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Autor: Smaraya
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt) für Kapitel 1:
Spades (anonymer Benutzer)
15.11.2015 | 16:42 Uhr
Zunächst zwei Dinge:
1. DANKE, dass du diese Geschichte begonnen hast.
2. Bitte brich sie nicht ab!

Im deutschen Fandom ist es so schwer, eine gute GuiltyCrown-Geschichte zu finden. Und zu diesen zähle ich auch meine eigene beileibe nicht. Dies hier ist selbstredend nur ein Anfang. Aber es ist der gelungene Anfang eines offensichtlich gut durchdachten Plots und treffend und realistisch dargestellten Charakteren.
Die Motive aller handelnden Personen kennenzulernen finde ich unfassbar spannend, über genau das habe auch ich mir Gedanken gemacht, seit ich den Anime zum ersten Mal gesehen habe. Um ehrlich zu sein, habe ich ihn nur ein einziges Mal ganz zu Ende geschaut.

Mit Inori zu beginnen ist eine gute Idee, weil schließlich damit der "aktuellere" Teil der Geschichte beginnt. Inori wird befreit und zum Leben erweckt, Gai erkennt, dass sie Mana ist und wer weiß, wahrscheinlich hätte er sie gerne zurück. Aber hier stellst du es ganz deutlich so dar, dass er WEISS, dass sie nicht Mana werden darf, weil sonst alles verloren ist. Und das gefällt mir sehr gut. Das ist der Gai, wie ich ihn kennengelernt habe, bevor er das Scheusal wurde, das am Ende die ganze Welt zerstören wollte. Das ist zudem Gai, wie er in der Serie nun mal einfach dargestellt ist und weswegen er so viele Fans hat.
Er entwickelt gute Pläne, viele Alternativmöglichkeiten, hält sich niemals nur an eine, weil er ganz genau weiß, dass immer etwas schiefgehen kann - wie hier ja gesehen. Dennoch überrennen ihn in entscheidenden Momenten seine Emotionen und sein logisches Denken setzt aus, was die Gruppe dann wertvolle Sekunden kostet.
Und das kriegt er von seinen Kameraden natürlich auch zurück. Was eben auch immer so schön war an Undertaker (oder Funeral Parlor, je nachdem, welche Sprache du nehmen willst): Selbst, wenn sie einen Anführer haben, der erstmal das Kommando hat, ist das im Grunde ne Demokratie. Gai würde nie irgendwas tun, gegen das alle anderen sind, die Meinung seiner Leute ist ihm stets wichtig und sie liegen ihm allesamt am Herzen.

Auch schön realistisch beschrieben finde ich Inoris Verhalten, als sie endlich aus diesem Kristall befreit wird. Klar wird natürlich nicht, wie sie in diesem Ding mit Sauerstoff versorgt worden ist und, falls das zuvor gar nicht nötig war, woher sie dann plötzlich weiß, wie man atmet. Aber ich würde mal behaupten, das sind Dinge, die man bei GuiltyCrown getrost außer Acht lassen kann. Sprechen kann sie offenbar, doch mir kommt es so vor, als würde sie nicht ganz verstehen, was die Worte eigentlich bedeuten, die sie da einfach wiederholt. Gut, dass Gai als allererstes seinen Namen gesagt hat - so wird sie ihn damit in Verbindung bringen können. Und Stück für Stück alles lernen, was in dieser Welt zusammenhängt.
Wunderschön, wie Gai über sie denkt und im Stillen über sie spricht. Nicht Mana. Ganz genau. Ich konnte zwar nie so wahnsinnig viel mit Inori anfangen, aber mögen tue ich sie dennoch und ich finde es ungeheuer mutig, wie sie am Ende gehandelt hat.

