachstelle! Eine rein in der realität stattfindende Szene, in welcher ich auch mal wirklich sagen kann! Also los! I wanna catch 'em a... Ach.. Ich geb auf...
Auch wenn man nicht sagen kann, das es schelch war oder unüberlegt geschrieben, so denke ich mir jedoch, das du hier und da vielleicht doch noch ein Detail aus der Umgebung mehr hättest einbringen können.
Ja, das bin ich, der das Licht und Schattenspiel in seinen Geschichten sehr gerne hat, von daher nenne ich es hier bei dir auch einmal. Keine wirkliche Kritik, sondern ein Geschmacksbedinge Prefezenz meinerseits.

FAZIT:
Ja. Ne. Sehr lang. Sehr gut. Sehr schwer.
Du hast vollkommen übertrieben und hast meinen Kopf zum Stillstand und zur Hochleistung gebracht.
Ein danke an dich und ein "wie kannst du nur"!
Ein wirklich gutes Kapitel, welches in vielen Punkten meine Erwartung hat übertreffen können und meine bisherigen Leserischen Fähigkeiten mehr als nur einmal auf die Probe gestellt hat.

Auf ein wiederschreiben und hoffentlich konnte ich dir irgendwie, irgendwas aus meiner Sicht näher bringen.

Gruß,
Pheo'

PS: Falls ich ab und zu sehr geschwollen geschrieben habe: Game of Thrones ist schuld. Ich schau diese Serie grad echt zu viel.

Antwort von Ankh sun Amun am 18.07.2016 | 02:48 Uhr
Aha. Seiner Exzellenz beliebt es also danach hochachtenden Wortes in die Unterhaltung zu steigen und korrespondieren, verlangt es nur zuvor vielleicht noch nach einer schicken Tasse Tee und knusprig süß mündenden Gebäck dazu? Ja zum Wohl? Na gut... also den Tee kannste haben, die Kekse... sehr gerne, bleiben aber nur in der Backe haften und was die Worte anbelangt, ist mir gegenwärtig leider jedoch etwas der Schnabel verwachsen. Unter diesem Umständen sehen wir uns am besten vielleicht höflicherweise gegenseitig einfach ein paar Kleinigkeiten nach. Ich meine, wohl duftende Blumenwiesen und eine gemeinsame Zeit mit niedlichen oder auch alles Leben zertrampelnden Pokèmon auf ihnen... also ich kann dich vollkommen verstehen. Ah. Schöne Kindheit. Und der Gitter-Nagellack, den du dir ohne Erlaubnis gekauft hast und kaum dass er drauf war, nur mit Seifenwasser und Bürste von den Fingern schrubben lassen durftest, bis ja alles ab war... ja, man hat mich so oft gewarnt, was ich alles erst ab 15 darf, aber ich habe auch so viel gelernt *träum*

Aber nun gut, ich mach mal besser weiter. Meine Antwort wird wohl recht sprunghaft mit hier und da mal was, dadurch dass ich mal der Reihe nach die einzelnen Punkte versuche abzuarbeiten und was dazu zu sagen. Mit verschiedenen Gefühls- und Auffassungssträngen habe ich nun auch keinerlei Schwierigkeiten, die toleriere ich gern. Ich antworte nur dann umso gerner auch darauf. Schließlich habe ich ja irgendwas angestellt und das dieses Mal in manchen Dingen sowohl gut als auch schlecht.

Ich weiß ja als Einzige am besten, was ich schreiben und wie wiedergeben wollte, und wie es aussieht hat einiges aber auch nicht so ganz geklappt und nun muss ich genauso ein bisschen rätseln, welche Stellen es dir genau so schwer gemacht haben. Damit ich vielleicht doch ein bisschen erklären oder aufklären und bestenfalls noch verbessern kann, was mein Kopf sich da überhaupt zusammengemalt hat. Ich könnte fast meinen, gleichzeitig wolltest du dich mit deinem Review dafür bei mir rächen, dass ich mein Kapitel so zerstörerisch gestaltet habe. Roter Regenwurm...? Ist der dir jetzt über den Schuh gekrochen oder hast du den ihn meiner Geschichte gesehen oder... wer näht denn eine Wunde mit Regenwürmern? Woah! Ne! Raus damit aus dem Kopf!
Oder darf ich es viel mehr so verstehen, dass ich nicht wirklich erkennbar mache, ab wann man sich nicht mehr draußen, sondern in der leicht vertrauten, warmen und "trockenen" Umgebung befindet? Vielleicht ist das jetzt überflüssig, aber zuerst befindet man sich draußen, so gut wie angekommen auf der hohen Bergspitze und auf dem Weg zu Gothis Heim. Das Wetter ist ungemütlich. Strich! Bewusstsein- und/oder Ortwechsel in das Haus. Ich befürchte, ich habe mir aber selbst einen gewaltigen Streich mit diesen drei kleinen Sprüngen getan. Ich bin es nicht gewohnt in den Szenarien zu springen und auf einmal vielleicht in eine völlig neue Situation zu führen. Ich gehe solchen Abhandlungen in vielen meiner Geschichten aus dem Weg und... habe sie vielleicht mittlerweile auch ein bisschen verlernt. Oder ich habe hier wirklich manches einfach zu schwer gemacht, auch für mich, es überhaupt an einem verfolgbaren Stück zusammen zuhalten. Auch der wohl möglich kurzweilige Eindruck eines Flashbacks war nun überhaupt nicht beabsichtigt, der sich.... ich ahne sehr an welche Stelle des schmerzlichen Abklangs eingeschlichen haben wird. Nein. Da ist mir schlicht ein Fehler unterlaufen.
Ich werde ganz am Ende des noch folgenden Textes hier vielleicht noch ein wenig was Aufschlüssendes zu nun diesem Kapitel und allgemein schreiben.

Zu meinen Schreibstil und Ausdruck mag ich sagen, dass ich mich tatsächlich einer mehr leicht altmodischen und auch nicht unbedingt heutigen Sprache bediene. Wirklich nicht. Beabsichtigt. Voll gewollt. Leichter Barock halt. Das soll aber nicht heißen, dass meinen Lesern gänzlich die Luft beim Lesen ausgehen soll und es keine Ankerstellen geben darf, die kurz entschnauben und sich sammeln lassen. Du sollst eigentlich nicht mit zittrigen Finger auf dem Weg zum Review-Button vor meiner Geschichte kollabieren. Das ist wirklich nicht meine Absicht, auch wenn ich sehr viel auf einen gehobenen Anspruch gebe. Ich spiele sogar sehr gerne mit Verwirrung, führe mal ein kleines bisschen an der Nase herum, aber hier kam die aufklärende Bildmacht wohl ausnahmsweise mal zu spät und dazu kommt noch, dass ich mich für diese Geschichte gar nicht mal irgendwelcher Verwirrungen bediene. Das wäre zu viel. Ich habe einfach nur Hicks Wahrnehmung versucht wiederzugeben, wie er leicht verwirrt und doch zu sich kommend mitbekommt, was um ihn geschieht, er sehr viel spürt, aber nur zögernd selbst ausmachen kann, wo das eigentlich ist. Wie es um ihn aussieht. Aber wie du es bereits zutreffend selber geschrieben hast, ist er zum Ende hin dann doch in der Realität angekommen und es wird vieles klarer.

Um allgemein zu etwas mehr Klarheit zu kommen. Unsicherheit und Null-Orientierung ist nie etwas, was ich in meinen FFs für meine Leser anstrebe. Umdenken ja, ein einziger Satz, womit sich offenbart, dass ich gerade etwas vorgeführt habe, ja. Aber wie schon angemerkt; habe ich darauf allerdings noch kein einziges Mal während dieser Geschichte so wirklich zurückgegriffen.
Wenn du noch mal drüber nachdenkst und für dich sagen kannst, dass du in diesem Kapitel alles mehr so wie in einem finsteren und nebeligen Tunnel um dich aufgefasst hast, so wie Hicks, der halt nichts über den sich nur langsam weiter ausbreitenden und dunklen Tunnel verschleierter Sinne um sich wahrnimmt... dann ist das Kapitel so gewollt. Wenn nicht oder wirklich nur, weil ich dir jetzt einmal diese Sicht erläutet habe, dann nicht, weil Fakt ist, dass ich in diesem Kapitel auch ein wenig verkackt habe und ja auch vor ein paar Tagen schrieb, dass ich noch mal kurz korrigierend drübergehen werde.
So verwundert mich deine mehrgleisig ausschlagende Meinung zu meinem Kapitel auch nicht, da sich dein genannter Kritikpunkt sowie das Lob hier zurecht und gleichermaßen wiederfindet.