Nun dürfen wir alle gespannt sein, ob das Ganze hier eine reine Nacherzählung der Ereignisse wird, nur eben aus Sicht der verschiedenen Charaktere, oder ob es tatsächlich noch irgendwann eine ungeahnte Wendung geben wird. Letzteres würde mir sehr gefallen, um es nur mal anzumerken. Aber mit dem Beleuchten der Motive bin ich auch einverstanden.
Ach ja, bevor ich es vergesse: Dein Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen und es gefällt mir, wie du die Charaktere sprechen lässt, gerade diese kurzen Botschaften während der Mission. Wirklich gelungen.

Ja, genug der Bauchpinseleien, negative Kritik hab ich bis jetzt nicht, außer das mit dem Kristall und dass der Leser leider keine Ahnung hat, wie Inori darin atmen konnte, aber wie schon gesagt, das ist im Grunde nicht weiter tragisch. Ich würde mich sehr freuen, bald wieder etwas von dir zu lesen, bleibe auf jeden Fall am Ball und wünsche dir viel Erfolg beim Fortführen deiner Geschichte.
Auf hoffentlich bald.

Bakura-Moon

Antwort von Smaraya am 15.11.2015 | 20:28 Uhr
Hey Bakura-Moon!

Erstmal vielen Dank für deine ausführliche und fantastische Rückmeldung! Hat mich sehr gefreut! Und das so schnell! =D Ich habe mich auch schon darauf eingestellt, dass meine Geschichte vielleicht nie gelesen wird, da Guilty Crown jetzt nicht sooooooo bekannt ist (aber mein absoluter Lieblings-Anime) und deutsche Fanfics ja allgemein nicht so viel Aufmerksamkeit kriegen wie z.B. englische. Daher freut's mich doppelt =)

Ich hatte mir ernsthaft überlegt, mit Gai anzufangen, aber hier gibt es schon eine Geschichte dazu und daher wurde es Inori, da ich mich immer gefragt hatte, wie genau Inori zu Gai kam (oder andersrum ;D). Im Anime gibt es leider nur 3 Bilder dazu und 2 Sätze x__x
Ich hatte mir sogar wirklich schon Gedanken darüber gemacht, wie Inori dort am Leben gehalten wird (atmen ist weniger das Problem, da der Kristall ja nicht luftdicht verschlossen sein muss (und sicher nicht ist), aber was ist mit essen ...?). Ich bin dann einfach nicht näher drauf eingeganen, da es einfach nicht wichtig für die Handlung ist. Ich hoffe, das stört nicht weiter.
"Das ist der Gai, wie ich ihn kennengelernt habe, bevor er das Scheusal wurde, das am Ende die ganze Welt zerstören wollte." <-- MOMENT, darüber müssen wir uns nochmal unterhalten, mein Lieber! =D Du unterschätzt Gai gewaltig! Ich hatte die ganze zweite Staffel anders aufgefasst (als die meisten, zugegeben) und kann meine Ansicht auch durch diverse Stellen belegen. Kann ich dir gern mal bei Bedarf ausführen, aber das würde hier zu weit führen ^^

Eine "reine Nacherzählung aus verschiedenen Perspektiven" wird es nicht werden, das wäre viel zu langweilig (und auch nicht erlaubt, soweit ich die Regeln hier richtig gelesen habe). Ich werde stattdessen einzelne Zitate oder Verhaltensweisen oder Ereignisse aus den Anime aufgreifen und diese dann ausschmücken. Ich denke, im zweiten Kapitel wird das etwas deutlicher =) Außerdem versuche ich, so viele Andeutungen für aufmerksame GC-Suchtler wie möglich in die Geschichten zu packen. Hier z.B., dass Inori einmal meinte, Gai habe ihr ihren Namen gegeben (deshalb kann sie nicht mit Shu fliehen). Und der Name Inori bedeutet "Gebet", was wrs. auch die wenigsten wissen, das hab ich als kleinen Twist am Ende genommen ^^ Uuuund noch viele Dinge, das darf jeder selbst rausfinden, wenn er mag ^^

Danke nochmal für deine motivierende Rückmeldung und bin auch schon auf deine Geschichte gespannt! Das wird eine Weile dauern bei so vielen Kapiteln, aber ich freu mich drauf! =D

Viele Grüße
Smara
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