Und zu meiner Schwachstelle: Enden egal welcher Art gehören generell zu meinen Schwachstellen, oder sehe ich als welche an. Sehr oft schwächel ich auf den letzten Wörtern oder auch Sätzen. Bei nun längeren Kapiteln fällt das vielleicht auch gleich noch mal etwas doller auf, wenn ich da mal wieder erfolglos durchgerieselt bin. Gefrustet oder auch müde bin und mein kritischer Blick nachlässt. Ist dir eigentlich das Teil I aufgefallen? Das Kapitel war an sich in seiner Flut allein an änfänglichen und mittleren Details zu lang geworden und das war nur halb beabsichtigt. Ich bin mit dem Ende also an sich auch nicht zufrieden. Dass es nun aber genau diese Art der Details waren, die du mir noch mal genannt hast und dir zu mehr gewünscht hättest, die mir persönlich gefehlt haben, möchte ich nicht überzeugt behaupten, da für mich über die Zeit nur klar war, dass ich das Ende mir trotz aller in dem Moment aufgebrachten Mühen zu unausreichend war. Aber jetzt werde ich bestimmt noch einmal mehr darauf achten, auch daran zu denken. Es ist also völlig in Ordnung, dass du mir diesen Kritkpunkt deinerseits nennst, denn ich mache auch (un)gerne mal solche Fehler und bin bereit einen Gedanken für mich weiter aufzunehmen.

Und... und... zum Glück hab ich Morgen frei, denn es ist definitiv nicht die beste Zeit für das Antworten auf solche Reviews. Da verzagt so allmählich sogar mein Hirn.

Ich wollte noch was zum Abschluss schreiben, aber weißte was... das mach ich etwas später... oder... nein. "Jetzt reiß' dich noch mal zusammen, Ankh!"
Natürlich sind meine Kapitel kaum fehlerfrei, aber ich gebe zu, dass ich auch auf den letzten beiden auf eine Art recht schwächelend durch die eine oder andere Szene ging. Ich kann die Gründe nicht wirklich nennen oder zumindest gehen sie nicht jeden freien Leser unbedingt was an. Wobei ich mich dennoch erst letztens etwas massiver auf ein andere Review zu meiner ersten DZLG FF erklärt habe und - keine Ahnung, ob du die FF mal gelesen hast oder von ihr weißt - naja, dort findest du neben der Grundidee den zweiten Grund, warum ich Herzbeben damals überhaupt angefangen habe zu schreiben. Wo in meinen Kopf noch zwei weitere Kurzschlussideen zu DZLG bereits seit Wochen mein Reizspektum überdampfen. Du siehst, auch ich bin eigentlich an einer Tour nur am herumprobieren und üben.

So. Das war's jetzt aber. Man ließt sich... später. Also ich kenne Games of Thrones vom Hörensagen, aber habe es bis jetzt noch kein einziges Mal gesehen. Und wehe, ich träume heut' Nacht von irgendwelchen Pokèmon... oder Regenwürmern :D


LG
Ankh
27.04.2016 | 17:28 Uhr
Moin Ankh,

ja.. Ich schreibe jetzt deine Review und ich will jetzt festhalten, da man die Uhrzeit beim vollenden der Review sehen kann, das es jetzt 16:30 ist...
Mal schauen wie lange ich brauchen werde...

Also dann: Start the Review!

Der Anfang war ruhig und gut gewählt. Ich bin locker und doch sehr beklommen in das Kapitel gestartet und doch war ich umgeben von einer gewissen fürsorge. Warum genau diese Kombination ist mir noch unbekannt,
allerdings empfinde ich bei den ganzen Emotionen, mit denen du den Leser vollkommen überrennst und ihn förmlich damit einnimmst, überwältigend spannend. An diesem Punkt hast du mich zumindest auf Seiten der Emotionen schonmal für dich gewonnen. Aufgrund der Länge will ich garnicht mehr so genau auf den Inhalt eingehen, sondern mich auf die wirklich guten Szenen beschränken, die neu hinzu gekommen sind, da ich die "alten" ja schonmal kommentiert habe.
Zusammenfassend ist es ja so wirklich nur die Intensive und doch so plastische Kussszene zwischen Astrid und Hicks. Als du die Szene vorbereitet hast, war ich mir schon fast sicher, dass es passieren würde und es war wirklich nicht überraschend, dass du es am Ende dann auch gemacht hast, aber trotzdem war es so anders als die Kussszenen, die ich bisher so gelesen habe. Es mag zwar auch daran gelegen haben,
dass ich mich auch eher durch den alternativen, sich langsam bildenden Mainstream im DZLG-Fandom lese, allerdings ist das hier mal ganz was anderes. Du hast mir mal gesagt,
dass deine Szenen, gerade wenn es mal intim werden, sehr schwer zu verstehen sind. Der genaue Wortlaut ist mir leider entfallen, aber ich habe ihn hier wieder gefunden.
Auch wenn du hier eine Menge an Details und wirklich vielen Brücken gibst, ist der Einstieg doch schwieriger als bei den typischen Geschichten. Ich selber habe mich auch von diesem Kapitel ein klein wenig inspirieren lassen.
Das kann man im neusten (18. Kapitel, Freedom - Die Uhrahnen) nachlesen. Auch wenn ich mich da bemüht habe, das ganze noch Plastisch zu gestalen, muss ich das hier an der Stelle mal anmerken,
dass du mir den Anstoß dafür gegeben hast. An diesem Punkt des Kapitels, war ich allerdings auch an einem Punkt angelangt, an dem ich zum ersten Mal mein Lesezeichen anbringen musste.
An diesem Punkt hat die Länge und komplexität des Kapitel zugeschlagen. Vielleicht hätte hier ein Brake/Cut etwas gebracht, allerdings verstehe ich auch deine Entscheidung, das ganze in einem Punkt zu lassen.
Weiter geht es mit der schir endlosen Erschöpfung von Hicks. Ja, ne. Eigentlich möchte ich hier ein 8 Sterne Hotel drauf bauen und sagen: Dieses Hotel wurde erbaut,
weil es einer Person schlecht ging und sie ein Bett zum Schlafen brauchte! Alter... Ich war mitgenommen von den Emotionen.. Dem gazen inneren Konflikt,
das er doch zu Schwach sei und sie so viel besseres Verdienen würde..
Ich war und bin von dem letzten Atmenzug dieses Kapitels vollkommen begeistert und möchte dir hier eine Art "danke" aussprechen, dass du mir eine so gute Quelle für Inspirationen und Motivation bist.
Und ja, ich habe dir jetzt bereits mehrfach gedankt, aber das war auch schon das letzte Mal (hoffe ich [^_^']).

Was kann ich zusammenfassend zu diesem Kapitel sagen.. Naja, es war wirklich gut und mitreißend. Du hast mit deinen Emotionen und dem ganzen Ambiente,
was du beschrieben hast eine unglaubliche Stimmung aufgebracht, wodurch due den Inhalt wirklich gut unterstützt hast. Die Länge war eine Sach für sich. Die einen werden es mögen, die anderen nicht.
Ich selber hätte einen Brake nach ca. 55000 Wörtern angenehm gefunden, doch ich bin auch so durch gekommen.

Gruß,
Pheo'

PS: Leider ist mir das selbe passiert wie dir; Tab geschlossen, Review weg. Daher hier mal eine gröbere Zusammenfassung von dem, was ich dir sagen wollte. Hab einen schönen Tag!

Antwort von Ankh sun Amun am 05.05.2016 | 02:10 Uhr
Hallöchen~

jetzt möchte ich dir nach nur kurz angebunder Mail auch endlich ausführlich auf dein Review antworten. Irgendwie habe ich momentan zwar noch ein paar Einfindungsschwierigkeiten, aber davon möchte ich mich nicht länger aufhalten lassen.

Und ja, so ein ausführlicheres Review nimmt schon mal etwas länger Zeit in Anspruch und muss auf Anhieb auch nicht unbedingt gleich zu Beginn völlig blind leicht fallen. Jetzt mag ich aber gar nicht wissen, wie viel Zeit dir letztlich für das missglückte Review davor noch draufgegangen ist. Aber so danke ich dir umso mehr, dass du dich nochmal dazu entschieden hast es von vorne anzufangen. Um aber so ohne noch größere Umschweife zu deinen unterschiedlichen Wahrnehmungen zu kommen. Ich habe mich anfangs doch sehr über deine empfundene Spur von Fürsorge gewundert. Habe mich im Nachhinein gefragt oder geschaut, ob es daran liegen könnte, wie ich es beschrieben und dabei mich wohl selbst eingefühlt und sicherlich auch auf die Szene geguckt habe. Dass durch eine Spur Feingespür so der Eindruck einer herabblickenden Fürsorge entsteht, der auch überschlägt. Dann hätte ich dies tatsächlich aber unbeabsichtigt getan. Also könnte sein, muss aber auch nicht und/oder es liegt ganz allein an dir. Würde ich aber als überhaupt nichts Falsches benennen.

Aber gut, was kann ich nachwirkend ebenso noch groß zu schreiben? Die Emotionen sind gerade durch den neu dazugekommen Teil noch mal viel und wirklich völlig erschlagend massiver geworden als bereits zuvor. Ja, alles in einem ein extem von Gefühlen überschüttelter Moment, diese intensivere Kussszene, vonleicht mehr angetrauter Intimiät gefolgt. Hicks ist immer noch übervorsichtig und doch habe ich dieses Kapitel zum fast kompletten Kontrast noch davor gestellt. Und da bin sowas von froh drüber. Dass du nun bei mir das erste Mal auf - mal so gesagt - mehr Erotik dieser Art gestoßen bist, hat aber zwangsläufig nichts mit Mainstream zutun. Ich bediene zumindest Hickstrid. Das ist der Mainstream. Der Rest ist Schreibstil. Was anderes die Handlung. Aber deine Bemerkung ist auch nicht verkehrt. Selbst ausschließlich in diese Richtung orientierte und auch erfahrenere Autoren beschreiben meist weniger solche Szenen wie ich. Aber ich will da jetzt auch gar nicht weiter drauf eingehen, wie detaliert oder wirklich anders ich bei sowas bin oder nicht. Wens interessiert, der ließt es. Gröllt mir vielleicht noch in die Reviews oder schämt sich in den heiße Wangen-Kollaps oder sonst was, wie auch immer. Schluss.
Ich muss zugeben, dass mir allerdings diese Erwähnung entfallen ist, wenn ich das wirklich ungefähr so mal wiedergeben haben sollte, weiß aber dafür, dass ich einmal darauf beharrte, dass einfach ich keine 15 mehr bin und dementsprechend auch schreibe. Dementsprechend schreiben kann. Schreiben will. Vorallem auch genug Szenen bunt (weiter)denken und wiedergeben kann. Wirkt sich selbstverständlich auch auf solche Momente aus. Tief in meinem Inneren bin ich auch eine Lyrik-Vernarrte und das schlägt auch mehr oder weniger durch.

Okay. Die Urahnen, 18 Kapitel. Grad sieht es etwas wirsch aus, aber ich kann sicherlich irgendwann mal reingucken und schauen, was genau du da nun verzapft hast. ;)

Der Grund dafür, dass ich das Kapitel nicht geteilt habe, liegt einfach daran, dass es eben vorher schon als ein ganzes anzusehen war. Aber eine Teilung wäre auf eine Art auch Kapitel-Pushing gewesen. Wer sich auskennt und auf Regeln hört, um sich vorallem auf früher oder später Ärger zu ersparen, weiß, dass das untersagt ist. Mir stände durchaus es immer noch nachträglich zu teilen, allerdings erst, wenn ich gleichzeitig ein neues Kapitel hochlade. Bin ich momentan nur noch weit von entfernt.
Und gut - 8-Sterne Hotel up Berk - Schlaf im Garten für die Harten. Weih mich mal ins Konzeptmanagment mit ein, wenn du soweit bist. :D

Um aber zum Ende zu kommen: Es freut mich wirklich sehr, dass dir trotz der Schwere dieses Kapitel gefallen hat, genauso so sehr, dass die Überarbeitung allem Anschein nach ihren gewaltigen Sinn fand und noch viel mehr ehrt es mich, dass du offenbar auch immer noch aus meinen Kapiteln für dich etwas mitzunehmen magst. So danke ich dir doch genauso viel für deine Begeisterung um meine Schreib- und Angehensweisen. Die Länge war gewiss jetzt eine Sache, aber vielleicht lässt sich da (mindest für andere Leser) noch was machen. :)

LG
Ankh
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